TÖDLICHE LÜGEN: Glyphosat & BfR (Die Schande für Deutschland)

Roundup UISeit Wochen gibt es eine öffentliche Kontroverse über die Neuzulassung von Glyphosat, dem „Wirkstoff“ in den meistverkauften Herbiziden (GBH-Unkrautvernichtern) weltweit.

Die Entscheidung auf EU-Ebene wurde mittlerweile vertagt, weil bei einer Probeabstimmung sieben Länder nicht dafür stimmten, was natürlich von seiten der Chemiekonzerne nicht erwünscht ist.

Was hier passiert, sollte uns alle aufrütteln, denn die Konsequenzen sind verheerend für unsere Gesundheit, (vor allem für unsere Kinder) und unsere Lebensgrundlagen. (Mehr dazu weiter unten)

Alles, was die Hersteller über die „Unbedenklichkeit“ von Glyphosat verkündet haben ist FALSCH und das kann man auch schlüssig beweisen. Pestizide sind biochemische Massenvernichtungswaffen, mit denen die Chemiefirmen Milliarden verdienen, weil unsere Zulassungsbehörden von Leuten besetzt sind, die entweder keine Ahnung oder kein Gewissen haben (oder beides).

Dass Leute wie Herr Solecki und Herr „Präsident“ Hensel vom BfR noch nicht in U-Haft sitzen, ist ein Skandal, wenn man die enormen Risiken von GBH kennt:  Alle Herbizide sind gesundheits- und umweltschädlich, aber Glyphosat nimmt eine Sonderstellung ein.

People think it’s harmless that’s what makes it so deadly“. (Sorgloser Umgang)

(Dr. Stephanie Seneff, MIT  über Glyphosat)

Es wurde als so harmlos „wie Kochsalz“ vermarktet, ist aber extrem gefährlich, weil es SYSTEMISCH giftig wirkt. Das bedeutet es hat eine VERHEERENDE STÖR-WIRKUNG auf biologische Schlüsselfaktoren und Steuerungssysteme: Enzyme, Signalmoleküle, Aminosäuresynthese, Mikrobiom (vor allem Darmbakterien), Hormon- und Immunsystem und es ist genotoxisch, das hat auch die WHO bestätigt.

Kurz gesagt: ein echter „Serienmörder“, dessen Opfer (tote Sojapflanzen, Schweine oder Kühe und chronisch kranke Kinder) oft erst Jahre später gefunden werden (und dann wird die Täterschaft immer noch bestritten).

FLAWED SCIENCE AND FALSE PROMISES

Die „Ungefährlichkeit“ wurde damit begründet, dass Glyphosat ja nur ein Enzym blockiere (EPSP) bzw. den Shikimisäureweg  und dass dieser bei Tieren und Menschen ja nicht vorkommen würde. Also: No problem. Bequem, einfach, modernes „Agrar-Management“ eben. Es lebe der Fortschritt.

Doch diesen Schwachsinn glaubt nur, wer von Biologie keine Ahnung hat bzw. eine reduktionistische Auffassung davon. Frederic Vester, einer der größten deutschen Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts hat mit seinen Büchern versucht, uns (und vor allem den Politikern) zu erklären, wie EXTREM VERNETZT biologische bzw.ökologische Systeme sind und dass wir mit unserem linearen Denken nicht in der Lage sind, diese Komplexität zu begreifen.

Um ein System zu verstehen, muss man die Beziehungen der Akteure zueinander untersuchen (nicht die Einzelteile immer genauer unter die Lupe nehmen). Greift man an einer Stelle ein, verändert man damit das Beziehungsgefüge des ganzen Systems. Diese Erkentnis wird aber konsequent in der  profitorientierten Forschung ignoriert, mit besonders fatalen Folgen in der „Biotechnologie“.

