Corona & ORF: Interviews for Dummies

Dass der ORF eine wichtige Rolle bei der Volksverdummung spielt, merken kritische Zeitgenossen nicht erst seit der „Corona-Krise“. Etwas vornehmer ausgedrückt, könnte man sagen: Es wird dafür gesorgt, dass ein bestimmtes „Narrativ“ in den Sendungen dominiert und alternative Aussagen (die Zweifel an der offiziellen Version auslösen) keinen Platz erhalten. Das fängt schon mit der Auswahl der Studiogäste an, die nicht selten persönlich von der „Corona-Krise“ profitieren.

Schauen wir uns das an zwei Beispielen an.

Konkret Martina Rupp

Die Sendung „Konkret“ in ORF 2 hat natürlich in den letzten Tagen auch immer wieder Beiträge zum Thema „Corona“ produziert.

ORF Konkret -C SteiningerIn einer davon führte Martina Rupp ein (3:42 Min) Interview mit  Prof. Dr. Christoph Steininger von der Med-Uni  Wien. Anlass dafür war die Ankündigung, dass demnächst bei der Drogeriemarkt-Kette BIPA ein Selbst-Test für „Corona“ erhältlich sein wird. Herr Steininger ist auch ein Geschäftsführer der Firma, die diese „Tests“ herstellt, doch dieser klare Interessenskonflikt ist kein Problem für den ORF.

Das Interview beginnt so:

ORF: Was kann man mit PCR-Test wirklich testen?

CS:  Es ist eine sehr sensitive Methode, um das Virus selbst nachzuweisen. D.h. wenn man infiziert ist (mit und ohne Symptome) kann man sehr verlässlich, die Infektion nachweisen.“ (Diese Aussage ist unbedingt zu hinterfragen – mehr dazu weiter unten)

Frau Rupp sagt, der übliche Test sei sehr unangenehm, weil „das Stangl sehr weit hineingeschoben“ wird  und fragt dann, was denn an dem neuen Test anders sei. Darauf Herr Steininger:

[…] „Unser Test basiert auf Rachenspülflüssigkeit. Die Person gurgelt min. 1 Minute mit Kochsalzlösung und dieser Test ist angenehm, völlig sicher und ganz einfach durchzuführen.“ (ORF: Man gurgelt – und dann?)

CS: „Dann spuckt man die Gurgelflüssigkeit aus (in einen Transportbehälter) und sendet das ins Labor. In unserem Fall haben wir sehr sorgfältig Partner-Labors ausgesucht, die diese Tests dann sehr sorgfältig und zuverlässig durchführen, innerhalb von einem Werktag. Und wir sorgen dafür, dass diese Flüssigkeit in eines dieser Labore gesandt wird.“

ORF: „Dort wird sie

CS: – mittels PCR getestet, das Ergebnis wird dann per  „App“ an Handy oder per E-mail zugesandt.“

ORF: „Also das ist die Momentaufnahme, wie’s mir gegangen ist, als ich gegurgelt habe.“

CS: „Ob Sie in diesem Moment das Virus im Rachen hatten – Ja.“

Frau Rupp weist darauf hin, dass Kritiker sagen, diese Rachenflüssigkeit sei zu wenig aussagekräftig, man müsste eigentlich das Sputum aus der Lunge verwenden. Herr Steininger antwortet, das sei zwar richtig, doch wenig praktikabel (man könne das nur bei Patienten in der Intensivstation machen und) „solange können wir nicht warten“.

ORF: Bringt es etwas, sich testen zu lassen, wenn man gar keine Symptome hat?

CS: „Ja – wir haben auch viele Patienten in den letzten Wochen gesehen, (ohne oder mit milden Symptome) – die trotzdem das Virus weitergeben können. Für diese ist es interessant, wenn sie z.B. betagte Großeltern besuchen und sichergehen wollen, dass man nicht selbst Virus-Träger ist.“

STOP – An dieser Stelle muss man eingreifen, denn diese irreführende Aussage kann man so nicht stehenlassen.

Wie bereits im letzten Beitrag hervorgehoben, ist der PCR-Test  – vor allem bei Personen ohne Krankheitssymptome – EBEN NICHT geeignet, eine Infektiosität (akute Ansteckungsgefahr) nachzuweisen. Hier noch einmal die Textstelle aus der Broschüre des Gesundheitsministeriums:

BMG PCR Test Empfehlungen

Auch das  amerikanische CDC hat ja in seinen Instruktionen für den Test darauf hingewiesen und es ist ausgeschlossen, dass  ein Fachmann wie Herr Dr. Steininger das nicht weiß.

ORF-Journalisten machen sich offenbar nicht die Mühe, intensive Recherchen anzustellen, bevor sie ein „Gespräch“ mit einem Experten führen. Frau Rupp stellt zwar zwei wichtige Fragen, doch wenn darauf dubiose oder ausweichende Antworten folgen- so what?  Nichts von dem was der „Experte“ sagt, wird auch nur im Geringsten angezweifelt, wie auch, wenn man sich mit dem Thema (Probleme mit dem PCR-Test gibt es genug) nie wirklich auseinandergesetzt hat.

Wir haben gesehen“ ist auch keine wissenschaftliche Aussage, schon gar nicht von einer Person, die finanziell von der Werbung für den Test profitiert. Die  dringend notwendige Frage

„Welche  wissenschaftlichen Studien  weisen nach, dass Leute ohne Symptome andere anstecken können (und wie bitte soll das gehen)?

wird aber beim ORF  erst gar nicht gestellt, denn dann würde das wackelige Denkgebäude der „Corona-Pandemie“ einstürzen.

Stadler ASYMP INF Krönung der Dummheit

Kein Blatt vor den Mund nahm sich der emeritierte Schweizer Immunologie-Professor Dr. Beda Stadler, als er zu diesem entscheidenden Thema  im Juni einen Artikel (in der  Schweizer „Weltwoche“) veröffentlichte.

 Herr Stadler schrieb dazu u.a.

Der Test kann (aber) nicht feststellen, ob die Viren noch intakt, also noch ansteckend sind.

(Wir kommen auf diesen Artikel später noch einmal zurück). Damit bestätigt er das, was das Gesundheitsministerium und das CDC auch wissen, aber der breiten Öffentlichkeit vorenthalten wird.

DER RT-PCR TEST  IST  ALLES ANDERE ALS „VERLÄSSLICH“

Der Test kann nicht zwischen „toten“ und „lebenden“ (vermehrungsfähigen) Viren unterscheiden. Das mussten auch die Behörden in Korea erkennen, als ein unerklärliches Phänomen aufgetreten war:

Etwa 14 Tage nachdem 285 an Covid-19 Erkrankte wieder genesen (und negativ getestet worden) waren, tauchten bei fast der Hälfte neuerlich Symptome wie Husten und Halsweh auf. Ein neuerlicher PCR-Test ergab für alle 285 ein positives Ergebnis. Das löste Entsetzen aus: Ist das Virus unbesiegbar (wie HIV)? Kommt es nach scheinbar erfolgreicher Behandlung wieder zurück? Wie sich herausstellte, ist das nicht der Fall. In keinem Fall der „Re-Positiven“ konnte das Virus isoliert werden und es gab auch keine Sekundär-Infektionen durch diese Leute. Noch überraschender war, dass in allen Fällen neutralisierende Antikörper zu SARS-CoV-2 gefunden wurden, also  ein Marker für eine vorhandene Immunität gegen das Virus.

BGR Korea- Pos CoV-Test despite Immunity

Nach einer wissenschaftlichen Untersuchung kamen die koreanischen Ärzte zu diesem Ergebnis:

Diese „falsch-positiven“ Fälle waren kein Infektionsrisiko und daher wurde sowohl die Empfehlung sich 14-Tage in Selbst-Quarantäne zu begeben, aufgehoben als auch die vorher vorgeschriebene, neuerliche Testung.

Außerdem gibt es mehrere Studien, die die  Zuverlässigkeit des RT-PCR Tests aus verschiedenen Gründen  in Frage stellen.

Auch nach welchen Gen-Abschnitten gesucht wird, beeinflusst die Aussagekraft des Tests. Manche suchen nur ein Gen, andere zwei. Das wichtigste ist aber, dass die „Target-Sequenz“ wirklich nur bei diesem Virus vorkommt, sonst ist der Test sinnlos und ein wissenschaftlicher Betrug.

So konnte man im April 2020 auf der Homepage eines Labors in Augsburg folgendes lesen:

RT-PCR Test nur E-Gen als positiv

Hier wird also ein Test – unter korrekter Berufung auf die WHO   – auch dann als „positiv“ gewertet, wenn  nur das E-Gen (codiert für das Hüllenprotein des Virus, E= Abkürzung für engl. „envelope“) vervielfältigt wurde – obwohl dieses Gen  nicht nur bei SARS-CoV-2 zu finden ist.

Wir sehen also, wenn man etwas tiefer gräbt, gibt es genug Gründe, die Beweiskraft des PCR-Tests (vor allem in diesem hysterischen Umfeld, wo Qualitätsaspekte unter den Tisch fallen) anzuzweifeln.  An dieser Stelle sei nochmal darauf hingewiesen, dass bei niedriger Prävalenz (also wenig Verbreitung der Krankheit in der Bevölkerung) die Fehlerrate der „falsch positiven“ dramatisch zunimmt. Das kann man selbst bei Wikipedia nachlesen:

Wenn nun die gesamte Bevölkerung getestet würde, auch ohne Symptome oder sonstige Risikofaktoren … gäbe es in der Testpopulation im vorgenannten Fall eine Vortestwahrscheinlichkeit … von deutlich unter 1 Promille. Selbst bei einer Prävalenz von 1 Promille (also 1 von 1000) und einer Spezifität von 99,8 Prozent liefern PCR-Tests in fast 67 % der positiv getesteten Fälle ein falsch-positives Ergebnis.

Und dann auch noch das ….

F-Löffler Institut Pitfalls S-CoV-2 PCR diagnostics Jun 2020

Das  deutsche Friedrich-Löffler Institut hat kürzlich eine Art dringendes Telegramm („rapidcommunication“)  bei Wiley veröffentlicht, in dem die wichtige Frage des Qualitätsmanagements (QM) bei der Durchführung der RT-qPCR Tests aufgeworfen wird.

Da derzeit Millionen von Tests gemacht werden (die Labore unter Zeitdruck arbeiten und Reagentien  „auf Teufel komm raus“ im Eiltempo produziert werden müssen), besteht die Gefahr, dass hier das Prinzip „Quantität vor Qualität“ die Oberhand gewinnt.

Die Wissenschaftler stellten im Rahmen ihres internen QM  fest, dass (bestimmte Chargen der) in den Labors häufig verwendeten „primer/probe“ Sets  von namhaften Lieferanten mit genau jener Gen-Sequenz verunreinigt waren, die nachgewiesen werden soll, (2 Assay-Varianten: Eine für das E-Gen, die andere für RdRp-Gen von SARS-CoV-2) Dann untersuchten sie,  anhand von 41 Abstrichen aus dem Rachenraum von Testpersonen, wieweit dadurch das Testergebnis verfälscht wird.

(*Ein „Primer“ (> Oligonukleotid) liefert den Startpunkt für das Enzym Polymerase, (ein Katalysator) mit dem der Komplementärstrang der DNA (cDNA) aufgebaut wird – hier als „Umweg“ von RNA zu DNA –  Mehr Info dazu siehe Anhang 1)

Welches Ergebnis kam dabei heraus?

Bei einer Charge waren die entsprechenden Tests (korrekt) negativ, bei drei anderen Chargen (der verwendeten Primer/Oligonukleotide) waren jeweils 13, 5 und 7 plötzlich positiv und diese wären bei dem gängigen Verfahren in tausenden Laboren auch als solche gemeldet worden.

Zur Verdeutlichung der Folgen bei Massentests stellen die Forscher folgende Rechnung auf:

In der Kalenderwoche 14 wurden in Deutschland  408.348 Tests durchgeführt, wovon 36.885  (9%) als positiv gemeldet wurden (Daten: RKI).  Bei einer Spezifizität von 97% wäre der positive Vorhersagewert des Tests 0,802.

Das bedeutet, fast 20% der „positiven“ sind falsch, also eigentlich negativ.

In der KW 19 waren von 382.154 Proben nur mehr 2,7% positiv (10.187). In diesem Fall wäre der  positive Vorhersagewert nur mehr 0,5319, also fast die HÄLFTE aller „positiven“ Tests  sind  dann in Wahrheit negativ.

(Anmerkung: Der kumulierte Prozent-Anteil  – 2,7% entspricht dem in Österreich mit Stand 13.Juli)

Dazu die Wissenschaftler wörtlich (Seite 4):

Es ist offensichtlich, dass jede weitere Abnahme (der Prävalenz) von SARS-CoV-2 Infektionen den positiven Vorhersagewert noch mehr reduziert, wenn die Genauigkeit der verwendeten Assays nicht dramatisch verbessert wird.

Es wird daher u.a. dringend empfohlen, jede Charge der Reagenzien gründlich zu testen, bevor der echte „Test“ durchgeführt wird.

Hätten ORF-Journalisten) auch nur einen Funken Ahnung von der Materie, hätte sie Herrn Steininger fragen können/müssen, wie denn bei seinem Test  sichergestellt wird, dass es zu keiner Kontamination des Probenmaterials kommen kann (welche QM-Maßnahmen in den Labors ergriffen werden usw.) und wieso er den Leuten nicht sagt, dass die „false-positive-rate“ bei so niedriger Prävalenz enorm hoch ist.

Aber das braucht  niemand zu fürchten, der den Zuschauern  im COVID-Angst-Szenario etwas „andrehen“ will ……denn  beim ORF  sind diese wichtigen Details kein Thema und bei Interviews, die nicht einmal 4 Minuten dauern, besteht ja wohl auch keine Absicht, den Zuschauern wirkliches Wissen zu vermitteln.

Und noch ein letztes Beispiel der „TEST-Misère“ diesmal aus  CHINA

Wuhan 4880 patients PCR unreliable

Chinesische Ärzte staunten nicht schlecht, als sie erkannten, dass von 4.880  COVID-19 Patienten in Wuhan bei nur 38% das Virus mit RT-PCR-Test „nachgewiesen“ werden konnte. Anders gesagt, über 2.000 hatten eindeutige Krankheitssymptome, aber einen negativen Test. Deshalb stellten sie (übersetzt in holpriges Englisch) die berechtigte Frage:

Inwieweit ist dieser RT-PCR Test in der Lage, die wirkliche SARS-CoV-2-Infektion deutlich zu machen?

China 4480 patients PCR test unreliable

In den speziell eingerichteten „Fieber-Kliniken“ war der positive Anteil zwar höher (57%), doch wenn der Test akkurat sein soll, muss man fragen:

Warum wurden dann die anderen (negativ getesteten)  62% bzw. 43% krank? Entweder ist das Virus gar nicht die Ursache der Krankheit, oder der Test ist so unzuverlässig, dass er als diagnostisches Hilfs-Instrument nicht in Frage kommt.

Könnte es sein, dass das Gesundheitsministerium wegen all dieser Probleme einen Haftungs- „Disclaimer“ auf seiner Laborliste hat?

Agov Disclaimer PCR Test

Dass Herr Dr. Steininger so tut, als ob der Test problemlos und „sicher“ sei,  und auch noch suggeriert,  jeder (auch ohne Symptome) könne prinzipiell „die Großeltern“ gefährden, wenn er sich nicht testen lässt, das ist ungeheuerlich.

Es fällt auf, dass Herr Steininger in dem kurzen Gespräch Wörter wie „verlässlich“ („zuverlässig“) und „sorgfältig“ schablonenhaft wiederholt.  Das hört sich nicht wie eine spontane Antwort an, sondern wie das Abspulen von „talking points“, die man ihm eingetrichtert hat. Kein Wunder, denn er will ja etwas verkaufen – seinen „Test“.

CoV Test Steininger LH

Auf die Frage, was der Test bei BIPA kosten werde, antwortet er, „Das wissen wir nicht“.

Seine Firma „Lead horizon“ bietet den Test auf der Homepage für 149,90 Euro an. Ein stolzer Preis, wenn man bedenkt, dass die Tests mittlerweile in solchen Massen produziert werden, dass sich die „Stückkosten“ um ein Vielfaches niedriger bewegen dürften.  Außerdem arbeiten österreichische Forscher/ Unternehmer an einer neuen Methode, die viel billiger, weil weniger aufwändig ist.

 Als Frau Rupp ihn fragt, ob er am Umsatz beteiligt sei, grinst er über  das ganze Gesicht und antwortet (wieder mit heruntergespulten PR-talking-points):

CS: „Wir sind ein ..ah.. Wirtschaftsunternehmen, das jetzt  in der schwierigen Zeit  die Wirtschaft unterstützt.. wir zeigen eigentlich, dass die österreichische Wirtschaft …ah ..  viel leisten kann in schwierigen Zeiten.“  (Virtue signalling  für Anfänger…)

Spricht so ein Wissenschaftler und Arzt, für den die medizinische Ethik im Mittelpunkt steht oder agiert hier eher ein Unternehmer, der aus der „Corona-Krise“ auch persönlich Kapital schlagen will?  Da kann sich jeder sein eigenes Bild machen …


Beispiel 2:  Die Sendung KONKRET diesmal zum Thema „Maskenpflicht“

https://tvthek.orf.at/profile/konkret/13887640/konkret/14057613  (4:39 min)

Konkret HP Hutter Maskenpflicht

Als Gast im Studio: Herr Prof. Dr. Hans-Peter Hutter, Umweltmediziner der sich schwerpunktmäßig mit folgenden Themen beschäftigt:

Focus Prof HP HutterIch schätze die Umweltmedizin sehr und wünschte, sie bekäme endlich den Stellenwert (und die Forschungsgelder!), die sie  verdient (vor allem im Hinblick auf die Elektro-Biologie, die dank der permanenten „Mikrowellen-Pandemie“  durch Mobilfunk enorm wichtig geworden ist. Diese Gesundheitsgefahr wird allerdings völlig ignoriert oder lächerlich gemacht).

Doch was er hier von sich gibt, ist nicht seriöse Wissenschaft, sondern eher Faktoren wie „group-think“ und „confirmation bias“ geschuldet. Außerdem äußert er sich hier, strenggenommen,  zu einem Thema  (Infektiologie), das nicht zu seinem Fachbereich gehört.

Auf die Frage, ob bei Beibehaltung der Maskenpflicht wir  jetzt „eine andere Situation“ hätten (als „steigende Zahlen“), antwortet er:

HUTTER:  „Wir wissen jetzt, dass das Tragen der einfachen MN-Maske ein wirksames Mittel ist, um Infektionen einzudämmen  (!)… mit dem 1m Mindestabstand ist das eine hervorragende Maßnahme zur Eindämmung. Ob und wieviel da jetzt dem zuzurechnen sind, ist schwierig. Es hat aber definitiv dazu beigetragen, dass es eine gewisse Sorglosigkeit gibt u. dass auch verschiedene Maßnahmen hinterfragt werden. (Supermarkt nicht, Öffis schon…) Dementsprechend hätten wir (Epidemiologen) uns gewünscht, dass gewisse Lockerungen nicht stattgefunden hätten“. 

STOP:  Wieder kein Nachhaken durch den ORF (weil er genau das gesagt hat, was erwartet wurde…)

Woher bitte „wissen wir“, dass Maske + Abstand halten so „hervorragend“ eine Eindämmung der Ausbreitung bewirkt haben?

Wo ist der wissenschaftliche Beweis dafür? Welche  Studien weisen die Wirksamkeit von  (schludrigen) Masken oder gar Tüchern zur Verhinderung einer Ansteckung nach?

(Corona-Viren sind ca. 100 nm klein, das ist ein Zehntausendstel von 1 mm; die Masken sind wie ein Stacheldrahtzaun gegen Mücken als „Hindernis“ für die Viren..)

micrograph cotton masks

Antwort: Ich konnte keine einzige finden, es gibt aber dutzende, die das Gegenteil nahelegen.

2 CIDRAP no evidence mask protection SARS-CoV-2

Die Maske kann eben nicht eine Atemwegs-Infektion (schon gar nicht durch Viren) verhindern. (Mehr dazu  & die Quellen im Anhang 2)

CIDRAP no evidence mask protection SARS-CoV-2

Mangels einer Erklärung darf man davon ausgehen, dass Herr Hutter dieses „wir wissen“ davon ableitet,  dass die Schreckens-Vision (das „Modell“ des Imperial College) von Prof. Neil Ferguson („hunderttausende Tote“) nur deshalb nicht eingetreten ist, weil das „social distancing“, die Maskenpflicht bzw. der  drakonische „Lockdown“ das verhindert hätten.


Da könnte sich Herr Hutter z.B. diese Studie ansehen (im Auftrag von JP Morgan), die den „Lockdown“ nicht nur als ineffektiv erkennt, sondern als ökonomische Massenvernichtungs-waffe anprangert:

DM JP Morgan exposes Lockdown lies

  • Nachdem der „Lockdown“ endete, sanken die Infektionszahlen
  • Das Virus hat seine eigene Dynamik, die nichts mit Isolation zu tun hat
  • Die Lockdowns wurden verordnet ohne sich über die wirtschaftlich- verheerenden Folgen Gedanken zu machen

JP Morgan Lockdown exposed

While we often hear that lockdowns are driven by scientific models, and that there is an exact relationship between the level of economic activity and the spread of [the] virus – this is not supported by the data“.


Doch das ist ein gewaltiger Trugschluss, weil sowohl Ferguson als auch andere „Simulationsexperten“  scheinbar logische Schlüsse aus einer falschen Prämisse ziehen, die so lautet:

Es gab keinerlei Immunität in der Bevölkerung, daher haben alle ein Ansteckungsrisiko, das sich in der „Basis-Reproduktionszahl“ ausdrückt (wie viele Menschen kann jeder Infizierte anstecken).

Was viele erfahrene Epidemiologen anfangs nur vermutet haben, stellt sich jetzt als richtig heraus: Es gab eine Grund-Immunität in der Bevölkerung und zwar u.a. deshalb, weil das SARS-CoV-2 Virus genetische Übereinstimmungen mit anderen Corona-Viren hat, die regelmäßig bei der saisonalen „Grippe“ (ILI) mitspielen. Unser Immunsystem hatte also bereits Gelegenheit, die Abwehr gegen diese Viren zu mobilisieren, allerdings nicht auf der Ebene der Antikörper, sondern auf der Ebene der  (Gedächtnis) T-Zellen (siehe Anhang 3)

T-Cell Immunity SARS-CoV-2 Stervbo et al

Damit bricht aber die ganze Argumentation von Ferguson, Popper & Co. aber zusammen und vor allem auch, die  fanatische Fixierung auf die „R0“ (die unter 1 gedrückt werden muss!)

Der entscheidende Grund, warum nur sehr wenige Menschen in Österreich krank geworden sind, ist nicht die Isolation, das „Contact-tracing“ die Masken, etc. sondern die vorhandene Grund-Immunität in einem erheblichen Teil der Bevölkerung. Dazu noch einmal ein Auszug aus dem Artikel von Prof. Beda Stadler:

B Stadler Immunitätsleugner

Das Tragen von Masken  ist nur sinnvoll, wenn der Träger wirklich „Tröpfchen“ verbreitet, durch Schnupfen, Niesen oder Husten. Bei gesunden Menschen ohne Symptome ist die Maske nicht nur sinnlos – „grotesk“ wie es Herr Prof. Dr. Bhakdi nannte – sondern sogar schädlich, weil es bei längerem Tragen zu einer Rückatmung von Kohlendioxid kommt – und längerfristig kann auch Sauerstoff-Mangel in den Zellen die Folge sein –( mehr dazu siehe Anhang 2).

Auf die Frage, ob der Aufenthalt im Freien nicht auch ein Risiko sei, antwortet Hutter:

Es kommt darauf an, wie man sich zueinander verhält. Der 1m-Mindestabstand, gilt auch draußen. Denn das, was uns am ehesten ansteckt, sind diese kleinen Tröpfchen. Selbstverständlich, im Innenbereich kann es aufgrund der Lüftungssituation dazu kommen, dass sich das Aerosol (winzigste Tröpfchen über längere Zeit schwebend im Raum befinden), das hab ich draußen nicht; geringeres Risiko; 1m Mindestabstand ist wichtig..“

STOP:  Auch das „Abstand haltenGebot macht keinen wissenschaftlichen Sinn, wenn hunderttausende gesunde Menschen dazu genötigt werden (weil die eben niemand anstecken können!)

Das erkennt man auch daran, dass unterschiedliche Distanzen vorgeschrieben werden (je nach Land): „3 feet, 5 feet (90-1,50m), 1 Meter, 2 Meter usw.) Viren können sich nicht bewegen und wenn man sich (wie beim Einkaufen z.B. an der Kassa) nur wenige Minuten in der Nähe anderer Menschen aufhält, reicht das nicht aus, sich zu infizieren. Das Virus muss auf die Schleimhäute gelangen und das wird schon bei normalen Hygienemaßnahmen verhindert (Hände waschen, wenn man heimkommt). Außerdem spricht man ja nicht mit den anderen Kunden beim Einkaufen somit ist das Tragen einer Maske völlig überflüssig.

Dazu könnte Herr Prof. Hutter z.B. im New England Journal of Medicine folgendes lesen (2 Auszüge- kombiniert):

NEJM Masks unnecessary outside HCF

(Mehr wissenschaftliche Beiträge zu den Masken – siehe Anhang 2)

Wie bereits mehrfach betont (siehe den vorherigen Beitrag), zeigen die Testzahlen aber sehr deutlich, dass eigentlich  „nichts mehr los“ ist, (ca. 99% der Tests sind  seit Wochen negativ; nur weil die Tests ständig ausgeweitet werden, „steigen“ die Zahlen) und man braucht sich ja nur umzuschauen:

Wann ist Ihnen  zuletzt ein Mensch begegnet, der Symptome einer akuten Atemwegsinfektion gezeigt hat? Der also tatsächlich „Tröpfchen“ die vielleicht Viren enthalten, verstreuen konnte?

Die Suggestion, dass Leute ohne Symptome andere anstecken können, muss endlich als das entlarvt werden, was sie ist:

Eine Täuschung, mit der eine perfide Form der Verhaltenskontrolle legitimiert wird, die mit einem demokratischen Rechtsstaat unvereinbar ist.

Dass auch Hutter (wie Steininger) die „Großmutter“ erwähnt, um Schuldgefühle bei denen zu wecken, die die Sinnhaftigkeit der Maske beim Einkaufen in Frage stellen, zeigt, dass hier bei TV-Auftritten immer auf die gleichen psychologischen Tricks zurückgegriffen wird.

HUTTER: … Wenn ich sie anhabe, schütze ich Sie. Jetzt die Maske auch (wieder) im Supermarkt tragen ,,, bin vielleicht jung und gehöre zu keiner Risikogruppe, aber ich habe vielleicht eine Großmutter, wo ich das auch möchte, dass sie geschützt wird. Das ist ein Respekt gegenüber unseren älteren, aber auch Personen, die einer Risikogruppe angehören.“

STOP:  Wie bitte – Wenn ich im Supermarkt eine Maske trage, wird damit die Omi geschützt?

Das ist einfach nur  manipulativer, pseudo-wissenschaftlicher  BULLSHIT (und eine billige Form von „nudging“; in England trieb man das auf die perfide Spitze: Enjoy yourself and kill a granny!)

Solange ich gesund bin und keinerlei Anzeichen einer ansteckenden Krankheit habe, kann ich auch meine Oma  (oder andere) nicht mit irgendetwas anstecken. Viele ältere Leute in diesem Land sind durch ganz andere Faktoren gefährdet: Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes, ungesunde Ernährung und die ständige Einnahme von Medikamenten, die schädliche Nebenwirkungen haben.

Dazu kommen dann noch häufig Einsamkeit und das Ausgeliefertsein in einem Pflegeheim, also psycho-soziale Faktoren, die durch Isolationsmaßnahmen und ständiges Angst-Machen noch verschlimmert werden.

Face-Mask 1

Das Tragen der Maske hat nichts, aber auch gar nichts mit Respekt zu tun, sondern ist ein Symbol für blinden Gehorsam, Autoritätsgläubigkeit  und Konformität.

Wer sich nur auf die  COVID-19-Propaganda in den Medien verlässt, glaubt natürlich, dass er damit für alle sichtbar signalisiert, wie „verantwortungsvoll“ er handelt. Ein großer Trugschluss, der auf Unwissenheit basiert.

Dazu noch ein  herrlich sarkastisches Zitat von Prof. Beda Stadler

B Stadler asymp infection hoax

Den polemischen Kommentar zu den „kleinen Plexiglas-Masken, die nur den Mund bedecken““ spare ich mir  und  wohin sich Herr Hutter bzw. Herr Anschober das angekündigte  „Ampelsystem – wo dann auch in den entsprechenden Phasen bestimmte Maßnahmen wieder aktiviert werden“ stecken können, auch (um Schimpfwörter  zu vermeiden!).

Masks fail COVID-19 patients

Für wie dämlich halten diese Leute uns?

Dass es hier nicht um Gesundheitsschutz, sondern um kollektive Konditionierung geht (also die Normalisierung und Akzeptanz von  willkürlichen Verboten bzw. eines fremdbestimmten Verhaltens) zeigt sich an den Schlussätzen von Herrn Hutter (er antwortet auf die Frage, wo er denn noch die Maske „auf jeden Fall“  tragen würde):

HUTTER:: „ Ganz wesentlich … in Supermärkten (wo viele Leute einkaufen, die könnten  einer Risikogruppe angehören.. es ist automatisiert, wenn man es immer trägt, denkt man nicht darüber nach, macht es automatisch .. und das ist auch das Ziel dieser Übung.“

Das Selbstbestimmungsrecht und die Bewegungsfreiheit hunderttausender Menschen unter dem Vorwand des Gesundheitsschutzes einzuschränken, (während jene Umweltfaktoren, die Herrn Hutter (zu wenig?) beschäftigen, weiterhin Millionen Menschen chronisch krankmachen– wie z.B. Pestizide.) ist schon schlimm genug, aber diese Art der Bevormundung ist unerträglich.

Dass Menschen „automatisch“ auf  Ampelsignale  (für suggerierte Gefährlichkeit) mit einem bestimmten „antrainierten“ Verhalten reagieren, (eine Art von Dressur) also der freie Wille  damit weitgehend ausgeschaltet wird, ist eine beängstigende Vision, die niemand (der noch bei  klarem Verstand ist) haben will.

Es wird immer offensichtlicher, dass hier (weltweit) ein perfides, sozial-psychologisches Experiment stattfindet, bei dem es vorrangig nicht um Gesundheitsschutz geht. Da kommt man nicht umhin, zu fragen:

  • Auf welchem geistigen Niveau bewegen sich österreichische Mediziner (in Lehre u. Forschung), die im ORF auftreten?
  • Auf welchem geistigen Niveau agieren unsere Politiker und Journalisten? (Rhetorische Frage)

Dazu ein deprimierendes  Beispiel aus dem österreichischen Parlament (Text-Auszug  ORF-Ö1-Journal).

ORF - Opp fordert mehr Tests

Die passende Antwort darauf hat (wieder) Prof. Stadler:

Stadler Test-Idiotie

Der  RT-PCR Test – als  Basis für die absurden, demütigenden  „Maßnahmen“ die man uns seit fünf Monaten zumutet, mit denen man die Wirtschaft ruiniert und den sozialen Zusammenhalt untergräbt  – ist ebenso unhaltbar wie die Behauptung, wir könnten ohne Impfung mit dem Virus nicht fertig werden.

Das ist keine Wissenschaft, sondern billige Propaganda – verbreitet von ignoranten Politkern, fragwürdigen Wissenschaftlern  und  bequemen Journalisten (die wir alimentieren müssen!)

Know For Sure Mark Twain


ANHANG 1:   Info zur PCR (Polymerase-Chain-Reaction)

Die PCR  war von ihrem Erfinder (Kary Mullis) nicht als Diagnose-Instrument konzipiert worden, sondern als ein effizientes, schnelles Verfahren zum Kopieren bestimmter Gen-Sequenzen (Abschnitte auf der DNA).

Es ist also eigentlich eine bloße Vervielfältigung von  ausgesuchten Genen für die molekularbiologische Forschung, deren Herkunft natürlich bekannt ist.

Bei SARS-CoV-2 wurde aber der „Täter“ (das Virus als angeblich einzige Krankheitsursache nie wirklich überführt (> Koch’sche Postulate), also ein lebendes Virus aus Patienten isoliert, in Zellen kultiviert, dann purifiziert und damit ein gesundes Versuchstier infiziert, das dann krank wurde (mit „typischen“ Krankheitssymptomen – die aber bei „COVID-19“ so variabel sind, das ein eindeutige Diagnose sehr schwer ist).

Wenn man das alles gemacht hat und dann das Genom dieses nachgewiesenen Krankheitserregers analysiert, hat man eine Vergleichsprobe, einen „Gold-Standard“ für die molekulare Diagnostik. Doch die ganze Welt sucht nach Gen-Sequenzen, die China im Jänner 2020 als Ursache für eine „neue Krankheit“ (eigentlich eine Variante von SARS) präsentiert hat und daraus dann die entsprechenden „Primer/Probe“ Sets  entstanden sind (hier nur für das E-Gen): (Die Auswahl der „Primer“ bestimmt also auch das Test-Ergebnis)

SARS-CoV-2 Primer Jan 2020

Wissenschaftlich bewiesen wurde diese Kausalkette aber bis heute nicht.

Der Test wurde für DNA entwickelt, Corona-Viren haben aber RNA, deshalb muss diese erst in DNA umgewandelt werden (mit dem Enzym RT-Reverse Transkriptase). Der  „Test“ untersucht also gar nicht die ursprüngliche RNA (eines Virus).

Ablauf der Reversen Transkription

RT_PCR_Model 1RT_PCR_Model 2

Die Reverse Transkriptase schreibt mithilfe eines tRNAPrimers die einzelsträngige RNA zunächst in einen komplementären DNA-Strang um.

  • (Schritte 1–4; (Rd Rp) Aktivität als RNA-abhängige DNA-Polymerase).
  • Danach wird die RNA bis auf ein Fragment abgebaut, das als zweiter Primer dient
  • (Schritt 5; Aktivität als Ribonuklease H).
  • Anschließend entsteht die doppelsträngige DNA.
  • (Schritte 6–9; Aktivität als DNA-abhängige DNA-Polymerase)

https://de.wikipedia.org/wiki/Primer

https://de.wikipedia.org/wiki/Primerdesign

https://de.wikipedia.org/wiki/Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion

https://www.sigmaaldrich.com/life-science/molecular-biology/pcr/rt-pcr.html

 

ANHANG 2:  Masken schützen  NICHT  vor Virus-Infektionen und  behindern  die  ATMUNG  (kl. Auswahl – Studien)

BMJ Cloth Masks higher ILI risk HCW

https://technocracy.news/blaylock-face-masks-pose-serious-risks-to-the-healthy/

Blaylock Do not wear mask

Das Wichtigste: Wer nicht krank ist, sollte auch keine Maske tragen (pos. Test IST NICHT gleichbedeutend mit krank!)

https://web.archive.org/web/20200509053953/https:/www.oralhealthgroup.com/features/face-masks-dont-work-revealing-review/

https://www.cidrap.umn.edu/news-perspective/2020/04/commentary-masks-all-covid-19-not-based-sound-data

2 CIDRAP no evidence mask protection SARS-CoV-2

Auf dieser Website (oben)  findet man am Ende des Artikels eine lange Liste von Studien, die alle KEINEN positiven Effekt der Maske finden

https://www.nejm.org/doi/pdf/10.1056/NEJMp2006372?articleTools=true

NEJM Masks in the COVID-19 era

NEJM Masks unnecessary outside HCF

https://off-guardian.org/2020/06/27/covid19-pcr-tests-are-scientifically-meaningless/

Engelbrecht OffG PCR meaningless

 

 

ANHANG 3: DIE  GRUNDIMMUNITÄT

Die Grundannahme für die extreme Fokussierung auf die  „Reproduktionszahl“ ist, dass niemand in der Bevölkerung eine Immunität gegen das Virus hat (weil es „neu“ ist). Doch immer mehr Studien weisen darauf hin, dass diese Annahme falsch ist, sowohl in alternativen „Modellen“ als auch durch immunologische Untersuchungen.

So etwa Professor Karl Friston, der in einem Interview auf „unherd.com“ verdeutlicht, dass sein Modell zu ganz anderen Ergebnissen kommt (als das von  Ferguson, Popper & Co.). Daraus die wichtigsten Statements:

Noch vor einem Monat,  galt die Theorie, dass die meisten Menschen nicht von COVID-19 angesteckt werden können, als gefährliche Leugnung der Realität. Als Nobelpreisträger Michael Levitt Anfang Mai argumentierte, die Wachstumskurven von COVID-19 seien nie wirklich exponentiell gewesen, es müsse also eine Art „a priori-Immunität“ geben, war das eine Sensation.

Inzwischen wird das Vorhandensein einer Grund-Immunität immer mehr als wissenschaftliche Tatsache betrachtet. Eine jüngst veröffentlichte Studie kommt zu dem Schluss, dass 40-60% der Menschen, die nicht akut mit SARS-CoV-2 infiziert waren,(und deshalb keine Antikörper gebildet haben)  trotzdem eine RESISTENZ auf der Ebene der T-Zellen entwickelt haben, auf Basis früherer Infektionen mit Corona-Viren. Jetzt meldete sich ein prominentes Mitglied des „SAGE Komitees“, (einer Gruppe renommierter Wissenschaftler, die die „Berater“ der  britischen Regierung  herausfordern), und  sagt, es könnten sogar bis zu 80% der Bevölkerung  immun gegen COVID-19 sein.

Professor Karl Friston ist ein angesehener Mathematiker (Bio-Statistiker). Seine Expertise bezieht sich auf das Analysieren komplexer, dynamischer biologischer Prozesse, die durch mathematische Modelle dargestellt werden (sein Spezialgebiet: Neurologie und die „Bayesian Analyse“, die er „dynamisch-kausale Modellierung“ nennt).

Zu welchem Ergebnis kommt also Professor Friston, was die Ansteckungsgefahr betrifft?:

[…] Der Anteil der Bevölkerung, der sich überhaupt anstecken kann, war niemals 100%  (also alle – die Basis für den irrwitzigen Fokus auf  die „Reproduktionszahl“ und den „Lockdown“). Herauszufinden, was die wirkliche Ursache für die großen Unterschiede bei der Ausbreitung der Infektion (und den Todesfällen) in den verschiedenen Ländern ist, sei der Schlüssel für die Analyse, sagt Friston.

So würde etwa das Konzept des „Abstand-halten“ (social distancing)  völlig bedeutungslos (ja grotesk), wenn 70-80% der Bevölkerung sich gar nicht anstecken können, weil es bereits eine Grundimmunität gibt.

Sobald man vernünftiges Verhalten der Menschen in die Modelle einbezieht (z.B. im Bett bzw. zu Hause bleiben, wenn man krank ist), würden die Effekte des „Lockdowns“ (im Modell) verschwinden, so Professor Friston.

Damit  bricht aber die Grundannahme des  Ferguson-Modells  endgültig zusammen:

Dass ohne „harte Maßnahmen“ das Virus unaufhaltsam wie ein Wirbelsturm  durch die Bevölkerung zieht und eine Spur der Verwüstung zurücklässt (also hunderttausende oder Millionen Tote ) – das ist nichts mehr als eine düstere Prophezeiung, aber keine evidenzbasierte, unabhängige Wissenschaft.

