US-AIDS: LIVE AND LET DIE

 

Cantwell doctors of deathWoher kommt AIDS, oder genauer gesagt das HI-Virus, das die gefürchtete „Immunschwäche“ auslöst? Das ist eine wichtige Frage, die nicht nur jene Menschen betrifft, die selbst an dieser unheimlichen Krankheit leiden, sondern uns alle.

Um beurteilen zu können, ob ein gefährliches Virus aus der Natur kommt oder aus einem Labor, muss man sich das Genom des Erregers genauer ansehen, wie und wo es sich verbreitet hat und, welche Behauptungen in den Medien dominieren bzw. welche unangenehmen Fakten unterdrückt werden.

(Die Frage, ob HIV im Labor konstruiert wurde, wird im Laufe dieses Blogs beantwortet)

HIV & AIDS

AIDS-Patienten sind unfähig, Antikörper gegen Krankheitserreger zu bilden, deshalb sterben sie oft an sogenannten „opportunistischen Infektionen“. Selbst ein harmloser Schnupfen kann für HIV-Patienten tödlich enden, eben weil diese Keime nicht mehr durch das Immunsystem bekämpft werden und in einem so geschwächten System auch andere Krankheitserreger „ihre Chance nutzen“ und sich ungehindert vermehren können.

GRUNDWISSEN – IMMUNSYSTEM

Wer sich nicht für Mikrobiologie bzw. Genetik interessiert, mag sich mit den medizinischen Hintergründen ein bisschen schwer tun, und kann natürlich diese langen (anstrengenden) Abschnitte überspringen und sich das Video am Ende dieses Blogs ansehen.

Aber in Zeiten von „Vogelgrippe“ (die eigentlich Geflügelpest heißt und jetzt gerade wieder in einer deutschen „Puten-Fabrik“ [=grausame Massentierhaltung] ausgebrochen ist, Ebola, u.a. Horrormeldungen über Viren, kann man sich nur durch Wissen über die Zusammenhänge gegen irreführende „Berichte“ wehren – denke ich jedenfalls.

HIV greift zwei Arten von Immunzellen gezielt an: Makrophagen und CD4-Zellen (T4-Lymphozyten)

Ein tolles EM-Foto eines Makrophagen von Lennart Nilsson

Ein tolles EM-Foto eines Makrophagen von Lennart Nilsson

Makrophagen (wörtlich: große Fresser) hier abgekürzt „MP“ gehören zur Familie der dendritischen Zellen und sind eine Art Sanitätspolizei und Müllabfuhr im Körper. Sie kommunizieren über chemische Botenstoffe mit anderen Zellen und aktivieren so komplexe Prozesse, die den Körper vor Krankheiten schützenph.

Bakterien, Viren, Giftstoffe, etc. werden als Feinde erkannt, überwältigt, und „gefressen“, dieser Prozess heißt Phagozytose. Danach produzieren MP Signalstoffe (Interleukin 1, abgekürzt IL-1), die freigesetzt und von anderen „weißen Blutkörperchen“ (Lymphozyten) erkannt werden.

B lymphocyteDiese heißen „B-Zellen“ (B für Bone marrow, also Knochenmark, wo sie hergestellt werden) und werden durch das Interleukin zur Zellteilung angeregt. Es entstehen sogenannte Effektorzellen, die mit der Bildung von Anti-Körpern beginnen und diese gelangen in die Blutbahn. Aber um die Immunabwehr endgültig zu mobilisieren, brauchen wir noch einen chemischen „Befehl“ und zwar von den T-Lymphozyten. Davon gibt es verschiedene Typen, wie z.B. T4-Zellen. Die „4“ kommt von einem Eiweißmolekül (CD4), das sich in der Zellmembran (der Hülle der Zellen) befindet, das „T“ steht für Thymus, die Drüse hinter dem Brustbein, wo sie „zur Schule gehen“ (heranreifen), also zu verschiedenen Immun-Spezialisten ausgebildet werden.

Helper cells interactionDurch das IL-1, das die MP absondern werden die T4-Zellen dazu angeregt, einen anderen chemischen Botenstoff zu produzieren Interleukin-2 (IL-2). Erst dadurch wird die Produktion von Effektorzellen bzw. Anti-Körpern ausgelöst. Die T4-Zellen heißen deshalb auch „Helferzellen“, weil sie bestimmte Prozesse induzieren (das ist natürlich stark vereinfacht).

Dann gibt es noch die T8-Zellen, die dafür sorgen, dass die Antikörper-Produktion nicht aus dem Ruder läuft (sie hemmen also deren Produktion, wenn es notwendig ist). Dazu gehört aber auch eine zweite Gruppe, die man als „Killerzellen“ bezeichnet, weil sie Eindringlinge direkt angreifen.

Die sinnvolle Funktion der Makrophagen (Anlocken von „Verstärkung“, also der T-Lymphozyten durch Botenstoffe) wird durch die Infektion mit HIV pervertiert: die Helferzellen werden quasi in eine „Falle“ gelockt, weil sie dem Virus als Angriffsziele „auf dem Präsentierteller“ serviert werden.

Lennart-Nilsson-48Das HI-Virus dringt in die T4-Zellen ein, baut seine eigene Erbinformation (als DNA) in die DNA der Körperzelle ein und be- bzw. verhindert die Ausschüttung von IL-2, wodurch die immunologische Kaskade ins Stocken gerät, weil keine neuen Antikörper mehr produziert werden. (HI kann die Zellen auch umbringen). Jede Infektion (die normalerweise harmlos ist, wenn das Immunsystem funktioniert) kann somit zum Tod führen.

Bei gesunden Menschen ist das Verhältnis von T4 zu T8-Zellen 2:1. Nach HIV-Infektion und einigen Monaten Inkubationszeit sinkt es auf 1:1. Sobald die ersten Symptome von AIDS auftreten, verschlechtert es sich weiter auf 0,5:1 oder noch weniger. Die dramatische Abnahme der T4-Zellen geht also Hand in Hand mit dem Erscheinungsbild von AIDS.

WER ENTDECKTE HIV (das AIDS-Virus)?

Es gibt zwei* Forschergruppen, die beide den Ruhm in Anspruch nehmen, HIV als erste entdeckt zu haben:

Luc MontagnierLuc Montagnier (LM) vom Pasteur-Institut in Paris und Robert Gallo (RG) vom NCI (Nationalen Krebsforschungsinstitut) in Maryland, also in den USA. (* J.Levy in San Franciso und D. Francis in Atlanta haben ungefähr zur gleichen Zeit auch das Virus gefunden, aber sie spielen bei den folgenden Ereignissen keine so große Rolle und werden deshalb vernachlässigt).

1983 meldete LM, man habe ein neues Virus isoliert, das die Immunschwäche verursachen soll und nannte es LAV (Lymphadenopathy associated virus). Das Symptom der „Lymphadenopathie“, also geschwollene Lymphknoten, war bei dem betroffenen Patienten ausgeprägt, aber noch kein Vollbild-AIDS.

1984 veröffentlichte RG, man habe ebenfalls ein Virus gefunden, das AIDS auslösen soll und das den Namen „HTLV-III“ erhielt. HTLV I und II waren von Gallo schon früher isoliert worden. Beide greifen die T4-Zellen an, lösen aber nicht AIDS, sondern Blutkrebs (Leukämie) aus. Deshalb auch der Name: Human T-Cell Leukemia / Lymphoma Virus.

(Wer den vorhergehenden Beitrag gelesen hat, weiß dass diese TL-Viren ursprünglich nur bei Tieren vorkamen: bei Geflügel, Rindern, etc. und dass man krampfhaft nach einem Virus „geforscht“ hat, das auch bei Menschen Blutkrebs auslöst, bzw. gezielt das menschliche Immunsystem angreift …)

Doch Gallo irrte sich gewaltig, denn HTLV-III stammte nicht direkt von HTLV-I ab (war also nicht durch natürliche Mutation entstanden), wie wir später noch sehen werden. Man könnte es auch so formulieren: Gallo wollte durch diese Namensgebung den Eindruck erwecken, dass es so ist.

Bald stellte sich heraus, dass es sich bei den o.a. Entdeckungen um das gleiche Virus handelte, das dann den Namen HIV erhielt.

WIE KOMMT DAS VIRUS IN DIE ZELLE?

Viren können nicht „mit Gewalt“ in die Zellen eindringen, sie müssen natürliche Prozesse dazu nutzen, wie die Endozytose.

co-receptors HIV macrophage T4Die Zellmembran beherbergt bestimmte Proteinmoleküle (Rezeptoren), die sozusagen als biochemische Pförtner fungieren: Wer hineinwill, muss sich ausweisen und nur wenn der biochemische „Fingerabdruck“ stimmt, wird die Tür geöffnet. Der Fingerabdruck ist in diesem Fall das Hüllenprotein des Virus: wenn es mit dem Rezeptor der Zelle kompatibel ist, darf es passieren. (Deshalb sind die meisten Viren jeweils nur für bestimmte Zelltypen gefährlich, z.B. das Schnupfen auslösende Rhinovirus kann nur an die Nasenschleimhaut andocken, usw.)

Im Fall von HIV ergibt sich der unglaubliche „Zufall“, dass das Hüllenprotein gp120 genau dem Rezeptorprotein der CD4-Zellen entspricht – es passt wie ein Schlüssel ins dazugehörige Schloss (im Expertenjargon: „kompatible Epitope“).

Deshalb kann das HI-Virus ungehindert in die Immunzellen einwandern und dort seine zerstörerische Tätigkeit beginnen. Hier muss angemerkt werden, dass das Virus sich nicht vermehren kann, wenn sich die T4-Zellen im Ruhezustand befinden. Die Endozytose und die Virusproduktion gelingen erst, wenn sie durch IL-2 oder durch andere Chemikalien stimuliert werden. Das erklärt, warum es Monate oder Jahre dauern kann, bis AIDS-Symptome erkennbar sind.

HIV lebt also „under cover“ in den T-Zellen der betroffenen Menschen und bricht erst aus, wenn sie durch eine andere immunologische Bedrohung aktiviert werden. Doch damit nicht genug, missbraucht HIV auch die Makrophagen, die ja wegen ihrer Rolle als Immunpolizei sehr häufig im Zustand der „Mobilmachung“ sind. (Mehr dazu weiter unten).

Die Lebensbedingungen der infizierten Menschen spielen auch eine entscheidende Rolle für den Ausbruch (je-)der Krankheit: wer in Armut lebt, unter schlechten hygienischen Bedingungen, unter- oder mangelernährt, Drogen nimmt, häufig Alkohol trinkt, raucht, etc. hat viel schlechtere Aussichten, als jemand dessen Lebensweise das Immunsystem stärkt.

RETROVIREN BLUES

Strecker memo 4 artificial virusHIV gehört zur Familie der Retroviren (Gattung Lentiviren). Der Name kommt von dem Enzym „reverse Transkriptase“, das es den Viren erlaubt, ihr Erbgut von RNA zu DNA umzuschreiben, ein Prozess, der „normalerweise“ umgekehrt (also in reverse) verläuft. Diese virale DNA wird so nicht als „fremd“ wahrgenommen und deshalb in die zelleigene Gen-Datenbank, die eigene DNA eingebaut. Sie wird somit zur Produktionsfabrik für Pro-Viren, die sich bei jeder Zellteilung vermehren, aber nicht angreifen. Sie können Monate, sogar Jahre in den Zellen „schlummern“, bis sie durch ein bestimmtes Ereignis aktiviert werden.

NB: Es gibt auch endogene Retroviren (ERVs), die schon seit langer Zeit in die zelleigene DNA (also unsere Zellen) integriert sind und keine Krankheiten auslösen. (Sie machen mindestens 8% der DNA aus).  Doch sie können gefährlich werden:

  • wenn sie in andere Arten übertragen werden (Xenotropismus),
  • wenn sie durch ein fremdes Virus aktiviert werden („Helfer-Virus“, das kann auch durch eine Impfung passieren) und / oder
  • durch Röntgenstrahlen, Chemikalien, Pestizide
  • durch entzündungsfördernde Zytokine u. Steroid-Hormone

Wir wissen, dass die wahnsinnigen „Krebsforscher“ in en 1960er Jahren Tiere mit allen möglichen Chemikalien und Röntgenstrahlen gequält haben, damit solche Viren endlich Krebs auslösen (siehe das Buch von Dr. Horowitz) und das Immunsystem lahmlegen …

Damit soll auch verdeutlicht werden, dass das fanatische Suchen nach „Krebs- oder Leukämieviren“ an sich schon ein Irrweg ist, weil bei der Entstehung von Krebs immer mehrere Faktoren mitspielen. Die Genexpression von Viren und menschlichen Zellen wird durch Umweltfaktoren beeinflusst, aber davon wird abgelenkt, weil in unserer profit- u. wachstumsorientierten Industriegesellschaft ein kritisches Nachdenken darüber nicht erwünscht ist. (Pestizide, tausende Chemikalien, die nie auf ihre Langzeitwirkungen untersucht wurden, Radioaktivität, etc. Statt diese Ursachen zu benennen, werden „Gentherapien“ und „böse“ Viren ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt …

Das „DNA-Versteck“ in den Zellen ermöglicht es den Viren, der Immunpolizei zu entgehen und alle chemischen Waffen (anti-virale Medikamente) zum Bumerang zu machen, denn alles was dem Virus-Genom schadet, schadet somit auch den Zellen.

Retroviren wird man nie wieder los (solange man lebt), doch die meisten von ihnen sind nicht lebensbedrohlich. Außerdem muss man sich die Frage stellen, warum die Natur diesen Mechanismus erfunden hat: Biologische Systeme sind hochintelligent und es muss einen Grund dafür geben, warum Virusgenome in die DNA eingebaut werden und jahrelang / über Generationen hinweg dort verbleiben.

Im Fall von HIV bewirkt ein katalytisches „Ereignis“ (wie die Aktivierung der T4-Zellen), dass die virale DNA wieder in RNA umgeschrieben wird, virale Proteine produziert werden und sich zu Virionen vereinen. Diese verlassen dann die Zelle in Form von „Knospen“, die aus der Zellmembran herauswachsen.

Während bei anderen Virenarten dieser Prozess zum Tod der Zelle führt, überlebt diese (vor allem Makrophagen) bei Retroviren und kann somit weiterhin andere Zellen infizieren, ein teuflisches System.

HI virionsDie Virionen, die sich außerhalb der Zellen befinden, können mit Medikamenten und Antikörpern angegriffen werden. Doch die Fabriken, die das tödliche Virus herstellen (die befallenen, aktivierten Zellen), machen weiter und die Produktion von Antikörpern geht immer mehr zurück.

Aber selbst wenn die Produktion von T4-Zellen massiv behindert wird, gibt es doch noch das „immunologische Gedächtnis“. Wer einmal Masern hatte, hat auch Antikörper dagegen produziert und diese Erinnerung ist im Immunsystem gespeichert. Sobald das Masern-Antigen erkannt wird, beginnt die Produktion von Antikörpern (auch ohne „Meldung“ von Makrophagen und Signalen von T4-Zellen). Antikörper sind aber nicht die schnellsten und manche Krankheitserreger haben Reparaturmechanismen dagegen entwickelt. Für solche Fälle braucht man eben das Spezialkommando der „Killerzellen“ (T8-Zellen). Sie bohren Löcher in die Membranen von Bakterien und injizieren giftige Zytokine, die die Keime rasch abtöten.

AIDS-Kranke sterben häufig an einer speziellen Lungenentzündung, die ansonsten sehr selten vorkommt, weil deren Erreger (Parasiten) eben durch die Killerzellen „erledigt“ werden, bevor sie Schaden anrichten können. Leider ist HIV anscheinend auch in der Lage, die Gedächtniszellen auszuschalten.

VERBLÖDUNG DURCH AIDS & was Schafe damit zu tun haben

nerve cellWährend in den Medien immer wieder AIDS-Symptome wie das Karposi-Sarkom oder Lungeninfektionen auftauchen, hört man so gut wie nichts über die Tatsache, dass HIV auch das Gehirn bzw. das Nervensystem angreift. Gleichgewichtsstörungen, fehlerhafte Koordination der Bewegung bis zur voll ausgebildeten Demenz können als Folge von AIDS auftreten.

In den 1980er Jahren untersuchten Ärzte erstmals die Gehirne von 15 Patienten, die an seltsamen Gehirnkrankheiten oder Demenz gestorben waren. Bei fünf konnte die DNA (also integrierte Form) des HIV-Genoms nachgewiesen werden. Damals wurde auch erwähnt, dass die Symptome im Bereich des Zentralnervensystems, genau denen von Schafen in Island entsprachen, die vom Maedi-Visna-Virus (MVV) befallen wurden. Auch die Ähnlichkeit der beiden Genome ist den Forschern nicht entgangen.

Konig, Fauci et al. kamen zu dem Ergebnis, dass bei 75% der verstorbenen AIDS-Patienten, das Gehirn massiv angegriffen war und stellten überdies fest, dass sich HIV – genau wie MVV – in den Makrophagen (MP) einnistet.

Macrophage eating cancer cell(Links ein Makrophage, der eine gelb eingefärbte Krebszelle umschließt)

Die als Abwehr-Vorteil gedachte Fähigkeit der MP, leicht und schnell in alle möglichen Gewebe eindringen zu können und auch den Stoffwechsel zu beeinflussen (Lunge, Niere, Darm, Leber, Thymusdrüse, etc.), wird somit zum immunologischen Albtraum: denn das HI-Virus kann von den MP nicht „gefressen“ werden, stattdessen tragen sie es wie ein trojanisches Pferd an Orte, wo es sonst nie hinkommen könnte. So gelingt es HIV auch, die Blut-Hirn-Schranke zu umgehen und mit den MP ins Zentralnervensystem einzudringen. Dort wird der Makrophage selbst zum Problem, er löst Entzündungen aus, die zum Absterben der Gehirnzellen führen können. Symptome reichen von Gedächtnisschwund, Kopfschmerzen, Ataxie, bis zur Verblödung.

Makrophagen in der Lunge oder in der Leber lösen natürlich auch unangenehme Effekte aus. Je nachdem, welches Organ anfälliger ist (bei jedem Menschen anders), wird man dort zuerst Symptome sehen.

Genau so läuft es auch bei Schafen ab, die mit Visna-Viren infiziert wurden. Deshalb gibt es zwei Krankheiten, die man in Island beschreibt und die beide von den befallenen Makrophagen verursacht werden:

  • MAEDI (Atemnot) – wenn in erster Linie die Lunge betroffen ist
  • VISNA (Erschöpfung) – wenn in erster Linie das Gehirn geschädigt ist

Die T4-Zellen werden bei Schafen allerdings nicht angegriffen – ein Punkt, der später noch wichtig wird. Beim Menschen wirkt sich der zusätzliche Befall von T4-Zellen verheerend aus, weil die Antikörper-Produktion schließlich völlig zusammenbricht und sich die Virionen ungehindert ausbreiten können. Dadurch können Makrophagen noch leichter infiziert werden und der Teufelskreis schließt sich mit der Zerstörung der Thymusdrüse.

Die Gemeinsamkeiten von HIV und Visna-Virus (VV) zeigen sich auch in der langen Inkubationszeit: es kann Jahre dauern, bis Krankheitssymptome auftreten, deshalb heißt diese Virengattung auch Lentiviren (lenti steht für langsam).

T4-Syndrom einerseits und Visna-Syndrom andererseits

  • Primärinfektion über Makrophagen: völlige Übereinstimmung mit MVV
  • Sekundärinfektion über T4-Zellen: massiver Rückgang (Verlust der Helferzellen-Funktion); infizierte T4-Zellen teilen sich viel häufiger, es kommt zur „Schwellung“ von Lymphknoten, dem ersten klinischen Symptom von AIDS in der Frühphase
  • Ausfall der T4-Zellen begünstigt Vermehrung befallener Makrophagen, die 2. Invasion der inneren Organe beginnt und diesmal gibt es keine Antikörper mehr, die sie behindern könnte (Prä-AIDS)
  • Bildet sich das volle Bild von AIDS aus, bevor Gehirnzellen absterben, wird der Patient an den bekannten Infektionen oder an Krebs sterben; wenn nicht wird er vorher verblöden, weil das ZNS zerstört wird (das T4-Syndrom kann sich also langsam oder schnell entwickeln)

NATUR UND URSPRUNG VON HIV

Scanning-electron-micrograph-of-HIV-particlesEnde der 1970er bzw. Anfang der 1980er Jahre tauchte plötzlich eine Reihe neuer Retroviren auf, die bei Menschen verschiedene Formen der Leukämie auslösen sollen. Dazu gehören

  • (1979) HTLV I: > T-Zellen Leukämie; vermehrt sich in Zellkulturen
  • (1982) HTLV II: > Haarzell-Leukämie (der B-Zellen); vermehrt sich ebenfalls in vitro
  • (1983 – offiziell) HTLV III: > HIV/AIDS; tötet die Zellkultur
  • (später HTLV IV u. V)

Dr. Robert Gallos damalige Behauptung, HTLV-III (später HIV genannt) sei aus HTLV-I hervorgegangen (das er „entdeckt“ hatte), war nicht nachvollziehbar, denn auf EM-Bildern von Viren, die mit einem Elektronenmikroskop aufgenommen wurden, sah man erhebliche Unterschiede:

  • HTLV-1: Typ C, Durchmesser 100 Nanometer und einem kugelförmigen Core (wo das Genom ist)
  • HTLV-III / HIV: Typ D, Durchmesser 120 Nanometer und einem konischen / zylinderförmigen Core
  • Auch die Knospung und der Verlauf der Reifung ist unterschiedlich

Die Verwandtschaft ist etwa so groß wie zwischen Hund und Katze.

Das wusste Gallo natürlich, deshalb hat er diese „Abstammung“ auch nie in einem wissenschaftlichen Journal propagiert, kein Fachmann hätte ihm das abgenommen. Diese „Meldung“ war natürlich für die ahnungslosen Massen gedacht und wurde deshalb auch in einer Zeitung publiziert (DIE ZEIT vom 4. Mai 1984), von der sich die „geistige Elite“ angesprochen fühlt …

Luc Montagnier et al. vom Pasteur-Institut hat diesem PR-Stunt von Gallo fundierte Erkenntnisse entgegengehalten: er veröffentlichte im Fachjournal Nature Informationen, die mit Genomkarten belegten, dass die strukturellen Unterschiede zwischen den beiden Viren so groß sind, dass sie unmöglich voneinander abstammen können (auch nicht durch Mutationen verändert).

Montagnier genome comparison HTLVI and HIV 1984Doch niemand sprach aus, was viele ahnten: Dieses monströse Virus könnte in einem Labor künstlich hergestellt worden sein ….

LEUKÄMIE  AUS  DEM  LABOR?

Gallo vertritt seit HTLV I den Standpunkt, dass die Natur Leukämieviren erschaffen hat, also Viren, die gezielt menschliche Immunzellen angreifen, obwohl er selbst zugab, dass es trotz eifriger Forschung seit den 1960er Jahren nicht gelungen war, auch nur den geringsten Beweis dafür zu finden:

However, by this period, there was increasing antagonism to research directed toward the finding of human tumor viruses and especially of retroviruses. The NCI had created the heavily funded Virus Cancer Program which was under attack for failing to find clear evidence of tumor viruses. Moreover, by the mid-1970s there had been not only decades of failure to find human retroviruses, there had been many false starts by many investigators utilizing the co-culture system that involved cell lines, including one by me. The usual problem was a cross contamination with an animal retrovirus.”

Wie ich aber im letzten Beitrag erklärt habe, wurden besonders seit 1969 intensive Experimente mit tierischen „Krebsviren“ gemacht, um zu sehen, ob man damit auch andere Arten und letztlich den Menschen infizieren kann. Gibt es also auffallende Ähnlichkeiten zwischen den (synthetischen?) tierischen Leukämie-Viren und den plötzlich aufgetauchten „menschlichen“?

Strecker Memo 5 Aaronson NIH 1971Diese Frage stellten sich in den 1980er Jahren einige Wissenschaftler und Ärzte. Einer davon war der Arzt und Pharmakologe Dr. Robert Strecker, der 1988 ein Video produzierte, um die amerikanische Öffentlichkeit aufzurütteln. Darin stellt u.a. er fest:

  • Bei Rindern „fand“ man BLV, das die gleiche Morphologie (Struktur), das gleiche relative Molekulargewicht, die gleiche Abhängigkeit von Magnesium hat wie HTLV I; und die Fähigkeit, B- und T-Zellen zu befallen …
  • Dann ist da noch BSV, das die gleichen Übereinstimmungen wie oben, (aber) mit dem HTLV II aufweist und ebenfalls Haarzell-Leukämie auslöst …(eine extrem seltene Krankheit)
  • Und das Visna-Virus, das wir ja schon vom Schaf kennen, fand man auch bei Rindern: das BVV: auch hier zeigt sich eine eklatante Ähnlichkeit zur „humanen“ Virusvariante und zwar zu HIV; 1974 wurden Baby-Schimpansen mit BVV infiziert, das Ergebnis war die PCP, also genau jene seltene Lungenkrankheit, die man bei AIDS-Kranken findet …

VOM  NEUEN  LEUKÄMIE-VIRUS  ZU  AIDS

Dr. Strecker ist überzeugt, dass „HIV-2“ durch Kreuzung von VV und HTLV II entstanden ist (analog dazu HIV = VV+ HTLV I)

Professor Dr. Jakob Segal, den ich ja im letzten Beitrag erwähnt habe, war ebenfalls überzeugt, dass HIV-1, durch Kombination von VV und HTLV I konstruiert wurde und das ist äußerst plausibel, wenn man (wie auch bei Dr. Strecker) seine Argumente betrachtet:

1 HERSTELLUNG VON AMINOSÄUREN: Kodierungsstrategie bei Retroviren

Aus vier Nukleotiden sollen Triplets (Dreiergruppen) codiert werden: 43 ergibt 64 mögliche Kombinationen, gebraucht werden aber nur 20 Aminosäuren, d.h. es gibt unterschiedliche Kombinationen. VV und HIV weisen für 18 Aminosäuren die exakt gleiche Kodierung auf, aber keine einzige Übereinstimmung besteht zwischen HIV und HTLV I.

2 VERGLEICH DER GENOME von HIV und VV (Visna-Virus) gegenüber HTLV I

DNA coiling sim Visna HIV HTLVA-D Elektromikroskopische (EM)-Aufnahmen hybridisierter DNA (dunkel)

  • a-d vereinfachte graphische Darstellung zum Vergleich

Hybridisierung = nach Trennung der beiden komplementären DNA-Stränge legen sie sich wieder (in der richtigen, Reihenfolge der Nukleotidketten) aneinander; bei 100% liegen die Stränge also völlig parallel zu einander, bei verschiedenen Arten passiert das nur an jenen Stellen, wo es (zumindest) ähnliche Sequenzen gibt;

  • Aa HTLV 1 zu HIV
  • Bb HTLV 1 zu Visna: hybridisieren nur in 2 kleinen Bereichen; gag Gen kein Beweis für nahe Verw
  • Cc HIV zu Visna: (rechts oben) Hybridisierung über lange Strecken , dort 60% Übereinstimmung der Nukleotide und an 25 Stellen, was für eine nahe Verwandtschaft spricht; (*später auch durch Computeranalyse bestätigt)
  • d HIV zu Visna (umgedreht)

60% ist das nicht zu wenig? Nein, denn wir haben ja auch nicht 90% Übereinstimmung mit den Genen unserer Mütter bzw. Väter, sondern von beiden etwas. Die Kombination variiert, deshalb sehen Geschwister ja auch nicht alle gleich aus und haben auch nicht die gleichen Eigenschaften.

