Corona Austria (2): Showdown

Erkenntnis: Es gab nie eine echte “COVID-19“-Epidemie in Österreich.

Sheep & PEEP

Das ganze Theater mit den Masken, dem „Abstand halten“, den Ausgehverboten, etc. ist nicht die notwendige Reaktion auf eine enorme gesundheitliche Bedrohung,  sondern die Konsequenz einer irreführenden Interpretation von Zahlen und Statistiken, auf die unsere Politiker entweder hereingefallen sind oder – noch schlimmer – die benutzt wurde, um festzustellen, wieweit der Gehorsam der Bevölkerung gegenüber illegitimen Maßnahmen getrieben werden kann.

Die auf diese Weise geschürte Angst ist keine Rechtfertigung für die massive Verletzung von Grundrechten und jeder, der diese Irreführung unterstützt hat (vor allem auch die folgsame Journaille), sollte dafür zur Rechenschaft gezogen werden.

In Ergänzung zum letzten Beitrag soll hier der Beweis geführt werden, wie die „Fata Corona“ entstanden ist: Durch die unverzerrte Darstellung von Zahlen und durch die Aussagen renommierter Wissenschaftler (siehe Links ganz unten), die sich nicht „den Mund verbieten“ lassen.

DIE FALSCHE PRÄSENTATION UND INTERPRETATION VON ZAHLEN

What the state is hiding Prof LancetAm 18.Mai 2020 veröffentlichte die Website „ynetnews.com“  einen sehr interessanten Podcast zum Thema „Corona-Virus“, der uns alle aufrütteln sollte: Dr. Doron Lancet (Professor am Institut für Molekulare Genetik, Weizmann Institute of Science, Israel) erklärt darin

Was uns der Staat über den CoV-Ausbruch verschweigt“.

Er bezieht sich zwar einerseits auf die politischen Verhältnisse in Israel, doch andererseits sind seine Erläuterungen über die epidemiologischen Zahlen und die damit verbundenen „Kurven“ auch für Vergleiche zwischen Ländern von enormer Wichtigkeit.

Was erfahren wir also von ihm?

Der israelische Premierminister hat sich quasi als „Retter der Nation“ präsentiert, weil die Infektions- und Todeszahlen in Israel viel niedriger sind, als in anderen Ländern und als Grund dafür, seine „Lock-down“-Politik angeführt. (Auch in Österreich und Deutschland wird das ja so gesehen)

Doch Prof. Lancet bezweifelt diese Darstellung, weil die Analyse der Ausbreitungsdaten einen klaren Trend zeigt und zwar in allen betroffenen Ländern, obwohl sehr unterschiedliche „social-distancing“ Maßnahmen praktiziert wurden. Dazu einige Beispiele, wobei die beiden letzten Länder viel geringere Isolations-Maßnahmen ergriffen als die anderen.

  • Israel: von 30% pro Tag auf 1% innerhalb von 40 Tagen
  • Schweden: von 40% pro Tag auf 3% innerhalb von 54 Tagen;
  • Weißrussland: von 25%  auf 4% innerhalb von 43 Tagen

Prof. Lancet erklärt, dass das zentrale Modell der Epidemiologie (SIR) genau dieses Ergebnis kalkuliert: Man geht von 100% am ersten Tag aus, doch nach zwei Wochen hat die Wachstumsrate stark abgenommen (25%)  und schrumpft schließlich auf eine einstellige Zahl, die immer kleiner wird.

Wenn sich eine Infektion exponentiell verbreitet, gäbe es am 20.Tag eine Million Mal mehr Patienten als am Anfang. Doch die Dynamik der Ausbreitung  war tatsächlich viel schwächer. Die sinkende Zahl der Erkrankungen sei aber nicht auf die Isolations-Maßnahmen zurückzuführen,  sondern diese hätten höchstens den natürlichen Abwärtstrend ergänzt. Dazu klare Worte von Professor Lancet:

3 Lockdown Saviour-Illusion Prof Lancet

Die Analyse der Daten aus aller Welt  (in Verbindung mit dem SIR-Modell) zeigen  also, dass die behauptete Schutzwirkung der Isolationsmaßnahmen eine ILLUSION ist, weil die echten Daten der Öffentlichkeit nicht gezeigt wurden.

Wie üblich ist unsere Fließband-Journaille Teil des Problems (Angstmache und „amplifier“ der Regierung statt Aufklärung). Prof. Lancet beklagt, dass jede kleine Veränderung in den Zahlen in eine beängstigende Schlagzeile verwandelt wird und betont:

Prof Lancet Cov decline all countries

Wir dürfen uns aber davon nicht blind machen lassen für die positive Tatsache, dass es in allen Ländern einen Abwärtstrend gibt.

Auch die angebliche  „Bedrohung durch eine zweite Welle“ sollte auf die gleiche, kritische Weise hinterfragt werden. Schließlich kehrt auch die „Grippewelle“ jedes Jahr wieder (mit tausenden Toten) und auch Influenza-Viren ändern sich und können im nächsten Jahr gefährlicher sein.

Das dürfe aber nicht verwechselt werden mit der Wiederkehr desselben Virus, das sich bereits „auf dem absteigenden Ast“ befindet.

Auch hier fungiere die Presse wieder als Angst-Verstärker, weil sie z.B. Zahlen aus China falsch interpretiert: (Die Zahl neuer Infektionen stieg Mitte April wieder an, auf 350). Doch Prof. Lancet betont, das sei bezogen auf die Gesamt-Infektionsrate nur eine Zunahme. von 0,43% und kein Indiz für eine „zweite Welle“ (die bei uns geradezu heraufbeschworen wird…)

Die wichtigste Erkenntnis folgt am Ende des Artikels (letzter Absatz unten):

1 half pc end of epidemic Prof Lancet

Die Berater und Medien ignorieren die Tatsache, dass in allen Ländern – ohne Ausnahme – eine Epidemie ihr Endstadium erreicht hat, wenn der Prozentsatz der Infizierten bezogen auf die Gesamtbevölkerung nicht über 0,5% hinausgeht.

Und wie sieht das nun in Österreich aus?  (Stand: 27.5. – Mehr Zahlen-Analyse weiter unten)

  • Es gibt derzeit 718 Infizierte, die als „Erkrankte“ ausgewiesen werden, obwohl 602 davon nicht im Krankenhaus sind, also entweder keine Symptome haben oder einen sehr milden Verlauf einer angeblich „sehr gefährlichen“ Infektion.
  • Das „Endstadium der Epidemie“ (nach Prof. Lancet) wäre in Österreich bei ca. 45.000 Infizierten erreicht.
  • Doch wir hatten nie mehr als 16.514 nachgewiesene Infektionen, das sind 0,18% der Bevölkerung.

718 Infizierte von 8,9 Millionen Österreichern, (das sind 0,0081%) und davon sind allein in Wien 440 Personen betroffen. D.h. der Rest von Österreich hat gerade mal 278 Infizierte, das sind 0,0031% (also 3 von 100.000). Diese Werte sind so niedrig, dass sie statistisch irrelevant sind. (Selbst wenn man eine 10-fache  Dunkelziffer annimmt, sind es 0,031% Infizierte).

Anders ausgedrückt, wenn Sie in einem Bundesland (außer Wien) leben, müssen sie erst 33.000 Menschen treffen, damit sie die Chance haben, einem „Erkrankten“ zu begegnen. Und auch das ist praktisch unmöglich, weil ja alle positiv getesteten unter Quarantäne gestellt werden, aber selbst wenn sich jemand nicht daran halten würde, wäre die Chance der Ansteckung praktisch „Null“.

Fazit: Die „furchtbare“ Epidemie hat in Wahrheit nie stattgefunden.

Die Zahlen wurden so präsentiert, dass eine aussagekräftige, evidenz-basierte Interpretation (was die Gefahr der Ansteckung angeht) nicht stattfinden konnte. Dazu noch einmal Professor Lancet, der auch die niedrigen Infektionszahlen in anderen Ländern konstatiert und  sich dann wundert:

99% not infected Prof Lancet

Niemand fragt sich, wie es möglich ist, dass 99,5% der Weltbevölkerung NICHT infiziert wurden“.

Der Anstieg der Infektionen (das Tempo der Ausbreitung) kann zwar durch Isolationsmaßnahmen reduziert werden, doch die Zahl der Todesfälle hängt in keiner Weise  vom „social-distancing“ ab, sondern (wie auch die Infektionsanfälligkeit) vom Gesundheitszustand der Bevölkerung (vor allem der Prävalenz chronischer Krankheiten) und vom Zustand des Gesundheitssystems in dem jeweiligen Land, betont Professor Lancet und er hat natürlich recht.

Misinformation CoV Prof Lancet

Sein Fazit (für Israel, gilt aber auch für Österreich und Deutschland):

  • Die Öffentlichkeit wurde nie angemessen über die gängigen, epidemiologischen Modelle informiert, die es ermöglichen, die Entwicklung vorherzusagen und Notfallmaßnahmen so zu gestalten, dass der wirtschaftliche Schaden möglichst gering bleibt.
  • Die Informationen, die man der Bevölkerung zukommen ließ, hatten keine seriöse analytische Grundlage, sondern beruhten auf Selbstgefälligkeit (von Politikern und Beratern) und unbegründeten (Katastrophen-) Warnungen.

 ENGLAND: FACT VERSUS FEAR

Chris Whitty wikipediaEin zweites, aktuelles Beispiel kommt aus England (Wo auch mit Angst operiert wird, doch ….) Dort gab der „Chief Medical Officer“ (der höchste Berater der britischen Regierung  für Gesundheitsfragen) der Arzt und Epidemiologe  Dr. Chris Whitty am 11. Mai  vor der Presse folgendes bekannt:

  • Die Gefahr an COVID-19 zu sterben, ist sehr gering.
  • Die meisten merken gar nichts von der Infektion, weil keine Symptome vorhanden sind
  • Von denen, die Symptome haben, wird die große Mehrheit (80%) einen milden Verlauf haben; (ein paar Tage Bettruhe, aber kein Arztbesuch notwendig)
  • Eine kleine Minderheit muss ins Krankenhaus, aber die meisten davon brauchen nur Sauerstoff und können bald wieder nach Hause
  • Ein kleiner Anteil der Hospitalisierten wird eine intensivmedizinische Behandlung brauchen (1% oder weniger) und selbst in der höchsten Risikogruppe sind das erheblich weniger als 20%;

Englischer O-Ton:  https://www.youtube.com/watch?v=adj8MCsZKlg

“…clearly is a very serious epidemic but equally the fact that actually the very great majority of the people will not die from it“ .. of those who do, some will get the virus without even knowing it…with no symptoms at all (asymptomatic)

Of those who get symptoms, the great majority (probably 80%) will have a mild or moderate disease …. (go to bed for a few days) not bad enough for them to have to go to the doctor. An unfortunate minority will have to go as far as the hospital but the majority of  those will just need oxygen and then leave hospital  ..

A minority of those will end up having to go to severe and critical care, 1% or possibly even lesseven in the highest risk group this is significantly less than 20% … the great majority will not die ..

Das sind nur zwei Experten-Stimmen von vielen, die klar zum Ausdruck bringen, dass die geschürten Ängste und extremen Maßnahmen in keinem legitimen Verhältnis zur tatsächlichen Gefahr stehen. Durch tägliche Veröffentlichung von kumulierten Zahlen und fehlenden Kontext  wird das wirkliche Ausmaß der „Epidemie“ nicht erkennbar und erscheint gravierender als die reale Situation.

ZAHLEN AUS ÖSTERREICH

In Italien hat das „ISS“ (Istituto Superiore di Sanita) die oberste Gesundheitsbehörde) sehr gute Info-Graphiken veröffentlicht, die auf einen Blick eine Beurteilung der COVID-19 Situation ermöglichen. Zusätzlich wurden Informationen über die Todesfälle (da erfahren wir z.B. dass 68% der Verstorbenen an Bluthochdruck litt) und Daten aus den Regionen zur Verfügung gestellt.

ISS Covid-19 severity pc May 23Das ISS zeigt auch, wie das Verhältnis der leichten und schweren Fälle ist und wie viele gar keine Symptome haben (also „positiv“ getestet aber nicht krank sind). Österreich ist anscheinend dazu nicht in der Lage (und dass bei einer Regierung, die den Drang zur „Digitalisierung“ wie ein Mantra herunterbetet), denn was hier (auf dem „Dashboard“) an Diagrammen geboten wird, ist sehr mickrig.

Hier das übliche Bild:

Dashboard Data Cov Austria 25-5

Zunächst fällt auf, dass die Daten nur getrennt verfügbar sind, (hier 2 gemeinsam gezeigt) man muss verschiedene Menüs anklicken, um die wichtigsten Zahlen zu sehen. Die Zahlen sind so kombiniert (bzw. von einander isoliert), dass eine aussagekräftige Analyse der Beziehungen nicht unmittelbar möglich ist: Links sieht man (sehr groß) die Zahl der „aktuell Erkrankten“. Darunter die Zahl der „jemals positiv Getesteten“.

Warum werden diese beiden Zahlen (so kombiniert) dargestellt?  Was bringt das an Erkenntnis? Gar nichts. Im Gegenteil, es fehlen die richtigen Bezugsgrößen. Die Darstellung der Zahlen müsste also so erfolgen, damit man sofort das relevante Verhältnis sieht (nicht einmal der „Color-Code“ des Dashboards macht Sinn, deshalb habe ich hier die Farben entsprechend angepasst)  (Stand:  26. Mai  20:00)

adjusted Dashboard CoV-Data Austria 26-5

Damit wird sofort klar, was hier los ist: Es gibt keine „Epidemie“  wenn

  • COVID-19 Patienten gerade mal 0,78% der verfügbaren Spitalsbetten und 3,62% der Intensivbetten belegen und
  • 732 sind nicht „aktuell erkrankt“, weil 605 davon keine Spitalsbehandlung brauchen, was weil sie entweder gar keine oder sehr milde Symptome haben; wirklich krank sind nur die 127 (95+32)
  • nur 4% der Tests (über den gesamten Beobachtungszeitraum) positiv sind (vergl. Grippe-Monitoring: bis 70%!).

Was aus diesen Daten aber gar nicht erkennbar ist, ist die Veränderungsrate und diese zeigt am deutlichsten den Trend (gegen Null):

Die Anzahl der Tests stieg in der Zeit von

22.5 bis 26.5. von 390.488 auf 411.185 also um 20.697.  Die Anzahl der positiven Tests stieg von 16.388 auf 16.497, also um 109.

Das bedeutet 0,52% der Tests waren positiv. Das ist epidemiologisch betrachtet, ein Witz. (Sie müssen tausend Tests machen, damit Sie 5 Positive finden, was auch bedeutet, dass die „false-positive“ Rate (mind.2% bei PCR) immer gravierender wirdBei 1000 Tests sind 20 falsch positiv; also z.B. 500 (50%) statt 480; wenn aber nur mehr 0,5% „positiv“, dann liegt das innerhalb der Fehlerrate; das wirkliche Ergebnis kann also Null sein…)

Es gibt aber intelligente Leute in Österreich, die sich die Mühe gemacht haben, die COVID-19 Zahlen in Diagrammen so darzustellen, dass man wirklich etwas damit anfangen kann. Zu den besten Websites gehört auf jeden Fall diese:

https://corona.zahlen.online/disp/austria

Dort findet man die wichtigsten Zahlen zur Epidemiologie und kann sich durch Klicken aussuchen, welche Länder man vergleichen möchte.

CoV infection trend Austria Was man hier deutlich sieht, ist die Tatsache, dass bereits am 3. April (eigentlich Ende März, weil die Meldungen ja zeitverzögert sind) der Höhepunkt („Peak“) der „Epidemie“ überschritten war, weil die Zahl der akut Infizierten seitdem ständig sinkt und die Zahl der sich erholenden stärker steigt. (wobei der konkrete Anteil der Leute ohne Symptome nicht erkennbar ist, weil die Regierung diese Zahlen nicht veröffentlicht)

Diese Relation ist unverzichtbar, um zu sehen, dass die Gefahr einer unbeherrschbaren Ausbreitung und damit Überlastung der Krankenhäuser seit diesem Zeitpunkt sehr unrealistisch, man könnte auch sagen, vorbei war.

Die Medien haben aber stets die Zahl der „jemals“ Infizierten hochgehalten, die natürlich ständig zunimmt, wenn man jeden Tag mehr Tests macht und die anderen Werte so voneinander isoliert, dass ihre wahre Bedeutung nicht erkennbar war (also genau das, was Prof. Lancet und andere kritisiert haben).

Es gab also aus dieser Perspektive keine Notwendigkeit, die restriktiven Maßnahmen (vor allem Maske) nach Ostern zu verlängern.

Es gibt absolut keinen wissenschaftlich fundierten Grund, warum wir immer noch mit Masken einkaufen gehen müssen, das Theater mit dem Abstand mitmachen (Viren können sich nicht bewegen und schon gar nicht „Weitspringen“ bis 1,49m!) ) und im Restaurant von aliens bedient werden …

Wie lange lassen wir uns diesen gefährlichen Unsinn noch gefallen? Das Tragen der Masken suggeriert eine permanente Gefahr, macht Angst und erzeugt eine Spaltung in der Gesellschaft (die Non-Konformisten werden zu „Gefährdern“ degradiert und häufig denunziert). Der Sauerstoff-Mangel in der Maske reduziert die Fähigkeit des Immunsystems sich gegen Infektionen zu wehren und kann sogar eine eventuelle Virenlast in der Nase erhöhen. (siehe Links unten).

DIE  ZIGARETTE  ALS  MASSENMÖRDER: WHO CARES?  

Tobacco mass murder

Gegen Rauchverbote hat sich die Politik (in Österreich und Deutschland)  30 Jahre lang gewehrt.

In der EU sterben jedes Jahr 700.000 Menschen an den Folgen des Rauchens.

In Österreich sind es ca. 14.000. (Vergleiche mit COVID-19: 645)

Jeder einzelne davon könnte noch leben, wenn Zigaretten verboten wären und chronische Krankheiten wie COPD, Gefäß- bzw. Herzkrankheiten und Krebs würden stark zurückgehen.

Österreich war jahrelang Spitzenreiter in der europäischen Raucher-Statistik, was die Zahl der gerauchten Zigaretten pro Tag betraf, aber vor allem beim Anteil der rauchenden 13-15-jährigen Mädchen, eine besondere Schande.

(Die Tabakindustrie war begeistert, weil die österreichischen Politiker ihre perfide PR-Kampagne voll unterstützten. Das wissen wir, weil ein großer Zivilprozess in den USA stattfand und dabei tausende Dokumente und „Strategiepapiere“ der Tabakkonzerne ans Licht kamen (die Konzerne wurden wegen einer „kriminellen Verschwörung“  verurteilt, auf Basis von Gesetzen (RICOH), die gegen das organisierte Verbrechen erlassen worden waren…)

THE VERDICT IS IN Tobacco organized Crime

Und alle Gesundheitsminister, die (mit dem Hinweis auf „Toleranz“) Rauchverbote jahrelang verhindert haben, waren von der ÖVP.

In dieser Zeit sind mehr als 100.000 Menschen durch  Tabakkonsum oder Passivrauchen  gestorben.

So viel zum Thema „Leben retten“ als  absurdes, politisches Theater. 

Quellen:

 

 

 

Corona Austria: Angst statt Analyse

Rot-weiß-Rot speechlessZum 75. Jahrestag der „Proklamation über die Selbständigkeit Österreichs“ am 27. April 1945 stand BK Kurz ganz alleine im Bundeskanzleramt vor der ORF-Kamera und hielt eine Rede für die „lieben Österreicher-Innen“, deren  Recht auf Selbstbestimmung bzw. deren Ausübung von Grundrechten seine Regierung  ohne viel Aufhebens außer Kraft gesetzt hat.

Als Begründung dafür wurde die enorme Gefährlichkeit des „Corona-Virus“ angegeben, dessen rasante Ausbreitung  „ohne entschlossenes Handeln“ der Regierung zu (einer Größenordnung von)  100.000 Toten in Österreich führen würde.

Am 30. März prophezeite  Kurz in der ZiB-2 sogar (melodramatisch):

Bald wird jeder von uns jemanden kennen, der an Corona gestorben ist

CoV Protokoll Spiel mit Angst

Seit 27. April wissen wir, dass in den Sitzungen des „Corona-Krisenstabs“  auch diskutiert wurde, wie man die Österreicher dazu bringen könne, diese massiven, staatlich angeordneten Rechtsverletzungen (Freiheitsbeschränkungen) zu akzeptieren.  Dazu musste manipulationstechnisch  „das Rad nicht neu erfunden“ werden:

Angst vor einer kollektiven Bedrohung hat sich über die Jahrhunderte als wirksamstes Mittel zur Verhaltenssteuerung erwiesen und ein unsichtbarer  „Feind“, der nur darauf lauert, uns zu vernichten, ist dafür bestens geeignet. Wenn man dann auch noch behauptet, (wie Kurz) „es gibt keine Alternative“, was kann der drangsalierte Bürger dann noch dagegen vorbringen?

Dass Kurz in diesem Kontext die „Angst vor einer Ansteckung oder dem Tod der Eltern oder Großeltern“ schürte, ist also nicht verwunderlich.  Diese Strategie sorgt ja nicht nur für Konformität und Gehorsam sondern auch dafür, dass die „Herde“ ihrem „Beschützer“ auch noch dankbar dafür ist, dass er ihr die Freiheit genommen hat (und „nebenbei“ auch noch die Wirtschaft an die Wand fährt).

5 Charité Ramona Kunze-Libnow als Oberin Martha

Oberin Martha“ aus der Charité …

GEGENSTIMME: Also bitte – diese Kritik ist doch völlig unangebracht!

Kurz und das Parlament wollten doch nur „Leben retten!“ Verhindern, dass zigtausenden Österreichern (im wahrsten Sinn des Wortes) „die Luft ausgeht“, sie also durch akute Atemnot (ARDS-verursacht durch eine virale Infektion) lebensbedrohlich erkranken und sterben.

Dass man in so einer „bedrohlichen“ Situation lieber zu viel als zu wenig unternimmt, ist doch nachvollziehbar. Die Schreckensmeldungen aus Italien (völlig überlastete Krankenhäuser, Intensivstationen und Bestattungsunternehmen) waren doch Grund genug, diese (tyrannischen) Maßnahmen zu ergreifen.  Schließlich hat es doch gewirkt!  Österreich steht doch „gut da“!

Statt 100.000 Toten haben wir tatsächlich  (bestätigt) 592, sonst angegeben 623. Also war das doch richtig mit den Ausgangssperren, „tracking-apps“ und den Strafen (auch wenn die ohne Rechtsgrundlage erfolgten – z.B. wegen „Treffen“ in der eigenen Wohnung)

Auf den ersten Blick erscheint diese Argumentation richtig, doch blickt man „hinter die Kulissen“, sieht es ganz anders aus. Schauen wir uns deshalb die wichtigsten Annahmen an, auf die sich die drakonischen und undemokratischen „Ermächtigungsgesetze“ stützen.

Anmerkung vorab:

Wie schludrig über diese Thematik „berichtet“ wird, zeigt sich schon daran, dass seit Wochen in den Medien vom „Corona-Virus“ gesprochen wird. Das macht aber wenig Sinn, denn es gibt hunderte Corona-Viren: z.B. eigene Varianten für Katzen, Hunde, Rinder, Schweine, Mäuse, Vögel, Fledermäuse usw. Alleine für Menschen gibt es sieben verschiedene Arten.

SARS-CoV-2 Merck

Das Virus heißt „SARS-CoV-2“, weil es (auf genetischer Ebene) eine ca. 80% ige Ähnlichkeit mit dem  „ersten“ SARS-CoV hat, der 2003 sein Unwesen trieb. (Warum diesmal  der Begriff „SARS“ vermieden werden soll, ist die Frage…)

Welche Annahmen könnte die Regierung als Begründung für ihr Handeln anführen?

ANNAHME 1: („ Better safe than sorry“)


Niemand konnte voraussehen, wie schnell und wie weit sich die Infektion wirklich in Österreich ausbreitet. Um „italienische Verhältnisse“ zu vermeiden, musste die schärfste Variante des „social distancing“ durchgesetzt werden – (Demokratie hin, Diktatur her…).


Stimmt das wirklich? Gab es keinerlei Daten oder Experten-Stimmen, die ein „Horror-Szenario“ (tausende Tote) als sehr unwahrscheinlich einstuften?

Doch die gab es durchaus, so z.B. durch die Quarantäne der „Diamond Princess“ einem monströsen Kreuzfahrt-Schiff mit über 2.000 Passagieren.

Diamond Princess Sciencenews

Am 20. Jänner legte die DP am Hafen von Yokohama in Japan ab. An Bord waren 3.711 Menschen  davon 2.666 Passagiere zwischen 69 und 73 Jahre alt.

Also  eine  einzige „Risikogruppe“ für COVID-19.

Diamond Princess SCoV

Fünf Tage später wurde bei einem Passagier in Hong Kong eine SARS- CoV-2-Infektion festgestellt. Am 3. Februar kehrte das Schiff nach Japan zurück, nachdem es  in drei verschiedenen Ländern (Häfen) angelegt hatte. Die japanischen Behörden wurden über den CV-Fall in Hong Kong unterrichtet und stellten das Schiff unter Quarantäne. Am 5. Februar durften die Passagiere ihre Kabinen nicht mehr verlassen, doch die Crew (über 1.000 Leute) musste weiter arbeiten. Alle, die Grippe-Symptome aufwiesen und deren enge Kontaktpersonen, wurden getestet. Wer positiv war, wurde in ein Krankenhaus gebracht. Später wurden die Tests auf fast alle Passagiere ausgeweitet, vor allem jene, die chronische Krankheiten hatten. Ende Februar wurden fast 1.000 Passagiere mit Flugzeugen in ihre Heimatländer transportiert und der Rest später auch. Laut dem amerikanischen CDC wurden

  • 712 (19,2%) Personen positiv getestet, davon 381 mit Symptomen. 9 davon starben.
  • Von 712 Infizierten starben also 9 Personen, also etwas mehr als 1%.
  • Für fast 99% war die Krankheit also nicht tödlich.
  • Bezogen auf alle Personen an Bord, bedeutet das ein Sterberisiko von 0,126% (also ca. für einen von Tausend).
  • Da diese Altersgruppe ein viel höheres Sterberisiko hat, kann die CFR für die allgemeine Bevölkerung als wesentlich niedriger eingestuft werden und man kommt somit in den Bereich der Grippe-Sterblichkeit. Je älter, desto größer das Risiko. (siehe Tabelle unten aus Italien – Quelle: ISS)

ISS CoV Risk age-adjusted

Wir haben hier also eine „High-Risk“-Group (älter als 65, sicher auch Diabetiker, Bluthochdruck, etc.), die 15 Tage auf engem Raum zusammen war, wo tausende Menschen die gleichen Gegenstände berühren, miteinander aßen, tanzten, soziale Kontakte hatten. Dann 10 Tage auf dem Schiff eingesperrt waren und von (wahrscheinlich) infiziertem Personal mit Essen versorgt wurden.

Trotzdem haben sich nur 19,2% „angesteckt“ und nur 9 Personen starben.  Daraus ist klar erkennbar, dass das Virus weder besonders infektiös noch besonders gefährlich ist.

Epidemiologen haben (unter Einbeziehung der DP-Daten) auch die CFR für China kalkuliert und kommen zu einer Zahl von 0,5%.  (Also  ein Sterberisiko: 5 von 1000).

Diamond Princess NATURE 26-3

Wenn es also zu einer dramatischen Häufung von schweren Fällen kommt (wie in Nord-Italien), dann muss es andere Risiko-Faktoren geben, die dabei eine wichtige Rolle spielen.

Es macht keinen Sinn, dass ein Virus in einem Land 10 x „gefährlicher“ ist, als in einem anderen (siehe dazu auch Dr. Wodarg).

1 Hospital Beds per 100T Statista

Dazu gehören z.B. der Zustand des Gesundheitssystems, die Zahl der Spitals- bzw. Intensivbetten pro 1000 Einwohner;

(s. z.B. Tabelle: Österreich und Deutschland haben mehr als doppelt so viel Betten per 1000 Einwohner als Italien und Spanien; in Nord-Italien arbeiten die Spitäler jeden Winter an der Kapazitätsgrenze – wegen der Luftverschmutzung,  der Grippe und der chronischen Atemwegserkrankungen: die neoliberalen „Reformen“ des Gesundheitsystems trugen auch zur Katastrophe bei…)

die Prävalenz chronischer Krankheiten in der Bevölkerung, die Altersstruktur, die ständige Einnahme von Medikamenten; Umweltfaktoren, die die Gesundheit (schleichend) schädigen; Antibiotika-Resistenzen, Auto-Immun-Krankheiten und andere (unsichtbare) Störungen des Immunsystems, z.B. durch Elektro-Pollution (gepulste Mikrowellen-Strahlung rund um die Uhr durch Mobilfunkantennen, WLAN, etc.).

2 Hospital beds per 100T StatistaIn Italien ist auch die Zahl der „nosokomialen Infektionen“ (im Krankenhaus mit Erregern angesteckt) viermal höher als in Deutschland (in Spanien doppelt so hoch) und auch die Antibiotika-Resistenzen sind bei den Italienern höher.

