Corona Austria (2): Showdown

Erkenntnis: Es gab nie eine echte “COVID-19“-Epidemie in Österreich.

Sheep & PEEP

Das ganze Theater mit den Masken, dem „Abstand halten“, den Ausgehverboten, etc. ist nicht die notwendige Reaktion auf eine enorme gesundheitliche Bedrohung,  sondern die Konsequenz einer irreführenden Interpretation von Zahlen und Statistiken, auf die unsere Politiker entweder hereingefallen sind oder – noch schlimmer – die benutzt wurde, um festzustellen, wieweit der Gehorsam der Bevölkerung gegenüber illegitimen Maßnahmen getrieben werden kann.

Die auf diese Weise geschürte Angst ist keine Rechtfertigung für die massive Verletzung von Grundrechten und jeder, der diese Irreführung unterstützt hat (vor allem auch die folgsame Journaille), sollte dafür zur Rechenschaft gezogen werden.

In Ergänzung zum letzten Beitrag soll hier der Beweis geführt werden, wie die „Fata Corona“ entstanden ist: Durch die unverzerrte Darstellung von Zahlen und durch die Aussagen renommierter Wissenschaftler (siehe Links ganz unten), die sich nicht „den Mund verbieten“ lassen.

DIE FALSCHE PRÄSENTATION UND INTERPRETATION VON ZAHLEN

What the state is hiding Prof LancetAm 18.Mai 2020 veröffentlichte die Website „ynetnews.com“  einen sehr interessanten Podcast zum Thema „Corona-Virus“, der uns alle aufrütteln sollte: Dr. Doron Lancet (Professor am Institut für Molekulare Genetik, Weizmann Institute of Science, Israel) erklärt darin

Was uns der Staat über den CoV-Ausbruch verschweigt“.

Er bezieht sich zwar einerseits auf die politischen Verhältnisse in Israel, doch andererseits sind seine Erläuterungen über die epidemiologischen Zahlen und die damit verbundenen „Kurven“ auch für Vergleiche zwischen Ländern von enormer Wichtigkeit.

Was erfahren wir also von ihm?

Der israelische Premierminister hat sich quasi als „Retter der Nation“ präsentiert, weil die Infektions- und Todeszahlen in Israel viel niedriger sind, als in anderen Ländern und als Grund dafür, seine „Lock-down“-Politik angeführt. (Auch in Österreich und Deutschland wird das ja so gesehen)

Doch Prof. Lancet bezweifelt diese Darstellung, weil die Analyse der Ausbreitungsdaten einen klaren Trend zeigt und zwar in allen betroffenen Ländern, obwohl sehr unterschiedliche „social-distancing“ Maßnahmen praktiziert wurden. Dazu einige Beispiele, wobei die beiden letzten Länder viel geringere Isolations-Maßnahmen ergriffen als die anderen.

  • Israel: von 30% pro Tag auf 1% innerhalb von 40 Tagen
  • Schweden: von 40% pro Tag auf 3% innerhalb von 54 Tagen;
  • Weißrussland: von 25%  auf 4% innerhalb von 43 Tagen

Prof. Lancet erklärt, dass das zentrale Modell der Epidemiologie (SIR) genau dieses Ergebnis kalkuliert: Man geht von 100% am ersten Tag aus, doch nach zwei Wochen hat die Wachstumsrate stark abgenommen (25%)  und schrumpft schließlich auf eine einstellige Zahl, die immer kleiner wird.

Wenn sich eine Infektion exponentiell verbreitet, gäbe es am 20.Tag eine Million Mal mehr Patienten als am Anfang. Doch die Dynamik der Ausbreitung  war tatsächlich viel schwächer. Die sinkende Zahl der Erkrankungen sei aber nicht auf die Isolations-Maßnahmen zurückzuführen,  sondern diese hätten höchstens den natürlichen Abwärtstrend ergänzt. Dazu klare Worte von Professor Lancet:

3 Lockdown Saviour-Illusion Prof Lancet

Die Analyse der Daten aus aller Welt  (in Verbindung mit dem SIR-Modell) zeigen  also, dass die behauptete Schutzwirkung der Isolationsmaßnahmen eine ILLUSION ist, weil die echten Daten der Öffentlichkeit nicht gezeigt wurden.

Wie üblich ist unsere Fließband-Journaille Teil des Problems (Angstmache und „amplifier“ der Regierung statt Aufklärung). Prof. Lancet beklagt, dass jede kleine Veränderung in den Zahlen in eine beängstigende Schlagzeile verwandelt wird und betont:

Prof Lancet Cov decline all countries

Wir dürfen uns aber davon nicht blind machen lassen für die positive Tatsache, dass es in allen Ländern einen Abwärtstrend gibt.

Auch die angebliche  „Bedrohung durch eine zweite Welle“ sollte auf die gleiche, kritische Weise hinterfragt werden. Schließlich kehrt auch die „Grippewelle“ jedes Jahr wieder (mit tausenden Toten) und auch Influenza-Viren ändern sich und können im nächsten Jahr gefährlicher sein.

Das dürfe aber nicht verwechselt werden mit der Wiederkehr desselben Virus, das sich bereits „auf dem absteigenden Ast“ befindet.

Auch hier fungiere die Presse wieder als Angst-Verstärker, weil sie z.B. Zahlen aus China falsch interpretiert: (Die Zahl neuer Infektionen stieg Mitte April wieder an, auf 350). Doch Prof. Lancet betont, das sei bezogen auf die Gesamt-Infektionsrate nur eine Zunahme. von 0,43% und kein Indiz für eine „zweite Welle“ (die bei uns geradezu heraufbeschworen wird…)

Die wichtigste Erkenntnis folgt am Ende des Artikels (letzter Absatz unten):

1 half pc end of epidemic Prof Lancet

Die Berater und Medien ignorieren die Tatsache, dass in allen Ländern – ohne Ausnahme – eine Epidemie ihr Endstadium erreicht hat, wenn der Prozentsatz der Infizierten bezogen auf die Gesamtbevölkerung nicht über 0,5% hinausgeht.

Und wie sieht das nun in Österreich aus?  (Stand: 27.5. – Mehr Zahlen-Analyse weiter unten)

  • Es gibt derzeit 718 Infizierte, die als „Erkrankte“ ausgewiesen werden, obwohl 602 davon nicht im Krankenhaus sind, also entweder keine Symptome haben oder einen sehr milden Verlauf einer angeblich „sehr gefährlichen“ Infektion.
  • Das „Endstadium der Epidemie“ (nach Prof. Lancet) wäre in Österreich bei ca. 45.000 Infizierten erreicht.
  • Doch wir hatten nie mehr als 16.514 nachgewiesene Infektionen, das sind 0,18% der Bevölkerung.

718 Infizierte von 8,9 Millionen Österreichern, (das sind 0,0081%) und davon sind allein in Wien 440 Personen betroffen. D.h. der Rest von Österreich hat gerade mal 278 Infizierte, das sind 0,0031% (also 3 von 100.000). Diese Werte sind so niedrig, dass sie statistisch irrelevant sind. (Selbst wenn man eine 10-fache  Dunkelziffer annimmt, sind es 0,031% Infizierte).

Anders ausgedrückt, wenn Sie in einem Bundesland (außer Wien) leben, müssen sie erst 33.000 Menschen treffen, damit sie die Chance haben, einem „Erkrankten“ zu begegnen. Und auch das ist praktisch unmöglich, weil ja alle positiv getesteten unter Quarantäne gestellt werden, aber selbst wenn sich jemand nicht daran halten würde, wäre die Chance der Ansteckung praktisch „Null“.

Fazit: Die „furchtbare“ Epidemie hat in Wahrheit nie stattgefunden.

Die Zahlen wurden so präsentiert, dass eine aussagekräftige, evidenz-basierte Interpretation (was die Gefahr der Ansteckung angeht) nicht stattfinden konnte. Dazu noch einmal Professor Lancet, der auch die niedrigen Infektionszahlen in anderen Ländern konstatiert und  sich dann wundert:

99% not infected Prof Lancet

Niemand fragt sich, wie es möglich ist, dass 99,5% der Weltbevölkerung NICHT infiziert wurden“.

Der Anstieg der Infektionen (das Tempo der Ausbreitung) kann zwar durch Isolationsmaßnahmen reduziert werden, doch die Zahl der Todesfälle hängt in keiner Weise  vom „social-distancing“ ab, sondern (wie auch die Infektionsanfälligkeit) vom Gesundheitszustand der Bevölkerung (vor allem der Prävalenz chronischer Krankheiten) und vom Zustand des Gesundheitssystems in dem jeweiligen Land, betont Professor Lancet und er hat natürlich recht.

Misinformation CoV Prof Lancet

Sein Fazit (für Israel, gilt aber auch für Österreich und Deutschland):

  • Die Öffentlichkeit wurde nie angemessen über die gängigen, epidemiologischen Modelle informiert, die es ermöglichen, die Entwicklung vorherzusagen und Notfallmaßnahmen so zu gestalten, dass der wirtschaftliche Schaden möglichst gering bleibt.
  • Die Informationen, die man der Bevölkerung zukommen ließ, hatten keine seriöse analytische Grundlage, sondern beruhten auf Selbstgefälligkeit (von Politikern und Beratern) und unbegründeten (Katastrophen-) Warnungen.

 ENGLAND: FACT VERSUS FEAR

Chris Whitty wikipediaEin zweites, aktuelles Beispiel kommt aus England (Wo auch mit Angst operiert wird, doch ….) Dort gab der „Chief Medical Officer“ (der höchste Berater der britischen Regierung  für Gesundheitsfragen) der Arzt und Epidemiologe  Dr. Chris Whitty am 11. Mai  vor der Presse folgendes bekannt:

  • Die Gefahr an COVID-19 zu sterben, ist sehr gering.
  • Die meisten merken gar nichts von der Infektion, weil keine Symptome vorhanden sind
  • Von denen, die Symptome haben, wird die große Mehrheit (80%) einen milden Verlauf haben; (ein paar Tage Bettruhe, aber kein Arztbesuch notwendig)
  • Eine kleine Minderheit muss ins Krankenhaus, aber die meisten davon brauchen nur Sauerstoff und können bald wieder nach Hause
  • Ein kleiner Anteil der Hospitalisierten wird eine intensivmedizinische Behandlung brauchen (1% oder weniger) und selbst in der höchsten Risikogruppe sind das erheblich weniger als 20%;

Englischer O-Ton:  https://www.youtube.com/watch?v=adj8MCsZKlg

“…clearly is a very serious epidemic but equally the fact that actually the very great majority of the people will not die from it“ .. of those who do, some will get the virus without even knowing it…with no symptoms at all (asymptomatic)

Of those who get symptoms, the great majority (probably 80%) will have a mild or moderate disease …. (go to bed for a few days) not bad enough for them to have to go to the doctor. An unfortunate minority will have to go as far as the hospital but the majority of  those will just need oxygen and then leave hospital  ..

A minority of those will end up having to go to severe and critical care, 1% or possibly even lesseven in the highest risk group this is significantly less than 20% … the great majority will not die ..

Das sind nur zwei Experten-Stimmen von vielen, die klar zum Ausdruck bringen, dass die geschürten Ängste und extremen Maßnahmen in keinem legitimen Verhältnis zur tatsächlichen Gefahr stehen. Durch tägliche Veröffentlichung von kumulierten Zahlen und fehlenden Kontext  wird das wirkliche Ausmaß der „Epidemie“ nicht erkennbar und erscheint gravierender als die reale Situation.

ZAHLEN AUS ÖSTERREICH

In Italien hat das „ISS“ (Istituto Superiore di Sanita) die oberste Gesundheitsbehörde) sehr gute Info-Graphiken veröffentlicht, die auf einen Blick eine Beurteilung der COVID-19 Situation ermöglichen. Zusätzlich wurden Informationen über die Todesfälle (da erfahren wir z.B. dass 68% der Verstorbenen an Bluthochdruck litt) und Daten aus den Regionen zur Verfügung gestellt.

ISS Covid-19 severity pc May 23Das ISS zeigt auch, wie das Verhältnis der leichten und schweren Fälle ist und wie viele gar keine Symptome haben (also „positiv“ getestet aber nicht krank sind). Österreich ist anscheinend dazu nicht in der Lage (und dass bei einer Regierung, die den Drang zur „Digitalisierung“ wie ein Mantra herunterbetet), denn was hier (auf dem „Dashboard“) an Diagrammen geboten wird, ist sehr mickrig.

Hier das übliche Bild:

Dashboard Data Cov Austria 25-5

Zunächst fällt auf, dass die Daten nur getrennt verfügbar sind, (hier 2 gemeinsam gezeigt) man muss verschiedene Menüs anklicken, um die wichtigsten Zahlen zu sehen. Die Zahlen sind so kombiniert (bzw. von einander isoliert), dass eine aussagekräftige Analyse der Beziehungen nicht unmittelbar möglich ist: Links sieht man (sehr groß) die Zahl der „aktuell Erkrankten“. Darunter die Zahl der „jemals positiv Getesteten“.

Warum werden diese beiden Zahlen (so kombiniert) dargestellt?  Was bringt das an Erkenntnis? Gar nichts. Im Gegenteil, es fehlen die richtigen Bezugsgrößen. Die Darstellung der Zahlen müsste also so erfolgen, damit man sofort das relevante Verhältnis sieht (nicht einmal der „Color-Code“ des Dashboards macht Sinn, deshalb habe ich hier die Farben entsprechend angepasst)  (Stand:  26. Mai  20:00)

adjusted Dashboard CoV-Data Austria 26-5

Damit wird sofort klar, was hier los ist: Es gibt keine „Epidemie“  wenn

  • COVID-19 Patienten gerade mal 0,78% der verfügbaren Spitalsbetten und 3,62% der Intensivbetten belegen und
  • 732 sind nicht „aktuell erkrankt“, weil 605 davon keine Spitalsbehandlung brauchen, was weil sie entweder gar keine oder sehr milde Symptome haben; wirklich krank sind nur die 127 (95+32)
  • nur 4% der Tests (über den gesamten Beobachtungszeitraum) positiv sind (vergl. Grippe-Monitoring: bis 70%!).

Was aus diesen Daten aber gar nicht erkennbar ist, ist die Veränderungsrate und diese zeigt am deutlichsten den Trend (gegen Null):

Die Anzahl der Tests stieg in der Zeit von

22.5 bis 26.5. von 390.488 auf 411.185 also um 20.697.  Die Anzahl der positiven Tests stieg von 16.388 auf 16.497, also um 109.

Das bedeutet 0,52% der Tests waren positiv. Das ist epidemiologisch betrachtet, ein Witz. (Sie müssen tausend Tests machen, damit Sie 5 Positive finden, was auch bedeutet, dass die „false-positive“ Rate (mind.2% bei PCR) immer gravierender wirdBei 1000 Tests sind 20 falsch positiv; also z.B. 500 (50%) statt 480; wenn aber nur mehr 0,5% „positiv“, dann liegt das innerhalb der Fehlerrate; das wirkliche Ergebnis kann also Null sein…)

Es gibt aber intelligente Leute in Österreich, die sich die Mühe gemacht haben, die COVID-19 Zahlen in Diagrammen so darzustellen, dass man wirklich etwas damit anfangen kann. Zu den besten Websites gehört auf jeden Fall diese:

https://corona.zahlen.online/disp/austria

Dort findet man die wichtigsten Zahlen zur Epidemiologie und kann sich durch Klicken aussuchen, welche Länder man vergleichen möchte.

CoV infection trend Austria Was man hier deutlich sieht, ist die Tatsache, dass bereits am 3. April (eigentlich Ende März, weil die Meldungen ja zeitverzögert sind) der Höhepunkt („Peak“) der „Epidemie“ überschritten war, weil die Zahl der akut Infizierten seitdem ständig sinkt und die Zahl der sich erholenden stärker steigt. (wobei der konkrete Anteil der Leute ohne Symptome nicht erkennbar ist, weil die Regierung diese Zahlen nicht veröffentlicht)

Diese Relation ist unverzichtbar, um zu sehen, dass die Gefahr einer unbeherrschbaren Ausbreitung und damit Überlastung der Krankenhäuser seit diesem Zeitpunkt sehr unrealistisch, man könnte auch sagen, vorbei war.

Die Medien haben aber stets die Zahl der „jemals“ Infizierten hochgehalten, die natürlich ständig zunimmt, wenn man jeden Tag mehr Tests macht und die anderen Werte so voneinander isoliert, dass ihre wahre Bedeutung nicht erkennbar war (also genau das, was Prof. Lancet und andere kritisiert haben).

Es gab also aus dieser Perspektive keine Notwendigkeit, die restriktiven Maßnahmen (vor allem Maske) nach Ostern zu verlängern.

Es gibt absolut keinen wissenschaftlich fundierten Grund, warum wir immer noch mit Masken einkaufen gehen müssen, das Theater mit dem Abstand mitmachen (Viren können sich nicht bewegen und schon gar nicht „Weitspringen“ bis 1,49m!) ) und im Restaurant von aliens bedient werden …

Wie lange lassen wir uns diesen gefährlichen Unsinn noch gefallen? Das Tragen der Masken suggeriert eine permanente Gefahr, macht Angst und erzeugt eine Spaltung in der Gesellschaft (die Non-Konformisten werden zu „Gefährdern“ degradiert und häufig denunziert). Der Sauerstoff-Mangel in der Maske reduziert die Fähigkeit des Immunsystems sich gegen Infektionen zu wehren und kann sogar eine eventuelle Virenlast in der Nase erhöhen. (siehe Links unten).

DIE  ZIGARETTE  ALS  MASSENMÖRDER: WHO CARES?  

Tobacco mass murder

Gegen Rauchverbote hat sich die Politik (in Österreich und Deutschland)  30 Jahre lang gewehrt.

In der EU sterben jedes Jahr 700.000 Menschen an den Folgen des Rauchens.

In Österreich sind es ca. 14.000. (Vergleiche mit COVID-19: 645)

Jeder einzelne davon könnte noch leben, wenn Zigaretten verboten wären und chronische Krankheiten wie COPD, Gefäß- bzw. Herzkrankheiten und Krebs würden stark zurückgehen.

Österreich war jahrelang Spitzenreiter in der europäischen Raucher-Statistik, was die Zahl der gerauchten Zigaretten pro Tag betraf, aber vor allem beim Anteil der rauchenden 13-15-jährigen Mädchen, eine besondere Schande.

(Die Tabakindustrie war begeistert, weil die österreichischen Politiker ihre perfide PR-Kampagne voll unterstützten. Das wissen wir, weil ein großer Zivilprozess in den USA stattfand und dabei tausende Dokumente und „Strategiepapiere“ der Tabakkonzerne ans Licht kamen (die Konzerne wurden wegen einer „kriminellen Verschwörung“  verurteilt, auf Basis von Gesetzen (RICOH), die gegen das organisierte Verbrechen erlassen worden waren…)

THE VERDICT IS IN Tobacco organized Crime

Und alle Gesundheitsminister, die (mit dem Hinweis auf „Toleranz“) Rauchverbote jahrelang verhindert haben, waren von der ÖVP.

In dieser Zeit sind mehr als 100.000 Menschen durch  Tabakkonsum oder Passivrauchen  gestorben.

So viel zum Thema „Leben retten“ als  absurdes, politisches Theater. 

Quellen:

 

 

 

„Corona 9/11“: Die Magie der Zahlen

3 Charité-Justus v Dohanyi als Robert Koch

Robert Koch gespielt von Justus von Dohnanyi in der hervorragenden ARD-Serie Charité

Wer noch in der Lage ist “ohne Anleitung” nachzudenken und die „Meldungen“  der Medien zu COVID-19 kritisch zu hinterfragen, müsste inzwischen erkannt haben, dass hier die politische Inszenierung einer „furchtbaren“ Krise stattfindet, die es so nicht gibt.

Im letzten Beitrag wurde ja schon ausgeführt, dass die uns ständig präsentierten Zahlen bzw. deren Interpretation irreführend und manipulativ sind, was die genannten Wissenschaftler ja auch massiv kritisieren.

Ich möchte das zunächst noch einmal anhand aktueller Zahlen aus Deutschland verdeutlichen. Das Robert-Koch-Institut hat auf seiner relevanten Homepage folgende aktuelle Zahlen:  (Tabellen-Ausschnitt; die Original-Tabelle zeigt auch Bundesländer-Werte)

RKI COVID-19 Fallzahlen 10-4

Fallzahlen „113.525“ klingt auf den ersten Blick nach sehr vielen Menschen, (zu den „steigenden“ Fallzahlen siehe weiter unten) doch bei einer Bevölkerung von ca. 83 Millionen sind das nicht einmal 0,14%.  

Auch die 2.373 Toten (bei denen COVID-19 als grundlegende Todesursache nicht durch  Autopsie / Histopathologie nachgewiesen wurde; sondern nur eine Korrelation besteht) verblassen, wenn man sich ansieht, woran – und wie viele – Deutsche „immer“ sterben (mehr als 200.000 pro Quartal):

Das allgemeine Sterberisiko  für COVID-19 ist also keine Rechtfertigung für die Verletzung von Grundrechten (bei Millionen Menschen…)

Major Causes of death Germany 2017

Im Jahr 2017 verstarben in Deutschland insgesamt 932. 272 Menschen (+2,3 % Vorjahr).  Davon

  • 37,0 % an Herz-/Kreislauferkrankungen – in Zahlen (344.524)
  • 24,4% an Krebs – (590)  (davon Bronchial- u. Lungenkrebs (45.100 ); bei Frauen Brustkrebs (18.396)
  • 7,3% Atemwegserkrankungen (400) (darunter 3,44 %  (32.100) an  COPD  u. 2,26% an Lungenentzündung (21.100)
  • 4,2% an Demenzkrankheiten (39.500)

Der Tod von hunderttausenden  Menschen wäre vermeidbar gewesen, wenn man die wichtigsten Risikofaktoren (allen voran das Rauchen) schon vor Jahren durch Aufklärung bekämpft bzw. schädliche Produkte verboten hätte.

Das sind statistisch gesehen pro Monat ca. 77.000  Tote, in einem Quartal also 231.000. Dazu „COVID-19“:   2.373  und das nicht als Todesursache bewiesen, was das RKI ja auch im „Lagebericht“ einräumt:

RKI Todesfälle COVID-19 Korrelation nicht Kausation

Was sind aber nun diese „Fallzahlen“ wirklich?  Leute, die positiv getestet wurden, deren Beschwerden aber nicht von einem „grippalen Infekt“ zu unterscheiden sind. Nach anderen Viren oder Ursachen wird aber nicht gesucht.

Diese  Darstellung der Zahlen ist irreführend, weil genaue Definitionen ebenso fehlen wie  klare, zeitliche Bezugsgrößen.  Es müsste auch erkennbar sein, seit welchem Datum diese Zahlen erfasst werden, da sie ja kumulativ sind.

Die Experten vom RKI wissen das natürlich und praktizieren das ja auch – z.B. im Rahmen des wöchentlichen Influenza-Monitorings (Grippe/grippaler Infekt – internationale Abk: ILI influenza-like-illness) und so sieht das dann aus:

RKI Influenza Monitor KW 14

Zur realistischen Beurteilung der „Gefahr“ durch COVID-19 muss man aber mehr Informationen haben, z.B.

  • Wie viele (in %) der „Fälle“ haben jeweils keine / nur leichte / gravierende Symptome/ Beschwerden?
  • Wie viele (in %) müssen ins Krankenhaus bzw. in die Intensivstation?
  • Wie viele (in %) haben chronische Erkrankungen und welche?
  • Wie verteilen sich die 3 o.a. Daten auf die Altersgruppen?
  • Wie viele (in %) nehmen Medikamente, die das Immunsystem belasten (und es dem Virus leichter machen)?

Die bloße Veröffentlichung der täglichen „Fallzahlen“ (+ Todesfälle) in den Medien macht es unmöglich zu erkennen,  was das tatsächlich bedeutet.  Aus dem „Lagebericht“  des RKI vom 10. April 2020  ist zu entnehmen: (die hier gezeigte Liste ist ein Ausschnitt):

RKI Aktuelle Lage Cov-2 10-4

Zu den „Inzidenzen“  von COVID-19 (137 pro 100 T in ganz Deutschland) ist anzumerken, dass 530 pro 100 T Einwohner in der BRD  jedes Jahr nur an ischämischen Herzkrankheiten sterben.

Die Zahl „113.000“ hört sich nach viel an, doch nur wenn sie in einem  Kontext-Vakuum präsentiert wird. Aus der RKI-Meldung (oben-gelb markiert)  sehen wir, dass für die Winter-Saison 2019/2020 in Deutschland   183.531 Influenza-Infektionen bestätigt sind, (Dunkelziffer 10-20 x höher) was aber niemand interessiert, weil die ganze Aufmerksamkeit nur „Corona-Virus“ gilt (das Virus heißt SARS-CoV-2; Corona-Viren-Arten gibt es hunderte)

Die folgende  Tabelle fasst die  Zahlen des RKI  im Wochenrhythmus zusammen (die „Lageberichte“  zu COVID-19 werden seit März täglich veröffentlicht):

RKI Cov-Daten März-April 1

Was kann man aus diesen Zahlen ableiten?  Auf den ersten Blick eine Erkenntnis, die Angst macht:

In ca. 5 Wochen eine Steigerung der „Fälle“ von 262  auf mehr als 110.000.  Das sieht wirklich nach  massiver, unaufhaltsamer Verbreitung aus.

Auch die CFR (Case-Fatality-Rate: sie soll das generelle Sterberisiko für diese Krankheit abbilden) ist um  mehr als das 6-fache  erhöht.  Übrigens, „Genesen“, also wie viele die Krankheit überstanden  haben, wird nicht statistisch erfasst, sondern nur geschätzt.

Doch Zahlen, die ohne richtigen Kontext und Hintergrund-Information präsentiert werden, können die Realität völlig verzerren und das passiert hier auch. Schauen wir uns deshalb an, welche anderen Tabellen bzw. Informationen das RKI vorrätig hat, um der Wahrheit näher zu kommen:

RKI SARS-CoV-2 Testing increase

Tabelle 1:  Im März 2020 stieg die Zahl der Tests für SARS-CoV-2 in Deutschland massiv an:

  • 4 mal so viele Proben getestet
  • 2,7-mal so viele positive Ergebnisse

Sieht man nur die enorme Steigerung der „Fallzahlen“ (262-100.000), könnte das Panik erzeugen, weil die Ausbreitung des Virus anscheinend nicht zu stoppen ist. Doch diese muss eben mit der enormen Steigerung der durchgeführten Tests in Verbindung gebracht werden. Nur dann sieht man, dass es kein exponentielles Wachstum gibt.

Zwei andere Beispiele: Wenn ich jede Woche immer mehr Radarfallen in einem Bundesland (versteckt) aufstelle, wird sich automatisch die Zahl der Radarstrafen stark erhöhen und es sieht dann so aus, als ob es immer mehr „Raser“ gibt, ein Trugschluss. 

Wir wissen alle, dass täglich in Europa tausende Verkehrsunfälle stattfinden, wobei Menschen schwer verletzt und getötet werden. Diese Zahlen werden aber nicht laufend veröffentlicht. Wenn wir seit zwei Monaten diese Toten (kumulativ) zählen würden und jede Woche die erfasste Datenmenge verdoppeln oder verdreifachen, kämen „Horrorzahlen“ heraus und man müsste sich fragen, ob der Straßenverkehr nicht eingestellt werden müsste, „um Leben zu retten“.

Wirklich seriös wäre es, wenn jede Woche die gleiche Zahl an Tests  (stichprobenartig und repräsentativ für die Bevölkerung) durchgeführt wird, denn dann sieht man sofort die echten Veränderungen. Doch die Verwirrung geht noch weiter, wenn man das liest:

RKI Cov-2 only 7percent pos

Seit Test-Beginn wurden also bei fast 1 Million Tests  in nur 7% der Proben  das SARS-CoV-2 Virus gefunden – das ist sehr wenig für ein Virus, das sich „rasant ausbreitet“ und das gesellschaftliche Leben ruiniert. Aber es kommt noch besser, denn das RKI teilt uns mit

RKI Cov-2 no tests not no of patients

„Die Zahl der Tests ist nicht gleichbedeutend mit der Zahl der infizierten Personen“ Wieso werden diese Zahlen dann als solche präsentiert?

Auch wird hier anscheinend „mehrgleisig“ gefahren, es gibt mehrere Statistiken zu den Test-Ergebnissen, die aber nirgendwo zusammengeführt werden. So wird jetzt z.B. das ARS-System (Überwachung der Antibiotika-Resistenz)  auch zur Erfassung von SARS-CoV-2 Daten verwendet (nur Zahl der Tests).

RKI ARS CoV Surveillance 7 pc

Auf „freiwilliger“ Basis  übermittelten 48 Labore (also ein Drittel aller relevanten Labore)  ihre Testergebnisse in Woche 13 an das RKI mit folgendem Ergebnis (Tabelle 1) Doch auch hier gibt es offenbar kein standardisiertes, koordiniertes und verifiziertes Vorgehen (die Labore sind private Unternehmen und es gibt keine QM-Standards, die für alle gelten müssen; so ist z.B. bei 15% der Tests ist nicht einmal das Geschlecht der Person bekannt…), Außerdem räumt das RKI ein, dass diese Ergebnisse nicht „repräsentativ“, aber für bestimmte Regionen „aussagekräftig“ sind.

Die Verwirrung geht aber noch mal weiter, denn die 213.532 Tests entsprechen auch hier nicht der gleichen Personenanzahl. Diese ist nämlich nur 195.856, weil mehr als 14.000 Personen  (7,2%) mehrfach getestet wurden; womit auch der „positive“ Anteil von 7,7% seine Aussagekraft verliert.

Und dann ist da noch die „Bewertung der epidemiologischen Lage“, wo es heißt:

RKI Epidem SitRep KW 14

Die akuten Atemwegserkrankungen (mit den gleichen Symptomen wie COVID-19) sind also im Abklingen (wie jedes Jahr im Frühling). Unter den eingesandten Proben wurde nur mehr bei 1% Influenza-Viren gefunden.

In nur EINER Probe (von 87 Stichproben) wurde das SARS-CoV-2 nachgewiesen, also auch bei nur 1% der Proben.

RKI SARS-Cov-2 KW 14

Wie sind diese mickrigen Ergebnisse (und stark sinkende ARE/ILI-Raten)  mit den „massiv steigenden Fallzahlen“ zu vereinbaren?

Man könnte glatt auf die Idee kommen, dass man uns mit diesen Zahlen-Spielen total verarschen will…

Die ständig steigenden  „Fallzahlen“ sind in diesem Kontext betrachtet, eine statistische Fata Morgana … 

Und selbst bei den Kranken (die Symptome einer Grippe haben, an der auch andere Viren u. Bakterien beteiligt sein können), ist der Anteil der schweren Verläufe sehr gering. Das lässt sich jedenfalls aus den Daten des RKI erkennen, wenn man danach sucht:

 Wir haben also mehr als 113.000 „Fälle“ (pos, Test) aber Daten über die „klinischen Aspekte“ nur für 86.721 Personen:

RKI Klinische Aspekte COVID-19 April 10

  • 40-50% hatte Husten und Fieber
  • 13.057  (15%) sind im Krankenhaus (Daten für 86.518); auf alle „Fälle“ bezogen sind es nur 11% (also fast 90%  müssen nicht ins KH)
  • 2.204  (1,94% bezogen auf „Fälle“ per 10.4.) sind auf einer Intensivstation, davon müssen 79% beatmet werden (wegen akuter Atemnot- ARDS)
  • 2.032 (2%)  (davon) haben eine Lungenentzündung  (die eigentlich (lt. China) das zentrale Element für COVID-19 Diagnose ist)
  • Das mittlere Alter der Verstorbenen ist 82 Jahre; 86% waren älter als 70 (Info über Vor-Erkrankungen fehlt)
  • Rund 54.000 Personen sind „genesen“ (die Zahl ist geschätzt…!)

Und dann gibt es noch das:

ICOSARI KW 13 SARI decline

Wenn die Gesamtzahl stationär behandelter, schwerer Fälle (SARI) von Atemwegsinfektonen weiter sinkt (davon sollen 24% COVID-19 Fälle sein, wobei der Anteil der jüngeren- unter 35 – angeblich steigt) und nur 2% der „COVID-19“ Patienten eine Lungenentzündung haben, wieso müssen dann Millionen Menschen vom Staat bevormundet und ihrer Bewegungs- und  Versammlungsfreiheit beraubt werden?

Die Verwirrung geht aber weiter, den laut „Epidem. Bulletin Nr. 17/2020“ des RKI (Tabelle Seite 5)  ist nur für 77 Patienten bekannt, (von 12.178 hier erfassten „Fällen)  dass sie auf einer Intensiv-Station liegen. Die vom RKI dazu veröffentlichten Tabellen kann man nur als chaotisch bezeichnen; die Aussagekraft und Verlässlichkeit der Daten muss massiv angezweifelt werden; Zeitweilig muss man sich fragen, ob die Verfasser noch „alle Tassen im Schrank“ haben, wie z.B. hier:

RKI Tod kritischer Verlauf

Es sind – soweit bekannt – nur wenige Patienten auf der Intensivstation (d.h. der Anteil der schweren Fälle ist sehr gering, wie auch in  Österreich: 2,1% der Hospitalisierten in der ITS; altersbereinigt noch weniger)

CoV-2 Hospital Data Austria 9-4

Den Tod als eine Form des „kritischen Verlaufs“ einzustufen, erscheint logisch, doch wenn die wirkliche Todesursache (vermutet: COVID-19) nicht wissenschaftlich bewiesen wurde (durch Autopsie), wird die Statistik  der „schweren Fälle“ dadurch massiv verfälscht.

Dieses Balkendiagramm zeigt, was wirklich los ist:

RKI SARS-COV-2 more tests less symptoms

 

Immer mehr „Meldungen“, aber immer weniger Symptome. Das passt zu einem winzigen Anteil von 1% bei den Stichproben.

Dass die „Fallzahlen“ keineswegs wissenschaftlich abgesichert sind, lässt sich auch hier erkennen:

RKI vermutet is a CoV case

Wenn also mindestens 2 Lungenentzündungen  in einer der o.a. „Einrichtungen“ auftreten (was in Krankenhäusern und Altenheimen keine Seltenheit ist, auch ohne neues Virus)  reicht die „Vermutung“ eines Zusammenhangs mit COVID-19 als „Bestätigung“, auch wenn kein Labor-Nachweis existiert!

Mit  fundierter Wissenschaft / seriöser Statistik hat das nichts mehr zu tun … und das auch nicht:

RKI SARI turned into COVID-19 cases

Eine 6-fache Steigerung innerhalb einer Woche (noch dazu bei 15-34 Jährigen!), das ist eine statistische Anomalie, die dringend hinterfragt werden muss.

(Mehr über die „magische“ Wirkung neuer  digitaler Eingabe-Codes (courtesy: WHO)  im nächsten Teil …)

FAZIT:

1 Charité-Ernst Stötzner als Prof Virchow

Pathologie- Professor Rudolf Virchow gespielt von Ernst Stötzner in der ARD-Serie Charité

  • Die rasante „Ausbreitung“ der Krankheit ist eine Illusion, die durch autistische Zahlen-Darstellung erzeugt wird und
  • Die fehlende Unterscheidung zwischen RNA-Nachweis des Virus und Kausalitäts-Nachweis  (Ursache einer Krankheit)
  • Es gibt keine exponentiellen  Steigerungsraten (weit davon entfernt).
  • Sobald es wärmer wird, geht es den Erkältungsviren immer „an den Kragen“ (sie „hassen“ 2 Dinge: Sonne und Seife)
  • Entscheidende Faktoren, die den Verlauf bzw. die Schwere der Krankheit stark beeinflussen, werden in den Medien unter den Teppich gekehrt und so Zusammenhänge unsichtbar gemacht

Das ist KEINE rasante Ausbreitung, KEINE  echte Pandemie und KEIN Grund für die drastischen Maßnahmen, die in Deutschland und anderen EU-Ländern trotz schwerer Grundrechtsverletzungen von der Bevölkerung akzeptiert werden („Schafsnatur“ von Goethe?)

Die eklatante „Steigerung“ ist eine Verzerrung der Realität, die noch weiter verstärkt wird, weil alle anderen Todesursachen völlig ignoriert werden. Wenn immer nur darüber berichtet wird, wie viele Menschen täglich mit (nicht immer an) einer viralen Infektion sterben, aber die üblichen Sterbefälle „verschwinden“, hat das mit seriöser Statistik nichts mehr zu tun.

Das RKI hat aber auch Datenmaterial vorrätig, das die hysterische  „Corona-Gefahr“ völlig ad absurdum führt, denn zur Relativierung des Risikos muss man fragen:

1 RKI PubHealth resp diseases 2017

Wie viele Menschen starben denn in einem Jahr in Deutschland sonst an Atemwegserkrankungen?