Außerdem mutiert HIV extrem schnell, eben weil es genetisch instabil ist (so etwas hätte die Natur nicht konstruiert). Dazu schreibt Professor Segal:

Was geschieht aber, wenn ein Virus mittels Gentechnik aus zwei aufeinander nicht genau abgestimmten Genomstücken zusammengebaut wird? Die Enzyme arbeiten nicht optimal, die Bruchstücke werden langsam gebildet und zusammengeklebt. Besonders schlimm ist es, wenn die reverse Transkriptase (RT) von einem anderen Virus eingebaut wurde und das scheint tatsächlich der Fall zu sein.“

revtranscriptase pH optimunAls ein Forscherteam die RT aus dem HIV isolierte, fanden sie heraus, dass es zwei Fraktionen gibt; d.h. eine funktioniert optimal bei einem pH-Wert von 5,8, die andere bei pH 6,3. So what? Bei VV findet man die eine, bei HTLV-I die andere Faktion, aber exakt diese beiden vereint nur bei HIV. Das wäre auch der Grund für die häufigen Mutationen: man hat dem VV ein Stück vom HTLV I „aufs Auge gedrückt“, das auch die RT mitcodiert.

Das HIV-Genom hat etwa 300 Nukleotide mehr als das Visna-Genom, die im „pol“ Abschnitt liegen; also der Genbereich, wo Enzyme (Polymerasen) codiert werden. HIV wäre demnach also eine Kombination aus zwei Retroviren: Typ C (Visna) und Typ D (HTLV I), deren Enzymsysteme nicht aufeinander abgestimmt sind. Deshalb passieren bei der reversen Transkription häufig Fehler und damit Mutationen. Ein klarer Hinweis auf die rekombinante („zusammengebaute“) Natur von HIV.

Types of RetrovirusesDr. Segal kam also zu folgendem Schluss:

In das Visna-Virus (tödlich für Schafe, ungefährlich für Menschen) wurde ein Segment des HTLV-1 Genoms eingebaut, wodurch das neue Virus (HIV) in der Lage war, menschliche Makrophagen und T4-Zellen zu befallen.

Er schreibt dazu wörtlich:

Ein Schafsvirus, das einen zusätzlichen Apparat erhielt, um sich an die menschliche T4-Zelle anzuheften und von ihr aufgenommen zu werden, musste … auch im Menschen zu einem tödlichen Krankheitskeim werden.“

Der häufige Einwand von Kritikern war, dass man in den 1970er Jahren noch gar nicht das gentechnische Wissen hatte, um so ein Virenmonster zu konstruieren. Doch Dr. Segal beweist, dass es mit den damals vorhandenen Methoden und Mitteln durchaus möglich war, neue Viren zu erschaffen. Man nutzte bestimmte Enzyme, die die DNA an einer bestimmten Stelle wie eine Schere durchschneiden und andere, die die Teilstücke wieder zusammenkleben (Ligasen). Das Hetero-Duplexverfahren war schon seit 1971 bekannt (dazu werden Bakteriophagen als „Behälter“ für Virenbruchstücke von HTLV I verwendet, die man dann mit dem aufgeschnittenen Visna-Genom kombiniert).

Dabei führte allerdings der Zufall Regie, weil man nicht steuern konnte, welche Kombinationen entstehen. Doch man konnte mit den neuen Varianten Zellkulturen anlegen und dann jene aussuchen, die sich am schnellsten vermehrten (also die gewünschten Eigenschaften aufwiesen – wie die Fähigkeit, sich an T-Zellen anzuheften). Dr. Segal schätzt, dass man damals etwa sechs Monate brauchte, um zu diesem Punkt zu gelangen. (Heute gelingt das in Tagen).

Wir wissen von Dr. Horowitz‘ Recherchen (siehe letzter Beitrag), dass seit Mitte der 1960er Jahre mit Hochdruck daran gearbeitet wurde, ein „Krebsvirus“ zu finden, oder besser gesagt, ein Virus zu konstruieren, dass das Immunsystem lahmlegt. [Keine Biowaffe für den Krieg, sondern für „Rassenhygiene“ und Bevölkerungkontrolle]. Das Pentagon erhielt dafür Millionen an Forschungsgeldern vom US-Kongress und wenn man den Ausführungen von Horowitz, Strecker, Segal u.a. folgt, wurde auch tatsächlich nach 10 Jahren dieses Killer-Virus erschaffen: HIV.

WIE WURDE HIV / AIDS VERBREITET?

Um ein gefährliches Virus herzustellen, braucht man ein Hochsicherheitslabor, große Geheimhaltung, viel Geld und ein scheinheiliges Ethos. Über all das verfügt das US-Militär und ist deshalb auch führend auf dem Gebiet der Biowaffenforschung. Wie ich ja bereits im letzten Beitrag erwähnt habe, hat sich diese Fraktion dann unter dem Deckmantel der „Krebsforschung“ (NCI) jeder Kritik entzogen.

Prof. Segal schreibt dazu: „Dr. Gallo hatte nun (als Leiter des NCI) ein hochmodernes Labor, das der militärischen Geheimhaltung unterlag …“

Denjenigen, die von solchen „Verschwörungstheorien“ entsetzt sind und behaupten, so etwas mache doch keine Regierung, schon gar nicht die der USA (geschweige denn ihr Militär), kann man einfach die brutalen Fakten entgegenhalten:

A Higher form of Killing CB warfareLaut Dr. Strecker fanden zwischen 1959 und 1970 300 biologische Experimente in den USA statt, ohne Wissen der Opfer.  (Das ging natürlich auch danach weiter …)

Z.B. wurden in Alabama hunderte schwarze Männer mit Syphilis nur zum Schein „behandelt“ um zu sehen, wie sich die Erkrankung über Jahrzehnte hinweg entwickelt; dabei wurde auch in Kauf genommen, dass die Frauen infiziert wurden und damit auch neugeborene Kinder; selbst als es Penicillin gab, wurde es ihnen nicht gegeben (sie wussten auch nicht, welche Krankheit sie hatten; man sagte ihnen nur, sie hätten „schlechtes Blut“)

Wegen der Geheimhaltung ist es natürlich unmöglich, eindeutige Beweise dafür vorzulegen, wie sich AIDS verbreitet hat. Doch es gibt plausible Theorien, die man in Erwägung ziehen muss:

1  GEFANGENE  ALS  VERSUCHSKANINCHEN

Eine Möglichkeit ist, dass man das neue Virus an Häftlingen getestet hat, die lange Gefängnisstrafen abzusitzen hatten. Durch ihre Teilnahme wurde ihnen eine frühzeitige Entlassung in Aussicht gestellt. In den 1970er Jahren wusste man natürlich noch nicht genau, wie sich das neue Virus bei Menschen längerfristig auswirken würde. Einige der Häftlinge wurden wahrscheinlich krank, aber andere zeigten im Beobachtungszeitraum kaum oder keine Symptome und wurden schließlich entlassen.

Da die überwältigende Mehrzahl der Schwerverbrecher Männer sind und in den Gefängnissen Homosexualität an der Tagesordnung ist, wäre das eine Erklärung dafür, warum anfangs AIDS fast nur bei Männern auftrat.

2 IMPFUNGEN                                                                                               

hepatitis vaccine  NYEine zweite, sehr plausible Theorie ist die Ausbreitung von AIDS über Massenimpfungen. 1978 wurden in New York City tausende homosexuelle Männer gegen Hepatitis B geimpft, nachdem man sie durch eine Werbekampagne dazu animiert hatte. Die Firma Merck (MSD) war der Hersteller des Impfstoffes und gleichzeitig Sponsor der Impfaktion.

Die Impfungen erfolgten in sechs amerikanischen Großstädten: New York, San Francisco, Los Angeles, St. Louis, Houston und Chicago. In den folgenden Jahren zeigte sich, dass genau in diesen Städten die meisten AIDS-Fälle auftraten und auch die höchste Zahl an Todesfällen.

Dr. Horowitz hat dutzende von WHO-Berichten aus dieser Zeit durchforstet und u.a. festgestellt: WHO förderte

  • ein Projekt israelischer Wissenschaftler, die die genetischen Faktoren der menschlichen Immunantwort untersuchen
  • Forschungsprograme, die die Empfänglichkeit bestimmter Gruppen für bestimmte Krankheiten untersuchen (z.B. Indianer in Amerika), aber auch im Kontext von „Rassenunterschieden“: z.B. Sind Afrikaner empfindlicher für manche Erreger? Dazu wurden Genome und Blutproben analysiert
  • Versuchsreihen an Menschen zur Testung neuer Impfstoffe (aus Viren und Bakterien hergestellt)

 2.1 OUT OF AFRICA

smallpox immun AfricaIn den 1970er Jahren hatte in Zentralafrika eine WHO-gesponserte, großangelegte Immunisierungskampagne gegen Pocken begonnen, bei der Millionen Menschen geimpft wurden. (An sich eine gute Sache). Das muss nicht automatisch heißen, dass HIV absichtlich in Afrika verbreitet wurde, man kann es aber auch nicht ausschließen.

Zur Herstellung von Impfstoffen wurden damals Seren von Kälber-Föten verwendet, dabei könnten auch bei Rindern vorkommende Viren (wie z.B. BVV) übertragen worden bzw. sich mit dem Impf-Virus gekreuzt haben.

smallpox WHO 1970sDas Impfprogramm zur Ausrottung der Pocken basierte jedenfalls auf Antiseren, die aus den USA kamen und kostenlos an afrikanische Länder abgegeben wurden, dazu gehörten: Kenia, Kongo (Zaire), Ruanda und Guinea. Für diese Kampagnen hat die WHO 14 Millionen Dollar ausgegeben (heute etwa 100 Millionen).

Dr. Horowitz beweist auch, dass immunsuppressive Viren schon seit Anfang der 1970er Jahre von Gallo et al. entwickelt wurden und nicht erst 1983. Während Präsident Nixon den “Krieg gegen den Krebs” verkündete (1971), war Dr. Gallo gerade dabei, einen Artikel zu verfassen, in dem Methoden des Einbaus von RNA einer Virenart in das Genom einer anderen beschrieben wurde, um einen Virus-Mutanten zu erschaffen, der genau wie HIV funktionierte (was ja Prof. Segal auch erklärt hat).

Die offizielle Begründung für diese Forschung – die genetischen Faktoren der menschlichen Immunität zu verändern und somit die Immunantwort auf eine gesundheitliche Bedrohung – war natürlich, den Krebs zu besiegen. (Da es bis heute nicht gelungen ist, können wir davon ausgehen, dass andere Motive auch eine Rolle spielten).

Tausende, grausame Experimente an Tieren dienten also dem Zweck, bei ihnen verschiedene Formen von Krebs auszulösen und zu testen, mit welchen infektiösen Viren bzw. Viren-Mutanten das – artübergreifend -gelang.

Strecker Memo 6 cross species viral transmissionAuch Dr. Strecker hat dazu recherchiert und festgestellt, dass dieses Ziel der „cross-species transmission“ von „Tumorviren“ in den 1970er Jahren erreicht wurde.

Am 11. Mai 1987 erschien auf dem Titelblatt der englischen Zeitung THE TIMES ein Artikel, der Furore machte: Er trug die Überschrift „Smallpox-Vaccine triggered AIDS“ also „Windpocken-Impfung löste AIDS aus“.

Strecker 9 TIMES smallpox vaccineStrecker führt das als Untermauerung seiner These an, doch ich sehe das anders: dieser Artikel wurde „platziert“, damit die Leute glauben, HIV gäbe es schon seit vielen Jahren (in Schwarz-Afrikanern) und durch die Impfung seit das „schlafende“ Retrovirus geweckt worden. Obwohl es solche endogenen Retroviren (ERV) tatsächlich gibt, ist es in diesem Fall eine Irreführung. Es soll auf jeden Fall der Eindruck erweckt werden, HIV sei ein natürliches Virus, also nicht im Labor konstruiert worden. Doch die Fakten die Horrowitz, Strecker, Segal, Cantwell, u.a. vorlegen, widerlegen das ganz klar.

007 BIO-TECHNOLOGIE: Hype & Hybris oder Ich weiß (nicht), dass ich nichts weiß …

Strecker Memo 2 forbidden knowledgeVon Professor Segal wissen wir, dass 1984 bei einer internationalen AIDS-Konferenz der AAAA über die Gefahren der Gentechnik diskutiert wurde. Es war vielen Wissenschaftlern klar, dass dieses Wissen äußerst gefährlich war und einige sprachen sogar von „forbidden knowledge“, weil man damit der „Schöpfung“ bzw. (für die weniger Religiösen) der Evolution gewaltig ins Handwerk pfuschte.

Dr. Strecker formulierte es so: What makes you think that you could make it better?

Wie können “Gentechniker” oder “Biotechnologen” so vermessen sein, zu glauben, sie könnten in wenigen Jahren etwas verbessern, was in hunderten Millionen Jahren entstanden ist? Nämlich die genetische Evolution aller Lebewesen auf diesem Planeten.

Strecker zitiert dazu eine dänische Wissenschaftlerin, die 1973 vor einer Pandemie durch künstliche Viren gewarnt hatte (sie wusste offensichtlich über die HIV-Virenforschung Bescheid …) und mit den Worten schloss: „morituri te salutant“.

LeonardoIch möchte dazu ein Zitat anführen, das Leonardo da Vinci zugesprochen wird (der ja nicht nur Maler, sondern auch Forscher, Ingenieur und seiner Zeit weit voraus war) und das ich am liebsten allen Gentechnikern ins Stammbuch schreiben würde (oder in die Wände ihrer Forschungslabors einmeißeln!):

Those who take for their standard anything but nature, the mistress of all masters, weary themselves in vain. Human subtlety will never devise an invention more beautiful, more simple or more direct than does nature because in her inventions nothing is lacking, and nothing is superfluous.

Heute würde man Leonardo deshalb als „fortschrittsfeindlich“ denunzieren, obwohl er einer der größten Erfinder seiner Zeit war. Er hat begriffen, dass die Natur der Meister ist,  …

Doch wie schon im letzten Beitrag erwähnt, wird über Sinn, Zweck und Gefahren solcher größenwahnsinniger Forschung nicht mehr nachgedacht, seitdem es ein millionenschweres, „privates“ Geschäft geworden ist und der „Investor“ das Sagen hat. Stattdessen wird den dummen Politikern eingehämmert, sie müssen ein „Biotechnologie-Zentrum“ nach dem anderen eröffnen, damit wir „den Anschluss“ in der Forschung nicht verlieren und im „Wettbewerb“ mithalten können. Ethische Überlegungen haben da keinen Platz …

3 MONKEY-BUSINESS: DER MYTHOS VOM AFFENVIRUS

green monkeyIm April 1985 tauchten erste „Berichte“ auf, wonach als „natürlicher“ Träger des AIDS-Virus eine afrikanische Affenart eruiert worden sei. Max Essex, ein Veterinär, Virenforscher und Harvard-Professor trug bei einem AIDS-Kongress in Atlanta dieses Märchen (im Rahmenprogramm) erstmals vor. Dass es sich hier um eine PR-Kampagne und nicht um Wissenschaft handelte, zeigte sich auch daran, dass bald darauf in angesehenen Zeitungen Artikel erschienen, die diese Story übernahmen (z.B. Der Spiegel und die New York Times) und auch im Fernsehen wurde darüber „berichtet“.

Im November 1985 wurde die „monkey-connection“ offiziell bei einem wissenschaftlichen Forum von Essex vorgestellt. Er sprach von 104 „Grünen Meerkatzen“, die man aus dem afrikanischen Busch gefangen hatte. Sie erschienen völlig gesund, doch es stellte sich heraus, dass bei 57 von ihnen ein Retrovirus gefunden wurde, der anscheinend keine Probleme verursachte.

Ein Test habe ergeben, dass HIV gegenüber dem Affenvirus eine immunologische Kreuzreaktion hervorruft (in der 5‘ Region des Genoms). Laut Prof. Segal ist das aber kein „big deal“, denn die Proteine aus dieser Region (der gag-Gene) sind bei allen Retroviren ähnlich.

(Ein Vergleich der 3‘ Region wäre viel aufschlussreicher gewesen, weil dort die größten Unterschiede zwischen HIV und HTLV-I bestehen)

Doch für die Autoren der „Studie“ war dieser fragwürdige Befund Grund genug, eine Verwandtschaft der beiden Viren zu behaupten, weil „das Affenvirus alle wichtigen Proteine des HIV“ aufweise und die Viren sich angeblich wie ein Ei dem anderen glichen. Damit der Mythos der „Abstammung“ des HIV vom Affen noch mehr gefestigt wird, nannte man das Affenvirus STLVIII (weil Dr. Gallo das AIDS-Virus ursprünglich HTLV III genannt hatte, wie weiter oben erklärt wurde). (Heute SIV – HIV) Das „S“ steht für „simian“, was „Affe“ bedeutet (also ein Affenvirus).

  • Aber wie kommt das Affenvirus in den Menschen? Durch Beißen oder Kratzen natürlich oder wenn man Affen tötet und verspeist
  • Warum ist aber AIDS dann zuerst in den urbanen Zentren Afrikas ausgebrochen und nicht im Busch? (>Impfung)
  • Und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass schwule Männer in New York von einer grünen Meerkatze gebissen wurden? (NB: AIDS trat zuerst in den USA auf und nicht in Afrika)

Wir sehen bereits, dass hier etwas nicht stimmen kann. Essex & Co. behaupten weiter, sie hätten bei AIDS-Patienten in den USA sowohl HIV als auch STLVIII (später SIV) gefunden und bei untersuchten Afrikanern hätten 90% das Affenvirus im Blut gehabt. Dazu bemerkt Professor Segal sarkastisch:

Hier wird die Logik böse strapaziert“ und zählt dann die Absurditäten auf:

  • Zuerst erzählt man uns, das Affenvirus verwandelt sich in HIV, wenn es auf den Menschen übertragen wird.
  • Dann wird behauptet, es sei unverändert bei fast allen indigenen Afrikanern vorhanden
  • Damit nicht genug, findet man in den USA beide Virentypen bei der Hälfte aller AIDS-Kranken …

Wir sollen also glauben, dass diese 53% ihre unheilbare Krankheit von einem Affen haben und die anderen sich bei den Affenviren-Trägern angesteckt haben? Wieso haben die einen dann beide Viren und die anderen nicht? Wer soll diesen Quatsch glauben?

Auch die von Essex betonte „Gleichheit“ der beiden Viren, führt er selber ad absurdum:

Wenn man beide Viren bei amerikanischen AIDS-Patienten nachweisen konnte, heißt das, dass zwei deutlich unterschiedliche Antikörper gleichzeitig im Blut nachgewiesen werden konnten. Was wiederum bedeutet die Viren müssen sich deutlich voneinander unterscheiden, sonst gäbe es ja eben nicht zwei Antikörper.

Doch Essex et al. waren nicht die einzigen, die Affenviren (von Rhesusaffen, Schimpansen und der Grünen Meerkatze) auf ihre Verwandtschaft zu HIV untersuchten. Japanische Wissenschaftler publizierten 1984/85 zwei Arbeiten, die klare Rückschlüsse zuließen:

Sie verglichen die Genome der Affenviren (STLV) mit dem des HTLV-I Virus (das man höchstwahrscheinlich für die Konstruktion von HIV benutzt hatte) und benutzten dazu die o.a. Methoden (Hybridisierung u. Vergleich der Genom-Sequenzen).

Die verwendeten HTLV-I Stämme waren fast identisch (99,1%), auch die Affenviren waren auch weitgehend gleich. Ihre nahe Verwandtschaft (RhesusaffeV) zu HTLV-I wurde sichtbar (nur 10% Unterschied).

HTLV 1 aminoacid seq SIV

Bild: Vergleich der 3‘ Enden STLV 1 (SIV) mit HTLV 1: Aminosäuresequenzen: eingerahmte Abschnitte stimmen völlig überein im Genom

Luc Montagnier in Paris hatte ja schon gezeigt, dass die Genome von HIV und HTLV-I sich stark voneinander unterscheiden (siehe weiter oben). Die von den japanischen Forschern demonstrierte, enge Verwandtschaft von HTLV-I und den Affenviren führt die Behauptung von Essex ad absurdum, weil ein solches Virus durch Übertragung auf den Menschen nicht plötzlich zu HIV wird. Das ergibt keinen Sinn.

Die Japaner stellten daraufhin einen Stammbaum auf, der so aussieht:

Fig 19 TLV treeEine Transformation von STLV (SIV) zu HIV (durch natürliche Übertragung) ist daher ausgeschlossen. Gemeinsam mit fünf anderen Studien wurde damit die Legende vom Grünen Affen in der zweiten internationalen AIDS-Konferenz, im Juni 1986 in Paris begraben.

Prof. Segal resümiert:

Was Essex bewiesen hat, ist nur, dass Affen und Menschen häufig Wirte für nicht pathogene Viren sind“ (also Viren, die keine Krankheit auslösen, wenn man sie in Ruhe lässt ….)

(Die AIDS-Saga geht weiter …)

 

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Ebola (2): Killerviren auf Bestellung

 

manufactured diseaseDas Buch von Dr. Len Horowitz über die Entwicklung von „Killerviren“, die das Immunsystem lahmlegen, kann man jedem empfehlen, der sich Gedanken darüber macht, woher die seit den 1970er Jahren aufgetretenen, monströsen Erreger (HIV, Ebola, Marburg, etc.) kommen.

In diesem Artikel sollen die wichtigsten Erkenntnisse des Buches zusammengefasst werden.

VIRENFORSCHUNG im Kalten Krieg – DIE LIZENZ ZUM TÖTEN?

Am 1. Juli 1969 fand eine Anhörung vor dem amerikanischen Kongress über die Zuteilung von militärischen Forschungsgeldern statt:

Zunächst wird darauf hingewiesen, dass die Sowjetunion enormen Fortschritt in der Bio- u. Chemiewaffenforschung gemacht habe und Amerika sich deshalb mehr anstrengen müsse, wenn es nicht ins Hintertreffen geraten wolle. Dann werden einige wesentliche Punkte aufgezählt, die den Kongress davon überzeugen soll, dem US-Militär mehr Geld für „defensive“ Biowaffenforschung zu geben.

  1. Alle natürlichen Krankheitserreger sind Wissenschaftlern auf der ganzen Welt bekannt und leicht für Forschungszwecke erhältlich (für offensive und defensive Zwecke). Die (synthetische) Herstellung eines infektiösen Mikroorganismus ist wegen der enormen Fortschritte der Molekularbiologie & Genetik in greifbare Nähe gerückt.
  2. Innerhalb der nächsten 5-10 Jahre wird es möglich sein, im Labor einen neuen, infektiösen Krankheitserreger zu konstruieren, der sich in wesentlichen Aspekten von allen anderen pathogenen Mikroorganismen unterscheiden könnte. Vor allem dadurch, dass es keine Immunität gegen diese Keime gäbe, weil sie eben in der Natur nicht vorkommen.
  3. Ein militärisches Forschungsprogramm, dass die Machbarkeit dieser Hypothesen untersucht, könnte in fünf Jahren abgeschlossen sein und würde 10 Millionen Dollar kosten.
  4. Es ist nicht einfach, so ein (militärisches) Programm zu installieren, weil es noch nicht so viele Experten gibt und die besten Wissen-schaftler auf diesem Gebiet fast alle an Universitäten arbeiten und mit anderen Mitteln finanziert werden. Doch man könnte es in Zusammenarbeit mit der Akademie der Wissenschaften (NAS-NRC) schaffen.

Quelle: Department of Defense Appropriations for 1970: Hearings Before A Subcommittee of the Committee on Appropriations House of Representatives, Ninety-first Congress, First Session,H.B. 15090,

Das größte Problem dabei, war die fehlende Akzeptanz solcher „B-Waffenforschung“ in der Öffentlichkeit (Amerika befand sich noch im Vietnamkrieg und dort wurden ja bekanntlich furchtbare Waffen wie „Agent Orange“ eingesetzt, worunter die Bevölkerung noch heute leidet (in Form von genetischen, vererbten Schäden, die missgebildete Kinder und hohe Krebsraten zur Folge haben). Die Proteste gegen den Vietnamkrieg liefen auf Hochtouren, ebenso geheime Kampagnen von FBI u. CIA gegen die eigene (renitente) Bevölkerung.

Unter ethischen Gesichtspunkten ist solche „Forschung“ völlig inakzeptabel, nicht nur weil die Entwicklung biologischer Kampfstoffe nicht zu verhindern ist, sondern auch deswegen, weil es immer wieder „Unfälle“ gibt, bei denen diese künstlichen Krankheitserreger freigesetzt werden.

Die grauenvollen, medizinischen Experimente im Dritten Reich (besonders in Verbindung mit „Rassenhygiene“ und Eugenik) sollten eigentlich schon Grund genug sein, sich ein für alle Mal von dieser Art „Wissenschaft“ zu verabschieden.

Doch das Militär (und gewisse, einflussreiche Kreise, die dahinter stehen) hat für solche moralischen Bedenken immer eine Trumpfkarte im Ärmel: Wenn wir diese Forschung nicht machen, wenn wir nicht sicher sein können, dass solche Waffen möglich sind und wie sie hergestellt werden, dann können wir auch keine Gegenmaßnahmen ergreifen, wenn der böse „Feind“ (damals die Sowjetunion) sie einsetzt. Das Märchen von der „defensiven“ CB-Waffenforschung war natürlich das ultimative Totschlagsargument für die Bewilligung hunderter Milliarden Dollar, die das Pentagon immer wieder bekommen hat.

WHO – WIR  SIND  DIE  GUTEN?

Im Dezember 1969 veröffentlichte die WHO ihren zweiten Fünf-Jahres-Bericht über die Ergebnisse der Virenforschung, die sie seit 1959 finanziert oder selbst durchgeführt hatte. Darin heißt es u.a.:

Zwischen 1964 und 1968 wurden bedeutende Fortschritte im Verständnis der grundlegenden Strukturen von Zellen und Viren und ihrer Wechselwirkungen gemacht. Dazu gehört auch das Verhalten der Viren als infektiöse Erreger, die Entstehung von Viruserkrankungen und die Mittel, die häufigsten von ihnen unter Kontrolle zu bringen; und zwar durch Verbesserung bzw. Entwicklung von Impfstoffen.

Doch für die Hypothese, dass es einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Viren und Krebs gibt, konnten keine direkten Beweise gefunden werden. (Wenn Viren in Tieren oder Menschen gefunden werden, die Krebs haben, bedeutet das nicht automatisch, dass diese den Krebs verursacht haben; es gibt noch viele andere Faktoren; aber mit Impfungen kann man ein Riesengeschäft machen …)

Was die Forscher aber in ihrem Ehrgeiz, diesen zu finden, nicht bremste. Im Gegenteil, schließlich gab es Millionen an Forschungsgeldern dafür. Im Zuge dieser Experimente war es “notwendig”, das Immunsystem von Tieren und Menschen zur Zielscheibe zu machen.

DoD ApprCom Congress 1970Das Pentagon hat jedenfalls die 10 Millionen für diese Form der Biowaffenforschung bekommen: zur Entwicklung eines künstlichen Krankheitserregers, gegen den es keine natürliche Immunität gibt. Zu dieser Zeit gab es zwei WHO-Referenzzentren für Virenforschung. Eines in Bethesda, Maryland (NIH) und das zweite in Atlanta (NCDC-dem Vorläufer des CDC).

Nur zwei Forschungslabors hatten aber die höchste Sicherheitsstufe BSL 4 (für hoch ansteckende Erreger oder solche, die unheilbare Krankheiten auslösen) das der US-Army, USAMRIID in Fort Detrick (Frederick, Maryland) und das CDC-Labor in Atlanta. Von Bethesda nach Fort Detrick ist es nur ein Katzensprung, das ist doch praktisch.

In den 1960er Jahren wurden also zehntausende Virenkulturen angelegt, entwickelt und „Material“ weltweit verschickt. Zwei Virenfamilien erfreuten sich ab 1968 besonderer Beliebtheit (und großzügiger Finanzierung): Affenviren und Lentiviren, wie Visna und Scrapie.

RNA – DRESSED  TO  KILL

Im Februar 1967 richteten 5000 amerikanische Wissenschaftler einen Appell an Präsident Johnson (und später Nixon), die Politik der Regierung im Hinblick auf Bio- u. Chemiewaffenforschung „zu überdenken und öffentlich zu machen“. Die Antwort des Weißen Hauses? Eisernes Schweigen.

