Rule Britannia?

Gestern war der Tag der Entscheidung in Großbritannien: die Briten hatten die Wahl, ob es weiter nach „rechts“ geht (in den neoliberalen Abgrund) oder ob ein  echter „Links-Ruck“ unter Jeremy Corbyn stattfinden wird. Nach jüngsten Umfragen hatte Corbyn massiv in der Wählergunst zugelegt, was in den Reihen der „Money-Party“ und ihrer wichtigsten constituency– der City of London Corporation (die mafiöse Finanz-Oligarchie und deren betuchte Kunden)  große Unruhe ausgelöst hat.

Kein Wunder, denn Jeremy Corbyn hätte das Zeug, ein neuer „Olof Palme“ zu werden (hoffentlich nicht, was sein Ende betrifft): Ein echter Sozialdemokrat, der sich nicht nur für soziale Gerechtigkeit in England engagiert (also gegen den neoliberalen Strom schwimmt) sondern auch gegen die aggressive und verlogene Außenpolitik der US-geführten NATO bzw. der seines eigenen Landes.

Man muss aber einräumen: Viele in seiner eigenen Partei sind „Blairites“, also auch Unterstützer der „money-party“, weshalb sein „radikales Manifesto“ (als Entwurf der Presse zugespielt) bereits stark verwässert wurde. Ist Corbyn auch nur ein „Bernie Sanders“, der große Hoffnungen weckt, aber gegen die Plutokraten keine Chancen hat?

2017UK election results Guardian

Info-Graphic: The Guardian

Das Wahlergebnis zeigt, dass man mit der Regierung nicht zufrieden war doch die extreme Medienkampagne gegen Corbyn trug auch Früchte, denn trotz aller Kritik  blieben die „Tories“ die stärkste Partei im Land:

  • Labour: 12,85 Stimmen (40%  +31 Sitze)
  • Conservatives: 13,65 Stimmen (42,4% -12 Sitze), keine absolute Mehrheit mehr > „Koalition“ mit der DUP  aus Nord-Irland, die aber keine Ministerposten bekommt (sie hat 10 Sitze in Westminster, das reicht für die Mehrheit v. 327 Sitzen)

PRESS-FREEDOM?  DEN TEUFEL AN DIE WAND MALEN

Wie sehr die Macht-Eliten Corbyn als Feind betrachten, konnte man ja bereits dadurch sehen, dass die britische Presse ihn seit Monaten heftig attackiert. Kurz vor der Wahl zeigte vor allem die „Yellow Press“ (also die britischen Pendants zum deutschen Schmierblatt „BILD“) wie unverfroren sie Corbyn diffamiert und dämonisiert und der jüngste Terror-Anschlag dafür sehr willkommen ist:

DailyMailPsyop Corbyn

Die Apologeten des Terrors“ lautet die Riesen-Schlagzeile der „Daily Mail“ und die „Sun“ warnt ihre ebenso bildungsferne Leserschaft davor, Corbyn zu wählen, da er den islamistischen „Hasspredigern“ nahe stünde. Wieso der Guardian (als britische „Qualitätszeitung“) es für notwendig hält, kurz vor dem Wahlgang auf diese widerliche, journalistische Volksverhetzung extra hinzuweisen, sich aber jeder Kritik dazu enthält, muss man sich fragen, doch die Antwort darauf  kann nur ernüchternd sein.

Die Mail schreibt u.a. .“… der Labour-Führer (Corbyn) und seine engsten Verbündeten haben ihre Karrieren damit verbracht, sich bei jenen einzuschmeicheln, die unser Land hassen, während sie die Polizei unsere Sicherheits-Behörden  mit Verachtung  überschüttet und immer wieder gegen  Anti-Terror-Gesetze gestimmt haben“.

Ein BBC-Journalist wird heftig attackiert, weil er es in seiner Sendung verabsäumt habe, „den Corbynista-Mob“ an die Kandare zu nehmen.

Die Sun versucht im editorial ihren Lesern das Fürchten zu lehren, für den Fall eines Wahlsieges von Labour: das Land würde zu „einer globale Witzfigur“ degradiert werden, wenn Corbyn Premierminister wäre.

 „Ihre Stimme für Labour würde bedeuten, die erste marxistische Regierung in Großbritannien zu installieren. Nach dem Ende der Sowjetunion … und dem Zusammenbruch jedes ruinösen und repressiven ultra-linken Regimes auf der Welt, würden Sie dazu beitragen, ein neues zu errichten, genau hier in England. Es wäre der schwerste Fehler, den dieses Land je begangen hätte.“

Dass diese Art von Angstmache und Diffamierung mit seriösem Journalismus (ganz zu schweigen von „unabhängig“) nichts mehr zu tun hat, ist klar, doch diese plumpe Art von „election meddling“ wird einfach hingenommen. (Vgl. die aus der Luft gegriffenen Vorwürfe gegen Russland, die großen Staub aufwirbeln)

„ANGST ESSEN SEELE AUF“  (ODER DOCH EHER DEN VERSTAND?)

Angesichts dieser massiven Hetze in den Medien (hinter der in erster Linie Rupert Murdoch steht) muss man sich fragen, ob das Timing der „Terror-Attacken“ in Manchester und London so kurz vor Wahlen nicht einen perfiden politischen Zweck hatte: Nämlich den gleichen, wie die Anschläge in den 1970er und 80er Jahren (im Rahmen der „Operation Gladio“) – einen politischen Linksruck mit allen Mitteln zu verhindern und in den Fokus der Aufmerksamkeit „Sicherheit“,  (als Ablenkung von der zunehmenden sozialen Ungerechtigkeit und Armut) zu rücken. Als erwünschter Effekt soll dabei auch die Glaubwürdigkeit Corbyns zerstört werden.

„McDonnell says Corbyn is strongest and most decent Labour leader ‚maybe in generations“ (The Guardian)

Jeremy Corbyn 2Dass ein ranghoher Politiker heutzutage als „anständiger Mensch“ wahrgenommen wird, kommt eher selten vor. Umso mehr versucht das britische Establishment das Ansehen Corbyns dadurch zu unterminieren, dass man ihn als Verharmloser und appeaser des  pseudo-religiösen Extremismus brandmarkt, der doch angeblich die Ursache des „Terrors“ ist.

Es ist für die „Umverteiler von unten nach oben“ auch viel günstiger, wenn die Bevölkerung ihre Wut gegen Immigranten, Muslime, die EU etc. richtet und nicht gegen das eigene politische Establishment. (Das gilt auch für Deutschland)

Noch besser ist  es, wenn der konstruierte „Feind“ und emotionale Blitzableiter einen Namen hat (früher Osama bin Laden / Al Kaida) und der heißt nun „IS“ (und natürlich Iran, Russland und Syrien). Ein passendes Gesicht dazu wird nicht geliefert, denn das Personal von „IS“ ist ja immer vermummt und „Al Bagdadi“ als Kalif zu präsentieren, war ein Flop.

IS: DAS PR-PHANTOM

ISISUSFast jeden Tag gibt es einen neuen „Terror-Anschlag“ irgendwo: in Afghanistan, in London, in Tehran …und immer war dahinter der „IS“, das wird suggeriert.

Die drei „Täter“ aus London haben jedoch nie selbst ihre Ergebenheit zum IS kundgetan oder dass sie in dessen Auftrag handelten. Man zeigt ihr Foto in den Medien, dann kommt eine „Meldung“, dass der IS das Verbrechen für sich reklamiert habe (über die dubiose „Agentur“ Amaq, die nie jemand überprüft hat und die nur eine PR-Fassade für Geheimdienste sein könnte). Das wird aber trotzdem als „Tatsache“ in den Medien übernommen.

Auch die frühere Attacke in London (Westminster Bridge u. vor dem Parlament)  wurde dem IS zugeordnet, obwohl die Polizei bis heute keinerlei Verbindung zwischen dem „Täter“ Khalid Masood und irgendeiner Terrorgruppe finden konnte.

Außerdem ist das „framing“ inzwischen so stark, dass jeder „islamistische“ Anschlag beim Publikum automatisch mit „IS“ in Verbindung gebracht wird und genau diese Wirkung ist ja auch erwünscht. Doch die psychopathischen Messer-Attacken sind eigentlich kein Beweis für die Macht von „IS“ sondern eher für die Macht der PR-Techniken (unter Missbrauch der Kognitionspsychologie).

(Die folgenden Überlegungen klingen sehr zynisch, doch um die Vorfälle zu analysieren muss man die Gefühle hintanstellen)

„LOW INTENSITY“ TERROR?

Der klassische „Terrorist“ will eine möglichst große Schockwirkung erzielen und das erreicht man durch möglichst viele Opfer (Tote und Verletzte). Wie die Geschichte leider zeigt, eignet sich Sprengstoff dazu sehr gut, besonders wenn er dort eingesetzt wird, wo sich viele Menschen aufhalten. Z.B. an Bahnhöfen, Flughäfen, in einem Stadium, etc.

Doch betrachtet man die Anschläge von Manchester und London aus diesem (eiskalten) Blickwinkel, fällt etwas auf:

In die riesige Arena von Manchester passen etwa 20.000 Leute. Selbst wenn sie nur halb- oder  viertelvoll ist, sind das immer noch tausende Menschen. Doch die Opfer des Anschlags vom 22.Mai waren nach offiziellen Angaben 23 Tote und  59 Verletzte.

Das ist furchtbar für die Betroffenen bzw. Angehörigen und man wünscht sich, sie würden noch leben bzw. unverletzt sein, doch rein analytisch betrachtet, zeigt die relativ „niedrige“ Opferzahl, dass hier andere Überlegungen am Werk waren:

Man wollte eine Schockwirkung erzielen, die Angst vor dem „islamistischen Terror“ schüren, aber gleichzeitig die Zahl der Opfer verhältnismäßig niedrig halten (vgl. Bombenanschlag in Kabul150 Tote, hunderte Verletzte; was die FAZ verschweigt, die Taliban haben jede Beteiligung an dem Anschlag bestritten und die enorme Sprengkraft (erdbebenartige Schockwellen) deutet darauf hin, dass hier militärische Profis am Werk waren).

Auch der jüngste Anschlag in London passt in dieses Schema: die Gegend rund um die London Bridge (vor allem der Borough Market) ist werktags bzw. tagsüber sehr frequentiert, doch der Anschlag fand am späten Abend, gegen 22 Uhr (Ortszeit) statt, wo auf den Straßen weniger „los“ ist. Dass die Verbrecher lange Messer für ihre irrsinnigen, willkürlichen  Attacken verwendeten, ist schlimm genug, doch – wie gesagt – mit einer Bombe hätten sie viel mehr Unheil anrichten können, (als 8 Tote und 48 Verletzte) wenn es darum geht, den dubiosen „Ruhm“  und den Schock-Effekt einer solchen Tat zu maximieren. (Nur eines der Todesopfer ist britisch – reiner Zufall?)

Das ist ein Indiz dafür, dass hier möglicherweise Leute am Werk waren, die die selbst gezüchteten „Islamisten“ nur als perfides Werkzeug (zur Beeinflussung der Wähler) benutzt haben. Und es gibt noch mehr Ungereimtheiten, die diese Einschätzung untermauern. Vor allem dieses Foto, (Quelle: Twitter) das einen der Attentäter zeigen soll, nachdem er „im Kugelhagel der Polizei“  erschossen worden war.

1 terror suspect London Bridge

Da fragt man sich: Wo ist das (große) Messer? Wo ist das Blut? Was ist mit den Händen des Mannes passiert? (zu beachten: die unnatürliche, extreme Krümmung, ähnlich wie bei einer spastischen Lähmung)

Ein Mensch, der von Kugeln durchsiebt wurde, muss doch stark bluten und  zahlreicheBlutflecke von den Opfern haben, die er mit dem Messer attackiert hat.  Davon ist nichts zu sehen … (Damit soll nicht angezweifelt werden, dass wirklich Leute getötet und verletzt wurden, die Frage ist nur, von wem …).

NO PICTURES, PLEASE

Auffallend ist auch, dass es in diesem Fall so gut wie kein Bildmaterial gibt (außer diesem Foto, das ganze Viertel sofort hermetisch abgeriegelt wurde (auch noch am nächsten Tag) und die Polizei den Augenzeugen vor Ort befahl „to leave“.  Es gibt kein einziges Bild von dem Lieferwagen, mit dem die Täter auf der London Bridge Leute überfahren haben sollen und die Aussagen passen auch nicht zusammen:

Zuerst hieß es nach Polizei–Angaben, es handle sich um einen weißen  Renault-Van der von der Firma Hertz gemietet worden war. Doch Zeugen sagten aus, sie hätten das Tat-Fahrzeug (schon vorher auf der Brücke) gesehen, es habe aber eine Firmen-Aufschrift / ein orangefarbenes Logo (B&Q) gehabt.  Die Zeugen sagten auch, der Lieferwagen sei schließlich (nach Attacke-Überquerung der Brücke) auf die falsche Straßenseite gefahren und dann „zwischen einer Ampel und dem Zaun der Soutwark Kathedrale eingekeilt worden“. Hat der Fahrer die Kontrolle darüber verloren?

Sehr interessant sind ursprüngliche Presseberichte über Zeugenaussagen, die von „zwei oder drei maskierten Männern“ sprachen, die aus dem Lieferwagen stiegen und dann mit Messern auf die Passanten losgingen.

Eyewitnesses spoke of there being two or three masked men, who got out of the van and started attacking people with knives. Quelle: The Telegraph

Im gleichen Artikel heißt es u.a.

„A second incident is believed to have taken place at the Borough Bistro, in Borough Market. Eyewitnesses have told of seeing a man being stabbed by someone wearing a red hoody. The attacker then walked calmly away, and gunshots were heard near the Brindisi tapas restaurant.“

Hier wird der Eindruck vermittelt, dass es sich um zwei Ereignisse gehandelt hat bzw. dass die Attacke auf der London Bridge und (mit dem Messeer) im Borough Market zur gleichen Zeit stattfanden.  Der Täter habe eine rote Kapuze getragen und sei nach dem Angriff „seelenruhig“ weitergegangen, während Passanten Schüsse in der Nähe hörten.

Auch in diesem Presse-Bericht wird das deutlich:

„Earlier on Saturday, local media reported that a van had hit several pedestrians on London Bridge while a stabbing attack took place at the Borough Market. London Metropolitan Police confirmed they were dealing with an incident on London Bridge, Borough Market and Vauxhall area …“

(Auffällig: kein Wort von „Allah- u- akbar“ oder Islamisten. Nur ein Mann sagte in einem TV-Interview später, der Angreifer hätte „this is for Allah“ gerufen, was auch seltsam ist, da ein „radikaler Islamist“ doch eher arabisch bevorzugt und „allah-u-akbar“ ausruft…)

Die exakte Uhrzeit der „Lieferwagen“-Attacke scheint auch unklar, denn sie wird einerseits (von der Polizei) als 21:58 Uhr angegeben und andererseits als 22:08 Uhr – für die Rekonstruktion eines Verbrechens ist das durchaus relevant.

DIE BOMBEN-ATTRAPPEN

Ein Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes, der für  mehrere Lokale im Borough Market zuständig war,  sagte der BBC, er habe einen Mann mit einem „Kanister um den Bauch“ gesehen.

the-terror-chess-pieceWieso die Verbrecher (und ob alle drei)  Sprengstoff-Attrappen trugen, ist auch ein Rätsel. Die gängige Erklärung ist, damit wollten sie verhindern, dass mutige Passanten versuchen, sie zu überwältigen (ohne Schusswaffe ja durchaus denkbar). Doch einerseits erwähnten die meisten Zeugen kein Wort von einem „Bombengürtel“ und andererseits hielt das einige Leute nicht davon ab, sich ihnen entgegenzustellen, wie z.B. ein Taxifahrer, den der Telegraph so zitiert:

“I thought, ‘I’m going to try and hit him, I’m going to try and knock him down’,” Chris told LBC radio. “I spun the cab round, I was about to ram one of them, but he side-stepped and three police officers came running towards them with their batons drawn.“

Er versuchte also, einen der Täter mit seinem Taxi zu rammen, doch der wich aus. Dann „rannten drei Polizisten auf ihn zu, mit ihren Schlagstöcken in der Hand.“ Ein  Transport-Polizist (BTP) erlitt Verletzungen im Gesicht und an den Beinen, als er auf den Vorfall reagierte, heißt es in anderen Presse-Berichten.

In England sind (normale) Polizisten traditionell nicht mit Schusswaffen ausgerüstet.  Die Tatsache, dass hier keine Explosion stattfand, zeigt doch bereits, dass der „Bombengürtel“ ein Bluff war oder es (in diesem Fall) keinen gab.

YOU CAN’T MAKE THIS UP …

Inmitten dieser Tragödie findet man sogar Texte von Journalisten, die (unfreiwilliges) Schmunzeln – aber auch Staunen – auslösen:

The attackers passed one restaurant, Café Brood, but were deterred from entering because staff, several of them trained in the Albanian army, screamed at the marauders to stay away“.    Quelle: The Telegraph

Cafe Brood LondonDie blutrünstigen Angreifer kamen also an einem Restaurant vorbei (Café Brood neben der Southwark Kathedrale), wurden aber „daran gehindert, das Lokal zu betreten“. Wie bitte?

Das wird so erklärt: Ein Teil der Angestellten, „ausgebildet in der albanischen Armee, schrie die Plünderer an, sie sollen sich verziehen“ (also ein sehr deutliches: Fuck off! auf die albanische Art).

Der Besitzer des Lokals, Mark Stembridge, organisierte sofort die „Evakuierung“ seiner Gäste von der Terrasse, als er die drei Männer kommen sah, konnte man später lesen.

Mal abgesehen von der seltsamen Wortwahl („marauders“ – so viel wie plündernde Soldaten) ist diese Aussage extrem bemerkenswert, denn sie lässt die Gefährlichkeit der drei „Terroristen“ in einem völlig anderen Licht erscheinen.

Wenn man diese durch bloßes Anschreien davon abhalten konnte, ein Lokal zu betreten, wieso konnten sie dann 8 Leute töten und 48 verletzen? Und wieso hat auch hier niemand (außer Mr. Applebee) etwas von einem „Bombengürtel“ gesagt? Weil die militärisch geschulten Albanier sahen, dass es eine Attrappe war oder weil es gar keinen gab?

The first gunshots went on for about 20 minutes and they were on and off in separate bursts for about 90 minutes.”

Auch das passt nicht in die offizielle Story: um 50 Schüsse abzugeben (durch 8 Polizisten) braucht man doch nicht 20, und schon gar nicht 90 Minuten …?  Man brüstet sich ja damit, dass alles „nach 9 Minuten“ erledigt war. Auf wen haben die denn so lange geschossen?

Sehr seltsam fand ich auch die Beschreibung eines Zeugen, (Lewis Bennett) der bei einer Messe-Attacke (im Globe-Pub) anwesend war und sagte, „der glatt-rasierte Mann betrat das Lokal, mit seinem Messer und stand regungslos da (für etwa 10 Sekunden). Dann stach er plötzlich mit dem Messer auf die nächsten ein…“ (Als ob er auf ein Signal reagiert hätte)

Everyone gasped when he ran into the pub but he didn’t do anything at first, just stood still for about 10 seconds,” said Bennett. “But then he grabbed the knife and stabbed people closest to him. He stabbed people in the stomach and legs, I think about five or six people. People started screaming and running out the back door. He was shouting ‘Allah Akbar, Allah Akbar’ and he had a British accent!“

  • Frage: Wie merkt man den britischen Akzent, wenn jemand „Allah Akbar“ ruft?
  • Anmerkung: kein Wort von einem Sprengstoff-Gürtel

Die „Stories“ über die drei Täter enthalten ja das übliche Material, doch einige Elemente sind bemerkenswert:

1 YOUSSEF ZAGHBA

Youssef Zaghba 1Der junge Mann (22) mit marokkanischem Vater und italienischer Mutter als „Terrorist“? Wie schon so oft sagen die Leute, die ihn (aus Italien) kannten, das hätten sie nie von ihm gedacht.

He was normal — happy to say ‘buongiorno, buonasera’, said Franco Bortolini, 77, an upstairs neighbor to Zaghba’s mother in the village of Fagnano, near Bologna. “He was a good boy, just like his mother. I never imagined something like this would happen.”

Und – wie schon so oft – wurde auch er (erst) „radikalisiert“, als er in England war. Seine Mutter sagte gegenüber der Presse:

 „Er dachte, Syrien sei ein Ort, wo man nach den Regeln des reinen Islam leben konnte.  Er sagte, es war ein Traum, dem man ihn über das Internet geschickt hatte. Er sprach als ob man ihn einer Gehirnwäsche unterzogen hätte (per Internet).“

Im März 2016 soll er in Bologna daran gehindert worden sein, in die Türkei zu fliegen. Doch das Absurdeste an dieser Story ist, er soll gegenüber den italienischen Behörden als Grund für die Reise angegeben haben „ich will ein Terrorist sein“. Ein Mann, der Informatik studiert hat, (also kein Dummkopf ist) soll das gesagt haben?

Die Italiener setzten seinen Namen auf eine europaweite „Watch-List“ für Terror-Verdächtige und damit war diese Information auch den englischen Behörden zugänglich. Doch diese sagten „er war für uns kein interessantes Objekt“. (Das Problem ist wohl, dass diese Listen inzwischen so viele Namen enthalten, dass niemand mehr den Überblick hat – die berühmte „Stecknadel im Heuhaufen“ geht online)

Die Aussagen der Mutter deuten aber nicht darauf hin, dass er vorhatte, so ein Verbrechen zu begehen und dabei zu sterben. Sie hätte nach London kommen sollen (wo er in einem pakistanischen Restaurant arbeitete) um mit ihm das Ende des „Ramadan“ zu feiern und er hatte sich erst kürzlich ein Auto gekauft, das er dafür mit Girlanden schmücken könnte (hatten sie am Telefon gescherzt).

Zu dem Image des „radikalen“ Islamisten (Takfiri) passt auch nicht, dass er gar keinen Bart trug.

2 KHURAM SHAZAD BUTT

1 Khuram ButtSeine „Story“ löste in England wohl die größte Empörung aus, denn er tauchte in einer TV-Doku von Channel 4 auf, die den passenden Titel „Die Gotteskrieger von nebenan“ (The Jihadis Next Door) trägt und im Jänner   2016 ausgestrahlt wurde.

Dann meldeten sich auch noch zwei Zeugen, die gegenüber der Presse aussagten, sie hätten ihn schon damals bei der Polizei als extremistischen Aufrührer angezeigt, doch die habe nichts unternommen. Eine davon ist Erica Gasparri, die alarmiert war, nachdem Butt versucht hatte, ihre Kinder in einem nahegelegenen Park zu radikalisieren.  (Butt war selbst Vater von zwei kleinen Kindern). Er sei auch aus einer lokalen Moschee ausgeschlossen worden, nachdem er den Imam mit seinen extremen Ansichten (das sei kein „echter“ Islam) konfrontiert hatte.

Der andere Zeuge will seinen Namen nicht nennen (aus Angst vor Vergeltung):

“I phoned the anti-terror hotline,” the unnamed man said. “I spoke to the gentleman. I told him about our conversation and why I think he was radicalised.”

Doch trotz dieser Warnungen wurde er nicht festgenommen und seinen Pass durfte er auch behalten. Das sei ein Versagen der Behörden, kritisiert der frühere Freund von Butt.

In der Doku sieht man u.a., wie einige Männer im Regent’s Park vor einer schwarzen Flagge mit weißer, arabischer Schrift beten, darunter auch Butt. (Es ist aber nicht die IS-Flagge). Jemand ruft die Polizei an, weil er das aber glaubt. Die Polizisten halten die Männer auf der Straße auf, durchsuchen sie, finden aber keine Flagge. Einer der Männer, Mohammed Shamsuddin,  verhält sich sehr aggressiv gegenüber der Polizei (weil er weiß, dass die Szene gefilmt und später ins Internet gestellt wird). Er schreit den Polizisten an “Sie lügen!“ und „Rühren Sie mich nicht an!“ Obwohl er weiß, dass die Flagge wirklich da war; es geht nur um den dramatischen Effekt für sein „Zielpublikum“, das er gegen die Polizei aufbringen will, um die „Unterdrückung“ der Muslime in England zu verdeutlichen und sie damit zu radikalisieren). Die Frage ist: In wessen Auftrag?

Die Behauptung, Butt habe Kontakt zu Mohammed Siddique Khan, einem der vier „Selbstmord-Attentäter“ des Anschlags von „7/7“ 2005 in London gehabt (von der London Times lanciert) muss mit Skepsis betrachtet werden, denn die offizielle Version dieses Ereignisses ist ebenso unglaubwürdig, wie jene von „9/11“.  Und selbst wenn man sie glaubt, macht das die „Anti-Terror-Behörden“ in London noch verdächtiger, da sie ihn trotzdem nicht überwachten.

3 RACHID REDOUANE

Auch diese „Story“ könnte aus einer billigen Krimi-Farce (mit schwarzem Humor) stammen: ein Zuckerbäcker aus Dublin, bisher völlig unauffällig, mit einer 18-monate alten Tochter, geht nach London um dort mit einem Messer auf wildfremde Leute einzustechen und sich anschließend erschießen zu lassen?  Wie absurd ist das denn?

1 Guardian Dublin chef alleged terroristAuf dem (einzigen) Foto fällt der seltsame Ausdruck in den Augen auf (wie auch bei den beiden anderen): Nahm der Mann Psychopharmaka? Die Pupillen sehen eigenartig aus, der Blick ist starr;

Woher wissen wir, dass er einer der Täter war? Weil man uns das gesagt hat! Beweise? Man hat seinen „Ausweis gefunden“ (das kennen wir doch schon…) – nur das und die Stories in der Presse lassen uns glauben, dass dieser Mann ein ungeheuerliches Verbrechen begangen hat.

Auch hier fällt auf, dass der „radikale Islamist“ weder den obligaten (langen) Bart trug und auch noch mit einer Frau verheiratet war, die gar keine Muslimin ist (was bei  den puritanisch-dementen Takfiris gar nicht geht).

FAZIT:

Die extreme Gewaltanwendung (shoot to kill – mind. 50 Schüsse abgegeben) gegenüber „Tatverdächtigen“ mit Messern, lässt viele Fragen offen, denn offenbar darf keiner überleben, damit er nichts mehr sagen kann. Und wer hätte daran wohl ein Interesse?

Dass die Polizei„noch nie dagewesene Sicherheits-Maßnahmen“ ergriff, also allen Gästen (darunter auch Zeugen) befahl, die Lokale sofort zu verlassen und auf die Straße zu gehen und anschließend das ganze Viertel zur Sperrzone erklärt wurde (sodass auch Touristen nicht in ihre Hotels und Anrainer nicht in ihre Wohnungen gehen konnten) kann man positiv oder negativ sehen.

Einerseits rühmt sich die Polizei, nach nur „9 Minuten“ sei das Drama beendet worden (durch rasches Eingreifen und Erschießen der Täter), andererseits wird das Viertel noch am nächsten Tag total abgeriegelt (auch für die Presse), sodass es keine Fotos, Videos etc. gibt, die die Aussagen der Behörden bestätigen oder  in Frage stellen könnten.

Vielleicht helfen diese Berichte,

http://www.counterpunch.org/2014/09/12/how-the-west-created-the-islamic-state/

https://newint.org/features/2009/10/01/blowback-extended-version/

das ganze Theater  besser zu verstehen …

IS is US

 

 

 

 

 

 

 

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BERLIN-TERROR: Das böse Märchen vom Weihnachtsmarkt

anis-amri-reportedly-shot-in-milan-2312Ich habe heute eine makabre Wette gewonnen: ich wettete am 21.12. (um 100 Euro), dass der angebliche „Lkw-Terrorist“ noch vor Weihnachten (in einem dramatischen „Finale“)   erschossen wird.

Wie man da so sicher sein konnte? Ganz einfach, das klassische Terror-Theater (dessen Hintergrund ich ja schon in mehreren Beiträgen ausführlich erläutert habe)  besteht im wesentlichen aus den gleichen „Szenen“:

  1. Szene: schockierender „Anschlag“ auf unschuldige Menschen (am besten in einer Großstadt)
  2. Szene: es wird ein „Ausweis“ gefunden, der das einzige Verbindungsglied zum Tatort „Täter“ ist
  3. Szene: jetzt geht es Schlag auf Schlag: die Medien werden täglich von anonymen Beamten mit Informationen gefüttert, die den „Terror-Verdächtigen“ in einem immer gefährlicheren Licht zeigen sollen
  4. Szene: die Jagd nach dem Flüchtigen beginnt (Großfahndung, Interpol, etc.), der Anhänger des „IS“ gewesen sein soll
  5. Szene: Großes Gejammer in den Medien: Wie konnte das bloß passieren? Wie konnte dieser Irre, obwohl „im Visier der Behörden“, trotzdem ungehindert monatelang in Deutschland herumfahren bzw. eine solche Tat begehen?
  6. Szene: der „mutmaßliche“ Terrorist wird bei einem „shoot-out“ mit Polizeikräften tödlich getroffen und kann deshalb nichts mehr sagen; ein Gerichtsverfahren, bei der stichfeste Beweise für seine Schuld vorgelegt werden müssten, findet nicht statt

Das einzige, was hier nicht ins Bild passt, ist der polnische Fahrer des Lkw, Lukasz Urban. Er kam (aus Italien) zu früh in Berlin am Montag morgen an, konnte deshalb nicht bei Thyssen entladen und musste also die Zeit irgendwie überbrücken.

Was der Fahrer dann den ganzen Tag machte, ist nicht bekannt. Es gibt nur Aussagen seines Cousins „Ariel“ Z. dem Inhaber der polnischen Spedition), wonach Lukasz versucht haben soll, seine Frau telefonisch zu erreichen, was aber nicht gelang. Herr Z. sagte gegenüber der Presse, er habe seinen Cousin anhand eines Fotos identifiziert (!), auf dem sein Gesicht „geschwollen und blutverschmiert“ ausgesehen habe. Und „Stichwunden“ habe er auch gesehen.

Daraus schließt er, dass sein Cousin sich mannhaft „gewehrt“ habe, als man ihm die Kontrolle über den Lkw entreißen wollte. (Wer sticht auf einen Mann ein, um ihn dann zu erschießen???)

Die Polizei habe ihm gesagt, Lukasz „sei durch einen Schuß getötet worden“. Gesehen hat er den Leichnam nicht. Wieso er ihn trotzdem „identifiziert“ hat, ist sehr seltsam (aus kriminaltechnischer Sicht).

WER  LENKTE  DEN  LKW  IN  DEN WEIHNACHTSMARKT?

driver-alive-berlin-lorry-attackDie Polizei sagt auch, der eigentliche Fahrer sei auf dem Beifahrersitz „gefunden“ worden. Zuerst hieß es, er sei bereits tot gewesen (als der Lkw in den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz raste):

„Auf dem Beifahrersitz befindet sich der offenbar zuvor erschossene Fahrer aus Polen.“ (Quelle: Spiegel Online)

später wurde aber „gemeldet“, die Obduktion habe ergeben, er habe zu diesem Zeitpunkt noch gelebt (Bild oben).

damage-truck-windshield-berlin-xmas-attackSchaut man sich die Bilder des beschädigten Sattelschleppers an, fragt man sich, wie der Fahrer das unverletzt überleben (und einfach aussteigen) konnte:

Die Windschutzscheibe ist auf der Fahrerseite von einem eckigen Objekt regelrecht durchbohrt worden, man sieht ein entsprechendes Loch im Glas und auch auf der Beifahrerseite wurde die Scheibe schwer beschädigt.

Zuerst hieß es auch, der Lkw sei als gestohlen gemeldet gewesen, dann kam die Meldung, er sei nur verfrüht  in Berlin eingetroffen. Der Name der italienischen Firma (Auftraggeber) wurde nicht genannt, wäre aber durchaus relevant für die Ermittlungen.

Es bleibt also ein Rätsel, wie es – angeblich – einem drogenabhängigen  „Islamisten“ (!) gelungen war, die Kontrolle über den Lkw zu erlangen. Wieso wurde genau dieses Fahrzeug als „Waffe“ für einen Anschlag ausgesucht? Wer konnte wissen, dass dieser Lkw zu früh ankommen würde? Hat der Täter eine Mitfahrgelegenheit gesucht (sich als Anhalter getarnt?) Wie einfach ist es, einen 25-Tonner durch den Berliner Verkehr zu lenken?

(Das Fahrzeug ist mit einem GPS-Gerät ausgestattet. Es müsste also möglich sein, die Fahrtroute genau zu rekonstruieren. Es ist enorm wichtig festzustellen, wo der Lkw am Montag in Berlin gesehen wurde, ob er in Überwachungskameras auftaucht, etc. wo der „Täter“ in das Fahrzeug einstieg.

Der „Tatverdächtige“ (Nr.2) wurde ja angeblich monatelang überwacht (Kommunikation und Bewegungen), doch konnten keinerlei Beweise für den „aus Sicherheitskreisen“ stammende Verdacht, er sei ein „Gefährder“ gefunden werden. (Was durchaus glaubwürdig ist, was wir später noch sehen werden).

DAS  MÄRCHEN  VOM  GEFUNDENEN AUSWEIS

spon-was-wir-zu-wissen-glaubenDer gleiche Bockmist, den wir schon aus den Anschlägen in Paris (Charlie Hebdo) kennen, wird uns wieder kritiklos serviert: das „verlorene Ausweisdokument“ am Tatort („gefunden unter dem Fahrersitz“) als EINZIGE, UNMITTELBARE  VERBINDUNG zur Tat bzw. dem angeblichen Täter. (Auf die „Fingerabdrücke“ kommen wir noch zu sprechen…)

  • Wieso ein IS-Anhänger (ein fanatischer „Selbstmordattentäter“, der dann abhaut?!), der einen Anschlag plant, seinen Ausweis (oder seine „Duldung“) mitnehmen sollte, lässt sich nicht mit Logik erklären, es ist schlicht und einfach Schwachsinn.
  • Wieso man 28 Stunden brauchte, um dieses „Dokument“ im Lkw zu finden (nachdem sich der erste „Verdächtige“ als falsche Fährte erwiesen hatte), ist auch nicht nachvollziehbar (einige Meldungen sprechen auch von seiner „Geldbörse“)
  • Schlussfolgerung: es ist eine Lüge (bzw. man hat diese Papiere dort deponiert) , die von jenen „Sicherheitskreisen“ verbreitet wurde, die auch die „Terror-Gefahr“ selbst organisieren … (siehe weiter unten)

WAS HAT DER VERDÄCHTIGE VORHER GEMACHT?

Der Vater sagte gegenüber der Presse in Tunesien, sein Sohn seit VOR SIEBEN JAHREN  illegal nach Italien gereist und wurde dort wegen einer ihm zur Last gelegten Brandstiftung zu vier Jahren Haft verurteilt. Jetzt tauchen Pressmeldungen auf, in denen behauptet wird, er habe sich 2011 als Minderjähriger ausgegeben, was gelogen war. Doch 2009 war er erst 17 Jahre alt, er hat also nicht gelogen. Wieso man sein Einreisedatum (von italienischer Seite) unbedingt ändern will (von 2009 auf 2011), das ist die Frage.

Woher der  Hetz-Propaganda-Wind weht, zeigt ein Blick in die US-Medien: (ins Deutsche übersetzt)

Anis Amri war seit seiner Ankunft unter Beobachtung der Geheimdienste – und wurde sogar in diesem Jahr dreimal verhaftet. Aber obwohl er ein IS-Unterstützer war, und man wusste, dass er ein Waffen-Training erhalten hatte, haben ihn die deutschen Behörden immer wieder entkommen lassen. Er versuchte sogar, einen Komplizen für einen Terroranschlag zu finden – und wieder wussten die Behörden davon – aber er blieb trotzdem auf freiem Fuß.

Das klingt wie Fakten, sind aber alles bloße UNTERSTELLUNGEN, ungeprüfte BEHAUPTUNGEN, die von der Presse aufgesogen und verfielfältigt werden, darauf können sich die Geheimdienste verlassen. Auch „seriöse“ Zeitungen, wie der britische Guardian, singen im Papageien-Presse-Chor mit.

Anis Amri, … stand seit Jänner unter Beobachtung des Deutschen Anti-Terror-Zentrums GTAZ, weil er wegen seiner Kontakte zur radikal-islamistischen Szene und seiner Bereitschaft, einen Anschlag zu begehen, als gefährlich eingestuft worden war, sagten Sicherheitsbehörden den deutschen Medien.

Der Guardian schreibt weiter: Er wurde im Sommer in Berlin festgenommen, aber es gab NICHT GENUG BEWEISE FÜR EINE ANKLAGE (oder Haft)“ und fragt dann, wie „Amri es schaffen konnte, sich trotz dieser großen Aufmerksamkeit dem Zugriff der Behörden zu entziehen“.

(Die Frage wird unten beantwortet…)

Noch ein Beispiel aus den USA, diesmal CNN:

Ein deutscher Sicherheitsbeamter sagte CNN, der Verdächtige sei im August, auf dem Weg nach Italien,  mit gefälschten Dokumenten in Friedrichshafen festgenommen worden, doch ein Richter ordnete seine Freilassung an. Der Verdächtige sei auch deshalb auf das Radar der Polizei gekommen, weil er sich eine Waffe beschaffen wollte, sagte der Beamte. […]

Deutsche Sicherheitsbeamte sagten CNN, dass die Ermittler vermuten, der tunesische Verdächtige habe Verbindungen zu einem Rekrutierungs-Netzwerk des IS.

MERKE: Alle Informationen, die die Presse verbreitet, kommen aus der gleichen Quelle: „Sicherheitskreise“ (also Organe des Staates), die in diesem Kontext NICHT VERTRAUENSWÜRDIG sind, da Teile von ihnen (die Geheimdienste) SELBST IN DAS „TERROR-NETZWERK“ VERWICKELT SIND (im Sinne von „Gladio“; mehr dazu WEITER UNTEN)

Auch Facebook-Einträge sind kein Beweis für Schuld (da der Urheber nicht verifizierbar ist).

Er „soll“ versucht haben, sich Waffen zu beschaffen, er „soll“ Kontakt mit radikalen Predigern gehabt haben, er „soll“ mit einem IS-Rekrutierungs-Netzwerk in Verbindung gestanden haben, er „soll“ dies und das geplant haben, usw. WO SIND DIE BEWEISE?

Das alles wird nur deshalb verbreitet, damit seine Täterschaft a priori akzeptiert wird (Vorverurteilung in den Medien).

Hat Amri in Deutschland Straftaten begangen? So weit bekannt, wurde er weder deswegen angeklagt, noch verurteilt.

Er war vielleicht ein Klein-Krimineller mit Drogenproblemen, der auch „gedealt“ hat, ohne festen Aufenthalt, orientierungslos, entwurzelt.  Ein perspektivloser Teenager aus Tunesien, der mit 16 nach Europa geht, um ein besseres Leben zu finden, aber bald feststellt, er ist nicht erwünscht. Ein „Überflüssiger“,  also ein idealer Kandidat für die Metamorphose zum „Djihadisten“. Doch so einfach ist es nicht, aus einem Menschen einen Massenmörder zu machen.

Der Guardian zitiert einen „Anti-Terror-Ermittler“, der die deutschen Medien ANONYM mit  folgenden „Informationen“ gefüttert hat (die einfach übernommen wurden):

  • Amri hat Komplizen für einen Terror-Anschlag im Frühjahr 2016 gesucht
  • Amri hatte „Interesse an Waffen“ gezeigt

Dann wundert sich der Guardian, warum er angesichts dieser Umstände, nicht festgenommen wurde, und dass, obwohl ein anderer „Ermittler“ den deutschen Medien gesagt habe „man habe vermutet, er könnte einen Anschlag …geplant haben“, doch es gab  eben keine Beweise, die eine Haft gerechtfertigt hätten.