Es sind mehr als 100.000 (Zahlen in der Tabelle aus  2015)

RKI respDisease & Cancer 2015

Davon etwa 46.000  an Krebs (Bronchien, Lunge).  Circa  34.000  an chronischen und 22.000 an akuten, schweren Atemwegsinfekten; (SARI), wozu auch die Lungenentzündung gehört; etwa 1.100  sterben an Asthma.

Tabakrauch COPDDer größte Einzel-Faktor bei diesen Mortalitätszahlen ist das Rauchen (toxischer, krebserregender Feinstaub), aber unsere Politiker haben 30 Jahre lang (!) verhindert, dass Gaststätten, Shopping-Center, Bahnhöfe, etc. rauchfrei werden und die giftigen Produkte (Zigaretten) werden weiterhin legal verkauft

Wie schon erwähnt, hätte die Politik viele dieser Todesfälle und das damit verbundene Leiden tausender Menschen verhindern können, wenn man die bereits vorhandenen Risikofaktoren eingedämmt hätte (Atomkraftwerke, Pestizide,  mutagene und cancerogene Chemikalien, Fleisch aus Massentierhaltung, permanenter Mikrowellen-Stress für Nerven- u. Immunsystem durch Mobilfunk-Anlagen, usw.)

COVID-19 WTFHier geht es nicht um den Schutz unserer Gesundheit, soviel steht fest, denn nur ein schnelles Erreichen der Herden-Immunität (70% der Bevölkerung) kann uns wirklich schützen. Dazu muss man aber Kontakt mit dem Virus (also auch Infizierten) haben. Das Wegsperren von Millionen Menschen, die Isolation, das Schließen von Schulen verhindert diesen natürlichen Prozess, der uns über Jahrtausende eine Ko-Existenz mit Viren (die immer da sein werden, auch in unserem Genom) ermöglicht hat.

Ist das nicht eher ein Experiment in „social engineering“, bei dem man sehen will, wie weit der Gehorsam der „Herde“ gegenüber Autoritäten geht – selbst wenn dabei Grundrechte verletzt werden  und eine wirtschaftliche Katastrophe herbeigeführt wird?

Der britische Premierminister Boris Johnson wollte ja ursprünglich keine drastischen Maßnahmen ergreifen und setzte auf die Bildung der „Herdenimmunität“:  Wer keinen Kontakt zum Virus hat, kann nicht immun werden und da das CoV-2 bei den meisten Menschen nur leichte Beschwerden hervorruft und nicht lebensbedrohlich ist, ist es völlig in Ordnung, das zuzulassen (siehe Schweden).

CoV Imperial College fear-policy 1

Doch dann kam eine „Studie“  des Imperial College in London heraus, („wahrscheinlich hunderttausende Tote“ Text-Auszug oben) die alle in  Panik versetzte … (mehr dazu im nächsten Beitrag)

Ein deutscher Virologe am Uni-Klinikum Bonn, Herr Prof. Dr. Streeck hat ja dazu kürzlich (bei Markus Lanz) angemerkt:

„Ein Problem ist,  dass wir bisher sehr viel über Spekulationen und Modellrechnungen reden; da muss ja nur ein Faktor in so einer mathematischen Rechnung falsch sein, dann fällt das alles zusammen wie ein Kartenhaus. Ich finde, man muss  die Daten zusammentragen und wirklich Fakten schaffen, auf deren Basis man Empfehlungen aussprechen und Entscheidungen treffen kann.“

Einstein conscience

Sehr richtig. Herr Streeck macht das ja auch und zwar in der realen Welt. Er befragt selbst die Betroffenen, nimmt Proben und analysiert die daraus gewonnenen Daten, die dann mit anderen Erkenntnissen und Beobachtungen verknüpft werden. Das ist  seriöse Wissenschaft, nicht das Füttern von abstrakten Zahlen in ein „Modell“, mit dem die reale Welt nicht einmal annähernd erfasst werden kann.

Er „lässt die Kirche im Dorf“ und sagte in einem Interview der FAZ zur Frage Ob die Todeszahlen in Deutschland steigen werden?

Ganz bestimmt, aber nicht um solch apokalyptisch hohe Zahlen, wie sie zum Teil in Umlauf sind. Auch muss man berücksichtigen, dass es sich bei den Sars-CoV-2-Toten in Deutschland ausschließlich um alte Menschen gehandelt hat. In Heinsberg etwa ist ein 78 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen an Herzversagen gestorben, und das ohne eine Lungenbeteiligung durch SARS-CoV-2. Da er infiziert war, taucht er natürlich in der Covid-19-Statistik auf. Die Frage ist aber, ob er nicht sowieso gestorben wäre, auch ohne SARS CoV-2.

In Deutschland sterben jeden Tag rund 2500 Menschen, bei bisher zwölf Toten gibt es in den vergangenen knapp drei Wochen eine Verbindung zu Sars-2. Natürlich werden noch Menschen sterben, aber ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage: Es könnte durchaus sein, dass wir im Jahr 2020 zusammengerechnet nicht mehr Todesfälle haben werden als in jedem anderen Jahr.“

Noch einmal die wirklich gefährlichen „Killer“ in Deutschland (bevor „COVID-19“ ins Rampenlicht gestellt wurde):

3 Top causes of death Germany

Quellen und Info:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/15_20.pdf?__blob=publicationFile

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

https://www.voltairenet.org/article161191.html

https://www.voltairenet.org/article209580.html

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/2020-04-10-de.pdf?__blob=publicationFile

https://www.br.de/mediathek/podcast/iq-wissenschaft-und-forschung/the-daily-streeck-virologe-empfiehlt-mehr-personen-zu-testen-die-keine-symptome-haben/1794393

https://www.focus.de/gesundheit/news/covid-19-pandemie-top-virologe-wir-stecken-in-einem-dilemma-weil-uns-entscheidende-daten-fehlen_id_11811994.html

https://kenfm.de/am-telefon-zur-gesetzeslage-in-zeiten-der-corona-krise-dietrich-murswiek/

https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Koch#Tuberkulin-Skandal

https://www.daserste.de/unterhaltung/serie/charite/staffel-1/index.html

 

     

     

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Corona „911“: Infektion- Illusion – Transformation

Wir befinden uns im rechtlichen Ausnahmezustand.

Dictatura SchmittUnter dem Deckmantel der Seuchenbekämpfung werden Grundrechte verletzt, totalitäre Überwachungsmethoden zum akzeptierten Alltag und die Massen verhalten sich nicht nur wie gehorsame Untertanen, sondern ein Teil davon entwickelt eine „Blockwart“-Mentalität, die schwer zu ertragen ist (neudeutsch: „self-policing“, alt-deutsch: Denunzieren)

In Albanien verprügelt die Polizei Menschen, die sich gegen die drakonischen Ausgangssperren wehren. In Italien werden Leute den Behörden „gemeldet“, weil sie sich auf einer Parkbank sonnen und Priester werden bestraft, weil sie Begräbnisse abhalten.  In Dänemark wurden Teile der Verfassung (Menschenrechte) außer Kraft gesetzt, um medizinische Zwangsmaßnahmen durchsetzen zu können. In Deutschland werden Impfzwänge eingeführt und immer mehr Verbote erteilt  … what next?

Sie haben uns einen „Carl-Schmitt“-Virus  (der das Gehirn angreift) geschickt, damit diese Tyrannei akzeptiert wird.

Im  völlig technisierten 21. Jahrhundert kommen totalitäre Systeme nicht so primitiv daher, wie im Dritten Reich. Es gibt keine brüllenden Demagogen mehr, die das Volk mit Brandreden und Massenaufmärschen zu einer verdummten Manövriermasse machen. Dank der „Digitalisierung“, die immer mehr in alle Lebensbereiche eindringt, und der homogenisierten Fließband-Journaille schlittern  die Massen in das totalitäre System hinein, ohne es zu merken. Schlimmer noch – sie machen es erst möglich, weil sie all die „smarten“ Anwendungen („apps“) und Geräte verwenden, ohne zu hinterfragen, welchen Zweck diese tatsächlich haben und welche Risiken damit verbunden sind.

Keating-Robin Williams DPSIn dem wunderbaren  Film „Der Club der toten Dichter“ gibt es eine Szene, in der eine kleine Gruppe von Schülern, nach Aufforderung durch den Lehrer, im Schulhof  einfach herumgehen soll. Am Anfang hat jeder noch eine eigene „Gangart“, doch bald marschieren sie im Gleichschritt. Der Lehrer (der unangepasste Mister Keating, der die Entwicklung von „Frei-Denkern“ als Erziehungsziel hat) will damit etwas demonstrieren:

Die Neigung der Menschen zum Konformismus, also sich anzupassen an das. was andere tun; bei etwas „mitmachen“, nicht weil man darüber nachgedacht hat und etwas für richtig befindet, sondern weil man das Bedürfnis nach Zugehörigkeit hat, man will akzeptiert sein, also macht man, was „alle“ (jedenfalls die meisten) tun und folgt den Anweisungen von „Autoritäten“.

Eine bemerkenswerte Analyse zum  Thema Ungehorsam gibt es von Erich Fromm, ein großer deutscher „Denker“ und Philosoph, der leider nicht mehr lebt.

Erich Fromm

At this point in history the capacity to doubt, to criticize and to disobey may be all that stands between a future for mankind and the end of civilization”  (Fromm, 1962)

Die wenigen, die nicht mit „der Herde“ mitrennen und eine andere  (Denk-)Richtung einschlagen, werden häufig attackiert, diffamiert und ausgegrenzt.

Das sehen wir gerade jetzt am Beispiel der anlaufenden „Corona-Virus“-Diktatur, die von unseren Regierungen und Schafs-Medien als „notwendig“ präsentiert wird. Wir haben in Deutschland wenigstens vier Wissenschaftler, die nicht mit der Herde mitrennen und sich –wie einst Galileo – den herrschenden Autoritäten entgegenstellen (und einen aus den USA, es werden mehr…):

Wolfgang Wodarg 1Dr. Wolfgang WODARG:  Lungenfacharzt, ehemaliger Amtsarzt und Fachmann für Epidemiologie

Prof. Sucharit BHAKDI,Mikrobiologe und Experte für Infektionskrankheiten.

Dr. Karin MÖLLING,Grande Dame“ der  Virologie, Forschungsleiterin am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik (emeritiert), Verdienstkreuz 1. Klasse  der Bundesrepublik Deutschland (2018)

Dr Claus KöhnleinDr. Claus KÖHNLEIN, niedergelassener Internist in Kiel, „Viren-Horror“ – Dissident; Buch: Virus-Wahn (Bild)

Prof.John IONNANIDIS, Top- Epidemiologe und Statistiker, Stanford Universität (USA)

Ich möchte  (als Gedächtnisstütze und Argumentationshilfe) hier die wichtigsten Punkte dieser Experten zusammenfassen, die den offiziellen „Narrativ“ in den Medien gewaltig ins Wanken bringen

Die bisher gesammelten Daten (über den Verlauf der Epidemie) sind völlig unzuverlässig.“  (Prof. Ionnanidis)

  • Corona-Viren spielen eigentlich keine große medizinische Rolle, weil sie nur leichte Infekte auslösen;
  • Bei jedem grippalen Infekt findet man verschiedene Virenarten und meistens auch Bakterien
  • Der überwiegende Anteil der Erkrankungen verläuft ohne Komplikationen (wenn man ein ungestörtes Immunsystem hat).
  • Die „hohen Todesraten“ für COVID-19 erscheinen nur so – warum?
  • Der Tod tritt in Verbund mit anderen Krankheiten auf, aber nur das Virus gilt als Verursacher
  • Andere, entscheidende Risikofaktoren werden ignoriert und so das Bild völlig verzerrt z.B. Ältere Menschen mit Vorerkrankungen haben ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf bzw. zu sterben (siehe Daten ISS Italien)

Wenn man alle „Infizierten“ über einen längeren Zeitraum in die täglich publizierte Statistik einrechnet, kommen sehr hohe Zahlen zustande (die ansonsten gar nicht gemessen werden!).

Ich sage jetzt z.B. (fiktive Zahlen) , „in Bayern haben wir jetzt schon 3.000 Fälle (150 mehr als gestern und 280 mehr als vorgestern, usw.)“, dann entsteht der Eindruck, dass sich die Infektion massiv ausbreitet und somit auch die Gefahr für die Gesundheit immer größer wird.

Das ist nicht nur falsch, sondern  gefährlich irreführend“ (Bhakdi)

  • Dass aber der Großteil (75-90%) keine oder nur milde Symptome hat, bedeutet eben, dass diese nicht oder nur leicht erkrankt sind.
  • Das Virus wird also bei den meisten Leuten vom Immunsystem in wenigen Tagen „neutralisiert“ und stellt somit keine besondere Gefahr für die Bevölkerung dar.

K MÖLLING Viral more FriendsNicht jeder, der „infiziert“ ist, wird auch krank, der Großteil hat nicht einmal Symptome, wird aber trotzdem als „gefährlicher“ Verbreiter angesehen. N.B. Wir tragen alle ständig jede Menge Viren mit uns herum (die befinden sich sogar in unserem Genom als Retroviren- siehe Mölling ), die mit uns in Symbiose leben und keine Gefahr sind.

Wenn die Krankheit schwer wird, sind also andere Faktoren miteinzubeziehen, vor allem der Immun-Status des Patienten und sein genereller Gesundheitszustand.

Wenn man die „Risikogruppe“ (hier Menschen über 65 mit chronischen Krankheiten) schützen will, muss man sie isolieren und nicht die ganze Bevölkerung! Man kann keine Immunität entwickeln, wenn man isoliert wird.

Die Ausrufung der „höchsten Alarmstufe“ hält Prof. Bhakdi für völlig überzogen und „eigentlich sinnlos“. Wie kommt er zu dieser Schlussfolgerung, wo doch die „rasante Ausbreitung“ einer Gefahr verhindert werden soll?

DAS RISIKO AN EINER KRANKHEIT  ZU STERBEN  (CFR- Case Fatality Rate)

Die Sterbezahlen sind kein Grund für Alarm und Angst. An der Grippe sterben in Deutschland jedes Jahr tausende Menschen und niemand hat deshalb großflächig RT-PCR Tests eingeführt(Saison 2018/19: 25.000; Mehr zu den Grippezahlen weiter unten).

Anders gesagt: Wenn man schon seit Jahren bei jedem, der einen grippalen Infekt hat, nach Corona-Viren gesucht hätte, hätte man auch meistens welche gefunden. Das hat aber niemand interessiert, weil diese keine große Rolle für die Mortalität spielen. (ES SEI DENN, sie wurden gentechnisch manipuliert, siehe den vorherigen Artikel auf diesem Blog).

In Deutschland sterben  pro Tag mehr als 2.000 Menschen über 65.  In ITALIEN sind es ca. 1.600.  (Woran die meisten Menschen weltweit sterben – siehe weiter unten).

Von denen tragen wahrscheinlich einige Prozent eine Corona-Virenart in sich, doch es gibt viel gewichtigere Faktoren für das Sterben als virale Infektionen.

 „Die offiziellen Zahlen über das Risiko, am „Coronavirus“ zu sterben (WHO: CFR 3,4%) sind bedeutungslos.  (Prof. John Ionannidis)

Warum? Weil die Tests sich auf jene Leute konzentrieren, die starke Symptome oder einen schweren Krankheitsverlauf haben. Dieser „Selection Bias“ (Fokussierung auf ein ausgewähltes Segment der Bevölkerung) verhindert aber, dass eine zuverlässige Risikoabschätzung stattfinden kann. Man bräuchte stattdessen Daten über die wirkliche Ausbreitung der Infektion in der Bevölkerung (zufälliges Sampling), die regelmäßig erhoben werden. Aber diese Informationen haben wir eben nicht, weil nur die “Auffälligen” getestet werden.

Prof.Dr. Ionnanidis hält (inmitten dieser mangelhaften Datenlage) eine CFR von 0,05-1% für realistisch. Das bedeutet also, dass schlimmstenfalls 1 von 100 Erkrankten stirbt (oder aber nur 5 von 10.000).  Die extremen Maßnahmen bis zu Verletzung von Freiheits-/Grundrechten) wären in diesem Szenario aber völlig irrational.

Auch eine kürzlich veröffentlichte statistische Analyse aus China unterstützt diese Ansicht. Demnach ist die CFR tatsächlich viel niedriger, als ursprünglich angenommen, weil so viele „Infizierte“ gar keine Symptome hatten.

Dass alte Menschen mit chronischen Leiden (Bluthochdruck, Herz-u. Gefäßerkrankungen, Diabetes, Niereninsuffizienz, etc.) sich gegen solche Infekte nicht so gut wehren können, wie junge, gesunde Leute, ist ja nichts Neues (Auch an der jährlichen Grippe sterben viel mehr alte Leute) und kein Beweis für die „Gefährlichkeit“ des Virus, weil andere Risikofaktoren missachtet werden.

Bhadki Schreckgespenst InfektDr. Ionnanidis betont, dass Corona-Viren jedes Jahr  Millionen von Menschen infizieren und bei 3 bis 11%  der Patienten nachzuweisen sind, die sich wegen Atemwegs-Infekten im Krankenhaus befinden. Doch weil es bisher niemand interessiert hat, ob CoV bei diesen Leuten nachgewiesen wurde (u.a. durch Autopsien), gab es auch keine Tests dafür. Sie „gingen also unter“ in dem Krankheitsgeschehen, das jährlich 60 Millionen Menschen das Leben kostet (dutzende andere, viel gravierendere Todesursachen).

DER  ORGANISIERTE  TUNNELBLICK

Herr Dr. Wodarg hat verdeutlicht, dass bei jedem „grippalen Infekt“ bzw. Atemwegserkrankungen verschiedene Virenarten agieren, (wobei die Corona-Viren eher eine untergeordnete Rolle spielen; Anteil:  1-15% der gefundenen Viren). Sich nur auf eine Art zu konzentrieren, bedeutet, dass alle anderen Viren (+ biologische und Umweltfaktoren) völlig aus dem Blickfeld geraten.

ES GIBT NICHT NUR „CORONA“ (SARS Cov-2)

Resp changes in VirobiomEine davon ist das Influenza-Virus, gegen das man sich zwar impfen lassen kann, doch damit wird eben nur ein „Spieler“ rausgenommen, wodurch die anderen Virenarten „mehr Platz“ auf dem Spielfeld erhalten.  Der „grippale Infekt“ bzw. die „Grippe“ wird dadurch nicht verhindert. (Abgesehen davon, dass natürlich auch das Influenza-Virus laufend mutiert)

Die jährliche „Grippewelle“ fordert zigtausende Tote, aber selten wird untersucht,  welche Viren dabei wirklich eine Rolle spielen.

In den USA wurden in der jetzigen „Saison“ ca. 1,1 Millionen Abstriche getestet und davon waren knapp 21% positiv für Influenza-Viren.  In einer anderen Studie (Autopsie von Verstorbenen mit Atemwegsinfekten) waren es  nur 18% der Proben.

Die Gesamtzahl der „grippalen Infekte“ (in den USA allein) wird  jährlich auf  36 bis 51 Millionen Fälle geschätzt, wovon 22.000-60.000 sterben. (Daten: Prof. Ionnanidis)

Die Schwankungsbreite dieser Zahlen zeigt, wie wenig konkrete Daten dazu wirklich vorhanden sind. Es war den niedergelassenen Ärzten bisher ziemlich egal, welche Virenarten für das Grippegeschehen wirklich relevant sind, weil die „Grippe“ einfach als normaler Teil des Lebens (des Risikos) angesehen wird, es ja Impfung und Therapie gibt  und das  durchschnittliche Sterberisiko nicht sehr hoch ist (weniger als 1%).

Außerdem: Wenn jemand (der andere Krankheiten  oder ein geschwächtes Immunsystem hat)  beim Test „positiv“ ist und später stirbt,  heißt das noch lange nicht, dass  ihn das CoV (Corona-Virus) „umgebracht“ hat.

Wenn also z.B. in Deutschland 4 Millionen infiziert sind und es eine CFR von 0,5% gibt, dann würden 20.000 Menschen sterben. Das klingt nach viel, doch es sterben ohnehin jedes Jahr tausende an „Grippe“ (R-Infekten, die aber nicht besonders hervorgehoben werden). In der „Saison 2017/2018“ waren es ca. 25.000 Menschen in Deutschland (Dunkelziffer viel höher) und 182.000 Grippe-Fälle wurden durch Labordiagnostik bestätigt. Das hat aber niemand aufgeregt und es gab auch keine „Maßnahmen“ zur Eindämmung.

(Info zu den aktuellen Grippe-Zahlen und Viren-Tests in Deutschland am Ende des Beitrags)

Um die Dimension der Bedrohung durch Viren (Infektionen) richtig  einschätzen zu können, müssen wir uns fragen:

WORAN STERBEN  (BEI UNS) DIE MEISTEN MENSCHEN?

WHO Top 10 Causes of Death 2016

Was sehen wir hier?

Unter den Top 10 Todesursachen in den „reichen“ Industrieländern sind  9  KEINE Infektionskrankheiten, also nicht „ansteckend“. (Quelle: WHO).

1 Todesursachen WHO 2016

Seit Jahren die „Nr.1“ sind – vermeidbare – Herz-Kreislauferkrankungen, an denen jedes Jahr 15 Millionen Menschen sterben. Sie gelten ja auch mittlerweile als „Volkskrankheiten“ gemeinsam mit Diabetes, COPD und Bluthochdruck (der natürlich auch zum Systemkreis Herz-Kreislauf-Gefäßstörungen gehört). Von der Krebs-Epidemie ganz zu schweigen (die natürlich nicht so spektakulär abläuft, wie eine plötzlich auftretende „Seuche“, sondern „schleichend“ ist.)

Doch was unternehmen unsere Politiker um diese erheblichen Sterberisiken (und das damit verbundene Leiden) zu senken?

  • Sorgen sie dafür, dass immer mehr ungesunde Nahrungsmittel nicht auf den Markt kommen? (Zumindest nicht beworben werden; bei steigenden Zahlen von Bauchspeicheldrüsen- und Darmkrebs)
  • dass der überführte „Massenmörder“ Tabakrauch endgültig aus unserem Leben verschwindet und zwar durch ein Verkaufsverbot von Zigaretten u. anderen Tabakwaren)? (Erst 30 Jahre nachdem bekannt war, dass Passivrauch schädlich ist, wurde Rauchen in Gaststätten verboten!)
  • dass dem Versprühen von zigtausend Tonnen Pestiziden auf unsere Äcker Einhalt geboten wird? Das eine enorm gefährliche Substanz wie Glyphosat nicht mehr zugelassen wird? (Dazu habe ich schon einige Beiträge geschrieben)
  • Dass tausende Chemikalien (deren Kombinationswirkung nie getestet wurde), die wahrscheinlich krebserregend oder krebsfördernd sind, aus dem Verkehr gezogen werden?
  • Dass der chronische Elektrostress der von den hunderttausenden Mobilfunk-Antennen, WLAN-Hotspots, etc. ausgeht, und eine enorme Belastung für das Immun– und Nervensystem darstellt, eingedämmt wird?
  • dass die Ursachen für die unheilbaren Auto-Immun-Krankheiten – die (wie Allergien) dramatisch zugenommen haben, eruiert werden? (Umweltmedizin!)

Die Antwort auf all diese Fragen kennen wir ja … sie lautet NEIN. Das alles wird akzeptiert, weil das damit verbundene Risiko, krank zu werden, weniger wiegt als die Profite „der „Wirtschaft“.

child leukemiaDass es in einem Land wie Deutschland eigene Krebs-Krankenhäuser für Kinder gibt (geben muss, weil heute 2-Jährige Leukämie bekommen!), das ist ein Skandal, ein Armutszeugnis für eine Politik, die „über Leichen“ geht (solange man sie nicht alle auf einmal sterben…). Dieses enorme Leiden der Kinder könnte verhindert werden, durch eine echte Gesundheitspolitik.

Aber wegen diesem Virus wird jetzt so ein Theater gemacht? In Grundrechte eingegriffen und das Denunzieren von Verweigerern (die ihre Kinder nicht einsperren und Oma und Opa nicht fernhalten) als Tugend dargestellt? Viele würden jetzt aufschreien und sagen:

Also bitte! Das ist doch notwendig, um die Ausbreitung zu verhindern! Diese Leute handeln doch verantwortungslos!

Auch zu diesem Argument (neben den o.a. Entgegnungen) kann man eine andere Perspektive haben:

Die soziale Isolation, das „Zusperren“ aller Orte, wo Menschen zusammenkommen, sich unterhalten, essen und trinken,  lehren, lernen oder Sport treiben, Veranstaltungen besuchen, das Leben ein bisschen genießen wollen (was die Franzosen „Savoir Vivre“ nennen), erzeugt hohen psycho-sozialen Stress und dazu noch die Angst vor Ansteckung – das hilft dem Immunsystem garantiert nicht, sondern macht uns nur schwächer.

Depression isolation WuhanAus China (Asia Times) gibt es bereits Meldungen über Depressionen, PT-Stress und andere negative Effekte auf die Psyche.

Prof: Bhakdi:  „Ich finde sie  grotesk, überbordend, und – direkt gefährlich – diese Maßnahmen sind selbstzerstörerisch…“

.Das „social-distancing“ Konzept kann auch „nach hinten“ losgehen, weil dadurch die Bildung der Herden-Immunität verhindert bzw. verzögert wird. Die sozialen und wirtschaftlichen Folgen dieser „lock-down“ Maßnahmen können eine schwere Krise auslösen, die den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft gefährdet und totalitären Überwachungsmaßnahmen Tür und Tor öffnet.

(Wird die „Fassaden-Demokratie“ mithilfe eines Virus (als „Cover“)  endgültig  „erledigt“? Geht es bei dem Corona-Theater um etwas ganz anderes? Mit dieser Frage (und speziell Italien) beschäftigen wir uns im nächsten Beitrag.)

(Anmerkung: Die schweren Fälle von Lungenentzündung in der Lombardei werden hier in keiner Weise angezweifelt. Die angegebene Ursache aber sehr wohl)

UND DAS WICHTIGSTE ZUM SCHLUSS

Zentrale Aussage von Dr. Köhnlein: Das klinische Bild (die Symptome, die der Arzt sieht) von Grippe, bzw. grippalem Infekt (Husten, Schnupfen, Kopfweh mit Fieber) also akute Atemwegserkrankungen mit verschiedener Ausprägung ist das gleiche wie bei „Corona“-Kranken; ohne den „Test“ und den Medien-Hype  würden sie also nicht hervorstechen und es gäbe keine Aufregung.

Daten aus der medizinischen Praxis – Was sehen wir derzeit in Deutschland?

Zu den aktuellen Grippe-Daten in der Bundesrepublik meldet das Robert-Koch-Institut folgendes_ (Zahlen sind kumulativ, also seit Beginn der Grippe-Periode im Herbst 2019 werden sie laufend addiert; Die Daten werden vom RKI wöchentlich aktualisiert; hier 3 bzw. 2 Wochen dazwischen)

Daten: (Woche 7/2020)

  • 98.500  Influenzafälle amtlich gemeldet,
  • davon im Krankenhaus: 17.000
  • Todesfälle: 161; davon 86% älter als 60;
  • Pro 100.000 Einwohner waren ca. 1.800 Leute beim Arzt wegen einer Atemwegserkrankung

Daten: Woche 10/2020

  • 145.258 Erkrankte gemeldet (+ 22.920  geg. Vorwoche),
  • davon im Krankenhaus: 23.276/16%  (+2.903/13% )
  • Todesfälle: 247

Daten: Woche 12/2020

  • 177.009 Erkrankte gemeldet (+9.878 geg. Vorwoche),
  • davon bisher im Krankenhaus: 28.321 (16%) + 1.459/15%))
  • Todesfälle: 323 (bei 306  Influenza-Viren nachgewiesen) gestorben; davon 85% älter als 60 Jahre

Wenn ich jetzt in den Medien mit den Grippe-Daten genauso verfahre, wie mit „Corona“, dann würden Sie folgende Schlagzeilen lesen:

Schon fast 180.000 Menschen  „erkrankt“ – in einer Woche fast 10.000 mehr– 323 Todesfälle – die Zahlen steigen weiter an …

Eine Epidemie! Sperren wir doch alle Leute mir grippalen Symptomen ein! Schließen wir die Schulen –denn die Dunkelziffer ist ja noch viel höher!

Merken Sie was? Die Zahl derjenigen mit nur geringen oder gar keinen  Beschwerden, geht in dieser Statistik völlig unter. Das Gleiche passiert jetzt mit dem „Corona-Virus.

Aber schauen wir doch einmal, inwiefern die Ergebnisse der Labor-Tests (Suche nach bestimmten Viren)  die „Corona-Pandemie“ untermauern:

Bei der Untersuchung der eingesandten Proben von Erkrankten  wurde bisher GAR NICHT auf Corona-Viren getestet, weil diese eben an sich keine große Rolle für grippale Infekte spielen.

Welche Viren wurden denn nun nachgewiesen?

RKI KW 12 Influenza-Monitoring

  • In 42% der Proben (204)  wurden übliche „Erkältungsviren“ gefunden (Atemwegsinfekte können auch bakteriell sein)
  • Im aktuellen Zeitraum war der Anteil der Influenza-Viren am höchsten (20%), (Die „Viren-Mischung“ ändert sich jede Woche)

SARS-Cov-2 patient isolates cell-cultured HongKongAb Woche 8 wurde auch nach dem SARS-CoV-2 gesucht. Und was hat man gefunden? Raten Sie mal?

Dieser sich rasant ausbreitende, Monster-Virus müsste sich jetzt doch in unseren Atemwegen  „breitmachen“. Man müsste jetzt also in sehr vielen Abstrichen den SARS-CoV-2 (so heißt er wirklich, nicht „Corona-Virus“) finden.

Aber was sehen wir hier?

RKI week 12 SARS-Cov-2 test results 6 in 871

6 Nachweise in 871 Proben?  Das sind  im Durchschnitt 0,7% aller Abstriche!  Wo ist denn hier eine Pandemie???? Schaut man sich dann auch noch die einzelnen Werte pro Woche an, sieht es nicht viel anders aus:

2 RKI KW 12 6 von 871 proben SARS-CoV-2 positiv

In der aktuellen Woche 12 waren ganze 3 Proben von 193  SARS-CoV-2 positiv, also 1,6%. (Vorhanden waren 204 Proben)

Ein Virus, das sich so „rasant“ ausbreitet, das totalitäre „Maßnahmen“ damit gerechtfertigt werden, kommt praktisch im Viren-Monitoring gar nicht vor???

Wo ist hier „Corona“ (SARS-CoV-2)?  Nirgends.

RKI KW 12 SARS-Cov-2 no role

Es gibt also keine „Corona-Pandemie“, die man mit seriösen, epidemiologischen  Zahlen belegen könnte … (was ja die o.a. Wissenschaftler kritisieren).

WAS WIRD HIER GESPIELT?  Mehr dazu in Teil 2…

Sehenswerte Videos von /über „Non-Konformisten“ zum Thema:

https://kenfm.de/me-myself-and-media-56/

https://www.youtube.com/watch?v=UmxQsADJeM4&t=238s#-1

Rolf Kron: Hat der Wahnsinn Methode?

https://www.youtube.com/channel/UCp9ci2cnPMUfDnmjEJeEUYQ

(RT-Interview mit Dr. Köhnlein, 37 min)

https://www.wodarg.com/   

 

 

 

 

OPERATION „NOVI-SCHRECK“

magic of novichokErstaunlich: Die gleichen Leute, die das billige Stigma-Wort „Verschwörungstheorie“ benutzen, um begründete Zweifel an offiziellen Angaben als lächerlich hinzustellen, haben kein Problem damit, die wirklich abstruse  „Novichok“-Saga  als glaubwürdig zu akzeptieren. Die neueste absurde „Verschwörungstheorie“, die uns die britische Regierung präsentiert hat, ist die „Identifizierung“ der Täter und des Modus Operandi:

Eine winzige Parfumflasche war also die „Tatwaffe“, mit der die Schurken des russischen Geheimdienstes (GRU) eine Türklinke in Salisbury so „preparierten“, dass die Skripals nach dessen Berührung einen furchtbaren Erstickungstod starben (dem man bei  einem echten Anschlag mit einem tödlichen, waffenfähigen Nervengift nicht entgehen kann).

 „A  devastatingly toxic nerve-agent was used to attack our country …“

(Theresa May, 5. September 2018)

MOMENT MAL, DIE LEBEN DOCH NOCH …. (!)

Sie wurden ja beide aus dem Krankenhaus entlassen und es geht ihnen (wie auch dem Polizisten Nick Bailey) offenbar gut. Ein echtes „Wunder“, denn solche potenten Nervengifte verursachen normaleweise (bei nicht tödlicher Dosis und verspäteter Behandlung) bleibende Nervenschäden. Auch das Krankenhauspersonal in Salisbury (das ja bei der Einlieferung der Skripals nichts von einem „Nervengift“ ahnte und deshalb direkten Kontakt mit ihnen hatte, wurde in keiner Weise geschädigt.

yulia skripal TYEbensowenig der „Doktor und die Krankenschwester“, die die Skripals auf der Parkbank fanden und erste Hilfe leisteten. Warum werden ihre Namen bis heute verschwiegen?

(Bei Yulia wurde ein improvisierter Luftröhrenschnitt (s. Bild) vorgenommen, dann wurde sie mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht, ihr Vater aber nicht).

a medical wonder in Salisbury

Auch die Gesundheitsbehörden bestätigen, dass nur fünf Leute dem „Nervengift“ ausgesetzt waren und deshalb medizinisch behandelt werden mussten. Das soll eine „chemische Waffe“ sein?

Logische Schlussfolgerung:

Es gab KEINEN Anschlag mit einem tödlichen Nervengift, (einer verbotenen, „chemischen Waffe“) das wird uns nur vorgegaukelt, damit wir die perfide, politische Hetzkampagne gegen Russland nicht durchschauen.

Komisch ist,  dass alle drei „Opfer“ von Salisbury von der Bildfläche verschwunden sind, obwohl sie doch als Kronzeugen in einer Mordermittlung dienen müssten und dringend Fragen beantworten sollten, die eine echte Aufklärung ermöglichen.

Die russische Botschaft in London beklagt seit Monaten, dass man ihr jede Auskunft über den Verbleib der Skripals verweigert (ein eklatanter Verstoß gegen diplomatische Konventionen) und auch sonst jede Zusammenarbeit ablehnt. Yulia Skripal verlas Ende Mai ein kurzes (diktiertes) Statement und ist seither nicht mehr gesehen worden. Die britischen Behörden verweigern ihrer Cousine Viktoria seit Monaten ein Einreise-Visum und sie hat auch sonst keinen Kontakt mit ihren russischen Verwandten (wie ihre Großmutter Yelena, die natürlich ihren Sohn sehen will).

Das „absolut tödliche, verheerende“ Nervengift, eingesetzt von einem durchtriebenen Geheimdienst  hat also nicht gewirkt, aber vier Monate später „zufällig“ und fahrlässig eine 44-jährige Frau getötet.

Glaubt man den (lächerlichen) Anschuldigungen der britischen Regierung, muss man dazu folgendes anmerken:

Die „Profi-Killer“ haben sich enorm dämlich angestellt:

Sie flogen gemeinsam aus Moskau, am selben Tag, im selben Flugzeug,  nach London. Mit russischen Pässen und einem regulären Visum. Die Spuren führen also direkt in das (angebliche) Herkunftsland, kein Geheimdienst der Welt würde so agieren.

blame Russia

Sie gingen – exakt zur gleichen Zeit (sekundengenau) am 2. März durch die Flughafenschleuse in Gatwick, ließen sich dutzendfach in London von CCTV-Kameras erfassen, spazierten am Samstag durch Salisbury (wo sie wieder gefilmt wurden), fuhren wieder nach East-London zurück, am Sonntag wieder nach Salisbury, wo sie gegen Mittag ankamen und dann die böse Tat begangen haben (Türschnallen-Terror mit NC-Parfum)… dann wieder nach London ins Hotel, wo sie – unglaublich dämlich und gefährlich – auch noch Spuren von Novichok hinterließen (die Monate später noch meßbar waren, aber in so winzigen Mengen, dass laut Polizei bei der zweiten Analyse „alle Ergebnisse negativ waren“ (!!); am Nachmittag  nach Heathrow fuhren (U-Bahn) und am späten Abend zurück nach Moskau flogen.