Für jene, die von solchen Programmen profitierten (das Militär, private Forschungslabors und Pharmakonzerne) war die Sache klar: die hysterisch aufgeblasene „Bedrohung“ durch die Sowjetunion war Begründung genug, diese unheimliche Forschung weiter zu betreiben. Die Politiker ließen sich in der ideologisch aufgeheizten Atmosphäre des Kalten Krieges gerne davon überzeugen, dass man hier nur von „notwendiger Verteidigung“ sprechen konnte.

Für die kritischen Wissenschaftler sah die Sache ganz anders aus: sie hatten sich nicht von den Ideologen des Kalten Krieges den Verstand vernebeln lassen. Sie wussten, wozu man die neuesten Erkenntnisse der Molekularbiologie & Genetik missbrauchen konnte: unter dem Deckmantel der „Impfstoff-Forschung“ war es möglich, neue Viren zu erschaffen, die so furchtbar sind, dass es gegen sie kein Mittel gibt – eben weil durch sie das Immunsystem selbst lahmgelegt wird.

Die Kontroverse ging also weiter und 1971 schrieb Dr. Joshua Lederberg, Professor für Genetik in Stanford, in einem Artikel (in Science) die folgenden, eindringlichen Worte:

Biologische Kriegsführung wird von den meisten Menschen als eine abscheuliche Perversion wissenschaftlicher Erkenntnisse verurteilt. […]   Die absichtliche Freilassung eines infektiösen Partikels, sei es ein Virus oder ein Bakterium, aus einem Labor muss als verantwortungslose Bedrohung der ganzen Menschheit angesehen werden ..

Wir haben in jüngster Zeit gelernt, dass Viren einer natürlichen Evolution unterworfen sind (sie verändern sich also, passen sich der Umwelt an, etc.) und zwar nicht nur durch Mutationen innerhalb eines Virenstammes, sondern auch durch die Hybrid-Kreuzung von Viren, die keine nahen Verwandten sind.

Aber darüber hinaus, wissen wir jetzt, dass Menschen Viren (als Teil des Erbmaterials in den Zellen) ständig „mit sich herumtragen“. Die meisten davon sind harmlos und wir merken gar nichts davon. Doch durch Umwelteinflüsse kann daraus ein Tumor werden oder eine andere Krankheit. Im Labor können wir demonstrieren, dass diese latenten Viren sich mit anderen kreuzen können und dadurch neue Arten entstehen.“

(Lederberg J. Biological warfare: a global threat. American Scientist 1971 59;2:195-7)

Dr. Lederberg war damals auch Mitglied des wissenschaftlichen Beraterstabes der WHO, die seine (und andere) Bedenken aber einfach ignorierte.

Diese Berater warnten vor der raschen Ausbreitung eines „virulenter Mutanten“ (also eines neuartigen Virus), die zu einer „unkontrollierbaren Epidemie in großem Ausmaß werden könnte.“ Sollten diese neuartigen Mutanten absichtlich produziert werden, sei das Risiko einer Freisetzung ständig präsent. Fallen einem dazu nicht AIDS und Ebola ein?

WISSENSCHAFT UND ETHIK: WHO IS RESPONSIBLE?

Wissenschaft ist immer „neutral“ behaupten viele, es sei doch nur die Politik, die für ihren Missbrauch verantwortlich ist. Doch so einfach kann man sich nicht vor der Verantwortung drücken, finde ich und die Probleme entstehen nicht nur, wenn Forschungsergebnisse für kriegerische Zwecke eingesetzt werden (z.B. auch bei Atomwaffen).

Das Unbehagen, das uns bei dieser Forschung befällt, geht aber viel tiefer als die Angst vor Viren oder Bakterien, die (wirklich begründete) Angst vor transgenen Lebensmitteln, Pestiziden, Nanotechnologie, etc. Vielmehr geht es um grundsätzliche Fragen, die das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Gesellschaft betreffen: Wer entscheidet eigentlich, was bzw. wonach geforscht wird? Wer bestimmt, was im Rahmen der Forschung erlaubt ist und was nicht? Wer kontrolliert die Machenschaften in den Labors? Darf /Soll wissenschaftliche Forschung profitorientiert sein?

Postman coverNeil Postman hat dazu vor einigen Jahren ein wunderbares Buch geschrieben: Die Zweite Aufklärung. Darin listet er sieben Fragen auf, die wir uns stellten müssen, bevor „innovative“ Forschung – meist mit großem Hype – von der Leine gelassen wird:

  • Welches Problem wird dadurch gelöst / Wie ist das Problem entstanden?
  • Wessen Problem ist es und wie viele Menschen sind davon betroffen?
  • Welche neuen Probleme könnten durch ihre Anwendung entstehen?
  • Welche Leute oder Institutionen werden darunter leiden?
  • Welche Leute / Institutionen werden dadurch beträchtliche Macht / Dominanz erlangen?
  • Welche sprachlichen Veränderungen werden dadurch hervorgerufen? (sehr wichtig, weil durch Sprache Wahrnehmung und Urteilskraft beeinflusst werden)

Neil Postman betont, dass Wissenschaft und Technik nicht nur “Diener” des sogenannten Fortschritts sind, Instrumente zur Vergrößerung von Macht und Profit (und für mehr Bequemlichkeit) sondern dass sie Teil einer grundlegenden Moralphilosophie sein sollten, weil ihre Wirkung auf Gesellschaft und Natur so enorm ist. Dem kann ich nur zustimmen …

MARBURG:  SO  EIN  AFFENTHEATER

1969 wurden die Virenforscher von der WHO ermutigt, Affen als Versuchsobjekte zu verwenden, weil sie phylogenetisch dem Menschen am ähnlichsten sind. Wer aus tierischen Viren ein „humanes“ (an den Menschen angepasstes), mutiertes und aggressives Exemplar machen will, muss erst einmal mit Affen proben…

marburgvirusDas plötzliche Auftauchen des „MARBURG“-Virus im Jahr 1967 lässt erahnen, welche Büchse der Pandora hier geöffnet wurde:

In einem Labor der Behringwerke  erkrankten plötzlich 31 Mitarbeiter mit folgenden Symptomen: Fieber, Übelkeit, Durchfall, Erbrechen und später auch die für die Filoviren typischen Blutungen am ganzen Körper. Zunächst dachte man an eine bakterielle Infektion, entdeckte dann aber ein neues Virus, das nach dem Ausbruchsort Marburg benannt wurde. Sieben der Erkrankten starben an der Infektion, die Mortalität lag also bei 23% (nicht sehr hoch also).

Als „Überträger“ dieses neuen Virus wurden Affen (die grüne Meerkatze) aus Uganda ermittelt, die man offiziell zur Herstellung von Impfstoffen gegen Kinderlähmung (Polio) und Masern missbrauchte (ich denke dieser Ausdruck ist angemessen).

Bakterien kann man auf Nährlösungen züchten, Viren müssen aber in lebende Zellen eindringen, damit sie sich vermehren können. Zur Herstellung von Impfstoffen sind große Mengen der jeweiligen Viren notwendig, deshalb suchte man nach passenden „Zelllinien“ die das ermöglichen. Zellen außerhalb des Körpers teilen sich aber nur einige Male, dann sterben sie.

Man suchte also eine Möglichkeit, Zelllinien zu entwickeln, die sich endlos teilen, also „immortalisiert“ (unsterblich) sind. Doch ewiges Wachstum bedeutet, dass die Zelle außer Kontrolle geraten ist und zu einem Monstrum wird, wie im Falle einer Krebszelle.

Es gibt zwei solche Zelllinien, die bis heute in der medizinischen Forschung verwendet werden: HeLa Zellen und Vero-Zellen (von den Nieren der o.a. „Grünen Meerkatze“).

Henrietta LacksHeLa Zellen stammen von Henrietta Lacks, die 1951 an Gebärmutter-halskrebs gestorben ist und zwar mit 31 Jahren. Behandelt wurde sie mit „Radiumröhrchen“, die ihr für einige Zeit in den Unterleib eingepflanzt wurden und eine hohe Dosis ionisierender Strahlung abgaben (also „radioaktiv“ waren). Ohne ihr Wissen wurden damals Gewebeproben von ihrem Cervix-Karzinom entnommen und man stellte fest, dass sich diese Zellen endlos teilen, auch außerhalb des Körpers. Das kam den Virenforschern gerade recht und dutzende Impfstoffe wurden auf Basis dieser Krebszellen entwickelt. (Das sagt man den Leuten aber nicht, weil es so abstoßend ist)

(Apoptose der Zellen, was ist das?)

HeLa-IV apoptotic

Apoptose einer HELA Zelle

Schließlich wurde von Walter Nelson Rees 1975 aufgedeckt, dass ein Drittel aller Zelllinien des NIH (von denen man glaubte, sie stammen von anderen Organen) mit HeLa-Zellen kontaminiert waren: d.h. im Labor kam es zu einer unerwünschten „Infektion“ anderer Zellkulturen mit HeLa-Zellen und weil diese so aggressiv sind, haben sie quasi das Kommando übernommen und die anderen Zellen überwältigt, ohne dass die Forscher es bemerkt haben; siehe dazu das Buch „Conspiracy of Cells“ von Michael Gold.

Für die Kinderlähmung/ Polio-Impfung von Jonas Salk wurden HeLa-Zellen verwendet … und noch immer werden solche Zelllinien benutzt.

Heute wird behauptet, Gebärmutterhals-Krebs wird durch ein Virus ausgelöst und zwar aus der Familie Papillomaviridae.

Erinnern wir uns an die Warnungen von Dr. Lederberg (weiter oben), der gesagt hat, wir tragen diese „latenten Viren“ in unseren Zellen, sie sind aber meistens harmlos. Was passiert aber, wenn diese Zellen mit einem anderen Virus „transfiziert“ werden? Z.B. Polio, Hepatitis oder Papilloma?

Waren es wirklich die Affen, die das Marburg-Virus (als natürlicher Wirt) nach Deutschland gebracht haben? Oder liegt der Verdacht nicht nahe, dass erst durch die Infizierung der Affen (mit anderen Viren) im Labor, das neue (nie zuvor gesehene) Marburg-Virus entstanden ist?

Die meisten natürlichen Viren sind artenspezifisch, d.h. sie haben sich auf ihre „Wirte“ spezialisiert und zellspezifisch (können nur an bestimmte Zellen andocken). Vögel haben eigene Infektionskrankheiten, Hunde, Katzen, Rinder, Affen, etc. Das heißt nicht, dass die Viren nicht in der Lage sind, andere Tierarten zu infizieren, aber dazu müssen schon besondere Umstände herrschen, die in der Natur kaum vorkommen (Ausnahmen sind Viren, die durch Insektenstiche oder -bisse übertragen werden).

Wie bereits erwähnt, war die Erforschung und Züchtung von Affenviren ein Schwerpunkt virologischer Forschung Ende der 1960er bis Mitte der 1970er Jahre. Finanziert vom amerikanischen Staat (NIH-Gesundheitsbehörde), unterstützt mit Methoden und Materialien des NIC (Nationales Institut für Krebsforschung in den USA unter einer Decke mit dem Pentagon) aber auch von privaten Firmen (die prächtig daran verdienten) wurden fleißig Affenviren-Mutanten gezüchtet und dabei kam es auch zum Austausch genetischen Materials, was eben zur Formierung neuer, extrem aggressiver Viren führen kann.

THE „WAR ON CANCER“ (Krieg gegen den Krebs)

Krebszellen der Prostata

Krebszellen der Prostata

1968 hatten das NCI und die dazugehörigen „Referenzzentren“ der WHO als Berater und Lieferanten von Virus-Prototypen, Diagnose-Reagenzien, Anti-Körpern und Zellkulturen fungiert und zwar für 120 Labors in 35 Ländern. Innerhalb eines Jahres (nach Verlautbarung der Zusammenführung von Krebs- u. Virenforschung über das NCI) stieg diese Zahl auf 592 Forschungslabors; davon waren 455 in den USA.

Während dieser Zeit wurden mehr als 2.500 Virenstämme verteilt und tausende wissenschaftliche Papiere über „Virus-Entdeckungen“ veröffentlicht.

Der Widerstand gegen unethische Forschung kann leicht gebrochen werden, wenn man das Ganze unter dem Deckmantel der „Krebsforschung“ betreibt, also den Eindruck erweckt, man wolle den Krebs besiegen, indem man Viren studiert. Damit wird jede Kritik im Keim erstickt und niemand denkt mehr an Bio-Waffen oder Eugenik.

 US Nazis LichtblauDiese Art der Tarnung (noble Absichten vortäuschen, um unmenschliche Wissenschaft betreiben zu können) ist natürlich keine Erfindung der Nixon-Administration gewesen. Wie auch in anderen Bereichen, hat das US-Militär bzw. die CIA die „besten“ Ideen (und auch hunderte Wissenschaftler und andere Kriegsverbrecher) aus dem Dritten Reich übernommen.

 

Präsident Nixon, kaum im Amt, verkündete daher stolz den Beginn des „war on cancer“ und eröffnete in Fort Detrick 1971 das Frederick Cancer Research and Development Center. Die USA ratifizierten 1969 auch die Genfer Konvention, machten aber natürlich mit der B-Waffenforschung weiter.

Würde es gelingen, „bei Affen Krebs zu erzeugen, indem man sie mit menschlichen Viren infiziert“, wäre das ein signifikanter Fortschritt für die Krebsforschung, heißt es in einem Bericht des NIC.

 monkey suffering for science or profitWas man diesen Tieren angetan hat, sprengt alle Grenzen der Vorstellungskraft (neu geborene Affenbabys wurden nach wenigen Tagen ihren schreienden Müttern weggenommen und bekamen nur mit (Leukämie-) Viren infizierte Milch zu trinken… und das ist noch ein harmloses Beispiel ..) In Spitzenzeiten wurden pro Jahr  in den USA ca. 50.000 Affen „verbraucht“ …

„BIO-DEFENSE“ GOES  VIRAL

Fort Detrick, also das militärische Forschungszentrum in Maryland, war damals das modernste und am besten ausgestattete CB-Versuchszentrum in Amerika. Ausgestattet mit einem jährlichen Budget von etwa 300 Millionen Dollar (1969) arbeiteten dort rund 1000 Leute auf einem riesigen Gelände, wo es neben den Forschungslabors auch eingezäunte Flächen für Pferde, Rinder und Schafe gab.

Andere Tiere, die dort im Namen der Wissenschaft (jährlich) gequält wurden waren 900.000 Mäuse, 50.000 Meerschweinchen, 2500 Kaninchen und 4000 Affen.

Zum 25. Jahr des Bestehens wurde ein Symposium mit dem vielsagenden Titel „Eindringen und Kontrolle fremder DNA während des Prozesses der Unterdrückung des Immunsystems (bei Mensch und Tier)“ abgehalten. Führende Wissenschaftler attackierten die Forschung in Fort Detrick scharf und 16 von ihnen weigerten sich, an dem Symposium teilzunehmen; aus Protest gegen den Missbrauch der Wissenschaft für militärische (zerstörerische) Zwecke.

Eindeutige Worte fand Dean Fraser, Professor für Mikrobiologie an der Indiana University. In seinem Ablehnungsschreiben hieß es:

Diese Feierlichkeiten erscheinen mir bestenfalls wie eine [ehrende] Gedenkfeier für den elektrischen Stuhl und schlimmstenfalls wie das Feiern der Gründung des KZ Dachau …“

Auf der Suche nach krebserregenden (ursprünglich war Leukämie im Fokus der Forscher) Viren wurde man bei Rindern und Schafen fündig. Hier gab es Viren zu bestaunen, die die Zellen des Immunsystems direkt angriffen, vor allem die „Artillerie“ der Immunabwehr, die T-Lymphozyten oder CD4-Zellen.

 Dr Robert Gallo1972 wurde Dr. Robert Gallo Leiter der Abteilung Tumorzell-Biologie beim Nationalen Krebsforschungsinstitut (NCI), unter dessen Deckmantel die Experimente zur Herstellung eines infektiösen Krebsvirus stattfanden. Zur Erforschung der Leukämie war es notwendig, die betroffenen (Wirts-)Zellen dieses Krebses, also die Lymphozyten, in Zellkulturen laufend zu vermehren. Das war Gallo bereits gelungen und die Isolation von HTLV (ein Virus aus der Familie der Retroviren, das Leukämie auslösen soll) machte ihn berühmt (Selbst hergestellt im Labor?)

Man wusste schon länger, dass es bei Rindern Viren gibt, die mit Lymphomen in Verbindung gebracht wurden (BLV). Während dieser Zeit der intensiven „Krebs-Virenforschung“ wurden plötzlich auch ähnliche Viren bei Katzen „gefunden“, die auch Krebs der Lymphozyten auslösen (FELV), wobei die Symptome (opportunistische Infektionen wegen massiver Schwächung des Immunsystems) ähnlich sind, wie bei AIDS. Auch die Inkubationszeit (Latenzzeit) ist sehr lange, wie bei AIDS …

Tatsache ist, dass diese neuen Leukämieviren sehr große Ähnlichkeit mit den Lentiviren haben, die die Rinder krank machten: die gleiche Morphologie, die gleichen Proteine, und sie gleichen sich unter dem Elektronenmikroskop fast wie ein Ei dem anderen.

Daraus kann geschlossen werden, dass während dieser Zeit absichtlich Affen und andere Tiere mit BLV, Visna und anderen Viren infiziert wurden, um zu sehen, ob damit Krebs ausgelöst werden kann. Durch Vermehrung der Viren in Zellen (vor allem) von Affen, sollten sie sich dem neuen Wirt anpassen (mutieren) und damit die Artenschranke überspringen. Der nächste Schritt ist dann die Infektion des Menschen …z.B. HIV, also AIDS.

Dr. Horowitz belegt mit Dokumenten, dass Forscher der Pharmafirma Merck gemeinsam mit Dr. Gallo vom NCI und der Firma Litton Bionetics ähnliche Studien auch in Zentralafrika machten (über Verträge mit USAID und der US-Army). Details dazu gibt es in Kapitel 14.

Den politischen Hintergrund zu dieser speziellen Forschung durchleuchtet Dr. Horowitz in

Kapitel 9: in den USA Homosexuelle, Schwarze, Bürgerrechtler, Anti-Kriegs-Proteste im Fokus der CIA und FBI „counter-insurgency“ Maßnahmen COINTELPRO, MK Ultra, MKNAOMI, etc.

Kapitel 10 u. 13: Populationskontrolle in Afrika und US-Außenpolitik ..nur wenige Tage nachdem die 10 Millionen Dollar für B-Waffenforschung bewilligt wurden, warnte die Republikanische Partei vor den ausufernden Geburtenraten in der Dritten Welt und betonte die dringende Notwendigkeit einer effektiven Populationskontrolle … dazu wurden zwischen 1970-750 mehr als 700 Studien (USAID) gemacht …. dann folgten Impfkampagnen in Zentral-Afrika … CIA führt Mitte der 1970er Jahre verdeckte Kriege in Angola (mit Beteiligung von Zaire, wo während dieser Zeit „Ebola“ erstmals ausbrach.. (die Hilfsorganisation USAID ist von der CIA unterwandert)

Kapitel 11: Die zentrale Rolle von Henry Kissinger und dem Rockefeller-Clan bei all diesen Strategien der „Weltordnung“

In den Kapiteln 15 und 16 wird die Rolle der CIA in diesem politischen Umfeld durchleuchtet. Dokumente aus der Pike- bzw. Church-Untersuchungskommission belegen, dass CIA auch auf biologische und chemische Kampfstoffe Zugriff hatte (durch Infiltration der US-Army) und sich dabei von keiner politischen Instanz kontrollieren ließ.

Hitler Made in USACIA Direktor Colby sagte aus, dass dieses Material auch für verdeckte Operationen gedacht war (siehe unten). Die widerlichen Experimente der CIA (auch mit psychoaktiven Drogen) an ahnungslosen Amerikanern – aber auch in Deutschland (Operation ARTICHOKE) werden in Kapitel 17 geschildert, gefolgt von Enthüllungen über die „Nazi-Wurzeln der CIA in Kapitel 18: Nicht nur Raketenforscher wie Wernher von Braun wurden mit offenen Armen empfangen, auch hochrangige SS-Offiziere und Wissenschaftler, die an den grausamen Menschenexperimenten im Dritten Reich mitgewirkt hatten, wie Werner Traub, Sidney Gottlieb u Kurt Blom. Diese Kriegsverbrecher wurden nahtlos in die Geheimdienste bzw. in die Forschungseliten der USA integriert.

Dass Hitler selbst ohne anglo-amerikanisches Geld und Sympatisanten seiner „Rassenhygiene“ in den USA nicht an die Macht gekommen wäre, wurde ja in diversen Büchern (siehe Bild oben) schon gezeigt.

BIO-TERROR: EBOLA ALS POLITISCHE WAFFE IN AFRICA?

ebola-ciaAuffällig ist auch das zeitnahe Auftreten von Ebola in Zentralafrika mit Rebellionen bzw. verdeckten Operationen der CIA in Angola und Zaire. In Kapitel 19 erklärt Dr. Horowitz den geopolitischen Kontext dazu. Die USA (CIA) hatte in Angola einen brutalen, verdeckten Krieg gegen die anti-imperialistischen MPLA-Rebellen geführt und dazu die Unterstützung des Nachbarlandes Zaire gebraucht. (bis 1975 war Angola eine portugiesische Kolonie).

Der damalige Präsident Mobuto, ein extrem korrupter Politiker, dessen Land enorm verschuldet war, während er Milliarden veruntreut hatte, kam da gerade recht (er war ja erst durch die Ermordung des sozialistischen Präsidenten Lumumba durch die CIA an die Macht gekommen). So wurde Zaire zur Basis für paramilitärische Einheiten aus Portugal, Frankreich und Südafrika, die alle den schmutzigen Krieg der CIA unterstützen (die eine andere Rebellenfraktion finanzierte und bewaffnete, die UNITA, sodass ein blutiger Bürgerkrieg entstand, in dem hunderttausende starben)

Zentralafrika ist reich an Bodenschätzen, vor allem kostbaren Metallen, da kann man doch nicht erwarten, dass diese Afrikaner selbst bestimmen, was damit geschieht oder gar die enormen Profite der eigenen Bevölkerung zugutekommen, oder? Nach einem “Freundschaftsbesuch” Mobutus in den USA wurden dementsprechend von amerikanischen Konzernen und Banken größere Investitionen in Bergbauprojekte in Zaire getätigt.

Mobutu Sese SekoDoch 1975 kam es zu einem Bruch zwischen Mobutu und Washington, weil unter Präsident Carter die Geldflüsse kleiner wurden und Waffenlieferungen versiegten. Mobutu wendete sich mehr „dem Osten“ zu und kündigte an, die sich im ausländischen Besitz befindlichen Unternehmen zu verstaatlichen. Er verwies den amerikanischen Botschafter des Landes und verhaftete einen Großteil der CIA-Agenten, die in Zaire aktiv waren.

Im Jahr darauf brach im Oktober das Ebola-Virus in 55 Dörfern in Zaire aus, wobei die ersten Fälle alle in einem Krankenhaus Injektionen erhalten hatten. (Mehr dazu später) Mobuto erklärte die ganze Region zur Sperrzone, in der Kriegsrecht galt, ließ Straßensperren errichten und drohte damit, jeden zu erschießen, der ausbrechen wollte.

Die Blutproben der Ebola-Opfer wurden unter großer Geheimhaltung an die Special Pathogen Abteilung des CDC und an das britische Forschungszentrum für CB-Waffen in Porton verschickt.

N.B. Das „natürliche Reservoir“, also das Tier im afrikanischen Dschungel, das angeblich Marburg und Ebola beherbergen soll, wurde bis heute nicht gefunden .. (kein Wunder).

Bis Jahresende waren die “guten Beziehungen“ zwischen der CIA und dem korrupten Diktator plötzlich wieder hergestellt und er erhielt wieder Millionen an „Entwicklungshilfe“ aus dem Westen nachdem er im April 1977 die diplomatischen Beziehungen zur Sowjetunion, zu Kuba und zur DDR abgebrochen hatte.

Während der Jahre 1976-77 waren Mobuto, die CIA, Belgien und Frankreich in den so genannten Shaba-Aufstand verwickelt und Deutschland zahlte „Entwicklungshilfe“ an Mobuto und Apartheid-Südafrika. Der Nord-Osten des Landes stand dabei im Zentrum der „Aufbauhilfe“, dort wo auch die Goldminen sind.

OTRAG: NAZIS,  VIREN  &  RAKETEN  IN  ZAIRE

otragHier (Kapitel 20) erfährt der staunende Leser, dass deutsch-amerikanische Raketeningenieure aus dem Dritten Reich Anfang 1975 (also ein Jahr vor dem Ebola-Ausbruch) eine gigantische Fläche (Quellen sprechen von 150.000 bis 260.000 km2) in Zaire „geleast“ haben, um dort ein privates Raketenforschungszentrum samt Abschussrampe zu installieren. So lautet jedenfalls die offizielle Version. Laut den Quellen, die im Buch zitiert werden, hatte OTRAG aber auch ein (geheimes) Abkommen mit der NATO in Brüssel, die wiederum mit der WHO gemeinsame Projekte abwickelte.

Das Gelände (die Provinz Kivu, nördlich von Shaba / Katanga) befindet sich im Grenzgebiet zu Angola, also im Osten des Landes (wo auch die CIA sehr aktiv war). Hier handelte es sich aber nicht nur um Dschungelgebiet, sondern um die Heimat von 750.000 Afrikanern. Genau in diesem Gebiet brach Ebola 1976 aus.

Zu den ehemaligen NS-Wissenschaftlern gehörten z.B. Dr. Kurt H. Debus, der frühere Leiter des NASA-Programms in Cape Canaveral, Richard Gompertz, der technische Direktor der OTRAG und Lutz Thilo Kaiser, der Gründer und Geschäftsführer von OTRAG.

Der Vertrag gewährte den Betreibern von OTRAG große Handlungsfreiheit und 100% rechtliche Immunität, d. h. sie konnten nicht für irgendwelche Schäden zur Rechenschaft gezogen werden.

Dr. Horowitz schreibt auch folgendes:

Ein Immunologe, der heute in Algerien tätig ist, erzählte einem Journalisten, er habe in den 1970er Jahren für OTRAG in Zaire gearbeitet und damals den Auftrag erhalten, Viren zu vermehren, die von Tieren stammen und potentiell für Menschen gefährlich sein könnten. Besonders eine neue Virenart, die man in den „Grünen Meerkatzen“, also kleinen Äffchen gefunden hatte, interessierten seine Auftraggeber besonders.

Warum? Weil sie sich so schnell vermehren konnten, dass das Immunsystem völlig zusammenbrach. Doch es stellte sich heraus, dass diese Viren für Menschen harmlos waren, worauf man die Forscher anwies, einen Virus-Mutanten zu generieren, der für Menschen tödlich ist. Das Ergebnis dieser Studien wurde nach Amerika geschickt, an militärische Labors. War OTRAG also auch eine Tarnung für NATO-Biowaffenforschung in Afrika bzw. hat das US Militär einen Teil des riesigen Geländes für Tier-Experimente genutzt?

Während dieser Zeit gab es mehrere Forscher, die behaupteten, das AIDS Virus sei vom Pentagon (jedenfalls in einem Labor) entwickelt worden.

Diese durchaus begründeten Ansichten wurden natürlich als kommunistische Propaganda denunziert, heute würde man das Stigma-Wort „Verschwörungstheorie“ benutzen, um die Sapere Aude-Fraktion als Spinner zu diskreditieren und somit die Debatte abzuwürgen.

Doch einer der ersten, der diesen Verdacht äußerte, war kein russischer Wissenschaftler, sondern der britische Arzt Dr. John Seale, der in einem großen Londoner Krankenhaus arbeitete. Ihm erschien das Virus als “künstlich” (aus zwei bekannten, tierischen Viren erschaffen) und seltsam in der Verbreitung, weil es zur gleichen Zeit in weit entfernten Teilen der Welt auftrat, ohne (bei sozialem Kontakt) ansteckend zu sein.