MIKROBIOM:  DIE ZENTRALE ROLLE DER BAKTERIEN

Was empfinden Sie, wenn Sie das Wort „Bakterien“ hören? Die meisten Menschen  haben wahrscheinlich negative Gedanken: mangelnde Hygiene, „gefährliche Keime“, Krankheitsgefahr, etc.  Doch die Bakterien sind nicht unsere Feinde, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Körpers und quasi Säulen ökologischer Systeme. Ein Forschungsprojekt in den USA soll die Rolle des Mikrobioms genau analysieren. Ein erster Zwischenbericht liegt vor, darin heißt es u.a.:

„Die Mikroben liefern mehr  Gene (ca. 8 Millionen) für das menschliche Überleben als die Menschen selbst haben (ca. 22.000). Also etwa 360 mal mehr bakterielle Gene (die Eiweiß codieren) als menschliche vorhanden sind.“

 gut-microbiome.gif

Wir leben also in einer Symbiose mit Milliarden von (intelligenten, lernfähigen) Bakterien (10 x mehr als es Zellen in unserem Körper gibt). Ohne sie (vor allem ihre Enyzme) könnten viele biologische Prozesse (z.B. „Bio-Engineering“ von Vitaminen, Aminosäuren, Neurotransmittern, Immunantwort, etc.) gar nicht bzw. nur fehlerhaft stattfinden. Das ist eine Tatsache.

GLYPHOSAT: ATTENTAT AUF ENZYME

Die Leistung der Enzyme in biologischen Systemen ist enorm und nichts, was der Mensch konstruiert hat, kann sich damit (punkto Effektivität und Effizienz) messen.. Dazu Wikipedia:

Enzyme haben eine nicht zu unterschätzende biologische Bedeutung, sie spielen die zentrale Rolle im Stoffwechsel aller lebenden Organismen. […] Nahezu jede biochemische Reaktion wird von Enzymen bewerkstelligt und kontrolliert.

Und jetzt bewerten wir die Glyphosat-Aussage noch einmal: das Enzym, das blockiert wird, haben nur Bakterien und Pflanzen.

Was passiert, wenn man diese Milliarden-Armee an Mikroben (im Darm von Mensch und Tier bzw. im Ackerboden) und die Enzym-Eingreiftruppe laufend mit Glyphosat attackiert?

Diese Frage hat bei der ursprünglichen Zulassung von Glyphosat in der EU bzw. in Deutschland niemand gestellt. Und das wollen „Experten“ sein?

Wenn also die chemische Industrie ein Produkt verkauft, dass dieses komplexe Steuer- und Regelsystem – bei Pflanzen, Tieren und Menschen – massiv stört (und auch letztlich lahmlegt), kann von „Unbedenklichkeit“ absolut keine Rede sein. Die Tatsache, dass die negativen Folgen oft erst Jahre später sichtbar werden (zeitverzögerter Systemeffekt), kommt den Agro-Gift-Herstellern natürlich sehr gelegen.

Glyphosat wirkt defacto als „Enzymgift“ (und zwar für viele Enzyme nicht nur eines) und bewirkt damit, dass ganze Wirkungs-Kaskaden im Stoffwechsel völlig aus dem Ruder laufen. (Ein Beispiel gibt es hier: die Entgiftungsfunktion der CYP-Leberenzyme wird durch Glyphosat behindert; die Zusatzstoffe der GBH (Tenside) stören die Aktivität  der Aromatase, einem Enzym das entscheidend für die Steuerung von Sexualhormonen ist.

Man kann vier (überlappende) Ebenen identifizieren, auf denen Glyphosat eindeutig Schäden anrichtet:

  • BAKTERIEN-BALANCE: nützliche Bakterien werden stark dezimiert, gefährliche Stämme (die Gifte ausscheiden) können sich deshalb stark vermehren, das gesunde Gleichgewicht kippt: Krankheiten sind die Folge (bei Pflanzen, Tieren u. Menschen)
  • ENZYM-HEMMUNG: dadurch werden viele Stoffwechselwege blockiert oder irregeleitet, Giftstoffe (auch körpereigene, können nicht zu harmlosen Substanzen abgebaut werden; das Immunsystem reagiert so können auch sogenannte „Auto-Immun-Erkrankungen“ entstehen
  • CHELAT-WIRKUNG: bindet Metall-Ionen,  h. viele metallische Spurenelemente wie Mangan, Kobalt, Eisen, Molybdän, die als Co-Enzyme gebraucht werden, stehen dann nicht mehr als „Arbeiter“ zur Verfügung und fehlen zur Bildung von Aminosäuren, Vitaminen, etc.
  • HORMONELLE EFFEKTE: schon unvorstellbar winzige Mengen von Glyphosat stören den Hormonhausalt (ppb) mit gravierenden Folgen

Glyphosat wurde ja ursprünglich als Antibiotikum patentiert – das muss man sich einmal vorstellen.  Dafür müsste ja die  wesentlich strengere Arzneimittel-Risikobewertung gelten und nicht die Polit-Farce von BfR (kriminelles Verhalten) und EFSA (völlig korrupt- wir kommen noch darauf zurück).