Obwohl ihre echten Namen unbekannt sind, „weiß“ die britische Regierung aber, dass sie für den russischen Geheimdienst arbeiten. Faszinierend! Dem Ersuchen der russischen Behörden, doch die Fingerabdrücke der beiden zu übermitteln (die für ein Visum nach England notwendig sind), wurde nicht stattgegeben.

Ach übrigens, das „übriggebliebene, hochgiftige“ Novichok-Flacon warfen sie einfach in Salisbury weg und es landete schließlich in einem Spendenbehälter für ein Obdachlosenheim, wo es ein Drogensüchtiger vier Monate später fand und seiner (ebenfalls heroinsüchtigen) Freundin schenkte. (Aber erst nachdem er einen viel zu großen Zerstäuber auf die winzige Flasche montiert hatte und dabei selbst mit dem „Nervengift“ in Berührung kam). Die Frau (Dawn Sturgess) sprühte das „Nervengift“ auf ihre Handgelenke und kollabierte 15 Minuten später, (angezogen) in der Badewanne ihres Freundes, der nach 2 Stunden halluzinierte und dann bewusstlos wurde. Sturgess starb einige Tage später im Krankenhaus und „Charlie“ (wie ihn die Polizei nennt) wurde nach zwei Wochen wieder entlassen.  (Er soll jetzt eine Gehirnhautentzündung haben und „blind“ geworden sein. (?)

HOW STUPID CAN YOU GET?

Wer kann sich so einen eklatanten Schwachsinn ausdenken und damit durchkommen? Die britische Regierung bzw. die Geheimdienste dahinter, unterstützt von ihren verlässlichen Papageien in den Medien.

Wie das geht? „Taking the moral highground“ nennt man das. Die gigantische Täuschung liegt darin, dass die britische Regierung mehr Glaubwürdigkeit haben soll, als die russische Regierung.  Theresa May wird also eine „moralische Autorität“ zuerkannt, (man darf ihr also glauben, was sie sagt) aber Präsident Putin nicht. Er hat (seit der Krim) die Schurken-Rolle bekommen und egal, was er macht oder sagt, es wird immer negativ ausgelegt.

Aber schauen wir uns die vorgelegten „Beweise“ der britischen Regierung genauer an (die fast alle auf die „Counter-Terrorism-Einheit“ (CT) der MET zurückgehen, nicht auf die lokale Polizei in Salisbury):

Was hat die Polizei also veröffentlicht?

Standbilder aus Überwachungs-Videos, (alle Bilder gibt es hier) die die angeblichen Täter zeigen. Stellen wir uns vor, wir wären für ein halbes Jahr auf einer einsamen Insel gewesen und wüssten nichts von der Skripal-Affäre. Wir schauen uns also die Bilder unbefangen an und was sehen wir?

Image 1 man & boarding bridge MET

Bild 1: (2. März) Ein Mann in einer blauen Jacke mit einer Umhängetasche geht durch eine Boarding-Schleuse, die an einem Flughafen sein könnte. Um welchen Flughafen es sich handelt ist NICHT erkennbar. Der Zeitstempel ist 16:22:43 – aber in der Überschrift steht 15:00 als Uhrzeit. (Das Flugzeug landete um 15:58 – siehe unten)

flight data SU 2588

Bild 2: (2. März- hier nicht gezeigt) Ein anderer Mann in einer schwarzen Jacke, ebenfalls mit einer Umhängetasche geht durch eine Schleuse, die genauso aussieht, wie die von Bild 1, nur eine rote Markierung ist zusätzlich rechts unten zu sehen. Der Zeitstempel ist exakt derselbe.

ANMERKUNG / FRAGE:

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Passagiere – sekundengenau – gleichzeitig durch zwei Schleusen gehen? Wieso sieht man keine anderen Passagiere dahinter durch den Tunnel gehen? (Freitag abend, London Gatwick?)

image 3 salisbury suspects Mar 3Bild 3: (3. März) Zwei Männer stehen vor einer automatischen Durchgangsperre auf einem braun-gemusterten, gefliesten Boden. Sie tragen schwarz-weiße Turnschuhe, eine schwarze und eine blaue Jacke und Mützen. Sie haben KEIN Gepäck. WARUM sie dort stehen, ist unklar. (Ob sie wegfahren wollen, jemand abholen, etwas kaufen – auch wenn es ein Bahnhof ist). Die Gesichter sind nicht eindeutig identifizierbar.

ANMERKUNG: Die Männer tragen andere Jacken als auf den anderen Bildern (glänzendes, billiges Material, gesteppt) und auch andere Schuhe (sonst braun) . Sie haben weder einen Rucksack noch eine Umhängetasche.

Bild 4: (4. März- hier nicht gezeigt): Man sieht zwei Männer vor einer automatischen Durchgangsperre in einem Gebäude. Der Mann mit der schwarzen Jacke und der Baseball-Kappe trägt einen Rucksack, der mit der blauen Jacke (dunkle Mütze)  hält etwas (ein Handy) in der Hand. Zeit: 11:48

Image 5 Wilton Rd 1158Bild 5:  (4. März) Zwei Männer (Gesichter nicht erkennbar) gehen auf einer asphaltierten Straße. Man sieht weder Gebäude noch sonst irgendetwas, wodurch die „Location“ erkennbar wäre. Zeit: 11:58:48

Bild 6:  (4. März) Zwei Männer (bekleidet wie vor) gehen auf einem gepflasterten, nassen Gehsteig, Schneereste am Rand. Auch die Straße ist nass. Der Mann mit der blauen Jacke trägt jetzt einen Rucksack, der andere hat keine Tasche. KEIN ZEITSTEMPEL IM VIDEO (Überschrift: 13:05)

Beschreibung der Polizei:  ..zeigt die Verdächtigen in der Fisherton Street (Stadtzentrum) auf dem Weg zum Bahnhof“. (Das ist reine Spekulation).

Bild 7: Zeigt die beiden Männer 3 Minuten später von hinten, als sie gerade um die Ecke gehen; der Boden (auf der Fisherton Street) sieht viel heller aus, als ob eine dünne Schneeschicht daraufliegt (auch auf dem Gehsteig gegenüber liegt offenbar Schnee)

Bild 8 zeigt sie dann wieder am Bahnhof in Salisbury (Zeit: 13.50)  und Bild 9 am Flughafen Heathrow: der „blaue“ mit Umhängetasche und Rollkoffer (Pass in der Hand), der „schwarze“ weiter hinten rechts, undeutlich zu erkennen, welches Gepäck er hat.

  • Frage: Sind diese Bilder geeignet, eine eindeutige Verbindung zum Anschlag auf die Skripals herzustellen?
  • Antwort: NEIN

Geht man davon aus, dass die Bilder nicht manipuliert wurden, geht daraus nur eindeutig hervor, dass die beiden Männer am 3.(Sa) und 4. März (So) am Bahnhof in Salisbury waren (Sonntag: kurz vor Mittag und dann wieder um 13:50).

Das gibt aber keinen Aufschluss darüber, WARUM sie in Salisbury waren.

Die Bilder auf der Straße sind zu vage (man sieht die Gesichter nicht, keine Gebäude oder sonstigen Merkmale eines Standorts). Bild 5 ist dabei besonders hervorzuheben: Ob das die „Wilton Road“ ist, kann niemand verifizieren und selbst wenn, ist die „Beschreibung“ des Bildes sehr manipulativ:

„Bild 5 zeigt die Verdächtigen 10 Minuten später auf der Wilton Road und wir sagen, das muss kurz vor dem Anschlag gewesen sein.“

Wir wissen nicht, was die beiden Männer zwischen Mittag und 13:05 gemacht haben (Mittag gegessen?) und aus den (zeitlich und örtlich isolierten) Bildern kann auch niemand ersehen, WOHIN die Männer wirklich wollten und WARUM.

Doch die offiziellen Zeitangaben sind eine Entlastung für die beiden Männer, (wenn der zeitliche Ablauf stimmt) kein belastbares Indiz für Verwicklung in das Skripal-Theater. Warum?

Der rote BMW von Skripal wurde j bereits am frühen Vormittag des 4. März in Salisbury  gesehen, also dürften die Skripals dann (9:15 Uhr) schon unterwegs gewesen sein. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass sie vom Stadtzentrum wieder zurück zu ihrem Haus gefahren sind.

Timeline MET Skripal March

Wie sollen sie sich aber dann an der Türklinke „vergiftet“ haben? Die Männer kamen ja erst um 11:48 an, da waren die Skripals aber gar nicht mehr zu Hause

(dumm gelaufen…)

Was stellen wir also fest?

  • Die beiden Männer waren am 4. März in Salisbury (wie tausende andere auch). Sie gingen auf der Straße (wie viele andere auch).
  • Ob sie wirklich „Russen“ sind, wissen wir nicht und selbst wenn, heißt das noch lange nicht, dass sie Mörder sind.
  • Der Zweck ihres Besuches bleibt offen.
  • Es gibt keinen Beweis dafür, dass sie die Skripals kannten, zu ihrem Haus gingen und dort etwas Unrechtes getan haben. Das ist alles nur SUGGESTION bzw. FRAMING
  • Es fehlt das Motiv: Sergei Skripal saß ja mehrere Jahre in einem russischen Gefängnis (weil er für den britischen Geheimdienst als „Doppelagent“ sein Land verraten hat); dort gab es genug Möglichkeiten, ihn zu beseitigen
  • Der präsentierte Modus Operandi für einen geplanten Mord ist so bescheuert, dass kein Geheimdienst der Welt so vorgehen würde.
  • Geheimdienste haben ihren Namen nicht ohne Grund: Sie operieren „im geheimen“ (meistens, weil ihre Aktionen illegal und unmoralisch sind), wollen also Aufsehen vermeiden, besonders bei einem Mordanschlag. Sie tun also alles, um falsche Fährten zu legen und selbst verborgen zu bleiben.
  • Was wir hier aber vorgeführt bekommen, ist das genaue Gegenteil: russische Pässe, russischer Flughafen, russische Namen, ein Nervengift mit einem tollen russischen Namen: „Novichok“ (ein Fantasie-Name; die Gifte heißen (als Kürzel) ganz anders: A-234, A-232, VX, etc.) Jemand will also, dass der Fokus auf Russland liegt und alles andere ignoriert wird …

GIFT IM HOTEL?

City Stay Hotel TelegraphDas einzige, was die beiden – angeblich – mit dem Skripal-Anschlag in Verbindung bringt, ist diese Aussage der Polizei:

Novichok Scam Hotel

Die Polizei sagt, die beiden Männer hätten vom 2.bis 4. März in einem billigen Hotel im Londoner East-End übernachtet. Dort habe man – ZWEI MONATE SPÄTER – Spuren von „Novichok“ (NC) gefunden. Zwei der Abstriche waren positiv für NC, allerdings „in so geringer Konzentration, dass keinerlei Gesundheitsgefahr bestand“. Dann wurden noch einmal Proben genommen (auch in denselben Bereichen des Zimmers), die allerdings ALLE NEGATIV waren.

Wie erklärt man das? „Bei den ersten Abstrichen wurde die Kontamination entfernt, so minimal waren die Spuren von NC im Zimmer“.

(Diesen Bullshit kann man nur verbreiten, weil niemand versteht, was ein „militärisches“ Nervengift ist und wie es abgebaut wird. Mehr dazu später. Diese Aussage der Polizei

We don’t yet know where the suspects disposed of the Novichok they used to attack the door, where Dawn and Charlie got the bottle that poisoned them, or if it is the same bottle used in both poisonings.

Zeigt auch, dass sie nur nachplappern, was ihnen die „Counter-Terrorism“ Leute (die wahrscheinlich selbst „die Spuren“ fabrizieren) sagen. Denn bei professionellen Mordanschlägen  mit einem Ultra-Gift, wird garantiert nichts „weggeworfen“, schon gar nicht ein „Container“, in dem das Gift enthalten ist. Das ist hanebücherner Unsinn. Dass hier ständig neue Märchen erzählt werden, wissen wir ja bereits: Zuerst war es die Türschnalle des BMW, dann die Lüftung des BMW, dann die Türschnalle des Hauses (als Gel), dann eine Parfum-Flasche (als Flüssigkeit), etc.

Warum niemand im Hotel von dem „tödlichen Nervengift“ etwas merkte, wird also damit erklärt, dass „der Level an NC“ zu niedrig war, um irgendwelche Gesundheitsprobleme auszulösen. Was soll das heißen „the level“? Hat man die Substanz nachgewiesen (in welcher Konzentration) oder deren Abbauprodukte?

FRAGEN:

  • Wieso hat man VIER MONATE gewartet, um diesen Schlüssel-Beweis (wenn er echt wäre) der Öffentlichkeit vorzustellen?
  • Wieso werden erst jetzt Zeugen gesucht, die im März in diesem Hotel waren? Wer kann sich jetzt noch an Details im März erinnern?
  • Wieso wurde das Zimmer erst im Mai untersucht? Seit wann waren die Männer denn verdächtig?
  • Wieso wird nicht gesagt, WO im Zimmer die Spuren gefunden wurden?
  • WIE hätte das Nervengift überhaupt das Zimmer „kontaminieren“ können? Die Verpackung war so „genial“, dass sie damit durch den Zoll kamen, so gut verschlossen, dass das Gift nach vier Monaten noch wirkte, aber dann wären sie so dämlich, im Hotelzimmer „Spuren“ davon zu hinterlassen?
  • Wieso war – trotz der „minimalen Spuren“ (und täglicher Reinigung der Hotelzimmer!) nach 8 Wochen noch immer ein Nervengift „nachweisbar“ (und dann wieder nicht…)?
  • WER hat die Proben genommen und WIE wurde sichergestellt, dass sie nicht manipuliert wurden? (rhetorische Frage)
  • Wieso gibt es noch immer keine „Red Notice“ bei Interpol für die beiden gesuchten Männer?

WIDERSPRÜCHE & UNGEREIMTHEITEN

  • Einerseits wird behauptet, NC sei sehr persistent (wird also langsam abgebaut und ist deshalb – auch nur ein Tropfen – längerd Zeit gefährlich), andererseits ist niemand außer den bekannten 5 Personen krank geworden. (vor allem nicht das Krankenhauspersonal in Salisbury bzw. die Sanitäter u. Polizei in Amesbury)
  • Die Polizei sagte, (was ihr die „Experten“ mitteilten) jeder, der mit NC in Berührung gekommen wäre, hätte innerhalb von 12 Stunden Symptome gezeigt. 12 Stunden??? Experten betonten im März, dass dieses Gift so furchtbar tödlich sei, dass die Opfer mit Sicherheit rasch sterben würden. Sonst würde es ja auch niemand für einen Mordanschlag verwenden …
  • Die Metropolitan Police betrachtet also jetzt die beiden Kriminalfälle (versuchter Mord – Skripal März 2018 und fahrlässige Tötung/Körperverletzung – Sturgess/Rowley 30. Juni) als ein zusammenhängendes Verbrechen. Warum? Die chemischen Analysen hätten ergeben, dass in beiden Fällen der „gleiche Typ Novichok“ verwendet wurde.
  • Das ist interessant, denn noch im Juli sagte der Leiter der Ermittlungen, Basu, dass es „keinen forensischen Beweis“ dafür gäbe, dass es sich um das gleiche „Novichok“ in beiden Fällen handelte.
  • Aber was ist mit der OPCW-Analyse?

DIE „BESTÄTIGUNG“ DURCH DIE OPCW

WIESO WIRD DER GANZE OPCW-BERICHT NICHT VERÖFFENTLICHT? Was soll hier vertuscht werden?

Die OPCW hat nie den Namen „Novichok“ erwähnt. Stattdessen wird eine interessante, sprachliche Umschreibung benutzt: „..bestätigen im Bezug auf die Identität der giftigen Chemikalie (in Amesbury) die Ergebnisse des UK“ und dass „die gleiche, giftige Chemikalie auch in den Proben im Skripal-Fall gefunden wurde“. Diese chemische Verbindung hätte „die gleichen, toxischen Eigenschaften wie ein Nervengift.“

tagesschau OPCW AmesburyNa ja, könnte man jetzt sagen, das ist doch semantische Haarspalterei, denn letztlich bestätigen sie doch, was die britische Regierung behauptet hat. Doch so einfach ist die Sache nicht. Während die Fließband-Journaille der Tagesschau (u.a.) billige Schlagzeilen produziert, lohnt es sich, die Kurzfassung des OPCW-Berichtes zu lesen:

Das Team war also von 15. bis 18. Juli in Salisbury um biologische Proben zu erhalten (biomedical samples) und am 13. August noch einmal um Material-Proben (vom angeblichen Ort der Vergiftung)  zu untersuchen.

Die Vergiftungserscheinungen traten am 30. Juni auf. Die Untersuchung fand also 2 Wochen bzw. 6 Wochen später (nach der Vergiftung) statt.

Die Analyse der Bio-Proben durch OPCW-zertifizierte Labors zeigen, dass Charles Rowley und Dawn Sturgess dieser giftigen Chemikalie ausgesetzt  und durch sie berauscht (oder betäubt) waren“.

(Interessante Formulierung „intoxicated“ – berauscht …)

Mit „dieser giftigen Chemikalie“ bezieht sich die OPCW auf jene, die „vom United Kingdom identifiziert wurde“ (Pkt.7)

Na, das ist doch eine Bestätigung, oder nicht?

Liest man aber weiter, wird diese Aussage stark relativiert:

OPCW 1671-6 2nd hand-samples

Unter Pk.t 6 bzw. Pkt. 7 ist zu lesen, dass die später im  OPCW-Labor untersuchten Bio-Proben „der betroffenen Personen“ aber nicht von ihnen selbst entnommen wurden, sondern von den „britischen Behörden“ (British authorities). Sie untersuchten also (biologische) Proben aus zweiter Hand. (Kein forensischer Beweis)

S 1671 OPCW Amesbury 7 8

Nur das „Parfum“ wurde direkt von der OPCW untersucht:

DAS GIFT IM PARFUM – EINE FALSCHE FÄHRTE?

OPCW 1671 9 10

„Bei ihrem zweiten Besuch, nahm das Team Proben aus einer kleinen Flasche, die die Polizei als verdächtiges Objekt im Haus von Charles Rowley … beschlagnahmt hatte.“ (9)

Das Ergebnis der Analyse (in einem zertifizierten OPCW-Labor) zeigt, dass diese Probe zu 97-98% aus der giftigen Chemikalie besteht, also als „hochrein“ eingestuft wird. Die restlichen 2-3% waren Verunreinigungen. (10)

Auch hier zeigt sich, dass es keine geschlossene Beweiskette gibt:

WOHER KAM DIE FLASCHE?

Die Flüssigkeit aus der Flasche wurde untersucht, aber ihr Fundort und Zustand am Tag der Vergiftung konnte nicht von unabhängiger Stelle verifiziert werden. Anders gesagt: Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Flasche vor Eintreffen der OPCW manipuliert wurde (oder vom britischen Geheimdienst während der „Suche“ dort deponiert wurde).

Es ist also nicht gesichert, auf welche Weise dieser gefälschte Flacon von „Premier Jour“ in die Wohnung von Rowley gelangte: Rowley’s Version passt nicht zu dem, was später veröffentlicht wurde:

Nach seinen Angaben fand er Ende Juni  „eine Schachtel“ in einem Spendenbehälter (für eine Art Caritas). Er öffnete sie und fand eine Flasche und einen Pump-Zerstäuber. Bei dem Versuch, die Teile zusammenzusetzen, kam er selbst mit dem Inhalt in Berührung. (Wer kann diesen Quatsch glauben? Seit wann muss man ein Parfum zusammenbauen?)

So sieht die wirkliche Verpackung von „Premier Jour“ aus: (100 ml)

Premier Jour 100ml

Premier Jour sampleEr sagte zunächst gegenüber der Presse, er könne sich nicht mehr daran erinnern, wo er die Schachtel am 27. Juni gefunden hatte und dass sie original-verpackt gewesen (mit Cellophan-Hülle) sei; Doch laut Polizei-Fotos fand man im Mülleimer keine Schachtel sondern nur eine dünne Papier/Folie-Hülle, wie sie bei Parfum-Proben verwendet wird (Bild rechts: 5,5 ml

 

NRicci Elixier sample

(So sieht ein 5 ml Behälter von innen aus. Der Zerstäuber ist natürlich schon dabei)

Die kleine Flasche  mit dem monströsen Zerstäuber (Bild unten) wurde aber erst am nächsten Tag (11..Juli)  „gefunden“, (veröffentlicht am 13.Juli) obwohl sie viel besser sichtbar war (auf der Küchen-Arbeitsplatte). Diese Flasche hätte aber nie in die Hülle gepasst, die man oben sieht. (Ich fürchte Rowley wird auch noch sterben…)

007 funny perfume

Der Bruder von Rowley, Matthew sagte der Presse im Juli  aber folgendes: Sein Bruder habe den Behälter in einem Park gefunden (mindestens eine Woche bevor seine Freundin Dawn Sturgess bewusstlos wurde) und das Parfum sei auch schon benutzt worden. Der Behälter sei „kaputt gegangen“. Wenn das stimmt, und er hätte wirklich Nervengift enthalten, wären die beiden natürlich daran gestorben.

Die OPCW bestätigt (11), dass es sich um die „gleiche Substanz“ wie bei den Skripals handelt, das stimmt. Doch sie betont auch, dass

 „wegen der unbekannten Lagerbedingungen der kleinen Flasche … und der Tatsache, dass die Materialproben im Fall Skripal/Bailey der Umwelt  und Feuchtigkeit ausgesetzt waren, die Verunreinigungen keinen Schluss darauf zulassen, ob die Proben aus derselben Quelle kommen (aus derselben Charge stammen).

OPCW 1671 12

Die Aussage der Polizei, es handle sich „um den gleichen Typ Novichok“ ist also mit Vorsicht zu genießen. Was wird noch als Argument angeführt, warum die beiden Fälle zusammengefasst wurden?

Es handle sich um eine der „seltensten Chemiewaffen der Welt“ und sein Auftauchen zweimal) so nahe beieinander, kann demnach nicht als Zufall durchgehen. Das ist plausibel, doch ein Faktor muss dabei noch erwähnt werden:

INDEP BritGov Biowarfare 2015

Die britische Regierung (bzw. das Militär) betreibt nur wenige km von Salisbury entfernt ein Zentrum zur Erforschung chemischer und biologischer Waffen, (DSTL) das unter dem Kürzel „Porton Down“  (PD) bekannt ist.

Dort ist „Novichok“ zweifellos bekannt (VX wurde auch in England erfunden) und es muss auch Vergleichsproben geben, sonst hätte man ja die „Chemikalie“ nicht identifizieren können.

PD wird bei Wikipedia als „seit 100 Jahren als eines der geheimsten und umstrittensten, militärischen Forschungsinstitute Englands bekannt“ beschrieben. Die politische Perfidie der riesigen Anlage (2.800 Hektar groß) lässt sich auch daran erkennen, dass dort auch die britische Gesundheitsbehörde residiert (Public Health England).

Mehr über die unheimliche Geschichte von Porton Down in Teil 2 …

 

Quellen:

TEUFLISCHE LÜGEN (aus Paris & London)

Trio Infernal attacks DamascusDas „Trio Infernal“ (USA, Frankreich und Großbritannien)  hat also jetzt Syrien mit rund 100 Marschflugkörpern angegriffen (warum England und Frankreich das unbedingt wollten, wurde ja in den beiden letzten zwei Beiträgen erläutert).

Ein eklatanter Verstoß gegen das Völkerrecht und die UN-Charta, da Syrien in keiner Weise diese drei Länder bedroht hat.

Der Vorwand, man müsse verhindern, dass das „Monster“ Assad „wieder“ chemische Waffen einsetzt, ist unhaltbar (siehe weiter unten) und keine Rechtfertigung für diese militärische Aggression. Der passende (und dringend notwendige) Kommentar dazu ist:

Ich sage hiermit in aller Klarheit, dass der amerikanische und der französische Präsident sowie die britische Premierministerin Verbrecher sind, sie haben  ein Verbrechen begangen.

Wer hatte den  Mut, das auszusprechen? Imam  Ali Khamenei, der „Supreme Leader“, also das iranische Staatsoberhaupt. Natürlich hat auch Präsident Putin scharf kritisiert, dass hier das Völkerrecht gebrochen wurde (eine „Bestrafung“ stattfand, noch bevor eine Untersuchung der Vorfälle begonnen hatte; alleine daran sieht man ja, für welche „Werte“ diese drei Länder stehen: Might is Right).

Nach den Nürnberger Prozessen und 50 Millionen Kriegs-Toten  wurde als tragende Säule des internationalen Rechtssystems festgelegt, dass KEIN VORWAND für militärische Gewalt gegen einen souveränen Staat akzeptabel ist. Nur Selbstverteidigung bzw. ein Beschluss des UN-Sicherheitsrates sind als Legitimation zulässig.

Doch am 11. September 2001 stürzten nicht bloß zwei Türme und ein Hochhaus ein, auch der (ohnehin schon kränkelnde) Rechtsstaat wurde unter dem Schutthaufen  gleich mitbegraben. Die US-Regierung erließ in der Folge  „Notstandsgesetze“ (Patriot Act, NDAA, etc.), die sich durchaus mit jenen des Dritten Reiches messen können. „9/11“ ist also durchaus mit dem „Reichstagsbrand“ zu vergleichen (was die geplanten, politischen Folgen betrifft).

Die später inszenierten „Terroranschläge“ in Europa führten dann auch bei uns dazu, dass den „Sicherheitskräften“ immer mehr Sonder-Befugnisse für Überwachungsmaßnahmen  erteilt wurden und die Polizei immer mehr militarisiert wird, auf Kosten der Bürgerrechte und der Demokratie.

Bevor wir uns konkret mit den Vorfällen in Douma und der Entlarvung der Novichok-Lüge befassen, muss eines unbedingt erwähnt werden:

DER FEHLENDE KONTEXT

Wie ich in den beiden letzten Beiträgen erläutert habe, sind die britische und die französische Regierung im Bezug auf die Ereginisse in Syrien nicht bloß neutrale Beobachter, sondern seit Jahren massiv in den „schmutzigen“ Krieg gegen das letzte, sekuläre arabische Land im Nahen Osten verwickelt.

Dort findet eben KEIN „Bürgerkrieg“ statt, sondern ein von außen geschürter Krieg gegen die syrische Regierung. Fanatisierte Banden (die nach dem saudischen, steinzeitlichen Religions-Modell indoktriniert wurden) wurden von westlichen Geheimdiensten bewaffnet und zu Terroristen ausgebildet. In den Medien werden sie aber als „Opposition“ oder „gemäßigte Rebellen“ präsentiert, die man unterstützen muss, damit der „IS“ nicht die Oberhand gewinnt.

Syrien, seit Jahrzehnten das Vorzeigeland für ein friedliches Zusammenleben dreier Religionen, sollte also durch diese Fanatiker (die Menschen den Kopf abschlagen, sie kreuzigen, von Hausdächern werfen (Homosexuelle) sowie Frauen und Kinder in Käfigen zur Schau stellen und als menschliche Schutzschilde benutzen) gespalten werden:  Die Araber nennen das „Fitna“.

Extremistische Sunnis (Takfiris) gegen Schiiten, Alawiten und Christen, wobei alle Anhänger von Präsident Assad automatisch zu „Freiwild“ wurden, weil er auch zu den Alawiten gehört (seine Frau ist aber Sunni, Teile der Regierung und der Großteil des Militärs natürlich auch)  und somit als „Ketzer“ gilt, der vernichtet werden muss.

Man benutzt also religiöse Dogmen um diese Männer zu steuerbaren Mordwerkzeugen zu machen (dirigiert von westlichen Geheimdiensten, sie glauben aber, sie handeln „im Auftrag Gottes“, daher „Gotteskrieger“ oder „Dschihadis“).

Diese psychopathischen Banden (man gab ihnen auch Drogen wie Captagon, um jedes Mitgefühl auszuschalten) zogen also – wie eine Art islamistische Inquisition – durch das Land, führten die „Sharia“ ein und hinterließen eine blutige Spur des Grauens. Wer konnte, floh aus ihren „Hochburgen“ in Gebiete, die von der syrischen Regierung kontrolliert werden (am Ende 80% der Bevölkerung).

white-helmet-infographic-2Das Erstaunliche an diesem Krieg war aber, dass diese so primitiv  wirkenden Männer eine unglaublich effektive PR-Maschinerie hatten. Welche andere angebliche, spontan entstandene „Widerstandsgruppe“ hat je so eine gewaltige Medienpräsenz gehabt? Ständig wurden Fotos und Videos auf“social media“ gepostet, die sofort von der Fließband-Journaille übernommen und verbreitet wurden. Schein-Organisationen wie die „Weiß-Helme“ (White Helmets, abgek. WH) avancierten zu „humanitären“ Helden und bekamen sogar einen „Oscar“ bzw. eine Doku über sie. (Mehr über die WH-Hintergründe gibt es hier)

Warum diese heimtückische PR-Kampagne (militärisch „information operation“) so erfolgreich war, kann jetzt erklärt werden:

Es war der britische Geheimdienst MI-6, der sie organisiert hat (mehr über dieses Täuschungsmanöver siehe Link zu WH) und wir wissen ja, dass die britische Regierung sehr erfolgreich Lügen verbreitet, wenn es darum geht ihre kriminelle Außenpolitik zu tarnen und  ihre Gewalt als „notwendig“ hinzustellen:

Wir erinnern uns an die Brandrede von Tony Blair vor dem britischen Parlament (zur „Notwendigkeit“ des Irak-Krieges 2003):

Saddam hat Massenvernichtungswaffen,  (biologische und chemische) die er in 45 Minuten aktivieren kann und er trachtet danach, sich Nuklearwaffen zuzulegen.“

Später wurde klar: Alles gelogen. Billige Angst-Propaganda, um Zustimmung für einen illegalen, brutalen Krieg zu erhalten. Die gleichen Lügen über ein „Monster“, das man beseitigen müsse, wurden über Milosevich und Gaddafi erzählt und seit 2011 auch über Präsident Assad.

Das ist alles bekannt. Und trotzdem tun jetzt die Fließband-Journalisten und die politischen Führer in der EU so, als ob diese Verbrechen nie passiert wären. Das ist ungeheuerlich. Wir leben in einer künstlichen „Realität“, in der Außenpolitik auf Kindergarten-Niveau reduziert wird. Macron und May sind die „Guten“, Assad und Putin die „Bösen“. (Trump ist ein schwer bewaffneter Idiot)

Doch in Wahrheit ist es umgekehrt: England und Frankreich praktizieren eine verbrecherische Außenpolitik, die natürlich mit den USA abgestimmt ist. (Deren Geheimdienste (+ Israel u. Saudi Arabien ) arbeiten zusammen … nicht selten auch ohne Wissen der Regierung)

Doch das Lügengebäude beginnt zu bröckeln: Sowohl was die „Novichok“-Saga betrifft, als auch das Giftgas-Theater in Douma.  Schauen wir uns das näher an:

1) DIE NOVICHOK- LÜGE

Sergey-LavrovDer russische Außenminister Sergei Lavrov hat eine „Bombe“ platzen lassen: Er sagte, ein Schweizer Labor (unter Vertrag bei der OPCW) hat festgestellt, dass die Skripals mit „BZ“ angegriffen wurden. Die OPCW hat aber dieses Analyse-Ergebnis in ihrem Bericht nicht erwähnt. (Zwar wurden auch Abbauprodukte eines Organophosphat- Nervengiftes gefunden, was aber seltsam ist, nach drei Wochen – mehr dazu siehe weiter unten).

BZ ist die NATO-Abkürzung für Chinuclidinylbenzilat. Es ist eine psychoaktive Droge, die schwere Bewussteinsstörungen hervorruft und folgende Symptome auslöst:  Halluzinationen, Angstzustände, geistige Verwirrung, Unruhe wechselt mit Apathie ab. Laut Wikipedia befindet sich der Betroffene

Nach kurzer Zeit in einem Zustand völligen Realitätsverlusts. Er hat keinen bewussten Kontakt mehr zu seiner Umwelt.“

Das passt ja hervorragend und erklärt, warum die „Novichok“-Geschichte so unglaubwürdig war. Zuerst hieß es, das Nervengift sei absolut tödlich, weshalb es ja als „chemische Waffe“eingestuft wurde.

Frage: Wieso haben dann die drei Betroffenen (die Skripals und der Polizist Nick Bailey) nicht nur überlebt, sondern (2 davon) wurden inzwischen wieder aus dem Krankenhaus entlassen, anscheinend ohne irgendeinen bleibenden Schaden?

Antwort: Weil es eben KEIN Nervengift war, sondern BZ.

Der betroffene Polizist in Salisbury, DS Nick Bailey beschrieb sein Erlebnis  als „surreal“ und Yulia Skripal  ließ verlauten, das ganze sei ziemlich „verwirrend“.  (O-Ton: „I am sure you appreciate that the entire episode is somewhat disorientating“). Außerdem hat sie seither niemand in der Öffentlichkeit sprechen sehen.  Sie bekommt eine neue Idenität und „verschwindet“. Das passt also.

Was erfahren wir noch über BZ?

  • Es beeinträchtigt das periphere und das zentrale Nervensystem
  • Die Wirkung tritt erst nach Stunden ein hält mindestens 3 Tage an
  • Die Betroffenen können sich nach Genesung nur an die Zeit vor der Kontaminierung erinnern (Amnesie).
  • Mögliche Effekte: Verwirrung, Zittern, Erregung, Krämpfe aber auch Apathie und Delirium (Verwirrtheit)
  • Für den Fall der Verwirrtheit (mit Agitation) wird  Sedierung empfohlen

Die Beschreibung von Zeugen, die die Skripals auf der Bank gefunden haben, deckt sich mit diesen Symptomen.

Court Hearing 2203 Skripal blood samples

Aus der Anhörung vor einem britischen Gericht  (wegen der  Genehmigung einer Blutabnahme von „Bewusstlosen“ und Einsicht in deren Krankengeschichte) wissen wir, dass die Skripals „stark sediert“ waren. Wieso das notwendig war, (obwohl sie doch angeblich durch ein Nervengift quasi „im Koma“ lagen) wird durch diese Enthüllungen verständlich.

Skripals under heavy sedation judge

Interessant ist auch, dass der Richter die Aussagen von Zeugen (Wissenschaftler aus Porton Down, Beamte des britischen Außen- und Innenministeriums, deren Namen nicht genannt werden!) nur beschreibt, also die exakten Formulierungen geheim bleiben. Diese „Zeugen“ sagten aus, es könne ein dauerhafter Schaden zurückbleiben, durch den die Betroffenen als geistig behindert einzustufen wären. Hat man die Skripals unter Kuratel gestellt?  Es sieht ganz danach aus.

Aber das beste (für die Geheimdienste)  ist natürlich die Amnesie:

Die „Opfer“ von Salisbury können sich also an nichts erinnern, was im Krankenhaus nach der Einlieferung bzw. nach Eintreten der Symptome* passierte. Das ist doch sehr praktisch für eine „false flag“ Operation. (*Bis sie schließlich „aufgeweckt“ wurden).

WER HAT BZ ENTWICKELT UND EINGESETZT?

Nein, nicht die Russen. Die US-Armee forschte seit 1959 in einem militärischen Labor in Maryland daran, „BZ“ (damals noch „TK“ genannt) als chemische Waffe einzusetzen, was ihr auch gelang. Die Halluzinations-Droge, die Menschen völlig hilflos macht wurde im Vietnam-Krieg eingesetzt. Der Stoff ist sehr persistent (hält sich hartnäckig im Boden, im Wasser und auf fast allen Oberflächen). Er ist geruch- und reizlos und die Symptome treten erst Stunden nach dem Kontakt auf.

Auch das passt zu den Fakten der Skripal-Saga: Wir rätselten ja, wieso die beiden erst 6-7 Stunden später Symptome zeigten (nachdem sie angeblich das Gift über die Klinke der Haustür aufgenommen hatten).

DER OPCW-BERICHT (Es darf gelacht werden…)

Die veröffentliche Kurzfassung des OPCW-Berichtes über die „Proben“ aus Salisbury kann man nur als schlechten Witz bezeichnen. Der Bericht selbst wird ja  geheimgehalten bzw. nur Regierungen zur Verfügung gestellt. Daran sieht man schon, wie „demokratisch“ hier vorgegangen wird. Geheime „Beweise“ zählen nur etwas in einer Bananenrepublik. (Durch das Statement von Lavrov wissen wir jetzt, warum der ganze Bericht nicht veröffentlicht wurde).

 

OPCW:   (Klartext) Wir „bestätigen“ also, dass es das ist, was die britische Regierung gesagt hat, dass es ist … wir sagen euch aber nicht, WAS es ist!

Und auch anhand der Berichte über die OPCW-Ergebnisse sehen wir, welche betrügerische Rolle die Medien spielen (das Wort Novichok kommt bei der OPCW gar nicht vor).