Eine kleine Zahl von Personen wird schwer krank, weil deren Immun-bzw. Gefäßsystem bereits vorgeschädigt war und das Virus sich daher viel leichter ausbreiten konnte. Daraus aber eine generelle Gefahr für alle abzuleiten, massive Ängste zu schüren um Rechtsbrüche zu legitimieren, die in keinem Verhältnis zur realen Gefahr stehen, das ist eine Politik, die auf Ignoranz aufbaut, nicht auf Verantwortung.

Es werden immer mehr Studien publiziert, die die These der Grundimmunität untermauern. Hier eine Auswahl:

T-Cell Responses SARS-CoV-2

https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.17.20061440v1

SARS-Cov-2 T-Cell immunity healthy donors

https://www.news-medical.net/news/20200702/Researchers-find-possible-cause-for-SARS-CoV-2-reactive-T-cells-in-uninfected-individuals.aspx

Different Manifestations, Different Immunity

Cross-Reactive T Cells

The current study was motivated by the finding of specific T cells targeting the SARS-CoV-2. In other words, the immune response to the SARS-CoV-2 virus involves T cells, but healthy individuals are also able to respond to peptides derived from the viral S protein. This may mean that they already have pre-existing immunity to this virus. The source of such exposure is unknown, though one epitope common to influenza and SARS-CoV-2 viruses has been found.

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Corona, ORF & Co: Fake Journalism & Fake Science

 

Angry GorillaHaben unsere Politiker den Verstand verloren?  Befinden wir uns in einem kollektiven „Corona-Wahn“, der durch die Papageien-Medien immer weiter gesteigert wird? Diese Fragen muss man stellen, denn mit rationalem Verhalten kann man den Kult um die  täglichen „Fallzahlen“ nicht mehr erklären.

Die „Testomanie“ geht jetzt in die nächste Phase und die Maskenpflicht (völlig unsinnig) ist auch wieder da. Aber es gilt wohl das Prinzip : If all you have is a hammer, then everything has to look like a nail“ (!)

Der “Anstieg der Corona-Fälle” in Österreich (vor allem OÖ)  ist wieder das beherrschende, Angst machende Thema in den Medien. Und jeden Tag werden wir mit Zahlen bombardiert, die durch manipulative Darstellung eine realistische Bewertung der „Gefahr“ nicht zulassen.

Hier ein typisches Beispiel vom ORF.

CoV Stats ORF 7-Juli

Die wichtige Information, wie groß der ANTEIL der positiven Tests an den bisher durchgeführten Tests ist, muss man sich selbst ausrechnen:  2,78%

Mit anderen Worten: mehr als 97% aller bisherigen Tests waren NEGATIV. 

Der „pandemische“ Virus ist also ein echter Versager. Für die aktuelle Situation kommt auf  Basis dieser Zahlen folgende Relation zustande:

Von 6.044  zusätzlichen Tests (gegenüber dem Vortag) waren 75 positiv, das sind 1,24%.  also waren mehr als  98% aller aktuellen Tests NEGATIV.

Schaut man sich die Test-Zahlen aus dem Juni an, findet man das gleiche Bild:

Mehr als 99% der Tests waren NEGATIV.

Das ist eigentlich eine gute Nachricht. Doch wegen der verzerrenden Darstellung der „Corona-Zahlen“ in den Medien, geht diese Botschaft völlig unter.

Welche Rolle spielt nun der ORF bei der irreführenden Präsentation der  „Corona“-Zahlen?

Keine gute, das lässt sich anhand der folgenden Grafiken eindeutig beweisen, die man hier findet. Dort sieht man dann folgende Balken-Diagramme:

1 CoV Stats ORF Pos-Testzahl

Diese Darstellung der „positiven“ Tests  (rot) ist sehr manipulativ,  weil die horizontale Skala in 50er Intervallen misst bei den „Gemeldeten Tests“ aber ein Maßstab von 2.000  verwendet wird.

Rein optisch sehen die roten Balken viel dramatischer aus, weil der echte Größenbezug durch diese Darstellung verloren geht. Wie hier die ORF-Gebührenzahler gewaltig „verarscht“ werden, zeigt sich an dieser Graphik (unten), die bis Ende Juni auf der ORF-Website zu finden war:  (Screenshot vom 22.Juni)

2 Cov Stats ORF PosT-Verhältnis

Auch hier zeigen die roten Balken die POSITIVEN Tests an – allerdings im Verhältnis zur jeweiligen Testanzahl –  und wenn Sie sich jetzt fragen, warum die eigentlich NICHT ZU SEHEN sind, lautet die Antwort: Weil ihr Anteil an den Tests extrem niedrig ist, und zwar seit Ende April.  Wie schon gesagt, im Juni über 99%, an mehreren Tagen sogar 99,8%. 

Dass der ORF ausgerechnet dieses Diagramm verschwinden lässt,  wenn eine neue „Angst-Welle“ erzeugt wird, ist mehr als fragwürdig.

Ja, es gibt in Österreich Infektionen mit SARS-CoV-2 und ein kleiner Teil davon mündet in eine schwere Erkrankung für die Betroffenen (mit chronischen Vorerkrankungen), die auch tödlich sein kann (bei ca. 2-3%).

Aber das ist bei weitem keine „furchtbare“ Epidemie und kein Grund für die drastischen Maßnahmen der Bundesregierung. Das wird verständlich, wenn man die Zahlen in Relation zur  Bevölkerung setzt:

  1. Österreich hat 8,9 Millionen Einwohner. Die bisher  18.397 „positiv getesteten“ machen 0,2% der Bevölkerung aus.
  2. Die bisher Verstorbenen nicht einmal 5% der Toten, die durch Rauchen jedes Jahr vorzeitig ihr Leben beenden.
  3. PRO MONAT sterben in Österreich statistisch gesehen, 7.000 Menschen, also ca. 84.000 pro Jahr. Davon fast 40% an Herz-Kreislaufkrankheiten und fast 25% an Krebs.  (Daten: Statistik Austria)
  4. Die „Corona-Zahlen“ (706 bzw. 681 Verstorbene) sind (traurig aber) in diesem Kontext völlig unbedeutend und außerdem wurden bisher keine Autopsien veröffentlicht, die beweisen, dass der  „CoV“ wirklich die Todesursache war.

CORONA OÖ: RETTE SICH, WER KANN!

Am 3. Juli sagte Dr. Bernd Lamprecht vom Kepler-Uni-Klinikum in Linz in der ZIB-2 u.a., dass „derzeit knapp 300 positiv getestet wurden und etwa 20 in stationärer Behandlung“ sind. Gemäß der täglich veröffentlichten, offiziellen Statistik waren  zu diesem Zeitpunkt exakt 19 Oberösterreicher im Spital (davon keiner Intensiv) und 277 „aktuell erkrankt“.

  • 19 Menschen im Spital (von 277), das sind 6,8%.

Wie allgemein-gefährlich ist eine Krankheit, bei der über 92% der „Erkrankten“ nicht ins Spital müssen?

Speziell in Oberösterreich wird jetzt wieder Alarmstimmung verbreitet, weil es rund um Linz einen „Cluster“ gibt, der angeblich aus einer evangelikalen „Freikirche“ entsprungen ist (was deren Sprecher aber bestreitet). Hier ein Beispiel aus den „OÖ Nachrichten“:

headline OÖN JUL

Wieso  der Vorwurf von „Fake Journalism“?   Meine Medien-Kritik basiert auf 3 Dingen:

  1. Die Fließband-Journaille wiederholt nur ständig, was ihr die Politiker sagen – in erster Linie Zahlen, die nie überprüft werden.
  2. Die organisierte Begriffs-VerwirrungINFIZIERTE =  FÄLLE = KRANKE
  3. Kein Hinterfragen der Beweiskraft der RT-PCR-Tests (der zum Maß aller Dinge avanciert ist)

PSEUDO-WISSENSCHAFT,  TÄUSCHUNG   UND   REALITÄTSVERLUST

Was die „Fake Science“ (den Wissenschafts-Betrug) betrifft, ist festzuhalten:

Die  Zahl der „Corona-Infizierten“ wird mit der Zahl der „Erkrankten“ gleichgesetzt (in den Tabellen des Gesundheitsministeriums,) und von den meisten Journalisten kritiklos übernommen. Das ist eine skandalöse Verzerrung der Realität, die keine wissenschaftliche Basis hat.  (Die Hervorhebung kumulativer Zahlen steigert die Verwirrung).

Unten zwei  Graphiken von den OÖ Nachrichten (hier: Stand: 6. Juli)  – der gelbe Balken ist von mir:

CoV Zahlen OÖ Nachrichten 6 Jul

  • Oberösterreich hat 1,5 Millionen Einwohner, wenn davon 414 „aktuell erkrankt“ sind – 0,028% – wo ist dann die „Epidemie“?
  • 6.JULI: Es  befinden sich 23 Oberösterreicher im Krankenhaus, von 414 „Erkrankten“ sind das nur 5,5%. 
  • 7. JULI: Es befinden sich 19 Oberösterreicher im Krankenhaus, von 427 „Erkrankten“ sind das nur 4,44%.
  • Wir erinnern uns: Am 3. JULI waren es 6,8% (19 von 277).

Es wird also nicht wirklich schlimmer, nur in den Medien sieht es so aus.

Aber die „Fall-Zahlen“ (positive Tests) steigen doch weiter?  

Die Information, die den Österreichern  permanent als Kontext vorenthalten wird, ist entscheidend für die korrekte  Interpretation der „Neu-Infektionen“:

Wie viele der „Positiv Getesteten“ haben Krankheitssymptome?  

Ein Mensch, der völlig gesund aussieht, wird als „Erkrankt“ eingestuft, auch wenn nur ein winziges RNA-Segment nach gigantischer „Amplifizierung“ (Vervielfältigung) im Biotech-Labor gefunden wurde.  Für diese Menschen wurde eine neue medizinische Kategorie erfunden: die „asymptomatisch Infizierten“ (ASI) und genau die sollen jetzt noch mehr überwacht werden.

Das ist völlig absurd. Wer keine Krankheitssymptome hat, ist auch nicht krank und eine automatische Ansteckungsgefahr gibt es auch nicht.

Im Gegensatz zu Herrn Anschober, gibt es aber im Gesundheitsministerium durchaus Mitarbeiter, die sich dieser Problematik bewusst sind. In den  derzeitigen „Empfehlungen zur PCR-Testung“, findet sich auf Seite 9  folgende, wichtige Passage:

AUT PCR Test disclaimer

Was das „Übertragungsrisiko“ also die Gefahr einer Ansteckung weiterer Personen angeht,  ließ die WHO kürzlich mit einer Meldung aufhorchen. Dr. Maria Van Kerkhove, sagte dazu in einer Pressekonferenz: 

WHO Kerkhove no ASI transmission

Wir haben mehrere Berichte aus Ländern, die eine detaillierte Kontakt-Verfolgung von  Infizierten ohne Symptome praktizieren und sie konnten keine sekundäre Übertragung feststellen. Sie ist sehr selten. Diese Erkenntnisse wurden aber nicht publiziert (in wissenschaftlichen Journalen).

Aus den veröffentlichten Studien …. (es werden ständig neue Daten ausgewertet) … ergibt sich dasselbe Bild: Es scheint sehr selten vorzukommen, dass ein Asymptomatischer jemand anderen infiziert.“

Wir sollten uns auf die symptomatischen Fälle konzentrieren, sie isolieren, ihre Kontakte verfolgen und diese unter Quarantäne stellen.“

(Da es aber so wenig „symptomatische Fälle“ in Österreich gibt, wird der Mythos von „der Welle im Hintergrund“ verbreitet oder von bisher unerkannten „Super-Spreadern“ – mehr dazu in Teil 2).

Frau Dr. van Kerkhove sagte auch:

Wir wissen, dass es sich hier um einen Krankheitserreger der Atemwege handelt, der durch Tröpfchen-Infektion übertragen wird.“

Richtig- und „droplet-infection“ bedeutet  hier Verbreitung von Viren durch Niesen und Husten. Wie soll aber diese Infektion bei Leuten ohne Symptome stattfinden?  Das ist absurd,

Auf dieser Grundlage werden aber immer noch ganze Schulen zugesperrt und Tausende unter Quarantäne gestellt (die bei Leuten mit Krankheitssymptomen natürlich sinnvoll ist).

Was die Fließband-Journalisten und die Politiker nicht wahrhaben wollen (oder einfach ignorieren):

EIN PCR-TEST IST KEINE KLINISCHE DIAGNOSE (EINER KRANKHEIT)

ZiB 2 17-Jun Popper Interview.bmp

In der ZIB-2 vom 17. Juni führte Herr Wolf ein Interview mit „Nikki“ Popper, einem Mathematik-Professor und Unternehmer, der glaubt, mit seinen „Modellen“ die wirkliche Ausbreitung eines Virus in der Bevölkerung darstellen zu können (und wenn die komplexe Realität dem Modell widerspricht, konstruiert man absurde Begriffe wie „verebbte Super-Spreader“)

Herr Wolf sagt den Zuschauern, man könne nur durch Tests feststellen „wer es wirklich hat“ und fragt, dann ob 5.000 Tests pro Tag genug seien, um die „Dunkelziffer“ feststellen zu können. Herr Popper antwortet darauf, er hätte gerne „so viele wie geht“ – „je mehr um so besser“.

Das ist verständlich, weil er denkt, je mehr Testdaten er in seine Modelle „füttert“, desto besser kann er einen sich anbahnenden, neuen „Cluster“ erkennen. Dann folgt das „Containment“, also diese Leute müssen dann wieder eingesperrt werden. Sein Modell wird aber unbrauchbar, wenn man die Zuverlässigkeit und Interpretation der Testdaten untersucht, auf die er so versessen ist.

Da weder Wolf noch Popper wissen, was ein RT-PCR-Test ist (was er kann / nicht kann), können sie im Grunde daher schwafeln, was sie wollen. Beim amerikanischen CDC (center for disease control) könnten sie dazu in der 59-seitigen Gebrauchsanweisung für den Test folgendes nachlesen: (Der Virus-Name wurde seither auf SARS-CoV-2 geändert)

CDC limitations RT-PCR-Test

Ein „positiver“  SARS-CoV-2 Test bedeutet also

  • NICHT den NACHWEIS  einer  Krankheitsursache, (es können andere Viren und/oder Bakterien eine Rolle spielen)
  • sondern nur, dass Fragmente viraler RNA gefunden wurden, was nicht automatisch bedeutet, dass lebensfähige Viren vorhanden sind und damit auch keine belastbare Aussage über die wirkliche Ansteckungsgefahr gemacht werden kann.

Die „Koch’schen Postulate“ – der Nachweis für die Kausalität wurden bei „COVID-19“ nie erfüllt:

Koch Postulate Infektion

Bevor die „Corona“-Hysterie grassierte, gab es folgende Grundsätze in der Medizin:

Für die Diagnose entscheidend ist in erster Linie das „klinische Bild“, also die Symptome, die ein Patient hat. Können diese nur einer bestimmten Krankheit zugeordnet werden, ist die Sache eindeutig. Gibt es aber mehrere Möglichkeiten, muss durch weitere Untersuchungen, Laborwerte, bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, etc.) eine Abklärung erfolgen (>Differentialdiagnose). Manchmal ist eine konkrete Diagnose auch nicht möglich.

Die extremen Maßnahmen der Regierungen basieren auf einer Risikobewertung für COVID-19, die das Robert-Koch-Institut so zusammenfasst:

RKI COV-19 risk assessment

  • Die Übertragbarkeit eines Virus in der Bevölkerung kann nur geschätzt werden und das ist Aufgabe der Epidemiologen (siehe dazu Streeck). Wie schon o.a. gibt es aber viele Faktoren, die dabei eine Rolle spielen, vor allem das individuelle Immunsystem und der allgemeine Gesundheitszustand (nicht primär die Zahl der Kontakte)
  • Der Schweregrad einer Krankheit kann aber direkt beobachtet werden und durch die Erfassung und Auswertung klinischer Daten ist eine evidenzbasierte Beurteilung möglich. Dazu wurden anfangs die Daten aus China benutzt und eine schwere Lungenentzündung mit ARDS (akuter Atemnot) als akute, schlimmste Form der Krankheit definiert (bei einigen Patienten kommt es zu einem „Zytokin-Sturm“ und in der Folge zu multiplem Organversagen; sie sterben nicht durch das Virus, sondern an der außer Kontrolle geratenen Immunreaktion)
  • Aus den beiden o.a. Faktoren ergibt sich dann die zu erwartende Ressourcenbelastung und dabei spielt natürlich die vorhandene Spitals-Kapazität eine wichtige Rolle (wie viele Betten/ITS-Betten pro 100T Einwohner, etc.).

Fassen wir zusammen:

Für die realistische Beurteilung des Risikos – und die Rechtfertigung von freiheitsbeschränkenden Maßnahmen – sind nicht die „Fallzahlen“ (Test-Zahlen) entscheidend, sondern die Schwere der Krankheit und das Profil (Verteilung von leichten und schweren Verlaufsformen)

Anders gesagt, die wichtigsten  Indikatoren sind:

  • Wie viele müssen ins Spital?
  • Wie viele sind wirklich krank?

ZiB 2 17-Jun HL Absolut nicht vorbeiIn einer Pressekonferenz des österreichischen Gesundheitsministers konnte man (von Herrn Ostermann) erfahren, dass nur 15% der COVID-19„Fälle“ ins Krankenhaus müssen und nur 23% eine intensivmedizinische Behandlung brauchen.

Die aktuellen Zahlen sind noch niedriger:

  • In OÖ sind nur 4,4% der „Fälle“ im Krankenhaus.
  • Für ganz Österreich sind es derzeit (91 von 1.029) 8,8%.
  • Sieht so eine gefährliche „Pandemie“ aus?

Was die Journalisten völlig ignorieren:

  • Wir müssen wissen, wie viele der (1.029) „aktuell Erkrankten“ wirklich krank sind!
  • Es ist wissenschaftlicher Betrug, die „positiven“ mit Kranken gleichzusetzen!
  • Wenn 938 davon „nicht hospitalisiert“ sind, haben wir dann nur 91 wirklich Kranke in ganz Österreich?
  • Das wären dann – sage und schreibe – 0,0010% der österreichischen Bevölkerung, die „COVID-19“ hat! (also 1 von 100.000)
  • Der positive Test (allein) bestätigt keine akute Krankheit oder Krankheitsursache sondern nur ein virales RNA-Fragment.
  • In China wurde die Diagnose vor allem durch CT-Scans bestätigt (wo man die Lungenschäden deutlich sehen konnte) und durch Labordiagnostik (LDH, D-Dimer, etc.)

Für Oberösterreich gelten besondere Umstände, weil es ja einen „Cluster“ gibt, (also eine Art Sammelpunkt, wo mehr „Fälle“ gefunden wurden, die aber nicht repräsentativ für das ganze Bundesland sind. Dazu liest man in den OÖ Nachrichten folgendes:

„Der „Freikirchen-Cluster“ ist von 157 Personen Montagnachmittag auf 173 Dienstagnachmittag angewachsen. Da in dieser Gruppe Großfamilien dominieren und damit sehr viele Kinder betroffen sind, gehen Experten zwar davon aus, dass sie vergleichsweise wenige schwere Verläufe verursachen wird – bis Montag war keine einzige Person daraus im Spital – aber andererseits gab es in diesem Cluster immer wieder Quarantäneverstöße.“

Kein Wunder, dass es Quarantäneverstöße gibt, denn diese Leuten sind ja nicht wirklich krank. Logisch denken:  Wer eine gravierende Infektion hat, bleibt von sich aus daheim bzw. legt sich ins Bett, eben weil es ihm schlecht geht. Die Journalisten haben aber so ein selbstgebasteltes „Corona-Brett“ vor dem Kopf, dass sie nicht merken, wie absurd das alles ist:

OÖN CoV Stats 7-Juli

Ein Bundesland mit 1,5 Millionen Einwohnern hat 2.786 „Infektionen“, das sind 0,18%,  (Und davon muss nur ein winziger Teil im Spital behandelt werden).

Also mehr als 99% der Oberösterreicher wurden nach fünf Monaten Virus-Präsenz NICHT KRANK.

Von welcher „Pandemie“ ist hier die Rede?

Auch die bereits erwähnten Spitalszahlen belegen das, aber die Journalisten finden es nicht „krank“, wegen 19 Leuten im Spital  (die einer Risikogruppe angehören) über 3.000 Menschen in Quarantäne zu stecken, aufgrund eines Tests, der  KEINE wissenschaftliche fundierte Beweiskraft für die Feststellung einer Krankheitsursache hat.

Kein Journalist macht sich die Mühe (eigentlich eine Pflicht), zu hinterfragen, was es mit dem PCR-Test wirklich auf sich hat. Neben den bereits o.a. Problemen, gibt es noch einen Punkt, der unbedingt an die Öffentlichkeit muss:

Je niedriger die Infektionsrate, desto höher der Anteil an falsch-positiven Tests

Bei so niedrigen Werten,  wie sie seit Wochen vorherrschen, ist die „false-positive“ Rate des RT-PCR Tests extrem hoch. Selbst bei einer Spezifizität von 99%  sind bei Werten um 1%  die Hälfte der „positiven“ falsch!

PCR Test false pos

Aber das wird den Leuten eben verschwiegen. (Zum „BIPA-Test“ mehr in Teil 2)

Durch „COVID-19“ gab es in Österreich auch KEINE Übersterblichkeit (excess-mortality),  also mehr Todesfälle als in den Vorjahren. (blaue Linie 2020 nicht über den roten gestrichelten Linien (Quelle: Euromomo)

Euromomo Austria no CoV excess mortality

99, 8% der Österreicher wurden also trotz „Pandemie“ (nach 5 Monaten) nicht krank.

Was hier umgeht, ist eine Test-Epidemie und ein ständiges „Brainwashing“ mit Zahlen, wodurch irrationale Ängste erzeugt werden (die aber scheinbar „vernünftig“ zu begründen sind). Politiker verstehen nichts von Biologie und Genetik und können deshalb von Pharmafirmen und korrupten Virologen leicht manipuliert werden, was in diesem Fall offensichtlich ist.

Da bleibt nur mehr dieser Hinweis von Walter Lippman für unsere Politiker u. „Journos“:

All think alike OÖ

 

Falls Sie dieses VIDEO noch nicht gesehen haben, UNBEDINGT anschauen! Ein Student aus Ulm hat die Nachdenk-Arbeit geleistet, die unsere Journalisten konsquent vermeiden …(Link auf Bild)

Zerstörung Cov Hype Sebastian

 

https://www.youtube.com/watch?v=Tj9ex0oDCoQ   Fehlalarm – 5 Ideen zum Buch

https://www.youtube.com/watch?v=la2_qj-MTFE&feature=emb_rel_end      (Prof.   Bhakd)

https://ratical.org/PandemicParallaxView/index.html#Interviews  (English)

https://www.corbettreport.com/lies-damned-lies-and-coronavirus-statistics/

https://www.youtube.com/watch?v=LV8wWhjTKRU    (Erklärung CoV-Pathologie- English)

P.S: WIR MÜSSEN UNS WEHREN, bevor es zu spät ist!

Corona Austria (2): Showdown

Erkenntnis: Es gab nie eine echte “COVID-19“-Epidemie in Österreich.

Sheep & PEEP

Das ganze Theater mit den Masken, dem „Abstand halten“, den Ausgehverboten, etc. ist nicht die notwendige Reaktion auf eine enorme gesundheitliche Bedrohung,  sondern die Konsequenz einer irreführenden Interpretation von Zahlen und Statistiken, auf die unsere Politiker entweder hereingefallen sind oder – noch schlimmer – die benutzt wurde, um festzustellen, wieweit der Gehorsam der Bevölkerung gegenüber illegitimen Maßnahmen getrieben werden kann.

Die auf diese Weise geschürte Angst ist keine Rechtfertigung für die massive Verletzung von Grundrechten und jeder, der diese Irreführung unterstützt hat (vor allem auch die folgsame Journaille), sollte dafür zur Rechenschaft gezogen werden.

In Ergänzung zum letzten Beitrag soll hier der Beweis geführt werden, wie die „Fata Corona“ entstanden ist: Durch die unverzerrte Darstellung von Zahlen und durch die Aussagen renommierter Wissenschaftler (siehe Links ganz unten), die sich nicht „den Mund verbieten“ lassen.

DIE FALSCHE PRÄSENTATION UND INTERPRETATION VON ZAHLEN

What the state is hiding Prof LancetAm 18.Mai 2020 veröffentlichte die Website „ynetnews.com“  einen sehr interessanten Podcast zum Thema „Corona-Virus“, der uns alle aufrütteln sollte: Dr. Doron Lancet (Professor am Institut für Molekulare Genetik, Weizmann Institute of Science, Israel) erklärt darin

Was uns der Staat über den CoV-Ausbruch verschweigt“.

Er bezieht sich zwar einerseits auf die politischen Verhältnisse in Israel, doch andererseits sind seine Erläuterungen über die epidemiologischen Zahlen und die damit verbundenen „Kurven“ auch für Vergleiche zwischen Ländern von enormer Wichtigkeit.

Was erfahren wir also von ihm?

Der israelische Premierminister hat sich quasi als „Retter der Nation“ präsentiert, weil die Infektions- und Todeszahlen in Israel viel niedriger sind, als in anderen Ländern und als Grund dafür, seine „Lock-down“-Politik angeführt. (Auch in Österreich und Deutschland wird das ja so gesehen)

Doch Prof. Lancet bezweifelt diese Darstellung, weil die Analyse der Ausbreitungsdaten einen klaren Trend zeigt und zwar in allen betroffenen Ländern, obwohl sehr unterschiedliche „social-distancing“ Maßnahmen praktiziert wurden. Dazu einige Beispiele, wobei die beiden letzten Länder viel geringere Isolations-Maßnahmen ergriffen als die anderen.

  • Israel: von 30% pro Tag auf 1% innerhalb von 40 Tagen
  • Schweden: von 40% pro Tag auf 3% innerhalb von 54 Tagen;
  • Weißrussland: von 25%  auf 4% innerhalb von 43 Tagen

Prof. Lancet erklärt, dass das zentrale Modell der Epidemiologie (SIR) genau dieses Ergebnis kalkuliert: Man geht von 100% am ersten Tag aus, doch nach zwei Wochen hat die Wachstumsrate stark abgenommen (25%)  und schrumpft schließlich auf eine einstellige Zahl, die immer kleiner wird.

Wenn sich eine Infektion exponentiell verbreitet, gäbe es am 20.Tag eine Million Mal mehr Patienten als am Anfang. Doch die Dynamik der Ausbreitung  war tatsächlich viel schwächer. Die sinkende Zahl der Erkrankungen sei aber nicht auf die Isolations-Maßnahmen zurückzuführen,  sondern diese hätten höchstens den natürlichen Abwärtstrend ergänzt. Dazu klare Worte von Professor Lancet:

3 Lockdown Saviour-Illusion Prof Lancet

Die Analyse der Daten aus aller Welt  (in Verbindung mit dem SIR-Modell) zeigen  also, dass die behauptete Schutzwirkung der Isolationsmaßnahmen eine ILLUSION ist, weil die echten Daten der Öffentlichkeit nicht gezeigt wurden.

Wie üblich ist unsere Fließband-Journaille Teil des Problems (Angstmache und „amplifier“ der Regierung statt Aufklärung). Prof. Lancet beklagt, dass jede kleine Veränderung in den Zahlen in eine beängstigende Schlagzeile verwandelt wird und betont:

Prof Lancet Cov decline all countries

Wir dürfen uns aber davon nicht blind machen lassen für die positive Tatsache, dass es in allen Ländern einen Abwärtstrend gibt.

Auch die angebliche  „Bedrohung durch eine zweite Welle“ sollte auf die gleiche, kritische Weise hinterfragt werden. Schließlich kehrt auch die „Grippewelle“ jedes Jahr wieder (mit tausenden Toten) und auch Influenza-Viren ändern sich und können im nächsten Jahr gefährlicher sein.

Das dürfe aber nicht verwechselt werden mit der Wiederkehr desselben Virus, das sich bereits „auf dem absteigenden Ast“ befindet.

Auch hier fungiere die Presse wieder als Angst-Verstärker, weil sie z.B. Zahlen aus China falsch interpretiert: (Die Zahl neuer Infektionen stieg Mitte April wieder an, auf 350). Doch Prof. Lancet betont, das sei bezogen auf die Gesamt-Infektionsrate nur eine Zunahme. von 0,43% und kein Indiz für eine „zweite Welle“ (die bei uns geradezu heraufbeschworen wird…)

Die wichtigste Erkenntnis folgt am Ende des Artikels (letzter Absatz unten):

1 half pc end of epidemic Prof Lancet

Die Berater und Medien ignorieren die Tatsache, dass in allen Ländern – ohne Ausnahme – eine Epidemie ihr Endstadium erreicht hat, wenn der Prozentsatz der Infizierten bezogen auf die Gesamtbevölkerung nicht über 0,5% hinausgeht.

Und wie sieht das nun in Österreich aus?  (Stand: 27.5. – Mehr Zahlen-Analyse weiter unten)

  • Es gibt derzeit 718 Infizierte, die als „Erkrankte“ ausgewiesen werden, obwohl 602 davon nicht im Krankenhaus sind, also entweder keine Symptome haben oder einen sehr milden Verlauf einer angeblich „sehr gefährlichen“ Infektion.
  • Das „Endstadium der Epidemie“ (nach Prof. Lancet) wäre in Österreich bei ca. 45.000 Infizierten erreicht.
  • Doch wir hatten nie mehr als 16.514 nachgewiesene Infektionen, das sind 0,18% der Bevölkerung.

718 Infizierte von 8,9 Millionen Österreichern, (das sind 0,0081%) und davon sind allein in Wien 440 Personen betroffen. D.h. der Rest von Österreich hat gerade mal 278 Infizierte, das sind 0,0031% (also 3 von 100.000). Diese Werte sind so niedrig, dass sie statistisch irrelevant sind. (Selbst wenn man eine 10-fache  Dunkelziffer annimmt, sind es 0,031% Infizierte).

Anders ausgedrückt, wenn Sie in einem Bundesland (außer Wien) leben, müssen sie erst 33.000 Menschen treffen, damit sie die Chance haben, einem „Erkrankten“ zu begegnen. Und auch das ist praktisch unmöglich, weil ja alle positiv getesteten unter Quarantäne gestellt werden, aber selbst wenn sich jemand nicht daran halten würde, wäre die Chance der Ansteckung praktisch „Null“.

Fazit: Die „furchtbare“ Epidemie hat in Wahrheit nie stattgefunden.

Die Zahlen wurden so präsentiert, dass eine aussagekräftige, evidenz-basierte Interpretation (was die Gefahr der Ansteckung angeht) nicht stattfinden konnte. Dazu noch einmal Professor Lancet, der auch die niedrigen Infektionszahlen in anderen Ländern konstatiert und  sich dann wundert:

99% not infected Prof Lancet

Niemand fragt sich, wie es möglich ist, dass 99,5% der Weltbevölkerung NICHT infiziert wurden“.

Der Anstieg der Infektionen (das Tempo der Ausbreitung) kann zwar durch Isolationsmaßnahmen reduziert werden, doch die Zahl der Todesfälle hängt in keiner Weise  vom „social-distancing“ ab, sondern (wie auch die Infektionsanfälligkeit) vom Gesundheitszustand der Bevölkerung (vor allem der Prävalenz chronischer Krankheiten) und vom Zustand des Gesundheitssystems in dem jeweiligen Land, betont Professor Lancet und er hat natürlich recht.

Misinformation CoV Prof Lancet

Sein Fazit (für Israel, gilt aber auch für Österreich und Deutschland):

  • Die Öffentlichkeit wurde nie angemessen über die gängigen, epidemiologischen Modelle informiert, die es ermöglichen, die Entwicklung vorherzusagen und Notfallmaßnahmen so zu gestalten, dass der wirtschaftliche Schaden möglichst gering bleibt.
  • Die Informationen, die man der Bevölkerung zukommen ließ, hatten keine seriöse analytische Grundlage, sondern beruhten auf Selbstgefälligkeit (von Politikern und Beratern) und unbegründeten (Katastrophen-) Warnungen.

 ENGLAND: FACT VERSUS FEAR

Chris Whitty wikipediaEin zweites, aktuelles Beispiel kommt aus England (Wo auch mit Angst operiert wird, doch ….) Dort gab der „Chief Medical Officer“ (der höchste Berater der britischen Regierung  für Gesundheitsfragen) der Arzt und Epidemiologe  Dr. Chris Whitty am 11. Mai  vor der Presse folgendes bekannt:

  • Die Gefahr an COVID-19 zu sterben, ist sehr gering.
  • Die meisten merken gar nichts von der Infektion, weil keine Symptome vorhanden sind
  • Von denen, die Symptome haben, wird die große Mehrheit (80%) einen milden Verlauf haben; (ein paar Tage Bettruhe, aber kein Arztbesuch notwendig)
  • Eine kleine Minderheit muss ins Krankenhaus, aber die meisten davon brauchen nur Sauerstoff und können bald wieder nach Hause
  • Ein kleiner Anteil der Hospitalisierten wird eine intensivmedizinische Behandlung brauchen (1% oder weniger) und selbst in der höchsten Risikogruppe sind das erheblich weniger als 20%;

Englischer O-Ton:  https://www.youtube.com/watch?v=adj8MCsZKlg

“…clearly is a very serious epidemic but equally the fact that actually the very great majority of the people will not die from it“ .. of those who do, some will get the virus without even knowing it…with no symptoms at all (asymptomatic)

Of those who get symptoms, the great majority (probably 80%) will have a mild or moderate disease …. (go to bed for a few days) not bad enough for them to have to go to the doctor. An unfortunate minority will have to go as far as the hospital but the majority of  those will just need oxygen and then leave hospital  ..

A minority of those will end up having to go to severe and critical care, 1% or possibly even lesseven in the highest risk group this is significantly less than 20% … the great majority will not die ..

Das sind nur zwei Experten-Stimmen von vielen, die klar zum Ausdruck bringen, dass die geschürten Ängste und extremen Maßnahmen in keinem legitimen Verhältnis zur tatsächlichen Gefahr stehen. Durch tägliche Veröffentlichung von kumulierten Zahlen und fehlenden Kontext  wird das wirkliche Ausmaß der „Epidemie“ nicht erkennbar und erscheint gravierender als die reale Situation.

ZAHLEN AUS ÖSTERREICH

In Italien hat das „ISS“ (Istituto Superiore di Sanita) die oberste Gesundheitsbehörde) sehr gute Info-Graphiken veröffentlicht, die auf einen Blick eine Beurteilung der COVID-19 Situation ermöglichen. Zusätzlich wurden Informationen über die Todesfälle (da erfahren wir z.B. dass 68% der Verstorbenen an Bluthochdruck litt) und Daten aus den Regionen zur Verfügung gestellt.

ISS Covid-19 severity pc May 23Das ISS zeigt auch, wie das Verhältnis der leichten und schweren Fälle ist und wie viele gar keine Symptome haben (also „positiv“ getestet aber nicht krank sind). Österreich ist anscheinend dazu nicht in der Lage (und dass bei einer Regierung, die den Drang zur „Digitalisierung“ wie ein Mantra herunterbetet), denn was hier (auf dem „Dashboard“) an Diagrammen geboten wird, ist sehr mickrig.

Hier das übliche Bild:

Dashboard Data Cov Austria 25-5

Zunächst fällt auf, dass die Daten nur getrennt verfügbar sind, (hier 2 gemeinsam gezeigt) man muss verschiedene Menüs anklicken, um die wichtigsten Zahlen zu sehen. Die Zahlen sind so kombiniert (bzw. von einander isoliert), dass eine aussagekräftige Analyse der Beziehungen nicht unmittelbar möglich ist: Links sieht man (sehr groß) die Zahl der „aktuell Erkrankten“. Darunter die Zahl der „jemals positiv Getesteten“.

Warum werden diese beiden Zahlen (so kombiniert) dargestellt?  Was bringt das an Erkenntnis? Gar nichts. Im Gegenteil, es fehlen die richtigen Bezugsgrößen. Die Darstellung der Zahlen müsste also so erfolgen, damit man sofort das relevante Verhältnis sieht (nicht einmal der „Color-Code“ des Dashboards macht Sinn, deshalb habe ich hier die Farben entsprechend angepasst)  (Stand:  26. Mai  20:00)

adjusted Dashboard CoV-Data Austria 26-5

Damit wird sofort klar, was hier los ist: Es gibt keine „Epidemie“  wenn

  • COVID-19 Patienten gerade mal 0,78% der verfügbaren Spitalsbetten und 3,62% der Intensivbetten belegen und
  • 732 sind nicht „aktuell erkrankt“, weil 605 davon keine Spitalsbehandlung brauchen, was weil sie entweder gar keine oder sehr milde Symptome haben; wirklich krank sind nur die 127 (95+32)
  • nur 4% der Tests (über den gesamten Beobachtungszeitraum) positiv sind (vergl. Grippe-Monitoring: bis 70%!).

Was aus diesen Daten aber gar nicht erkennbar ist, ist die Veränderungsrate und diese zeigt am deutlichsten den Trend (gegen Null):

Die Anzahl der Tests stieg in der Zeit von

22.5 bis 26.5. von 390.488 auf 411.185 also um 20.697.  Die Anzahl der positiven Tests stieg von 16.388 auf 16.497, also um 109.

Das bedeutet 0,52% der Tests waren positiv. Das ist epidemiologisch betrachtet, ein Witz. (Sie müssen tausend Tests machen, damit Sie 5 Positive finden, was auch bedeutet, dass die „false-positive“ Rate (mind.2% bei PCR) immer gravierender wirdBei 1000 Tests sind 20 falsch positiv; also z.B. 500 (50%) statt 480; wenn aber nur mehr 0,5% „positiv“, dann liegt das innerhalb der Fehlerrate; das wirkliche Ergebnis kann also Null sein…)

Es gibt aber intelligente Leute in Österreich, die sich die Mühe gemacht haben, die COVID-19 Zahlen in Diagrammen so darzustellen, dass man wirklich etwas damit anfangen kann. Zu den besten Websites gehört auf jeden Fall diese:

https://corona.zahlen.online/disp/austria

Dort findet man die wichtigsten Zahlen zur Epidemiologie und kann sich durch Klicken aussuchen, welche Länder man vergleichen möchte.

CoV infection trend Austria Was man hier deutlich sieht, ist die Tatsache, dass bereits am 3. April (eigentlich Ende März, weil die Meldungen ja zeitverzögert sind) der Höhepunkt („Peak“) der „Epidemie“ überschritten war, weil die Zahl der akut Infizierten seitdem ständig sinkt und die Zahl der sich erholenden stärker steigt. (wobei der konkrete Anteil der Leute ohne Symptome nicht erkennbar ist, weil die Regierung diese Zahlen nicht veröffentlicht)

Diese Relation ist unverzichtbar, um zu sehen, dass die Gefahr einer unbeherrschbaren Ausbreitung und damit Überlastung der Krankenhäuser seit diesem Zeitpunkt sehr unrealistisch, man könnte auch sagen, vorbei war.

Die Medien haben aber stets die Zahl der „jemals“ Infizierten hochgehalten, die natürlich ständig zunimmt, wenn man jeden Tag mehr Tests macht und die anderen Werte so voneinander isoliert, dass ihre wahre Bedeutung nicht erkennbar war (also genau das, was Prof. Lancet und andere kritisiert haben).