In Tunesien sei er mehrfach wegen Drogenmissbrauchs festgenommen worden (Merke: für fanatische Islamisten sind Drogen absolut TABU)

OH, MEIN GOTT: WIE KONNTE DAS PASSIEREN?

anis-amri-wanted-bkaIn vielen Artikeln wird also gefragt, wie es möglich war, dass dieser „gefährliche“ Mann, den deutschen Sicherheitsbehörden „durch die Lappen gehen“ konnte. Noch einmal die Propaganda (Cover-Story):

  • Er sei seit Jänner auf der „Terror-Watchlist“ gestanden, war „im Visier“ deutscher Sicherheitsbehörden usw.
  • Im Juli wurde wegen des Verdachts, Amri plane „eine schwere Gewalttat gegen den Staat“ eine Sonder-Ermittlung gestartet
  • Er habe Kontakt zur radikalen Islamisten-Szene gehabt
  • Seine Telefonate u. Tele-Kommunikation wurden überwacht (März – September). Da man aber die „Vermutungen“ nicht untermauern konnte, wurde die Übewachung beendet. (Er sei nur als kleiner Drogendealer in Erscheinung getreten)
  • Doch laut US-Behörden soll er
  • im Internet nach Rezepten zum Bombenbau gesucht haben und
  • mindestens einmal in Kontakt mit IS gewesen sein (New York Times „gefüttert“ von US-Geheimdiensten)

Sein Bruder Walid sagt:

Er wollte schon immer nach Deutschland gehen, um dort Arbeit zu finden. Er sagte mir öfter, er könne keine Wohnung finden und schlief deshalb mal hier, mal dort. Aber während unseres letzten Kontakts vor zwei Wochen sagte er, alles sei gut für ihn.

Er kommt aus einer Familie mit neun Kindern und hat uns immer Geld geschickt. Woher das kam, wissen wir nicht. Wir sind genau so schockiert, wie alle anderen. Wir haben keinen Kontakt mit IS. Ich habe nur aus facebook erfahren, dass mein Bruder gesucht wird.

Sein Vater:  Er hat getrunken und Drogen genommen, um der erdrückenden Armut zu entfliehen.

Er sagte im Radio im Tunesien, sein Sohn habe das Land vor sieben Jahren verlassen und sei WÄHREND DER HAFT IN ITALIEN RADIKALISIERT WORDEN (das passt genau ins Schema der Geheimdienste: ein junger, leicht zu manipulierender Mann ohne Perspektive)

He spent four years in jail in Italy where he met extremist groups which attracted him.”

Die Tagesschau – wie immer verlässlich als abschreckendes Beispiel des Fließband-Journalismus – übernimmt die Konjunktiv-Orgie ohne Probleme, hier überspitzt formuliert:

Er könnte also möglicherweise einen Einbruch geplant haben, um sich dann möglicherweise damit Mittel zu beschaffen, um mit „noch zu gewinnenden Mittätern“ möglicherweise einen Anschlag begehen zu können….

Doch die „umfangreiche“ Überwachung brachte nach Monaten …. NICHTS. Also gab es keine Grundlage, sie zu verlängern. Das haben wir ja schon mehrfach gelesen. Doch dann kommt wieder das Innuendo aus „Sicherheitskreisen“:

Dies steht teils in Widerspruch zu Informationen von NDR, WDR und SZ unter Berufung auf eine Vertrauensperson des LKA. Demnach habe sich Juli 2016 der Verdacht noch einmal erhärtet – die Vertrauensperson berichtete, Amri spreche davon, Anschläge begehen zu wollen. Amri habe die Vertrauensperson gefragt, ob sie Schusswaffen besorgen könne. Zudem sollen zwei der engsten Gefolgsleute von Abu Walaa ihm Unterschlupf und Ausweispapiere angeboten haben.“

Das ist das klassiche „Entrapment“-Muster, das ich in meinen früheren „Terror-Theater“ Artikeln ja ausführlich geschildert habe.

Der Job des „V-Mannes“ besteht in Wirklichkeit nicht darin, rechtzeitig Informationen über mögliche Terror-Attentate zu erlangen, sondern die „Zielperson“ DAZU ANZUSTIFTEN.

Damit ist auch erklärt, warum diese furchtbaren Männer immer „dem Radar der Behörden“ entgehen können. Weil diese Anschläge STATTFINDEN SOLLEN. Weil sie einen politischen (perfiden) Zweck haben, wie man ja aus den Gladio-Prozessakten in Italien (und der Analyse von Dr. Daniele Ganser) gesehen hat.

Anonyme Aussagen, die von niemand überprüft werden können sind also die Basis der „Gefährdung“, die Amri darstellen soll.

DIE FINGERABDRÜCKE

Dass die Nummer mit dem Ausweis ein schlechter Witz ist, wissen auch die Geheimdienste, deshalb legte man am 22. Dezember ein Schäuflein nach:

Die Hinweise verdichten sich, dass der international gesuchte Tunesier Anis Amri den Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt begangen hat. Ermittler hätten die Fingerabdrücke des 24-Jährigen AN DER TÜR des bei dem Anschlag eingesetzten Lkw gefunden, berichteten „Süddeutsche Zeitung“, NDR und WDR am Donnerstag unter Berufung auf eigene Informationen. Eine offizielle Bestätigung lag zunächst nicht vor. (Quelle: AFP)

Aus „an der Tür“ bei der französischen Presseagentur  wurde dann auf einmal „an der Fahrertür“ in deutschen Medien:

zeit-fingerabdruecke-amriNach einem Bericht von Süddeutscher Zeitung, WDR und NDR befanden sich AN DER FAHRERTÜR des Lastwagen Spuren des verdächtigen Anis Amri, nach dem inzwischen europaweit öffentlich gefahndet wird. Wie die Berliner Zeitung berichtet, sollen seine Fingerabdrücke auch am Lenkrad des Lastwagen sichergestellt worden sein. Die zuständige Bundesanwaltschaft hat sich zu diesen Berichten bislang nicht geäußert. (Quelle: Die ZEIT bzw. dpa/REUTERS / AFP)

Ein Fingerabdruck „an der Tür“ ist kein eindeutiger Beweis dafür, dass Amri am 20.12. in den Lkw eingestiegen ist oder den Lkw gelenkt hat. Ein Abdruck auf dem Lenkrad ist da schon wesentlich belastender, doch wieso will sich die Bundesanwaltschaft „dazu nicht  äußern“? Weil es nicht stimmt?

Auch die „Meldung“ des Spiegel (der auch nur von anonymen Beamten-Quellen gefüttert wird), Amri habe sich „als Selbstmord-Attentäter“ angeboten, jedoch seien seine Worte „so verklausuliert“ gewesen, dass man ihn nicht festnehmen konnte, zeigt die ganze Absurdität der manipulativen Medienkampagne.

Wieso haut ein Möchte-Gern „Selbstmord-Attentäter“ (der sich ja als „Märtyrer“ fühlt und stolz darauf ist) dann nach der Tat ab?

Sehr verdächtig ist auch diese Aussage:

Auch wenn Anis Amri untergetaucht ist, sind die Behörden zuversichtlich, bald einen Erfolg vermelden zu können.“

WARUM WURDE ER NICHT ABGESCHOBEN?

Die Umstände der missglückten Abschiebung hat die FAZ hier erläutert. Offiziell heißt es ja, der Grund dafür seien fehlende Ausweispapiere gewesen bzw. die Weigerung der tunesischen Behörden, ihn aufzunehmen.

DOCH WARUM WURDE ER NICHT NACH ITALIEN ABGESCHOBEN? Soweit mir bekannt, gilt hier die Dublin III Regelung: d.h. er muss einen Asylantrag in dem EU-Land stellen, in das er (wenn auch illegal) eingereist ist, also Italien. Jetzt könnte man argumentieren, das hätte ihm nichts genützt, weil er ja dort (als Jugendlicher) inhaftiert war und deshalb sein Antrag erfolglos geblieben wäre.

Doch durch das EURODAC-System hätten die deutschen Behörden doch Zugriff auf seine (in Italien ermittelte) Identitäts-Daten gehabt (egal, ob er einen Ausweis hatte oder nicht) und ihm damit ein „Reise-Ersatzdokument“ ausstellen können:

„Zu den Unterschieden zur Dublin-II-Verordnung gehört, dass das System EURODAC, in dem Fingerabdrücke Asylsuchender gespeichert werden, mit zusätzlichen Daten beliefert wird. Zudem haben nun die Polizei und andere Sicherheitsbehörden Zugang zu den gespeicherten Daten.

Man könnte also zu der Schlussfolgerung kommen, er SOLLTE gar nicht ausreisen, weil er noch für die Geheimdienste „nützlich“ war

Im o.a. FAZ-Artikel wird erwähnt, dass es (wieder) Bundesbehörden waren, die behaupteten, Amri sei ein „Gefährder“: (Hervorhebungen von mir)

Die Ermittlungen seien aufgrund von Hinweisen von Sicherheitsbehörden des Bundes eingeleitet worden, teilte die Berliner Generalstaatsanwaltschaft am Mittwochabend mit. Es habe Informationen gegeben, wonach der in Nordrhein-Westfalen als „Gefährder“ geführte Verdächtige einen Einbruch plane, um Geld für den Kauf automatischer Waffen zu beschaffen – möglicherweise, um damit später mit noch zu gewinnenden Mittätern einen Anschlag zu begehen. Die Observierung und Überwachung der Kommunikation habe aber KEINE HINWEISE AUF EIN STAATSSCHUTZRELEVANTES DELIKT ERBRACHT.

Die verdeckte Überwachung habe lediglich Hinweise geliefert, dass Amri als Kleindealer im Görlitzer Park tätig sein könnte, erklärte die Generalstaatsanwaltschaft. Der Kreuzberger Park gilt als bekannter Drogen-Umschlagplatz in Berlin. Es habe auch Hinweise auf eine körperliche Auseinandersetzung in einer Bar gegeben, vermutlich wegen eines Streits in der Dealerszene.

Diese Erkenntnisse wurden den Angaben zufolge zur Strafverfolgung den zuständigen Dienststellen weitergeleitet. Für den ursprünglichen Verdacht, dass Amri sich mit einem Einbruch Geld für einen möglichen Anschlag beschaffen wollte, habe es aber keine Hinweise gegeben – trotz Verlängerung der Überwachung. Deshalb musste die Observation den Angaben zufolge im September beendet werden.

FAZIT: Die sechsmonatige Polizei-Überwachung des „Gefährders“ (seiner Bewegungen und seiner Kommunikation) hat NICHTS ergeben, was eine Festnahme rechtfertigen würde. NICHTS, was Amri in irgendeiner Weise so belasten würde, dass er als echte „Bedrohung“ eingestuft werden müsste.

Im Gegenzug zum medialen Papageien-Chor (und einigen deutschen Politikern, die schon immer für „harte Maßnahmen“ waren, wie die Bayern) halte ich es deshalb für VÖLLIG UNANGEBRACHT, der Polizei bzw. dem jeweiligen Innenminister  auf Länderebene VORWÜRFE zu machen.

Der Fisch fängt immer am Kopf zu stinken an, sagte meine Oma immer und da ist etwas wahres dran, vor allem wenn es um „Terror“ geht und die „Sicherheitsbehörden“, die ihn verhindern sollen.

Was damit gemeint ist, soll im folgenden verdeutlicht werden:

DIE SELBST-INSZENIERTE „ISLAMISTISCHE“ BEDROHUNG

terrorfactory_smIch habe schon mehrfach in früheren Artikeln (Stichwort: Terror-Theater) auf ein Buch von Trevor Aaronson hingewiesen, das den vielsagenden Titel „Die Terror-Fabrik“ trägt (original: The Terror-Factory). Darin schildert der Autor anhand konkreter Fälle, wie die amerikanische Bundespolizei (FBI) seit Jahren durch verdeckt arbeitende „Informanten“ Männer am Rande der Gesellschaft dazu verleitet, Terror-Anschläge zu begehen. Drogenabhängige, Klein-Kriminelle, geistig-minderbemittelte Personen sind beliebte Angriffsziele dieser „Sting“-Operationen.

(Ein eklatantes Beispiel aus Kanada, das durch eine mutige Richterin zum Skandal wurde, habe ich ja hier geschildert)

Ein mehrfach ausgezeichneter Dokumentarfilm behandelt ebenfalls dieses Thema: Hier ein Interview mit den Produzenten

Na ja, Amerika, Kanada … denken Sie vielleicht jetzt, das kann man doch nicht mit Deutschland vergleichen. So etwas gibt es doch „bei uns“ nicht! Doch leider sieht die bittere Realität anders aus. Ein Beitrag der  Frontal 21 Redaktion (eine einsame Enklave des investigativen Journalismus) des ZDF soll dies verdeutlichen.

In dem kurzen Video begegnet uns ein  „ehemaliger Islamist“, der ab 2009 als  Informant des Verfassungsschutzes tätig war. Hier einige zentrale Aussagen:

ZDF: „(Irfan) Peci betrieb GIMF, eine deutsche Propaganda-Platform der Al Kaida. (Video-Clip) …  Die GIMF rief zur Gewalt gegen die Bundeswehr und große, deutsche Unternehmen auf.

Zur Frage, was die pro-islamistische Hetz-Propaganda bei ihrem „Zielpublikum“ erreichen wollte:

PECI: „Wir … hoffen, das sich jemand in die Pflicht genommen fühlt und dann auch wirklich was macht  (!) [Menschen getötet werden…]

ZDF: „Brandgefährlich nannten Sicherheitsbehörden die Video- Drohungen, bei ihren Lagebesprechungen ging es oft um die GIMF, einmal auch um den Auftritt  Pecis im deutschen Privatfernsehen. (Video-Clip: / Ton:  Die Deutschen haben sich mit den Amerikanern verbündet, deshalb werden sie auch angegriffen..)

Der Islamist spielte mit den Medien.“ (Video-Clip mit SITE-Logo)

PECI: Die Medien lieben sowas, die greifen das sofort auf, verbreiten das, ich fand es interessant, mit welchen einfachen Mitteln man die Welt in Angst und Schrecken versetzen kann (!)

Kurz nach Pecis TV-Auftritt fand die Herbsttagung des BKA statt (am 20.11.2007).  Die Terror-Propanda ist Gesprächsthema, Schwerpunkt:  „TATORT INTERNET“  („Leitmedium des Heiligen Krieges gegen die westliche Welt“- Schäuble)

Wir kennen das ja: das Internet sei zur zentralen Platform für die  Gehirnwäsche und Anheuerung von „Gotteskriegern“ geworden, weil deren Propaganda-Videos junge Männer zu Terror-Anschlägen verleiten. In diesem Fall waren es Aufrufe zur Gewalt in Deutschland.

ZDF:Heute steht fest der BND hat Pecis Terror-Propaganda erst ermöglicht. Die  Angstmaschinerie im internet lief über einen Server in Malaysia, zur Verfügung gestellt für Propaganda. Dokumente belegen „der vermeintlicher Gönner handelte im Auftrag des dt. Auslands-Geheimdienstes (BND), getarnt bei einer US-Sicherheitsfirma. Laut FBI  arbeitete der Mann für die SITE Intelligence Group. JOSHUA DEVON (underlined) ist einer der Gründer von SITE, sie „wertet extremistische Umtriebe im Internet u. social media aus und verkauft die Analysen an Behörden u. Medien“; Auch das ZDF ist Kunde von SITE, täglich laufen dutzende Berichte ein, Terror-Videos u. Propaganda-Zeitschriften von islamistischen und anderen extremistischen Gruppen“

Aber die Dienstleistungen von SITE gingen offenbar sehr viel weiter und das im Auftrag des BND unter einem Decknamen. 2007* erklärte Devon dem FBI  wie das ablief“:

(* Fehler des ZDF: das telefonische FBI- Interview fand am 27. Juni 2010 statt, wie man im Bild sieht)

site-bnd-fbi-terror-instigatorsDie E-Mail Adresse gehört einem „Ibn-al-Hanafi“, der nur als „Online-Person“ existiert. Dieser falsche Identität wurde zwischen 2007 und 2008 mit Wissen des BND benutzt. Nach der Verhaftung von Mohammed Mahmoud in Österreich (der vorher das Forum geleitet hatte) wurde diese „Person“ zur Kontaktaufnahme (Chat) mit der neuen Führung des GIMF benutzt. Unter dieser Identität haben wir dem Adminstrator des neuen GIMF einen Server zur Verfügung gestellt, nachdem das alte Forum geschlossen worden war. Die auf diese Weise gesammelte Information haben wir an den BND weitergegeben.“

(Originaltext): The e-mail address is associated with the online persona Ibn-al-Hanafi … This is a historical persona used with the knowledge of the BND, in late 2007 and early 2008. Thru this persona we chatted with the new Global Islamic Media Front (GIMF) leadership in Germany, following the arrest of Mohammed Mahmoud in Austria, who previously controlled the forum. Using this identity we provided a server to the administrator of the new German GIMF, following the closure of the forum run by MM. We then passed the information we gathered to the German BND.

Kurzfassung des ZDF:

Mit Wissen des BND haben wir (SITE) einen Server für die deutsche GIMF Propaganda zur Verfügung gestellt und die gesammelten Informationen dann an den BND weitergegeben

site-bnd-fbi-links-2Die Redaktion von Frontal 21 hat hier einen wichtigen (aber viel zu kurzen) Beitrag geliefert, ist allerdings erstaunlich naiv, wenn es um die politische Interpretation der ihnen zugespielten Informationen (Dokumente) geht:

Der BND als Helfer für Terroristen mit einer amerikanischen Firma als Handlanger. Das FBI erfuhr nur zufällig davon“ (!)

Wie oben bereits erwähnt und gut dokumentiert,  gibt es mehr als 100 Fälle von „entrapment“ (also Anstiftung zu Terror-Akten) in den USA, bei denen das FBI involviert war. Dass diese Behörde also „zufällig“ von solchen Praktiken erfuhr, ist absolut unglaubwürdig.

Auch die wahre Rolle von SITE (ein Instrument des israelischen Staates) das praktisch alle „Islamisten-Videos“ blitzschnell verbreitet) hat die Frontal 21 Redaktion nicht erkannt (sie sind nicht „ein Handlanger“ des BND, sondern der lange Arm aus Tel Aviv…).

(Mehr über SITE gibt es hier : Überschrift: Wer hat denn nun dieses Video ins Netz gestellt?)

Das ZDF sagt dazu:

Unsere Nachfragen bei SITE bleiben unbeantwortet. Deshalb fahren wir hin. Aber die Adresse ist eine Tarn-Anschrift. Hier gibt es nur die Filiale eines Versand-Dienstes (UPS-Store) SITE arbeitet verdeckt und versteckt, es ist ein zynisches Spiel. SITE hat Terror-Propaganda mit ermöglicht und verdient gleichzeitig mit den Analysen solcher Terror-Videos viel Geld.

site-gimf-prop-videoSITE VIDEO / ZDF Ton: Das ist Mohammed Mahmoud, der die GIMF gegründet hatte und jetzt …  für den IS mordet. (TON: Guten Morgen … es ist schon Mittag, der islamische Staat ist schon längst Realität geworden, auf was wartet ihr denn noch?)

ZDF: Werden die Geheimdienste die Geister nicht mehr los, die sie selbst riefen?

Auch hier kommt die Frontal 21 Redaktion sehr nahe an die bittere Wahrheit heran – Ja, ES SIND WESTLICHE GEHEIMDIENSTE, die die „FANATISCHEN ISLAMISTEN“ FABRIZIEREN und dann FÜR IHRE PERFIDEN ZWECKE ALS  POLITISCHE WAFFEN einsetzen –

Doch von „nicht mehr loswerden“(können), kann keine Rede sein.

Diese Männer werden wie mörderische Schachfiguren in einem tödlichen Spiel eingesetzt, wie man ja seit fünf Jahren in Syrien gesehen hat.

aleppo-liberation-kids-21Gott sei Dank konnte die syrische Armee mit russischer Hilfe die von solchen Verbrecher-banden terrorisierte Stadt Aleppo jetzt befreien. (Die perfide, hetzerische Darstellung in unseren Medien ist ein absoluter Skandal: aus einer Befreiung wurde ein „Kriegsverbrechen“, „Aleppo ist gefallen“, syrische Soldaten begingen (aus purer Mordlust) Massaker, etc. – alleine dafür müsste die Journaille sich vor Gericht wegen Volksverhetzung verantworten…)

Zurück zur Frontal 21 Sendung:

Noch (unfreiwillig) komischer wird es, wenn der ZDF-Journalist (im Beitrag von Frontal 21) den ehemaligen NSA bzw. CIA-Direktor Michael Hayden trifft und – ausgerechnet ihn  – fragt, „Is there a limit?“ Gibt es eine Grenze, die Geheimdienste nicht überschreiten dürfen …

Hat der Reporter auch nur eine Ahnung davon, was CIA und NSA die letzten Jahrzehnte getrieben haben??? Hat er bedacht, auf welche Weise (aufbauend auf NS-Methoden, mit Nazi-Kriegsverbrechern) und von wem der BND gegründet wurde? (Hier die geschönte Version aus Langley).

Das ZDF fragt im o.a. Video:

„Hat der BND eine Grenze überschritten? Die Terror-Propaganda selbst mitgeschaffen, die er bekämpfen soll? Unsere Fragen bleiben unbeantwortet.“

Natürlich hat er Terror-Propanda mitgeschaffen, daran besteht kein Zweifel. Doch zu wessen Vorteil?

Die Frage müsste eher lauten, für wen arbeitet der BND in Sachen Terror  eigentlich? Für Deutschland, für die USA, für Israel?

bnd-cia-dwnUnd was soll man davon halten? Wurde der Anschlag in Berlin möglicherweise von Geheimdiensten inszeniert, um Merkel zu schaden???

Am Ende des Frontal 21 Beitrages beklagt der ZDF-Reporter, dass die Kontrollfunktion des Bundestages (der Geheimdienste) umgangen werde, wenn „der BND heimlich US-Firmen beauftrage“ (wie SITE) und der zuständige Vorsitzende, (Clemens Binninger, CDU) stimmt zu:

„… weil wir damit einen Rechtsrahmen verlassen, wo wir Kontrolle haben können. Wenn das ausgelagert wird, wird das sehr, sehr schwierig das zu kontrollieren… „

Es ist natürlich eine Ilusion zu glauben, man könne Geheimdienste wirklich kontrollieren …

ZDF:Die Kontrolle war ausgehebelt und die deutschen Sicherheitsbehörden LIESSEN DIE GIMF WEITER ANGST UND PROPAGANDA VERBREITEN, obwohl sie Irfan Peci und seine Gesinnungsgenossen bestens kannten, das belegen hunderte Dokumente über abgehörte Gespräche und abgefangene e-mails.

PECI: Die wussten von Anfang an Bescheid, wer wir waren, was wir machen, was da dahintersteckt, von den leeren Drohungen oder ob da wirklich was dahintersteckt.

ZDF: Fest steht, die Propaganda wirkt. Täglich gewinnt der IS so neue Anhänger …alleine 700 aus Deutschland … einige wohl auch mithilfe des BND“.

Wie schon gesagt, das ist die Crux des ganzen Wahnsinns: die Geheimdienste WOLLEN, dass es Terror-Anschläge gibt …siehe Gladio:

In einem Untersuchungsbericht des italienischen Senats (2000) dazu wurde festgestellt:

„Diese Massaker, diese Bomben, … wurden organisiert und gefördert von Männern in Institutionen des italienischen Staates und, wie erst kürzlich entdeckt wurde, von Männern die mit den Geheimdienststrukturen der Vereinigten Staaten verbunden sind.“

Diese Männer gibt es auch in Deutschland, dass nach 1945 aufhörte, als souveräner Staat mit eigener Außenpolitik, zu existieren …

Wie ein souveränes Deutschland vernichtet wurde (mit Hitler und den Zentralbanken als Werkzeug) kann man  hier nachlesen ……)

Kostprobe (Einführung):

„The story told in this book is the story of the British empire, which by1900, fearing the rising power of the young German Reich, contrived insecrecy a plan for a giant encirclement of the Eurasian landmass. The mainobjective of this titanic siege was the prevention of an alliance between Germany and Russia … „
… wie heute wieder (Hetze gegen Russland, illegitime Sanktionen, NATO-Drohungen, etc.) …
preparata-conjuring-hitler-intro

 

There was no longer a Germany to speak of

TERROR-THEATER: Wenn die Polizei Regie führt (2)

FDPR0004_Shadow_of_Law_FA.inddDie schreckliche Vorstellung, dass die Angeklagten eine lebenslange Haftstrafe für ein Verbrechen absitzen müssen, das die Polizei fabriziert hat (durch Ausnutzen ihrer schwierigen Situation), ist unvereinbar mit unserem Grundbegriff von Gerechtigkeit.“

(Catherine Bruce, Richterin in Kanada in der Urteilsbegründung)

(Die folgenden Angaben stammen zu 90% aus dem Urteil und zu 10% aus kanadischen Medien)

MEHR ZWEIFEL

Und wieder bat  John Nuttall darum, einen Islam-Gelehrten für ihn zu finden, der ihnen den richtigen Weg weisen könne (ist es wirklich der Wille Allahs, unschuldige Menschen zu töten? Würde er dafür nicht in die Hölle kommen? „Seine Seele verlieren“?

John Nuttall 1Nuttall (Bild) sagte zum UCO, (undercover (police)-officer, V-Mann der Polizei) man könne doch die Raketen ohne Sprengköpfe losschicken, also nur als politisches Symbol des Widerstandes. Doch der UCO erinnerte ihn daran, dass das Töten von Menschen zum Plan dazu gehörte. Nuttall antwortete, Soldaten könne man töten, aber die „recon“ (Ausforschung des späteren Tatortes in Victoria)  würde dabei helfen, dass keine Unschuldigen durch die Raketen zu Schaden kommen.

Dann sagte er, sie hätten seit zwei Tagen nichts gegessen, weil sie kein Geld mehr hatten (worauf ihm der Polizist 200 Dollar für Einkäufe gab).

Später betonte er noch, die Ungerechtigkeit der kanadischen Regierung gegenüber Muslimen liege ihm am Herzen, mache ihm zu schaffen. Daraufhin der UCO: die beiden sollten daran glauben, dass Allah sie dazu bringen wolle, Djihad zu begehen und dass es passieren werde, auch wenn der Rest der Welt dagegen sei.

Damit gab ein police officer zwei labilen, drogenabhängigen Menschen auf der Suche nach moralischer Orientierung, eine (scheinbar) religiöse Rechtfertigung für die Anwendung tödlicher Gewalt. Ihre – berechtigte – moralische Empörung wurde auf perfide Weise von „Sicherheitsorganen“ des Staates instrumentalisiert.

al-qaeda1Ein Islam-Experte sagte später dazu, der UCO hatte die Statements von Osama Bin Laden (in Afghanistan) dazu benutzt, Verse aus dem Koran aus dem Kontext zu nehmen, um gewalttätigen Extremismus zu fördern.

Die Richterin schreibt weiter: während dieser Reise hätte die Polizei erkennen müssen, dass Nuttall die Gutgläubigkeit eines kleinen Kindes hatte. Er sagte dem UCO, seine Ideen zum „Jihad“ habe er aus dem Film „Rambo III“.

Nach dem Victoria-Trip trafen die beiden „Extremisten“ den UCO erst wieder am 31. Mai 2013.

Der Polizei-Chef fing schon damit an, die Presse-Konferenz zu planen, bei der der „Fahndungserfolg“ bekanntgegeben werden sollte: am 1. Juli 2013. Also musste die Verhaftung spätestens Ende Juni über die Bühne gehen. Und das, obwohl es zu diesem Zeitpunkt noch immer keinen konkreten Plan für einen Anschlag gab

Am 6. Juni 2013 zeigte Nuttall dem UCO ein handgemaltes Diagram einer Rakete und eine Skizze einer selbst-gebastelten Bombe. Diese Anleitungen hatte er aus einem Artikel des „Inspire“-Magazins, das angeblich von „Al Kaida“ im Internet publiziert wurde.

Aber er träumte immer noch von seiner Qassam-Rakete für die Palästinenser und betrachtete  die Kochtopf-Bombe nur als Übung. Doch die Polizei (RCMP) überzeugte ihn davon, dass der einzig machbare Plan, eine selbst-gebaute Nagelbombe war. Nuttall glaubte außerdem, diese Bombe würde nie zum Einsatz kommen, sie wollten nur seine Fähigkeiten damit testen. Der UCO versprach ihm, C 4 (militärischen Sprengstoff) zu besorgen. Schließlich überredete man die beiden, ihre Wohnung zu verlassen, damit sie sich völlig auf den „Terror-Plan“ konzentrieren konnten. In der Zwischenzeit montierte die Polizei versteckte Kameras und (noch mehr) Mikrofone.

DIE  POLIZEI  LÜGT

suspicious purchases

Material zum Bombenbau, von der Polizei als Beweismittel vorgelegt

Die Polizei sagte später, man habe die Kochtopf-Bombe gewählt, weil es zu lange gedauert hätte, Nuttall dazu zu bringen, eine Rakete zu bauen (Die under-cover-show wäre sonst aufgeflogen) und damit er aus dem Verkehr gezogen werden konnte. Doch die Richterin weist das als unglaubwürdig zurück:

„Es gab keinerlei Indizien dafür, dass Nuttall überhaupt fähig war, eine Rakete zu bauen, dass er das Geld und die nötige Ausrüstung dafür hatte oder dass er irgendwelche Schritte unternommen hatte, sich diese zu besorgen. Außerdem gab es keine Hinweise darauf, dass es irgendwelche anderen nicht-polizeilichen Terroristen gab, die nur darauf warteten, den Angeklagten dabei zu assistieren.  Der Raketen-Plan war absurd, es bestand keinerlei Risiko für die Öffentlichkeit, also hatte die Polizei keinen Grund, Nuttell ein (durchaus) machbares Terror-Komplott einzureden.“

First, up to this point in the project there was NO EVIDENCE that Mr. Nuttall was capable of constructing a rocket. Second, there was NO EVIDENCE he had the money or the equipment necessary to construct a rocket or that he had taken any steps to acquire any such equipment. Third, there was NO indication THAT THERE WERE ANY OTHER NON-POLICE TERRORISTS waiting to provide assistance to the defendants. As the sergeant had already concluded, the rocket plan was neither feasible nor attainable; there was no risk to public safety that required the police to redirect him towards a viable terrorist plot.

Der UCO versicherte Nuttall, man werde einen sicheren Ort für sie finden, wo sie ihre Bomben bauen und testen könnten.

Am 16. Juni wurden sie vom UCO abgeholt und nach Kelowna gefahren und dort in einem Hotel untergebracht. Sie waren bereit, mitzufahren,  ohne vorher zu wissen, wohin die Fahrt gehen würde (das zeigt, wie vertrauensselig beide waren).

Man sagte ihnen, ein „Sicherheitsexperte“ der  radikalen Islamisten-Organisation haben die dortige Internet-Verbindung verschlüsselt. Zwei verdeckt operierende Polizisten (die sich auch als Mitglieder dieser Gruppe ausgaben) bearbeiteten sie nochmals, den Bomben-Plan zu akzeptieren und alles andere zu vergessen. Das C 4 würden sie vom UCO bekommen.

Doch auch diese Aktion brachte nicht den gewünschten Erfolg. Die beiden spielten lieber Video-Spiele als sich der „Terror-Mission“ zu widmen. Der UCO wies sie scharf zurecht und erst dann (unter Druck) fingen sie an in den frühen Morgenstunden „Recherchen“ im Internet zu machen. Nuttall wurde gesagt, er solle die Anweisungen befolgen und nicht so viel fragen. Doch beide fühlten sich bedrängt, hatten das Gefühl, übereilt zu handeln. Dann arbeitete der UCO und ein zweiter under-cover-Polizist zusammen, um ihr Verhalten durch Psycho-Tricks noch mehr zu steuern und ihren inneren Widerstand gegen diesen Bombenanschlag zu brechen.

Trotzdem hatten die beiden bis zum Abend des  18. Juni nichts Verwertbares zustandegebracht, wie das Video-Monitoring zeigte.

Ein abgehörtes Gespräch zwischen Nuttall und seiner Frau zeigte, dass beide mittlerweile Angst hatten, getötet zu werden, wenn sie nicht taten, was der UCO von ihnen verlangte. Dass sie trotzdem keinen Plan verfassen konnten, zeigt wie unfähig beide dazu waren (sie rauchten die meiste Zeit Cannabis um sich zu beruhigen).

In der folgenden Nacht zeigten beide neuerlich große Bedenken wegen der unschuldigen Frauen und Kinder, die durch eine Bombe getroffen würden. Das war in den abgehörten Gesprächen deutlich zu hören. Die beiden undercover-Polizisten versicherten ihnen, sie sollten sich keine Sorgen deswegen machen.

NOCH  IMMER  KEINE  BOMBE … (und die Pressekonferenz ist schon geplant)

Telescreen MK Ultra mystery Nuttall apt HuffPo

Das seltsame „Schlafzimmer“ der Terror-Verdächtigen (vor allem das TV-Gerät …)

Als sie wieder zuhause waren, (21. Juni) machten sie keinerlei Anstalten, sich Bombenmaterial zu kaufen, obwohl sie etwas Geld übrig hatten. Am 21. Juni fragte Sergeant Kalkat  die Rechtsberaterin der Polizei (RCMP), ob man ihnen Geld dafür geben solle oder nicht. Die Antwort war negativ, das käme einer Anstiftung schon sehr nahe. Stattdessen solle die Polizei „die Konversation stimulieren“, die die beiden hatten, wenn sie alleine waren. Es handle sich hier um eine sehr schwierige Situation, denn „wir haben hier eine Person, die ohne die Hlfe der Polizei gar nichts tun kann (!)

Doch der UCO versorgte sie mit Lebensmitteln und Zigaretten (in der Hoffnung, die frei gewordenen Finanzmittel würden für den Bombenbau eingesetzt).

Am 24. Juni hatten die beiden „Täter“ noch immer nichts unternommen, um den Bomben-Plan umzusetzen. Da griff die Polizei erneut ein und transportierte beide per Auto zu den Geschäften, wo sie das Material für die Bombe kaufen konnten. Damit nicht genug, erstellte die Polizei eine Liste der Läden, wo diese am günstigsten erhältlich waren.

Auch dann hatte Nuttall noch Probleme, den Auftrag auszuführen: er brauchte Stunden wofür ein Polizist (als Test) 30 Minuten gebraucht hatte und vergaß immer wieder, was er schon gekauft hatte und was er noch brauchte. Er war auch außerstande, einen Druck-Kochtopf mit Metalldeckel zu finden und wollte deshalb eine Rohrbombe basteln. Davon brachte ihn aber der UCO wieder ab und zeigte ihm, wo es den notwendigen Topf mit Metalldeckel gab.

Inzwischen wurde Druck gemacht, der Plan müsse bald fertig sein, denn der Ramadan stand bevor und der UCO sagte, er käme danach wahrscheinlich nicht mehr nach Canada zurück. Dazu schreibt die Richterin:

Der UCO arrangierte dieses Datum durch die Drohung, dass andernfalls keine Unterstützung von seiner Organisation zu erwarten sei. Außerdem räumte er alle Hindernisse aus dem Weg, die Nuttall angeführt hatte:

  • er werde sich um Waffen und Sprengstoff „kümmern“ (C 4)
  • er fuhr sie mit dem Wagen zu den Geschäften, wo sie das Material kaufen konnten
  • er gab ihnen das Werkzeug zum Bombenbau
  • er sorgte für einen Unterschlupf für den Bombenbau
  • er brachte sie nach Viktoria, damit sie die „Location“ ausforschen konnten, wo die Bomben explodieren sollten
  • und – er sagte ihnen, er werde alles tun, damit sie danach am Leben bleiben, es sei kein „Selbstmord-Attentat“ geplant

Der UCO versicherte den beiden „Tätern“, er habe einen Fluchtplan ausgearbeitet, bei dem sie gefälschte Pässe bekommen würden. Es gäbe sogar einen Privat-Jet, der sie außer Landes bringen könnte. Beide wollten nicht sterben, keine „Märtyrer“ sein, doch sie glaubten mittlerweile der UCO sei ein Mitglied von „Al Kaida“ und hatten große Angst vor ihm.

Methadone KorodyDie seelische Verfassung und Denkfähigkeit der beiden wurde natürlich auch durch den Konsum von Methadon und Cannabis beeinflusst. Wie die Richterin feststellt, wirkten die beiden in den Überwachungs-Videos häufig wie „benommen“. (Hat man ihnen noch etwas gegeben? Das ist die Frage. Das Methdon bekamen sie in flüssiger Form als „Zubereitung“ in einer Flasche, nicht in Tablettenform).

Sie wurden weiter dazu gedrängt, die „Bombe“ weiterzubauen und sich dabei an einen strikten Zeitplan zu halten. Doch beide waren dazu nicht in der Lage. Nuttall brauchte extrem lange dafür, allein die Nägel in den Druckkochtopf zu kleben und war aufgeregt, weil er große Mühe damit hatte, die Zeitschaltuhren zu basteln. Beide hatten Angst davor, getötet zu werden, wenn sie die Aufträge des UCO nicht erfüllten.

DIE IS-FLAGGE BESORGT AUCH DIE POLIZEI

Nuttal Korody IS stuntSchließlich drängte sie der UCO noch dazu, ein „Bekenner-Video“ zu machen, was Nuttall aber nur sehr widerwillig tat. Die schwarze „IS-Flagge“, die man darauf sieht, hat ein weiterer Undercover-Polizist mitgebracht, weil sie selbst keine fabriziert hatten. Dazu die Richterin:

 „A third undercover officer, posing as a video expert, arrived with a black jihadist flag that the defendants were originally to have made. They did not take any steps towards making the flag and thus the police supplied it for them.

Leute, wenn ihr also das nächste Mal eine solche Flagge als „Beweis“ für den IS seht, denkt an diese Geschichte …!

Die beiden hatten ABSOLUT NICHTS MIT „IS“ ZU TUN ….sie wurden nur als TERROR-STATISTEN missbraucht.

In der Nacht vom 29. Juni 2013 nahm der UCO die für den Bombeneinsatz preparierten Kochtöpfe mit und die Polizei stellte zwei Taschen dafür zur Verfügung. Der dritte wurde in einen schwarzen Müllsack getan. Die „Täter“ hatten sich keine Gedanken darüber gemacht, worin sie die „Bomben“ (ohne funktionsfähigen Zünder) transportieren würden.

Die Sprengstoff-Experten der Polizei fügten dann 1 Gramm echtes C4 in die Kochtöpfe, das von einer harmlosen Masse umhüllt war (die aber so aussah wie C4). Die Polizei testete, ob der Zeitschalter funktionierte und korrigierte die Drahtverbindung zu den Batterien. Dann wurden die „Bomben“ von Polizisten mit der Fähre nach Viktoria gebracht.

Der UCO bezahlte am 1. Juli 2013  100 Dollar für die Überfahrt der beiden „Täter“  (die sie selbst nicht hatten) und sagte ihnen, er habe das C4 beschafft und sorge dafür, dass es „sicher“ an den Zielort gelangen wird. Die Richterin hält fest, dass es Nuttall ohne Hilfe der Polizei nie gelungen wäre, diesen Sprengstoff zu besorgen.

Victoria legislature bldgAuf der Überfahrt erklärte der UCO, er habe dafür gesorgt, dass die Security-Guards vor dem Parlamentsgebäude (Bild) „kein Problem“ sein würden. Nuttall war bis zuletzt besorgt, ob das alles wirklich von Allah gewollt sei, doch der UCU sagte, er solle sich keine Sorgen machen.

Dazu schreibt die Richterin weiter: „Mr. Nuttall said he was not doing the mission to kill innocent people but to change the way the world attacked Muslims.

Inzwischen arbeiteten dutzende Polizisten auf Vancouver Island daran, die verdeckte Operation ihrem ruhmreichen Ende zuzuführen: der Verhaftung der „Terror-Zelle“.

Nachdem die „Bomben“ hinter Büschen versteckt waren, bezahlte der UCO nochmals die Überfahrt auf das Festland (mit der Fähre) und ließ sie einem Hotel zurück, wo sie dann kurze Zeit später verhaftet wurden. Die „Sting-Operation“ war beendet. Die Polizei konnte sich als erfolgreiche „Anti-Terror“ Brigade der Presse präsentieren.

Convictions overturned CBC newsIm anschließenden Prozess wurden die beiden an der Nase herumgeführten „Terroristen“  2013 zu lebenslanger Haft verurteilt, aber vor drei Wochen entlassen. (wie das passierte – siehe Teil 1)

Sie wurden kurze Zeit später aber wieder festgenommen (ohne rechtsstaatliche Grundlage, dank den „Anti-Terror-Gesetzen“) und nur gegen Kaution und spezielle Auflagen entlassen. Hat das noch etwas mit einem „Rechtsstaat“ zu tun????

fabricating terrorists CSIS RCMPUnd auch die „Radikalisierung“ der beiden dürfte nicht ohne Zutun des Geheimdienstes (CSIS) passiert sein.

Der ganze Terror-Scare ist also ein perfides Theaterstück … eine politische Farce, deren negative Folgen für Demokratie und Rechtsstaat allerdings sehr real sind.

UNTER VERDACHT: SIND WIR DIE NÄCHSTEN?

Diese speziellen Polizei-Methoden können auch gegen unerwünschten politischen Widerstand eingesetzt werden, das sollte uns klar sein:

Demo gegen Ramstein? Engagement gegen die NATO?  Gegen amerikanische Militärbasen in Deutschland? Öffentliche  „Stimmungsmache“ gegen TTIP?  Protest gegen die Verbrechen Israels?