Die Organisation für ein Verbot chemischer Waffen hat bestätigt: Sergej und Julia Skripal wurden mit dem Nervengift Nowitschok angegriffen. Für die Regierung in London ist das ein klarer Beweis, wer der Schuldige ist. (FAZ)

FAZ OPCW for dummies

Dass „Nowitschok“ nur ein Fantasiename ist, der nur für PR-Zwecke dient, hat die FAZ noch immer nicht „geschnallt“. Er klingt aber so schön „russisch“, also bleiben wir dabei. Dann kommt natürlich der – gefälschte und extrem irreführende – Kontext:

„Für die britische Regierung ist die Schuldfrage damit geklärt. „Es gibt keinen Zweifel, was benutzt wurde, und es gibt keine andere Erklärung, wer dafür verantwortlich ist – nur Russland hat die Mittel, ein Motiv und die Erfahrung“, teilte Außenminister Boris Johnson am Donnerstag in London mit.“

Es werden also bestimmte (verlogene, manipulative) Phrasen ständig wiederholt, (auch vor der UN) die man uns ins Gehirn einbrennen will, als Ersatz für fehlende Beweise.

 „Es gibt keine andere plausible Erklärung… keinen Zweifel“

Dass die britische Regierung absolut nicht als moralischer Richter in dieser Sache taugt, weil sie selbst massiv in die Inszenierung der „Novichok-Saga“ involviert ist, dieser politische Kontext wird natürlich unterschlagen. „London“ und „Paris“ sind doch hier die „Guten“ (die jahrzehntelang eine brutale Kolonialherrschaft ausübten und deren Eliten bis heute davon überzeugt sind, sie hätten das Recht dazu, über andere „braune“ Völker zu herrschen).

Dass der britische Außenminister aber von Anfang an behauptete, „Porton Down“ habe ihm gesagt, man sei „absolut sicher“, was die Herkunft des Giftes  betrifft, und dass es eben Novichok sei, bleibt hier unerwähnt.

Für wie dämlich halten die uns eigentlich? Wie ich schon in früheren Artikeln erklärt habe, sind die Proben, die hier von der OPCW untersucht wurden, als Beweise wertlos (nicht akzeptabel in einem Gerichtsverfahren), da es keine geschlossene Beweiskette gibt.

Stellen wir uns einmal vor, die „Spurensicherung“ aus dem „Tatort“ im Fernsehen  (bzw. eine unabhängige, forensische Untersuchung) könnte erst drei Wochen nach einem Verbrechen stattfinden, nachdem dutzende Personen Zutritt zu den möglichen Tatorten hatten. Wie glaubwürdig wäre das?

Die OPCW tauchte erst nach fast drei Wochen in Salisbury auf und bis zum Schluss war nicht klar, WO und WIE das „Gift“ verabreicht wurde. Die Absperrungen der möglichen „Tatorte“ erfolgten erst mit einer Zeitverzögerung. Dann einigte man sich auf die Türschnalle der Haustür (der Skripals). Die Geheimdienste „Ihrer Majestät“ hatten aber inzwischen genügend Zeit, Türgriffe u.a. Orte selbst mit einem Organophosphat zu beschmieren, damit die OPCW es dort „finden“ konnte.

Wie erfahrene Chemiker wissen, hätte man nach 20 Tagen (wenn das Gift wirklich schon am 4. April aufgetragen wurde) nichts konkretes mehr nachweisen können (vor allem nicht, wenn es außen am Türgriff war, denn das UV-Licht hätte es rasch zersetzt).

Die Auswertung des Schweizer Labors (die dringend veröffentlicht werden müsste!) würde also bestätigen, dass die ganze Novichok-Saga ein inszeniertes Theater ist, um Russland zu schaden. Damit kommen wir zur zweiten „Giftgas“- Show nach Syrien:

2 DIE DOUMA-GIFTGAS-LÜGE

Das russische Verteidigungsministerium gab  am 13. April bekannt, dass der „Giftgas-Angriff“ auf Douma  fingiert war. Als Beweis führte man  die Aussagen von zwei Zeugen an, (Medizinstudenten) die in der Notaufnahme des Krankenhauses in Douma arbeiten und in den Videos zu sehen sind. Hier das Video mit englischen Untertiteln.

Dazu meine deutsche Übersetzung (der zweiten Aussage):

Douma witnesses Voltairenet

Gebäude in der Stadt wurden bombardiert. Dabei sind einige der oberen Etagen eingestürzt und in den unteren Stockwerken brach ein Feuer aus.  Die Bewohner der oberen Stockwerke zeigten Anzeichen von Rauchgasvergiftung bzw. Erstickung. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht.

Wir begannen mit Erste-Hilfe-Maßnahmen (gegen Atemnot).

Dann kam ein Mann, den ich nicht kannte. Er sagte, dass es sich um einen Giftgas-Angriff handelt.  Die Leute bekamen Angst und begannen damit, die Verletzten mit Wasser abzuspritzen. Einige,  die keine medizinische Ausbildung hatten, verabreichten den Kindern Asthma-Sprays. Wir haben keinen einzigen Patienten gesehen, der Symptome einer Giftgas-Vergiftung hatte.

(Sie zeigen Video-Aufnahmen und erklären, was passiert ist. Eines der Kinder hatte schon vorher Asthma).

Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums sagte auch,

Wir haben Kenntnis davon, dass zwischen dem 3. und 6. April die britische Regierung Druck auf die „White Helmets“ ausgeübt hat, die  geplante Provokation endlich in die Tat umzusetzen (wodurch die syrische Armee dann beschuldigt wurde, chemische Waffen eingesetzt zu haben).“

Die Menschen in Douma wurden also demnach mit einer Rauchgasvergiftung eingeliefert, was dann von den „White Helmets“ als „Gasangriff“ verkauft wurde. (Woran die auf Fotos gezeigten Toten gestorben sind, kann natürlich nur eine Autopsie abklären).

Das russische Verteidigungsministerium kritisierte auch, dass die Angriffe stattfanden, bevor die OPCW-Inspektoren irgendetwas untersuchen konnnten und dass daraus gefolgert werden müsse, man wolle deren Arbeit behindern.

Die Beweise, die Russland und Syrien vorlegten (siehe oben) seien einfach von den NATO-Ländern ignoriert worden. Dass Außenministerium fand noch deutlichere Worte:

Es wird nun völlig klar, dass diejenigen, die sich hinter humanitärer Rhetorik verstecken und ihre militärische Präsenz in Syrien mit dem Kampf gegen Dschihadisten rechtfertigen, auf derselben Seite stehen wie die Terroristen und danach trachten, das Land auseinanderzureißen. Alles deutet darauf hin, dass die USA und ihre Verbündeten den Extremisten noch einmal eine Verschnaufpause gönnen wollen, damit sie sich wieder stärken können und das Blutvergießen in Syrien weitergeht (womit eine politische Lösung erschwert wird).

Russland veurteilte natürlich die Raketenangriffe des  heuchlerischen Trios, da es sich um eine eklatante Verletzung des Völkerrechts und der Souveränität Syriens handelt.

Insgesamt wurden 103 „cruise missiles“ abgefeuert, z.T. von Schiffen aus, aber auch von Flugzeugen (air-to-surface). Davon wurden 71 abgewehrt, die folgende Ziele hatten: Den internationalen Flughafen von Damaskus und drei  Luftwaffenstützpunkte. Der Angriff auf Homs konnte nur teilweise gestoppt werden (13 von 16 Raketen wurden zerstört). Der intensivste Angriff galt Forschungseinrichtungen in Barzeh und Jaramana (30 Raketen im Anflug, sieben davon abgeschossen), weil dort angeblich „heimlich Material für Chemiewaffen“ produziert  wurde. Das behauptet jedenfalls die französische Regierung (deren Geheimdienste).

Woher sie das weiß bzw. wissen will, fragt niemand, doch der syrische UN- Gesandte hat dazu eine noch bessere Frage auf Lager:

Wenn die Franzosen „wussten“, wo diese „geheimen CW-Lager“ sind, warum haben sie dann nicht die OPCW informiert? Die hätte ja dann bestätigen können, was anonsten nur behauptet wurde. Warum das corpus delicti (also ein wichtiges Beweismittel) durch Raketen zerstören? Das gleiche passierte ja auch in Khan Sheikhoun (mit dem gleichen Vorwand).

SAA uncovers CW workshop DoumaDass die syrische Armee nach der Vertreibung der Brutalo-Rebellen aus Ghouta einen „Workshop“ für DIY-Chemiewaffen  gefunden hat, (nicht zum ersten Mal) sollte man in diesem Kontext auch erwähnen. (Auch Chlor war dabei)

Aber Präsident Macron hat jetzt den „Bericht“ seiner Geheimdienste publiziert, der alles „bestätigen“ soll:

3 DIE FRANZÖSISCHEN „BEWEISE“

French Lies DoumaWie auch ein ähnliches Dokument der amerikanischen Geheimdienste (deutsche Erklärung siehe „Osterhase 2“), trägt dieser Bericht kein offizielles Logo eines Geheimdienstes, keine Doku-ID und keine Unterschrift (Autoren  werden nicht genannt). Da weiß man doch gleich, woran man ist…

Wie wir aus den zahlreichen TV-Krimis wissen, ist es zur Klärung eines Verbrechens unbedingt notwendig, dass der Tatort abgesperrt wird und die „Spurensicherung“ so schnell wie möglich ungestört  ihre Untersuchungen macht. Dann werden die Ergebnisse der forensischen Untersuchungen gemeinsam mit Zeugenaussagen, „Alibis“, möglichen Motiven und anderen Indizien analysiert. Nur so kann ein Täter ermittelt werden.

Genau das ist aber bei keinem der angeblichen „Giftgas-Angriffe“ passiert, denn diese fanden immer in Gebieten statt, die von den Terrorbanden kontrolliert wurden. Aus „Sicherheitsgründen“ konnte so die OPCW fast nie an den Tatort gelangen und wenn, dann war er schon „kontaminiert“ (so wurden z.B. angebliche Einschlagkrater mit Beton aufgefüllt, wie es im OPCW-Bericht heißt). Die angeblichen „Opfer“ von Khan Sheikhoun wurden in einem türkischen Krankenhaus besichtigt (!). Eine ausführliche Analyse der „Giftgas“-Stories gibt es hier.

Was also Douma betrifft:

Es ist unmöglich, zu verfizieren, WO und WANN diese Bilder bzw. Videos aufgenommen wurden (es wird ja nur behauptet, dass es in Douma gewesen sei). Die Metadaten der Videos zu überprüfen ist auch nicht möglich, da  diese manipuliert wurden oder ganz fehlen (man konnte nicht feststellen, wann diese Videos produziert wurden). Weitere Ungereimtheiten (Hautbild stimmt nicht mit Chlorgaskontakt (Bläschenbildung) überein) werden hier analysiert.

Wie im letzten Beitrag ausführlich geschildert, ist die Quelle dieser Videos immer die gleiche: Die White Helmets (eine perfide PR-Show des britischen Geheimdienstes), deren Glaubwürdigkeit mit „Null“ einzustufen ist.

Was behauptet nun die französische Regierung in ihrer „Einschätzung“? (Text wörtlich übersetzt)

„Die französischen Experten haben die Symptome analysiert, die auf den Bildern und Videos sichtbar sind und in einem geschlossenen Raum aufgenommen wurden.. Sie zeigen fünfzehn Opfer (verstorben). Diese Symptome können so beschrieben werden:

  • Atemnot, Erstickung
  • Erwähnung eines starken Geruchs (wie „Putzmittel“, soll Chlor sein) und eines grünen Rauchs auf den betroffenen Flächen
  • Starker Speichelfluss und Absonderungen aus der Nase
  • Zyanose (Blaufärbung der Lippen)
  • Verbrennungen und Verätzungen der Hornhaut

Die Symptome zusammengenommen sind charakteristisch für einen CW-Angriff, besonders für  Stoffe, die Atemnot auslösen […] Der Einsatz von Asthma-Sprays (wie im Video zu sehen), unterstützt die Hypothese, dass hier solche Erstickungs-Substanzen eingesetzt wurden.“

Zunächst einmal ist festzuhalten: Das ist alles Spekulation.

Man müsste natürlich eine gerichtsmedizinische, forensische Untersuchung der Opfer machen, um exakt die Todesursache festzustellen. (Dazu müsste man aber erstmal die Leichen finden und den wirklichen Tatort …)

Die – voreingenommene – Interpretation von Fotos (durch anonyme Personen)  und Videos kombiniert mit „Aussagen“ anonymer Zeugen (von NGOs, die von den USA bzw. von Frankreich gesteuert werden) ist kein Beweis für einen Chlorgasangriff. Das ist ein Riesen-Bluff.

DIE CHEMISCHEN EXPERTEN

Welche Wirkung hat denn ein Kontakt mit Chlorgas? Wer könnte da besser Auskunft geben, als Deutschlands größte Chemie-Firmen, wie z.B. BASF.

BASF Chlorgas 2

Hustenreiz, Augentränen, Atemnot, Schluckbeschwerden, Blaufärbung der Haut bis hin zum Lungenödem – diese Symptome sind sowohl bei Chlorgas als auch bei einer Rauchgasvergiftung zu sehen.

Wir haben ja von den Medizinstudenten, die in Douma Erste Hilfe geleistet haben, gehört, dass die eingelieferten Patienten aus einem brennenden Gebäude gerettet wurden, also die Symptome mit einer Rauchgasvergiftung erklärt werden können. (Es müsste natürlich eine kriminaltechnische Untersuchung geben, um das zu verifizieren)

Doch wirklich interessant ist diese Aussage von BASF:

BASF Chlorgas 1

„Wasser verstärkt die oxidative und ätzende Wirkung (von Chlorgas)“

  • Frage: Wieso in aller Welt wurden diese Menschen dann mit Wasserschläuchen abgespritzt?
  • Antwort: Weil es eben gar kein Chlorgas gab. Man wollte nur Hysterie auslösen und das dann filmen.

Ein Video soll demonstrieren, dass der „Gasangriff“ mit einem Zylinder (eine Art Gasflasche) ausgeführt wurde, der von einem Helikopter abgeworfen wurde. Man sieht ein Loch in der Decke, dann die „Bombe“ auf einem Bett. Doch der Zylinder ist kaum beschädigt, (auf dem ersten Video gar nicht) das Ventil ist zu. Er wurde offensichtlich einfach dort platziert. Wieso der Zylinder überhaupt auf dem Bett liegt und nicht direkt unter dem  Loch (wo er ja angeblich eingeschlagen ist), kann auch nur damit erklärt werden, dass das ganze eine billige Inszenierung ist, eine „PSYOP“, wie sie die White Helmets seit Jahren vorführen.

Fake Chlorine attack 1

Was den französischen „Bericht“ angeht:

Hier werden nicht Fakten analysiert, sondern politische Interpretationen vorgenommen, die in einem vorgefertigen Denk-Rahmen stattfinden: Nämlich Assad ist ein brutaler Schurke, der vor keinem Mittel zurückschreckt, um die „Rebellen“ zur Aufgabe zu zwingen.

French confident Lies 2

Aufgrund der operativen Situation in Ost-Ghouta um den 7. April, schätzen wir mit großer Zuversicht*, dass die Verantwortung  des syrischen Regimes gegeben ist.“

(*Zuversicht bedeutet laut Duden: große Hoffnung auf die Erfüllung bestimmter Wünsche und Hoffnungen…)

Verlässliche Auskünfte deuten darauf hin, dass die zuständigen syrischen Soldaten das koordiniert haben, was wie ein Einsatz chemischer, chlorhältiger Waffen am 7. April aussah.“

Klingt das nach einer festen Überzeugung, nach Gewissheit? Wohl kaum, es ist alles nur heiße Luft. (Wie auch in der Vergangenheit – ich verweise hier auf meine detaillierte „Osterhasen“-Serie. (Eine wichtige Quelle dafür war diese Analyse von Scott Ritter)

GIFTGAS-LOGIK FÜR DUMMIES

Während der Rest der Welt fragt, wieso Assad immer genau dann „Giftgas“ einsetzt, wenn er dabei ist zu gewinnen, (und damit einen größeren Krieg riskiert) erklärt uns das französische Militär, dass das durchaus „logisch“ sei, denn der CW-Einsatz soll die Kapitulation von Jaish-al-Islam (den schlimmsten Fanatikern) bewirkt haben. Die französische Regierung weiß offenbar sehr genau Bescheid über die Verhandlungen zwischen der SAA und den „Rebellen“ in Douma (es werden Details erwähnt). Woher?

Und dann soll auch noch gezeigt werden, wieso das militärisch und strategisch Sinn macht: (was folgt ist Militärjargon – nicht meine Formulierung)

  • Taktisch, weil der Einsatz dieser Munition es erlaubte, die Kombattanten aus geschützten Stellungen zu vertreiben um zu den (für das Regime) günstigsten Bedingungen den urbanen Kampf führen zu können; dadurch wird die Eroberung beschleunigt und ein sichtbarer Verstärkungseffekt zum schnelleren Sturz der letzten Bastion der bewaffneten Gruppen erreicht.“
  • Strategisch, weil der Einsatz von CW (besonders Chlor, dokumentiert seit Beginn 2018 in Ost-Ghouta) vor allem zum Ziel hat, die Zivilbevölkerung in jenen Gebieten zu bestrafen, die von bewaffneten Regimegegnern gehalten werden und damit Schrecken und Panik ausgelöst werden soll, die dann zur Kapitulation führt. Da der Krieg für das Regime nicht beendet ist, will es durch diese rücksichtlosen Angriffe demonstrieren, dass jeder Widerstand zwecklos ist und die Aufgabe der letzten Widerstandsnester in die Wege leiten.“

Hier erkennen wir die „BIG LIE“, die zentrale Lüge der französischen Regierung: Die syrische Bevölkerung, die tatsächlich unter der Herrschaft der Terrorbanden leidet, wird als legitime Opposition dargestellt, die (weil solidarisch mit den Rebellen) vom ruchlosen Diktator durch Terror in die Knie gezwungen werden soll. Das ist eine völlige Verdrehung der Tatsachen. Wie man in den Bildern von Aleppo sah, führten die Befreiten Freudentänze auf, als ihre Armee endlich das brutale Gesindel vertrieben hatte.

Seit 2012 sei dieses „taktische Schema“ der syrischen Armee (Giftgas zur „Pacification“) ein wiederkehrendes Phänomen, so die Franzosen.  So etwa auch eingesetzt zur Rückeroberung der Stadt Aleppo. (Lüge – siehe die Berichte von Vanessa Beeley, wo man auch sieht, dass die Al Nusra „Rebellen“, die damals Aleppo kontrollierten, die echte „Syrian Civil Defense“ mit Granaten beschießt und ihre Rettungswägen zerstört. Die der syrischen Armee vorgeworfenen „double-tap“ Angriffe  (einmal bombardieren, dann wenn Rettungskräfte eintreffen, noch einmal  wurden in Wahrheit von den Al-Nusra Verbrechern verübt.

Abschließend lesen wir das:

French confident Lies 3

Die französischen Geheimdienste  verfügen über keinerlei Information, die die These unterstützen, dass diese bewaffneten Gruppen in Ost-Ghouta danach trachteten, sich selbst CW zu beschaffen oder darüber verfügen. Außerdem wird eine Manipulation der verbreiteten Bilder (am 7. April) als nicht plausibel erachtet, insofern als die anwesenden Gruppen nicht über die Mittel verfügten, ein Kommunikationsmanöver von solchem Ausmaß auszuführen.

Das ist die Giftgas-Mega-Lüge, sozusagen der „Disclaimer“, mit der sich der DGSE gegen spätere „Enthüllungen“ absichern will.

Es ist aber kein Geheimins, dass die von westlichen Geheimdiensten dirigierten „Rebellen“ natürlich Zugang zu chemischen Waffen hatten (sie selbst herstellten und auch benutzten. So schrieb der ausgebildete „Waffen-Inspektor“ Scott Ritter im September 2017:

„In Aleppo fanden die Russen Werkstätten zur Herstellung primitiver Waffen, wo Granathülsen und Landminen mit einer Mischung aus Chlorgas und weißem Phosphor gefüllt wurden. Nachdem eine gründliche, forensische Untersuchung von Militärspezialisten durchgeführt wurde, übergaben die Russen Proben dieser Munition (zusammen mit kontaminierten Erdproben) an die Experten der OPCW.

Al Nusra hat eine lange Geschichte was Herstellung und Einsatz primitiver Chemiewaffen betrifft.  Beim CW-Angriff auf Ghouta 2013 wurde ein minderwertiges Sarin eingesetzt, das vor Ort synthetisiert wurde (kein „military grade“ Sarin wie es ein staatliches Militär hätte, auch darüber gibt es auf diesem Blog mehrere Artikel). Die Angriffe rund um Aleppo im Jahr 2016 fanden mit einer Mischung aus Chlor und weißem Phosphor statt.

Nach russischer Darstellung wurde ja in Khan Sheikhoun 2017 deshalb „Giftgas“ freigesetzt, weil ein Gebäude bombardiert worden war, in dem solche Chemikalien – von den „Rebellen“ – gelagert wurden (was die Russen nicht wussten).

Der „Hammer“ der französischen „Einschätzung“ kommt jedoch in Teil II, wo behauptet wird

French confident Lies 4.png

„Das syrische Regime hat seit 2013 ein geheimes Chemiewaffen-Programmund habe seit April 2017 den Einsatz chemischer Waffen ständig ausgeweitet. (Beweise? Keine, nur die üblichen Beschuldigungen basierend auf fake NGOs und massiver Hetzpropaganda.

Der französische Geheimdienst „schätzt“ (wieder einmal), dass Syrien nicht seine vollständige CW-Bestände angegeben hat (gegenüber der OPCW, der es „zögerlich“ im Oktober 2013 beigetreten ist. Die „Fact-finding“ Mission der UN (JIM) habe festgestellt, dass dreimal Chlorgas eingesetzt wurde (Assad angelastet) und einmal Senfgas (von IS).

FAZIT:

Aufgrund dieser Einschätzungen … und  – N.B. – in Abwesenheit chemischer Analysen … schätzt Frankreich, dass

  1. Zweifellos eine chemische Attacke gegen Zivilisten am 7. April in Douma stattfand
  2. Dass es kein anderes, plausibles Szenario gibt, als die Tat der syrischen Armee im Rahmen einer Goß-Offensive in Ost-Ghouta
  3. Das syrische Militär ist ebenso wahrscheinlich verantwortlich für andere Aktionen innerhalb dieser Offensive zwischen 2017 und 2018.
  4. Russland hat unleugbar aktive Unterstützung für diese Operationen zur Rückeroberung Ghoutas geleistet. Es hat außerdem die clandestine Politik des SR zum Einsatz CW unterstützt […]

Wir sehen also, dass hier keinerlei „Beweise“ vorgetragen werden, sondern Hörensagen, Annahmen, Einschätzungen, feindselige Interpretationen und das alles auf Basis korrumpierter Quellen, die keinerlei Glaubwürdigkeit haben.

Statt Beweisen werden immer wieder Wörter verwendet, die Gewissheit suggerieren, wo es keine gibt:  „Zweifellos“, „nichts anderes plausibel“, „wahrscheinlich“, „zuversichtlich“ usw.

Natürlich gibt es ein anderes, plausibles Szenario: England und Frankreich (deren Geheimdienste als Dirigenten der „Rebellen“ ) stecken hinter den „Anschlägen“, um die syrische Regierung zu dämonisieren und eine Ausweitung des Krieges (mithilfe der USA) durchzusetzen.

 

ANHANG (Was die „nationale Einschätzung“ noch enthält):

French confident Lies 1

 „Mehrere Angriffe mit tödlichen CW wurden am Samstag, den 7. April (am späten Nachmittag) auf das Viertel von Douma ausgeführt und wir sind sehr zuversichtlich, dass diese vom syrischen Regime verübt wurden.“

Im Kontext einer neuerlichen militärischen Offensive  und verstärkten Luftangriffen der syrischen Armee auf die Stadt Douma, wurden zwei neue Fälle des Einsatzes toxischer Substanzen am  7. April […] Gegenstand einer spontanen Kommunikation zwischen der Zivilgesellschaft und lokalen und internationalen Ärzten Medizinische NGOs, die in Ghouta aktiv sind, haben die Angriffe am 6. und 7. April öffentlich gemacht, die speziell auf medizinische Einrichtungen abzielten.

Die medizinischen NGOs, die in Ghouta aktiv sind, (SAMS und UOSSM), normalerweise verlässlich, haben gemeldet, dass am 6. Und 7. April vor allem medizinische Einrichtungen bombardiert wurden.

Anmerkung: Diese NGOs sind keinesfalls unabhängig. SAMS wird von den USA dirigiert und  finanziert, UOSSM wurde in Frankreich 2011 gegründet, für denselben Zweck wie die White Helmets: Als Glaubwürdigkeitsverstärker  und „Cover“ der massiven Propaganda der drei Geheimdienste (Englands, Frankreichs und der USA).

Ein massiver Ansturm von Patienten (mindestens 100) mit Symptomen einer chemischen Exposition fand in den Behandlungszentren von Ghouta am Abend statt. Mindestens 40 Personen (nach Angaben mehrerer Quellen) sind infolgedessen gestorben

(Wir haben) …ein Bündel von Beweisen, das ausreicht, um die Verantwortung für die chemischen Angriffe (vom 7. April) dem syrischen Regime anzulasten…

Déjà- Vu?

WMD Deception Salisbury

 

 

NACHPLAPPERN statt NACHDENKEN: Empörung als politische Waffe

5 outrage mgmt 101Immer wenn man denkt, unsere erbärmlichen Journautisten können nicht mehr tiefer sinken, wird es noch schlimmer. Die Darstellung des jüngsten, perfide inszenierten “Giftgas-Anschlags” in Douma zeigt das mit erschreckender Klarheit. Wenn man mit Logik an die Sache herangeht und die geopolitischen Hintergründe (der Gewalt gegen Syrien) nicht unterschlägt, ist es unmöglich, den angeblichen “Chlorgas-Angriff Assads” als echt anzusehen.

Wie auch schon bei den früheren PR-Inszenierungen zur Steuerung des Empörungsmanagements in Syrien, ist das “Timing” das verräterischste Indiz dafür, dass uns hier eine große (abgedroschene) Lüge aufgetischt wird.

  • Die Syrische Armee (SAA) hat es mit russischer und iranischer Unterstützung gerade geschafft, die letzten Gebiete von Ost-Ghouta (und den Großteil des Landes) zu befreien. Wovon? Von den brutalen Islamisten-Banden, die seit Jahren die Einwohner terrorisiert und täglich Wohngebiete in Damaskus mit Artillerie beschossen haben (die ihnen “der Westen” geliefert hatte).
  • Vor wenigen Tagen hatte Präsident Trump noch angekündigt, er wolle die US-Truppen aus Syrien abziehen.

Es sah also sehr gut aus für Präsident Assad und in dieser Situation einen militärisch und taktisch – völlig sinnlosen Giftgas-Angriff anzuordnen, wäre ein Akt von so monumentaler Dummheit, dass man Assad nur mehr als lebensmüden Vollidiot bezeichnen könnte. (Das gleiche galt ja schon für den ersten angeblichen “Sarin”-Angriff in Ghouta, der ausgerechnet dann stattfand, als eine UN-Untersuchungskommission vor Ort war. Denn er musste ja mit “Vergeltung” der westlichen Heuchler-Moralapostel rechnen, die sein Land (bzw. einen souveränen, funktionierenden Staat) zerstören wollen: England, Frankreich und die USA samt ihren schäbigen “Verbündeten” im Nahen Osten – vor allem Israel und Saudi Arabien).

Dumm ist der Mann aber sicher nicht, denn sonst wäre er nach sieben Jahren Krieg nicht mehr im Amt und dabei, den Krieg zu gewinnen.

Wer hätte aber ein starkes Motiv, einen Vorteil davon, so eine perfide “outrage-show” abzuziehen, bei der leidende oder tote, kleine Kinder als Propaganda-Werkzeuge für gesteuerte, moralische Empörung missbraucht werden? Und wer hat diese Methode schon früher angewendet?

Natürlich der Hegemon USA bzw. diejenigen, die die amerikanische “Außenpolitik” (wozu auch militärische Gewalt gehört) enorm beeinflussen, wie z.B. die Israel-Lobby. Aber in diesem Fall ist auch die britische Regierung massiv in die Hetzpropaganda gegen die syrische Regierung involviert (unterstützt von Frankreich).

DIE ARMEN KINDER!

Erinnern wir uns doch an die Brutkastenlüge, mit der der US-Kongress dazu gebracht wurde, den illegalen Krieg gegen den Irak abzusegnen. Dazu heißt es auf Wikipedia u.a.:

“Eine junge Frau aus Kuwait, die sich mit ihrem Vornamen „Nayirah“ vorstellte, gab am 10. Oktober 1990 vor einem informellen Menschenrechtskomitee des US-Kongresses unter Tränen eine Erklärung ab: Sie habe als kuwaitische Hilfskrankenschwester freiwillige Arbeit im Al-Adnan-Krankenhaus in Kuwait-Stadt geleistet und sei dabei Zeugin des Eindringens irakischer Soldaten geworden. Sie sagte: „Ich habe gesehen, wie die irakischen Soldaten mit Gewehren in das Krankenhaus kamen…, die Säuglinge aus den Brutkästen nahmen, die Brutkästen mitnahmen und die Kinder auf dem kalten Boden liegen ließen, wo sie starben.“[1]

Erst nach dem Krieg wurde bekannt, dass sie die fünfzehnjährige Tochter des kuwaitischen Botschafters Saud Nasir as-Sabah in den USA war. Ihr Vater saß während ihrer Aussage vor dem Kongress-Komitee als Zuhörer im Publikum. Ihr Bericht war frei erfunden und die Jugendliche hatte dort nie gearbeitet.

WER EINMAL LÜGT, DEM GLAUBT MAN NICHT?

Diese alte Weisheit ist leider bei unserer degenerierten Journaille (im Bezug auf politische Aussagen) nicht anwendbar, denn deren Gedächtnis (was die Verlogenheit imperialer Mächte bzw. deren angebliche „edlen“  Absichten betrifft) ist so kurz, dass man nur mehr von selektiver Amnesie sprechen kann.

Wie sonst lässt sich erklären, dass niemand die BRUTKASTENLÜGE erwähnt, wenn es darum geht, eben diese Glaubwürdigkeit zu beurteilen?

Die wichtigste Aufgabe eines wirklichen Journalisten besteht darin, die Quellen zu prüfen, aus denen die Informationen kommen (vor allem, wenn jemand schwer beschuldigt wird). Die goldene Regel dabei ist, aufgestellte Behauptungen müssen von einer zweiten Quelle (von der ersten unabhängig) bestätigt werden. Das kann durch eine Person oder ein Dokument erfolgen, deren Authentizität überprüft wurde (was nicht immer möglich ist, dann darf man es aber auch nicht als dicke Schlagzeile verbreiten, aber genau das tun sie und durch Weglassen des machtpolitischen Kontexts verzerren sie die Wahrnehmung: Die Motive der USA, Englands und Frankreichs und ihre wahre, verdeckte Rolle in Syrien werden nie hinterfragt )

UM WELCHE QUELLEN HANDELT ES SICH ALSO HIER?

white-helmet-infographic-2Die von der britischen Regierung (Auslandsgeheimdienst MI6 in Kooperation mit der CIA) erschaffene Erste-Hilfe-Theater-GruppeWhite Helmets” (im Zweitberuf bewaffnete “islamistische Rebellen” und immer mit Kameramann unterwegs) und eine von den USA finanzierte, ebenfalls für PR-Zwecke benutzte “syrisch-amerikanische Ärzteorganisation”- SAMS).

Die Authentizität der “White Helmets” (WH) hat kein Journalist bei uns je überprüft. Wie denn auch, könnte man jetzt sagen, wenn man nicht in diese umkämpften Gebiete reisen kann.  Doch Menschen, die das getan haben, (z.B. Vanessa Beeley in Aleppo) und dokumentierten, was sie dort sahen, fanden bald heraus, dass die WH eine billige PR-Show sind, mehr nicht. Es sind die gleichen gewalttätigen “Rebellen”, die seit sieben Jahren (unter Anleitung westlicher Geheimdienste) die syrische Bevölkerung terrorisieren. Sie setzen sich ihre weißen Helme auf, ziehen ihre “Sanitäter-Jacken” an und tun so, als ob sie Menschen retten (fast immer Kinder, die sind die größten “Aufreger”).

Das meiste, belastende Material kommt von den WH selbst (sie brüsten sich auf facebook damit, für Al Nusra und andere Terror-Gruppen zu kämpfen):

White Helmets rescue theater 1

Die “Brutkastenlüge” wurde 1990 erzählt von einer falschen “Krankenschwester”. Warum? Weil Menschen, die “helfende” Berufe haben, im allgemeinen hohes Ansehen und  hohe Glaubwürdigkeit haben. Man vertraut ihnen, weil sie “Gutes” tun.

Genau deshalb wurden die “White Helmets” erschaffen und auch die SAMS hier als Quelle genannt. Ärzte gelten ja auch als “Autoritäten”, deshalb soll die Berufung auf deren Aussagen als glaubwürdig und seriös wahrgenommen werden.

Real Syrian Civil Defence

Die echte “Syrian Civil Defence” Hilfsorganisation, (1953 gegründet und Mitglied der ICDO) deren Namen gekapert wurde,  geht dabei völlig unter. Sucht man diesen Begriff kommt man sofort zu den “White Helmets”, das ist eben die perfide Täuschung. Als Vanessa Beeley die Mitglieder der echten SCD über die WH befragte, hörte sie das:

They are terrorists, not rescuers. They stole our ambulances and three of our fire engines. They don’t do any rescue work. They drive round with guns in the back of their car like any other terrorist. Some are from East Aleppo, some are from Syria but not from Aleppo and some are even coming in from abroad.”

Diese Männer haben aber besseres zu tun, als Videos zu drehen: Sie helfen wirklich Menschen in Not und das in einem Gebiet, wo 80% der syrischen Bevölkerung leben (die vor den Terror-Gruppen in jene Gebiete geflohen sind, die unter Kontrolle der syrischen Regierung stehen). Die WH operieren ja nur dort, wo die schwer bewaffneten “Rebellen” das Sagen haben (kein Wunder). Die echte SCD hat natürlich eine Notruf-Nummer, die WH haben keine. Wozu auch, sie retten ja in Wirklichkeit niemand …

Als Beeley (und andere) nach der Befreiung von Aleppo die ehemalige Kommandozentrale der Al-Nusra-Front besuchten, fanden sie unmittelbar daneben auch das Büro der “White Helmets”. Es sind also zwei Gesichter derselben Organisation. (mehr dazu in diesem Interview).

Eine wichtige Doku über die offensichtliche Propaganda-Funktion der WH hat James Corbett produziert (spätestens nach dem “Oscar”-Gewinn – Bestes fiktives Drehbuch wäre zutreffend –  hätte das klar sein müssen):

Corbett White Helmets FAKE

Der “Leiter” der WH, Raed Saleh,  konnte leider den “Oscar” nicht in Empfang nehmen. Schon 2016 war er zu einer Veranstaltung eingeladen worden, doch – siehe da – er bekam keine Einreisegenehmigung in die USA. (Visum wurde vom State Department annuliert; Video 04:07).

Als ein Journalist auf den eklatanten Widerspruch hinweist (WH werden als humanitäre Helden präsentiert, doch ihr Anführer als “Sicherheitsrisiko”eingestuft?), antwortet der Sprecher des Außenministeriums Mark Toner (Bild unten) , jedes Mitglied einer Gruppe, das verdächtigt wird, Beziehungen zu Extremisten-Organisationen zu haben, würden wir entsprechend behandeln …aber deshalb brechen wir nicht den Kontakt zur ganzen Gruppe ab.” (Na dann ist ja alles klar, oder?)

Toner WH leader denied visaWarum man einen ehemaligen, britischen Geheimdienst-Offizier braucht, um eine “Rettungsorganisation” in der Türkei – für Syrien – aufzubauen, diese Frage stellt hier niemand. Dass die USA jährlich 23 Millionen Dollar und die britische Regierung  32 Millionen Pfund für die WH zahlen (im Video offiziell zugegeben), sollte auch mehr Nachforschungen auslösen.

Doch das ist eben der Trick: Wir sollen glauben, das Geld ist für “humanitäre” Hilfe, doch in Wahrheit ist es für perfide Kriegspropaganda. Die britische Regierung hat in nur zwei Jahren mehr als 200 Millionen Pfund für die “Opposition” in Syrien ausgegeben und damit subversiv und konspirativ Gewalt gegen eine gewählte Regierung gefördert. Um diese Verbrechen scheinbar zu rechtfertigen, muss die syrische Regierung natürlich ständig dämonisiert werden. So kann man die politische Realität auf den Kopf stellen.