Ich möchte hier drei Dokus über Glyphosat vorstellen, die wichtige Aussagen enthalten und diese mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem „Systemdenken“-Ansatz von Professor Vester verbinden.

Das Gesamtbild, das sich daraus ergibt, ist eindeutig:

Glyphosat hätte nie zugelassen werden dürfen. Es ist eine tickende Zeitbombe wie Asbest, PCBs und Contergan … ein echter Horror, der aber erst langsam ans Tageslicht kommt.

AGRO-GIFTE: DAS GROSSE GESCHÄFT (MIT DEM TOD)

Vorher noch einige Informationen über GBH (glyphosat-basierte Herbizide) im Telegramm-Stil:

  • 84 glyphosathaltige Produkte sind derzeit in Deutschland zugelassen (darunter 13 Sorten von Monsantos „Roundup“)
  • Etwa 15.000 Tonnen Glyphosat werden pro Jahr auf deutsche Äcker aufgebracht.
  • Weltweit sind es etwa 800.000 Tonnen (Tendenz stark steigend: Schätzung 1,3 Mio. Tonnen 2017)
  • Etwa die Hälte der weltweit verkauften GBH werden von Monsanto produziert (Marke: Roundup®)
  • Glyphosat ist ein Total-Herbizid, d.h. es TÖTET ALLE PFLANZEN, weil lebenswichtige Enzyme blockiert werden (die Pflanze stirbt quasi an „PHYTO-AIDS“, das Immunsystem bricht zusammen;
  • Deshalb hat Monsanto transgene (GM-)Getreidesorten (und mehr) auf den Markt gebracht, die nicht durch Roundup absterben: „Roundup-Ready, abgekürzt z.B.: RR-Soja und RR-Mais. Dort wird Roundup in Riesenmengen versprüht.
  • 85% aller weltweit angebauten GM-Pflanzen sind derzeit „RR“;
  • Inzwischen sind bereits dutzende Unkräuter (vor allem in den USA) gegen Glyphosat resistent geworden (und es werden mehr). Es entstehen also sogenannte „Super-Weeds“, von denen manche über 2m hoch werden
  • Die Folge: es wird mehr und öfter (noch giftiger) gespritzt, die Umsätze steigen enorm, ebenso die Umweltbelastung und Gesundheitsschäden für Tiere und Menschen; einige Unkräuter sind bereits gegen alle Herbizide resistent geworden (klarer Fall von „blowback“ bzw. „Bio-feedback“)
  • Besonders schädlich ist die sogenannte „Sikkation“: wenige Tage vor der Ernte werden die als Futter- oder Lebensmittel verwendeten Pflanzen mit GBH besprüht, wodurch sie absterben. Das wird als clevere „Erntesicherung“ vermarktet.
  • (Immer öfter üblich bei Getreide, Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Raps)
  • GBH (als Unkrautvernichter) sind in der EU auch für den Wein- und Obstbau sowie für Olivenbäume zugelassen.
  • GBH sind in jedem Baumarkt und Gartencenter frei erhältlich, weil sie als „harmlos“ gelten (BIG LIE)
  • Glyphosat (bzw. seine Abbauprodukte) wurden bei Untersuchungen im Urin von Stadtbewohnern festgestellt (bei 44%)
  • Doch es gibt KEINE OFFIZIELLEN KONTROLLEN ÜBER DIESE RÜCKSTÄNDE in Lebensmitteln, Tieren und Menschen bzw. ihre längerfristige Auswirkung auf die Gesundheit (Man will es gar nicht wissen …)
  • Die Chemieindustrie ist der drittgrößte Industriezweig Deutschlands (Bayer, BASF, Nachfolger von „IG-Farben“)

DIE  BESTEN TV-DOKUS

Es gibt doch noch Restbestände von investigativen Journalisten im deutschen Fernsehen (allerdings eine „bedrohte Art“), das ist erfreulich (doch von den meisten anderen Redaktionen wird unglaublicher Bullshit verbreitet (ein Orthopäde und Tropenmediziner plappert nach, was die PR-Abteilung der Giftindustrie vorgibt:  „ohne Glyphosat geht es nicht, es gibt keine  Alternative …!) Dieser Arzt hat gegen jede medizinische Ethik verstoßen … und hat keine Ahnung, wovon er spricht …