Dr. Jakob Segal1991 erklärte auch Professor Dr. Jakob Segal von der Humboldt-Universität in Berlin, dass AIDS sehr wahrscheinlich durch Gentechnik entstanden und das Ergebnis von Tier-Experimenten durch das Pentagon sei, damit „Angriffe auf menschliche Immunzellen möglich wurden“. Diese Ansicht werde auch von anderen Forschern geteilt, so Professor Segal. Doch dank der Medienkontrolle wurden solche Stimmen ausgegrenzt, diffamiert und durch „information dominance“ der falschen AIDS-Story (aus dem afrikanischen Dschungel) ersetzt.

LITTON BIONETICS & PENTAGON: Merchants of Death

An dieser Forschung waren aber nicht nur staatliche Institute in den USA beteiligt, sondern auch private Firmen wie Hazelton Versuchslabors (in deren Affenkäfigen 1989 Ebola-Reston ausbrach), Dow Chemical oder Merck. Eine davon, die ganz groß im Geschäft war, hieß Litton Bionetics.

Litton Bionetics erhielt zwischen 1960 und 1970 viele lukrative Aufträge vom Militär und co-finanzierte auch die Forschung von Dr. Gallo. Sie hatten einen Vertrag zur Belieferung aller Partnerlabors des NCI (weltweit) mit allem, was man für Versuche mit Affen brauchte: Viren, Zelllinien, Antikörper, etc. und natürlich die Affen selbst. Auch die Affen, die als Träger des Marburg-Virus gelten, (das 1967 in der gleichnamigen, deutschen Stadt in einem Versuchslabor 31 Menschen infizierte), kamen von Litton (der Affenzucht) und nicht aus der Wildnis in Uganda.

Litton Bionetics war also der Top-Supplier von Affen für die zahlreichen Viren-/ Krebsexperimente in den 1960er und 1970er Jahren und züchtete eigene Affenkolonien heran. Genau jene Arten waren es, die später in den USA erstmals Symptome von „Affen-AIDS“ zeigten.

Schon 1966 hatte der Forschungsdirektor von Litton berichtet, er habe 18 Affen mit einem Rhabdovirus infiziert, (der ähnliche Symptome wie Ebola auslöst). 9 davon wurden an Partnerlabors bzw. Impfstoffentwickler (Pharmafirmen) in Europa geliefert. 1967 wurde dann „Marburg“-Virus entdeckt – bei einem solchen Unternehmen: den Behringwerken.

Zwei Virologen sprachen damals öffentlich über die wahre Herkunft der neuen Viren (Marburg u. später Ebola): Dr. Seymour Kalter aus den USA und Dr. Rudolph Siegert aus Deutschland. Siegert stellte fest, dass Marburg dem Affen-Rhabdovirus sehr ähnlich sei und Dr. Kalter sagte, „es handelt sich allem Anschein nach um ein künstlich hergestelltes Virus“.

THE BOMBSHELL: Das „Special Virus Cancer Program“

Im Kapitel 22 findet man den endgültigen Beweis dafür, dass die schlimmsten Befürchtungen berechtigt waren. Dr. Horrowitz entdeckte in einem medizinischen Archiv einer amerikanischen Universität detaillierte Unterlagen über das  „spezielle“ Virusprogramm.

Fortschrittsberichte einer Studienreihe, die das NIH (Nationale Gesundheitsbehörde) 1971-72 veröffentlicht hatte. Darin wird detailliert beschrieben, wie man tausende Virus-Mutanten erschuf, mit dem Ziel, tierische Viren so zu verändern, dass sie auch Menschen angreifen, das Immunsystem unterdrücken und Krebs auslösen.

At least one virus must be at fault here …” (Report # 4)

Diese Forscher waren beinahe besessen von dem Gedanken, dass Krebs durch Viren ausgelöst wird, obwohl es dafür (zu Beginn und eigentlich auch heute) keine Hinweise gab (aber viele Forschungsgelder).

Man untersuchte deshalb nicht ergebnisoffen (es gibt viele Faktoren, die Krebs auslösen können, vor allem Umweltgifte in der modernen Industriegesellschaft, Radioaktivität, elektromagnetische Felder, etc., doch davon soll die Bevölkerung abgelenkt werden), sondern quasi mit Tunnelblick: es muss doch möglich sein, mit Viren Krebs auszulösen, komme was wolle. So wurde die „Forschung“ zu einer Art „self-fulfilling prophecy“…

Diejenigen, die über die militärische bzw. bevölkerungspolitische Komponente Bescheid wussten, brauchten sich nichts vorzumachen: hier wurde kein Mittel gegen Krebs gesucht, sondern ein Virus konstruiert, der Krebs bei Menschen auslösen sollte und somit eine politische Waffe der übelsten Sorte war.

Die Dokumente enthalten die Namen aller involvierten Vertragspartner, Universitäten, private Institute, Pharmafirmen, das US-Militär, usw. Wieviel Geld sie dafür bekamen und welche Experimente sie wann und wo gemacht haben. Die Firma Litton war dabei ganz groß im Geschäft (siehe weiter oben – sie lieferte auch mit Viren infizierte Affen …), ebenso die Firma Merck (die noch heute im Impfstoff-Geschäft Millionen verdient).

Aber am schlimmsten sind die Beschreibungen der Tierversuche, für Anhänger von Albert Schweitzers „Ehrfurcht vor dem Leben-Ethik“ unerträglich:

Report No. 4: Hier wurde untersucht, ob Leukämie-Viren von Hühnern und Mäusen auch bei Menschen Blutkrebs verursachen können, auch die Familie der Herpesviren waren „Job-Kandidaten“ zur Züchtung tödlicher Viren-Mutanten. Aber auch in die umgekehrte Richtung wurde experimentiert (für die Entwicklung dieser „Konvergenz-Technologie“ gab es 16,5 Millionen Dollar im Jahr 1967)

 „Versuche, menschliche Leukämie auf Tiere zu übertragen“ lautet eine Überschrift …„Tumor-Material von menschlichen Patienten wurde 600 neugeborenen Affen und Schimpansen injiziert und einer großen Zahl von Hamstern, Hunden und Katzen …“ „Die Neugeborenen von Katzen und Hunden können als sensitive Wirts-Indikatoren für LV-Kandidaten beim Menschen dienen“ .. man habe schon große Mengen der „Type C-Partikel“ gesichtet …(der Prototyp für FELV und HIV, also Katzen- und Menschen-AIDS?)

 “Es wurde auch gezeigt, dass hochpotente MLV-Stämme [Mäuse-Leukämie-Viren, die man absichtlich aggressiver gezüchtet hatte] andere Mäuse über die Atemwege anstecken können .. es handelt sich hier um eine ungewöhnlich starke Zubereitung eines Virus .. normalerweise sind LV (Leukämieviren) nicht auf diese Weise übertragbar …“

Bionetics Contract PH43-67-661 … BLS (Lymphosarcoma bei Rindern) … Tumorgewebe wurde Kälbern eingepflanzt, die man vorher mit Gammastrahlung behandelt hatte … bei trächtigen Kühen u. Affen  wurden auch Leukämie-Viren direkt in die Gebärmutter injiziert … usw.

DR. MENGELE  GOES  TO  AMERICA

Nach den Säugern und Affen kamen natürlich auch Menschen dran, die für diese grausamen Experimente leiden und sterben mussten

DoD Human experiments BweaponsEin Untersuchungsausschuss des US-Senats hatte festgestellt, dass das Pentagon im Rahmen dieser Forschung auch Menschenversuche gemacht hatte. Dazu wurden Häftlinge und geistig Behinderte benutzt, die man in ein Krankenhaus brachte und dann infizierte. Auch die nichtsahnende, amerikanische Bevölkerung wurde über Jahrzehnte hinweg von der CIA, skrupellosen Ärzten u.a. mehrfach als Testobjekt missbraucht

Ob so manche „Impfung“ auch zu diesen Versuchen zählt, ist eine äußerst interessante Frage ….(siehe dazu meine älteren Beiträge zum Thema Impfen).

FAZIT: Dr. Horowitz belegt mit diesen Dokumenten, dass Marburg, Ebola und HIV (AIDS) mit großer Wahrscheinlichkeit im Labor geschaffen wurden. Ob absichtlich oder wegen außer Kontrolle geratener Experimente, lässt er offen, doch zumindest bei AIDS ist die Antwort ziemlich klar ….

(Fortsetzung folgt …)

 

 

 

 

 

 

Ebola (1): Medizin, Markt und Militär

ebola-virusDie Angst vor Ebola geht um, vor allem in den USA, wo jetzt auch Ärzte und Krankenschwestern an der Virusinfektion erkrankt sind und Kritik an unzureichenden Sicherheitsmaßnahmen immer lauter wird.

Pharmafirmen, die an Therapien bzw. Impfstoffen gegen „EBOV“ forschen, bekommen Sondergenehmigungen, damit ihre noch unzureichend getesteten Produkte an den betroffenen Patienten angewendet werden können.

Spätestens seit der Hysterie über die „Vogelgrippe“ müssten wir vorsichtig sein, wenn es darum geht, die Lage zu beurteilen. Die Angst vor Ansteckung und das Leiden der Erkrankten ist die eine Seite, doch auf der anderen Seite geht es um Macht und Profit der Pharmaunternehmen. Die Tatsache, dass Forschung an Viren natürlich auch für militärisch-politische Zwecke genutzt wird, also die Grenze zur biologischen Waffe fließend ist, macht die Sache noch gefährlicher.

In dieser Artikel-Serie soll auch gezeigt werden, dass die zunehmende „Privatisierung“ medizinischer Forschung, enorme Probleme schafft, die kein „Marktmechanismus“ beheben kann.

WER BESIEGT EBOLA?

Im Jänner 2012 wurde eine neue Therapie für Ebola-Patienten erstmals bei Menschen in den USA getestet. Diese klinische Versuchsreihe ist unter der Nr. NCT01518881 bei den amerikanischen Gesundheitsbehörden registriert. Was wurde hier getestet? Ein neues Medikament (Code TKM-100201 oder TKM-EBOV- 001 – mehr dazu weiter unten), das die Vermehrung der Ebola-Viren so stark behindern soll, dass die Erkrankten gute Chancen haben, zu überleben und wieder gesund zu werden.

TKM 100201 studyDer Entwickler von “TKM 100201” ist die kanadische Firma Tekmira Pharmaceuticals Corporation. Doch wer jetzt denkt, es sei diese Firma gewesen, die die Tests durchgeführt hat, der irrt sich. Die großen Pharmaunternehmen benutzen dafür andere Firmen, die das „Outsourcing“ dieser klinischen Versuche möglich machen. In diesem Fall war der “Dienstleister” Cetero Research, Firmensitz in North Dakota (USA) mit einem Forschungslabor in Houston, Texas.

Hier stellt sich bereits die Frage, wie sinnvoll es ist, solche heiklen Aufgaben, einem anderen Unternehmen zu überlassen, das natürlich auch börsennotiert ist und im „Wettbewerb“ mit anderen „Service-Providern“ der Pharma- u. Biotechindustrie steht. Kommt hier der billigste Anbieter zum Zug? Oder Unternehmen, die am häufigsten das gewünschte Ergebnis produzieren (und damit die Marktzulassung beschleunigen? Besteht hier nicht ein Interessenskonflikt (wie bei den Ratingagenturen, die ja ihre Auftraggeber bzw. deren Produkte bewerten sollen)?

Tatsache ist, dass Cetero im Jahr der TKM-Studie Schlagzeilen machte: Im März 2012 musste das Unternehmen Konkurs anmelden, nachdem die FDA im Mai 2010 mit einem Durchsuchungsbeschluss das Forschungsinstitut in Houston unter die Lupe genommen hatte. Die dabei beschlagnahmten Unterlagen bestätigten, was ein ehemaliger Mitarbeiter ausgesagt hatte: die Testergebnisse wurden systematisch manipuliert, um die Zulassungen zu beschleunigen. Mehrere Angestellte hatten auch Honorare verlangt für Leistungen, die sie nie erbracht hatten (sie waren gar nicht im Institut erschienen, hatten aber fiktive Arbeitszeit verrechnet).

Das Fazit der FDA: die Verstöße von Cetero waren so schwerwiegend, dass hunderte Studien, die dort zwischen 2005 und 2010 gemacht wurden, wahrscheinlich als wertlos zu betrachten sind. Doch dann kam die FDA selbst unter Beschuss, denn ihre Reaktion auf den Skandal als „watchdog“ (also Aufsichtsorgan für die Zulassung von Pharmazeutika) war sehr „industriefreundlich“ und weniger besorgt um die Gesundheit der Amerikaner:

Die FDA hat zwar neue Tests angeordnet, (wobei sich die Firmen sehr viel Zeit ließen, dem nachzukommen) aber von den rund 100 betroffenen Medikamenten wurde kein einziges vom Markt genommen (in einigen Fällen bis heute nicht). Die Namen der Arzneimittel wurden nie veröffentlicht. Das fällt nach Auffassung der FDA unter „Geschäftsgeheimnis“ und außerdem habe man keine Beweise dafür, dass Patienten dadurch geschädigt worden seien.

(Wer sich schon länger mit „Science for Sale“ beschäftigt, versteht diese Aussage richtig: dass man keine „Beweise“ hat, heißt nicht, dass es diese nicht gibt, sondern meistens nur, dass man gar nicht danach gesucht hat …)

PRACSlogo-220x123Im Oktober 2012 machte das Unternehmen unter neuem Namen wieder auf: Es hieß nun PRACS und wurde von seinen Investoren über Wasser gehalten, in der Hoffnung, es gehe wieder bergauf. Doch das Stigma des Betruges ließ sich nicht mehr abschütteln und so stand auch PRACS im März 2013 vor dem Konkursrichter. Die Firma machte ohne jede Vorwarnung von einem Tag auf den anderen zu und blieb neben den Angestellten auch den Testpersonen („Probanden“) ihr Honorar schuldig.

Viel wichtiger ist aber: Wer kümmert sich unter solchen Umständen um die Gesundheit der Testpersonen?

Auch wenn man davon ausgeht, dass dieser Fall nicht repräsentativ für alle „for hire“ Forschungsinstitute ist, die klinische Tests als willige Erfüllungsgehilfen der großen Pharmafirmen durchführen, zeigt dieses Beispiel wie unverantwortlich das „Outsourcing“ solcher sensiblen Aufgaben ist: Wenn Menschen als (freiwillige aber ahnungslose) Versuchskaninchen für neue Therapien benutzt werden, muss das oberste Gebot Transparenz und unabhängige Kontrolle sein und nicht profitorientiertes Denken.

Über das Ergebnis dieser klinischen Tests ist so gut wie nichts bekannt, es dürfte aber wenig zufriedenstellend gewesen sein, denn bereits wenige Monate später (im Jänner 2014) meldete TEKMIRA neuerlich eine Studie an, mit einem veränderten Produkt:

TKM-100802

TKM 100802Auch hier wurde der Wirkstoff den Testpersonen intravenös (durch eine Infusion ins Blut) verabreicht und zwar (wie vor) in ansteigender Menge. In der ersten Phase erhielten sie nur eine Dosis (SAD), in der zweiten waren mehrere Dosen geplant (MAD). Die Studie wurde aber durch Intervention („hold“) der FDA vor Beginn der MAD-Phase abgebrochen.

Der „Markt“ reagiert auf solche Nachrichten natürlich damit, dass die Aktien des betreffenden Unternehmens fallen (weil die Zulassung und damit die „große Kohle“ dadurch verzögert oder sogar unmöglich wird).

So makaber es auch klingt, die Nachrichten aus West-Afrika über die rasante Ausbreitung des Ebola-Virus mit tausenden Erkrankten und hoher Sterblichkeit, sind daher Musik in den Ohren der Pharma- u. Biotechfirmen und ihrer Investoren. Und so wundert es auch nicht, dass die Horror-Meldungen dazu führten, dass die Aktienkurse von Tekmira an einem Tag um 45% stiegen.

Wie immer, wird die Öffentlichkeit im Dunkeln darüber gelassen, was wirklich während des klinischen Versuchs passierte. Nur Websites, die für Investoren gedacht sind, liefern Hinweise dazu. Anscheinend gab es als unerwünschte Nebenwirkung eine heftige Reaktion des Immunsystems, die lebensbedrohlich sein kann: ein unkontrollierter Ausstoß von Zytokinen.

Unpredicted biological action of the drug in humans

(Erinnern wir uns noch an die fatalen Konsequenzen eines Versuches, bei dem im Biotech-Labor geschaffene Anti-Körper (mAB) einen Zytokin-Sturm verursachten und für die Testpersonen mit multiplem Organversagen (knapp dem Tod entgangen) endete?

Und das, obwohl die verabreichte Dosis um das 500-fache kleiner war, als die „sichere“ Dosis im Tierversuch. Die Biotech-Entwicklerfirma hieß TeGenero, die Testfirma PAREXEL und der Hersteller dahinter Boehringer-Ingelheim. Das Ergebnis einer Untersuchungskommission: „Schuld“ hatte im Endeffekt niemand, doch die dramatischen Folgen waren eben nicht „unvorhersehbar“ …)

Doch unter dem Druck der Öffentlichkeit (vor allem der zunehmenden Panik) erlaubte die FDA (und die entsprechende Behörde in Kanada) schließlich, die Anwendung von nicht zulassungsreifem TKM-EBOV bei Ebola-Patienten unter dem Titel „extended access“.

Selbst wenn diese Patienten überleben, kann das allerdings nicht als Beweis für die Wirksamkeit dieser neuen Medikamente gewertet werden, weil sie eben nicht unter kontrollierten Bedingungen verabreicht werden (es gibt andere Faktoren, die auch zur Heilung beitragen wie z.B. Bluttransfusion, das eigene Immunsystem, andere Therapien im Versuchsstadium, etc.) Außerdem verändert sich (mutiert) das Virus enorm schnell, wodurch die geplante „Stilllegung“ bestimmter viraler Gene (die zur Vervielfältigung notwendig sind) scheitern könnte.

green monkeyTekmira beruft sich auf eine erfolgreiche Studie (The Lancet, 2010) mit Affen, die alle mit einem sehr gefährlichen Ebola-Stamm (Kikwit, Zaire 1995) infiziert und dann mit TKM-Ebola behandelt wurden. Alle behandelten Tiere überlebten. Doch wie man bei dem o.a. TeGenero Experiment gesehen hat, sind Beobachtungen bei Affen keine Garantie für den Erfolg bei Menschen, ganz zu schweigen vom Risiko, das menschliche Immunsystem völlig entgleisen zu lassen.

Ein gezielter (epi-)genetischer Effekt, der die Vermehrung der Viren verhindern soll, muss an seinen Einsatzort gebracht werden, erst dort soll die Wirkung eintreten. Der “Einsatzort” sind also jene Körperzellen, die besonders stark vom Ebola-Virus befallen werden. Dazu gehören Leberzellen, die Endothelzellen und vor allem die diversen Zellen des Immunsystems.

Man braucht also zunächst ein geeignetes (sicheres und effektives) Transportmittel, das diese Aufgabe erledigen kann. Tekmira verwendet dafür sogenannte „Lipid Nano-Partikel“ (LNP) und schreibt dazu:

„ [Unsere] LNP-Technologie ist die heute am meisten angewendete RNAi- Verteilungsmethode. Sie erlaubt es, RNAi-Wirkstoffe in winzige Kügelchen einzuschließen, die aus Lipiden (Fetten oder Ölen) bestehen. Diese winzigen Teilchen „reisen“ durch den Blutkreislauf zu den „Zielorten“ (in das Gewebe bestimmter Organe).

.Als Vorteile der LNP-Technologie führt Tekmira an, sie bewahre den potenten Auslöser (für den RNAi-Effekt*), sorge für schnelle und effiziente Verteilung, ermögliche zielgenaue Freisetzung in der Zelle und minimiere unerwünschte Nebeneffekte (wie Immuntoxizität, also eine Abwehrreaktion des Immunsystems auf den „Eindringling“)

*(was das ist erkläre ich im dritten Teil)

Neuste Innovationen ermöglichen auch den Einsatz gefriergetrockneter LNPs (was besonders in Afrika von Vorteil ist, weil ansonsten die Fläschchen immer gekühlt werden müssen). Eher erschreckend finde ich die Ankündigung, man arbeite an einer Formel, die die Verabreichung dieser „Gen-Therapie“ auch subkutan, über die Atemwege und für „landwirtschaftliche Anwendungen“ ermöglichen werde.

Dass diese Forschung (fast immer) vom amerikanischen Militär (mit-)finanziert wird, lässt bei mir eine Gänsehaut aufkommen und ich denke, wir sollten uns diese Programme mal etwas genauer ansehen.

BIO-DEFENSE OR WHAT?

DoD contract TKMIm Jahr 2010 erhielt Tekmira einen 35 Millionen Dollar* Vertrag vom Pentagon („Verteidigungsministerium“ ist im Falle der USA wohl nur als irreführender Begriff im Sinne von Orwells „Doublespeak“ zu werten), zur Entwicklung einer Ebola-Therapie auf Basis der (oben skizzierten) LNP-und RNAi-Technologie. Dass als offizielle Vertragspartei das „U.S. Army Space and Missile Defense Command genannt wird, ist äußerst bemerkenswert. Was haben diese Leute mit Virenforschung zu tun?

(*Es ist mir ein Rätsel, warum Tekmira in seinen „investor-relations“ immer von „140 Mio. Dollar“ spricht, oder ist das nur der (zum Kostenaufblasen animierende) „cost-plus-Effekt“?)

Im März 2014 (nachdem die Ausbreitung von Ebola in West-Afrika begonnen hatte) erlaubte die FDA dem Unternehmen, dieses Produkt im Rahmen eines „fast track“ Verfahrens zu entwickeln. Das bedeutet ein Aufweichen der strengen Zulassungsbedingungen, also eine große Erleichterung für den Hersteller, damit die neue Therapie schneller verfügbar ist.

In diesem Fall gilt die sogenannte „animal rule“: die Zulassung kann auch ohne klinische Tests bei Menschen erteilt werden (was enorm risikoreich ist), also nur auf der Grundlage von Testergebnissen bei Tieren. Es genügt, wenn die Resultate dieser Versuche den Schluss zulassen, dass „die Therapie mit einiger Wahrscheinlichkeit auch bei Menschen vorteilhaft ist“.

Angesichts der Horrormeldungen aus Afrika und den ersten Fällen in den USA wird also eine Therapie bei Patienten erprobt, deren immunologischen Folgen noch gar nicht abzusehen sind. Tekmira führt jetzt auch (gemeinsam mit anderen und unter Führung der WHO) klinische Studien in Westafrika durch.

IST EBOLA EIN MONSTER-VIRUS?

Viele von uns haben den Film „Outbreak“ gesehen, in dem Ebola quasi das unsichtbare Monster war, das es zu besiegen galt. Die Folgen einer Ebola-Infektion sind tatsächlich Stoff für eine Mischung aus Horrorfilm und Thriller:

Die Inkubationszeit liegt zwischen zwei Tagen und (bis zu) drei Wochen. Zu den Symptomen, die sehr plötzlich auftreten, gehören: Fieber, Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen (Anfangsphase – ähnlich wie grippaler Infekt). Später sind Durchfall, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Atembeschwerden, Husten, Schmerzen im Brustraum und ein spezieller Ausschlag typische Zeichen für eine Ebola-Infektion. (Doch der eindeutige Nachweis kann nur durch eine Blutuntersuchung erbracht werden). Nach 4-5 Tagen treten erste Blutergüsse auf.

ebola 2Auf dem Höhepunkt der Krankheit kommt es häufig (aber nicht immer) zu Blutungen am ganzen Körper: Blut im Auswurf, im Stuhl, Bluten aus Nase, Zahnfleisch, der Bindehaut des Auges, aus Einstichstellen in Venen, aus Hautverletzungen, die aufbrechen, usw. Eine Horrorvision.

Massiver Flüssigkeitsverlust, Sekundärinfektionen, Multiples Organversagen, Schock und Koma führen zum Tod. Das Immunsystem wird von den Viren so stark befallen, das es völlig zusammenbricht bzw. mehr Schaden als Nutzen anrichtet: z.B. entzündungsfördernde Botenstoffe (Zytokine) werden massenhaft ausgeschüttet, doch das Fehlen anderer Immunmodulatoren wie etwa der Interferone, eine gestörte Antikörper-Produktion und der Verlust wichtiger T-Lymphozyten (als potente Waffen des Immunsystems) erzeugen ein derartiges immunologisches Chaos, das man den Tod schon beinahe als Erlösung sehen könnte.

Doch trotz dieser grauenvollen Symptome galt das Virus (bis 2014) nicht als globale oder große Bedrohung. Warum? Weil nur sehr wenig Menschen davon betroffen waren:

Zwischen 1976 und 2014 (also in fast vier Jahrzehnten) gab es etwa 2.400 (bekannte) Infizierte und 1.500 Tote – hauptsächlich in Zentralafrika. (Verglichen mit anderen Virenerkrankungen ist das sehr wenig; alleine am Grippevirus sterben jährlich alleine in den USA mehrere tausend Menschen.)

Bei jedem “Ausbruch” waren nie mehr als 500 Menschen betroffen und das hatte einen Grund: EVD brachte die Patienten so schnell um, dass eine größere Ausbreitung gar nicht möglich war.

Doch seit 2014 hat “EBOV” ein neues Gesicht bekommen: In Guinea trat eine zunächst nicht identifizierte Krankheit in Erscheinung (im Grenzgebiet zu Sierra Leone und Liberia), die im März offiziell als EVD deklariert wurde. Bald darauf gab es die ersten Fälle in Liberia und Ende Mai auch im Osten von Sierra Leone. Die Krankheit wurde schließlich auch nach Nigeria und Senegal “importiert“. Auffällig war, dass trotz der rasanten Ausbreitung in Afrika, bei uns (in Europa und den USA) die Behörden nicht sonderlich besorgt waren (man vergleiche dazu den Hype über die „Vogel- bzw. Schweinegrippe“ …)

Chan out of controlDie Alarmglocken (oder Panikmache?) gingen erst richtig los, als die Direktorin der WHO, Dr. Margret Chan im September die Krankheit als “außer Kontrolle” bezeichnete und somit quasi den Notstand erklärte. Es gäbe nun fast 4.800 Infizierte, von denen die Hälfte bereits gestorben sei. Damit nicht genug, breite sich die Krankheit auch rasant unter dem Pflegepersonal aus: mehr als 40% (von 300) seien als Folge der Behandlung von EVD-Patienten gestorben.

Das Problem dabei ist, das es dieselbe Frau Chan war, die 2009 die „Schweinegrippe“ zur globalen Bedrohung erklärte. Dies war aber nur möglich, nachdem die Kriterien für eine „Pandemie“ geändert wurden (siehe dazu diesen Artikel von mir). Die Profiteure solcher Panikmache sind natürlich die Pharmakonzerne, die „Impfstoffe“ für solche bedrohlichen Seuchen anbieten.

An dieser Stelle müssen wir innehalten und uns fragen: Was ist hier wirklich los?

Sterben in Afrika wirklich so viele Menschen an EVD, wie in den Medien behauptet wird? *

Die Bewertung der veröffentlichten Zahlen (Erkankte u. Todesfälle) hängt von zwei Faktoren ab:

  1. Sind die Diagnose-Tests zuverlässig und vom wem werden sie durchgeführt?
  2. Gibt es unabhängige Quellen, die die Zahlen bestätigen? Und – nicht zu vergessen –
  3. Wer hätte ein Interesse daran, die Zahlen aufzubauschen? Wer profitiert davon?

Die Diagnose-Tests kommen praktisch alle aus den USA (CDC, NIH, AMRIID, etc.). Angesichts der Tatsache, dass das Virus enorm schnell mutiert, ist ihre Aussagekraft zweifelhaft.

Im August 2014 erlaubte die FDA auf Antrag des Pentagons (DoD) die Zulassung eines neuen Diagnose-Tests zur Feststellung einer Ebola-Infektion. Im Oktober wurde diese Zulassung (als Notstandsmaßnahme) verlängert und erweitert: das Testmaterial kann jetzt auch Vollblut und Plasma sein, das nicht vorbehandelt wurde (also immer noch infektiös ist).