  • Entscheidend für die Folgen einer echten „Pandemie“ ist nicht, wie viele Leute infiziert werden, sondern wie der Zustand des Immunsystems in der Bevölkerung ist.
  • Ein gut funktionierendes Immunsystem wird mit jedem Virus fertig, aber uns wird ständig suggeriert, dass wir völlig hilflos einem „Pandemie-Virus“ ausgeliefert seien, bis es eine Impfung dagegen gibt – eine Lüge, die nur jemand glaubt, der keine Ahnung von Biologie hat. 
  • (Mehr über die  evolutionäre Symbiose zwischen Viren und Menschen weiter unten)

 ANNAHME 2:  („Science-Based Decision-Making“)


Aufgrund der Daten aus anderen Ländern und den mathematischen „Modellen“ zur Ausbreitung der Infektion musste die österreichische Regierung davon ausgehen, dass nur pauschale Ausgangssperren (also die ganze Bevölkerung unter Kuratel stellen) und radikale Eingriffe in die Geschäftstätigkeit den epidemiologischen „Super-Gau“ verhindern.


Auch diese Annahme steht auf wackeligen Beinen, denn diese „Modelle“ sind in den meisten Fällen, nicht „das Papier wert, auf dem sie ausgedruckt werden“. Warum? Weil man vielfältige soziale Beziehungen und menschliches Verhalten nicht durch diese primitiven Modelle  (mathematische Formeln) abbilden kann   und schon gar nicht, enorm komplexe, biologische Wirkungskaskaden und Feedback-Schleifen.

1 Ferguson model SWE 2

(Was ist das denn? Mit dieser beeindruckenden Formel wird berechnet, wie schnell sich ein Virus in der „Community“ ausbreitet … alles klar?)

Mit anderen Worten:

Das echte Leben kann nicht mit simplifizierten Zahlen-Modellen „vorhergesagt“ werden, aber das begreifen diese Zahlen-Autisten eben nicht. Im Fall von „COVID-19“ steht hier eine Person im Rampenlicht, die man für diesen Irrsinn zur Rechenschaft ziehen müsste:

Pandemic Models vs Reality

Dr. Neil FERGUSON vom Imperial College in London (Professor für “mathematische Biologie” ?)

Welche Kompetenz hat Ferguson im Hinblick auf Biologie bzw. Medizin, also  in Bezug auf „Lebenswissenschaften“? Keine.

Er machte seinen „Doktor“ (PhD) in theoretischer Physik an der Universität in Oxford im Jahr 1994. Dazu lesen wir bei Wikipedia u.a.:

Bei der Entwicklung eines Modells wird grundsätzlich die Wirklichkeit idealisiert; man konzentriert sich zunächst nur auf ein vereinfachtes Bild, um dessen Aspekte zu überblicken und zu erforschen. Nachdem das Modell für diese Bedingungen ausgereift ist, wird es weiter verallgemeinert

Merke: Mathematische Modelle haben praktisch alle einen eingebauten, schwerwiegenden Fehler:

Sie sind eine unzulässige Vereinfachung einer komplexen Realität. Diese Modelle sind nicht dafür geeignet, die  vielfältigen Beziehungsgeflechte in Systemen der realen Welt abzubilden. So finden wir auch folgendes bei Wikipedia zum Thema „Mathematische Modellierung der Epidemiologie“, (Überschrift:  Annahmen)

„Es wird eine homogene Mischung der Bevölkerung vorausgesetzt. Das heißt, dass die untersuchten Individuen Kontakte zufällig knüpfen und sich nicht überwiegend auf eine kleinere Gruppe beschränken. Diese Voraussetzung ist selten gerechtfertigt, sie ist jedoch zur Vereinfachung der Mathematik notwendig.“

Die „Vereinfachung der Mathematik“ bedeutet häufig, dass auf Basis falscher Annahmen Schlüsse gezogen werden, die dann als Entscheidungsgrundlage für die Politik der realen Welt  dienen und davon gibt es bei dieser „Modell-Rechnung“ genug.

Hier noch ein Beispiel um die Absurdität der „Annahmen“ zu verdeutlichen:  Im Text-Ausschnitt unten geht es um die Berechnung der „Reise-Häufigkeit“ von Menschen, die nach Alter gewichtet wird und zu folgendem Ergebnis kommt:

  • Kinder zwischen 5 -10 Jahren sind genau so viel unterwegs wie Menschen über 75
  • Kinder zwischen 10-15 bewegen sich gleich oft wie Menschen zw. 70-75
  • Oder doch nicht? (Einmal ist der Wert 0,5, ein anderes Mal 0,75…)
  • Alle zwischen 20 und 65 Jahren bewegen sich gleich viel …

travel rates CoV ICM- SWE

So wird das individuelle Verhalten von Menschen „homogenisiert“ …(das ist Unfug..)

Zur “Vorhersage” der Folgen einer COVID-19  Pandemie im Jahr 2020 benutzte Ferguson ein mathematisches Modell, das er vor 15 Jahren konstruiert hatte.  Ferguson ist 2008 Mitbegründer des MRC “Centre for Global Infectious Disease Analysis” am Imperial College, das als „führende“ Berater-Institution  für staatliche Gesundheitsbehörden gilt.

Er hat also schon viel Erfahrung mit der „Modellierung“ von Epidemien aber sind seine Modelle wirklich geeignet, deren Folgen vorherzusagen?  Seine Bilanz sieht in dieser Hinsicht sehr düster aus:

  • 2001: Ferguson überzeugt Premierminister Tony Blair davon, dass 6 Millionen (!) britische Rinder getötet werden müssen, um eine Ausbreitung der „Maul-u. Klauenseuche“ zu unterbinden. Auch Rinder auf Nachbar-Höfen, die keine Krankheitssymptome und nie mit den infizierten Herden Kontakt hatten. Das kostete Milliarden und trieb selbst hartgesottenen englischen Landwirten die Tränen in die Augen;
  • 2002: Ferguson „berechnet“, dass bis zu 150.000 Briten an der Creutzfeldt-Jakob Krankheit sterben könnten, wenn sich der „Rinderwahn“ auch auf Schafe ausdehnt (000 sah er als wahrscheinlich). Wirkliche Zahl der Opfer: ca. 180
  • 2005: Ferguson warnt davor, dass ca. 65.000 Briten durch die „Vogelgrippe“ (H5 N1 Virus) sterben könnten. Es waren weniger als 500.
  • 2009: Diesmal ist es die „Schweinegrippe“ (H1 N1 Virus), die alleine in England mehr als 60.000 Tote fordern könne, so Ferguson. Wirkliche Zahl: 457
  • 2020: Ferguson malt erneut „den Teufel an die Wand“: Wegen COVID-19 könnten mehr als 500.000 Briten sterben – wenn nichts getan wird (was völlig absurd ist). Später korrigiert er diese Zahl (s. unten) ….

Die (nicht „peer-reviewed“) Studie des Imperial College– mit diesen Horrorzahlen – wird in den Medien amplifiziert und löst bei unseren Politikern natürlich Panik aus. Doch sie hörte sich zunächst ganz vernünftig an:

„Wir folgern (aus unseren Modellen), dass optimale Maßnahmen („Haus-Arrest“ von Verdachtsfällen und deren Angehörigen und die soziale Abschottung der Älteren / am meisten Gefährdeten) den medizinischen Behandlungsaufwand um zwei Drittel und die Todesfälle um die Hälfte reduzieren könnten“

Doch dann kommt der „Schocker“:

„Trotzdem würde auch diese gemilderte Form der Epidemie wahrscheinlich hunderttausende von Toten fordern und die medizinische Versorgung (vor allem in Intensivstationen) völlig überfordern. Deshalb bleibt für Länder, die dazu in der Lage sind, nur die Unterdrückung als bevorzugte politische Option“

Die „Unterdrückung“ bedeutet daher die  staatliche Bevormundung und  Kasernierung der gesamten Bevölkerung eines Landes, Schließen von Schulen, Universitäten, Geschäften, Restaurants, Cafés, Sporteinrichtungen, Hotels, Baustellen, etc.  Die Suggestion: Jeder soziale Kontakt ist „gefährlich“ und muss vermieden werden.

Ferguson CoV suppression - ICU demand

Die Überlastung der Intensivstationen „vorhergesagt“ von Ferguson & Co. N.B. die grüne Kurve (lockdown) is genauso hoch wie die schwarze (do nothing)

Auf den Punkt gebracht:  Die Aushöhlung des sozialen Lebens einer Gesellschaft, das Schüren von Angst und Feindseligkeit, die Inszenierung eines psychologischen Ausnahmezustands zur Rechtfertigung totalitärer Maßnahmen, die gleichzeitig die Wirtschaft ruinieren.

Das alles wird mit der Bekämpfung einer „globalen Gesundheitsbedrohung“ legitimiert, während weiterhin hunderte krebserregende Chemikalien,  Pestizide u.a. Umweltgifte, Atomkraftwerke, Tabakrauch, etc. jedes Jahr tausende Menschen das Leben kosten, was keinem Politiker schlaflose Nächte bereitet.

Es kommt aber noch schlimmer:

Dieses „intensive Interventions-Paket“ müsse aber so lange durchgezogen werden, bis ein Impfstoff vorhanden sei und dass kann 18 Monate und länger dauern. Denn „wir sagen vorher“, dass die Übertragungsrate sofort wieder hochgehen wird, wenn die Maßnahmen gelockert werden.

Zwar erwähnen die Autoren, dass diese “Unterdrückung“  enorme  soziale und wirtschaftliche Kosten verursacht, die ihrerseits einen negativen Effekt auf die Gesundheit und das Wohlbefinden  haben können, doch der Zweck heiligt dann doch die Mittel

Leicht ermittelbare Daten“ ermöglichen so  die Schätzung der Basis-Reproduktionszahl (R0), um die sich ja alles dreht (sie muss, nach der Theorie, kleiner als 1 werden, damit eine exponentielle Ausbreitung der Krankheit gestoppt wird (die  Rolle des Immunsystems bzw. der Immunstatus u. Gesundheitszustand des Einzelnen, sowie seine Lebensumstände spielen in diesem „Modell“  keine Rolle.

DIE REALITÄT

Die „Annahmen“ von Ferguson & Co. sind unhaltbar und der Witz dabei ist, dass er inzwischen selbst heftig zurückgerudert ist:

REVISION 1:  Nur 11 Tage nach der Publikation der Studie hat er seine „Schätzung“ der Reproduktionszahl korrigiert.  Was  erfahrende  Epidemiologen von Anfang an kritisiert hatten (dass die wirkliche Zahl der Infizierten in Europa viel höher sei  und deshalb die CFR (das Sterberisiko) viel niedriger), hat Ferguson jetzt auch eingeräumt. Allerdings führt er das auf eine höhere Ausbreitungsgeschwindigkeit zurück (R0 > 3) und will damit sagen, dass die  drakonische Überwachung des  „social distancing“  in England dadurch noch wichtiger geworden sei.

„.. actually adds more evidence to support the more intensive social distancing measures applied this week, because the higher the reproduction number is, the more intensive the controls need to be to achieve suppression of the epidemic.“

Die von ihm “errechnete” CFR von 0,9% ist also aus dieser Sicht zu hoch und basiert auf falschen Zahlen.  Die veröffentlichte CFR in England ist aber noch viel höher und ebenso falsch, weil sie ja die Dunkelziffer der infizierten (ohne Krankheitssymptome) nicht berücksichtigt. (S. Dr. Knut Wittkowski, Prof. Ioannidis u. Dr. Erickson – alle USA)

Während Ferguson von einer Infektionsrate von 5% ausgeht, haben andere Wissenschaftler aus Oxford das 10-fache kalkuliert: Demnach wäre also die Hälfte der Briten bereits infiziert und die CFR wäre  bei 2 von 100.000)

UK 50 pc infected

REVISION 2:


Vor einem Parlamentsausschuss sagte Ferguson Ende März, dass seine „projections“ bezüglich der Auslastung von Intensivbetten sich geändert hätten. Der Höhepunkt der Belastung von ICUs sei jetzt nicht mehr im November/Dezember zu erwarten, sondern schon Mitte April.  Er betonte, das zentrale Anliegen der „Unterdrückungs-Strategie“ sei ja, eine Spitalskrise  (durch Überlastung) zu verhindern.

REVISION 3:   “We clearly cannot lock down the country for a year

Die „notwendige“ Dauer der extremen „Lock-down“-Maßnahmen wurde ebenfalls revidiert:  Jetzt ist nicht mehr die Rede von „fünf Monaten oder länger“ also bis eine Impfstoffproduktion in großen Mengen möglich ist (mindestens 18 Monate) und Ferguson hat anscheinend begriffen, dass diese „policy“ nur in einer wirtschaftlichen und sozialen Katastrophe enden kann.

Doch seine Vorschläge, wie die britische Regierung die Wirtschaft wieder ankurbeln könne, lassen alle Hoffnung fahren, er habe etwas dazugelernt.

Massenweise Tests und „contact-tracing“ ist alles, was ihm dazu einfällt und natürlich bezieht er sich auf das „Modell“ Süd-Korea, das natürlich nicht  1:1 auf Großbritannien übertragbar ist. (In der autistischen Welt der Mathematiker gibt es aber keinen Unterschied zwischen 10 Millionen Koreanern [Ausbruch in einer christlichen Sekte mit vielen jungen Leuten] und 10 Millionen Briten)

Auf Influenza-Viren, die genug „tödliches Potential“ besitzen und jedes Jahr wieder „zuschlagen“, wird aber auch nicht massenweise getestet, sondern nur wöchentlich Stichproben gemacht, die dann extrapoliert – also auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet werden.

REVISION 4: We don’t know what the level of EXCESS deaths will be in this epidemic,“

Ferguson räumte schließlich ein, dass niemand wisse, wie gefährlich COVID-19 wirklich sei, als er sagte:

Wie viele der  COVID-19 „Todesfälle“ wären ohnehin gestorben? Es könnte die Hälfte oder sogar zwei Drittel sein, weil es in erster Linie Menschen trifft, die entweder an ihrem Lebensende stehen oder einen schlechten Gesundheitszustand haben.“

Damit bestätigt er das, was die kritischen Expertenstimmen (Wodarg, Köhnlein, Bhakti, Püschl, Ioannidis u.a.) von Anfang an gesagt haben:

Die verfassungswidrige Ergreifung diktatorischer  Maßnahmen durch die Politik erfolgte NICHT auf wissenschaftlicher Grundlage, sondern auf der Basis von Angst, ideologischer Verblendung, Korruption (Gates & Co) und Ignoranz unserer Politiker.

ANNAHME 3: 


Appelle an die Vernunft  und  Eigenverantwortung der Österreicher (wie in Schweden praktiziert) reichen nicht aus, um das gewünschte Verhalten zu erreichen. Also muss es (neben dem Schüren von Angst) durch schnell durchgepeitschte Gesetze und Erlässe, – unter Strafandrohung – erzwungen werden.


Die  angeblich sanitären „Ermächtigungsgesetze“ wurden dann auch noch durch verbale Aussagen der verantwortliche Politiker überboten, für die es keine Rechtsgrundlage gab.

Dass BK  Kurz eine Neigung zum autoritären Handeln hat, ist nicht neu, dass aber die Grünen ohne Skrupel bei dieser verfassungswidrigen Tyrannei mitmachen, zeigt, wie tief sie (moralisch) gesunken sind.

Dazu berichtete  z.B. der ORF/Ö1 am 28. April im Mittagsjournal

ORF Ö1 28-4 VerfJurist kritisiert Regierung SCov

Der Beitrag beginnt mit einem Audio-Clip von Minister Anschober, in dem dieser „bestätigt“, dass auch „in privaten Räumen keine Treffen erlaubt“ seien, „das sagen auch unsere VO und entsprechenden Erlässe“.

Doch der Verfassungsjurist Heinz Mayer (am Telefon) bestätigt, dass diese unglaubliche Anmaßung von Anschober (Eingriff in die Unverletzbarkeit der Wohnung und Privatsphäre der Österreicher) keineswegs rechtlich gedeckt sei.

M: Nein, (diese Aussage)  war nicht richtig. Die Verordnung (Verbot des Betretens öffentlicher Räume, hat nicht für Privaträume gegolten.

ORF: Heißt das, man hat ein Verbot samt Strafen suggeriert?

M:  „Es ist leider vorgekommen, dass Politiker Inhalte kommuniziert haben, die in den VO nicht vorgesehen waren. Z.B. hat der Vizekanzler gesagt, man darf keine langen Radtouren machen, man darf nur kurz laufen gehen. Davon war in diesen VO keine Rede und ich glaube, dass das auch die Exekutive vor schwierige Probleme gestellt hat. (…keine Juristen..] und die sind dann manchmal zu harsch eingeschritten. Die Kommunikation hat mit dem Norminhalt oft nicht –ah – Schritt gehalten.“

Das ist eine sehr vornehme, quasi diplomatische Umschreibung eines inakzeptablen Verhaltens von Politikern, die das Volk wie unmündige Kinder bevormunden und Macht ausüben, für die es keine rechtmäßige Grundlage gibt.

Herr Mayer deutet allerdings an, dass der Erlass von „ Regeln für das Verhalten in Privaträumen“ zwar ein „massiver Grundrechtseingriff“ sei, dieser aber „möglicherweise zulässig“ gewesen wäre, wenn die „Verhältnismäßigkeit“ gegeben ist „also notwendig um das betreffende Ziel zu erreichen“. Diese „Notwendigkeit“ ist aber keineswegs bewiesen.

Dass „alle Beteiligten ziemlich gestresst“ waren,  (wie Mayer anmerkt), kann wohl kaum als Rechtfertigung für diese Grundrechts-Verstöße akzeptiert werden.  Dann geht es um die Strafen, die zu Ostern verhängt wurden:

ORF: Bleiben wir bei Strafmandaten und Anzeigen. Da hat Innenminister Nehammer nach dem Osterwochenende folgendes erklärt:

(Audio-Clip) ..“weil auch die Exekutive darauf geachtet hat, dass die Ausgangsbeschränkungen eingehalten werden, der Sicherheitsabstand,  dass das, was den Menschen so viel abverlangt, zu Ostern (so eine besondere Zeit) keine Freunde, Eltern, Verwandten nicht treffen zu können, dass das auch tatsächlich passiert. Es wurden über 2.000 Anzeigen (wie sagt man) … ausgeführt und vollzogen, Es wurden 380 Organstrafmandate ausgestellt“ (cut-off)

ORF: Herr Mayer, Strafen und Anzeigen, die sich auf Treffen im privaten Bereich beziehen, sind also ebenso hinfällig.

M:  (Pause). Na ja, das ist ja typisch. Es wird strenger kommuniziert, als geregelt. Ah … ja, die Leute werden sich ja wehren dagegen, nehme ich an.

ORF: Können Sie auch, also das Recht wird auf ihrer Seite …

M: Ja, selbstverständlich, ja klar.

Und – wehren sich die Österreicher? Oder lassen sie sich weiterhin alles gefallen, auch wenn es dafür keine seriöse, medizinische Begründung gibt?

ANNAHME 4:


Die Pflicht zum Tragen von Schutzmasken beim Einkaufen und die permanente Desinfizierung von Gebrauchsgegenständen (z.B. Einkaufswagen)  sind ein wesentlicher Beitrag zum Gesundheitsschutz.


Op MaskenDafür gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis, selbst das Robert-Koch-Institut weist darauf hin und Prof. Dr. Sucharit Bhakdi  (ein angesehener Experte für Mikrobiologie und Hygiene, der tausende Ärzte ausgebildet hat) spricht es noch deutlicher aus:  (siehe Video-Links ganz unten)

Bei gesunden Menschen macht das Tragen von Schutzmasken keinen Sinn. Es ist geradezu lächerlich…“

  • Die Maske soll eine Tröpfchen-Infektion verhindern, die gibt es aber nur, wenn jemand (der krank ist) niest oder hustet und zwar direkt ins Gesicht eines anderen Menschen.
  • Das tut aber niemand, schon gar nicht beim Einkaufen, wo man ja mit den anderen Kunden keinen direkten Kontakt hat.
  • Außerdem haben Viren weder Beine noch Flügel, sie können sich absolut nicht bewegen; sie leben ja auch nicht, wenn sie keinen „Wirt“ haben;  Es reicht also aus, Abstand zu halten, das Tragen der Maske  ist völlig überflüssig und behindert das freie Atmen. Dazu kommt noch, dass die Maske selbst zu einer „Bakterienschleuder“ wird, vor allem wenn sie stundenlang getragen und währenddessen viel gesprochen wird.
  • Der SARS-CoV-2 ist ca. 125 Nanometer klein. Ein Nano-Meter ist ein 1.000.000stel von einem Millimeter (oder ein Milliardstel von einem Meter, also 109 m). Wieso sollte sich dieser unvorstellbar winzige Kerl von einer Maske abhalten lassen?
  • Das fragt sich auch Herr Montgomery und betont „im Stoff konzentriert sich das Virus“ und da man gezwungen ist, sich deshalb immer wieder ins Gesicht zu greifen, erhöht sich sogar eine eventuelle Infektionsgefahr.

Montgomery Maskenpflicht BS

Und schließlich hat auch der mutige HNO-Arzt Dr. Bodo Schiffmann einen wichtigen Punkt vorgebracht: (siehe Video-Links am Ende)

„ Es gibt keinen medizinischen Grund für die Maskenpflicht am Ende einer Pandemie.“    

Genau – und damit kommen wir zu

 ANNAHME 5: 


Der Kontakt mit dem Virus (also mit einer infizierten Person) muss bei möglichst vielen Menschen unbedingt verhindert werden, weil sonst so viele schwere COVID-19 Fälle drohen, dass die Spitäler überlastet werden.


Dazu muss man zunächst festhalten, dass die Grundlage für diese Annahme auf einem völlig falschen Bild von Viren beruht. Ich zitiere dazu Frau Professor Dr. Karin Mölling, die ihr  ganzes Berufsleben  mit der Erforschung von Viren verbracht hat:

gut-microbiome

Es gibt mehr Viren als Sterne am Himmel: 10-33  (also eine Zahl mit 33 Nullen!).

Wir sind die Eindringlinge in die Welt der Mikroorganismen, nicht umgekehrt! Eine gigantische Zahl an Mikroorganismen, Bakterien, Viren und Pilzen gibt es in uns und um uns herum. Bakterien und Viren bevölkern unseren Darm in gewaltigen Mengen, ohne Krankheiten zu verursachen. Im Gegenteil, Mikroorganismen ermöglichen erst die Verdauung diverser Nahrungsmittel. Sie besiedeln nicht nur unseren Darm, sondern auch die Außenfläche unseres Körpers sowie unsere Umwelt.

„In diesem Ökosystem herrscht kein permanenter Krieg, kein Wettrüsten, sondern eine Balance, eine Koevolution, die zu Anpassungen geführt hat.

Doch wehe, wenn äußere Einflüsse die Balance zerstören. Meistens ist der Mensch selbst der Verursacher – dann entstehen Krankheiten. Viren und Bakterien sind „Opportunisten“, sie sind Nutznießer von ungewöhnlichen Situationen, von Schwächen des Wirts.

Genauso ist es. Es gibt keine „Killer-Viren“ (höchstens, wenn sie in einem Labor durch  Gentechnik erzeugt werden!), sondern Lebens-Umstände, die es Viren und Bakterien erleichtern, sich „breit zu machen“. So ist es nicht überraschend, dass in Kriegsgebieten  Seuchen ausbrechen, weil dort die Menschen in einer enormen Stresssituation leben (Hunger, Vertreibung, ständige Angst, mangelnde Hygiene usw.), Aktuelles, trauriges Beispiel eine gigantische Cholera-Epidemie im Yemen (um die sich aber hier niemand schert…).

Bei uns, in den „reichen“ Industrieländern kommen andere Risikofaktoren ins Spiel:

Fehlernährung (Übergewicht, Nährstoffmangel), Rauchen und Alkohol, chronische „Zivilisationskrankheiten“ wie Bluthochdruck, Gefäß-/Herzerkrankungen, metabolische Störungen wie Diabetes und Darmerkrankungen, immer häufiger Auto-Immunkrankheiten und Allergien, etc.

Menschen, die ständig Medikamente einnehmen, haben früher oder später als „Nebenwirkung“ Organ-Schäden, über die aber niemand spricht.

Pneumotox online

Es gibt mutige Ärzte in Frankreich, die eine Datenbank ins Internet gestellt haben, wo die relevanten Medikamente und deren Schäden registriert sind. Dort findet man z.B.  häufig verordnete Blutdrucksenker (ACE-Hemmer), die langfristig schwere Lungenschäden auslösen können und noch dazu für COVID-19 ein „Empfangskomitee“ bilden, weil sie dem Virus (der an das komplementäre ACE-2 Protein andockt) quasi den Eintritt in die Zellen erleichtern.

Viele der  (alten) gestorbenen Patienten in  Nord-Italien nahmen diese Medikamente jahrelang ein und hatten deshalb ein viel größeres Risiko bei einer Virusinfektion, die für andere wenig gefährlich ist.

Herr Dr. Wodarg hat auch noch darauf hingewiesen, dass ein bestimmter Enzym-Defekt (G6-PD), (der in Mittelmeerländern bzw. bei Menschen aus Ländern, wo Malaria auftritt, häufig vorkommt),  das Risiko für COVID-19 (bzw. Infektionen mit bekannten Corona-Viren) weiter stark erhöht.

G6 PD def enhances CoV infection 2008

Damit ist ein weiterer Risikofaktor für die Häufung von schweren Fällen in den USA zu berücksichtigen, wobei die Mehrheit der Betroffenen „Afro-Amerikaner“  sind; Dass diese Menschen akute Atemnot bekommen (ARDS) ist kein Wunder, denn durch die Infektion (der durch die Gen-Veränderung bedingte Sauerstoff-Mangel der Zellen erleichtert es den Viren, sich zu vermehren) oder die Behandlung mit Chloroquin kann eine hämolytische Krise entstehen (Sterben der roten Blutkörperchen, die den Sauerstoff transportieren).  Werden diese Leute intubiert (mit Gewalt unter Druck beatmet), sterben sie, wie ein New Yorker Arzt (Dr. Kyle-Sidell) voller Entsetzen feststellen musste.

Wer also anfängt „zu graben“, stellt fest, dass die Gefährlichkeit des Virus völlig überzogen dargestellt wurde, indem man wichtige Risikofaktoren einfach ignoriert hat.


Aber kommen wir zurück nach Österreich:

  • Gab es hier wirklich eine reale Gefahr, dass „zigtausende sterben“? (Nein)
  • Und seit wann war erkennbar, dass der „Peak“ (größte Zunahme) bereits überschritten ist? (Seit Ende März)

Was sehen wir hier?  (ein Excel- Diagramm, basierend auf  „open-data“ offiziellen Sterbe-Daten des Sozialministeriums)

Covid 19 mort stats Austria 30-4

  • Die täglichen Todesfälle zwischen 12.März und 30. April – Einzelwerte unten- rot; (Meldedatum = Todesdatum?)
  • Die Todesfälle pro Woche („Bergspitzen“-rot), z.B. 88, 106, 119, 92 …)
  • Die Veränderungsrate pro Woche (grün) 11 – 3,5 – 2,25 – 1,2 – 1,12 – 0,77 – 0,72 – 0,52 nimmt ständig ab…
  • Die Zahl der Toten kumuliert (unten schwarz) z.B. 557 (30.4.)
  • Tages-Datum (ganz unten schwarz)

Hier wird ersichtlich, dass von einer „exponentiellen Steigerung“ keine Rede sein kann. Die Kurve flacht bereits Ende März ab und ab dem 11. 4. Wird der „downward-trend“ noch deutlicher.  Auch ein  Experte für solche Statistiken, Herr Dr. Knut Wittkowski bestätigt das.

CoV Daten 12-5-20

Wir haben per 12.5. laut Angaben des Sozialministeriums 623 „Todesfälle“ für COVID-19.  Korrekterweise müsste hier natürlich auch der Zeitraum angegeben werden, auf den sich diese Sterbezahlen beziehen. Der erste Todesfall wurde am 12. März gemeldet.

  • Von 12. März bis 12. Mai 2020 sind also 623 Österreicher an COVID-19 gestorben.
  • Nicht wirklich … denn wie man auf der Website des Sozialministeriums nachlesen kann:

Austria maybe COVID-19 deaths

Dass diese Vorgehensweise mit seriöser Epidemiologie bzw. Virologie  nichts zu tun hat,  ist offensichtlich und die Pathologen in Österreich müssten eigentlich scharf dagegen protestieren. In Deutschland tut das zumindest einer: Professor Dr. Püschl in Hamburg.

Prof Püschl CoV nicht Todesursache

 Dieses Virus beeinflusst in einer völlig überzogenen Weise unser Leben. Das steht in keinem Verhältnis zu der Gefahr, die vom Virus ausgeht“, sagt der renommierte Rechtsmediziner. „Ich bin überzeugt, dass sich die Corona-Sterblichkeit nicht mal als Peak in der Jahressterblichkeit bemerkbar machen wird.“  (Die Welt – Link auf Bild)

Püschl chron Krankheiten nicht CoV

Da kann man nur zustimmen und ein Vergleich mit dem Influenza-Monitoring in Österreich  (Überwachung der jährlichen Grippewelle durch die AGES und das Zentrum für Virologie der Med-Uni Wien) zeigt auch warum:  (Tabellen-Ausschnitt):

est Flu deaths Austria 2015-2010

Die Zahl der an Grippe verstorbenen Österreicher in der letzten Saison wird auf 1.373 geschätzt. Das übliche Verfahren dazu ist, dass jede Woche Stichproben gemacht werden, also Abstriche, die dann auf Influenza-Viren getestet werden. Wie das genau passiert, kann man hier nachlesen. Wir haben also ein 3-stufiges Verfahren:

Klinisches Bild einer Atemwegsinfektion – Abstrich/PCR-Test  –  Nachweis durch Virenkultur in Zellen (bei COVID-19 nicht!)

influenza KW 7 2020 AustriaDie nachgewiesenen Infektionen werden dann auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet. (Genauso hätte man auch mit SARS-CoV-2 verfahren müssen…)

Für die heurige Grippesaison wurde die Zahl der Opfer auf 643 geschätzt. Doch etwas stimmt hier nicht: Man hörte in der Woche 7 (10.-17.Feb) auf, anstatt wie üblich, bis Woche 20 weiterzumachen.  Doch in der KW 7 war die Grippewelle noch lange nicht vorbei, wie man auf der Virologie-Seite der Med-Uni Wien nachlesen kann und auf diesem Diagramm noch deutlicher sieht:

Influenza Austria per 100T 2017-2020

Wir sehen an der schwarzen Kurve, dass die Grippe-Welle 2019/20 viel schlimmer war, als in den beiden vergangenen (gelb und grün) Jahren. Pro 100.000 Einwohner mehr als 2.300 Erkrankungen (vergleichbar mit dem „Corona-Peak“ in Landeck/Tirol) und dann hört man mit der Statistik auf???