Es gab also aus dieser Perspektive keine Notwendigkeit, die restriktiven Maßnahmen (vor allem Maske) nach Ostern zu verlängern.

Es gibt absolut keinen wissenschaftlich fundierten Grund, warum wir immer noch mit Masken einkaufen gehen müssen, das Theater mit dem Abstand mitmachen (Viren können sich nicht bewegen und schon gar nicht „Weitspringen“ bis 1,49m!) ) und im Restaurant von aliens bedient werden …

Wie lange lassen wir uns diesen gefährlichen Unsinn noch gefallen? Das Tragen der Masken suggeriert eine permanente Gefahr, macht Angst und erzeugt eine Spaltung in der Gesellschaft (die Non-Konformisten werden zu „Gefährdern“ degradiert und häufig denunziert). Der Sauerstoff-Mangel in der Maske reduziert die Fähigkeit des Immunsystems sich gegen Infektionen zu wehren und kann sogar eine eventuelle Virenlast in der Nase erhöhen. (siehe Links unten).

DIE  ZIGARETTE  ALS  MASSENMÖRDER: WHO CARES?  

Tobacco mass murder

Gegen Rauchverbote hat sich die Politik (in Österreich und Deutschland)  30 Jahre lang gewehrt.

In der EU sterben jedes Jahr 700.000 Menschen an den Folgen des Rauchens.

In Österreich sind es ca. 14.000. (Vergleiche mit COVID-19: 645)

Jeder einzelne davon könnte noch leben, wenn Zigaretten verboten wären und chronische Krankheiten wie COPD, Gefäß- bzw. Herzkrankheiten und Krebs würden stark zurückgehen.

Österreich war jahrelang Spitzenreiter in der europäischen Raucher-Statistik, was die Zahl der gerauchten Zigaretten pro Tag betraf, aber vor allem beim Anteil der rauchenden 13-15-jährigen Mädchen, eine besondere Schande.

(Die Tabakindustrie war begeistert, weil die österreichischen Politiker ihre perfide PR-Kampagne voll unterstützten. Das wissen wir, weil ein großer Zivilprozess in den USA stattfand und dabei tausende Dokumente und „Strategiepapiere“ der Tabakkonzerne ans Licht kamen (die Konzerne wurden wegen einer „kriminellen Verschwörung“  verurteilt, auf Basis von Gesetzen (RICOH), die gegen das organisierte Verbrechen erlassen worden waren…)

THE VERDICT IS IN Tobacco organized Crime

Und alle Gesundheitsminister, die (mit dem Hinweis auf „Toleranz“) Rauchverbote jahrelang verhindert haben, waren von der ÖVP.

In dieser Zeit sind mehr als 100.000 Menschen durch  Tabakkonsum oder Passivrauchen  gestorben.

So viel zum Thema „Leben retten“ als  absurdes, politisches Theater. 

Quellen:

 

 

 

Corona Austria: Angst statt Analyse

Rot-weiß-Rot speechlessZum 75. Jahrestag der „Proklamation über die Selbständigkeit Österreichs“ am 27. April 1945 stand BK Kurz ganz alleine im Bundeskanzleramt vor der ORF-Kamera und hielt eine Rede für die „lieben Österreicher-Innen“, deren  Recht auf Selbstbestimmung bzw. deren Ausübung von Grundrechten seine Regierung  ohne viel Aufhebens außer Kraft gesetzt hat.

Als Begründung dafür wurde die enorme Gefährlichkeit des „Corona-Virus“ angegeben, dessen rasante Ausbreitung  „ohne entschlossenes Handeln“ der Regierung zu (einer Größenordnung von)  100.000 Toten in Österreich führen würde.

Am 30. März prophezeite  Kurz in der ZiB-2 sogar (melodramatisch):

Bald wird jeder von uns jemanden kennen, der an Corona gestorben ist

CoV Protokoll Spiel mit Angst

Seit 27. April wissen wir, dass in den Sitzungen des „Corona-Krisenstabs“  auch diskutiert wurde, wie man die Österreicher dazu bringen könne, diese massiven, staatlich angeordneten Rechtsverletzungen (Freiheitsbeschränkungen) zu akzeptieren.  Dazu musste manipulationstechnisch  „das Rad nicht neu erfunden“ werden:

Angst vor einer kollektiven Bedrohung hat sich über die Jahrhunderte als wirksamstes Mittel zur Verhaltenssteuerung erwiesen und ein unsichtbarer  „Feind“, der nur darauf lauert, uns zu vernichten, ist dafür bestens geeignet. Wenn man dann auch noch behauptet, (wie Kurz) „es gibt keine Alternative“, was kann der drangsalierte Bürger dann noch dagegen vorbringen?

Dass Kurz in diesem Kontext die „Angst vor einer Ansteckung oder dem Tod der Eltern oder Großeltern“ schürte, ist also nicht verwunderlich.  Diese Strategie sorgt ja nicht nur für Konformität und Gehorsam sondern auch dafür, dass die „Herde“ ihrem „Beschützer“ auch noch dankbar dafür ist, dass er ihr die Freiheit genommen hat (und „nebenbei“ auch noch die Wirtschaft an die Wand fährt).

5 Charité Ramona Kunze-Libnow als Oberin Martha

Oberin Martha“ aus der Charité …

GEGENSTIMME: Also bitte – diese Kritik ist doch völlig unangebracht!

Kurz und das Parlament wollten doch nur „Leben retten!“ Verhindern, dass zigtausenden Österreichern (im wahrsten Sinn des Wortes) „die Luft ausgeht“, sie also durch akute Atemnot (ARDS-verursacht durch eine virale Infektion) lebensbedrohlich erkranken und sterben.

Dass man in so einer „bedrohlichen“ Situation lieber zu viel als zu wenig unternimmt, ist doch nachvollziehbar. Die Schreckensmeldungen aus Italien (völlig überlastete Krankenhäuser, Intensivstationen und Bestattungsunternehmen) waren doch Grund genug, diese (tyrannischen) Maßnahmen zu ergreifen.  Schließlich hat es doch gewirkt!  Österreich steht doch „gut da“!

Statt 100.000 Toten haben wir tatsächlich  (bestätigt) 592, sonst angegeben 623. Also war das doch richtig mit den Ausgangssperren, „tracking-apps“ und den Strafen (auch wenn die ohne Rechtsgrundlage erfolgten – z.B. wegen „Treffen“ in der eigenen Wohnung)

Auf den ersten Blick erscheint diese Argumentation richtig, doch blickt man „hinter die Kulissen“, sieht es ganz anders aus. Schauen wir uns deshalb die wichtigsten Annahmen an, auf die sich die drakonischen und undemokratischen „Ermächtigungsgesetze“ stützen.

Anmerkung vorab:

Wie schludrig über diese Thematik „berichtet“ wird, zeigt sich schon daran, dass seit Wochen in den Medien vom „Corona-Virus“ gesprochen wird. Das macht aber wenig Sinn, denn es gibt hunderte Corona-Viren: z.B. eigene Varianten für Katzen, Hunde, Rinder, Schweine, Mäuse, Vögel, Fledermäuse usw. Alleine für Menschen gibt es sieben verschiedene Arten.

SARS-CoV-2 Merck

Das Virus heißt „SARS-CoV-2“, weil es (auf genetischer Ebene) eine ca. 80% ige Ähnlichkeit mit dem  „ersten“ SARS-CoV hat, der 2003 sein Unwesen trieb. (Warum diesmal  der Begriff „SARS“ vermieden werden soll, ist die Frage…)

Welche Annahmen könnte die Regierung als Begründung für ihr Handeln anführen?

ANNAHME 1: („ Better safe than sorry“)


Niemand konnte voraussehen, wie schnell und wie weit sich die Infektion wirklich in Österreich ausbreitet. Um „italienische Verhältnisse“ zu vermeiden, musste die schärfste Variante des „social distancing“ durchgesetzt werden – (Demokratie hin, Diktatur her…).


Stimmt das wirklich? Gab es keinerlei Daten oder Experten-Stimmen, die ein „Horror-Szenario“ (tausende Tote) als sehr unwahrscheinlich einstuften?

Doch die gab es durchaus, so z.B. durch die Quarantäne der „Diamond Princess“ einem monströsen Kreuzfahrt-Schiff mit über 2.000 Passagieren.

Diamond Princess Sciencenews

Am 20. Jänner legte die DP am Hafen von Yokohama in Japan ab. An Bord waren 3.711 Menschen  davon 2.666 Passagiere zwischen 69 und 73 Jahre alt.

Also  eine  einzige „Risikogruppe“ für COVID-19.

Diamond Princess SCoV

Fünf Tage später wurde bei einem Passagier in Hong Kong eine SARS- CoV-2-Infektion festgestellt. Am 3. Februar kehrte das Schiff nach Japan zurück, nachdem es  in drei verschiedenen Ländern (Häfen) angelegt hatte. Die japanischen Behörden wurden über den CV-Fall in Hong Kong unterrichtet und stellten das Schiff unter Quarantäne. Am 5. Februar durften die Passagiere ihre Kabinen nicht mehr verlassen, doch die Crew (über 1.000 Leute) musste weiter arbeiten. Alle, die Grippe-Symptome aufwiesen und deren enge Kontaktpersonen, wurden getestet. Wer positiv war, wurde in ein Krankenhaus gebracht. Später wurden die Tests auf fast alle Passagiere ausgeweitet, vor allem jene, die chronische Krankheiten hatten. Ende Februar wurden fast 1.000 Passagiere mit Flugzeugen in ihre Heimatländer transportiert und der Rest später auch. Laut dem amerikanischen CDC wurden

  • 712 (19,2%) Personen positiv getestet, davon 381 mit Symptomen. 9 davon starben.
  • Von 712 Infizierten starben also 9 Personen, also etwas mehr als 1%.
  • Für fast 99% war die Krankheit also nicht tödlich.
  • Bezogen auf alle Personen an Bord, bedeutet das ein Sterberisiko von 0,126% (also ca. für einen von Tausend).
  • Da diese Altersgruppe ein viel höheres Sterberisiko hat, kann die CFR für die allgemeine Bevölkerung als wesentlich niedriger eingestuft werden und man kommt somit in den Bereich der Grippe-Sterblichkeit. Je älter, desto größer das Risiko. (siehe Tabelle unten aus Italien – Quelle: ISS)

ISS CoV Risk age-adjusted

Wir haben hier also eine „High-Risk“-Group (älter als 65, sicher auch Diabetiker, Bluthochdruck, etc.), die 15 Tage auf engem Raum zusammen war, wo tausende Menschen die gleichen Gegenstände berühren, miteinander aßen, tanzten, soziale Kontakte hatten. Dann 10 Tage auf dem Schiff eingesperrt waren und von (wahrscheinlich) infiziertem Personal mit Essen versorgt wurden.

Trotzdem haben sich nur 19,2% „angesteckt“ und nur 9 Personen starben.  Daraus ist klar erkennbar, dass das Virus weder besonders infektiös noch besonders gefährlich ist.

Epidemiologen haben (unter Einbeziehung der DP-Daten) auch die CFR für China kalkuliert und kommen zu einer Zahl von 0,5%.  (Also  ein Sterberisiko: 5 von 1000).

Diamond Princess NATURE 26-3

Wenn es also zu einer dramatischen Häufung von schweren Fällen kommt (wie in Nord-Italien), dann muss es andere Risiko-Faktoren geben, die dabei eine wichtige Rolle spielen.

Es macht keinen Sinn, dass ein Virus in einem Land 10 x „gefährlicher“ ist, als in einem anderen (siehe dazu auch Dr. Wodarg).

1 Hospital Beds per 100T Statista

Dazu gehören z.B. der Zustand des Gesundheitssystems, die Zahl der Spitals- bzw. Intensivbetten pro 1000 Einwohner;

(s. z.B. Tabelle: Österreich und Deutschland haben mehr als doppelt so viel Betten per 1000 Einwohner als Italien und Spanien; in Nord-Italien arbeiten die Spitäler jeden Winter an der Kapazitätsgrenze – wegen der Luftverschmutzung,  der Grippe und der chronischen Atemwegserkrankungen: die neoliberalen „Reformen“ des Gesundheitsystems trugen auch zur Katastrophe bei…)

die Prävalenz chronischer Krankheiten in der Bevölkerung, die Altersstruktur, die ständige Einnahme von Medikamenten; Umweltfaktoren, die die Gesundheit (schleichend) schädigen; Antibiotika-Resistenzen, Auto-Immun-Krankheiten und andere (unsichtbare) Störungen des Immunsystems, z.B. durch Elektro-Pollution (gepulste Mikrowellen-Strahlung rund um die Uhr durch Mobilfunkantennen, WLAN, etc.).

2 Hospital beds per 100T StatistaIn Italien ist auch die Zahl der „nosokomialen Infektionen“ (im Krankenhaus mit Erregern angesteckt) viermal höher als in Deutschland (in Spanien doppelt so hoch) und auch die Antibiotika-Resistenzen sind bei den Italienern höher.

  • Entscheidend für die Folgen einer echten „Pandemie“ ist nicht, wie viele Leute infiziert werden, sondern wie der Zustand des Immunsystems in der Bevölkerung ist.
  • Ein gut funktionierendes Immunsystem wird mit jedem Virus fertig, aber uns wird ständig suggeriert, dass wir völlig hilflos einem „Pandemie-Virus“ ausgeliefert seien, bis es eine Impfung dagegen gibt – eine Lüge, die nur jemand glaubt, der keine Ahnung von Biologie hat. 
  • (Mehr über die  evolutionäre Symbiose zwischen Viren und Menschen weiter unten)

 ANNAHME 2:  („Science-Based Decision-Making“)


Aufgrund der Daten aus anderen Ländern und den mathematischen „Modellen“ zur Ausbreitung der Infektion musste die österreichische Regierung davon ausgehen, dass nur pauschale Ausgangssperren (also die ganze Bevölkerung unter Kuratel stellen) und radikale Eingriffe in die Geschäftstätigkeit den epidemiologischen „Super-Gau“ verhindern.


Auch diese Annahme steht auf wackeligen Beinen, denn diese „Modelle“ sind in den meisten Fällen, nicht „das Papier wert, auf dem sie ausgedruckt werden“. Warum? Weil man vielfältige soziale Beziehungen und menschliches Verhalten nicht durch diese primitiven Modelle  (mathematische Formeln) abbilden kann   und schon gar nicht, enorm komplexe, biologische Wirkungskaskaden und Feedback-Schleifen.

1 Ferguson model SWE 2

(Was ist das denn? Mit dieser beeindruckenden Formel wird berechnet, wie schnell sich ein Virus in der „Community“ ausbreitet … alles klar?)

Mit anderen Worten:

Das echte Leben kann nicht mit simplifizierten Zahlen-Modellen „vorhergesagt“ werden, aber das begreifen diese Zahlen-Autisten eben nicht. Im Fall von „COVID-19“ steht hier eine Person im Rampenlicht, die man für diesen Irrsinn zur Rechenschaft ziehen müsste:

Pandemic Models vs Reality

Dr. Neil FERGUSON vom Imperial College in London (Professor für “mathematische Biologie” ?)

Welche Kompetenz hat Ferguson im Hinblick auf Biologie bzw. Medizin, also  in Bezug auf „Lebenswissenschaften“? Keine.

Er machte seinen „Doktor“ (PhD) in theoretischer Physik an der Universität in Oxford im Jahr 1994. Dazu lesen wir bei Wikipedia u.a.:

Bei der Entwicklung eines Modells wird grundsätzlich die Wirklichkeit idealisiert; man konzentriert sich zunächst nur auf ein vereinfachtes Bild, um dessen Aspekte zu überblicken und zu erforschen. Nachdem das Modell für diese Bedingungen ausgereift ist, wird es weiter verallgemeinert

Merke: Mathematische Modelle haben praktisch alle einen eingebauten, schwerwiegenden Fehler:

Sie sind eine unzulässige Vereinfachung einer komplexen Realität. Diese Modelle sind nicht dafür geeignet, die  vielfältigen Beziehungsgeflechte in Systemen der realen Welt abzubilden. So finden wir auch folgendes bei Wikipedia zum Thema „Mathematische Modellierung der Epidemiologie“, (Überschrift:  Annahmen)

„Es wird eine homogene Mischung der Bevölkerung vorausgesetzt. Das heißt, dass die untersuchten Individuen Kontakte zufällig knüpfen und sich nicht überwiegend auf eine kleinere Gruppe beschränken. Diese Voraussetzung ist selten gerechtfertigt, sie ist jedoch zur Vereinfachung der Mathematik notwendig.“

Die „Vereinfachung der Mathematik“ bedeutet häufig, dass auf Basis falscher Annahmen Schlüsse gezogen werden, die dann als Entscheidungsgrundlage für die Politik der realen Welt  dienen und davon gibt es bei dieser „Modell-Rechnung“ genug.

Hier noch ein Beispiel um die Absurdität der „Annahmen“ zu verdeutlichen:  Im Text-Ausschnitt unten geht es um die Berechnung der „Reise-Häufigkeit“ von Menschen, die nach Alter gewichtet wird und zu folgendem Ergebnis kommt:

  • Kinder zwischen 5 -10 Jahren sind genau so viel unterwegs wie Menschen über 75
  • Kinder zwischen 10-15 bewegen sich gleich oft wie Menschen zw. 70-75
  • Oder doch nicht? (Einmal ist der Wert 0,5, ein anderes Mal 0,75…)
  • Alle zwischen 20 und 65 Jahren bewegen sich gleich viel …

travel rates CoV ICM- SWE

So wird das individuelle Verhalten von Menschen „homogenisiert“ …(das ist Unfug..)

Zur “Vorhersage” der Folgen einer COVID-19  Pandemie im Jahr 2020 benutzte Ferguson ein mathematisches Modell, das er vor 15 Jahren konstruiert hatte.  Ferguson ist 2008 Mitbegründer des MRC “Centre for Global Infectious Disease Analysis” am Imperial College, das als „führende“ Berater-Institution  für staatliche Gesundheitsbehörden gilt.

Er hat also schon viel Erfahrung mit der „Modellierung“ von Epidemien aber sind seine Modelle wirklich geeignet, deren Folgen vorherzusagen?  Seine Bilanz sieht in dieser Hinsicht sehr düster aus:

  • 2001: Ferguson überzeugt Premierminister Tony Blair davon, dass 6 Millionen (!) britische Rinder getötet werden müssen, um eine Ausbreitung der „Maul-u. Klauenseuche“ zu unterbinden. Auch Rinder auf Nachbar-Höfen, die keine Krankheitssymptome und nie mit den infizierten Herden Kontakt hatten. Das kostete Milliarden und trieb selbst hartgesottenen englischen Landwirten die Tränen in die Augen;
  • 2002: Ferguson „berechnet“, dass bis zu 150.000 Briten an der Creutzfeldt-Jakob Krankheit sterben könnten, wenn sich der „Rinderwahn“ auch auf Schafe ausdehnt (000 sah er als wahrscheinlich). Wirkliche Zahl der Opfer: ca. 180
  • 2005: Ferguson warnt davor, dass ca. 65.000 Briten durch die „Vogelgrippe“ (H5 N1 Virus) sterben könnten. Es waren weniger als 500.
  • 2009: Diesmal ist es die „Schweinegrippe“ (H1 N1 Virus), die alleine in England mehr als 60.000 Tote fordern könne, so Ferguson. Wirkliche Zahl: 457
  • 2020: Ferguson malt erneut „den Teufel an die Wand“: Wegen COVID-19 könnten mehr als 500.000 Briten sterben – wenn nichts getan wird (was völlig absurd ist). Später korrigiert er diese Zahl (s. unten) ….

Die (nicht „peer-reviewed“) Studie des Imperial College– mit diesen Horrorzahlen – wird in den Medien amplifiziert und löst bei unseren Politikern natürlich Panik aus. Doch sie hörte sich zunächst ganz vernünftig an:

„Wir folgern (aus unseren Modellen), dass optimale Maßnahmen („Haus-Arrest“ von Verdachtsfällen und deren Angehörigen und die soziale Abschottung der Älteren / am meisten Gefährdeten) den medizinischen Behandlungsaufwand um zwei Drittel und die Todesfälle um die Hälfte reduzieren könnten“

Doch dann kommt der „Schocker“:

„Trotzdem würde auch diese gemilderte Form der Epidemie wahrscheinlich hunderttausende von Toten fordern und die medizinische Versorgung (vor allem in Intensivstationen) völlig überfordern. Deshalb bleibt für Länder, die dazu in der Lage sind, nur die Unterdrückung als bevorzugte politische Option“

Die „Unterdrückung“ bedeutet daher die  staatliche Bevormundung und  Kasernierung der gesamten Bevölkerung eines Landes, Schließen von Schulen, Universitäten, Geschäften, Restaurants, Cafés, Sporteinrichtungen, Hotels, Baustellen, etc.  Die Suggestion: Jeder soziale Kontakt ist „gefährlich“ und muss vermieden werden.

Ferguson CoV suppression - ICU demand

Die Überlastung der Intensivstationen „vorhergesagt“ von Ferguson & Co. N.B. die grüne Kurve (lockdown) is genauso hoch wie die schwarze (do nothing)

Auf den Punkt gebracht:  Die Aushöhlung des sozialen Lebens einer Gesellschaft, das Schüren von Angst und Feindseligkeit, die Inszenierung eines psychologischen Ausnahmezustands zur Rechtfertigung totalitärer Maßnahmen, die gleichzeitig die Wirtschaft ruinieren.

Das alles wird mit der Bekämpfung einer „globalen Gesundheitsbedrohung“ legitimiert, während weiterhin hunderte krebserregende Chemikalien,  Pestizide u.a. Umweltgifte, Atomkraftwerke, Tabakrauch, etc. jedes Jahr tausende Menschen das Leben kosten, was keinem Politiker schlaflose Nächte bereitet.

Es kommt aber noch schlimmer:

Dieses „intensive Interventions-Paket“ müsse aber so lange durchgezogen werden, bis ein Impfstoff vorhanden sei und dass kann 18 Monate und länger dauern. Denn „wir sagen vorher“, dass die Übertragungsrate sofort wieder hochgehen wird, wenn die Maßnahmen gelockert werden.

Zwar erwähnen die Autoren, dass diese “Unterdrückung“  enorme  soziale und wirtschaftliche Kosten verursacht, die ihrerseits einen negativen Effekt auf die Gesundheit und das Wohlbefinden  haben können, doch der Zweck heiligt dann doch die Mittel

Leicht ermittelbare Daten“ ermöglichen so  die Schätzung der Basis-Reproduktionszahl (R0), um die sich ja alles dreht (sie muss, nach der Theorie, kleiner als 1 werden, damit eine exponentielle Ausbreitung der Krankheit gestoppt wird (die  Rolle des Immunsystems bzw. der Immunstatus u. Gesundheitszustand des Einzelnen, sowie seine Lebensumstände spielen in diesem „Modell“  keine Rolle.

DIE REALITÄT

Die „Annahmen“ von Ferguson & Co. sind unhaltbar und der Witz dabei ist, dass er inzwischen selbst heftig zurückgerudert ist:

REVISION 1:  Nur 11 Tage nach der Publikation der Studie hat er seine „Schätzung“ der Reproduktionszahl korrigiert.  Was  erfahrende  Epidemiologen von Anfang an kritisiert hatten (dass die wirkliche Zahl der Infizierten in Europa viel höher sei  und deshalb die CFR (das Sterberisiko) viel niedriger), hat Ferguson jetzt auch eingeräumt. Allerdings führt er das auf eine höhere Ausbreitungsgeschwindigkeit zurück (R0 > 3) und will damit sagen, dass die  drakonische Überwachung des  „social distancing“  in England dadurch noch wichtiger geworden sei.

„.. actually adds more evidence to support the more intensive social distancing measures applied this week, because the higher the reproduction number is, the more intensive the controls need to be to achieve suppression of the epidemic.“

Die von ihm “errechnete” CFR von 0,9% ist also aus dieser Sicht zu hoch und basiert auf falschen Zahlen.  Die veröffentlichte CFR in England ist aber noch viel höher und ebenso falsch, weil sie ja die Dunkelziffer der infizierten (ohne Krankheitssymptome) nicht berücksichtigt. (S. Dr. Knut Wittkowski, Prof. Ioannidis u. Dr. Erickson – alle USA)

Während Ferguson von einer Infektionsrate von 5% ausgeht, haben andere Wissenschaftler aus Oxford das 10-fache kalkuliert: Demnach wäre also die Hälfte der Briten bereits infiziert und die CFR wäre  bei 2 von 100.000)

UK 50 pc infected

REVISION 2:


Vor einem Parlamentsausschuss sagte Ferguson Ende März, dass seine „projections“ bezüglich der Auslastung von Intensivbetten sich geändert hätten. Der Höhepunkt der Belastung von ICUs sei jetzt nicht mehr im November/Dezember zu erwarten, sondern schon Mitte April.  Er betonte, das zentrale Anliegen der „Unterdrückungs-Strategie“ sei ja, eine Spitalskrise  (durch Überlastung) zu verhindern.

REVISION 3:   “We clearly cannot lock down the country for a year

Die „notwendige“ Dauer der extremen „Lock-down“-Maßnahmen wurde ebenfalls revidiert:  Jetzt ist nicht mehr die Rede von „fünf Monaten oder länger“ also bis eine Impfstoffproduktion in großen Mengen möglich ist (mindestens 18 Monate) und Ferguson hat anscheinend begriffen, dass diese „policy“ nur in einer wirtschaftlichen und sozialen Katastrophe enden kann.

Doch seine Vorschläge, wie die britische Regierung die Wirtschaft wieder ankurbeln könne, lassen alle Hoffnung fahren, er habe etwas dazugelernt.

Massenweise Tests und „contact-tracing“ ist alles, was ihm dazu einfällt und natürlich bezieht er sich auf das „Modell“ Süd-Korea, das natürlich nicht  1:1 auf Großbritannien übertragbar ist. (In der autistischen Welt der Mathematiker gibt es aber keinen Unterschied zwischen 10 Millionen Koreanern [Ausbruch in einer christlichen Sekte mit vielen jungen Leuten] und 10 Millionen Briten)

Auf Influenza-Viren, die genug „tödliches Potential“ besitzen und jedes Jahr wieder „zuschlagen“, wird aber auch nicht massenweise getestet, sondern nur wöchentlich Stichproben gemacht, die dann extrapoliert – also auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet werden.

REVISION 4: We don’t know what the level of EXCESS deaths will be in this epidemic,“

Ferguson räumte schließlich ein, dass niemand wisse, wie gefährlich COVID-19 wirklich sei, als er sagte:

Wie viele der  COVID-19 „Todesfälle“ wären ohnehin gestorben? Es könnte die Hälfte oder sogar zwei Drittel sein, weil es in erster Linie Menschen trifft, die entweder an ihrem Lebensende stehen oder einen schlechten Gesundheitszustand haben.“

Damit bestätigt er das, was die kritischen Expertenstimmen (Wodarg, Köhnlein, Bhakti, Püschl, Ioannidis u.a.) von Anfang an gesagt haben:

Die verfassungswidrige Ergreifung diktatorischer  Maßnahmen durch die Politik erfolgte NICHT auf wissenschaftlicher Grundlage, sondern auf der Basis von Angst, ideologischer Verblendung, Korruption (Gates & Co) und Ignoranz unserer Politiker.

ANNAHME 3: 


Appelle an die Vernunft  und  Eigenverantwortung der Österreicher (wie in Schweden praktiziert) reichen nicht aus, um das gewünschte Verhalten zu erreichen. Also muss es (neben dem Schüren von Angst) durch schnell durchgepeitschte Gesetze und Erlässe, – unter Strafandrohung – erzwungen werden.


Die  angeblich sanitären „Ermächtigungsgesetze“ wurden dann auch noch durch verbale Aussagen der verantwortliche Politiker überboten, für die es keine Rechtsgrundlage gab.

Dass BK  Kurz eine Neigung zum autoritären Handeln hat, ist nicht neu, dass aber die Grünen ohne Skrupel bei dieser verfassungswidrigen Tyrannei mitmachen, zeigt, wie tief sie (moralisch) gesunken sind.

Dazu berichtete  z.B. der ORF/Ö1 am 28. April im Mittagsjournal

ORF Ö1 28-4 VerfJurist kritisiert Regierung SCov

Der Beitrag beginnt mit einem Audio-Clip von Minister Anschober, in dem dieser „bestätigt“, dass auch „in privaten Räumen keine Treffen erlaubt“ seien, „das sagen auch unsere VO und entsprechenden Erlässe“.

Doch der Verfassungsjurist Heinz Mayer (am Telefon) bestätigt, dass diese unglaubliche Anmaßung von Anschober (Eingriff in die Unverletzbarkeit der Wohnung und Privatsphäre der Österreicher) keineswegs rechtlich gedeckt sei.

M: Nein, (diese Aussage)  war nicht richtig. Die Verordnung (Verbot des Betretens öffentlicher Räume, hat nicht für Privaträume gegolten.

ORF: Heißt das, man hat ein Verbot samt Strafen suggeriert?

M:  „Es ist leider vorgekommen, dass Politiker Inhalte kommuniziert haben, die in den VO nicht vorgesehen waren. Z.B. hat der Vizekanzler gesagt, man darf keine langen Radtouren machen, man darf nur kurz laufen gehen. Davon war in diesen VO keine Rede und ich glaube, dass das auch die Exekutive vor schwierige Probleme gestellt hat. (…keine Juristen..] und die sind dann manchmal zu harsch eingeschritten. Die Kommunikation hat mit dem Norminhalt oft nicht –ah – Schritt gehalten.“

Das ist eine sehr vornehme, quasi diplomatische Umschreibung eines inakzeptablen Verhaltens von Politikern, die das Volk wie unmündige Kinder bevormunden und Macht ausüben, für die es keine rechtmäßige Grundlage gibt.

Herr Mayer deutet allerdings an, dass der Erlass von „ Regeln für das Verhalten in Privaträumen“ zwar ein „massiver Grundrechtseingriff“ sei, dieser aber „möglicherweise zulässig“ gewesen wäre, wenn die „Verhältnismäßigkeit“ gegeben ist „also notwendig um das betreffende Ziel zu erreichen“. Diese „Notwendigkeit“ ist aber keineswegs bewiesen.

Dass „alle Beteiligten ziemlich gestresst“ waren,  (wie Mayer anmerkt), kann wohl kaum als Rechtfertigung für diese Grundrechts-Verstöße akzeptiert werden.  Dann geht es um die Strafen, die zu Ostern verhängt wurden:

ORF: Bleiben wir bei Strafmandaten und Anzeigen. Da hat Innenminister Nehammer nach dem Osterwochenende folgendes erklärt:

(Audio-Clip) ..“weil auch die Exekutive darauf geachtet hat, dass die Ausgangsbeschränkungen eingehalten werden, der Sicherheitsabstand,  dass das, was den Menschen so viel abverlangt, zu Ostern (so eine besondere Zeit) keine Freunde, Eltern, Verwandten nicht treffen zu können, dass das auch tatsächlich passiert. Es wurden über 2.000 Anzeigen (wie sagt man) … ausgeführt und vollzogen, Es wurden 380 Organstrafmandate ausgestellt“ (cut-off)

ORF: Herr Mayer, Strafen und Anzeigen, die sich auf Treffen im privaten Bereich beziehen, sind also ebenso hinfällig.

M:  (Pause). Na ja, das ist ja typisch. Es wird strenger kommuniziert, als geregelt. Ah … ja, die Leute werden sich ja wehren dagegen, nehme ich an.

ORF: Können Sie auch, also das Recht wird auf ihrer Seite …

M: Ja, selbstverständlich, ja klar.

Und – wehren sich die Österreicher? Oder lassen sie sich weiterhin alles gefallen, auch wenn es dafür keine seriöse, medizinische Begründung gibt?

ANNAHME 4:


Die Pflicht zum Tragen von Schutzmasken beim Einkaufen und die permanente Desinfizierung von Gebrauchsgegenständen (z.B. Einkaufswagen)  sind ein wesentlicher Beitrag zum Gesundheitsschutz.


Op MaskenDafür gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis, selbst das Robert-Koch-Institut weist darauf hin und Prof. Dr. Sucharit Bhakdi  (ein angesehener Experte für Mikrobiologie und Hygiene, der tausende Ärzte ausgebildet hat) spricht es noch deutlicher aus:  (siehe Video-Links ganz unten)

Bei gesunden Menschen macht das Tragen von Schutzmasken keinen Sinn. Es ist geradezu lächerlich…“

  • Die Maske soll eine Tröpfchen-Infektion verhindern, die gibt es aber nur, wenn jemand (der krank ist) niest oder hustet und zwar direkt ins Gesicht eines anderen Menschen.
  • Das tut aber niemand, schon gar nicht beim Einkaufen, wo man ja mit den anderen Kunden keinen direkten Kontakt hat.
  • Außerdem haben Viren weder Beine noch Flügel, sie können sich absolut nicht bewegen; sie leben ja auch nicht, wenn sie keinen „Wirt“ haben;  Es reicht also aus, Abstand zu halten, das Tragen der Maske  ist völlig überflüssig und behindert das freie Atmen. Dazu kommt noch, dass die Maske selbst zu einer „Bakterienschleuder“ wird, vor allem wenn sie stundenlang getragen und währenddessen viel gesprochen wird.
  • Der SARS-CoV-2 ist ca. 125 Nanometer klein. Ein Nano-Meter ist ein 1.000.000stel von einem Millimeter (oder ein Milliardstel von einem Meter, also 109 m). Wieso sollte sich dieser unvorstellbar winzige Kerl von einer Maske abhalten lassen?
  • Das fragt sich auch Herr Montgomery und betont „im Stoff konzentriert sich das Virus“ und da man gezwungen ist, sich deshalb immer wieder ins Gesicht zu greifen, erhöht sich sogar eine eventuelle Infektionsgefahr.

Montgomery Maskenpflicht BS

Und schließlich hat auch der mutige HNO-Arzt Dr. Bodo Schiffmann einen wichtigen Punkt vorgebracht: (siehe Video-Links am Ende)

„ Es gibt keinen medizinischen Grund für die Maskenpflicht am Ende einer Pandemie.“    

Genau – und damit kommen wir zu

 ANNAHME 5: 


Der Kontakt mit dem Virus (also mit einer infizierten Person) muss bei möglichst vielen Menschen unbedingt verhindert werden, weil sonst so viele schwere COVID-19 Fälle drohen, dass die Spitäler überlastet werden.


Dazu muss man zunächst festhalten, dass die Grundlage für diese Annahme auf einem völlig falschen Bild von Viren beruht. Ich zitiere dazu Frau Professor Dr. Karin Mölling, die ihr  ganzes Berufsleben  mit der Erforschung von Viren verbracht hat:

gut-microbiome

Es gibt mehr Viren als Sterne am Himmel: 10-33  (also eine Zahl mit 33 Nullen!).

Wir sind die Eindringlinge in die Welt der Mikroorganismen, nicht umgekehrt! Eine gigantische Zahl an Mikroorganismen, Bakterien, Viren und Pilzen gibt es in uns und um uns herum. Bakterien und Viren bevölkern unseren Darm in gewaltigen Mengen, ohne Krankheiten zu verursachen. Im Gegenteil, Mikroorganismen ermöglichen erst die Verdauung diverser Nahrungsmittel. Sie besiedeln nicht nur unseren Darm, sondern auch die Außenfläche unseres Körpers sowie unsere Umwelt.

„In diesem Ökosystem herrscht kein permanenter Krieg, kein Wettrüsten, sondern eine Balance, eine Koevolution, die zu Anpassungen geführt hat.

Doch wehe, wenn äußere Einflüsse die Balance zerstören. Meistens ist der Mensch selbst der Verursacher – dann entstehen Krankheiten. Viren und Bakterien sind „Opportunisten“, sie sind Nutznießer von ungewöhnlichen Situationen, von Schwächen des Wirts.

Genauso ist es. Es gibt keine „Killer-Viren“ (höchstens, wenn sie in einem Labor durch  Gentechnik erzeugt werden!), sondern Lebens-Umstände, die es Viren und Bakterien erleichtern, sich „breit zu machen“. So ist es nicht überraschend, dass in Kriegsgebieten  Seuchen ausbrechen, weil dort die Menschen in einer enormen Stresssituation leben (Hunger, Vertreibung, ständige Angst, mangelnde Hygiene usw.), Aktuelles, trauriges Beispiel eine gigantische Cholera-Epidemie im Yemen (um die sich aber hier niemand schert…).

Bei uns, in den „reichen“ Industrieländern kommen andere Risikofaktoren ins Spiel:

Fehlernährung (Übergewicht, Nährstoffmangel), Rauchen und Alkohol, chronische „Zivilisationskrankheiten“ wie Bluthochdruck, Gefäß-/Herzerkrankungen, metabolische Störungen wie Diabetes und Darmerkrankungen, immer häufiger Auto-Immunkrankheiten und Allergien, etc.

Menschen, die ständig Medikamente einnehmen, haben früher oder später als „Nebenwirkung“ Organ-Schäden, über die aber niemand spricht.

Pneumotox online

Es gibt mutige Ärzte in Frankreich, die eine Datenbank ins Internet gestellt haben, wo die relevanten Medikamente und deren Schäden registriert sind. Dort findet man z.B.  häufig verordnete Blutdrucksenker (ACE-Hemmer), die langfristig schwere Lungenschäden auslösen können und noch dazu für COVID-19 ein „Empfangskomitee“ bilden, weil sie dem Virus (der an das komplementäre ACE-2 Protein andockt) quasi den Eintritt in die Zellen erleichtern.

Viele der  (alten) gestorbenen Patienten in  Nord-Italien nahmen diese Medikamente jahrelang ein und hatten deshalb ein viel größeres Risiko bei einer Virusinfektion, die für andere wenig gefährlich ist.

Herr Dr. Wodarg hat auch noch darauf hingewiesen, dass ein bestimmter Enzym-Defekt (G6-PD), (der in Mittelmeerländern bzw. bei Menschen aus Ländern, wo Malaria auftritt, häufig vorkommt),  das Risiko für COVID-19 (bzw. Infektionen mit bekannten Corona-Viren) weiter stark erhöht.

G6 PD def enhances CoV infection 2008

Damit ist ein weiterer Risikofaktor für die Häufung von schweren Fällen in den USA zu berücksichtigen, wobei die Mehrheit der Betroffenen „Afro-Amerikaner“  sind; Dass diese Menschen akute Atemnot bekommen (ARDS) ist kein Wunder, denn durch die Infektion (der durch die Gen-Veränderung bedingte Sauerstoff-Mangel der Zellen erleichtert es den Viren, sich zu vermehren) oder die Behandlung mit Chloroquin kann eine hämolytische Krise entstehen (Sterben der roten Blutkörperchen, die den Sauerstoff transportieren).  Werden diese Leute intubiert (mit Gewalt unter Druck beatmet), sterben sie, wie ein New Yorker Arzt (Dr. Kyle-Sidell) voller Entsetzen feststellen musste.

Wer also anfängt „zu graben“, stellt fest, dass die Gefährlichkeit des Virus völlig überzogen dargestellt wurde, indem man wichtige Risikofaktoren einfach ignoriert hat.