Das Pentagon stellt auch “zwei komplett ausgestattete Diagnose-Labors zur Verfügung” wie die Washington Post feststellte. Die WaPo berichtet auch, dass Liberia am stärksten betroffen sei: mehr als die Hälfte der Todesfälle seien Liberianer gewesen. Doch dann heißt es weiter, dass lt. WHO nur 31% der “Ebola”-Fälle überhaupt durch Bluttests nachgewiesen wurden. Weitere 47% wurden als „wahrscheinliche“ Ebola-Patienten eingestuft. Soll das Wissenschaft sein?

Obama schickte 3000 Soldaten nach Liberia -wozu?

Das Epizentrum des Ausbruchs in Sierra Leone war das Kenema Hospital, wo sich u. a. eine amerikanische „Forschungsstation“ für Lassafieber befindet, in die ebenfalls das US-Militär eingebunden ist. (Mehr dazu später)

(Die „Fingerabdrücke“ amerikanischer Behörden – von USAID, CDC bis Pentagon in diesem „Ausbruch“ sind überallwir kommen darauf noch zurück)

Es gibt also keine unabhängigen Quellen für die Zahlen, die wir in den Medien hören. Auch hier haben amerikanische Akteure die „Informationsdominanz“ bzw. die WHO, die aber auch alles andere als „unabhängig“ und mit dem MMIC verbunden ist. Während afrikanische Medien melden, dass z.B in Nigeria das Ende der Epidemie ausgerufen wurde (keine neuen Fälle nach der doppelten Inkubationszeit), macht die WHO in Genf schon wieder Panik in unseren Schlagzeilen. Was soll das bedeuten?

*Wenn ja, wieso ist das Virus so aggressiv und trotzdem in der Lage sich so schnell zu verbreiten?

EBOVUm diese Frage zu beantworten, müssen Informationen über das Genom des Virus veröffentlicht werden. Handelt es sich um einen (aus früheren Ausbrüchen) bekannten Stamm? Wie schnell mutiert das Virus?

Das Hamburger Institut für Tropenmedizin hält sich dazu sehr bedeckt. Null Info über das virale Genom (aus Guinea u. Liberia) für die Öffentlichkeit, der Virenstamm sei aber „einzigartig“ und kein Abkömmling von „EBOV“, also dem Ebola-Auftreten in Zaire und später in Gabon [Dr. Günther zitiert in der amerikanischen Presse]

Auf der Homepage des BNIT heißt es dann aber auf einmal (von Dr. Günther unwidersprochen ..)

Der derzeitige Ausbruch konnte dem Ebola-Stamm Zaire zugeordnet werden. Dieser ist aufgrund seiner hohen Sterblichkeitsrate als äußerst gefährlich bekannt. Welche Unterschiede bestehen zwischen verschiedenen Typen?

Prof. Dr. Stephan Günther:Es ist nicht bekannt, welche Unterschiede zwischen den verschiedenen Subtypen des Virus bestehen, die den einen gefährlicher machen als den anderen. Der Ebola-Subtyp Reston macht den Menschen zum Beispiel gar nicht krank. Hier muss die Wissenschaft in den nächsten Jahren herausfinden, was die Gefährlichkeit eines Virus für den Menschen eigentlich ausmacht.“

Wer soll Ihnen das abnehmen, Herr Dr. Günther?

Was haben denn die tausenden Wissenschaftler, die seit den 1960er Jahren aggressive „Virenforschung“ betreiben und dafür Millionen Forschungsgelder erhalten, dann eigentlich gemacht? Und wie konnte man dann Impfstoffe entwickeln und an Millionen Menschen anwenden?

DER AUSBRUCH IN SIERRA LEONE

Outbreak stats 2Im August dieses Jahres wurde dazu eine (frei zugängliche) Studie veröffentlicht, die erste Aufschlüsse über den Ursprung des Virus und die Übertragungswege gibt. Dabei wurden 99 Virusgenome von 78 Patienten aus Sierra Leone in den USA untersucht, die sich sehr schnell veränderten (sowohl von einem Infizierten zum anderen, als auch bei jedem Erkrankten selbst). Durch die rasanten Mutationen (alleine 395 in drei Wochen werden allerdings sowohl die Diagnose als auch die Therapie massiv erschwert.

Die Forscher gehen davon aus, dass dieser neue Stamm (2 Varianten) sich 2004 gebildet hat (in Abweichung der Linien, die in Zentralafrika vorher aufgetreten waren) und aus Guinea nach Sierra Leone eingeschleppt wurde. Die Übertragung erfolgte dabei (2014) immer von Mensch zu Mensch, es gibt keinen Hinweis, dass Tiere involviert waren.

Laut den veröffentlichten Zahlen, verdoppelt sich die Zahl der Erkrankten alle 35 Tage. Das bedeutet exponentielle Zuwachsratendie nie zuvor bei EBV beobachtet wurden.

  • August 2014: 2240 Fälle, 1229 Tote
  • September 2014 (laut WHO/ Chan): knapp 4800 Fälle, 2400 Tote

Zum Vergleich: 1976 erkrankten 318 Menschen.

Auffallend ist auch, dass die Krankheit sich vor allem in den Städten ausbreitet und nicht, wie früher, in entlegenen Regionen, wo der Kontakt mit dem angeblich „natürlichen Reservoir“ des Virus (Flughunde oder Affen) viel wahrscheinlicher ist. Zu erwähnen ist auch, dass fünf Mitglieder dieses Forscherteams (das die Blutproben aus Sierra Leone zur Analyse des viralen Genoms entnahm bzw. untersuchte) in der Folge selbst erkrankt und gestorben sind:

  • Dr.Sheik Humarr Khan, (Virologe, Abt.Leiter Kenema, Spezialist für Lassa-Fieber mit 10 Jahren Erfahrung)
  • Mbalu Fonnie, (erfahrene Krankenpflegerin und Hebamme)
  • Mohamed Fullah (Laborant)
  • Alex Moigboi und Alice Kovoma (Krankenschwestern)

Dr Khan morningMan muss sich fragen, wieso sich ein erfahrener Virologe aus Afrika (der Beste in Sierra Leone) infiziert hat, der nach Aussagen von Kollegen „sehr genau“ die Sicherheitsvorkehrungen eingehalten hat und dann mit 39 Jahren gestorben ist, obwohl er von einem erfahrenen Ärzteteam (MSF) mit den besten Mitteln behandelt wurde? …

Hier ist anzumerken, dass sich im Kenema-Hospital (wo die ersten und zunächst einzigen Ebola-Tests in Sierra Leone gemacht wurden und die meisten Patienten gestorben sind) eine amerikanische Forschungsstation für „Infektionskrankheiten“ befindet, wo Wissenschaftler der Tulane University in Kooperation mit dem US-Militär arbeiten (AMRIID). Von denen wurde interessanterweise niemand krank …

Ebola-West-Africa-550(1)Wieso das große Sterben erst losging, nachdem die Menschen ins Kenema „Ebola Treatment-Center“ kamen, fragten sich auch viele Menschen in der Region. Nachdem das Pflegepersonal zu streiken begann, reagierte das Gesundheitsministerium in Sierra Leone auf die Proteste und gab am 23. Juli auf facebook bekannt:

  • Es wird (in Kooperation mit der WHO) ein neues Kontroll- und Operationszentrum (EOC) für solche Ausbrüche in Freetown geben und alle neuen Fälle werden im Therapie-Center in Kailahun aufgenommen und behandelt.
  • Gleichzeitig wird daran gearbeitet, das Behandlungszentrum im Kenema-Hospital an einen anderen Ort zu verlegen.
  • Die Tulane University darf keine Ebola-Tests mehrdurchführen.
  • Das amerikanische CDC muss seine Bewertung des Labors und der Behandlung der EBV-Patienten veröffentlichen.
  • Khan lebt noch und spricht auf die Therapie an (sein Tod wurde bereits über social media verkündet..)

Doch dann war er plötzlich tot …. Ein Beweis für die Gefährlichkeit von Ebola?

21 mts old toddler survives ebolaKeinesfalls, denn wenn Kleinkinder es schaffen, gesund zu werden – oder zu bleiben – (wie die 21 Monate alte Issatta auf dem Bild, die in Kailahun und nicht in Kenema behandelt wurde), dann muss es andere Faktoren für das Sterben geben …

Wieso tritt die Krankheit auf einmal in West-Afrika auf, wo sie nie zuvor registriert wurde? (Frühere Ausbrüche fanden in Zentralafrika statt, das ist eine Entfernung von mehr als 3000 km).

Fortsetzung (des Ebola-Krimis) folgt …

  • Was haben die Virenforscher die letzten 40 Jahre gemacht?
  • Was spricht dafür, dass HIV (AIDS), Ebola/Marburg & Co. synthetische Viren sind – also in Labors erschaffen wurden? (leider SEHR VIEL …)
  • Populationskontrolle, Rassismus und Eugenik sind nicht verschwunden (und die Faschisten, die sie fördern, auch nicht)

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Philip Cohen, Take Two Killers, New Scientist, 10th March 200, p19 & Nature Biotechnology, Vol 19, p225,

 

 

 

 

 

 

 

GENial Daneben: (Shit Happens, die 4.)

Schon als „besiegt“ geglaubte Infektionskrankheiten wie zB die Tuberkulose sind wieder stark im Kommen, besonders in Osteuropa. Aber auch „neue“ Virenarten (SARS, AIDS, „Schweinegrippe“, etc.)  und extrem widerstandsfähige Bakterienstämme (z,B. MRSA) machen den Ärzten und Gesundheitspolitikern Kopfzerbrechen.  In Deutschland ist es zur Zeit der EHEC (oder STEC), ein gefährlicher  E.Coli Mutant: H 104: H4.

Es gibt immer zwei Hauptfaktoren, die entscheidend sind für die Bewertung der Gesundheitsgefahr:

1)      Die Virulenz des Erregers  der Infektion

2)      Der Immunstatus des Menschen, der infiziert wurde (wie stark ist das Immunsystem; es gibt Menschen, die Erreger in sich tragen, aber nicht krank werden)

Armut, Mangelernährung, Belastung durch Umweltgifte, etc. und andere soziale Ursachen müssen in diesem Zusammenhang natürlich berücksichtigt werden. In den letzten 20 Jahren wurde aber auch die kommerzielle Biotechnologie als „innovative Zukunftstechnologie“ stark gefördert. Die dringende Frage, die gestellt werden muss, ist also:

In welchem Ausmaß trägt die unkritische Anwendung Gentechnik  dazu bei, dass immer mehr Krankheitserreger Therapie- bzw. Antibiotika resistent werden und dass neue „Superkeime“ entstehen, gegen die die Medizin mehr oder weniger machtlos ist?

(siehe dazu auch meine Beiträge zum Thema „Schweingrippe“ bzw. „Impfen“)

Dieses Problem wird umso dringender, als sich die Hinweise darauf verdichten, dass gentechnisch hergestellte Erreger, die angeblich „entschärft“ sind, doch einen Weg finden, sich zu vermehren bzw. ihre krankmachenden Eigenschaften mit denen anderer Mikroben zu kombinieren, wodurch sie natürlich immer gefährlicher werden.

Vorkommen bzw. Infektionen mit pathogenen Keimen wie Salmonellen oder Escherichia Coli (aber auch Noro- und Rotavirus) weiten sich seit Jahren weltweit aus. Besonders in Tieren bzw. tierischen Produkten finden sich immer häufiger krankmachende Mikroben. Doch nicht nur die „Durchfallbakterien“ werden zum Problem:

Seit den 1990er Jahren hat beinahe jede weit verbreitete Bakterienart Resistenz gegen Antibiotika entwickelt, viele davon sogar Mehrfachresistenzen (MR): dazu gehört Staphylococcus aureus (verursacht Toxisches Schock Syndrom, schwere Infektionen nach Operationen), Streptococcus aureus (Toxic Shock-like Syndrom);  S. pneumoniae (Erreger der Lungenentzündung);  S. pyogenes – Erreger des Rheumatischen Fiebers; Haemophilus influenzae (Erreger der Gehirnhautentzündung)

Die Entdeckung bzw. Entwicklung der Antibiotika war ein Meilenstein in der Medizingeschichte und hat Millionen das Leben gerettet, doch die Zahl der resistenten Bakterienstämme steigt seit Jahren dramatisch an. So zB bei den pathogenen E.Coli (wie EHEC),. Zwei E.Coli Stämme, die in einem Transplantationszentrum in Cambridge isoliert wurden, waren gegen 21 Medikamente resistent.

Forscher untersuchen seit Jahren, warum diese Stämme (wie EHEC bzw. STEC) immer aggressiver werden und haben festgestellt, dass es die Aufnahme und Aktivierung bestimmter Gene ist, die für die zunehmend gesundheitsschädliche Wirkung verantwortlich sind. Diese Gene werden als „Virulenzgene“ bezeichnet.

Dazu gehören zB Gene, die es dem Bakterium erleichtern, sich in die Darmschleimhaut einzunisten (bei STEC/ EHEC ist das z.B. eae (codiert intimin), doch der jetzt eruierte Erregerstamm hat dieses Gen überraschenderweise nicht) oder Gene, durch die das Bakterium ein starkes Zellgift produzieren kann (hier:  stx2). (Antibiotika verschlimmern die Giftwirkung in diesem Fall!)

Doch selbst wenn man diese Gene identifiziert und damit ein wichtiges Tool hat, die verschiedenen Unterarten zu unterscheiden, bleibt doch die wichtigste Fragen: Wieso nehmen (ursprünglich) harmlose Bakterien diese Gene auf? Welche Faktoren in der Umwelt beschleunigen diesen Prozess? Diese und andere Fragen versucht die Gen-Ökologie zu beantworten.

Diese wissenschaftliche Disziplin ist umso wichtiger, seit dem man weiß, dass genetisches Material (DNA oder RNA) von einem Organismus zu einem anderen übertragen werden kann. Dies nennt man Horizontalen Gen-Transfer (HGT). Während die normale “Vermehrung” (durch Zellteilung bzw. Paarung)  innerhalb einer Art als „vertikal“ bezeichnet wird.

Gen-Ökologie untersucht wie Gene funktionieren, wie und warum sie sich bewegen, wie sie übertragen werden können und wie ihr Verhalten durch Feedback aus der Umgebung (aus der jeweiligen Zelle, dem ganzen Lebewesen -Kommunikation der Zellen untereinander – und der äußeren Umwelt) geregelt wird.

An dieser Stelle ist es notwendig ganz klar zu sagen, dass die in den Medien kolportierte Vorstellung von der Funktion der „Gene“ völlig falsch ist: Gene sind NICHT die großen Diktatoren, die alles im Körper steuern, sie sind kein „Programm“, nach dem alles (immer automatisch) abläuft, sondern als Segmente der DNA eher eine „Datenbank“, aus der bestimmte „Ausführungsbefehle“ – je nach Bedarf – ausgewählt, verändert, neu geschrieben oder gelöscht (bzw. still gelegt) werden können. Sie sind Teil der komplexen Zellbiologie und keine Einbahnstraße“, wie es das klassische Dogma der Genetik vorgab:

Ein Gen erzeugt ein Protein und das wiederum ist für eine bestimmte Eigenschaft zuständig. Die DNA (und auch die Zellen und der Organismus an sich) ist nach dieser Auffassung eine biochemische Maschine. Demnach kann man, wenn man die Funktion eines Gens kennt, dieses ausschneiden, klonen, in ein anderes Genom einschleusen und somit Organismen produzieren, die bestimmte „erwünschte“ Eigenschaften haben. Wie zB Mais, dem man ein Gen für ein bakterielles Gift eingebaut hat (bt-Mais), das Schadinsekten vernichten soll. Klingt alles wunderbar einfach ist aber  gefährlicher  (wishful thinking) Bullshit.

Dieses mechanistische, reduktionistische Denken  ist ein Relikt von Newton und Descartes und wurde von der Realität schon längst überholt. Biologische Netzwerke sind viel komplexer als Physiker und Mathematiker wahrhaben wollen. Erstens kann ein Gen auch mehrere Eiweiße produzieren (aber auch mehrere Gene dasselbe Protein), es gibt also verschiedene Beziehungen. Zweitens hat der Mensch nur 30.000 Gene (es gibt Pflanzen, die mehr haben; Bakterien haben ca. 500 – 4000), es können aber Millionen verschiedener Eiweiße hergestellt werden. Die Gene sind natürlich keine technischen Komponenten, die nach Belieben ausgetauscht werden können, sondern alle miteinander vernetzt. Manipuliert man nur eines, ändert man die Beziehungen aller Gene zueinander mit unvorhersehbaren Folgen. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Mutationen finden auch meistens nicht „zufällig“ statt, wie oft immer noch behauptet wird (siehe dazu auch Epigenetik).

Und vor allem: Gene reagieren auf die Umwelt und die „Antwort“ verändert sich entsprechend. Welches Gen aktiviert wird, wie lange, welche anderen stillgelegt werden, hängt also von der zellulären und äußeren Umgebung ab. Deshalb wurde auch der Begriff „Fluid Genome“ geprägt: es ist ein dynamisches System, kein mechanisches, das in ein komplexes biologisches Netzwerk eingebettet ist, und von dem die Wissenschaft nur sehr wenig versteht. Je tiefer sie gräbt, desto komplizierter wird es. Die Gefahr dabei ist, dass man sich in Details verliert und dabei der Blick auf das Ganze verloren geht.

Doch die Gentechniker wollen das nicht wahrhaben, denn dann müsste ihnen klar werden, wie gefährlich und verantwortungslos ihre Manipulationen im Labor sind. Erstens verhalten sich Zellen in einer „Laborkultur“ immer anders als in einem Zellverband bzw. in einem lebenden Organismus, eben weil die biochemischen Signale aus der Umgebung fehlen. Die Zellkommunikation ist eines der faszinierendsten Themen in der Molekularbiologie und auch hier liegt noch vieles im Dunkeln. Doch die „Techniker“ verändern ein System, das sie kaum verstehen, weil sie berauscht sind von dem Gedanken, neue Lebewesen zu erschaffen und damit am besten auch noch viel Ruhm zu ernten und / oder Geld zu verdienen.

Ich kriege eine Gänsehaut, wenn ich Texte wie diesen lese:

Für ihn ist E. coli redux nur ein erster Schritt auf dem Weg zur „synthetischen Biologie“, die vor allem US-Forscher seit zwei Jahren propagieren. So wie aus der Elektrizitätslehre die Elektrotechnik, aus der Mechanik der Maschinenbau hervorging, ist die synthetische Biologie für sie die logische Weiterentwicklung der Wissenschaft vom Leben hin zu einer Ingenieursdisziplin.

[…] Die Grundlage für diese Entwicklungen legten James Watson und Francis Crick 1953, als sie die molekulare Struktur der DNS aufklärten. Schon der Terminus „Bauplan” für das Erbgut deutet darauf hin, dass die Biologie dazu überging, die Zelle in den Metaphern des Industriezeitalters zu beschreiben. Die zwischen einem und zehn Mikrometer großen Gebilde werden als winzige Fabriken gesehen. Aber da ist niemand, der die Moleküle in Bewegung setzt, um die Lebensprozesse der Zelle zu starten und am Laufen zu halten. Permanent werden im Zellkern Abschnitte des langen DNS-Moleküls kopiert. Die Kopien werden dann im Zellinneren verteilt. Ein kleiner Teil der Kopien, etwa fünf Prozent, wird in eiförmige Ribosomen gesteckt, in diesen werden aus herbeigeschafften Aminosäure-Molekülen die Eiweiße gefertigt. Die Eiweiße wiederum transportieren andere chemische Verbindungen, bereiten sie auf oder versorgen die Zelle mit Energie.

Wie diese ungeheure Aktivität im Detail abläuft, verstehen die Biologen zwar noch nicht. Aber seit die Biotechnik die Grundbausteine des genetischen Codes aufschlüsseln kann, wächst das Wissen, welche Genabschnitte welche Proteine kodieren. Genau hier setzt die junge Zunft der synthetischen Biologen an. Dem Maschinenparadigma folgend, werden Proteine und Botenmoleküle als Bauteile begriffen, die der Mensch beliebig verändern oder einfügen kann.

Während [diese Forscher] natürlich nur nützliche Biomaschinen im Sinn haben, könnten solch künstliche Organismen auch zu unschönen Zwecken designt [sic] werden. Im Prinzip sei es vorstellbar, hoch infektiöse Bakterien zu entwickeln, die etwa die Proteinfaltung von Menschen verändern und auf diese Weise tödlich wirken, warnt Nediljko Budisa, Biologe am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried. Das Ergebnis wäre eine ganz neue Klasse biologischer Waffen“

[…] “Die dreißigjährige Erfahrung mit genetisch veränderten Organismen hat gezeigt, dass sie im Vergleich zu ihren natürlichen Gegenstücken in natürlichen Umgebungen weniger fit sind.Aber die Biomaschinenbauer wären keine guten Ingenieure, wenn sie diesen kleinen Konstruktionsfehler ihrer Geschöpfe nicht beseitigen wollten. …“

Wahnsinn: Die ungeheuerliche Komplexität und Faszination des Lebens wird also reduziert auf das Niveau einer Maschine und man maßt sich allen Ernstes an, Lebewesen (für Profit und Größenwahn) konstruieren zu wollen, die besser sind als die aus der Natur, obwohl die Natur 4 Milliarden Jahre Erfahrung hat. Angesichts dieser Hybris, wird mir Angst und Bange, wenn ich daran denke, was sich in diesen Biotechnologie-Labors täglich abspielt (kein Politiker versteht das, fördert aber diesen Irrsinn als „Innovation“ …).

Bakterien sind das Lieblingsspielzeug der Gentechniker, weil sie von Natur aus die Fähigkeit haben, Genmaterial zu tauschen bzw. aufzunehmen und außerhalb des Chromosoms zu vermehren.  Das ist ja auch Teil ihrer Überlebensstrategie.

In Viren befindet sich das Erbmaterial in einer Proteinhülle. Das gilt zwar auch für Bakterien (die aber nicht in den Zellkern des „Opfers“ eindringen müssen, um ihr Erbmaterial in der Wirtszelle zu vermehren), doch diese beherbergen zusätzlich Plasmide (P), die sich im Zytoplasma vermehren können. Dann gibt es noch Transposone (T), die zwar in das Chromosom integriert werden, aber sich bewegen können (innerhalb eines Chromosoms bzw. zu einem anderen,  oder vom Chromosom zum Plasmid und umgekehrt). P und T  tragen typischerweise die o. a. Virulenzgene.

Künstliche Vektoren, die in Gen-Labors hergestellt werden, werden aus jenen Teilen der natürlichen Vektoren zusammengebastelt, die am infektiösesten sind, eben weil man den HGT beschleunigen will. Diese Konstrukte aus Bakterien und Viren werden zwar „deaktiviert“ (Virulenzgene entfernt oder stillgelegt), doch diese fehlenden „Kollegen“ im Genorchester können anderweitig rekrutiert werden: Aus Viren und andere parasitäre Agenten, die in der Umwelt bzw. den Zellen aller Organismen vorhanden sind.

Um ein transgenes Lebewesen herzustellen, muss also der Vektor in die Zelle eindringen und sich dort vermehren (er trägt also die Kopiereinheit in sich oder wird in das Genom der Zelle integriert). Um festzustellen, ob dies tatsächlich gelungen ist – man sieht ja nichts – werden so genannte Antibiotische Resistenz-Marker (ABM) eingebaut. Es wird also ein Geninsert eingefügt, dass diese Resistenz vermittelt. Dann werden alle Zellen mit diesem Antibiotikum behandelt, nur jene, die den Vektor (und damit das Gen) integriert haben, überleben, die anderen sterben. Doch was ist, wenn diese Antibiotikaresistenz weitergegeben und durch Kombination potenziert wird?

E.Coli gehört zu den gram-negativen Bakterien und wird seit Jahrzehnten als das Haustier der Molekularbiologen im Labor gezüchtet…. Unter idealen Bedingungen verdoppelt sich E.Coli alle 20 Minuten. Diese … Laborstämme sind genetisch derart beschaffen, dass sie außerhalb der Laborbedingungen nicht lebensfähig sind.“

 (Zitat aus: Grundzüge der Gentechnik, Birkhäuser Verlag, 2005; Seite 47)

Sind sie das wirklich nicht?

E. Coli ist das am intensivsten manipulierte Lebewesen der Welt. Gene von fast allen Arten  wurden hineingeschleust und darin millionenfach kopiert, seine Plasmide als „Genfähren“ benutzt. Mittlerweile werden ja auch Impfstoffe und Antikörper gentechnisch hergestellt. (Siehe dazu auch meine Beiträge zu „Impfen“ und „Schweinegrippe“)

Ist hier wirklich alles unter Kontrolle?

Hier haben wir einen Fall aus England, wo 2007 aus einem Biotech-Labor, das gentechnisch Impfstoffe herstellt, Erreger der Maul und Klauen-Seuche entwichen sind (man konnte den Stamm anhand der typischen Genmerkmale eindeutig  als Laborstamm identifizieren). Kommentar des britischen Umweltministers: „Das hätte nicht passieren dürfen“

2005 wurden von einem privaten Unternehmen „irrtümlich“ an über 6.000  Labors (weltweit) ein Päckchen geschickt, das den gefährlichen Erreger der „Hong Kong Grippe“ (Asian Flu) enthielt, an dem 1957 Millionen Menschen gestorben waren. Aber es passieren noch ganz andere „Pannen“:

„Versehentlich“  und absichtlich wurden auch schon neue Viren geschaffen:

Vor einigen Jahren gelang es Genetikern in Spanien (!) einen Coronavirus zu klonen: den TEGV. Das ist ein Virus, der neugeborene Ferkel befällt, von denen 80% an einer Darminfektion sterben. Zu den Coronoaviren gehören aber auch viele andere Unterarten, die grippeähnliche Infekte und möglicherweise auch neurologische Krankheiten auslösen. Diese Viren haben ein sehr großes Genom (mehr als doppelt so groß wie konventionelle RNA-Viren. (Die virale RNA wird im Zytoplasma vermehrt, nicht im Zellkern, der die eigene DNA der Zelle enthält.) Diese cDNA  wurde gemeinsam mit einem Promoter des CMV in E.Coli Bakterien eingebaut, der sie „kloniert“, also vervielfältigt hat.

Als man diese cDNA in Schweine injiziert hat, wurden RNA Viren produziert. Das kam sehr überraschend, weil die cDNA zuerst in den Zellkern der Schweinezellen gelangen musste, um dann wieder zu RNA umgeschrieben zu werden und anschließend zurück ins Zytoplasma transportiert wurde, damit sie sich replizieren konnte. Aber das tun normale Viren eben nicht. Die Forscher haben also einen völlig neuartigen Virus erschaffen.

Ein anderes, gentechnisches Experiment sorgte schon 2001  für Aufregung:

Es wurde hier über die Versuche australischer Wissenschaftler berichtet [20, 21], die mit einer Verstärkung der Antikörperproduktion durch die Überproduktion des Cytokins Interleukin 4 (IL-4) die Schwangerschaft bei Mäusen zu verhindern suchten. [Warum?]

Ein Gen für die Produktion von IL-4 wurde in das Genom eines Mauspockenvirus eingesetzt. Das Virusgenom enthielt auch ein Gen für die Produktion eines Proteins, das auf Eizellen der Maus zu finden ist. Nach der Infektion von Mäusen mit diesem Virus sollte das Eizellenprotein produziert und Antikörper dagegen hervorgerufen werden. Gleichzeitig sollte das IL-4-Gen in Mäusezellen exprimiert und eine größere Menge des IL-4-Cytokins als sonst produziert werden. Diese Überproduktion an IL-4 sollte dann eine Verstärkung der Antikörperproduktion gegen das Eizellenprotein verursachen. Ungeplant  hat IL-4 aber auch die Aktivität einer bestimmten Klasse von Immunzellen (cytotoxische T-Lymphozyten, Tc-Zellen oder auch Killerzellen genannt) unterdrückt, die normalerweise virusinfiziete Zellen attackieren, abtöten, und eine Virusinfektion dadurch beseitigen.