Auf der AGES-Website findet man folgende Erläuterung zur Grippe-Toten-Statistik und die Tabelle, aus der der o.a. Ausschnitt stammt:

AGES Influenza Mortality Austria

(Obwohl Influenza-Viren eigentlich gefährlicher sind als Corona-Viren, wird hier also nicht alles und jeder „getestet“ und dann die große Panik ausgerufen …)

Wir haben also dementsprechend 643 Grippe-Tote und 623  (scheinbare) „COVID-19“ Tote. Hätte man die Grippe-Statistik nicht unterbrochen, wäre die Zahl wahrscheinlich auf das Zwei-bis Dreifache gestiegen, angesichts der starken (hochgerechneten) Ausbreitung, die man auf der Graphik oben sieht.

Higher Cov Risk after Flu vaccCOVID-19 hat es also nicht einmal annähernd geschafft, die Grippe-Mortalität zu erreichen, und man muss sich fragen, wie viele seiner „Opfer“ von anderen Viren heimgesucht wurden, nach denen niemand gesucht hat. Und wer weiß, dass eine Grippe-Impfung das Risiko für eine Corona-Viren-Infektion erhöht? (Das bestätigt, was Herr Dr. Wodarg gesagt hat: Wenn eine  Viren-Art (z.B. Influenza A) durch Impfung dezimiert ist, wird eine andere „auf dem Spielfeld“ dafür stärker…)

Zur Bewertung der „Gefährlichkeit“ muss man sich noch die Statistik der Med-Uni Wien (Virologie-Zentrum) zum Thema SARS-CoV-2 anschauen (nach der o.a. Stichproben-Methodik) und dann sieht man das gleiche wie in Deutschland und fragt sich:

WTF is going on here?

MUV sentinel KW 18- SCoV ZERO

  • Seit KW 12 (16.3> )gibt es keine Zunahme bei den positiven Tests; KW 13-15 ziemlich konstant (9-10)
  • KW 16: auf die Hälfte reduziert, seit KW 18: kein einziger positiver Test
  • Von 1752 Abstrichen waren ganze 62 positiv. Das sind 3,53%.
  • In der Steiermark wurde aber viel mehr getestet als im Rest von Österreich: 450 Proben von 1752, das sind 25%.
  • Nimmt man diesen „Outlier“ heraus, waren von 1302 Abstrichen 29 positiv also 2,22%.
  • Frage: Wo ist hier die „Corona“-Epidemie geblieben?

Wir sehen hier die gleiche „Fata Corona“ wie in Deutschland: Die wochenlang gemeldeten „Neu-Infektionen“ sind in erster Linie die Folge der massiven Ausweitung der Tests, nicht einer echten Epidemie.

Kuhbandner heise

Wie hier mit Zahlen etwas suggeriert wird, was es in der Realität so nicht gibt, sieht man auch hier:

Es wird immer nur die Gesamtzahl der Tests veröffentlicht:

  • die bisher durchgeführt wurden (Test-Zahl = Personenzahl?)
  • die bisher positiv waren

Daraus ergibt sich ein Prozentsatz, aus dem die Infektionshäufigkeit abgeleitet werden kann. Derzeit liegt dieser Wert bei 4,82%.

Doch wenn man dieses Verhältnis von den aktuellen Testergebnissen berechnet, kommt ein viel niedrigerer Wert heraus: 0,27%.

% Pos SCoV- Test AUT 12-05

Und damit bestätigt sich das, was auch die Sentinel-Proben der Med-Uni Wien ergeben haben:

The „Big Corona-Scare-Show“ is over.  

Es gibt keinen wissenschaftlich abgesicherten Grund (mehr), das Tragen eines Mundschutzes beim Einkaufen, beim Friseur, in der Gastronomie (beim Personal!) vorzuschreiben. Dieses absurde Sanitär-Theater muss  ein Ende haben.

Unser Immunsystem muss sich mit einem Erreger auseinandersetzen, damit es stärker werden kann. Dazu ist der Kontakt mit Infizierten notwendig, denn wer sich „versteckt“, kann keine Immunität entwickeln. (Siehe dazu die Zitate unten)

Das letzte Wort sollen die mutigen, aufrichtigen Ärzte haben, die sich nicht vom Konformitäts-Zwang einen Maulkorb verpassen ließen:


Die besten Videos dazu:

https://www.youtube.com/watch?v=7UZswl1BHG0

15 – Expertengespräch Covid-19. Prof. Püschel, Prof Bhakti, Dr. Petersohn, Dr. Völz  (bvmw.de)

Zitate daraus:

Dr. PÜSCHL

  • Die beste Medizin gegen COVID-19 ist unser IMMUNSYSTEM, es muss Gelegenheit haben, sich mit der Krankheit auseinanderzusetzen“ ,
  • Bilder aus anderen Ländern sind NICHT repräsentativ für diese Krankheit; es ist keine lebensbedrohliche Krankheit; es gibt viele andere Lebensrisiken, die viel schlimmer sind

Prof.Dr. BHAKDI:

  • Wie kann eine gebildete Gesellschaft sich so an der Nase herumführen lassen? (45:00) Das einzige, was ich noch einsehen würde (neben Hände waschen) Maske tragen ist  sinnvoll, wenn man selbst hustet und niest – ein gesunder Mensch braucht sie nicht!

Welche Maßnahmen halten Sie denn für sinnvoll?  Wie schützen Sie sich?

  • GAR NICHT. Warum soll ich mich schützen. So überzogen, das ist doch kafkaesk … Es gibt so viele Erreger, die genauso oder noch schlimmer sind !  Da tun wir gar nichts dagegen. Die Unverhältnismäßigkeit ist so überzogen. 
  • Die Maske bewirkt gar nichts. (es gibt so viele andere Faktoren (FEINSTAUB ein Faktor für Atemwegserkrankungen, Stanford hat das jetzt bestätigt; Vorbelastung der Lunge: Lombardei und Wuhan) , ASBESTFASERN in NYC (Rauchen!)

https://www.youtube.com/watch?v=1–c2SBYlMY  Profiteure der Angst, ARTE Doku 2009

 https://kenfm.de/dr-bodo-schiffmann/

UNBEDINGT ANSEHEN:  Tanzania entlarvt den  SARS-Cov-2″PCR-Test“ als Betrug … (auch ein Abstrich von Pflanzensaft (der Papau-Frucht )  kam als „positiv“ zurück!)

https://plandemicmovie.com/   (Englisch) – hier die wichtigsten Aussagen der Ärzte auf deutsch  (19:06)

Dr Erickson lockdown weakens IS

Wir tragen keine Masken im Alltag. Warum? Weil wir uns mit Mikrobiologie und Immunologie auskennen und weil wir ein starkes Immunsystem haben wollen. Bakterien, Viren, wir haben jeden Tag damit zu tun und so entwickeln wir eine Immunantwort darauf.

Das Abschotten, ständig Desinfizieren reduziert die (gesunde) Bakterienflora (auf der Haut), das bedeutet, du bekommst leichter eine opportunistische Infektion (die „guten Keime“ kämpfen nicht mehr gegen die „bösen“) ..wenn der Lockdwon vorbei ist, wird es viele Krankheiten geben, weil das Immunsystem durch das Wegsperren geschwächt wurde …

Die Bauelemente des Immunsystems sind Viren und Bakterien .. end of story.

Quellen:

P.S.

Zum Thema „Maske schützt die Gesundheit“ ….da war doch noch was… (Link zur Dissertation TU München auf  der Homepage von Dr. Wodarg – http://www.wodarg.com)

Masken CO2 Rückatmung TU Muc

(dieser Effekt wurde nach nur 30 Minuten bewiesen …. wie sieht das nach Stunden aus? …mehr Kohlendioxid im Blut bedeutet weniger Sauerstoff .. und weniger Sauerstoff in den Zellen bedeutet geringere Abwehrkraft gegen Infektionen … )

Was soll man da noch sagen?

 

 

 

 

„Corona 9/11“: Die Magie der Zahlen

3 Charité-Justus v Dohanyi als Robert Koch

Robert Koch gespielt von Justus von Dohnanyi in der hervorragenden ARD-Serie Charité

Wer noch in der Lage ist “ohne Anleitung” nachzudenken und die „Meldungen“  der Medien zu COVID-19 kritisch zu hinterfragen, müsste inzwischen erkannt haben, dass hier die politische Inszenierung einer „furchtbaren“ Krise stattfindet, die es so nicht gibt.

Im letzten Beitrag wurde ja schon ausgeführt, dass die uns ständig präsentierten Zahlen bzw. deren Interpretation irreführend und manipulativ sind, was die genannten Wissenschaftler ja auch massiv kritisieren.

Ich möchte das zunächst noch einmal anhand aktueller Zahlen aus Deutschland verdeutlichen. Das Robert-Koch-Institut hat auf seiner relevanten Homepage folgende aktuelle Zahlen:  (Tabellen-Ausschnitt; die Original-Tabelle zeigt auch Bundesländer-Werte)

RKI COVID-19 Fallzahlen 10-4

Fallzahlen „113.525“ klingt auf den ersten Blick nach sehr vielen Menschen, (zu den „steigenden“ Fallzahlen siehe weiter unten) doch bei einer Bevölkerung von ca. 83 Millionen sind das nicht einmal 0,14%.  

Auch die 2.373 Toten (bei denen COVID-19 als grundlegende Todesursache nicht durch  Autopsie / Histopathologie nachgewiesen wurde; sondern nur eine Korrelation besteht) verblassen, wenn man sich ansieht, woran – und wie viele – Deutsche „immer“ sterben (mehr als 200.000 pro Quartal):

Das allgemeine Sterberisiko  für COVID-19 ist also keine Rechtfertigung für die Verletzung von Grundrechten (bei Millionen Menschen…)

Major Causes of death Germany 2017

Im Jahr 2017 verstarben in Deutschland insgesamt 932. 272 Menschen (+2,3 % Vorjahr).  Davon

  • 37,0 % an Herz-/Kreislauferkrankungen – in Zahlen (344.524)
  • 24,4% an Krebs – (590)  (davon Bronchial- u. Lungenkrebs (45.100 ); bei Frauen Brustkrebs (18.396)
  • 7,3% Atemwegserkrankungen (400) (darunter 3,44 %  (32.100) an  COPD  u. 2,26% an Lungenentzündung (21.100)
  • 4,2% an Demenzkrankheiten (39.500)

Der Tod von hunderttausenden  Menschen wäre vermeidbar gewesen, wenn man die wichtigsten Risikofaktoren (allen voran das Rauchen) schon vor Jahren durch Aufklärung bekämpft bzw. schädliche Produkte verboten hätte.

Das sind statistisch gesehen pro Monat ca. 77.000  Tote, in einem Quartal also 231.000. Dazu „COVID-19“:   2.373  und das nicht als Todesursache bewiesen, was das RKI ja auch im „Lagebericht“ einräumt:

RKI Todesfälle COVID-19 Korrelation nicht Kausation

Was sind aber nun diese „Fallzahlen“ wirklich?  Leute, die positiv getestet wurden, deren Beschwerden aber nicht von einem „grippalen Infekt“ zu unterscheiden sind. Nach anderen Viren oder Ursachen wird aber nicht gesucht.

Diese  Darstellung der Zahlen ist irreführend, weil genaue Definitionen ebenso fehlen wie  klare, zeitliche Bezugsgrößen.  Es müsste auch erkennbar sein, seit welchem Datum diese Zahlen erfasst werden, da sie ja kumulativ sind.

Die Experten vom RKI wissen das natürlich und praktizieren das ja auch – z.B. im Rahmen des wöchentlichen Influenza-Monitorings (Grippe/grippaler Infekt – internationale Abk: ILI influenza-like-illness) und so sieht das dann aus:

RKI Influenza Monitor KW 14

Zur realistischen Beurteilung der „Gefahr“ durch COVID-19 muss man aber mehr Informationen haben, z.B.

  • Wie viele (in %) der „Fälle“ haben jeweils keine / nur leichte / gravierende Symptome/ Beschwerden?
  • Wie viele (in %) müssen ins Krankenhaus bzw. in die Intensivstation?
  • Wie viele (in %) haben chronische Erkrankungen und welche?
  • Wie verteilen sich die 3 o.a. Daten auf die Altersgruppen?
  • Wie viele (in %) nehmen Medikamente, die das Immunsystem belasten (und es dem Virus leichter machen)?

Die bloße Veröffentlichung der täglichen „Fallzahlen“ (+ Todesfälle) in den Medien macht es unmöglich zu erkennen,  was das tatsächlich bedeutet.  Aus dem „Lagebericht“  des RKI vom 10. April 2020  ist zu entnehmen: (die hier gezeigte Liste ist ein Ausschnitt):

RKI Aktuelle Lage Cov-2 10-4

Zu den „Inzidenzen“  von COVID-19 (137 pro 100 T in ganz Deutschland) ist anzumerken, dass 530 pro 100 T Einwohner in der BRD  jedes Jahr nur an ischämischen Herzkrankheiten sterben.

Die Zahl „113.000“ hört sich nach viel an, doch nur wenn sie in einem  Kontext-Vakuum präsentiert wird. Aus der RKI-Meldung (oben-gelb markiert)  sehen wir, dass für die Winter-Saison 2019/2020 in Deutschland   183.531 Influenza-Infektionen bestätigt sind, (Dunkelziffer 10-20 x höher) was aber niemand interessiert, weil die ganze Aufmerksamkeit nur „Corona-Virus“ gilt (das Virus heißt SARS-CoV-2; Corona-Viren-Arten gibt es hunderte)

Die folgende  Tabelle fasst die  Zahlen des RKI  im Wochenrhythmus zusammen (die „Lageberichte“  zu COVID-19 werden seit März täglich veröffentlicht):

RKI Cov-Daten März-April 1

Was kann man aus diesen Zahlen ableiten?  Auf den ersten Blick eine Erkenntnis, die Angst macht:

In ca. 5 Wochen eine Steigerung der „Fälle“ von 262  auf mehr als 110.000.  Das sieht wirklich nach  massiver, unaufhaltsamer Verbreitung aus.

Auch die CFR (Case-Fatality-Rate: sie soll das generelle Sterberisiko für diese Krankheit abbilden) ist um  mehr als das 6-fache  erhöht.  Übrigens, „Genesen“, also wie viele die Krankheit überstanden  haben, wird nicht statistisch erfasst, sondern nur geschätzt.

Doch Zahlen, die ohne richtigen Kontext und Hintergrund-Information präsentiert werden, können die Realität völlig verzerren und das passiert hier auch. Schauen wir uns deshalb an, welche anderen Tabellen bzw. Informationen das RKI vorrätig hat, um der Wahrheit näher zu kommen:

RKI SARS-CoV-2 Testing increase

Tabelle 1:  Im März 2020 stieg die Zahl der Tests für SARS-CoV-2 in Deutschland massiv an:

  • 4 mal so viele Proben getestet
  • 2,7-mal so viele positive Ergebnisse

Sieht man nur die enorme Steigerung der „Fallzahlen“ (262-100.000), könnte das Panik erzeugen, weil die Ausbreitung des Virus anscheinend nicht zu stoppen ist. Doch diese muss eben mit der enormen Steigerung der durchgeführten Tests in Verbindung gebracht werden. Nur dann sieht man, dass es kein exponentielles Wachstum gibt.

Zwei andere Beispiele: Wenn ich jede Woche immer mehr Radarfallen in einem Bundesland (versteckt) aufstelle, wird sich automatisch die Zahl der Radarstrafen stark erhöhen und es sieht dann so aus, als ob es immer mehr „Raser“ gibt, ein Trugschluss. 

Wir wissen alle, dass täglich in Europa tausende Verkehrsunfälle stattfinden, wobei Menschen schwer verletzt und getötet werden. Diese Zahlen werden aber nicht laufend veröffentlicht. Wenn wir seit zwei Monaten diese Toten (kumulativ) zählen würden und jede Woche die erfasste Datenmenge verdoppeln oder verdreifachen, kämen „Horrorzahlen“ heraus und man müsste sich fragen, ob der Straßenverkehr nicht eingestellt werden müsste, „um Leben zu retten“.

Wirklich seriös wäre es, wenn jede Woche die gleiche Zahl an Tests  (stichprobenartig und repräsentativ für die Bevölkerung) durchgeführt wird, denn dann sieht man sofort die echten Veränderungen. Doch die Verwirrung geht noch weiter, wenn man das liest:

RKI Cov-2 only 7percent pos

Seit Test-Beginn wurden also bei fast 1 Million Tests  in nur 7% der Proben  das SARS-CoV-2 Virus gefunden – das ist sehr wenig für ein Virus, das sich „rasant ausbreitet“ und das gesellschaftliche Leben ruiniert. Aber es kommt noch besser, denn das RKI teilt uns mit

RKI Cov-2 no tests not no of patients

„Die Zahl der Tests ist nicht gleichbedeutend mit der Zahl der infizierten Personen“ Wieso werden diese Zahlen dann als solche präsentiert?

Auch wird hier anscheinend „mehrgleisig“ gefahren, es gibt mehrere Statistiken zu den Test-Ergebnissen, die aber nirgendwo zusammengeführt werden. So wird jetzt z.B. das ARS-System (Überwachung der Antibiotika-Resistenz)  auch zur Erfassung von SARS-CoV-2 Daten verwendet (nur Zahl der Tests).

RKI ARS CoV Surveillance 7 pc

Auf „freiwilliger“ Basis  übermittelten 48 Labore (also ein Drittel aller relevanten Labore)  ihre Testergebnisse in Woche 13 an das RKI mit folgendem Ergebnis (Tabelle 1) Doch auch hier gibt es offenbar kein standardisiertes, koordiniertes und verifiziertes Vorgehen (die Labore sind private Unternehmen und es gibt keine QM-Standards, die für alle gelten müssen; so ist z.B. bei 15% der Tests ist nicht einmal das Geschlecht der Person bekannt…), Außerdem räumt das RKI ein, dass diese Ergebnisse nicht „repräsentativ“, aber für bestimmte Regionen „aussagekräftig“ sind.

Die Verwirrung geht aber noch mal weiter, denn die 213.532 Tests entsprechen auch hier nicht der gleichen Personenanzahl. Diese ist nämlich nur 195.856, weil mehr als 14.000 Personen  (7,2%) mehrfach getestet wurden; womit auch der „positive“ Anteil von 7,7% seine Aussagekraft verliert.

Und dann ist da noch die „Bewertung der epidemiologischen Lage“, wo es heißt:

RKI Epidem SitRep KW 14

Die akuten Atemwegserkrankungen (mit den gleichen Symptomen wie COVID-19) sind also im Abklingen (wie jedes Jahr im Frühling). Unter den eingesandten Proben wurde nur mehr bei 1% Influenza-Viren gefunden.

In nur EINER Probe (von 87 Stichproben) wurde das SARS-CoV-2 nachgewiesen, also auch bei nur 1% der Proben.

RKI SARS-Cov-2 KW 14

Wie sind diese mickrigen Ergebnisse (und stark sinkende ARE/ILI-Raten)  mit den „massiv steigenden Fallzahlen“ zu vereinbaren?

Man könnte glatt auf die Idee kommen, dass man uns mit diesen Zahlen-Spielen total verarschen will…

Die ständig steigenden  „Fallzahlen“ sind in diesem Kontext betrachtet, eine statistische Fata Morgana … 

Und selbst bei den Kranken (die Symptome einer Grippe haben, an der auch andere Viren u. Bakterien beteiligt sein können), ist der Anteil der schweren Verläufe sehr gering. Das lässt sich jedenfalls aus den Daten des RKI erkennen, wenn man danach sucht:

 Wir haben also mehr als 113.000 „Fälle“ (pos, Test) aber Daten über die „klinischen Aspekte“ nur für 86.721 Personen:

RKI Klinische Aspekte COVID-19 April 10

  • 40-50% hatte Husten und Fieber
  • 13.057  (15%) sind im Krankenhaus (Daten für 86.518); auf alle „Fälle“ bezogen sind es nur 11% (also fast 90%  müssen nicht ins KH)
  • 2.204  (1,94% bezogen auf „Fälle“ per 10.4.) sind auf einer Intensivstation, davon müssen 79% beatmet werden (wegen akuter Atemnot- ARDS)
  • 2.032 (2%)  (davon) haben eine Lungenentzündung  (die eigentlich (lt. China) das zentrale Element für COVID-19 Diagnose ist)
  • Das mittlere Alter der Verstorbenen ist 82 Jahre; 86% waren älter als 70 (Info über Vor-Erkrankungen fehlt)
  • Rund 54.000 Personen sind „genesen“ (die Zahl ist geschätzt…!)

Und dann gibt es noch das:

ICOSARI KW 13 SARI decline

Wenn die Gesamtzahl stationär behandelter, schwerer Fälle (SARI) von Atemwegsinfektonen weiter sinkt (davon sollen 24% COVID-19 Fälle sein, wobei der Anteil der jüngeren- unter 35 – angeblich steigt) und nur 2% der „COVID-19“ Patienten eine Lungenentzündung haben, wieso müssen dann Millionen Menschen vom Staat bevormundet und ihrer Bewegungs- und  Versammlungsfreiheit beraubt werden?

Die Verwirrung geht aber weiter, den laut „Epidem. Bulletin Nr. 17/2020“ des RKI (Tabelle Seite 5)  ist nur für 77 Patienten bekannt, (von 12.178 hier erfassten „Fällen)  dass sie auf einer Intensiv-Station liegen. Die vom RKI dazu veröffentlichten Tabellen kann man nur als chaotisch bezeichnen; die Aussagekraft und Verlässlichkeit der Daten muss massiv angezweifelt werden; Zeitweilig muss man sich fragen, ob die Verfasser noch „alle Tassen im Schrank“ haben, wie z.B. hier:

RKI Tod kritischer Verlauf

Es sind – soweit bekannt – nur wenige Patienten auf der Intensivstation (d.h. der Anteil der schweren Fälle ist sehr gering, wie auch in  Österreich: 2,1% der Hospitalisierten in der ITS; altersbereinigt noch weniger)

CoV-2 Hospital Data Austria 9-4

Den Tod als eine Form des „kritischen Verlaufs“ einzustufen, erscheint logisch, doch wenn die wirkliche Todesursache (vermutet: COVID-19) nicht wissenschaftlich bewiesen wurde (durch Autopsie), wird die Statistik  der „schweren Fälle“ dadurch massiv verfälscht.

Dieses Balkendiagramm zeigt, was wirklich los ist:

RKI SARS-COV-2 more tests less symptoms

 

Immer mehr „Meldungen“, aber immer weniger Symptome. Das passt zu einem winzigen Anteil von 1% bei den Stichproben.

Dass die „Fallzahlen“ keineswegs wissenschaftlich abgesichert sind, lässt sich auch hier erkennen:

RKI vermutet is a CoV case

Wenn also mindestens 2 Lungenentzündungen  in einer der o.a. „Einrichtungen“ auftreten (was in Krankenhäusern und Altenheimen keine Seltenheit ist, auch ohne neues Virus)  reicht die „Vermutung“ eines Zusammenhangs mit COVID-19 als „Bestätigung“, auch wenn kein Labor-Nachweis existiert!

Mit  fundierter Wissenschaft / seriöser Statistik hat das nichts mehr zu tun … und das auch nicht:

RKI SARI turned into COVID-19 cases

Eine 6-fache Steigerung innerhalb einer Woche (noch dazu bei 15-34 Jährigen!), das ist eine statistische Anomalie, die dringend hinterfragt werden muss.

(Mehr über die „magische“ Wirkung neuer  digitaler Eingabe-Codes (courtesy: WHO)  im nächsten Teil …)

FAZIT:

1 Charité-Ernst Stötzner als Prof Virchow

Pathologie- Professor Rudolf Virchow gespielt von Ernst Stötzner in der ARD-Serie Charité

  • Die rasante „Ausbreitung“ der Krankheit ist eine Illusion, die durch autistische Zahlen-Darstellung erzeugt wird und
  • Die fehlende Unterscheidung zwischen RNA-Nachweis des Virus und Kausalitäts-Nachweis  (Ursache einer Krankheit)
  • Es gibt keine exponentiellen  Steigerungsraten (weit davon entfernt).
  • Sobald es wärmer wird, geht es den Erkältungsviren immer „an den Kragen“ (sie „hassen“ 2 Dinge: Sonne und Seife)
  • Entscheidende Faktoren, die den Verlauf bzw. die Schwere der Krankheit stark beeinflussen, werden in den Medien unter den Teppich gekehrt und so Zusammenhänge unsichtbar gemacht

Das ist KEINE rasante Ausbreitung, KEINE  echte Pandemie und KEIN Grund für die drastischen Maßnahmen, die in Deutschland und anderen EU-Ländern trotz schwerer Grundrechtsverletzungen von der Bevölkerung akzeptiert werden („Schafsnatur“ von Goethe?)

Die eklatante „Steigerung“ ist eine Verzerrung der Realität, die noch weiter verstärkt wird, weil alle anderen Todesursachen völlig ignoriert werden. Wenn immer nur darüber berichtet wird, wie viele Menschen täglich mit (nicht immer an) einer viralen Infektion sterben, aber die üblichen Sterbefälle „verschwinden“, hat das mit seriöser Statistik nichts mehr zu tun.

Das RKI hat aber auch Datenmaterial vorrätig, das die hysterische  „Corona-Gefahr“ völlig ad absurdum führt, denn zur Relativierung des Risikos muss man fragen:

1 RKI PubHealth resp diseases 2017

Wie viele Menschen starben denn in einem Jahr in Deutschland sonst an Atemwegserkrankungen?

Es sind mehr als 100.000 (Zahlen in der Tabelle aus  2015)

RKI respDisease & Cancer 2015

Davon etwa 46.000  an Krebs (Bronchien, Lunge).  Circa  34.000  an chronischen und 22.000 an akuten, schweren Atemwegsinfekten; (SARI), wozu auch die Lungenentzündung gehört; etwa 1.100  sterben an Asthma.

Tabakrauch COPDDer größte Einzel-Faktor bei diesen Mortalitätszahlen ist das Rauchen (toxischer, krebserregender Feinstaub), aber unsere Politiker haben 30 Jahre lang (!) verhindert, dass Gaststätten, Shopping-Center, Bahnhöfe, etc. rauchfrei werden und die giftigen Produkte (Zigaretten) werden weiterhin legal verkauft

Wie schon erwähnt, hätte die Politik viele dieser Todesfälle und das damit verbundene Leiden tausender Menschen verhindern können, wenn man die bereits vorhandenen Risikofaktoren eingedämmt hätte (Atomkraftwerke, Pestizide,  mutagene und cancerogene Chemikalien, Fleisch aus Massentierhaltung, permanenter Mikrowellen-Stress für Nerven- u. Immunsystem durch Mobilfunk-Anlagen, usw.)

COVID-19 WTFHier geht es nicht um den Schutz unserer Gesundheit, soviel steht fest, denn nur ein schnelles Erreichen der Herden-Immunität (70% der Bevölkerung) kann uns wirklich schützen. Dazu muss man aber Kontakt mit dem Virus (also auch Infizierten) haben. Das Wegsperren von Millionen Menschen, die Isolation, das Schließen von Schulen verhindert diesen natürlichen Prozess, der uns über Jahrtausende eine Ko-Existenz mit Viren (die immer da sein werden, auch in unserem Genom) ermöglicht hat.

Ist das nicht eher ein Experiment in „social engineering“, bei dem man sehen will, wie weit der Gehorsam der „Herde“ gegenüber Autoritäten geht – selbst wenn dabei Grundrechte verletzt werden  und eine wirtschaftliche Katastrophe herbeigeführt wird?

Der britische Premierminister Boris Johnson wollte ja ursprünglich keine drastischen Maßnahmen ergreifen und setzte auf die Bildung der „Herdenimmunität“:  Wer keinen Kontakt zum Virus hat, kann nicht immun werden und da das CoV-2 bei den meisten Menschen nur leichte Beschwerden hervorruft und nicht lebensbedrohlich ist, ist es völlig in Ordnung, das zuzulassen (siehe Schweden).

CoV Imperial College fear-policy 1

Doch dann kam eine „Studie“  des Imperial College in London heraus, („wahrscheinlich hunderttausende Tote“ Text-Auszug oben) die alle in  Panik versetzte … (mehr dazu im nächsten Beitrag)

Ein deutscher Virologe am Uni-Klinikum Bonn, Herr Prof. Dr. Streeck hat ja dazu kürzlich (bei Markus Lanz) angemerkt:

„Ein Problem ist,  dass wir bisher sehr viel über Spekulationen und Modellrechnungen reden; da muss ja nur ein Faktor in so einer mathematischen Rechnung falsch sein, dann fällt das alles zusammen wie ein Kartenhaus. Ich finde, man muss  die Daten zusammentragen und wirklich Fakten schaffen, auf deren Basis man Empfehlungen aussprechen und Entscheidungen treffen kann.“

Einstein conscience

Sehr richtig. Herr Streeck macht das ja auch und zwar in der realen Welt. Er befragt selbst die Betroffenen, nimmt Proben und analysiert die daraus gewonnenen Daten, die dann mit anderen Erkenntnissen und Beobachtungen verknüpft werden. Das ist  seriöse Wissenschaft, nicht das Füttern von abstrakten Zahlen in ein „Modell“, mit dem die reale Welt nicht einmal annähernd erfasst werden kann.