Aber kommen wir zurück nach Österreich:

  • Gab es hier wirklich eine reale Gefahr, dass „zigtausende sterben“? (Nein)
  • Und seit wann war erkennbar, dass der „Peak“ (größte Zunahme) bereits überschritten ist? (Seit Ende März)

Was sehen wir hier?  (ein Excel- Diagramm, basierend auf  „open-data“ offiziellen Sterbe-Daten des Sozialministeriums)

Covid 19 mort stats Austria 30-4

  • Die täglichen Todesfälle zwischen 12.März und 30. April – Einzelwerte unten- rot; (Meldedatum = Todesdatum?)
  • Die Todesfälle pro Woche („Bergspitzen“-rot), z.B. 88, 106, 119, 92 …)
  • Die Veränderungsrate pro Woche (grün) 11 – 3,5 – 2,25 – 1,2 – 1,12 – 0,77 – 0,72 – 0,52 nimmt ständig ab…
  • Die Zahl der Toten kumuliert (unten schwarz) z.B. 557 (30.4.)
  • Tages-Datum (ganz unten schwarz)

Hier wird ersichtlich, dass von einer „exponentiellen Steigerung“ keine Rede sein kann. Die Kurve flacht bereits Ende März ab und ab dem 11. 4. Wird der „downward-trend“ noch deutlicher.  Auch ein  Experte für solche Statistiken, Herr Dr. Knut Wittkowski bestätigt das.

CoV Daten 12-5-20

Wir haben per 12.5. laut Angaben des Sozialministeriums 623 „Todesfälle“ für COVID-19.  Korrekterweise müsste hier natürlich auch der Zeitraum angegeben werden, auf den sich diese Sterbezahlen beziehen. Der erste Todesfall wurde am 12. März gemeldet.

  • Von 12. März bis 12. Mai 2020 sind also 623 Österreicher an COVID-19 gestorben.
  • Nicht wirklich … denn wie man auf der Website des Sozialministeriums nachlesen kann:

Austria maybe COVID-19 deaths

Dass diese Vorgehensweise mit seriöser Epidemiologie bzw. Virologie  nichts zu tun hat,  ist offensichtlich und die Pathologen in Österreich müssten eigentlich scharf dagegen protestieren. In Deutschland tut das zumindest einer: Professor Dr. Püschl in Hamburg.

Prof Püschl CoV nicht Todesursache

 Dieses Virus beeinflusst in einer völlig überzogenen Weise unser Leben. Das steht in keinem Verhältnis zu der Gefahr, die vom Virus ausgeht“, sagt der renommierte Rechtsmediziner. „Ich bin überzeugt, dass sich die Corona-Sterblichkeit nicht mal als Peak in der Jahressterblichkeit bemerkbar machen wird.“  (Die Welt – Link auf Bild)

Püschl chron Krankheiten nicht CoV

Da kann man nur zustimmen und ein Vergleich mit dem Influenza-Monitoring in Österreich  (Überwachung der jährlichen Grippewelle durch die AGES und das Zentrum für Virologie der Med-Uni Wien) zeigt auch warum:  (Tabellen-Ausschnitt):

est Flu deaths Austria 2015-2010

Die Zahl der an Grippe verstorbenen Österreicher in der letzten Saison wird auf 1.373 geschätzt. Das übliche Verfahren dazu ist, dass jede Woche Stichproben gemacht werden, also Abstriche, die dann auf Influenza-Viren getestet werden. Wie das genau passiert, kann man hier nachlesen. Wir haben also ein 3-stufiges Verfahren:

Klinisches Bild einer Atemwegsinfektion – Abstrich/PCR-Test  –  Nachweis durch Virenkultur in Zellen (bei COVID-19 nicht!)

influenza KW 7 2020 AustriaDie nachgewiesenen Infektionen werden dann auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet. (Genauso hätte man auch mit SARS-CoV-2 verfahren müssen…)

Für die heurige Grippesaison wurde die Zahl der Opfer auf 643 geschätzt. Doch etwas stimmt hier nicht: Man hörte in der Woche 7 (10.-17.Feb) auf, anstatt wie üblich, bis Woche 20 weiterzumachen.  Doch in der KW 7 war die Grippewelle noch lange nicht vorbei, wie man auf der Virologie-Seite der Med-Uni Wien nachlesen kann und auf diesem Diagramm noch deutlicher sieht:

Influenza Austria per 100T 2017-2020

Wir sehen an der schwarzen Kurve, dass die Grippe-Welle 2019/20 viel schlimmer war, als in den beiden vergangenen (gelb und grün) Jahren. Pro 100.000 Einwohner mehr als 2.300 Erkrankungen (vergleichbar mit dem „Corona-Peak“ in Landeck/Tirol) und dann hört man mit der Statistik auf???

Auf der AGES-Website findet man folgende Erläuterung zur Grippe-Toten-Statistik und die Tabelle, aus der der o.a. Ausschnitt stammt:

AGES Influenza Mortality Austria

(Obwohl Influenza-Viren eigentlich gefährlicher sind als Corona-Viren, wird hier also nicht alles und jeder „getestet“ und dann die große Panik ausgerufen …)

Wir haben also dementsprechend 643 Grippe-Tote und 623  (scheinbare) „COVID-19“ Tote. Hätte man die Grippe-Statistik nicht unterbrochen, wäre die Zahl wahrscheinlich auf das Zwei-bis Dreifache gestiegen, angesichts der starken (hochgerechneten) Ausbreitung, die man auf der Graphik oben sieht.

Higher Cov Risk after Flu vaccCOVID-19 hat es also nicht einmal annähernd geschafft, die Grippe-Mortalität zu erreichen, und man muss sich fragen, wie viele seiner „Opfer“ von anderen Viren heimgesucht wurden, nach denen niemand gesucht hat. Und wer weiß, dass eine Grippe-Impfung das Risiko für eine Corona-Viren-Infektion erhöht? (Das bestätigt, was Herr Dr. Wodarg gesagt hat: Wenn eine  Viren-Art (z.B. Influenza A) durch Impfung dezimiert ist, wird eine andere „auf dem Spielfeld“ dafür stärker…)

Zur Bewertung der „Gefährlichkeit“ muss man sich noch die Statistik der Med-Uni Wien (Virologie-Zentrum) zum Thema SARS-CoV-2 anschauen (nach der o.a. Stichproben-Methodik) und dann sieht man das gleiche wie in Deutschland und fragt sich:

WTF is going on here?

MUV sentinel KW 18- SCoV ZERO

  • Seit KW 12 (16.3> )gibt es keine Zunahme bei den positiven Tests; KW 13-15 ziemlich konstant (9-10)
  • KW 16: auf die Hälfte reduziert, seit KW 18: kein einziger positiver Test
  • Von 1752 Abstrichen waren ganze 62 positiv. Das sind 3,53%.
  • In der Steiermark wurde aber viel mehr getestet als im Rest von Österreich: 450 Proben von 1752, das sind 25%.
  • Nimmt man diesen „Outlier“ heraus, waren von 1302 Abstrichen 29 positiv also 2,22%.
  • Frage: Wo ist hier die „Corona“-Epidemie geblieben?

Wir sehen hier die gleiche „Fata Corona“ wie in Deutschland: Die wochenlang gemeldeten „Neu-Infektionen“ sind in erster Linie die Folge der massiven Ausweitung der Tests, nicht einer echten Epidemie.

Kuhbandner heise

Wie hier mit Zahlen etwas suggeriert wird, was es in der Realität so nicht gibt, sieht man auch hier:

Es wird immer nur die Gesamtzahl der Tests veröffentlicht:

  • die bisher durchgeführt wurden (Test-Zahl = Personenzahl?)
  • die bisher positiv waren

Daraus ergibt sich ein Prozentsatz, aus dem die Infektionshäufigkeit abgeleitet werden kann. Derzeit liegt dieser Wert bei 4,82%.

Doch wenn man dieses Verhältnis von den aktuellen Testergebnissen berechnet, kommt ein viel niedrigerer Wert heraus: 0,27%.

% Pos SCoV- Test AUT 12-05

Und damit bestätigt sich das, was auch die Sentinel-Proben der Med-Uni Wien ergeben haben:

The „Big Corona-Scare-Show“ is over.  

Es gibt keinen wissenschaftlich abgesicherten Grund (mehr), das Tragen eines Mundschutzes beim Einkaufen, beim Friseur, in der Gastronomie (beim Personal!) vorzuschreiben. Dieses absurde Sanitär-Theater muss  ein Ende haben.

Unser Immunsystem muss sich mit einem Erreger auseinandersetzen, damit es stärker werden kann. Dazu ist der Kontakt mit Infizierten notwendig, denn wer sich „versteckt“, kann keine Immunität entwickeln. (Siehe dazu die Zitate unten)

Das letzte Wort sollen die mutigen, aufrichtigen Ärzte haben, die sich nicht vom Konformitäts-Zwang einen Maulkorb verpassen ließen:


Die besten Videos dazu:

https://www.youtube.com/watch?v=7UZswl1BHG0

15 – Expertengespräch Covid-19. Prof. Püschel, Prof Bhakti, Dr. Petersohn, Dr. Völz  (bvmw.de)

Zitate daraus:

Dr. PÜSCHL

  • Die beste Medizin gegen COVID-19 ist unser IMMUNSYSTEM, es muss Gelegenheit haben, sich mit der Krankheit auseinanderzusetzen“ ,
  • Bilder aus anderen Ländern sind NICHT repräsentativ für diese Krankheit; es ist keine lebensbedrohliche Krankheit; es gibt viele andere Lebensrisiken, die viel schlimmer sind

Prof.Dr. BHAKDI:

  • Wie kann eine gebildete Gesellschaft sich so an der Nase herumführen lassen? (45:00) Das einzige, was ich noch einsehen würde (neben Hände waschen) Maske tragen ist  sinnvoll, wenn man selbst hustet und niest – ein gesunder Mensch braucht sie nicht!

Welche Maßnahmen halten Sie denn für sinnvoll?  Wie schützen Sie sich?

  • GAR NICHT. Warum soll ich mich schützen. So überzogen, das ist doch kafkaesk … Es gibt so viele Erreger, die genauso oder noch schlimmer sind !  Da tun wir gar nichts dagegen. Die Unverhältnismäßigkeit ist so überzogen. 
  • Die Maske bewirkt gar nichts. (es gibt so viele andere Faktoren (FEINSTAUB ein Faktor für Atemwegserkrankungen, Stanford hat das jetzt bestätigt; Vorbelastung der Lunge: Lombardei und Wuhan) , ASBESTFASERN in NYC (Rauchen!)

https://www.youtube.com/watch?v=1–c2SBYlMY  Profiteure der Angst, ARTE Doku 2009

 https://kenfm.de/dr-bodo-schiffmann/

UNBEDINGT ANSEHEN:  Tanzania entlarvt den  SARS-Cov-2″PCR-Test“ als Betrug … (auch ein Abstrich von Pflanzensaft (der Papau-Frucht )  kam als „positiv“ zurück!)

https://plandemicmovie.com/   (Englisch) – hier die wichtigsten Aussagen der Ärzte auf deutsch  (19:06)

Dr Erickson lockdown weakens IS

Wir tragen keine Masken im Alltag. Warum? Weil wir uns mit Mikrobiologie und Immunologie auskennen und weil wir ein starkes Immunsystem haben wollen. Bakterien, Viren, wir haben jeden Tag damit zu tun und so entwickeln wir eine Immunantwort darauf.

Das Abschotten, ständig Desinfizieren reduziert die (gesunde) Bakterienflora (auf der Haut), das bedeutet, du bekommst leichter eine opportunistische Infektion (die „guten Keime“ kämpfen nicht mehr gegen die „bösen“) ..wenn der Lockdwon vorbei ist, wird es viele Krankheiten geben, weil das Immunsystem durch das Wegsperren geschwächt wurde …

Die Bauelemente des Immunsystems sind Viren und Bakterien .. end of story.

Quellen:

P.S.

Zum Thema „Maske schützt die Gesundheit“ ….da war doch noch was… (Link zur Dissertation TU München auf  der Homepage von Dr. Wodarg – http://www.wodarg.com)

Masken CO2 Rückatmung TU Muc

(dieser Effekt wurde nach nur 30 Minuten bewiesen …. wie sieht das nach Stunden aus? …mehr Kohlendioxid im Blut bedeutet weniger Sauerstoff .. und weniger Sauerstoff in den Zellen bedeutet geringere Abwehrkraft gegen Infektionen … )

Was soll man da noch sagen?

 

 

 

 

„Corona 9/11“: Die Magie der Zahlen

3 Charité-Justus v Dohanyi als Robert Koch

Robert Koch gespielt von Justus von Dohnanyi in der hervorragenden ARD-Serie Charité

Wer noch in der Lage ist “ohne Anleitung” nachzudenken und die „Meldungen“  der Medien zu COVID-19 kritisch zu hinterfragen, müsste inzwischen erkannt haben, dass hier die politische Inszenierung einer „furchtbaren“ Krise stattfindet, die es so nicht gibt.

Im letzten Beitrag wurde ja schon ausgeführt, dass die uns ständig präsentierten Zahlen bzw. deren Interpretation irreführend und manipulativ sind, was die genannten Wissenschaftler ja auch massiv kritisieren.

Ich möchte das zunächst noch einmal anhand aktueller Zahlen aus Deutschland verdeutlichen. Das Robert-Koch-Institut hat auf seiner relevanten Homepage folgende aktuelle Zahlen:  (Tabellen-Ausschnitt; die Original-Tabelle zeigt auch Bundesländer-Werte)

RKI COVID-19 Fallzahlen 10-4

Fallzahlen „113.525“ klingt auf den ersten Blick nach sehr vielen Menschen, (zu den „steigenden“ Fallzahlen siehe weiter unten) doch bei einer Bevölkerung von ca. 83 Millionen sind das nicht einmal 0,14%.  

Auch die 2.373 Toten (bei denen COVID-19 als grundlegende Todesursache nicht durch  Autopsie / Histopathologie nachgewiesen wurde; sondern nur eine Korrelation besteht) verblassen, wenn man sich ansieht, woran – und wie viele – Deutsche „immer“ sterben (mehr als 200.000 pro Quartal):

Das allgemeine Sterberisiko  für COVID-19 ist also keine Rechtfertigung für die Verletzung von Grundrechten (bei Millionen Menschen…)

Major Causes of death Germany 2017

Im Jahr 2017 verstarben in Deutschland insgesamt 932. 272 Menschen (+2,3 % Vorjahr).  Davon

  • 37,0 % an Herz-/Kreislauferkrankungen – in Zahlen (344.524)
  • 24,4% an Krebs – (590)  (davon Bronchial- u. Lungenkrebs (45.100 ); bei Frauen Brustkrebs (18.396)
  • 7,3% Atemwegserkrankungen (400) (darunter 3,44 %  (32.100) an  COPD  u. 2,26% an Lungenentzündung (21.100)
  • 4,2% an Demenzkrankheiten (39.500)

Der Tod von hunderttausenden  Menschen wäre vermeidbar gewesen, wenn man die wichtigsten Risikofaktoren (allen voran das Rauchen) schon vor Jahren durch Aufklärung bekämpft bzw. schädliche Produkte verboten hätte.

Das sind statistisch gesehen pro Monat ca. 77.000  Tote, in einem Quartal also 231.000. Dazu „COVID-19“:   2.373  und das nicht als Todesursache bewiesen, was das RKI ja auch im „Lagebericht“ einräumt:

RKI Todesfälle COVID-19 Korrelation nicht Kausation

Was sind aber nun diese „Fallzahlen“ wirklich?  Leute, die positiv getestet wurden, deren Beschwerden aber nicht von einem „grippalen Infekt“ zu unterscheiden sind. Nach anderen Viren oder Ursachen wird aber nicht gesucht.

Diese  Darstellung der Zahlen ist irreführend, weil genaue Definitionen ebenso fehlen wie  klare, zeitliche Bezugsgrößen.  Es müsste auch erkennbar sein, seit welchem Datum diese Zahlen erfasst werden, da sie ja kumulativ sind.

Die Experten vom RKI wissen das natürlich und praktizieren das ja auch – z.B. im Rahmen des wöchentlichen Influenza-Monitorings (Grippe/grippaler Infekt – internationale Abk: ILI influenza-like-illness) und so sieht das dann aus:

RKI Influenza Monitor KW 14

Zur realistischen Beurteilung der „Gefahr“ durch COVID-19 muss man aber mehr Informationen haben, z.B.

  • Wie viele (in %) der „Fälle“ haben jeweils keine / nur leichte / gravierende Symptome/ Beschwerden?
  • Wie viele (in %) müssen ins Krankenhaus bzw. in die Intensivstation?
  • Wie viele (in %) haben chronische Erkrankungen und welche?
  • Wie verteilen sich die 3 o.a. Daten auf die Altersgruppen?
  • Wie viele (in %) nehmen Medikamente, die das Immunsystem belasten (und es dem Virus leichter machen)?

Die bloße Veröffentlichung der täglichen „Fallzahlen“ (+ Todesfälle) in den Medien macht es unmöglich zu erkennen,  was das tatsächlich bedeutet.  Aus dem „Lagebericht“  des RKI vom 10. April 2020  ist zu entnehmen: (die hier gezeigte Liste ist ein Ausschnitt):

RKI Aktuelle Lage Cov-2 10-4

Zu den „Inzidenzen“  von COVID-19 (137 pro 100 T in ganz Deutschland) ist anzumerken, dass 530 pro 100 T Einwohner in der BRD  jedes Jahr nur an ischämischen Herzkrankheiten sterben.

Die Zahl „113.000“ hört sich nach viel an, doch nur wenn sie in einem  Kontext-Vakuum präsentiert wird. Aus der RKI-Meldung (oben-gelb markiert)  sehen wir, dass für die Winter-Saison 2019/2020 in Deutschland   183.531 Influenza-Infektionen bestätigt sind, (Dunkelziffer 10-20 x höher) was aber niemand interessiert, weil die ganze Aufmerksamkeit nur „Corona-Virus“ gilt (das Virus heißt SARS-CoV-2; Corona-Viren-Arten gibt es hunderte)

Die folgende  Tabelle fasst die  Zahlen des RKI  im Wochenrhythmus zusammen (die „Lageberichte“  zu COVID-19 werden seit März täglich veröffentlicht):

RKI Cov-Daten März-April 1

Was kann man aus diesen Zahlen ableiten?  Auf den ersten Blick eine Erkenntnis, die Angst macht:

In ca. 5 Wochen eine Steigerung der „Fälle“ von 262  auf mehr als 110.000.  Das sieht wirklich nach  massiver, unaufhaltsamer Verbreitung aus.

Auch die CFR (Case-Fatality-Rate: sie soll das generelle Sterberisiko für diese Krankheit abbilden) ist um  mehr als das 6-fache  erhöht.  Übrigens, „Genesen“, also wie viele die Krankheit überstanden  haben, wird nicht statistisch erfasst, sondern nur geschätzt.

Doch Zahlen, die ohne richtigen Kontext und Hintergrund-Information präsentiert werden, können die Realität völlig verzerren und das passiert hier auch. Schauen wir uns deshalb an, welche anderen Tabellen bzw. Informationen das RKI vorrätig hat, um der Wahrheit näher zu kommen:

RKI SARS-CoV-2 Testing increase

Tabelle 1:  Im März 2020 stieg die Zahl der Tests für SARS-CoV-2 in Deutschland massiv an:

  • 4 mal so viele Proben getestet
  • 2,7-mal so viele positive Ergebnisse

Sieht man nur die enorme Steigerung der „Fallzahlen“ (262-100.000), könnte das Panik erzeugen, weil die Ausbreitung des Virus anscheinend nicht zu stoppen ist. Doch diese muss eben mit der enormen Steigerung der durchgeführten Tests in Verbindung gebracht werden. Nur dann sieht man, dass es kein exponentielles Wachstum gibt.

Zwei andere Beispiele: Wenn ich jede Woche immer mehr Radarfallen in einem Bundesland (versteckt) aufstelle, wird sich automatisch die Zahl der Radarstrafen stark erhöhen und es sieht dann so aus, als ob es immer mehr „Raser“ gibt, ein Trugschluss. 

Wir wissen alle, dass täglich in Europa tausende Verkehrsunfälle stattfinden, wobei Menschen schwer verletzt und getötet werden. Diese Zahlen werden aber nicht laufend veröffentlicht. Wenn wir seit zwei Monaten diese Toten (kumulativ) zählen würden und jede Woche die erfasste Datenmenge verdoppeln oder verdreifachen, kämen „Horrorzahlen“ heraus und man müsste sich fragen, ob der Straßenverkehr nicht eingestellt werden müsste, „um Leben zu retten“.

Wirklich seriös wäre es, wenn jede Woche die gleiche Zahl an Tests  (stichprobenartig und repräsentativ für die Bevölkerung) durchgeführt wird, denn dann sieht man sofort die echten Veränderungen. Doch die Verwirrung geht noch weiter, wenn man das liest:

RKI Cov-2 only 7percent pos

Seit Test-Beginn wurden also bei fast 1 Million Tests  in nur 7% der Proben  das SARS-CoV-2 Virus gefunden – das ist sehr wenig für ein Virus, das sich „rasant ausbreitet“ und das gesellschaftliche Leben ruiniert. Aber es kommt noch besser, denn das RKI teilt uns mit

RKI Cov-2 no tests not no of patients

„Die Zahl der Tests ist nicht gleichbedeutend mit der Zahl der infizierten Personen“ Wieso werden diese Zahlen dann als solche präsentiert?

Auch wird hier anscheinend „mehrgleisig“ gefahren, es gibt mehrere Statistiken zu den Test-Ergebnissen, die aber nirgendwo zusammengeführt werden. So wird jetzt z.B. das ARS-System (Überwachung der Antibiotika-Resistenz)  auch zur Erfassung von SARS-CoV-2 Daten verwendet (nur Zahl der Tests).

RKI ARS CoV Surveillance 7 pc

Auf „freiwilliger“ Basis  übermittelten 48 Labore (also ein Drittel aller relevanten Labore)  ihre Testergebnisse in Woche 13 an das RKI mit folgendem Ergebnis (Tabelle 1) Doch auch hier gibt es offenbar kein standardisiertes, koordiniertes und verifiziertes Vorgehen (die Labore sind private Unternehmen und es gibt keine QM-Standards, die für alle gelten müssen; so ist z.B. bei 15% der Tests ist nicht einmal das Geschlecht der Person bekannt…), Außerdem räumt das RKI ein, dass diese Ergebnisse nicht „repräsentativ“, aber für bestimmte Regionen „aussagekräftig“ sind.

Die Verwirrung geht aber noch mal weiter, denn die 213.532 Tests entsprechen auch hier nicht der gleichen Personenanzahl. Diese ist nämlich nur 195.856, weil mehr als 14.000 Personen  (7,2%) mehrfach getestet wurden; womit auch der „positive“ Anteil von 7,7% seine Aussagekraft verliert.

Und dann ist da noch die „Bewertung der epidemiologischen Lage“, wo es heißt:

RKI Epidem SitRep KW 14

Die akuten Atemwegserkrankungen (mit den gleichen Symptomen wie COVID-19) sind also im Abklingen (wie jedes Jahr im Frühling). Unter den eingesandten Proben wurde nur mehr bei 1% Influenza-Viren gefunden.

In nur EINER Probe (von 87 Stichproben) wurde das SARS-CoV-2 nachgewiesen, also auch bei nur 1% der Proben.

RKI SARS-Cov-2 KW 14

Wie sind diese mickrigen Ergebnisse (und stark sinkende ARE/ILI-Raten)  mit den „massiv steigenden Fallzahlen“ zu vereinbaren?

Man könnte glatt auf die Idee kommen, dass man uns mit diesen Zahlen-Spielen total verarschen will…

Die ständig steigenden  „Fallzahlen“ sind in diesem Kontext betrachtet, eine statistische Fata Morgana … 

Und selbst bei den Kranken (die Symptome einer Grippe haben, an der auch andere Viren u. Bakterien beteiligt sein können), ist der Anteil der schweren Verläufe sehr gering. Das lässt sich jedenfalls aus den Daten des RKI erkennen, wenn man danach sucht:

 Wir haben also mehr als 113.000 „Fälle“ (pos, Test) aber Daten über die „klinischen Aspekte“ nur für 86.721 Personen:

RKI Klinische Aspekte COVID-19 April 10

  • 40-50% hatte Husten und Fieber
  • 13.057  (15%) sind im Krankenhaus (Daten für 86.518); auf alle „Fälle“ bezogen sind es nur 11% (also fast 90%  müssen nicht ins KH)
  • 2.204  (1,94% bezogen auf „Fälle“ per 10.4.) sind auf einer Intensivstation, davon müssen 79% beatmet werden (wegen akuter Atemnot- ARDS)
  • 2.032 (2%)  (davon) haben eine Lungenentzündung  (die eigentlich (lt. China) das zentrale Element für COVID-19 Diagnose ist)
  • Das mittlere Alter der Verstorbenen ist 82 Jahre; 86% waren älter als 70 (Info über Vor-Erkrankungen fehlt)
  • Rund 54.000 Personen sind „genesen“ (die Zahl ist geschätzt…!)

Und dann gibt es noch das:

ICOSARI KW 13 SARI decline

Wenn die Gesamtzahl stationär behandelter, schwerer Fälle (SARI) von Atemwegsinfektonen weiter sinkt (davon sollen 24% COVID-19 Fälle sein, wobei der Anteil der jüngeren- unter 35 – angeblich steigt) und nur 2% der „COVID-19“ Patienten eine Lungenentzündung haben, wieso müssen dann Millionen Menschen vom Staat bevormundet und ihrer Bewegungs- und  Versammlungsfreiheit beraubt werden?

Die Verwirrung geht aber weiter, den laut „Epidem. Bulletin Nr. 17/2020“ des RKI (Tabelle Seite 5)  ist nur für 77 Patienten bekannt, (von 12.178 hier erfassten „Fällen)  dass sie auf einer Intensiv-Station liegen. Die vom RKI dazu veröffentlichten Tabellen kann man nur als chaotisch bezeichnen; die Aussagekraft und Verlässlichkeit der Daten muss massiv angezweifelt werden; Zeitweilig muss man sich fragen, ob die Verfasser noch „alle Tassen im Schrank“ haben, wie z.B. hier:

RKI Tod kritischer Verlauf

Es sind – soweit bekannt – nur wenige Patienten auf der Intensivstation (d.h. der Anteil der schweren Fälle ist sehr gering, wie auch in  Österreich: 2,1% der Hospitalisierten in der ITS; altersbereinigt noch weniger)

CoV-2 Hospital Data Austria 9-4

Den Tod als eine Form des „kritischen Verlaufs“ einzustufen, erscheint logisch, doch wenn die wirkliche Todesursache (vermutet: COVID-19) nicht wissenschaftlich bewiesen wurde (durch Autopsie), wird die Statistik  der „schweren Fälle“ dadurch massiv verfälscht.

Dieses Balkendiagramm zeigt, was wirklich los ist:

RKI SARS-COV-2 more tests less symptoms

 

Immer mehr „Meldungen“, aber immer weniger Symptome. Das passt zu einem winzigen Anteil von 1% bei den Stichproben.

Dass die „Fallzahlen“ keineswegs wissenschaftlich abgesichert sind, lässt sich auch hier erkennen:

RKI vermutet is a CoV case

Wenn also mindestens 2 Lungenentzündungen  in einer der o.a. „Einrichtungen“ auftreten (was in Krankenhäusern und Altenheimen keine Seltenheit ist, auch ohne neues Virus)  reicht die „Vermutung“ eines Zusammenhangs mit COVID-19 als „Bestätigung“, auch wenn kein Labor-Nachweis existiert!

Mit  fundierter Wissenschaft / seriöser Statistik hat das nichts mehr zu tun … und das auch nicht:

RKI SARI turned into COVID-19 cases

Eine 6-fache Steigerung innerhalb einer Woche (noch dazu bei 15-34 Jährigen!), das ist eine statistische Anomalie, die dringend hinterfragt werden muss.

(Mehr über die „magische“ Wirkung neuer  digitaler Eingabe-Codes (courtesy: WHO)  im nächsten Teil …)

FAZIT:

1 Charité-Ernst Stötzner als Prof Virchow

Pathologie- Professor Rudolf Virchow gespielt von Ernst Stötzner in der ARD-Serie Charité

  • Die rasante „Ausbreitung“ der Krankheit ist eine Illusion, die durch autistische Zahlen-Darstellung erzeugt wird und
  • Die fehlende Unterscheidung zwischen RNA-Nachweis des Virus und Kausalitäts-Nachweis  (Ursache einer Krankheit)
  • Es gibt keine exponentiellen  Steigerungsraten (weit davon entfernt).
  • Sobald es wärmer wird, geht es den Erkältungsviren immer „an den Kragen“ (sie „hassen“ 2 Dinge: Sonne und Seife)
  • Entscheidende Faktoren, die den Verlauf bzw. die Schwere der Krankheit stark beeinflussen, werden in den Medien unter den Teppich gekehrt und so Zusammenhänge unsichtbar gemacht

Das ist KEINE rasante Ausbreitung, KEINE  echte Pandemie und KEIN Grund für die drastischen Maßnahmen, die in Deutschland und anderen EU-Ländern trotz schwerer Grundrechtsverletzungen von der Bevölkerung akzeptiert werden („Schafsnatur“ von Goethe?)

Die eklatante „Steigerung“ ist eine Verzerrung der Realität, die noch weiter verstärkt wird, weil alle anderen Todesursachen völlig ignoriert werden. Wenn immer nur darüber berichtet wird, wie viele Menschen täglich mit (nicht immer an) einer viralen Infektion sterben, aber die üblichen Sterbefälle „verschwinden“, hat das mit seriöser Statistik nichts mehr zu tun.

Das RKI hat aber auch Datenmaterial vorrätig, das die hysterische  „Corona-Gefahr“ völlig ad absurdum führt, denn zur Relativierung des Risikos muss man fragen:

1 RKI PubHealth resp diseases 2017

Wie viele Menschen starben denn in einem Jahr in Deutschland sonst an Atemwegserkrankungen?

Es sind mehr als 100.000 (Zahlen in der Tabelle aus  2015)

RKI respDisease & Cancer 2015

Davon etwa 46.000  an Krebs (Bronchien, Lunge).  Circa  34.000  an chronischen und 22.000 an akuten, schweren Atemwegsinfekten; (SARI), wozu auch die Lungenentzündung gehört; etwa 1.100  sterben an Asthma.

Tabakrauch COPDDer größte Einzel-Faktor bei diesen Mortalitätszahlen ist das Rauchen (toxischer, krebserregender Feinstaub), aber unsere Politiker haben 30 Jahre lang (!) verhindert, dass Gaststätten, Shopping-Center, Bahnhöfe, etc. rauchfrei werden und die giftigen Produkte (Zigaretten) werden weiterhin legal verkauft

Wie schon erwähnt, hätte die Politik viele dieser Todesfälle und das damit verbundene Leiden tausender Menschen verhindern können, wenn man die bereits vorhandenen Risikofaktoren eingedämmt hätte (Atomkraftwerke, Pestizide,  mutagene und cancerogene Chemikalien, Fleisch aus Massentierhaltung, permanenter Mikrowellen-Stress für Nerven- u. Immunsystem durch Mobilfunk-Anlagen, usw.)

COVID-19 WTFHier geht es nicht um den Schutz unserer Gesundheit, soviel steht fest, denn nur ein schnelles Erreichen der Herden-Immunität (70% der Bevölkerung) kann uns wirklich schützen. Dazu muss man aber Kontakt mit dem Virus (also auch Infizierten) haben. Das Wegsperren von Millionen Menschen, die Isolation, das Schließen von Schulen verhindert diesen natürlichen Prozess, der uns über Jahrtausende eine Ko-Existenz mit Viren (die immer da sein werden, auch in unserem Genom) ermöglicht hat.

Ist das nicht eher ein Experiment in „social engineering“, bei dem man sehen will, wie weit der Gehorsam der „Herde“ gegenüber Autoritäten geht – selbst wenn dabei Grundrechte verletzt werden  und eine wirtschaftliche Katastrophe herbeigeführt wird?

Der britische Premierminister Boris Johnson wollte ja ursprünglich keine drastischen Maßnahmen ergreifen und setzte auf die Bildung der „Herdenimmunität“:  Wer keinen Kontakt zum Virus hat, kann nicht immun werden und da das CoV-2 bei den meisten Menschen nur leichte Beschwerden hervorruft und nicht lebensbedrohlich ist, ist es völlig in Ordnung, das zuzulassen (siehe Schweden).

CoV Imperial College fear-policy 1

Doch dann kam eine „Studie“  des Imperial College in London heraus, („wahrscheinlich hunderttausende Tote“ Text-Auszug oben) die alle in  Panik versetzte … (mehr dazu im nächsten Beitrag)

Ein deutscher Virologe am Uni-Klinikum Bonn, Herr Prof. Dr. Streeck hat ja dazu kürzlich (bei Markus Lanz) angemerkt:

„Ein Problem ist,  dass wir bisher sehr viel über Spekulationen und Modellrechnungen reden; da muss ja nur ein Faktor in so einer mathematischen Rechnung falsch sein, dann fällt das alles zusammen wie ein Kartenhaus. Ich finde, man muss  die Daten zusammentragen und wirklich Fakten schaffen, auf deren Basis man Empfehlungen aussprechen und Entscheidungen treffen kann.“

Einstein conscience

Sehr richtig. Herr Streeck macht das ja auch und zwar in der realen Welt. Er befragt selbst die Betroffenen, nimmt Proben und analysiert die daraus gewonnenen Daten, die dann mit anderen Erkenntnissen und Beobachtungen verknüpft werden. Das ist  seriöse Wissenschaft, nicht das Füttern von abstrakten Zahlen in ein „Modell“, mit dem die reale Welt nicht einmal annähernd erfasst werden kann.

Er „lässt die Kirche im Dorf“ und sagte in einem Interview der FAZ zur Frage Ob die Todeszahlen in Deutschland steigen werden?

Ganz bestimmt, aber nicht um solch apokalyptisch hohe Zahlen, wie sie zum Teil in Umlauf sind. Auch muss man berücksichtigen, dass es sich bei den Sars-CoV-2-Toten in Deutschland ausschließlich um alte Menschen gehandelt hat. In Heinsberg etwa ist ein 78 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen an Herzversagen gestorben, und das ohne eine Lungenbeteiligung durch SARS-CoV-2. Da er infiziert war, taucht er natürlich in der Covid-19-Statistik auf. Die Frage ist aber, ob er nicht sowieso gestorben wäre, auch ohne SARS CoV-2.

In Deutschland sterben jeden Tag rund 2500 Menschen, bei bisher zwölf Toten gibt es in den vergangenen knapp drei Wochen eine Verbindung zu Sars-2. Natürlich werden noch Menschen sterben, aber ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage: Es könnte durchaus sein, dass wir im Jahr 2020 zusammengerechnet nicht mehr Todesfälle haben werden als in jedem anderen Jahr.“

Noch einmal die wirklich gefährlichen „Killer“ in Deutschland (bevor „COVID-19“ ins Rampenlicht gestellt wurde):

3 Top causes of death Germany

Quellen und Info:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/15_20.pdf?__blob=publicationFile

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

https://www.voltairenet.org/article161191.html

https://www.voltairenet.org/article209580.html

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/2020-04-10-de.pdf?__blob=publicationFile

https://www.br.de/mediathek/podcast/iq-wissenschaft-und-forschung/the-daily-streeck-virologe-empfiehlt-mehr-personen-zu-testen-die-keine-symptome-haben/1794393

https://www.focus.de/gesundheit/news/covid-19-pandemie-top-virologe-wir-stecken-in-einem-dilemma-weil-uns-entscheidende-daten-fehlen_id_11811994.html

https://kenfm.de/am-telefon-zur-gesetzeslage-in-zeiten-der-corona-krise-dietrich-murswiek/

https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Koch#Tuberkulin-Skandal

https://www.daserste.de/unterhaltung/serie/charite/staffel-1/index.html

 

     

     

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Corona „911“: Infektion- Illusion – Transformation

Wir befinden uns im rechtlichen Ausnahmezustand.

Dictatura SchmittUnter dem Deckmantel der Seuchenbekämpfung werden Grundrechte verletzt, totalitäre Überwachungsmethoden zum akzeptierten Alltag und die Massen verhalten sich nicht nur wie gehorsame Untertanen, sondern ein Teil davon entwickelt eine „Blockwart“-Mentalität, die schwer zu ertragen ist (neudeutsch: „self-policing“, alt-deutsch: Denunzieren)

In Albanien verprügelt die Polizei Menschen, die sich gegen die drakonischen Ausgangssperren wehren. In Italien werden Leute den Behörden „gemeldet“, weil sie sich auf einer Parkbank sonnen und Priester werden bestraft, weil sie Begräbnisse abhalten.  In Dänemark wurden Teile der Verfassung (Menschenrechte) außer Kraft gesetzt, um medizinische Zwangsmaßnahmen durchsetzen zu können. In Deutschland werden Impfzwänge eingeführt und immer mehr Verbote erteilt  … what next?

Sie haben uns einen „Carl-Schmitt“-Virus  (der das Gehirn angreift) geschickt, damit diese Tyrannei akzeptiert wird.

Im  völlig technisierten 21. Jahrhundert kommen totalitäre Systeme nicht so primitiv daher, wie im Dritten Reich. Es gibt keine brüllenden Demagogen mehr, die das Volk mit Brandreden und Massenaufmärschen zu einer verdummten Manövriermasse machen. Dank der „Digitalisierung“, die immer mehr in alle Lebensbereiche eindringt, und der homogenisierten Fließband-Journaille schlittern  die Massen in das totalitäre System hinein, ohne es zu merken. Schlimmer noch – sie machen es erst möglich, weil sie all die „smarten“ Anwendungen („apps“) und Geräte verwenden, ohne zu hinterfragen, welchen Zweck diese tatsächlich haben und welche Risiken damit verbunden sind.

Keating-Robin Williams DPSIn dem wunderbaren  Film „Der Club der toten Dichter“ gibt es eine Szene, in der eine kleine Gruppe von Schülern, nach Aufforderung durch den Lehrer, im Schulhof  einfach herumgehen soll. Am Anfang hat jeder noch eine eigene „Gangart“, doch bald marschieren sie im Gleichschritt. Der Lehrer (der unangepasste Mister Keating, der die Entwicklung von „Frei-Denkern“ als Erziehungsziel hat) will damit etwas demonstrieren:

Die Neigung der Menschen zum Konformismus, also sich anzupassen an das. was andere tun; bei etwas „mitmachen“, nicht weil man darüber nachgedacht hat und etwas für richtig befindet, sondern weil man das Bedürfnis nach Zugehörigkeit hat, man will akzeptiert sein, also macht man, was „alle“ (jedenfalls die meisten) tun und folgt den Anweisungen von „Autoritäten“.

Eine bemerkenswerte Analyse zum  Thema Ungehorsam gibt es von Erich Fromm, ein großer deutscher „Denker“ und Philosoph, der leider nicht mehr lebt.

Erich Fromm

At this point in history the capacity to doubt, to criticize and to disobey may be all that stands between a future for mankind and the end of civilization”  (Fromm, 1962)

Die wenigen, die nicht mit „der Herde“ mitrennen und eine andere  (Denk-)Richtung einschlagen, werden häufig attackiert, diffamiert und ausgegrenzt.

Das sehen wir gerade jetzt am Beispiel der anlaufenden „Corona-Virus“-Diktatur, die von unseren Regierungen und Schafs-Medien als „notwendig“ präsentiert wird. Wir haben in Deutschland wenigstens vier Wissenschaftler, die nicht mit der Herde mitrennen und sich –wie einst Galileo – den herrschenden Autoritäten entgegenstellen (und einen aus den USA, es werden mehr…):

Wolfgang Wodarg 1Dr. Wolfgang WODARG:  Lungenfacharzt, ehemaliger Amtsarzt und Fachmann für Epidemiologie

Prof. Sucharit BHAKDI,Mikrobiologe und Experte für Infektionskrankheiten.