UND DIE TAGESSCHAU HAT KEINE AHNUNG … (oder es ist ihr einfach scheißegal)

Nach jüngsten Angaben einer syrischen Hilfsorganisation wurden mindestens 60 Menschen getötet und mehr als 1000 verletzt.“ (Tagesschau)

Dass dieses Grundvertrauen in Ärzte und Rettungskräfte hier für perfide politische Manipulation missbraucht wird, ist widerlich und zeigt, mit welchen Leuten wir es hier zu tun haben. Wie Thierry Meyssan recherchiert hat, war es der britische Geheimdienst MI6, der (über private Firmen) die “public relations” für die brutalen Dschihadis organisiert hat und dazu gehören auch und vor allem die WH.

Auch bei der Brutkastenlüge wurde diese Taktik für ein breiteres Publikum angewendet. Denn es war ja nicht nur die vermeintliche “Krankenschwester”, die die erfundene Horror-Story über sterbende Brutkasten-Babys in die Welt setzte. Dafür wurde ein  “Filter” bzw. “Verteiler” verwendet, der die Glaubwürdigkeit der Story dramatisch erhöhte: Amnesty International (AI).

Dazu noch einmal Wikipedia:

Nayirahs Darstellung spielte eine große Rolle bei der Entscheidungsfindung der USA über eine Intervention im Irak.Präsident Bush erwähnte die Geschichte in wenigen Wochen mindestens zehnmal. Amnesty International veröffentlichte am 19. Dezember 1990, über zwei Monate nach dem Auftritt des Mädchens, einen 84-seitigen Bericht über Menschenrechtsverletzungen in Kuwait, der die Brutkastenlüge enthielt.Sie wurde auch noch am 8. Januar 1991 von einem führenden Amnesty-International-Mitarbeiter vor dem Komitee für auswärtige Angelegenheiten wiederholt. Der US-Senat stimmte schließlich am 12. Januar 1991 mit 52:47 Stimmen für eine Intervention im Zweiten Golfkrieg.

In Syrien ging man aber noch viel weiter, denn die tränenreiche Schilderung von Nayirah wurde hier durch perfide inszenierte Schock-Videos ersetzt.

empathyPSYOP 1Man missbraucht also tote oder erkrankte Kinder als Werkzeug, um Zustimmung für die schon lange geplante und ILLEGALE Eskalation der Gewalt gegen Syrien zu erhalten.

Tatsache ist, dass viele “NGOs” (Menschenrechts- u.a. Hilfsorganisationen) von staatlichen Akteuren infiltriert oder korrumpiert wurden, eben weil man ihr  “Ansehen” für Propagandazwecke benutzen will.

DIE ILLUSION DER GLAUBWÜRDIGKEIT

Ein aktuelles Beispiel  im Bezug auf die “false flag” in Syrien ist die WHO, die (wie damals AI) als “Glaubwürdigkeits-Verstärker” herhalten muss. Warum? Weil es überhaupt KEINE Beweise für einen “Chlorgas-Angriff” durch Assad gibt. Ein Land zu bombardieren, weil man in einem nicht verifizierten Video Kinder sieht, die mit Wasser bespritzt werden (WO sind die Eltern???) und krank aussehen, wie verrückt ist das?

Doch wenn die WHO ins Spiel gebracht wird, kann man wieder die medizinische Autorität ins Spiel bringen und die Illusion erzeugen, es gäbe eine zweite Quelle für den  konstruierten “Chlorgas-Angriff”.  Ein schäbiger Trick.

Der britische Guardian lässt sich für diesen Trick instrumentalisieren und schreibt u.a.:

Die WHO ist sehr beunruhigt über die Belege eines Gasangriffs (in Douma) außerhalb der syrischen Hauptstadt

WELCHE BELEGE DENN????

Der Guardian (und andere Medien) berufen sich auf  “Berichte, die man der WHO übermittelt hat” (die man uns aber nicht zeigt), von “Partnern” der WHO (deren Namen man uns verschweigt, aber als anonyme “Ärzte” sollen wir sie akzeptieren),  tut also nichts anderes als zweifachen  “Hearsay” zu verbreiten, verkauft das aber unter dem Deckmantel der  “angesehenen” WHO als seriöse Information. (Und Sarin wird auch wieder erwähnt)

Doch dann kommt der politische Spin (falscher, irreführender Kontext):

Der “Giftgas-Angriff” soll der Grund dafür gewesen sein, dass die schlimmsten der Dschihadisten (Jaish-Al-Islam) in Ost-Ghouta letztlich auch kapituliert haben, nachdem sie “wochenlang” eine Vereinbarung zur Evakuierung abgelehnt hatten.

Damit soll natürlich ein plausibles Motiv für den “Chlorgas-Angriff Assads” konstruiert werden, um die Wahrheit zu verscheiern, nämlich die Rolle Frankreichs und Großbritanniens im verdeckten Krieg gegen Syrien:

Englische und französische “special forces” (in Verbindung mit Geheimdiensten) hatten das Kommando über diese islamistischen Banden, die als lebende, steuerbare “Waffen” gegen die Hauptstadt Damaskus eingesetzt wurden. Da sie jetzt nicht mehr dafür einsetzbar sind, ist der grandiose Plan gescheitert. Dafür hassen sie Präsident Putin und die iranische Regierung. (Siehe dazu auch diesen Beitrag)

Außerdem mehren sich die Hinweise, dass die syrische Armee ein Dutzend britische Offiziere gefangengenommen hat die die “Brutalo-Rebellen” anführten (natürlich nicht in Uniform, sondern “under cover”). Das ist der Grund, warum das Theater in “Salisbury” stattfand und warum die britische Regierung Gift und Galle gegen Russland spuckt (man erwartete, dass Putin Assad dazu bringt, die Offiziere freizulassen).

Die Rollen der “Guten” und der “Bösen” sind ja klar verteilt worden. Dass die “Guten”, also die als Moralapostel verkleideten Politik-Verbrecher in Wahrheit den siebenjährigen, verdeckten Krieg gegen Syrien organisiert haben, also Mega-Arschlöcher sind, braucht man ja nicht zu wissen.

Das die Verursacher des furchtbaren Leidens der syrischen Bevölkerung sich nun (wieder) als moralische Lichtgestalten präsentieren, die “eingreifen müssen”, wenn solche Gräueltaten stattfinden, ist unerträglich.

Das ganze widerliche Theater funktioniert aber nur, weil unsere Journautisten mitspielen. Das kann man gar nicht oft  genug betonen.

Wie beschreibt Wikipedia die Wirkung der Brutkastenlüge?

„Die PR-Kampagne gilt als Beispiel für gezielte Medienmanipulation und Desinformation, um Politik, Medien und Öffentlichkeit kriegsreif zu machen (Kriegsanlasslüge). Amnesty International versuchte nach der Befreiung Kuwaits, die Story zu verifizieren und musste schließlich öffentlich zugeben, einer Fälschung aufgesessen zu sein.

SAGENHAFT (DUMM)

Unsere Fließband-Journos versuchen gar nicht mehr, irgendetwas zu “verifizieren”, sie schreiben einfach immer wieder, was eine “Autorität” sagt, das reicht. Ein eklatantes Beispiel dieses hirnverbrannten “Reportings” (natürlich exzellent vorgeführt von der Tagesschau) kann man hier sehen:

Macron Beweise Bullshit Tagesschau

Es reicht also, dass Präsdient Macron einfach SAGT, es gebe Beweise für eine Behauptung (die sich nur auf ein dubioses Video stützt, dessen Quelle Null Glaubwürdigkeit hat).

Noch dicker trägt der Guardian auf (in knallrot – eine Schlagzeile, die jeder reellen Grundlage entbehrt…)

France has proof BS Guardian

WIE er zu diesen “Beweisen” gekommen ist und WIESO er diese geheimhält, fragt die Tagesschau nicht (und die anderen „churnalists“ auch nicht)  (da müssten die Leute ja einmal das Hirn einschalten, wo kämen wir denn da hin?)

Das hirnverbrannte “Berichten” geht aber munter weiter:

Frankreich sieht CW-Einsatz als bewiesen an (Video) 12.4. Tagesschau 17 Uhr

Einen Zeitpunkt für eine Entscheidung über einen möglichen Militärschlag nannte Macron nicht. „Wir müssen Entscheidungen treffen, zu gegebener Zeit, wenn wir das für am nützlichsten und wirksamsten halten.“ Frankreichs Staatschef wies auf die Abstimmung mit US-Präsident Donald Trump hin: „Unsere Teams arbeiten sehr eng zusammen.“

MIT WELCHEM RECHT Frankreich, England oder die USA irgendwelche “Vergeltungsmaßnahmen” in Syrien planen, fragt die Tagesschau natürlich auch nicht. Es gibt nämlichin einer angeblichen “Wertegemeinschaft” – kein solches Recht.

Jede Anwendung von Gewalt, ja sogar die bloße Drohung damit ist ein Verstoß gegen die UN-Charta. Alles was die “unheilige Allianz” (US, UK und Frankreich) in Syrien bisher organisiert und praktiziert hat, ist nach den Grundsätzen der Nürnberger Prozesse ein  gewaltiges VERBRECHEN.

Threat of force Illegal UNC

IMPERIALE HYBRIS

Wie wir von Prof. Rainer Mausfeld gelernt haben, funktioniert das Empörungsmanagement nur dann, wenn Ereignisse aus ihrem richtigen Kontext isoliert und mit einem neuen “frame” präsentiert werden. Keiner von uns kann sich direkt davon überzeugen, was in Syrien wirklich passiert, aber wenn man den historisch-politischen Kontext miteinbezieht, wird klar, wer hier glaubwürdig ist und wer nicht.

England und Frankreich sind die ehemaligen Kol0nialherren der wichtigsten arabischen Länder  (vergl. Sykes-Picot) und sie haben diese Kolonialmentalität nie aufgegeben. Mit undurchsichtigen Organisationen wie der “Muslim-Bruderschaft” (vom MI6 gesteuert) wurden tausende Männer indoktriniert und eine pervertierte Form des Islam als politische Waffe eingesetzt (daher Al Nusra, IS usw. Die orientalische Variante von “Gladio”)

Die größenwahnsinnigen Pläne der USA über die Erschaffung eines “Neuen Nahen Ostens” wurden seit 2003 (Irak-Krieg) bzw. seit 2006 (Israel überfällt Libanon) in die Tat umgesetzt. Mehr dazu gibt es hier. Die Macht-Interessen der USA, Englands und Frankreichs überschneiden sich also, was die Zerstörung der sekularen, sozialistischen Staaten im Nahen Osten betrifft (Irak und Syrien) und der Iran ist natürlich auch im Fadenkreuz (da er – als öl- und gasreiches Land – weder aus Washington noch aus Tel Aviv Weisungen entgegennimmt und sein Recht auf Selbstbestimmung nicht aufgeben will).

Während also in den Medien die Rolle Frankreichs und Englands mit Bezug auf Syrien als quasi neutral dargestellt wird, ist die Situation in Wahrheit eine völlig andere:

Beide Mächte sind (zumindest) seit 2015 “inoffiziell” am Krieg gegen Syrien beteiligt. Das britische Parlament hatte ja bereits 2013 einen militärischen Einsatz abgelehnt, doch es geht auch ohne demokratische Legitimation, wenn man “verdeckt” operiert und die selbst gezüchteten Dschihadis als Werkzeuge benutzt.

Wie verlogen die gespielte, moralische Empörung vor dem UN-Sicherheitsrat ist, (und das gilt für Frankreich und England lässt sich auch an diesem Beispiel demonstrieren.

DUPLICITÉ FRANCAISE

France lies at UN about Aleppo

Die französische UN-Delegation zeigte 2016  auf Twitter Bilder von zerstörten Gebäuden und behauptete, die syrische Luftwaffe habe sie bombardiert und – quelle horreur! – es habe sich um Krankenhäuser gehandelt. (GELOGEN)

Israel bombs UN-school in Gaza 2014

Schlagzeile der Irish Times vom 3. August 2014: Israel bombardiert eine UN-Schule im Gazastreifen (WAHR)

Das Foto aus Gaza (mit dem die Brutalität des israelischen Militärs dokumentiert wurde) wurde also für schäbige Hetz-Propaganda gegen Syrien missbraucht.

Wenn man dann erfährt, dass “Jaish al Islam” (in Douma, wo das Chlorgas-Drama aufgeführt wurde) bis zuletzt von britischen und französischen Offizieren (von Spezialeinheiten wie SAS bzw. DGSE, getarnt durch MSF (Ärzte ohne Grenzen) gesteuert wurden, wird klar, warum Macron und May so  sauer auf Putin und Assad sind und gerne den Präsidentenpalast bombardieren würden.

Der (kürzlich wieder abgezogene) britische UN-Botschafter, der ebenfalls Hetztiraden von sich gab (diesmal war Russland die Zielscheibe wegen des “Novichok”- Theaters), ist Mitarbeiter des MI-6 und hat (laut Thierry Meyssan) persönlich die PR für die brutalen “Rebellen” in Syrien organisiert, was durchaus plausibel ist.

Fake child victims Aleppo

Dass wir bezüglich der Gewalt in Syrien systematisch belogen und getäuscht werden, lässt sich auch an diesem Beispiel zeigen: (Bild oben)

In Ägypten wurden Männer festgenommen, die z.T. ihre eigenen Kinder mit roter Farbe beschmierten und sie als Opfer des “Monsters” Assad  (nach der Befreiung von Aleppo, die als Gräueltat präsentiert wurde) in den “social media” zur Schau stellen wollten.

Na ja, diese Meldung kam von RT, könnte man jetzt sagen, die sind doch nicht “neutral” (unsere aber auch nicht!). Doch die Quelle dieser Nachricht ist das ägyptische Innenministerium, wie auch Voltaire.net bestätigte:

Das ägyptische Innenministerium bestätigte die Verhaftung von […]. Die beiden Kinder von Sahar, blutbeschmiert, fungierten als vermeintliche Kinder von Aleppo, die (scheinbar) durch russische Bomben verwundet wurden.

Die Gruppe hatte bereits eine Menge gefälschter Aufnahmen von Aleppo im Internet hochgeladen.”

Wenn uns hier also jemand weismachen will, dass diese elenden Heuchler und Verbrecher mehr Glaubwürdigkeit haben, als die russische Regierung und mehr moralische Autorität als Russland, Syrien und Iran zusammen, dann wissen wir, welche Lügen uns hier aufgetischt werden. (Dass Präsident Macron “die humanitäre Situation” in Syrien “umtreibt”, glauben auch nur die Dummschwätzer der Tagesschau, wie Frau Kostolnik aus Paris)

Wieso kein „Eingreifen“ notwendig ist, wenn Israel (wieder einmal)20 Palästinenser tötet und fast 1000 verletzt; wenn Saudi Arabien im Yemen seit Monaten mit westlichen Waffen die Bevölkerung massakriert (durch Bomben, Hungersnot und Cholera), diese Frage wird natürlich auch nicht gestellt. Sonst würde ja die zur Schau gestellte moralische Empörung über inszenierte Gräueltaten in Syrien als das erscheinen, was sie ist: Unerträgliche Heuchelei und Doppelmoral.

Wir befinden uns in einer sehr gefährlichen Situation, denn das Empörungs-Theater in Syrien (mit Vorspiel in Salisbury) hat seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht.

US Navy Syria

Nach Presseberichten ist ein Zerstörer der US-Navy (USS Donald Cook) auf dem Weg von Zypern in Richtung Tartus an der syrischen Küste. Das Schiff hat 60 Marschflugkörper vom Typ “Tomahawk” an Bord. Das russische Verteidigungsministerium ließ verlauten, dass ein Angriff auf Syrien einem Angriff auf Russland gleichkäme (wenn russische Soldaten dabei umkommen). Eine ganze “Carrier-Strike-Group” (Flugzeugträger und Kriegsschiffe) ist ebenfalls abkommandiert worden.

In diesem Moment enormer Spannung (es könnte sehr leicht ein größerer Krieg daraus entstehen) haben Journalisten eine ungeheuer große Verantwortung, denn wenn sie jetzt nicht den Politikern “auf den Zahn fühlen”, wird die Russland-Hetze (und eine schwerwiegende Eskalation des Krieges in Syrien) für uns alle zu einer gewaltigen Bedrohung.

Doch da unsere schäbigen Journautisten das Wort “Verantwortung” nur mehr gebrauchen, wenn es es darum geht, üble Propaganda zu verbreiten (“Deutschland macht Assad (oder Putin) dafür… verantwortlich”), aber nie auf sich selbst beziehen, können wir von diesen widerlichen Schleimbeuteln nichts mehr erwarten.

Sie sind das Medien-Fließband auf dem jeder Mist transportiert wird, so auch die Reaktion von Regierungssprecher Steffen Seibert auf die PSYOP (die “psychologische Operation” (Militärjargon) – das “schockierende Giftgas-Video” der WH):

„Das Vorgehen des Regimes ist abscheulich, es ist menschenverachtend und es verstößt gegen elementare Regeln des humanitären Völkerrechts und das darf nicht ungesühnt bleiben.

Dass es sich nur um einen „mutmaßlichen“ Chemiewaffen-Angriff handelt, räumt die Tagesschau zwar anfangs ein, doch wieso dann sofort von “Sühne” gesprochen wird, wo doch die Schuld in keiner Weise bewiesen wurde, damit beschäftigt sich die Redaktion nicht. Auch Sätze wie

Die USA halten sich einen Militärschlag gegen Syrien als Reaktion auf den mutmaßlichen Giftgaseinsatz offen“

und „Es dürfe keine Option ausgeschlossen werden“ (britische Regierung fordert harte Maßnahmen) zeigen deutlich, dass der völkerrechtliche Aspekt keine Rolle mehr spielt. Die Anwendung militärischer Gewalt gegen einen souveränen Staat ohne Notwendigkeit (als Verteidigung des  eigenen Landes) ist ein VERBRECHEN und nicht eine „OPTION“.

Diese trügerische Diktion der US-Regierung wurde also von unserer Journaille einfach übernommen und sie haben es wahrscheinlich nicht einmal gemerkt, dass sie Wörter benutzen, die aus „1984“ stammen könnten.

DIE USA ALS TERROR-SPONSOR

Über die Rolle der USA auf dieser Welt braucht man nach den brutalen Kriegen gegen den Irak, gegen Libyen, der endlosen Gewalt in Afghanistan (und Yemen) und der tatkräftigen Unterstützung der Brutalo-Rebellen  (auch IS) eigentlich gar kein Wort mehr verlieren.

Tulsi Gabbard Stop arming terrorists 1 min

Dass die USA selbst islamistische Terror-Organisationen unterstützt (die nicht nur in Syrien ihr Unwesen treiben) ist eine Tatsache.

Den Beweis dafür findet man in einer Rede der Kongress-Abgeordneten Tulsi Gabbard, die sogar einen Gesetzesentwurf einbrachte, um diese Terror-Finanzierung zu verbieten (Video-Clip).

Hier ein Auszug daraus:

„Nach US-Recht ist es illegal für jeden Amerikaner, Al Kaida, ISIS oder andere Terrorgruppen in irgendeiner Form zu unterstützen. Wenn Sie oder ich das täten, würden wir im Gefängnis landen. Doch die US-Regierung hat dieses Gesetz seit Jahren gebrochen und im Stillen Verbündete von Al Kaida, ISIL, u.a. Terrorgruppen mit Geld, Waffen und Geheimdienst-Nachrichten versorgt, um die syrische Regierung zu stürzen.

Die CIA hat ebenfalls Waffen und Geld über Saudi Arabia, die Türkei, Katar u.a. Kanäle für Gruppen wie IS und Al Kaida besorgt. Dadurch konnten sie in Syrien Gebiete unter ihre Kontrolle bringen, wie z.B. Aleppo.

Ein kürzlich erschienener New York Times Artikel bestätigt, dass von den USA unterstützte  „Rebellen“ sich mit Ablegern von Al Kaida (al Nusra) militärisch verbündet haben. Diese Allianz hat den Ausdruck „gemäßigte Rebellen“ ad absurdum geführt.

Berichte bestätigen, „jede bewaffnete Anti-Assad Organisation in diesen Provinzen (Idlib und Aleppo) ist Teil einer militärischen Struktur, die von Al Nusra (Al Kaida) kontrolliert wird.

Dieser Wahnsinn muss aufhören. Wir dürfen nicht länger Terroristen bewaffnen. Die Regierung muss diese Heuchelei beenden und die gleichen Gesetze einhalten, die für ihre Bürger gelten.“

Diese unerwünschtge Wahrheit wird in unseren Fließband-Medien einfach unterschlagen. Die wahre Rolle der USA, Frankreichs und Englands in diesem Terror-Krieg gegen Syrien darf nicht ans Licht kommen, denn dann kann jeder sehen, wer hier wirklich ein „Monster“ ist.

Wer solche Barbaren als Werkzeuge des Terrors einsetzt, darf das Wort „Empörung“ nicht mehr in den Mund nehmen. Wer dabei tatenlos zusieht, auch nicht .. wie war das noch, Herr Seibert?

Moderate guillotines

 

„Das Vorgehen des Regimes ist abscheulich, es ist menschenverachtend und es verstößt gegen elementare Regeln des humanitären Völkerrechts und das darf nicht ungesühnt bleiben.

Geschürte Empörung über nicht existierende Verbrechen, um die eigenen zu verschleiern? Wie lange kann man diese ungeheuerlichen Lügen noch aushalten?

 

ANHANG: ES GEHT AUCH ANDERS

Wie sich ein VERANTWORTUNGSVOLLER Journalist  aber in dieser Situation aber verhalten müsste, konnte man kürzlich im amerikanischen TV-Sender FOX (news) sehen (wer hätte das gedacht?).

Tucker Carlsson Syria 2

Der mutige Mann heißt Tucker Carlsson und sagte zur brisanten Situation in Syrien u.a. folgendes: (Hervorhebungen von mir)

„Er (Assad) ist ein bösartiger Mensch, sagen Sie uns und sein jüngstes Verbrechen sei eine Chlorgas-Attacke in Douma. Wir sehen furchtbare Bilder (toter Kinder, etc.). Assad ist ein Monster, das ist die offizielle Story. Senator Lindsay Graham fordert einen massiven Angriff auf Syrien und Howard Dean nennt Trump sogar einen Feigling. Sie wollen einen totalen Krieg gegen Syrien.

Es gibt niemand mehr, der noch skeptische Fragen stellt. Aber wir sollten skeptisch sein. All diese Genies sagen uns, dass Assad diese Kinder getötet hat, aber wissen sie  das wirklich? Natürlich nicht. Sie haben keine Ahnung davon, was wirklich passiert ist.

Auf welche Weise würde Assad durch den Einsatz von Chlorgas (am letzten Wochenende) profitieren? Gar nicht. Seine Truppen haben gewonnen. Trump kündigte gerade erst an, man habe Pläne, die amerikanischen Soldaten abzuziehen. Das waren gute Neuigkeiten für Assad. Und so ziemlich das einzige, das er tun konnte, um die Situation zu verschlimmern, war Giftgas gegen Kinder einzusetzen.

Er tat es trotzdem, sagen sie uns, weil er einfach so bösartig ist.

Sie erzählten uns die gleiche Geschichte schon letztes Jahr. Als das Weiße Haus mitteilte, die Entfernung Assads sei kein Ziel mehr, drehte die Kriegslobby durch und (siehe da) wenige Tage später setzte Assad angeblich Saringas gegen Zivilisten ein. Dann bombardierten wir ein Flugfeld (in Khan Sheikhoun).

Newsweek no proof CW AssadSind wir wirklich sicher, dass er es getan hat? Haltet doch die Klappe, sagten sie dann. Natürlich war es es, was ist denn das für eine unpatriotische Frage?! Aber natürlich haben sie gelogen. Vor zwei Monaten gab der Verteidigungsminister (Mattis) zu, dass es keine Beweise dafür gäbe. Es war gezielte Propaganda um die Amerikaner zu manipulieren, wie so vieles, was sie sagen.

Wir haben diesen Film schon mal gesehen und wir wissen, wie er enden wird.

Aber lasst uns einmal annehmen, nur um der Debatte willen, dass sie dieses Mal nicht lügen. Lasst uns annehmen, Assad hat wirklich Chlorgas eingesetzt … Sagen wir also, er hat es getan. Wäre das ein Grund, einen neuen Krieg zu beginnen?

Der Sturz Assads würde ein Chaos auslösen, viele tausend Menschen würden sterben. Wir könnten einen Genozid an den letzten christlichen Gemeinden im Nahen Osten erleben und das sollte uns nicht egal sein.

Wäre Amerika dann sicherer? Würde es die Region stabiler machen? Schauen wir doch einmal – wie war das noch mit dem „regime change“ im Irak und in Libyen? Was kam dabei heraus?

Darauf kommt es nicht an, sagen sie uns.  Gräueltaten wie diese können nicht toleriert werden.

Aber genau das tun wir die ganze Zeit. Es gibt eine Hungersnot in Yemen derzeit, die Saudis sind schuld daran. Sollten wir da nicht unsere Tomhawk-Raketen nach Riiad schießen? (Aber vom Yemen zeigen sie ja nichts und ohne die Bilder entsteht keine Empörung)

Wenn Assad weg ist, wer soll dann Syrien führen, ein kompliziertes Land? Haben wir schon einen „starken Mann“ in Warteposition? Glauben wir, die Demokratie wird als Folge dieses „Bürgerkrieges“ wie ein Zauber plötzlich auftauchen?

Und wer sind denn eigentlich diese „moderaten Rebellen“, die wir mit unseren Steuergeldern finanzieren? Viele von Ihnen haben sich als irre Islamisten herausgestellt. So ist die Stadt, wo diese Gräueltat stattfand [Douma ist ein Vorort von Damaskus] unter der Kontrolle von Jaish-al-Islam („Armee des Islam“), einer radikalen Truppe, die einen islamistischen Staat in Syrien ausrufen will, wo die Sharia gilt.

[Anmerkung: Syrien und Irak waren die einzigen Länder in der Region, die eine sekuläre, sozialistische Regierung hatten (wo Religion nicht für politische Zwecke missbraucht werden durfte und deshalb solche polarisierenden Parteien nicht erlaubt waren bzw. sind) und genau diese werden zerstört. Durch künstliche „Gotteskrieger“ die von westlichen Geheimdiensten dafür gezüchtet wurden. Wer kann da glauben, dass hier der „IS“ bekämpft werden soll?]

Der Gründer der Gruppe rief dazu auf, alle schiitischen Muslime auszurotten und die Alawiten zu vertreiben, aber wir sollen einen Krieg führen, für diese Leute? Warum denn eigentlich?

Im Jahr 2013 konnten wir folgene Twitter-Meldung lesen:

Wir sollten uns (verdammt noch mal) aus Syrien heraushalten. Die Rebellen sind genau so schlimm wie das gegenwärtige Regime. Was werden wir für unsere toten Soldaten und Milliarden Dollar (an Kriegskosten) bekommen? GAR NICHTS.

O-Ton: We should stay the hell out of Syria, the rebels are just as bas as the current regime. What will we get for our lives and billions of dollars? ZERO.“

(Diese Nachricht kam natürlich von Donald Trump (damals noch nicht Präsidenten-Anwärter). Er sandte dann auch diese Message an Präsident Obama:)

Zurück zu Carlsson:

Trump do not attack Syria

„Und jetzt sagen die gleichen Leute, die das Sterben der Mittelklasse zu verantworten haben … und endlose, sinnlose Kriege in Ländern, die man nicht auf der Karte finden würde, sie sagen dem Präsidenten, er muss Assad entfernen. Aus Gründen die sowohl unklar als nachweislich verlogen sind. Es kann passieren. Aber vorher sollte der Kongress noch einen Anhang zur Verfassung verabschieden, der so lautet:

„Der Kongress darf keine Regierung stürzen, bevor nicht die zuletzt gestürzte Regierung (in einem anderen Land) wieder aufgebaut wurde und weiters werden die Generäle aus den Talks-Shows [unter Vertrag bei der Rüstungsindustrie, aber als militärische „Experten“ vorgeführt] dazu verpflichtet, die Schlachtfelder jedes Krieges persönlich aufzusuchen, für den sie vorher eingetreten sind.“

Hier muss man natürlich einhaken und sagen, dass (so gut dieser Vorschlag auch klingt), das Grundproblem natürlich auch von Carlsson nicht explizit erwähnt wird:

Alle diese „Interventionen“ der USA in fremden Ländern sind VERBRECHEN, also schwere Verstöße gegen das Völkerrecht und das Recht der Menschen dort, ihre Gesellschaft und Wirtschaft selbst zu bestimmen. Die Nürnberger Prozesse haben ja mit dem Fazit geendet, dass es – in einer zivilisierten Welt – keine Ausrede dafür gibt, ein anderes Land anzugreifen.

US Deadly Export Blum

 

 

CAVE IDUS MARTIAS 2018: Gleiwitz- London – Ghouta

 

Caesars TodDer Frühling steht vor der Tür, die Menschen freuen sich auf mehr Sonne und mehr Grün, doch während die Schoko-Osterhasen ausgeliefert wurden, fand im Verborgenen ein politisches Drama statt, das uns  (wenn es gelungen wäre) dem dritten Weltkrieg extrem nahe gebracht hätte.

Die letzten drei März-Wochen waren medial sehr aufregend, vor allem wegen der „Giftgas-Attacke“ in der englischen Stadt Salisbury, die – ohne Rechtsgrundlage – sofort Russland zugeschrieben wurde. (Siehe die beiden vorhergehenden Beiträge).

Dazwischen gab es völlig verzerrte Presseberichte über das „humanitäre“ Drama im östlichen Ghouta, (nahe Damaskus) die suggerierten, die syrische Armee (unterstützt vom russischen Militär, auch mit Luftangriffen), sei für das Leiden der syrischen Bevölkerung dort verantwortlich. Wie immer in der Top-Liga der Fließbänder für „Falschheit und Propaganda“ die Tagesschau: Die ARD-Journaille attackiert die russischen Medien, weil deren „Narrativ“ der „story-line“ widerspricht, die man selber seit Wochen kolportiert hat. Was hat denn nun den  Unmut der Tagesschau erregt?

In dieser Zone der Deeskalation beschießen die Kämpfer die Zivilbevölkerung. Sie benutzen die Menschen als Schutzschilder. Die Terroristen blockieren die Ausgänge der Stadt  und lassen keine humanitäre Hilfe zu.“

Nun weiß jeder, der sich in alternativen Medien informiert, dass diese Darstellung absolut richtig ist. Die wunderbare Vanessa Beeley hat ja schon mehrfach darüber berichtet, was in Syrien wirklich los ist, nachdem sie mit den Menschen vor Ort gesprochen hat, auch in Aleppo (im Gegensatz zur Tagesschau, die nur als Verteiler von strategic Bullshit fungiert).

 „Kein Wort über russische Bomben“ beschwert sich die Tagesschau-Redaktion, während sie selbst konsequent „kein Wort“ darüber verliert, wie die vom Westen organisierten Brutalo-„Rebellen“ seit Monaten die Menschen in Damaskus  terrorisieren. Die „Belagerung“ von Ghouta wird also dem „Diktator Assad“ angelastet, dem dann auch noch „Chlorgas-Attacken“ unterstellt werden, damit das emotionale „Empörungsmanagement“ auch wirklich effektiv ist.

Die syrische Regierung muss sich gegen diese Terror-Banden wehren, die seit 7 Jahren Menschen quälen, umbringen, sie in Käfige sperren, der Sharia aussetzen, Kinder als Arbeitssklaven für Tunnel einsetzen, usw. Wäre Assad so ein brutaler Mistkerl, dem die zivilen Opfer egal sind, dann hätte er schon vor Jahren mit Flächen-Bombardements Al Nusra & Co. den Garaus machen können. Stattdessen wird alles getan, um die „Kollateralschäden“ (Militärjargon für NATO-Opfer) niedrig zu halten. Dass Ghouta nicht von der „Opposition“ kontrolliert wurde, sondern von schwer bewaffneten, „islamisierten“ Verbrechern,  bestätigen  ja auch Interviews mit Syrern, die kürzlich aus Ost-Ghouta evakuiert werden konnten. (Dort befanden sich rund 120.000 Personen, nicht 400.000 wie in der Fließband-Presse immer wieder kolportiert wurde).

Das dritte „aufregende“ Thema im März war der plötzliche Rausschmiss des US-Außenministers Rex Tillerson. Präsident Trump feuert ja in beeindruckender Regelmäßigkeit seine Berater, oder sie werden durch Korruptionsvorwürfe zum Rücktritt gezwungen.

(*Link: Prüft bei der FAZ niemand mehr den Text, bevor man ihn publiziert? „Berichten zufolge mussten […] allein in den vergangenen Wochen etwa drei Dutzend Mitarbeiter gegangen.“

Diese drei Ereignisse wurden getrennt voneinander auf dem Medien-Fließband transportiert und scheinen nichts miteinander zu tun zu haben. Doch der Schein trügt. Diese drei „Stories“ sind eng miteinander verknüpft, wodurch vor allem die „Skripal-Saga“ eine völlig andere Bedeutung bekommt .

Schauen wir uns also an, was wirklich dahinter steckt.

DIE GEHEIME SCHURKEN-KOALITION GEGEN SYRIEN:  (UK, US, F)

Während jeder halbwegs informierte Zeitgenosse inzwischen weiß, dass Länder wie die Türkei, Saudi Arabien, Katar und Israel die Dschihadis in Syrien seit Jahren unterstützen, wird die wahre Rolle der Kolonialmächte England und Frankreich, (deren „Eliten“ noch immer eine koloniale Mentalität besitzen) sowie auch der USA, kaum untersucht bzw. beachtet.

death of Caesar StraussWas spielte sich also rund um die „Iden des März“ in Syrien ab, wer ist heute der „Brutus“ (der „Cäsar“ ist natürlich Präsident Assad) und wie relevant war das für das Verhalten der britischen, amerikanischen und französischen Politiker? (Später auch der EU /NATO-Staaten insgesamt)

Thierry Meyssan, ein französischer „Wort-Rebell“ und  Dissident, sowie Autor & systemkritischer Journalist, lebt in Syrien im Exil, weil er in Frankreich seines Lebens nicht mehr sicher war. Er war der erste, der in einem Buch, die absurden Erklärungen für „9/11“ attackiert und entlarvt hat. Seither wird er natürlich als „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert. (Was aber seine Argumente in keiner Weise entkräftet, sondern nur als psychologische Abschreckung dienen soll)

Er ist über die Situation in Syrien sehr gut informiert und erhält Informationen aus Netzwerken, die sonst nicht zugänglich sind. Meyssan kommt also aufgrund dieser Berichte zu folgendem Schluss:

Der perfide Plan, den Geheimdienstleute aus England, Frankreich und den USA schmiedeten, (der aber verhindert wurde) sah vor, dass fast gleichzeitig zwei „Giftgas-Attacken“ stattfinden:

Zuerst – unter großem Getöse – der „Nervengift“-Skandal in England und dann eine in Ost-Ghouta gegen die sogenannten „Rebellen“. Der Grund , warum unbedingt ein „russisches“ Nervengift als Tatwaffe in Salisbury promotet wurde, wird damit klar: 

FAZ Putin the horrible

Beispiel FAZ: Manipulative Schlagzeilen, die Präsident Putin als „Bedrohung“ darstellen

Man baut also eine riesige Droh- und Empörungskulisse auf (Putin, der ruchlose Giftgas-Mörder, der unsere „Demokratie“ gefährdet, muss isoliert und bestraft werden), dann arrangiert man einen CW-incident nahe Damaskus und behauptet, die heimtückische„chemische Waffe“ habe Russland zur Verfügung gestellt. Damit sei nun endgültig die „Rote Linie“ überschritten, man müsse jetzt energisch „handeln“, usw.

Die britische Regierung hätte dann auf Washington Druck gemacht, Damaskus zu bombardieren und sogar beantragt, Russland aus dem UN-Sicherheitsrat auszuschließen.

Doch die Geheimdienste in Syrien erfuhren von dem diabolischen Plan und sie stellten fest, dass die die Drahtzieher vor Ort nicht für das Pentagon arbeiten, sondern „höchstwahrscheinlich“ für die CIA, um sich auch einmal dieser derzeit so beliebten Diktion zu bedienen.

Dazu kann folgende „Time-Line“ rekonstruiert werden (ausgehend vom „Anschlag“ in Salisbury am 4. März

10. März

Der stv. syrische Außenminister Miqdad beruft eine dringende Pressekonferenz ein, um die syrische Bevölkerung vor einem Giftgas-Anschlag zu warnen. Moskau wollte inzwischen über diplomatische Kanäle in Washington eine Eskalation verhindern. Doch der zuständige Botschafter ist auch Direktor von Caterpillar, eine US-Firma die den „Rebellen“ in Syrien Maschinen für den Bau eines umfangreichen Tunnelsystems lieferte. Also musste man einen anderen Weg gehen.