Er „lässt die Kirche im Dorf“ und sagte in einem Interview der FAZ zur Frage Ob die Todeszahlen in Deutschland steigen werden?

Ganz bestimmt, aber nicht um solch apokalyptisch hohe Zahlen, wie sie zum Teil in Umlauf sind. Auch muss man berücksichtigen, dass es sich bei den Sars-CoV-2-Toten in Deutschland ausschließlich um alte Menschen gehandelt hat. In Heinsberg etwa ist ein 78 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen an Herzversagen gestorben, und das ohne eine Lungenbeteiligung durch SARS-CoV-2. Da er infiziert war, taucht er natürlich in der Covid-19-Statistik auf. Die Frage ist aber, ob er nicht sowieso gestorben wäre, auch ohne SARS CoV-2.

In Deutschland sterben jeden Tag rund 2500 Menschen, bei bisher zwölf Toten gibt es in den vergangenen knapp drei Wochen eine Verbindung zu Sars-2. Natürlich werden noch Menschen sterben, aber ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage: Es könnte durchaus sein, dass wir im Jahr 2020 zusammengerechnet nicht mehr Todesfälle haben werden als in jedem anderen Jahr.“

Noch einmal die wirklich gefährlichen „Killer“ in Deutschland (bevor „COVID-19“ ins Rampenlicht gestellt wurde):

3 Top causes of death Germany

Quellen und Info:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/15_20.pdf?__blob=publicationFile

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

https://www.voltairenet.org/article161191.html

https://www.voltairenet.org/article209580.html

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/2020-04-10-de.pdf?__blob=publicationFile

https://www.br.de/mediathek/podcast/iq-wissenschaft-und-forschung/the-daily-streeck-virologe-empfiehlt-mehr-personen-zu-testen-die-keine-symptome-haben/1794393

https://www.focus.de/gesundheit/news/covid-19-pandemie-top-virologe-wir-stecken-in-einem-dilemma-weil-uns-entscheidende-daten-fehlen_id_11811994.html

https://kenfm.de/am-telefon-zur-gesetzeslage-in-zeiten-der-corona-krise-dietrich-murswiek/

https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Koch#Tuberkulin-Skandal

https://www.daserste.de/unterhaltung/serie/charite/staffel-1/index.html

 

     

     

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Corona „911“: Infektion- Illusion – Transformation

Wir befinden uns im rechtlichen Ausnahmezustand.

Dictatura SchmittUnter dem Deckmantel der Seuchenbekämpfung werden Grundrechte verletzt, totalitäre Überwachungsmethoden zum akzeptierten Alltag und die Massen verhalten sich nicht nur wie gehorsame Untertanen, sondern ein Teil davon entwickelt eine „Blockwart“-Mentalität, die schwer zu ertragen ist (neudeutsch: „self-policing“, alt-deutsch: Denunzieren)

In Albanien verprügelt die Polizei Menschen, die sich gegen die drakonischen Ausgangssperren wehren. In Italien werden Leute den Behörden „gemeldet“, weil sie sich auf einer Parkbank sonnen und Priester werden bestraft, weil sie Begräbnisse abhalten.  In Dänemark wurden Teile der Verfassung (Menschenrechte) außer Kraft gesetzt, um medizinische Zwangsmaßnahmen durchsetzen zu können. In Deutschland werden Impfzwänge eingeführt und immer mehr Verbote erteilt  … what next?

Sie haben uns einen „Carl-Schmitt“-Virus  (der das Gehirn angreift) geschickt, damit diese Tyrannei akzeptiert wird.

Im  völlig technisierten 21. Jahrhundert kommen totalitäre Systeme nicht so primitiv daher, wie im Dritten Reich. Es gibt keine brüllenden Demagogen mehr, die das Volk mit Brandreden und Massenaufmärschen zu einer verdummten Manövriermasse machen. Dank der „Digitalisierung“, die immer mehr in alle Lebensbereiche eindringt, und der homogenisierten Fließband-Journaille schlittern  die Massen in das totalitäre System hinein, ohne es zu merken. Schlimmer noch – sie machen es erst möglich, weil sie all die „smarten“ Anwendungen („apps“) und Geräte verwenden, ohne zu hinterfragen, welchen Zweck diese tatsächlich haben und welche Risiken damit verbunden sind.

Keating-Robin Williams DPSIn dem wunderbaren  Film „Der Club der toten Dichter“ gibt es eine Szene, in der eine kleine Gruppe von Schülern, nach Aufforderung durch den Lehrer, im Schulhof  einfach herumgehen soll. Am Anfang hat jeder noch eine eigene „Gangart“, doch bald marschieren sie im Gleichschritt. Der Lehrer (der unangepasste Mister Keating, der die Entwicklung von „Frei-Denkern“ als Erziehungsziel hat) will damit etwas demonstrieren:

Die Neigung der Menschen zum Konformismus, also sich anzupassen an das. was andere tun; bei etwas „mitmachen“, nicht weil man darüber nachgedacht hat und etwas für richtig befindet, sondern weil man das Bedürfnis nach Zugehörigkeit hat, man will akzeptiert sein, also macht man, was „alle“ (jedenfalls die meisten) tun und folgt den Anweisungen von „Autoritäten“.

Eine bemerkenswerte Analyse zum  Thema Ungehorsam gibt es von Erich Fromm, ein großer deutscher „Denker“ und Philosoph, der leider nicht mehr lebt.

Erich Fromm

At this point in history the capacity to doubt, to criticize and to disobey may be all that stands between a future for mankind and the end of civilization”  (Fromm, 1962)

Die wenigen, die nicht mit „der Herde“ mitrennen und eine andere  (Denk-)Richtung einschlagen, werden häufig attackiert, diffamiert und ausgegrenzt.

Das sehen wir gerade jetzt am Beispiel der anlaufenden „Corona-Virus“-Diktatur, die von unseren Regierungen und Schafs-Medien als „notwendig“ präsentiert wird. Wir haben in Deutschland wenigstens vier Wissenschaftler, die nicht mit der Herde mitrennen und sich –wie einst Galileo – den herrschenden Autoritäten entgegenstellen (und einen aus den USA, es werden mehr…):

Wolfgang Wodarg 1Dr. Wolfgang WODARG:  Lungenfacharzt, ehemaliger Amtsarzt und Fachmann für Epidemiologie

Prof. Sucharit BHAKDI,Mikrobiologe und Experte für Infektionskrankheiten.

Dr. Karin MÖLLING,Grande Dame“ der  Virologie, Forschungsleiterin am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik (emeritiert), Verdienstkreuz 1. Klasse  der Bundesrepublik Deutschland (2018)

Dr Claus KöhnleinDr. Claus KÖHNLEIN, niedergelassener Internist in Kiel, „Viren-Horror“ – Dissident; Buch: Virus-Wahn (Bild)

Prof.John IONNANIDIS, Top- Epidemiologe und Statistiker, Stanford Universität (USA)

Ich möchte  (als Gedächtnisstütze und Argumentationshilfe) hier die wichtigsten Punkte dieser Experten zusammenfassen, die den offiziellen „Narrativ“ in den Medien gewaltig ins Wanken bringen

Die bisher gesammelten Daten (über den Verlauf der Epidemie) sind völlig unzuverlässig.“  (Prof. Ionnanidis)

  • Corona-Viren spielen eigentlich keine große medizinische Rolle, weil sie nur leichte Infekte auslösen;
  • Bei jedem grippalen Infekt findet man verschiedene Virenarten und meistens auch Bakterien
  • Der überwiegende Anteil der Erkrankungen verläuft ohne Komplikationen (wenn man ein ungestörtes Immunsystem hat).
  • Die „hohen Todesraten“ für COVID-19 erscheinen nur so – warum?
  • Der Tod tritt in Verbund mit anderen Krankheiten auf, aber nur das Virus gilt als Verursacher
  • Andere, entscheidende Risikofaktoren werden ignoriert und so das Bild völlig verzerrt z.B. Ältere Menschen mit Vorerkrankungen haben ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf bzw. zu sterben (siehe Daten ISS Italien)

Wenn man alle „Infizierten“ über einen längeren Zeitraum in die täglich publizierte Statistik einrechnet, kommen sehr hohe Zahlen zustande (die ansonsten gar nicht gemessen werden!).

Ich sage jetzt z.B. (fiktive Zahlen) , „in Bayern haben wir jetzt schon 3.000 Fälle (150 mehr als gestern und 280 mehr als vorgestern, usw.)“, dann entsteht der Eindruck, dass sich die Infektion massiv ausbreitet und somit auch die Gefahr für die Gesundheit immer größer wird.

Das ist nicht nur falsch, sondern  gefährlich irreführend“ (Bhakdi)

  • Dass aber der Großteil (75-90%) keine oder nur milde Symptome hat, bedeutet eben, dass diese nicht oder nur leicht erkrankt sind.
  • Das Virus wird also bei den meisten Leuten vom Immunsystem in wenigen Tagen „neutralisiert“ und stellt somit keine besondere Gefahr für die Bevölkerung dar.

K MÖLLING Viral more FriendsNicht jeder, der „infiziert“ ist, wird auch krank, der Großteil hat nicht einmal Symptome, wird aber trotzdem als „gefährlicher“ Verbreiter angesehen. N.B. Wir tragen alle ständig jede Menge Viren mit uns herum (die befinden sich sogar in unserem Genom als Retroviren- siehe Mölling ), die mit uns in Symbiose leben und keine Gefahr sind.

Wenn die Krankheit schwer wird, sind also andere Faktoren miteinzubeziehen, vor allem der Immun-Status des Patienten und sein genereller Gesundheitszustand.

Wenn man die „Risikogruppe“ (hier Menschen über 65 mit chronischen Krankheiten) schützen will, muss man sie isolieren und nicht die ganze Bevölkerung! Man kann keine Immunität entwickeln, wenn man isoliert wird.

Die Ausrufung der „höchsten Alarmstufe“ hält Prof. Bhakdi für völlig überzogen und „eigentlich sinnlos“. Wie kommt er zu dieser Schlussfolgerung, wo doch die „rasante Ausbreitung“ einer Gefahr verhindert werden soll?

DAS RISIKO AN EINER KRANKHEIT  ZU STERBEN  (CFR- Case Fatality Rate)

Die Sterbezahlen sind kein Grund für Alarm und Angst. An der Grippe sterben in Deutschland jedes Jahr tausende Menschen und niemand hat deshalb großflächig RT-PCR Tests eingeführt(Saison 2018/19: 25.000; Mehr zu den Grippezahlen weiter unten).

Anders gesagt: Wenn man schon seit Jahren bei jedem, der einen grippalen Infekt hat, nach Corona-Viren gesucht hätte, hätte man auch meistens welche gefunden. Das hat aber niemand interessiert, weil diese keine große Rolle für die Mortalität spielen. (ES SEI DENN, sie wurden gentechnisch manipuliert, siehe den vorherigen Artikel auf diesem Blog).

In Deutschland sterben  pro Tag mehr als 2.000 Menschen über 65.  In ITALIEN sind es ca. 1.600.  (Woran die meisten Menschen weltweit sterben – siehe weiter unten).

Von denen tragen wahrscheinlich einige Prozent eine Corona-Virenart in sich, doch es gibt viel gewichtigere Faktoren für das Sterben als virale Infektionen.

 „Die offiziellen Zahlen über das Risiko, am „Coronavirus“ zu sterben (WHO: CFR 3,4%) sind bedeutungslos.  (Prof. John Ionannidis)

Warum? Weil die Tests sich auf jene Leute konzentrieren, die starke Symptome oder einen schweren Krankheitsverlauf haben. Dieser „Selection Bias“ (Fokussierung auf ein ausgewähltes Segment der Bevölkerung) verhindert aber, dass eine zuverlässige Risikoabschätzung stattfinden kann. Man bräuchte stattdessen Daten über die wirkliche Ausbreitung der Infektion in der Bevölkerung (zufälliges Sampling), die regelmäßig erhoben werden. Aber diese Informationen haben wir eben nicht, weil nur die “Auffälligen” getestet werden.

Prof.Dr. Ionnanidis hält (inmitten dieser mangelhaften Datenlage) eine CFR von 0,05-1% für realistisch. Das bedeutet also, dass schlimmstenfalls 1 von 100 Erkrankten stirbt (oder aber nur 5 von 10.000).  Die extremen Maßnahmen bis zu Verletzung von Freiheits-/Grundrechten) wären in diesem Szenario aber völlig irrational.

Auch eine kürzlich veröffentlichte statistische Analyse aus China unterstützt diese Ansicht. Demnach ist die CFR tatsächlich viel niedriger, als ursprünglich angenommen, weil so viele „Infizierte“ gar keine Symptome hatten.

Dass alte Menschen mit chronischen Leiden (Bluthochdruck, Herz-u. Gefäßerkrankungen, Diabetes, Niereninsuffizienz, etc.) sich gegen solche Infekte nicht so gut wehren können, wie junge, gesunde Leute, ist ja nichts Neues (Auch an der jährlichen Grippe sterben viel mehr alte Leute) und kein Beweis für die „Gefährlichkeit“ des Virus, weil andere Risikofaktoren missachtet werden.

Bhadki Schreckgespenst InfektDr. Ionnanidis betont, dass Corona-Viren jedes Jahr  Millionen von Menschen infizieren und bei 3 bis 11%  der Patienten nachzuweisen sind, die sich wegen Atemwegs-Infekten im Krankenhaus befinden. Doch weil es bisher niemand interessiert hat, ob CoV bei diesen Leuten nachgewiesen wurde (u.a. durch Autopsien), gab es auch keine Tests dafür. Sie „gingen also unter“ in dem Krankheitsgeschehen, das jährlich 60 Millionen Menschen das Leben kostet (dutzende andere, viel gravierendere Todesursachen).

DER  ORGANISIERTE  TUNNELBLICK

Herr Dr. Wodarg hat verdeutlicht, dass bei jedem „grippalen Infekt“ bzw. Atemwegserkrankungen verschiedene Virenarten agieren, (wobei die Corona-Viren eher eine untergeordnete Rolle spielen; Anteil:  1-15% der gefundenen Viren). Sich nur auf eine Art zu konzentrieren, bedeutet, dass alle anderen Viren (+ biologische und Umweltfaktoren) völlig aus dem Blickfeld geraten.

ES GIBT NICHT NUR „CORONA“ (SARS Cov-2)

Resp changes in VirobiomEine davon ist das Influenza-Virus, gegen das man sich zwar impfen lassen kann, doch damit wird eben nur ein „Spieler“ rausgenommen, wodurch die anderen Virenarten „mehr Platz“ auf dem Spielfeld erhalten.  Der „grippale Infekt“ bzw. die „Grippe“ wird dadurch nicht verhindert. (Abgesehen davon, dass natürlich auch das Influenza-Virus laufend mutiert)

Die jährliche „Grippewelle“ fordert zigtausende Tote, aber selten wird untersucht,  welche Viren dabei wirklich eine Rolle spielen.

In den USA wurden in der jetzigen „Saison“ ca. 1,1 Millionen Abstriche getestet und davon waren knapp 21% positiv für Influenza-Viren.  In einer anderen Studie (Autopsie von Verstorbenen mit Atemwegsinfekten) waren es  nur 18% der Proben.

Die Gesamtzahl der „grippalen Infekte“ (in den USA allein) wird  jährlich auf  36 bis 51 Millionen Fälle geschätzt, wovon 22.000-60.000 sterben. (Daten: Prof. Ionnanidis)

Die Schwankungsbreite dieser Zahlen zeigt, wie wenig konkrete Daten dazu wirklich vorhanden sind. Es war den niedergelassenen Ärzten bisher ziemlich egal, welche Virenarten für das Grippegeschehen wirklich relevant sind, weil die „Grippe“ einfach als normaler Teil des Lebens (des Risikos) angesehen wird, es ja Impfung und Therapie gibt  und das  durchschnittliche Sterberisiko nicht sehr hoch ist (weniger als 1%).

Außerdem: Wenn jemand (der andere Krankheiten  oder ein geschwächtes Immunsystem hat)  beim Test „positiv“ ist und später stirbt,  heißt das noch lange nicht, dass  ihn das CoV (Corona-Virus) „umgebracht“ hat.

Wenn also z.B. in Deutschland 4 Millionen infiziert sind und es eine CFR von 0,5% gibt, dann würden 20.000 Menschen sterben. Das klingt nach viel, doch es sterben ohnehin jedes Jahr tausende an „Grippe“ (R-Infekten, die aber nicht besonders hervorgehoben werden). In der „Saison 2017/2018“ waren es ca. 25.000 Menschen in Deutschland (Dunkelziffer viel höher) und 182.000 Grippe-Fälle wurden durch Labordiagnostik bestätigt. Das hat aber niemand aufgeregt und es gab auch keine „Maßnahmen“ zur Eindämmung.

(Info zu den aktuellen Grippe-Zahlen und Viren-Tests in Deutschland am Ende des Beitrags)

Um die Dimension der Bedrohung durch Viren (Infektionen) richtig  einschätzen zu können, müssen wir uns fragen:

WORAN STERBEN  (BEI UNS) DIE MEISTEN MENSCHEN?

WHO Top 10 Causes of Death 2016

Was sehen wir hier?

Unter den Top 10 Todesursachen in den „reichen“ Industrieländern sind  9  KEINE Infektionskrankheiten, also nicht „ansteckend“. (Quelle: WHO).

1 Todesursachen WHO 2016

Seit Jahren die „Nr.1“ sind – vermeidbare – Herz-Kreislauferkrankungen, an denen jedes Jahr 15 Millionen Menschen sterben. Sie gelten ja auch mittlerweile als „Volkskrankheiten“ gemeinsam mit Diabetes, COPD und Bluthochdruck (der natürlich auch zum Systemkreis Herz-Kreislauf-Gefäßstörungen gehört). Von der Krebs-Epidemie ganz zu schweigen (die natürlich nicht so spektakulär abläuft, wie eine plötzlich auftretende „Seuche“, sondern „schleichend“ ist.)

Doch was unternehmen unsere Politiker um diese erheblichen Sterberisiken (und das damit verbundene Leiden) zu senken?

  • Sorgen sie dafür, dass immer mehr ungesunde Nahrungsmittel nicht auf den Markt kommen? (Zumindest nicht beworben werden; bei steigenden Zahlen von Bauchspeicheldrüsen- und Darmkrebs)
  • dass der überführte „Massenmörder“ Tabakrauch endgültig aus unserem Leben verschwindet und zwar durch ein Verkaufsverbot von Zigaretten u. anderen Tabakwaren)? (Erst 30 Jahre nachdem bekannt war, dass Passivrauch schädlich ist, wurde Rauchen in Gaststätten verboten!)
  • dass dem Versprühen von zigtausend Tonnen Pestiziden auf unsere Äcker Einhalt geboten wird? Das eine enorm gefährliche Substanz wie Glyphosat nicht mehr zugelassen wird? (Dazu habe ich schon einige Beiträge geschrieben)
  • Dass tausende Chemikalien (deren Kombinationswirkung nie getestet wurde), die wahrscheinlich krebserregend oder krebsfördernd sind, aus dem Verkehr gezogen werden?
  • Dass der chronische Elektrostress der von den hunderttausenden Mobilfunk-Antennen, WLAN-Hotspots, etc. ausgeht, und eine enorme Belastung für das Immun– und Nervensystem darstellt, eingedämmt wird?
  • dass die Ursachen für die unheilbaren Auto-Immun-Krankheiten – die (wie Allergien) dramatisch zugenommen haben, eruiert werden? (Umweltmedizin!)

Die Antwort auf all diese Fragen kennen wir ja … sie lautet NEIN. Das alles wird akzeptiert, weil das damit verbundene Risiko, krank zu werden, weniger wiegt als die Profite „der „Wirtschaft“.

child leukemiaDass es in einem Land wie Deutschland eigene Krebs-Krankenhäuser für Kinder gibt (geben muss, weil heute 2-Jährige Leukämie bekommen!), das ist ein Skandal, ein Armutszeugnis für eine Politik, die „über Leichen“ geht (solange man sie nicht alle auf einmal sterben…). Dieses enorme Leiden der Kinder könnte verhindert werden, durch eine echte Gesundheitspolitik.

Aber wegen diesem Virus wird jetzt so ein Theater gemacht? In Grundrechte eingegriffen und das Denunzieren von Verweigerern (die ihre Kinder nicht einsperren und Oma und Opa nicht fernhalten) als Tugend dargestellt? Viele würden jetzt aufschreien und sagen:

Also bitte! Das ist doch notwendig, um die Ausbreitung zu verhindern! Diese Leute handeln doch verantwortungslos!

Auch zu diesem Argument (neben den o.a. Entgegnungen) kann man eine andere Perspektive haben:

Die soziale Isolation, das „Zusperren“ aller Orte, wo Menschen zusammenkommen, sich unterhalten, essen und trinken,  lehren, lernen oder Sport treiben, Veranstaltungen besuchen, das Leben ein bisschen genießen wollen (was die Franzosen „Savoir Vivre“ nennen), erzeugt hohen psycho-sozialen Stress und dazu noch die Angst vor Ansteckung – das hilft dem Immunsystem garantiert nicht, sondern macht uns nur schwächer.

Depression isolation WuhanAus China (Asia Times) gibt es bereits Meldungen über Depressionen, PT-Stress und andere negative Effekte auf die Psyche.

Prof: Bhakdi:  „Ich finde sie  grotesk, überbordend, und – direkt gefährlich – diese Maßnahmen sind selbstzerstörerisch…“

.Das „social-distancing“ Konzept kann auch „nach hinten“ losgehen, weil dadurch die Bildung der Herden-Immunität verhindert bzw. verzögert wird. Die sozialen und wirtschaftlichen Folgen dieser „lock-down“ Maßnahmen können eine schwere Krise auslösen, die den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft gefährdet und totalitären Überwachungsmaßnahmen Tür und Tor öffnet.

(Wird die „Fassaden-Demokratie“ mithilfe eines Virus (als „Cover“)  endgültig  „erledigt“? Geht es bei dem Corona-Theater um etwas ganz anderes? Mit dieser Frage (und speziell Italien) beschäftigen wir uns im nächsten Beitrag.)

(Anmerkung: Die schweren Fälle von Lungenentzündung in der Lombardei werden hier in keiner Weise angezweifelt. Die angegebene Ursache aber sehr wohl)

UND DAS WICHTIGSTE ZUM SCHLUSS

Zentrale Aussage von Dr. Köhnlein: Das klinische Bild (die Symptome, die der Arzt sieht) von Grippe, bzw. grippalem Infekt (Husten, Schnupfen, Kopfweh mit Fieber) also akute Atemwegserkrankungen mit verschiedener Ausprägung ist das gleiche wie bei „Corona“-Kranken; ohne den „Test“ und den Medien-Hype  würden sie also nicht hervorstechen und es gäbe keine Aufregung.

Daten aus der medizinischen Praxis – Was sehen wir derzeit in Deutschland?

Zu den aktuellen Grippe-Daten in der Bundesrepublik meldet das Robert-Koch-Institut folgendes_ (Zahlen sind kumulativ, also seit Beginn der Grippe-Periode im Herbst 2019 werden sie laufend addiert; Die Daten werden vom RKI wöchentlich aktualisiert; hier 3 bzw. 2 Wochen dazwischen)

Daten: (Woche 7/2020)

  • 98.500  Influenzafälle amtlich gemeldet,
  • davon im Krankenhaus: 17.000
  • Todesfälle: 161; davon 86% älter als 60;
  • Pro 100.000 Einwohner waren ca. 1.800 Leute beim Arzt wegen einer Atemwegserkrankung

Daten: Woche 10/2020

  • 145.258 Erkrankte gemeldet (+ 22.920  geg. Vorwoche),
  • davon im Krankenhaus: 23.276/16%  (+2.903/13% )
  • Todesfälle: 247

Daten: Woche 12/2020

  • 177.009 Erkrankte gemeldet (+9.878 geg. Vorwoche),
  • davon bisher im Krankenhaus: 28.321 (16%) + 1.459/15%))
  • Todesfälle: 323 (bei 306  Influenza-Viren nachgewiesen) gestorben; davon 85% älter als 60 Jahre

Wenn ich jetzt in den Medien mit den Grippe-Daten genauso verfahre, wie mit „Corona“, dann würden Sie folgende Schlagzeilen lesen:

Schon fast 180.000 Menschen  „erkrankt“ – in einer Woche fast 10.000 mehr– 323 Todesfälle – die Zahlen steigen weiter an …

Eine Epidemie! Sperren wir doch alle Leute mir grippalen Symptomen ein! Schließen wir die Schulen –denn die Dunkelziffer ist ja noch viel höher!

Merken Sie was? Die Zahl derjenigen mit nur geringen oder gar keinen  Beschwerden, geht in dieser Statistik völlig unter. Das Gleiche passiert jetzt mit dem „Corona-Virus.

Aber schauen wir doch einmal, inwiefern die Ergebnisse der Labor-Tests (Suche nach bestimmten Viren)  die „Corona-Pandemie“ untermauern:

Bei der Untersuchung der eingesandten Proben von Erkrankten  wurde bisher GAR NICHT auf Corona-Viren getestet, weil diese eben an sich keine große Rolle für grippale Infekte spielen.

Welche Viren wurden denn nun nachgewiesen?

RKI KW 12 Influenza-Monitoring

  • In 42% der Proben (204)  wurden übliche „Erkältungsviren“ gefunden (Atemwegsinfekte können auch bakteriell sein)
  • Im aktuellen Zeitraum war der Anteil der Influenza-Viren am höchsten (20%), (Die „Viren-Mischung“ ändert sich jede Woche)

SARS-Cov-2 patient isolates cell-cultured HongKongAb Woche 8 wurde auch nach dem SARS-CoV-2 gesucht. Und was hat man gefunden? Raten Sie mal?

Dieser sich rasant ausbreitende, Monster-Virus müsste sich jetzt doch in unseren Atemwegen  „breitmachen“. Man müsste jetzt also in sehr vielen Abstrichen den SARS-CoV-2 (so heißt er wirklich, nicht „Corona-Virus“) finden.

Aber was sehen wir hier?

RKI week 12 SARS-Cov-2 test results 6 in 871

6 Nachweise in 871 Proben?  Das sind  im Durchschnitt 0,7% aller Abstriche!  Wo ist denn hier eine Pandemie???? Schaut man sich dann auch noch die einzelnen Werte pro Woche an, sieht es nicht viel anders aus:

2 RKI KW 12 6 von 871 proben SARS-CoV-2 positiv

In der aktuellen Woche 12 waren ganze 3 Proben von 193  SARS-CoV-2 positiv, also 1,6%. (Vorhanden waren 204 Proben)

Ein Virus, das sich so „rasant“ ausbreitet, das totalitäre „Maßnahmen“ damit gerechtfertigt werden, kommt praktisch im Viren-Monitoring gar nicht vor???

Wo ist hier „Corona“ (SARS-CoV-2)?  Nirgends.

RKI KW 12 SARS-Cov-2 no role

Es gibt also keine „Corona-Pandemie“, die man mit seriösen, epidemiologischen  Zahlen belegen könnte … (was ja die o.a. Wissenschaftler kritisieren).

WAS WIRD HIER GESPIELT?  Mehr dazu in Teil 2…

Sehenswerte Videos von /über „Non-Konformisten“ zum Thema:

https://kenfm.de/me-myself-and-media-56/

https://www.youtube.com/watch?v=UmxQsADJeM4&t=238s#-1

Rolf Kron: Hat der Wahnsinn Methode?

https://www.youtube.com/channel/UCp9ci2cnPMUfDnmjEJeEUYQ

(RT-Interview mit Dr. Köhnlein, 37 min)

https://www.wodarg.com/   

 

 

 

 

Götter im Labor (Going Viral)

Es ist wieder soweit: Die Virus-Angst geht um viele fragen sich:  Wie gefährlich ist das neue Corona-Virus (SARS-CoV-2) wirklich? Wie zuverlässig sind die  Tests?  Ist das Virus aus der Natur oder ist es durch Gentechnik im Labor entstanden? Wieso springt ein tierisches Virus plötzlich auf Menschen über? Wieso ist eine (an sich wenig bedrohliche) Virenart plötzlich lebensgefährlich und breitet sich rasant aus?

Dieser Blog („anstrengend“ zu lesen) kann hoffentlich dazu beitragen, einige dieser Fragen zu beantworten. Der Text ist lang (Teil 1 einer Serie) aber man muss eben „tiefer graben“, damit man die biologischen Zusammenhänge verstehen kann.

Insbesondere die äußerst fragwürdige  Rolle der Gentechnik in der Virenforschung soll hier hinterfragt werden. („CoV“ wird in diesem Text als Abkürzung für Corona-Virus verwendet; „SL“ steht für SARS-LIKE“ also SARS ähnliche Viren)

Woher kommen diese besonderen Viren?

Der “Ausbruch” von SARS im Jahr 2003  führte zu zahlreichen Studien, die sich auf die Suche nach dem tierischen „Reservoir“ begaben. Man wollte  also jenes Tier  finden, das als ursprünglicher „Wirt“ für das damals „neue“ Corona-Virus (SARS-CoV) fungierte – so die Annahme.