Dr. Karin MÖLLING,Grande Dame“ der  Virologie, Forschungsleiterin am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik (emeritiert), Verdienstkreuz 1. Klasse  der Bundesrepublik Deutschland (2018)

Dr Claus KöhnleinDr. Claus KÖHNLEIN, niedergelassener Internist in Kiel, „Viren-Horror“ – Dissident; Buch: Virus-Wahn (Bild)

Prof.John IONNANIDIS, Top- Epidemiologe und Statistiker, Stanford Universität (USA)

Ich möchte  (als Gedächtnisstütze und Argumentationshilfe) hier die wichtigsten Punkte dieser Experten zusammenfassen, die den offiziellen „Narrativ“ in den Medien gewaltig ins Wanken bringen

Die bisher gesammelten Daten (über den Verlauf der Epidemie) sind völlig unzuverlässig.“  (Prof. Ionnanidis)

  • Corona-Viren spielen eigentlich keine große medizinische Rolle, weil sie nur leichte Infekte auslösen;
  • Bei jedem grippalen Infekt findet man verschiedene Virenarten und meistens auch Bakterien
  • Der überwiegende Anteil der Erkrankungen verläuft ohne Komplikationen (wenn man ein ungestörtes Immunsystem hat).
  • Die „hohen Todesraten“ für COVID-19 erscheinen nur so – warum?
  • Der Tod tritt in Verbund mit anderen Krankheiten auf, aber nur das Virus gilt als Verursacher
  • Andere, entscheidende Risikofaktoren werden ignoriert und so das Bild völlig verzerrt z.B. Ältere Menschen mit Vorerkrankungen haben ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf bzw. zu sterben (siehe Daten ISS Italien)

Wenn man alle „Infizierten“ über einen längeren Zeitraum in die täglich publizierte Statistik einrechnet, kommen sehr hohe Zahlen zustande (die ansonsten gar nicht gemessen werden!).

Ich sage jetzt z.B. (fiktive Zahlen) , „in Bayern haben wir jetzt schon 3.000 Fälle (150 mehr als gestern und 280 mehr als vorgestern, usw.)“, dann entsteht der Eindruck, dass sich die Infektion massiv ausbreitet und somit auch die Gefahr für die Gesundheit immer größer wird.

Das ist nicht nur falsch, sondern  gefährlich irreführend“ (Bhakdi)

  • Dass aber der Großteil (75-90%) keine oder nur milde Symptome hat, bedeutet eben, dass diese nicht oder nur leicht erkrankt sind.
  • Das Virus wird also bei den meisten Leuten vom Immunsystem in wenigen Tagen „neutralisiert“ und stellt somit keine besondere Gefahr für die Bevölkerung dar.

K MÖLLING Viral more FriendsNicht jeder, der „infiziert“ ist, wird auch krank, der Großteil hat nicht einmal Symptome, wird aber trotzdem als „gefährlicher“ Verbreiter angesehen. N.B. Wir tragen alle ständig jede Menge Viren mit uns herum (die befinden sich sogar in unserem Genom als Retroviren- siehe Mölling ), die mit uns in Symbiose leben und keine Gefahr sind.

Wenn die Krankheit schwer wird, sind also andere Faktoren miteinzubeziehen, vor allem der Immun-Status des Patienten und sein genereller Gesundheitszustand.

Wenn man die „Risikogruppe“ (hier Menschen über 65 mit chronischen Krankheiten) schützen will, muss man sie isolieren und nicht die ganze Bevölkerung! Man kann keine Immunität entwickeln, wenn man isoliert wird.

Die Ausrufung der „höchsten Alarmstufe“ hält Prof. Bhakdi für völlig überzogen und „eigentlich sinnlos“. Wie kommt er zu dieser Schlussfolgerung, wo doch die „rasante Ausbreitung“ einer Gefahr verhindert werden soll?

DAS RISIKO AN EINER KRANKHEIT  ZU STERBEN  (CFR- Case Fatality Rate)

Die Sterbezahlen sind kein Grund für Alarm und Angst. An der Grippe sterben in Deutschland jedes Jahr tausende Menschen und niemand hat deshalb großflächig RT-PCR Tests eingeführt(Saison 2018/19: 25.000; Mehr zu den Grippezahlen weiter unten).

Anders gesagt: Wenn man schon seit Jahren bei jedem, der einen grippalen Infekt hat, nach Corona-Viren gesucht hätte, hätte man auch meistens welche gefunden. Das hat aber niemand interessiert, weil diese keine große Rolle für die Mortalität spielen. (ES SEI DENN, sie wurden gentechnisch manipuliert, siehe den vorherigen Artikel auf diesem Blog).

In Deutschland sterben  pro Tag mehr als 2.000 Menschen über 65.  In ITALIEN sind es ca. 1.600.  (Woran die meisten Menschen weltweit sterben – siehe weiter unten).

Von denen tragen wahrscheinlich einige Prozent eine Corona-Virenart in sich, doch es gibt viel gewichtigere Faktoren für das Sterben als virale Infektionen.

 „Die offiziellen Zahlen über das Risiko, am „Coronavirus“ zu sterben (WHO: CFR 3,4%) sind bedeutungslos.  (Prof. John Ionannidis)

Warum? Weil die Tests sich auf jene Leute konzentrieren, die starke Symptome oder einen schweren Krankheitsverlauf haben. Dieser „Selection Bias“ (Fokussierung auf ein ausgewähltes Segment der Bevölkerung) verhindert aber, dass eine zuverlässige Risikoabschätzung stattfinden kann. Man bräuchte stattdessen Daten über die wirkliche Ausbreitung der Infektion in der Bevölkerung (zufälliges Sampling), die regelmäßig erhoben werden. Aber diese Informationen haben wir eben nicht, weil nur die “Auffälligen” getestet werden.

Prof.Dr. Ionnanidis hält (inmitten dieser mangelhaften Datenlage) eine CFR von 0,05-1% für realistisch. Das bedeutet also, dass schlimmstenfalls 1 von 100 Erkrankten stirbt (oder aber nur 5 von 10.000).  Die extremen Maßnahmen bis zu Verletzung von Freiheits-/Grundrechten) wären in diesem Szenario aber völlig irrational.

Auch eine kürzlich veröffentlichte statistische Analyse aus China unterstützt diese Ansicht. Demnach ist die CFR tatsächlich viel niedriger, als ursprünglich angenommen, weil so viele „Infizierte“ gar keine Symptome hatten.

Dass alte Menschen mit chronischen Leiden (Bluthochdruck, Herz-u. Gefäßerkrankungen, Diabetes, Niereninsuffizienz, etc.) sich gegen solche Infekte nicht so gut wehren können, wie junge, gesunde Leute, ist ja nichts Neues (Auch an der jährlichen Grippe sterben viel mehr alte Leute) und kein Beweis für die „Gefährlichkeit“ des Virus, weil andere Risikofaktoren missachtet werden.

Bhadki Schreckgespenst InfektDr. Ionnanidis betont, dass Corona-Viren jedes Jahr  Millionen von Menschen infizieren und bei 3 bis 11%  der Patienten nachzuweisen sind, die sich wegen Atemwegs-Infekten im Krankenhaus befinden. Doch weil es bisher niemand interessiert hat, ob CoV bei diesen Leuten nachgewiesen wurde (u.a. durch Autopsien), gab es auch keine Tests dafür. Sie „gingen also unter“ in dem Krankheitsgeschehen, das jährlich 60 Millionen Menschen das Leben kostet (dutzende andere, viel gravierendere Todesursachen).

DER  ORGANISIERTE  TUNNELBLICK

Herr Dr. Wodarg hat verdeutlicht, dass bei jedem „grippalen Infekt“ bzw. Atemwegserkrankungen verschiedene Virenarten agieren, (wobei die Corona-Viren eher eine untergeordnete Rolle spielen; Anteil:  1-15% der gefundenen Viren). Sich nur auf eine Art zu konzentrieren, bedeutet, dass alle anderen Viren (+ biologische und Umweltfaktoren) völlig aus dem Blickfeld geraten.

ES GIBT NICHT NUR „CORONA“ (SARS Cov-2)

Resp changes in VirobiomEine davon ist das Influenza-Virus, gegen das man sich zwar impfen lassen kann, doch damit wird eben nur ein „Spieler“ rausgenommen, wodurch die anderen Virenarten „mehr Platz“ auf dem Spielfeld erhalten.  Der „grippale Infekt“ bzw. die „Grippe“ wird dadurch nicht verhindert. (Abgesehen davon, dass natürlich auch das Influenza-Virus laufend mutiert)

Die jährliche „Grippewelle“ fordert zigtausende Tote, aber selten wird untersucht,  welche Viren dabei wirklich eine Rolle spielen.

In den USA wurden in der jetzigen „Saison“ ca. 1,1 Millionen Abstriche getestet und davon waren knapp 21% positiv für Influenza-Viren.  In einer anderen Studie (Autopsie von Verstorbenen mit Atemwegsinfekten) waren es  nur 18% der Proben.

Die Gesamtzahl der „grippalen Infekte“ (in den USA allein) wird  jährlich auf  36 bis 51 Millionen Fälle geschätzt, wovon 22.000-60.000 sterben. (Daten: Prof. Ionnanidis)

Die Schwankungsbreite dieser Zahlen zeigt, wie wenig konkrete Daten dazu wirklich vorhanden sind. Es war den niedergelassenen Ärzten bisher ziemlich egal, welche Virenarten für das Grippegeschehen wirklich relevant sind, weil die „Grippe“ einfach als normaler Teil des Lebens (des Risikos) angesehen wird, es ja Impfung und Therapie gibt  und das  durchschnittliche Sterberisiko nicht sehr hoch ist (weniger als 1%).

Außerdem: Wenn jemand (der andere Krankheiten  oder ein geschwächtes Immunsystem hat)  beim Test „positiv“ ist und später stirbt,  heißt das noch lange nicht, dass  ihn das CoV (Corona-Virus) „umgebracht“ hat.

Wenn also z.B. in Deutschland 4 Millionen infiziert sind und es eine CFR von 0,5% gibt, dann würden 20.000 Menschen sterben. Das klingt nach viel, doch es sterben ohnehin jedes Jahr tausende an „Grippe“ (R-Infekten, die aber nicht besonders hervorgehoben werden). In der „Saison 2017/2018“ waren es ca. 25.000 Menschen in Deutschland (Dunkelziffer viel höher) und 182.000 Grippe-Fälle wurden durch Labordiagnostik bestätigt. Das hat aber niemand aufgeregt und es gab auch keine „Maßnahmen“ zur Eindämmung.

(Info zu den aktuellen Grippe-Zahlen und Viren-Tests in Deutschland am Ende des Beitrags)

Um die Dimension der Bedrohung durch Viren (Infektionen) richtig  einschätzen zu können, müssen wir uns fragen:

WORAN STERBEN  (BEI UNS) DIE MEISTEN MENSCHEN?

WHO Top 10 Causes of Death 2016

Was sehen wir hier?

Unter den Top 10 Todesursachen in den „reichen“ Industrieländern sind  9  KEINE Infektionskrankheiten, also nicht „ansteckend“. (Quelle: WHO).

1 Todesursachen WHO 2016

Seit Jahren die „Nr.1“ sind – vermeidbare – Herz-Kreislauferkrankungen, an denen jedes Jahr 15 Millionen Menschen sterben. Sie gelten ja auch mittlerweile als „Volkskrankheiten“ gemeinsam mit Diabetes, COPD und Bluthochdruck (der natürlich auch zum Systemkreis Herz-Kreislauf-Gefäßstörungen gehört). Von der Krebs-Epidemie ganz zu schweigen (die natürlich nicht so spektakulär abläuft, wie eine plötzlich auftretende „Seuche“, sondern „schleichend“ ist.)

Doch was unternehmen unsere Politiker um diese erheblichen Sterberisiken (und das damit verbundene Leiden) zu senken?

  • Sorgen sie dafür, dass immer mehr ungesunde Nahrungsmittel nicht auf den Markt kommen? (Zumindest nicht beworben werden; bei steigenden Zahlen von Bauchspeicheldrüsen- und Darmkrebs)
  • dass der überführte „Massenmörder“ Tabakrauch endgültig aus unserem Leben verschwindet und zwar durch ein Verkaufsverbot von Zigaretten u. anderen Tabakwaren)? (Erst 30 Jahre nachdem bekannt war, dass Passivrauch schädlich ist, wurde Rauchen in Gaststätten verboten!)
  • dass dem Versprühen von zigtausend Tonnen Pestiziden auf unsere Äcker Einhalt geboten wird? Das eine enorm gefährliche Substanz wie Glyphosat nicht mehr zugelassen wird? (Dazu habe ich schon einige Beiträge geschrieben)
  • Dass tausende Chemikalien (deren Kombinationswirkung nie getestet wurde), die wahrscheinlich krebserregend oder krebsfördernd sind, aus dem Verkehr gezogen werden?
  • Dass der chronische Elektrostress der von den hunderttausenden Mobilfunk-Antennen, WLAN-Hotspots, etc. ausgeht, und eine enorme Belastung für das Immun– und Nervensystem darstellt, eingedämmt wird?
  • dass die Ursachen für die unheilbaren Auto-Immun-Krankheiten – die (wie Allergien) dramatisch zugenommen haben, eruiert werden? (Umweltmedizin!)

Die Antwort auf all diese Fragen kennen wir ja … sie lautet NEIN. Das alles wird akzeptiert, weil das damit verbundene Risiko, krank zu werden, weniger wiegt als die Profite „der „Wirtschaft“.

child leukemiaDass es in einem Land wie Deutschland eigene Krebs-Krankenhäuser für Kinder gibt (geben muss, weil heute 2-Jährige Leukämie bekommen!), das ist ein Skandal, ein Armutszeugnis für eine Politik, die „über Leichen“ geht (solange man sie nicht alle auf einmal sterben…). Dieses enorme Leiden der Kinder könnte verhindert werden, durch eine echte Gesundheitspolitik.

Aber wegen diesem Virus wird jetzt so ein Theater gemacht? In Grundrechte eingegriffen und das Denunzieren von Verweigerern (die ihre Kinder nicht einsperren und Oma und Opa nicht fernhalten) als Tugend dargestellt? Viele würden jetzt aufschreien und sagen:

Also bitte! Das ist doch notwendig, um die Ausbreitung zu verhindern! Diese Leute handeln doch verantwortungslos!

Auch zu diesem Argument (neben den o.a. Entgegnungen) kann man eine andere Perspektive haben:

Die soziale Isolation, das „Zusperren“ aller Orte, wo Menschen zusammenkommen, sich unterhalten, essen und trinken,  lehren, lernen oder Sport treiben, Veranstaltungen besuchen, das Leben ein bisschen genießen wollen (was die Franzosen „Savoir Vivre“ nennen), erzeugt hohen psycho-sozialen Stress und dazu noch die Angst vor Ansteckung – das hilft dem Immunsystem garantiert nicht, sondern macht uns nur schwächer.

Depression isolation WuhanAus China (Asia Times) gibt es bereits Meldungen über Depressionen, PT-Stress und andere negative Effekte auf die Psyche.

Prof: Bhakdi:  „Ich finde sie  grotesk, überbordend, und – direkt gefährlich – diese Maßnahmen sind selbstzerstörerisch…“

.Das „social-distancing“ Konzept kann auch „nach hinten“ losgehen, weil dadurch die Bildung der Herden-Immunität verhindert bzw. verzögert wird. Die sozialen und wirtschaftlichen Folgen dieser „lock-down“ Maßnahmen können eine schwere Krise auslösen, die den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft gefährdet und totalitären Überwachungsmaßnahmen Tür und Tor öffnet.

(Wird die „Fassaden-Demokratie“ mithilfe eines Virus (als „Cover“)  endgültig  „erledigt“? Geht es bei dem Corona-Theater um etwas ganz anderes? Mit dieser Frage (und speziell Italien) beschäftigen wir uns im nächsten Beitrag.)

(Anmerkung: Die schweren Fälle von Lungenentzündung in der Lombardei werden hier in keiner Weise angezweifelt. Die angegebene Ursache aber sehr wohl)

UND DAS WICHTIGSTE ZUM SCHLUSS

Zentrale Aussage von Dr. Köhnlein: Das klinische Bild (die Symptome, die der Arzt sieht) von Grippe, bzw. grippalem Infekt (Husten, Schnupfen, Kopfweh mit Fieber) also akute Atemwegserkrankungen mit verschiedener Ausprägung ist das gleiche wie bei „Corona“-Kranken; ohne den „Test“ und den Medien-Hype  würden sie also nicht hervorstechen und es gäbe keine Aufregung.

Daten aus der medizinischen Praxis – Was sehen wir derzeit in Deutschland?

Zu den aktuellen Grippe-Daten in der Bundesrepublik meldet das Robert-Koch-Institut folgendes_ (Zahlen sind kumulativ, also seit Beginn der Grippe-Periode im Herbst 2019 werden sie laufend addiert; Die Daten werden vom RKI wöchentlich aktualisiert; hier 3 bzw. 2 Wochen dazwischen)

Daten: (Woche 7/2020)

  • 98.500  Influenzafälle amtlich gemeldet,
  • davon im Krankenhaus: 17.000
  • Todesfälle: 161; davon 86% älter als 60;
  • Pro 100.000 Einwohner waren ca. 1.800 Leute beim Arzt wegen einer Atemwegserkrankung

Daten: Woche 10/2020

  • 145.258 Erkrankte gemeldet (+ 22.920  geg. Vorwoche),
  • davon im Krankenhaus: 23.276/16%  (+2.903/13% )
  • Todesfälle: 247

Daten: Woche 12/2020

  • 177.009 Erkrankte gemeldet (+9.878 geg. Vorwoche),
  • davon bisher im Krankenhaus: 28.321 (16%) + 1.459/15%))
  • Todesfälle: 323 (bei 306  Influenza-Viren nachgewiesen) gestorben; davon 85% älter als 60 Jahre

Wenn ich jetzt in den Medien mit den Grippe-Daten genauso verfahre, wie mit „Corona“, dann würden Sie folgende Schlagzeilen lesen:

Schon fast 180.000 Menschen  „erkrankt“ – in einer Woche fast 10.000 mehr– 323 Todesfälle – die Zahlen steigen weiter an …

Eine Epidemie! Sperren wir doch alle Leute mir grippalen Symptomen ein! Schließen wir die Schulen –denn die Dunkelziffer ist ja noch viel höher!

Merken Sie was? Die Zahl derjenigen mit nur geringen oder gar keinen  Beschwerden, geht in dieser Statistik völlig unter. Das Gleiche passiert jetzt mit dem „Corona-Virus.

Aber schauen wir doch einmal, inwiefern die Ergebnisse der Labor-Tests (Suche nach bestimmten Viren)  die „Corona-Pandemie“ untermauern:

Bei der Untersuchung der eingesandten Proben von Erkrankten  wurde bisher GAR NICHT auf Corona-Viren getestet, weil diese eben an sich keine große Rolle für grippale Infekte spielen.

Welche Viren wurden denn nun nachgewiesen?

RKI KW 12 Influenza-Monitoring

  • In 42% der Proben (204)  wurden übliche „Erkältungsviren“ gefunden (Atemwegsinfekte können auch bakteriell sein)
  • Im aktuellen Zeitraum war der Anteil der Influenza-Viren am höchsten (20%), (Die „Viren-Mischung“ ändert sich jede Woche)

SARS-Cov-2 patient isolates cell-cultured HongKongAb Woche 8 wurde auch nach dem SARS-CoV-2 gesucht. Und was hat man gefunden? Raten Sie mal?

Dieser sich rasant ausbreitende, Monster-Virus müsste sich jetzt doch in unseren Atemwegen  „breitmachen“. Man müsste jetzt also in sehr vielen Abstrichen den SARS-CoV-2 (so heißt er wirklich, nicht „Corona-Virus“) finden.

Aber was sehen wir hier?

RKI week 12 SARS-Cov-2 test results 6 in 871

6 Nachweise in 871 Proben?  Das sind  im Durchschnitt 0,7% aller Abstriche!  Wo ist denn hier eine Pandemie???? Schaut man sich dann auch noch die einzelnen Werte pro Woche an, sieht es nicht viel anders aus:

2 RKI KW 12 6 von 871 proben SARS-CoV-2 positiv

In der aktuellen Woche 12 waren ganze 3 Proben von 193  SARS-CoV-2 positiv, also 1,6%. (Vorhanden waren 204 Proben)

Ein Virus, das sich so „rasant“ ausbreitet, das totalitäre „Maßnahmen“ damit gerechtfertigt werden, kommt praktisch im Viren-Monitoring gar nicht vor???

Wo ist hier „Corona“ (SARS-CoV-2)?  Nirgends.

RKI KW 12 SARS-Cov-2 no role

Es gibt also keine „Corona-Pandemie“, die man mit seriösen, epidemiologischen  Zahlen belegen könnte … (was ja die o.a. Wissenschaftler kritisieren).

WAS WIRD HIER GESPIELT?  Mehr dazu in Teil 2…

Sehenswerte Videos von /über „Non-Konformisten“ zum Thema:

https://kenfm.de/me-myself-and-media-56/

https://www.youtube.com/watch?v=UmxQsADJeM4&t=238s#-1

Rolf Kron: Hat der Wahnsinn Methode?

https://www.youtube.com/channel/UCp9ci2cnPMUfDnmjEJeEUYQ

(RT-Interview mit Dr. Köhnlein, 37 min)

https://www.wodarg.com/   

 

 

 

 

Götter im Labor (Going Viral)

Es ist wieder soweit: Die Virus-Angst geht um viele fragen sich:  Wie gefährlich ist das neue Corona-Virus (SARS-CoV-2) wirklich? Wie zuverlässig sind die  Tests?  Ist das Virus aus der Natur oder ist es durch Gentechnik im Labor entstanden? Wieso springt ein tierisches Virus plötzlich auf Menschen über? Wieso ist eine (an sich wenig bedrohliche) Virenart plötzlich lebensgefährlich und breitet sich rasant aus?

Dieser Blog („anstrengend“ zu lesen) kann hoffentlich dazu beitragen, einige dieser Fragen zu beantworten. Der Text ist lang (Teil 1 einer Serie) aber man muss eben „tiefer graben“, damit man die biologischen Zusammenhänge verstehen kann.

Insbesondere die äußerst fragwürdige  Rolle der Gentechnik in der Virenforschung soll hier hinterfragt werden. („CoV“ wird in diesem Text als Abkürzung für Corona-Virus verwendet; „SL“ steht für SARS-LIKE“ also SARS ähnliche Viren)

Woher kommen diese besonderen Viren?

Der “Ausbruch” von SARS im Jahr 2003  führte zu zahlreichen Studien, die sich auf die Suche nach dem tierischen „Reservoir“ begaben. Man wollte  also jenes Tier  finden, das als ursprünglicher „Wirt“ für das damals „neue“ Corona-Virus (SARS-CoV) fungierte – so die Annahme.

Das Ergebnis: Man fand sogenannte „SARS-ähnliche Viren“ bei Fledermäusen, deren Genom große Ähnlichkeit mit dem SARS-CoV aufwies. 2013 gelang es einem chinesischen Forscherteam dann, zwei Virenstämme zu identifizieren, die bei der „Hufeisennase“ genannten Fledermaus-Art (Bild) gefunden wurden.

Wie  wurden  diese Viren  entdeckt?

Man untersuchte den Kot von 117 Tieren und fand bei  27 (also nur 23% der Proben)  den  PCR-Nachweis für Corona-Viren. Genauer gesagt, ein spezielles „Motiv“, das auch der SARS-Virus aufwies. (Mehr dazu weiter unten)

WIE  kommt  das  Virus  in die  ZELLE?

Coronaviren haben, verankert in ihrer Hülle, sogenannte „Spikes“, (die sie stachelig aussehen lassen) auf denen sich ein bestimmtes Eiweißmolekül befindet (das Spike (S)-Protein). Viren sind genetische Parasiten, sie können sich nur vermehren, wenn sie in die Zelle eines „Wirtes“  eingedrungen sind, um deren biologisches Programm für ihre eigenen Zwecke zu nutzen.

Lebende Zellen kontrollieren aber, was „herein“ darf und zwar durch Proteine in der äußeren Zellmembran, die ähnlich wie Schleusenwärter bestimmen, ob „geöffnet“ wird oder nicht. Dazu gehören sogenannte „Rezeptorproteine“, die ein jeweils genau dazu-passendes, anderes Protein (einen „Ligand“) erkennen und dann den Einlass in das Zellinnere (Zytoplasma) ermöglichen. Nur dort kann sich das Virus vermehren und wird dann in Form von zahlreichen „Ablegern“ (Virionen) wieder aus der Zelle entlassen; die Infektion weiterer Zellen wird so möglich (wenn das Immunsystem nicht eingreift!).

Das (Spike)-S-Protein des Virus muss also mit dem Rezeptor-Protein der Zell-Membran (die die Zelle umgibt)  kompatibel sein, sonst „geht gar nichts“.

Zur großen Überraschung vieler Forscher nutzt das SARS-CoV einen Rezeptor, dessen natürlicher „Partner“ eine entscheidende biologische Rolle als „System-Regulator“ im Menschen hat:  ACE-2 (reguliert u.a.  in Verbindung mit Enzymen der Niere Wasser- u. Elektrolythaushalt,  den Blutdruck und beeinflusst die Funktion des Herzens; hat aber auch eine wenig erforschte Rolle im Immunsystem).

Und auch diese 2  gefundenen (Fledermaus) CoV-Stämme der „Hufeisennase“ nutzten diesen Rezeptor, was auf eine enge Verwandtschaft schließen lässt – so die Forscher. (ACE-2 kommt bei vielen Tieren vor, nicht nur bei Menschen, ist aber an die jeweilige, physiologische „Umgebung“ angepasst)

Wie kommt das Virus vom Tier zum Mensch?

In China gibt es traditionelle Märkte, wo neben Fleisch auch lebende Tiere verkauft werden, auch Wildtiere in winzigen Käfigen (was ich sehr widerlich finde). Uns wird seit Jahren erzählt, dass auf diese Weise tierische Viren plötzlich auf Menschen „überspringen“. Doch dieser Kontakt zwischen Mensch und Tier findet seit hunderten (wenn nicht tausenden) Jahren in China statt und wenn das so einfach wäre, könnten wir keine Haustiere halten, ohne krank zu werden.

Die seltsamen, plötzlichen „Pandemien“ in den letzten 20 Jahren  (SARS, MERS, „Vogelgrippe“, „Schweinegrippe“, etc. sind nach meiner Auffassung nicht auf natürliche Weise entstanden.

Und es ist durchaus  wahrscheinlich, dass die ausufernde Gentechnik dazu einen Beitrag geleistet hat (neben der  ekelhaften und grausamen Massentierhaltung),

In der Zusammenfassung der  o.a. „Fledermaus“-Studie heißt es u.a.:  (Hervorhebungen von mir)

  • „Obwohl Fledermäuse schon seit einiger Zeit als natürliches Reservoir für SARS und MERS im Gespräch sind, waren alle bisherigen Versuche, den Vorläufervirus von SARS-CoV zu isolieren, erfolglos.
  • Verschiedene SARS-ähnliche Coronaviren-Stämme (SL-CoVs) von Fledermäusen aus China, Europa und Afrika wurden kürzlich gemeldet, doch keiner davon kommt als „Stammvater“ für SARS in Frage, vor allem auch deshalb nicht, weil deren „Spike-Proteine“ nicht in der Lage sind, den ACE-2 Rezeptor menschlicher Zellen zu benutzen.
  • Wir melden hiermit die vollständigen Genom-Sequenzen zweier, neuartiger Fledermaus-CoVs (der Hufeisen-Familie), die in der chinesischen Provinz Yunnan (an einem bestimmten Ort über mehrere Monate) gefunden wurden. (RsSHC014 und Rs3367).
  • Sie sind viel enger mit dem SARS-Virus verwandt, als jeder bisher gefundene CoV, vor allem in dem Genom-Abschnitt, der für Bindung an den Rezeptor entscheidend ist, („receptor-binding-domain“ (RBD) des S-Proteins.;
  • Unsere Ergebnisse sind starke Indizien dafür, dass diese Fledermaus-Familie der natürliche Wirt für SARS-CoV ist und dass man für eine direkte  Infektion  von  MENSCHEN  keinen tierischen „Zwischenwirt“ braucht.“

Dazu muss man wissen:

Normalerweise können Corona-Viren nur bestimmte Zellen (Zell- u. Gewebetypen) befallen und sind sehr artenspezifisch

Das  amerikanische CDC  (Center for Disease Control) schreibt dazu:

Coronaviruses are a large family of viruses that are common in many different species of animals, including camels, cattle, cats, and bats. Rarely, animal coronaviruses can infect people and then spread between people such as with MERSSARS, and now with 2019-nCoV” (später als SARS-CoV-2 bezeichnet).

Es kommt also eigentlich sehr selten vor, dass tierische CoVs Menschen infizieren und sich dann von Mensch zu Mensch ausbreiten. Insofern sind SARS und MERS sehr ungewöhnlich (die Ansteckung fand hauptsächlich in Krankenhäusern statt).

Es gibt jeweils eigene Corona-Virenstämme für Menschen, Hunde, Katzen, Rinder, Schweine, ,Nagetiere, Vögel, usw. Einer davon verursacht z.B. die gängige „Erkältung“ bei Menschen (Infektion der oberen Atemwege, Schnupfen, Husten, Niesen, etc. aber in der Regel nach wenigen Tagen wieder vorbei)

Normalerweise reagiert das Immunsystem sofort, wenn ein fremdes Protein (z.B. von einem Virus) in der Zelle erkannt wird. Die Zelle zeigt dann entsprechende Antigene an der Oberfläche und lockt damit die Immunabwehr an (z.B. T-Zellen, die toxisch sind und die befallene Zelle vernichten)

…. wird diese Fähigkeit ausgeweitet und z.B. ein „Schweine-virus“ kann nun auch andere Tiere und Menschen befallen, dann wird es gefährlich.

Die Frage ist aber, WARUM passiert das?  (bitte weiterlesen)

Die Forscher weisen darauf hin, dass sie „das Übertragungspotential über Artengrenzen hinweg“ ermitteln wollten.  (Das ist der kritische Punkt).

Dafür haben sie verschiedene Zelllinien getestet und herausgefunden, dass der  neue Virenstamm „SL-COV-WIV1“  in menschlichen A549 Epithelzellen der Lunge, in Nierenzellen von Schweinen, syrischen Hamstern und mehreren Fledermausarten einigermaßen gedeiht. Am besten aber in Vero E6-Zellen.

Um die biologische aber auch „unheimliche“ Bedeutung dieser Aussagen aber verstehen zu können, muss man wissen, um welche „Zellen“ es sich hier tatsächlich handelt:

Krebszellen (mutierte, genetisch abnormale Zellen, die sich endlos vermehren können)

A-549 ZELLEN

Ist  eine kranke, genetisch abartige Zelllinie (3-facher Chromosomensatz), die 1972 aus dem Lungenkrebs-Gewebe eines 58-jährigen  Amerikaners gewonnen wurde. Der (normale) Zelltyp spielt eine wichtige Rolle für den Wasser-u. Elektrolythaushalt der Lungenbläschen. A 549 Zellen werden häufig als „Labor-Modell“ für die Epithelzellen der Lunge verwendet und als „Wirt“ für die Transfektion.

Vero E-6  ZELLEN

Wurde 1962 aus Epithelzellen der Nieren von der „Grünen Meerkatze“ (einer Affenart) gewonnen; die Zellen sind „unsterblich“ (endlos teilbar) und haben ebenfalls eine abnormale Chromosomenzahl (aneuploid). Vero-Zellen produzieren keine  α- und β-Interferone, also genau jene wichtigen Signal-Proteine des Immunsystems, (Gruppe: Zytokine) die zur Abwehr von Viren freigesetzt werden (und andere Zellen „alarmieren“), weshalb diese Zellen zur Viren-Vermehrung sehr beliebt sind.

Doch die Mutationen, die sie für Laborzwecke „praktisch“ machen, sind eigentlich ein Nachteil, denn die normale Zellbiologie ist hier nicht mehr vorhanden und die Zellen (der Phänotyp) verändern sich im Lauf der Zeit durch die Prozesse, die sie durchlaufen (vor allem durch die eingeschleusten transgenen Konstrukte …)

HeLa Zellen (triploide, extreme Krebszellen, die andere Zellkulturen im Labor infiltrieren und überwuchern können)

Stammen von Henrietta Lacks, die 1951 im Alter von 30 Jahren in den USA an Gebärmutterhalskrebs starb, nachdem man sie mehrfach wegen Blutungen mit radioaktiver Strahlung „behandelt“ hatte, (wodurch wahrscheinlich der „HP-Virus“ erst aggressiv wurde).

In der o.a. Studie finden wir dazu auch folgenden Satz:

„Wir haben erstmals einen lebenden SL-CoV (SARS-ähnlichen Virusstamm) aus Vero-E6 Zellen isoliert, der eine 99,9%ige Sequenz-Identität mit dem Virus der Fledermaus (Rs336) aufweist und  ACE-2 von Menschen, der Zibetkatze und Hufeisen-Fledermäusen zum Eindringen in Zellen benutzen kann.  (Er wurde SL CoV- WIV-1 genannt.)

Das ACE-2 Fledermaus-Gen musste also mit „Gewalt“ (Gentechnik) in menschliche und tierische (abartige) Zellen eingebracht werden. Dazu werden Plasmide eingekauft, die dann mithilfe passender Restriktionsenzyme das oder die gewünschten Gene in ihre RNA einbauen und als „Vektor“ fungieren. Damit das Gen aber (aus seinem natürlichen Kontext herausgerissen) wirklich funktioniert, werden zusätzlich regulatorische Gene eingebaut, die meistens aus Viren stammen, so z.B. hier der „Primer“ von einem CMV (Herpes Virenart).

Dieser transgene „Plasmid“ erledigt dann die Transfektion der HeLa Zelle mit dem fremden Gen (jeweils für das ACE-2 Protein von Fledermäusen, Menschen und der Zibetkatze (die gar nichts damit zu tun hat; das  Tier in China heißt bei uns Larvenroller!) . Dann werden diese Zellen mit dem „WIV-1“ (in abartigen Affenzellen kultiviert)  Corona-Virus künstlich  infiziert, um zu sehen, ob er sich dort „einnisten“ kann.

NACHDENKPAUSE:

Im Labor gezüchtete,  genetisch abartige Krebszellen von Affen und Menschen

  • denen man zusätzlich ein künstliches Gen-Produkt eingebaut hat und
  • die nicht mit einem Immunsystem und dem ganzen Organismus interagieren

werden also  mit  Fledermaus-CoVs  im Labor infiziert und deren Vermehrung soll dann ein Beweis dafür sein, dass diese spezifisch tierischen Viren quasi „früher oder später sowieso“ auf den Menschen losgehen werden?

Sorry, aber das erscheint mir wenig logisch und daher nicht glaubwürdig, besonders deshalb, weil Experimente wie das oben geschilderte, nur eines von tausenden ist, die weltweit seit Jahren stattfinden (und – ob gewollt oder nicht – quasi eine Anleitung dazu geben, wie man genau diesenSprung“  des Virus vom Tier zum Mensch erleichtert bzw. erst ermöglicht.

Hier noch ein Beispiel aus dem Jahr 2015 (also zwei Jahre später), in dem ebenfalls mit diesem (Fledermaus) Corona-Viren Stamm „WIV1“ experimentiert wurde:

 

 

Auch hier wird natürlich der „gute Zweck“ betont, nämlich „zukünftige Bedrohungen durch Viren“ zu finden. Durch moderne Bio-Informatik bzw. Gentechnik-Methoden („Meta-Genomics-Data“ & .„Reverse Genetics“) soll also – mit Schwerpunkt SARS – das „pathogene Potential“ von  zirkulierenden bzw. noch nicht besonders  in Erscheinung getretenen,  tierischen Viren ermittelt werden.

Sie konstruieren ein künstliches Virus mit fremden Genen (und behaupten dann, dass Viren mit diesem Spike-(Protein) quasi schon „auf der Lauer liegen“ um uns  (Menschen) zu überfallen, was durch ihre Experimente deutlich geworden sei:

Der WIV-1 Cluster hat die Fähigkeit, Menschen direkt zu infizieren und auch von Mensch zu Mensch übertragen zu werden [nachgewiesen in Zellkulturen]. Jedoch deutet die Abschwächung der Viren „in vivo“ (hier: in der lebenden Maus) darauf hin, dass eine zusätzliche Anpassung erfolgen muss, um eine Epidemie auszulösen.

Dann heißt es weiter, diese Daten würden deutlich machen, wie nützlich diese „Plattformen“ sind, um Virenstämme zu identifizieren, (die- quasi in Tieren versteckt),“bereit dafür sind“ sich zu einer Bedrohung für die Menschen zu entwickeln. Dass diese „Bereitschaft“ durch solche Experimente gefördert wird, wird anscheinend nicht registriert. Hier der (erschreckende) O-Ton:

Wir nutzten den … (ansteckenden)SARS-Virus als Vorlage und konstruierten  einen vollständigen, infektiösen Klon von WIV1-CoV, der aus sechs Plasmiden besteht, die man mittels Enzymen auseinanderschneiden, mit Liganden zusammensetzen und durch Elektroporese in (Vero-)Zellen einbringen kann, um vermehrungsfähige Virionen zu gewinnen“.

Zusätzlich haben wir eine Virus-Schimäre erschaffen, in der die „Spikes“ nicht mehr von SARS, sondern vom WIV stammen: WIV1-MA 15. Dieser hat die gleiche Bindungs- u. Eindringfähigkeit  (in Zellen) wie WIV1-CoV, bewahrt jedoch die Änderungen für ein Maus-angepasstes SARS. (MA  bedeutet „mouse-adapted“ also an Mäuse angepasst und  die genetisch ähnliche Maus ist die „Brücke“ zum Mensch…)

Zurück zur die Kernaussage (die auch Nicht-Wissenschaftler verstehen):

„Es gibt eine Untergruppe von Corona-Viren, die derzeit in Fledermäusen grassiert und die Fähigkeit hat, in menschliche Zellen einzudringen

Die Frage ist allerdings, WOHER hat  bzw. WODURCH bekommt es diese „Fähigkeit“? Die Gentechnik erleichtert den sogenannten „horizontalen Gen-Transfer“, also die Überschreitung der Artengrenze, weil sie es ja darauf anlegt, fremde Gene dort einzubauen, wo sie nicht hingehören und dazu meistens verschiedene „entschärfte“, pathogene Viren und / oder Bakterien benutzt.

In einer weiteren Studie  wurden die „Fähigkeiten“ dieser Coronaviren noch mehr herausgefordert: (s.unten)

Was sind denn nun die o.a. „Virus-Schimären“ in diesem Kontext?

Es sind Viren, denen fremde DNA „aufgezwungen“ wurde, damit sie bestimmte Eigenschaften bekommen, die die Forscher für ihre Zwecke brauchen. Das können Gene aus anderen Viren sein, aber auch bakterielle, tierische oder menschliche … und genau das ist der Irrsinn.

Was ist hier also passiert?