Die erste Doku wurde 2014 produziert von ARTE / Andreas Rummel:

Chronisch vergiftet – Monsanto und Glyphosat

Der Film zeigt, dass in Deutschland schon seit Jahren ein „mysteriöses Rindersterben“  (Kühe schwanken beim Gehen wie bei BSE) stattfindet, sich Miss- und Fehlgeburten häufen (auch bei Schweinen) und fragt, warum das so sei. Der Landwirt Heinz Heeckt hat in drei Jahren 50 Kühe verloren und auch er selbst und seine erwachsenen  Kinder (die im Betrieb mithelfen) fühlen sich krank.

Nach dem Melken wird mir schlecht“  (Tochter, 23 Jahre alt)

„Bauern sagen, es ist, als ob sie schweben würden“ (mysteriöse Neuropathien)

Der Tierarzt Achim Gerlach weiß von vielen Betrieben die schon hunderte Tiere verloren haben. Doch diese Information soll nicht öffentlich diskutiert werden, das ist nicht erwünscht. In einem Gasthof treffen sich 2011 betroffene Landwirte. Viele Milchbauern haben alles verloren. Einer sagt:

Sie haben uns geraten, die Kühe mit Masken zu melken, Schutzanzüge zu tragen, danach zu duschen“ (Heiko Strohlsal)

Kontakt mit Milchkühen macht  Schutzausrüstung und  „Dekontaminierung“ notwendig, wie im Atomkraftwerk? Ist das die „moderne Landwirtschaft“??

WAHRSCHEINLICHE ERKLÄRUNG:

Glyphosat wird nicht nur über Urin und Fäkalien (z.T.) ausgeschieden, sondern auch von den Tieren AUSGEATMET, die mit dem totgespritzen Gen-Soja und Gen-Mais gefüttert werden; dieses (unsinnige) „Kraftfutter“ aus den USA und Argentinien macht sie und ihre Halter  krank.

Ein anderer Landwirt, Mario Kuder hat nach fünf Jahren Tierleid alle Kühe und damit seine Existenz verloren. Die Tierärztin, Dr. Annette Weiß sagt: die Tiere seien sehr krank, aber das alles sei unerforscht, der Verlauf nicht bekannt.

Kommentar: Das stimmt so nicht, in den USA gibt es mittlerweile hunderte Betriebe und dutzende Tierärzte, die schon seit Jahren solche Probleme kennen. Wieso werden hier keine epidemiologischen Untersuchungen gemacht? (Weil das Monsanto, Bayer  & Co. teuer zu stehen kommen würde…)

BAUERNOPFER FÜR DEN PROFIT

Bauernbund und die Berufsgenossenschaften  legen sich mit den Chemiefirmen nicht an. Es seien immer „Fehler bei der Bewirtschaftung“ als Ursache für die Katastrophe anzusehen.  (Was das bedeutet, werden wir erst später sehen …)

Frau Professor Krüger  von der verterinärmedizinischen Fakultät der Uni Leipzig kommt aber zu anderen Erkenntnissen:

Es wurden Kolonien von Clostridium botulinum im Darmtrakt nachgewiesen und auch der Bauer hat die entsprechenden Antikörper im Blut.

Es waren also (wieder einmal) die „bösen“ Bakterien, und nicht die Chemieindustrie. doch so einfach ist die Sache nicht. Denn diese Keime sind weit verbreitet, machen aber keine großen Probleme, wieso verursachen sie genau hier ein Rindersterben? Im Urin der Rinder wurden hohe Werte von Glyphosat gefunden.

Prof. Krüger erklärt, dass Glyphosat die gesunde Darmflora zerstört: die nützlichen Bakterien gehen ein, die gefährlichen können sich daher ungehindert vermehren.

Durch ihre Ausscheidungen werden die Rinder vergiftet und gleichzeitig ist das Immunsystem durch die synergetische Störwirkung der Enzyme (s.o.) und den Mineralstoffmangel nicht mehr  in der Lage, mit der Infektion fertig zu werden.