Und dann taucht plötzlich die Polizei auf und nimmt uns eines Tages fest. Die „Beweise“ für unsere Gefährlichkeit können dank Anti-Terror-Gesetzen kaum überprüfbar sein (wie oben geschildert).

Der Namen eines geheimdienstlichen Informanten, der behauptet, wir seien ein „Sicherheitsrisiko“, kann leider nicht bekanntgegeben werden. Wir kommen auf eine Liste „gefährlicher“ Personen usw. Politischer Widerstand wird so zur „Gefahr“ für die Sicherheit.Stasi 2.0“ feiert ein perfides Comeback.

Ist das zu pessimistisch gedacht?

In Frankreich wurden Leute, die gegen Israels Verbrechen demonstrieren, bereits als „gefährlich“ eingestuft.

3 France Gaza protests 2014Massive Proteste gegen das letzte Massaker in Gaza (2014) wurden von der französischen Regierung gestoppt (für illegal erklärt). Die BDS-Bewegung (die zum Boykott gegen den israelischen Staat aufruft) wird in Frankreich mittlerweile wie eine kriminelle Vereinigung behandelt, ihre Mitglieder müssen sich wegen „Anti-Semitismus“ vor Gericht verantworten.

Die paramilitärische „Jewish Defense League“, die israel-kritische Zeitgenossen einschüchtert und sie mundtot machen will, scheint aber für die französische Regierung kein Problem zu sein (siehe dazu die Doku von Max Blumenthal: Je ne suis pas Charlie (ab 32:00):

Blumenthal ne pas CharlieAls ihre Provokateure eine friedliche Demonstration für die Rechte der Palästinenser aufmischen, kommt es zu Ausschreitungen auf der Straße (in der Nähe einer Synagoge) und die Polizei greift ein.

Wie endet das ganze? Die pro-palästinensiche Gruppe wird wegen „Angriff auf eine Synagoge“ medial verurteilt, während die Provokateure sich als Verteidiger der „jüdischen Gemeinde“ präsentieren. Die französische Regierung nimmt diesen Vorfall zum Anlass, alle Soldiaritäts-Kundgebungen für die Palästinenser zu verbieten.

Als die Palästina-Aktivisten trotzdem eine Protestkundgebung für Gaza abhalten, kommt es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei, die das verhindern will. Resultat? Franzosen (darunter auch junge Männer arabischer Abstammung, die in ghettoisierten Armenvierteln leben), die für Freiheit und Gerechtigkeit demonstrieren, werden vor Gericht gestellt und gelten jetzt als vorbestraft.

Der französische Staat benutzt also das Stigma des „Anti-Semitismus“, um junge, arabisch-stämmige Männer, die sich gegen ein ungerechtes System auflehnen, (gegen die Verbrechen Frankreichs und Israels), mundtot zu machen. Aber auch linke Protestgruppen werden dadurch politisch „neutralisiert“.

(Und dann stellt sich Präsident Hollande auch noch hin und empört sich theatralisch über den „Anschlag auf die Redefreiheit“ nach dem Attentat auf Charlie Hebdodas ist wie eine Verhöhnung der Demonstranten. Dass sich junge, arabische Männer dann von  falschen „Islamisten“ (die auch für die Geheimdienste arbeiten) ködern lassen, ist kein Wunder, aber auch das ist durchaus so gewollt … Der rechtliche Ausnahmezustand in Frankreich wurde ja noch immer nicht aufgehoben, womit die Polizei immer mehr die Rolle einer Gestapo bekommt)

So sieht also der „Rechtsstaat“ heute in Europa aus. Wer sich für Gerechtigkeit engagiert, muss damit rechnen, wie ein Krimineller, wie eine „Bedrohung“ der Sicherheit behandelt zu werden.

Dass bei vielen Demos deshalb „Vermummte“ auftauchen, die Gewalt anwenden und einen Zusammenstoß mit der Polizei provozieren, darf niemand mehr verwundern. Ihre Aufgabe ist es, den politischen Widerstand zu diskreditieren und – wenn es so weitergeht – auch zu kriminalisieren.

facial recognition 2Die aktuell von Thomas de Maiziére geforderte „Gesichtserkennung“ durch spezielle Kameras an Bahnhofen und Flughäfen ist der nächste Schritt in den rechtstaatlichen Abgrund (und kann Terror-Anschläge natürlich nicht verhindern).

Wo bleibt die Empörung des Volkes?

ANHANG  (Die neue GESTAPO?)

justice statue with sword and scale. cloudy sky in the backgrounWichtige Erkenntnisse aus dem Urteil der Richterin Catherine Bruce, (die man auch zum Verständnis der „NSU-Affäre“ brauchen kann …)

Beharrlichkeit und Verhältnismäßigkeit des Polizeimethoden:

Die Manipulation der Angeklagten durch die Polizei beschränkte sich nicht nur darauf, Angst zu schüren, religiösen Rat zu erteilen der Gewalt legitimierte und soziale Isolation zu fördern. Sie hat sie auch zu dem terroristischen Akt angestiftet und ihn selbst eingefädelt. Die Anstrengungen der Polizei waren hartnäckig, aufdringlich und standen in keinem Verhältnis zu dem, was die Angeklagten selbst zum Anschlags-Plan beitrugen.

Die Polizei zeigte ihre Hartnäckigkeit durch wiederholte Bemühungen, Mr. Nuttall so weit zu bringen, dass er einen terroristischen Plan schmieden und ausführen konnte.

Die Unverhältnismäßigkeit der polizeilichen Rolle bei der Erstellung des Bomben-Plans zeigte, dass sie damit gescheitert waren, ihn in eine solche Person zu verwandeln. Was die Polizei tun musste, um dieses Ziel zu erreichen, kommt einer Straftat gleich.“

Die RCMP hat wissentlich

  • die Schwachpunkte der Angeklagten ausgenutzt, um sie zur Ausführung von Straftaten zu bewegen. Sie verwendeten dafür ein umfangreiches Spektrum aus manipulativen Tricks, Täuschung und Belohnung
  • die soziale Isolation der Angeklagten und ihr Vertrauen zum UCO ausgenutzt, ebenso wie ihre Suche nach spiritueller Orientierung
  • durch List und Tücke den Angeklagten Angst gemacht, man würde sie umbringen, wenn sie die Erwartungen der (vermeintlichen) Terror-Organisation im Hintergrund nicht erfüllen
  • die moralischen Zweifel und die daraus erwachsene Suche nach geistlichem Beistand abgeblockt und die Angeklagten in die Irre geführt, was die Interpretation des Korans zum Thema Gewalt gegen Unschuldige betrifft
  • Der Anteil der Polizei an der Straftat war überwältigend im Vergleich zu dem unscheinbaren Beitrag der Angeklagten, die ohne deren ständige Lenkung und deren beharrliches Drängen nie so weit gekommen wären.
  • Die Polizei war der Anführer des Komplotts, nicht die Angeklagten. Sie entschied, einen Plan auf die Beine zustellen und die Angeklagten dazu zu bringen, diesen als ihren eigenen zu akzeptieren

„Auch wenn man einräumt, dass bei Terror-Delikten der Einsatz von undercover-Polizisten (UCOs) notwendig ist, so muss der Trick, als scheinbarer Terrorist aufzutreten, in diesem besonderen Fall doch als ungeheuerlich bewertet werden. Es gab keine Notwendigkeit für den Einsatz solcher Methoden, denn es bestand kein akutes Risiko für die öffentliche Sicherheit. Die Polizei verstand durchaus, dass ohne ständige Manipulation und Lenkung durch den UCO, die Angeklagten nie einen realisierbaren Plan zustandegebracht hätten.

Die Tatsache, dass die Polizei solche enormen Anstrengungen unternahm, um alle Barrieren für eine Terror-Mission zu eliminieren, führt alle Behauptungen, die  beiden seien ein Sicherheitsrikiso gewesen, ad absurdum.

Es muss ausdrücklich betont werden, dass es sich hier NICHT um einen Fall handelt, in dem die RCMP von einem bereits vorhandenen Plan für einen Terror-Anschlag erfuhr, in dem die Angeklagten in Kontakt mit bekannten Terroristen standen oder dass sie über Fähigkeiten verfügten, die für einen Anschlag wertvoll gewesen wären.“

[…] Die Polizei hat nicht nur die Gelegenheit zur Ausübung eines Verbrechens geliefert, sondern kriminelles Verhalten fabriziert:

the terror chess pieceDie Integrität des Rechtssystems wurde kompromitiert, weil das ganze Strafverfahren nur durch das kriminelle Verhalten der Polizei zustandekam. Die Verhaftung der Angeklagten war nicht Folge eines rechtsstaatlichen Ermittlungsverfahrens, sondern rechtswidriger Handlungen der Polizei im Zuge der Undercover-Operation.

Daher wird das Strafverfahren (inklusive Vollzug) ausgesetzt, weil ansonsten das Rechtssystem noch mehr Schaden nehmen würde.

DAS „RECHT“ (WEGEN TERROR-GEFAHR) IM AUSNAHMEZUSTAND`?

Der Staat muss seine Strafverfolgung so exekutieren, dass dabei Grundsätze von „fair play“ und Anständigkeit nicht verletzt werden. Er darf nicht das Leben von Verdächtigen ohne Beschränkung manipulieren und ihre tägliche Existenz in ein Theaterstück verwandeln, in dem sie ohne es zu wissen, eine Rolle spielen. (Zitat aus einem anderen Urteil, das die Richterin verwendet)

Das Gericht muss nicht nur die Handlungen der Polizei untersuchen, sondern auch deren Auswirkung auf die Angeklagten, die in diesem Fall besonders verheerend war. Die Polizei hat die Angeklagten auf eine Weise manipuliert, die unfair, unnötig und unverhältnismäßig war, um das gewünschte Ziel zu erreichen (eine Verhaftung).

Während der viermonatigen Undercover-Operation zeigten die Angeklagten deutlich, dass ihre Äußerungen zum Djihad sich in großen Sprüchen und Möchte-Gern-Draufgängertum erschöpften und sie nicht die nötige Motivation aufbrachten, sie in die Tat umzusetzen. Sie hatten weder das nötige Geld, das nötige Wissen noch die mentale Kapazität, so ein Verbrechen zu planen und durchzuführen.

Es gab auch niemand in ihrer Umgebung – außer der Polizei – der ihnen dabei geholfen hätte und sie suchten auch nicht nach solcher Unterstützung. Die Überwachung ergab, dass die beiden keine Gefahr für die Sicherheit darstellten. Sie waren die meiste Zeit in ihrer Wohnung, bewegten sich nie weiter als vier Blocks davon entfernt (zum Einkaufen) und waren spätestens um 19 Uhr wieder zuhause. Sie hatten weder Führerschein, Auto noch einen Reisepass und gerade genug Geld für Miete und Essen.

Die Polizei war frustriert, weil die Operation sich wochenlang dahinzog, ohne wirkliche Fortschritte – eben weil die Motivation der beiden “Verdächtigen” viel zu gering war und ihre moralischen Skrupel wirkten zusätzlich als Hemmung. Da half nur noch eines: die Polizei musste das Verbrechen selbst in die Wege leiten.

Die Manipulation von labilen Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, um sie zu einer kriminellen Handlung zu bewegen, die sie ohne enorme Unterstützung der Polizei nie begehen könnten, ist ein Missbrauch des Exekutivgewalt und ein Anschlag auf den Rechtsstaat.

Die Angeklagten sprachen davon, einen Terror-Anschlag begehen zu wollen, um sich für das begangene Unrecht an Muslimen zu rächen und sie wurden dafür von den Geschworenen verurteilt. Aber – es war die Polizei, die sie dazu brachte, diese Rachegedanken in die Tat umzusetzen und die ihnen die Möglichkeit gab, eine kleine Rolle bei der Durchführung eines Anschlags zu spielen (Nägel einkleben und Zeituhr basteln, der Sprengstoff kam von der Polizei selbst)

Hier handelte es sich nicht um zwei ausgekochte Verbrecher, denen die Polizei mit außergewöhnlichen Methoden beikommen musste, sondern um zwei gescheiterte Existenzen mit eingeschränkten mentalen Fähigkeiten auf der Suche nach spiritueller Anleitung.

Die Argumentation der Polizei, bei Terror-Verdacht müsse die Polizei auch extreme Maßnahmen einsetzen dürfen, um die Bevölkerung zu schützen, klingt daher wenig überzeugend und in diesem Fall ist sie völlig inakzeptabel.

Originaltext / Auszüge in Englisch:

 [775]    This is truly a case where the RCMP manufactured the crime; this is not a situation where the police simply “instigated, originated or brought about” the offence.

The police took two people who held terrorist beliefs but no apparent capacity or means to plan, act on or carry through with their religiously motivated objectives and they counselled, directed, urged, instructed and moulded them into people who could, with significant and continuous supervision and direction by the police, play a small role in a terrorist offence. The police did not first identify the idea of exploding pressure cookers; however, Mr. Nuttall regarded this device as a tester and the closest he got to an explosive substance for this test was talk about using cow manure to make an explosive substance. Mr. Nuttall never brought up pressure cookers after the June 6 scenario. The police seized on this idea and it became their plan.

And this is what the police had to do, not for public safety, but to bring the undercover operation to a conclusion with an arrest for terrorism offences. Manipulating, cajoling, instructing, instilling fear, offering friendship, offering reward, offering religious guidance, throughout the operation, the police led the defendants to this endgame.

. It is enough to conclude that, in the particular circumstances of this case, the manufacture of the crime by the police amounted to entrapment.

I therefore enter a stay of proceedings on Counts 1 and 4 of the Indictment and an unconditional stay on Count 2 based on a finding of entrapment

CONCLUSION

In this case, the actions of the police threaten fundamental beliefs our society holds about human dignity and fairness. There must be a balance between the need to protect the public from crime and what is tolerable police conduct in a free and democratic society.

There is clearly a need to curtail the actions of the police in a prospective sense to ensure that future undercover investigations do not follow the same path. Moreover, to permit the defendants’ conviction to stand in the face of this kind of police misconduct would be offensive and would cause irreparable damage to the integrity of the justice system.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TERROR-THEATER: Wenn die Polizei Regie führt

Human Rights AT The spectre of the defendants serving a life sentence for a crime that the police manufactured by exploiting their vulnerabilities … is offensive to our concept of fundamental justice.“

Vor zwei Wochen hat der Oberste Gerichtshof von British Columbia (Kanada) ein Urteil gefällt, das bei uns eigentlich Schlagzeilen machen müsste:

Ein „radikal-islamistisches“ Ehepaar, das wegen Planung und (vereitelter) Durchführung eines Terroranschlags zu lebenslanger Haft verurteilt worden war, wurde (nach drei Jahren Gefängnis) frei gelassen und das gesamte Strafverfahren wurde ausgesetzt (stay of proceedings).

Die Richterin, Catherine Bruce, begründete ihre Entscheidung damit, dass die beiden Verurteilten ohne hinterlistige Steuerung durch die Polizei niemals in der Lage gewesen wären, einen solchen Anschlag zu planen bzw. zu begehen. Sie ist nach rund 50 Verhandlungstagen (verteilt auf zwei Jahre) zu der Erkenntnis gekommen, dass die beiden Angeklagten in eine Falle gelockt wurden, die Polizei sie also durch Einsatz von „Undercover“-Agenten dazu ermutigt und befähigt hat, einen Terroranschlag zu begehen.

Die Geschworenen hatten die beiden im Juni 2015 in zwei Anklagepunkten für schuldig befunden: Beteiligung an einem Mordkomplott gegen unbekannte Personen und Besitz bzw. Herstellung von Sprengmaterial zum Vorteil einer terroristischen Vereinigung.

An RCMP photograph of pressure cookers they say two people intended to use as explosive devices is displayed during a news conference to announce terrorism charges in Surrey, B.C., on Tuesday, July 2, 2013. The charges are in connection to an alleged Al-Qaeda-inspired plot to explode a bomb at the B.C. Legislature on Canada Day. THE CANADIAN PRESS/Darryl Dyck

An RCMP photograph of pressure cookers they say two people intended to use as explosive devices is displayed during a news conference to announce terrorism charges in Surrey, B.C., on Tuesday, July 2, 2013.

Vorgelegte Beweise: Drei selbstgebastelte „Kelomat“-Bomben, die sie hinter Büschen vor dem Parlamentsgebäude in Victoria (BC) am 1. Juli 2013 (dem kanadischen Nationalfeiertag) versteckt hatten und jede Menge Audio- und Videoaufzeichnungen, da die Polizei (RMCP) sie vier Monate lang ständig überwacht und durch einen „V-Mann“ (undercover-(police)-officer – UCO) manipuliert hatte.

Die „Bomben“ konnten gar nicht explodieren, weil der darin enthaltene Sprengstoff nur eine Attrappe war (er enthielt nur 1 Gramm C 4), den die beiden „Täter“ von der Polizei selbst erhalten hatten (sie dachten jedoch, der UCO und zwei weitere Polizisten seien wichtige Drahtzieher in einer Terror-Organisation wie „Al Kaida“).

Vor allem die Video-Statements überzeugten die Geschworenen von der Schuld der Angeklagten, doch die Verteidigung kündigte sofort an, Berufung gegen das (vorläufige) Urteil einzulegen, weil ihre Mandanten gar nicht in der Lage seien, so eine Aktion auf den Weg zu bringen.

Nach gründlicher Durchsicht des gesamten Aktenmaterials  ergab sich für die Richterin ein klares Bild, das man vielleicht mit diesen beiden Sätzen aus dem Urteil auf einen Punkt bringen kann:

 „Die Polizei entschied sich dafür, offensiv vorzugehen: (selbst) dafür zu sorgen, dass der Plan zustandekam und dass Nuttall und Korody ihn als ihren eigenen akzeptierten. Die Polizei ließ sich auf eine facettenreiche, systematische Manipulation der Angeklagten ein, um sie zu einem Terroranschlag zu verleiten.“

The police decided they had to aggressively engineer the plan for Nuttall and Korody and make them think it was their own.“ The police engaged in a multi-faceted and systematic manipulation of the defendants to induce them into committing a terrorist offence.

Das Urteil im Originalwortlaut* gibt es hier. 

Bruce Ruling BCSC 1401Mit anderen Worten: Die Polizei hat den versuchten Bomben-Anschlag also selbst „eingefädelt“ und damit das Rechtssystem an sich pervertiert. Das Ersturteil wurde aufgehoben, nicht weil die Angeklagten völlig frei von Schuld waren, sondern weil es durch rechtswidrige Methoden der Polizei zustandegekommen war, die ihre prekäre Situation am Rande der Gesellschaft ausgenutzt hatte.

Wie die Richterin zu diesem schwerwiegenden (moralischen) Urteil kommt, sollten wir uns genauer ansehen, denn die jüngste Serie von Attentaten vermeintlicher „Islamisten“ in Europa, (momentan en vogue: Messer und Machete) sind auch nicht das, was sie zu sein scheinen. Die Rollenverteilung zwischen „böse“ (Täter“) und „gut“ (Polizei u. a. Sicherheitsbehörden) entspricht nicht mehr der politischen Realität.

Außerdem zeigt dieser Fall auf erschreckende Weise, wie durch das inszenierte Terror-Theater die Polizei immer mehr zu einer „Gestapo“ mutiert, die unter dem Deckmantel der „Sicherheit“ selbst zu einer Gefahr für den Rechtsstaat und die Bevölkerung wird.

DIE ANTI-TERROR-EINHEIT DER POLZEI  MELDET ERFOLG

Jul 2 2013 RCMP press conference Nuttall terror plotAm 2. Juli 2013 hält die kanadische Bundes-Polizei (RCMP) eine Presse-Konferenz  und meldet voller Stolz, dass man einen „home-grown“ Terroranschlag durch „verdeckte Ermittlungen“ verhindert habe.

Die „Sicherstellung“ von drei selbst-gebastelten Bomben und mehr als 100 Stunden Video-Aufzeichnungen dienen als Beweis für das Aufdecken einer „Terror-Zelle“, die dank der unermüdlichen Polizeiarbeit infiltriert und schließlich „unschädlich“ gemacht wurde.

Verhaftet wurden am 1. Juli  John Nuttall (38) und Amanda Korody, 29 Jahre alt. Sie wurden – wie schon erwähnt – im Juni 2015 zu lebenslanger Haft verurteilt.

Schaut man sich (nur) dieses Video an, lässt man sich leicht von der Schuld der beiden überzeugen:

Doch es steckt viel mehr hinter diesen „Videos“ als wir zu sehen bekommen … Inzwischen wissen wir, dass die Polizei das Verbrechen selbst arrangiert hat. Schauen wir uns an, wie alles begann:

PROJECT SOUVENIR

Im Oktober 2012 erhielt die Polizei in Vancouver eine Meldung über gefährliche, „extremistische“ Äußerungen eines Mannes, der vor kurzem zum Islam übergetreten war. Er habe mehrfach angekündigt, dass er nach Afghanistan gehen wolle, um dort „den heiligen Krieg“ zu führen. Der Zeuge gab weiters an, er glaube, der Mann habe auch psychische Probleme.

Die RCMP (kanadische Bundespolizei) schaute sich den Fall an und kam zum Schluss, dass der Mann im  Grunde harmlos war und keine weitere Untersuchung erforderlich sei.

Im Jänner 2013 traf sich der RCMP-Polizeichef mit dem örtlichen Vertreter des CSIS (die kanadische Version des „Verfassungsschutzes“ in Deutschland, also der Inlands-Geheimdienst), der ihn davor warnte, dass dieser Mann gefährlich werden könnte, indem er möglicherweise andere als „Djihadisten“ rekrutiert,  die später in Kanada gewalttätig werden. Woher diese „intelligence“ kam, sagte er nicht.

Wenige Tage später wurde die geschlossene Ermittlungsakte wieder geöffnet und eine Überwachung des Mannes (John Nuttall) angeordnet, um festzustellen, ob er in kriminelle Aktivitäten verwickelt sei bzw. eine „nationales Sicherheitsrisiko“ darstellt.

John Nuttall 1Im Februar 2013 kam ein Anruf von der RCMP Zentrale in Ottawa, in dem der örtliche Polizeichef erfuhr, dass der Mann (John Nuttall- Bild) verdächtigt werde, sich Sprengstoff-Material besorgen zu wollen. (Auch diese Info kam von der CSIS). Dieser Befund wurde auch schriftlich festgehalten, in einem sogenannten „advisory letter“.

Ab diesem Zeitpunkt wurde er von zwei Sicherheitsbehörden ständig kontrolliert und manipuliert: der CSIS (Geheimdienst) und der RCMP (Polizei).

Doch die RCMP hat nie überprüft, ob diese Anschuldigung berechtigt war. Sie hat NIE in seinem Bekanntenkreis, unter Nachbarn, in der Umgebung, in Läden, wo er einkaufte, etc. eine Befragung durchgeführt, um die Verdachtsmomente (er versuche, Material für „Terror-Zwecke“ zu kaufen) zu verifizieren oder zu entkräften.

Der Teamleiter, Sergeant Kalkat sagte dazu später vor Gericht, der Polizeichef habe ihm damals gleich gesagt „es gibt derzeit keinerlei Beweise dafür, dass Nuttall eine akute Bedrohung darstellt oder kriminelle Handlungen begeht“.

Am 21. Februar 2013 wurde die Überwachung durch ein Spezial-Team der Polizei eingestellt, weil es eigentlich NICHTS zu berichten gab (was die „nationale Sicherheit“ oder Planung einer Straftat betraf) und dieses Team anderswo dringender gebraucht wurde. Trotzdem blieb Project Souvenir eine nationale Priorität für die E-INSET Division (Terror-Bekämpfung) der RCMP in Ottawa. Warum?

Das einzige „belastende“ Indiz waren also seine „extremistischen Äußerungen“ im Kontext des Islam. Der Mann wurde also wegen seiner Gedanken als „Gefahr“ eingestuft … (mehr dazu weiter unten).

HINTERGRUND-INFORMATIONEN

John Nutall wuchs in Kinderheimen auf, spielte als Teenager in Punk-Bands und begann, Drogen zu nehmen (Kokain, Heroin).

Er wurde mehrfach (1995, 1996 und 1997) verurteilt wegen Raub, Körperverletzung etc. meistens um sich Geld für Drogen zu besorgen.

Die letzte, registrierte Straftat beging er im März 2003 (Raub) wofür er 18 Monate auf Bewährung bekam. Zwischen 1995 und 2010 hatte er ständig mit der Polizei zu tun: meistens wegen Drogen, Alkoholismus oder Störung der öffentlichen Ordnung.

Polizeiakten aus den Jahren 2002/3 enthalten Hinweise auf eine möglicherweise notwendige Einweisung in die Psychiatrie (Mental Health Act). Nuttall habe wegen seiner Drogensucht die „Kontrolle über sich“ verloren, zeige irrationales, aggressives Verhalten und außerdem leide er an den Spätfolgen einer Schädeltraumas. Er hatte offensichtliche Probleme mit dem Sprechen (sehr langsam), kognitive Ausfälle und Gedächtnisstörungen (Folgen der Drogensucht – Heroin, dann Methadon), beide rauchten zusätzlich Cannabis, die Frau nahm auch noch legale Drogen gegen Angststörungen mit schweren Nebenwirkungen ).

Nuttall Korody kitchen messIn den Jahren 2009 und 2010 waren Nuttall (und seine spätere Frau) obdachlos. Beide hatten keinen Reisepass, kein Auto und keinen Führerschein. Sie lebten von der Sozialhilfe und hatten gerade genug Geld, die Miete und das Essen zu bezahlen. (Sie hatten nicht einmal ein Bett, nur eine Matratze, in der Wohnung sah es furchtbar aus – siehe Bild oben – die zugemüllte Küche).

DIE  „ANTI-TERROR“- ERMITTLUNGEN

Seit 16. Februar 2013 wurden alle Telefonate von Nuttall und seiner Frau überwacht und natürlich auch seine „Kontakte“ überprüft. Nichts davon war mit kriminellen Taten in Verbindung zu bringen und es gab auch keinerlei Hinweise auf irgendwelche Absichten oder Pläne, solche zu begehen.

Interessanterweise wurden aber ZU KEINER ZEIT die Internet-Aktivitäten der Angeklagten überwacht (auch nicht „social media“), obwohl in den Medien ständig von einer „Selbst-Radikalisierung“ gewisser Personen, gerade über das Internet, die Rede war (und ist). Erst nach ihrer Verhaftung wurden ihre Online- Kontakte überprüft und nichts gefunden, was sie mit „Terror-Netzwerken“ oder radikalen Seiten  in Verbindung bringen konnte.

Trotzdem fiel im Februar die Entscheidung in der RCMP, einen „Operations-Plan“ zu genehmigen, um die „Terror-Verdächtigen“ weiter zu überwachen, dieser wurde im Mai 2013 verlängert. Zu diesem Zeitpunkt war aber keine Rede davon, dafür „V-Leute“ (UCOs) zu verwenden, die sich als Mitglieder einer Terror-Gruppe ausgeben würden.

Als offizielles Ziel der Ermittlungen wurde folgendes angegeben:

Glaubwürdige und gerichtsverwertbare Beweise dafür zu finden,

  • ob (dass) die Verdächtigen dabei sind (oder beabsichtigen), Handlungen zu begehen wie sie im Paragraph 83.02 des kanadischen Strafgesetzbuches beschrieben sind: (Materielle Unterstützung für Terroristische Handlungen)
  • (bzw. festzustellen) ob John Nuttall Kenntnis von oder Beteiligung an kriminellen Handlungen nachzuweisen ist, die mit nationalen Sicherheitsinteressen in Verbindung stehen …

Um das zu bewerkstelligen, war anscheinend der Einsatz eines „V-Mannes“ (UCO) nötig, der sich als Mitglied einer terroristischen „islamistischen“ Bruderschaft ausgab. Diese „unkonventiollen“ Polizeimethoden wurden alleine dadurch gerechtfertigt, dass Nuttall „radikal-islamistische“ Tendenzen gezeigt habe.  (Wir kommen noch darauf zurück)

Der UCO würde sich durch eine Reihe geplanter manipulativer „Szenarien“ das Vertrauen von Nuttel erschleichen, ja dafür sorgen, dass er ihn als spirituellen „Bruder“ betrachtete.

Etwa Mitte Mai 2013 wurde das Projekt von der Zentrale genehmigt und ein Polizist für den Under-Cover Einsatz bestimmt obwohl. Er wurde ausgewählt, weil er auch Muslim war und „arabisch“ aussah..

Er nahm also Kontakt auf, stellte sich zunächst als „arabischer Geschäftsmann“ vor, der Sympathie für IS & Co. hatte und solche Gruppen auch finanziell unterstützte. Er bestärkte Nuttall in seiner naiven Vorstellung vom „Jihad“ und versuchte, alle moralischen Zweifel zu beseitigen, die Nuttall immer wieder äußerte (ob es Allah wirklich gefiele, unschuldige Menschen zu töten …).

john-nuttall-amanda-korodyDoch Wochen vergingen und das „Zielobjekt“ (Nuttall) zeigte wenig Bereitschaft, seine hochtrabenden Fantasien vom „Heiligen Krieg“ in die Tat umzusetzen. Der leitende Sergeant (Kalkat) verlangte, dass der UCO „aggressiver“ an die Sache heranging, er solle „mehr Input“ liefern, aktiver sein, um den Verdächtigen zu konkreten Taten zu bewegen.

Wie oben erwähnt, gab es keinerlei Hinweise, dass die beiden verarmten Junkies wirklich einen Anschlag begehen wollten. Als Kalkat vor Gericht befragt wurde, warum er glaubte, sie seien trotzdem ein „Sicherheitsrisiko“), antwortete er, Nuttall habe einen Blog unter dem Namen „Muhammad“ registriert und seine Frau trug doch den „hijab“ (schwarzen Schleier).

Dazu die Richterin wörtlich: „Apparently Sgt. Kalkat associated terrorism with adherence to the Islamic faith in general.“

Alleine das Bekennen zum Islam (und die Einhaltung bestimmter Regeln) ist also Grund genug, jemand als „Terrorist“ zu verdächtigen.

Und das, obwohl die kanadische Polizei selbst die „religiöse Karte“ auf perfide Weise ausspielte.  Dazu die Richterin:

From the outset of the undercover operation, Sgt. Kalkat pushed for Officer A to assert his superior knowledge of the Islamic faith during the scenarios with Mr. Nuttall and to use his knowledge of the religion as a means of controlling and directing Mr. Nuttall’s behaviour“.

Er missbrauchte also die Religion als „Werkzeug“, um „das Verhalten von Mr. Nuttall zu kontrollieren und zu steuern“.

Nuttall zeigte ein naives, kindliches Verhalten gegenüber dem UCO von Anfang an. Dieser warnte ihn davor, niemals gegenüber Fremden über solche Dinge zu sprechen, aber ließ ihn in dem Glauben, er teile seine Einstellung zum „heiligen Krieg“ (Gewalt wird durch die Religion legitimiert), damit seine Rolle „überzeugend“ war. Ein weiterer Polizei-Offizier gab sich am Telefon ebenfalls als „Terror-Bruder“ aus, damit Nuttall den Eindruck gewann, der UCO sei Mitglied einer größeren Organisation (wie „Al Kaida“etc.) und habe schon „Erfahrung“ in solchen Angelegenheiten. Später wurde ihm noch ein dritter UCO vorgestellt, der sich als kampferprobter „Mujahedeen“ ausgab (Krieger in Afghanistan).

Mehrere Polizisten sagten vor Gericht aus, das grundlegende Ziel war, Nuttall davon zu überzeugen, dass sie Teil einer großen, internationalen Terror-Gruppe waren.

DAS MOTIV

Ich habe schon zweimal erwähnt, dass es die angeblich „radikal-islamistischen“ Tendenzen waren, die Nuttall zur Gefahr für die öffentliche Sicherheit werden ließen. Doch was hatte er wirklich gesagt? Man stellt sich das übliche PR-Klischee vor: Errichtung eines Kalifats und Einführung der Sharia, Hass auf alle Ungläubigen, religiöser Fanatismus … etc.

(Hier muss ich  betonen: Beide „Verdächtigen“ sind kanadische Staatsbürger, sie haben keinen „Migranten“-Hintergrund und haben auch nichts mit arabischen Ländern zu tun.) Sie waren erst vor einem Jahr zum Islam übergetreten (wo, warum und wie das passierte, bleibt ein Rätsel, aber es besteht der begründete Verdacht, dass auch hier der CSIS eine entscheidende Rolle spielte …)

WEIT GEFEHLT. Wie im Urteil zu lesen ist, ging es um etwas völlig anderes.

palestine 6Die ursprüngliche Quelle seiner „Aggression“ war Wut und moralische Empörung über das Schicksal der Palästinenser. (Dazu habe ich ja schon dutzende Artikel geschrieben). Das brutale Besatzungsregime Israels, die unzähligen Verbrechen der zionistischen Regierung (und fanatischer Siedler im Westjordanland) seit Jahrzehnten, die gezielten Bomben-Massaker im Freiluft-Gefängnis Gaza, all das bleibt folgenlos; niemand wird zur Rechenschaft gezogen (dank den USA als Schutzmacht Israels und ihrem „Schoßhündchen“ EU) und das gigantische Unrecht geht weiter.

War is PeaceIm Gegensatz dazu wird der bewaffnete Kampf gegen diesen Staats-Terror Israels natürlich massiv verurteilt und es ist sonnenklar, dass Israel ein Rieseninteresse daran hat, diesen politisch-motivierten Widerstand mit dem religiös verbrämten, irrationalen „Terrorismus“ (der uns angeblich alle bedroht) in einen Topf zu werfen. Genau das passiert ja auch.

Durch den „War on Terror“ (der durch die inszenierte 9/11 PSYOP legitimiert wurde) nahm sich die USA ja das Recht heraus, von nun an in allen Ländern (die nicht gehorsam sind) Muslime anzugreifen (offen oder verdeckt) und zu töten, eben unter dem Vorwand der Terror-Bekämpfung.

lady-liberty-bloodSeitdem sterben Muslime massenhaft (und auf grauenvolle Weise) in Afghanistan, in Pakistan, im Irak, in Libyen, in Syrien (dort auch Christen), im Yemen, usw. Es ist also in Wahrheit ein „War of Terror“.

Diese Massaker (und absichtliche Zerstörung des kulturellen Erbes) sind Grund genug, „aggressiv“ zu werden, soll heißen, man wünscht sich, dass die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen und hart bestraft werden.

Wir wissen aber, dass das nicht passiert, deshalb ist ein leichtes, bei dafür empfänglichen Menschen, diese Frustration und Wut (über das Unrecht) so zu kanalisieren, dass sie in Gewalt umschlagen. Die Religion dafür zu benutzen, ist ja nichts neues – man denke nur an die Rolle der katholischen Kirche bei der Legitimation staatlicher Gewaltorgien gegen Nicht-Christen über Jahrhunderte hinweg.

Jüdische "Siedler" Westbank ... diese "religiösen Extermisten" sind kein Thema ...

Radikale Jüdische „Siedler“ in der Westbank … diese „religiösen Extremisten“ sind kein Thema in den Medien …

Auch den jüdischen, gewalttätigen „Siedlern“ im Westjordanland sagt man, das sei alles „Gottes Wille“ … also keine moralische Verantwortung für ihre Verbrechen…

Es war also nicht der Islam, der Nuttall zu seinen „extremistischen“ Äußerungen bewog, sondern die politische Gewalt des Westens gegen Muslime in anderen Ländern und die Tatsache, dass die kanadische Regierung sich ebenso „bedingungslos“ hinter den Schurkenstaat Israel stellt, wie die Regierung in Washington. (Kanada macht auch in Afghanistan mit).

Natürlich ist das keine Rechtfertigung für einen Bombenanschlag, aber der Fokus auf den Islam (und dessen Anhänger) als prinzipielle „Gefahr“ für die Staatssicherheit ist völlig irreführend. (Da wäre der subversiv agierende Zionismus ein viel passenderer Kandidat)

Nutall erwähnte in einem „Szenario“ am 3. März, dass Hamas Qassam-Raketen im Kampf gegen Israel einsetzte. Er sagte, er habe einen Plan, diese Raketen zu bauen um damit eine symbolische Botschaft für die Rechte der Palästinenser zu senden (er wollte sie „über das Regierungsgebäude in Victoria schießen“ und dass der UCO ihm das dafür notwendige Material besorgt. Dieser sagte ihm neuerlich, er solle vorsichtig sein, wem gegenüber er von diesen Plänen sprach.

Zu seiner politischen Motivation (und moralischen Perspektive) stach mir ein Satz der Richterin aus dem Urteil ins Auge:

At the end of this scenario, Officer A gave Mr. Nuttall $100 because it became apparent that he had given away his last dollar to a street person who claimed to be from Palestine.“

DIE MANIPULATION

Um seinen Gehorsam und sein Vertrauen gegenüber dem UCO zu testen, wurde ihm aufgetragen, Pakete abzuholen und an einen anderen Ort zu bringen, oder Leuten zu übergeben, ohne zu wissen, was sich darin befand. Ihm wurde dabei suggeriert,  es sei ein „gefährlicher Job“ und er könne damit demonstrieren, dass er für weitere, geheime Aktivitäten geeignet sei. Die Polizei zahlte ihm dafür 200 Dollar. Sein Glaube, er habe (durch den UCO) Zugang zu kriminellen Ressourcen, die man für Terror-Aktivitäten im Rahmen des „heiligen Krieges“ braucht, wurde weiter gestärkt.

Die Polizei gab ihm (nur für den „Job“) ein „sicheres“ Mobiltelefon, Busfahrkarten, Geld für Lebensmittel und Zigaretten, zahlte Hotel-Rechnungen, etc. Seine Abhängigkeit (in psycho-sozialer Hinsicht) wurde ständig größer. Da ihnen gesagt wurde, (im Kontext der „Loyalität“) sie sollten sich von anderen fernhalten und niemand vertrauen (außer dem UCO), isolierten sich die beiden immer mehr. Als dieser sich zwei Wochen lang nicht meldete, wurde Nuttall extrem unruhig. Er fühlte sich „im Stich gelassen“ und war froh, als sein „Glaubens-Bruder“ wieder mit ihm Kontakt aufnahm.

Sergeant Kalkat ordnete an, dass der UCO „mehr Kontrolle über die Gespräche mit Nuttall ausüben“ und ihn immer wieder an seinen „Plan“ erinnern solle nach dem Motto: Ist das alles nur Gerede oder meinst Du es Ernst?

Dass Nuttall „geistige Defizite“ hatte, wird deutlich, wenn man seine irrwitzigen „Pläne“ näher betrachtet: So wollte er (alleine) „ein Atom-U-Boot kapern“ und die „Welt damit erpressen“, eine Militär-Basis mit einem Gewhr stürmen und – wie schon gesagt – Qassam-Raketen bauen, um dem Parlament eine „Botschaft“ zum Thema Palästina zu übermitteln.

Er  wollte, dass ihm der UCO eine Waffe beschafft und ihm entsprechendes „Training“ organisiert. Dieser vertröstete ihn zwar jedesmal, ließ ihn aber in dem Glauben, er könnte jederzeit solche Waffen besorgen.

Inzwischen bemühten sich die Polizisten der RCMP, die Glaubwürdigkeit des UCO als „Djihadist“ zu erhöhen und zogen deshalb Experten zu Rate, die sich mit echten „Gotteskriegern“ auskannten. Dazu suchten sie nach Versen aus dem Koran, die sich mit „Djihad“ befassen.

Prof Safi RMCP radicalized himEin Islam-Wissenschaftler sagte vor Gericht, dass in einigen dieser Koran-Verse klar zum Ausdruck gebracht werde, dass das Töten von Unschuldigen eine große Sünde sei.

DIE MORALISCHEN SKRUPEL

Nuttall hat immer wieder genau solche Zweifel geäußert, ob Allah ihn nicht bestrafen werde, wenn er unschuldige Menschen tötet.

Daraufhin hat ihm der UCO entgegnet: Wir kontrollen nicht unser Schicksal, es ist Allah. Wenn es passiert, ist es Allah’s Wille … folge Deinem Herzen ..und lass es geschehen …“.

Damit wurde dem „Zielobjekt“ suggeriert, er habe ohnehin keine Kontrolle über sein Schicksal … und damit keinen eigenen Willen. Man wollte seine moralische Empörung über das Unrecht, das tausende Muslime erleiden, in echte Gewaltbereitschaft umformen und hat dazu seinen Glauben missbraucht.