  • Die meisten Fledermaus-Viren aus der Natur sind nicht in der Lage an menschliches ACE-2 zu binden (wozu auch?)
  • Der SHC014-Spike (dessen Protein, ursprünglich von einem Fledermaus-Virus) wurde mit einem für die Maus angepassten SARS-CoV genetischen „Rückgrat“ kombiniert (also die Gene für das Spike- Protein des einen, in das manipulierte Genom des  anderen (SARS)-Virus
  • Ergebnis :  künstlicher  (SARS) Virus SHC014-MA 15
  • Dazu wörtlich in der Studie: „… um die Gelegenheit zur Pathogenese in Mäusen zu maximieren
  • Dieser künstliche Virus wurde dann – wieder – in genetisch abartigen Vero-Zellen „erfolgreich“ vermehrt.

Dann wurde getestet, ob dieser Labor-Virus in der Lage wäre,  Zellen des menschlichen Atemtraktes (vor allem der Lunge) so schwer zu attackieren, wie SARS. Dazu wurden embryonale HAE-Zellen (für Epithelzellen der Atemwege)  mit vier verschiedenen Virenstämmen infiziert:  je zwei „Maus-adaptierte“: WIV1-MA15 (Fledermaus-Maus)  und SARS-CoV MA 15  (Mensch-Maus) sowie „unser“ SARS und der  Fledermaus-Virus WIV1 (in Krebszellen von Affen gezüchtet).  Merke: WIV1 konnte sich zunächst nur sehr begrenzt in menschlichen Zellen vermehren.

Statement zum Ergebnis:

„Die Daten zeigen, dass der WIV1-Spike in menschlichen Zellkulturen des Atemweges eine Infektion auslösen kann, ohne dass eine besondere Anpassung notwendig ist“.  

FRAG DOCH MAL … DIE MAUS (wie es ihr geht…)

Um die mögliche Pathogenese zu analysieren (wie die Krankheit entsteht),  muss die Infektion bei lebenden Tieren studiert werden, also wie sich das künstliche Viren-Konstrukt „in vivo“, verhält. Also wurden 10-Wochen alte Mäuse entweder mit WIV1-MA 15 infiziert oder mit SARS-CoV– MA 15 (beide künstlich für die Maus adaptiert) und dann vier Tage lang beobachtet.

  • SARS (MA): rasche Gewichtsabnahme und Tod nach vier Tagen bei allen Tieren
  • Laborvirus SHC014: 10% Gewichtsverlust aber nicht tödlich (obwohl beide ähnliche Virenlasten in der Lunge erzeugten);

Dann wurden „alte“ Mäuse getestet (12-Monate):

  • SARS (MA): gleiches Resultat wie bei den jungen Mäusen
  • Laborvirus SHC014: erhebliche Gewichtsabnahme, aber minimal tödlich

Der Austausch des Spike- Proteins  (statt SARS – WIV1  der Fledermaus- ohne Manipulation) erzeugte also keine wirkliche  Erkrankung bei Mäusen. Beim WIV1-Cov: war die Vermehrung der Viren deutlich eingedämmt – 10.000 x geringer  –  im Vergleich zu SARS-Cov

Das „neue“ Fledermaus-Virus -das nicht genetisch manipuliert wurde und dessen „Bereitschaft“ uns zu überfallen, eigentlich demonstriert werden soll –  ist also keine reale Gefahr für die Maus (weil er eben an Fledermäuse angepasst ist).

Daraus schließen die Forscher, dass das „Maus-Modell“ wenig geeignet sei, um das Potential  des Virus für menschliche Krankheit zu evaluieren.

WAS TUN SIE ALSO?

Sie erschaffen durch Gentechnik eine  Maus, die den Rezeptor für das menschliche ACE-2 Protein „eingebaut“ hat und zwar unter Kontrolle von „HFH4“ einem Promoter* der  Epithelzellen  in der menschlichen  Lunge.

In den Zellen der Mäuse wurde also dann ein menschliches Protein erzeugt (ACE-2), weil man transgene DNA (ein synthetisches Konstrukt aus menschlichen Genen) direkt in Eimutterzellen von Mäusen  injiziert hat.

Der  hierbei verwendete „Promoter“ (HFH4=FOXJ1) ist ein menschliches Gen, das auf Chromosom 17 zu finden ist. Er soll hier dafür sorgen, dass die eingeschleusten Gene auch (in der Maus) das gewünschte Protein erzeugen (über die Aktivierung von Transkriptions-Faktoren) und zwar dort, wo es die Forscher haben wollen: in den Epithelzellen der Atemwege. Das tut er auch, aber es kommt dadurch zu einer “Überproduktion“ von ACE-2 (weil die normale Regulation der Zelle nicht mehr funktioniert).

Doch FOXJ1  beeinflusst auch die Immunantwort und Stressreaktion in Säugetierzellen: es unterdrückt einen Protein-Komplex, der für die Zytokinproduktion verantwortlich ist und spielt eine Schlüsselrolle bei  der Reaktion auf Infektionen,

NACHDENKPAUSE

Diese  Hybrid-Maus mit  künstlich eingeschleusten, menschlichen Genen, die (zwangsweise) Proteine  des menschlichen Körpers codieren  (was es in der  Natur nie geben würde) soll also demonstrieren, dass ein Fledermaus-Virus auf natürliche Weise in der Lage ist, die menschliche Lunge zu befallen. Wie bitte???

Noch einmal (der Wahnsinn):

„Nachdem wir gezeigt haben, dass der SHC014-Spike die Fähigkeit hat, menschliche Zellen zu infizieren und Krankheiten in Mäusen auszulösen… (!!!) haben wir einen vollständigen, infektiösen Klon von SHC014-CoV konstruiert, der sich in Vero-Zellen ebenso gut vermehrte wie SARS-CoV, aber in den menschlichen HAE-Zellen wesentlich schwächer war.

Das deutet darauf hin, dass eine weitere Anpassung notwendig ist, damit seine Vermehrung in menschlichen Zellen der Atem-wege jener des epidemischen SARS-Virus gleichkommt …“

Dass hier eher der „Zauberlehrling“ agiert, als wohlüberlegte Wissenschaft, zeigt sich auch an diesem (lt. Verfasser) „überraschenden“ Ergebnis:

Während die  genetische Expression von ACE-2 – wie gewünscht – in der Lunge nachzuweisen war, fand diese auch in anderen Geweben statt: im Gehirn, in der Leber, in den Nieren und im Verdauungstrakt, womit „ein Hinweis auf einen weitreichenden Effekt von HFH4“ erkennbar wurde, den man nicht erwartet hatte.

Die Untersuchung einzelner Abkömmlinge der transgenen Mäuse zeigte auch, dass „gelegentlich“ das menschliche ACE-2-Gen nicht vorhanden war (die DNA-Integritätskontrolle dieser Mäuse hat also die fremden Gene eliminiert). Die anderen (bedauernswerten) transgenen Mäuse waren in jedem Fall „verloren“:

„Aufgrund von früheren Studien mit transgenen Tieren [denen man das fremde ACE-2  Gen ebenfalls gentechnisch aufgezwungen hat], die rasch Gewicht verloren, erwartete man, dass diese Mäuse eine tödlich verlaufende Form der Enzephalitis hatten (Gehirnentzündung). Sie wurden getötet und dann wurde Gehirn und Lunge auf Viren-Titer untersucht, sobald die Gewichtsabnahme größer als 20% war.

  • Alle Mäuse, die mit SARS-CoV Urbani infiziert waren, verloren mehr als 20% ihres Gewichtes und hatten hohe Vermehrungsraten des Virus in der Lunge und im Gehirn kurz nach der Infektion.
  • Die mit WIV1-Cov infizierten Mäuse mit mehr als 10% Gewichtsabnahme hatten hohe Virentiter im Gehirn, aber erheblich weniger in der Lunge. Diejenigen mit weniger als 10% hatten in beiden Organen nur geringe Virenlasten.

Diese misshandelten, genmanipulierten Mäuse (die gar nicht mehr als Lebewesen wahrgenommen werden) und die Viren-Konstrukte werden als „nützliche Plattformen oder Reagenten“ bezeichnet. (BIld: Virus-infiziertes Hirngewebe von Ratten)

Hier wird die im Labor  vorangetrieben Anpassung eines Fledermaus-Virus (über die Maus an den Mensch) als „notwendige“ Maßnahme dargestellt, um genau das „vorhersagen“ zu können, was damit erst geschaffen wird: 

Ein neues Krankheitsrisiko.

Nicht, weil diese Forscher (in zivilen Einrichtungen) böse Absichten haben oder moralisch korrumpiert wurden,  sondern weil ihre reduktionistische, mechanische Sichtweise der Biologie und das veraltete Dogma –„Die Gene kontrollieren alles und können wie „Bausteine“ versetzt werden“ die wichtigste Erkenntnis verhindern:

  • Zellen, die aus dem Zellverband, dem ganzen Organismus und aus dessen Umwelt herausgerissen sind, können nur begrenzt Aufschluss darüber geben, was „im Leben“ wirklich passiert (und transgene Zellen schon gar nicht).
  • Biologische Systeme sind so komplex, dass man nicht eingreifen sollte, wenn man einen Großteil davon nicht versteht, vor allem auch deshalb, weil „das Ganze viel mehr ist, als die Summe seiner Teile“. 

Z.B. welche systemischen Funktionen ACE-2 (das hier als Rezeptor  eine maßgebliche Rolle spielt) im Kontext anderer Enzyme, Hormone, Vernetzung mit anderen Signalwegen, etc. wirklich hat. ACE-2  wurde erst 50 Jahre nach ACE  als Teil des  RAAS entdeckt und die Wechselwirkungen in sind bis heute nicht gänzlich geklärt.

“Das Renin-Angiotensin-System, betrachtet als coordinierte, hormonelle Kaskade, spielt eine wichtige Rolle in der Steuerung zahlreicher Funktionen in vielen Organen und ist viel komplexer als man bisher angenommen hat …“

SCIENCE (künstliche Viren) FOR SALE

Der Leiter der o.a.  „Studien“ hat übrigens für die Erschaffung eines neuen CoV (mit geändertem Spike-Protein) mehrere Patente angemeldet.

Aus der „Zusammenfassung der Erfindung“  ist erkennbar, dass hier ein “Spike-Protein” aus drei verschiedenen Corona-Viren konstruiert wurde). Damit könne auch eine „Basis für neue  Impfstrategien“ geschaffen werden. In der o.a. Studie räumt er allerdings ein, dass die SARS-Impfung ziemliche Probleme mit sich bringt:

Sie  „funktioniert“ in dem Sinne leider nicht, weil geimpfte Tiere nach der Infektion mit dem Virus schwere Immunpathologien (Eosinophilie) entwickeln und keiner weiß warum. Deshalb wurde (u.a.)  bis heute kein Impfstoff für Menschen zugelassen.

Doch angstmachende Schlagzeilen wie diese gehen weiter:  Baric warnt davor, dass es „beinahe 5.000“ Corona-Virenstämme in Fledermäusen gäbe … es sei nicht ein Frage von „ob“ sondern von „wann“ diese gefährlichen Erreger uns  überfallen.

THE SELF-FULFILLING PROPHECY

Wie oben schon ausgeführt – lässt Baric seinen Prophezeiungen auch Taten folgen: Mit der Konstruktion eines „Hybrid-Virus“ (Spike-Protein von der „Hufeisennase“-Fledermaus (SHC014), restliche Gene („backbone“) vom  „Maus-angepassten“ SARS-Virus, der Zellen des menschlichen Atemtraktes befallen kann und transgene Mäuse krank macht. Damit habe er auf das „Risiko“ hingewiesen, dass der Fledermaus-Virus auch Menschen „überfallen“ könne.

Als die Studie veröffentlicht wurde, gab es aber auch sehr kritische Stimmen, die (wie ich) den Standpunkt vertreten, dass hier an der Realisierung des „Risikos“ gearbeitet wird, vor dem man uns ständig warnt (Link – siehe Bild oben)

Im Oktober 2013 hatte Präsident Obama staatliche Fördermittel für solche „Gain-of-Function“ Forschung eingestellt, durch die (hier) Viren erst jene Eigenschaften bekommen, die sie für Menschen gefährlich machen (den „Sprung“ von Tier zum Mensch ermöglichen)

Die offizielle Begründung, warum diese irre-geleitete Forschung „notwendig“ sei, lautet: „das Wesen der Interaktion zwischen Mensch und Krankheitserregern zu definieren“ und   damit „das pandemische Potential von aufkommenden, infektiösen Erregern einschätzen zu können“.

Wir sehen aber mittlerweile, was hier „gespielt“ wird:  (A „Self-fullfilling prophecy)

Sie schaffen selbst ein künstliches Risiko im Labor und zwar durch genau die  (immer wieder) praktizierteAnpassung“ tierischer Viren (mittels synthetischer Genome)  an menschliche Zellen, also eine Ausweitung ihrer Infektionsfähigkeit („das pandemische Potential“), vor der sie dann warnen.

Die Angst vor Epidemien kann dann genutzt werden, um noch mehr Millionen an Forschungsgeldern zu generieren und mit „neuen Therapien“ geht das genetische Roulette (im kapitalistischen Casino) dann weiter …(was nicht bedeutet, dass die Gefahr nicht real ist, sie ist nur nicht „natürlich“)

In der Kritik heißt es u.a.

  • Der einzige Effekt dieser Arbeit ist die Erschaffung – im Labor – eines neuen, unnatürlichen Risikos“.
  • (Richard Ebright, Molekularbiologe, Rutgers Universität)
  • Wenn dieser neu erschaffene Virus sich verselbständigen wurde, könnte niemand vorhersagen, was passiert…
  • (Simon Wain-Hobson, Virologe am Pasteur Institut in Paris)

Da kann man nur 100%ig  zustimmen. Noch schlimmer:

Die Politik hat sich schon länger vor den Karren der Gentechnik-Konzerne spannen lassen und hat keine Ahnung, was in diesen Labors vor sich geht (Hauptsache man hat ein „Biotech-Zentrum“.

Mehr über die  Viren-Experimente in Teil 2, wo es auch um die geheime, militärische Forschung geht, (die „Dr. Frankenstein“ alt aussehen lassen…) und um die Frage, ob das Virus wirklich (ursprünglich) aus China kommt …

(Falls Sie es bis hierher geschafft haben … Danke für die Geduld und Aufmerksamkeit!)

 

 

Glyphosat: Alarmstufe ROT

EFSA fake scienceDie EU-Kommission hat im Mai angekündigt, dass sie beabsichtigt, die Zulassung von Glyphosat (aktiver Wirkstoff im meistverkauften Unkrautvernichter/ Herbizid) für weitere 10 Jahre zu verlängern. Das war zu erwarten, nachdem die  EFSA im November 2015 die chemische Substanz als „unwahrscheinlich krebserregend“ eingestuft hatte und auch die ECHA dafür einen „Persilschein“ ausstellte (wie vorher das deutsche BfR).

Das war jedoch ein eklatanter Widerspruch zu den Feststellungen der WHO-Krebsforschungsagentur IARC, die Glyphosat im März 2015 als „wahrscheinlich krebserregend“ bewertet hatte. (Mehr über die politischen Hintergründe gibt es hier und hier).

Am 4. Oktober soll nun eine endgültige Abstimmung des EU-Ministerrates stattfinden, bei dem die Umweltminister entscheiden, ob es eine „qualifizierte Mehrheit“ für die weitere Zulassung von Glyphosat geben wird.

WARUM IST GLYPHOSAT SO SCHÄDLICH FÜR MENSCHEN UND TIERE?

In den USA wurde Glyphosat schon 1985 (von der EPA) als „carcinogen“ also wahrscheinlich krebserregend für Menschen (Gruppe C) eingestuft, weil es genug Studien gab, die diese Bewertung untermauerten. Aber am 26. Juni 1991 hat das „Peer Review Komitee“ diese Daten neu „bewertet“ und dann nur mehr eine Einstufung in Gruppe E festgelegt. Demnach war Glyphosat plötzlich nicht mehr krebserregend für Menschen. Es ist also offensichtlich, dass hier massive Korruption vorliegt.

Tierfütterungs-Studien, die in den 1970er Jahren von Monsanto der EPA  im Rahmen der Erst-Zulassung von Glyphosat vorgelegt wurden, haben nie das Licht der Öffentlichkeit erblickt (kein Wunder).

Doch vor zwei Jahren ist es einem amerikanischen, unabhängigen Bio-Chemiker gelungen, sich diese Informationen zu beschaffen. Dr. Antony Samsel hat tausende Seiten dieser eingereichten Forschungsergebnisse studiert und kam zu dem Schluss, dass Monsanto schon damals wusste, dass Glyphosat krebsfördernd ist und sich in vielen tierischen Organen anreichert. (Es kommt aber noch schlimmer …)

Seine intensive Beschäftigung mit den Unterlagen von Monsanto und eigene Untersuchungen brachten aber für Dr. Samsel eine weitere Erkenntnis, die man nur als spektakulär bezeichnen kann:

GLYPHOSAT: DIE BIOLOGISCHE MASSENVERNICHTUNGS-WAFFE

Dr. Samsel vor einem Untersuchungs-Ausschuss der Umweltschutzbehörde Kalifornies am 7. Juni 2017:

Es gibt keinen sicheren „Grenzwert“ für Glyphosat.“ Gestützt auf seine eigene Forschung, appelliert Samsel an die Umweltbehörde in Kalifornien, Glyphosat sofort zu verbieten. Alleine die Tatsache, dass es in viele Enzyme (die bei Tier und Mensch wirken, z.B. im Verdauungssystem, zur Entgiftung und als Lysozym) eingebaut wird, sei Grund genug dafür (damit wird die Rolle des Immunsystems ebenso gestört wie der gesamte Stoffwechsel).

Warum war Dr. Samsel als Biochemiker so alarmiert?  

Glyphosat  ist eine künstliche  Aminosäure und kann als chemischer  „Doppelgänger“ der natürlichen Aminosäure  Glycin fungieren, die in vielen Proteinen enthalten ist.

Glyphosate & GlycinStatt Glycin wird dann N-(phosphonomethyl)-glycin (so die chemische Bezeichnung von Glyphosat) in das Protein eingebaut. (Hier sein schriftliches Statement).

Um die Tragweite dieser Aussage zu begreifen, muss man einige biologische Grundlagen verstehen:

Tausende Proteine in unserem Körper fungieren quasi als biologische Baumeister, Maschinen, Baustoffe, Steuer- und Regelungssysteme, Katalysatoren, Transport-Logistiker,  Post- und Telekom, Immun-Polizei, Heilungs- u. Rettungsdienst, etc. Dass eine einzige Molekül-Art so viele Funktionen haben kann, ist faszinierend. Kurz gesagt: Proteine sind das genialste, was die Natur erfunden hat.

Proteine bestehen aus Aminosäuren. Die Kombination (Sequenz, Reihenfolge) der Aminosäuren entscheidet über die Form, Faltung und Funktion des Proteins.

Der Einbau einer „falschen“ Aminosäure hat fatale Folgen, weil das so entstandene Protein „defekt“ ist, und deshalb seine Form, Faltung und Funktion gestört ist. Weil die Proteine aber so viele Aufgaben erledigen, wirkt sich diese Störung im Körper verheerend aus.

Aus den Monsanto-Studien war auch erkennbar, dass Glyphosat sich in allen möglichen Organen und Geweben ablagert. Dr. Samsel wollte das selbst untersuchen und fand solche Rückstände bei Schweinen, Rindern und Pferden.  Bei Pferden (mit Hufkrankheiten) fand er defektes, in seiner Struktur deformiertes Keratin in den Hufen, das Glyphosat enthielt. Er konnte Glyphosat auch in ihrem Blood, ihrem Urin und im Pferdemist nachweisen. Wenn die Pferde (und auch Rinder und Schweine) weiterhin Glyphosat-hältiges Futter erhalten, werden sie immer größere Gesundheitsprobleme bekommen, vor allem chronische und degenerative Krankheiten.

Das kleine Glyphosat-Molekül kann sich also dort einschleichen, wo es nicht hingehört. Es bindet sich an Strukturproteine (die Material aufbauen wie z.B. Knochen oder Haut) und an Enzyme, vor allem die Verdauungsenzyme. Das zieht eine Kaskade von weiteren Stoffwechsel-Störungen nach sich, die das gesamte biologische Steuer- u. Regelungssystem unterminieren. (Mit fatalen Folgen – siehe weiter unten – Auto-Immun-Krankheiten).

Am Beispiel von Kollagen kann man veranschaulichen, wie sich dieser Störeffekt auswirkt:

Im Kollagen ist sehr viel Glycin enthalten (25-30%). Kollagen ist ein wichtiges Material für unsere Knochen, Knorpel, unsere Gelenke, Sehnen, unsere Haut und Netzhaut, unsere Blutgefäße, Bandscheiben und Zähne (Dentin).

ECM tissues

OBEN: Knochen – Knorpel – MITTE: Fettgewebe – Haut – Darmepithel – UNTEN: Nervengewebe – Herzmuskel – Skelettmuskel

Das Kollagen (und andere Proteine) können also verschiedene Strukturen bilden, je nachdem wofür es gebraucht wird (siehe Bild).

Wird  die „falsche“ Aminosäure eingebaut,  ist die Funktion aber nicht mehr gewährleistet. Das Kollagen ist minderwertig und kann seine Aufgaben nicht mehr erfüllen, deshalb kommt es zu Erkrankungen an den verschiedensten Stellen im Körper.

Unsere Zellen sind eingebettet in die ECM (Extra-zelluläre-Matrix). Das ist ein Komplex aus Proteinen und Kohlehydraten, der von den Zellen gesteuert wird. Dazu gehören:

  • Strukturproteine: Kollagen, Elastin, Fibrillin
  • Spezielle (Glyko-) Proteine: Laminin, Fibronectin
  • Proteoglykane: Hyaluran, Chondroitin, Dermatan, Keratin 1 u. 2, Heparin, Heaparan

ECM 3

Die ECM erfüllt folgende, wichtige Aufgaben:

  • Stütz-Gerüst und Verankerung für Zellen
  • Steuerung des dynamischen Zellverhaltens (Differenzierung, Anhaftung, Bewegung, Polarität)
  • Mechanische Unterstützung für Gewebe und Organe
  • Regulierung > Zellwachstum, Heilungsprozesse, Festlegung und Erhaltung der Struktur)
  • Ort für aktiven Austausch verschiedener Metaboliten, Ionen und von Wasser

Das geniale („göttliche“) an biologischen Systemen ist, dass hier ein komplexes, dynamisches Netzwerk vorliegt, das sich selbst reguliert.

Man muss sich die Dimension einmal vorstellen: ca. 100 Milliarden Körperzellen (Mensch), etwa 10x soviel Mikroben und tausende Proteine die miteinander kommunizieren und in Wechselwirkungs-Kaskaden eine Selbstorganisation herbeiführen.

Dieses beeindruckende Meß-, Steuer- und Regelsystem bewirkt also, dass tausende, wichtige Parameter nicht aus dem Gleichgewicht geraten, „Feinde“ bekämpft werden und immer genug Energie verfügbar ist. Das nennt man Homöostase.

Leider hat der Mensch im Industriezeitalter tausende Stoffe (und bestimmte EM-Wellen) produziert, die dieses System massiv stören.

Die ECM spielt eine wichtige Rolle für die Regulierung der Homöostase und ist somit auch für eine gesunde Entwicklung und Erhaltung der verschiedenen Gewebe von zentraler Bedeutung. Wird diese Regulierung (z.B. durch Chemikalien) gestört, hat der Krebs leichtes Spiel, denn dann geraten alle diese biologischen Schlüssel-Prozesse aus den Fugen und die Bildung von Krebs und Metastasen wird gefördert. Die Krebszelle ist wirklich „außer Kontrolle“, weil die Kommunikation mit dem ECM gestört ist (und meistens genetische Schäden vorhanden sind).

Jede Substanz, die in der Lage ist, dieses komplexe Steuersystem systematisch zu unterminieren, ist daher extrem gefährlich für unsere Gesundheit und für alle biologischen Systeme.

Was hat Dr. Samsel noch herausgefunden?

Um seine Theorie (Einlagerung von Glyphosat statt Glycin in Proteine) zu testen, untersuchte er Gewebe von Tieren, in denen viel Kollagen enthalten ist. Z.B. Gelatine von Schweinen und Rindern. Ergebnis:

In allen Proben konnte er Glyphosat nachweisen.

Die gefundenen Mengen erscheinen winzig, doch Dr. Samel erklärt, dass in 1 Mikrogramm Glyphosat mehr als 3,5 Billionen Moleküle enthalten sind und jedes davon trägt zum biologischen Chaos bei.

Anmerkung: In der Toxikologie/Medizin herrscht häufig der Irrlaube, der linearen Dosis-Wirkung-Beziehung. Soll heißen: je mehr, desto mehr – oder – je höher die Dosis, desto größer der Schaden. Leider trifft das bei Glyphosat nicht zu. Die „dose-response“ Beziehung ist nicht linear, sondern invers: bei kleineren Dosen treten (im Verhältnis) mehr Schäden auf, als bei größeren. Und: es gibt letztlich keine unschädliche „Dosis“, weil es zu einer Bioakkumulation kommt.

Glyphosat ist also eine Substanz, die auf molekularer Ebene biologisches Chaos auslöst, weil das Steuersystem selbst aus den Fugen gerät. Es behindert massiv die Funktion

  • von Proteinen, Peptiden und Enzymen
  • von Hormonen (z.B. Testosteron) Neurotransmittern (z.B. Serotonin)
  • des Mikrobioms: nützliche Bakterien, die mit uns (vor allem im Darm) in Symbiose leben; Folge:
  • Vitamine können nicht mehr ausreichend produziert werden > notwendig als Ko-Enzyme)
  • Aminosäuren können nicht mehr produziert werden (Phe, Tyr, Trp, Met)
  • Eiweiß, Fett und Kohlehydrate können nicht mehr richtig verdaut werden > Dysbiose im Darm
  • Folge: negative Reaktionen des Immun- und Nervensystems >>> Auto-Immun-Krankheiten
  • Zerstörung von Hormon-Drüsen und Organen

DIE GLUTEN-STORY

 GlutenIntoleranceAm Beispiel der rasanten Zunahme der Zöliakie  kann man auch demonstrieren, was hier passiert. Das Gluten (Klebereiweiß in Getreide, z.B. Weizen) löst Entzündungen der Darmschleimheit aus, deshalb müssen die Betroffenen auf Gluten-freie Nahrung achten, wird ihnen gesagt. Das Immunsystem spielt wieder einmal „verrückt“.

 

Doch warum immer mehr Menschen nach mehr als 10.000 Jahren Getreide-Anbau plötzlich gegen dieses Protein „allergisch“ werden, das ist die große Frage.

Auch hier liefern die Erkenntnisse von Dr. Samsel eine plausible Erklärung:

Damit wir unsere Nahrung verwerten können, muss sie in kleinere Moleküle zerlegt werden. Das erledigen die Verdauungsenzyme in Kooperation mit den Darmbakterien. Hier richtet Glyphosat mehrfachen Schaden an: Durch

  • Bindung an Verdauungs-Enzyme (z.B. Trypsin und Lipase)
  • Bindung an Metalle, die als Co-Enzyme notwendig sind (z.B. Mangan)
  • Angriff auf nützliche Darmbakterien (Glyphosat ist ein Antibiotikum), die unverzichtbar sind
  • Bindung an Enzyme, die Entgiftungsfunktion haben (z.B. CYP 450)

Das Getreide kann also nicht verdaut werden und wird zum Problem. Das Protein wird als „fremd“ eingestuft und vom Immunsystem bekämpft. Die Folge: Entzündungen im Darm.

Da Glyphosat in entscheidende, biologische  Regelprozesse eingreift (s. Liste oben), ist die systemische Störwirkung enorm und der Schaden wird immer größer, wenn die Verwendung solcher Substanzen nicht gestoppt wird.

BBC CKD Sri Lanka

Ein erschreckendes Beispiel für die verheerenden Gesundheitsschäden, die Glyphosat (Roundup) anrichtet, ist eine Epidemie chronischer Nierenerkrankungen bei Landarbeitern in Sri Lanka (Reisfelder)  und in Lateinamerika (Zuckerrohr). Pro Monat (!) wurden in den betroffenen Provinzen Sri Lankas mehr als 1000 Landarbeiter in Krankenhäuser gebracht.

Wir sprechen hier u.a. von 20-jährigen Männern, deren Nieren nicht mehr funktionieren (!).  Glyphosat zeigt auch hier, dass es nicht nur selbst schädlich ist, sondern die Giftigkeit anderer Stoffe erhöht: In diesem Fall bindet es an das giftige Arsen und verhindert u.a. durch die Blockade des Enzyms GST (bzw. von Gluthation) die Entgiftungsfunktion der Leber. Deshalb sammelt sich das Arsen in den Nieren an und führt zu chronischen Nierenleiden und schließlich Nierenversagen.

In der Studie lernen wir auch, dass sich Glyphosat im Grundwasser anreichert (!). In Katalonien wurden in 41% der Grundwasser-Proben Glyphosat gefunden, wo intensive Landwirtschaft betrieben wurde.  Es zeigte sich außerdem, dass nur die freie Form von Glyphosat in Analysen nachgewiesen werden kann, das bedeutet die Werte sind in Wahrheit noch viel höher  (besonders im Grundwasser, abhängig vom pH-Wert). In den USA wurde in 75% von Luft- und Wasserproben Glyphosat nachgewiesen.

(Auch in Deutschland nimmt die Bio-Akkumulation von Glyphosat bei Tieren und Menschen zu – siehe die Studien von Monika Krüger u.a. in Leipzig)

Glyphosate res animals humans Krueger

DAS  IMMUNSYSTEM „DREHT DURCH“ ?

In den letzten 30-40 Jahren gab es in den Industrieländern eine erhebliche Zunahme der sogenannten „Auto-Immun-Krankheiten“ (AIK) auch bei Kindern (ein Alarmsignal erster Ordnung).

Wer dazu recherchiert, wird feststellen, dass man die Ursachen dafür nicht kennt, aber sich auf die „üblichen Verdächtigen“ konzentriert: Viren, Bakterien und – natürlich – „defekte“ Gene.  Wodurch Gene (u.a. biologische Regulative) aber „defekt“ werden, wird dann nicht näher erläutert.

Umso skandalöser ist es, wenn Stoffe wie Pestizide (die häufig genotoxisch und mutagen sind)  in diesem Zusammenhang nie genannt werden. Die Umweltmedizin führt nicht zufällig ein Aschenputtel-Dasein (zu wenig Forschungsgelder, zu wenig Beachtung in den Medien), während Milliarden in die „Gentechnik“ gesteckt werden. Die Leute sollen von einer High-Tech-Therapie träumen und nicht über die Ursachen nachdenken.

„Fehlerhafte Immunabwehr“ wird auch gerne als Erklärung für AIK hergenommen. Doch hier kommt die These von Dr. Samsel ins Spiel:

Protein structures 3

BILD: Beispiele für verschiedene tertiäre Protein-Strukturen

Das Immunsystem ist demnach nicht „zu aggressiv“, sondern es reagiert auf körpereigene Proteine, die durch Umweltgifte defekt sind (wegen ihrer geänderten Tertiärstruktur  als „fremd“ angesehen) und deshalb angegriffen werden.

KNUT – ein Opfer von Glyphosat?

KnutAuch der knuddelige  Eisbär „Knut“ wurde ein Opfer dieser Krankheiten und starb einen makabren Tod (epileptischer Anfall). Aus einem Presse-Artikel dazu:

„Nach der Autopsie war schnell klar: Der Bär hatte eine Hirnentzündung. Allerdings fanden die Forscher weder Viren oder Bakterien im Gewebe. Daher blieb unklar, was die Entzündung ausgelöst hatte. Nun haben Forscher das Rätsel gelöst: Demnach hat Knuts Immunsystem die Zellen in seinem Gehirn angegriffen, berichten sie im Fachmagazin „Scientific Reports“.

Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis heißt die Krankheit, bei der das Immunsystem Antikörper gegen den Rezeptor NMDA in den Zellmembranen der Nervenzellen bildet. „Das Abwehrsystem des Körpers schießt gewissermaßen über das eigene Ziel hinaus“, erklärt Harald Prüß vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Berlin. (Quelle: Spiegel)

Welches Futter hat Knut bekommen? Das wäre sehr interessant zu erfahren.

Auch seine Symptome kann man mit Dr. Samsels Erkenntnissen (hier vereinfacht) erklären:

Durch Bindung von Mangan (als Co-Faktor) und Hemmung des Enzyms Glutaminsynthase wird das Glutamat (im Gehirn) nicht in seine harmlose Transport-Form ungewandelt (von den Microglia zu den Neuronen), sammelt sich an und wird daher neurotoxisch (der NMDA-Rezeptor wird überreizt).

Schließlich wird das Immunsystem alarmiert und bildet Anti-Körper gegen den „fremdartigen“ Rezeptor (der auch ein Protein ist). Dann kommt es zu chronischen Entzündungen im Gehirn, die als „Auto-Immun-Krankheit“ bezeichnet werden.

US Immune_disease_incidence

Obwohl immer mehr Menschen von (unheilbaren) AIK betroffen sind, werden wenig Forschungsgelder für entsprechende epidemiologische Studien zur Verfügung gestellt. In einer der wenigen, öffentlich zugänglichen  Untersuchungen, wurden die Daten aus 30 vorhandenen Studien der letzten 30 Jahre analysiert und daraus die jährliche Zunahme der AIK (sortiert nach den Ländern) berechnet.

Ergebnis:

Pro Jahr nahmen die Neuerkrankungen um 19,1% zu und die Prävalenz um 12,5%.

Das ist ein Wahnsinn und entlarvt jene, die uns immer darauf hinweisen, dass „wir länger leben“ und demnach die Umweltvergiftung (sprich: von Natur und Mensch) nicht schlimm sein könne.

Für die verschiedenen Krankheitsgruppen ergab sich eine hoch signifikante Veränderung zwischen den alten und neuen Häufigkeiten:

Rheumatisch: + 7,1%  Hormonstörungen: + 6,3%  Verdauungssystem: + 6,2%  Nervensystem: + 3,7%

Der „Spitzenreiter“ bei den AIK (größter Zuwachs an Erkrankungen) waren die Zöliakie, Typ 1 Diabetes und eine unheimliche neuromotorische Krankheit namens myasthenia gravis. Im Westen und Norden nehmen die AIK schneller zu als im Süden und Osten (was niemand überrascht).

Die „gefährlichsten“ Länder für AKI (stärkste Zunahme)  sind demnach:

  1. Israel (12,9%)
  2. Niederlande (10%)
  3. USA (8,8%)
  4. Schweden (8,4%)
  5. Großbritannien (7,8%)

In diesen Ländern nahmen die rheumatischen, endokrinologischen (das Hormonsystem) und das Verdauungssystem betreffenden AIK (chronisch entzündliche Darmerkrankungen) am meisten zu. Die Autoren stellen fest, dass die stetige Zunahme der Häufigkeit von AIK parallel mit der Zunahme von allergischen Erkrankungen und Krebs verläuft. Dazu gehören Multiple Sklerose, Typ 1 Diabetes, Zöliakie, IBD (Morbus Crohn), SLE, PBC, Hepatitis und rheumatische Erkrankungen (RA).

Der Schlüsselsatz in der Zusammenfassung lautet:

Diese Beobachtungen deuten darauf hin, dass der Einfluss von Umweltfaktoren viel stärker ist als der genetischer Faktoren.

Doch diese Einsicht ist politisch nicht erwünscht, denn dann müsste man den Leuten sagen,

  • dass diese ganzen, schrecklichen Krankheiten bei immer mehr Menschen (die chronisch, und unheilbar sind) der Preis für das Primat des  kapitalistischen Profitprinzips  ist
  • dass die Umsätze von Chemiefirmen wichtiger sind  als die Gesundheit tausender Menschen
  • dass damit der moralische Bankrott unseres politischen Systems offenbar wird

 EVERTHING IS CONNECTED

Brain-Gut crosstalk 2

Hervorheben muss man noch, dass diese chronisch- entzündlichen Vorgänge im Darm (und damit die Zerstörung der Symbiose mit den wichtigen Darmbakterien) auch dort Folgen haben, wo man es nicht vermutet: im Gehirn. (Das musste wohl auch „Knut“ leidvoll erfahren… ). Zwischen den Darmbakterien, den Immun- und den Gehirnzellen findet ein regelrechter „Dialog“ statt, das zeigen jüngste Forschungsergebnise.

Besonders für Kinder hat daher ein Dysbiose im Darm verheerende Folgen:

Guardian microbiome & brain functionWährend des „Erwachsenwerdens“ durchläuft das Gehirn eine spezielle Entwicklungsphase, die für Optimierung neuronaler Prozesse und Strukturen sehr wichtig ist. Und es sind die Darmbakterien die dabei eine entscheidende Rolle spielen z.B. bei der Regulierung des Myelins, das eine Isolierung (schützende Membran) für Nervenfasern bildet, damit die Leitung von Nervenimpulsen optimiert wird. Ohne Myelin kann das Gehirn nicht normal funktionieren. Die Microglia (Immun-Fresszellen im Zentralnervensystem, aber auch biologische Steuerelemente) werden ebenfalls von den Darmbakterien beeinflusst.

(Die furchtbare Krankheit ALS kann auch durch die schädlichen Effekte von Glyphosat erklärt werden,  was aber andere Faktoren nicht ausschließt)

Glyphosat wurde bei der Zulassung als „harmlos“ eingestuft, weil es den Shikimisäure-Weg blockiert und dieser bei Tieren und Menschen nicht vorhanden ist. Bei Pflanzen und Bakerien aber schon. Alles paletti, oder?  Wie ich schon in früheren Artikeln erklärt habe, zeigt sich hier die Kurzsichtigkeit und Dummheit unserer Politik und „Wissenschaft“:

gut-microbiome

In unserem Körper leben hunderte Milliarden von Bakterien in einer symbiotischen Beziehung mit uns.

D.h. wir brauchen sie dringend zur Erledigung vieler biologischer Aufgaben. Wer diese Bakterien angreift, greift damit unsere Gesundheit an. In der Biologie ist alles miteinander vernetzt. Alles was wir der Natur (anderen Lebewesen) antun, kommt als „Bumerang“ früher oder später zu uns zurück. 

Diese Erkenntnis und die Tatsache, dass  Darmbakterien an der Steuerung neuronaler Prozesse beteiligt sind, sollte dazu führen, die Pestizide als Biozide zu erkennen und sofort zu verbieten. (Autistische Kinder haben alle chronische Darmentzündungen). Doch anstatt diese vom Menschen geschaffenen, krankmachenden  Substanzen anzuprangern und als Ursache für diese Epidemie der Auto-Immun-Krankheiten zu erkennen, wird der Spieß umgedreht, wie man z.B. in diesem Artikel sehen kann.

Dass Darmbakterien die Funktion des Gehirns beinflussen können, sei „überraschend“, doch diese neuen Forschungsergebnisse legen nahe, dass man eines Tages die furchtbaren, degenerativen Myelin-Erkrankungen (wie ALS oder MS/Multiple Sklerose oder sogar psychiatrische Erkrankungen) „behandeln kann, in dem man die Zusammensetzung der Bakterien-Menagerie im Darm auf die eine oder andere Weise verändert“.

Diese „Veränderung der mikobiellen Menagerie im Darm“ durch den Menschen ist ja gerade das Problem!

Denn die profitorientierte, privatisierte  „Wissenschaft“, die für Konzerne arbeitet, greift in Systeme ein, deren Komplexität (hoher Vernetzungsgrad) nicht einmal annähernd verstanden wird.