Bei Stichproben in 18 europäischen Städten wurde 2012  bei 44% der Testpersonen Glyphosat im Urin nachgewiesen (und die hatten keinen Kontakt mit Spritzmitteln). Selbst die Mitarbeiter von Prof. Krüger (der Uni Leipzig) waren alle positiv …

Wegen zunehmender Besorgnis (immer mehr Studien zeigen Schäden durch Glyphosat) hält das BfR im Jänner 2014 ein „denkwürdiges Symposium“ ab: damit will man „beruhigen“, es sei doch alle „sicher“, wenn man sich nur an die Anwendungsvorschriften hält.

Dass die Studien, die vom BfR zur Bagatellisierung der Gefahr herangezogen werden, fast alle von den Herstellern selbst bezahlt und in Auftrag gegeben wurden, und diese getarnt als „Betriebsgeheimnis“ NICHT ÖFFENTLICH ZUGÄNGLICH SIND, (also von unabhängigen Forschern nicht überprüft werden können) ist für  Herrn Solecki, dem Leiter der Abteilung „Pestizidsicherheit“ nicht anrüchig.  Seine Behauptung:

„Glyphosat ist nicht kanzerogen, reproduktionstoxisch oder mutagen“.

Der Mann ist ein Umweltverbrecher ersten Ranges und gehört hinter Gitter.

DER UNABHÄNGIGE FORSCHER WIRD ZUM PRÜGELKNABE

1 Seralini study femrat tumorDie Forschungsergebnisse von Professor Gilles Seralini in Frankreich zeigten jedoch ein völlig anderes Bild (das aber kongruent mit den biologischen Effekten ist, die weiter oben angeführt wurden und durch andere Studien erhärtet wird): schwere Leber- und Nierenschäden, riesige Brusttumore bei weiblichen Ratten, Hormonsystem entgleist bei sehr niedriger Dosierung.

Sein Fazit zu den industriekonformen Methoden des BfR  und der EFSA:

„Diese  Form der Risikobewertung ist NICHT geeignet, die Gesundheit der Menschen zu schützen.“

(Seralini testet aber nicht nur den „Wirkstoff“ Glyphosat, sondern das ganze Produkt, so wie es auch in der Realität eingesetzt wird (als Roundup, das wesentlich giftiger ist – selbst in größerer Verdünnung). Das macht natürlich sehr viel Sinn, wird aber vom BfR nicht akzeptiert.

Mehr über die Studie und wie sie von den Chemiekonzernen (zu Unrecht) attackiert wurde, in diesem älteren Beitrag)

Dann sehen wir den dänischen Schweinezüchter Borup Petersen, der nach Leipzig gereist ist um Frau Prof. Monika Krüger aufzusuchen. Er hat ein spezielles, gruseliges „Mitbringsel“ dabei:

HORROR AUS DER TIEFKÜHLTRUHE

Tiefgefrorene Ferkel, die schwere Missbildungen haben und teilweise tot geboren wurden.

Seit längerer Zeit hat er massive Probleme mit seinen (industriell gehaltenen – „armen“) Sauen, die immer öfter lebensunfähige Ferkel zur Welt bringen. Wenn das so weitergeht, kann er bald einpacken.

ARTE Ferkel CMF 2 Prof KrügerDie Schweine-Babys sehen furchtbar aus:  deformierte Gesichtsregion-und Schädelanomalien: „Loch im Kopf“: keine geschlossene Schädeldecke (Gehirn darunter  an einer Stelle sichbar), spina bifida, Ferkel ohne Nase (die deshalb verhungern, weil sie nicht gleichzeitig trinken und atmen können), Ferkel die als Zwitter geboren wurden (Hoden und Vagina), deformierte Beine, etc. Das Grauen nimmt kein Ende …

malformed piglets DAN glyphosate victims in uteroPetersen sieht einen klaren Zusammenhang zwischen Glyphosat-Rückständen im Futter und diesen Monster-Schweinen. Er ließ die Werte messen und machte Tests: je mehr Glyphosat im „Kraftfutter“, desto mehr missgebildete Ferkel kamen zur Welt. (Wir sprechen hier von 1mg und weniger pro kg)

Die Beobachtungen und Messungen von Herrn Petersen werden vom BfR als lächerlich abgetan (statistisch ohne Bedeutung, Methoden unwissenschaftlich.) Doch das was er (und andere Tierzüchter) täglich sehen, deckt sich mit Studienergebnissen, die sehr wohl von der Wissenschaft anerkannt sind. So schrieb Prof. Krüger schon 2012 in ihrer ersten Studie (als Folge der toten Kühe):

Es wurde außerdem gezeigt, dass Glyphosate bei Wirbeltieren genotoxisch und teratogen wirkt. (Ref. 44 und 40)“

Wenn man danach sucht, findet man dutzende Studien, die zum selben Schluss kommen und der biologische Mechanismus wird auch erklärt: die Signalwirkung der Retinsäuren wird gestört, daher kommt es zu Missbildungen  (RAT).