Und jetzt kommt der Hammer: Die Mäuse waren eigentlich gegen diesen Mäusepockenvirus resistent, es müsste also harmlos gewesen sein. Doch die Mäuse wurden vom Virus getötet.  Die Einfügung des IL-4-Gens hat dadurch ein „Killervirus“ erzeugt, das auch in resistenten Mäusen das Immunsystem lahm legte (unterdrückt die Primärantwort und das „Immungedächntnis“).

Hier stoßen wir auch an die schwammige Grenze zwischen Gen-Forschung und Entwicklung von Bio-Waffen. (Es gibt auch Stimmen, die glauben, der EHEC Keim sei absichtlich in Deutschland freigesetzt worden …. Weil er so ungewöhnlich sei, nämlich eine HGT Chimäre: er hat Gene von EHEC, EAEC (besonders gefährlich für Leute, deren Immunsystem unterdrückt ist) und von Viren …kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor?) Äußerst interessant ist auch die Frage, WIE den die Patienten behandelt werden? Sie werden es nicht glauben: mit gentechnisch hergestellten Antikörpern …(Fortsetzung folgt)

Die spannende Suche nach der Wahrheit  geht weiter …

 

Die Ergebnisse zeigen, dass es sich bei bei dem HUSEC041-Ausbruchsstamm um einen Erreger mit erweiterten Virulenz-, Schwermetall- und Antibiotikaresistenz-Eigenschaften handelt.

Dieser Stamm kann als Hybrid oder Chimäre bezeichnet werden, da er Virulenzeigenschaften unterschiedlicher Erreger vereint.“

Prof. Karch; Institut für Hygiene, Uni Münster

 

Hysterie, Pandemie, Infamie? Medien und Schweinegrippe

Big PharmaDies ist eine Replik zur  WDR-Sendung Hart, aber Fair“ vom 21.10.2009. Welche Fakten wurden nicht erwähnt bzw. welche irreführenden Aussagen nicht korrigiert?

Haben die beiden Kritiker, die Ärztin Angela Spelsberg und  der Journalist Markus Grill vom SPIEGEL Recht? Ist das Ausrufen einer „Pandemie“ politisch begründet und nicht wissenschaftlich?

Darauf antwortet Jörg Hofmann auf der Faktencheck Website:

Entsprechend den Definitionen der WHO, nach denen Ausbrüche bewertet werden, handelt es sich bei dieser Grippe tatsächlich um eine Pandemie. Ein Erreger muss sich dabei in mindestens zwei WHO-Regionen gleichzeitig von Mensch zu Mensch ausbreiten. Es wird nicht vom Auftreten entsprechender Erkrankungen sondern lediglich von Infektionen gesprochen. Eine Entwarnung zum derzeitigen Zeitpunkt ist nicht angebracht.“

DIE UNERWÄHNTEN FAKTEN:

Eine Epidemie wird alszeitlich und räumlich gehäuft auftretende Massenerkrankung“ definiert. Wenn es sich um eine rasche, kaum noch zu verhindernde Ausbreitung handelt,  spricht man von einer Pandemie. (griechisch pan = alle, demos = das Volk) Dieser Begriff suggeriert natürlich, dass praktisch die ganze Welt betroffen ist (Stufe 6) und dass es eine sehr große Ansteckungsgefahr gibt. Die Klassifizierung als Pandemie heißt aber nicht automatisch, dass hier eine große Gesundheitsgefahr bzw. Lebensgefahr besteht.

Außerdem ist wichtig daran zu erinnern, dass die WHO ja die Definition einer Pandemie geändert hat, damit sie überhaupt ausgerufen werden konnte. Ein einmaliger Vorgang, der natürlich entsprechende Kritik auslöste: Wer profitiert von dieser Änderung, wer hat Druck auf die WHO ausgeübt? Eines der Länder war z.B. Großbritannien, ein Land in dem  zufällig einer der größten Pharmakonzerne und Impfstoffhersteller der Welt zu Hause ist: Glaxo-Smith-Kline.

„Die alte Definition war ein neues Virus, das sich rasch ausbreitete, weil es keine Immunität gab und sowohl hohe Erkrankungszahlen als auch Todesraten. Jetzt hat man die beiden letzten fallengelassen und deshalb kann die „Schweinegrippe“ als Pandemie kategorisiert werden.“

Zitat aus einem Spiegel-Interview mit dem Epidemiologen Thomas Jefferson vom 21.Juli 2009

Am 11.Juni 2009 meldete AP, dass die höchste Warnstufe 6 von der WHO ausgerufen wurde. Dies bewirkt automatisch das Inkrafttreten so genannter Pandemiepläne, die die Herstellung eines Impfstoffes bzw. die Beauftragung dazu durch die Regierungen (die Zulassung erfolgte durch ein „Fast Track Approval der EMEA) zwingend vorsehen, weil man überzeugt ist, eine weitere Verbreitung müsse gestoppt werden. Trotz dieser angeblichen Gefahr wurden aber keinerlei Reisebeschränkungen empfohlen oder durchgeführt.

Am Tag dieser Meldung wurde die „Schweinegrippe“ aus 74 Ländern gemeldet, man sprach von 29.000 Infizierten, von denen allerdings „die meisten nur milde Symptome zeigten und keine Therapie in Anspruch nehmen mussten.“ (AP-Meldung zur Stellungnahme der WHO).

Äußerst seltsam ist auch, dass die WHO folgende Empfehlung herausgab:

„Countries with no or only a few cases should remain vigilant. Countries with widespread transmission should focus on the appropriate management of patients. The testing and investigation of patients should be limited, as such measures are resource intensive and can very quickly strain capacities,“.

Jene Länder, wo es bereits zu einer großen Ausbreitung gekommen sei, sollten sich auf die Behandlung der Erkrankten konzentrieren:

Das Testen und Befragen der Patienten sollte begrenzt sein, da diese Maßnahmen sonst die vorhandenen Kapazitäten überlasten würden.“

Was ist denn das für ein Unsinn? Wie kann man Erkrankte richtig behandeln, wenn man nicht einmal gründlich getestet hat, ob ein und wenn ja, welcher Virentyp/-stamm die Symptome ausgelöst hat? Woher weiß man denn dann, dass es sich überhaupt um den H1N1-Erreger handelt? In Wahrheit wurden praktisch alle Patienten in den USA mit „flu-like symptoms“ (Grippe ähnlichen Symptomen) als Pandemiefälle geführt, während in den meisten Entwicklungsländern gar keine entsprechenden Labors vorhanden sind, um die Viren eindeutig zu identifizieren.

Frau Chan wies aber auch darauf hin, dass besonders in den armen Ländern, die Gesundheitsgefahr am größten sei – eben weil der Ausbruch von Krankheiten und Epidemien natürlich auch von sozialen  Faktoren abhängt: Armut, Mangel- und Unterernährung, fehlende Hygiene (kein sauberes Wasser, keine Kanalisation), Arbeits- und Hoffnungslosigkeit, all das führt zu einer Schwächung des Immunsystems und damit ist der Boden für eine Ansteckung bereitet; das Virus alleine ist nicht das Problem, aber genau das will uns die Pharmaindustrie weismachen.

Die Experten vom „Faktencheck“ werfen Frau Dr. Spelsberg vor, zu ignorieren, „dass  bei den in der Vergangenheit aufgetretenen Pandemien oft eine zweite Welle mit aggressiveren Erregern aufgetreten ist“. Man muss mit solchen Szenarien rechnen, Grippeviren sind unberechenbar. Wenn so etwas eintreten sollte, kann derjenige, der geimpft ist, sehr froh sein.“

Wenn das Virus mutieren sollte und in einer „aggressiveren Form“ wiederkehrt, nutzt aber auch die Impfung nichts, denn das Antigen stammt ja von der bereits vor Monaten identifizierten Variante. Aus dieser Perspektive ist auch die so genannte „saisonale Impfung“ ein Witz, denn bis der Impfstoff produziert ist, kann sich das Virus schon wieder geändert haben…

Das bestätigt auch Tom Jefferson (siehe Spiegel-Link weiter oben), und weist darauf hin, dass an der Entstehung “grippaler Infekte” auch noch andere Viren (und auch Bakterien) beteiligt sind, die in diesem Zusammenhang völlig ignoriert werden, weil man mit den “Grippeviren” das große Geschäft machen kann.

Nach seinen Untersuchungen ändert die saisonale Grippeimpfung nichts daran, dass in den Wintermonaten mehr Leute an „Grippe“ (oft an Komplikationen wie Lungenentzündung) sterben. Die Wirkung dieser Impfungen sei also bestenfalls „begrenzt“. Außerdem zeigten die Studien, dass eine Wirkung eigentlich nur bei gesunden, jungen Erwachsenen festzustellen sei, aber bei Kindern und Älteren, eine verbessere Immunität nicht erkennbar sei.  Auch müsse man endlich berücksichtigen, dass die Umweltbedingungen (auch im sozialen Sinn) eine große Rolle bei der Entstehung von Epidemien spiele.

(siehe dazu und über die Wirkung / Gefahren von Impfstoffen meine vorherigen Beiträge  HIER)

„Whether it’s our scientists or externally, clearly there’s a high degree of concern that the strains are going to continue to evolve and manifest themselves in different ways, and it’s very possible that the vaccines that are being produced for H1N1 right now will not be effective as the strains mutate and evolve over time“.

(Bob Parkinson von Baxter International, räumt ein, dass  der  jetzt hergestellte Impfstoff  bei einer Mutation des Virus nicht mehr wirksam sein wird…. )

Quelle: Chicago Tribune 19.10.2009

Zur Person Beda Stadler, der eines der größten Assholes ist, das sich je unter dem Deckmantel der Wissenschaft, in den Medien selbst als Gralshüter der Vernunft inszeniert hat, muss ausführlich berichtet werden. Seine bissige und entwürdigende Polemik, seine arrogante und selbstherrliche Art hat dazu geführt, dass sich in der Schweiz viele weigern, mit ihm auf einem Podium zu diskutieren: Es gibt keinen Diskurs, wer seine Ansichten nicht teilt, wird beschimpft und in den Dreck gezogen (er verglich z.B. Impfgegner (Masern) mit „Holocaust-Leugnern“ und nannte sie eine größere Gefahr, als jene, die von Atomkraftwerken ausging…) . Bei Plasberg hat er sich ja noch zurückgehalten…

Er wird immer als „Immunologe“ vorgestellt, aber niemand kümmert sich darum, von welchen Firmen sich Herr Stadler seine Forschung – und seine Tiraden gegen industriefeindliche Denkarten (Biolandbau, Ablehnung der grünen Gentechnik, Homöopathie etc.) – finanzieren lässt. Mehr dazu im nächsten Beitrag…

Zurück zum Hart, aber fair Faktencheck:

Zur Behauptung Stadlers, die über 60 –jährigen seien immun gegen die Krankheit…

Virologe Stefan Ludwig:

Derzeit zeigt das Virus in der Tat milde Verläufe, aber das muss nicht so bleiben. Auf das Szenario des plötzlichen Auftretens einer aggressiveren Variante muss man vorbereitet sein. Die Aussage, dass Menschen über 60 sich nicht mehr anstecken können, ist meines Wissens statistisch keinesfalls belegt.“

Vieles, was Herr Stadler sagt, ist nicht belegt, doch es ist auffallend, dass bei dieser „Grippe“ in erster Linie junge Erwachsene betroffen sind und weniger ältere Menschen, die sonst zu den Risikogruppen gehören.

Doch die Pharmaindustrie weiß genau, dass die Wirkung der Impfstoffe bei alten Menschen sehr schlecht ist, weil das Immunsystem mit zunehmendem Alter einfach immer schwächer wird (das ist ja Teil des Altwerdens, sonst würde ja letztendlich niemand sterben), deshalb versucht man, mit immer stärkeren Adjuvantien speziell für „Senioren“, das Immunsystem zu „stimulieren“, wobei gerade „MF-59“ eine Erhöhung der Antikörper-Titer bei alten Menschen bewirkt haben soll.  (Mehr zu MF-59 in meinem  früheren Beitrag  über Adjuvantien )

Bild1Nach meiner Auffassung ist das aber ein ebenso großer Irrsinn wie die gewinnträchtige Verabreichung weiblicher Hormone während bzw. nach der Menopause. Man muss einfach systemisch denken und akzeptieren, dass sich der Körper mit zunehmendem Alter verändert. Hier mit der chemischen Keule auf natürliche Abläufe einzudreschen bzw. sie umkehren zu wollen, ist verrückt und zeigt, wie blind diese Industrie ist, wie sehr sie immer noch ein biologisches System als Maschine betrachtet, die man „reparieren“ muss, wenn die gewünschte Leistung nicht mehr erbracht wird.

Eine gesunde Lebensweise ist – natürlich auch im Alter – die beste Vorsorge, den Körper insgesamt zu stärken. Den Leuten zu suggerieren, die bösen Viren und Bakterien liegen nur auf der Lauer, um uns zu bedrohen, und man könne sich nur durch Impfen schützen (was gar nicht eindeutig bewiesen ist), ist eine verzerrte Darstellung der Wirklichkeit, die natürlich den Interessen der Pharmaindustrie dient.

Ja, Viren sind nicht ungefährlich, weil sie – wie auch die Bakterien – Meister der Anpassung sind und ihr Erbgut rasch verändern können, wenn es die Umweltbedingungen verlangen. (Mehr dazu siehe meine vorherigen Beiträge zum Thema Impfen). Je mehr man sie unter Druck setzt (z.B. mit antiviralen Mitteln wie Oseltamivir (Tamiflu), desto schneller mutieren sie. Über die weitläufigen Resistenzen der häufigsten Grippenviren gegen Tamiflu habe ich ja bereits geschrieben)

Doch ständig neue Impfungen zu erfinden, um damit angeblich die Menschheit von großen Bedrohungen zu befreien, ist eine unzulässige Vereinfachung eines systemischen Problems. Krankheitserreger existieren nicht in einem Vakuum.

Es gibt nicht nur uns und den pathogenen Keim. Manche Viren leben jahrzehntelang in uns und es bricht trotzdem keine Krankheit aus. Ja wir tragen sogar in unserem Genom Segmente von Viren in uns, (auch darüber habe ich bereits geschrieben), die man lange Zeit als „Junk DNA“ (Link: siehe Fußnoten) bezeichnet hat, weil man nicht wusste, welche Funktion dieser Abschnitt hat (und eigentlich noch immer nicht wirklich versteht…)

Was die „Todesfälle“ durch Grippe betrifft: laut PEI zwischen 5.000 und 10.000 Menschen pro Jahr – auch diese Statistik ist mit Vorsicht zu genießen. (siehe Spiegel-Interview), denn oft wird die genaue Todesursache nicht festgestellt.

Aber nehmen wir an, die Statistik stimmt – nehmen wir einen Durchschnittswert von 7.000 Todesfällen – was heißt das? Zunächst müsste man schauen, in welchen Altersgruppen diese Todesfälle aufgetreten sind, ob andere (chronische) Krankheiten vorlagen, etc. Die Zahlen alleine sagen gar nichts aus.

Vergleicht man aber diese Todesfälle mit anderen Todesursachen, wird klar, dass hier eine Bagatelle aufgebauscht wird, um dem Impfgeschäft ein moralisches Mäntelchen umzuhängen. Man will doch diese Leute „retten“ (zum Vergleich: bis zu 25.000 Menschen sterben pro Jahr an unerwünschten Nebenwirkungen medikamentöser Therapien. Etwa 90.000 müssen im Krankenhaus stationär behandelt werden, wegen schwerer Nebenwirkungen )

Was sagt das  Statistische Bundesamt zu den Todesursachen?

  • Herz-Kreislauf  (43%) 360.000 Tote
  • Herzinfarkt (7,4%) 61.000 Tote
  • zusammen also mehr als 50%
  • Krebs (25%) 212.000 Tote
  • Atemwege, Verdauung (12%) 100.000 Tote

Wenn man einmal von den altersschwachen Personen absieht, wo damit gerechnet werden muss, dass das Herz einmal nicht mehr mitmacht, haben alle diese Krankheiten eines gemeinsam: ihr Entstehen hängt maßgeblich von der Lebensweise und den Umweltbedingungen ab.

Rauchen, falsche Ernährung, Umweltgifte (inkl. ionisierender Spaltprodukte aus Atomkraftwerken und Bombenexplosionen) Bewegungsmangel, sozialer Stress, das sind die Hauptfaktoren für ihre Entstehung und ständige Zunahme. Genetische Faktoren spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle (auch wenn man uns anderes erzählt…um unser Verhalten weiter steuern zu können, im Sinne des hirnlosen Konsums..) und auch die Tendenz, Viren immer mehr für die Entstehung von Krebs verantwortlich zu machen, hat offensichtliche Ursachen.

Eine Änderung des Konsumverhaltens zu einer gesünderen Lebensweise ist nicht erwünscht, denn das hieße, dass der ganze Mist, den man uns andreht (Junk Food, Convenience Food (denaturierte, hoch verarbeitete Produkte, die „tot“ sind und mit künstlichen Vitaminen, Aromen, etc. aufbereitet werden; Verharmlosung der sehr bedenklichen Pestizide sowie anderer Chemikalien, die ohne je ausreichend getestet worden zu sein, tonnenweise verwendet werden siehe z.B. Weichmacher – Phthalate – im Plastik und REACH Initiative der EU, die aber gründlich entschärft wurde…)

In den letzten Monaten wurde z.B. eine Diffamierungskampagne gegen die Biolandwirtschaft in den Medien durchgeführt (Herr Stadler ist der erste, der sich über biologische Landwirtschaft lustig macht, er wird ja auch dafür bezahlt, dass er grüne Gentechnik promotet, obwohl er nichts von Agro-Ökologie versteht).

Das eigentliche Ziel waren aber nicht die Biobauern oder die überzeugten Anhänger, sondern alle jene, die vielleicht auf die Idee kommen könnten, ihre Lebensweise zu ändern. Im Sinne einer ökologischen – dringend erforderlichen – Wende. Das muss unbedingt verhindert werden. Vorgezeigt hat diese PR-Strategie schon seit Jahrzehnten die Tabakindustrie:

Man macht sich lustig über die Rauchgegner, bezeichnet sie als Leute, die „nicht genießen“ können, bei den Bio-Freaks und Veggies heißt es dann eben, das sei alles Aberglaube oder Esoterik. Sie werden als „Körndlfresser“ denunziert, und zur Belustigung in den Medien vorgeführt..Aber jeder, der Bio isst und die seriösen Studien kennt, weiß, dass diese billige Polemik nur ein System aufrecht erhalten soll, das unsere Lebensgrundlagen zerstört und – während man uns vorgaukelt, es handle sich um die „Freiheit“ selbst zu entscheiden, wie man lebt – die Profite der Food-Multis, der Handelsketten und der chemischen Industrie (vor allem auch Agrochemie) weiter ansteigen lässt.

Die sozialen, ökologischen und gesundheitlichen Kosten werden dabei „externalisiert“, also der Gesellschaft aufgebürdet. Kein Wunder, dass die Kosten für das „Gesundheitswesen“ (eigentlich Verwaltung der Krankheiten) explodieren. Die Konsumenten werden gezielt verblödet, gesunde Lebensweise lächerlich gemacht und die eindeutige positive Wirkung biologischer Landwirtschaft geleugnet. Bloß keine tief greifende Veränderung im Bewusstsein der „Konsumenten“.

Dass man durch gesunde, ökologisch bewusste Lebensweise viel mehr zur Verhinderung von Krankheiten beiträgt, als mit einer Impfung, deren Wirkung und Risikofreiheit gar nicht bewiesen ist, das soll sich in den Köpfen der Menschen nicht breit machen.

Eine Prävention, an der man nichts verdient, bzw. die z.B. en Absatz von Millionen Cortisonsalben, etc. schlagartig reduzieren würde ist uninteressant. Das zeigte ja auch das Beispiel mit der Avocadosalbe gegen Neurodermitis. Diese Leute haben keine Moral, sie produzieren nicht, um der Menschheit zu helfen, sondern nur wegen des enormen Profits (…letztendlich sind sie aber angetrieben von den Finanzmärkten, das darf  man nicht vergessen…)

Die Journalisten machen es sich aber viel zu einfach: Es werden immer die gleichen „Experten“ eingeladen, von den gleichen Instituten, Ministerien, Zeitungen oder trojanischen Pferden wie Think Tanks und bezahltenFrontgroups“, die sich oft ebenfalls als „Institute“ bezeichnen damit der Eindruck entsteht, es handle sich um unabhängige, seriöse Wissenschaftler. Deshalb kommt bei den Debatten auch immer das Gleiche heraus:  So gut wie Nichts.

Der Zuschauer hört die eine Seite, dann die andere und muss einfach entscheiden, wer glaubwürdiger ist. Es gibt keine Quellenangaben, kein Hinterfragen der Motive von Leuten wie Stadler oder Mitarbeiter des PEI und RKI, und Professoren sind anscheinend sakrosankt, auch wenn sie sich  sehr unprofessionell  benehmen (siehe Stadler – seine Reaktion auf die Avocadosalbe war ja eindeutig).

Die stichhältige Überprüfung der Aussagen oder der Authentizität der Personen kann man von heutigen Journalisten wohl nicht erwarten. Dazu ist das „Format“ auch kaum geeignet…

Die Aussage von Herrn Schröder etwa, dass die beiden Impfstoffe  (einer für die Bundesregierung bzw. die Bundeswehr, der andere für die Bevölkerung) im wesentlichen“  [in ihrer Wirkung und was das Risiko von Nebenwirkungen betrifft] gleich seien, ist falsch. (Sowohl was die Herstellung als auch das Vorhandensein von Adjuvantien betrifft – mehr dazu in den anderen Beiträgen zum Thema „Impfen“ ) Das weiß auch Herr Stadler und wenn man sich das Video der Sendung ansieht, ist ein Grinsen in Stadler‘ Gesicht die unmittelbare Reaktion auf die Aussage  Schröders, der als Vertreter des Gesundheitsministeriums entweder unglaublich naiv ist, oder ziemlich verlogen.

So schreibt der Spiegel Online über die erste Plasberg Sendung zum Thema Schweinegrippe:

Wie alle Journalisten bekam auch Plasberg in seiner Sendung nicht mehr heraus als: Nichts Genaues weiß man nicht“ (30.04.2009)

Bei dieser Art des nach Quoten schielenden „Infotainments“ wird sich das auch kaum ändern…denn Stadler wird ja eingeladen, weil er immer für einen Eklat gut ist, nicht für seine seriöse und unabhängige Expertise.

„Worldwide, most patients infected with the pandemic virus continue to experience typical influenza symptoms and fully recover within a week, even without any form of medical treatment.“

WHO-Meldung (gekürzt) vom 21. August 2009

Diese Meldung ist im Kontext der Behandlung mit antiviralen Mitteln wie Tamiflu zu sehen, doch die Bewertung der Gefährlichkeit ist klar. Dass die WHO oft doppeldeutige Stellungnahmen abgibt, habe ich ja bereits kritisiert (siehe dazu ausführliche Informationen über Tamiflu in meinen vorhergehenden Beiträgen mit dem tag „Impfen“)

Mehr über die Hintergründe der dubiosen Ansichten Beda Stadlers (der von manchen als „Beda Roche“ bezeichnet wird)   im nächsten Beitrag.

Grippeimpfung: Das Geschäft mit der „Pandemie“

651px-Virus_Replication_large.svgJedes Jahr untersuchen Forscher die vorhandenen Grippeviren und schätzen ein, welche Stämme am gefährlichsten sind, also eine Pandemie auslösen könnten. Es werden drei Stämme ausgewählt (zwei vom Typ A und einer vom Typ B), aus denen dann der jährliche Grippeimpfstoff gebastelt wird.

Das läuft etwa so ab:

  • Man will die gewünschten Antigene für HA und NA (des angepeilten „gefährlichen“ Virenstammes) mit Genen eines harmlosen Stammes kombinieren, der sich gut in Eiern vermehren lässt.
  • Virenstamm 1 und 2 werden in ein befruchtetes Hühnerei injiziert
  • Es kommt zu einem Austausch von Genen zwischen Stamm 1 und Stamm  2. Daraus können bis zu 256  (28) mögliche Genkombinationen entstehen.
  • Es werden jene Kombinationen gesucht, die die Gene für das HA und NA Enzym von Stamm 1 codieren und die restlichen Gene von Stamm 2 stammen.
  • Dieser neu „assortierte“ Stamm und zwei weitere Stämme werden dann für die Grippeimpfung im nächsten Jahr herangezogen. Die Vermehrung in Hühnereiern ist langwierig, unsicher und teuer. (Man muss jedesmal ein „künstliches“ Virus herstellen)

Welche Grippeimpfungen (gegen die angebliche “H1 N1 Pandemie“) werden entwickelt?  Wie kann man in relativ kurzer Zeit etwa 5 Milliarden Dosen  (lt. WHO benötigt) herstellen?

1) CELVAPAN (Baxter) hergestellt in Tschechien

Dieser Impfstoff enthält „ganze“, purifizierte  Viren, die durch Formaldehyd und UV-Bestrahlung „inaktiviert“ wurden: sie können sich nicht mehr vermehren und deshalb keine Infektion auslösen.

Celvapan ist insofern außergewöhnlich, als die Viren bzw. die benötigten Influenza-Antigene in Zellkulturen gezüchtet wurden und zwar in den berühmt-berüchtigten „Vero Zellen“, also Gewebszellen aus den Nieren einer afrikanischen Affenart (Grüne Meerkatze).  Soweit bekannt, enthält Celvapan keine Adjuvantien.

Derzeit werden weniger als 10% der weltweit erzeugten Impfstoffe in „kontinuierlichen“ Zelllinien erzeugt, ein Großteil wird nach der klassischen Methode in befruchteten Hühnereiern hergestellt. Bei einer Pandemie werden Milliarden Impfdosen benötigt, man braucht also unvorstellbare Mengen an Eiern.  Informationen über die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken (Zelllinien und Eikultur) – siehe den ersten Beitrag zum Thema Impfen in diesem Blog.

Das H1 N1 Virus lässt sich noch dazu relativ schwer vermehren. Die Ausbeute ist fast nur halb so groß wie bei anderen Viren und auch die Immunogenität lässt zu wünschen übrig. Zunächst einmal muss man die effektive und „sichere“ Dosis herausfinden. Um Kosten und Mühe zu sparen, setzen die Hersteller auf so genanntes „dose sparing“: Durch die Beimischung von Verstärkersubstanzen (Adjuvantien – näheres dazu siehe den vorhergehenden Beitrag) soll die vorhandene Menge an Influenza Antigenen für möglichst viele Impfdosen reichen und gleichzeitig das Immunsystem zu einer stärkeren und nachhaltigeren  „Antwort“ angeregt werden.

Die Firma Baxter geriet im März 2009 in die Schlagzeilen, weil sie Impfstoff, der „irrtümlich“ mit „Vogelgrippeviren“ kontaminiert war, in mehrere Länder (an dortige Labors) verschickte. Das Produkt enthielt eine Mischung verschiedener saisonaler Grippeviren (H3 N2) und eben auch das gefährliche H5 N1 Virus.

Was dieser Vorfall über die hohe „Sicherheit“ in Labors aussagt, die mit lebenden Krankheitserregern hantieren und „Bioengineering“ betreiben, braucht wohl nicht näher kommentiert zu werden…

2) Pandemrix  (Glaxo-Smithkline) hergestellt in Dresden (D)

Enthält gespaltene, inaktivierte Influenzaviren (aus verschiedenen Stämmen), die in befruchteten Hühnereiern (also in Hühnerembryos…) vermehrt wurden. Im Gegensatz zu Celvapan ist Pandemrix mit dem umstrittenen SQUALEN adjuviert („AS 03“), in Form einer Öl-in-Wasser-Emulsion. Kritiker warnen davor, weil es zwar ein natürliches Molekül (Vorstufe zu Cholesterin und  ein Zwischenprodukt für die Biosynthese von anderen Steroiden)  ist, aber die Impfung (also die Eintrittsroute in den Körper in Form einer immunstimulierenden Injektion) dazu führt, dass das Immunsystem Squalen als „Feind“ klassifiziert und auch körpereigenes Squalen als Bedrohung bekämpft, was bei predisponierten Menschen zu Auto-Immunerkrankungen führen könnte.  Die „Größe“  des Moleküls spielt dabei auch eine Rolle: wie man aus der „Nanotechnologie“ weiß, kommt es zu völlig unerwarteten Effekten .. Adjuvans werden offenbar getrennt geliefert und erst unmittelbar vor der Impfung vermischt.