Die Biologie wird mechanistisch aufgefasst (das Erbe von Descartes und der „Aufklärung“) und auf dieser unzulänglichen Basis wird dann fleißig „geforscht“ und manipuliert. Die Hybris äußert sich dann im Gentechnik-Hype und – der neueste Trend: „Designer – Bio-Moleküle“ (der Wahnsinn hat Methode…)

(Wie „irre“ und gefährlich das ist, weil der Mensch nicht systemisch denkt, kann man in den Büchern von Frederic Vester nachlesen)

FAZIT:

  • Glyphosat ist ein synthetisches Horror-Molekül, das seit Jahren tonnenweise in der Natur ausgebracht wird, ohne dass die zerstörerischen Effekte auch nur annäherend erörtert bzw. verstanden wurden.
  • Die ganze „Zulassung“ (Risikobewertung) ist nicht nur politisch korrupt, sondern basiert auf wissenschaftlichen Grundlagen, die schon längst überholt sind:
  • Toxikologische Studien sind viel zu kurz gegriffen, denn es ist nicht bloß die „Giftigkeit“ von Glyphosat um die es geht, sondern seine Fähigkeit, grundlegende biologische Steuerungssysteme so zu unterminieren, dass das Leben selbst gefährdet ist.
  • Es gibt keine „sicheren“ Grenzwerte für Glyphosat.

Es funktioniert auf molekularer Ebene, wird in biologische Systeme integriert und ist dort ein Fremdkörper, der alles durcheinander bringt. Die Proteine und das ECM  können ihre Funktion nicht mehr erfüllen und werden selbst zum Problem. (> Auto-Immunkrankheiten)

Durch negative Synergieeffekte wird das Gewebe von Organen und Drüsen schrittweise zerstört.

Welche Krankheiten (die parallel mit der steigenden Anwendung von Glyphosat zugenommen haben) werden damit in Verbindung gebracht?

  • Alzheimer, ALS, MS, Autismus, Parkinson (degenerative bzw. Auto-Immun-Erkrankungen des Nervensystems)
  • Diabetes, Zöliakie (Gluten-Intoleranz), Lebererkrankungen, chronische Nierenerkrankungen (CKD)
  • Degenerative Gelenkserkrankungen (Rheuma, RA)
  • Lungenkrankheiten (COPD)
  • Hauterkrankungen (Skleroderma, Hautkrebs)
  • Krankheiten, die durch Vitamin-B Mangel begünstigt werden
  • Krebs (DNA-Schäden)

 

Alle Pestizide müssen verboten werden, die Landwirtschaft muss aus dem globalen, wahnsinnigen Profit- u.  Konkurrenz-Regime ausgegliedert werden, bevor es zu spät ist.

Die neuerliche Zulassung von Glyphosat wäre ein monströses Verbrechen gegen die Natur und das Leben an sich.

 

ANHANG:  THEMA IMPFEN

Dr. Samsel untersuchte auch Impfstoffe, weil er wissen wollte, ob dort auch Glyphosat zu finden sei. Tierische Proteine werden auch für die Züchtung von Impfstoffen eingesetzt (z.B. Eier oder Gelatine). Die Gelatine wiederum wird aus Knochen gewonnen, wo sich Glyphosat (laut Monsanto-Studien) besonders gerne ansammelt.

vaccines Glyphosate contamination

Ergebnis: In fast allen Impstoffen wurde Glyphosat nachgewiesen, was die Debatte um die Schädlichkeit noch weiter anheizen dürfte. (Bild: ein Teil der Resultate) Wer prüft, ob diese Rückstände auch in Europa vorhanden sind?

(Hier der Link (Präsentation) zu seinen Ergebnissen;

Wissenschaftliche Artikel  von Dr. Samsel (mit Dr. Stephanie Seneff) gibt es hier, hier und hier. Die neueste Publikation (speziell über Glyphosat und die Auto-Immun-Effekte auf das Nervensystem) kann man hier lesen.

und zum Schluss … (wichtig für alle, die Haustiere haben …)

Das Märchen von den „Spontanen“ Tumoren

Zu den Fütterungs-Studien, die für die Zulassung von Glyphosat (u.a. Substanzen) eingericht werden, muss man folgendes wissen: Es gibt mindestens 3 Gruppen (z.B. jeweils 10 Mäuse) von Versuchstieren:  jeweils eine Gruppe erhält eine niedrige, eine mittlere und eine hohe Dosis (täglich). Die „Kontrollgruppe“ bekommt normales Futter, ohne zugesetzes Glyphosat. Nach Ende der Laufzeit werden die Tiere getötet und die Organe untersucht. Die Häufigkeit von pathologischen Veränderungen im Gewebe wird dann in jeder Gruppe festgestellt und miteinander verglichen.

Wenn z.B. bei 8 von 10 Mäusen in einer Gruppe krankhafte Veränderungen erzeugt wurden, aber in der Kontrollgruppe bei 7 von 10 Mäusen die gleichen Veränderungen auftraten, kann man sagen, dass der getestete Stoff nicht besonders giftig sein kann, weil die Unterschiede so minimal sind (in der Wissenschaft „nicht statistisch relevant“). Manchmal hat die „Kontrollgruppe“ sogar höhere Raten, das kommt natürlich sehr gelegen …

Als Dr. Samsel die Monsanto-Studien analysierte, wunderte er sich, dass in den „Kontrollgruppen“ so häufig „sponate Tumore“ auftraten:

  • 13-70% der Versuchstiere der historischen „Kontrollgruppe“ zeigen „spontane Tumore“ der Brust und
  • 26-93% der Hypophyse.
  • Das sind sehr hohe Werte und ein „spontaner Tumor“ muss auch eine Ursache haben.

War im Futter dieser Tiere etwas enthalten, das die Krebsentstehung fördert? 

Eine Untersuchung zeigte, dass in neun von 13 Futter-Proben Glyphosat-Rückstände gefunden wurden.

Die „genetischen Defekte“ mit denen solche „spontanen Mutationen“ oft erklärt werden, könnten sich also bei genauerer Analyse als Folgen genotoxischer bzw. die Homöostase verhindernder  Chemikalien herausstellen. Damit wäre aber die Aussagekraft der Tumor-Häufigkeit in der „Kontrollgruppe“ schwer erschüttert.

Samsel machte sich ans Werk und untersuchte (mit HPLC) das Trocken-Futter für Labor- und Haustiere (Katzen und Hunde) auf G bzw. dessen Abbauprodukt AMPA.

Cat & Dog food Glyphosate

Ergebnis:

In allen Proben wurde Glyphosat bzw. AMPA gefunden und – was auch bemerkenswert ist- keine Folsäure (Vitamin B9).

Samsel erwähnt in diesem Zusammenhang, dass in den USA bei Hunden und Katzen (älter als 10 Jahre)  mittlerweile Krebs mit Abstand die häufigste Todesursache ist.

Wer Hunde- oder Katzenfreund ist, bitte kein Trockenfutter geben und am besten nur Bio-Fleisch füttern. (Wir hatten auch schon eine Katze mit epileptischen Anfällen, die eingeschläfert werden musste. Sie war sechs Jahre alt)

Folsäure-Mangel löst DNA-Schäden aus (Einzel- u. Doppelstrangbrüche)

Dieses  Vitamin wird in Symbiose mit Darm-Bakterien (Lactobacillus und Bifidus) erzeugt. Da Glyphosat aber die Bakterien angreift, kommt es zu Vitamin-Mangel. Dieser wiederum führt zu weiteren Stoffwechsel-Problemen, da bestimmte Vitamine als Co-Enzyme wirken: fehlen sie, können die Enzyme nicht ihre Funktion erfüllen. Das wiederum beeinträchtigt die DNA-Biosynthese und die Reparatur des Genoms. Mangel an Folsäure erhöht das Risiko an Darmkrebs zu erkranken.

Auch für andere Krebsarten (Brust, Eierstock, Bauchspeicheldrüse, Gehirn, Lunge und Gebärmutterhals ist ein B9-Mangel relevant. Während der Schwangerschaft erhöht Folsäuremangel das Risiko für schwere Missbildungen des Kindes (spina bifida, anencephaly).

DIE KRANK-WIRTSCHAFT

Weltweit wurden 2016 Pestizide für 120 Milliarden Dollar verkauft. Glyphosat alleine bringt etwa 6 Milliarden jährlich ein. (Tendenz steigend)

Wieviele Menschen müssen dafür noch chronisch krank werden und früher sterben?  

Frau Merkel (mit ihrer „Wirtschaftspartei“) ist für die Wieder-Zulassung …

Denkt daran, wenn ihr (noch) wählen geht …

TÖDLICHE LÜGEN (2): DIE „RISIKOBEWERTUNG“

glyphosateFrage: Was ist Moderne Landwirtschaft?

„Durch  giftige Chemikalien (kostenlose aber wertvolle) ökologische Funktionen ersetzen, die wir durch „moderne“ Anbaumethoden zerstört haben“.

Bei der Debatte um die Neu-Zulassung von Glyphosat  in der EU geht es um viel mehr als das Krebsrisiko, das die WHO dem unkraut-vernichtenden Wirkstoff  vor einiger Zeit (als „wahrscheinlich krebserregend“) bescheinigt hatte.

Es geht um

  • das Vertrauen der Bevölkerung in jene Behörden, die für die Bewertung von Risiken für Gesundheit und Umwelt veranwortlich sind.
  • die Rolle von Politik und Wissenschaft als Erfüllungsgehilfen für Profitinteressen, die wichtiger sind als der Schutz des Lebens
  • die irrige Annahme, dass Chemikalien die tonnenweise seit Jahren eingesetzt werden, „gründlich geprüft  wurden“, also ungefährlich sind
  • ein pathologisches Wirtschaftssystem, dass  (im wahrsten Sinn des Wortes) „über Leichen geht“

Am 1. Juni 2016 veröffentlichte der EU-Kommissar  für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Herr Andriukaitis ein Statement mit folgendem Inhalt:

Er betonte, dass der Zulassungsprozess der EU für Pestizide der „strengste der Welt“ sei, der auf der Grundlage  „jahrelanger wissenschaftlicher Bewertungen“ erfolge.  (???)

Dazu habe man sich im konkreten Fall  (Glyphosat-Neuzulassung) auf die  Expertise der EFSA und des BfR verlassen, die beide zu dem Schluss gekommen seien, dass Glyphosat  „unwahrscheinlich krebserregend“ sei (also ein krasser Widerspruch zur  Bewertung der Krebsforschungsagentur der WHO – siehe weiter unten).

Adriukaitis erklärt, er habe gemeinsam mit dem Expertenkommitee der Mitgliedsstaaten den „besten Weg nach vorne“ gesucht, um die Erneuerung der Zulassung zu erreichen. (Dass Glyphosat-hältige Herbizide (GBH) verboten werden sollte, dieser „Weg“ kommt also gar nicht in Frage).

Hervorgehoben wird, dass die EU nur für die Zulassung des „Wirkstoffes“ (der „aktiven Substanz“), in diesem Fall Glyphosat, verantwortlich ist, aber es im Verantwortungsbereich der Mitgliedsstaaten liegt, das ganze Produkt  (Pestizid / Herbizid) für den Verkauf zu genehmigen.

Sie seien allerdings NICHT VERPFLICHTET, die Zulassung im eigenen Land zu ermöglichen, das „grüne Licht“ auf EU-Ebene gibt ihnen nur die Möglichkeit dazu.

Protest GlyphosatOhne EU-Zulassung geht allerdings gar nichts und da die Abstimmungen bisher gescheitert sind (dank Frankreich und Italien), müssten eigentlich alle GBH per 1. Juli 2016 auf nationaler Ebene verboten werden. Dass kann man den Agro-Gift-Konzernen (und den von ihnen für dumm verkauften „konventionellen“ Bauern) natürlich nicht zumuten, deshalb findet am 6.Juni ein neuerliches Expertentreffen statt, bei dem das Ergebnis* wohl schon feststeht:

* (AKTUALISIERUNG: Es kam heute (6. Juni)  zu keiner qualifizerten Mehrheit bei der Abstimmung zur „vorläufigen Zulassung)  auf EU-Ebene. (7 Enthaltungen, 1 Gegenstimme – vom kleinen Malta).

Es soll eine „begrenzte Verlängerung“ der derzeitigen Zulassung erfolgen, „bis die Meinung der ECHA die noch bestehenden Zweifel ausräumt“.

(So wie die „Meinung“ der  Rating-Agenturen (getarnt als Expertise) dazu führte, dass  tausende „Gift-Papiere“ als risikoarme „Wertpapiere“ eingestuft wurden, die das Finanzsystem letztlich kollabieren ließen?)

Dass die „Zweifel“ durchaus begründet sind und bei der Risikobewertung schwer wiegen müssten, spielt anscheinend keine Rolle …

Die ECHA ist die „Chemikalienagentur“ der EU und soll die eingereichten Unterlagen der Hersteller auf „Risiko“ bewerten, ähnlich wie das BfR in Deutschland. Der Direktor der ECHA hat allerdings von Chemie keine Ahnung, er ist Ökonom und arbeitete jahrelang für die EU-Kommission bzw. für ihre „guten Beziehungen“ zur Industrie.

Die Namen der ECHA-Mitarbeiter und ihrer „externen Berater“ aus der Wirtschaft werden NICHT  veröffentlicht.  Dass dieser völlig intransparente Apparat „das letzte Wort“ zur Zulassung von Glyphosat hat, ist also ein schlechter Witz.

Der EU-Kommisar schlägt vor, einen häufig eingesetzten „Zusatzstoff“ von GBH zu verbieten (POE- mehr dazu weiter unten und die Verwendung außerhalb der Landwirtschaft stark einzuschränken. Der Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt seien für ihn „vorrangig“, doch die Entscheidungen müssten auf „seriöser  Wissenschaft“ und nicht auf politischem Opportunismus beruhen.

Das sind ja schöne Worte, doch die politische Realität sind ganz anders aus.

Die Politiker sehen heute ihre wichtigste Aufgabe darin, der „Wirtschaft“ keine Steine in den Weg zu legen, wenn es um Profite  geht. (Verkauft mit dem Slogan „Wachstum und Wettbewerb“ stärken). Selbst dann, wenn dadurch die schleichende Vergiftung von Natur, Tieren und Menschen in Kauf genommen wird oder der Verlust der Souveränität und der parlamentarischen Demokratie wie bei TTIP, EZB, NATO, usw.

ES GEHT NICHT „NUR“ UM KREBS (sondern um die schleichende Vergiftung der Natur, unserer Nahrung und letztlich unseres Körpers …)

Tägliches Gift ZDF zoom 2014In einer Doku des ZDF, die ich schon im vorigen Beitrag vorgestellt habe, finden wir folgende Aussagen:

  1. „Die vier Krankheiten, von denen man mit zunehmender Sicherheit weiß, dass es eine Verbindung zu Pestiziden gibt sind: Prostata-Krebs, bösartige Tumore der Lymphbahnen und des Knochenmarks sowie Parkinson“ (Professor Eric Ben-Brik, Uni-Klinik Poitier, Frankreich)
  2. Die landwirtschaftliche Sozialkasse in Frankreich zählt inzwischen Parkinson  „verursacht durch Pestizide“ zu den Berufskrankheiten von Landwirten und Winzern. Deutsche Behörden klassifizieren den Wirkstoff dagegen weiter als “unbedenklich“.

GLY 5

Auch der amerikanische Neurologen-Verband bestätigt diese Gefahr: Ein 70% höheres Parkinson-Risiko für Leute, die Pestizide anwenden (wozu natürlich auch „Roundup“ bzw. Glyphosat gehört).

In den USA gibt es eine Explosion von Autismus bei Kindern, die auch mit Glyphosat in Verbindung gebracht wird (durch die synergetische Wirkung trägt Glyphosat auch dazu bei, dass andere Umweltgifte mehr  gesundheitliche Schäden anrichten können, weil die Entgiftung durch Leberenzyme behindert wird. Alle unten angeführten Störungen können durch Glyphosat-Wirkung erklärt werden …).

biomarkers autism GlyphosateMan könnte jetzt argumentieren, dass Glyphosat doch nicht für alles veranwortlich gemacht werden kann, das stimmt – es gibt ja noch genug andere Industriegifte. Doch die systemische Störwirkung an kritischen, biologischen Schaltstellen (im vorigen Beitrag näher erläutert) ist der Grund, warum Glyphosat so gefährlich ist (auch im Boden und in Pflanzen und Tieren).

DIE  ZULASSUNG: DA LACHEN JA DIE HÜHNER (soferne sie nicht selber davon krank werden)

Es ist kein Zufall, dass sich die Chemieindustrie ausgerechnet Deutschland ausgesucht hat, als „Berichterstatter“ für die Zulassung von Pestiziden auf EU-Ebene. Die deutschen Chemiefirmen (Bayer, BASF, Hoechst, etc.) sind ja berühmt-berüchtigt für ihre dunkle Vergangenheit, die im Dritten Reich durch das IG-Farben Kartell offenbar wurde.

Vandana Shiva hat es auf den Punkt gebracht:

Es ist Zeit, den Krieg gegen die Erde zu beenden“

Die gleichen Firmen, die  Gift- und Explosivstoffe für den Krieg produziert haben, gingen später dazu über, einen „Krieg gegen die Natur“ zu führen. Das ist nicht nur eine Metapher: Giftgas (als chemischer Kampfstoff im Krieg) hat die gleichen chemischen Grundlagen wie viele Pestizide (Insektizide), deshalb sind sie eigentlich Nervengifte.

pesticide summer in Argentina dead trees

So sehen Bäume in Argentinien aus (im Sommer), die regelmäßig von Glyphosat-Spritzungen der umliegenden Felder betroffen sind

Dieser Krieg gegen das Leben  heisst aber in den Medien (irreführend und unkritisch) „Pflanzenschutz“.

Die „Zulassungsverfahren“ für Agrargifte ( „Pflanzenschutzmittel“) sind eine ungeheurliche Farce, das wird jedem klar, der sich die Sache näher ansieht. Am Beispiel von Glyphosat lässt sich das deutlich demonstrieren:

Eigentlich lief die Zulassung für Glyphosat schon 2012 (nach 10 Jahren) aus. Doch um unangenehmen Diskussionen aus dem Weg zu gehen, wurde das Verfahren von EU-Behörden einfach geändert (weiter „zugelassen“ bis 2015 ohne neue wissenschaftliche Erkenntnisse über die Gefährlichkeit zu berücksichtigen). Damit das „legal“ war, wurde 2010 eine neue EU-Richtlinie erlassen.

Das BfR reichte im Jänner 2014 seine „Risiko-Bewertung“ bei der EFSA ein. Es sprach sich nicht nur für die Neu-Zulassung aus, sondern auch für eine Erhöhung des ADI  (um 66%) von 0,3 auf 0,5 mg/kg Körpergewicht  (ADI = erlaubte, tägliche Dosis – bei der keine Langzeit-Schäden zu befürchten seien).

Was behauptet denn nun der „Bericht“ des BfR (Bundesinstituts für Risikobewertung)?

GLY zumutbarGlyphosate stellt kein UNZUMUTBARES Risiko für die Gesundheit dar. (N.B. Nicht „Kein“ Risiko!)

Es wird demnach nicht  im Lauf der Zeit im Körper angereichert, ist weder krebserregend, genotoxisch noch ein gefährlicher Störfaktor für das Hormonsystem. Es besteht auch keine Gefahr für die Fortpflanzungsfähigkeit (von Mensch und Tier). Das einzige gesundheitliche „Risiko“, das laut BfR anerkannt wird, ist die „Augenreizung“ …

Die „Zustimmung“ der  korrupten EFSA zur Neuzulassung von Glyphosat  (mit dem Milliarden verdient werden) war aus Sicht des BfR nur eine Formsache.

IARC 112

Doch dann passierte das (unerwartet) Schreckliche: die IARC klassifizierte im März 2015 Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ (2A – die zweithöchste Alarm-Stufe).

Im Oktober 2015 begutachtete die EFSA die aktuelle Risikobewertung für Glyphosat  innerhalb der EU (eingereicht  von Deutschland  bzw. dem BfR)  und kam wie das BfR zu folgender Schlussfolgerung:

Es sei unwahrscheinlich, dass Glyphosat ein  erhöhtes Krebsrisiko darstellt und die vorliegenden Erkenntnisse würden eine solche Klassifikation auch nicht rechtfertigen.

Wie kann es sein, dass eine so widersprüchliche Bewertung durch „Experten“ stattfindet?

Irgendjemand spielt hier „falsch“ und es ist nicht die IARC. Die Krebsforschungsagentur der  WHO hatte in ihrem Monograph 112 als wissenschaftlichen Konsens veröffentlicht:

GLYPHOSAT IST ALS WAHRSCHEINLICH KREBSERREGEND EINZUSTUFEN.

mammary tumors in rats SeraliniBei Tieren sei diese Kausalität überzeugend durch Studien nachgewiesen, bei Menschen ausreichend bzw. nur „eingeschränkt“, allerdings bezieht sich diese Bewertung nur auf eine einzige Krebsart: das Non-Hodgekins Lymphom (NHL).

Das heißt aber nicht, dass dieser kausale Zusammenhang auf zu schwachen Beinen steht, sondern dass hier (vom BfR, der EFSA und den Agro-Gift-Konzernen) statistische Spielchen getrieben werden, die die Gesundheitsgefahr bagatellisieren sollen.

Im Anhang (1) der positiven Bewertung für die Neuzulassung wird argumentiert, warum das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung  (BfR) hier der IARC widerspricht.

HIDE AND SEEK: DER  BETRUG  IN  DER „RISIKOBEWERTUNG:

Doch diese „Begründung“ wurde von 94 internationalen Wissenschaftlern als unhaltbar und unseriös  entlarvt und zwar wegen

Schwerwiegender Fehler in der wissenschaftlichen Beurteilung (des RAR = Bericht zur Neubewertung des Risikos)“, die zu einer „FALSCHEN BEWERTUNG DES KREBSRISIKOS“ durch Glyphosat führen. Da der RAR die Grundlage für die EFSA-Entscheidungen bildet, sei es „entscheidend, dass diese Mängel korrigiert werden“.

EFSA IARC controversyIm RAR wurden die Studien u.a. als unzuverlässig abqualifiziert, weil z.B. andere Faktoren wie der Status als Raucher oder Nichtraucher, frühere Erkrankungen, etc.  nicht eruiert worden seien.

Doch das trifft gar nicht zu: Die IARC-Arbeitsgruppe habe sorgfältig und gründlich alle verfügbaren epidemiologischen Daten ausgewertet und die Stärken und Schwächen jeder Studie berücksichtigt, so die Schlussfolgerung der 94 Wissenschaftler. Deshalb sei die Einschränkung, die positiven Ergebnisse könnten durch Zufall oder methodologische Fehler zustandegekommen sein, nicht gerechtfertigt.

Die abschließende Bewertung durch das BfR

„Es gab keine eindeutigen Beweise für eine klaren und soliden Zusammenhang zwischen NHL und Glyphosat“.

sei sehr irreführend kritisieren die 94 Wissenschaftler in ihrer Kritik, die in einem wissenschaftlichen Journal veröffentlicht wurde.

BfR unerwünschte WissenschaftWarum? IARC verwendet (wie viele andere Forschergruppen) drei Beweis-Ebenen für Krebsdaten bei Menschen.

Die Formulierung „ausreichend“ bedeutet: ein  kausaler Zusammenhang wurde nachgewiesen (zwischen Glyphosat und der Krebsentstehung)

Die „Schlussfolgerung“ des BfR legt allerdings nahe, dass die wissenschaftlichen Ergebnisse nicht ausreichend seien. Doch das entspricht eben nicht der Wahrheit: Selbst wenn die Beweise für eine krebserzeugende Wirkung (bei NHL)  nur „eingeschränkt“ vorhanden seien, ist  Kausalität doch glaubwürdig nachgewiesen worden.

Welche Interessen die EFSA hier wirklich bedient, sieht man auch daran, wie sie die erschreckenden Ergebnisse über die Genotoxizität  (Schädigung der DNA in den Zellen, was wiederum die Krebsentstehung fördert) von Glyphosat unter den Teppich kehrt:

Die IARC stellt fest, dass es massive Beweise für die genotoxische Wirkung von Glyphosat gibt. Wie gelingt es dem BfR diese zu ignorieren?

Indem es behauptet, es gäbe unveröffentlichte Studien (die der IARC nicht zugänglich waren, nur dem BfR), die immer ein negatives Ergebnis gezeigt hätten. Das ist natürlich eine ungeheuerliche Argumentation, die absolut unzulässig  ist:

Huxley FACTSDie Verwendung geheimer Daten als „Beweis“ zur Entkräftung anderer Studienergebnisse, die erhebliche Gesundheitsgefahren bzw. Schäden nachweisen, kann vielleicht in einer „Bananenrepublik“ akzeptiert werden, aber nicht in einem  „demokratischen Rechtsstaat“, wie sich Deutschland ja zu nennen pflegt.

Seriöse Wissenschaft ist nur möglich, wenn bestimmte Kriterien erfüllt werden. Dazu gehören auf jeden Fall TRANSPARENZ und ÜBERPRÜFBARKEIT der Forschungsmethoden und Ergebnisse. Wissenschaft, die nur „Eingeweihten“ gezeigt wird, ist wertlos.

Der RAR weist in dieser Hinsicht erhebliche Mängel auf, wie die 94 Wissenschaftler feststellen: Quellenangaben wurden manipuliert, Namen der Autoren fehlen, usw. Angesichts der weitverbreiteten Verwendung von GBH in Europa ist es unerlässlich, dass wissenschaftliche Ergebnisse über das Krebsrisiko öffentlich zugänglich sind und auf transparente Weise bewertet werden.

Auch im deutschen Bundestag fand im September 2015 ein „Hearing“ zum Thema Neuzulassung von Glyphosat statt. Dort sagte Professor Dr. Chris Poitier (Toxikologe und Berater der WHO)  zu den Methoden des BfR:

„Die Bewertung des Krebsrisikos hätte komplett anders sein müssen,  weil für das BfR sämtliche Tierversuche zur Krebsentstehung negativ waren, ist es schwer, ihre Krebsanalysen zu bewerten …weil es GAR KEINE RISIKOANALYSE zu Krebs war“.

THE GOOD, THE BAD & THE UGLY

Der BEGUTACHTUNGSPROZESS zur Risikobewertung von Pestiziden

der IARC ist systematisch, klar und transparent, d.h. jede Studie, die zur Risikoabschätzung bewertet wird, ist ÖFFENTLICH Zugänglich. Dadurch kann eine unabhängige, wissenschaftliche Überprüfung stattfinden. Die Studien müssen strenge Qualitätskriterien erfüllen.

  • des deutschen BfR ist weder systematisch noch transparent, geschweige denn „unabhängig“.
  • Der RAR (Bericht über die Risikobewertung für die Neuzulassung) besteht aus 15 Dokumenten mit fast 4.000 Seiten. Der oder die Autoren dieses epischen Werkes WERDEN NICHT GENANNT.
  • Niemand beim BfR will also persönlich die Verantwortung dafür übernehmen. (Allein das ist unvereinbar mit wissenschaftlicher Seriosität und disqualifiziert deshalb den RAR an sich)
  • Zu den Mitgliedern des „Pestizid-Kommitees“ des BfR gehören Mitarbeiter von Bayer Crop Science und von BASF.
  • Der BETRUG: Der RAR wurde gar nicht vom BfR verfasst, sondern von den agro-chemischen Konzernen: der „Glyphosat-Task Force, das wird bei Prüfung der veröffentlichten Unterlagen (kurzfristig online durch EFSA) sehr deutlich. Das BfR hat lediglich Kommentare abgegeben bzw. Kürzungen  vorgenommen, doch die BEWERTUNG DER TOXIKOLOGISCHEN STUDIEN STAMMT VON DER INDUSTRIE SELBST (dem GTF). Das BfR hat lediglich deren „Zusammenfassung“ begutachtet und durchgewunken.

GTF Pestizid Lobby verfasst deutschen RARFAZIT:

Der gesamte Prozess der „Risikobewertung“ durch das BfR ist EIN SKANDAL ERSTER ORDNUNG und hat mit seriöser Wissenschaft NICHTS ZU TUN.

Solecki BfR Umweltverbrecher

Umweltverbrecher Solecki

Die Mitarbeiter dieses „Amtes“ müssten wegen grob fahrlässiger Umwelt- und Gesundheitsgefährdung angeklagt und verurteilt werden. (Deshalb ist der RAR auch anonym … just in case ..)

In einem Brief  des BfR vom 20. April 2015 wurde betont, dass es Studien gibt, die die IARC nicht in ihrer Bewertung des Krebsrisikos (bei Tieren) berücksichtigt hätte. Diese Studien waren aber nur als  grobe Zusammenfassung (oder gar nicht) verfügbar, weshalb eine seriöse wissenschaftliche Evaluierung der Qualität der Studien und somit der  Wahrhaftigkeit ihrer Ergebnisse nicht möglich war.

Genau deshalb wurden diese Forschungsergebnisse von der IARC eben NICHT berücksichtigt.

Doch genau diese Studien zieht das BfR heran, um die Gefährlichkeit von Glyphosat zu verschleiern. Gleichzeitig wird die Beweiskraft der seriösen Studien (der IARC-Bewertung) mit dem Label „unzuverlässig“ einfach aberkannt … Was hat das noch mit Wissenschaft  und Ethik zu tun?

Das Umweltinstitut München und die Organisation Global 2000 haben diese skandalösen Verhältnisse zum Anlass genommen, Klage gegen das BfR, die EFSA und Monsanto einzureichen:

„Auf einer Pressekonferenz in Berlin haben wir am 21.04.2016 neue Belege dafür vorgelegt, dass Studienergebnisse, die eine Wiederzulassung von Glyphosat behindern, im Bewertungsprozess systematisch aussortiert wurden. Ein von Umweltinstitut und Global 2000 gemeinsam beauftragtes Gutachten des Epidemiologen Prof. Dr. Eberhard Greiser zeigt, wie im Zulassungsantrag durch den Glyphosat-Hersteller Monsanto fast alle epidemiologischen Studien als „fehlerhaft“ abqualifiziert wurden.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Europäische Lebensmittelbehörde kritiklos von Monsanto übernommen, obwohl die unterstellten Mängel objektiv nicht vorhanden waren.

Aus einer Analyse des Toxikologen Dr. Peter Clausing wird außerdem deutlich: Auch bei Studienergebnissen aus Langzeitversuchen mit Mäusen lassen sich systematische Falschauslegungen im Wiederzulassungsverfahren feststellen. So wurde ursprünglich eine nicht vorgesehene statistische Auswertungsmethode verwendet, durch die die Krebswirkung verdeckt wurde. Tatsächlich zeigen die betreffenden Mausstudien bei Anwendung der leitlinienkonformen Auswertung durchgängig einen signifikanten Anstieg an Krebstumoren durch Glyphosat.“

DAS  ABSURDE THEATER MIT DEN „GRENZWERTEN“

Es soll ja noch Leute geben, die glauben durch die Festsetzung von „Grenzwerten“ sei unsere Gesundheit vor Schäden geschützt, die durch Umweltgifte (Chemikalien oder radioaktive Substanzen) entstehen können.

Laut EU-Verordnung EG 396/2005 müssen für alle zugelassenen Pestizide  erlaubte Höchstwerte für Rückstände (RHG) festgelegt werden. Damit sollen akute Gesundheitsgefährdungen des „Verbrauchers“ vermieden werden. Ein Tagesbedarf für ein bestimmtes Lebensmittel wird kalkuliert  und daraus die „akute Referenzdosis“ berechnet.  Diese „ARfD“ und der „ADI“ soll garantieren, dass selbst bei lebenslanger Aufnahme dieser (geschätzten) täglichen Dosis keine gesundheitlichen Schäden auftreten.

GLY 2Dass diese „maximal zulässigen“ Werte aber POLITISCH UND NICHT WISSENSCHAFTLICH BEGRÜNDET sind, zeigt das folgende Beispiel:

Im August 2011 beantragt Monsanto beim für Pestizide zuständigen EU-Mitglied Deutschland (RMS) eine Erhöhung des MRL-Wertes für Glyphosat bei importierten Linsen auf das 100-fache (!). ALT: 0,1 mg/kg   NEU: 10 mg/kg.

Diesem Antrag stimmen Deutschland sowie später die EFSA  im Jänner 2012 zu (Es wurde sogar 15 mg/ kg akzeptiert).

Als Begründung für dieses verantwortungslose Verhalten einer Behörde, die angeblich  für „Lebensmittelsicherheit“ zuständig ist, wird folgendes angeführt:

Um der nunmehr erlaubten Sikkation von Linsen (mit GBH)  in den USA und Kanada Rechnung zu tragen…“ hat Deutschland eine wohlwollende Evaluierung der von Monsanto angestrebten Veränderung vorgelegt.“

D.h. also: Deutschland will diese (umweltgefährdende aber profitsteigernde) Praxis ermöglichen ohne dass dadurch ein Importverbot zustandekommt, weil die Grenzwerte zu hoch sind.

(Wer braucht überhaupt amerikanische Linsen??? Können wir die nicht selber anbauen? Nach TTIP wohl nicht mehr …)

Nach Fukushima haben sowohl Japan als auch die EU die „Grenzwerte“ für radioaktive Belastung  von Lebensmitteln auf das 20-fache erhöht – einfach so, weil das der Verharmlosung der Gefahr sehr dienlich ist. Das damit die „wissenschaftliche“ Glaubwürdigkeit dieser Bewertungen völlig verloren geht, interessiert die Poltiker nicht und weil die Folgen erst Jahre später sichtbar werden, kommen sie auch damit durch …

DER „WIRKSTOFF“ WIRD GEPRÜFT : RISIKOBEWERTUNG  FÜR  DUMMIES

Was man den Leuten zur Verdeutlichung des schwachsinnigen „Risiko-Managements“ noch unbedingt klar machen muss, ist die folgende Tatsache:

„Bewertet“ (im Hinblick auf Giftigkeit, also Gesundheitsgefahren) wird nur der „aktive Wirkstoff“, der in diesem Fall Glyphosat (G) ist (und auch das ist eine Illusion, wie das BfR ja zeigt …)

death-ROUNDUPDoch verkauft und versprüht wird ja nicht G alleine, sondern EIN FERTIGES GEMISCH IM CONTAINER, EBEN DAS HERBIZID (Unkrautvernichter wie Roundup). Diese „Zubereitung“ enthält jedoch noch andere Zusatzstoffe, deren chemische Struktur sowie das Mischungsverhältnis aber NICHT VERÖFFENTLICHT (deklariert als „Betriebsgeheimnis“) werden. Die Zulassungsbehörde will anscheinend auch gar nicht wissen, was genau in diesen Produkten enthalten ist. Der Schutz dieser Daten ist also wichtiger als der Schutz der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt.

Die Risikobewertung beschränkt sich also nur auf den „aktiven Wirkstoff“ (G) und IGNORIERT DIE ANDEREN SUBSTANZEN UND IHRE WECHSELWIRKUNG VÖLLIG.

Es ist aber seit Jahren bekannt, dass häufig eingesetzte „Netzmittel“ wie POEA wesentlich giftiger sind als G alleine. Dazu kommt noch, dass die Kombination dieser Substanzen schädliche Effekte auslösen kann, die schlimmer sind als die „Summe“ der einzelnen Komponenten (sogenannte „Synergieeffekte“):

Tallowamine (Tenside, Netzmittel – damit der Wirkstoff leichter in die Zellen der Pflanzen eindringen kann) sind  viel giftiger als G selbst. Ebenso ein Abbauprodukt  von G: AMPA.

Unabhängige Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass viele dieser Zubereitungen bzw. die Zusatzstoffe alleine bis zu 1000 mal zytotoxischer (giftiger für menschliche Zellen) sind, als der zulässige  ADI-Wert erahnen lässt. (siehe Anhang)

GBH sind weltweit die am  häufigsten verwendeten Herbizide und ihre Rückstände belasten Boden, Gewässer, Futter und Nahrungsmittel. Diese Belastung ist in den letzten Jahren ständig gestiegen, weil die Firmen (wie Monsanto oder Bayer) den Bauern immer neue Anwendungsgebiete (Sikkation) einreden.

DIE  IGNORIERTE  GIFT-BOMBE AUS DER FLASCHE

Eine französische Forschergruppe um Gilles Seralini hat vor kurzem eine Studie zur Gefährlichkeit dieser „Zusatzstoffe“ veröffentlicht, mit erschreckendem Ergebnis.

seralini aromataseIn der Einleitung dazu heisst es u.a.: (Hervorhebung von mir)

„Während für andere Pestizide sehr niedrige Grenzwerte gelten, wurde für G und sein Abbauprodukt AMPA eine sehr großzügige Regelung geschaffen (bis zum FÜNFTAUSENDFACHEN bei Futtermitteln).

Es ist in Expertenkreisen bekannt, dass GBH und seine Zusatzstoffe (wie POEA) giftiger sind als Glyphosat alleine, das haben sowohl in vitro als auch in vivo  Studien gezeigt. Diese Stoffe können auch auf die Fruchtbarkeit Auswirkungen haben

[was Deutschlands Rinder- und Schweinezüchter bereits gemerkt haben und ihre amerikanischen Kollegen vor Riesenprobleme stellt … siehe dazu auch den letzten Beitrag]

Die Zusammensetzung der GBH ist nicht in allen Ländern gleich und auch die Hersteller  variieren die Zusatzstoffe. Was also wirklich in einem bestimmten Produkt enthalten ist, bleibt der Öffentlichkeit verborgen.

DER EINFACHHEIT HALBER TUN DIE BEHÖRDEN SO, ALS WÄREN DIE RISIKEN DER WIRKSUBSTANZ (ALLEIN)  IDENTISCH MIT DEN RISIKEN DER GANZEN ZUBEREITUNG (ALSO DES FERTIGEN HERBIZIDS).

Mit seriöser Wissenschaft hat das allerdings nichts zu tun, denn auf diese Weise wird die Schädlichkeit des Produktes VÖLLIG FALSCH EINGESCHÄTZT. (Ergebnis der Studie – siehe Anhang)

DASS DIE GIFTIGKEIT DIESER STOFFE BEI DER ZULASSUNG VON PESTIZIDEN EINFACH „UNTER DEN TISCH FÄLLT“, IST EIN SKANDAL.

Der auf diese Weise „kalkulierte“ ADI-Wert spiegelt IN KEINER WEISE DAS EFFEKTIVE GESUNDHEITSRISIKO wieder.

Störungen des Hormonsystems erfolgen schon bei extrem niedriger Dosierung und haben schwerwiegende Folgen.

Hier werden biologische Cluster-Bomben verteilt, die viele Menschen krank macht bzw. das Leben kosten wird und unsere Kinder enorm gefährdet.

Und last not least

EFSA: EIN TROJANISCHES PFERD oder DAS DREHTÜRPRINZIP  FÜR  FORTGESCHRITTENE

Auch dazu liefert uns die exzellente Doku des ZDF  (ab 32:00 Min) wichtige Hinweise: Wir erfahren, dass selbst der europäische Rechnungshof  die EFSA 2012 gerügt hat, „wegen Lobbyverflechtungen“ und die EU-Kommission, weil sie „ Interessenskonflikte nicht angemessen handhabe“ (sprich ignoriert, ja geradezu fördert …)

Die „Verstrickungen zwischen Industrie und Behörden“ wie es das CEO ausdrückt, sind also durchaus gewollt.