Nach dem Meeting am 3. April ließ ihn die Polizei wieder „schmoren“ und Nuttall rief den UCO ständig an wobei klar wurde, wie abhängig er von ihm war. Er sagte (Mailbox) „Bruder, ich denke jede Minute an Dich und bete für dich …“ Er versprach ihm, dass beide „alles tun würden“, was er von ihnen verlangte.  Er fragte den UCO in allen möglichen (sehr privaten) Dingen um „religiösen“ Rat, so etwa, ob er sich die Schamhaare rasieren müsse, bevor er in den heiligen Krieg zog.

Wie sehr Nuttall auf den UCO fixiert war, lässt sich auch aus dessen Notizen erkennen: „Wir hatten eine allgemeine Konversation über Religion und er sagte, er wolle mein „Jünger“ werden. (!)

Kurz darauf drängte Kalkat darauf, die „Szenarios“ so zu planen, dass dadurch auch Beweise für kriminelle Taten entstünden. Der UCO solle „mehr Kontrolle“ über die Aktionen von Nuttall bekommen. Dazu schlug er vor, ihm Geld für den Kauf einer Waffe zu geben und schon einen Tag („D-Day“) festzulegen, an dem Nuttall verhaftet werde. Weiters könnte ihm die Polizei ein „safe house“ zum Bauen der Bombe geben und ihn dazu bringen, ein Video über die bevorstehende Tat zu machen.

july-29-2016-john-nuttallIn privaten Gesprächen mit dem UCO erzählte Nuttell von seiner Drogensucht und dass er als brutaler Schuldeneintreiber im Drogenmilieu  gearbeitet hatte. Doch seit er zum Islam konvertiert sei, habe sich sein Leben total geändert, er habe jetzt keine finsteren Gedanken mehr, Menschen zu töten oder sie leiden zu lassen.

Am 26. April ging der UCO mit Nuttall „einkaufen“: er kaufte ihm einen Anzug, Hemden und Schuhe. Er gab ihm 200 Dollar für den Kauf einer Festplatte, die man verschlüsseln konnte. Er sollte darauf seinen „Plan“ für den Djihad speichern (damit sie ihn später als Beweis gegen ihn  vorlegen konnten). Der UCO wies ihn an, seine Dateien auf dem USB-Stick mit einem Password zu sichern, aber er hat es nie getan.

Ab 3. Mai 2013 wurden alle Gespräche der Angeklagten mit den Undercover-Polizisten z.T. live mitverfolgt, aufgezeichnet und schriftlich festgehalten.  Die oberen Chargen der Polizei machten sich nicht die Mühe, diese selbst zu überprüfen, sondern ließen sich vom UCO ein „briefing“ geben. Am gleichen Tag trafen sich die Chefs der Sicherheitsbehörden um sich einen Überblick über die „Operation“ zu verschaffen. Kalkat meldete, dass es keine Bedenken wegen Gefährdung der Öffentlichkeit gab und dass der UCO „complete control“ über die Zielperson (Nuttall) hatte.

Dieser hatte dem gutgläubigen Nuttall gesagt, er sei jetzt ein „Mujahedeen“ und bereit für den „Djihad“. Nuttall  war stolz und faselte davon, einen Zug zu entführen, um die Freilassung eines Gefangenen in Guantanamo zu erzwingen (!).Der UCO sagte ihm, der Lebenszweck für jeden Muslim sei, als Märtyrer zu sterben … später behauptete er, er habe eine Liste von 100 kanadischen Soldaten um die er sich schon „kümmern“ werde, weil sie Muslime in Afghanistan getötet hatten.

Während einer längeren Fahrt im Auto erzählte Nuttall, er sei zwei Jahre wegen GBS paralysiert gewesen. Insgesamt habe er vier Jahre im Rollstuhl verbracht. Doch sein „Plan“ für einen Anschlag war noch immer nicht vorhanden, stattdessen entwarf er absurde Szenarien, die völlig unrealistisch waren. Der UCO wurde ungeduldig und rügte ihn, weil er solange brauchte. Schließlich gab er Nuttall Tipps für den Plan, worüber dieser sehr erfreut war, denn er dachte ja, der UCO sei ein „erfahrener Terrorist“.

Auf der Rückfahrt redete Nuttall ununterbrochen. Er sagte, er habe die Nacht davor mit einem US-Soldaten im Internet diskutiert und ihm gesagt „Frieden ist möglich, und dann gäbe es keinen Terrorismus mehr, wenn alle fremden Soldaten den Nahen Osten verlassen und aufhören, Israel zu unterstützen.“

 („peace could be achieved and there would be no more terrorism if all the foreign soldiers left the Middle East and stopped supporting Israel)

RCMP emblem 2Sergeant Kalkat (RCMP) drängte immer mehr darauf, „mehr Realismus“ in die Szenarien zu bringen, im Sinne von „islamistischen Extremismus“. Er gab dem UCO Anweisungen, sich „mehr wie ein echter Terrorist“ zu verhalten und aktive Schritte zur Erstellung eines machbaren Plans zu unternehmen. Die Polizisten waren sich einig, dass – wenn man Nuttall nur genug Geld geben würde – er ein „Terrorist“ würde. Die Rechtsberaterin der Polizei sagte dazu, kleine Geldbeträge seien kein Problem, das könne nicht als „Anstiftung“ gewertet werden.

Bei der nächsten Besprechung betonte der Polizeichef, es sei jetzt wichtig, Nuttall zu einem „machbaren“ Plan zu bewegen und Kalkat zeigte sich optimistisch, dass wir „innerhalb der nächsten zwei Monate genug Video-Beweise haben, um ein Strafverfahren einzuleiten“. Nur ein Polizist warnte am 8. Mai davor, dass mit diesen Methoden die Polizei (selbst) Nuttall „zu einem Terroristen machen würde“, wozu er alleine nicht fähig wäre:

„ … At this stage, however, the target may come back with another plan SIMPLY BECAUSE WE TOLD HIM TO. This would be coercion at best, and at worst IT WOULD BE US MAKING A TERRORIST OUT OF SOMEONE who might not otherwise be.“

Der gleiche Polizist drückte auch seine Besorgnis darüber aus, dass Nuttall doch psychische Probleme hätte.

Am 10. Mai wurde das nächste „szenario“ (eine Art good cop – bad cop show) durchgespielt: der UCO erzählt Nuttell, dass seine geplante Entführung eines Passagierzuges auf Vancouver Island ein Witz sei, weil dieser nur mehr Güter transportiert. Dazu schreibt die Richterin:

Der OCU verwirrte Nuttall mit seinen widersprüchlichen Aussagen. Zuerst schrie er ihn an und sagte sein Partner sei böse, weil der Plan so bescheuert sei. Sein Versagen hätte ihn selbst in eine sehr peinliche Lage gebracht, da er für ihn gebürgt habe. Er hämmerte ihm ein, dass er jetzt nicht mehr zurück könne.

Doch als Nuttall sagte, er befürchte, dass ihn der OCU jetzt umbringen werde, lachte dieser und sagte, das sei absolut nicht geplant.

Schließlich betonte er, dass Nuttell nur dann mitmachen könne, wenn er einen gut überlegten, machbaren, realistischen Plan vorlegt. Er riet ihm, das Internet zu nutzen, um dafür Recherchen zu machen. Nuttell fing wieder von seinem Raketen-Plan an, doch der UCO sagte, das sei nicht machbar. Nuttall antwortete, er sei kein General und könne diese Art von Planung nicht bewerkstelligen. Er war jetzt sehr erregt und bat den UCO, ihm einen spirituellen Berater zu suchen, der ihm sagen könne, ob das Töten unschuldiger Menschen (samt Selbstmord) mit dem muslimischen Glauben vereinbar sei.

Der UCO erwiderte, er wisse doch schon, was der Glaube von ihm verlange. Er habe schwerwiegende Zweifel an dem Vorhaben, die seine Seele in Gefahr brächten. Darauf der UCO: du kannst doch mich fragen ….

Damit hat der UCO seine polizeilichen Befugnisse weit überschritten und hätte sich jemand aus der Führungsriege das Audio-Tape angehört, wäre klar gewesen, dass Nuttall keinesfalls erpicht darauf war, andere Menschen „für den Glauben“ umzubringen. Im Gegenteil, er hatte enorme moralische Bedenken. Dazu die Richterin:

„Nuttall was expressing reticence and UNCERTAINTY ABOUT ANY INTENDED ACT OF VIOLENCE AGAINST NON-MUSLIMS, AND IN PARTICULAR, INNOCENT CITIZENS.

DIE POLIZEI BEGEHT SELBST EIN VERBRECHEN

Polizei LegoDass ein Under-Cover Polizist, in dieser kritischen Situation, unter dem Deckmantel der Religion Nuttals Zweifel und sein Zögern (ein schweres Verbrechen zu begehen) ausräumen will, um ihn zu einer Straftat zu animieren, ist eindeutig ein schwerer Verstoß gegen jedes Rechtsempfinden und ein Missbrauch der Polizeimacht.

In der Gerichtsverhandlung wurde ein Video gezeigt, in dem der Undercover-Polizist zu ihm sagt:

“Im here to make what you have in your head become true, what you want in your heart to be reality.

Nuttall wird jedoch weiter bedrängt, einen Terror-Plan zu erstellen und der UCO sagt ihm, wenn der Plan gut sei, werde er ihn finanzieren und sich um die Logistik kümmern. Der ständige Druck ist zu viel für den psychisch labilen, drogen-gescädigten Mann: er bricht in Tränen aus. Der UCO beruhigt ihn damit, sie werden es zusammen machen, in „kleinen Schritten“.

Nuttall sagt, er brauche Anweisungen von ihm und fragt, was er bis zu ihrem nächsten Treffen tun solle. Er bekräftigt neuerlich, dass er keinen „Djihad“ machen werde, wenn ihm nicht ein religiöser Gelehrter erklärt, ob Töten wirklich erlaubt sei:

Significantly, Mr. Nuttall said that he was not going to carry out any jihad until he had the spiritual guidance he was looking for in regard to whether killing was prohibited or permitted by the faith.

Auch andere Barrieren zur Terror-Plan-Erstellung werden von der Polizei beseitigt: Nuttall weigert sich, im Internet nach inkriminierendem Material zu suchen, ohne „sichere“ Verbindung. Es ist der UCO, der ihm die TOR-Software zeigt, damit er seine IP-Adresse verbergen kann.

Als nächstes fährt die Polizei die beiden „Täter“ nach Victoria, um sie zu einem konkreten Plan zu inspirieren und damit sie dort „Aufklärung“ betreiben können. Aber dabei kommt auch nicht viel heraus.

Es war eindeutig, dass Nuttall ohne die ständige Anleitung und psychische Manipulation des UCO nie zu einem konkreten „Terror-Plan“ fähig wäre.

Zwei der ranghohen Polizisten dachten deshalb darüber nach, ob es nicht besser wäre, das ganze zu beenden und eine sogenannte „De-Radikalisierung“ einzuleiten (mit Konsultation eines Psychologen). Doch Sergeant Kalkat und der UCO waren dagegen und vertraten die Ansicht, Nuttall sei nicht „mental“ behindert.

Schließlich wollte Kalkat einen anderen Polizisten (Muslim) dazu bringen, sich gegenüber Nuttall als Islam-Gelehrten auszugeben, doch dieser wollte dabei nicht mitspielen.  Der UCO bestärkte aber weiterhin den zögerlichen „Djihadi“ darin, einen Anschlag zu planen.

Es ist klar zu erkennen, dass die Polizei die labile „Zielperson“ gelenkt und damit zu einer schweren Straftat verleitet hat.

Nuttall spricht Mitte Mai noch immer von seinen „Raketen“, dem Atom-U-Boot usw. und betont, er brauche zur Umsetzung dieser grandiosen Fantasien einen Lehrgang über Sprengstoff. Der UCO stimmt zu, ihm beizubringen, wie man Bomben bastelt.

Doch Nuttall hatte massive Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, er vergaß Dinge, die man ihm vor zwei Minuten gesagt hatte. Und das sollte der „Mastermind“ einer Terror-Operation sein? Er hatte eine Riesenangst davor, dass man von ihm erwarten würde, Anordnungen zu erteilen und wollte doch selbst nur Anweisungen ausführen.

Er sagte dem UCO, er wolle „kein General sein, der sich alles ausdenken müsse“. Dieser antwortete, er werde ihm schon dabei helfen, die Inkonsistenz seines Planes zu überwinden und nötigenfalls weitere „Brüder“ hinzuziehen. Nuttall war überzeugt davon, dass diese niemals Anweisungen von einem wie ihm akzeptieren würden.

Seine ständige Suche nach religiösem Beistand wurde von der Polizei abgeblockt: er dürfe nicht den Imam einer Moschee fragen, wegen der vertraulichen Beziehung zum UCO und ihren geheimen Plänen für den „Djihad“.

Am 21. Mai erzählte Nuttall dem UCO, er habe eine Beinah-Todeserfahrung gemacht, nachdem er versehentlich Ameisengift konsumiert hatte (?). Er konnte sich nicht mehr bewegen, verlor die Sehkraft und hatte große Schmerzen. Er habe jedoch nicht 911 anrufen können, weil der Koran es verbiete, jemand um Hilfe zu bitten, der sich über seine Religion lustig macht (!). Stattdessen riefen sie die Vergiftungszentrale an, die ihnen sagte, sie sollten viel Wasser trinken. Er sei immer noch sehr krank.

Am gleichen Tag wird das Projekt „Souvenir“ von der Zentrale der RCMP bis 31. August 2013 verlängert.

BC Legislature Victoria 1Nuttall hatte es mittlerweile nicht einmal geschafft, sich eine Karte vom „Zielgebiet“ zu besorgen. Der Trip nach Viktoria (zur „Ausforschung“ des Zielortes vor dem Parlamentsgebäude – Bild) wurde zur Gänze von der Polizei organisiert und finanziert. Nuttall schlief fast die ganze Zeit und musste sich von der Vergiftung erholen, während sich seine Frau häufig übergeben musste. (Clonazepam-Effekt)

Auf der Fahrt nach Viktoria beginnt Nuttall plötzlich über den britischen Imperialismus zu diskutieren und kommt zu der Schlussfolgerung, dass „diese Vergeltungs-Anschläge eigentlich nicht viel für die Muslim-Gemeinde  bringen würden

(Es folgt Teil 2 …. )

 

terror factoryWie in den USA solche verdeckten Operationen mit Informanten (durch das FBI) ablaufen, kann man hier nachlesen (basierend auf Insider -Wissen).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PRIESTERMORD IN FRANKREICH: Terreur Artificielle

Every cruel system requires its own theater.      


knife 1Die Messer-Attentate in europäischen Städten nehmen dramatisch zu. Der klassische „Selbstmord-Attentäter“ (der sich und andere in die Luft sprengte) mutierte vor einigen Monaten auf einmal zum konzertierten Kommando-Unternehmen mit Schusswaffen (Charlie Hebdo, Bataclan, etc.), dann waren es angeblich Koffer-Bomben (Brüssel), doch das Töten mit scharfen Klingen scheint jetzt die häufigste Form von unberechenbarer, plötzlich ausbrechender Gewalt (von „Zuwanderern“) in den Straßen Europas zu sein.

(Vergessen wir aber nicht: der vom Westen organisierte Massenmord in Syrien, Libyen, im Irak, in Yemen, grenzenlos mit Drohnen, usw. geht weiter, doch diese Opfer stehen kaum im Zentrum der Aufmerksamkeit – siehe z.B. „The Wilderness of Pain“ – was man den Irakern angetan hat  … )

Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem inszenierten „Messer-Terror“ in Europa, der natürlich auch mit dem Terror in den o.a. Ländern in Verbindung steht, aber nicht so, wie es uns die Politik weismachen will

Die babarische Ermordung eines französischen Priesters vor dem Altar war der jüngste „Schocker“ dieser Art,  ein Szenario, das uns erschüttert hat >> (Inzwischen gibt es auch in London ein Messerattentat, sowie in Liverpool)<<

Ein sehr trauriges Ereignis, aber auch sehr interessant, wenn man analysieren will, wie es in den Medien präsentiert wurde und was man daraus ableiten kann:

WAS SCHREIBT DIE PRESSE?

pere Jacques Harmel RIPAm Dienstag, dem 26. Juli 2016 überfallen zwei junge Männer gegen 9:30 Uhr eine kleine Kirche in Saint Etienne-du-Rouvray, einer Kleinstadt in der Normandie. Dabei wird ein 85-jähriger Priester durch „Messerstiche in den Hals und die Lunge“ getötet und ein weiterer Mann (86) schwer verletzt.

Insgesamt befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs sechs Personen in dem Gotteshaus: der Pfarrer (Père Jacques Hamel) , drei Nonnen und zwei pensionierte Gemeindemitglieder (ein Ehepaar).

Die Täter wurden, als sie aus der Kirche kamen, von der Polizei – anscheinend in Gegenwehr – erschossen. So stellte es der Innenminister dar. (Doch die Klosterschwestern sagten später etwas anderes: die Männer wurden in der Kirche von der Polizei erschossen, obwohl sie nur mit Messern bewaffnet waren, wir kommen noch darauf zurück)

MAKABRE SZENEN IN DER KIRCHE

Laut Presseberichten schrien die 19-jährigen Mörder des Priesters „Ihr Christen unterdrückt uns!“, rezitierten Verse aus dem Koran, bevor sie dem Pfarrer „die Kehle durchschnitten“ und zeichneten das ganze makabre Schauspiel auch noch mit einer Kamera auf.

WIESO KONNTE DIE POLIZEI RELATIV RASCH EINGREIFEN?

Weil sich eine der Ordensschwestern herausschleichen konnte, ohne dass es die Täter bemerkten. (! Ist das eine „Geiselnahme“?) Sie stoppte ein Auto und sagte dem Fahrer, er solle die Polizei rufen. Dazu heißt es in der französischen Presse:

Daraufhin wurde die Kirche von Polizeieinheiten umstellt (Anti-Terror-Einheit (BRI) und Kripo (BAC). Nach einem missglückten Versuch, zu verhandeln, haben die Spezialkräfte sich entschlossen, das Gotteshaus nicht zu stürmen, weil man davon ausging, dass die drei Geiseln als menschliche Schutzschilde benutzt werden. [Was wurde bloß aus dem Selbstmord-Attentäter?]

Die beiden Ordensschwestern und das (weibliche) Gemeindemitglied kamen dann aus der Kirche heraus, dahinter die beiden bewaffneten Terroristen, die „Allah u Akbar“ schrien (und sich auf die Polzei „stürzen“ wollten). Sie wurden sofort von der BRI liquidiert.

Staatsanwalt Molins: Einer der Täter hatte eine Sprengstoff-Attrappe und drei Messer bei sich. Der andere eine Backuhr, die in Aluminiumpapier eingewickelt war und einen Rucksack, in dem weitere Sprengstoff-Attrappen gefunden wurden.“

O-TON: „L‘un des auteurs était porteur d’un faux engin explosif et trois couteaux. L’autre d’un minuteur de cuisine entouré de papier aluminum, et d’un sac à dos dans lequel a été trouvé un autre faux engin explosif», a décrit le procureur.“

(FARCE INSOUTENABLE… N.B. die Nonnen sagten aber in einem Interview NICHTS von „Sprengstoff“ und auch nichts von Verhandlungen mit der Polizei)

Natürlich waren es wieder „irre Islamisten“:  Zwei Teenager, die sich in Frankeich selbst „radikalisiert“ haben und danach trachteten, nach Syrien zu gelangen um dort am „Djihad“ (heiligen Krieg) gegen den gottlosen Assad teilzunehmen. Weil sie das nicht schafften, ließen sie ihre „Frustration“ darüber in Frankreich aus und planten einen ekelhaften Mord in einer Kirche, so die Darstellung in einigen Medien.

Die offizielle Version lautet aber: die „Soldaten“ von IS rächen sich für die Bombenangriffe der US-geführten „Koalition“ in Syrien (was ein makabrer Witz ist, denn die USA bombardieren ja eben NICHT IS, sondern syrische Infrastruktur und zivile Einrichtungendie islamistische „Aufzieharmee“ ist ja ihr WERKZEUG, nicht ihr Feind …)

Die Nonnen bestätigten, dass die Attentäter als Motiv die Bombardierung Syriens nannten („wenn ihr aufhört, hören wir auch auf„, doch von „IS“ wurde kein Wort gesprochen, sie sagten aber …  ihr Christen lasst uns Araber im Stich ... )

WER WAREN DIE ATTENTÄTER?

Der erste wurde sofort identifiziert, denn er war nicht nur den Anti-Terror-Behörden gut bekannt, sondern stand bereits unter Anklage,  sollte also eigentlich aus Sicherheitsgründen in U-Haft sein. Wie konnte er dann an so einem grausamen Verbrechen teilnehmen? Die Erklärung dafür folgt weiter unten …

1  Adel KERMICHE (19 Jahre)

Adel Kermiche 15Geboren in Mont-Saint-Aignan im März 1997 (die Eltern stammen aus Algerien) hatte er nach Angaben der Behörden zwei Mal versucht, „in die Gebiete vorzudringen, die von IS (in Syrien bzw. im Irak) kontrolliert werden“, was ihm aber nicht gelang.

Adel Kermiche stammte aus einer gut situierten Familie, seine Mutter ist Lehrerin, seine Schwester Ärztin. Sie wohnten knapp 2 km von der Kirche entfernt, wo das Attentat stattfand. Er hatte schon als kleines Kind „psychologische Probleme“ und wurde jahrelang auch psychiatrisch behandelt. (Mehr dazu in Teil 2).

Die Eltern sagen, er habe sich innerhalb von 18 Monaten radikalisiert. Das (synthetische) Attentat auf Charlie Hebdo sei entscheidend für seine Wandlung gewesen.

Die Kouachi-Brüder hätten ihn fasziniert und dann habe er mit anderen ausländischen  Djihadis im Internet diskutiert und wurde so immer mehr indoktriniert. Als er im März 2015 (mit „Papieren seines Bruders“) erstmals versuchte nach Syrien zu gelangen, wurde er in Deutschland (München) festgenommen (er wollte nach Belgrad: als französischer Staatsbürger mit EU-Pass – MIT WELCHER BEGRÜNDUNG hielten ihn die deutschen Behörden zurück?) und nach Frankreich zurückgebracht. (Sein Begleiter, Adel Bouaoun, schaffte es aber nach Syrien – mit seinem Pass, die beiden sahen sich ähnlich ….)

Nach zwei Monaten versuchte er es wieder (mit dem „Ausweis seines Cousins aus der Schweiz), in Begleitung eines Minderjährigen aus Rouen. Diesmal wurde er (Mitte Mai) in der Türkei festgenommen und beide wurden nach Frankreich deportiert. Kermiche wurde (wegen Unterstützung einer kriminellen Vereinigung und Vorbereitung eines Terroranschlags) angeklagt und in Untersuchungshaft genommen.

(Haftanstalt Fleury-Mérogis, Dauer*: 22. Mai 2015- 22. März 2016 (Quelle: L’Express) DORT wird er wirklich radikalisiert, nicht durch das Internet)

* Es gibt widersprüchliche Angaben zur Haftdauer:  in diesem Video-Clip von BFMTV heißt es, sie betrug nur einen Monat, was aber nicht stimmt. Doch die wichtigste Aussage in diesem Video ist diese:

„Im Gefängnis hat er einen „Sheik“ aus Mauritanien kennengelernt undgleichzeitig Kontakt mit mehreren radikalisierten Gefangenen gehabt, darunter sein Zellen-Genosse, den er als spirituellen Führer betrachtete. Dieser Mann (32) ist den Geheimdiensten bekannt und hat im Gefängnis „Schulungen“ abgehalten, vor allem für Franzosen, die aus Syrien zurückkamen. (!!!!) 

Das geschah auch bei vielen anderen jungen Männern, die im Gefängnis zu Extremisten wurden doch wieso ließen die „Anti-Terror“-Behörden das zu??? Die Antwort liegt auf der Hand: weil sie wollen, dass solche Anschläge passieren.

Kermiche wird schließlich – gegen den Protest der Staatsanwaltschaft – mit Auflagen (elektronische Überwachung durch „Fußfessel“) entlassen bzw. unter „Hausarrest“ gestellt, d.h. konkret er darf „während der Woche zwischen 8:30 und 12:30* ausgehen und am Wochenende von 14-18 Uhr“ .

* Genau in dieser Zeitspanne hat er die Tat in der Kirche begangen, ohne Verdacht zu erregen.

???

Adel Kermiche transforme

Kermiche ..bleich wie ein Leintuch

Wie doof sind die französischen „Sicherheitsbehörden“ eigentlich? Diese Frage drängt sich angesichts dieser Vorgehensweise auf oder handelt es sich nicht viel eher um Absicht? Wieso musste Kermiche 10 Monate auf seine Verhandlung warten – in einer Zelle mit einem „radikalen Prediger“??? Wieso wurde er freigelassen, wenn er so „radikalisiert“ und damit eine Bedrohung war?

Wieso wurde er daran gehindert, nach Syrien zu reisen?  Hätte er es getan, wäre der Priester noch am Leben … Der französische Geheimdienst unterstützt (und dirigiert gemeinsam mit CIA u.a.) die Mörderbanden in Syrien, das wissen wir, wieso ist es dann ein Verbrechen in Frankreich, wenn junge Männer das auch tun wollen? … diese Heuchelei ist grenzenlos …

Syria France Jaafari-1Noch einmal: die Quelle des „Terrors“ liegt NICHT in Syrien, sondern bei unseren  Geheimdiensten, wobei Frankreich eine wichtige Rolle spielt, weil Syrien ja eine historische „Altlast“ des französischen (und britischen) Imperialismus ist.

2  Abdel Malik Nabil PETITJEAN (19 Jahre)

Die Identität des zweiten Täters war zunächst schwer festzustellen, warum sagt dieser Artikel:

„Die formelle Identifizierung hat länger gedauert, weil er aufgrund der massiven Schussverletzungen völlig entstellt war, (!) doch am Donnerstag morgen, zwei Tage nach dem Attentat von Saint-Étienne-du-Rouvray, wurde die Identität  (von Petitjean) bestätigt. Dieser Name wurde schon seit Mittwoch kolportiert, weil ein entsprechender Ausweis bei der Durchsuchung der elterlichen Wohnung von Adel Kermiche gefunden worden war und eine ungenannte Quelle sagte gegenüber AFP „mehrere Elemente führen zu der Annahme, dass es sich dabei um den zweiten Täter handelt“.

(Er wurde durch die DNA seiner Mutter identifiziert, die aber heftig bestreitet, dass ihr Sohn zu einer solchen Tat fähig wäre)

Diese „nicht genannte Polizeiquelle“ „füttert“ in den nächsten Tagen die Presseagenturen bzw. ausgewählte Presseorgane regelmäßig mit Desinformation bzw. „Exklusiv-Stories“, die dann von allen Medien brav vervielfältigt werden. (So funktioniert das „Echo Chamber“, der „Mockingbird“ der CIA …)

FRAGE: Wieso schießen Polizisten einem 19-jährigen INS GESICHT?

AM Petitjean before BWWie kann man so etwas begründen? Man hätte beide kampfunfähig machen können, (sie hatten ja nur Messer) ohne sie zu töten. Deshalb die Story mit den „Sprengstoff-Attrappen“, die das Innenministerium verbreitet hat – damit diese brutale „shoot-to-kill“ Aktion der Polizei gerechtfertigt erscheint.

Es ist offensichtlich, dass ihr sicherer Tod beabsichtigt war.

Und die abgedroschene Nummer mit „gefundenen Ausweisen“ ist einfach lächerlich. In diesem Fall hatten die Geheimdienste wohl einen Riesenspaß, denn laut den o.a. Meldungen, reiste praktisch jeder französische Möchte-Gern-Djiahdist-in-Syrien mit dem Ausweis eines anderen „Kumpels“. Eine perfide Art von „Hütchenspiel“, bei dem niemand weiß, WO sich die Person wirklich befindet, weil die Wahrnehmung der Zuschauer manipuliert wird.

„Der junge Mann ist nicht vorbestraft, deshalb waren weder seine Fingerabdrücke noch seine DNA registriert, wodurch sich die Ermittlungen verzögerten. Die Staatsanwaltschaft von Paris hat erklärt, dass es seit 29. Juni 2016 eine „S-Akte“ (damit war er auf einer Fahndungsliste) von ihm gab, weil er versucht hatte, nach Syrien zu gelangen, das sagte eine anonyme Quelle den Journalisten.“

FRAGE: Seit wann ist die Absicht „nach Syrien zu gelangen“ schon eine Straftat??? Ist jeder, der dorthin reisen will, jetzt ein „Terrorist“? Wenn jemand völlig unbescholten ist, kann die versuchte Einreise nach Syrien doch nicht automatisch als Verbrechen gewertet werden?

Ich denke, diese geplanten Reisen nach Syrien sind nur ein Vorwand, diese jungen Männer in Haft zu nehmen, dort werden sie dann (falls passendes „Material“) ABSICHTLICH für solche Anschläge psychisch „programmiert“ (was das sein soll, erkläre ich im nächsten Beitrag)

(Mehr über Petitjean und seine „Verwandlung“  in Teil 2)

Wo ist der Terrorist? : DAS DJIHADI-HÜTCHENSPIEL IN NEUER DIMENSION

IS windup jihadiWarum er dem „Radar“ der französischen Staatssicherheit (DGSI) entgehen konnte, soll diese, in der Presse lancierte Story, erklären:

„Erst im Juni 2016 taucht Petitjean auf dem Radar der Anti-Terror-Behörden auf. Er wird am 10. Juni in der Türkei aufgegriffen, ohne Zweifel auf dem Weg nach Syrien“. Er war in Begleitung eines anderen Mannes. Schon am nächsten Tag kehrten sie – aus unbekannten Gründen – nach Frankreich zurück. (Woher weiß man das, wenn die Einreise nicht registriert wurde?) Doch die türkischen Behörden meldeten seine Ankunft in der Türkei erst 15 Tage später (!) dem DGSI, der am 29. Juni eine „S-Akte“ für Petitjean anlegte (wodurch er automatisch auf eine Fahndungsliste kam), damit er bei seiner Rückehr festgenommen werden konnte.

Problem: die Nachrichten-Dienste ignorierten, dass er schon längst zurückgekehrt war. (!)

Wie konnte das passieren? Noch einmal die französiche Presse dazu:

„Petitjean war seit 29. Juni auf der „S-Liste“ (Watch-List für politisch gefährliche Subjekte). Doch es gab kein Foto von ihm (?!) und die Fahnder waren überzeugt davon, dass er sich in Syrien befand.

Wieso? Man muss nicht nach Syrien fahren, um sich als für den Terror-Krieg ausbilden zu lassen …da genügt eine Reise in den Kosovo …(dank der USA!)

Eine Verwechslung, die ihren Ursprung am 16. Juni hatte, nachdem die Schweizer Behörden ihren französischen Kollegen mitteilten, dass ein gewisser Jean-Philippe Steven J.L. (20) am 10. Juni über Zürich in die Türkei gereist sei (Ziel: Istanbul).

Dieser Mann* aus Villeparisis (Seine-et-Marne) war den Behörden bekannt, wegen seiner vermuteten Beteiligung an zwei Schleusen, über die Djihadisten aus Frankreich und Belgien nach Syrien geberacht und von einem gewissen ‚Adel Petitjean‘ begleitet wurden.(Reiste wieder jemand mit dem Pass eines anderen?)

(*FRAGE: Warum wurde dieser Mann nicht gestoppt?)

Doch zu diesem Zeitpunkt war Petitjean ein unbeschriebenes Blatt in Frankreich. Es gab absolut nichts, was man ihm vorwerfen konnte“

(Unbekannte Quelle aus Ermittlerkreisen an die Presse).

Petitjean legend for the press22.JULI: Die UCLAT (Anti-Terror-Koordinations-Zentrale in Frankreich) verbreitet eine Meldung, in der es heißt, sie habe am Vorabend von einem ausländischen Nachrichtendienst Informationen über eine Person erhalten die darauf vorbereitet sei, an einem Attentat im Inland teilzunehmen“. Dieser Info war ein Foto eines Mannes beigefügt, der eine starke Ähnlichkeit mit Petitjean hatte (aber viel älter aussah und ein aufgedunsenes Gesicht hatte)

Wegen fehlender Angaben über dessen Identiät, das Ziel und Datum des Anschlags, oder den Modus Operandi, hat die UCLAT nicht eruiert, um WEN es sich dabei handelte. (Sie wusste nur, dass der Mann Franzose war.)

(Quelle: Le Parisien)

FRAGE: Wie ist so etwas möglich? Dass man – als Geheimdienst –  die kriminellen Absichten einer Person kennt, (sie also systematisch überwacht hat) aber deren Namen nicht??? Wieso wird nicht offen gelegt, um welchen Geheimdienst es sich handelt??? Wie verrückt ist es, die ABSICHT einer Person an einem Anschlag teilzunehmen, den französischen Behörden mitzuteilen, obwohl man nicht weiß WO, WIE, WER und WANN???

Sie haben also ein Foto – ohne Namen –  und einen Namen ohne Foto – und sind (aufgrund der gesammelten Informationen ) nicht in der Lage zu erkennen, dass es sich um dieselbe Person handelt?  (Die können in Punkto Datenzusammenführung von Google und Facebook noch was lernen….!)

Wenn jemand (als potentieller Terrorist) deportiert wird, schickt man kein Foto (bzw. Ausweis-Kopie oder Nr.) an die Behörden des Empfängerlandes, nur einen Namen??? Wie absurd ist das? Wer will uns hier verarschen?

WIE KAMEN DIE BEIDEN TÄTER ZUSAMMEN?

Fünf Tage nach dem Attentat haben die Ermittlungen „ans Licht gebracht“, welche Verbindung zwischen den beiden Tätern bestand, die 700 km von einander entfernt lebten. Sie seien nur über ein verschlüsseltes Messaging-Programm in Kontakt gewesen („Telegram“). Diese Anwendung („App“) ist den Behörden als ein bevorzugtes Kommunikationsmittel von „IS“ schon länger ein Dorn im Auge. (Die Attentäter von Paris sollen es auch benutzt haben).

no valid proof message AKAdel Kermiche soll darin den modus operandi des Anschlags, ein „Messer“ und „eine Kirche“ erwähnt (angedeutet) haben und Petitjean hat ein Video gepostet, in dem er auf eine Gewalttat gegen Frankreich verwies.

 „Ladet herunter, was passieren wird und teilt es mit so vielen wie möglich!“

 „Diese Botschaft (angeblich von Petitjean) wurde am 26. Juli um 8:30 Uhr auf „Telegram“ gesendet (siehe Bild oben).  Weniger als eine Stunde bevor die „Terroristen“ ihre abscheuliche Tat begangen haben. Damit wird neuerlich, nach den Anschlägen von Paris, die Verwendung dieser Platform durch Sympathisanten von „IS“ ins Visier genommen.

Dieses verschlüsselte Mail-System konnte BISHER NICHT von den Anti-Terror-Behörden penetriert werden.

encrypted messaging TelegramDas schrieb die französische Regionalzeitung „La Voix du Nord“ (VDN-Stimme des Nordens) einen Tag nach dem Mord in der Kirche. Doch – das Wunder geschah – denn wenn es auch VORHER nicht möglich war, diese Kommunikationsplatform angehender und erfahrener „islamistischer“ Verbrecher zu überwachen, hatten die Ermittlungsbehörden doch einen Tag später plötzlich alle Informationen zur Verfügung, mit denen Motive und Indoktrination der beiden Täter auf dramatische Weise dem staunenden Publikum vor Augen geführt werden.

Sie dienen also als posthume BEWEISE für den Vorsatz, die Besessenheit und die Planung des Verbrechens (vor Gericht würden sie damit nicht durchkommen, denn die Beweiskraft (Authentizität) von „social media“ Meldungen ist äußerst fragwürdig…aber Gott sei Dank sind die Leute ja tot).

Kermiche hat demnach einen „privaten Kanal“ aufgemacht, der ihm erlaubte, seine aufrührerischen Botschaften an eine ausgewählte Gruppe von „Freunden“ zu schicken. Als Code-Namen wählte er ABU JAYYED AL-HANAFI und als Icon ein Foto von Al Bagdadi, dem Chef von „IS“. [der nur ein Phantom ist…]

VDN: „Der Terrorist korrespondierte seit Monaten über diesen Kanal mit rund 200 Personen, darunter ein Dutzend Nordisten (aus dem Department Nord in Frankreich). Einer davon erklärte den Reportern, wie dieser Austausch von Informationen „schriftlich oder mündlich (Audio-Message) stattfand, aber immer unmittelbar darauf gelöscht wurde. (!)

Ausgehend von Facebook (wo IS auch sehr präsent ist, wie auch auf Twitter) wurden die ersten Kontakte geknüpft, bevor man zu Telegram gewechselt hat“. 

Diese zugefütterte „Exklusiv-Story“, wurde am 28. Juli in der Zeitung L’Express groß aufgemacht:

„Der Express gelangte in den Besitz mehrerer Audio-Dateien, die einer der beiden Attentäter … aufgenommen hat. Er hat darin angekündigt, dass er „in eine Kirche gehen, ein Messer nehmen und ein Blutbad anrichten wolle (also sein „Mord-Projekt“ wenige Tage vorher beschrieben– so die Reporter.)

Er spricht auch vom Einfluss seines „Sheik“ (Scheichs, einer Art Stammes-Oberhaupt), den er im Gefängnis kennengelernt hatte, (der ihm „gute Ideen“ gab), dass er eine Terror-Zelle gründen wolle und erzählt Details von seinen Versuchen, nach Syrien zu gelangen.

Die Echtheit dieser Dateien wurde von einer Quelle, die den Ermittlungen nahesteht bestätigt.“

Damit will der Express den Eindruck erwecken, man habe der journalistischen Grundregel Genüge getan, die besagt, eine „Info“ muss (mindestens) von einer zweiten Quelle, die unabhängig von der ersten ist, bestätigt werden. Erst dann gilt sie als „seriös“. Doch davon kann hier keine Rede sein …es ist ein Echo, keine Bestätigung … )

Diese Dateien wurden dann an einen ausgewählten Kreis von 200 Personen verteilt, die in seinem privaten „TELEGRAM“-Kanal registriert waren. (Sie konnten nur empfangen, nicht senden) Diese Korrespondenz habe man im Zuge der Ermittlungen gegen Adel Kermiche gefunden, sagte „die Quelle“.

 Du nimmst ein Messer, du gehst in eine Kirche, du machst ein Gemetzel – gebongt. Du schneidet zwei oder drei Köpfe ab und das ist es. Das ist gut.“

telegram Baghdadi(Soll man darauf hören …. Vorgespielt werden die Audio-Daten aber nicht und die Screenshots beweisen gar nichts, weil entscheidende Details unleserlich gemacht wurden)

Was aber die Presse nicht daran hindert, das zu schreiben:

Beim Anhören dieser Dateien werden alle Zweifel an der extremen Radikalisierung des 19-jährigen Terroristen beseitigt

FRAGEN:  Wodurch wurde er zu einem psychopathischen Verbrecher? Und wo ist der Beweis dafür, dass wirklich ER diese irren Sprüche ins Netz gestellt hat?

Wohlgemerkt diese „Botschaften“ wurden von einer Person gesendet, die sich im Internet „Abou Jayyed Al-Hanafi“ nannte und ein Bild von „Al Bagdadi“ benutzte. Das könnte aber weiß Gott wer gewesen sein (z.B. ein Geheimdienst). Man muss sich bei „social media“ nicht ausweisen, um seine kranken oder verlogenen Botschaften verbreiten zu können … das ist eine Bühne, wo sich jeder inszenieren kann, kein Beichtstuhl

busmind1Es ist extrem naiv, jede „Message“ auf diesen Medien als echt einzustufen und völlig inakzeptabel, diese als Beweis für die Motive eines Mörders zu akzeptieren … Facebook, Twitter, Telegram und wie sie sonst noch heißen,  sind eine Scheinwelt, Manipulations-Medien und nicht bloß „eine Platform“, wo sich Leute austauschen … 

DAS NEUESTE:

Der Express ist schockiert: Denn am Mittwoch abend, eine Woche nach dem Attentat in der Kirche, wurde auf dem geheimen Kanal von Kermiche wieder gesendet!

Die Botschaften waren nur 10 Minuten online, dann wurden sie wieder unterdrückt. (Woher wussten dann die „Ermittler“, wann sie zugreifen mussten??)