3) CELTURA (Novartis) hergestellt in Marburg (D)

MDCK Zellen (eingefärbt)

Eingefärbte MDCK Zellen (Zellkern blau)

Auch hier setzt man auf die Vorteile der Zellkultur, vor allem schnellere Produktion größerer Mengen des Influenza Antigens, es werden aber auch Hühnereier als Vermehrungsreaktoren benutzt. Verschiedene Pressemeldungen sprechen von  „einer Hunde-Zellkulturlinie von 1958“ – das kann eigentlich nur heißen, dass es sich um MDCK Zellsubstrate handelt.

Diese bieten den Vorteil, dass Viren sich rasch vermehren lassen und zwar auch ohne tierisches Serum als Nährmedium. Die Zellen werden also „synthetisch gefüttert“ und somit zur Teilung angeregt. Die „Virenernte“ ist dabei anscheinend wesentlich größer als bei Verozellen. Was aber sind die Risiken dieser Methode?

Die Epithelzellen stammen von einem weiblichen „gesunden Cockerspaniel“ aus dem Jahr 1958. MDCK steht für „Madin-Darby Canine Kidney“, also aus dem Nierengewebe eines Hundes.

MDCK gehören zu den so genannten „neoplastischen Zellsubstraten“, sie zeigen also eigentlich ein abnormales (ewiges) Zellwachstum, das man auch als Vorstufe für eine Krebswucherung ansehen könnte….

Obwohl die ursprünglichen Zellen nicht karzinogen waren, stellte sich heraus, dass manche Sub-Linien hochgradig karzinogen waren. Enthalten diese Zellen krebsfördernde Onkogene? Versteht und beherrscht man mögliche unerwünschte Interaktionen zwischen Virus und Wirt bzw. Virus und Zelle? Der Impfvirus könnte DNA Fragmente aus der neoplastischen Zelle aufnehmen oder „verpacken“, die unter Umständen krebsfördernd sind. Könnte es zu vererbbaren epigenetischen Veränderungen kommen? (z.B. durch RNA) Können diese Risiken durch bestehende Sicherheitstests ausgeschlossen werden?

Fragen über Fragen, die kaum zufrieden stellend beantwortet werden können, aber dennoch wird die Impfstoffproduktion auf Teufel komm raus weiter getrieben, denn schließlich ist so eine „Pandemie“ ein Riesengeschäft, offenbar auch dann, wenn die Krankheit völlig harmlos verläuft und die meisten auch ohne Behandlung wieder gesund werden.

Novartis hat ja bereits Grippeimpfstoffe auf dem Markt – spätestens nach der „Vogelgrippe“-Hysterie haben ja alle großen Pharmafirmen auf dieses Pferd gesetzt. Auch hier wurde Squalen („harmlos“ lt. WHO) als Adjuvans eingesetzt („MF 59“). Dass MF 59 sehr potent ist, steht außer Zweifel. Antikörper-Titer verdoppeln sich (allerdings nicht bei alten Menschen), aber wie schon im Beitrag über die Adjuvantien erwähnt – die Geister (z.B. Aktivierung cytotoxischer T-Zellen und hochpotenter Zytokine), die ich rief (und nicht wirklich verstehe) – habe ich sie wirklich unter Kontrolle? Alle Adjuvantien sind toxisch, aber ihre exakte Wirkungsweise ist nicht bekannt und das Lostreten einer immunologischen Lawine in Form von Autoimmunreaktionen (Immunsystem bekämpft körpereigene Stoffe bzw. Zellen)  ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Man sagt sich hier einfach, der Nutzen überwiegt das Risiko…..

Laut Hersteller provoziert diese Kombination auch eine so genannte „Kreuzreaktion“: d.h. das Immunsystem reagiert nicht nur auf einen bestimmten Stamm (von der Erstimpfung), sondern auf alle verwandten Stämme (z.B. von H5 N1). Das wäre natürlich der Jackpot für die Hersteller, denn dann könnten sie die Regierungen und Gesundheitsbehörden dazu bringen, riesige Mengen an Impfstoffen auf LAGER zu halten.

Da sich die Grippeviren andauernd ändern, kann man Impfstoffe für Pandemien nicht im Voraus produzieren. Deshalb erlaubt die EU die Zulassung so genannter „Mock-Up“ Vakzine: dabei werden praktisch die Produktionsweise und die Materialien und Zusatzstoffe genehmigt, mit denen ein vorhandener Virusstamm (oder eine Mischung aus mehreren) zur Antigenproduktion vermehrt wurden. Wenn dann das „Pandemievirus“ da ist, wird es in die bereits vorhandene Produktion übernommen.

Ob diese mechanistische Sichtweise allerdings ausreicht, um unerwünschte Wirkungen auszuschließen, darf angezweifelt werden…

AUFBAU VON INFLUENZAVIREN  news_8679_n

Ein Grippevirus enthält acht Gensegmente. Eines davon codiert für ein Eiweiß, dass das Virus braucht, um unsere Zellen zu attackieren. Dieses Molekül heißt Hemagglutinin (HA) und ist in der Lage, sich an ein entsprechendes Pendant (Rezeptor) an der Zelloberfläche zu binden. Dadurch gelangt das Virus in das Innere der Zelle.  HA Ein zweites codiert für die Neuraminidase (NA). Dieses Enzym braucht das Virus um nach seiner Vermehrung wieder aus der Zelle herauszukommen (sich von der Oberfläche zu lösen).  Medikamente wie „Tamiflu“ greifen hier ein: Sie sollen die Produktion von NA hemmen und somit die Virenvermehrung behindern. Doch hält „Tamiflu“ (steht hier für den Wirkstoff „oseltamivir“) was die Marketingabteilung verspricht? Da schaut es sehr düster aus……

TAMIFLU UND RAUS BIST DU?

Tamiflu wurde schon 1996 von der Pharmfirma Gilead Sciences entwickelt und patentiert und zwar als Medikament für AIDS-Kranke (!). Erst später, als der Vogelgrippe-Hype ausbrach wurde es auch als Grippemedikament zugelassen. „Stuff-happens“- Donald Rumsfeld war bis 2001 Vorstandsvorsitzender dieser Firma und auch als er Verteidigungsminister wurde, hat er seine Aktien nicht verkauft …. Das traf sich gut, als er für die US-Soldaten große Mengen des Virenhemmers bestellte, als „Vorbeugung“ gegen die Vogelgrippe (die dann nie kam). Die Firma Roche hat später die Produktionslizenz erworben und ist der jetzige Nutznießer verkaufsfördernder Pandemieängste.

Die grausame und krankmachende Massentierhaltung ist natürlich die Hauptursache, warum Viren und andere pathogene Keime sich explosionsartig vermehren können, das gilt ganz besonders für die industrielle Geflügelhaltung, wo tausende Tiere in dunklen Hallen in ihrem eigenen Kot und zwischen erkrankten und toten Artgenossen ihr Dasein fristen. In China hat man schon vor 2005 millionenfach ein anderes virenhemmendes Mittel an Geflügel verabreicht: Amantadine. Es kam wie es kommen musste, das H5 N1 Virus wurde rasch resistent gegen diese chemische Keule. Wenn nun solcher Hühnermist als Dünger verteilt wird, kann sich ein neuer Kreislauf ergeben. Amantadine greift aber auch an einer völlig anderen Stelle ein: bei der Freisetzung von Neurotransmittern im Gehirn (wie Dopamin).

Seit 2006 mehren sich die Hinweise aus fast allen Teilen der Welt, dass Grippeviren gegen Tamiflu resistent werden. Im Jänner hat die New York Times berichtet, dass in den USA praktisch eine vollständige Resistenz eingetreten ist, weil die Virengene an zwei Stellen mutiert haben (Na klar: das von Tamiflu attackierte NA Enzym wurde durch Austausch einer Aminosäure geändert) Daher hat auch das CDC (Center für Seuchenbekämpfung in den USA) seine Empfehlungen für die Einnahme von Virenhemmern aktualisiert:

Man warnt ausdrücklich davor, Tamiflu prophylaktisch einzunehmen, also z.B. nur weil man Kontakt zu Personen hatte, die grippeähnliche Symptome zeigen. Nach der Vogelgrippe-Hysterie haben weltweit Millionen Menschen Tamiflu erhalten und davon sicher nicht wenige „vorbeugend“ auch eingenommen, doch damit wurden sie zu „wandelnden Mutationsförderzentren“ für Grippeviren.

Jeder, der eine ganzheitliche Sichtweise biologischer Systeme hat, versteht, dass je mehr Viren oder Bakterien biochemisch bekämpft werden, desto schneller mutieren sie. Das ist eine ganz klare Überlebensstrategie. Bei den Bakterien sehen wir ja schon seit langen, dass durch den leichtsinnigen und großflächigen Einsatz von Antibiotika immer mehr resistente, ja multi-resistente Arten entstehen, so z.B. der gefürchtete MRSA Keim in Krankenhäusern.

Viren und besonders Bakterien sind eigentlich nicht die große Bedrohung, als die sie uns präsentiert werden. Sie leben in uns (auf den Schleimhäuten, vor allem zigtausende im Darm) auf uns (auf der Haut) und um uns herum. Solange alles im Gleichgewicht ist (wir einigermaßen gesund leben), sind sie kein Problem.

Wenn aber das Immunsystem und der Körper geschwächt ist (z.B. im Krieg, durch große Armut, mangelnde Hygiene, Unternährung, aber auch das andere Extrem Übergewicht, Dauerstress, Junk Food, Industriegifte in Luft und Nahrung und vor allem das Einatmen einer krebsfördernden Giftwolke namens „Tabakrauch“, dann braucht man sich nicht wundern, wenn Keime zum Problem werden oder das Immunsystem verrückt spielt. Der beste und natürlichste Weg ist ganz klar, das Immunsystem zu stärken, nicht die Erreger mit „Biowaffen“ zu immer neuen Höchstleistungen anzuspornen…

Aber zurück zu Tamiflu: Das CDC  und auch die WHO haben kürzlich folgende Meldung veröffentlicht: Ein Großteil der an Grippe Erkrankten werde ohne Komplikationen wieder gesund werden.

„Die meisten Patienten haben sich nach einer Woche wieder völlig erholt, sogar ohne jegliche Medikamente. Diese Leute, die ansonst gesund sind, brauchen keine virenhemmende Medikamente.“ (WHO, Quelle: Guardian Weekly)

Man höre und staune. Natürlich ist auch diese Meldung eine Reaktion auf die Resistenzen gegenüber Tamiflu. Die vorbeugende oder unkontrollierte Einnahme von NA-Hemmern  kann genau das bewirken, was die Gesundheitsbehörden verhindern wollen: das ein neuer, superresistenter Virenstamm entsteht.

Wenn aber die meisten Leute von allein gesund werden (durch Bettruhe und passende Diät) wozu brauchen wir dann die Impfung?  Für die so genannten Risikogruppen: Kinder, Schwangere, Kranke, Menschen mit Immunschwäche (aus Alters- oder Krankheitsgründen). Doch auch diese sollten sehr vorsichtig mit den neuen Impfstoffen sein….

Aber die Tamiflu-Saga hat noch einen anderen, äußerst spannenden und besorgniserregenden Aspekt, den man überhaupt nicht diskutiert:

Shit Happens. NA-Hemmer im Abwasser – wie verhält sich der Wirkstoff in Ökosystemen?

Dazu muss man wissen, dass in der Tablette (z.B. Tamiflu) eben nicht der aktive Wirkstoff enthalten ist, sondern nur eine Vorstufe. Erst durch die Verwertung in unserem Körper entsteht die aktive Form des Medikaments: Oseltamivirphosphat (OP) wird im Verdauungstrakt absorbiert und durch Leberenzyme zur aktiven Form des NA-Hemmers umgewandelt (OC)

So weit, so gut. Das Problem ist, dass dieses OC sehr beständig ist und ein Großteil davon wieder ausgeschieden wird und, es kommt noch schlimmer, offenbar auch in der Umwelt sehr schwer abbaubar ist. Es hält sich wochenlang in den Kläranlagen und dort, wo es keine gibt (z.B. in weiten Teilen Asiens- siehe SARS oder „Vogelgrippe“ Ausbruch….), ist die Gefahr der Kontaminierung von Wasser noch größer.

So hat z.B. ein Team schwedischer Wissenschaftler, das sich dankenswerter Weise mit diesem Problem befasste,  erschreckende Ergebnisse zu Tage gefördert:

Der Lebenszyklus eines Influenza A Virus hängt entscheidend mit seinem Vorkommen in Gewässern zusammen, wo es monatelang aktiv bleiben kann, wenn es relativ kühl ist. Die meisten Unterarten zirkulieren in Wildenten, die sich beim Trinken infiziert haben wobei sich die Erkrankung im Verdauungstrakt manifestiert. Das heißt, sowohl die Infektion als auch der pharmakologische Effekt von OC finden im Verdauungstrakt statt. Wenn also Enten, die verschiedene Virenstämme beherbergen, z.B. von Wasserbecken bei Kläranlagen trinken, treffen diese im Darm auf niedrige Dosen von OC, was zu einer beschleunigten Resistenz führen kann.

Die Verwirrung darüber, dass Resistenzen zu OC auch bei Patienten aufgetreten sind, die nicht Tamiflu eingenommen hatten, ist aber eigentlich unnötig. Denn entweder haben Patienten resistente Viren auf andere übertragen und / oder diese Resistenz wurde durch den Mutationsdruck von OC in der Umwelt (vor allem Gewässern) beschleunigt.

Much Ado about Nothing? Und wozu das ganze Risiko? Was bewirken denn die NA-Hemmer wirklich?

Wenn sie nicht spätestens 48 Stunden nach Auftreten der Symptome genommen werden, so gut wie gar nichts.

Selbst wenn sie vorschriftsmäßig eingenommen werden, ist das Ergebnis ein Witz:

Im besten Fall verkürzt sich die Krankheitsdauer um 1-2 Tage und es „könnten“ Komplikationen verhindert werden. Doch die Ratschläge des CDC sind sehr zweideutig: Zuerst warnt man vor „vorbeugender“ Einnahme, empfiehlt aber weiter unten man solle doch schon mal mit der Therapie beginnen, auch wenn es noch gar keinen Beweis dafür gibt, dass man tatsächlich eine echte Grippe hat.

Noch schlimmer ist aber, dass man besonders schwangeren Frauen die Einnahme von Tamiflu empfiehlt, OBWOHL es keine klinischen Studien über die Sicherheit in der Schwangerschaft gibt. Als häufigste Nebeneffekte werden Übelkeit und Erbrechen angegeben…. Das fällt ja bei Schwangeren nicht weiter auf… Seit Contergan kann man sich keine leichtfertigen Empfehlungen mehr leisten, sollte man meinen….

Doch der dickste Hund kommt noch:

Am 13.November 2006 hat die FDA (die Zulassungsbehörde für Medikamente und Lebensmittel in den USA) eine Warnung im Beipacktext von Tamiflu abgesegnet: Diese Warnung beruht auf erschreckenden Meldungen aus Japan, wo man bei Kindern „neuropsychiatrische Events“ festgestellt hat, die von Delirium über Selbst-Verletzungen bis Selbstmordabsichten reichten. Man weist darauf hin, dass man Kinder nach Einnahme von Tamiflu genau beobachten solle um festzustellen, wenn sie „außergewöhnliches“ Verhalten zeigten.

Wie kann das sein, fragt man sich? Angesichts der überraschenden „Nebenwirkungen“ von Amantadine auf die Biochemie des Gehirns (siehe oben) ist es durchaus möglich, dass auch dieser Enzymhemmer ähnliche, unbeabsichtigte Wirkungsweisen hat. Hier zeigt sich wieder, dass die Pharmaindustrie endlich lernen muss, systemisch zu denken und den menschlichen Körper nicht länger als Maschine betrachtet.

Nächster Beitrag: Letzter Teil der „Impfsaga“:

Was sind „Impfschäden?“ Wer meldet sie, wer kontrolliert sie? Werden sie veröffentlicht oder geheimgehalten?

P.S. Aus Zeitgründen kann ich diesen Beitrag nicht mehr abliefern, verweise aber auf ein Video zu diesem Thema, das sehr aufschlußreich ist:

Impfschäden (und ihre systematische Verharmlosung….)

DIRTY LITTLE SECRET: Impfen – oder Learning by Doing?

Impfungen sind ein Miliardengeschäft und die Umsatzzuwächse sind seit dem PR-Hype um „Vogelgrippe“ und „Schweinegrippe“ gewaltig: Ein Markt von etwa 35 Milliarden Dollar… Die WHO ändert sogar die Definition einer „Pandemie“, damit das große Geschäft richtig losgehen kann (obwohl der Verlauf der „neuen Grippe“ äußerst harmlos ist) Doch wer weiß wirklich, was in den Impfungen enthalten ist? Niemand zeigt uns einen Beipackzettel, der uns vor „unerwünschten Nebenwirkungen“ warnt, stattdessen Impfeuphorie und „Fast-Track“ Approval durch die EU…

Dies ist ein Versuch, die gewaltigen Informationslücken zu verringern… (siehe dazu auch den vorhergehenden Artikel über die Virenvermehrung, etc.)

WOZU ADJUVANTIEN IN IMPFSTOFFEN?

Adjuvantien (ADJ) sind Stoffe, die die Fähigkeit, eine Immunantwort auszulösen, erhöhen, die oft zu gering ausfällt, wenn nur das purifizierte Antigen enthalten ist.

Für eine „optimale“ Immunantwort sollen diese ADJ sorgen, das bedeutet:

  • Frühere Immunität
  • Spezifische Immunität (auch Aktivierung der zellulären Abwehr, also innerhalb der Zelle, nicht nur humorale Abwehr (durch Antikörper im Blut, etc.))
  • Dauerhafte Immunität („immunologisches Gedächtnis“ wird aktiviert)
  • Weniger Nachimpfungen (effektive „Booster“),
  • Weniger Antigene nötig, dadurch wird die Impfstoffherstellung erheblich billiger und es können zigfach mehr Dosen produziert werden
  • Bessere Wirkung auch bei schwächerem Immunsystem (z.B. alte Menschen)

Diese gezielte Provokation der schärferen Geschütze des Immunsystems bedeutet aber auch mehr „Nebenwirkungen“ also ein höheres Risiko von gesundheitlichen Schäden, die unter Umständen erst Monate später sichtbar werden.

WELCHE ADJUVANTIEN WERDEN VERWENDET?

Am längsten verwendet und am weitesten verbreitet sind Mineralsalze wie z.B. Aluminiumsalze Sie finden sich in Kristallform z.B.  in Impfstoffen gegen

  • Diphterie, Tetanus & Keuchhusten
  • Kinderlähmung (Polio)
  • Hepatitis A u. Hepatitis B
  • FSME („Zeckenimpfung“)

Diese Salze sind GIFTIG, besonders für Nervenzellen, aber das wird in Kauf genommen und die beobachteten „Nebenwirkungen“ wie Granuloma, lokale Entzündungen  und  mögliche Verbindung zu „Neurologischen Events“ und Auto-Immunität (das Immunsystem attackiert körpereigene Zellen) werden nicht wirklich ernst genommen (nach dem Motto: so lange niemand tot umfällt…). Hier ein Zitat aus einem Workshop über Adjuvantien in den USA:

„Die Toxikologie der Impfstoffe, ganz zu schweigen die der Adjuvantien, ist wirklich ein vernachlässigtes Gebiet in der Forschung. Die Werkzeuge der konventionellen Toxikologie, die nur die Wirkung von Medikamenten auf Organe untersuchen (nicht auf immuno-zellulärer oder genetischer Ebene), sind dafür nicht ausreichend..“

(Dr. Jesse Goodman, CBER, 2008)

Was sich in den USA nach einer flächendeckenden Grippeimpfung im Jahr 1976 abgespielt hat, lässt einem die Haare zu Berge stehen: Bei mehr als 500 Amerikanern wurde das Guillean Barr Syndrome festgestellt, eine schwere Nervenerkrankung mit dauerhaften Folgen (bleibende Behinderung).

Sehen Sie die VIDEO-Dokumentation von CBS über den Skandal:

Weitere Adjuvantien sind z.B.:

  • EMULSIONEN (Öl-in-Wasser oder Wasser-in-Öl)
  • ISCOMS (Immunstimulierende Komplexe) (hier werden Cholesterol, Saponine (!) und Phospholipide in einem „Käfig“ dem Immunsystem angeboten…eine sehr heftige Provokation, deren Folgen verheerend sein könnten ….)

  • VIROSOME (leere Hüllen von Viren, die sich nicht vermehren können, aber dem Immunsystem die Glykoproteine (NA / HA)  auf  der Oberfläche „anbieten“….)

  • MIKRO- und NANOPARTIKEL (hier wird die Büchse der Pandora geöffnet  … beißen sich die Makrophagen daran die Zähne aus? …)

NB: In den USA sind bisher NUR Alusalze als Adjuvans zugelassen…..doch die EU???Was all diese ADJ gemeinsam haben, ist folgendes:

MAN VERSTEHT NICHT, WAS SIE GENAU IM KÖRPER BEWIRKEN, AUCH NICHT IM KOMPLEXEN IMMUNSYSTEM. Es ist ein „Versuch und Irrtum“-Ansatz, der hier ausreichen muss, um ein Milliardengeschäft in die Wege zu leiten….

Man weiß nicht einmal, WAS überhaupt gemessen werden muss, um die Wirksamkeit bzw. die Schädlichkeit der ADJ gründlich zu verstehen….

Ein Sprecher der FDA sagte, dass die „Abwesenheit von Beweisen“ eben kein Beweis für die Abwesenheit von Gesundheitsrisiken bzw. Impfschäden sei, weil es zu wenige, seriöse Studien gäbe, zu kleine Kontrollgruppen, kein Monitoring für Langzeitschäden und besonders keine Untersuchungen über die Sicherheitsbedenken bei Kindern. Man verlasse sich auf „Modelle“ aus Tierversuchen und vernachlässige Langzeituntersuchungen an Menschen, die vor allem auch unterschiedliche Reaktionen je nach Alter berücksichtigen sollten (Kinder und alte Menschen haben ein anderes Immunsystem als Erwachsene).

Man weiß inzwischen, dass die Wechselwirkungen zwischen Antigen und Adjuvans spezifisch sind, das heißt, wenn eine Kombination (z.B. Masern Antigen und Alu-Salze) unproblematisch ist, heißt das nicht, dass man sie auch auf  andere übertragen kann.

„Die Idee, dass ein Adjuvans nur auf eine Sache wirkt, ist wohl eine sehr naive Vorstellung“.

Die komplexen Interaktionen der zahlreichen „Musiker“ des Immunorchesters, machen es sehr schwer, vorherzusagen, welches „Stück“ dann tatsächlich gespielt wird: ist es die gewünschte Symphonie oder doch ein Kakophonie? Hat der eine Musiker „zu laut“ gespielt und der andere gar nicht oder zu spät eingesetzt? Wer dirigiert die ganze Performance und ändert die Partitur, wenn es erforderlich ist? Hat es vielleicht einen guten Grund, warum wir auf bestimmte Antigene nicht reagieren? Ist es vielleicht sogar eine Schutzfunktion, die wir nicht verstehen? Dem Immunsystem hier künstlich auf die Sprünge zu helfen, ist das der richtige Ansatz?

Zitat aus dem  NIH-Workshop (Dezember 2008) (… an dem nur Experten teilnahmen…):

„We really do not understand the mechanisms by which they stimulate immunological responses, ok?“

(Wir verstehen nicht wirklich, AUF WELCHE WEISE die Zusatzstoffe immunologische Antworten stimulieren …. was uns aber nicht davon abhält sie massenweise einzusetzen…

Man sollte annehmen, dass die Wirkungsweise einer Substanz, die seit vielen Jahren für Millionen von Impfungen verwendet wird, ausreichend untersucht und verstanden wird. Das ist aber nicht der Fall. Man hat hier eine Art „Black Box“ System etabliert: man weiß was hineingeht (in die Impfampulle) und man weiß, was herauskommt (Antikörperproduktion, etc.) – WARUM und WIE GENAU das funktioniert, was hier konkret im Immunsystem ausgelöst wird, weiß man aber nicht. So fragt z.B. ein „Experte“ aus der Branche:

Wie sind die Wirkungsmechanismen des „Alus“? Es erzeugt hohe IgG und IgE Titer, aber es aktiviert nicht TLR (Toll-like Rezeptoren), es induziert nicht die Reifung der dendritischen Zellen, aber es kommt zur Bildung von Granuloma, ja zu Nekrosen (absterbendes Gewebe) an der Injektionsstelle – warum?

Reagiert das Immunsystem so stark, weil das Alu (Kristalle aus Aluminiumhydroxid und Al-Phosphat) Merkmale von Pathogenen hat (oder imitiert)? Aktiviert es einen Mustererkennungs-Rezeptor, der auf Stoffwechselprodukte von Mikroben reagiert?

Man weiß es nicht, verabreicht aber diese  potenten Adjuvantien an Kleinkinder und Babys?? Ist das verantwortungsvolle Wissenschaft? Ist die Balance zwischen Wirksamkeit und Giftigkeit oder eventuellen späteren Langzeitschäden so akzeptabel?

DIESE ZENTRALEN FRAGEN SIND NOCH UNBEANTWORTET, aber man treibt den Impfhype trotzdem weiter:

  • Soll man nur die höchste Dosis testen oder eine Reihe unterschiedlicher Dosen?
  • Soll man das Adjuvans alleine testen oder nur die Kombination mit dem Antigen?
  • Soll man nur eine Tierart testen oder mehrere? Welche Art ist am besten geeignet? (Dazu muss man wissen, dass das allgemeine Immunsystem artspezifische Unterschiede hat, also nicht jede Art gleich reagiert)
  • Soll / Muss man Impfstoffe für Kinder auch an „Tierkindern“ testen?
  • Wie kann man den Effekt des ADJ  zur Entstehung von Autoimmunkrankheiten untersuchen? Kann man dafür überhaupt Tiermodelle nehmen?
  • Genotoxizität oder chronische Toxizität müssen bisher GAR NICHT getestet werden – Ist das moralisch vertretbar, wenn Milliarden Menschen mit neuen Substanzen geimpft werden? Niemand untersucht die Langzeiteffekte, man kümmert sich nur um akute Reaktionen….
  • Welche biochemischen (auch genetische?) Parameter müssen überhaupt beachtet werden? (Bisher konzentriert man sich im wesentlichen nur auf die Zahl der Antikörper („Titer“)) Soll man nicht auch die Zytokinlevel  messen?
  • Beginnt man nicht erst zu verstehen, wie genau die Immun-Rezeptoren funktionieren? Wie sie ihre „Feinde“ erkennen? Wird die Komplexität und Vernetzung der Signal- und Reaktionskaskaden des Immunsystems nicht „conveniently“ unterschätzt? Um „Agonisten“ einzusetzen, die eine Reaktion ankurbeln, die  man nicht wirklich versteht….
  • Die Schnittstelle / Interaktion zwischen allgemeiner und spezifischer Immunantwort – versteht man dieses Zusammenspiel wirklich im Detail? (Nein)
  • Wie kann man altersspezifische Reaktionen auf das ADJ feststellen? (Das sich entwickelnde Immunsystem bei Kindern reagiert anders als das von Erwachsenen, bei alten Menschen ist es wieder anders (Immunsystem ist viel schwächer) etc.

Foto: eine dendritische Zelle, die eine wichtige Funktion im Immunsystem hat

Auf den Punkt gebracht: Sind die derzeitig angewendeten Tests  (für die Risikobewertung) ausreichend? Die Frage kann mit ziemlicher Sicherheit mit NEIN beantwortet werden….