11. März

Die syrische Armee entdeckt zwei geheime Chemie-Laboratorien (eine in Aftris und eine in Chifonya). Inzwischen versuchen russische Diplomaten die OPCW in die Untersuchungen über die „Vergiftung“ der Skripals einzuschalten.

Währenddessen äußert Theresa May im Parlament wilde Beschuldigungen gegenüber Russland. Der „Anschlag“ sei mit „Novichok“ verübt worden, einer „Art von  Nervengift, wie es in Russland entwickelt wurde“. Der Kremlin sei ja bekannt dafür, dass er übergelaufene Agenten als „Freiwild“ ansehe (das man umbringen könne).

Boris JohnsonDann bestellte Außenminister Johnson den russischen Botschafter zu sich und  gab ihm ein Ultimatum von 36 Stunden, um festzustellen, ob aus den „Novichok“-Beständen etwas fehle. Botschafteer Jakovenko erwiderte, das sei leicht beantwortet, denn Russland habe alle Bestände von Chemiewaffen (die noch aus der Sowjetunion stammten) vernichtet. Das sei von der OPCW bestätigt worden. (Das stimmt auch).

Johnson rief dann seinen Amtskollegen Tillerson in Washington an, worauf auch dieser Russland für den Anschlag „verurteilte“ (ohne irgendwelche Beweise einer Schuld).

Etwa zu gleichen Zeit betätigte sich US-„Botschafterin“ Nikki Haley im UN-Sicherheitsrat als Generalanklägerin und trug folgendes vor:

« About one year ago, after the sarin gas attack perpetrated in Khan Cheïkhoun by the Syrian régime, the United States warned the Council. We said that faced with the systematic inaction of the international community, states are sometimes obliged to act on their own. The Security Council did not react, and the United States bombed the air base from which al Assad had launched his chemical attack. We are reiterating the same warning today ».

HALEY holy officium UN

Sie stellte also einen Zusammenhang her zwischen der „Sarin-Attacke“ in Khan Sheikoun* (die nie wirklich stattfand) und dem (ebenfalls getürkten) Anschlag in Salisbury und beklagte, dass die Untätigkeit der „Staatengemeinschaft“ dies möglich gemacht habe. Die USA seien deshalb verpflichtet gewesen, auf eigene Faust zu handeln, weshalb man dann das Flugfeld in Khan Sheikhoun mit Raketen beschossen habe. Diese „Warnung“ auch ohne UN-Mandat – also ILLEGAL – zu handeln (und das als „moralisch“ notwendig zu verkaufen) wurde also wiederholt. Die USA bringen dann eine neue Resolution im Umlauf, die ein offizielles militärisches Eingreifen rechtfertigen soll. Frankreich und England erklären sofort ihre Zustimmung (kein Wunder, da ihre speziellen Offiziere die Banden dort anführen).

*Der russische Außenminister LAVROV entgegnete allerdings, dass die „Giftgas“-Informationen, die zum Bombardement von Khan Sheikhoun führten, aus einem englischen Labor kamen und niemand hatte danach gefragt, woher sie die untersuchten Proben hatten.

Die USA beschuldigen auch Syrien, Russland und Iran, den von der UN beschlossenen 30-tägigen Waffenstillstand gebrochen zu haben (obwohl es Russland war, dass täglich eine fünfstündige Feuerpause anordnete, damit die Verletzten abtransportiert werden konnten und humanitäre Hilfe möglich wurde) und dann kommen auch noch Vorwürfe, dass die syrische Armee Chlorgas eingesetzt habe.

(Wie ich schon früher betont habe, alle Verbrechen, die die Schurken-Koalition selbst in Syrien begeht, werden Russland und Syrien angelastet. Das scheint eine Art zwanghaftes Verhalten zu sein. Durch diese „Projektion“ wird das eigene Gewissen entlastet und man kann sich einreden, das „Notwendige“ getan zu haben, um das Monster im Spiegel zu bekämpfen

13. März

Bomb Damascus TASSRusslands Generalstabschef Valery GERASIMOV gibt bekannt, dass die (vom Westen kontrollierten) „Rebellen“ einen Anschlag mit Chemiewaffen planen, der einen darauf folgenden Bombenangriff der USA* auf das Regierungsviertel in Damaskus  rechtfertigen soll. Da sich dort (im Verteidigungsministerium) auch russische Militärberater, russische Militärpolizei und Mitarbeiter des „Russischen Versöhnungs-Zentrums“ befinden, wäre deren Leben natürlich dadurch auch in großer Gefahr. Sollten diese russischen Staatsbürger also zu Schaden kommen, würde das russische Militär  sofort Vergeltungsmaßnahmen ergreifen.

Damit wäre eine Eskalationsstufe erreicht, die einen „Weltkrieg“ sehr wahrscheinlich machen würde.

(*Der russische Geheimdienst ist demnach im Besitz von Dokumenten, die diese Angriffspläne bestätigen).

Gerasimov kontaktierte aber direkt sein amerikanisches pendant, General Joseph DUNFORD und umging dadurch die üblichen, diplomatischen Kanäle. Er warnte vor der „false flag“ Giftgas-Attacke und den schwerwiegenden Folgen. US-Generalstabschef Dunford informierte den  US-Verteidigungsminister (Mattis), der wiederum Trump einweihte.

Russland ist überzeugt davon, dass das Pentagon von diesem heimtückischen Plan nichts wusste, Teile der CIA (gemeinsam mit den Geheimdiensten Englands und Frankreichs- und wohl auch Israels) also die  Drahtzieher waren. Wir wissen nicht, welche internen Untersuchungen innerhalb der CIA stattfanden, doch man überbrachte Trump die Meldung, dass Rex Tillerson in das Komplott verwickelt war. Er wurde sofort nach Washington zurückgerufen und  – per Twitter -gefeuert.

Etwa zu gleichen Zeit sendete Theresa May ein Schreiben an den UN-Generalsekretär, in dem Russland beschuldigt wurde, den Anschlag in Salisbury* angeordnet zu haben. Ohne irgendwelche konkreten Ermittlungsergebnisse zu haben, befahl sie die Ausweisung von 23 russischen Diplomaten. Die Innenministerin Amber Rudd kündigt an, dass der Inlands-Geheimdienst (MI5) Ermittlungen zum Tod von 14 Menschen wiederaufnimmt, die nach „amerikanischen Quellen“, vom Kremlin um die Ecke gebracht wurden.

(*Inzwischen gibt es ein offizielles Gerichtsdokument aus England, aus dem hervorgeht, dass die Wissenschaftler in Porton Down den „nerve agenteben NICHT  eindeutig als „Typ Novichok“ identifiziert haben; mehr dazu im nächsten Beitrag)

Amy Knight PSYOP demon Putin

PSYOP in Buchform: Psychologische Kriegsführung gegen Russland

Vor etwa zwei Monaten kam in den USA ein Buch  (siehe Bild) auf den Markt, in dem Präsident Putin wie ein Mafia-Boss dargestellt wird, der zahlreiche Morde in Auftrag gegeben hat, um seine Macht zu demonstrieren.  Ja, man geht sogar so weit, den Anschlag auf den Boston Marathon Russland in die Schuhe zu schieben.

Inzwischen wird auf EU-Ebene weiterhin Russland-feindliche Emotion geschürt, und das ganze, schäbige Theater als „Solidarität“ mit Großbritannien verkauft (dem man wegen „Brexit“ noch kurz zuvor die kalte Schulter gezeigt hatte; jetzt wird May aber mit „Küsschen“ begrüßt…).

Ein besonders harter „Schlag“ für Russland: Die „Royal Family“ wird nicht zur Fußball-WM anreisen (Who cares?).

Zurück nach Washington: Nach Tillersons spektakulärem Abgang übernimmt Mike Pompeo das State Department. Der ehemalige CIA-Direktor hat allem Anschein nach die Informationen des russischen Generalstabs bezüglich Syrien bestätigt.

14. März

Die britische Regierung macht weiter international Stimmung gegen Russland, unterstützt von ihren Botschaftern in anderen Ländern. Ein Mitglied der Labour-Partei (Tony Blair Fraktion) reagiert auf die Russland Hetze von May im Parlament mit der Forderung, diesen „Schurkenstaat“ aus dem UN-Sicherheitsrat auszuschließen.

Auch die NATO versammelt sich in Brüssel auf Wunsch der britischen Regierung. Die Vertreter der 29 Mitgliedsstaaten stellen eine Verbindung zwischen den „Chemiewaffen“ in Syrien und dem Anschlag in Salisbury her und sehen Russland als „wahrscheinlich“ verantwortlich für beide Ereignisse.

Mittlerweile beantragt der russische UN-Botschafter Vasily NEBENZYA im Sicherheitsrat die Verabschiedung einer gemeinsamen Erklärung zur Aufklärung der „Skripal—Affäre“ und für den Entschluss, die Untersuchung der OPCW zu übergeben. Doch der britische UN-Vertreter lehnt jeden Text ab, in dem nicht stand, dass Russland „wahrscheinlich“ für den Anschlag verantwortlich sei.

Jonathan Allen PsyOp UNWer ist dieser neue, britische UN-Botschafter? Der Mann heißt Jonathan ALLEN und ist laut Meyssan ein Agent des britischen Auslands-Geheimdienstes MI6, der für die intensive Propaganda (psychologische Kriegsführung) zur Tarnung der wirklichen Verbrechen gegenüber  Syrien verantwortlich ist.  (Die gigantische PSYOP-Inszenierung der rührseligen „White Helmets“, die getürkten „Berichte“ über Giftgas, die Präsentation der künstlichen „Rebellen“ als legitime Opposition,  Assad, der seine „eigenen Leute“ massakriert, etc.)

Was sagte also dieser hinterhältige Mistkerl, der die PR für die Brutalo-Dschihadis in Syrien organisiert hat? (Die u.a. von  britischen Offizieren kommandiert werden)

Russia has already interfered in the affairs of other countries, Russia has already violated international law in Ukraine, Russia has comtempt for civilian life, as witnessed by the attack on a commercial aircraft over Ukraine by Russian mercenaries, Russia protects the use of chemical weapons by Assad (…) The Russian state is responsible for this attempted murder“.

Spricht so ein Diplomat? In einer Institution, die nach 1945 gegründet wurde, um weitere Weltkriege zu verhindern?

Er zählt also genau jene propagandistischen Anschuldigungen auf, mit der der internationale Ruf Russlands zerstört werden soll: Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder, Verletzung des Völkerrechts, Mordanschläge auf Zivilisten (in Flugzeugen), Gutheißen der Verwendung von Chemiewaffen in Syrien, etc. und am Ende der Satz: Der russsische Staat ist verantwortlich für diesen Mordversuch (Skripal).

Der französische UN-Vertreter stimmte natürlich diesem  (penetrant stinkenden) Lügen-Potpourri zu und bemerkte, dass Frankreich einen Antrag eingebracht habe, wonach „jene, die Chemiewaffen einsetzen“ nicht länger ungeschoren davonkommen würden. Das habe sich ursprünglich gegen Syrien gerichtet, können aber auch auf Russland abzielen.

Der russische UN-Botschafter hob hervor, dass diese Sitzung zwar auf Wunsch der britischen Regierung stattfand, aber nur deshalb ÖFFENTLICH war, weil Moskau das verlangt hatte (Die Briten wollten also hinter verschlossenen Türen intrigieren).

Er erwähnte auch, dass man die chemische Formel einer Substanz kennen müsse, um sie identifizieren zu können. Die britischen Experten in Porton Down mussten also dazu in der Lage sein, selbst geringe Mengen dieses „Nervengiftes“ herzustellen. Russland sei bemüht, die Angelgenheit in Kooperation mit der OPCW aufzuklären.

15. März  (Caesar, beware…)

Die britische Regierung veröffentlicht eine gemeinsame Erklärung (mit Frankreich und Deutschland), in dem der Einsatz des „Nervengiftes einer Art, wie sie von Russland [müsste heißen: Sowjetunion] entwickelt wurde“ verurteilt wird. Natürlich wird auch wiederholt, dass Russland „wahrscheinlich“ der Täter sei. Eine Behauptung, die keine rechtliche Grundlage hat, aber auf Goebbels Spuren wandelt (wenn man es nur oft genug wiederholt, glauben sie es schon…).

Der groteske Boris Johnson nutzt derweil die Washington Post, um die anti- russische Stimmung in den USA weiter anzuheizen, während der US-Finanzminister neue Sanktionen gegen Moskau verhängt (wegen „meddling“ in internen Angelegenheiten,  einer politisch-perfiden Sportart, in der die USA der unangefochtene Weltmeister ist, siehe z.B. William Blum) und den Vorfall in Salisbury als weiteren „Beweis“ für die Bösartigkeit des Kremlins anführt.

Den  rhetorischen „Vogel abgeschossen“ hat aber der unreife Gavin Williamson, der britische Aggressionsminister („Defence“ kann man das nicht nennen), der in einem Interview sagt:

Wirklich … Russland sollte einfach die Klappe halten und sich verziehen“ (just shut up and go away).

2 Putin Interview pt1 STONEDiese Arroganz und Selbstherrlichkeit ist ein klarer Hinweis darauf, wie sehr die britische Regierung „pissed off“ ist, wenn sie an Rusland denkt. Präsident Putin ist eben kein „tin-pot dictator“, dessen man sich als imperiale Macht bedienen kann (wie John F. Kennedy seinerzeit kritisierte) sondern ein Mann, der die Interessen seines Landes und seines Volkes verfolgt, ohne dabei jene moralischen und rechtlichen Grenzen zu überschreiten, die bei imperialen Mächten schon lange keine Rolle mehr spielen.

Die Russen können stolz auf ihren Präsidenten sein, während wir uns für unser „Personal“ schämen müssen …

Er hat die Staatsführung übernommen, als Russland (nach der extremen Korruption der Jelzin-Ära)  bzw. die ehemalige Sowjetunion am Boden lag und das Land wieder nach vorne gebracht. Sicher gibt es noch Probleme und Kritikpunkte, doch der Mann hat politisches Rückgrat, so etwas wie Ehre (siehe die Interviews mit Oliver Stone) und unsere Politiker können von seinen Zustimmungsraten nur träumen.

Dass sich Deutschland (zum dritten Mal) gegen Russland aufhetzen lässt, ist unerträglich und ein  politischer Wahnsinn (siehe dazu Teil 1).

Gibt es andere Berichte (unabhängig von voltaire.net), die die laut Meyssan geplante Eskalation bestätigen?

16.März

British troops Al Tanf 16 MarIn militärischen Internet-Kreisen erscheinen Berichte über eine britische Truppenstationierung in Al Tanf (die von den USA errichtete, illegale Militärbasis  und Besatzungszone in Syrien (Distrikt Homs, nahe der irakischen Grenze). Diese spielt eine wichtige Rolle in den NATO-Kriegsplänen gegen den syrischen Staat.

Warum? Weil dort ein Auffang- bzw. Trainingslager für in Bedrängnis geratene Dschihadis (auch „ehemalige“ IS-Kämpfer, die ein neues Label bekommen und eine schicke Uniform) eingerichtet wurde.

Wozu das russische Außenministerium am 8. Februar folgendes Statement abgabe:

 ″The unlawful U.S.′ armed presence in Syria presents a serious challenge to the peace process and to the country’s territorial integrity and unity. A 55-kilometer zone unilaterally created by Americans around their military base near al-Tanf is being used by the scattered units of Daesh [IS] terrorists″ for evading pursuit by government forces and re-grouping.

– und weil damit der strategisch wichtige Korridor blockiert werden kann, der Iran über Syrien mit dem Libanon verbindet. Rund 2.300 britische Soldaten ausgerüstet mit „challenger“-Panzern und Cobra-Helikoptern, werden dorthin geschickt.  Wieso das, fragt man sich, wo doch der „IS“ bereits besiegt wurde? Und wo doch schon vorher 600 amerikanische Soldaten Anfang März mit gepanzerten Fahrzeugen als Verstärkung dort eintrafen, und Mitte März auch das Ölfeld Omar militärisch „aufgerüstet“ wurde.

Press TV US occupation SE Syria

Doch da sie gegen den „IS“ nicht mehr kämpfen können, bleiben nur mehr 2 „Feinde“ übrig: Nämlich russische  und syrische Soldaten. Die Entsendung amerikanischer Flugzeugträger (die 6.Flotte der US Navy) in die Region wurde ebenfalls gemeldet, was natürlich dem russischen Militär nicht entgangen ist.

20.März

Die Terror-Banden aus Ost-Ghouta schießen Granaten und Raketen in ein belebtes Einkaufsviertel (einen Markt) von Damaskus. In Jaramana lebten ursprünglich überwiegend Christen und Drusen, aber als die ersten Terror-Banden anrückten, flüchteten viele Muslime aus dem Ghouta dorthin. Mindestens 37 Menschen wurden dabei getötet und 35 verletzt. Das russische Zentrum für Versöhnung in Syrien meldete, dass weitere Angriffe auf Damascus an diesem Tag (aus Ost-Ghouta) stattfanden, wobei vier Menschen starben.

attack from Ghouta on market BBC

Dass damit wichtige Waffenstillstandsvereinbarungen gebrochen werden (UNSC-Resolution 2401), who cares? Blame Putin!

Doch selbst wenn darüber „berichtet“ wird, dann nur in einem Rahmen, der die Realität auf den Kopf stellt:

Nicht die syrische Armee verteidigt sich gegen (vom Ausland eingeschleuste) fanatische, bewaffnete Banden, sondern diese Banden „verteidigen“ sich gegen die Aggression der syrischen Regierung.

Die (leider notwendige) Gewalt des syrischen Staates wird als illegitim und unverhältnismäßig dargestellt, während die ständigen, hinterhältigen Attacken auf Zivilisten (Wohngebiete) in Damaskus als quasi heldenhafter Widerstand präsentiert werden. Zum Vergleich ein Artikel, (amerikanischer Blog) der nicht „neutral“ ist, aber auch nicht vom Propaganda-Fließband stammt.

FAZIT:

Thierry Meyssan sieht das, was sich in diesen wenigen Tagen abspielte, als Versuch, einen neuen „Kalten Krieg“ zu inszenieren, wo man nur „gegen“ Russland sein kann oder sonst international wie ein Aussätziger behandelt wird.

Ich sehe das so:

Die EU-Staaten sollen sich also um die anglo-amerikanische „Achse des Bösen“ scharen, während man sich einredet, das „Gute“ zu repräsentieren. Dieses manichäische, schwarz-weiße Weltbild war ja immer die Basis für die scheinbar „notwendige“ Gewalt der USA, die sich unter dieser Tarnkappe auf den ganzen Globus ausdehnte und (nach 1945) mehr als 20 Millionen Menschen das Leben kostete.

Für „perfide Albion“ (England) hat sich die Sache (obwohl anders gelaufen) aber trotzdem ausgezahlt, denn wenn man sich als Opfer präsentieren kann und als moralische Instanz aufspielt, scharen sich die anderen Heuchler um einen und weisen auch prompt russische Diplomaten aus, obwohl offensichtlich ist, dass hier ein eklatant falsches Spiel gespielt wird.

Die Heuchelei ist unerträglich:

Die „Werte“, die sie vorgeben zu verteidigen, sind schon lange nicht mehr der Maßstab ihres politischen Handelns.

Eine ungeheuerlich verlogene Scharade, ein perfide inszeniertes morality play läuft vor unseren Augen ab, in dem die unheimliche Metamorphose der Schuldigen zu  „bestrafenden“ Moralaposteln täglich neu stattfindet.

Und das Lügen-Fließband läuft inzwischen weiter …

Noch mehr wichtige Hintergrund-Information über die Rolle der britischen Regierung bzw. dessen Geheimdienst (von Thierry Meyssan) gibt es hier und hier.

Anmerkung von mir:

Sehr verwunderlich war doch, dass diese barbarischen Gotteskrieger (einerseits) und die fiktiven „gemäßigten Rebellen“ (andererseits) – tatsächlich zwei  Janus-Gesichter desselben organisierten Gesindels – so eine perfekt organisierte PR hatten. Facebook, Twitter, Website,  ja der „IS“ verfügte  sogar über eine eigene „Presse-Agentur“ („Amaq“), deren Botschaften allerdings immer zuerst von Rita Katz verbreitet wurden … very strange indeed)

Dazu Meyssan:

„Alle diese Gruppen hatten eigene Flaggen, Logos und hochwertige Videos. Dieses Material wurde in ENGLAND hergestellt. 2007 wurde eine eigene Abteilung für Kriegspropaganda (mit Bezug auf Syrien)  dort eingerichtet, abgekürzt RICU, die von Jonathan ALLEN geleitet wurde (der für den MI6 arbeitet). Beginnend mit dem „Chemiewaffen“-Theater in Ghouta 2013 finanzierte RICU eine externe Firma, um die „Kommunikation“ der Proxy-Banden in Syrien effektiver zu machen. Ursprünglich war das Regester Larkin, dann InCoStrat. Beide Firmen werden ebenfalls von einem MI6 Offizier geleitet:  Paul Tilley.“

Die britische Regierung und ihr  perfider Auslands-Geheimdienst haben  also sehr gute Gründe, auf Russland mächtig sauer zu sein … und das hat garantiert nichts mit „Novichok“ zu tun!

 

Hier noch einmal alle relevanten Links von Thierry Meyssan: (gibt es meistens auch in deutscher Sprache)

 

 

 

 

NERV-TÖTEND: „Höchstwahrscheinlich“

Amy Knight PSYOP demon Putin

PSYOP in Buchform: Präsident Putin als Mafia-Pate, der Morde in Auftrag gibt, unter „Non-Fiction“!

Ich habe die „Novichok“-Saga jetzt eine Woche lang recherchiert und bin mittlerweile überzeugt davon, dass sie eine bewusst gelegte „falsche Fährte“ ist, also ein mediales Ablenkungsmanöver. Das wirkliche, große Thema in den Medien müsste sein:

WARUM spuckt die britische Regierung so viel Gift & Galle gegenüber Russland, obwohl die eigenen Ermittlungsbehörden („Scotland Yard“)  noch keine Ergebnisse darüber haben, WO, WIE und WER den Skripals etwas angetan wurde bzw.hat?

Wenn jemand (noch dazu ein amtierender Präsident einer Atommacht) so schnell verurteilt, beschimpft  und gleich auch „bestraft“ wird, ohne dass Beweise vorgelegt werden, geht es hier offensichtlich nicht um die seriöse Aufklärung eines Verbrechens, sondern um die Dämonisierung und Isolierung Russlands aus politischen Gründen.

Aus welchem Grund ist also die britische Regierung (bzw. sind deren Geheimdienste) so „sauer“ auf Russland? Bevor wir uns dieser Frage zuwenden, muss die unsäglich schäbige Rolle unserer Medien-Schafe (nicht nur in dieser Sache) noch einmal ins Visier genommen werden.

MÄRCHEN & „SAGEN“ VOM FLIESSBAND

Diese organisierte Hetzkampagne gegen Russland wäre ohne die kritiklose Beihilfe (zur Akzeptanz von systemischer Gewalt und Krieg)  unserer Journalisten nicht möglich. Nehmen wir z.B.  eine Meldung über ein Interview mit dem britischen Außenminister Boris Johnson, die überall Schlagzeilen machte,  hier z.B. in der Süddeutschen:

SDZ Ru heimlich GiftgasvorräteDer Journalismus im 21. Jahrhundert besteht im wesentlichen daraus, dass die Presse berichtet, was andere „gesagt“ haben: (zählen sie mal, wie oft „sagte“, „teilte mit“, „nannte“, „kündigte an“, etc.  in diesem SZ-Artikel vorkommt)

Dazwischen bedient man (nicht speziell die SZ) sich fleißig des Konjunktivs („soll …haben, vermutlich, etc.), wodurch eventuelle Verleumdungsklagen abgewehrt werden sollen und dann werden die oft schwerwiegenden Konsequenzen dieser Statements geschildert, z.B. die Ausweisung von Diplomaten aus England, neuerliche Sanktionen gegen Russland, neuerliche Drohungen gegen den Iran bis hin zu Bombenangriffen auf Syrien (als Beispiele).

Ob diese Statements WAHR sind, Teil einer perfiden PR- oder PSYWAR-Strategie, welcher Kontext zur Klärung dieser Frage notwendig ist und welchen Zweck sie eigentlich haben, damit beschäftigt sich die Journaille eigentlich nicht mehr.

Damit sind sie aber als „vierte Instanz“ der Demokratie nicht nur überflüssig, sondern deren Totengräber geworden (und der Rechtsstaat wird auch gleich mitbeerdigt – siehe weiter unten)

Hie und da kommt dann noch ein „Kommentar“ (in dem bloß behauptete Vorkommnisse als Tatsache akzeptiert werden; das ist, wie ich schon im ersten Teil betont habe, der wichtigste Trick in diesem PSYWAR: Was zu beweisen wäre, wird als Faktum behandelt:

Das im britischen Salisbury eingesetzte Nervengift Nowitschok wurde in der Sowjetunion entwickelt

oder Interview dazu, wo ein bisschen kritisiert wird (wir brauchen mehr Beweise), doch gleichzeitig beeilt man sich, die offizielle Darstellung (Klartext: PUTIN IST EIN GIFTGAS-MÖRDER!) nicht wirklich als das zu bezeichnen, was sie ist:

Ein Riesen-Skandal, eine ungeheurliche, verlogene Hetzkampagne, die an die Zeit vor dem ersten Weltkrieg erinnert (siehe Teil 1).

Der britische Journalist Nick Davies nannte dieses Verhalten „truth-avoiding journalism“ (in seinem medienkritischen Exposé  „Flat Earth News“), also die Vermeidung, auch nur nach der Wahrheit zu suchen, bevor man etwas veröffentlicht. Wir schreiben, was alle anderen auch schreiben (so wird die Illusion kreiert, das müsse doch stimmen…)

Davies gab für sein Buch eine Studie in Auftrag, mit der untersucht wurde, aus welchen Quellen die „stories“ der meistgelesenen britischen Zeitungen stammen. Das Ergebnis hat ihn schockiert:

NACHRICHTEN-FABRIKEN: RECYCLING VORGEFERTIGTER STORIES

flat earth newsNur 12% der Artikel stammten wirklich von den Verfassern, d.h. die Autoren haben selbst gründlich recherchiert, bevor sie über etwas geschrieben haben. 80% der Artikel waren ganz oder teilweise das Resultat von „Material aus zweiter Hand“, also meistens von Presse- bzw. PR-Agenturen (die ja selbst auch häufig als „fake-Verteiler“ fungieren, weil ihnen Material zugespielt wurde, dessen wahrer Urheber im Dunkeln bleibt).

Die Journalisten sind also verkommen zu passiven Verarbeitern von „Material“, das nicht überprüft wurde, aber trotzdem im Blitztempo verbreitet wird. Davies nannte sie deshalb „churnalists“ (die etwas wie am Fließband produzieren). Sie sollten eigentlich die Mächtigen kontrollieren, sind aber nur mehr deren Werkzeuge:

Das liegt natürlich auch daran, dass Verlage Profite machen sollen und deshalb immer weniger Journalisten immer mehr Arbeitspensum erledigen müssen. Dafür hat man Verständnis, doch damit alleine lässt sich der Niedergang des Journalismus nicht erklären. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (ARD, ZDF, ORF, BBC) kassieren Millionen an GEZ-Gebühren und bringen trotzdem den gleichen Bullshit, infame Lügen bis hin zur Volksverhetzung und „churnalism“ der übelsten Sorte.

Nick Davies nennt das Ziel dieses „Stenographen-Journalismus“:

DIE MASSENHAFTE PRODUKTION VON IGNORANZ und …

Sie schreiben, was man ihnen gibt“. Jede Geschichte wird immer aus seiner bestimmten Perspektive erzählt, zum Vorteil einer bestimmten Gruppe, doch die Kontrollfunktion der Medien ist eine Illusion geworden. Es reicht, dass der Aussender einen gesellschaftlichen Stellenwert hat, man beruft sich auf „Autoritäten“, das ist genug.

… DER GROSSE MYTHOS: OBJEKTIVITÄT

Truth roadblockDie falsch verstandene „Neutralität“ der Journalisten verlangt, dass sich widersprechende Behauptungen so stehen gelassen, also vom Journalisten als quasi gleichwertig wiedergegeben werden

schrieb Davies 2009.

Inzwischen ist die Lage aber viel schlimmer geworden, wie wir im Kontext der Hetze gegen den Iran , Syrien, und immer mehr auch gegen Russland sehen können.

Was NATO-Politiker „sagen“, wird anders interpretiert und dargestellt, als das was die Non-Konformisten sagen (das habe ich ja schon mehrfach am Beispiel der Tagesschau erläutert), wodurch das framing dieser Politiker als „Schurken“ (ständig wiederholt in allen Medien) noch effektiver wird.

Dass die NATO-Staaten über mehr moralische Autorität verfügen sollen als Russland, ist die größte „Nummer“ in dieser Show of Illusions.

Dazu noch einmal die Süddeutsche:

Stoltenberg sagte der Welt am Sonntag, dass die Nato über einen anderen Umgang mit Russland nachdenke. Der Anschlag zeige, dass das Land immer unberechenbarer und aggressiver werde.

Das ist eine besonders perfide Formulierung, denn der „Anschlag“ ist ja noch in keiner Weise aufgeklärt (siehe Teil 1) – weshalb er auch nichts „zeigen“ kann –  und forensische Beweise für die schweren Anschuldigungen gibt es nicht, was die SZ im gleichen Artikel auch unter dieser Überschrift einräumt:

„Die Untersuchungen im Fall Skripal können noch Monate dauern“

und dann jenen Teil der Presse-Meldung der „MET“ wiedergibt, in dem betont wird, wie schwierig die Ermittlungen seien. Was die Redaktion aber nicht daran hindert, diese perfide  Äußerung Stoltenbergs (in Kombination mit den obstrusen Behauptungen Johnsons) als seriöse „Meldung“ wiederzugeben. (Dass es sich hier um politische/psychologische Kriegsführung handelt, darf nicht einmal gedacht werden.)

Damit wird verdeutlicht, was Nick Davies scharf kritisiert hat:

„An industry whose primary task is to filter out falsehood has become so vulnerable to manipulation that it is now involved in the mass production of falsehood, distortion and propaganda.“

(Falschheit, Verzerrung und Propaganda … transportiert durch „sagen“ …)

BJ we have invisible evidenceZu den Behauptungen von Boris Johnson muss man noch anmerken, dass auch die britische Journaille (über die Nick  Davies ja schrieb) offenbar „das Gehirn an der Garderobe abgibt“, wenn sie das Büro oder das Studio betritt.

BORIS TELLS SILLY STORIES (AND GETS AWAY WITH IT)

Den O-Ton von Boris Johnson gibt es in diesem  Guardian-Video:

 „.. we actually have evidence, within the last 10 yrs, that Russia has not only been investigating the delivery of nerve agents for the purposes of assassination, but has also been creating and stockpiling Novichok.“ (Andrew Marr: so that was a direct lie that I was being given…) but you will get that…and that is exactly the tactics that we have come to expect from Russia over the last few years

In einem funktionierenden Gehirn würde die ständig wiederholte Äußerung von „wir haben Beweise,“ oder „wir verfügen über Informationen, dass“ jemand etwas Verbotenes getan hat “ (Vorwurf einer sehr schweren Straftat) dazu führen, dass folgende Fragen gestellt werden:

WIESO ZEIGEN SIE UNS DANN DIESE „BEWEISE“ NICHT? WIESO REDEN SIE IMMER NUR DARÜBER UND TUN SO, ALS GÄBE ES „NUR EINE PLAUSIBLE ERKLÄRUNG“? (was leicht zu widerlegen ist). Diese fadenscheinigen Sprüche werden dann von anderen Politikern wiederholt und den Medien vervielfältigt, obwohl keine forensischen Ergebnisse vorliegen, ja nicht einmal der wirkliche Name des „Nervengiftes“ bekanntgegeben wurde („Novichok“ ist ein Fantasiename, den Dr. Mirzayanov zum Spaß erfunden hat) HALTEN SIE UNS ALLE FÜR IDIOTEN?

Aber diese Fragen stellt der britische „churnalist“ eben nicht – fürchtet er die Antwort auf die letzte Frage? (Und bei uns ist es auch nicht viel besser…)

Auch andere englische TV-Sender befragten ihn dazu, wie z.B. ITV  am 18. März und die Schlagzeile klingt ähnlich wie die der SZ: (beachte: „says)

„UK has evidence Russia stockpiled nerve agent for decade, says Boris Johnson“

Im (ad hoc) Interview von ITV rasselt Johnson die gleichen Sprüche herunter, allerdings kommt er dabei etwas ins Stottern, was meistens ein Zeichen dafür ist, dass er die vorgefertigten „Talking-Points“ nicht ordentlich  (präzise formuliert) auswendig gelernt wurden.

BJ:  „…we do have information, that whithin the last 10 yrs, Russia has been engaged, the Russian state has been engaged in … not only in delivering such NC-agents for the purposes … very likely for the purposes of assassination. And that they have been producing and stockpiling NC, contrary to what they have been saying within the last 10 yrs.“

Die Notwendigkeit der Kritik von Davies lässt sich auch an der Presse-Agentur REUTERS demonstrieren, deren Material ja als „Grundnahrung“ unserer Journaille für die Zubereitung des täglichen „Einheitsbreis“ unverzichtbar ist.

Reuters Merkel Macron Mn gegen RU

Deutschland und Frankreich wollen in den kommende Tagen gemeinsam entscheiden, ob und welche Maßnahmen sie nach dem Giftanschlag in Großbritannien gegen Russland ergreifen.

… Beide stimmten der Einschätzung der britischen Regierung zu, dass sehr wahrscheinlich Russland hinter dem Anschlag stecke. Die britische Premierministerin Theresa May habe auf dem EU-Gipfel sehr aussagekräftige Fakten vorgelegt. Es sei nicht zu erwarten, dass die Untersuchung der Substanzen durch die Chemiewaffenkontrollbehörde OPCW zu anderen Ergebnissen komme, sagten Merkel und Macron. Der Anschlag sei so schwerwiegend für die Sicherheit, dass er unbedingt eine Antwort der Europäer erfordere, sagte der französische Präsident.“

FAZ HöchstwahrscheinlichDie FAZ berichtet dementsprechend, dass die EU nun  „den Ton gegenüber Russland verschärft und wiederholt ebenfalls „dass Russland mit hoher Wahrscheinlichkeit die Verantwortung für den Anschlag in Salisbury“ trage […]

„Noch am Montag hatte sich die EU bei einem Außenministertreffen nicht auf eine klare Schuldzuweisung in Richtung Russland einigen können. […] Alle drei Länder hätten darauf „bekräftigt, dass es keine andere plausible Erklärung gibt, als dass der russische Staat verantwortlich ist“

tagesschau Vereint gegen RUSAuch die TAGESSCHAU nimmt ihre Fließband-Funktion gerne war und „berichtet“ ebenfalls, dass sich die EU „geschlossen hinter London“ stelle, weil es „höchst wahrscheinlich“ sei, dass Russland für den Anschlag…etc.). Dann werden wir informiert, dass Macron und Merkel  „in den kommenden Tagen gemeinsam entscheiden, „ob und welche Strafmaßnahmen sie gegen Russland ergreifen“ und dass einige osteuropäische EU-Staaten auch noch unilaterale Sanktionen gegen Russland ankündigten.

Wie oft muss man dem Twitter-geschädigten Publikum  denn nun die Phrase „Russland … höchstwahrscheinlich ..schuldig“ einhämmern, damit das Denk-Muster ins Gehirn eingebrannt wird?

Die dringend zu stellende Frage, WIESO hier schon „Bestrafung“ stattfindet, bevor das polizeiliche Ermittlungsverfahren stichhältige Beweise erbracht hat und noch lange nicht abgeschlossen sein wird (laut Metropolitan Police sehr „komplex“, weil bis dato niemand WEISS, wo und wie die Skripals wirklich zu Schaden gekommen sind)  wird nicht gestellt.

(Um die „Ausgewogenheit“ zu demonstrieren, wird aber die (auf die fehlenden Beweis abzielende) Kritik von Lavrov wiedergegeben, der auch noch betont, dass die britische Regierung absichtlich, die Krise zwischen Russland und der EU weiter verschärfen will. Ob das stimmt, und welche politischen Motive London dafür hätte, interessiert niemand.

Stattdessen wird wieder einfach nur wiederholt, was Merkel bzw. Macron „gesagt“ haben.