O-Ton:

„A 21h51, une personne non-identifiée prend brièvement possession du canal privé et parvient à publier plusieurs documents, que L’Express a pu consulter.“

Eine nicht identifizierte Person hat sich also kurzfristig Kontrolle über diesen Kanal verschafft … (und spricht unheimliche Botschaften wie „Man gewöhnt sich an das Blut, an den Krieg, an vieles … „

Das erstaunt die Journalisten sehr, denn auf „Telegram“ kann nur der Inhaber des privaten Kanals Meldungen versenden (er hat einen Zugangscode), die Abonnenten können sie nur lesen, nicht selbst etwas posten.

Der angebliche Inhaber – Adel Kermiche – ist aber tot .. womit die ganze „Beweiskraft“ der spektakulären Audio-Botschaften zusammenbricht … haben die Journalisten das jetzt begriffen?

 

Fortsetzung folgt: Wie bringt man Teenager dazu, einen alten Mann, einen Priester noch dazu, kaltblütig zu ermorden? Auf Menschen einzustechen, die ihnen nichts getan haben, die sie nicht einmal kennen …?

Antwort:  Das ist keine Frage der Religion … sondern der Psychologie …

 

RED SUMMER IN GERMANY: Angst, Wut, Terror

In einem politischen Protest-Song („Biko“) von Peter Gabriel heißt es „when I try to sleep at night, I can only dream in RED“. (Der Film dazu ist  super, aber sehr traurig …) Man sieht allerdings in dem Film wie wichtig es ist, dass mutige Journalisten sich für Wahrheit und Gerechtigkeit einsetzen … (davon können wir auch nur träumen …)

Dieser Satz fiel mir plötzlich ein, als ich die jüngsten Meldungen über synthetische Attentate und „Amokläufe“ in Deutschland (und anderen Ländern) gelesen habe.

Träumen wir (eher ein Albtraum) bald alle „nur mehr in rot, weil  andere „rot sehen“, bzw. weil diese Farbe Zorn und Blut symbolisiert?  Wer kann glauben, dass eine ganze Serie von verrückten Attentaten (wobei die Täter keinerlei Kontakt zueinander hatten) innerhalb kurzer Zeit zufällig geschieht?

Ist der böse Geist von GLADIO wieder auferstanden oder war er nie weg (nur unsichtbar)? 

ISIS-NATO-GLADIO-1Davon müssen wir ausgehen, denn damals wie heute gibt es Leute im „Sicherheitsapparat“ (Polizei, Geheimdienst, Militär, Innenministerium usw.), die nicht davor zurückschrecken, selbst organisierten „Terror“ zu verbreiten, um politische Ziele durchzusetzen und die Bevölkerung durch Angst in Schach zu halten. (Nach „9/11“ müssen sich diese Leute mächtig wie Götter gefühlt haben ….)

Wir haben ja gesehen, dass die massiven Proteste und Streiks  in Frankreich (gegen die neoliberale Diktatur des „Marktes“, die Arbeits- und Sozialrecht aushöhlt und das als notwendige „Reformen“ verkauft) ein Riesenproblem für die Regierung sind, da kommt eine Verlängerung des „Ausnahmezustandes“ (dank dem grotesken Lkw-Rambo in Nizza) Präsident Hollande gerade recht. (Zustimmungsrate unter 15%, die Franzosen haben die Nase wirklich voll …)

vinciguerra gladio

Vinciguerra war selbst „Terrorist“ für GLADIO / NATO, packte aber vor Gericht in Italien aus … klicken auf das Bild führt zu BBC-Video

Die Terror-Inszenierungen in Frankreich und Belgien waren erst der Anfang, es war nur eine Frage der Zeit, bis auch Deutschland „drankommt“. (Rechtzeitig vor der nächsten Anti-TTIP oder Anti-NATO (Ramstein) Demo?? Ausnahmezustand? Damit man richtig „durchgreifen“ kann?)

Doch was auffällt, ist, dass unser erster Täter (München) nicht mit IS oder anderen „islamistischen“ Motiven in Verbindung gebracht wird. (Deshalb mussten dann später noch „Syrer“ her, die scheinbar zur Gefahr für die Allgemeinheit werden (Reutlingen), damit der Hass auf die Flüchtlinge geschürt wird) Seine Beweggründe sind logisch schwer nachvollziehbar, deshalb liefern uns die Behörden eine diffuse Erklärung, die aber ziemlich unglaubwürdig ist, wenn man genau hinsieht.

Schauen wir uns das am Beispiel des „Amoklaufes“ in München OEZ an:

1  WIE LAUTET DIE OFFIZIELLE STORY?

uprising posts video 2Ein 18-jähriger deutscher  Staatsbürger (geboren in Deutschland, persische Eltern (Flüchtlinge aus Iran)), bisher völlig unbescholten, schüchtern und introvertiert, geht am Freitag abend in eine McDonald’s Filiale, (bewaffnet mit einer Glock 17 und 300 Schuss Munition im Rucksack) und sucht dort die Toilette auf. Dann betritt er gegen 17:45 Uhr das Restaurant und schießt wahllos um sich. (Er traf sich aber vorher mit einem 16-jährigen „Afghanen“ – wie passt das zu einem einsamen „Amokläufer“?). Später findet man 58 Patronenhülsen, davon 57 von ihm.

Als er anscheinend aus dem „Mecki“  herauskommt, steht zufällig jemand auf der anderen Straßenseite, der genau in diesem Moment seine Kamera aktiviertsogar auf den Mann zoomt –  obwohl er ja nicht wissen konnte, dass dieser zu schießen beginnt. Wie ist das zu erklären?

Das Gesicht des Mannes („Täters“) oder sein Alter ist nicht zu erkennen, man sieht nur, dass er schwarz gekleidet ist, die Umrisse sind verschwommen. Dann hört man Knallgeräusche, (Kamera weg vom Zielobjekt) die Menschen (und der Filmer) laufen weg.

N.B. Man sieht auf dem Video NICHT, dass (ob) jemand durch die Schüsse verletzt wurde. Seltsam ist auch, dass man nicht schon beim ersten Schuss Schreie hört. Die Macht der Suggestion ist nicht zu unterschätzen.

Dieses „Video“ (ohne Zeit- oder Datumsangabe) wird in Windeseile über die Medien verbreitet. Kaum jemand fragt, WER es aufgenommen hat und WARUM diese Person genau zu diesem Zeitpunkt die Kamera auf die Eingangstür von McDonald‘s gerichtet hatte.

Bei genauerer Analyse des Videos stellt man fest, das  Material wurde manipuliert: (der Täter kommt gar nicht aus der Tür von McDonald’s, wurde möglicherweise in die Szenerie eingefügt!

Dann soll der Täter in das Shopping-Center gegangen sein um noch mehr Panik zu verbreiten bzw. noch mehr Menschen zu töten. Inzwischen wurde die Polizei durch viele Telefonanrufe alarmiert. Dutzende Polizei-Einheiten, darunter Spezialkommandos und Hubschrauber-Staffeln werden aktiviert. In einem englischen Pressebericht heißt es dazu:

„Der Angreifer eröffnete das Feuer in der McDonald’s Filiale (Hanauer Straße)…dann ging er (nach Angaben der Polizei) in das Einkaufszentrum. Bewaffnete Einheiten strömten in das Gelände, wobei auch Polizisten in Zivil gesehen wurden, die auf der Suche nach dem Schützen durch das Einkaufszentrum rannten“. (Gefunden haben sie ihn aber stundenlang nicht, wieso nicht?)

Wie ging es weiter? Das Einkaufszentrum wurde also komplett geräumt, ganze Hundertschaften von Polizisten durchsuchten das Gelände. Doch was genau zwischen 18 und 20:30 Uhr passierte, wurde uns nicht erklärt. (Ganz München wurde in Panik versetzt, eine Art Ausgangssperre ausgerufen, der öffentliche Verkehr lahmgelegt, der  Bahnhof geräumt, mehr als 2000 Polizisten auf den Straßen, sogar Einheiten aus Österreich und der Schweiz wurden eingeflogen, usw. weil es „Meldungen“ gab, dass auch an anderen Orten Anschläge im Gange wären. Dazu hieß es in der Presse z.B.:

„Ein Polizeisprecher sagte später, zahlreiche Hinweise per Notruf über Schusswechsel an anderen Stellen der Stadt hätten sich nicht bestätigt.“

Wie bitte? „… haben sich nicht bestätigt? Laut Pressekonferenz des LKA Bayern gingen zwischen 18 und 24 Uhr 4.320 Anrufe bei der Polizei in München ein, (so viel wie sonst in vier Tagen) die von weiteren Schüssen und vermuteten Anschlägen in der Innenstadt berichteten.

Wer ruft bei der Polizei an und berichtet von „Schusswechseln“, wenn gar nichts passiert ist? Diese „grassierenden Falschmeldungensind nur schwer zu erklären, auch wenn man einräumt, dass Menschen in Angst eine verzerrte Wahrnehmung haben können. Oder sind die Leute wirklich so dumm und geben „aufregende“ Twitter-Meldungen massenhaft weiter, obwohl sie deren Echtheit nicht überprüfen können?

Sollte damit die Polizei abgelenkt werden? Oder wollte man damit nur eine größere, psychologische Wirkung auf die Bevölkerung erzielen?

Man setzt uns dann (wieder) ein anonymes Video vor, dass den Schützen auf dem Dach des Parkhauses zeigen soll, während er von einem Anwohner in ein Wortgefecht verwickelt wird.

Der Mann beschimpft ihn wüst (Arschloch, Wixer, „ins Hirn geschissen“, etc.) und der „Täter“ sagt u.a. „Ich bin Deutscher, lass mich zufrieden (habe es satt in der Hartz IV Gegend zu leben?) und „Ich hab nix getan … (weitere Beleidigungen) …halten Sie die Schnauze … das kann man deutlich hören.

  • Ich frage mich, wieso dieser Mann einen bewaffneten „Amokläufer“, der gerade auf Menschen geschossen haben soll, mit diesen verbalen Beleidigungen provoziert. Ist das nicht völlig absurd? Jeder normale Mensch würde sich schnellstens in Sicherheit bringen und nicht den „Irren“ beschimpfen, weil er ja damit rechnen müsste, auch erschossen zu werden.
  • Auffällig: Der „Täter“ hat absolut keinen bayerischen Tonfall (in München aufgewachsen) sondern spricht eher wie ein Norddeutscher. Er spricht relativ ruhig, zeigt keine Aggression (im Gegenteil zu dem Mann, der ihn beschimpft).
  • Weiß man, wer der Mann ist? Wurde er als Zeuge vernommen?
  • Ich habe mir das Video mehrfach vergrößert angesehen und kann beim besten Willen KEINE Waffe erkennen (man muss natürlich einräumen, dass die Entfernung zur Kamera ziemlich groß ist): Der Mann geht nur auf dem Dach auf und ab und hat (nach meiner Wahrnehmung) die Arme meistens hinter dem Rücken.
  • Dann HÖRT man Schüsse, sieht aber nicht WER schießt, weil der „Kameramann“ sich duckt, als er den ersten Schuss hört.
  • Wieso geht der „Täter“ seelenruhig (weiter) auf dem Dach auf und ab (im Hintergrund Polizeisirenen) und versteckt sich nicht oder versucht zu fliehen? Was hat er damit bezweckt? (Er bot dort eine perfekte Zielscheibe für die Polizei, die ihn aber wohl trotz Hubschrauber (!) „übersehen“ hat…)
  • Wenn er sterben wollte, hätte er sich doch schon erschießen können, warum zweieinhalb Stunden damit warten?
  • Wann wurde das Video aufgenommen?

DAS „LOCH“ IN DER STORY

Was passierte aslso zwischen 18:00 und 20:30? Wie konnte die Polizei mit so einem Riesenaufgebot an Einsatzkräften die Spur des Täters verlieren? Mit Hubschraubern über dem OEZ?! Die Straßen leergefegt?  Wie gesagt, auf dem flachen Dach wäre der Täter ein leichtes Ziel für Scharfschützen gewesen. Wann war er auf dem Dach und wie lange? Wie kam er von dem Dach herunter, ohne dass die Polizei oder sonst jemand es merkte?

2  WIE STARB DER ANGEBLICHE TÄTER WIRKLICH?

Der Münchener Polizeipräsident Hubertus ANDRÄ sagte dazu in einer Pressekonferenz am 23. Juli 2016:

[…] wurde gegen 20:30 Uhr eine männliche Person aufgefunden, die nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen Suizid verübt hatte. Aufgrund von Zeugenaussagen und der Auswertung von Videomaterial, gehen wir davon aus, dass es sich um den gesuchten Tatverdächtigen handelt. Hinweise, dass weitere Personen an der Tat beteiligt waren, liegen derzeit nicht vor, haben die Ermittlungen bisher nicht ergeben.“

N.B. Diese Formulierung suggeriert, dass man den Täter zufällig (tot) gefunden hat und es gab sehr wohl Hinweise auf mehrere Attentäter.

Im Artikel des Guardian heißt es weiter:

„Der Leichnam des Täters wurde in einer Seitenstraße nahe beim Shopping Center gegen 21:30 Uhr gefunden. Laut Polizeiangaben wird angenommen, dass sich der Teenager selbst umgebracht hat, obwohl Andrae einräumte, dass erst die Autopsie klarstellen würde, ob sein Tod durch Schüsse der Polizei verursacht wurde.“

WAS FÄLLT HIER AUF? Zunächst einmal die Differenz der Uhrzeit (der Guardian ist eigentlich nicht so schlampig).

Dann natürlich, dass ein Teil des Statements von Andrä in dem Tagesschau-Clip nicht vorkommt: das mit den „Schüssen der Polizei“, die möglicherweise den Tod des „Verdächtigen“ verursacht haben könnten. Diese Aussage ist von enormer Wichtigkeit, denn sie widerspricht ja der Version, dass der mutmaßliche Täter schon tot war, als er gefunden wurde.

Auch bei RT wurde dieses Thema erwähnt:

RT autopsy confirmed not killed by police bullets

WÄHREND DES SCHUSSWECHSELS versuchten die Polizisten den Angreifer unschädlich zu machen, doch die Autopsie bestätigte, dass der Täter nicht von Polizeikugeln getroffen wurde.“

Und dann findet man auch noch das in einem deutschen Internet-Forum:

„….Der Täter wurde schon gegen 19-20 Uhr eindeutig identifiziert. Auf dem Twitter-Video sieht man ja auch, dass er von Polizisten/Snipes oder von wem auch immer angeschossen wurde. Wenige Meter weiter weg wurde sein Leiche gefunden.
[…] hat die Polizei extrem schlampige Arbeit geleistet, bis sie sich mal erinnert haben, EINEN MANN AM PARKHAUS ERSCHOSSEN ZU HABEN oder man hat die Meldung bewusst später veröffentlicht ….“ (Wo ist dieses Twitter-Video geblieben??!!)

Letztlich hat die Polizei also DREI VERSCHIEDENE VERSIONEN verbreitet, in zwei davon lebt der „Tatverdächtige“ noch, als er gefunden wird:

  1. Polizeistreife „findet“ (zufällig) Leichnam und nimmt an, das sei der Täter (alte Version)
  2. Polizei feuert auf Täter, dieser erschießt sich jedoch selbst (Guardian / RT/)
  3. Polizei stellt den Täter, dieser tötet sich daraufhin durch Kopfschuss selbst (aktuelle Version)

POLMÜN we found a body 2

Alleine diese widersprüchlichen Angaben der Polizei machen die ganze Sache enorm verdächtig.

Die bayerische Polizei hat dann (zur Version 3.) noch ein Statement zur „Auffindesituation“ des Täters abgegeben, die auf Angaben der eingesetzten Beamten beruhen:

„Gegen 20.30 Uhr hatte demnach eine Streife der Münchner Polizei nördlich des Olympiaeinkaufszentrums Kontakt zum mutmaßlichen Täter. ALS REAKTION AUF DIE ANSPRACHE DER BEAMTEN zog er unvermittelt seine Schusswaffe, hielt sie sich an den Kopf und erschoss sich.
Die heutigen Vernehmungen der beteiligten Beamten bestätigen unsere bisherigen Ermittlungsergebnisse
Die Sicherheitshinweise an die Bevölkerung mussten gestern Abend jedoch auch nach diesem Täterkontakt aufrecht gehalten werden, da ZEUGENHINWEISE ZU WEITEREN MÖGLICHEN TÄTERN sowie viele Anrufe beim Polizeinotruf zu zusätzlichen Ereignissen im Stadtgebiet erst genau überprüft und mit Sicherheit ausgeschlossen werden mussten.“

OFFENE FRAGE: Welchen ungefähren Todeszeitpunkt des „Täters“ hat die gerichtsmedizinische Autopsie ermittelt? Wann starb er wirklich und wo?

Und drittens, (was fällt auf)  die Frage, ob weitere Personen an der Tat beteiligt waren.

Die Polizei hat also selbst ursprünglich publiziert, dass es mehrere Hinweise gab, die von drei Tätern sprachen. Zwei Personen, die schnell mit dem Auto weggefahren sind, seien aber nicht mit der Tat in Verbindung gestanden.

Es gab auch Berichte, wonach diese mit „Langwaffen“ ausgerüstet waren, während der uns präsentierte Täter aber nur eine Handfeuerwaffe hatte.

Darf man fragen: Ist das ein deutscher Polizist? OEZ 2207

Die Aussagen, es wurden Polizisten in Zivil eingesetzt machen auch stutzig: denn dann kann die Bevölkerung ja nicht mehr erkennen, ob es sich wirklich um einen Polizeibeamten gehandelt hat (ich unterstelle der Münchener Polizei hier keine geheimen Machenschaften, sondern weise daraufhin, dass sich bewaffnete Männer (Geheimdienst, private „Sicherheits“-Dienste, etc.) bei einem Einsatz dieser Größenordnung leicht tarnen können, wenn alle glauben, sie seien auch Polizeikräfte).

3  WER HAT DAS VIDEO AUF TWITTER BZW. FACEBOOK VERBREITET?

(*das  manipulierte „shooter“-Video vor McDonald’s – siehe Pkt 1)

Dazu findet man folgenden – sehr aufschlussreichen – Dialog: („Uprising“ nennt  sich die Person, die das Video  auf Twitter  (auf Englisch) verbreitet, hier die deutsche Übersetzung:

Uprising alias posts videoUPRISING. Ich weiß nicht, ob es (das Video) echt ist, aber das ist wirklich vor dem Einkaufszentrum.

ATIKAIch bin Journalistin bei CNN. Ist das Dein Video? Können wir uns austauschen um die Details zu überprüfen?

UPRISING: Das ist nicht mein Video. Ich habe es bekommen und dachte, das muss man mit anderen teilen. Aber ich bin in München und das ist wirklich vor dem OEZ.

ATIKA: Danke. Kannst Du mir die Kontaktdaten des Video-Autors übermitteln um den Inhalt zu verifizieren?

CNN journo gets no answer Munich shooter videoDaraufhin taucht „Uprising“ unter und beginnt DAS GROSSE SCHWEIGEN. ER HAT KEIN INTERESSE DARAN, DIESE FRAGEN ZU BEANTWORTEN. (Kein Wunder…)

Mir ist immer noch nicht klar, wie die ZEITANGABEN BEI TWITTER UND FACEBOOK zustandekommen, denn sie stimmen (wie bei Orlando) mit den örtlichen Zeiten nicht überein: (10 Uhr ++ statt 17 Uhr ++  7 Stunden Unterschied?? Wenn 10:57 also 17:57 Uhr ist, dann wäre aber 10:17 > 17:17 Uhr (und 10:23 natürlich 17:23) und da gab es noch keine Schießerei??? )

Aber auch wenn man nur diese Twitter-Zeitangaben miteinander vergleicht, wird klar, dass hier etwas nicht stimmt:

Tim Heilig posts shooter video FB10:17 @Johndeconner (Uprising) postet das Video bei Twitter

  • 10:23 Tim Heilig  postet das Video bei Facebook  BILD
  • 10:57 POL München meldet Schießerei auf Facebook
  • 16:34 ?  POL München meldet Fund der Leiche
POLMÜN we found a body

POLMÜNCHEN glänzt mit einmaligem Englisch …

Das „Shooter-Video“ taucht also bereits in den „social media“ auf, BEVOR die Polizei den Anschlag meldet.

4 WIE IM KINO: DAS GUTJAHR-PHÄNOMEN

Zufälle gibt es, da staunt man: Richard Gutjahr, jener „deutsche Reporter“, der zufällig in Nizza war, als der  „irre“ Lkw-Fahrer den Boulevard des Anglais (trotz aller „Sicherheitsvorkehrungen“ am Bastille Day ) wie eine Dampfwalze überrollte, befand sich nun zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage in der Nähe eines Tatortes, an dem Menschen spektakulär und brutal ermordet wurden.  Es gelang ihm (offenbar als einzigem Journalist) in das OEZ / Messegelände zu kommen, BEVOR es von der Polizei abgesperrt wurde.

Gutjahr Munich OEZ shooting

Er beschrieb die Szenerie so:

 

 

Polizei ist sehr, sehr nervös … durchkämmen das Innere des EKZ … mit gezogener Waffe ..… um alle Richtungen abzusichern …die Bevölkerung glaubt ihren Augen kaum  … WAS SIE HIER SIEHT ….„Diese Szenerie hier mit dem Helikopter in der Luft, mit den Menschen  auf der anderen Straßenseite, das ist …wie aus einem schlechten Film ich stehe hier unmittelbar vor dem Haupteingang OEZ … hier hat sich die Polizei verschanzt .. und in dieser Igel-Formation, also die Waffen in alle Richtungen gezückt … … ES IST WIE IM KINO. […]

Treffende Beschreibung , Herr Gutjahr!

Gutjahr twitter post erasedInteressant ist auch die Tatsache, dass diverse Meldungen, die Gutjahr auf Twitter zum Anschlag im OEZ München gepostet hat, inzwischen „verschwunden“ sind:

Was war denn nun auf dieser Seite, dass man nicht mehr sehen soll?  Dieses Bild?

Gutjahr stehe vor dem OEZ wiped from twitter(Polizisten vor dem Eingang des OEZ) Was wäre daran so verdächtig? Man sah es ja auch in der Tagesschau. Vielleicht die Uhrzeit? Das Bild wurde um 9:50 Uhr am 22.Juli 2016 ins Netz gestellt, der „Anschlag“ fand aber erst 8 Stunden später statt ….(Selbst wenn man eine 7 Std. Twitter-Zeitdifferenz berücksichtigt, wäre es erst 16:50 Uhr … da wusste noch niemand von dem Anschlag… Wieso war dann Gutjahr schon dort, um Fotos zu machen? Und die Polizei?

 (Wie gesagt, wer kann mir erklären, wie bei Twitter  die „aktuelle“ Uhrzeit zustandekommt??? )

(Die Theorie, dass Gutjahr etwas mit dem israelischen Geheimdienst zu tun hat, halte ich für ziemlich „daneben“, jedoch nicht, dass der „Mossad“ gemeinsam mit anderen Geheimdiensten hinter den Kulissen an diesen „Anschlägen“ (brainwashing oder framing der Täter)  indirekt mitwirkt …)

5  ANGABEN ÜBER DEN „TÄTER“ (Character assassination / 1st degree)

David Ali SonbolyUnser (nicht vertrauenswürdiger) Herr Innenminister sagte in einer Pressekonferenz, der Täter heiße eigentlich DAVID mit Vornamen und das könne ein Hinweis darauf sein, dass die Familie (geflüchtet aus dem Iran vor 20 Jahren) vom Islam zum Christentum gewechselt habe.

In anderen Medien wurde er deshalb auch zunächst als „David S.“ bezeichnet, doch bei uns muss er natürlich „Ali“ (sein zweiter Vorname) heißen, das passt doch besser in das „framing“ der bösen Islamisten.

Wie beschreiben Leute, die den „Täter“ kannten, den Teenager?  (Er war „nicht sportlich und ein bißchen pummelig“, aber das ist ja kein Charakterfehler)

  • „Intelligent, ruhig und schüchtern, ein normaler 18-Jähriger“ (Geschäfts-Inhaber)
  • Er war ein anständiger, normaler Junge“ (Nachbar)
  • Ich kannte diesen Jungen sehr gut. Er war immer hilfsbereit, er war nett. Nie verbittert oder böse. (Delfye Dalbi, 40, Nachbarin aus Mazedonien)
  • Ich hätte nie gedacht, dass er so etwas tun könnte (Ali Sediq, 29, Nachbar, dessen Sohn mit dem Bruder von David Ali Fussball spielte)
  • Es sah nicht so aus, als ob er psychisch labil war. Er war oft alleine, das stimmt, aber es gab keine Probleme mit ihm“ (Tovero Evo, 32, Nachbar)
„Seine Verwandlung zu einem brutalen Killer hat die Menschen sprachlos gemacht, die ihn aufwachsen sahen. Schulkollegen, Freunde der Familie und Nachbarn sagen, der große, introvertierte junge Mann sei immer eher schüchtern als gewalttätig gewesen. Die Polizei bestätigte, dass er nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten sei.“

(Quelle: The Guardian )

Menschen, die persönliche Erfahrungen mit dem angeblichen Täter hatten, können also nicht fassen, dass er zu einer solchen Tat fähig war.

Er war also ein ganz normaler Junge. Vielleicht schüchtern und introvertiert, eher ein Einzelgänger, aber nie aggressiv oder gewalttätig. Und doch sollen wir jetzt glauben, dass er eiskalt ein solches Verbrechen geplant und ausgeführt hat? Das ist völlig unglaubwürdig, deshalb müssen „Motive“ posthum konstruiert werden:

Wie lässt sich dieses monströse Verbrechen erklären?

Da greifen unsere „Sicherheitsbehörden“ (Gladio 2.0) auf ein bewährtes Rezept zurück: man erschießt einen Mann und behauptet posthum er habe an diversen Persönlichkeitsstörungen gelitten und sei deshalb auch in psychiatrischer Behandlung gewesen.

Dazu „findet“ man in der Wohnung des Toten Material, das angeblich diese Behauptung rechtfertigt, gezeigt werden uns diese „Beweise“ aber nicht. Auch der Name eines Arztes, der den „Täter“ behandelt haben soll (bzw. den der psychiatrischen Klinik) wird uns verschwiegen.

„Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden die Ermittler Behandlungsunterlagen zu einer psychischen Erkrankung des Amokläufers und Medikamente. Der Schüler sei zwei Monate in stationärer Behandlung gewesen, habe unter „sozialen Phobien“ und Depressionen gelitten. Ein letzter ärztlicher Kontakt habe im Juni 2016 festgestellt werden können.“ Quelle: Tagesschau

(Dasselbe Märchen wurde ja auch als „Erklärung“ für den Todesflug der GermanWings-Maschine  in Südfrankreich präsentiert …)

DW München Depression kein MotivZunächst heißt es, er sei „depressiv gewesen. Das soll suggerieren, „Depressive“ seien unberechenbar, weil psychisch so labil, dass man damit rechnen muss, sie könnten eines Tages „durchdrehen“. Der Münchener Staatsanwalt dazu in einer Pressekonferenz nach der Tat: „Das würde ins Gesamtbild passen“. Eben nicht.

Fragt man jedoch einen Psychologen (oder kennt Leute, die depressiv sind oder waren) lernt man schnell, das diese Darstellung Blödsinn ist:

„Jemand, der unter einer Depression leidet, steht eigentlich einem Amoklauf im Weg. Depressive richten ihre Aggressionen, wenn überhaupt, gegen sich selbst. Man kann also NICHT davon ausgehen, dass eine Depression Ursache oder Auslöser einer solchen Tat ist. … Eine ganze Reihe weiterer Faktoren haben zu der Tat geführt, die rein gar nichts mit der Depression zu tun hatten. Denn eine psychiatrische Diagnose „Depression“ schließt eigentlich solche Taten aus.“ (Quelle: DW)

Ich fasse die wichtigsten Punkte zusammen:

  • Depressiv sein, heisst nicht „verrückt“ oder unberechenbar sein.
  • Depression ist in gewissem Sinn das Gegenteil von Aggression (und die braucht man um eine solche Tat auszuführen): ein Mensch zieht sich „in sich selbst“ zurück, geht kaum mehr aus dem Haus, ist traurig, hat keinen Antrieb mehr, usw. Er bringt also die psychische Energie für eine solche, ungeheuerliche Tat (die angeblich schon ein Jahr vorher geplant wurde) gar nicht auf.
  • „Ballerspiele“ (Ego-Shooter, Counterstrike, etc.) sind Mist und gehören verboten, weil sie die Hemmschwelle für Gewalt heruntersetzen, d.h. aber nicht, dass alleine durch das „Spielen“ ein Mensch zum Mörder wird. Das Auffinden solcher Spiele auf einem PC ist kein Beweis (Erklärung) für eine Straftat.

Die Nummer mit der „Depression“ zieht also nicht (als Erklärung für die Tat)  deshalb müssen zusätzliche psychische Probleme genannt werden, die dann auch ein Motiv liefern sollen:

5.1  MOBBING IN DER SCHULE 

Dann „findet“ man in der Wohnung Material, dass als „Beweis“ für die Täterschaft gelten soll: (Quelle: Tagesschau)

  • ein populär-wissenschaftliches Buch über Amokläufe in amerikanischen Schulen. Ich habe auch so ein Buch (weil mich die psychologischen Hintergründe interessieren), wie tausende andere Menschen. Das ist absolut kein Beweis dafür, dass jemand die darin geschilderten Verbrechen „bewundert“. Das ist reine Spekulation bzw. „framing“ (nach der Tat sehr leicht).
  • Fotos der Schule aus Winnenden in einer Digital-Kamera (2015). Wer hat sie gemacht?
  • Dann wird vom bayerischen Innenminister behauptet, auf dem PC des „Täters“ habe man das „Manifest“ von Breivik gefunden (was aber später widerrufen wird! Mehr dazu weiter unten unter 5.2)
  • und last not least die bereits oben erwähnten „Behandlungsunterlagen“ über eine nebulose „psychische Erkrankung“, die dann später als „soziale Phobien“ (SAD) und „Angststörungen“ deklariert werden, weswegen er sogar „zwei Monate in der geschlossenen Psychiatrie“ (DW) verbringen musste.(Wie gesagt: nennt den Namen des Arztes, lasst ihn das bestätigen…ebenso die Eltern)

Wir halten dazu fest: alle diese „Beweise“ können ihm auch untergeschoben worden bzw. fingiert sein: soll heißen, sie wurden nach seinem Tod in der Wohung platziert oder man behauptet einfach, sie dort gefunden zu haben. (Die Eltern des „Täters“ kommen ja bisher gar nicht zu Wort, weil sie natürlich unter Schock stehen)

DENKEN WIR LOGISCH:

Why kids kill LangmanEr kauft sich ein sozial-analytisches Buch über Schul-Massaker (sehr unwahrscheinlich für einen 18-jährigen) geht dann aber ins Olympia-EKZ und erschießt wahllos junge Menschen? DAS IST BULLSHIT. Völlig unplausibel.

Wenn das Mobbing in der Schule (falls es das gab) wirklich dazu geführt hätte, dass er traumatisiert war, sich für die Demütigung rächen und gleichzeitig einmal Macht über seine Peiniger ausüben wollte, dann hätte er in der Schule einen „Amoklauf“ gemacht (ein Massaker verübt), nicht in einem EKZ. DAS ERGIBT KEINEN SINN. Man erschießt nicht wildfremde Menschen, um sich für Demütigungen von Mitschülern zu rächen.

Außerdem wird hier das Wort „Amoklauf“ irreführend benutzt: ursprünglich bedeutet er, dass jemand spontan eine Gewalttat begeht (also „im Affekt“: er ist emotional so aufgewühlt, so voller Wut, dass er keine moralischen Hemmungen mehr hat, so eine Tat zu begehen). Die Schul-Massaker in den USA wurden aber „eiskalt“ geplant, was dieser Definition völlig widerspricht. Deshalb hat man den Begriff dann erweitert, was aber meines Erachtens die Bedeutung völlig verzerrt. Entweder jemand läuft amok („dreht durch“) oder er ist ein eiskalter Killer, der ein „Massaker“ ein Jahr lang plant.

Dem schüchternen, ruhigen David Ali Sonboly wird aber beides unterstellt …(er handelte also gleichzeitig irrational und „rational“, wenn auch unmoralisch)  das ist nicht sehr überzeugend. (Und nur das „gefundene“ Buch muss als Indiz dafür herhalten)

EMPÖRUNGSMANAGEMENT FÜR ANFÄNGER

Ebenso wie die unsinnige Story, er habe unter falschem Namen (einer hübschen Frau, die wirklich existiert und einen FB-account hat) auf Facebook junge Leute mit dem Versprechen, ihnen etwas zu spendieren, „zu McDonald’s gelockt“, damit er sie dort erschießen konnte.

Am Freitag nachmittag in einem Shopping Center einer Großstadt (bzw. bei McDonald’s) laufen genug Leute herum, die man erschießen könnte, da braucht man niemand „hinlocken“. Jeder Mist wird kritiklos übernommen und weitergegeben, weil die Journalisten nichts „wissen“, nehme sie alles, was ihnen angeboten wird für die nächste Schlagzeile.

(Laut Polizeiangaben sind unter den Opfern bei McDonald’s keine Namen von Personen, die auf diesen Aufruf reagiert hatten)

Außerdem kam schon vor dem Attentat im OEZ auf Facebook eine Meldung, dass der account infiltriert worden sei und es wurde sogar der Name des angeblichen Täters genannt. Wie die Polizei jetzt klar stellte, wurde nichts „gehacked“, sondern ein „fake account“ angelegt.

Das zeigt, dass damit der Charakter des jungen Mannes „ruiniert“ werden sollte; wir sollen glauben, dass er so hinterlistig war und uns darüber aufregen, anstatt rational zu überlegen: was stimmt an der Story nicht.

Vergessen wir doch nicht, dass Einträge auf Twitter oder Facebook NICHT VERIFIZIERT werden können. Jeder, der das nötige Wissen (und betrügerische Absichten)  hat, hätte diese Meldung ins Internet stellen können. Es ist eben Teil der „Legende“, die von Geheimdiensten konstruiert wird, um die Medien als Vertreiter ihrer „cover story“ zu benutzen (je mehr „Aufregungspotential“, desto öfter und schneller wird die „Meldung“ verbreitet)

(FB und Twitter sind Werkzeuge der psycho-sozialen Manipulation, sie beeinflussen wie Leute auf Informationen reagieren: impulsiv, wie eine „Herde“,  nicht überlegt … wie oft muss man das noch betonen, bevor die Leute es kapieren???)

Als zweites Motiv wird von den Ermittlungsbehörden (seine)

2 BEWUNDERUNG  FÜR  DEN  NORWEGISCHEN  ATTENTÄTER  ANDERS BREIVIG
Self confessed mass murderer and right-wing extremist Anders Behring Breivik places a clenched fist on his heart in a salute as he arrive on day three in room 250 at the central court in Oslo on April 18, 2012. Anders Behring Breivik, who killed 77 people in Norway last July, took the stand again Wednesday on the third day of his trial, a day after telling the court he would carry out his attacks again if he could. AFP PHOTO / ODD ANDERSEN (Photo credit should read ODD ANDERSEN/AFP/Getty Images)

Breivik vor Gericht April 18, 2012. Foto: ODD ANDERSEN/AFP/Getty Images)

unterstellt. Als „Beweis“ gelten Unterlagen, die auf seinem PC „gefunden“ wurden und entsprechende Zeitungsausschnitte. Wie schon gesagt, können diese Aussagen auch unwahr sein bzw. ihm dieses belastende Material auch nachträglich untergeschoben worden sein (den PC hat man sicher mitgenommen, es wäre also leicht, solche Dateien zu installiere

Aber gehen wir davon aus, er hat wirklich über Breivik und sein Massaker im Internet recherchiert.

Ich habe mir damals auch das „Manifest“ von Breivik (80% davon hat er abgeschrieben aus amerikanischen Quellen) heruntergeladen und es teilweise gelesen, weil ich wissen wollte, was in diesem irregeleiteten Hirn vor sich geht.

Ist man deshalb schon ein potentieller Massenmörder oder Terrorist? Nur weil man sich dafür interessiert? Ich lese auch Bücher und Artikel über die Ermordung von Präsident Kennedy, von Aldo Moro, über die RAF, etc. Plane ich deshalb selbst einen Anschlag? Natürlich nicht. Auch das ist reine Spekulation, die nur „logisch“ ist, wenn das – was zu beweisen wäre – (Sonboly als Täter) schon als bewiesen gilt.

Davon abgesehen, ergibt es keinen Sinn, die Schul-Massaker Theorie und die „Verehrung von Breivik“-Theorie in einen Topf zu werfen (dem angeblichen Täter Sympathie für beides zu unterstellen) denn die Motive von Breivik waren eindeutig politischer Natur, (er fürchtete eine Islamisierung Europas, war in Kontakt mit islamophoben Neo-Nazi Gruppen und zionistischen, amerikanischen Volksverhetzern), doch er tötete eben nicht wahllos, sondern gezielt jugendliche Mitglieder der sozial-demokratischen Partei Schwedens, die sich in einem Ferienlager befanden, weil sie für ihn die „bedrohlichen“  Verfechter der „Multi-Kulti“ Gesellschaft waren (und übrigens wenige Tage vorher gegen die israelischen Verbrechen in Palästina protestiert hatten).

Das war ein politischer Massenmord, ausgeführt von einem Mann, der einer ideologischen und psychologischen „Gehirnwäsche“ (Made in USA  & Israel) unterzogen wurde. Die politischen Hintergründe wurden aber fast völlig ignoriert und stattdessen Breivik vor Gericht einfach als „Psychopath“ behandelt. Dann wird er völlig isoliert und weggesperrt. Das ist doch viel bequemer für diejenigen, die ihn (als politische Waffe) benutzt haben.

(Die groteske Inszenierung mit den Telefonaten zwischen einem Massenmörder und der Polizei (siehe auch Paris, Orlando, etc.) wurde auch im Fall Breivik aufgeführt, wie jetzt bekannt ist.

Daran sieht man, dass es hier ein Muster gibt:

Egal ob Neo-Nazi, „Tempel-Ritter“ oder „IS“-Kämpfer, sie reden alle den gleichen Blödsinn .. fühlen sich als „Soldaten“ einer edlen Armee, die sich einem bösen Feind entgegenstellen muss, damit das „Gute“ und Edle siegt und sie als „Helden“ in Erinnerung bleiben ..

Der inszenierte „Terror“ geht weiter … wird bei uns auch bald der Ausnahmezustand ausgerufen (wie in Frankreich)?

 

 

Die Terror-Illusion (2): Kafka in Disneyland (Orlando)

Seltsame Szenen in den amerikanischen „Nachrichten“:  ein Mann mit nicht sichtbaren Schussverletzungen wird  (ausgestreckt wie ein Brett) von fünf Leuten auf der Straße getragen. Sie heben den Regungslosen auf  die Ladefläche eines Pick-up Trucks.

why no paramedicsIm Hintergrund  jede Menge Polizeiautos. Wo sind die Rettungs-fahrzeuge, die Sanitäter, die Notärzte? Nichts davon ist zu sehen und auch nicht die kleinste Spur von Blut.  Die Zeugen eines Massakers (gerade dem Tod entronnen) scheinen nervlich nicht besonders mitgenommen zu sein.

Hat jemand die Autopsie-Berichte gesehen? Wie konnte der Täter ein Sturmgewehr in den Gay-Club mitnehmen? Wie konnte er an der Security vorbeikommen? Wieso konnten 14 (!) Polizisten den Mann drei Stunden lang nicht stoppen? Hasste er Homosexuelle? Oder war nicht selbst (im geheimen) einer, der angeblich regelmäßig den Club besuchte? Was hat das alles wirklich mit dem „IS“ zu tun?

Die Story, die uns hier präsentiert wird, ist nicht glaubwürdig, es gibt zu viele Widersprüche und wie immer trägt unsere Papageien-Journaille dazu bei, die konstruierte „Legende“ (wie es in Geheimdienstkreisen heisst) über den „Täter“ unkritisch zu verbreiten.

Schauen wir uns einige Aspekte genauer an:

TATHERGANG & MOTIV

Be a good American cutImmer wenn man denkt, die Absurdität des inszenierten Terrors hat ihren Höhepunkt erreicht, geht es noch eine Stufe weiter. In diesem Fall meine ich damit die Behauptung, der  (angebliche) Täter habe „ungefähr zum Zeitpunkt des Massakers“ *den Notruf 911 gewählt, um dort zu deponieren, dass er dieses Verbrechen als Anhänger von „IS“ begeht.

(*Laut Guardian erfolgte der  wahrlich „bizarre“ Anruf  exakt um 2:22 Uhr: „20 Minuten nachdem das Massaker begonnen hatte“

Denkt man darüber nach, wird klar: DAS IST DOCH VÖLLIG ABSURD. Niemand (der noch „alle Tassen im Schrank“ hat) verhält sich so.