Das Ergebnis: Man fand sogenannte „SARS-ähnliche Viren“ bei Fledermäusen, deren Genom große Ähnlichkeit mit dem SARS-CoV aufwies. 2013 gelang es einem chinesischen Forscherteam dann, zwei Virenstämme zu identifizieren, die bei der „Hufeisennase“ genannten Fledermaus-Art (Bild) gefunden wurden.

Wie  wurden  diese Viren  entdeckt?

Man untersuchte den Kot von 117 Tieren und fand bei  27 (also nur 23% der Proben)  den  PCR-Nachweis für Corona-Viren. Genauer gesagt, ein spezielles „Motiv“, das auch der SARS-Virus aufwies. (Mehr dazu weiter unten)

WIE  kommt  das  Virus  in die  ZELLE?

Coronaviren haben, verankert in ihrer Hülle, sogenannte „Spikes“, (die sie stachelig aussehen lassen) auf denen sich ein bestimmtes Eiweißmolekül befindet (das Spike (S)-Protein). Viren sind genetische Parasiten, sie können sich nur vermehren, wenn sie in die Zelle eines „Wirtes“  eingedrungen sind, um deren biologisches Programm für ihre eigenen Zwecke zu nutzen.

Lebende Zellen kontrollieren aber, was „herein“ darf und zwar durch Proteine in der äußeren Zellmembran, die ähnlich wie Schleusenwärter bestimmen, ob „geöffnet“ wird oder nicht. Dazu gehören sogenannte „Rezeptorproteine“, die ein jeweils genau dazu-passendes, anderes Protein (einen „Ligand“) erkennen und dann den Einlass in das Zellinnere (Zytoplasma) ermöglichen. Nur dort kann sich das Virus vermehren und wird dann in Form von zahlreichen „Ablegern“ (Virionen) wieder aus der Zelle entlassen; die Infektion weiterer Zellen wird so möglich (wenn das Immunsystem nicht eingreift!).

Das (Spike)-S-Protein des Virus muss also mit dem Rezeptor-Protein der Zell-Membran (die die Zelle umgibt)  kompatibel sein, sonst „geht gar nichts“.

Zur großen Überraschung vieler Forscher nutzt das SARS-CoV einen Rezeptor, dessen natürlicher „Partner“ eine entscheidende biologische Rolle als „System-Regulator“ im Menschen hat:  ACE-2 (reguliert u.a.  in Verbindung mit Enzymen der Niere Wasser- u. Elektrolythaushalt,  den Blutdruck und beeinflusst die Funktion des Herzens; hat aber auch eine wenig erforschte Rolle im Immunsystem).

Und auch diese 2  gefundenen (Fledermaus) CoV-Stämme der „Hufeisennase“ nutzten diesen Rezeptor, was auf eine enge Verwandtschaft schließen lässt – so die Forscher. (ACE-2 kommt bei vielen Tieren vor, nicht nur bei Menschen, ist aber an die jeweilige, physiologische „Umgebung“ angepasst)

Wie kommt das Virus vom Tier zum Mensch?

In China gibt es traditionelle Märkte, wo neben Fleisch auch lebende Tiere verkauft werden, auch Wildtiere in winzigen Käfigen (was ich sehr widerlich finde). Uns wird seit Jahren erzählt, dass auf diese Weise tierische Viren plötzlich auf Menschen „überspringen“. Doch dieser Kontakt zwischen Mensch und Tier findet seit hunderten (wenn nicht tausenden) Jahren in China statt und wenn das so einfach wäre, könnten wir keine Haustiere halten, ohne krank zu werden.

Die seltsamen, plötzlichen „Pandemien“ in den letzten 20 Jahren  (SARS, MERS, „Vogelgrippe“, „Schweinegrippe“, etc. sind nach meiner Auffassung nicht auf natürliche Weise entstanden.

Und es ist durchaus  wahrscheinlich, dass die ausufernde Gentechnik dazu einen Beitrag geleistet hat (neben der  ekelhaften und grausamen Massentierhaltung),

In der Zusammenfassung der  o.a. „Fledermaus“-Studie heißt es u.a.:  (Hervorhebungen von mir)

  • „Obwohl Fledermäuse schon seit einiger Zeit als natürliches Reservoir für SARS und MERS im Gespräch sind, waren alle bisherigen Versuche, den Vorläufervirus von SARS-CoV zu isolieren, erfolglos.
  • Verschiedene SARS-ähnliche Coronaviren-Stämme (SL-CoVs) von Fledermäusen aus China, Europa und Afrika wurden kürzlich gemeldet, doch keiner davon kommt als „Stammvater“ für SARS in Frage, vor allem auch deshalb nicht, weil deren „Spike-Proteine“ nicht in der Lage sind, den ACE-2 Rezeptor menschlicher Zellen zu benutzen.
  • Wir melden hiermit die vollständigen Genom-Sequenzen zweier, neuartiger Fledermaus-CoVs (der Hufeisen-Familie), die in der chinesischen Provinz Yunnan (an einem bestimmten Ort über mehrere Monate) gefunden wurden. (RsSHC014 und Rs3367).
  • Sie sind viel enger mit dem SARS-Virus verwandt, als jeder bisher gefundene CoV, vor allem in dem Genom-Abschnitt, der für Bindung an den Rezeptor entscheidend ist, („receptor-binding-domain“ (RBD) des S-Proteins.;
  • Unsere Ergebnisse sind starke Indizien dafür, dass diese Fledermaus-Familie der natürliche Wirt für SARS-CoV ist und dass man für eine direkte  Infektion  von  MENSCHEN  keinen tierischen „Zwischenwirt“ braucht.“

Dazu muss man wissen:

Normalerweise können Corona-Viren nur bestimmte Zellen (Zell- u. Gewebetypen) befallen und sind sehr artenspezifisch

Das  amerikanische CDC  (Center for Disease Control) schreibt dazu:

Coronaviruses are a large family of viruses that are common in many different species of animals, including camels, cattle, cats, and bats. Rarely, animal coronaviruses can infect people and then spread between people such as with MERSSARS, and now with 2019-nCoV” (später als SARS-CoV-2 bezeichnet).

Es kommt also eigentlich sehr selten vor, dass tierische CoVs Menschen infizieren und sich dann von Mensch zu Mensch ausbreiten. Insofern sind SARS und MERS sehr ungewöhnlich (die Ansteckung fand hauptsächlich in Krankenhäusern statt).

Es gibt jeweils eigene Corona-Virenstämme für Menschen, Hunde, Katzen, Rinder, Schweine, ,Nagetiere, Vögel, usw. Einer davon verursacht z.B. die gängige „Erkältung“ bei Menschen (Infektion der oberen Atemwege, Schnupfen, Husten, Niesen, etc. aber in der Regel nach wenigen Tagen wieder vorbei)

Normalerweise reagiert das Immunsystem sofort, wenn ein fremdes Protein (z.B. von einem Virus) in der Zelle erkannt wird. Die Zelle zeigt dann entsprechende Antigene an der Oberfläche und lockt damit die Immunabwehr an (z.B. T-Zellen, die toxisch sind und die befallene Zelle vernichten)

…. wird diese Fähigkeit ausgeweitet und z.B. ein „Schweine-virus“ kann nun auch andere Tiere und Menschen befallen, dann wird es gefährlich.

Die Frage ist aber, WARUM passiert das?  (bitte weiterlesen)

Die Forscher weisen darauf hin, dass sie „das Übertragungspotential über Artengrenzen hinweg“ ermitteln wollten.  (Das ist der kritische Punkt).

Dafür haben sie verschiedene Zelllinien getestet und herausgefunden, dass der  neue Virenstamm „SL-COV-WIV1“  in menschlichen A549 Epithelzellen der Lunge, in Nierenzellen von Schweinen, syrischen Hamstern und mehreren Fledermausarten einigermaßen gedeiht. Am besten aber in Vero E6-Zellen.

Um die biologische aber auch „unheimliche“ Bedeutung dieser Aussagen aber verstehen zu können, muss man wissen, um welche „Zellen“ es sich hier tatsächlich handelt:

Krebszellen (mutierte, genetisch abnormale Zellen, die sich endlos vermehren können)

A-549 ZELLEN

Ist  eine kranke, genetisch abartige Zelllinie (3-facher Chromosomensatz), die 1972 aus dem Lungenkrebs-Gewebe eines 58-jährigen  Amerikaners gewonnen wurde. Der (normale) Zelltyp spielt eine wichtige Rolle für den Wasser-u. Elektrolythaushalt der Lungenbläschen. A 549 Zellen werden häufig als „Labor-Modell“ für die Epithelzellen der Lunge verwendet und als „Wirt“ für die Transfektion.

Vero E-6  ZELLEN

Wurde 1962 aus Epithelzellen der Nieren von der „Grünen Meerkatze“ (einer Affenart) gewonnen; die Zellen sind „unsterblich“ (endlos teilbar) und haben ebenfalls eine abnormale Chromosomenzahl (aneuploid). Vero-Zellen produzieren keine  α- und β-Interferone, also genau jene wichtigen Signal-Proteine des Immunsystems, (Gruppe: Zytokine) die zur Abwehr von Viren freigesetzt werden (und andere Zellen „alarmieren“), weshalb diese Zellen zur Viren-Vermehrung sehr beliebt sind.

Doch die Mutationen, die sie für Laborzwecke „praktisch“ machen, sind eigentlich ein Nachteil, denn die normale Zellbiologie ist hier nicht mehr vorhanden und die Zellen (der Phänotyp) verändern sich im Lauf der Zeit durch die Prozesse, die sie durchlaufen (vor allem durch die eingeschleusten transgenen Konstrukte …)

HeLa Zellen (triploide, extreme Krebszellen, die andere Zellkulturen im Labor infiltrieren und überwuchern können)

Stammen von Henrietta Lacks, die 1951 im Alter von 30 Jahren in den USA an Gebärmutterhalskrebs starb, nachdem man sie mehrfach wegen Blutungen mit radioaktiver Strahlung „behandelt“ hatte, (wodurch wahrscheinlich der „HP-Virus“ erst aggressiv wurde).

In der o.a. Studie finden wir dazu auch folgenden Satz:

„Wir haben erstmals einen lebenden SL-CoV (SARS-ähnlichen Virusstamm) aus Vero-E6 Zellen isoliert, der eine 99,9%ige Sequenz-Identität mit dem Virus der Fledermaus (Rs336) aufweist und  ACE-2 von Menschen, der Zibetkatze und Hufeisen-Fledermäusen zum Eindringen in Zellen benutzen kann.  (Er wurde SL CoV- WIV-1 genannt.)

Das ACE-2 Fledermaus-Gen musste also mit „Gewalt“ (Gentechnik) in menschliche und tierische (abartige) Zellen eingebracht werden. Dazu werden Plasmide eingekauft, die dann mithilfe passender Restriktionsenzyme das oder die gewünschten Gene in ihre RNA einbauen und als „Vektor“ fungieren. Damit das Gen aber (aus seinem natürlichen Kontext herausgerissen) wirklich funktioniert, werden zusätzlich regulatorische Gene eingebaut, die meistens aus Viren stammen, so z.B. hier der „Primer“ von einem CMV (Herpes Virenart).

Dieser transgene „Plasmid“ erledigt dann die Transfektion der HeLa Zelle mit dem fremden Gen (jeweils für das ACE-2 Protein von Fledermäusen, Menschen und der Zibetkatze (die gar nichts damit zu tun hat; das  Tier in China heißt bei uns Larvenroller!) . Dann werden diese Zellen mit dem „WIV-1“ (in abartigen Affenzellen kultiviert)  Corona-Virus künstlich  infiziert, um zu sehen, ob er sich dort „einnisten“ kann.

NACHDENKPAUSE:

Im Labor gezüchtete,  genetisch abartige Krebszellen von Affen und Menschen

  • denen man zusätzlich ein künstliches Gen-Produkt eingebaut hat und
  • die nicht mit einem Immunsystem und dem ganzen Organismus interagieren

werden also  mit  Fledermaus-CoVs  im Labor infiziert und deren Vermehrung soll dann ein Beweis dafür sein, dass diese spezifisch tierischen Viren quasi „früher oder später sowieso“ auf den Menschen losgehen werden?

Sorry, aber das erscheint mir wenig logisch und daher nicht glaubwürdig, besonders deshalb, weil Experimente wie das oben geschilderte, nur eines von tausenden ist, die weltweit seit Jahren stattfinden (und – ob gewollt oder nicht – quasi eine Anleitung dazu geben, wie man genau diesenSprung“  des Virus vom Tier zum Mensch erleichtert bzw. erst ermöglicht.

Hier noch ein Beispiel aus dem Jahr 2015 (also zwei Jahre später), in dem ebenfalls mit diesem (Fledermaus) Corona-Viren Stamm „WIV1“ experimentiert wurde:

 

 

Auch hier wird natürlich der „gute Zweck“ betont, nämlich „zukünftige Bedrohungen durch Viren“ zu finden. Durch moderne Bio-Informatik bzw. Gentechnik-Methoden („Meta-Genomics-Data“ & .„Reverse Genetics“) soll also – mit Schwerpunkt SARS – das „pathogene Potential“ von  zirkulierenden bzw. noch nicht besonders  in Erscheinung getretenen,  tierischen Viren ermittelt werden.

Sie konstruieren ein künstliches Virus mit fremden Genen (und behaupten dann, dass Viren mit diesem Spike-(Protein) quasi schon „auf der Lauer liegen“ um uns  (Menschen) zu überfallen, was durch ihre Experimente deutlich geworden sei:

Der WIV-1 Cluster hat die Fähigkeit, Menschen direkt zu infizieren und auch von Mensch zu Mensch übertragen zu werden [nachgewiesen in Zellkulturen]. Jedoch deutet die Abschwächung der Viren „in vivo“ (hier: in der lebenden Maus) darauf hin, dass eine zusätzliche Anpassung erfolgen muss, um eine Epidemie auszulösen.

Dann heißt es weiter, diese Daten würden deutlich machen, wie nützlich diese „Plattformen“ sind, um Virenstämme zu identifizieren, (die- quasi in Tieren versteckt),“bereit dafür sind“ sich zu einer Bedrohung für die Menschen zu entwickeln. Dass diese „Bereitschaft“ durch solche Experimente gefördert wird, wird anscheinend nicht registriert. Hier der (erschreckende) O-Ton:

Wir nutzten den … (ansteckenden)SARS-Virus als Vorlage und konstruierten  einen vollständigen, infektiösen Klon von WIV1-CoV, der aus sechs Plasmiden besteht, die man mittels Enzymen auseinanderschneiden, mit Liganden zusammensetzen und durch Elektroporese in (Vero-)Zellen einbringen kann, um vermehrungsfähige Virionen zu gewinnen“.

Zusätzlich haben wir eine Virus-Schimäre erschaffen, in der die „Spikes“ nicht mehr von SARS, sondern vom WIV stammen: WIV1-MA 15. Dieser hat die gleiche Bindungs- u. Eindringfähigkeit  (in Zellen) wie WIV1-CoV, bewahrt jedoch die Änderungen für ein Maus-angepasstes SARS. (MA  bedeutet „mouse-adapted“ also an Mäuse angepasst und  die genetisch ähnliche Maus ist die „Brücke“ zum Mensch…)

Zurück zur die Kernaussage (die auch Nicht-Wissenschaftler verstehen):

„Es gibt eine Untergruppe von Corona-Viren, die derzeit in Fledermäusen grassiert und die Fähigkeit hat, in menschliche Zellen einzudringen

Die Frage ist allerdings, WOHER hat  bzw. WODURCH bekommt es diese „Fähigkeit“? Die Gentechnik erleichtert den sogenannten „horizontalen Gen-Transfer“, also die Überschreitung der Artengrenze, weil sie es ja darauf anlegt, fremde Gene dort einzubauen, wo sie nicht hingehören und dazu meistens verschiedene „entschärfte“, pathogene Viren und / oder Bakterien benutzt.

In einer weiteren Studie  wurden die „Fähigkeiten“ dieser Coronaviren noch mehr herausgefordert: (s.unten)

Was sind denn nun die o.a. „Virus-Schimären“ in diesem Kontext?

Es sind Viren, denen fremde DNA „aufgezwungen“ wurde, damit sie bestimmte Eigenschaften bekommen, die die Forscher für ihre Zwecke brauchen. Das können Gene aus anderen Viren sein, aber auch bakterielle, tierische oder menschliche … und genau das ist der Irrsinn.

Was ist hier also passiert?

  • Die meisten Fledermaus-Viren aus der Natur sind nicht in der Lage an menschliches ACE-2 zu binden (wozu auch?)
  • Der SHC014-Spike (dessen Protein, ursprünglich von einem Fledermaus-Virus) wurde mit einem für die Maus angepassten SARS-CoV genetischen „Rückgrat“ kombiniert (also die Gene für das Spike- Protein des einen, in das manipulierte Genom des  anderen (SARS)-Virus
  • Ergebnis :  künstlicher  (SARS) Virus SHC014-MA 15
  • Dazu wörtlich in der Studie: „… um die Gelegenheit zur Pathogenese in Mäusen zu maximieren
  • Dieser künstliche Virus wurde dann – wieder – in genetisch abartigen Vero-Zellen „erfolgreich“ vermehrt.

Dann wurde getestet, ob dieser Labor-Virus in der Lage wäre,  Zellen des menschlichen Atemtraktes (vor allem der Lunge) so schwer zu attackieren, wie SARS. Dazu wurden embryonale HAE-Zellen (für Epithelzellen der Atemwege)  mit vier verschiedenen Virenstämmen infiziert:  je zwei „Maus-adaptierte“: WIV1-MA15 (Fledermaus-Maus)  und SARS-CoV MA 15  (Mensch-Maus) sowie „unser“ SARS und der  Fledermaus-Virus WIV1 (in Krebszellen von Affen gezüchtet).  Merke: WIV1 konnte sich zunächst nur sehr begrenzt in menschlichen Zellen vermehren.

Statement zum Ergebnis:

„Die Daten zeigen, dass der WIV1-Spike in menschlichen Zellkulturen des Atemweges eine Infektion auslösen kann, ohne dass eine besondere Anpassung notwendig ist“.  

FRAG DOCH MAL … DIE MAUS (wie es ihr geht…)

Um die mögliche Pathogenese zu analysieren (wie die Krankheit entsteht),  muss die Infektion bei lebenden Tieren studiert werden, also wie sich das künstliche Viren-Konstrukt „in vivo“, verhält. Also wurden 10-Wochen alte Mäuse entweder mit WIV1-MA 15 infiziert oder mit SARS-CoV– MA 15 (beide künstlich für die Maus adaptiert) und dann vier Tage lang beobachtet.

  • SARS (MA): rasche Gewichtsabnahme und Tod nach vier Tagen bei allen Tieren
  • Laborvirus SHC014: 10% Gewichtsverlust aber nicht tödlich (obwohl beide ähnliche Virenlasten in der Lunge erzeugten);

Dann wurden „alte“ Mäuse getestet (12-Monate):

  • SARS (MA): gleiches Resultat wie bei den jungen Mäusen
  • Laborvirus SHC014: erhebliche Gewichtsabnahme, aber minimal tödlich

Der Austausch des Spike- Proteins  (statt SARS – WIV1  der Fledermaus- ohne Manipulation) erzeugte also keine wirkliche  Erkrankung bei Mäusen. Beim WIV1-Cov: war die Vermehrung der Viren deutlich eingedämmt – 10.000 x geringer  –  im Vergleich zu SARS-Cov

Das „neue“ Fledermaus-Virus -das nicht genetisch manipuliert wurde und dessen „Bereitschaft“ uns zu überfallen, eigentlich demonstriert werden soll –  ist also keine reale Gefahr für die Maus (weil er eben an Fledermäuse angepasst ist).

Daraus schließen die Forscher, dass das „Maus-Modell“ wenig geeignet sei, um das Potential  des Virus für menschliche Krankheit zu evaluieren.

WAS TUN SIE ALSO?

Sie erschaffen durch Gentechnik eine  Maus, die den Rezeptor für das menschliche ACE-2 Protein „eingebaut“ hat und zwar unter Kontrolle von „HFH4“ einem Promoter* der  Epithelzellen  in der menschlichen  Lunge.

In den Zellen der Mäuse wurde also dann ein menschliches Protein erzeugt (ACE-2), weil man transgene DNA (ein synthetisches Konstrukt aus menschlichen Genen) direkt in Eimutterzellen von Mäusen  injiziert hat.

Der  hierbei verwendete „Promoter“ (HFH4=FOXJ1) ist ein menschliches Gen, das auf Chromosom 17 zu finden ist. Er soll hier dafür sorgen, dass die eingeschleusten Gene auch (in der Maus) das gewünschte Protein erzeugen (über die Aktivierung von Transkriptions-Faktoren) und zwar dort, wo es die Forscher haben wollen: in den Epithelzellen der Atemwege. Das tut er auch, aber es kommt dadurch zu einer “Überproduktion“ von ACE-2 (weil die normale Regulation der Zelle nicht mehr funktioniert).

Doch FOXJ1  beeinflusst auch die Immunantwort und Stressreaktion in Säugetierzellen: es unterdrückt einen Protein-Komplex, der für die Zytokinproduktion verantwortlich ist und spielt eine Schlüsselrolle bei  der Reaktion auf Infektionen,

NACHDENKPAUSE

Diese  Hybrid-Maus mit  künstlich eingeschleusten, menschlichen Genen, die (zwangsweise) Proteine  des menschlichen Körpers codieren  (was es in der  Natur nie geben würde) soll also demonstrieren, dass ein Fledermaus-Virus auf natürliche Weise in der Lage ist, die menschliche Lunge zu befallen. Wie bitte???

Noch einmal (der Wahnsinn):

„Nachdem wir gezeigt haben, dass der SHC014-Spike die Fähigkeit hat, menschliche Zellen zu infizieren und Krankheiten in Mäusen auszulösen… (!!!) haben wir einen vollständigen, infektiösen Klon von SHC014-CoV konstruiert, der sich in Vero-Zellen ebenso gut vermehrte wie SARS-CoV, aber in den menschlichen HAE-Zellen wesentlich schwächer war.

Das deutet darauf hin, dass eine weitere Anpassung notwendig ist, damit seine Vermehrung in menschlichen Zellen der Atem-wege jener des epidemischen SARS-Virus gleichkommt …“

Dass hier eher der „Zauberlehrling“ agiert, als wohlüberlegte Wissenschaft, zeigt sich auch an diesem (lt. Verfasser) „überraschenden“ Ergebnis:

Während die  genetische Expression von ACE-2 – wie gewünscht – in der Lunge nachzuweisen war, fand diese auch in anderen Geweben statt: im Gehirn, in der Leber, in den Nieren und im Verdauungstrakt, womit „ein Hinweis auf einen weitreichenden Effekt von HFH4“ erkennbar wurde, den man nicht erwartet hatte.

Die Untersuchung einzelner Abkömmlinge der transgenen Mäuse zeigte auch, dass „gelegentlich“ das menschliche ACE-2-Gen nicht vorhanden war (die DNA-Integritätskontrolle dieser Mäuse hat also die fremden Gene eliminiert). Die anderen (bedauernswerten) transgenen Mäuse waren in jedem Fall „verloren“:

„Aufgrund von früheren Studien mit transgenen Tieren [denen man das fremde ACE-2  Gen ebenfalls gentechnisch aufgezwungen hat], die rasch Gewicht verloren, erwartete man, dass diese Mäuse eine tödlich verlaufende Form der Enzephalitis hatten (Gehirnentzündung). Sie wurden getötet und dann wurde Gehirn und Lunge auf Viren-Titer untersucht, sobald die Gewichtsabnahme größer als 20% war.

  • Alle Mäuse, die mit SARS-CoV Urbani infiziert waren, verloren mehr als 20% ihres Gewichtes und hatten hohe Vermehrungsraten des Virus in der Lunge und im Gehirn kurz nach der Infektion.
  • Die mit WIV1-Cov infizierten Mäuse mit mehr als 10% Gewichtsabnahme hatten hohe Virentiter im Gehirn, aber erheblich weniger in der Lunge. Diejenigen mit weniger als 10% hatten in beiden Organen nur geringe Virenlasten.

Diese misshandelten, genmanipulierten Mäuse (die gar nicht mehr als Lebewesen wahrgenommen werden) und die Viren-Konstrukte werden als „nützliche Plattformen oder Reagenten“ bezeichnet. (BIld: Virus-infiziertes Hirngewebe von Ratten)

Hier wird die im Labor  vorangetrieben Anpassung eines Fledermaus-Virus (über die Maus an den Mensch) als „notwendige“ Maßnahme dargestellt, um genau das „vorhersagen“ zu können, was damit erst geschaffen wird: 

Ein neues Krankheitsrisiko.

Nicht, weil diese Forscher (in zivilen Einrichtungen) böse Absichten haben oder moralisch korrumpiert wurden,  sondern weil ihre reduktionistische, mechanische Sichtweise der Biologie und das veraltete Dogma –„Die Gene kontrollieren alles und können wie „Bausteine“ versetzt werden“ die wichtigste Erkenntnis verhindern:

  • Zellen, die aus dem Zellverband, dem ganzen Organismus und aus dessen Umwelt herausgerissen sind, können nur begrenzt Aufschluss darüber geben, was „im Leben“ wirklich passiert (und transgene Zellen schon gar nicht).
  • Biologische Systeme sind so komplex, dass man nicht eingreifen sollte, wenn man einen Großteil davon nicht versteht, vor allem auch deshalb, weil „das Ganze viel mehr ist, als die Summe seiner Teile“. 

Z.B. welche systemischen Funktionen ACE-2 (das hier als Rezeptor  eine maßgebliche Rolle spielt) im Kontext anderer Enzyme, Hormone, Vernetzung mit anderen Signalwegen, etc. wirklich hat. ACE-2  wurde erst 50 Jahre nach ACE  als Teil des  RAAS entdeckt und die Wechselwirkungen in sind bis heute nicht gänzlich geklärt.

“Das Renin-Angiotensin-System, betrachtet als coordinierte, hormonelle Kaskade, spielt eine wichtige Rolle in der Steuerung zahlreicher Funktionen in vielen Organen und ist viel komplexer als man bisher angenommen hat …“

SCIENCE (künstliche Viren) FOR SALE

Der Leiter der o.a.  „Studien“ hat übrigens für die Erschaffung eines neuen CoV (mit geändertem Spike-Protein) mehrere Patente angemeldet.

Aus der „Zusammenfassung der Erfindung“  ist erkennbar, dass hier ein “Spike-Protein” aus drei verschiedenen Corona-Viren konstruiert wurde). Damit könne auch eine „Basis für neue  Impfstrategien“ geschaffen werden. In der o.a. Studie räumt er allerdings ein, dass die SARS-Impfung ziemliche Probleme mit sich bringt:

Sie  „funktioniert“ in dem Sinne leider nicht, weil geimpfte Tiere nach der Infektion mit dem Virus schwere Immunpathologien (Eosinophilie) entwickeln und keiner weiß warum. Deshalb wurde (u.a.)  bis heute kein Impfstoff für Menschen zugelassen.

Doch angstmachende Schlagzeilen wie diese gehen weiter:  Baric warnt davor, dass es „beinahe 5.000“ Corona-Virenstämme in Fledermäusen gäbe … es sei nicht ein Frage von „ob“ sondern von „wann“ diese gefährlichen Erreger uns  überfallen.

THE SELF-FULFILLING PROPHECY

Wie oben schon ausgeführt – lässt Baric seinen Prophezeiungen auch Taten folgen: Mit der Konstruktion eines „Hybrid-Virus“ (Spike-Protein von der „Hufeisennase“-Fledermaus (SHC014), restliche Gene („backbone“) vom  „Maus-angepassten“ SARS-Virus, der Zellen des menschlichen Atemtraktes befallen kann und transgene Mäuse krank macht. Damit habe er auf das „Risiko“ hingewiesen, dass der Fledermaus-Virus auch Menschen „überfallen“ könne.

Als die Studie veröffentlicht wurde, gab es aber auch sehr kritische Stimmen, die (wie ich) den Standpunkt vertreten, dass hier an der Realisierung des „Risikos“ gearbeitet wird, vor dem man uns ständig warnt (Link – siehe Bild oben)

Im Oktober 2013 hatte Präsident Obama staatliche Fördermittel für solche „Gain-of-Function“ Forschung eingestellt, durch die (hier) Viren erst jene Eigenschaften bekommen, die sie für Menschen gefährlich machen (den „Sprung“ von Tier zum Mensch ermöglichen)

Die offizielle Begründung, warum diese irre-geleitete Forschung „notwendig“ sei, lautet: „das Wesen der Interaktion zwischen Mensch und Krankheitserregern zu definieren“ und   damit „das pandemische Potential von aufkommenden, infektiösen Erregern einschätzen zu können“.

Wir sehen aber mittlerweile, was hier „gespielt“ wird:  (A „Self-fullfilling prophecy)

Sie schaffen selbst ein künstliches Risiko im Labor und zwar durch genau die  (immer wieder) praktizierteAnpassung“ tierischer Viren (mittels synthetischer Genome)  an menschliche Zellen, also eine Ausweitung ihrer Infektionsfähigkeit („das pandemische Potential“), vor der sie dann warnen.

Die Angst vor Epidemien kann dann genutzt werden, um noch mehr Millionen an Forschungsgeldern zu generieren und mit „neuen Therapien“ geht das genetische Roulette (im kapitalistischen Casino) dann weiter …(was nicht bedeutet, dass die Gefahr nicht real ist, sie ist nur nicht „natürlich“)

In der Kritik heißt es u.a.