Das „harte Vorgehen“ könne doch damit „begründet“ werden, was PM Theresa May (hinter verschlossenen Türen) „vorgelegt“ habe. Diese „fundierten Analysen“ seien also so überzeugend gewesen, dass man quasi weder ein rechtsstaatliches Verfahren abwarten müsse noch die Ergebnisse der OPCW-Untersuchung. Man sei also so gut wie sicher, dass deren Ergebnisse sich von den Behauptungen der britischen Regierung „nicht unterscheiden“ würden.

Alleine durch die Akzeptanz dieser scheinheiligen Argumentation, zeigt die Fließband-Journaille, dass sie einen Großteil des Gehirns ausschaltet, (vor allem das Gewissen) wenn sie zur Arbeit geht.

DER PROZESS (KAFKA TRIFFT KREML)

Stellen wir uns vor, ein Journalist (z.B. Herr Kleber) wird eines schweren Gewaltverbrechens bezichtigt, das er bestreitet. Er nimmt sich einen Anwalt, dieser muss „Akteneinsicht“ bekommen, also wissen, was genau man seinem Mandanten vorwirft, damit er ihn verteidigen kann. Doch man verweigert ihm jede solide Auskunft bzw. Dokumentation über die Grundlagen der Anklage.

Es kommt zum Prozess. Der Ankläger tritt sehr selbstsicher auf und wiederholt mehrfach, dass der Beschuldigte „sehr wahrscheinlich“ schuldig sei und dass man eine Gruppe von Leuten hinter sich habe, die sich mit dieser Behauptung „solidarisch erklären“ und „geschlossen“ die Notwendigkeit einer Bestrafung deklarieren und die Art der Strafmaßnahmen auch selbst bestimmen werden. Außerdem sei man sich einig, dass es „keine andere plausible Erklärung“ geben könne. (Darauf der )

Werle NS-Justiz Strafrecht

Richter: Welche Beweise haben Sie?

Ankläger: Wir haben Informationen unserer Geheimdienste und unseres Militärs, die wir aber leider nicht herzeigen können. Die Polizei wird noch Monate brauchen, um gerichtsfähige Beweise zu finden. Doch die Gruppe, die „hinter uns“ steht, hat sie gesehen und alle haben gesagt, dass es „gar keine andere, plausible …“  „

Richter: (unterbricht ihn ) Haben Sie noch alle Tassen im Schrank? Das ist ein Gerichtssaal und keine Bühne für absurdes Theater. (Die Klage wird abgewiesen.)

(Hinweis: Das Beweisverfahren in einem Strafprozess dient dazu die Tatsachen zu ermitteln, die der Klage zugrunde liegen und soll für die Parteien, das Gericht und die Öffentlichkeit nachvollziehbar Klarheit über die Tat und den Täter schaffen.

Wenn diese Säule der Rechtsordnung einfach über Bord geworfen wird, weil es politisch opportun ist,  dann befinden wir uns auf dem Weg  zum „Reichssicherheitshauptamt“…

Das absurde Theaterstück geht aber (in den Medien) munter weiter. Der „dritte Akt“ trägt den Titel:

DER BMW ALS MORD-WERZEUG

Skripal BMWDie Ermittlungen der britischen Polizei konzentrieren sich derzeit auf den roten BMW von Skripal. Die Polizei will rekonstruieren, wo und wann der BMW gesehen wurde, doch amerikanische Medien  „wissen“ anscheinend mehr: Das Nervengift kam durch die Lüftung des BMW.

Woher haben sie die „Information“? Von anonymen Geheimdienst-Leuten (die inzwischen den britischen Medien „gesagt“ haben, dass das Gift auf die Türschnallen des BMWs aufgetragen wurde…)

Wir sehen also schon wieder, wie recht Nick Davies mit seiner Medien-Diagnose hatte: Nichts wird überprüft, jeder Bockmist übernommen, man lässt sich von Geheimdiensten mit Material „füttern“… (als ob die eine vertrauenswürdige Quelle wären!)

MÄRCHEN & SAGEN VOM FLIESSBAND 2.0

Russischer Spion könnte über die Lüftung seines BMWs vergiftet worden sein, glauben Geheimdienst-Leute“ (Telegraph, 19. März)

ABC believed to be BS

„Vergiftung des russischen Ex-Spions in England vermutlich durch Nervengift in der Auto-Lüftung; mindestens 38 weitere erkrankt: Quellen“ (ABC-Schlagzeile am 18. März)

Im Text des Artikels wird endgültig klar, dass man diese Leute keinem Nervengas mehr aussetzen muss, damit das Gehirn „versagt“.

Britische Behörden haben jetzt ein deutlicheres Bild davon, wie der Anschlag passiert ist, sagen „Quellen“. Sie glauben, das Nervengift wurde (in Pulverform) über die Lüftungsschlitze von Skripals BMW freigesetzt. Drei Geheimdienst-Leute sagten ABC-NEWS, dass die russische Herkunft (aus militärischen Beständen) und die Art der Substanz (Organophosphat in Pulverform) für sie „klar“ seien.

Einer dieser anonymen (Geheimdienst) „Quellen“ [die ja selbst auch als „Spione“ bezeichnet werden können] sagte „Es ist eine Substanz aus dem Kalten Krieg, ein Derivat aus der G und V-Serie der 1970er Jahre, von dem die Russen immer sagten, sie hätten es nie gehabt.“ Diese Substanz sei „Novichok“ sehr ähnlich.

Die Geheimdienst-Leute sagten ABC bis zu 38 Personen in Salisbury seien nun als Betroffene des Nervengiftes identifiziert worden, doch das ganze Ausmaß sei noch immer nicht erfasst. Man rechnet damit, dass noch mehr Opfer gefunden werden.

Im Artikel sind es also „bis zu (up to) 38 Personen“ (also maximal), doch in der Schlagzeile sind es „mindestens“ (at least) so viele. Daran sieht man schon, welcher Mist hier verbreitet wird.

An dieser Stelle muss man aber die logische „Notbremse“ ziehen, denn diese Aussagen sind VÖLLIG UNVEREINBAR mit denen der lokalen und nationalen Gesundheitsbehörden (1)  und der Metropolitan Police (2).

ES SIND ALSO LÜGEN (von Geheimdiensten verbreitet).

Zu 1)

Die Direktorin des örtlichen NHS-Krankenhauses, Cara Charles Barks stellte klar, dass außer den drei Patienten (die Skripals und der Polizist DS Nick Bailey) niemand der zusätzlich Untersuchten (die Nervengift-Effekte befürchteten) behandelt werden musste.

In addition to the three inpatients receiving treatment, in line with Public Health England guidance which asked anyone who was in the area and concerned to come forward if feeling unwell, we have seen and assessed a number of people who did not require further treatment.“

Die nationale Gesundheitsbehörde PHE (Public Health England) ließ verlauten, dass nur Leute, die an diesem Tag im Mills Pub oder im selben Restaurant waren, ein geringes Risiko für gesundheitliche Auswirkungen hätten, da sie nur mit extrem geringen Mengen des Giftes in Berührung kommen konnten und betont, dass keine weiteren Erkrankungen gemeldet wurden.

It’s important to note that no further cases of illness have been reported since the incident occurred on Sunday 4 March. We understand that people will be feeling unsure, but we are not seeing new cases of any members of the public being seriously ill.“

Zu 2)

Met seeks info on BMW

Am 17. März veröffentlichte die „Met“ („Scotland Yard“) u.a. folgende Statements:

„Wir müssen uns mehr Klarheit über die exakten Bewegungsmuster der Skripals am Vormittag des Vorfalls verschaffen, bevor sie ins Stadtzentrum fuhren“. Es werden Zeugen gesucht, die das Auto vor 13:30 gesehen haben.

Polizeichef AC Basu betont, wie schwierig diese Ermittlungen sind und  dass (neben den anderen Polizisten)  250 Spezialisten der „counter-terrrorism“ Abteilung im Einsatz seien (die alleine 4.000 Stunden an öffentlichen Video-Aufnahmen ansehen müssen). Die Untersuchungen würden Wochen, wenn nicht Monate dauern.

Dann wird die (ungefähre) Time-Line der Aufenthalte der Skripals in Salisbury angegeben:

  • 09:15: Die Polizei nimmt an, dass der rote BMW zwischen (drei genannten) Straßen unterwegs war.
  • 13:30 wurde er in der Devizes Rd. gesehen, Richtung Stadtzentrum. Um
  • 13:40 kommen sie im Parkhaus von Sainsbury’s im Maltings Shopping-Center an. Dann gehen sie in ein Pub.
  • 14:20: Sie essen bei „Zizzi’s“ (Restaurant)
  • 15:35: Sie verlassen das Restaurant.
  • 16.15 Ein Notruf geht ein und die Polizei kommt wenige Minuten später zur Parkbank, wo die Skripals in „extrem schlechtem“ Zustand gefunden werden

Skripal movements Salisbury DM

Die Skripals wurden demnach gegen 16:30 Uhr ins Krankenhaus gebracht. Der BMW wurde gegen 13:30 gesehen, als die Skripals auf dem Weg in das Stadzentrum waren und kurz darauf im Parkhaus ankamen. Dann gingen sie zuerst in ein Pub und dann zum Essen in ein Restaurant.

Daraus kann geschlossen werden, dass sie den BMW nach 13:40 Uhr nicht mehr benutzt haben. Dann ist es aber UNMÖGLICH, dass das hoch-toxische Nervengift (im BMW über die Luft verteilt) erst nach fast 3 Stunden (oder noch länger) gewirkt hat. Denn über die Lunge aufgenommen, wirken diese Gifte (G-Serie, VX) sehr schnell – in wenigen Minuten tritt der Tod durch Ersticken ein, weil die Atemmuskulatur paralysiert wird.

(Deshalb hat man wohl jetzt die Story-Line geändert und verbreitet, das Gift sei vom Türgriff gekommen und damit über die Haut aufgenommen worden, was wirklich Stunden dauern kann, aber nur bei sehr geringen Mengen. Wenn ich jemand aber damit umbringen will, hätte das keinen Sinn…)

Und außerdem – WO, WIE und WANN soll denn das „Pulver“ in die Lüftung des BMW gekommen sein?  Die Geheimdienste bzw. die „special operations“ Leute der Polizei hatten natürlich Gelegenheit, auch NACHTRÄGLICH den BMW zu kontaminieren, – bevor die OPCW-Experten anrückten – wodurch die Story mit der Türschnalle plötzlich sehr interessant wird. Deshalb ist ja auch die „Untersuchung“ der OPCW völlig wertlos, da die Beweiskette bereits zerstört wurde, siehe Teil 1 für Details).

Während also einige britische und amerikanische Medien mit „false leads“ von Geheimdiensten gefüttert werden,  was die Methode betrifft, mit der das „Nervengift“ verabreicht wurde, veröffentlichte die BBC dieses Statement vom stv. Polizei-Chef AC Basu:

Metropolitan Police Assistant Commissioner Neil Basu said the „prime focus“ of the investigation, which could take months, was HOW the poison was administered.

Die Met konzentriert sich also darauf, WIE das Gift verabreicht wurde (siehe dazu auch Teil 1) und räumt ein, das könne Monate dauern. Dazu noch einmal der Kontrast in den amerikanischen Fließband-Medien (wie oben erwähnt), am gleichen Tag publiziert:

„Britische Behörden haben jetzt ein deutlicheres Bild davon, wie der Anschlag passiert ist, sagen „Quellen“ …

How stupid can you get?

blinder wiederkäuer wie Journaille

Der „Chefredakteur“ in deutschen Medien …

ABC käut also den Mist von anonymen „Geheimdienst-Beamten“ wieder, die sie regelrecht mit getürkten Informationen und ihnen dienlichen Interpretationen füttern:

U.S. government chemical warfare experts are also working closely with their British counterparts on what is a major investigation.“

It’s seen here as an attempted murder and premeditated,” rather than an attempt just to sicken Skripal with a non-lethal toxin or scare other Russian ex-spies, an intelligence official told ABC News.

Diese „strategic information“ (militärischer Ausdruck für „Lüge“) dann tausendfach über das Sagen & Märchen-Fließband (Tarn-Name: Medien) verfielfältigt und so entstehen „Stories“, die mit der Realität nichts zu tun haben.

six impossible thingsDazu fällt mir nur mehr das berühmte Zitat aus dem Kinder-Buch „Alice in Wonderland“ ein:

  • Königin: Ich bin 101 Jahre …alt.
  • Alice: Das kann ich nicht glauben!
  • Königin: Hole tief Luft und schließe Deine Augen.
  • Alice: Das nutzt gar nichts, man kann doch unmögliche Dinge nicht glauben!
  • Königin: Du hattest wohl noch wenig Übung darin. Als ich in Deinem Alter war, übte ich es jeden Tag eine halbe Stunde. Ja, manchmal schaffte ich es sogar, sechs unmögliche Dinge noch vor dem Frühstück zu glauben!

Das ist das geistige Niveau, auf das unsere Presse-Fabrik gesunken ist…. (Mein Gott…wie soll das bloß enden?)

Das letzte Wort soll hier DS Nick Bailey* haben, der ebenfalls (angesichts dieser „Gift & Galle“ Machenschaften)  „thru the looking glass“ gefallen ist und (aus dem Krankenhaus in Salisbury) folgendes Statement abgab:

„People ask me how I am feeling – but there are really no words to explain how I feel right now. Surreal is the word that keeps cropping up – and it really has been completely surreal.“

(Darauf kannst Du wetten…)

„Unglaublich“ aber wahr: Fast gleichzeitig mit der „Skripal-Saga“ läuft  in den USA und in England eine TV-Serie, in der es „zufällig“ auch um das (fiktive) Nervengift „Novichok“ und  den Tod russischer Spione geht…).  Hier ein Video-Clip daraus.

 (*der lokale Polizist, der auch vom „Nervengift“ betroffen sein soll. Dass er selbst kein Interview geben darf, ist mega-verdächtig…siehe Teil 1)

WARUM die britische Regierung so „pissed-off“ im Bezug auf Russland ist… das klären wir in Teil 3…

WMD Deception Salisbury

P.S. Was die unterstellten „schurkischen“ Absichten von Präsident Putin betrifft, erinnere ich an dieses beeindruckende Schauspiel vor der UN, wo Colin Powell folgendes sagte (um einen Krieg gegen den Irak zu legitimieren…):

 „We know that Saddam Hussein is determined to keep his weapons of mass destruction; he’s determined to make more. Given Saddam Hussein’s history of aggression, given what we know of his grandiose plans, given what we know of his terrorist associations and given his determination to exact revenge on those who oppose him, should we take the risk that he will not some day use these weapons at a time and the place and in the manner of his choosing at a time when the world is in a much weaker position to respond?

Jetzt vergleichen Sie das mal mit dem, was May, Johnson u. US-Politiker über Putin gesagt haben, welche Gefahr von ihm ausginge, die „russische Aggresion“, etc.der gleiche Bullshit mit neuer Verpackung)

Damals wie heute soll diese Wort-Akrobatik uns dazu bringen, (bereits geplante) ungerechte Maßnahmen gegen einen „Schurken“ zu billigen, die von den wirklichen Schurken und Kriegsverbrechern der NATO ersonnen wurden …

(während die Journaille weiter auf der  medialen Weide grast ..)

 

UNA PERSONA NORMAL (Terrorista-2)

the-terror-chess-pieceDer angebliche „Fiat-Terrorista“ von Barcelona  ist also jetzt auch tot. Na dann können wir ja wieder zur Tagesordnung übergehen. Oder doch nicht?

Man soll akzeptieren, dass ein Mensch erschossen wird, weil er „mutmaßlich“ etwas verbrochen hat, weil „er etwas trug, das ein Sprengstoffgürtel sein könnte“?

In einem Rechtsstaat muss aber die Schuld eines Menschen erst in einem Gerichtsverfahren bewiesen werden, bevor er bestraft oder gar getötet werden kann.

Die „Todesstrafe“ ist ja in der EU überhaupt nicht zulässig, daher ist die Tötung eines Menschen in Spanien durch die Polizei ein Verbrechen. Um die Ungeheuerlichkeit dieser Exekutionen unsichtbar zu machen, muss der Eindruck erweckt werden, es handelte sich um „Notwehr“. Daher die Behauptung vom „Sprengstoffgürtel“, der sich aber im nachhinein als Attrappe herausstellt.

Na ja, könnte man jetzt argumentieren, das wusste die Polizei ja vorher nicht, sie wollte doch nur verhindern, dass der Mann andere Menschen (und sie selbst) in Lebensgefahr bringt. Man hat ihn also „präventiv“ erschossen, um größeres Unheil zu vermeiden.

Das ist aber nur auf den ersten Blick akzeptabel, wenn man die in den Medien lancierte Erzählung (den frame) einfach glaubt. Wenn man analytisch darüber nachdenkt, ergibt sich ein völlig anders Bild:

  • Es wurde nie bewiesen, WER den Lieferwagen in Barcelona fuhr und die Möglichkeit einer Manipulation der Fahrzeugelektronik (siehe Ende von Teil 1- „Terrorista!“) durch Geheimdienste wurde erst gar nicht in Betracht gezogen, obwohl das nicht ausgeschlossen werden kann (Stopp genau auf dem Mosaik von Miró…das soll der Airbag bewirkt haben…?)
  • Wo ist der BEWEIS dafür, dass Younes A. der Fahrer war? Gab es einen richterlichen Haftbefehl für ihn? (Vorher wurde Moussa Oukabir als „flüchtiger Fahrer“ bezeichnet, es waren also nur Spekulationen)
  • Nehmen wir an, es gab einen Fahrer (der tatsächlich das Fahrzeug kontrollierte). Wieso flieht er zuerst, taucht unter, versteckt sich in den Weinbergen? Die logische Antwort wäre: Weil er Angst hatte, verhaftet zu werden oder weil er Angst hatte, getötet zu werden. Er wollte also leben und seine Freiheit behalten.
  • Dazu passt aber der „Sprengstoffgürtel“ überhaupt nicht, denn das hieße ja, er wäre bereit zu sterben und zwar auf schreckliche Art: durch eine Explosion, die ihn in Stücke gerissen hätte. Unterstellt wird auch, er wollte damit einen „Heldentod“ sterben, weil er „als Soldat des IS“ bereit war, für das „Kalifat“ zu töten und selbst getötet zu werden. In einem Versteck von der Polizei erschossen zu werden, widerspricht aber dem Mythos vom „IS-Heldentod“.
  • Wie ich schon im ersten Teil betont habe, passt aber das ganze Action-Szenario (Auto rast in Menge, Flucht, Wiederholung in Cambrils, Auto überschlägt sich, Messer-Angriff, Kugelhagel, und die Hinrichtung des gedopten Mannes) nicht zum „Selbstmord-Attentäter“-Profil: Wenn ich mich und andere mit Bomben umbringen will, wozu dann das ganze Theater mit den Autos? Wozu erst fliehen, dann mit Bombengürtel herumrennen? Das ergibt keinen Sinn.

is-sponsorsDas ist alles nur Terror-Theater. Inszeniert für uns, die verdummten Zuschauer. Damit wir glauben, dass der „IS“ und unsere Geheimdienste (vor allem die CIA) Feinde sind, die sich bekämpfen. Tatsächlich ist der „IS“ nur ein Werkzeug dieser Geheimdienste und der Machtstrukturen, die dahinter stehen.

DU SOLLST NICHT  NACHDENKEN  SONDERN  GLAUBEN

(Unusquisque mavult credere quam judicareJeder will lieber glauben als urteilen /Seneca)

Die Tagesschau-Redaktion (als Beispiel) wird aber bezahlt dafür, dass sie die Zuschauer (und sich selbst) effektiv davon abhält, selbständig zu denken. Deshalb wird auch nichts hinterfragt, was von offiziellen Stellen kommt. Als ob „Sicherheitskreise“ und Politiker immer die Wahrheit sagen würden. Was lesen wir also zum Tod von Younis?

tagesschau mutmaßlich hoch3

Vier Tage nach den islamistischen Terroranschlägen in Spanien hat die Polizei den Hauptverdächtigen erschossen. Er soll den Lieferwagen gefahren haben, mit dem in Barcelona 13 Menschen getötet wurden. Auch der Tod des Imams, der Kopf der Terrorzelle gewesen sein soll, wurde bestätigt.“

Der Terrorverdächtige, nach dem europaweit gefahndet wurde, war am Nachmittag in Subirats rund 60 Kilometer von Barcelona entfernt aufgespürt worden. Eine Frau habe die Polizei auf ihn aufmerksam gemacht, teilten die Sicherheitskräfte mit. Medienberichten zufolge versuchte der Mann, über die Weinberge zu flüchten. Er sei aber von der Polizei gestellt worden, die dann auf ihn geschossen habe.

Die ständige Verwendung des Konjunktivs durch die Tagesschau-Redaktion zeigt, dass die Behauptungen der „Sicherheitskreise“ (verbreitet über spanische Medien und übernommen von unseren) eben bloße Anschuldigungen bzw. Vermutungen sind: „soll gefahren haben“, „gewesen sein soll“, „sei gestellt worden“, „gehen davon aus“, usw.

KLARTEXT: es gibt KEINE BEWEISE für die unterstellte Täterschaft oder das Motiv

Wie spekulativ die „Angaben“ der Behörden in Katalonien sind, registriert man zwar bei der Tagesschau, macht aber dann weiter wie bisher …

changing prime suspects Tagesschau

Hier stellt der ARD-Korrespondent in Madrid zwar fest, dass der „Hauptverdächtige“ (Barcelona) gestern so und heute wieder anders heißt, schließt daraus aber nicht, dass die „Angaben“ der Behörden keinesfalls als zuverlässig angesehen werden können und deshalb eigentlich nicht durch die Presse verbreitet werden sollten:

Gestern schien sich die Polizei sicher zu sein – jetzt ist doch alles wieder ganz anders. Am Freitag hatte sie einen Hauptverdächtigen ausgemacht: den 17-jährigen Moussa Oukabir. Er habe den Lieferwagen über die Ramblas gefahren, so lief es über alle Medien. Und: Der Minderjährige habe die Papiere seines Bruders gestohlen, um den Wagen zu leihen.

Oukabir wurde in der Stadt Cambrils mit vier anderen Terroristen erschossen. Daher hatte es am Abend geheißen, der Attentäter von Barcelona sei tot.

Dass Oukabir tot ist, stimmt. Doch die Hypothese von ihm als Hauptverdächtigen ist in der Nacht immer mehr in sich zusammengefallen. Jetzt gibt es einen neuen Hauptverdächtigen: den 22 Jahre alten Younes Abouyaaqoub aus Ripoll in Katalonien. Die Fahndung nach ihm und zwei weiteren Verdächtigen läuft auf Hochtouren. …“

„So lief es über alle Medien“ genau das ist das Problem. In den nächsten Absätzen übernimmt Dugge wieder alle Aussagen der „Mossas“ (einzige Quelle ist immer Major Trapero) um noch mehr Ängste zu schüren –

„Die Angriffe sollten viel verheerender werden“

– ohne auch nur einen Gedanken daran zu verwenden, dass hier eventuell gezielt Falsch-Informationen verbreitet werden sollen. (Solche verbotenen Gedanken werden dann sofort mit Stigma-Wörtern wie „Verschwörungstheorie“ belegt, um sich gegen Kritik zu immunisieren)

Casa explosionada Alcanar_2017

Wenn das angebliche Sprengstoff-Lager (s. Bild) aber zerstört wurde (in der Nacht vor La Rambla), wieso glaubten die Polizisten dann, die Sprengstoff-Gürtel der Verdächtigen wären echt?  Das ergibt auch keinen Sinn.

Der obige Tagesschau-Artikel (Tenor: „alles wieder ganz anders“) wurde am 19. August ins Netz gestellt. Nur einen Tag später werden aber wieder alle Behauptungen der katalanischen Polizei einfach übernommen (obwohl sie niemand verifiziert hat) und die Angstmache geht weiter:

Tagesschau incredible BS

Wie ich schon in Teil 1 betont habe, sind die Aussagen der Nachbarn, Verwandten, Bekannten etc. alle übereinstimmend:

Niemand kann sich vorstellen, dass diese jungen Männer aus Ripoll (je zwei Brüderpaare aus Marokko stammend) zu solchen Verbrechen fähig waren. Sie hatten nie eine Straftat begangen oder waren sonst irgendwie aufgefallen. Sie hatten ihr ganzes Leben noch vor sich.

Dort kann man nicht glauben, was passiert ist.“ Die meisten sind gut integriert, sagen die Einheimischen. Bisher habe es keine Probleme gegeben.“

Das führt aber bei Herrn Neuroth von der ARD nicht dazu, dass er Zweifel an der Darstellung der Polizei bekommt. Dieser Gedanke ist tabu. Dass es hier gar keine „Terror-Zelle“ gab, ist für diesen gehorsamen „Repeater“ einfach unvorstellbar.

Alle Beobachtungen aus der realen Welt lassen also nicht den Schluss zu, dass diese jungen Männer wirklich getan haben, was man ihnen vorwirft. Also braucht man (neben Drogen) einen „imam ex machina“, eine mächtige Kraft, die aus dem Nichts auftaucht und die Transformation erklären soll.

Nun betrifft Abdelbaki Es Satty die Bühne, der Imam, der aus diesen unschuldigen, jungen Männern brutale Monster machte – so die „Vermutung“. Das Problem: der Imam hat nur eine stumme Rolle, denn er ist eine Leiche. Die passende Story dazu: Er soll bei der Explosion in Alcanar getötet worden sein. Was sagen die Leute, die den Imam kannten? Er war ganz normal. Sein Mitbewohner Nourden Elhaji wird in einer spanischen Zeitung so zitiert:

UNA PERSONA MUY NORMAL .. UN POCO TIMIDO

Er war ein ganz normaler Mensch“, beharrte dieser Zeuge, der im selben Haus wie Satty gewohnt hat. Elhaji hat bestätigt, sie (die Brüder) einmal in Ripoll gesehen zu haben, aber niemals in der Wohnung, die er mit dem Imam geteilt hatte.

Era una persona normal“, ha insistido este testimonio, que ha residido en el mismo domicilio que Satty durante los últimos tres meses. … Elhaji ha confesado haberlos visto alguna vez por Ripoll, pero nunca en el piso compartido con el imán.

Aber die Mächte der Finsternis (Geheimdienste) haben noch mehr Pfeile im Köcher, wenn es darum geht eine “Legende“ zu fabrizieren (nachdem sie jemand „entsorgt“ haben) :

Der Imam soll  2010 dabei erwischt worden sein, Haschish nach Spanien zu schmuggeln. Dafür saß er dann angeblich vier Jahre im Gefängnis. Dort soll er dann eine „spezielle Beziehung“ zu einem Rachid Aglif entwickelt haben, der wegen Verwicklung in den Bombenanschlag von Madrid (2004) für 42 Jahre „eingebuchtet“ war.

Man ahnt ja schon, was jetzt kommt: dort wurde er selbst  „radikalisiert“ und dann als „Rekruter“ für den IS eingesetzt. Wer hat diese Story verbreitet? Ein Journalist von El Pais, eine Zeitung, die für viele der lancierten Stories als Erst-Verteiler fungiert.

Kommentar: Ich glaube kein Wort davon …bis es stichhältige Beweise gibt.

Aber kommen wir zurück zur Tagesschau:

Eine bewährte journalistische Methode, sich des Verleumdungsvorwurfs zu entziehen, ist die übernommene Beschuldigung als Frage zu formulieren. Das weiß auch die Tagesschau-Redaktion bzw. der Korrespondent Neuroth:  

IMAM KOPF DER TERRORZELLE?   

Abu Jassine ist Vorsitzender der muslimischen Gemeinde von Ripoll: „Wir wissen nicht, ob der Imam außerhalb der Moschee Kontakt zu diesen Männern hatte. Das wissen wir einfach nicht. Er hat nie etwas Seltsames gesagt oder getan. Nur das, was alle Imame tun: Gottesdienste halten.“

Für die Einwohner von Ripoll ist es schwer zu verstehen, dass sich in ihrer Kleinstadt eine Islamistengruppe radikalisieren konnte. Sie stellen sich die Frage, wie das unbemerkt passieren konnte – und auf diese Frage haben sie bisher keine Antwort.

Dass es eventuell deshalb „unbemerkt“ blieb, weil es einfach gelogen ist und nie passierte – ist für die Tagesschau-Papageien einfach zu viel. Das geht gar nicht. Sapere Aude ist der Karriere bei den „öffentlich-rechtlichen“ Anstalten gar nicht förderlich.

MORD IM FORD

Der erstochene Mann im Ford Focus bleibt nach wie vor ein Rätsel.(Siehe Teil 1)

Dazu die Tagesschau:

Ein weiteres Opfer wurde erstochen in einem Ford Focus entdeckt, der kurz nach dem Attentat auf den Ramblas eine Polizeisperre durchbrochen hatte. Die Ermittler vermuten, dass Abouyaaqoub den Fahrer des Fords tötete, um mit dessen Auto zu fliehen.

Von dem neuen Hauptverdächtigen für die Anschläge in Katalonien fehlt weiter jede Spur. Gestern war die Polizei noch von einem anderen Haupttäter ausgegangen. Gewiss scheint inzwischen: Die Angriffe sollten viel verheerender ausfallen.

Wo ist der Beweis, dass es Younis war, der mit diesem Ford gefahren ist? Da er nicht vorbestraft war, konnten seine Fingerabdrücke nicht in einer Polizei-Datenbank erfasst worden sein. („planted stories„: Sein Ausweis wurde in einem zweiten Van „gefunden“ bzw. dieser wurde mit seiner Kreditkarte gemietet)

Wir erinnern uns, am Anfang wurde Moussa Oubakir als „flüchtiger Fahrer“ und „Hauptverdächtiger“ präsentiert.

Wenn er die Polizeisperre durchbrach, wurde er bzw. der Ford dann nicht verfolgt? Und was heißt „entdeckt“? Wo und wann wurde die Leiche gefunden? (Widersprüchliche Angaben dazu siehe Teil 1). Wie und wann kam der Audi ins Spiel?

„Die Ermittler vermuten“ ist nicht genug um die Erschießung von sechs Menschen zu rechtfertigen.

Nach dem Tod kann man dann alles mögliche behaupten, das Opfer kann sich nicht mehr dagegen wehren. Es wurde zweimal ermordet: einmal mit Patronen und dann noch einmal mit Worten.

Die „Unschuldsvermutung“ gilt also (für Muslime) nicht mehr, wenn es in der Presse steht, dass du ein Mörder bist, wird es wohl stimmen.

Solange es keine unabhängige Überprüfung der Vorfälle gibt, keine öffentlich-zugänglichen Zeugenaussagen (vor allem über den fünffachen Mord durch die Polizei in Cambrils), ist die Schuld dieser Männer nicht bewiesen.

FAZIT:

Denken wir doch einmal logisch und lassen uns NICHT VON DEN SCHLAGZEILEN IN DEN MEDIEN BEEINFLUSSEN:

Was ist passiert? Ein Lieferwagen fährt in eine Menschenmenge in Barcelona. Niemand hat den Fahrer gesehen. Niemand weiß, wer das Auto „gesteuert“ hat. Niemand kann – ohne gründliche Ermittlungen, die Wochen dauern – wirklich wissen, was das Motiv der Tat ist und wer dahintersteckt

Die scheinbare Erklärung wird – binnen Stunden – nur durch den Deutungsrahmen geliefert, der von den Medien kolportiert wird und inzwischen ein Denkmuster in unsere Gehirne geprägt hat:  Nizza, Berlin, London und jetzt Barcelona. Aha. Das waren also wieder die Islamisten, die irren Spinner vom „IS“. Dann kommt ja auch die Meldung, der IS habe über seine PR-Agentur AMAQ bekanntgegeben, dass die Täter „seine Soldaten“ seien.

Amaq ist aber nur ein Label, eine PR-Creation ohne realen Hintergrund. Und seit wann haben religiöse Spinner PR-Agenturen? Das ist völliger Bullshit. Wer verbreitet denn wirklich die Botschaften des IS? Eine Organisation, die sich SITE nennt und von Rita Katz geleitet wird.

Was SITE wirklich ist, habe ich auf diesem Blog ja schon erkärt: eine PR-Fassade für Geheimdienste, die hinter dem ganzen Dschihadisten-Theater stecken. Das ganze ist eine PSYOP, eine psychologische Operation oder anders formuliert: eine große Verarschung.

Die „Schafsnatur“, die Goethe schon beklagt hat (und meinem Blog seinen Titel gab) führt aber dazu, dass die Verarschung sehr effektiv ist, weil die Menschen in der Masse sehr leicht zu manipulieren sind.

Und „Massenmedien“ wurden ja gerade für diesen Zweck konzipiert: eine Uniformität des Denkens zu erzeugen und jeden zu diffamieren, der nicht mit der Herde mitläuft …

Arthur_Schopenhauer

 

ANHANG

… das wusste auch schon Schopenhauer, hier eine kleine Kostprobe:

 „Auch sind allgemeine Vorurteile (hinterhältigerweise) als Autoritäten zu gebrauchen. Ja, es gibt keine noch so absurde Meinung, die die Menschen nicht leicht zu der ihrigen machten, sobald man es dahin gebracht hat, sie zu überreden, dass solche allgemein angenommen sei.

Das Beispiel wirkt auf ihr Denken wie auf ihr Tun. Sie sind Schafe, die dem Leithammel nachgehen, wohin immer er sie auch führt: es fällt ihnen leichter zu sterben als zu denken. Es ist sehr seltsam, dass die Allgemeinheit einer Meinung so viel Gewicht bei ihnen hat, da sie doch an sich selbst sehen können, wie ganz ohne Urteil und bloß kraft des Beispiels man Meinungen annimmt. Aber das sehen sie nicht, weil ihnen allen die Selbstkenntnis abgeht.“

Die Allgemeinheit einer Meinung ist, im Ernst gesagt, kein Beweis, ja nicht einmal ein Wahrscheinlichkeitsgrund ihrer Richtigkeit …

Was man so die allgemeine Meinung nennt, ist, bei Lichte betrachtet, die Meinung zweier oder dreier Personen. Und davon würden wir uns überzeugen, wenn wir der Entstehungsart einer solch allgemeingültigen Meinung zusehen könnten. Wir würden dann finden, dass es nur zwei oder drei Leute sind, die solche Meinung als Erste annahmen oder aufstellten und behaupteten, und denen man so gütig war zuzutrauen, dass sie solche recht gründlich geprüft hätten: auf das Vorurteil der hinlänglichen Fähigkeit dieser nahmen zuerst einige wenige Andere diese Meinung ebenfalls an. Diesen wiederum glaubten viele weitere andere, deren Trägheit ihnen anriet, lieber gleich zu glauben, als erst mühsam zu prüfen.

So wuchs von Tag zu Tag die Zahl solcher trägen und leichtgläubigen Anhänger: denn hatte die Meinung erst eine gute Anzahl Stimmen für sich erreicht, so schrieben die Nachfolgenden dies dem zu, dass sie solche nur durch die Triftigkeit ihrer Gründe hätte erlangen können. Die noch Übrigen waren jetzt genötigt gelten zu lassen, was allgemein galt, um nicht für unruhige und renitente Köpfe zu gelten, die sich gegen allgemeingültige Meinungen auflehnten und naseweise Burschen, die klüger sein wollten als alle Welt.

Jetzt wurde die Zustimmung zur Pflicht. Nunmehr müssen die wenigen, welche zu urteilen fähig sind, schweigen, und die da reden dürfen, sind solche, welche völlig unfähig, eine eigene Meinungen und eignes Urteil zu haben, das bloße Echo fremder Meinungen sind. Jedoch sind sie desto eifrigere und unduldsamere Verteidiger derselben. Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht sowohl die andere Meinung, zu der er sich bekennt, als die eher Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen, was sie ja doch selbst nie zu unternehmen in der Lage und im Stillen sich dessen bewusst sind. –

Kurzum, Denken können sehr wenige, aber Meinungen wollen alle haben: was bleibt da anderes übrig, als dass sie solche, statt sie sich selber zu machen, ganz fertig von Anderen übernehmen

Auch sehr interessant:

http://essaysofschopenhauer.com/essays/on-thinking-for-oneself.php

Terror, Giftgas, Osterhase (3)

And all knowledge, when separated from justice and virtue, is seen to be cunning and not wisdom (Plato)

statlibtortureDas kürzlich veröffentlichte Papier (4 Seiten) des Weißen Hauses, das als „Analyse“ der Geheimdienste zum „Giftgas-Einsatz“ in Syrien verkauft wird,  ist so offensichtlich ein „fake“, dass man sich fragen muss, wie auch nur irgendjemand mit Verstand auf so etwa hereinfallen kann. Schon das Layout ist ein Witz:

Es gibt absolut keine Dokumenten-ID (keine Kopf- oder Fußzeile, aus der erkennbar ist, woher es stammt), der oder die Autoren bzw. Quellen werden nicht genannt, kein Logo von CIA, DIA oder anderen Regierungsbehörden, keine Klassifizierung, nicht einmal eine Seiten-Nummerierung. (Das ist ein klares Indiz dafür, dass die Geheimdienste damit nichts zu tun haben wollen)

Auch die Behauptungen darin halten einer kritischen Überprüfung nicht stand, wie auch Theodor Postol feststellte.