Ein Mann, der bereit ist, Massenmord zu begehen, befindet sich in einem geistig-seelischen Ausnahmezustand. Wieso sollte er – umgeben von Leichen, schwer Verletzten und massenhaft Blut – ausgerechnet den Notruf wählen und dort genau jene Namen erwähnen, die laut US-Behörden in andere Terroranschläge verwickelt waren?  (Tsarnaev-Brüder / „Boston-Bombing“ etc.)

(Das klingt verdächtig nach „MK Ultra“ … War Mateen ein neuer „Sirhan Sirhan“ der CIA? (Manchurian candidate)

Ich vermute, die „911“ (Notruf-Nummer in den USA)  muss dazu herhalten, eine emotionale Verbindung zum traumatischen  „11. September“ 2001 beim amerikanischen Publikum herzustellen. Die Information, dass Mateen diesen Anruf getätigt habe, kam vom FBI  in Tampa (Ron Hopper)

  • Wurde das Tonband mit dem Anruf veröffentlicht? NEIN.
  • Hat irgendein Journalist selbst gehört, was der Anrufer sagte? NEIN.

AP und andere Presseberichte berufen sich meistens auf eine „anonyme Quelle“ aus Polizeikreisen:

The official was familiar with the investigation, but was not authorized to discuss the matter publicly and spoke on condition of anonymity.

(Diesen Satz werden wir noch öfter hören bzw. lesen. Hier wird also die Presse mit NICHT VERIFIZIERTEN Informationen „gefüttert“)

Wir WISSEN also nicht,

  • ob und wann Mateen WIRKLICH diesen Anruf getätigt hat (der müsste ja auf seinem Handy registriert sein) bzw.
  • WER angerufen hat (das könnte ja auch jemand anderes gewesen sein …)

FBI poster information request MateenLaut FBI-Direktor Comey hat der Täter gegen 2:30 Uhr den Notruf gewählt, aufgelegt, dann noch einmal angerufen. Schließlich wurde er von der Notruf-Zentrale zurückgerufen. Es gab also demnach insgesamt drei Telefonate mit „911“. (Zeugenaussagen dazu siehe weiter unten)

Wie jeder Kriminalist weiß, können einzelne Behauptungen über einen bestimmte Aktion frei erfunden sein. Gibt es mehrere Zeugenaussagen, die unabhängig von einander den gleichen Hergang beschreiben, kann mit großer Wahrscheinlichkeit darauf geschlossen werden, dass die Schilderung korrekt ist (Erhärtung der Beweiskraft).

Umgekehrt sind WIDERSPRÜCHLICHE AUSSAGEN EIN KLARES INDIZ DAFÜR, DASS HIER JEMAND LÜGT … und dafür  gibt es in diesem Fall genug Beispiele:

Schaut man sich genauer an, WAS Mateen denn nun wirklich am Telefon gesagt haben SOLL bzw. was SEIN MOTIV für das Verbrechen gewesen sein soll,  findet man schnell Ungereimtheiten:

CBS News berichtete, dass Mateen auf Facebook vor der Tat diese Botschaft hinterlassen haben soll, doch andere Quellen sagen, er hatte gar keinen facebook-account bzw. diese wurden erst nach der Tat unter seinem Namen angelegt – das müsste sich ja überprüfen lassen (allerdings nicht vom FBI, weil man denen nicht trauen kann).

“You kill innocent women and children by doing us airstrikes..now taste the Islamic state vengeance. In the next few days you will see attacks from the Islamic State [ISIS] in the usa.” [auffällig USA klein geschrieben, Islamic aber nicht …]

MOTIV # 1: RACHE FÜR „ IS“ bzw. „BOMBENOPFER“ DES US-MILITÄRS

(In welchem Land wird nicht erwähnt, doch der IS hat ja nur in Nord-SYRIEN und im IRAK eine territoriale Machtbasis, mit logistischer Versorgung durch die Türkei )

Doch denkt man logisch darüber nach, ergibt sich daraus keinesfalls ein Treueschwur für den IS. Warum? Weil diese Mörderbande selbst tausende unschuldige FRAUEN, MÄNNER UND KINDER in Syrien umgebracht hat (also Muslime, die zur „falschen“ (nicht radikalen) Konfession gehörten (Schiiten, Alawiten und/oder Anhänger von Assad waren aber auch hunderte Christen – Juden sind offenbar keine „Zielgruppe“ …).

Der IS kämpft ja EBEN NICHT GEGEN die USA und ihre Verbündeten im Nahen Osten, (Israel, Saudi Arabien, Türkei) sondern gegen Regierungen, die sich bisher nicht Washington  und Tel Aviv unterworfen haben: Syrien und Irak).

Die Washington Times „informiert“ uns darüber, dass Mateen angeblich noch mehr auf facebook offenbarte:

You kill innocent women and children by doing us airstrikes … now taste the Islamic state vengeance.”America and Russia stop bombing the Islamic state .In the next few days you will see attacks from the Islamic state in the usa.”

AMERICA IS AirforceEs geht also nun  um die Bombardierung  durch „Amerika“ und Russland (wir sprechen also vom perfiden  Terror- Krieg gegen Syrien). Komisch in Russland gibt es aber KEINE Terroranschläge, obwohl es doch die russischen Bomben sind, die dem IS wirklich zusetzen. Die USA tut ja nur so, als ob sie den IS bekämpfen würde, in Wahrheit sind diese synthetischen Dschihadi-Verbrecher nützliche Idioten für die skrupellose Allianz zwischen USA, Israel, Saudi Arabien und der Türkei. Man macht sich nicht mehr selber die Hände „schmutzig“ (sprich: blutig), also keine Soldaten in Uniform, sondern nur „special forces“ als „Berater“ für IS & Co….

Diese fingierte „Rache“ soll also DEN EINDRUCK ERWECKEN, dass die USA wirklich den IS bekämpfen (was eben nicht stimmt) und die Amerikaner dazu bringen, noch mehr Milliarden in die Kriegs- , „Security“- und Überwachungsmaschinerie zu stecken bzw. diese perversen Ausgaben zu akzeptieren, obwohl das Geld anderswo dringend gebraucht wird.

MOTIV # 2: ENDE  DER  MORDANSCHLÄGE DES US-MILITÄRS AUF ZIVILISTEN  IN AFGHANISTAN  (vor allem durch Drohnen)   

Patience Carter Pulse victimDie  am Bein verletzte Audio-Zeugin PATIENCE CARTER  (sie sah, am Boden liegend, versteckt im Behinderten-WC,  nur die Füße des Täters, nicht ihn selbst)  sagte allerdings aus, sie habe gehört wie „er“  telefonierte,  um seine Motive für die Tat zu schildern (an sich schon völlig SURREAL in dieser Situation).

Demnach wollte er, dass die USA damit aufhören „sein Land“  zu bombardieren. Doch seine Eltern kommen aus AFGHANISTAN, nicht Syrien.

Das FBI hat den Bezug zu Afghanistan gegenüber der Presse nicht erwähnt, nur dass er sich zum IS bekannt habe. Wir sehen bereits, dass hier etwas nicht stimmt.

(Hier liest Miss Carter ein dramatisches Gedicht vor, das sie zur seelischen Bewältigung der Ereignisse selbst verfasst hat und erzählt dann, was sie erlebt hat.

Laut Carter fragte der Täter die angeblichen „Geiseln“, die sich in den WC-Abteilen versteckt hatten, „ob auch Schwarze da seien“ und deklarierte, er habe kein Problem mit ihnen, schließlich hätten sie schon „genug durchgemacht“ und es ginge „um sein Land“.

Dann sagt Carter etwas Erstaunliches aus:

Es hörte sich an, als ob er MIT ANDEREN KOMMUNIZIERTE, DIE AUCH AN DEM ANSCHLAG TEILNAHMEN, er sprach von „Scharfschützen, die wir draußen haben“  (!) Vielleicht war er nicht ganz bei Trost, vielleicht redete er nur mit sich selber aber ich glaube wirklich nicht, dass er ganz alleine diese Tat begehen konnte“

Diese Aussage hat natürlich Sprengkraft, denn sie ist ein weiteres Indiz dafür, dass die  „Einzeltäter“-Version nicht glaubwürdig ist (er konnte 100 Leute in einer dunklen, überfüllten Disco treffen, davon 50 tödlich, aber kein Polizist wurde beim „Schusswechsel“ verletzt? (Das mit dem Helm ist BS)

BIZARRES THEATER: ABSURDES   VERHALTEN DES  TÄTERS  AM  TATORT

CBS Mateen called TV stationDann wird auch noch behauptet, er habe beim Massenmord „zwischendurch“ eine Fernseh-Station angerufen  und dort ebenfalls seine Loyalität zum IS bekundet. Diesen haarsträubenden Schwachsinn kennen wir ja schon aus dem „Terroranschlag“ in Paris,  wo uns ebenfalls eine solche BS-Meldung serviert wurde.

Ein Mensch, der von Leichen umgeben und von Polizisten umzingelt ist, den Tod vor Augen hat, ruft beim Fernsehen an? Dass diese Story gewaltig „stinkt“ wird aus den unten angeführten Details klar:

CBS Mateen bizarrre com during slaughterDer amerikanische TV-Sender  CBS interviewte dazu den Mann, der  angeblich den Anruf von Mateen entgegengenommen hat:

Matthew GENTILI ist  Produzent  beim (Orlando) News-TV-Sender „News 13“ . CBS formuliert seine Aussage so:

„Gentili … sagte gegenüber CBS-News, dass Mateen gegen 2:45 UHR  (Sonntag früh) beim Sender angerufen habe, während er im Schwulen-Nachtclub 49 Menschen abgeschlachtet hat“  (die Zeitangabe ist ENORM  wichtig – siehe weiter unten)

Gentili wird von CBS zum Telefongespräch mit Mateen so zitiert:  („Er klang sehr gelassen am Telefon“)

MATEEN: Haben Sie schon von der Schießerei gehört? (Do you know about the shooting?)

Gentili sagte, dass er so etwas gehört habe [tatsächlich wusste er zu diesem Zeitpunkt NICHTS VOM PULSE, er hatte zwar den Polizeifunk gehört, verstand aber den „Polizeijargon“ nicht; er wusste nur, dass es eine Schießerei in der Gegend gegeben hatte – siehe Protokoll unten]

MATEEN :  Ich bin der Schütze. Ich bin’s. Ich bin der Schütze. (“I’m the shooter. It’s me. I am the shooter”)

CBS Darstellung:

Gentili erzählte, Mateen habe gesagt, er tat es für den IS (von Irak und Syrien) und dann begann er ARABISCH Zu sprechen.

Gentili:  Zu diesem Zeitpunkt verstand ich nicht, wass er sagte. Er sprach so schnell, aber es war …. Er sprach flüssig. WELCHE SPRACHE DAS AUCH WAR, er kannte sie. Und er sprach extrem schnell. Dann sagte ich zu ihm, Bitte sprechen Sie Englisch.

Gentili: Dann war es eine Weile still. Ich fragte ihn: Wollen Sie noch etwas sagen? Er anwortete Nein und legte auf.

Doch im Video auf der CBS-Website sagt Gentili etwas anderes:

„He started saying he did it for the Islamic State, (ISIS) and then he started speaking in  a foreign language

Er spricht also von einer „fremden Sprache“, in der Mateen plötzlich (und sehr schnell) redete  (nicht „arabisch“). Die Eltern von Mateen sind aus Afghanistan, dort spricht man aber Dari und Pashtu, das sind persische Sprachen, die mit Arabisch nichts zu tun haben.

Auf YouTube findet man aber ein Video, indem wieder „Arabisch“ gesagt wird.  Wurde überprüft, ob Mateen überhaupt arabisch verstand? Das FBI verhält sich auffällig still zu diesen Aussagen.

News13 transcript screenshotAuf der News13 website wurde ein vollständiges Gesprächs-Protokoll des Interviews veröffentlicht, darin ist folgendes zu lesen:

„…Er sagte, er tat es für ISIS und dann begann er in einer fremden Sprache zu reden und ich dachte (da wir in Orlando sind) vielleicht war es Spanisch. Doch er redete so schnell, ich konnte nichts verstehen … und wenn ich JETZT daran zurückdenke, wahr es wohl arabisch ….“

Dann sagte ich „Können Sie bitte englisch sprechen? Und er sagte wieder „ Ich tat es für ISIS, ich tat es für den Islamischen Staat. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte, war perplex und fragte ihn dann: Wer sind Sie? Wo sind Sie? Und er sagte mir, das ginge mich einen Dreck an“.(!)

Er wollte nicht sagen, WER ER WAR oder wo er sich befand, er wollte mir sagen, er habe es „für ISIS“ getan.

  • Gentili wurde also (durch die Medienberichte und den IS-Kontext) später dazu animiert, so denken, es sei „Arabisch“ gewesen, obwohl er kein Wort davon verstanden hatte.
  • Was hat es für einen Sinn, beim Fernsehen anzurufen und mehrfach zu betonen „Ich tat es für den IS“ wenn man seinen NAMEN nicht nennt? Wie bekloppt / absurd ist das?
  • Das Gespräch ist inkohärent und surreal. Der Anrufer klingt zeitweilig wie ein Roboter (mind-controlled) bzw. könnte es sich auch um einen aufgenommenen Text gehandelt haben, den ein Unbekannter aufgesagt hat.

Wir sehen hier  deutlich, wie die Mainstream-Journaille durch FRAGMENTIERUNG der Aussagen den Kontext unterschlägt bzw. verzerrt. Das zeigt sich auch daran, dass diese wichtige Frage im Interview kaum Erwähnung in den Medien findet:

Was haben Sie im Hintergrund (während des Telefonats) gehört?

GENTILI:  Wenn ich mich zurückerinnere, das war wirklich erstaunlich – ICH HÖRTE GAR NICHTS. Hätte ich Polizeisirenen oder irgendwelche Hintergrundgeräusche gehört, dann wäre das aussagekräftiger für mich gewesen, wissen Sie .. wie ernst dieser Anruf wirklich war, doch ich hörte nichts am anderen Ende, nur ihn.“

Damit wird die Glaubhaftigkeit des angeblichen Anrufs von Mateen vom Tatort weiter erschüttert. Gar nichts gehört, absolute Stille? In einem Gebäude, wo dutzende Verletzte lagen? Keine Schreie um Hilfe, Schmerzenslaute, keine verzweifelten Rufe? Kein Geräusch von Handies, die Botschaften sendeten oder empfingen?

Wieder und wieder erzählen uns Dritte, was Mateen (den niemand VISUELL identifiziert hat) angeblich gesagt hat und auch das nur in Bruchstücken (der vollständige Kontext fehlt).

Doch es gibt einen klaren BEWEIS dafür, dass die Polizeibehörden lügen und das ist der Zeitfaktor:

TATHERGANG (2): DIE ZEITLICHE ABFOLGE DER EREIGNISSE

Zu den Ermittlungsaufgaben der Polizei gehört es auch die genaue zeitliche Abfolge des kriminellen Geschehens festzustellen, also wann war wer wo und wielange, etc. Damit kann Plausibilität bewertet bzw. Alibis überprüft werden.

Laut Presseberichten (die sich wiederum auf die örtliche Polizei bzw. das FBI stützen) begann Mateen GEGEN 2 UHR MORGENS (Ortszeit) mit dem Massaker im „Pulse“ (Disco /Treffpunkt für Homosexuelle).

Nach einem  Schusswechsel mit Polizisten im Tanzsaal verschanzte sich der Täter dann angeblich in der Toilette-Anlage der Disco und „es kam zu einer Geiselnahme-Situation“ (obwohl inzwischen dutzende Leute fliehen konnten). Laut Polizeichef Mina dauerte das Tauziehen (Verhandlung mit Täter?)  drei Stunden.

Um sich „die Zeit zu vertreiben“ (zynisch formuliert), schrieb Mateen – nach diesen Angaben – zwischendurch Bekenntnisse auf facebook, telefonierte mit der Notruf-Zentrale und einem Fernsehsender – wie oben näher erläutert.

Erst „gegen  5 Uhr morgens trafen wir die Entscheidung, die Geiseln .. zu befreien“ sagte Mina gegenüber der Presse.

Doch diese ZEIT-ANGABEN ÜBER DEN TATHERGANG stehen IN KRASSEM WIDERSPRUCH zu Twitter-Meldungen, die in Orlando in dieser Nacht abgeschickt wurden:

Um 00:05 tweetete ein lokaler TV-Reporter (WESH 2) namens Stewart Moore folgende Botschaft:

Stewart bomb 20 shot 0005

 „Source tells me suspect wearing a bomb, barricaded inside night-club, more than 20 shot with long gun“ 

(Eine „Quelle“ sagt mir der Verdächtige trägt Sprengstoff am Körper, hat sich im Nacht-Club verbarrikadiert, auf mehr als 20 Menschen mit Gewehr geschossen;)

Doch laut Polizeiangaben begann das Massaker erst GEGEN 2 UHR morgens (12.Juni)  Wenn das wahr ist, wie konnte dann dieser Reporter schon FÜNF MINUTEN NACH MITTERNACHT diese Message tweeten? Wer gab ihm diese Information?

Orlando POL tweet 0058  12JUN

Um 00:58  schickte die Polizei in Orlando ebenfalls einen „Tweet“ mit folgendem Inhalt:

Shooting at Pulse on S Orange, multiple injuries, stay away from area“

(Schießerei beim Pulse auf der südlichen Orange-Avenue, mehrere Verletzte, halten Sie sich von diesem Gebiet fern)

Auch hier fällt auf, dass der Zeitpunkt, an dem diese Nachricht gesendet wurde,  NICHT mit den offiziellen Angaben übereinstimmt:

Wenn die Polizei schon KURZ VOR 1 UHR von „mehreren Verletzten“ spricht, kann das Massaker nicht erst GEGEN 2 UHR begonnen haben. Der Angriff begann also demnach schon wesentlich früher.

Warum aber LÜGT DANN DIE POLIZEI gegenüber den Medien? Was soll hier vertuscht werden?

Der Zeitpunkt der Polizei-Meldung auf Twitter ergibt aber Sinn, wenn man davon ausgeht, dass der Tweet von Stewart Moore der Wahrheit entspricht: die Schießerei BEGANN BEREITS EINIGE ZEIT VOR MITTERNACHT (am 11.Juni) , so konnte er schon 5 Min nach Mitternacht darüber berichten.

Eine weitere Twitter-Meldung von einem gewissen „Emilio“ (veröffentlicht von der britischen Zeitung Daily Mail) erhärtet diese Annahme: Sie wurde KURZ VOR MITTERNACHT versandt und lautet:   (Wir sind im Pulse …es gab eine Schießerei, holt die Bullen)

„…We are hiding in the dressing room/ There was a shooting /Please tell the cops“  

Endgültig erhärtet wird meine Hypothese der FALSCHEN Zeitangaben durch einen Artikel, den die britische Zeitung The Independent am Sonntag, den 12.Juni veröffentlichte. Darin heisst es u.a.:

1 Independent 935 JUN 12The shooter was killed following a four hour stand-off with Orlando police at the Pulse nightclub, having killed at least 20 people„

Es wird also gemeldet, dass der Täter (Schütze) nach vierstündigem Tauziehen (einer Pattsituation) getötet wurde, nachdem er mindestens 20 Menschen erschossen hatte. Na und?

Das Problem ist wieder der Zeitpunkt der Veröffentlichung: 9:35 Uhr BST (British Summer-Time). Die Briten haben also wie wir die Uhr um eine Stunde vorgedreht, deshalb ist der Zeitunterschied zur „Eastern Time-Zone“ in den USA (wozu Florida gehört) -5 Stunden. Das bedeutet, in Orlando war es erst 4:35 Uhr als dieser Artikel online publiziert  wurde.

Doch – wie bereits erwähnt – wurden laut Polizeichef die „Geiseln“ erst NACH 5 UHR MORGENS (zwischen fünf und 5:30 Uhr) mittels Sprengladung, Panzerfahrzeug und SWAT-Team „befreit“. Dabei wurde der Täter erschossen.

Wie konnte dann dieser Artikel schon um 4:35 Uhr (Ortszeit Orlando) erscheinen, wenn die Entscheidung (zu stürmen) erst um 5:00 getroffen wurde und der Schütze vorher noch lebte?

Die spektakuläre Antwort darauf liefert ein Tweet der Polizei von Orlando,gesendet um 2:53 Uhr:

Orlando Police shooter dead 253

DER SCHÜTZE IST TOT. (Pulse Shooting: The shooter inside the club is dead.)

Wie bitte? Der Täter war also bereits sieben Minuten vor drei Uhr tot? Warum wartete man dann bis „fünf Uhr morgens“ damit, die „Geiseln“ auf spektakuläre Weise zu befreien? Wann starb der Täter wirklich? Diese Frage ist von enormer Bedeutung und damit auch der Autopsie-Bericht.

Damit kommen wir zu jenem Pathologen, der die Leichen untersucht hat: Dabei handelt es sich um Dr. Joshua Stephany, der interessanterweise nur vier Tage nach dem Massaker zum „Chief Medical Examiner“ von Orange County ernannt wurde.

In diesem Video-Clip sagt Dr. Stephany, er habe die Leiche des vermeintlichen Täters „GANZ ALLEINE in einem separaten Gebäude“ untersucht (2:58 Min) und damit wohl auch „by himself“ den  Todeszeitpunkt und die Todesursache festgestellt. In einer so brisanten Angelegenheit wäre es angemessen und notwendig gewesen, einen zweiten forensischen Pathologen bei der Obduktion dabei zu haben.  Der Obduktions-Bericht für alle Opfer (exakte Todesursache) hat enorme politische Brisanz, deshalb wird er auch unter Verschluss gehalten.

Angesprochen auf die Ergebnisse der Obduktion sagte Dr. Stephany nur: „We all know what happened there

Soll das ein Witz sein?

Warum sollen wir unbedingt glauben, dass das Massaker erst um 2 Uhr morgens begann?  Und wie glaubwürdig sind dann „Zeugen“ die aussagen:  „I was there. Shooter opened fire at around 2:00am“  Was ist hier los?

(Fortsetzung folgt …)

 

 

BRÜSSEL: DIE TERROR-SCHARADE

Charade coverScharade (Charade): When etwas getan wird um den Anschein zu erwecken, etwas sei wahr, obwohl es nicht so ist …also eine Täuschung …

Warum fällt mir dieses Wort spontan ein, wenn ich die Darstellung des jüngsten „Terror-Anschlags“ in Brüssel in den Medien betrachte?   Es gab einen gleichnamigen, spannenden Hollywood-Film, in dem erst nach einem verwirrenden Rollenspiel, ganz zum Schluss klar wird, wer wirklich der „Bösewicht“ ist …)

WARUM SIEHT ES SCHON WIEDER NACH „CHARADE“ AUS?

Die „Täter“ konnten trotz aller Überwachungs- bzw. umfangreicher „Anti-Terror“-Maßnahmen wieder einmal dem Radar der Sicherheitsbehörden entgehen.

Dieses Versagen wird aber durch sensationelle Effizienz NACH DER TAT wettgemacht, denn binnen weniger Stunden sind die Verbrecher identifiziert, ihr Versteck ist ausgemacht, ihre Motive geklärt und somit erübrigt sich größtenteils das ansonsten übliche, kriminalistische Untersuchungsverfahren – und vor allem die Auseinandersetzung vor Gericht.

Normalerweise muss die Schuld eines Angeklagten durch ein Gerichtsverfahren bewiesen werden, wobei natürlich auch das Recht zur Verteidigung eingeräumt wird. Bei „Selbstmord-Anschlägen“ ist dieses Verfahren natürlich nicht möglich, da der / die Täter ja tot sind und sich deshalb nicht mehr verteidigen können.

Woher kommt also der „Beweis“ für die Täterschaft? Von den Ermittlungsbehörden, also Polizei, verdeckt operierenden „Anti-Terror-Einheiten“, Staatsanwaltschaft, Innenministerium usw. (und in gewisser Weise auch von den Medien, die sich mit Informationen füttern lassen, ohne deren Authentizität zu überprüfen. Man will doch schließlich mit der aufrührenden Schlagzeile unter den Ersten sein).

In einem funktionierenden, demokratischen Rechtsstaat darf man diesen Behörden auch zutrauen, dass sie gewissenhaft vorgehen und das Ergebnis dann wahrheitsgemäß der Öffentlichkeit bekanntgeben.

Doch dank den Ermittlungen eines mutigen, italienischen Untersuchungsrichters wissen wir seit mehr als 25 Jahren, dass in Europa auch Terror-Anschläge stattfanden, die mit Hilfe dieser staatlichen Organe durchgeführt bzw. vertuscht wurden. („GLADIO“)

vinciguerra gladioEine zentrale Rolle in der  Aufdeckung dieser Strukturen spielte neben Felice Casson einer der (dafür benutzten) Terroristen: Vincenzo Vinciguerra. Dazu lesen wir bei Wikipedia u.a. folgende Passage:

„Vinciguerra sagte aus, dass er von Personen aus dem Staatsapparat gedeckt worden sei und dass das Attentat Teil einer umfassenden Strategie gewesen sei, die Casson später als Strategie der Spannung bezeichnete. Casson ermittelte daraufhin weiter und deckte nach Recherchen in den Archiven des Militärgeheimdienstes SISMI die Existenz einer hochgeheimen komplexen Struktur innerhalb des italienischen Staates auf.

Er bewies, dass Mitglieder des italienischen Militärgeheimdienstes  SISMI, Neofaschisten und Teile des von NATO und CIA betriebenen Gladio-Netzwerks von den 1960ern bis in die 1980er Jahre zahlreiche politisch motivierte Terroranschläge und Morde in Italien begangen hatten.

Dabei hatte ein Netzwerk geheimdienstlicher Stellen durch Verbreitung von Falschinformationen und Fälschung von Beweisen dafür gesorgt, dass die Verbrechen linksextremen Terroristen zugeordnet wurden  […]“

Eine wissenschaftliche Analyse dazu  hat ja Dr. Daniele Ganser in seiner Dissertation vorgelegt, die später als Buch veröffentlicht wurde.

Gladio NATOs dagger CottrellDer englische Journalist Richard Cottrell schildert auf sehr spannende Weise die unheimlichen Vorgänge in mehreren europäischen Ländern (nicht nur Italien), die das geheime „Gladio“-Netzwerk aus Militär, Geheimdiensten, Polizei, rechten Politikern, aber auch mafiösen Elementen, geheimen Bruderschaften (Freimaurer) bis hin zu Teilen des Vatikans, ermöglichte.

(Das Kapitel über Belgien bei Cottrell hat übrigens einen hohen „Gruselfaktor“)

Aus diesem Grund muss uns klar sein, dass wir Informationen, die aus diesen staatlichen Strukturen kommen und uns über die Hintergründe von Terroranschlägen aufklären sollen, NICHT vertrauen können. Das hat nichts mit „Verschwörungstheorie“ zu tun, sondern ist einfach Resultat logischen Denkens und historischen Wissens.

Seit „911“ gilt das umso mehr, da jedem (der noch selbständig denken kann) klar sein muss, dass die offizielle Version unmöglich wahr sein kann.

Der ganze „War on Terror“ ist eine riesige PSYOP, ein gewaltiges Affentheater, mit dem die kriminelle „Intervention“ des Westens  – angeführt von den USA bzw. in Europa von Frankreich und England, im Orient von Israel und der Türkei, mit Saudi Arabien im Schlepptau – in nicht konformen Ländern legitimiert werden soll.

Die „Terroristen“ sind perfide, politische Werkzeuge die von Geheimdiensten erschaffen wurden, um die „Drecksarbeit“ in Ländern zu verrichten, die sich der kapitalistischen Tyrannei und dem Militär- und Finanzfaschismus nicht unterordnen wollen..

Gladio BBei „Gladio“ waren es rechtsextreme Gruppen, die dafür benutzt wurden, seit den 1990er Jahren sind es sogenannte „islamistische Extremisten“, die als Cover-Story für die organisierte Gewalt des Westens eingesetzt werden („Gladio B“).

Sollten diese Länder auch noch auf riesigen Öl-/Gasvorkommen sitzen und sich für die entrechteten Palästinenser engagieren (wie Libyen, Syrien und Iran), dann stehen sie ganz oben auf der Abschussliste, dafür sorgen schon die „Freunde Israels“ mit ihrem gewaltigen politischen Einfluss und ihren Intrigen.

Einige Studien haben festgestellt, dass die Zahl der terroristischen Selbstmord-Anschläge  (SA) seit den 1990er Jahren dramatisch zugenommen hat. Die naheliegende Frage ist natürlich – warum?  („911“ gibt die Antwort darauf). Doch ich frage mich noch etwas anderes:

Ist wirklich alles ein SA, was uns so präsentiert wird oder werden Bombenattentate (die von Geheimdiensten organisiert wurden) einfach nur als SA dargestellt, weil damit eben das Ermittlungsverfahren (vor allem die Beweisführung) sehr leicht manipuliert werden kann? Schauen wir uns das am Beispiel der Anschläge von Brüssel an: (Schwerpunkt Flughafen)

WAS IST PASSIERT?

Zwei Sprengsätze detonierten gegen 8 Uhr morgens unmittelbar hintereinander auf dem Flughafen Zaventem in Brüssel. Zeugen hörten einen lauten Knall, dann „rieselte“ es von der Decke, Glassplitter flogen herum und alles war voller Rauch. Normalerweise dauert es mehrere Tage, wenn nicht Wochen, bis ein forensisches Ermittlungsverfahren (Spurensicherung, Labor-Untersuchungen, Zeugen, etc.) so weit abgeschlossen ist, dass verwertbares Beweismaterial vorliegt (dass auch vor Gericht bestehen müsste).

DH photo suspects ZavantemDoch schon zweieinhalb Stunden später wird (noch vor Pressemeldung der Polizei) ein Foto veröffentlicht, das zwei Tatverdächtige zeigen soll und angeblich ein Screenshot aus einem Überwachungsvideo des Flughafens ist. (Warum wird das Video im relevanten Zeitfenster nicht gezeigt, sondern nur ein Bildauschnitt? Es muss doch Perspektiven geben, auf denen die Gesichter der Männer besser zu erkennen sind. )

WAS KOMMT MIR DARAN „SPANISCH“ VOR?

Aufzeichnungen aus Überwachungskameras haben immer Datum und Uhrzeit eingeblendet, denn sollten diese als Beweismittel herangezogen werden, muss ja dokumentiert sein, dass z.B. eine bestimmte Person an genau diesem Tag und zu einer bestimmten Uhrzeit wirklich dort war.

Diese Bilddatei hat jedoch weder Datum noch Uhrzeit und ist deshalb nicht als Beweis geeignet. Es ist nicht einmal eindeutig, dass es sich um den Flughafen Zaventem handelt.

they did it say officialsDie Gesichter der drei Männer sind so verschwommen, die Bildqualität so schlecht, dass eine eindeutige Identifizierung kaum möglich ist. Es wird uns einfach erklärt, dass es sich dabei um diese Personen handelt. „Bewiesen“ wurde es angeblich durch Fingerabdrücke: Doch wo wurden diese gefunden?

Die Taschen mit den Bomben müssten ja in tausend Stücke zerfetzt worden sein und auch die Leichen der Attentäter dürften nicht viel besser aussehen. Wurden die Fingerabdrücke in der Wohnung gefunden und daraus eine Beweiskette für die Tat konstruiert? (Siehe weiter unten) Wieso wird die Identität des Taxifahrers geheimgehalten? Wenn die Täter wirklich sterben wollten, wird wohl niemand an ihm Rache üben wollen und außerdem: Wer transportiert Bomben per Taxi? (Noch dazu wenn TATP verwendet wird, das sehr leicht unabsichtlich explodieren kann).

DIE STORY VOM „SCHWARZEN HANDSCHUH

Wie konnte man den Kreis der Verdächtigen, aus hunderten, die sich auf dem Flughafen aufhielten, auf diese drei Männer in so kurzer Zeit einengen?

Die Staatsanwaltschaft behauptet, ein Taxifahrer habe sich gemeldet und berichtet, er habe drei Männer zum Flughafen gefahren, die die „Verdächtigen“ sein könnten. Von ihm erfuhren die Ermittlungsbehörden auch die Adresse, wo die Männer eingestiegen sind. Dort wurde dann in im Zuge einer Hausdurchsuchung Material für den Bau einer Bombe gefunden (very convenient). In einer Mülltonne in der Straße „fand“ die Polizei dann auch noch einen Laptop, der angeblich Ibrahim Bakraoui gehört haben soll. Darauf wurden Textpassagen gefunden, die auf das bevorstehende Attentat hindeuten sollen (ziemlich weit hergeholt, denn Ibrahim hatte vorher nie etwas mit Terroranschlägen zu tun).

Wie konnten aber die „Verdächtigen“ aus Überwachungsvideos vom Flughafen so schnell herausgefiltert werden? Hat sich der Taxifahrer gemeldet, nachdem er das Foto gesehen hatte oder vorher?

Die Männer stachen – so die Storyline – deshalb ins Auge (bei den Ermittlern, die sich das Video angesehen haben), weil zwei davon, auf jeweils nur einer Hand, anscheinend einen schwarzen Handschuh tragen. Was beweist das? Gar nichts.

Unterstellt wird aber, dass mit dem Handschuh der Auslöser für die Bomben verdeckt worden sei. Beweis dafür? Gibt es nicht, es ist eine reine Mutmaßung.

Belgian Police airport suspect 1Sieht man sich die Bilder genauer an, fällt etwas auf: auf dem Bild der belgischen Polizei ist erkennbar, dass  der Mann in der Mitte eine offene, schwarze Jacke und darunter ein Hemd oder Shirt trägt. Auf dem Bild, das in den Medien verbreitet wurde, ist aber die ganze linke Hälfte des Oberkörpers schwarz und der linke Arm wirkt im Verhältnis zum rechten zu dick, als ob das Bild schwarz retouchiert wurde (Man sieht auch zwischen linker Brust und Arm keinen „Spalt“ mehr,  vgl. den Mann rechts:  Der Mann mit dem Hut, schiebt den Gepäck-Trolley und hält dabei die Stange so, wie es normal ist: ziemlich in der Mitte, zwischen den Endpunkten aus Plastik.

Doch die beiden anderen Männer fassen die waagrechte Stange (mit dem angeblichen Handschuh, der linken Hand) am äußersten Ende an, eine sehr ungewöhnliche Haltung. (Siehe Bild unter „Schlagzeile“ unten)) Ich glaube deshalb, das Bild wurde manipuliert. Der „Handschuh“ könnte also auch eine Täuschung sein. (Waren die Männer beide Linkshänder?)

BOMBEN IM TAXI TRANSPORTIERT (?)

Laut Presse-Aussendung der belgischen Staatsanwaltschaft explodierten die Bomben in der Abflughalle des Flughafens (Schalter 2 und 11).

Die Bomben befanden sich demnach  in den großen Reisetaschen auf den Trolleys und die Attentäter haben diese sogar „per Taxi zum Flughafen gebracht“ (!). Kann man so etwas glauben?

Die dritte, „wichtigste“ Sprengladung – laut Staatsanwalt – ist erst „nach Eintreffen der Sprengstoffexperten explodiert“, aber „dank der großen Professionalität“ der Spezialisten wurde niemand verletzt.

 DH be bombes valisesSchlagzeile:

Sie haben die Bomben in Koffern transportiert und nahmen dann in ein Taxi.

(22.März 15:25)

Übersetzt aus dem französischen Originaltext:

Sie sind mit dem Taxi gefahren, die Bomben waren in den Koffern. Diese haben sie dann auf die Trolleys gelegt. Die ersten beiden Bomben sind explodiert“ bestätigt der Bürgermeister von Zaventem, Francis Vermeiren. „Der dritte hat auch seinen Koffer auf den Gepäckwagen gelegt, aber er muss in Panik geraten sein, denn sie ist nicht explodiertfügt der Bürgermeister hinzu.

Wo ist ein forensischer Untersuchungsbericht, der das bestätigt (noch am gleichen Tag!)?

Wenn der dritte „Verdächtige“ die Tasche wirklich stehen ließ und verschwand, hätte sofort die Airport-Security aktiv werden müssen, denn unbeaufsichtigtes Gepäck ist schon seit den Terroranschlägen der IRA in England ein Alarmsignal für eine mögliche Bombe. Wieso wurde der Mann dann nicht festgehalten?

Wie groß war das Zeitfenster zwischen den ersten beiden Bomben und der fast „kontrollierten“ Explosion in der stehengelassenen Tasche?  

Der belgische Medienkonzern „DH“ (dernière heure) behauptet auch, man habe eine Kalaschnikov am Tatort gefunden, was aber im Bericht des Staatsanwalts nicht erwähnt wird. Auch die angebliche „IS-Flagge“, die  bei Durchsuchung der Wohnung (Rue Max Roos, 4) gefunden worden sein soll, kommt im behördlichen Bericht NICHT vor.

FAKE VIDEOS

DH hat schon eine Stunde später ein Video veröffentlicht, auf dem angeblich der Moment der Explosion in Zaventem zu sehen war. Doch es stellte sich bald heraus, dass das Video von einem ganz anderen Attentat stammte: einem Anschlag auf den Flughafen in Moskau  aus dem Jahr 2011.

Minsk airport blast sold as Brussels metro attack by Be mediaEin ähnliches, mediales Betrugsmanöver wurde auch für den Anschlag in der U-Bahn-Station Maelbeek inszeniert: in diesem Fall wurde ein Video-Clip eines Attentates in Minsk verwendet, ebenfalls aus dem Jahr 2011.

Wieso wird die Öffentlichkeit mit solchen Methoden in die Irre geführt, wenn der belgische Staat (oder diejenigen, die die Medien kontrollieren), nichts zu verbergen haben?

Damit kommen wir zum wesentlichen Punkt: nicht das „WIE“ sondern das „WARUM“, also das Motiv für einen Terroranschlag sollte im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen.

CUI BONO?

Bei politisch motivierten Verbrechen muss man sich also fragen: Wer hat etwas davon, solche Anschläge zu begehen?

Damit die für dumm verkauften Mitglieder der „Zuschauer-Demokratie“ nicht lange rätseln müssen, liefern uns die Behörden (in denen nach wie vor etliche Gladio-Sympathisanten sitzen) auch immer prompt das „Motiv“ für die Tat:

Eine fanatische Ideologie unter dem Deckmantel einer (an sich friedlichen) Religion; junge, frustrierte Männer schließen sich einer Art islamistischem Kreuzzug an, um sich – als „Gotteskrieger“ für alle erlittene Schmach der vergangenen Jahrzehnte zu rächen und ein weltweites „Kalifat“ zu errichten, usw.

iraq_isisDas ist natürlich alles gewaltiger Schwachsinn und soll nur die bittere Realität vertuschen: diese Männer werden (überwiegend) von Geheimdiensten dazu angestiftet, „Dschihad“ zu begehen, indoktriniert, zu Kämpfern ausgebildet, mit Drogen vollgepumpt und dann als imperialistische Werkzeuge in Regionen losgelassen, die „destabilisiert“ (sprich: als funktionierende Staaten zerstört) werden sollen. Der Großteil der angeblichen „IS-Kämpfer“ sind aber einfach bezahlte Verbrecher, Söldner und anderes Gesindel, die vergewaltigen, morden, plündern und  im Ausland die Bevölkerung terrorisieren, damit es keinen Widerstand mehr gegen den „regime change“ gibt. (Augenzeugenbericht aus Libyen – Video)

Warum sind diese Männer immer vermummt, wenn sie von ihrer Sache so überzeugt sind?

(Mehr über die „Terror-Ilusion“:  hier)

IS „BEKENNER-SCHREIBEN“

Der IS hat angeblich eine Verlautbarung verbreitet (französisch, nicht arabisch!), in der er sich zur Tat bekennt. „Par la grace d’Allah …“ eine geheime Zelle der Soldaten des Kalifats … hat sich nach Belgien aufgemacht …, das „nicht aufhört den Islam und die Muslime zu bekämpfen“ kann man darin lesen.

Erwähnt wird darin angeblich auch „eine Einheit von Soldaten des Kalifats, ausgerüstet mit Sprengstoffgürtel, Bomben und Maschinengewehren, hat mit Präzision „Ziele“ in der belgischen Hauptstadt anvisiert, um dann im Gebäude des Flughafens Zaventem und in einer Metrostation  zuzuschlagen, damit eine große Anzahl von Kreuzrittern (croisés) getötet wird.“

Was ist das denn für ein Bullshit?  Und warum wird die Ausrüstung so detailliert beschrieben, das ist doch lächerlich.

(Ein viel plausiblerer Grund, ausgerechnet in Belgien Anschläge zu verüben, wird weiter unten genannt)

DER „KATHOLISCHE“ MUSTERSCHÜLER ALS TERRORIST?