Ein aktuelles Beispiel ist der Einsatz eines Adjuvans, das u.a. eine scheinbar harmlose Substanz enthält:

SQUALEN

ist ein biochemischer Vorläufer für Cholesterin und andere Steroide, wird also in unserem Körper (und in vielen Tieren) in der Leber selbst hergestellt;

Es gibt mehr als 20 Studien aus unterschiedlichen Ländern, die eine Verbindung zwischen Squalen und Auto-Immunkrankheiten (in Tiermodellen) nahelegt. Das Karolinska Institute in Schweden hat gezeigt, dass Squalen alleine (ohne Impfstoff) rheumatoide Arthritis bei Tieren hervorrufen kann. Ja man hat Squalen benutzt, um bei Versuchstieren MIT NUR EINER INJEKTION (ins Gelenk oder in die Haut)  chronische Arthritis auszulösen, um ein „Tier Modell“ für die Therapie dieser Krankheit zu haben.

Andere Forschungsergebnisse zeigen einen Zusammenhang mit Nervenerkrankungen, doch die Mechanismen werden kaum verstanden und es gibt noch viel zu wenig Informationen über die Toxizität bei Tieren, von Menschen ganz zu schweigen.

Dennoch ist Squalen in einer der „H1 N1“ Grippeimpfstoffe enthalten…. (wie praktisch, dass wegen der Pandemiehysterie, die die WHO und die Pharmalobby verbreiten, die Hersteller von IHRER HAFTUNG für eventuelle Schäden BEFREIT werden….)

Mehr dazu im nächsten Beitrag….

Ein Beispiel aus der Vergangenheit zeigt, wie leichtsinnig hier die Gesundheit der Kinder aufs Spiel gesetzt wird:

Thiomersal (Quecksilber – Natriumsalz als Konservierungsmittel)

Thiomersal wird im Körper zu Thiosalicylat und Ethylquecksilber (EQ) metabolisiert. Das Ethylquecksilber blockiert die Aktivität von Enzymen. Daraus resultieren in niedrigen Dosen die antimikrobielle Wirkung und in hohen Dosen eine nerven- und nierengiftige Wirkung Doch wie wurde die „hohe Dosis“ bestimmt? Durch Tierversuche? Sind Mäuse (bzw. deren neuronale Entwicklung)  mit  (jener von) Kleinkindern gleichzusetzen?  Kann man einfach die Dosis pro Gewichtseinheit daraus berechnen?

Als in den USA in den 1990er Jahren Autismus bei Kindern dramatisch zunahm – nachdem immer mehr Zwangsimpfungen durchgeführt wurden – erhärtete sich der Verdacht, dass Thiomersal als Auslöser für diese unheilbare Erkrankung wahrscheinlich sei. Quecksilberverbindungen sind besonders für Nervenzellen sehr giftig, dass wusste man schon früher, aber sowohl die Behörden als auch die Pharmaindustrie behauptete, die Dosen seien viel zu gering, um akut giftig zu sein. Aber wer untersuchte die Möglichkeit einer chronischen Vergiftung bzw. durch kumulierte Dosen? (Quecksilber wurde auch in vielen anderen Produkten leichtfertig eingesetzt, niemand untersuchte die synergetischen bzw. die Langzeiteffekte….)

Außerdem gab es zunächst nur Grenzwerte für Methylquecksilber, nicht Ethylquecksilber (EQ) – doch die FDA wusste, dass die Babys innerhalb ihrer ersten 6 Monate (durch vorgeschriebene Impfungen) eine höhere Dosis EQ (als Grenzwert für MQ) erhielten… aber man unternahm nichts….

Schließlich kam es zu einem Hearing vor einem Gesundheitsausschuss des US-Kongresses und dort kam man zu folgendem Schluss:

Das Risiko für neurologische Schäden durch Thimerosal ist nicht nur „theroretisch“ (es gäbe keinen Beweis für Schäden). Nach gründlicher Durchforstung der wissenschaftlichen Publikationen wurde klar, dass dieses Risiko sehr real ist und die vermehrte Aufnahme von EQ durch Impfungen mit hoher Wahrscheinlichkeit ein wesentlicher Faktor für die explosionsartige Zunahme von Autismus und anderen neurologischen Erkrankungen bzw. Verhaltensstörungen  in den USA ist.

Weiters stellte der Kongressausschuss fest: Die FDA (Kontrollbehörde) hat nie von den Herstellern umfangreiche Sicherheitstest verlangt, obwohl man seit Jahren wusste, dass EQ sowohl ein potentes Allergen als auch giftig ist. Die Zahl der autistischen Kinder stieg nach der Zunahme der Impfungen (wodurch sich die Quecksilberdosis verdreifachte) bei Kleinkindern  JÄHRLICH um ca. 15%.

Obwohl es bereits seit Jahren massive Hinweise auf die Gefährlichkeit von EQ gab, wurde es erst nach 2001 nicht mehr in Kinderimpfstoffen (außer für Grippe!) verwendet. (Die vorhandenen Bestände (Millionen Dosen) wurden jedoch aufgebraucht … da sieht man, mit wem man es hier zu tun hat ….

Schließlich weist der Ausschuss darauf hin, dass das CDC einen Interessenkonflikt hat, denn es soll einerseits die Sicherheit der Impfstoffe überprüfen, andererseits dafür sorgen, dass möglichst viele Impfungen durchgeführt werden….

Wer untersucht, wie viele giftige Metallsalze bei einem Kleinkind vom Körper aufgenommen wird, das mehrere Impfungen erhält (darunter immer mehr Mehrfachimpfungen)?

Wer überwacht, wie hoch die kumulative Dosis der giftigen Adjuvantien ist? Wer kontrolliert mögliche schädliche Effekte, die sich aus der Kombination verschiedener ADJ ergeben? (Je nach Hersteller werden verschiedene Arten bzw. Kombinationen verwendet, jeder testet aber nur die „hauseigenen“ Produkte und das nur sehr unzureichend, schließlich kosten diese Tests sehr viel Geld….

Hier ein VIDEO über eine unfassbare Geschichte, die in den USA stattfand:

Ein Vater fährt seinen 3 Monate alten Sohn in die Klinik, nachdem er nach Impfungen aufgehört hatte, zu atmen… Das Baby stirbt … die Eltern sind am Boden zerstört … doch dann wird DER VATER VERHAFTET, weil man ihm vorwirft, das Kind durch „zu heftiges Schütteln“ umgebracht zu haben…. Er wird ZU LEBENSLANGER HAFT VERURTEILT …

Ein Thriller aus dem wirklichen Leben, der zeigt, wie groß das Impfdogma ist und wie blind weite Teile der Ärzteschaft  für Impfschäden sind …

IMPFUNG ODER BIO-WAFFE?

Wo ist die Grenze? Spätestens seit der „Vogelgrippe“ stehen mögliche virale Epidemien wieder im Spotlight der Aufmerksamkeit und die aktuelle „Schweinegrippe“ (die offenbar kein Schwein krank macht) erst recht. Doch während man sich streitet, wer die exorbitanten Kosten für eine Massenimpfung übernehmen soll, werden viel wichtigere Fragen nicht gestellt:

  • Wie werden Impfstoffe hergestellt und mit welchen Risiken?
  • Wird die Öffentlichkeit über die Risiken informiert? Findet eine öffentliche informierte Debatte über Gefahren, Nutzen und Nebenwirkungen statt?
  • Wieweit spielt Gentechnik eine Rolle bei der Entwicklung?
  • Wer kontrolliert die Hersteller und wie werden Sicherheitsanforderungen erfüllt?
  • Welche Rolle spielt die EU bei der Freigabe von Impfstoffen?
  • Welche Substanzen sind in Impfstoffen enthalten?
  • Ist die Wirkung von „Virenhemmern“ wie Tamiflu überhaupt wissenschaftlich bewiesen? Welche Wechselwirkungen ergeben sich aus der Einnahme von Tamiflu und einer späteren Impfung?

Wie wir am Beispiel des inszenierten Theaters um die „Vogelgrippe“ und jetzt um die „Schweinegrippe“ sehen, findet ein Wettlauf um die Entwicklung eines Impfstoffes statt. Mittlerweise ist die Angstpropaganda so groß, dass Regierungen Millionen Dosen von Impfstoffen bestellen, obwohl es sie noch gar nicht gibt und obwohl die „Grippe“ mild verläuft und auch ohne Medikamente in wenigen Tagen ausgeheilt werden kann.

Man tut so, als wäre es nur eine Frage von ein paar Monaten, einen Grippeimpfstoff zu entwickeln und bagatellisiert die Gefahren von unerwünschten Wirkungen. Dies ist möglich, weil die Öffentlichkeit – aber vor allem auch die Politik kaum versteht, wie diese Impfstoffe entwickelt werden und welche Risiken damit verbunden sind. Hier geht es nicht darum, das Impfen zu verteufeln, sondern zu zeigen, ob die Versprechungen der Pharmaindustrie wirklich einer kritischen Überprüfung standhalten.

Versuchen wir, wenigstens einige dieser Fragen zu beantworten, wobei an erster Stelle die Herstellung der Impfstoffe steht.

WOZU IMPFEN?

Die Impfung soll vor den „gefährlichen“ Folgen einer Infektion schützen und muss deshalb das Immunsystem so vorbereiten, dass bei einem späteren, echten „Angriff“ durch Mikroben wie z.B. Viren, die „Spezial-Kampftruppen“ sofort einsatzbereit sind. Aber das Immunsystem ist sehr komplex und funktioniert nicht wie eine Maschine, die immer nach demselben Muster arbeitet.

Effektive Immunität ist das Resultat einer fein abgestimmten, konzertierten Zusammenarbeit zwischen den zahlreichen Akteuren (verschiedene Zelltypen, Signal- und Botenstoffe, Antikörper, Aktivierung von bestimmten Genen, die spezifische Proteine erzeugen, etc.)  Einen Impfstoff (schon gar nicht gegen Viren) kann man also nicht einfach „aus dem Ärmel schütteln“.

WIE WERDEN IMPFSTOFFE HERGESTELLT?

(oder „VOM HÜHNEREI ZUM BIOREAKTOR“)

Damit sich Viren vermehren können, dringen sie in die Zellen ihrer unfreiwilligen “Wirte” ein, das können Pflanzen, Tiere oder Menschen sein. Für die Herstellung eines Impfstoffes müssen diese Viren in riesigen Mengen produziert werden, also braucht man tierische oder menschliche Zellen als „Brutstätten“. Damit diese Zellen aber gedeihen, müssen sie ernährt werden, das geschieht häufig mit Extrakten aus Tierblut, wie z.B. Serum von Kälberföten (also ungeborenen Kälbern).

Das Problem ist, dass im Blut von Kälbern und Rindern ebenfalls Viren (und andere Erreger) zu finden sind, so etwa das BVD-Virus, das zur Gattung der Pestiviren gehört. (Pestiviren lösen die so genannte „Schweinepest“ aus, daher der Name, obwohl es sich eher um eine Art Cholera handelt (Durchfallerkrankung). Es gibt zahlreiche medizinische Studien, die nachweisen, dass Zelllinien, die zur Impfstoffherstellung verwendet werden, häufig mit diesen Viren kontaminiert sind. Natürlich beteuern die Hersteller, dass die Imfpstoffe gründlich gereinigt („purifiziert“) werden, aber wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Kontaminierung  häufiger vorkommt, als man zugeben will.

Die große Frage lautet: Können diese Viren auch Menschen infizieren bzw. dazu führen, dass ein neues (rekombinantes) Supervirus entsteht? Die Fähigkeit mancher Viren, RNA ihrer Wirtszellen (also Erbmaterial der Zellkulturen) in ihr eigenes Genom aufzunehmen, lässt bereits Alarmglocken läuten, aber die Pharmaindustrie bleibt gelassen und setzt offenbar darauf, dass die Öffentlichkeit und die Politik ohnehin im Dunklen tappt:

Forschungsergebnisse zeigen alarmierende Befunde: so wurde schon vor Jahren eine neue Variante des Pestivirus aus menschlichen Leukozyten (weiße Blutkörperchen) isoliert (8) und eine andere Studie ergab, dass Ziegen mit dem BVD-Virus infiziert wurden, wobei sich allerdings ein völlig anderes Krankheitsbild zeigte: Hier wurde nicht (wie bei den Rindern) der Darmtrakt geschädigt, aber Krankheitssymptome zeigten sich im zentralen Nervensystem und durch gestörte Fortpflanzungsfähigkeit.

Ein echter Skandal (von dem nur wenige wissen) sind aber ist die  in den 1950 er Jahren vor allem in den USA durchgeführte Massenimpfung gegen Kinderlähmung: Das Polio-Virus wurde aus Affengewebe gewonnen und erst Jahre später stellte sich heraus, dass der Impfstoff mit mehr als 20 verschiedenen Affenviren kontaminiert war, darunter auch das krebserregende SV40)

Hier müssen also dringend einige Fragen beantwortet werden:

Können diese sehr unterschiedlichen Krankheitsbilder (auch Lungenerkrankungen gehören dazu), ausgelöst durch den BVD-Virus, auch beim Menschen auftreten?

Wie wird verhindert, dass BVD-Viren (u.a.) in Impfstoffen enthalten sind? Normale Filterprozesse sind ungenügend, da das Virion extrem klein ist. Schon vor einigen Jahren zeigte sich in einer Untersuchung, dass 13% der MMR-Impfstoffe (Masern-Mumps-Röteln) sowie der Polioimpfstoffe mit dem BVD-Virus kontaminiert waren und etwa 30% der Menschen Antikörper gegen diesen Virus im Blut haben, obwohl sie nie direkt mit infizierten Tieren in Berührung kamen. (ANMEKRUNG: Antikörper sind kein Beweis für Immunität) Als bei Kleinkindern Durchfallerkrankungen auftraten und man keine der üblichen bakteriellen Ursachen fand, wurde auch hier das Virus nachgewiesen.

2 -„UNSTERBLICHKEIT“ ODER SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD?

Schon in den 1960er Jahren begann die Entwicklung so genannter „unsterblicher Zelllinien (CCL)“. So wurde im Jahr 1962 aus den Nierenzellen einer afrikanischen Affenart („African Green Monkey“) eine Zellkultur (AGMK oder später „Vero-Zellen“) angelegt, die besondere Eigenschaften aufwies: Die Zellen lassen sich scheinbar endlos vermehren (unzählige neue Generationen), weil sie offenbar dem normalen Alterungsprozess nicht unterliegen, der auch die Teilungsfähigkeit negativ beeinflusst.

Auch lassen sich diese Zellen leicht mit allen möglichen Arten von Viren infizieren (Masern, Polio, Grippe, Adenoviren, etc.), was sie natürlich besonders attraktiv für die  Herstellung von Impfstoffen macht. Es gibt allerdings ein Problem: diese Zellen sind genetisch betrachtet, nicht gesund: sie sind aneuploid, d.h. sie haben einen schweren Chromomosendefekt (die Zahl der Chromosomen ist abnormal) und das erklärt auch, warum sie sich beliebig vermehren lassen.

Dieses abnorme (endlose) Zellwachstum („neoplastische“ Zellen) ist allerdings auch das zentrale Merkmal einer Krebszelle, weil auch hier die genetischen Kontrollsysteme für eine begrenzte Zellteilung außer Kraft gesetzt wurden…

Eine andere Zelllinie sind die MDCK-Zellen, die 1958 aus den Nierenzellen eines „gesunden Cockerspaniels“ extrahiert wurden. Die Originalzellen sind nicht krebsverdächtig, allerdings zeigt sich in manchen „Sublinien“ ein hohes Tumorpotential. Wie bereits erwähnt, können Viren Erbmaterial (RNA) von ihrer Wirtszelle aufnehmen. Es könnte also zu einer „Aktivierung des onkogenen Potentials durch den Virus“ kommen, wenn nicht auch der kleinste Rest des Zellsubstrates herausgefiltert wird. D.h. es darf möglichst keine „Rest-DNA“ von diesen Zelllinien (nicht eine intakte Zelle) im Impfstoff vorhanden sein. (Krebs entsteht aus einer einzigen Zelle, die außer Kontrolle geraten ist….)

Den Forschern ist das krebsfördernde Potential dieser Zelllinien durchaus bekannt, was sie allerdings nicht davon abhält, diese als Substrate für die Produktion von Viren bzw. Impfstoffen zu verwenden. Und auch die WHO hat seit 1986 grünes Licht für die Verwendung „unsterblicher“  (abnormer) Zelllinien gegeben, trotz aller Bedenken.

Diese mechanistische Sichtweise biologischer Systeme ist gefährlich: Es ist bekannt, dass die Interaktionen zwischen Virus und Zellsubstrat nicht nach Schema F ablaufen:

Je nach Kombination ist die Reaktion unterschiedlich, d.h. ein bestimmter Virus in Zellsubstraten verschiedener Tier- bzw. Gewebearten kann unterschiedliche Effekte auslösen und auch bei menschlichen Zellen gibt es spezifische Reaktionen.

Natürlich verwendet man auch menschliche Zelllinien, deren Ursprung noch abstoßender ist: So z.B. „MRC-5“ und „WI-38“: diese stammen aus dem Lungengewebe abgetriebener Föten, die 1966 nur 14 Wochen (ein Junge) bzw. 3 Monate (ein Mädchen) im Mutterleib gelebt haben. Diese „Kulturen“ dienten z.B. der Herstellung von Impfviren gegen Masern und Windpocken….

BIOENGINEERING: BRAVE NEW WORLD

Zu den neueren Errungenschaften gehören u. a. im Labor „transformierte tierische Zellen“: Der Vorteil ist, dass hier eben nicht aus Tieren gewonnene Nährsubstrate verwendet werden müssen (wie das oben erwähnte fetale Kälberserum) und man so „sichere“ und effizientere „Bio-Reaktoren“ kreieren kann. Allerdings tun sich dafür neue „biotechnische“ Abgründe auf: Das klingt dann z.B. so.

„Wir haben stabile aviäre Wirtszellen für Industrie und Forschung erzeugt durch Transfektion von Expressionsplasmiden für adenovirales E1A und E1B in verschiedene Gewebe von Entenembryonen.“

Adenoviren werden aber auch gerne als Vektor eingesetzt: Hier schwärmt der Hersteller z.B. :

“AdVac® Vektoren können so konstruiert werden, dass sie kleine genetische Fragmente enthalten, die von verschiedenen Viren, Parasiten und Bakterien enthalten. Dies macht die Entwicklung vielfältiger neuartiger Impfstoffe gegen gefährliche, menschliche Pathogene möglich.“

Der transgene, manipulierte „Vektor“ (hier ein Adenovirus) ist quasi das Transportgerät für bestimmte Gene des Impfvirus (z.B. des Grippevirus- Influenza A): die man durch gentechnische Methoden in das Genom des lebenden AV eingefügt hat und die dann die gewünschte Immunreaktion auslösen soll (die Zelle reagiert sowohl auf die „Impfgene“ bzw. Eiweiß aus dem Erbgut des Grippevirus als auch auf den Adenovirus selbst, wodurch sowohl Antikörper im Blut als auch spezifische, zelluläre Abwehrkräfte  mobilisiert werden sollen.

Doch so einfach, wie es diese Graphik suggeriert, ist die Sache natürlich nicht. So kann man nicht steuern, an welcher Stelle des Vektor-genoms die fremden Gene (z.B. aus dem Grippevirus) eingebaut werden. Transgene DNA ist instabil (die natürliche systemische „Ordnung“ der Gene wurde massiv gestört, denn der Vektor ist ja ein künstliches Mosaik aus Genen verschiedener Lebewesen) und es kann zu völlig neuen „Genexpressionsmustern“ kommen, d.h. das gentechnisch manipulierte Virus könnte mutieren. Es kann ein neues Virus entstehen (durch Rekombination oder Rearrangement, (siehe Retroviren weiter unten) auch wenn der Virusvektor selbst „defekt“ -man hat bestimmte Gene entfernt oder ausgeschaltet – ist.)

Das Potential für unkontrollierbare Folgen durch die gentechnischen Eingriffe ist erheblich… Selbst der „host range“, also welche Art von Lebewesen vom Virus befallen werden, kann sich dadurch ändern (z.B. entwickelt sich das neue Virus z.B. in einem Schwein (das aber selbst nicht erkrankt), aber der Virus z.B. Menschen infiziert (oder ein anderes Tier).  Diese genmanipulierten Vektoren sind ja darauf getrimmt, in fremde Genome einzudringen und die natürlichen Abwehrmechanismen zu überwinden…. (Von der „nackten DNA“ wollen wir hier erst gar nicht anfangen)

Dem Normalbürger stehen hier die Haare zu Berge angesichts des Umstandes, dass diese Leute jeden Respekt vor Viren, Bakterien, (im Sinne der Evolution – den zähesten Lebewesen seit Millionen von Jahren) und den komplexen biochemischen bzw. molekularbiologischen Interaktionen zwischen Milliarden von Zellen (beim Menschen) verloren haben. Das hier das System mehr ist als die Summe seiner Teile, scheint man nicht zu begreifen, denn eine reduktionistische und mechanistische Auffassung biologischer Systeme hat hier offenbar den Blick auf das Wesentliche völlig vernebelt.

Zellen als „computergesteuerte Bioreaktoren“ deren „unzureichende Produktivität“ bei der Vermehrung von „nützlichem Biomaterial“ durch menschliche Eingriffe in die komplexe Genetik von Viren, Bakterien u. a. Lebewesen vergrößert wird? Alles nur biochemische Maschinen? Ein Impfstoff für alle?  Wohin führt diese Hybris?

Erinnern wir uns noch  an den katastrophalen Ausgang eines „Medikamententests“ im Auftrag der Firma TEGENERO im März 2006 in London? Dort wurden freiwillige, gesunde Probanden mit einem neuartigen, gentechnisch hergestellten monoklonalen Antikörper (TGN1412) beglückt, der angeblich in zweigegensätzliche – Richtungen wirken sollte (was offenbar niemand widersprüchlich erschien):

Einerseits sollte er die unangemessene Immunantwort des Körpers UNTERDRÜCKEN (wie z.B. bei Multipler Sklerose und anderen so genannten Auto-Immunkrankheiten, bei denen das Immunsystem „überreagiert“ und  eigene Körperzellen angreift).

Andererseits sollte er potente Akteure des Immunsystems ANREGEN, um z.B. eine verstärkte Reaktion auf Krebszellen (durch verstärkte Freisetzung von T-Zellen) zu erwirken.

Das Ergebnis: Es kam zu schwerwiegenden Reaktionen: rasende Kopfschmerzen, Fieber, massive Schwellungen (wie bei einem anaphylaktischen Schock), Erbrechen, Ohnmacht und schließlich multiples Organversagen.

Was hier im Detail passiert ist, können wir nicht nachvollziehen, aber eines ist klar: Dieses vom Menschen konstruierte Antikörper-Monster hat die eingebauten Sicherheitsmechanismen des Immunsystems umgangen und damit auf „Teufel komm raus“ eine Katastrophe provoziert.

Wer sich ein bisschen mit den hochkomplexen, vernetzten Wirkungskaskaden des Immunsystems befasst hat, verneigt sich in Ehrfurcht vor diesem Wunderwerk der Natur und ist fassungslos, mit welcher Hybris die moderne Forschung sich anmaßt, dieses zu „verbessern“ oder zu „steuern“.  Bis heute versteht man nicht wirklich, WARUM es zu „unangemessenen“ Immunantworten kommt und wie das kommunikative Netzwerk aller Zellen und Signalstoffe im Detail funktioniert. Wie kann man dann eine Therapie entwickeln, die das System selbst verändert?

Die dramatische Zunahme von Allergien etwa, kann man doch nicht einfach auf eine immunologische Fehlfunktion zurückführen, sondern muss die Ursachen in der „modernen“ Lebensweise, der Umweltbelastung und anderen Faktoren suchen, zu denen auch die Impfungen gehören.

3 -MEINE VIREN – DEINE VIREN  – UNSERE VIREN?

Was passiert, wenn Impfviren (oder nicht entdeckte „blinde Passagiere“) mit endogenen Viren in unserem Körper in Berührung kommen?

Einige Virenstämme zeigen eine besondere Affinität für bestimmte Gewebearten oder bestimmte Wachstumsbedingungen, so z.B. das AL-Virus (avian leukosis / Vogelleukämie-Virus – ALV), das durch die langjährige Verwendung von Vogeleiern als „Brutkasten“ für die Virenvermehrung, in Impfstoffen vorhanden sein kann (und auch nachgewiesen wurde).

Die industrielle “Geflügelwirtschaft” sprich Massentierhaltung sorgte natürlich dafür, dass sich Viren wie ALV rasant ausbreiten und daher praktisch überall vorkommen.   Es ist besonders gefährlich, weil es neuartige “Tochtergenerationen” (wie RSV) bildet, in dem es krebsrelevante Gene seiner Wirtszellen in sein eigenem Genom integriert und damit nicht genug, besitzt es die Fähigkeit sein eigenes Erbgut in das Wirtsgenom (auch das menschliche) einzuschleusen, es kann sich also dort quasi verstecken, um den Kampftruppen des Immunsystems zu entgehen. Unter optimalen Wachstumsbedingungen kann sich das ALV also leicht in Unterarten verwandeln, von denen man weiß, dass sie krebsfördernd sind – im Fachjargon heißt das: Proto-onkogene werden mit überraschender Leichtigkeit in retrovirale Genome integriert“.

ALV gehören zu den so genannten Retroviren. Heute weiß man, dass  praktisch alle Wirbeltiere Unterarten dieser Viren in „schlafender Form“ in sich tragen:

Etwa 8-10% unserer DNA beherbergt diese fossilen Virengenome, aber ursprünglich wurde die Vorstellung, dass manche Viren sich quasi in unseren Chromosomen verewigen, also „endogen“ (von innen) sind, als völlig absurd abgelehnt. Bei genetischen Untersuchungen hat man bei einer gefährlichen endogenen Retrovirenart (die Sarkome / Tumore in Geflügel erzeugt) festgestellt, dass sie sich deshalb nicht vermehren kann, weil ein bestimmtes Gen (env für envelope = Hülle) durch ein anderes ersetzt wurde. Das klingt ja beruhigend. Dann aber stellte sich heraus, dass das ALV in der Lage ist, diesem „defekten“ Virus zu Hilfe zu kommen, indem es die notwendige Gensequenz zur Verfügung stellt. Treffen also diese beiden Viren zusammen, können aus dem „schlafenden“ Virus, neue, aktive und infektiöse Viren produziert werden, die noch dazu in der Lage sind andere Arten zu befallen (der Wirt wird nicht krank). Aber es kommt noch dicker:

Einem Forscher war aufgefallen, dass Zellkulturen von einigen Hühnerembryos, die Vermehrung eben dieses Virus (RSV) gestatteten, OBWOHL das env Gen fehlte und obwohl kein  AVL „Helfervirus“ präsent war. Wie war das möglich? Man fand heraus, dass die Virenhülle neuartige, spezifische Rezeptoren und Abwehrmethoden (um das Immunsystem zu täuschen) entwickelt hatte, es musste also möglich sein, dass die Produktion des fehlende Env Proteins durch die embryonalen Hühnerzellen ermöglicht wurde. Sie mussten also selbst provirales Genmaterial enthalten, das dann zur Komplementierung des RS-Virus dienen konnte.

Selbst dieser kurze und sehr oberflächliche Einblick in das genetische und biochemische Zusammenspiel von Viren und ihren Wirtszellen, zeigt uns, wie komplex diese Interaktionen sind und es liegt auf der Hand, dass man – ohne diese Wechselbeziehungen 100%ig zu verstehen – besser die Finger davon lassen sollte, hier durch „Bio-engineering“ in Prozesse einzugreifen, die man unter Umständen nicht mehr kontrollieren kann. Aber die Hybris der Gentechniker und die gewaltigen Profitinteressen der Pharmakonzerne lassen dieser gebotenen Vorsicht keine Chance…..

Fortsetzung folgt:  „Dirty Little Secret...“

Welche Zusatzstoffe werden Impfseren beigefügt um eine stärkere und langanhaltende Immunreaktion zu erhalten? (Adjuvantien)  Können diese (besonders für Kleinkinder) gefährlich sein? Wissen die Forscher eigentlich wirklich, was hier immunologisch und genetisch vor sich geht?