EFSA ILSI revolving doorDies ist daran zu erkennen, dass es „auffällig viele Wechsel zwischen Behörden und Herstellern“ gibt, also die Mitarbeiter der mächtigsten Konzerne zur EFSA wechseln und (nicht selten) nach ein paar Jahren wieder zurück in die Industrie gehen. (Manchmal auch getarnt durch einen Wechsel von ILSI zu EFSA; ILSI betreibt „Forschung“ im Sinne der Industrie …)

Auf diese Weise ist sichergestellt, dass immer die „richtigen“ Leute in den Zulassungsbehörden sitzen, also das „Widerstandspotential“ vernachlässigbar ist. Außerdem hat die Industrie dadurch natürlich Zugang zu „Insider-Wissen“, was sie politisch zu nutzen weiß.

So haben mehr als die Hälfte der „Experten“ im Pestizidausschuss der EFSA enge Verbindungen zur chemischen Industrie, doch diese massiven Interessenskonflikte werden in den Medien kaum thematisiert.

15.000 Lobbyisten stehen 760 EU-Abgeordneten in Brüssel gegenüber und haben die EU-Komission auch noch hinter sich.

Wie sich die Agro-Gift-Lobby tarnt, um die EU-Abgeordneten zu manipulieren erfahren wir von Martin Häusling (MEP) von den Grünen:

Sie stellen sich als Mitarbeiter der „Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung“ (gesponsert von Monsanto, Bayer & Co.)  vor. Durch das „Abbrennen“ der Felder vor der Aussaat erspart sich der Bauer das Pflügen und die totgespritzten „Unkräuter“ bleiben als (giftige!) Mulchdecke liegen. Diese vermeintlich „bodenschonende“ Methode wird als Umweltschutz-Maßnahme verkauft, die von einer „Crop Protection Association“ vorangetrieben wird (natürlich auch eine „Front group“ der Agrochemischen Industrie). Dies geht so weit, dass die EU Fördermittel für diese „pflugfreie“ Methode vergibt. In manchen deutschen Bundesländern werden bis zu 150 EUR pro ha dafür gezahlt (so sieht also „der freie Wettbewerb“  der Idiotie in der „modernen Landwirtschaft“ aus).

So sieht der „LW-Fortschritt“ nach 10 Jahren Feldvergiftung aus ..

Hier werden also unter dem Deckmantel des Umweltschutzes in Wahrheit EU-Steuergelder dafür verschleudert, DASS NOCH MEHR GBH AUF DIE FELDER GESPRÜHT WERDEN, DIE LÄNGERFRISTIG DEN BODEN, DIE PFLANZEN UND DIE TIERE KRANK MACHEN  … und wir sind das letzte Glied in der Nahrungskette …

Schauen wir dabei weiter tatenlos zu?

DIE DEUTSCHE REGIERUNG  FÖRDERT DIE VERGIFTUNG IHRER BEVÖLKERUNG, IHRER NUTZTIERE UND DER ACKERBÖDEN

GLY residues in human urine 2013Global 2000 hat 2013 eine Studie in Auftrag gegeben, die untersuchen sollte, wie hoch die Rückstände von Glyphosat im menschlichen Körper (bei Europäern) sind. Dabei wurden Urinproben von Menschen  aus 18 verschiedenen Ländern genommen.

Das Ergebnis wird meistens so zitiert: Bei 44% der Proben wurde Glyphosat (bzw. das Abbauprodukt AMPA) nachgewiesen.

Doch sieht man sich die Auswertung nach Ländern aus, ergibt sich ein völlig anderes Bild: (Seite 12 im Bericht)

GLY 1Bei den DEUTSCHEN Proben wurden in 70% (z.T. erhebliche) Glyphosat-Rückstände gefunden, bei den ÖSTERREICHISCHEN  nur (minimale) in 20%.

3ce4ec9b3fWie ist das zu erklären? In Österreich ist die Sikkation verboten und es gibt auch keinen Anbau von transgenem Getreide (wo ja besonders viele Pestizide eingesetzt werden). Die biologische Landwirtschaft hat in Österreich einen hohen Stellenwert und ist die einzige, wirklich „zukunftsfähige“ Form der Landwirtschaft, was auch die FAO in ihrem Millenium-Assessment bestätigt hat.

Wie lange lassen sich deutsche Bauern und deutsche „Konsumenten“ noch verarschen (und  schleichend vergiften)?

 

ANHANG (zur Gefährlichkeit des ganzen Produktes bzw. der „Zusatzstoffe“ in Herbiziden)

„Das Ziel dieser Studie ist die Störwirkung der Zusatzstoffe (weit unterhalb toxischer Mengen) auf das Hormonsystem zu untersuchen und zwar sowohl isoliert als auch in Zubereitungen (Wirkstoff und Zusatzstoff) im Vergleich zu Glyphosat allein.

Zu diesem Zweck wurde das Enzym AROMATASE als Zielobjekt ausgewählt, das eine Schlüsselrolle bei den Geschlechtshormonen einnimmt: es kann irreversibel Androgene in Östrogene umwandeln (Schweine   werden bereits als Zwitter geboren!)  Es  ist bereits bekannt, dass Roundup die Aromatase-Aktivität in der menschlichen Plazenta blockiert sowie in JEG3 Zellen .“

ERGEBNIS (zytotoxische Effekte von Zusatzstoffen und Zubereitungen (Herbiziden aus der Flasche) im Vergleich mit Glyphosat allein):

Gemessen an der Zellatmung der Mitochondrien und – erstmals – der Störung des Hormonsystems durch Blockade des Enzyms Aromatase (nach 24 Stunden).

Alle Zusatzstoffe (in höherer Konzentration) unterdrückten die Produktion von Aromatase und hemmten die mitochondriale Zellatmung. Vergleich zu Glyphosat allein:

  • ZYTOTOXISCHE EFFEKTE BEI ALLEN ZUSATZSTOFFEN (STARK VERDÜNNT: weit unter 1%)
  • APG: 15-18 mal schädlicher
  • POEA: 1200-2000 mal schädlicher
  • Hormonelle Störungen traten bei GBH-Zubereitungen auf, die 33-400 MAL NIEDRIGER WAREN als die für die Landwirtschaft empfohlene Verdünnung (40-240% unter dem toxischen Schwellenwert LOEC). Das war eindeutig auf die Zusatzstoffe zurückzuführen, da Glyphosat allein (in dieser Größenordnung) keine signifikante Hemmung der Aromatase bewirkt.
  • Die Tenside (Zusatzstoffe) verändern die Membranstruktur und -durchlässigkeit (das Potential), das führt zur Behinderung von Einlass, Verarbeitung und Transport von Cholesterin in den Mitochondrien. Cholesterin spielt wiederum eine wichtige Rolle für die Synthese der Steroid-Hormone.
  • Bei Werten von 5-40 mg/kg Glyphosat wurden Veränderungen der Sexualhormone (Steroide) festgestellt (Androgen-Östrogen Verschiebung bei weiblichen Ratten), die Brusttumore  förderten und Störungen der Hypophyse auslösten.

Wenn viele Effekte schon nach 24 h erkennbar werden, wie verheerend wirkt sich dann eine Langzeit-Aufnahme (Ansammlung) von Glyphosat und Rückständen der Zubereitung auf die Gesundheit aus?

Diese Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Angaben der Hersteller völlig realitätsfremd sind: die Zusatzstoffe (Tenside)  werden immer als „inert“ angegeben, (also chemisch wenig reaktionsfreudig, daher harmlos). Doch keiner der Zusatzstoffe verhielt sich im Test gegenüber den menschlichen Zellkulturen „träge“ – ganz im Gegenteil, wie wir ja oben gesehen haben:

Sie greifen als massiver Störfaktor in viele enzymatische Steuer- und Regelprozesse ein und haben daher verheerende systemische Effekte.

Selbst in Honig, Pollen und Bienenwachs wurden hohe Rückstände von NPEOs gemessen, eine Klasse von Tensiden, die in vielen Pestiziden verwendet wird.

Es steht außer Frage, dass diese Stoffe auch von Lebewesen absorbiert werden und sogar ÜBER DIE PLAZENTA EIN TRANSFER IN DAS BLUT  UND GEHIRN DES UNGEBORENEN KINDES STATTFINDET.

[das erklärt die dramatische Zunahme von Miss- und Fehlgeburten bei Menschen in Brasilien, aber auch bei Tierzüchtern in Deutschland …]

 (Zu den Studien von Seralini und wie sie – zu Unrecht – attackiert wurden, siehe auch die  hervorragende WDR-Doku ab 24:00 Min)

 

TÖDLICHE LÜGEN: Glyphosat & BfR (Die Schande für Deutschland)

Roundup UISeit Wochen gibt es eine öffentliche Kontroverse über die Neuzulassung von Glyphosat, dem „Wirkstoff“ in den meistverkauften Herbiziden (GBH-Unkrautvernichtern) weltweit.

Die Entscheidung auf EU-Ebene wurde mittlerweile vertagt, weil bei einer Probeabstimmung sieben Länder nicht dafür stimmten, was natürlich von seiten der Chemiekonzerne nicht erwünscht ist.

Was hier passiert, sollte uns alle aufrütteln, denn die Konsequenzen sind verheerend für unsere Gesundheit, (vor allem für unsere Kinder) und unsere Lebensgrundlagen. (Mehr dazu weiter unten)

Alles, was die Hersteller über die „Unbedenklichkeit“ von Glyphosat verkündet haben ist FALSCH und das kann man auch schlüssig beweisen. Pestizide sind biochemische Massenvernichtungswaffen, mit denen die Chemiefirmen Milliarden verdienen, weil unsere Zulassungsbehörden von Leuten besetzt sind, die entweder keine Ahnung oder kein Gewissen haben (oder beides).

Dass Leute wie Herr Solecki und Herr „Präsident“ Hensel vom BfR noch nicht in U-Haft sitzen, ist ein Skandal, wenn man die enormen Risiken von GBH kennt:  Alle Herbizide sind gesundheits- und umweltschädlich, aber Glyphosat nimmt eine Sonderstellung ein.

People think it’s harmless that’s what makes it so deadly“. (Sorgloser Umgang)

(Dr. Stephanie Seneff, MIT  über Glyphosat)

Es wurde als so harmlos „wie Kochsalz“ vermarktet, ist aber extrem gefährlich, weil es SYSTEMISCH giftig wirkt. Das bedeutet es hat eine VERHEERENDE STÖR-WIRKUNG auf biologische Schlüsselfaktoren und Steuerungssysteme: Enzyme, Signalmoleküle, Aminosäuresynthese, Mikrobiom (vor allem Darmbakterien), Hormon- und Immunsystem und es ist genotoxisch, das hat auch die WHO bestätigt.

Kurz gesagt: ein echter „Serienmörder“, dessen Opfer (tote Sojapflanzen, Schweine oder Kühe und chronisch kranke Kinder) oft erst Jahre später gefunden werden (und dann wird die Täterschaft immer noch bestritten).

FLAWED SCIENCE AND FALSE PROMISES

Die „Ungefährlichkeit“ wurde damit begründet, dass Glyphosat ja nur ein Enzym blockiere (EPSP) bzw. den Shikimisäureweg  und dass dieser bei Tieren und Menschen ja nicht vorkommen würde. Also: No problem. Bequem, einfach, modernes „Agrar-Management“ eben. Es lebe der Fortschritt.

Doch diesen Schwachsinn glaubt nur, wer von Biologie keine Ahnung hat bzw. eine reduktionistische Auffassung davon. Frederic Vester, einer der größten deutschen Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts hat mit seinen Büchern versucht, uns (und vor allem den Politikern) zu erklären, wie EXTREM VERNETZT biologische bzw.ökologische Systeme sind und dass wir mit unserem linearen Denken nicht in der Lage sind, diese Komplexität zu begreifen.

Um ein System zu verstehen, muss man die Beziehungen der Akteure zueinander untersuchen (nicht die Einzelteile immer genauer unter die Lupe nehmen). Greift man an einer Stelle ein, verändert man damit das Beziehungsgefüge des ganzen Systems. Diese Erkentnis wird aber konsequent in der  profitorientierten Forschung ignoriert, mit besonders fatalen Folgen in der „Biotechnologie“.

MIKROBIOM:  DIE ZENTRALE ROLLE DER BAKTERIEN

Was empfinden Sie, wenn Sie das Wort „Bakterien“ hören? Die meisten Menschen  haben wahrscheinlich negative Gedanken: mangelnde Hygiene, „gefährliche Keime“, Krankheitsgefahr, etc.  Doch die Bakterien sind nicht unsere Feinde, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Körpers und quasi Säulen ökologischer Systeme. Ein Forschungsprojekt in den USA soll die Rolle des Mikrobioms genau analysieren. Ein erster Zwischenbericht liegt vor, darin heißt es u.a.:

„Die Mikroben liefern mehr  Gene (ca. 8 Millionen) für das menschliche Überleben als die Menschen selbst haben (ca. 22.000). Also etwa 360 mal mehr bakterielle Gene (die Eiweiß codieren) als menschliche vorhanden sind.“

 gut-microbiome.gif

Wir leben also in einer Symbiose mit Milliarden von (intelligenten, lernfähigen) Bakterien (10 x mehr als es Zellen in unserem Körper gibt). Ohne sie (vor allem ihre Enyzme) könnten viele biologische Prozesse (z.B. „Bio-Engineering“ von Vitaminen, Aminosäuren, Neurotransmittern, Immunantwort, etc.) gar nicht bzw. nur fehlerhaft stattfinden. Das ist eine Tatsache.

GLYPHOSAT: ATTENTAT AUF ENZYME

Die Leistung der Enzyme in biologischen Systemen ist enorm und nichts, was der Mensch konstruiert hat, kann sich damit (punkto Effektivität und Effizienz) messen.. Dazu Wikipedia:

Enzyme haben eine nicht zu unterschätzende biologische Bedeutung, sie spielen die zentrale Rolle im Stoffwechsel aller lebenden Organismen. […] Nahezu jede biochemische Reaktion wird von Enzymen bewerkstelligt und kontrolliert.

Und jetzt bewerten wir die Glyphosat-Aussage noch einmal: das Enzym, das blockiert wird, haben nur Bakterien und Pflanzen.

Was passiert, wenn man diese Milliarden-Armee an Mikroben (im Darm von Mensch und Tier bzw. im Ackerboden) und die Enzym-Eingreiftruppe laufend mit Glyphosat attackiert?

Diese Frage hat bei der ursprünglichen Zulassung von Glyphosat in der EU bzw. in Deutschland niemand gestellt. Und das wollen „Experten“ sein?

Wenn also die chemische Industrie ein Produkt verkauft, dass dieses komplexe Steuer- und Regelsystem – bei Pflanzen, Tieren und Menschen – massiv stört (und auch letztlich lahmlegt), kann von „Unbedenklichkeit“ absolut keine Rede sein. Die Tatsache, dass die negativen Folgen oft erst Jahre später sichtbar werden (zeitverzögerter Systemeffekt), kommt den Agro-Gift-Herstellern natürlich sehr gelegen.

Glyphosat wirkt defacto als „Enzymgift“ (und zwar für viele Enzyme nicht nur eines) und bewirkt damit, dass ganze Wirkungs-Kaskaden im Stoffwechsel völlig aus dem Ruder laufen. (Ein Beispiel gibt es hier: die Entgiftungsfunktion der CYP-Leberenzyme wird durch Glyphosat behindert; die Zusatzstoffe der GBH (Tenside) stören die Aktivität  der Aromatase, einem Enzym das entscheidend für die Steuerung von Sexualhormonen ist.

Man kann vier (überlappende) Ebenen identifizieren, auf denen Glyphosat eindeutig Schäden anrichtet:

  • BAKTERIEN-BALANCE: nützliche Bakterien werden stark dezimiert, gefährliche Stämme (die Gifte ausscheiden) können sich deshalb stark vermehren, das gesunde Gleichgewicht kippt: Krankheiten sind die Folge (bei Pflanzen, Tieren u. Menschen)
  • ENZYM-HEMMUNG: dadurch werden viele Stoffwechselwege blockiert oder irregeleitet, Giftstoffe (auch körpereigene, können nicht zu harmlosen Substanzen abgebaut werden; das Immunsystem reagiert so können auch sogenannte „Auto-Immun-Erkrankungen“ entstehen
  • CHELAT-WIRKUNG: bindet Metall-Ionen,  h. viele metallische Spurenelemente wie Mangan, Kobalt, Eisen, Molybdän, die als Co-Enzyme gebraucht werden, stehen dann nicht mehr als „Arbeiter“ zur Verfügung und fehlen zur Bildung von Aminosäuren, Vitaminen, etc.
  • HORMONELLE EFFEKTE: schon unvorstellbar winzige Mengen von Glyphosat stören den Hormonhausalt (ppb) mit gravierenden Folgen

Glyphosat wurde ja ursprünglich als Antibiotikum patentiert – das muss man sich einmal vorstellen.  Dafür müsste ja die  wesentlich strengere Arzneimittel-Risikobewertung gelten und nicht die Polit-Farce von BfR (kriminelles Verhalten) und EFSA (völlig korrupt- wir kommen noch darauf zurück).

Ich möchte hier drei Dokus über Glyphosat vorstellen, die wichtige Aussagen enthalten und diese mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem „Systemdenken“-Ansatz von Professor Vester verbinden.

Das Gesamtbild, das sich daraus ergibt, ist eindeutig:

Glyphosat hätte nie zugelassen werden dürfen. Es ist eine tickende Zeitbombe wie Asbest, PCBs und Contergan … ein echter Horror, der aber erst langsam ans Tageslicht kommt.

AGRO-GIFTE: DAS GROSSE GESCHÄFT (MIT DEM TOD)

Vorher noch einige Informationen über GBH (glyphosat-basierte Herbizide) im Telegramm-Stil:

  • 84 glyphosathaltige Produkte sind derzeit in Deutschland zugelassen (darunter 13 Sorten von Monsantos „Roundup“)
  • Etwa 15.000 Tonnen Glyphosat werden pro Jahr auf deutsche Äcker aufgebracht.
  • Weltweit sind es etwa 800.000 Tonnen (Tendenz stark steigend: Schätzung 1,3 Mio. Tonnen 2017)
  • Etwa die Hälte der weltweit verkauften GBH werden von Monsanto produziert (Marke: Roundup®)
  • Glyphosat ist ein Total-Herbizid, d.h. es TÖTET ALLE PFLANZEN, weil lebenswichtige Enzyme blockiert werden (die Pflanze stirbt quasi an „PHYTO-AIDS“, das Immunsystem bricht zusammen;
  • Deshalb hat Monsanto transgene (GM-)Getreidesorten (und mehr) auf den Markt gebracht, die nicht durch Roundup absterben: „Roundup-Ready, abgekürzt z.B.: RR-Soja und RR-Mais. Dort wird Roundup in Riesenmengen versprüht.
  • 85% aller weltweit angebauten GM-Pflanzen sind derzeit „RR“;
  • Inzwischen sind bereits dutzende Unkräuter (vor allem in den USA) gegen Glyphosat resistent geworden (und es werden mehr). Es entstehen also sogenannte „Super-Weeds“, von denen manche über 2m hoch werden
  • Die Folge: es wird mehr und öfter (noch giftiger) gespritzt, die Umsätze steigen enorm, ebenso die Umweltbelastung und Gesundheitsschäden für Tiere und Menschen; einige Unkräuter sind bereits gegen alle Herbizide resistent geworden (klarer Fall von „blowback“ bzw. „Bio-feedback“)
  • Besonders schädlich ist die sogenannte „Sikkation“: wenige Tage vor der Ernte werden die als Futter- oder Lebensmittel verwendeten Pflanzen mit GBH besprüht, wodurch sie absterben. Das wird als clevere „Erntesicherung“ vermarktet.
  • (Immer öfter üblich bei Getreide, Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Raps)
  • GBH (als Unkrautvernichter) sind in der EU auch für den Wein- und Obstbau sowie für Olivenbäume zugelassen.
  • GBH sind in jedem Baumarkt und Gartencenter frei erhältlich, weil sie als „harmlos“ gelten (BIG LIE)
  • Glyphosat (bzw. seine Abbauprodukte) wurden bei Untersuchungen im Urin von Stadtbewohnern festgestellt (bei 44%)
  • Doch es gibt KEINE OFFIZIELLEN KONTROLLEN ÜBER DIESE RÜCKSTÄNDE in Lebensmitteln, Tieren und Menschen bzw. ihre längerfristige Auswirkung auf die Gesundheit (Man will es gar nicht wissen …)
  • Die Chemieindustrie ist der drittgrößte Industriezweig Deutschlands (Bayer, BASF, Nachfolger von „IG-Farben“)

DIE  BESTEN TV-DOKUS

Es gibt doch noch Restbestände von investigativen Journalisten im deutschen Fernsehen (allerdings eine „bedrohte Art“), das ist erfreulich (doch von den meisten anderen Redaktionen wird unglaublicher Bullshit verbreitet (ein Orthopäde und Tropenmediziner plappert nach, was die PR-Abteilung der Giftindustrie vorgibt:  „ohne Glyphosat geht es nicht, es gibt keine  Alternative …!) Dieser Arzt hat gegen jede medizinische Ethik verstoßen … und hat keine Ahnung, wovon er spricht …

Die erste Doku wurde 2014 produziert von ARTE / Andreas Rummel:

Chronisch vergiftet – Monsanto und Glyphosat

Der Film zeigt, dass in Deutschland schon seit Jahren ein „mysteriöses Rindersterben“  (Kühe schwanken beim Gehen wie bei BSE) stattfindet, sich Miss- und Fehlgeburten häufen (auch bei Schweinen) und fragt, warum das so sei. Der Landwirt Heinz Heeckt hat in drei Jahren 50 Kühe verloren und auch er selbst und seine erwachsenen  Kinder (die im Betrieb mithelfen) fühlen sich krank.

Nach dem Melken wird mir schlecht“  (Tochter, 23 Jahre alt)

„Bauern sagen, es ist, als ob sie schweben würden“ (mysteriöse Neuropathien)

Der Tierarzt Achim Gerlach weiß von vielen Betrieben die schon hunderte Tiere verloren haben. Doch diese Information soll nicht öffentlich diskutiert werden, das ist nicht erwünscht. In einem Gasthof treffen sich 2011 betroffene Landwirte. Viele Milchbauern haben alles verloren. Einer sagt:

Sie haben uns geraten, die Kühe mit Masken zu melken, Schutzanzüge zu tragen, danach zu duschen“ (Heiko Strohlsal)

Kontakt mit Milchkühen macht  Schutzausrüstung und  „Dekontaminierung“ notwendig, wie im Atomkraftwerk? Ist das die „moderne Landwirtschaft“??

WAHRSCHEINLICHE ERKLÄRUNG:

Glyphosat wird nicht nur über Urin und Fäkalien (z.T.) ausgeschieden, sondern auch von den Tieren AUSGEATMET, die mit dem totgespritzen Gen-Soja und Gen-Mais gefüttert werden; dieses (unsinnige) „Kraftfutter“ aus den USA und Argentinien macht sie und ihre Halter  krank.

Ein anderer Landwirt, Mario Kuder hat nach fünf Jahren Tierleid alle Kühe und damit seine Existenz verloren. Die Tierärztin, Dr. Annette Weiß sagt: die Tiere seien sehr krank, aber das alles sei unerforscht, der Verlauf nicht bekannt.

Kommentar: Das stimmt so nicht, in den USA gibt es mittlerweile hunderte Betriebe und dutzende Tierärzte, die schon seit Jahren solche Probleme kennen. Wieso werden hier keine epidemiologischen Untersuchungen gemacht? (Weil das Monsanto, Bayer  & Co. teuer zu stehen kommen würde…)

BAUERNOPFER FÜR DEN PROFIT

Bauernbund und die Berufsgenossenschaften  legen sich mit den Chemiefirmen nicht an. Es seien immer „Fehler bei der Bewirtschaftung“ als Ursache für die Katastrophe anzusehen.  (Was das bedeutet, werden wir erst später sehen …)

Frau Professor Krüger  von der verterinärmedizinischen Fakultät der Uni Leipzig kommt aber zu anderen Erkenntnissen:

Es wurden Kolonien von Clostridium botulinum im Darmtrakt nachgewiesen und auch der Bauer hat die entsprechenden Antikörper im Blut.

Es waren also (wieder einmal) die „bösen“ Bakterien, und nicht die Chemieindustrie. doch so einfach ist die Sache nicht. Denn diese Keime sind weit verbreitet, machen aber keine großen Probleme, wieso verursachen sie genau hier ein Rindersterben? Im Urin der Rinder wurden hohe Werte von Glyphosat gefunden.

Prof. Krüger erklärt, dass Glyphosat die gesunde Darmflora zerstört: die nützlichen Bakterien gehen ein, die gefährlichen können sich daher ungehindert vermehren.

Durch ihre Ausscheidungen werden die Rinder vergiftet und gleichzeitig ist das Immunsystem durch die synergetische Störwirkung der Enzyme (s.o.) und den Mineralstoffmangel nicht mehr  in der Lage, mit der Infektion fertig zu werden.

Bei Stichproben in 18 europäischen Städten wurde 2012  bei 44% der Testpersonen Glyphosat im Urin nachgewiesen (und die hatten keinen Kontakt mit Spritzmitteln). Selbst die Mitarbeiter von Prof. Krüger (der Uni Leipzig) waren alle positiv …

Wegen zunehmender Besorgnis (immer mehr Studien zeigen Schäden durch Glyphosat) hält das BfR im Jänner 2014 ein „denkwürdiges Symposium“ ab: damit will man „beruhigen“, es sei doch alle „sicher“, wenn man sich nur an die Anwendungsvorschriften hält.

Dass die Studien, die vom BfR zur Bagatellisierung der Gefahr herangezogen werden, fast alle von den Herstellern selbst bezahlt und in Auftrag gegeben wurden, und diese getarnt als „Betriebsgeheimnis“ NICHT ÖFFENTLICH ZUGÄNGLICH SIND, (also von unabhängigen Forschern nicht überprüft werden können) ist für  Herrn Solecki, dem Leiter der Abteilung „Pestizidsicherheit“ nicht anrüchig.  Seine Behauptung:

„Glyphosat ist nicht kanzerogen, reproduktionstoxisch oder mutagen“.

Der Mann ist ein Umweltverbrecher ersten Ranges und gehört hinter Gitter.

DER UNABHÄNGIGE FORSCHER WIRD ZUM PRÜGELKNABE

1 Seralini study femrat tumorDie Forschungsergebnisse von Professor Gilles Seralini in Frankreich zeigten jedoch ein völlig anderes Bild (das aber kongruent mit den biologischen Effekten ist, die weiter oben angeführt wurden und durch andere Studien erhärtet wird): schwere Leber- und Nierenschäden, riesige Brusttumore bei weiblichen Ratten, Hormonsystem entgleist bei sehr niedriger Dosierung.

Sein Fazit zu den industriekonformen Methoden des BfR  und der EFSA:

„Diese  Form der Risikobewertung ist NICHT geeignet, die Gesundheit der Menschen zu schützen.“

(Seralini testet aber nicht nur den „Wirkstoff“ Glyphosat, sondern das ganze Produkt, so wie es auch in der Realität eingesetzt wird (als Roundup, das wesentlich giftiger ist – selbst in größerer Verdünnung). Das macht natürlich sehr viel Sinn, wird aber vom BfR nicht akzeptiert.

Mehr über die Studie und wie sie von den Chemiekonzernen (zu Unrecht) attackiert wurde, in diesem älteren Beitrag)

Dann sehen wir den dänischen Schweinezüchter Borup Petersen, der nach Leipzig gereist ist um Frau Prof. Monika Krüger aufzusuchen. Er hat ein spezielles, gruseliges „Mitbringsel“ dabei:

HORROR AUS DER TIEFKÜHLTRUHE

Tiefgefrorene Ferkel, die schwere Missbildungen haben und teilweise tot geboren wurden.

Seit längerer Zeit hat er massive Probleme mit seinen (industriell gehaltenen – „armen“) Sauen, die immer öfter lebensunfähige Ferkel zur Welt bringen. Wenn das so weitergeht, kann er bald einpacken.

ARTE Ferkel CMF 2 Prof KrügerDie Schweine-Babys sehen furchtbar aus:  deformierte Gesichtsregion-und Schädelanomalien: „Loch im Kopf“: keine geschlossene Schädeldecke (Gehirn darunter  an einer Stelle sichbar), spina bifida, Ferkel ohne Nase (die deshalb verhungern, weil sie nicht gleichzeitig trinken und atmen können), Ferkel die als Zwitter geboren wurden (Hoden und Vagina), deformierte Beine, etc. Das Grauen nimmt kein Ende …

malformed piglets DAN glyphosate victims in uteroPetersen sieht einen klaren Zusammenhang zwischen Glyphosat-Rückständen im Futter und diesen Monster-Schweinen. Er ließ die Werte messen und machte Tests: je mehr Glyphosat im „Kraftfutter“, desto mehr missgebildete Ferkel kamen zur Welt. (Wir sprechen hier von 1mg und weniger pro kg)

Die Beobachtungen und Messungen von Herrn Petersen werden vom BfR als lächerlich abgetan (statistisch ohne Bedeutung, Methoden unwissenschaftlich.) Doch das was er (und andere Tierzüchter) täglich sehen, deckt sich mit Studienergebnissen, die sehr wohl von der Wissenschaft anerkannt sind. So schrieb Prof. Krüger schon 2012 in ihrer ersten Studie (als Folge der toten Kühe):

Es wurde außerdem gezeigt, dass Glyphosate bei Wirbeltieren genotoxisch und teratogen wirkt. (Ref. 44 und 40)“

Wenn man danach sucht, findet man dutzende Studien, die zum selben Schluss kommen und der biologische Mechanismus wird auch erklärt: die Signalwirkung der Retinsäuren wird gestört, daher kommt es zu Missbildungen  (RAT).

BfR und BVL: BEIHILFE  ZU VERBRECHEN GEGEN DIE MENSCHLICHKEIT (Missgebildeten Nachwuchs (Tier und Mensch)  in Kauf nehmen)

Wie sehr deutsche Behörden (die über „Sicherheit“ von Agrargiften entscheiden)  den Chemiekonzernen in den Arsch kriechen, fällt auch internationen, renommierten Wissenschaftlern auf. Dazu kann man u.a. folgendes lesen:

Eine Studie aus dem Jahr 2010, bei der ein GBH und Glyphosat alleine embryonale Missbildungen hervorriefen (bei Fröschen und Hühnern) hat eine Kontroverse ausgelöst. […]

Diese und weitere Studien, die ebenfalls teratogene und Fortpflanzungseffekte durch GBH fanden, wurde vom deutschen BVL und in Studien der Hersteller zurückgewiesen, die im Rahmen von Zulassungsverfahren eingereicht wurden. Darin wurde gezeigt, so die Behauptung, dass Glyphosat weder teratogen noch reproduktionstoxisch sei.

Doch eine Begutachtung des DAR der deutschen Behörden über diese Studien (auf dem die Zulassung in der EU basiert), brachte weitere Beweise für die Teratogenität zu Tage. Viele der Missbildungen entsprachen jenen,  die in der  einschlägigen Wissenschaftsliteratur mit RAT in Verbindung gebracht werden.

Trotzdem haben die deutschen und EU-Behörden diese Ergebnisse in ihrer Bewertung missachtet und einen potentiell gefährlichen ADI-Grenzwert für Glyphosat festgelegt. Dieses Papier überprüft die Forschungsergebnisse über Teratogenität und Reproduktionstoxizität erneut und kommt zum Schluss, dass eine neue, transparente Risikobewertung erfolgen muss.

Diese muss sämtliche Daten über die Giftigkeit von Glyphosat berücksichtigen, auch die des fertigen Produkts und (vor allem) Daten von unabhängigen Wissenschaftlern, die in peer-reviewed Journalen veröffentlicht wurden (nicht nur die von den Herstellern gesponserten Studien).“

Das gleiche perfide Spiel wurde ja auch 2015 (bis heute) wieder vom BfR gespielt, auch gegen die WHO / IARC (mehr dazu im zweiten Teil)

ZUM KOTZEN

Ferkel Fratze dank Glyphosat

Das Ferkel ohne Nase wird verhungern

In Deutschland hat die chemische Industrie also so viel Macht, dass tote Tiere, Fehl- und Missgeburten und sogar eine erhöhtes Risiko, dass KINDER IM MUTTERLEIB durch Glyphosat geschädigt werden, in Kauf genommen wird, um die Profite nicht zu gefährden.

Zurück zur Doku und den Monster-Ferkeln:

Inzwischen hat Frau Prof. Krüger die Untersuchungen der toten Ferkel abgeschlossen, Ergebnis:

In allen Organen wurde Glyphosat nachgewiesen und die Ferkel haben Glyphosat schon über die Plazenta im Mutterleib aufgenommen.

Die schweren Missbildungen sind ein deutliches Zeichen dafür, dass Glyphosat ungeborene Föten genetisch schädigt.  Das legen auch andere Studien kritischer Wissenschaftler nahe.

Wohlgemerkt: selbst bei einer 5.000 FACHEN VERDÜNNUNG des Herbizids (gegenüber der in der Landwirtschaft verwendeten Konzentration) wurden diese Missbildungen ausgelöst. Übrigens auch die Mikro(en)zephalie (also das, was jetzt massenhaft in Brasilien auftritt und dem Zikavirus in die Schuhe geschoben wird)

Doch die  Verbrecher vom BfR geben weiterhin Persilscheine für die Chemiekonzerne aus. Können wir da noch tatenlos zuschauen?

Fazit von Schweinebauer Petersen:

„Ich sehe das immer häufiger (torkelnde und missgebildete Ferkel, auch Parkinson-Symptome) das wird man bald auch beim Menschen sehen“

WINGS OF DEATH

Dann reist das ARTE-Team nach Argentinien, wo es riesige Soja-Felder gibt, die alle „RR“ sind, also durch Genmanipulation resistent gegen Roundup und somit Glyphosat. Das ist enorm praktisch, denn jetzt wird das giftige Herbizid vom Flugzeug aus auf die Felder gesprüht. Angrenzende Dörfer sind kein Hindernis. Kinder, die draußen spielen, atmen den Giftnebel ein und übergeben sich danach. (Und das ist erst der Anfang …)

Krankheiten nehmen zu, die Leute haben Angst, doch man schweigt , wenn jemand aus der Familie für die Agro-Firmen arbeitet.

Tomasi Argentina Glyphosate victimWir sehen Fabian Tomasi, der aussieht wie der Tod bei Jedermann (nur ohne Maske). Er ist Mitte 40, hat die Flugzeuge mit den Spritzmitteln beladen (ohne Schutzausrüstung, das hat man vergessen, ihm zu sagen…). Seine Krankheit: toxische Polyneuropathie (sein Nervensystem ist also vergiftet worden …). Ein Pilot sagt, das sei doch alles kein Problem, kann doch nicht der Grund für Krankheiten sein, schließlich „ist es ja erlaubt“ (deshalb muss es ja ungefährlich sein) .. ein großer Trugschluss.

Es muss immer mehr produziert werden, das verlangen die „Investoren“ und die Natur zahlt die Zeche: am Rand der Felder tote Bäume, ohne Laub mitten im Hochsommer.

FRÖSCHE, HÜHNER, SCHWEINE …. DANN MENSCHEN

Die Menschen in den Dörfern werden immer öfter krank und bekommen häufiger BEHINDERTE KINDER (Herr Petersen hat also Recht mit seiner Prophezeihung). Eine systematische Reihenuntersuchung stellte fest, dass Krebs, Leukämie, NHL sowie Fehl- und Missgeburten in diesen Dörfern viel höher vertreten sind, als  im statistischen Durchschnitt des ganzen Landes.

Wir sehen eine Ehepaar, dass ein Kind (schon vor der Geburt) verloren hat. Es waren Zwillinge. Das Mädchen starb im Mutterleib, der Junge wurde normal geboren (der tote Fötus die ganze Zeit neben ihm).

2010 ermittelte eine staatliche Kommission epidemiologische Daten in einer anderen ländlichen Region im Soja-Gürtel, die  den Verdacht der Pestizid-Schäden erhärten: 3 X HÄUFIGER LEUKÄMIE UND ANDERE KREBSARTEN als im Durchschnitt, 4 x häufiger MISSGEBILDETE KINDER UND FEHLGEBURTEN, die Häufigkeit nahm mit der Entfernung von den Soja-Feldern ab, erzählt eine Ärztin.

Auch diese Ergebnisse untermauern die Bewertung, dass Pestizide Kinder im Mutterleib in ihrer Entwicklung schädigen  und krebserregend sind.

Doch diese Studie wurde nie veröffentlicht.

Man will sich mit den Chemieriesen nicht anlegen, schließlich ist der Anbau von Gift-Soja für die Exporteinnahmen Argentiniens unerlässlich …

Inzwischen nehmen die Resistenzen gegen Glyphosat zu. Die Kosten für Agro-Chemikalien sind in den letzten Jahren um 300% gestiegen. Seit 1996 wurde acht mal so viel Chemie eingesetzt, die Fläche nahm aber nur um 50% zu.

Schweinebauer Petersen bekam Bilder von einer Entbindungsstation in Argentinien,  die Babys mit schweren Missbildungen zeigen (die meisten davon starben). Sein Kommentar:

Das habe ich alles bei meinen Ferkeln auch gesehen …“ (stimmt: spina bifida …)

birth defects pesticides Argentina ARTE dokuDas BfR interessiert sich für diese Bilder und dieses Leiden nicht …. das ist doch alles  nur Andekdote … und hält sich an das, was die Chemieriesen ihr  als „Wissenschaft“ vorlegen: „keine relevanten Schadwirkungen“

Was hier „abgeht“, ist ein Skandal, denn ein „Bundesinstitut für Risikobewertung“, dass alles tut, um die enormen Schäden, die Glyphosat in der Landwirtschaft, bei  Tier und Mensch anrichtet, zu vertuschen – und zwar in betrügerischer Absicht –  aber dafür nicht zur Rechenschaft gezogen wird, dürfen wir uns nicht gefallen lassen. Das ist ungeheuerlich.

Dr. Don Huber soll in diesem Beitrag das Schlusswort haben:

Glyphosat hat einen weitreichende Wirkung auf alles, was wir zum Überleben brauchen:

  • Es zerstört die natürlichen, biologischen Kontrollmechanismen (im Darm von Tier und Mensch bzw. im Boden)

  • Es behindert die Fähigkeit der Pflanzen, Nährstoffe aus dem Boden aufzunehmen (wodurch Futter und Nahrung für Menschen minderwertig und gefährlich wird)

  • Es stimuliert das Wachstum von krankmachenden Mikroorganismen (bei Tieren, Menschen und im Boden)

INFO:

Die zweite Doku wurde  2014 vom ZDF  produziert / Leitung: Renate Werner

Das tägliche Gift – Risiko Pestizide

Tägliches Gift ZDF zoom 2014

und die Nr. 3 2015 vom WDR (Redaktion: „die story“) die TOP-DOKU finde ich

 Gift im Acker, Glyphosat- die unterschätzte Gefahr   

(darin folgendes Zitat zu hören:

„… Glyphosat der meist getestete  Wirkstoff, relativ vorzüglich punkto Umweltschutz, Verbraucherschutz .., Toxikologie ..“ (grinst) … kann man sagen … Wirkstoff ist so toll … ja … das …einfach ..macht Spass“ 

(Vertreter Chemische Industrie)

Kann man dem Mann mal ein tiefgekühltes Monsterferkel zukommen lassen??

 

(Fortsetzung folgt …)