Auch das Profil des dritten „Täters“ ist äußerst fragwürdig:

(Dieselbe Person auf allen drei Fotos?)

Laachraoui is he another OswaldNajim LAACHRAOUI, 24 Jahre alt, erzogen in einer katholischen,  höheren Schule in Brüssel  („Zur Heiligen Familie“) der laut Aussage der Direktorin ein guter Schüler war und „nie irgendwelche Probleme mit der Disziplin hatte“. 2011 begann er ein Studium der Elektrotechnik, das er aber später abgebrochen haben soll.

Laut Staatsanwaltschaft reiste er im Februar 2013 nach Syrien. Kann das sonst irgendwer bestätigen? (Wenn die Behörden das wussten, und davon ausgingen, dass er dort „radikalisiert“ wurde, wieso wurde er dann nicht nach seiner Rückkehr beobachtet?)

Die Familie erfuhr von seiner angeblichen départ nach Syrien durch einen Telefonanruf  und meldete das an die belgische Polizei. Doch diese zeigte kein besonders Interesse an dieser Information, sagte sein Bruder bei einer Pressekonferenz.

 „Er war ein freundlicher Bursche, sehr intelligent, er spielte von Zeit zu Zeit Fußball, er las gerne“ so beschrieb ihn sein jüngerer Bruder und versicherte, es habe keinerlei Anzeichen gegeben, dass sich Najim verändert habe.

Er sei seit 2013verschwunden“ gewesen, nachdem die Familie umgezogen war, und seitdem gab es keinen Kontakt mehr zu ihm.

Erst zwei Jahre später taucht er angeblich wieder auf: er soll am 9. September 2015 unter falschem Namen (Soufiane Kayal) – in einem Mercedes – die österreichisch-ungarische Grenze passiert haben, gemeinsam mit Saleh Abdeslam (der ja inzwischen verhaftet wurde) und Mohamed Balkaid (alias Samir Bouzid).

(Wie wurde das festgestellt? – die österreichisch-ungarische Grenze ist Teil des „freien Personenverkehrs“ in der EU, dort wird also normalerweise nicht kontrolliert …)

Letzterer wurde am 15. März während einer Hausdurchsuchung im Brüsseler Stadtteil Forest erschossen.

(Polemischer Zwischenruf:

Wozu brauchen wir eigentlich biometrische Pässe in der EU, wenn trotzdem jeder belgische Arsch mit gefälschten Ausweisen herumreisen kann?? Und war der Mann, der als Kayal herumreiste, wirklich Najim oder erging es ihm wie Lee Harvey Oswald (von dem es „mehrere Ausgaben“ gab)?

Der „Hammer“ ist aber:

Am 29. Februar 2016 wurde Laachraoui  (laut AFP) von einem Richter in Brüssel  in Abwesenheit zu 15 Jahren Haft verurteilt, weil er belgische IS-Kämpfer für Syrien rekrutiert bzw. in Syrien „empfangen“ haben soll.

Wie kann man in so einer Angelegenheit ein Versäumnisurteil fällen? Wie lässt sich das mit einem Rechtsstaat vereinbaren? Welche Beweise wurden vorgelegt?

Ist das Teil der „Legende“, die die Geheimdienste spinnen, um eine Cover-Story für die wahren Umstände zu erschaffen?

Warum könnte jemand wollen, dass Laachroui „verschwindet“ (2013) und drei Jahre später, gebrandmarkt als „Terrorist“ in den Augen der Öffentlichkeit als Selbstmordattentäter einen so schändlichen Abgang hat? (Wie er wirklich starb, wissen wir nicht)

Gaza mon amour interditDa gäbe es schon einen Grund, der bei uns aber in keinem Artikel erwähnt wird: Laachraoui hat sich anscheinend für die entrechteten Palästinenser engagiert und den Staat Israel als „Mörder“ bezeichnet.

Dazu muss man wissen, dass die „Israel ist immer im Recht“- Denkpolizei in Frankreich enormen Einfluss gewonnen hat. Das geht so weit, dass inzwischen jede Demo, die israelische Verbrechen kritisiert als „anti-semitisch“ abgestempelt und damit EINE STRAFTAT wird. Wer an solchen Protestkundgebungen teilnimmt, gilt also als vorbestraft – das muss man sich einmal vorstellen. (siehe dazu die Doku Je ne suis pas Charlie von Max Blumenthal)

Es ist kein Zufall, dass die Regierung Erdogan eng mit Israels Netanyahu zusammenarbeitet, denn die beiden stehen moralisch auf gleicher Stufe (Täuschung und Skrupellosigkeit als politische Routine, siehe z.B. die perfiden Verbrechen auf der Mavi Marmara).

ERDOGAN SPIELT TÜRKISCHES ROULETTE

Bei einem Besuch in Rumänien machte Erdogan kund, dass Ibrahim Bakraoui am 15. Juni 2015 angeblich an der türkisch-syrischen Grenze festgenommen wurde. Doch der belgische Staat habe kein Auslieferungsverfahren beantragt  (obwohl der  verurteilte Gewalttäter vorzeitig auf Bewährung entlassen worden war) und so wurde er nach vier Wochen Wartezeit abgeschoben: per Flugzeug in die Niederlande.

Türkische Beamte ließen durchsickern, der Mann sei von den Holländern auf freien Fuß gesetzt worden, weil es keine Beweise für seine Involvierung in der extremistischen Szene gab (Quelle: AP)

Auch der belgische Justizminister sagte in einem Interview, es gab bis dato keinen Grund Ibrahim Bakraoui festzunehmen, da er nie mit terroristischen Aktivitäten in Verbindung gebracht werden konnte. Das gleiche gilt auch für seinen Bruder. (Raubüberfall und Diebstahl war ihr Metier, aber wer sich auf diese Weise Geld „besorgt“, will der als Selbstmord-Attentäter sterben? Das ergibt keinen Sinn.)

Wir sollten uns aber auch fragen:

Kann man Erdogan irgendetwas glauben? Welche Beziehungen bestehen wirklich zwischen der EU (besonders Frankreich und Belgien) und der Türkei?

FRANKREICH & BELGIEN: MAN ERNTET, WAS MAN SÄT?

Dazu gibt Thierry Meyssan eine verstörende Antwort:

Hollande ErdoganEs soll ein geheimes Abkommen zwischen Frankreich und der Türkei geben, das allerdings nach dem dramatischen Eingreifen Russlands (in Syrien) in einer politischen Sackgasse gelandet war. Das Doppelspiel mit den Kurden (an dem auch Israel beteiligt ist) nahm also eine unerwartete Wende, weshalb Hollande (nach dem Motto: join the winning team) wie auch Salih Muslim, Erdogan in den Rücken gefallen sei.

Der tyrannische Sultan von Ankara sieht also seine Felle davonschwimmen und ist verständlicherweise wütend darüber, dass jetzt seine Erzfeinde, die renitenten Kurden von Frankreich und mit Billigung den USA mit Waffen versorgt werden. Wenn dann auch noch Belgien geflohenen Kurdenführern  (also „Terroristen“) politisches Asyl gewährt, platzt dem Diktator vom Bosporus der Kragen:

Er hält während des EU-Türkei Gipfels (zum Gedenken der Dardanellenschlacht und wenige Tage nach einem Bombenattentat in Ankara) eine bedeutungsschwangere Rede, die man in diesem Kontext als Warnung sehen muss:

Es gibt keinen Grund [anzunehmen], dass die Bombe, die in Ankara explodiert ist, nicht auch in Brüssel explodiert oder in einer anderen europäischen Stadt (…)

Hier appelliere ich an die Staaten, … die direkt oder indirekt terroristische Organisationen unterstützen. Sie füttern eine Schlange in Ihrem Bett. Und diese Schlange, die Sie füttern, kann Sie jederzeit beißen. Vielleicht bedeuten die Bomben, die Sie in der Türkei auf Ihren Fernsehschirmen explodieren sehen, nichts für Sie; aber wenn die Bomben beginnen, in Ihren Städten zu explodieren, werden Sie sicherlich verstehen, was wir fühlen. Aber dann wird es zu spät sein. Hören Sie auf, Aktivitäten zu unterstützen, die Sie nie in Ihrem eigenen Land tolerieren, außer wenn sie gegen die Türkei sind“ 

Kurz darauf explodieren die Bomben in Brüssel. Das ist natürlich kein Beweis dafür, dass der türkische Geheimdienst (bzw. seine gesteuerten „Terror-Islamisten“) etwas damit zu tun hat, doch diese irrationale Perspektive (die Nazis  sind bei weitem nicht die einzigen, die sich als „ Herrschervolk“ gesehen haben …) macht die Sache noch wahrscheinlicher:

Seit sechs Monaten erpresst die Türkei Frankreich, Belgien und Deutschland und fordert diese dazu auf, ihr bei der Eliminierung der nationalen kurdischen Freiheitsbewegung zu helfen. Von der Ideologie her ist das Regime Tayyip Erdogans in der Tat der Meinung, dass Türken eine „übergeordnete Rasse“ sind und dass die Kurden gehorchen sollen oder eliminiert werden müssen. Frankreich, welches versprochen hatte, der Türkei bei der Lösung der kurdischen Frage zu helfen ..(d..h. durch zwangsweises Umsiedeln der türkischen Kurden nach Syrien), aber nicht mehr in der Lage, sein Versprechen einhalten zu können, wurde als Erstes getroffen. Belgien, welches den Kurden Asyl gewährt, war das zweite Ziel.“

und die Reaktion der türkischen Presse (von Erdogan kontrolliert) spricht Bände:

turkish STAR Terror in BelgiumIslamistische Zeitschrift Akita (Parteiorgan der AKP) vom 23. März 2016 zeigt zwei Kurdenführer, die beide als politische Flüchtlinge in Belgien aufgenommen wurden.  Kurz darauf wird im Internet ein türkisches Editorial mit dem Titel „ Wer mit dem Terrorismus schläft, wacht mit ihm auf“ veröffentlicht.

Die Regierung, welche dieses Land regiert [Belgien], autorisiert und erlaubt, allen Protesten und Einwänden der Türkei zum Trotz, der PKK ihre Propaganda zu machen. Sie hat kein Wort gesagt, als die PKK mit ihren Aktivisten ihre Zelte aufstellte und Versammlungen organisierte. Andererseits hat die belgische Regierung, indem sie die Volksverteidigungskräfte (YPG) [3], die als der größte Feind des Islamischen Staates im Irak und Syrien betrachtet wird, unterstützt hat, gehandelt als ob sie zu den Djihadisten gesagt hätte „Kommt zu mir Bomben legen“.

Belgischer Terror STAR 1Wir sollen also glauben, dass die Anschläge von Brüssel (und Paris) Racheakte von IS sind, doch der IS ist ja nur ein Werkzeug der Geheimdienste, handelt also nicht auf eigene Rechnung.  Ohne das adaptierte „Gladio-Netzwerk“ könnten diese Terror-Operationen niemals stattfinden.

Doch Erdogan ist ihr unmittelbarer „Boss“, da sie seit Jahren auf türkischem Boden gedeihen. Selbst US-Vizepräsident Joe Biden hat ja in Harvard betont, dass die Türkei (mit Saudi Arabien und Katar als Finanzierer) die Terrorbanden in Syrien nach Kräften unterstützt hat (sie konnten ungehindert die Grenze passieren, dafür gibt es jede Menge Zeugen).

Da muss man sich fragen: Wer ist Dr. Frankenstein und wer  konstrolliert  das Monster? ?? Und wie bekloppt muss man sein, dem Mafia-Staat, der seit Jahren ein enormer Sponsor dieser Terror-Gruppen ist, jährlich 3  Milliarden Euro zu zahlen, damit die Flüchtlinge (die wegen des organisierten Terrors ja entwurzelt wurden) nicht unsere Länder überrollen?

Wenn man sich mit der (türkischen) Schlange ins Bett legt, muss man damit rechnen, gebissen zu werden … so gesehen, stimmt das …

Zum Schluss noch eine wichtige Botschaft von unseren Journalisten an die Öffentlichkeit:

ACHTUNG! BEI TERROR-ALARM BITTE HIRN AUSSCHALTEN!

crackdown ISrael style HAARETZ Israel: Der lachende Dritte?

Haaretz (wie auch andere Medien weltweit) „berichtet“ hier am 23. März, dass beide Bakraoui-Brüder auf dem Flughafen waren, doch später wurde die Story geändert: einer soll die Bombe in der Metro-Station gezündet haben. Auch Laachraouis Rolle in der Inszenierung wurde geändert:

US-Medien: zuerst wird behauptet, er ist der Mann rechts mit dem Hut, dann ist er plötzlich der Mann links (der vorher noch ein Bakraoui war) .. zuerst soll er soll geflohen sein ,dann starb er am Flughafen, jede Meldung wird übernommen, ohne sie zu prüfen.

absurd headlinesAuch unsere Medienschafe bringen ebenfalls alles, egal wie absurd oder widersprüchlich es ist: z.B. hier (BILD: tot und „gefasst“)

Nach Laachraoui wurde seit dem Anschlag gefahndet. Nach Medienberichten war er aber einer der Selbstmordattentäter, die sich am Flughafen in die Luft gesprengt hatten.“ (?!) Was denn nun?

Während die belgischen Behörden von Bomben in Koffern sprechen, (was ja „bewiesen“ sei)  schreiben z.B. österreichische Medien: „El Bakraoui zündete eine Sprengstoffweste in der Abflughalle …“

heute ZDF Laachraoui offenbar gefasstZDF: peinliche Falsch-Meldung – die wieder von der belgischen DN lanciert wurde – später vom ZDF gelöscht …

SPIEGEL ONLINE: Logik für Dummies (Video):

SPON theatre of the absurdAls dritten Täter haben die belgischen Behörden nun Najib Laachraoui identifiziert. WIE?

(Ibrahim Bakraoui sei der Mann in der Mitte auf dem Bild – „sagen die Behörden“).

 „Einer der beiden anderen könnte Laachraoui sein“ (also der links im Bild oder der rechte Mann mit Hut) „der dritte auf dem Foto (also der rechts im Bild, mit Hut) entkam und ist bislang unbekannt“ (!)

Wenn man nicht weiß, wer die beiden Männer sind, wieso sind das dann die „Täter“ und wenn der Mann mit dem Hut „unbekannt“ ist, wieso weiß man dann, dass er „entkam“ und nicht einer der Toten oder Verletzten ist????

FAKT: keiner der beiden Männer (links und rechts) kann auf diesen verschwommenen Bildern auch nur annähernd „erkannt“ geschweige denn eindeutig identifiziert werden (selbst Ibrahim nicht). Drei Männer schieben einen Gepäck-Trolley ist alles was darauf zu sehen ist.

Gibt es einen forensisch abgesicherten Beweis – vom Tatort – dass die drei angeblichen Täter wirklich zu diesem Zeitpunkt dort waren und die Bomben gezündet haben?

Es gibt nur eine implizite Schlussfolgerung: in angeblich konspirativen Wohnungen wurde angeblich seine DNA gefunden (In welcher Form?) sagen anonyme Quellen aus Geheimdienstkreisen. Dass alleine beweist aber weder dass Najim selbst ein Bombenattentat begangen, noch dass er eine Bombe „gebastelt“ hat. Wir wissen aus hunderten Krimis, dass man DNA-Spuren auch „legen“ kann (z.B. Haare) und angesichts der Geschichte von Gladio und dem künstlichen Terror-Theater ist das durchaus nicht auszuschließen.

Wer stellt sich so dämlich an, Bomben in einem Taxi zu transportieren und dann „eine weitere, große Bombe in der Wohnung zurückzulassen“, weil das bestellte Taxi dafür zu klein ist???? 

Diese Männer können den gesamten Sicherheitsapparat von Belgien und Frankreich austricksen, sind aber zu doof, eine Bombe ohne Pannen zu transportieren? Und wenn Laachraoui so ein toller Sprengstoffgürtel-Bastler ist, wieso schleppt er dann eine (angeblich) schwere Bombe per Taxi in den Flughafen?

Laut Staatsanwalt wurde dort entsprechendes Material (Komponenten wie Azeton) gefunden, aber keine fertige Bombe, woher hat der Spiegel diesen Blödsinn? Von Reuters? Na dann muss es ja stimmen.

Das ist Journalismus für geistig Behinderte.

GELD ODER LEBEN?

Ibr Bakraoui idiot smile

Sieht so ein SM-Attentäter aus?

Und die bestechende Un-Logik, Ibrahim habe so vor einer drohenden Verhaftung gegraut („wenn ich aufgebe, sitze ich bald in einer Zelle …“), dass er beschlossen hat, sich in die Luft zu sprengen und auf grauenvolle Weise zu sterben, wer kann das glauben?  (Vgl. Aussage des Staatsanwalts: es gab vorher keinerlei Hinweis darauf, dass die Brüder irgendetwas mit Terror zu tun hatten … nur Erdogans Behauptung steht dagegen .. hat aber Null Glaubwürdigkeit)

Und wer hinterlässt seine „letzten Worte“ auf einem Laptop und wirft es dann in die Mülltonne?

„Im Zentrum der Ermittlungen steht ein Foto (Überwachungskamera ohne Datum / Zeitangabe!) dass die drei Attentäter zeigt, die nebeneinander gehen und ihren Gepäck-Trolley schieben“. (AP-Meldung)

Was zu beweisen wäre, wird jetzt in den Medien als erwiesen vorausgesetzt: das Bild zeigt die drei (Flughafen)-Täter.

Während der Staatsanwalt jedoch wissen lässt, die beiden Männer links und rechts seien nicht identifiziert, flüstern anonyme belgische und französische Geheimdienst-Quellen der Presse ins Ohr, dass Laachraoui durch DNA (von Leichenteilen) am Flughafen identifiziert wurde. Sie können jedoch ihre Namen nicht nennen, da sie „nicht autorisiert sind, diese Details bekanntzugeben“. Vielleicht aber auch deshalb nicht, weil sie lügen …

Wieso wird damit die Presse gefüttert? Um von der Wahrheit abzulenken?

Auch die Behauptung, man habe DNA auf Sprengstoff-Gürteln gefunden, die für Anschläge in Paris verwendet wurden,  stammt aus diesen anonymen Kreisen und kann daher nicht überprüft werden.

Geheime, undurchsichtige Informationsqquellen, die dann als Beweise für eine Täterschaft gelten?  Von Leuten, die durchaus auch Teil der Gladio-Strukturen sein könnten?

Warum wird der Taxifahrer nicht identifiziert?

Die ganze künstliche Indizien-Kette bricht zusammen, wenn seine Story unwahr ist bzw. wenn die konspirative Wohnung „prepariert“ war (die Geheimdienste haben die Sprengstoff-Zutaten dort deponiert, nicht die angeblichen Täter).

WENN DIE FLUGHAFEN-POLIZEI STREIKT ….

police slam Zaventem airport secUnd dann auch noch das … jetzt begonnender, (wahrscheinlich wochenlanger) Streik der Flughafen-Polizei in Zaventem wegen zu laxer Sicherheitsmaßnahmen

Eine Protestnote samt Streikandrohung wurde schon am 18. März, also vier Tage vor dem Anschlag, dem Innenminister übergeben. In dieser wurde kritisiert, dass „zu viele“ Vorbestrafte (auch mehrfach straffällig geworden) als Flughafen-Personal  akzeptiert werden (wer stellt diese ein?) und dass man ständig improvisieren musste, weil die Infrastruktur „abominable“ sei, also entsetzlich und die Ausrüstung völlig veraltet …

…KANN ES MIT DER SICHERHEIT NICHT WEIT HER GEWESEN SEIN …

Da könnte man auf den Gedanken kommen, jemand aus dem Bereich der „Sicherheitskräfte“ wollte gar nicht verhindern, dass so ein Attentat stattfindet …

 

Deutschland im Fadenkreuz

Meine Vermutung, dass die sexuellen Übergriffe in der Silvester-Nacht in Köln (und anderen Städten) und die geschürte Angst vor verbrecherischen „Flüchtlingen“, Ausdruck einer PSYOP Kampagne sind, die Deutschland innenpolitisch destabilisieren sollen, wird immer mehr bestätigt.

Es waren weder der hohe Alkoholkonsum zu Silvester noch die „kulturellen Unterschiede“ zwischen Migranten und Deutschen, die die „besonders aggressive Stimmung“ und die kriminellen Handlungen auf dem Kölner Hauptbahnhof erklären könnten. Die Polizei trifft meines Erachtens keine Schuld, auch sie ist nur eine Schachfigur, die von einem der „Spieler“ für seine perfide Strategie benutzt wird.

Wie der deutsche Justizminister Heiko Maas richtig erkannt hat, waren diese Exzesse natürlich kein Zufall, sondern eine Form der organisierten Subversion von „außen“.

Wenn sich eine solche Horde trifft, um Straftaten zu begehen, scheint das in irgendeiner Form geplant worden zu sein. Niemand kann mir erzählen, dass das nicht abgestimmt oder vorbereitet wurde„.

Jemand will also Deutschland schaden, das ist klar. Das Vertrauen der Bevölkerung in die Regierung, die Fähigkeit des Staates, für Sicherheit zu sorgen, soll erschüttert werden.

Wer das sein könnte und welche Gründe dafür in Frage kommen, soll hier untersucht werden.

Dass die Flüchtlinge (pauschal) als Prügelknaben herhalten müssen, dürfte ja mittlerweile klar sein. Dazu möchte ich klarstellen: wer eine Straftat in Deutschland begeht, muss dafür zur Rechenschaft gezogen werden, egal aus welchem Land er kommt. Doch was hier „abgeht“, ist nicht ein Problem der Kriminalstatistik (Ausländer sind nicht mehr oder weniger straffällig als Deutsche), sondern eine politische Scharade, die man entlarven muss.

Die „Flüchtlinge / Migranten / Asylwerber“ werden als politische Waffe eingesetzt, um Druck auf die Bundesregierung zu machen, um den „Volkszorn“ auf Merkel zu lenken (weg von TTIP, Umverteilung von „unten nach oben“, NATO-Kritik, etc.)., um Deutsche gegen Deutsche aufzuhetzen („Links“ gegen „Rechts“), um Angst und Unbehagen zu erzeugen, wodurch die Gesellschaft insgesamt geschwächt werden soll.

Eine Warnung an Merkel?

Divide et impera ist ein sehr altes und bewährtes Prinzip um eine imperiale Herrschaft zu erhalten, vereinfacht gesagt: „wenn zwei streiten, freut sich der dritte“ und der sitzt meistens in Washington.

Die Frage ist:

Warum? Bei wem ist Frau Merkel in Ungnade gefallen und wer hat die Macht, solche Methoden „politischer Kriegsführung“ anzuwenden, ohne genannt zu werden?

Bevor diese Frage beantwortet werden kann, muss eine andere gestellt werden:

refugee waveWieso kamen (etwa ab September 2015) so viele „Flüchtlinge“ auf einmal nach Europa (und nach Deutschland), dass der Eindruck einer „Invasion“ entstand?

 

MIGRATION  ALS  POLITISCHE  WAFFE

Dazu sind folgende Punkte wichtig: (Mehr Details dazu weiter unten):

  • Die Kosten, die die Schlepperbanden verlangen, sind sehr hoch (etwa 10.000 Euro pro Person aus der Türkei) und es gibt Hinweise darauf, dass „amerikanische Organisationen“ im Herbst 2015 einen Teil dieser Kosten übernommen haben. (Ich tippe auf George Soros und seine perfiden „NGOs“): die Flüchtlinge mussten anscheinend nur mehr 2.000 Euro bezahlen.
  • Auf RT konnte man sehen, dass viele Migranten über eigens dafür kreierte „Apps“, die sie auf ihren Mobiltelefonen hatten, regelrecht nach Deutschland gelockt wurden (wie eine Art „Flüchtlings-Navi“: wo ist die beste Route nach Deutschland, etc.)
  • Facebook und Twitter wurden gezielt eingesetzt, um einen „Tsunami“ von Flüchtlingen in Gang zu setzen, mit dem Europa enorm unter Druck gerät (vor allem Deutschland)
  • Die Flüchtlinge wurden im Juli 2015 in Panik versetzt, weil man ihnen sagte, sie müssten ab sofort von 50 cent pro Tag leben (in den Flüchtlingslagern)
  • Dann kam am September die PSYOP mit Alan Kurdi, dem kleinen Jungen, der tot an einem türkischen Strand gefunden wurde, nachdem er offenbar auf der Flucht ertrunken war. Das Foto wurde blitzartig verbreitet, wobei die Betroffenheit über seinen Tod eiskalt dazu benutzt wurde, die Stimmung in Europa zu manipulieren:
  • in Großbritannien versuchten die Boulevard-Blätter, diese Gefühle so zu instrumentalisieren, dass die Briten Bombenangriffe auf Syrien befürworten (die von Cameron schon lange geplant waren),
  • in Deutschland führte das mediale „Empörungsmanagement“ dazu, dass tausende (sehr emotionalisierte) Deutsche sich für einen freundlichen Empfang der Flüchtlinge engagierten (während die „rechte“ Szene über „social media“ dagegen in Stellung gebracht wurde – ein klassisches Szenario für „political warfare“)
  • In Ungarn wurde der (gegen die amerikanische „Ordnung“ Europas) aufmüpfige Viktor Orban zum Schurken erklärt, weil er die Flüchtlinge zunächst daran hinderte, in Züge nach Österreich zu steigen. Das sah zwar unmenschlich aus, war aber tatsächlich genau das, was die EU-Sicherheitsklauseln verlangten. Schließlich durften die Massen nach Wien mit dem Zug fahren, nachdem der österreichische Bundeskanzler mit Merkel ein Abkommen getroffen hatte: der Großteil fuhr weiter nach Deutschland.
  • Dazu schrieb TIME: Die Szenen am Münchner Bahnhof, als die Züge ankamen (Willkommens-Chöre, Jubel, Blumen, Applaus) waren „zu gut, um wahr zu sein (ihr müsst es ja wissen …)

TWITTER  ALS  POLITISCHE  WAFFE  (Verhaltenssteuerung)

Russische Cyber-Experten (von der Akademie der Wissenschaften) haben 2015 untersucht, woher massenhafte Twitter-Meldungen kamen, die Flüchtlinge massiv zum Aufbruch nach Europa mobilisieren sollten. Dazu wurden 19.000 Original-Tweets mit einem dafür konzipierten Programm analysiert.

Was wurde gefunden?

Die überwiegende Mehrzahl davon (72%) beschreibt (mit Abstand) Deutschland und Österreich als die „Flüchtlings-freundlichsten“ Länder in Europa. 93% aller Tweets, die sich auf Deutschland bezogen, enthielten positive Beschreibungen der deutschen „Gastfreundschaft“, z.B. (Bilder)

  • JA GERMANY! Man sieht Graffiti auf einem Zug: „Willkommen Flüchtlinge“ auf Arabisch
  • ‘WIR LIEBEN GERMANY! ’ rufen erleichterte Flüchtlinge auf dem Bahnhof München

twitter sources analysisDie Analyse von 5.704 ursprünglichen Tweets mit dem hashtag „#WelcomeRefugees“ zeigt eine noch größere Fokussierung auf Deutschland (Graphik links)

Dann wurde untersucht, woher diese Twitter-Meldungen kamen (Ursprungland -soweit das möglich war). Das Ergebnis:

43% kamen aus vier Ländern: USA, UK, Canada, Australien; nur 6,4% kamen aus Deutschland selbst

refugeeswelcome Merkel

Doch das war nur der Auftakt einer „netwar“-Kampagne zu Lasten Deutschlands: Eine ganze Armee von „Net-Robotern“ trieb dann ihr Unwesen auf Twitter:

  • Am 27.August 2015 gingen 40 dieser netbots („changing_news“) aus den USA mit folgendem Tweet online (und wiederholte die Aktion am 1. )
  • «A new welcome: Activists launch home placement service for refugees in Germany and Austria #News #Change #Help»
  • Am 29. August posteten 80 netbots neuerlich eine „Willkommen“-Botschaft an Flüchtlinge
  • «Thousands Welcome Refugees to Germany at Dresden Rally: Thousands of people took to the streets of the German city of Dresden on Saturday
  • Am 31. August folgten ähnliche Aufrufe aus Australien (50 netbots)…»
  • «#hot Football Fans in Germany Unite with ‘Refugees Welcome’ Message #prebreak #best»
  • Am 1. September wurden 95 netbots aus Dallas (Texas, USA) losgelassen:
  • «German Soccer Fans Welcome Refugees Amid Ongoing Crisis: As Europe faces the challenge of a wave of migration…»

Jeder einzelne, ursprüngliche Tweet wurde auf diese Weise tausendfach multipliziert und über das Internet verbreitet …

(Leute, wann merkt ihr endlich, dass Twitter und facebook auch nur amerikanische Instrumente der Macht bzw. Manipulation eures Verhaltens sind ??? Wenn ihr für eine bessere Welt kämpfen wollt, dann lasst die Finger davon!)

DIE PASTOREN-TOCHTER SETZT AUF BARMHERZIGKEIT“

timemagazine_MerkelDas amerikanische Polit-Magazin TIME hat Angela Merkel zur „Person des Jahres 2015“ gekürt und zwar gerade wegen ihres „Edelmuts“ gegenüber den Flüchtlingen (da sollten bei uns schon die Alarmglocken schrillen …). Man kürte sie gar zum „Führer der freien Welt“ (ein Titel, den ja sonst der amerikanische Präsident in Anspruch nimmt) im Sinne einer „moral leadership: sie habe inmitten einer Krise Menschlichkeit gezeigt und sich nicht von Angst treiben lassen. Hier eine Schlüsselstelle aus dem TIME-Artikel, der Merkel fast zu einer Art „Mutter Theresa“ stilisiert:

“At a moment when much of the world is once more engaged in a furious debate about the balance between safety and freedom, the Chancellor is asking a great deal of the German people, and by their example, the rest of us as well. To be welcoming. To be unafraid. To believe that great civilizations build bridges, not walls, and that wars are won both on and off the battlefield. By viewing the refugees as victims to be rescued rather than invaders to be repelled, the woman raised behind the Iron Curtain gambled on freedom. The pastor’s daughter wielded mercy like a weapon. You can agree with her or not, but she is not taking the easy road. Leaders are tested only when people don’t want to follow. For asking more of her country than most politicians would dare, for standing firm against tyranny as well as expedience and for providing steadfast moral leadership in a world where it is in short supply, Angela Merkel is TIME’s Person of the Year.”

In dem umfangreichen Artikel dazu (der natürlich voll von amerikanischer Propaganda und Polemik gegen Russland ist) findet man aber auch interessante Hinweise darauf, wie die „Flüchtlingskrise“ entstanden ist:

Die UN hat Unterkünfte und Verpflegung für die Flüchtlinge aus Syrien in den Nachbarländern bereitgestellt. Doch dann – so TIME – kam es plötzlich zu „Engpässen im Budget“ der UN-Hilfsorganisationen, wegen angeblicher „Spenden-Müdigkeit“. Im Juli erhielten die Flüchtlinge die Mitteilung, dass sie im kommenden Monat nur mehr die Hälfte der Rationen bekommen würden (entsprechend 50 Cent pro Tag). Daraufhin entschlossen sich tausende, nach Europa zu gehen …

Dazu muss man wissen, dass die USA seit Jahren ihre Beiträge an die UN nicht bezahlen (seit 1985, das sind etwa 900 Millionen Dollar), als Strafe dafür, dass die UN-Vollversammlung Beschlüsse gefasst hat, die Washington (und Tel Aviv) ein Dorn im Auge sind, z.B. Resolution 3379, in der Zionismus als Form von Rassismus gebrandmarkt wird und damit der Staat Israel als „armes, bedrohtes, demokratisches Land“ keine Glaubwürdigkeit mehr hat (von den dutzenden Resolutionen des UN-Sicherheitsrates gegen israelische Verbrechen ganz zu schweigen, die einfach ignoriert werden).

Natürlich hat Washington auch den größten Einfluss auf die UN. Wenn es also jemand schafft, „finanzielle Engpässe“ zu generieren, dann ist es die USA.

DEUTSCHLAND (MERKEL) IM FADENKREUZ

Merkel target of US and French psyopsWenn wir uns jetzt noch entschuldigen müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.“ (Angela Merkel 2015)

Der politische Analyst Andre Fomin hat sich nach den Ereignissen in Köln (die hier stellvertretend für ähnliche Vorkommnisse in anderen Städten stehen) auch ähnliche Gedanken gemacht wie ich:

War das eine tragische, aber spontane Entwicklung oder war es eine bewusste psychologische Operation eines Agenten von außen? Um uns einer fundierten Schlussfolgerung anzunähern, müssen wir kurz die aktuellen US-amerikanisch-deutschen Beziehungen anschauen.“

Er nennt zwei wichtige Punkte, durch die Frau Merkel bei den Größenwahnsinnigen in Washington in Ungnade gefallen ist:

  • Umsetzung des Vertrages mit Russland über den zweiten Teil der Nord-Stream-Pipeline (Gaslieferung nach Deutschland über Ostsee) trotz „Sanktionen“, die die USA von der EU „verlangt“ haben (und die der deutschen u. europäischen Wirtschaft enorm schaden)
  • TTIP geheimes Handelsabkommen im Mafia-Stil (meine Wortwahl): wenn sich Europa von US-Konzernen diktieren lässt, dass Umwelt-, Sicherheits-, Gesundheits-Standards usw. als „Profit-Hindernisse“ aus dem Weg geräumt werden müssen, ist die Demokratie endgültig erledigt und die Unterwerfung unter amerikanische, private „Schiedsgerichte“ macht natürlich dem Prinzip des „Rechtsstaates“ den Garaus; Wie Fomin richtig feststellt, wäre das der „totale Verlust der Souveränität“ der europäischen Staaten. Das dürfte auch Frau Merkel nicht entgangen sein …
  • Die massive Demonstration im Oktober 2015 in Berlin gegen TTIP setzt Merkel enorm unter Druck.

Ein dritter Punkt ist natürlich, dass die Regierung Merkel sehr zögerlich mit dem „militärischen Einsatz“ zugunsten der USA (und letztlich Israels) umgeht. Auf der Sicherheitskonferenz in München am 7. Februar hatte sie sich gegen den Einsatz militärischer Gewalt in der Ukraine eingesetzt, den die USA „gegen die russische Aggression“ (!) vehement gefordert hat.

Als die Bundekanzlerin diese Haltung auch bei ihrem Besuch in den USA bekräftigte, wurde sie von Senator McCain (ein spezieller „Freund“ Israels) und Viktoria Nuland (US-Außenministerium) attackiert: McCain verglich ihre Gespräche mit Putin mit der „appeasement“ Politik Englands gegenüber Hitler und die furchtbare Nuland –

Paradise and Power  Kagan(die ja eigentlich Mrs. Robert Kagan ist, der hinter der intellektuellen Fassade von „Think-Tanks“ die amerikanische Regierung dazu anstachelt, Krieg (in all seinen Formen) gegen Staaten zu führen, um die Macht-Interessen Israels zu fördern) –

bediente sich wie üblich obszöner Ausdrücke wie „Fuck Germany“.

Der mutige, kritische US-Historiker Howard Zinn schrieb über ein Buch von Kagan, (Mitbegründer von PNAC) das große Wellen schlug:

„… eine oberflächliche, intellektuelle Rechtfertigung für die Schikanen und Gewalt, die die USA im Rahmen ihrer Außenpolitik anwendet“

(Dem kann man nur zustimmen.)

MLK greatest purveyor of violenceTHE GREATEST PURVEYOR OF VIOLENCE IN THE WORLD TODAY

„Mein Land ist der größte Exporteur von Gewalt in der heutigen Welt“ das sagte Martin Luther King in seiner berühmten „Beyond Vietnam“ Rede, die viel wichtiger ist, als „ I have a dream“ (weshalb sie ja auch in unseren Medien ignoriert wird). Exakt ein Jahr später wurde er ermordet …

Diese Aussage gilt heute mehr denn je:

Amerika und (sein „evil twin“) Israel haben Null Interesse an einer friedlichen Welt, beide Staaten sind völlig militarisiert, halten sich für „außerwählt“ über andere zu herrschen und jedes Mittel ist recht, um ihre Macht zu erhalten bzw. auszuweiten. Mit solchen Regierungen kann man nicht eine „Partnerschaft“ eingehen, das ist eine gefährliche Illusion …

Wenn die “Sicherheitsberaterin” des US-Präsidenten (Susan Rice), Merkel wegen ihrer Flüchtlingspolitik besonders lobt, ist Alarmstufe rot angesagt (denn das bedeutet natürlich, dass damit amerikanische „Interessen“ bedient werden)

She has demonstrated particularly bold moral and practical leadership on the refugee crisis, welcoming vulnerable migrants despite the political costs.The President values her as a good friend and one of his closest and most trusted international partners.”

Komisch, wenn Präsident Obama in Merkel „einen seiner engsten und vertrauenswürdigsten Partner sieht (wie Rice ja feststellt), wieso wird dann ihr Mobiltelefon (seit 10 Jahren!) von der NSA abgehört???

Wann merkt die deutsche Bundeskanzlerin endlich, dass Deutschland mit den USA keine „Partnerschaft“ haben kann (und darf)? Dass Deutschland und Russland schon zweimal gegeneinander aufgehetzt wurden und seit dem Coup in der Ukraine (bzw. auch durch den „proxy-war“ in Syrien) es jetzt in die „dritte Runde“ geht?

In Syrien hat Deutschland nach Auffassung der USA ebenfalls zu wenig „militärisches Engagement“ gezeigt, deshalb die PSYOPS in Paris und kürzlich in Istanbul.

trade volume GER ChinaDie guten Handelsbeziehungen Deutschlands zu China sind Washington natürlich auch ein Dorn im Auge, sehen sie doch im wirtschaftlichen Aufstieg des „Reichs der Mitte“ die größte Bedrohung ihres Imperiums.

Während 1990 ein Handelsvolumen von 6,3 Milliarden Euro verzeichnet wurde, stieg der Außenhandel auf 28 Mrd. im Jahr 2000 und übertraf 2013 140  Mrd. Euro. Chinas Pläne einer neuen “Seidenstraße“ (die auch von Putin unterstützt werden), also einer engeren technischen und wirtschaftlichen Vernetzung von „Eurasien“ werden natürlich von den USA als „Bedrohung“ (ihrer Macht) aufgefasst.

DEUTSCH-FRANZÖSISCHE FREUNDSCHAFT (torpediert durch Washington?)

Was noch dazu kommt, ist die Tatsache, dass China jetzt an erster Stelle (als Handelspartner Deutschlands) steht und nicht mehr Frankreich, was der „deutsch-französischen“ Freundschaft nicht förderlich sein dürfte. Die “grande nation”, einst ein Bollwerk gegen den amerikanischen Größenwahn (unter de Gaulle, der die NATO rausschmiss) wurde seit Sarkozy wieder ein braver Vasall Washingtons und Hollande hat sich ebenfalls mit der „indispensable nation“ arrangiert, auf Kosten Europas.

SykesPicot MapAuch Frankreich will Syrien als Staat zerstört sehen (als ehemalige Kolonialmacht, die nichts dazugelernt hat und dringend Geld braucht) und Deutschland dazu bringen, sich daran zu beteiligen (Kosten und Verantwortung verlagern). Französische und britische Konzerne warten nur darauf, sich ein Stück vom „syrischen Kuchen“ zu genehmigen.

Deshalb die „Anschläge“ vom 13. November und die Inanspruchnahme der „Beistandsverpflichtung“ aus den EU-Verträgen. Besonders perfide – das absurde „Hackebeil-Attentat“ am 7. Januar (Jahrestag Charlie Hebdo) auf ein Pariser Polizei-Kommissariat und die angebliche „Spur“ nach Recklinghausen.

je suis flicAugenzeugen des Vorfalls haben die Version der Pariser Staatsanwaltschaft widerlegt: der Mann hatte keine Waffe, keine Sprengstoffweste und schrie auch nicht „Allah u akbar“. Als ein Journalist von Sky einen der Zeugen interviewen wollte (der auch mit senem Handy gefilmt hatte, wurde dieser (der Zeuge) von der Polizei überwältigt und abgeführt.

Verhält sich so eine Polizei, die nichts zu verbergen hat?