  • Der einzige Effekt dieser Arbeit ist die Erschaffung – im Labor – eines neuen, unnatürlichen Risikos“.
  • (Richard Ebright, Molekularbiologe, Rutgers Universität)
  • Wenn dieser neu erschaffene Virus sich verselbständigen wurde, könnte niemand vorhersagen, was passiert…
  • (Simon Wain-Hobson, Virologe am Pasteur Institut in Paris)

Da kann man nur 100%ig  zustimmen. Noch schlimmer:

Die Politik hat sich schon länger vor den Karren der Gentechnik-Konzerne spannen lassen und hat keine Ahnung, was in diesen Labors vor sich geht (Hauptsache man hat ein „Biotech-Zentrum“.

Mehr über die  Viren-Experimente in Teil 2, wo es auch um die geheime, militärische Forschung geht, (die „Dr. Frankenstein“ alt aussehen lassen…) und um die Frage, ob das Virus wirklich (ursprünglich) aus China kommt …

(Falls Sie es bis hierher geschafft haben … Danke für die Geduld und Aufmerksamkeit!)

 

 

Dresden 1945: Die Lektion des Grauens

Heute ist der 75. Jahrestag eines Kriegsverbrechens, dessen Brutalität und Unmenschlichkeit deutlich macht, dass die moralische Überlegenheit der Alliierten im zweiten Weltkrieg ein Trugbild ist (was heute auch für die US-geführte NATO gilt).

Die Rede ist natürlich von der massiven Bombardierung Dresdens, die am 13. Februar 1945, kurz nach 22 Uhr begann und hauptsächlich vom britischen „Air Ministry“ bzw. der Royal Air Force (RAF) zu verantworten ist, obwohl auch die USAF (amerikanische Luftwaffe) am 14. und  15. Februar das Massaker der Zivilbevölkerung tatkräftig unterstützt hat.

Der exzessive, großflächige Einsatz von tausenden Spreng- u. Brandbomben bzw. Luftminen, usw. zerstörte nicht nur eine der schönsten Städte Deutschlands (und Europas), sondern verwandelte das architektonische Juwel an der Elbe in eine wahre Feuerhölle. Die Schilderungen von Überlebenden, historische Aufzeichnungen sowie die erhaltenen Bilder sprechen für sich: Ein unvorstellbarer Albtraum, eine Inszenierung des Grauens, ja ein wahrhafter „Holocaust“  (griechischer Wortsinn: totale Verbrennung eines Opfers) hat hier stattgefunden.

Doch die Geschichte eines Krieges wird bekanntlich von den Siegern geschrieben und diese trachten danach, ihre Rolle in dieser Gewaltorgie als „notwendig“ und „edel“ darzustellen. Schließlich habe man gegen einen (wahnsinnigen) Diktator und sein totalitäres Regime gekämpft und der Untergang des Dritten Reiches war ein Segen für die Menschheit.

Der Zweck heiligt die Mittel, das ist der Tenor, der häufig als Rechtfertigung für die Intensivierung des Bombenkrieges in Deutschland zu hören ist und – natürlich – die „Deutschen hätten es doch verdient“, weil sie den Nazi-Terror ja „mitgemacht“ hatten bzw. „wegschauten“ usw. Außerdem wollte man doch nur ein schnelleres Kriegsende herbeiführen usw.

Hier geht es nicht um die geopolitischen Hintergründe des zweiten Weltkrieges (zu dem natürlich auch die Anatomie des ersten Weltkriegs gehört, ohne den es „Hitler“ ja nicht gegeben hätte), sondern darum, dass die absurde Rollenverteilung zwischen „GUT“ (Alliierte – heute vor allem USA, UK, NATO) und „BÖSE“ (Deutschland – heute Russland, China, Iran) immer noch hingenommen wird, obwohl sie die Realität auf den Kopf stellt.

Die Verbrechen der „Guten“ werden bagatellisiert (oder geleugnet), die Verbrechen der „Bösen“ dramatisiert (oder sogar erfunden- s. Syrien). Schauen wir uns am Beispiel Dresdens an, wie diese „fake history“ konstruiert wird:

Die tornado-artigen Feuerstürme in dieser Februar-Nacht zum Aschermittwoch des Jahres 1945 sind eine historische Tatsache. Untersuchungen der übriggebliebenen Bausubstanz ergaben, dass damals oberirdisch Temperaturen von mehr als 1.000 Grad Celsius geherrscht haben. Der Sandstein der Frauenkirche konnte diesem Inferno nicht standhalten, Menschen und Tiere verbrannten zu unkenntlichen „Mumien“ (sie schrumpften, verschmorten), tausende erstickten durch Kohlenmonoxid in den Kellern bzw. weil die Feuersäule den Sauerstoff absaugte.

1  WIEVIELE OPFER?

Die Stadt war voll mit gestrandeten Menschen, die vor der vorrückenden Roten Armee aus dem Osten geflohen waren. Die Einwohnerzahl Dresdens lag damals bei ca. 600.000, ein Großteil der Männer war natürlich an der Front (wenn nicht schon tot)  also dürfte die Mehrheit aus Frauen, Kindern und alten Leuten bestanden haben. Es gibt aber keine gesicherte Zahl der Menschen, die sich an diesem Tag in Dresden aufgehalten haben. (Schätzungen 800.000 bis 1 Million)

Die Infamie dieses Bombenterrors wird umso deutlicher, wenn man erwähnt, dass die Stadt zu diesem Zeitpunkt keine Flugabwehr hatte (die war an kriegswichtigere Standorte verlegt worden), keine Luftschutzbunker und man davon ausging, dass Dresden niemals als Kriegsziel in Frage käme. Deshalb wurde die sächsische Hauptstadt ja auch als „Lazarettstadt“ eingestuft, als Schutzzone für Flüchtlinge,  Kranke und Verwundete. B

Beschreibung eines RAF-Piloten auf dem Weg zum zweiten Angriff auf Dresden um 1:21 nachts:

Was das Abwerfen von Luftminen “(genannt “Cookies” bei den Engländern) an Zerstörung bewirkt, kann man hier nachlesen.

Ein Maßstab für die Grausamkeit von Kriegsverbrechen ist natürlich die Zahl der Opfer, die im Falle des Massenmordes in Dresden sehr „variabel“ zu sein scheint.

So findet man in Pressemeldungen aus den 1950er u. 1960er Jahren folgende Angaben:

  • „Die Zahlen schwanken zwischen 80.000 und 500.000 Toten.“
  • „Während der beiden Angriffe (nur nachts) fanden mindestens 250.000 Menschen den Tod.“

Es fällt auf, dass die Opferzahlen in der Folge ständig nach unten korrigiert wurden: Zuerst sprach man noch von 135.000 Toten, dann wurden es immer weniger und heute spricht man von 25.000 Opfern. Woher kommt diese Zahl?

Das kann man z.B. hier nachlesen, wo auch die Methoden einer Historikerkommission im Auftrag der Stadt Dresden hinterfragt werden. Auch die Schilderungen von Tieffliegerangriffen auf Überlebende des Infernos sollten darin überprüft werden, die es – nach offizieller Darstellung – „nie gegeben“ hatte. (Mehr dazu weiter unten)

Im Internet kursieren auch folgende Angaben (gefunden z.B. bei Herrn Krause):

  1. „Laut einer Mitteilung des ehemaligen Generalstabs-Offiziers des Verteidigungsbereiches Dresden, Oberstleutnant der Bundeswehr a. D. Eberhard Matthes, seinerzeit Verwaltungs-Direktor der Stadt Dresden, wurden 35.000 Tote voll, 50.000 Tote teilweise und 168.000 Tote nicht identifiziert.“ Quelle: DIE WELT  vom 12. Februar 1995, (Seite 8) .

Das wären also  insgesamt 274.000 Opfer. Auch Konrad Adenauer habe diese Größenordnung bestätigt:

  1. „„Der Angriff auf die mit Flüchtlingen überfüllte Stadt Dresden am 13. Februar 1945 forderte allein mindestens 250.000 Tote.“ (Deutschland Heute, hrsg. vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Wiesbaden 1955, S. 154;)
  2. „Gesicherten Angaben der Dresdner Ordnungspolizei zufolge wurden bis zum 20. März 1945 202.040 Tote, überwiegend Frauen und Kinder, geborgen. Davon konnten nur etwa 30 % identifiziert Einschließlich der Vermissten dürfte eine Zahl von 250.000 bis 300.000 Opfern realistisch sein…“ (Stadt Dresden; Mitzscherlich, Zeichen: 0016/Mi, Datum: 31. 7. 1992)6)

Nach diesen Aussagen liegt also die tatsächliche Opferzahl mindestens 10x so hoch, als jene, die heute als „gesichert“ in den Medien verkündet wird. Das ist auch durchaus realistisch, wenn man das Ausmaß des Feuersturms, des Flächen-Bombardements und die Menschenansammlungen in Dresden berücksichtigt.

2  WEM KANN MAN GLAUBEN?

Wir sind darauf konditioniert, sogenannte „Experten“ als vertrauenswürdig anzusehen, also Wissenschaftler oder andere Autoritäten, die aufgrund ihres Wissens und ihrer Ausbildung in der Lage sind, bestimmte Dinge besser zu  beurteilen als andere.

In diesem Fall wäre das natürlich ein Historiker, der sich auf den Zweiten Weltkrieg spezialisiert hat und besonders auf den „Luftkrieg“ in Deutschland. So ein „Experte“ wurde in einem Interview im Jänner 2015 zu den Opferzahlen von Dresden befragt: Er heißt Matthias Rogg und ist Direktor des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden und „ erklärt uns Fakten und Hintergründe“.

Auch hier wird die Opferzahl mit 25.000 angeführt.  Auf die Frage warum es so große Schwankungen gab, antwortet er folgendes:

„Die von Dresden eingesetzte Historikerkommission geht nach gründlichen Recherchen von einer Opferzahl zwischen knapp 23.000 und maximal 25.000 aus. Der größte Teil der Opfer ist namentlich bekannt. Wir haben heute ein klares Bild. Das Propagandaministerium hat damals Zahlen im sechsstelligen Bereich lanciert – völlig aus der Luft gegriffen. Sie sollten als Beleg für ein Kriegsverbrechen dienen. Doch der Dresdner Polizeichef wusste schon eine Woche nach der Katastrophe ziemlich genau Bescheid. Er kam auf 25.000 Opfer. Das Dokument haben die Historiker gefunden, ein Sensationsfund.  Das eine ist die Wahrheit, das andere die Propaganda.“

Ist das glaubwürdig? Sind diese Aussagen schlüssig, überzeugend?  Ich denke nicht.

Dass unter den extremen Umständen ein Großteil der (verstümmelten,  verkohlten, oder erstickten, unter Trümmern begrabenen) Opfer namentlich gewesen bekannt sei, ist nicht nachvollziehbar (wie oben ausgeführt). Er betont, dass Goebbels gute Gründe hatte, zu lügen, aber das gleiche gilt auch für die Alliierten.  Welche Methoden der „Recherche“ angewendet wurden, sagt er nicht. Der einzige „Beleg“ für seine Behauptung ist ein sensationelles „Dokument“, das man zum passenden Zeitpunkt  „gefunden“ habe. Keine näheren Angaben dazu, keine Möglichkeit, diese Aussagen  bzw. das „Dokument“  zu überprüfen.  Diese Argumentation ist nicht akzeptabel.

Politiker aus England, Amerika – ja auch aus Deutschland – haben kein Interesse daran, die Kriegsverbrechen der Alliierten (Helden, die unsere Vorfahren „von der Nazi-Herrschaft befreit haben“) offenzulegen und die Bundeswehr operiert ja seit 1945 in einem nicht mehr souveränen Deutschland, was kann man da erwarten?

Zu den möglichen Motiven für eine Manipulation der Opferzahlen heißt es auf der Website von Herrn Krause u.a.:

„Aber auch die Regierung der Bundesrepublik Deutschland habe ein nachvollziehbares Interesse daran, die Anzahl der Bombenopfer möglichst gering zu halten. Als Partner im Nato-Bündnis seien immense Opferzahlen nicht hilfreich. Es sei daher zweckdienlich, sie gegenüber der Realität herunterzuspielen, um die gegenseitigen Beziehungen nicht unnötig zu belasten. Nicht anders die Stadt Dresden…“

3 „SCHLACHTHOF“ DRESDEN: EINE ERINNERUNG

Aber es gibt doch Quellen, denen man vertrauen kann. Eine davon ist der amerikanische Schriftsteller Kurt Vonnegut, der im Februar 1945 (damals 22 Jahre alt) als amerikanischer Kriegsgefangener in Dresden war. Seine Perspektive ist „aus erster Hand“ und da er kein Deutscher ist, kann man ihm auch nicht unterstellen, dass er die damaligen Ereignisse aus einem verzerrten Blickwinkel betrachtet und den Alliierten etwas „anhängen“ will oder der „rechten Szene“ angehört.

Vonnegut schrieb nach Ende seiner Gefangenschaft (die am 19. Dezember 1944 begonnen hatte und ihn am 10.Jänner 1945 nach Dresden in ein Arbeitslager brachte) einen Brief an seine Familie (seine „Leute“, wie er es nannte), indem er auch den 14. Februar 1945 erwähnt. Hier ein Auszug daraus:

„… Ungefähr am 14. Februar kamen die Amerikaner rüber, gefolgt von der RAF. Ihre gemeinsame Anstrengung tötete 250.000 Menschen in 24 Stunden und zerstörte ganz Dresden, möglichweise die schönste Stadt der Welt. Aber nicht mich.“

Auch hier wird also die oben genannte Größenordnung von 250-300.000 Opfern bestätigt. Vonnegut und seine Kameraden hatten außerdem einen guten Grund, diesen Bombenterror nie zu vergessen: Sie mussten danach als „Arbeitskommando 557“ in die Stadt gehen und  die Toten einsammeln, vor allem die makabren Leichen aus den Kellern holen.

Was er an diesen Tagen sah, hat ihn jahrelang verfolgt und es dauerte 23 Jahre bis er seine Erlebnisse in einem Buch verarbeitete, das in den USA Kult-Status hat:  Slaughterhouse-Five (vermischt mit surrealen Elementen).

Der Titel kommt daher, dass die Kriegsgefangenen in Dresden (seine Truppe)  in einem unterirdischen Schlachthof gehaust hatten. Bei Bombenangriffen saßen sie zwischen gekühlten Rinderkadavern, die an der Decke hangen. In einem kurzen Interview, dass er  2003 (zum Jahrestag von „9/11“) gab, sagte er zum Bomben-Terror 1945:

„Es war ein britische Gräueltat, ein militärisches Experiment; sie testeten eine neue Art von Brandbombe um heraufzufinden, ob man damit eine ganze Stadt niederbrennen konnte. Wir haben die Opfer aus den Kellern ausgegraben, wo sie erstickt waren, und schichteten sie zu Leichenbergen (Scheiterhaufen) auf, die dann angezündet wurden. Aber das ganze dauerte zu lange (es waren zuviele), dann haben sie Flammenwerfer geholt…“

(O-Ton)  “ It was a British atrocity, (testing a new kind of incendiary bomb) a military experiment to find out if you could burn down a whole city by scattering incendiaries all over it” (we dug the victims out of basements where they had suffocated und put them on a huge funeral pyre … but the procedure was too slow .. so they sent in guys with flame-throwers..”

Vonnegut war vorher fasziniert gewesen von der Schönheit der Stadt und wie unversehrt sie geblieben war … Er sagte später auch, dass Dresden eine wehrlose Stadt gewesen sei, die keine strategische Bedeutung für den Krieg hatte. Und dann noch wörtlich:

„In diesem Feuersturm, in dieser gigantischen Feuersbrunst, starben mehr Menschen als in Hiroshima und Nagasaki zusammen..(aber) „dadurch wurde keine einzige Person aus einem Vernichtungslager befreit und kein einziger deutscher Soldat hörte deswegen auf zu kämpfen”

(„Dresden did not free one person from a death camp or cause a single German soldier to stop fighting“)

(Warum die Geleise zu den Konzentrationslagern nicht bombardiert wurden, wurde auch nie schlüssig beantwortet)

4  UND DIE SCHULDFRAGE?

Herr Oberst Rogg, der Museumsdirektor von der Bundeswehr hat dazu folgendes zu sagen:

„Eine unglückliche Verkettung von Umständen hat dazu geführt, dass die Zahl der Opfer so groß war. Die Amerikaner und Briten konnten das nicht einkalkulieren.

(Dann aber entkräftet er sein eigenes Argument mit diesen Sätzen):

Die Stadt war voller Flüchtlinge. Dresden besaß de facto keine Flugabwehr mehr. Es gab auch keine nennenswerte Abwehr durch Jagdflugzeuge.“

(Diese Umstände waren auch der RAF  bzw. den verantwortlichen Politikern in London bekannt und genau deshalb war der Bombenterror ja so infam…)

„Die Feuerwehr war total überfordert, der Brandschutz ungenügend. Zudem gab es selbst beim Nachtangriff eine ideale Sicht.“

Auch ohne die damalige Kapazität der Dresdner Feuerwehr näher untersucht zu haben, kann man mit Gewissheit sagen, dass keinerlei „Brandschutzmaßnahme“ bzw. noch so effektive Löschmethode mit diesem unvorstellbaren, bewusst herbeigeführten Flammeninferno fertig geworden wäre. Es ist ungeheuerlich, dass diese Scheinargumentation dazu dienen soll, das  „biblische“ Ausmaß der Zerstörung, vor allem den Massenmord an Zivilisten, als Folge „unglücklicher“ Umstände zu bezeichnen, obwohl es keinen Zweifel daran gibt, dass hier mit Vorsatz gehandelt wurde.

Rogg hat aber noch mehr zu bieten,  um eine Rechtfertigung für dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu finden:

Heute wissen wir, dass Dresden ein wichtiger Rüstungsstandort war.“ 

(Dann nennen Sie doch bitte die Firmen…)

„Wir wissen“ ist ein sehr effektiver, rhetorischer Kunstgriff (ein Sophismus) um Sicherheit zu suggerieren, wo keine ist und  natürlich soll damit eine Gräueltat relativiert werden, nach dem Motto: der Zweck rechtfertigt die Mittel. Auch hier sind seine Aussagen nicht glaubwürdig.  Man kann sogar beweisen, dass sie unwahr sind:

Im September 2009 war in der Online-Version der britischen Zeitung „Daily Mail“ folgende Schlagzeile zu finden:

Haben die Lancaster-Bomber, die 600.000  Menschen in deutschen Städten töteten, absichtlich Zivilisten getroffen? Ein neues Buch sagt JA..

Der Artikel stammt vom Buch-Autor Leo McKinstry, der sich speziell mit den britischen Bombern aus dieser Zeit befasst (die Flugzeuge). Dazu ein Auszug:

„Für die RAF-Besatzung sah der Anblick der ostdeutschen Stadt in Flammen aus wie eine furchtbare Vision der Hölle. Als der breite Strom von 796 viermotorigen Lancaster-Bombern in der Nacht zum 14. Februar 1945 über Dresden flog, wurden fast 2000 Tonnen  Explosivmunition und Brandbomben abgeworfen – ein Inferno (Höllenfeuer).

Einer der Piloten schrieb in sein Tagebuch: „Der Feuerschein war noch in 80 km Entfernung zu sehen. Das Zielgebiet war fast taghell. Unter uns war die Stadt ein Meer aus Flammen. Es war zum Fürchten.“

Die Szenen in Dresden waren biblisch, was das Ausmaß der Zerstörung betraf. Die einzelnen Feuer verbanden sich, saugten den Sauerstoff aus der Luft und erzeugten einen enormen, brüllenden Wirbelsturm (Tornado). Bäume wurden entwurzelt, Gebäude zerstört und Menschen flogen durch die Luft wie Stoffpuppen. Die große Hitze machte aus dem Asphalt der Straßen eine tödliche Lava. Tausende erstickten oder verbrannten in den Kellern ihrer Häuser. Viele wollten der Hitze entkommen und sprangen in das Löschbecken (am Altmarkt) der Stadt, doch die große Menschenmenge, die höllischen Temperaturen und der Sauerstoffmangel machten auch das unerträglich. Verzweifelt versuchten die Menschen wieder aus dem Becken herauszuklettern, doch die glatten Betonwände machten das unmöglich. Aus dem erhofften Rettungsbecken wurde ein siedender Friedhof.“

Der Angriff auf Dresden ist eine der anrüchigsten Episoden der britischen Kriegsführung, ein Symbol für die Skrupellosigkeit der strategischen Bombenoffensive

In einem Buch über Kurt Vonnegut und den Bombenterror in Dresden heißt es noch:

„Sogar in einer Flughöhe von 8000 Fuß (ca. 2.400 m) , wurde es „heiß“ für die Bomber der RAF. Eine Hitze von tausend Grad versengte die Unterseite der Flugzeuge und der heiße Rauch stieg bis 15.000 Fuß, wodurch die Besatzung  in Schweiß gebadet wurde … Drei Stunden nach dem ersten Angriff, als die Menschen aus den Kellern gekommen und die Rettungskräfte u. Feuerwehr im Einsatz waren, kamen noch einmal  fünfhundert Lancaster-Bomber und warfen tausend Tonnen Sprengbomben ab.  Am Dresdener Bahnhof, wo sich tausende aufhielten,  spielten sich grauenhafte Szenen ab …“

Angesichts dieser Schilderungen, Bildern aus den Archiven und Aussagen von Augenzeugen muss jeder Versuch, dieses ungeheuerliche Verbrechen zu legitimieren, als Geschichtsfälschung zurückgewiesen werden.

Auch bei McKinstry wird allerdings die falsche Zahl von 25.000 genannt (kein Wunder), doch ein anderer, diesmal deutscher Bombenangriff in England wird  selbst mit dieser Zahl relativiert:

COVENTRY

“It has been estimated that around 25,000 people were killed that night  –  compare that to the 568 deaths in the assault on Coventry by the Luftwaffe in November 1940, by far the worst individual raid that any British city endured during the Blitz.”

Also: Der schlimmste Angriff  der deutschen Luftwaffe auf die Industriestadt Coventry (auch mit Luftminen und Brandbomben) kostete 568 Menschen das Leben und das sei bei weitem der schlimmste Einzel-Angriff auf eine britische Stadt gewesen (insgesamt waren es ca. 800 Tote im „Blitzkrieg“ gegen Coventry)

Dieser Vergleich zeigt aber, wie barbarisch das Vorgehen der RAF (nicht nur) in Dresden war – selbst wenn man die „25.000“ glauben könnte und  nur wenige Tage später wurden 1.551 Tonnen Bomben auf die kleine Stadt Pforzheim geworfen. Dazu der Autor:

DAS “LODERNDE KREMATORIUM” (Courtesy: RAF)

“Little more than a week after Dresden, 362 Lancasters dropped 1,551 tons of bombs on the small town of Pforzheim in 22 minutes. The central area became a blazing crematorium, with the death toll reaching 17,600, a quarter of the population.

Das Zentrum von Pforzheim wurde also  nach nur 22 Minuten ein  “loderndes Krematorium”, in dem ein Viertel der Einwohner zu Tode kam. Und uns will man einreden, dass in drei Angriffswellen (mit 5 x so viel Bomben und mind. 10 x so viel Menschen) in Dresden kaum mehr Menschen gestorben sind? Zur Verdeutlichung noch ein Augenzeuge:

Aus den Aufzeichnungen beteiligter RAF-Bomber-Piloten an der „Operation Thunderclap“ in Dresden 1945:

Ein Meer aus Flammen, das … eine Fläche von ungefähr 103 km² bedeckte. Ich konnte die Hitze des Hochofens da unten im Cockpit spüren. Der Himmel hatte Schattierungen von Scharlachrot bis Weiß und im Flugzeug sah es aus wie ein unheimlicher Sonnenuntergang … wir konnten auch noch 10 Minuten später den grellen Schein des Holocausts sehen ..“

Dass durch diese organisierte Grausamkeit die (eingebildete) „moralische Überlegenheit“ der britischen Regierung in Gefahr geriet (wie Lord Salisbury befürchtete), kann wohl nur mehr als bittere Ironie angesehen werden.

McKinstry schreibt weiter, dass die Vorwürfe über Kriegsverbrechen von den britischen Politikern stets zurückgewiesen wurden. Man habe doch immer nur „militärische Ziele“ angegriffen und die “civilian casualties” seien unbeabsichtigt gewesen.

Genau dasselbe sagte auch Herr Rogg. Hier noch einmal sein Statement:

„Eine unglückliche Verkettung von Umständen hat dazu geführt, dass die Zahl der Opfer so groß war. Die Amerikaner und Briten konnten das nicht einkalkulieren.“

Dazu der Autor des Buches Leo McKinstry  (bezogen auf britische Aussagen, aber auch für Rogg gültig):

Die Wahrheit ist, dass solche Behauptungen unaufrichtig sind. Unveröffentlichte Dokumente, die ich für die Recherchen zu meinem Buch gefunden habe, enthüllen die Wahrheit über die Regierungspolitik. [Quellen sind im Buch veröffentlicht]

Sie belegen, dass die Flächenbombardierung der deutschen Städte, der Massenmord an der städtischen Bevölkerung tatsächlich ein Hauptziel der RAF-Angriffe war. So fand ich z.B. ein Dokument des Luftfahrtministeriums vom August 1941, in dem stand „der Schwerpunkt der Angriffe müssen die Leute in ihren Häusern und Fabriken“ sein.

Die Bombardierung der Stadt Coventry durch die Luftwaffe habe man als Vorbild genommen (wie gesagt: 568 Tote). Wenn man solche Angriffe ständig wiederholen würde, würde das totale Panik bei den Deutschen auslösen.

In einem anderen Bericht wird ein flächendeckender Angriff mit Brandbomben empfohlen um die Moral der Bevölkerung zu brechen und sie in dem Gefühl zu lassen, sich in ständiger Gefahr zu befinden. Sir Charles Portal (RAF Kommandant) sagte Churchill die Ausweitung des Bomberprogramms würde eine Zerstörung von „sechs Millionen Häusern und ca. 900.000 tote Zivilisten“ bewirken.“

Dass hier klare Absichten bestanden, erkennt man daran, dass die Politiker bzw. Militärs selbst den Begriff „terror-bombing“ benutzten. Der Schlimmste unter ihnen war Sir Arthur Harris, der ab 1942 das Kommando über die Bomberstaffeln hatte und auch inoffiziell die Meinung vertrat, die britische Regierung solle offen zugeben, dass sie deutsche Zivilisten töten wollte. Doch natürlich wussten Politiker genau, dass man die wahren Absichten durch sprachliche Täuschung verschleiern musste,

Der Rest des Artikels schwärmt von den Vorzügen der “Avro Lancaster”, die bis zu zehn Tonnen Bomben transportieren konnte. Diese Flugzeuge haben 51.000.000 Brandbomben und 600.000 Tonnen Sprengbomben abgeworfen, konnten auch noch sehr gut manövrieren und nur mit zwei Motoren fliegen, wenn es notwendig war.

Einige Bomber-Piloten von Dresden waren schockiert von dem, was sie angerichtet hatten, doch die meisten trösteten sich damit, dass sie dazu beitrugen, die „Nazi-Kriegsmaschinerie“ zu zerstören. Und der Autor gibt ihnen Recht, wenn er schreibt:

„Das größte, moralische Verbrechen wäre gewesen, die Angriffe gegen das Reich aufzugeben, denn das hätte den Krieg verlängert und damit auch die das völkermordende Unterdrückungsregime der Nazis. Die strategische Bombenoffensive brachte den Krieg nach Deutschland selbst und schwächte damit seine Kampfkraft, weil immer mehr in die Luftabwehr investiert werden musste… Die massiven Angriffe zwangen das Reich in die Knie* .. und letztendlich, trotz der hohen Opferzahlen, war das der größte moralische Triumph.“

Dazu die passenden Worte eines englischen RAF-Funkers, der den (ihm eingetrichterten) Hass auf die Deutschen und seine „moralische Überlegenheit“ exemplarisch verkörpert:

‚The filthy Hun. Let the bastards die like the rats they are,‘

(Das ist der Stoff, aus dem ein “Holocaust” gemacht wird)

*Die Wahrheit ist, dass die Rote Armee die Wehrmacht in die Knie gezwungen hat und zwar für den Preis von 27 Millionen Toten. Der Beitrag der Amerikaner und Engländer (in Europa) war im Vergleich dazu unbedeutend…

5  ZUR FRAGE DER  TIEFFLIEGER-ANGRIFFE  „DIE ES NIE GAB

Auch hier sollen wir auf Experten hören, die uns die „Fakten“ erklären. Diese sind aber unvereinbar mit den Schilderungen von Überlebenden in Dresden, die diese Angriffe mit Maschinengewehren genau beschreiben. Und wieder begegnet uns die „Historikerkommission“ und deren Leiter, Herr Müller erzählt uns, man habe das „überprüft“. Wie? Indem Jahrzehnte später nach „Munitionsresten auf Freiflächen“ sucht, die man durch ihren Bleigehalt nachweisen könnte. Das Ergebnis?

„Die Fachleute erwarten, dass diese Untersuchungen ein negatives Ergebnis bringen“   (confirmation bias)

Wie bitte? Schon vorher wird davon ausgegangen, dass man nichts findet? Damit wird klar, wie voreingenommen diese Leute sind. Dann wird und erklärt, dass die tatsächlich existierenden, britischen Kampfflieger nicht bewaffnet waren und die amerikanischen „Mustangs“ hätten zwar MGs gehabt, aber damit nur „deutsche Jagdmaschinen“ verfolgt.

„Die Menschen, die sich vor dem Feuersturm auf die Elbwiesen gerettet hatten, hatten dabei womöglich den Eindruck, es würde auf sie geschossen“

Das ist der Gipfel. Die Menschen in Dresden haben sich also nur „eingebildet“, dass man auf sie geschossen hat, wahrscheinlich eine Form von PTS, eine „Stressreaktion“ auf den Horror der Bomben.

Doch wenn man englische Quellen untersucht, wird schnell klar, dass auch hier gelogen wird.