Wie schon in seiner ersten Schnell-Analyse zu lesen war, bekräftigt der MIT-Professor und Berater des US-Militärs hier anhand der untersuchten Daten seine These, dass der „Tatort“ (an dem angeblich die „Sarin-Bomben“ explodierten, manipuliert wurde. Kein kompetenter Analyst würde deshalb diese Annahmen akzeptieren, schreibt er.

Im „Bericht“ des Weißen Hauses, wird genau das kategorisch bestritten, was laut Postol auch alle anderen Behauptungen darin in Frage stellt.  Schon allleine die Formulierungen sind manipulativ und sollen „Gewissheit“ suggerieren, wo keine ist.

DIE GROSSE „INTEL“-VERARSCHUNG

1 the intel CWS joke 2017

Die Vereinigten Staaten sind zuversichtlich (bzw. überzeugt davon), dass das syrische Regime am 4. April 2017 in der Stadt Khan Shaykhun […] einen Angriff mit CW ausgeführt hat, bei dem das Nervengift Sarin eingesetzt wurde. […]

Wir erleben das ja schon seit einiger Zeit: amerikanische Regierungssprecher oder –vertreter benutzen zum Thema Syrien (oder Russland) Ausdrücke wie: Wir sind sicher, wir wissen, dass …und auch unsere Medien übernehmen diesen semantischen Spin: „Trump ist sich sicher, dass Assad dafür verantwortlich ist“ usw.

ABER – Solche Formulierungen sind kein Ersatz für Beweise, sondern sollen nur suggerieren, dass an den bloßen Behauptungen keinerlei Zweifel bestehen (können). Man soll sich also auf die Autorität dahinter (die Regierung) verlassen und nicht weiter darüber nachdenken.

Wenn ein Staatsanwalt z.B. in einem Strafverfahren auftritt und sagt „ich weiß, dass der Angeklagte es getan hat“ bzw. „ich bin mir sicher, dass er es war“, aber sonst kein Beweismaterial vorlegt, würde er sich vor Gericht extrem lächerlich machen. Sich auf anonyme Zeugen, nicht veröffentlichte Untersuchungen und nicht verifizierte „Videos“ zu berufen, wie es der „Bericht“ es tut, ist ebenso absurd.

Doch unsere Journaille plappert wie Papageien diese Phrasen nach und verstärkt damit das Verlässlichkeits-framing (dafür werden sie ja auch bezahlt …).

Postol zählt weitere Behauptungen der US-Regierung auf, die als Schlüssel-Elemente für die „große Zuversicht“ gelten, mit der man Assad die Schuld zuweist.

Man beruft sich also auf SIGINT (abgehörte Gespräche etc.), Satellitenüberwachung, Laboranalysen von Blut, etc. der Opfer und eine „erhebliche Menge an glaubhaften Berichten, die frei zugänglich sind“ (Internet). Das alles ergebe ein klares und übereinstimmendes Gesamtbild. Leider könne man diese Daten nicht veröffentlichen, weil man Quellen und Methoden schützen müsse (der übliche BS) … doch eine Zusammenfassung der Analyse der Geheimdienste würde nun folgen.

Doch zunächst folgen bloße Anschuldigungen und Behauptungen, die dann als frame (Deutungsrahmen) für die Interpretation der Videos und Bilder dienen sollen.

Die syrische Regierung hat weiterhin die Absicht und die Fähigkeit, CW gegen die „Opposition“ einzusetzen“.

Woher weiß man das? UND: Enormer semantischer Spin: die „Opposition“ in Syrien besteht zu 90% aus solchen Gestalten, die nicht einmal Syrer sind:

Rebels in action

Diese Attacke sei als Antwort auf eine Offensive der Rebellen in der Provinz Hama zu sehen, durch die kritische Infrastruktur gefährdet war. (Die Offensive  war aber zum Zeitpunkt des „Anschlags“ schon erfolgreich abgewehrt worden)

„Hochrangige Offiziere der SAA waren wahrscheinlich daran beteiligt.“ (Bloße Beschuldigung)

(Mehr über die fehlende Glaubwürdigkeit der Videos und „Ärzte“, die in den Videos ständig auf die verengten Pupillen hinweisen -siehe Teil 1 u.2).

Postol beschränkt sich auf seine Expertise im militärischen Bereich, um zu demonstrieren, dass

  1. auf keinen Fall Sarin eingesetzt wurde und
  2. gegenteilige Behauptungen aus Washington ein klares Indiz dafür sind, dass der ganze Bericht eine Lüge ist

Ein Video zeige z.B. „wo nach unserer Einschätzung die chemische Munition gelandet ist“, nicht in einem Waffendepot, sondern mitten auf einer Straße im nördlichen Stadtteil von Khan Shaykhun. Satellitenbilder vom 6. April würden einen Krater zeigen, der mit diesem Videomaterial übereinstimmt, so die Behauptung.

Eine genaue Analyse des Kraters (auf einem Bild,  nicht vor Ort) habe demnach bestätigt, dass die „Munition funktioniert hat“, also die These von der „Sarin-Bombe“ damit bestätigt werde. Doch Professor Postol betont, dass er in 6 Fotos eindeutig dokumentiert, wie der „Bomben-Krater“ manipuliert wurde (siehe Seite 2 des Berichts – ich zitiere hier nur seine Aussagen zum Bild 1:

Postol Analysis 2017 Fig 1

Ein Mann hockt in einem  Krater, in dem angeblich Sarin freigesetzt wurde. Er trägt eine Atemmaske, die kleine Partikel aus der Luft filtert, ein Hemd mit offenem Kragen und medizinische Handschuhe. Zwei weitere Männer stehen vor ihm, die ebenso „ausgerüstet“ sind. Wenn Sarin dort vorhanden gewesen wäre, wären diese Männer alle kontaminiert worden und in große Lebensgefahr geraten, denn das Gas dringt auch über die Haut u. Kleidung in den Körper ein. Es dauert einige Zeit bis das freigesetzte Sarin sich in der Umgebung abgebaut hat. (Auch der Mann auf dem Motorrad würde nicht zuschauen)

DIE „WEISSEN HELME“: PERFIDES SPIEL MIT DEM MITLEID DER ZUSCHAUER

Auch die ersten Fotos, die vom britischen Propaganda-Werkzeug „White Helmets“ veröffentlicht wurden, zeigen deutlich, dass es sich hier um eine billige PR-Inszenierung handelt (Foto unten links bzw. Video). Auf der rechten Seite sieht man, wie professionelles Personal ausgerüstet sein müsste.

WH fraud CW 2017

Die Produzenten dieser Bilder wussten also genau, dass dort kein Sarin freigesetzt worden war.

Dass die White Helmets eine perfide PR-Show sind, (wo „Ärzte“ bei lebensrettenden Maßnahmen gefilmt werden, die keine sind und imme nur „Opfer des Regimes“ genannt werden) wird auch in diesem Video deutlich, das die Erkenntnisse der Organisation Schwedische Ärzte für Menschenrechte dokumentiert. (nichts für empfindliche Gemüter, da tote Babys zu sehen sind)

(Weitere Bilder von Postol – siehe seine Analyse)

Professor Postols Fazit:

Das Papier hat wahrscheinlich nur den Zweck, Handlungen der US-Regierung zu rechtfertigen, die nicht durch echte Geheimdienstinformationen („intel“) untermauert werden können. 

(Darauf kannst Du wetten)

Das sei ja nichts neues, denn schon Bush jun. habe behauptet, er sei falsch informiert worden, als es um die angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak gegangen sei. (Aber letztlich ist alles recht, um einen „Diktator“ zu entfernen)

Auch Professor Postol erinnert dann an den ebenso verlogenen „Bericht“ aus dem Jahr 2013 über die Nervengas-Attacke in Ghouta /Damaskus am 21. August. Auch dieser enthielt Behauptungen, die nicht wahr sein konnten (aus physikalischer Perspektive: die Reichweite der  Amateur-Raketen war zu gering, es konnte also nicht die syrische Armee sein, die sie abgefeuert hatte).

Trotzdem wurden sie von John Kerry (dem damaligen US-Außenminister) am 30. August 2013 vor laufender Kamera  wiederholt (und dann von unseren Papageien-Journalisten in den Nachrichten tausendfach übernommen)  und auch hier sehen wir wieder die gleiche semantische Täuschungs- und Einhämmerungs-Taktik, die ich weiter oben hervorgehoben habe:

Kerry 30 Aug 2013 we know

Wir wissen, von wo die Raketen abgeschossen wurden und wann. Wir wissen wo sie gelandet sind und wann. Wir wissen, die Raketen kamen nur aus Gebieten, die vom Regime kontrolliert werden.“

Wie Seymour Hersh aufgedeckt hat, wussten man (die Geheimdienste) aber tatsächlich etwas ganz anderes: Nämlich, dass es nicht die syrische Armee war, die das Giftgas eingesetzt hatte und dass auch die Terrorbanden (vor allem Al Nusra) Zugang dazu hatten. (siehe Teil 1 und 2). Auch  Obama deutete in einem Interview im April 2016 an, dass er beinahe „in eine Falle“ getappt wäre (die „Rote Linie“ als Ultimatum).

Professor Postol betont abschließend, dass die Entscheidungen der Bush-Regierung (Irak-Krieg 2003)  bis heute schwerwiegende Folgen in der ganzen Region nach sie gezogen haben. Es muss daher eine umfassende Untersuchung der Umstände geben, die entweder das Weiße Haus in die Irre geführt haben oder, noch schlimmer, von Leuten arrangiert wurden, die genau wussten, dass sie nicht durch echte Informationen gedeckt waren.

Zum Thema „echte Informationen“ oder was man dafür halten soll, hat die ARD einiges zu bieten:

„TAGESSCHAU“ AUF OSTERHASEN-NIVEAU

 ARD SPIN 2016 weisen Giftgaseinsatz nach

Das “berichtete“  (als Audio-Kommentar) der ARD-Korrespondent Kühntopp in Kairo am 22.10.2016 und auch hier erkennen wir den semantischen Spin in der Einleitung wieder: „Die UN-Untersuchungskommission ist sich sicher“.

Doch diese eingangs suggerierte „Sicherheit“ wird durch den nachfolgenden Text in keiner Weise untermauert, denn da wimmelt es von Unterstellungen und  Vermutungen (rot markiert):

„Im März 2015 hat die syrische Armee hat [sic] das Dorf Kmines mit einer giftigen Substanz angegriffen, vermutlich Chlorgas. In dem Bericht heißt es, dafür gäbe es genügend Beweise [dann zeigt sie uns!] Ein Armeehubschrauber habe über dem Dorf in der Provinz Idlib Fassbomben abgeworfen, die beim Aufschlagen … die giftige Substanz freigesetzt hätten. Es ist das dritte Mal, dass die Fachleute die syrische Armee für Chlorgasangriffe verantwortlich machen. In einem anderen Fall beschuldigten sie den IS, Senfgas eingesetzt zu haben. Die Vorwürfe gegen das Assad-Regime dürften nun einen weiteren Konflikt im UN-Sicherheitsrat auslösen. Vor drei Jahren hatte sich Assad zur Zerstörung seines CW-Arsenals verpflichtet. Bei Verstößen drohen Strafmaßnahmen. In der Vergangenheit haben jedoch Russland und China Entschließungen gegen Syrien immer wieder blockiert.“

Besonders verräterisch ist die sprachliche Unterscheidung zwischen „verantwortlich machen“ (gegenüber Assad) und „beschuldigen“ (gegenüber IS), denn die (gefühlsmäßige, moralische) Konnotation ist im ersten Fall positiv, im zweiten aber eher negativ.

Man wird kaum Fälle finden, wo das Verb „beschuldigen“ für die Behauptungen der US-Regierung verwendet wurde, mit der der syrische Präsident seit Jahren dämonisiert wird.

Ein ähnliches Beispiel  aus der Tagesschau  (Jänner 2015) sei hier noch erwähnt, das ebenfalls die subtile Manipulation der Leser  verdeutlicht. Zunächst muss man aber fragen:

Wieso liefert die ARD keinen Link zum OPCW-Bericht, damit sich jeder selbst vom Ergebnis überzeugen kann?

Was aber das Wichtigste ist: die OPCW macht keine definitiven Aussagen dazu, WER das Chlorgas eingesetzt hat. Das erwähnt zwar die Tagesschau-Redaktion in der Überschrift weiter unten: (womit sie ihre „Ausgewogenheit“ zu beweisen sucht, doch die spätere Schlagzeile oben „weisen Assad nach“ suggeriert ja etwas ganz anderes )

Eine ungeklärte Frage: Wer setzte das Gift ein?

Man liest, dass sich die „Rebellen“ und die Assad-Regierung gegenseitig beschuldigen bzw. die Regierung den Einsatz von Chlorgas „vehement zurückgewiesen“ hat. Doch dann kommt der suggestive Kontext:

Power Spin 2015 ARD framing

Von US-amerikanischer Seite wurde nun jedoch ein Schuldiger klar ausgemacht.“

Es wird also nicht das Verb „beschuldigen“ verwendet (das Unsicherheit und fehlende Beweise einschließt),  wie ich ja oben schon betont habe), sondern „ein Schuldiger klar ausgemacht“. Das ist an sprachlicher Perfidie nicht mehr zu überbieten. „Klar ausgemacht“  suggeriert Sicherheit und Verlässlichkeit.

Und woher kommt die?  Von einer Twitter-Meldung der damaligen amerikanischen UN-Botschafterin Samantha Power (deren bühnenreife Hetz-Tiraden vor dem Sicherheitsrat mit einer Diplomaten-Rolle absolut unvereinbar waren):

 „Nur das syrische Regime benutzt (Helikopter).“

Aha. Das ist also „klar ausgemacht“.

Historischer Nachhilfe-Unterricht zum Thema Täuschen & Tarnen für die  Tagesschau-Redaktion:

Bei der (gescheiterten) „Schweinebucht“-Invasion in Kuba verwendete die CIA Flugzeuge, die mit den Farben des kubanischen Militärs bemalt waren, damit sie der Öffentlichkeit das Märchen auftischen konnte, es habe sich dabei um kubanische Piloten gehandelt, die desertiert seien. Die Generäle planten sogar, Fleugzeuge über den USA „zum Absturz“ zu bringen und das Fidel Castro in die Schuhe zu schieben (Operation Northwoods– nachzulesen im Internet, da die CIA die Dokumente inzwischen freigegeben hat).

Bild: Beispiele für geplante „Aktionen“, für die man Castro „verantwortlich“ machen würde:

Northwoods 3

Hier nur eine Kostprobe in deutscher Übersetzung:

„Eine Reihe gut geplanter und organisierter  „Vorfälle“ werden [in und rund um Guantanamo] stattfinden, die den Eindruck erwecken, dass sie von feindlichen [kubanischen]  Einheiten begangen wurden.“

 Liste von Vorfällen, die für diesen Zweck geeignet sind:   (Auszug)

  1. Gerüchte verbreiten
  2. Eingeweihte Exil-Kubaner in Uniform (verkleidet als kubanische Soldaten) werden „hinter dem Zaun“ (auf kubanischer Seite) abgesetzt, um einen „Angriff“ auf die US-Militärbasis vorzutäuschen
  3. „Festnahme“ von (vorgetäuschten) kubanischen „Saboteuren“ auf der Basis
  4. „Unruhen“ in der Nähe der Basis auslösen (mit dafür bezahlten und geschulten Exil-Kubanern)
  5. Munitionsdepot innerhalb der Basis in die Luft jagen; Brandstiftung
  6. Flugzeuge im Stützpunkt in Brand setzen (Sabotage)
  7. Granaten von außerhalb auf die Basis abfeuern; Beschädigung einiger Installationen
  8. Festnahme von „Überfallkommandos“ die sich vom Meer oder rund um Guantanamo nähern
  9. Festnahme einer Miliz, die die Basis stürmen will
  10. Sabotage eines Schiffes im Hafen; großes Feuer – Naphtalen.
  11. Versenken eines Schiffes in der Nähe des Hafeneingangs; Begräbnisse für Schein-Opfer
  12. Die USA würden auf diese Ereignisse [selbst geplante Terrorakte] „antworten“ indem sie „offensive Operationen zur Sicherung von Wasser- und Energieversorgung“ durchführen, wodurch Artillerie- und Minenwerferstellungen zerstört würden, die eine Bedrohung für die Basis darstellten.
  13. „Wir könnten eine Drone (ein unbemanntes Schiff) in kubanischen Gewässern in die Luft jagen. Wir könnten es so aussehen lassen, als ob es das spektakuläre Ergebnis eines kubanischen Angriffes aus der Luft oder durch die Marine wäre, oder beides. Alleine die Gegenwart kubanischer Schiffe, die nur überprüfen wollen, zu welchem Zweck dieses Schiff unterwegs ist, könnte schon so ausgelegt werden, dass das als Beweis für einen Angriff gesehen wird. Die Nähe zu Havannah oder Santiago wäre günstig für die Glaubwürdigkeit der Operation, denn dann hätte man „Zeugen“, die vielleicht die Explosion gehört oder das Feuer gesehen hätten. Die USA könnte dann eine „Rettungsoperation“ (unter Begleitschutz durch Kampfflugzeuge) durchführen, um überlebende Mitglieder der nicht existierenden Besatzung zu „evakuieren“.
  14. Die anschließende Präsentation von „Opferlisten“ in der Presse würde auf diese Weise eine hilfreiche Welle der Empörung auslösen.

In welcher kognitiven, autistischen Blase leben eigentlich unsere Journalisten, dass sie die Chuzpah haben, all diese –historischen Fakten (die die Skrupellosigkeit der USA gegenüber ihren politischen Gegnern im Ausland dokumentieren) – als „Verschwörungstheorie“ zu denunzieren  (diese „Aktivitäten“ der CIA bzw. der „special forces“ dauern ja bis heute an und sind perfider denn je …) und die Anmaßung, uns dann über „fake news“ zu belehren?!

Aber kommen wir zurück zum Tagesschau-Artikel über den Giftgaseinsatz (2014). Die Logik (von Power) lautet also:

C-Bombe fällt aus Helikopter – Helikopter hat nur SAAF (syrische AirForce) – ergo: C-Bombe kommt von SAAF

Doch was steht wirklich in dem OPCW-Bericht?  Ist es wirklich bewiesen, dass das Chlorgas nur durch Helikopter (Abwurf von „Fassbomben“) freigesetzt werden konnte?  Nein, ganz und gar nicht.

al-nusra white hands syriaSchon in der Einleitung (Seite 24) schreiben die Autoren, welche enormen Herausforderungen und Beschränkungen ihre Arbeit erschwerten (weil sie ja in einem von den islamistischen „Rebellen“ (Al Nusra –  von UN & USA als Terrorgruppe eingestuft) kontrolliertem Gebiet stattfand, ein Kontext der von unseren Journautisten gerne unterschlagen wird):

OPCW UN-Report 2016 p24

  • Oft kein Zugang zu den „Tatorten“, weil es zu gefährlich war , wodurch das Sammeln von Proben und die Befragung von (nicht manipulierten) Zeugen vor Ort unmöglich wurde
  • der Zeitfaktor: seit dem jeweiligen Vorfall waren Monate vergangen, in einigen Fällen mehr als zwei Jahre
  • das ihnen ausgehändigte Material war keiner Kontrollkette unterworfen (es konnte also manipuliert sein)
  • die Quelle von Information und Material war aus zweiter oder dritter Hand (die echte Quelle war also nicht verifizierbar)
  • Teile des Informationsmaterials waren irreführend (die Art und das Ausmaß des Vorfalls schildernd)
  • Zugang zu unabhängigen Quellen erwies sich als sehr schwierig
  • Die Tatorte (wo die angeblichen Bomben aufgeschlagen hatten) waren nicht gesichert worden, also als forensischer Beweis nicht mehr brauchbar: z.B. Videos und Fotos wurden erst nach Tagen aufgenommen und in vielen Fällen, nachdem die Reste (der angeblichen „Faßbombe“) dort nicht mehr vorhanden waren

Die syrische Regierung hatte (nach eigenen Angaben) seit Ende Dezember 2012 die Kontrolle über das Gebiet verloren. Im Frühjar 2014 war die Al Nusra Front (ANF) und ihre Verbündeten in Kafr Zita die dominante Kraft.

DIE HELIKOPTER SAGA

(ist nicht so simpel, wie uns die Tagesschau-Story suggeriert)

Beim ersten Vorfall (11. April 2014 in Kafr Zita) soll ein Helikopter zwischen 18 und 19 Uhr eine Fassbombe abgeworfen haben (diese Version wurde „von einigen“ UN-Mitgliedsländern forciert, schreibt die OPCW). Doch es gab andere Informationen, wonach es sich auch um ein Flugzeug gehandelt haben könnte (Seite 27). Die syrische Regierung gab an, die SAA habe am 11. April das Haus eines Al Nusra Kommandeurs angegriffen (wo auch Bomben fabriziert wurden). Das Haus sei explodiert, wobei ANF-Kämpfer sowie Zivilisten verletzt bzw. getötet wurden. Mehrere Fässer mit einer Chlorverbindung hatten sich in diesem Haus befunden, und der Angriff führte natürlich zu einer Freisetzung von Chlorgas.

OPCW 2016 whose chlorine attack

Die ANF versuchte dann, nach Aussagen der syrischen Regierung, die Verwendung von Chlorgas der SAAF in die Schuhe zu schieben. Dazu fertigten sie ein Video an, in dem gefälsche Beweise gezeigt wurden. Eine weitere Quelle bestätigte diese Darstellung, schreibt die OPCW. Die Regierung und die zweite Quelle sagten auch, dass einer der Ärzte (der auch als „Zeuge“ gegenüber der OPCW auftrat) an der Fabrikation von gefälschten Beweisen beteiligt sei. (Wieder Dr. Shajul Islam?)

Ein anderer „Zeuge“ sagte noch etwas anderes: Als ein Helikopter in Richtung Kafr Zita flog, feuerten die „Rebellen“ eine sogenannte „Hell-Cannon“ auf die Stadt ab. Gelber und weißer Rauch breitete sich aus und der Zeuge bemerkte einen üblen Geruch und hatte Atembeschwerden. Im Krankenhaus klagten andere Patieten über die gleichen Symptome.

22 OPCW UNReport 2016

Das zweite Video, das am 11. April im Internet auftauchte (noch keine forensische Analyse zum Zeitpunkt des Reports) stuft die OPCW insofern als „fake“ ein, als es die gleiche Explosion zeigt, wie im ersten. Doch – und das ist entscheidend – die Experten stellen fest, dass das Video editiert wurde:  am Anfang sieht man, wie ein Helikopter etwas fallen lässt, dann – Schnitt – dann Bilder einer Explosion. (Auch das ist also als „Beweis“ unbrauchbar)

(41) Reste der „Fassbomben“ auf Bildern beweisen nicht, dass sie von einem bestimmten „Tatort“ stammen. (Denn dort waren sie ja nicht mehr, als die OPCW-Untesuchung stattfand bzw. konnte man erst gar nicht zu den Orten vordringen).  Also gab es nur Behauptungen einiger „Zeugen“ (die natürlich alle Angst vor den ANF-Kopf-Abhackern hatten oder zu ihnen gehörten). Die abgebildete Munition konnte also nicht einer bestimmten Location zugeordnet werden (auch nicht durch Bild-Analyse).

Die OPCW kommt also (bezüglich des Vorfalls in Kafr Zita) zu folgenden Schlussfolgerungen:

75 OPCW UNReport 2016

Die SAAF führte an diesem Tag Luftangriffe durch und mindestens eine Explosion war die Folge. Sie konnte aber NICHT die Verwendung von Fassbomben bestätigen, da deren Reste nicht mehr am angeblichen Einsatzort vorhanden waren und auch nicht (durch forensische Untersuchung) damit in Verbindung gebracht werden konnten.

Why_barrel_bombs_are_goodDer seit Monaten behauptete Einsatz von „Fass-Bomben“ ist  ein Knüller in den Medien, um die syrische Armee wieder einmal als „barbarisch“ hinstellen zu können. Dass es sich dabei um perfide Hetz-Propaganda handelt, (siehe BILD oben, analysiert im Buch von Professor Tim Anderson) die von den Sponsoren der Terror-Gruppen verbreitet wird, das ist gedankliches  „Sperrgebiet“.

Wir sehen also, die verkürzte ARD-Darstellung „es sei weitgehend erwiesen“ steht auf sehr wackeligen Beinen. In einem Gebiet, das von fanatischen, islamistischen Banden (unter Führung von Geheimdiensten) kontrolliert wird, kann man nicht erwarten, dass die meisten Zeugenaussagen oder „Material“ aus dritter Hand wirklich echte Beweiskraft haben. (Das räumt ja auch die OPCW ein). Und natürlich ist offensichtlich, dass alles getan wird, um die Regierung Assad als barbarisches Monster hinzustellen (siehe Northwoods oben), das machen die US-Geheimdienste (und ihre Verbündeten) schon seit vielen Jahren, nur das Opfer ändert sich (Milosevic, Saddam, Gaddafi und jetzt Assad).

Doch die Motive der USA werden nie hinterfragt (deren Präsentation als moralische Autorität ist surreal und unerträglich), stattdessen lässt man keine Gelegenheit aus, Russland (bzw. Putin) moralisch zu diffamieren. So kommt auch diese Überschrift nicht überraschend:

Russland hebelt mögliche UN-Reaktion aus 

[…] Neue Sanktionen gegen Damaskus wegen des Einsatzes von Giftgas scheiterten Ende Februar im UN-Sicherheitsrat am Veto Russlands und Chinas.

Die negative Formulierung „hebelt aus“ wird niemals für die USA verwendet (z.B. wenn sie zum hundersten Mal ein Veto gegen eine Verurteilung Israels einlegt).  Der ORF verwendete z.B. auch die Formulierung „Putin hat Assad ein Alibi gegeben“ (zwei Fliegen mit einer PR-Klappe!)

Die Tagesschau weiter:

Bereits 2013 waren östlich der Hauptstadt Damaskus bei Angriffen mit Giftgas mutmaßlich Hunderte Menschen getötet worden. Die Opposition und der Westen machten dafür Syriens Regierung verantwortlich. Diese stimmte danach zu, alle Giftgasvorräte zu vernichten.“

Wir sehen wieder „verantwortlich gemacht“ (nicht „beschuldigen“, wie oben erklärt). Die (von mir geschilderten) Erkenntnisse von Seymour Hersh, der DIA,  von Carla del Ponte (für die UN), die Analyse von Professor Postol, usw. all das wird als Kontext unterschlagen, damit die unterstellte und nachgeplapperte „Verantwortung“ für Verbrechen nicht als das entlarvt wird, was sie ist: schäbige Propaganda und Projektion der eigenen Verbrechen auf den designierten „Feind“ der USA (und der Zionisten).

Die ARD betreibt also subtile Volksverdummung, schafft es nicht, auch nur eine intelligente Analyse der politischen Hintergründe zu liefern, (Papageien können das ja auch nicht) und hat dann den Nerv, die Zuschauer mit solch rührseligen Titeln zu verarschen: („Hart aber Fair“, Anmoderation: Frank Plasberg)

Schuldig durch Wegschauen ARD

Wir schauen ja nicht weg, wenn es darum geht, wer hier die wahren „Barbaren“ sind, sondern ihr unerträglichen Fließband-Journalisten sorgt dafür, dass die Empörung in die gewünschten Kanäle geleitet wird, durch massives framing und Isolierung aus dem (richtigen) politischen Kontext. (Aus Tätern werden so Opfer– so auch seit Jahren bei Israel, dessen brutale Besatzung  einfach „verschwindet“).

ORF Regime verantwortlich

Der ORF (screenshot vom 13.9.2013  mit propagandistischer Schlagzeile)

lässt sich auch nicht „lumpen“, wenn es darum geht, die Anbiederung gegenüber dem US-Hegemon zu demonstrieren (durch politisch-kompatible Formulierungen und frames) . Dieser „Journal“-Bericht von ö1 war leider nur 7 Tage online):

Es war vielleicht eine Provokation zuviel. Das syrische Regime hat kein Interesse mehr an Verhandlungen, bestreitet jegliche Giftgasattacke auf die eigene Bevölkerung und sagt, wenn wir diesen Krieg nicht gewinnen, wird es Syrien nicht mehr geben.“

Von einer „Provokation“ (Assads) zu sprechen, obwohl es noch keinerlei Beweise dafür gibt, was wirklich in Khan Sheikoun passiert ist, (geschweige denn, wer es war) und dann auch noch (auf Basis dieser propagandistischen Formulierung) zu behaupten, Assad habe „kein Interesse mehr an Verhandlungen“, das ist ein so schäbiger, tendenziöser Journalismus, das einem schlecht wird.

Von hier aus flogen jene syrischen Flugzeuge … die für den Giftgasangriff  ….. verantwortlich gemacht werden.“

(Das gleiche Muster wie bei der ARD) und auch die sprachlich suggerierte „Sicherheit“ (bei der Bestimmung des Schuldigen) kommt natürlich wieder vor:

„Für Trump besteht kein Zweifel: der syrische Diktator habe den schrecklichen Angriff auf unschuldige Zivilisten …bla,bla, bla“-

Natürlich plappern auch die Vasallen in der EU diesen Spin nach, so etwa Federica Mogherini (die ungewählte „EU-Außenministerin“) und natürlich – the mother of all spineless German chancellors – „Mutti“ Merkel.

ES GEHT AUCH ANDERS

Der einzige journalistische Lichtblick in diesem schwarzen Propaganda-Loch scheint die Deutsche Welle zu sein:  (Hervorhebungen von mir)

DW war es wirklich Assad

 „Von einem solchen Giftgaseinsatz können nur die bewaffneten Oppositionsgruppen profitieren, erklärt der Leiter des Zentrums für Forschung zur Arabischen Welt an der Universität Mainz (Günter Meyer) gegenüber der DW.  „Sie stehen mit dem Rücken zur Wand, haben de-facto keine Chance, sich militärisch gegen das Regime zu wehren. Und wie die jüngsten Reaktionen von US-Präsident Trump zeigen, ermöglichen ihnen solche Aktionen, wieder die Unterstützung der Assad-Gegner zu bekommen“, so Meyer.

Das ist der politische Kontext der bei ARD, ZDF, ORF und den anderen Journautisten regelmäßig unterschlagen wird, weil er die Motive der beteiligten Parteien in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt. (Die Motive der USA werden erst gar nicht untersucht)

Die Journalisten der DW sind auch die einzigen (so weit ich weiß), die erwähnen (in dem sie Meyer zitieren), dass die ersten Giftgas-Opfer syrische Soldaten waren und dass Präsident Assad selbst die UN-(OPCW)-Kontrolleure ins Land rief, um „die Verantwortlichen für diesen Angriff zu  identifizieren“ . Auch Meyer betont, dass die Frage nach dem Motiv für die Tat nicht zu Assad führt:

Es ist unsinnig zu erwarten, dass das Regime einen derartigen Angriff gerade dann ausführt, wenn diese Kommission eintrifft(das war uns schon 2013 klar).

Die DW verlinkt auch zur  (2014) MIT-Analyse von Postol / Lloyd, die ich ja auch schon erwähnt habe, in der wissenschaftlich bewiesen wird, dass die „Raketen“ nicht von der syrischen Armee abgefeuert werden konnten, weil ihre Reichweite zu kurz war (siehe auch Teil 1 u. 2.)

Auch das ehemalige CW-Arsenal des syrischen Staates stellt Professor Meyer in den richtigen, relativierenden Kontext:

Diese Chemiewaffenbestände dienten […] ursprünglich als Gegengewicht zu Israels Atomwaffen.“ (Deren bloße Erwähnung ja bei unserer Papageien-Journaille tabu ist!)

Nur im letzen Absatz kommt eine Art „moral disclaimer“: (Assads Rolle als Bösewicht soll wohl doch nicht wanken):

Unzweifelhaft ist Baschar Al-Assad in der Wahl der Mittel zur Sicherung seiner Herrschaft alles andere als zimperlich.* Aber warum der syrische Diktator die Weltöffentlichkeit ausgerechnet zu einem Zeitpunkt wissentlich gegen sich aufbringen sollte, als sie sich mit seinem Verbleiben als syrischer Präsident abzufinden beginnt, ist eine berechtigte Frage. Man sollte sie plausibel beantworten, bevor man sich zu voreiligen Reaktionen hinreißen lässt.“

the hated dictator fantasyWieso ein gewählter Präsident (der von vielen Syrern sogar verehrt wird) als „Diktator“ eine „Herrschaft“ pflegt, wird nicht begründet, offenbar, weil das einfach in den (von den USA/NATO verbreiteten) mittlerweile tiefsitzenden „evil Assad“-frame passt. Man will also der Logik Tribut zollen, beeilt sich dann aber, nicht zu sehr gegen den politischen Strom zu schwimmen.

Wieso sich dieser Mann sechs Jahre lang in diesem terrorisierten Land halten konnte (wenn er doch von seinem Volk angeblich so gehasst wird), wieso er nicht schon längst abgehauen ist, sondern bis heute weiterkämpft, fragt die DW auch nicht. Vielleicht sollte sie mal mit Syrern darüber sprechen …

Sputnik meldete am 6. April übrigens, dass der syrische Außenminister sich folgende Frage stellt (mit folgendem Kontext):

„Al Nusra, IS und andere Terror-Gruppen lagern weiterhin chemische Waffen in Wohngebieten. Wir haben mehr als hundert Telegramme an den UN-Sicherheitsrat und die OPCW geschickt, in denen wir ihnen Informationen über den Transport dieser CW aus der Türkei und dem Irak gaben.

Warum wurde nichts dagegen unternommen“?

ANHANG

Zum Thema „barbarisch“ und machtbesessen:

* Diesen Satz der DW (bezogen auf Assad)  „… in der Wahl der Mittel zur Sicherung seiner Herrschaft alles andere als zimperlich“ möchte ich einmal bezogen auf den Hegemon USA lesen, da wäre er nämlich 100% zutreffend. Aber das wird  ja erfolgreich durch billige Stigma-Wörter wie „anti-amerikanisch“ verhindert.

MLK beyond vietnamMartin Luther King ging mit seinerBeyond VietnamRede am 4. April* 1967 in die Geschichte ein. (Exakt ein Jahr später wurde er ermordet, diese Rede hat ihn quasi „umgebracht“… zufälligerweise fand auch der fingierte „Giftgasanschlag“ in Idlib an diesem Tag statt)

 Darin kommt ein Satz vor, der es auf den Punkt bringt:

„… Der größte Exporteur von Gewalt in der Welt: (ist heute) meine eigene Regierung.“

(Kontext: „I knew that I could never again raise my voice against the violence of the oppressed in the ghettos without having first spoken clearly to the greatest purveyor of violence in the world today: my own government. […] for the sake of the hundreds of thousands trembling under our violence, I cannot be silent.

Paul Craig Roberts ist auch Amerikaner, war unter Reagan im Finanzministerium und schrieb kürzlich über die Rolle der US-Präsidenten (dass er erst mit Clinton anfängt, ist unzulänglich) unter der Überschrift „Eine Regierung aus Dummköpfen und Kriegsverbrechern“ eine bittere Polemik gegen sein Land, die wie ein bitteres Echo von Martin Luther King klingt.

Hier ein Zitat daraus:

 „Indeed, violence is what America is. […] Violence is the heart of America.“

Martin Luther King sagte 1967 es gäbe Zeiten, in denen sei Schweigen mit Verrat gleichzusetzen. Verrat an allem, was humanistische Werte ausmacht. Seit sechs Jahren führt die USA und ihre Vasallen einen perfiden PR- und Terrorkrieg gegen die syrische Zivilbevölkerung mit hundertausenden Toten, unvorstellbaren Qualen und Millionen von Vertriebenen.

Welche UNMENSCHLICHEN Grausamkeiten

AKTUELL:  Dutzende hungrige, schiitische Kinder, die gerade evakuiert werden sollten (!), werden mit Süßigkeiten und Chips zu einem Fahrzeug gelockt, das dann explodiert und sie in Stücke reißt

… müssen auf dieser Welt noch passieren,

bevor unsere Journalisten erkennen, dass ohne ihr Schweigen, ohne ihre Komplizenschaft diese systematischen Verbrechen – und vor allem ihre Vertuschung – nicht möglich wären?