BfR und BVL: BEIHILFE  ZU VERBRECHEN GEGEN DIE MENSCHLICHKEIT (Missgebildeten Nachwuchs (Tier und Mensch)  in Kauf nehmen)

Wie sehr deutsche Behörden (die über „Sicherheit“ von Agrargiften entscheiden)  den Chemiekonzernen in den Arsch kriechen, fällt auch internationen, renommierten Wissenschaftlern auf. Dazu kann man u.a. folgendes lesen:

Eine Studie aus dem Jahr 2010, bei der ein GBH und Glyphosat alleine embryonale Missbildungen hervorriefen (bei Fröschen und Hühnern) hat eine Kontroverse ausgelöst. […]

Diese und weitere Studien, die ebenfalls teratogene und Fortpflanzungseffekte durch GBH fanden, wurde vom deutschen BVL und in Studien der Hersteller zurückgewiesen, die im Rahmen von Zulassungsverfahren eingereicht wurden. Darin wurde gezeigt, so die Behauptung, dass Glyphosat weder teratogen noch reproduktionstoxisch sei.

Doch eine Begutachtung des DAR der deutschen Behörden über diese Studien (auf dem die Zulassung in der EU basiert), brachte weitere Beweise für die Teratogenität zu Tage. Viele der Missbildungen entsprachen jenen,  die in der  einschlägigen Wissenschaftsliteratur mit RAT in Verbindung gebracht werden.

Trotzdem haben die deutschen und EU-Behörden diese Ergebnisse in ihrer Bewertung missachtet und einen potentiell gefährlichen ADI-Grenzwert für Glyphosat festgelegt. Dieses Papier überprüft die Forschungsergebnisse über Teratogenität und Reproduktionstoxizität erneut und kommt zum Schluss, dass eine neue, transparente Risikobewertung erfolgen muss.

Diese muss sämtliche Daten über die Giftigkeit von Glyphosat berücksichtigen, auch die des fertigen Produkts und (vor allem) Daten von unabhängigen Wissenschaftlern, die in peer-reviewed Journalen veröffentlicht wurden (nicht nur die von den Herstellern gesponserten Studien).“

Das gleiche perfide Spiel wurde ja auch 2015 (bis heute) wieder vom BfR gespielt, auch gegen die WHO / IARC (mehr dazu im zweiten Teil)

ZUM KOTZEN

Ferkel Fratze dank Glyphosat

Das Ferkel ohne Nase wird verhungern

In Deutschland hat die chemische Industrie also so viel Macht, dass tote Tiere, Fehl- und Missgeburten und sogar eine erhöhtes Risiko, dass KINDER IM MUTTERLEIB durch Glyphosat geschädigt werden, in Kauf genommen wird, um die Profite nicht zu gefährden.

Zurück zur Doku und den Monster-Ferkeln:

Inzwischen hat Frau Prof. Krüger die Untersuchungen der toten Ferkel abgeschlossen, Ergebnis:

In allen Organen wurde Glyphosat nachgewiesen und die Ferkel haben Glyphosat schon über die Plazenta im Mutterleib aufgenommen.

Die schweren Missbildungen sind ein deutliches Zeichen dafür, dass Glyphosat ungeborene Föten genetisch schädigt.  Das legen auch andere Studien kritischer Wissenschaftler nahe.

Wohlgemerkt: selbst bei einer 5.000 FACHEN VERDÜNNUNG des Herbizids (gegenüber der in der Landwirtschaft verwendeten Konzentration) wurden diese Missbildungen ausgelöst. Übrigens auch die Mikro(en)zephalie (also das, was jetzt massenhaft in Brasilien auftritt und dem Zikavirus in die Schuhe geschoben wird)

Doch die  Verbrecher vom BfR geben weiterhin Persilscheine für die Chemiekonzerne aus. Können wir da noch tatenlos zuschauen?