Diese Webseite (ww2today.com) enthält sehr viele Informationen (z.T. Originaltexte und Buchauszüge) über die Bombenangriffe der Alliierten und zwar aus englischer Perspektive. Ein überlebender, jüdischer Bewohner Dresdens schildert z.B. hier, was er unmittelbar nach der Bombardierung sah und die Einleitung dazu lautet:

„Er überlebte glücklicherweise die amerikanische Bombenwelle kurz nach Mittag und die willkürlichen Angriffe der Mustang-Kampfflugzeuge, die man entsandt hatte, um die Rettungskräfte tagsüber zu schikanieren und zu beschießen“

(O-Ton):

Es gab also „Tiefflieger-Angriffe“ („strafing“) auf Zivilisten, das war keine „Einbildung“. Auch der Augenzeuge Kurt Vonnegut bzw. ein Buch über sein Leben schildert diese Vorgänge: (O-Ton):

 At dawn on Wednesday morning the fourteenth, approximately eight hours after the first attack, Vonnegut and the others climbed the steps, Lazarus-like, to see what had happened. Overhead, P-51 Mustang fighters zoomed over streets and bridges, strafing anything that moved, adding fatalities like pebbles to the mountain of sixty thousand dead.”

In der Morgendämmerung des 14. Februars, ungefähr acht Stunden nach dem ersten Angriff, kamen Vonnegut und seine Kameraden aus dem „Bunker“ (Treppe der Schlachthof-Kellerräume) um zu sehen, was passiert war. Über ihren Köpfen, zogen P 51-Mustang-Jäger über Straßen und Brücken und schossen auf alles, was sich bewegte, wodurch der Leichenberg von 60.000 Toten noch weiter vergrößert wurde.“

Auch in den Aufzeichnungen der RAF („war diaries“) finden sich Hinweise auf diese Angriffe:

“311 American B-17s dropped 771 tons of bombs on Dresden the next day, with the railway yards as their aiming point. Part of the American Mustangfighter escort was ordered to strafe traffic on the roads around Dresden to increase the chaos. The Americans bombed Dresden again on the 15th and on 2 March but it is generally accepted that it was the RAF night raid which caused the most serious damage.”

Die US-Bomber haben also am 14. Februar weitere 771 Tonnen Bomben auf die Stadt abgeworfen, mit dem Schwerpunkt auf dem Bahnhofsgebiet. Ein Teil der Mustang-Kampfflieger Eskorte erhielt den Befehl, Bewegungen auf den Straßen rund um Dresden zu beschießen, um das Chaos zu vergrößern. Am 15. Februar und 2. März bombardierten die Amerikaner noch einmal Dresden, aber es ist allgemein anerkannt, dass es die RAF war, die den größten Schaden angerichtet hat.“

 

Fazit:

Die genaue Zahl der Opfer in Dresden wird wohl nie zu ermitteln sein, aber das ist auch nicht notwendig. Es sollte aber aus den obigen Ausführungen erkennbar sein, dass in Deutschland – auch 75 Jahre nach Kriegsende – nur die  ewige „Aufarbeitung“ der Verbrechen im Dritten Reich erwünscht ist, aber die (nicht weniger grauenvollen) Schandtaten der Alliierten stets relativiert (oder bestritten) werden.

Das Schlimmste ist, dass die Verbrechen bzw. der Terror der „Guten“ nach 1945 nicht aufhörten:  Palästina (Israel), Korea, Vietnam, Laos, Kambodscha, El Salvador, Guatemala, Nicaragua, Chile, Iran, Jugoslawien, Irak, Afghanistan,  Libyen, Syrien, Yemen … usw.

Millionen Menschen terrorisiert, gefoltert, ermordet, entrechtet, aber merke: Die Russen und die Chinesen sind die Bösen!

Und mit der NATO geht die große Täuschung der „moralischen Überlegenheit“ weiter …

(erinnert irgendwie an das Gladio Logo..)

 

 

 

 

 

 

 

TOTAL DIGITAL: Wahnsinn auf dem Acker (1)

Drone over fieldWer noch daran glaubte, dass der Digitalisierungs-Wahn (wie „5G“) vor ländlichen Regionen Halt macht, muss mit einem bösen Erwachen rechnen. Die mächtige Telekom- & IT-Industrie hat alle Register gezogen, um ihre Expansionsstrategie umzusetzen und macht auch vor dem „Allerheiligsten“ nicht halt: Der Erzeugung von Lebensmitteln (Grundnahrungsmitteln wie Getreide, Gemüse u. Milch, etc.) die (noch) von Bauern produziert werden.

Wie auch beim Smart-Meter wird hier zur Durchsetzung dieser künstlich-organisierten „Transformation“ mit Slogans und Schlagwörtern gearbeitet, die so lange wiederholt werden, bis sie jeder Politiker als selbstverständlich und unabdingbar akzeptiert. In diesem Fall geht es um „Landwirtschaft 4.0“ und „precision farming“, also „Präzisions-Landwirtschaft“. (Das ganze kommt ursprünglich aus den USA)

Und wer könnte als politischer Verbündeter für diesen Irrsinn besser geeignet sein, als unser „Big Brother“ in Brüssel, die EU-Kommission. So überrascht es nicht, wenn wir dazu Broschüren wie diese finden, einen „Monitor“, mit dem also die – scheinbar unvermeidbare – digitale Transformation der Landwirtschaft verfolgt werden soll.

Darin heißt es z.B.

„Der Industrie-Standard 4.0  transformiert die Produktionsfähigkeit aller Industrien, auch der Landwirtschaft. Der Eckpfeiler für diese Verwandlung ist die Verbindungsfähigkeit und IoT ist eine Schlüssel-Technologie dafür, die immer mehr Teil der landwirtschaftlichen Ausrüstung wird.“

Wer also dachte, das bescheuerte und gefährliche „Internet of Things“ habe nun wirklich keinen Sinn für Stall und Acker, der hat die Rechnung ohne die digital overlords gemacht (die inzwischen genauso hinterhältig und skrupellos agieren, wie früher die Tabakindustrie).

Es geht also um „Transformation der Produktions-Infrastrukturen“ und „Steigerung der Produktivität“ durch die Entwicklung neuer Werkzeuge und Maschinen, die alle über das Internet miteinander vernetzt sein müssen, denn immehr mehr Arbeitsabläufe am Bauernhof sollen automatisiert bzw. roboter-gesteuert werden. Das bedeutet in der Praxis, dass Menschen in der Landwirtschaft (und ihr direkter Kontakt mit der Natur) immer überflüssiger werden, nicht nur, weil mechanische Arbeit durch „smarte“ Maschinen erledigt wird, sondern weil diese auch immer mehr „Entscheidungen“ auslösen die durch Datensammeln und Datenanalyse zustandekommen, nicht durch menschliches Nachdenken.   Hier z.B. der  O-Ton einer Presse-Aussendung:  (Bosch & Bayer arbeiten an) „ der Entwicklung von Algorithmen , die als Grundlage für agronomische Entscheidungen dienen“.

Was soll dem Bauer nun konkret „angedreht“ werden? Hier eine Auswahl (mit sarkastischem Humor in Klammer):

  • Fahrzeug-Assistenz-Systeme zur Routen-Optimierung“ (Traktor-Fahren für geistig behinderte Landwirte )
  • Automatisierung von Fahrzeugen (der Mähdrescher fährt alleine los und zwar dann, wenn das Analyse-Programm entscheidet, dass der optimale Erntezeitpunkt gekommen ist…)
  • Lokalisierungs-Technologien (GPS) für optimalen Einsatz der LW-Maschinen (falls sie der Bauer nicht mehr findet, weil der Mähdrescher sich wegen defekter Software „verfahren“ hat..)
  • Präventive Wartung (Geräte sind mit dem Hersteller verbunden, er kann den Einsatz verfolgen … (Stasi goes farming)
  • Feldüberwachung (z.B. „Deep-Field-Connect“ von Bosch)ermöglicht wichtige Gewinne bei Effizienz und Produktivität: Mithilfe einer App sieht der Landwirt auf einen Blick, wie es den Erdbeeren, Kartoffeln oder dem Spargel geht – ohne dass er selbst auf dem Feld sein muss“. Er bekommt z.B. eine „Warnung“ auf sein Smart-Phone, wenn der Boden zu trocken ist (durch Sensoren für Bodenfeuchtigkeit), z.B. bei großer Hitze im Sommer. (Und was soll er dann machen? Die Gartendusche aufdrehen? Und was bleibt von den „Sensoren“ übrig, nach einem Monster-Regen oder Extrem-Sturm, die ja immer häufiger auftreten?)
  • Smart-Spraying“: In Kooperation mit Bayer (!) wurde z.B. eine Sensor- u. Analyse-Technik entwickelt, in der durch ein aufwendiges Kamerasystem Unkräuter „exakt erkannt“ und dann durch gezieltes Besprühen mit Pflanzengiften vernichtet werden. (welche Probleme es damit in der Praxis gibt, sehen wir in Teil 2)

BIG BROTHER – COUNTRY VERSION

Der Schlüssel für die digitale „Transformation“ ist „die Fähigkeit, mehr Daten und Messwerte zu sammeln und zu analysieren”, z.B. über Bodenqualität, Bewässerungsgrad, Wetter, Vorhandensein von Insekten und Schädlingen. Doch dafür „müssen Daten häufig auf höherer Ebene gesammelt werden, als ein einzelner Bauernhof, also brauchen wir Daten-Austausch-Mechanismen. Die Organisation dieser  Daten-Austausch-Platformen ist ein kritischer Punkt…“.

Neben der Einführung neuer Geräte und Praktiken, liegt die große Verheißung von LW 4.0, in der Fähigkeit, AUS DER FERNE Daten zu sammeln, zu verwenden und auszutauschen (weil damit angeblich die Produktivität gesteigert werden kann)

Was sich hier anbahnt, ist also eine Art „Country-Google“, eine „Daten-Krake“ der speziellen Art, die getarnt als harmlose „Platform“, die Landwirtschaft in ein totaliär-kontrolliertes System verwandelt und die Abhängigkeit der Bauern von mächtigen kartellartigen Konzernen weiter verstärkt. Das wird sogar in dem EU-Dokument ausdrücklich erwähnt (offenbar übersehen worden von der „EU-Spin“-Abteilung).

IoT captivity of farmers

Indem sie die Kontrolle über die Datensätze übernehmen, (und Dienstleistungen zur Optimierung des Produktionsprozesses anbieten) können große Konzerne sich eine starke (dominante) Marktposition verschaffen… Dieser Trend wird allerdings dazu führen, die Abhängigkeit der Bauern von den industriellen Playern noch zu verstärken.

(Anmerkung:  Das  engl. Wort „captivity“ im Originaltext, bedeutet eigentlich Gefangenschaft, ein „captive“ ist also ein Gefangener oder Sklave, der keinen freien Willen mehr hat, sondern von anderen beherrscht wird …)

Das soll also die zukünftige „smarte“ Landwirtschaft sein?  Eine von Robotern und Algorithmen beherrschte Dystopie, in der der Landwirt kaum noch Kontakt mit der Natur hat, sondern sich wie ein autistischer Manager nur an Zahlen, Statistiken und „Auswertungen“ von Computer-Programmen orientiert, auf die er keinen Einfluss hat?

Wer noch selbständig Denken kann, erkennt hier, dass wir es mit Wahnsinnigen zu tun haben, und zwar dem gefährlichsten Typ: Der Irrsinn wird als völlig „rational“ dargestellt und alles ausgeblendet, was die Psychopathologie dahinter erkennbar macht.

Den Bauern wird versprochen, dass dieses System  „Einkommenssteigerungen von 10-20%“ ermöglicht (z.B. durch Reduktion von Pestizideinsatz und Treibstoff) „aber das wird lange dauern, weil man dafür sehr viele Daten braucht.

Das erinnert an die Versprechungen der genetischen Saatgut-Vergewaltiger, die transgene, patentierte Feld-Pflanzen für teures Geld verkaufen, weil man damit angeblich höhere Ernten einfährt. Die Realität: z.B. in Indien, gewaltige Ernteeinbußen, z.T. total Ernte-Ausfälle, hochverschuldete Bauern, die sich in ihrer Verzweiflung schließlich das Leben nehmen.

Die Gentechnik ist nicht die einzige Ursache dafür, sondern das ganze „globalisierte“, industrielle, lebens-feindliche, natur-verachtende Produktionssystem, wie Dr. Vandana Shiva in diesem Bericht und in ihren Büchern erklärt.

WIR MÜSSEN NUR WOLLEN …(was uns andere einreden)

Im Internet finden man noch weitere Werbe-Broschüren, die sich dem Thema „Präzisions-Landwirtschaft“ widmen, mit dem Bemühen, diesen digitalen Irrsinn möglichst reibungslos zu implementieren. So z.B. dieses „White Paper“, das natürlich nur helfen will, die „Herausforderungen und Hürden“ für diese Technologie zu überwinden.

EC Phil Hogan Farming 4-0 insanity

Schon das Grußwort des EU-Kommissars für „landwirtschaftliche Entwicklung“ (Phil Hogan aus Irland) läßt erahnen, was uns hier bevorsteht: Die EU-Kommission (also die Lobby-Armada dahinter) räumt der Digitalisierung der Landwirtschaft eine „einzigartige Vorrangstellung“ ein und das Schlagwort „Innovation“ darf dabei natürlich auch nicht fehlen. (Es bedeutet eigentlich im Wortsinn nur neuartige Veränderung, Erneuerung, von lat. innovare; wird aber in der Politik immer suggestiv als etwas Positives dargestellt).

Worum es wirklich geht, sieht man z.B. hier

Milliardenmarkt agri 4-0

Wenn der Landwirt also „wettbewerbfähig“ und „rentabel“  sein will, muss er diesem „Trend“ Folge leisten, so die Botschaft. Die besondere Perfidie liegt darin, dass hier suggeriert wird, das „Internet der Dinge“ und damit verbunden „Big Data“ seien ein Beitrag zum Umweltschutz, zur „Nachhaltigkeit“ und zum „Klimaschutz“. Damit sollen natürlich Kritiker dieses Irrsinns in die Defensive gedrängt werden und jeder Politiker , der sich dafür einsetzt, kann sich hinter dieser edlen Fassade verschanzen. Dass hier „Partikularinteressen“ der IT- u. TK-Industrie durchgesetzt werden, also letztlich eine totalitäre Technologie, deren weitreichende ökologische und soziale Folgen erst gar nicht debattiert werden, geht dabei – wie geplant – unter.

Postman Zweite AufklärungAn dieser Stelle muss man wieder Neil Postman erwähnen, der schon 2001 in seinem Buch (s.Bild), die Art und Weise, wie uns neue Technologien aufgezwungen werden, (was viele gar nicht mitkriegen) scharf kritisiert. Die Methoden sind immer die gleichen: Es wird so getan, als ob jede neue Technologie automatisch einen „Fortschritt“ bedeutet, also ein besseres, angenehmeres Leben, wer nicht mitmacht, wird diffamiert. Eine gewaltige PR-Maschinerie sorgt dafür, dass notwendige Fragen nicht gestellt werden, z.B.:  Die jeweilige Technologie betreffend –

  • Welches Problem wird dadurch gelöst / Wie ist das Problem entstanden?
  • Wessen Problem ist es und wieviele Menschen sind davon betroffen?
  • Welche neuen Probleme könnten durch ihre Anwendung entstehen?
  • Welche Leute oder Institutionen werden darunter leiden?
  • Welche Leute / Institutionen werden dadurch beträchtliche Macht / Dominanz erlangen?
  • Welche sprachlichen Veränderungen werden dadurch hervorgerufen? (sehr wichtig, weil durch Sprache Wahrnehmung und Urteilskraft beinflusst wird)

Ich würde noch mehr Fragen dazunehmen:

Wer entscheidet denn eigentlich, worüber und zu welchem Zweck geforscht wird? Wer bestimmt, dass eine neue Technologie flächendeckend eingeführt wird, ohne öffentliche Debatte über damit verbundene Risiken und Probleme? Wer kontrolliert die Informationen, damit die Öffentlichkeit eben nicht versteht, was hier gespielt wird?

Neil Postman betont, dass Wissenschaft und Technik eben nicht automatisch “Diener” des sogenannten Fortschritts sind, (vielmehr Instrumente zur Vergrößerung von Macht und Profit einzelner Gruppen) sondern dass sie Teil einer grundlegenden Moralphilosophie sein sollten, weil ihre Wirkung auf Gesellschaft und Natur so enorm ist.

Auf dieser geistigen Ebene operiert die EU-Kommission aber nicht, ihr Job ist es, die von mächtigen Industrieverbänden und deren Lobbyisten verfassten, PR-Botschafen zu verbreiten, die dann von unseren Fließband-Journalisten verstärkt  und von verdummten Konsumenten geschluckt werden. Und – nicht zu vergessen- durch Förderprogramme das ganze ins Rollen zu bringen. Dass die Bevölkerung der EU dabei nichts zu sagen hat, versteht sich von selbst (obwohl sie ja unsere Steuergelder verteilen…).

Horizon 2020 digital agri EU

Die „Smarte Landwirtschaft“ solle also „potentiell“ dazu beitragen, die Probleme, die durch die Industrialisierung der Landwirtschaft erst entstanden sind, zu lösen.

  • Prämisse 1: Wir brauchen mehr Nahrungsmittel (nicht erwähnt: 30-35 % landen im Müll und fast 40% der weltweiten Getreideproduktion geht in die industrielle Tiermast; davon könnten weitere 3,5 Mrd. Menschen ihren Kaloriebedarf decken)
  • Prämisse 2: Diese „smarte“ Steigerung der Produktion kann durch Digitaliserung „nachhaltig“ werden

Grain for animals

Hier zeigt sich bereits, wie absurd das Ansinnen ist: Durch massives, elektronisches Datensammeln, Speichern und Analysieren und Dauer-Belastung ländlicher Gebiete (Pflanzen, Tiere, Menschen) mit gepulsten Funkwellen (was natürlich auch erhöhten Stromverbrauch bedeutet)  soll „Nachhaltigkeit“ erreicht werden? Braucht ein Traktor weniger Diesel, wenn er alleine fährt? Was ist mit der sehr umweltschädlichen Herstellung von Batterien und anderen Elektronik-Komponenten, die eine Unzahl von Sensoren, Drohnen, u.a. Robotern brauchen?

Die Probleme der Landwirtschaft rühren doch nicht daher, dass der Bauer zuwenig Daten zur Verfügung hat und seine Maschinen nicht „smart“ sind.

Die wirklichen Ursachen werden völlig ausgeblendet: Die Industrialisierung von Lebensprozessen, die „Globalisierung“, kultische Verherrlichung des „Marktes“ und die immer größere Entfremdung von der Natur Dazu gibt es viele kritische Bücher und Broschüren:

Industrial Farming Costs

„Die Marktwirtschaft wird sehr „ineffizient“, wenn man die Zerstörung der natürlichen Ökonomie (also der Natur) in die Rechnung miteinbezieht. Die industrielle Landwirtschaft verbirgt die Kosten ausgelaugter Böden, der Erosion, der Belastung des Grundwassers und des Artenschwundes (Verlust der Biodiversität). Aus Sicht der natürlichen Ökonomie sind Bauern, die nach ökologischen Grundsätzen arbeiten, viel produktiver als große, industrielle Betriebe, die Monokultur betreiben. …„Wachstum“ bedeutet das (tote) Kapital wird mehr, die (lebendige) Natur wird weniger.“   (Aus dem Buch Earth Democracy, von Dr. Vandana Shiva, Seite 32)

Bauernopfer 1

Die Zahl der Bauernhöfe nimmt weiter ab, vor allem der kleineren Familienbetriebe (die den Namen „Landwirte/Bauern“ noch verdienen), es kommt also seit Jahren zu einer Konzentration von immer größeren Betrieben. Dieser negative Trend wird von den Markt-Predigern „Strukturwandel“ (neutral) oder „Markt-Bereinigung“ (suggeriert etwas Notwendiges, Positives) genannt. Was für Ökologen und Tierschützer eine Katastrophe ist, wird von den digitalen Predigern aber als positiv angesehen:

Strukturwandel begünstigt den Einzu digitaler Innovationen (je größer der Betrieb, desto höher soll das Einspar-Potential bzw. Potential der Produktions-steigerung sein

Woher das kommt? Von der BITKOM, einem  Lobbyverband der TK-Industrie)

Traktor 4-0Die Digitalisierung der Landwirtschaft kostet natürlich viel Geld, ein „smarter“ (digital aufgerüsteter) Traktor ist teurer als ein normaler, ein „vernetzter“ Traktor ist noch teurer. Die Landwirtschaft wird also noch kapitalintensiver und noch abhängiger von Konzernen, denen die „Nachhaltigkeit“ am Allerwärtesten vorbei geht, sie wollen mehr Marktmacht  und mehr Profite.

Aber hier kommt wieder die Täuschung ins Spiel: Dieses Lobbying für mehr Macht und Profit einzelner Branchen nennt man dann „A Better Life for Rural Areas“ (Ein besseres Leben für ländliche Gegenden). Dann wird vorausgesagt, was „unvermeidlich“ sei, „Der ländliche Raum wird immer mehr auf Digitalisierung angewiesen sein, wenn er nicht den „Anschluss“ versäumen will. Die massive Lobby-Kampagne für Digitalisierung wird also als  unvermeidbare „Notwendigkeit“ verkauft, als ob es sich um eine Naturgewalt handeln würde.

Dann kommt wieder das übliche:

Wir brauchen mehr Nahrungsmittel“ also eine Steigerung der „Produktivität durch „Optimierung von Prozessen u. Ressourceneinsatz“, was durch „Genauere Überwachung des Viehbestandes“ und „Präzisere Bewirtschaftung der Ackerflächen“, „Vollständige Dokumentation der Produktion“ (verkauft als „Transparenz“) erreicht werden soll.

NACHDENKPAUSE:

Die Vernetzung von immer mehr Daten und Maschinen bedeutet nicht automatisch, dass ein „intelligentes“ System geschaffen wird bzw. dass damit  eine Steigerung der „Intelligenz“ innerhalb der LW-Produktion stattfindet. Das einzige, wirklich intelligente Produktionssystem auf diesem Planeten ist die Natur, (funktionierende Ökosysteme) deren Selbstorganisation und Effizienz unerreicht ist:

Neuland des Denkens VESTEREin natürlicher, nachhaltiger Produktionskreislauf ohne giftige Abfälle, mit minimalem Energie- und Rohstoffeinsatz, ausgerichtet auf Erhaltung der Lebensfähigkeit, nicht Profit und Machtzuwächse durch krebsartiges „Wachstum“. Siehe dazu die wichtigen Bücher von Frederic Vester, (wie „Neuland des Denkens“, – brandaktuell im Kontext der Digitalisierung – aber leider nur mehr gebrauchte Restexemplare erhältlich …)

Das digitale Dogma ist die Fortsetzung des technokratischen Irrweges, den Prof. Vester so treffend analysiert hat. Im Film „Jurassic Park“ gibt es eine Schlüsselszene: Als Chaos und Panik ausgebrochen ist, weil die geklonten Dinosaurier nicht mehr unter Kontrolle sind, sagt der „Chaosforscher“ (gespielt von Jeff Goldblum, sinngemäß):

Ihr habt euch die ganze Zeit nur gefragt, WIE es zu schaffen ist , (die Saurier-DNA zu klonen), aber OB ihr es überhaupt tun sollt, das war kein Thema“.

Genau darum geht es. Das ist die Telegramm-Version der Kritik von Neil Postman.

Die Vorstellung, dass man durch den Einsatz neuer Technologien und Micro-Management durch Algorithmen „mehr Kontrolle“ über das Leben (die Produktionsprozesse der Natur) hat, ist eine gefährliche Illusion (wie man ja auch an der Gentechnik sieht).

Doch die digitalen Jäger- u. Daten-Sammler haben für solche philosophischen Gedanken keine „Antenne“. Sie verhalten sich genau so, wie die autistischen Betreiber von „Jurassic Park“:  (Uns interessiert nur…) Welche „Herausforderungen“  müssen bewältigt werden, damit die „Präzisionslandwirtschaft“  voran kommt?

Damit die „Revolution – LW 4.0“ ihre Wirkung entfalten kann“ müssen demnach folgende Probleme angegangen werden:

1  „Zu lange Lebensdauer der „Zugmaschinen“

Sprich Traktoren, die im Schnitt fast 30 Jahre lang genutzt werden. Bei den hohen Anschaffungskosten (5o-150 T Euro) macht das natürlich Sinn (Mähdrescher z.B. kosten das Doppelte). Es handelt sich ja um Investitionsgüter, nicht Konsumartikel. Daher ist ein Großteil der LW-Maschinen in Deutschland derzeit nicht „anschlussfähig“ für die „digitale Revolution“. Aber man bietet „Bluetooth“- Lösungen an, als Überbrückung und will natürlich erreichen, dass die Bauern früher auf den „smarten“ Traktor umsteigen.

Mangelnde Medienkompetenz der Bauern

Der Umgang mit digitalen Anwendungen muss verstärkt Einzug in den landwirtschaftlichen Alltag halten“

SAGT WER?

Das ist eine ungeheuerliche Bevormundung der Landwirte, die natürlich nicht darin begründet ist, dass die IT-Industrie deren Arbeit erleichtern oder deren Erträge steigern könnte, sondern darin, dass man hier ein neues Geschäftsfeld bzw. Profitmöglichkeiten erschließen will.

(Zu beachten: Die Graphik unten stammt von … MONSANTO (also nach der Übernahme von BAYER, das Milliarden-Schadenersatzklagen von Krebs-Kranken am Hals hat). Seit wann scheren diese Giftmischer sich um „Nachhaltigkeit“ ?!)

Monsanto Smart Farming

Was tunlichst verschwiegen wird: (Abgesehen von der totalen Entfremdung von der Natur, die dadurch gefördert wird) Die Abhängigkeit der Bauern von mächtigen Industriezweigen (Agro-Chemie, Saatgut-Monopolisten, Maschinen- u. Softwarehersteller) wird dadurch noch größer (weshalb sie auch in diesem Bereich kooperieren). Wenn sie diesen Irrsinn mitmachen, verlieren sie langfristig das (über Generationen) selbst-angeeignete Praxis-Wissen über Ackerbau und Viehzucht und ihre Entscheidungen werden stattdessen von Computer-Programmen und digitalen Platformen gesteuert (was ihnen auch noch als „Vorteil“ verkauft wird)

Die massiven Probleme, die durch die industrialisierte Landwirtschaft erst entstanden sind (Umweltvergiftung u. Gesundheitsgefahr durch tausende Tonnen Agro-Chemie, Bodenerosion, sinkende Fruchtbarkeit der Böden, Artenschwund, enormes Tierleid und Resistenzen von Krankheitserregern in der quälerischen Massentierhaltung, unnötige Tiertransporte, usw.,) können nur dadurch gelöst werden, indem man mit diesem Wahnsinn aufhört und nach den Grundsätzen der biologischen Landwirtschaft arbeitet.  (Das hat die FAO mehrfach festgestellt).

agroecology PAN

(Vergessen wir nicht: Bis die chemische Industrie das Kommando übernahm, waren alle Bauern „Bio-Bauern“ …)

Aber zurück zu unserem „Weißbuch“, das den digitalen Irrsinn auf dem Acker „voranbringen“ möchte:

3  Die Telekommunikation auf dem Land

Das digital-demente Dogma verlangt, das alles ans Internet muss, auch der Kuhstall und der Acker, denn nur dann „rollt der digitale Rubel“, um den es ja in Wirklichkeit geht.  Salopp formuliert: Wer also nicht „rückständig“ sein will, muss in seinem Landkreis alles vernetzen, was nicht rechtzeitig abhauen kann.

Dass der Landwirt damit Geld spart, darf angezweifelt werden, denn die „potentielle Kostensenkung“ bei Dünger und Gift wird durch die Extraausgaben für die teure Digitaltechnik wieder wettgemacht (die dann ständig „Updates“ erfordert…).

NACHDENKPAUSE: 

Wieso sollten automatisierte Abläufe, die den Landwirt bei Entscheidungsprozessen unterstützenbessere, nachhaltige Produkte liefern? Die Probleme der industriellen Landwirtschaft beruhen doch nicht auf „Datenmangel“ und fehlender „Vernetzung“ sondern auf Indoktrination der Bauern und Politiker im Umfeld einer „Markt-Gesellschaft“ (vor der Karl Polanyi schon in den 1950er Jahren gewarnt hat)

Die Produktion von Lebensmitteln (bei der auch Lebewesen involviert sind, das wird heute ausgeblendet) ist nicht vergeichbar mit der massenhaften Herstellung irgendwelcher Konsumartikel, wo ich die Wahl habe, ob ich sie kaufen will oder nicht. Deshalb war die Landwirtschaft auch jahrzehntelang von Handelsabkommen ausgenommen. Doch dann kam die WTO mit ihrem „Agreement on Agriculture 1995 und das Unheil nahm seinen Lauf.

Möglichst große Mengen zu möglichst niedrigen Preisen zu produzieren, das wird in der Industrie als „rational“ angesehen.