(Video: französischer Originalton)

Eine äußerst interessante Information zur „Sicherheitsdebatte“ im Rahmen der Flüchtlingswelle kommt von Thierry Meyssan, der sehr gut über die politischen Verhältnisse in Frankreich und Syrien informiert ist:

Bis zu Beginn des Krieges gegen Syrien wurden die authentischen syrischen Pässe nicht in Syrien, sondern durch die französische Staatsdruckerei gedruckt. Die einzige Macht, die de facto fähig ist, wahre-gefälschte syrische Pässe herzustellen, ist Frankreich.

franqafrique 2Ich füge hinzu, dass nach Polizeiangaben „Asylbewerber“ aus Tunesien, Marokko und Algerien (also „Nordafrika“) viel öfter Straftaten in Deutschland begehen (siehe auch Köln), als Flüchtlinge aus Syrien (die in der Kriminalstatistik unterdurchschnittlich vertreten sind). Diese Länder waren französische Kolonien, der französische Staat und sein Geheimdienst hat noch heute erheblichen Einfluss dort und arbeitet natürlich auch mit kriminellen Strukturen.

Kommen wir zurück zu Frau Merkel, die in einer politischen Zwickmühle steckt.

Andre Fomin sieht die Rolle – oder vielmehr die Bredouille der Kanzlerin so:

Die Bundeskanzlerin spielt ein kluges Spiel, indem sie versucht, Europas Souveränität zu erhalten, während sie formell den US-Forderungen auf einem zweitrangigen Gleis nachkommt. Ohne Zweifel ist dieses Spiel von Washington schon durchschaut worden und der einzige Faktor, der ihre sofortige Amtsenthebung verhindert, ist das Fehlen eines vorbereiteten und lenkbaren Nachfolgers. Eine Medienkampagne gegen Frau Merkel ist unter dem Vorwand des Rapefugee-Skandals („Vergewaltiger-flüchtlinge“) dennoch voll im Gange.“

Merkel has to goIn den Medien wird Merkel scharf kritisiert und die „social media“ werden natürlich ebenso zur subtilen Volksverhetzung herangezogen: „Verhaftet Merkel“ und „Merkel muss weg!“ sind primitive Slogans, die in der aufgeheizten Stimmung (nach Köln) bei vielen Twitter-Geschädigten auf fruchtbaren Boden fallen.

Auch bei dieser Hetz-Kampagne hat die Cyber-Analyse ähnliche Ergebnisse gebracht, wie jene, die bereits oben erwähnt wurden:

Zwei Zentren für diese Kampagne wurden eruiert: @Trainspotter001 und @AmyMek. Von dort aus wurden die Anti-MerkelTweets über andere Twitter-Accounts vervielfältigt und weiter verbreitet. Die Tageszeiten, an denen diese aktiv sind, lassen darauf schließen, dass sie von der amerikanischen Westküste kommen.

@Trainspotter: seit März knapp 27.000 Tweets, das sind 88 pro Tag (das dürfte also ein Programm sein, das sich automatisch wiederholt: ein „Bot“), auch @AmyMek dürfte zu dieser Kategorie gehören.

Die „Re-Tweets“ werden natürlich auch von entsprechenden „Robotern“ manipuliert: z.B. durch @jjauthor, der seit 2010 täglich 300 „Meldungen“ abgibt und @Genophilia, der 87 Tweets pro Tag liefert. Diese Konten sind alle eng miteinander verflochten und multiplizieren dadurch gegenseitig ihre Wirkung, was ein Millionen-Publikum garantiert.

Dazu Fomin:

„Die vorgelegten Beweise zeigen deutlich, dass das gesamte Flüchtlingskombinat von US-gestützten Agenten eingefädelt wurde, um Kanzlerin Merkel etwas anzuhängen und sie vor Widerstand und einer unabhängigen Stellungnahme für die europäische Souveränität zu warnen.[…] Mit dem Ziel, die deutsche Führungspersönlichkeit aus ihrem Amt zu entfernen und Europa das TTIP aufzuzwingen.

Präsident Obama sagte nach einem Treffen mit Frau Merkel zur Außenpolitik der USA in einem Interview :

Wir müssen gelegentlich Ländern, die nicht tun, was wir brauchen, Daumenschrauben anlegen».

Daran sollten wir denken, wenn wieder gegen die Flüchtlinge Stimmung gemacht wird … nicht sie (Opfer der Globalisierung und der Aggression von „USrael“ und deren Komplizen wie Saudi Arabien, Katar, Türkei, etc.) bedrohen unsere Sicherheit und unsere „Werte“, sie werden nur als Werkzeug für politische Intrigen benutzt.

Die weiter oben erwähnte Formulierung des TIME-Magazins: [Merkel] „wielded mercy like a weapon ist sehr verräterisch. Niemand im deutschen Sprachraum würde eine solche Formulierung benutzen: „Mitleid als Waffe schwingen“

Greenhill refugees as weapons

Doch die psychopathischen Machteliten der USA benutzen alles, wirklich alles als politische „Waffe“ (siehe auch 4 GW) um ihre Macht zu erhalten.

Das Mitgefühl der Deutschen (prinzipiell ja eine gute Sache) wurde zuerst absichtlich angeheizt, dann die „Lawine“ der Migranten losgelassen und im dritten Akt der Inszenierung (Köln – Stimmungsmache in den Medien – Angst schüren, etc.) werden dann die Deutschen gegeneinander aufgebracht (Polarisierung im inneren, Rechtsruck) und Merkel enorm unter Druck gesetzt …

Das ist die Kunst der politischen Kriegsführung und niemand beherrscht diese besser als Merkels „transatlantische Partner“ …

Wann wacht die Frau endlich auf?

 

P.S.   Hasbara-Alarm!

Noch ein Auszug aus TIME: (zum Thema „Vergangenheitsbewältigung“ in Deutschland)

Deutschland hat die letzten 70 Jahre damit verbracht, ein Gegengift zu seiner nationalistischen, militaristischen, völkermordenden Vergangenheit zu finden … Merkel hat sich einem anderen Wertekanon verschrieben: Humanität, Großzügigkeit, Toleranz, um zu demonstrieren, dass die Stärke Deutschlands auch ein Schutz sein kann, anstatt ein Werkzeug zur Zerstörung…“

Kommentar:

quotation-ramsey-clark-world-war-crimeDie USA haben viel mehr Menschen entrechtet, gefoltert, vertrieben, getötet, Regierungen gestürzt, Terrorismus –  ja selbst „Menschenrechte“ als Waffe benutzt, … als Deutschland in seiner ganzen Geschichte .. doch diese düstere „Vergangenheit“ wird nie diskutiert ….stattdessen spielt sich die amerikanische Regierung bis heute als moralische Instanz auf und zerstört Länder im Namen von „Demokratie und Freiheit“ ….

 

 

 

 

Anschlag in Istanbul: BULLSHIT-ALARM

mass deceptionDespite this skepticism, US and European news services insist on serving up intelligence-insulting narratives seemingly designed for the minds of children, not educated, informed adults.   (Tony Cartalucci)“

(…die Presseagenturen servieren weiterhin [dämliche], die Intelligenz beleidigende Stories, die offensichtlich für den Verstand eines Kleinkindes konzipiert wurden, nicht für gebildete, informierte Erwachsene.

Dass diese Feststellung absolut zutreffend ist, und diese „Geschichten“ auch so von unseren Medien übernommen werden, zeigt ein kurzer Blick auf die „Berichte“ über den Anschlag in Istanbul, bei dem laut Behörden 10 deutsche Touristen getötet und 15 Menschen verletzt wurden. Dabei soll untersucht werden, ob diese einer logischen Überprüfung bzw. einem Reality-Check standhalten oder ob sie als „Bullshit“ einzuordnen sind.

Die zentrale Frage hier ist:

WIE  WIRD  DIE  IDENTITÄT  DES  TÄTERS  FESTGESTELLT?

(Wir sollen reflexartig, emotional auf Wörter wie „Selbstmordattentäter“ und „IS“ reagieren, nicht über die Herkunft und Qualität der Behauptungen nachdenken …)

TagesthemenBeginnen wir zunächst mit den „Tagesthemen“ der ARD vom 13. Jänner 2016 mit Caren Mioska. Die Anmoderation eines Videos beginnt sie (u.a.) mit folgenden Worten

Zu dem Anschlag hat sich bisher niemand bekannt. Seit heute wissen wir, dass es sich bei dem Täter um einen Syrer handeln soll, der sich erst vor wenigen Tagen als Flüchtling in der Türkei registriert hatte“.

Logik-Test: „Wir“ (die ARD) „wissen“ gar nichts, sondern geben eigentlich nur wieder, was die türkische Regierung gesagt hat (die als nicht vertrauenswürdig gelten muss, wenn man den geo- und machtpolitischen Kontext einbezieht)

Der Video-Beitrag beginnt mit dem „Gemeinsamen Gedenken“ der Opfer des Anschlags in Istanbul durch Innenminister de Maizière und seinem türkischen Amtskollegen, bei dem die Opferden Tod durch einen Selbstmordattentäter fanden. […] Laut Innenminister gibt es derzeit keine Hinweise, dass sich der Anschlag „gezielt“ auf deutsche Touristen richtete. [außer der Tatsache, dass alle Toten Deutsche sind …?!] Dann heißt es weiter:

„Unterdessen reagierten die unter Kritik geratenen Sicherheitskräfte: in sieben Städten des Landes wurden Razzien durchgeführt, mehrere Personen festgenommen. […] Der Selbstmordattentäter soll erst vor wenigen Tagen als syrischer Flüchtling registriert worden sein. Er stand nach (Aussagen von Premierminister Davotoglu) nicht unter polizeilicher Beobachtung.

Logik-Test: Wieso sollte sich ein Terrorist eine Woche vor einem Anschlag bei einer Behörde registrieren? Wie absurd ist das? Wo ist der schlüssige Beweis dafür, dass es sich um einen „Selbstmordattentäter“ handelte, dass er „Syrer“ und „Flüchtling“ war? (Mehr dazu weiter unten)

Nicht immer sind türkische Sicherheitskräfte entschlossen gegen den IS vorgegangen. Im Oktober 2014 standen Panzer auf den Hügeln vor Kobane und schauten tatenlos zu, wie Kämpfer des IS in die syrische Grenzstadt vorrückten. Die türkische Regierung sah in den syrischen Kurden ihren eigentlichen Gegner.“

Oft wurde der Türkei der Vorwurf gemacht, ihre Grenze für Kämpfer der Terrormiliz offenzuhalten. Im Jänner 2014 wurde nahe der türkischen Hafenstadt Adana ein Konvoi der türkischen Regierung mit Hilfslieferungen für Syrien gestoppt. Ob die mitgeführten Güter, darunter auch Waffen, tatsächlich auch für den IS bestimmt waren, ist bis heute unklar. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen eingestellt.“

Reality-Check: Diese perfide Darstellung des „türkischen „Engagements“ im Kampf gegen IS (und die anderen Terrorgruppen in Syrien) ist wirklich eine Beleidigung der Intelligenz und eine journalistische Frechheit, denn es war die – mutige – türkische Presse selbst, die den Waffenschmuggel aus der Türkei aufgedeckt hat. Dafür wurde der Chefredakteur Can Dündar (wie dutzende andere Journalisten) verhaftet und wird nun mit lebenslanger Haft bedroht.

2012 und 2013 führte die Türkei eine Liste von Ländern an, in denen die meisten Journalisten inhaftiert sind (noch vor Iran und China) und die Lage ist seitdem nicht besser geworden. Die AKP-Regierung unter Erdogan setzt die unabhängige Presse enorm unter Druck und betrachtet Kritik als ein Verbrechen. (Mehr dazu im Anhang)

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen eingestellt, das stimmt. Aber nicht, wegen Mangels an Beweisen, sondern weil die Regierung Erdogan das erzwungen und selbst die Polizeibeamten, die die Lkws durchsucht hatten sowie Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft in Adana einfach verhaften und austauschen ließ! Das sorgte für heftige Proteste der Opposition im türkischen Parlament, Aufregung im ganzen Land, worüber aber hier auch kein Wort verloren wird.

(Mehr dazu siehe diesen Beitrag, nach der Überschrift im Artikel „Back to Biden“)

Diesen Kontext zu unterschlagen, ist ein Skandal und eine Schande, denn die türkischen Journalisten riskieren ihre Freiheit, gefoltert zu werden und ihr Leben, während die gebührenfinanzierten „Papageien“ unseres Nachrichten-Verarschungsfernsehens für ihr Totalversagen als Journalisten hohe Gagen kassieren (von uns!).

Logik-Test: Wieso versteckt die türkische Regierung Waffen in einer „Hilfslieferung“, wenn sie nichts zu verbergen hat? Wieso verfolgt sie Journalisten, die darüber schreiben und Ermittlungsbeamte, die das untersuchen?

Cumhurriyet report(Dabei handelte es sich – in dieser einen Lieferung – nach den ermittelten Beweisen von Cumhurriyet um 1000 Mörser-Granaten, 50.000 Patronen, 30.000 MG-Patronen und hunderte Granatwerfer.)

Sehr spät ist die Türkei der US-geführten Anti-IS-Koalition beigetreten, und das mit begrenztem Engagement. Erst seit einigen Monaten wird der IS im Inland wirklich bekämpft. Allerdings scheint auch die Türkei dadurch zum Angriffsziel des IS zu werden.“

Genau das sollen wir glauben. Das ist das Ziel der PSYOP. Dafür mussten 10 Deutsche sterben.

Dann folgt ein 6-Sekunden-langer Soundbite des türkischen Politik-Wissenschaftlers Dr. Koray CALISKAN: „Der Anschlag war auch eine Botschaft des IS an die Türkei: stellt euch nicht gegen uns“ und eine ARD-Platitude über „gute Zusammenarbeit“ zwischen Deutschland und der Türkei.

Logik-Test: Wieso sollte die Türkei jetzt auf einmal den IS „im Inland wirklich bekämpfen“? Es gibt dutzende, internationale Reportagen und Augenzeugenberichte, die beweisen, dass die Regierung Erdogan die Terrorgruppen hegt und pflegt, also der „Türror-Pate“ ist, wie ich es ironisch genannt habe, weil er damit grandiose Pläne für die eigene Machterweiterung in der Region verwirklichen will. (Experten dazu -siehe weiter unten im Anhang).

Es ist viel wahrscheinlicher, dass die Regierung den Eindruck erwecken will, sie sei selbst ein „Terrorziel“ des IS, damit ihre wahre Rolle verschleiert wird und natürlich soll auch die deutsche Öffentlichkeit „schockiert“ werden („Empörungsmanagement“ nach Professor Mausfeld, weitere Effekte, siehe diesen Beitrag)

Dann folgt ein Interview mit Thomas de Maizière, (dem deutschen Innenminister), das hier unvollständig wiedergegeben wird (geführt von der sympathischen Caren Mioska).

Mioska 13 Jan MaiziereIhr muss man zugutehalten, dass sie zwar wichtige Fragen stellt, aber leider die abstrusesten Antworten kritiklos akzeptiert. (Ihr Gesichtsausdruck dabei spricht allerdings Bände)

 

Ein besonders schockierendes Beispiel dafür ist das:

Presse  SprachNONSENSEARD: Der Täter soll angeblich ein IS-Kämpfer gewesen sein, das hat die türkische Regierung schon 1 Stunde nach dem Anschlag verkündet. Hat man Ihnen gegenüber erklärt, wie man sich so schnell, so sicher sein konnte?

Antwort de Maizière: „Man hat diesen Mann insoweit identifiziert, als es ein Personaldokument gibt, aber ob dieses Personaldokument identisch ist, mit diesem Mann, ist alles noch Gegenstand der Aufklärung“,

Logik-Test: ????!!!! WIE BITTE? Leidet der deutsche Innenminister an Demenz? Schlüsseln wir diese Aussage auf:

  • Aussage 1: Man hat diesen Mann „durch ein Personaldokument“ identifiziert.
  • Aussage 2: Man weiß aber nicht, ob dieses „Personaldokument“ identisch ist, mit „diesem Mann“.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber um es salopp zu sagen „ich denk, mich tritt ein Pferd“. Was für ein kompletter Unsinn ist das denn? Warum wird das „Personaldokument“ nicht veröffentlicht? Warum gibt es kein scharfes Foto vom angeblichen Täter? Warum verhängte die türkische Regierung noch am gleichen Tag eine Nachrichtensperre? (In einer Demokratie unerhört) Die Antworten darauf kann man sich leicht ausmalen …

ARD: Nun hat ja die Türkei kein eindeutiges Verhältnis zum IS. Sie soll ja zeitweise sogar im Grenzgebiet mit dem IS kooperiert haben, um die kurdische PKK zu bekämpfen. Vertrauen Sie denn der türkischen Regierung im gemeinsamen Kampf gegen den IS?

de MaiziereTM: Ich glaube, diese Zeiten sind vorbei. Spätestens nach den verheerenden Anschlägen im letzten Herbst, wo über 100 Menschen umgekommen sind, wo die türkische Regierung das ausdrücklich dem IS zuordnet, ist die Haltung diesem gegenüber und den Terroristen eindeutig und ich kann mich über die Zusammenarbeit mit der Türkei gar nicht beklagen, sondern das ist gut und muss auch so sein. Dieser Anschlag richtete sich ja auch gegen alle, die für Freiheit eintreten (… deswegen müssen alle, die betroffen sind, eng zusammenarbeiten …

Reality Check: Die “verheerenden Anschläge im letzten Herbstwurden nie in einem rechtsstaatlichen Verfahren untersucht und IS hat sich nie dazu bekannt. Auch hier gibt es nur Angaben der türkischen Herrschafts-Regierung, die keinerlei Glaubwürdigkeit mehr hat – und – was viele Türken vermuten, wahrscheinlich selbst diese Terror-Anschläge – im klassischen Gladio-Stil – organisiert hat (die meisten Opfer waren linke Regierungsgegner oder pro-kurdisch). Sie hat ja von der Angststimmung, die dadurch entstanden ist, sehr profitiert und auch der Wahlkampf wurde enorm manipuliert.

Logik-Test: Die Tatsache, dass Erdogan den Tod „von über 100 Menschen dem „IS zuordnet“, ist absolut kein Beweis dafür, dass die türkische Regierung jetzt gegen die „Terror-Miliz“ kämpft. Wen will de Maizière hier verarschen? Er erweckt den Eindruck, die Türkei sei ein „verlässlicher Partner“, eine Demokratie, wie es immer heißt. (Obwohl er die Frage nach dem Vertrauen eigentlich nicht beantwortet hat ….)

DAVON KANN KEINE REDE SEIN.

Die ARD schneidet ein Interview mit Dr. Caliskan auf zwei Sätze zusammen. Was hat der Professor für Politikwissenschaft aber sonst noch über die Regierung Erdogan und die AKP (anderswo) gesagt, was der Zuschauer nicht wissen soll? (nur eine kleine Auswahl):

  • Erdogan ließ 2011 20% des Militärs verhaften und der ehemalige Generalstabschef wurde wegen „Terrorismus“ zu lebenslanger Haft verurteilt
  • Die Türkei hat unter Erdogan aufgehört, ein Rechtsstaat zu sein: die Justiz ist völlig politisiert und es wurde ein Duales Gerichtssystem geschaffen: eines für „normale“ Leute und ein zweites für „Terroristen“
  • Erdogan hat praktisch alle demokratischen Kontrollinstanzen ausgeschaltet
  • Auch die „innerparteiliche Demokratie ist tot”, es gibt keine politischen Diskussion in der AKP; bei Parteitagen tritt Erdogan auf wie ein Star (Führer-Kult), aber zwischen den Delegierten findet keine Debatte statt (sie kriechen ihm nur in den Hintern, weil das profitabel ist)
  • Die türkische Polizei verhält sich immer mehr wie das brutale, israelische Besatzungs-Militär : Kollektive Bestrafung für ganze Viertel, in denen demonstriert wird (durch große Mengen Tränengas) siehe Gezi-Park Demo; den Kurden ergeht es noch schlimmer …
  • Das Bildungssystem wird zunehmend islamisiert: 20% des Lehrplans beschäftigt sich mit der Religion
  • Die AKP will gar nicht in die EU, denn dann müsste sie die staatlichen Institutionen demokratisieren, was auf keinen Fall erwünscht ist, so Caliskan; die „Annäherung“ an die EU diente nur dazu, Stimmen zu gewinnen …

Auf den Punkt gebracht – Erdogan ist alles, was man Putin nur andichtet:

erdoganherrschsüchtig, größenwahnsinnig, hinterlistig, sehr korrupt und seine Außenpolitik ist aggressiv, irrational und kriminell (mehr dazu im Anhang)

Und dieser Mann füttert das BKA mit Informationen? Seine Regierung soll den Anschlag auf deutsche Touristen aufklären?

Ist unser Innenminister geistig behindert oder ist es ihm egal, dass er mit einem Mega-Arschloch (der Teil der faschistischen Muslim-Bruderschaft ist) „gut zusammenarbeitet“???

Ein Abgeordneter der Oppositionspartei CHP (Ciray) stellte im türkischen Parlament folgende Anfrage:

Der Staat, der die Identität des Bombers schon 10 Minuten nach der Tat bekanntgab, kannte sie wohl auch schon … vor der Explosion. Warum wurde er also nicht von den Behörden daran gehindert?

Çıray behauptet auch, dass Erdogan und seine AKP selbst für den Anschlag verantwortlich sind. Er sagte, der Tod von Zivilisten in der Türkei (in ähnlichen Anschlägen nach den verlorenen Wahlen am 7. Juni), sei kein Zufall gewesen. Diese Eskalation der Gewalt sei Folge der „radikal-fundamentalistischen Ideologie“ der AKP. Der Mann hat natürlich völlig Recht.

Frage: Wieso werden die Namen der deutschen Opfer nicht genannt?

2 DAS WUNDER DER „SPURENSICHERUNG“

Neben der „Personaldokument / Registrierungs-Story“ gibt es noch eine zweite, völlig absurde Behauptung:

Man habe den Mann anhand von Leichenteilen identifizieren können“ (Spiegel online, 13.1.2016)

REALITY-CHECK: Ein Mann, der sich (angeblich) selbst in die Luft gesprengt hat und demnach in tausend Stücke zerfetzt wurde), wird also als „Syrer“ identifiziert??? Als eine bestimmte Person? Wodurch???

The suicide bomber was identified as a Syrian born in 1988 following an inspection of a shredded body, and an investigation has been launched into those who have links to the perpetrator,” said Deputy Prime Minister Numan Kurtulmuş at a press conference in Ankara after a security meeting headed by the Turkish premier regarding the deadly attack.

Die türkische Zeitung Today’s Zaman (TZ) berichtete aber, der angebliche Täter Nabil FADLI (Jahrgang 1988) sei aus Saudi Arabien. (Inzwischen heißt es, er sei in Saudi Arabien geboren, aber als Kind ausgewandert, daher „Syrer“).

Komisch, wieso überrascht es mich nicht, dass neuerdings jedes Dreckschwein in den Medien ein „Syrer“ sein muss???

letusthinkforyouMERKE: Alle Angaben über den angeblichen Täter kommen nur von der türkischen Regierung, nicht von einer unabhängigen Kriminalpolizei oder einer unabhängigen Staatsanwaltschaft.

Das ganze Rechtssystem in der Türkei wird von der AKP beherrscht. Dieses enorm wichtige, politische Detail muss man als Kontext dazu stellen, sonst versteht niemand, was hier gespielt wird.

Er wurde mit Hilfe von Splittern aus seinem Schädel, seinem Gesicht und seiner Nägel identifiziert, die mit Daten der Einwanderungsbehörde abgeglichen wurden“, das berichtete die Nachrichtenagentur REUTERS und wurde – wie immer – von den Papageien der Presse übernommen.

LOGIK-TEST: Immigrationsbehörden füllen Formulare aus, machen Fotos, nehmen Fingerabdrücke ab, das ist normal. Aber wie bitte kann man diese Informationen mit Fragmenten von Körperteilen abstimmen? Das geht nur, wenn der „Migrant“ auch eine DNA-Probe abgegeben hat. Seit wann ist das üblich?

Und – noch einmal – die türkischen „Sicherheitsbehörden“ stehen 100% unter der Fuchtel von Erdogan und seiner faschistischen Partei, der AKP. Die Beweissicherung allgemein und die forensische Pathologie müssten also auf jedem Fall von Experten durchgeführt werden, die nichts mit Sultan Erdogan zu tun haben.

Nach neuesten Presseberichten hat sich jetzt die Familie des angeblichen Täters geäußert:

Nabil FadliSie sagten einer türkischen Presseagentur, dass sie sich für seine Tat schämten, von der sie nichts geahnt hatten.

Der IS hatte ihnen aber mitgeteilt, dass Fadli bei Kampfhandlungen mit der kurdischen PYD umgekommen war. Sie hätten dann den Koran für ihn gelesen, weil sie eben annahmen, er sei tot. Fadli sei nie in der Türkei gewesen, betonte sein Vater. Seine Frau lebt in Amarna, in der Nähe von Aleppo.

Wir verstehen nicht, wie er in die Türkei kam und wer ihn dazu gebracht hat, sich auf diese Weise umzubringen. Wir waren schockiert“ so der Vater. „Wir hoffen, dass alle Details dieses Vorfalls ans Licht kommen werden, inklusive der Art und Weise, wie Daesh (IS) oder die PKK-Terroristen Leute dazu überreden, Massaker zu begehen.“

Ja, lieber Herr Fadli, das hoffen wir auch und bezüglich der Methoden, wie Männer (die von ihrer Familie und ihren Freunden immer als „normal“ und freundlich beschrieben werden) dazu gebracht werden, solche ekelhaften Anschläge zu begehen (und einen grausigen Tod zu sterben), empfehle ich diesen Artikel. Darin wird viel erklärt, was unverständlich erscheint …

poison_propagandaAuch der Spiegel bringt natürlich die Story von der Registrierung als „Flüchtling“.

Der Artikel erwähnt zwar, das Attentat sei geeignet „die anti-islamische Stimmung in Deutschland anzuheizen“, versucht aber den Lesern einzureden, diese perfide Art, „Zwietracht zu säen“, sei eine Strategie des IS, damit sie mehr „radikalisierte“ Muslime rekrutieren können und der Einsatz der Bundeswehr in Syrien (noch mehr?) Ablehnung erfährt.

Das ist natürlich eine absichtliche Irreführung der Leser (ein „framing“).

IS sponsorsDa „IS“ ja (nur) eine politische Waffe der USA/NATO und ihrer fiesesten Verbündeten in der Region ist, kann man diese künstliche, gedopte Kreatur auch nicht für die Polarisierung des politischen Klimas in Deutschland verantwortlich machen.

Dass der Spiegel die Leser mit seiner „Pseudo-Analyse“ nur verarschen will, zeigt sich auch in diesem Absatz:

Mit dem Anschlag fordert der IS auch die türkische Regierung offen heraus. Nach den Anschlägen von Suruç und Ankara beschränkte sich die Reaktion der Regierung auf symbolische Militärschläge gegen die Dschihadisten. Priorität hatte bei den Militärs seit Monaten der Kampf gegen kurdische Separatisten im Südosten der Türkei.

Wir sehen also: Die gleiche (verlogene) Argumentation wie in der Tagesschau …

Das tödliche Terror-Theater in Istanbul soll den Eindruck vermitteln, die Türkei sei auch Opfer der fanatischen Islamisten, was natürlich eine völlige Inversion der Realität ist:

Die türkische Regierung ist der größte europäische Sponsor von IS, Al Nusra & Co., das wissen intelligente, kritische und gut informierte Menschen (wovon es beim Spiegel offenbar keiner bis in die Redaktion geschafft hat …).

Turkey symb IS The GuardianSelbst die Mainstream-Presse berichtet schon seit drei Jahren über die Unterstützung der Türkei für die Amphetamin-Banden, die Syrien terrorisieren (sie werden dort nur „Rebellen“, „Anti-Assad-Kräfte“ oder „gemäßigte“ Kämpfer genannt, um das Märchen vom „Bürgerkrieg“ und „legitimen“ Widerstand gegen den bösen Assad am Leben zu erhalten):

Schon 2012 bestätigte die New York Times, dass die CIA „militärischen Support“ an diese Gruppen von der Türkei aus organisiert. Dieses Logistikzentrum befindet sich nahe der Stadt Adana. Interessanterweise liegt in unmittelbarer Nähe die US-Militärbasis Incirlik, was für ein Zufall.“

Die Reaktion des türkischen „Informationsministers“: „Das ist ausgeschlossen. Die Türkei tut so etwas nicht.“

(Und das ist genau das, was auch der o.a. Spiegel-Artikel suggeriert: wer glaubt, dass IS für den Anschlag in Istanbul verantwortlich ist, lässt sich auch einreden, dass die Türkei ein Gegner bzw. Opfer der Terrorbanden in Syrien ist. Doch wie bei gründlichen Recherchen klar wird, ist Erdogan der „Kalif von IS“, also deren Sponsor und Beschützer.

Die Türkei hat auch aktiv in die Kämpfe auf Seiten der Terroristen eingegriffen: abgehörte Gespräche, die Cumhurriyet zugespielt wurden, sowie Videoaufnahmen bestätigten, was schon Augenzeugen und syrische Soldaten ausgesagt hatten:

Turkish forces support Al NusraBei den Kämpfen um die Stadt Kessab wurden die Al Nusra Kämpfer (Ableger von Al Kaida) von schwerer Artillerie und Helikoptern der türkischen Armee unterstützt. Nur deshalb gelang es dieser künstlichen „Opposition“, dieses Gebiet 2014 zu erobern bzw. 2015 erneut einzunehmen.

Aktuell: BULLSHIT aus dem Spiegel-Online:

„Die Türkei will nun aber verstärkt gegen den IS in Syrien vorgehen. Dabei soll Deutschland helfen, auch mit militärischen Mitteln, forderte der türkische Vize-Regierungschef Mehmet Simsek. Die Türkei ist wie Deutschland Teil der internationalen Koalition gegen den IS.“ (?!)  

FAKT: Die Türkei ist ein Mafia-Staat und Sponsor von Terror-Gruppen – nicht nur in Syrien (siehe auch Anhang).

FAZIT: die „Terror“-Verarschung geht weiter …und weil unsere Papageien-Journaille das fleißig unterstützt, müssen weiterhin Menschen sterben … nach Franzosen sind jetzt die Deutschen dran … (von Syrien ganz zu schweigen).

 

ANHANG

DIE WAHRE ROLLE DER TÜRKEI UND DER REGIERUNG ERDOGAN

INNENPOLITIK: Es geht ins türkische „Dritte Reich“ ….

Was sagen anerkannte, türkische Politikwissenschaftler zur Politik Erdogans und dem Zustand des türkischen Staates (die Demokratie liegt ja bereits im Koma):

Dr. Caliskan: Erdogan praktizierte (nach den verlorenen Wahlen im Juni 2015) die klassische Taktik der Destabilisierung: Politik der Angst also die „kontrollierte Verbreitung selektiver Gewalt“ durch die Regierung (sprich: Terror gegen bestimmte Gruppen, den der Staat selbst organisiert)

Dadurch gelang ihm, „dass die Leute bei der Wahl im November nicht eine rationale Entscheidung trafen, sondern emotional reagierten“: wegen der Terror-Angst. Die AKP-Regierung verfolgt demnach „eine politische Strategie der ständigen Krisensituation, die in Zukunft noch viel mehr angewendet werden wird, weil autoritäre Regime nur in Zeiten des „Ausnahmezustandes“ florieren können.

Dr. Caliskan betont, dass in einem globalen IndexRule of Law(also welche Länder die Kriterien eines Rechtsstaats in absteigender Reihenfolge erfüllen) die Türkei Platz 80 von 102 Ländern einnimmt, auf gleicher Ebene wie Usbekistan

Rule of Law 2015 index Turkey 80 of 102EU: Werte im Bereich 0,8   Türkei: 0,46

Auch bei Indikatoren für die Entwicklung zu einem autoritären Staat (Partei-Diktatur), qualifiziert sich die Erdogan-Regierung ganz vorne: von 11 erreichbaren Punkten (total autoritär) hat sie nach wissenschaftlichen Kriterien bereits 9 erreicht.

Professor Baskin Oran von der Universität Ankara teilte die Rolle der AKP unter Erdogan in zwei Phasen: Bis 2013 spielte sie vor, dass ihr Demokratie, EU-Annäherung, Kompromiss mit den Kurden, etc. wichtig sei. Die Türkei wurde in unseren Medien als „Erfolgs-Story einer gemäßigten, muslimischen Partei“ gefeiert, durch die „der konservative Islam mit der Demokratie zusammengeführt wurde“.

Doch dann wurde daraus eine „Dr.Jekyll & Mr.Hyde“ Story (Erdogans „dunkle Seite“ wurde sichtbar, (aber in unseren Medien weitgehend unterschlagen):

sultan-erdogan

Prof. Oran:

Erdogan tat alles, um ein „One-man“-Regime zu etablieren, das das parlamentarische System ersetzen sollte. Wie gelang ihm das?

  • Säkulare Institutionen wurden islamisiert (vor allem das Bildungssystem) und alle demokratischen Kontrollsysteme ausgeschaltet.
  • Er verfolgt eine Politik der Polarisierung und der Provokation gegenüber den Kurden und kultivierte eine Atmosphäre der Angst und Unsicherheit.
  • Er setzte die Legislative fünf Monate lang außer Kraft und unterstellte das Rechtssystem direkt dem Justizminister (Das „Recht“ bestimmt also die Partei bzw. ihr „Führer“ … das kennen wir doch schon …)
  • (Außenpolitik) Erdogan interpretierte den „Arabischen Frühling“ als tolle Gelegenheit, eine Art „Kalif“ zu werden, über ein Gebiet, das von Tunesien über Syrien in die Türkei reicht …
  • Er schickt Waffen und Kämpfer zum IS und kauft ihnen das gestohlene Öl ab; der Cumhurriyet Chefredakteur wurde verhaftet, weil er das aufdeckte
  • Erdogan sei die Macht zu Kopf gestiegen, er leide an übersteigertem Selbstbewusstsein und lebe in ständiger Angst gegenüber allen, die ihm nicht als Untertan begegnen, deshalb sei er so aggressiv gegenüber Kritikern …
  • Erdogan habe enorm von dem Klima der Angst profitiert, das er selbst geschaffen hat.
  • Kurdische Städte stehen monatelang unter Kriegsrecht; ihre getöteten Angehörigen werden in Kühltruhen gelagert, weil sich niemand auf die Straße traut, um sie zu beerdigen …
  • Als bei zwei Fußballspielen die Mannschaft eine Schweigeminute für die Opfer der Anschläge in Paris und Ankara einlegte, kamen Buh-Rufe und „Allah-u-Akbar“ aus dem türkischen Publikum.
  • Professor Oran zeigt einen Video-Clip (ab 37:00), in dem die „special teams“ der türkischen Polizei, ein kurdisches Opfer, (eine verstümmelte Leiche) angebunden an ein Auto, auf dem Boden hinter sich her schleifen (das passiert auch in Syrien unter IS) … nach diesen Exzessen feiern sie (schießen wild in die Luft) und rufen auch Allah-u-Akbar ….
  • Erdogan interpretierte 2 Ereignisse (die in einer Demokratie erlaubt sein müssen) als „Umsturzversuch“: die massiven Proteste in Gezi-Park (May 2013) und ebenso massive Korruptionsvorwürfe im Dezember 2015

Abdulhamit BiliciDer Herausgeber der Zeitung Today’s Zaman, Abdulhamid Bilici berichtet über die Situation der türkischen Presse (jenen 30%, die noch nicht von der Regierung beherrscht werden):

  • Eine befreundete Journalistin sei angeklagt worden, weil sie eine einzige Twitter-Meldung gepostet hatte, die Erdogan als Majestätsbeleidigung empfand. Dafür drohen ihr 10 Jahre Haft.
  • Kritische Redaktionen werden von der Polizei gestürmt und die Zeitung unter Kuratel gestellt; 1000 Journalisten wurden bereits entlassen (Gehaltsansprüche werden ignoriert);
  • Kurz vor der letzten Wahl wurden 2 TV-Sender und 2 Zeitungen geschlossen
  • Schon zwei „Tage vor dem G-20 Gipfel in Ankara wurden 16 TV-Sender „verdunkelt“. Kein EU-Politiker sagte etwas dazu.
  • Jeder, der etwas kritisches über die Regierung sagt, wird als Staatsfeind, Terrorist, Verräter kriminalisiert
  • „Du must gehorchen oder die Konsequenzen ertragen …“Ich verbringe immer mehr Zeit damit, mit Rechtsanwälten zu sprechen. Unsere Mitarbeiter haben Angst, dass sie morgen keinen Job mehr haben ..“

AUSSENPOLITIK:

DER TÜRROR-PATE AUF DEM WEG ZUM SULTANAT

(Merke: „Syrische Rebellen“ ist natürlich nur ein Tarnbegriff für Al Nusra, Al Kaida, IS & Co.)

Reuters Turkey nerve center for IS supportGeheimes, türkisches Nervenzentrum, als Kommandozentrale der militärischen und kommunikativen Unterstützung für die syrischen Rebellen

 

Türkei spielt (auch) zentrale Rolle im PSYCHOKRIEG gegen Syrien

Die Türkei beherbergt Terroristen innerhalb ihrer Grenzen und fördert ihre gewalttätigen und subversiven Aktivitäten auf syrischem Staatsgebiet. Während die USA und NATO eine ähnliche Situation zwischen Pakistan und Afghanistan als Vorwand für grenzüberschreitende Militäroperationen nehmen, sollen Syrien die Hände gebunden werden: so dass seine Truppen im Grenzgebiet sich nicht gegen die Terror-Netzwerke wehren können, die von NATO und den Golf-Staaten ausgehalten werden.

Syrische Rebellen sagen, die Türkei trainiert und bewaffnet sie

Syrian rebels say Turkey our friendRebellen in der Provinz Hatay sagten mir letzte Nacht, dass die Türkei nicht nur leichte Waffen an ausgewählte Kommandeure verteilt, sondern auch Syrer (?) in Istanbul trainiert. Die Männer, bei denen ich dabei war, wurden vom türkischen Geheimdienst überprüft und in den letzten Tagen eingesetzt. Große Mengen von AK-47 Gewehren werden vom türkischen Militär in die Grenzregion gebracht. Damit ist wohl ein Bericht der Washington Post bestäigt, dass die USA den Transfer von Waffen an die Rebellen ermöglicht, denn die Türkei würde sich ohne Zustimmung aus Washington nicht so weit aus dem Fenster lehnen …

Abgehörtes Gespräch von Regierungsmitgliedern, dem Stabschef des Militärs und dem Geheimdienst-Chef (wie man durch einen selbst-inszenierten Terroranschlag einen offiziellen Krieg gegen Syrien arrangieren könnte …)

Joe Biden: Türkei bewaffnet Extremisten in Syrien

Türkei ermöglicht Herstellung von Sarin in IS-kontrollierten Gebieten (und knüppelt die Presse nieder)

Ein Mitglied der türkischen Opposition, Eren Erdem (CHP), sagte im Parlament, es gäbe Beweise dafür, dass aus der Türkei Chemikalien zur Herstellung von Sarin an die Terroristen in Syrien geliefert werden und beschuldigte die Regierung, nichts dagegen zu unternehmen. Der Abgeordnete zeigte ein Gerichtsdokument (Kopie), aus dem hervorgeht, dass der Staatanwalt in Adana ein Untersuchungsverfahren eingeleitet hatte.

Darin sind Daten enthalten, die zeigen, dass dieses Material in den Camps von IS landet. Dies sei möglich, weil der türkische Geheimdienst daran beteiligt sei. Die Beweise dafür stammen aus abgehörten Telefongesprächen und wurden in der Zeitung Zaman veröffentlicht. Daraufhin stürmte die Polizei die Redaktionsräume, nahm den Chefredakteur fest und verhaftete landesweit weitere 34 Personen (darunter auch 3 Polizisten!).

Die eingeleitete Untersuchung der Staatsanwaltschaft (zulasten der Regierung) wurde aber abrupt wieder eingestellt…

Der Chefredakteur, Ekrem Dumanli (und vier weitere Medienleute) wurden wegen „Gründung einer bewaffneten Terrororganisation“ angeklagt und in Haft genommen.

journalists protest gov repressionDie türkische Journalisten-Vereinigung (TGC) und die Gewerkschaft protestierten dagegen und erinnerte die Regierung daran, dass es ihre Pflicht sei, den Medien zu gestatten, ihre Arbeit zu machen, ohne dass sie um ihren Job oder ihr Leben fürchten müssen. Die Öffentlichkeit habe ein Recht auf Information und auf die Wahrheit.

(ARD / ZDF / ORF & Co: Habt ihr das vergessen??? Ihr braucht ja wohl keine Angst vor Verhaftung zu haben … und betrügt uns trotzdem …)

Auch international gab es heftige Proteste.

Und was sagte Erdogan dazu? „Sie können sagen, was sie wollen. Das ist mir egal. Sie werden sehen, wie mächtig die türkische Republik ist.“