Fazit von Schweinebauer Petersen:

„Ich sehe das immer häufiger (torkelnde und missgebildete Ferkel, auch Parkinson-Symptome) das wird man bald auch beim Menschen sehen“

WINGS OF DEATH

Dann reist das ARTE-Team nach Argentinien, wo es riesige Soja-Felder gibt, die alle „RR“ sind, also durch Genmanipulation resistent gegen Roundup und somit Glyphosat. Das ist enorm praktisch, denn jetzt wird das giftige Herbizid vom Flugzeug aus auf die Felder gesprüht. Angrenzende Dörfer sind kein Hindernis. Kinder, die draußen spielen, atmen den Giftnebel ein und übergeben sich danach. (Und das ist erst der Anfang …)

Krankheiten nehmen zu, die Leute haben Angst, doch man schweigt , wenn jemand aus der Familie für die Agro-Firmen arbeitet.

Tomasi Argentina Glyphosate victimWir sehen Fabian Tomasi, der aussieht wie der Tod bei Jedermann (nur ohne Maske). Er ist Mitte 40, hat die Flugzeuge mit den Spritzmitteln beladen (ohne Schutzausrüstung, das hat man vergessen, ihm zu sagen…). Seine Krankheit: toxische Polyneuropathie (sein Nervensystem ist also vergiftet worden …). Ein Pilot sagt, das sei doch alles kein Problem, kann doch nicht der Grund für Krankheiten sein, schließlich „ist es ja erlaubt“ (deshalb muss es ja ungefährlich sein) .. ein großer Trugschluss.

Es muss immer mehr produziert werden, das verlangen die „Investoren“ und die Natur zahlt die Zeche: am Rand der Felder tote Bäume, ohne Laub mitten im Hochsommer.

FRÖSCHE, HÜHNER, SCHWEINE …. DANN MENSCHEN

Die Menschen in den Dörfern werden immer öfter krank und bekommen häufiger BEHINDERTE KINDER (Herr Petersen hat also Recht mit seiner Prophezeihung). Eine systematische Reihenuntersuchung stellte fest, dass Krebs, Leukämie, NHL sowie Fehl- und Missgeburten in diesen Dörfern viel höher vertreten sind, als  im statistischen Durchschnitt des ganzen Landes.

Wir sehen eine Ehepaar, dass ein Kind (schon vor der Geburt) verloren hat. Es waren Zwillinge. Das Mädchen starb im Mutterleib, der Junge wurde normal geboren (der tote Fötus die ganze Zeit neben ihm).

2010 ermittelte eine staatliche Kommission epidemiologische Daten in einer anderen ländlichen Region im Soja-Gürtel, die  den Verdacht der Pestizid-Schäden erhärten: 3 X HÄUFIGER LEUKÄMIE UND ANDERE KREBSARTEN als im Durchschnitt, 4 x häufiger MISSGEBILDETE KINDER UND FEHLGEBURTEN, die Häufigkeit nahm mit der Entfernung von den Soja-Feldern ab, erzählt eine Ärztin.

Auch diese Ergebnisse untermauern die Bewertung, dass Pestizide Kinder im Mutterleib in ihrer Entwicklung schädigen  und krebserregend sind.

Doch diese Studie wurde nie veröffentlicht.

Man will sich mit den Chemieriesen nicht anlegen, schließlich ist der Anbau von Gift-Soja für die Exporteinnahmen Argentiniens unerlässlich …

Inzwischen nehmen die Resistenzen gegen Glyphosat zu. Die Kosten für Agro-Chemikalien sind in den letzten Jahren um 300% gestiegen. Seit 1996 wurde acht mal so viel Chemie eingesetzt, die Fläche nahm aber nur um 50% zu.

Schweinebauer Petersen bekam Bilder von einer Entbindungsstation in Argentinien,  die Babys mit schweren Missbildungen zeigen (die meisten davon starben). Sein Kommentar:

Das habe ich alles bei meinen Ferkeln auch gesehen …“ (stimmt: spina bifida …)

birth defects pesticides Argentina ARTE dokuDas BfR interessiert sich für diese Bilder und dieses Leiden nicht …. das ist doch alles  nur Andekdote … und hält sich an das, was die Chemieriesen ihr  als „Wissenschaft“ vorlegen: „keine relevanten Schadwirkungen“

Was hier „abgeht“, ist ein Skandal, denn ein „Bundesinstitut für Risikobewertung“, dass alles tut, um die enormen Schäden, die Glyphosat in der Landwirtschaft, bei  Tier und Mensch anrichtet, zu vertuschen – und zwar in betrügerischer Absicht –  aber dafür nicht zur Rechenschaft gezogen wird, dürfen wir uns nicht gefallen lassen. Das ist ungeheuerlich.

Dr. Don Huber soll in diesem Beitrag das Schlusswort haben:

Glyphosat hat einen weitreichende Wirkung auf alles, was wir zum Überleben brauchen:

  • Es zerstört die natürlichen, biologischen Kontrollmechanismen (im Darm von Tier und Mensch bzw. im Boden)

  • Es behindert die Fähigkeit der Pflanzen, Nährstoffe aus dem Boden aufzunehmen (wodurch Futter und Nahrung für Menschen minderwertig und gefährlich wird)

  • Es stimuliert das Wachstum von krankmachenden Mikroorganismen (bei Tieren, Menschen und im Boden)

INFO:

Die zweite Doku wurde  2014 vom ZDF  produziert / Leitung: Renate Werner

Das tägliche Gift – Risiko Pestizide

Tägliches Gift ZDF zoom 2014

und die Nr. 3 2015 vom WDR (Redaktion: „die story“) die TOP-DOKU finde ich

 Gift im Acker, Glyphosat- die unterschätzte Gefahr   

(darin folgendes Zitat zu hören:

„… Glyphosat der meist getestete  Wirkstoff, relativ vorzüglich punkto Umweltschutz, Verbraucherschutz .., Toxikologie ..“ (grinst) … kann man sagen … Wirkstoff ist so toll … ja … das …einfach ..macht Spass“ 

(Vertreter Chemische Industrie)

Kann man dem Mann mal ein tiefgekühltes Monsterferkel zukommen lassen??

 

(Fortsetzung folgt …)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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3 Kommentare zu „TÖDLICHE LÜGEN: Glyphosat & BfR (Die Schande für Deutschland)

  1. Hat dies auf Grübelstübchen rebloggt und kommentierte:
    Ein Arbeitskollege erzählte mir, dass er sich als Jugendlicher einen kleinen Tümpel angelegt hat, in den er 15 Forellen zum Angeln gesetzt hat. Das Angeln brachte er sich mit Mühe über lange Zeit komplett selber bei. Bevor er auch nur einen Fisch angeln konnte starben sämtliche Forellen in seinem kleinen Tümpel. Seine Eltern sagten ihm, ihre Nachbarn hätten erstmals ihre Felder mit Pflanzenschutzmitteln besprüht.
    Was meinem Arbeitskollegen in den 80er Jahren passiert ist, findet heute tagtäglich statt. Die Wirkungen auf die Umwelt sind enorm. Beispielsweise hört man immer wieder über das Bienensterben (International Union for Conservation of Nature). Ganz oben auf der Liste stehen Pflanzenschutzmittel, z.B. Neonikotinoide. Ein weiteres von zahlreichen Herbiziden ist das Glyphosat. Im nachfolgenden Artikel erläutert eine Blogger-Kollegin (Mona Lisa von „Das Treiben der Lämmer“) recht ausführlich über die biologischen Zusammenhänge von dem zur Zeit stark diskutierten Mittel.
    Den ersten Teil ihres Artikels würde ich gern noch um einen Aspekt ergänzen. Wie ist es möglich, dass die Natur zerstörende Substanzen zugelassen werden? Nun, dass die Industrie an der Erarbeitung von Gesetzen beteiligt ist, ist nichts neues. Es sind sogar genügend Fälle bekannt, in denen der Wortlaut von Gesetzen direkt aus der Industrie stammt. Bei der Risikobewertung ist die Gesetzeslage so, dass die Firmen ihre eigenen Studien machen. Der EU kommt die Aufgabe zu, zu beurteilen, ob die Gesetze plausibel sind. Aus dieser Ausgangslage wird über die Zulassung entschieden. Wenn die Firma also bestimmte Ergebnisse verschweigt, kann der Gesetzgeber das nicht wirklich kontrollieren, weil er ja nur über die Plausibilität der Studien entscheidet, die er bekommt. Anscheinend hat sich Monsanto eben auf diese Weise die Zulassung für Glyphosat überhaupt erst ermöglicht (http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/monsanto-verfaelscht-eigene-studien-zu-glyphosat.html). So soll Monsanto schon seit den 1980er Jahren über die krebserregende Wirkung von Glyphosat Bescheid gewusst.

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