Doch für Bauern bedeutet das eine Abwärtsspirale, die sie selbst in Gang setzen, wie in einem Hamsterrad: je mehr sie produzieren, desto mehr verfallen die Preise (pro Einheit), also muss man noch mehr produzieren, (mit noch mehr Dünger, Pestiziden, noch größeren Maschinen) usw. Dieser Preisverfall der Rohstoffe kommt aber nicht den Konsumenten zugute, sondern den großen Lebensmittelkonzernen, die dann durch „Veredelung“ den großen Reibach machen. (siehe z.B. den alten Beitrag „Papst,Kaffee, Hunger und Wirtschaftslügen“)

4:  Der Umgang mit „Big Data“

Dieser Irrsinn generiert eine Lawine von „Rohdaten“, (geschätzt auf ca. 4 Mio. Datenpunkte pro Hof),  die natürlich gar nichts bringen, wenn sie nicht in einem kontext-fähigen „Gehirn“ vernetzt werden, denn nur dort ensteht Wissen. Doch die IT-Industrie will durch zugekaufte „Analyse, Verknüpfung & Interpretation “ letztendlich den Bauern immer mehr die Entscheidungsfähigkeit abnehmen und durch Verkauf der Daten noch ein extra Geschäft machen.

Digital Control FarmingDiese Algorithmen wissen aber nichts von Biologie, Botanik, Agrar-Ökologie usw. und sie haben auch kein Gewissen und keine Ethik.

Das bloße „Anfüttern“ mit Daten schafft kein Wissen und die „Interpretation“ einer Maschine spiegelt natürlich auch die Ignoranz derer wieder, die die Programme schreiben. Braucht ein Bauer, der seit Jahren oder Jahrzehnten seine Arbeit macht, „Handlungsempfehlungen“ einer Maschine?

Diese Systeme kosten sehr viel Geld, haben jeden Menge „Macken“ und Schwachstellen und machen – wenn überhaupt – nur bei sehr großen Betrieben Sinn, die über das „menschliche Maß“ hinausgehen (z.B. in den USA). Sie „zementieren“ den Irrrweg der industriellen, lebensfeindlichen Landwirtschaft weiter ein, anstatt ein dringend notwendiges Umdenken einzuleiten.

Es wird z.b. argumentiert, dass die „Automatisierung“ der Betriebsdaten auch für die EU-Förderanträge nützlich sind, also den Zeitaufwand für die Direktzahlungen vereinfachen. Doch darum geht es gar nicht, vielmehr müssen die „Direktzahlungen“ in dieser Form abgeschafft werden, denn je größer der Betrieb, desto mehr Geld bekommt er. Damit wird automatisch dem „Strukturwandel“ Vorschub geleistet, anstatt den Betrieb vorrangig nach ökologischen Kriterien zu beurteilen, also – wie oben schon betont – auch die ökologischen Kosten (Schäden der Natur und Gesundheit) miteinzurechnen.

NACHDENKPAUSE:

Wie haben es Millionen von Bauern über Jahrtausende bloß geschafft, Ackerbau und Viehzucht zu betreiben – ohne Internet, ohne digitales „Farm-Management“, ohne RFID-Chips in den Tieren und ohne „Präzisions-Landwirtschaft“??? Das grenzt doch an ein Wunder, oder? Kann es vielleicht darin liegen, dass man sich im direkten Kontakt mit der Natur über Generationen hinweg ein Wissen angeignet hat, (und in vor-industriellen Völkern auch verbunden mit Spiritualität) dass nicht über Maschinen vermittelbar ist?

Ein Wissen, gepaart mit Naturverbundenheit (durch Erleben der Natur)  wie es Alexander von Humboldt  beschrieben hat?

Auch Albert Schweitzer hat das Problem schon erkannt:

Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen

Das sind natürliche Lernprozesse, dazu braucht man keine „künstliche Intelligenz“. Was man aber braucht, ist Respekt vor der Natur, vor dem Leben, wie es bei den indigenen Völkern vorhanden war und wie es Albert Schweitzer angemahnt hat.

Dazu noch einmal ein Zitat aus „Earth Democracy“, von einem nordamerikanischen Indianer-Häuptling  („chief  Seattle“) aus dem Jahr 1848:

„Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig, jede Kiefernnadel, jeder Baum, jedes brummende Insekt… und wir wissen: Die Erde gehört nicht den Menschen, der Mensch gehört zur Erde. Wir wissen: Alle Dinge sind miteinander verbunden.“

(Heute heißt das Biokybernetik… das Thema von Professor Vester)

Cosmos Humboldt - HelferichEtwa zur gleichen Zeit erschien in Europa der „Kosmos“ (Teil 1 & 2) von Humboldt, in dem er „die Natur als durch innere Kräfte bewegtes und belebtes Ganzes bezeichnete, also wie die Indianer begriffen hatte, das nur eine ganzheitliche Betrachtung des Systems Natur zu einem Verstehen führt und das der Mensch durch den angeblichen „Fortschritt“ auch eine enorme Zerstörung auslöst.

Doch das  technokratische, mechanistische Zeitalter  hatte (mit Newton, Descartes, etc.) bereits begonnen und man sah die Welt (und Natur) als riesige Maschine, die man beherrschen kann, wenn man nur die einzelnen Teile studiert, und dann die Natur „neu erfindet“, also „effizienter“ macht – ein Riesenirrtum, (den Frederic Vester erkannte und aufzeigte, der aber in der Politk auf taube Ohren stieß).

Der „life-blind“ Techno-Faschismus geht mit der Digitalisierung in die letzte Phase des Irrsinns (des Kapitalismus) und deshalb finden wir heute das:

AI Professur Humboldt

(Alexander von Humboldt dreht sich im Grabe um…)

Wirklich „intelligent“ ist, zu erkennen, dass wir seit Millionen Jahren von der Natur kostenlose Dienstleistungen erhalten, die kein Datensammeln und Analysieren je verbessern oder ersetzen kann (weil kein systemisches Denken dahinter steht):

IPBES ecosystems 2019

 

(Fortsetzung folgt…)

 

Smart Meter: Der Große Schwindel (2)

Wenn man den Leuten etwas Unnötiges „andrehen“ oder noch schlimmer, (etwas Negatives wie beim Smart-Meter) per Gesetz aufzwingen will, muss man den Eindruck erwecken, dass sie einen Vorteil davon haben. (Siehe dazu das Zitat von Neil Postman im ersten Teil). Wenn es um ein Milliardenprojekt geht, ist es erforderlich, diesen künstlichen Eindruck noch zu steigern:

Die ganze Gesellschaft hat Vorteile davon, so die PR-Botschaft, die ständig wiederholt wird. Beim „Smart-Metering“ PR-Theater liest sich das so:  Die neuen elektronischen „Stromzähler“ leisten einen wichtigen Beitrag

  • Zum Energie-Sparen
  • Zur Stabilisierung des Stromnetzes
  • Zur Umstellung auf erneuerbare Energien und „Nachhaltigkeit“ (damit Beitrag gegen den „Klimawandel“)
  • Zur „aktiven Beteiligung der Verbraucher am Strom-Markt“ (EU-Schein-Argument)

Wer könnte dagegen etwas haben? Das klingt doch alles wunderbar und moralisch einwandfrei. Doch in der kapitalistischen Realität sind solche „edlen Motive“ meistens nur eine Tarnkappe für ganz andere Triebkräfte. Man muss also kritische Fragen stellen:

  • Seit wann haben Stromkonzerne ein Interesse daran, den Stromverbrauch zu senken?
  • Haben sie natürlich nicht, es geht darum Verbrauchsspitzen zu verlagern, damit der teure Stunden-Zukauf von Strom über Börsen besser gesteuert werden kann. (EEX-Kurse – „Beschaffungs-Optimierung“). Das wird aber so nicht funktionieren…
  • Bisher hatten wir eine zuverlässige Stromversorgung (ohne „Smart-Grid“), wieso also die erzwungene Umstellung? Haushalts-Stromprofile im Viertelstundentakt sind nicht notwendig für ein effizientes Netzmanagement. Die Datenflut soll aber für andere Zwecke genutzt werden, die nichts mit Netz-Optimierung zu tun haben, „Monetarisierung“ heißt das so schön (sie verdienen mit unseren Daten – ohne unsere Zustimmung – Geld).
  • Wieviele Leute sind erpicht darauf, jeden Tag auf Balkendiagramme zu starren, die den Stromverbrauch in kurzen Intervallen darstellen? In der Realität nur 1-2%. Wer Strom sparen wollte, hatte auch bisher schon genug Gelegenheit dazu, durch „intelligentes“ Verhalten, also durch verantwortungsvollen Umgang mit Energie. Die Annahme, die bloße Bereitstellung von Daten würde das Verbrauchsverhalten der Kunden entscheidend verändern, entbehrt jeder psychologischen Grundlage und zeigt, was für ein abstruses Menschenbild diese Technokraten haben.
  • Was kostet dieses gigantische Projekt und wer hat wirklich etwas davon? (die Kunden sind es nicht…)

„fake“ No.1:  DIE KOSTEN-NUTZEN-RECHNUNG

Aus volkswirtschaftlicher Sicht geht es natürlich darum, eine positive Kosten-Nutzen-Rechnung vorzulegen. Wenn die längerfristigen Kosten einer flächendeckenden Umstellung höher sind, als der Nutzen für die Gesellschaft, dann wäre das natürlich wirtschaftlich unsinnig und unverantwortlich.   Aus diesem Grund findet man sowohl auf EU-Ebene als auch auf Regierungsebene in Österreich entsprechende Vorgaben für die Einführung der „intelligenten Messgeräte“ (wie die Smart-Meter im Beamten-Jargon heißen).

Der erse Schritt ist also eine Bewertung der Wirtschaftlichkeit, eine Kosten-Nutzen-Analyse (KNA), dazu die EU-Richtlinie (2009/72/EG):  

„ ,,, bei der alle langfristigen Kosten und Vorteile für den Markt und die einzelnen Verbraucher geprüft werden, sowie untersucht wird, welche Art des intelligenten Messens wirtschaftlich vertretbar und kostengünstig ist ….„Wird die Einführung positiv bewertet, so werden mind. 80% der Verbraucher bis 2020 mit intelligenten Messgeräten ausgestattet…“

Wer hat nun in Österreich diese „Bewertung“ in Auftrag gegeben? Die E-Control, die seit der (folgenschweren) Privatisierung des Energiesektors, als „unabhängige Regulierungsbehörde“ (ohne parlamentarische Aufsicht) in Erscheinung tritt, („unabhängig“ im Sinne einer „Fata Morgana“.  Das Ergebnis war „positiv“, also wurde damit der rechtliche Grundstein für das großflächige „Roll-Out“ des Smart-Meters in ganz Österreich gelegt – ohne Zustimmung  und ohne ausreichende Information der österreichischen Bevölkerung.  

RH Smart Meter Cover

Doch im Jänner 2019 veröffentlichte der österreichische Rechnungshof (RH) einen Untersuchungsbericht zur Einführung der „intelligenten Messgeräte“ (= Smart Meter), den man aus guten Gründen als explosiv bezeichnen kann. (Link auf Bild oben)

Eine wesentliche Voraussetzung für eine Demokratie ist die Nachvollziehbarkeit bzw. Transparenz politischer Entscheidungen. Wie sind sie zustandegekommen? Wer hat dabei eine (berechtigte oder unberechtigte) Rolle gespielt? Wurden Rechtsvorschriften eingehalten, etc.?

Die Aufgabe des RH in diesem Kontext wird im Bericht (Seite 13) so skizziert:

RH Aufgaben Smart Meter Einf

Die Umrüstung von 5,7 Millionen einfachen Strom-Zählern auf digitale, ferngesteuerte Computer-Netzwerke (nicht bloß getauscht gegen einen „digitalen“ Zähler, wie es verharmlosend heißt), ist „ein Vorhaben von hoher Komplexität, technisch, rechtlich u. wirtschaftlich“ so der Rechnungshof und das ist natürlich richtig.

Hier geht es um ca. 3 Milliarden Euro (nur für den Strombereich, die natürlich letztlich die Österreicher über Netzkosten bezahlen müssen), also sollte man erwarten können,  dass diese wirtschaftliche „Bewertung“ mit großer Sorgfalt durchgeführt wurde. Doch davon kann keine Rede sein, im Gegenteil. In einem Artikel der österreichischen Tageszeitung KURIER wird das erschütternde Ergebnis des RH so zusammengefasst:

„Die Stromkunden werden bei der Einführung der neuen Messgeräte kräftig über den Tisch gezogen. Der aktuelle Rechnungshofbericht über die Einführung der Smart Meter zur Messung des Strom- und Gasverbrauchs zeichnet ein Sittenbild der Verkommenheit. Es gibt massive Kritik an der Aufsichtsbehörde E-Control und am Wirtschaftsressort. Es wurden Berichte geschönt und Kosten falsch berechnet. Bedenken gegen die Aushöhlung des Datenschutzes wurden ebenso ignoriert wie Warnungen, die Stromversorgung könnte massiv gestört werden.“

Das „Sittenbild der Verkommenheit“, das der Autor hier zu erkennen glaubt, ist keine Übertreibung und lässt sich durch folgende Fakten untermauern (auf die sich teilweise auch der RH-Bericht bezieht:

  • Als der Auftrag für die Kosten-Nutzen-Analyse (KNA) 2009 von der E-Control vergeben wurde, war Walter BOLZ deren Vorstandsdirektor. Vorher war er Mitglied der Geschäftsleitung der Firma Price-Waterhouse-Coopers (PwC), also jener Firma die von ihm dann diesen Auftrag erhalten hatte. In dieser Funktion war er auch (2000) verantwortlich für eine „Studie“ zur Liberalisierung des Strom-Marktes (die möglichst schnell über die Bühne gehen sollte), die das Wirtschaftsministerium bei PwC  in Auftrag gegeben hatte.
  • Der Auftragnehmer der KNA, Erwin SMOLE wiederum war von 2001-2003 selbst bei der E-Control beschäftigt und wechselte dann zu PwC.

Oversight CartoonDiese Personal-Karussell an sich ist schon sehr anrüchig, aber noch kein Beweis für kriminelles, anti-demokratisches Handeln. Doch die vom Rechnungshof festgestellten Manipulationen der KNA im Auftrag der E-Control, die zu einer Verfälschung des Ergebnisses führten, ist der Beweis für Korruption und Täuschung der Öffentlichkeit.

Der RH hat den Entwurf der Kosten-Nutzen-Analyse mit dem später veröffentlichten Endbericht verglichen und dabei festgestellt, dass die E-Control das Ergebnis absichtlich manipuliert hat. Dazu der Kurier: (Hervorhebung von mir)

Es wurde eine Studie vorgelegt, nach der die Einführung der Smart Meter keine zusätzlichen Kosten verursacht. Allerdings wurden „mehrere vom Auftragnehmer angebotenen und erbrachten Leistungen im Endbericht nicht veröffentlicht“. Der Endbericht wies gegenüber dem Berichtsentwurf „bedeutsame Änderungen auf“. Denn „die E-Control gab dem Auftragnehmer in Kommentaren Anweisungen, wie der Text zu bearbeiten und umzuformulieren war“.

Hier sehen wir also das politische „Drehtürprinzip“ in Aktion, eine unzulässige Verfilzung auf der Führungsebene einer scheinbaren „Regulierungsbehörde“, die sich tatsächlich wie eine korrupte Lobby-Organisation verhält und dafür von den Österreichern alimentiert wird (die aber nichts zu sagen haben). RH-Bericht dazu – ab Seite 48.

Ein wichtige Frage war, ob bzw. wann die eingenommenen Messgebühren in der Lage sind, die (hohen) Investitions- u. Betriebskosten abzudecken. Im Entwurf wurde dazu kalkuliert, dass auch nach sechs Jahren keine Deckung gegeben war, also werden die Stromkunden zur Kasse gebeten (auch für die Zinsen der Kredite). Doch „laut Endbericht entstanden keine Mehrkosten zulasten der Endverbraucher “.

Um diese „kreative“ Mathematik anzuwenden, wurden unrealistische Annnahmen eingefügt: So etwa hat man die „erwarteten“ Energieeinsparungen viel zu hoch angesetzt, obwohl Erfahrungen aus anderen Ländern u. Pilotprojekte gezeigt hatten, dass nur sehr geringe Einsparungen (1-2%) möglich sind.

„fake“ No.2: DAS MÄRCHEN VON DER ENERGIE- u. KOSTEN-EFFIZIENZ

In den USA (wo mit denselben Lobbyisten- und PR-Tricks gearbeitet wird) haben sich sogar Justizminister der Bundesstaaten eingeschaltet, um die Lüge vom „Energiesparen“ – schon 2011 – zu entlarven: Hier z.B. Attorney General George Jepsen aus Connecticut, der gleichzeitig betont, dass die Kosten bei weitem höher seien, als der Nutzen:

AG Jepsen no benefits SM 2

Noch dramatischer formuliert es sogar ein Energieversorger (!) aus den USA, Northeast Utilities  aus dem Bundesstaat Massachusetts. (Nicht der einzige) Darin wird die Verpflichtung,  das „intelligente Messsystem“  (engl. AMI) zu implementieren heftig kritisiert,  mit folgenden Argumenten:

Es gibt bessere Technologien für die Investition von Kundengeldern zur Erreichung der Netz-Modernisierung. Die Entscheidung, AMI zu implementieren steht im  Widerspruch zu den geschäftlichen Beurteilungen  der Unternehmen und kann nicht rational begründet werden, wenn es darum geht, ein positives Netto-Ergebnis  für die Kunden zu erzielen (die ja langfristig dafür aufkommen). Einige der wichtigsten Punkte, die die Behörde nicht berücksichtigt hat, sind

  • die immensen Kosten dieser Technologie-Wahl,
  • ob die Kunden willens und in der Lage sind, den (hohen) Preis dafür zu zahlen;
  • ob die angebotenen Funktionen von den Kunden auch genutzt oder überhaupt gewünscht werden
  • ob die Investition in neue Verteilersysteme (die für die Einbindung dezentraler Energieerzeuger notwendig sind) nicht eine bessere Verwendung von Kundengeldern darstellt (angesichts des relativ geringen Nutzen des AMI);
  • Diese Technologie-Wahl wird getroffen obwohl es KEINE Belege dafür gibt, dass sie eine gute Wahl für die Kunden darstellt; Im Gegenteil: es gibt ausreichend Belege dafür, dass diese Technologie-Wahl unzulässig hohe Kosten für die Kunden bedeutet und
  • dass die Ziele der Netz-Modernisierung mit anderen Technologien und Strategien erreichbar sind, die im Bezug auf die Kosten-Nutzen Rechnung wesentlich besser abschneiden (aber durch dieses System verhindert werden..)

NE Utilities AMI no rational basis

(Oben ein Auszug aus dem englischen Originaltext)

Das muss man erstmal „einsickern lassen“aber zurück nach Österreich:

Das die Kosten-Rechnung von PwC „getürkt“ ist, hat  u.a. auch die Wirtschaftskammer kritisiert, hier bezogen auf Erdgas in einem Schreiben an DI Schönbauer vom Jänner 2012:

WK Kritik PwC 2

 

WK Kritik KNA 2

Auch die PwC-Zahlen für die Kosten-Nutzen-Analyse im Bereich Strom werden als unglaubwürdig kritisiert:

WK Kritik PwC KNA 1

Nicht nachvollziehbar und nicht überprüfbar“ … auf dieser Basis wird ein Milliardenprojekt durchgepeitscht, auf unsere Kosten … aber der Smart-Meter Lobbyist im Wirtschaftsministerium lässt sich nicht einmal von der Wirtschaftskammer zu einem Umdenken bewegen. Die Studie von A.T. Kearney wurde nie veröffentlicht, das steht im RH-Bericht, der kritisiert, dass von 84 Seiten sich nur 9 überhaupt mit dem Thema Kosten-Nutzen-Verhältnis befassen.

Die Berater hätten die Gesamtinvestitionskosten auf rund 1,1 Mrd. Euro (viel zu niedrig) geschätzt, Berechnungsgrundlagen hätten dem Rechnungshof nicht vorgelegt werden können.

Hier der O-Ton des Rechnungshofes (Zusammenfassung Seite 15):

RH KNA Smart Meter 1

Das Verhältnis zwischen Wirtschaftsministerium und der E-Control war (jedenfalls damals) ebenfalls Teil des anrüchigen Posten-Karussells, das sich im Zuge der Smart-Meter bzw. „intelligente Messsysteme“-Einführung abspielte.

Dipl.Ing Christian Schönbauer (vorher E-Control) war im Jahr 2012 Sektionschef in der Abteilung „Energie – Bergbau“ des Wirtschaftsministeriums, wie praktisch, denn im April 2012 wurde die IME-VO erlassen (die Einführungsverordnung für die „intelligenten Messgeräte“, mit der das Ablehnungsrecht unterminiert wurde- siehe Teil 1)

Dort sorgte er dann für den „Gleichklang“ der Institutionen, den der RH kritisiert. Diese Beziehung bezeichnet der RH auch als „negativen Kompetenzkonflikt“, soll heißen, die E-Control hatte das Kommando, der Minister war der „junior-partner“ und tat sich vor allem durch Inkompetenz (man könnte auch sagen Verantwortungslosigkeit)  hervor:

1 BMw RH Kritik

und hier:

2 BMw RH Kritik

Das ist nur ein kleiner Auszug aus dem RH-Bericht, der aber bereits deutlich macht, was hier gespielt wurde. Das Gesetz aus dem Jahr 2010 (ElWOG) stützt sich auf die gefälschte KNA und die IME-VO stützt sich auf beide. Wie diese „Rechtsgrundlagen“ zustande kamen, fragt heute niemand mehr. Oder doch?

UNRECHT als RECHTSGRUNDLAGE für ZWANG?

Der Rechnungshof gibt (auf Seite 63, Abs.  23) einen deutlichen Hinweis darauf, dass die Rechtmäßigkeit dieses Vorgehens (enge Verflechtungen zwischen E-Control, Wirtschaftsministerium (Sektion Energie) und privaten Unternehmen, die als „abgekartetes Spiel“ ein Milliardenprojekt „durchdrücken“, obwohl es für die Bevölkerung sehr nachteilig ist) sehr anzuzweifeln ist:

RH Legal Challenge IME-VO

Amen.

Unsere Erkenntnis daher (ungeschminkt):

  • Die „positive Bewertung“, (Kosten-Nutzen-Analyse) als Basis für die Einführung des Smart-Meters ist also eine organisierte Täuschung, ein Betrug.
  • Die vorgebrachten „Vorteile“ für die Kunden ebenso; sie haben im Endeffekt nur Nachteile (höhere Kosten, keine Kontrolle darüber, was der „Smart Meter“ wirklich den ganzen Tag macht, welche Daten erfasst und weitergegeben werden; in Zukunft höhere Tarife, wenn am meisten Strom gebraucht wird, etc.) und dann noch gesundheitliche Risiken durch Funkwellen bzw. Störspannung auf den Stromleitungen  (mehr dazu z.B. hier)

Trotzdem droht man den Leuten mit einer Klage, wenn sie den Einbau des Smart-Meters ablehnen …

Warum lassen sich die Österreicher das gefallen?  Noch dazu stehen Neuwahlen vor der Tür.

 

THE „BIG PICTURE“

smart power 1Die neoliberale Privatisierung des Energiesektors war ein Riesenfehler, denn Energie ist ein Grundbedürfnis, keine Ware, die auf künstlichen „Märkten“ verkauft werden sollte. Daher klingt der Spruch der EU von „der aktiven Beteiligung des Verbrauchers auf dem Strommarkt“ wie blanker Hohn…wir wollten doch gar keinen „Strommarkt“, denn wir brauchen ein demokratisiertes Stromnetz.

Man spricht ja deshalb auch von „Stromversorgung“, die eben nicht in einem profitorientierten System stattfinden sollte. Das (früher staatliche) Monopol der Netzbetreiber in dieses System zu integrieren, ist mit demokratischen Prinzipien unvereinbar, denn die „Vertragsbedingungen“ (egal wie unfair sie sind) können ja nicht abgelehnt werden, weil man dann ja keinen Zugang zum Stromnetz hat.

Was nutzt es, wenn man (um ein paar Euro zu sparen) den Stromlieferant „wählen“ kann? Wir sind völlig von den Netzbetreibern abhängig, was in diesem profit-diktierten Umfeld natürlich dazu führt, dass sie – früher oder später – ihre Macht missbrauchen. Neue Technologien („Smart XXX“) werden als Herrschaftsinstrument benutzt und die zu „Verbrauchern“ degradierten Bürger dürfen auch noch dafür bezahlen.

  • Die STROMNETZE gehören eigentlich uns: Sie wurden mit unseren Steuern u. Gebühren finanziert und werden in diesem Sinn auch von uns erhalten.
  • Die „privatisierte“ Kontrolle darüber ist zutiefst ANTI-DEMOKRATISCH, die „Regulierung“ korrupt und muss deshalb rückgängig gemacht werden.

Wer setzt sich dafür ein?

Diese Frage stellt sich im Angesicht der bevorstehenden Wahlen und ist es sinnvoll,  – SOLIDARISCH – gerichtlich gegen die Netzbetreiber vorzugehen (angesichts der Fakten im RH-Bericht)?

 

ANHANG

Das Bild am Anfang ist ein Screenshot aus einem Animations-Film (Cartoon), der sich über die Werbung für den Smart-Meter (als Satire)  lustig macht:

P.S.

Im November 2012 veröffentlichte das National Institute for Science, Law & Public Policy in den USA einen Bericht mit dem Titel “Getting Smarter About the Smart Grid“, also so viel wie „sich schlauer machen über das intelligente Stromnetz“. Darin werden die technischen Unzulänglichkeiten der SM-Strategie ebenso untersucht, wie die Risiken für die Privatsphäre, Hacker-Angriffe und gesundheitliche Gefahren. Der Autor analysiert die fehlgeleitete, staatlichen Politik in diesem Bereich mit der Schlussfolgerung, warum dieser Ansatz  NICHT zu „Nachhaltigkeit“ in der Energieversorgung führen kann. (Auch wenn das Stromnetz in den USA viel älter und schlechter ist, als bei uns, gelten die Einwände grundsätzlich auch hier)

Was wir brauchen, ist ein demokratisiertes, de-zentralisiertes, lokales/ regionales Energieverteilungssystem“.

(Die Besitzer von Elektroautos werden auch noch zur Kasse gebeten, da die hohen Lasten, die durch das Aufladen der Autobatterien entstehen, mit höheren Netzgebühren abgegolten werden sollen …(während die Einspeise-Tarife weiter sinken)

 

 

 

Smart Meter: Der große Schwindel (1)

So lautet der provokanteTitel eines Videos aus England, das auf YouTube bisher fast 360.000 mal gesehen wurde. Es beginnt u.a. mit den Worten …

Smart Meters are an absolute scam.There are dangerous in many ways and they are the greatest swindle ever perpetrated on us, the general public. I know that is a bold statement ….“

Smart Meter sind also ein „absoluter Beschiss, in mehrfacher Hinsicht gefährlich und der größte Schwindel, den man uns, der Bevölkerung je zugefügt hat.“ (Das ist ein gewagtes Statement, doch …wir fragen uns:

Trifft dieses vernichtende Urteil auch auf Österreich zu? Antwort: JA  (und wie). Sie glauben immer noch, man habe doch nur einen „Zählertausch“ vorgenommen? No big deal… Das ist ein großer Trugschluß, warum? Bitte weiterlesen …

Im Video werden dann u.a. Presse-Berichte zur Untermauerung dieser drastischen Aussage angeführt. Dazu muss man sagen, dass – im Gegensatz zu Österreich –  in England der Einbau des „intelligenten Messgerätes“ (=Smart Meter) nicht zwingend durch ein Gesetz vorgeschrieben ist. Aber auch dort wird eine Einschüchterungstaktik gegenüber den Kunden („bullying“) praktiziert, um das Milliarden-Geschäft nicht zu gefährden.

Dann werden die Lügen („Vorteile“) aufgezählt, die man flächendeckend verbreitet hat, um die Akzeptanz zu erhöhen:

  • Durch den Einbau entstehen keine Kosten für die Kunden.
  • (Falsch: Sie kommen natürlich über erhöhte Netzgebühren „durch die Hintertür“ auf uns zu)
  • Exaktheit der Rechnung (der größte „Witz“ ist dabei, dass die Smart-Meter unter Umständen (bereits passiert) selbst massive Falsch-Werte liefern, weil ihre Elektronik sehr anfällig für EM-Interferenzen ist, die durch immer mehr digitale Geräte erzeugt werden (mehr dazu in Teil 3)
  • Kostenersparnis durch „Beobachtungdes Stromverbrauchs in kurzen Intervallen durch „flexible Tarife
  • Falsch: Das ist eine gewaltige Irreführung, denn zeitvariable Tarife bedeutet, dass in Spitzenzeiten höhere Kosten verrechnet werden (also tagsüber und z.T. am Wochenende, wenn der meiste Strom in Haushalten verbraucht wird); Dieser Kostensteigerung könnte man nur dadurch entkommen, dass man nachts wäscht, bügelt, kocht, das Backrohr einschaltet, etc.was natürlich völlig absurd ist, weil es unserem Lebensrhythmus völlig widerspricht.

Die Realität sieht anders aus:

  • Mehr und unkontrollierbare Macht des Netzbetreibers  (Steuerung eines IT-Netzwerkes aus der Ferne und plötzliche Strom-Abschaltung)
  • Der einzige Weg, Geld zu sparen, ist weniger Strom zu verbrauchen und zwar durch intelligentes Verhalten („Hirn einschalten“ statt Smart Meter) z.B. durch Vermeiden von „Stand-By“; Waschen bei niedrigeren Temperaturen, verantwortlicher Umgang mit Strom generell, nicht jedes Elektrogerät kaufen, dass einem die Werbung einredet, etc.)
  • Verstoß gegen Datenschutzgrundsätze / Eindringen in die Privatsphäre (Datenabschöpfung für Verhaltensprofile; Kunde kann nicht überprüfen, welche Daten, wann, wie oft gesammelt und an wen sie weitergegeben werden
  • Gefahr durch Hacking – CyberSecurity (in England hat sich sogar der Geheim- bzw. Abhördienst GCHQ darüber beschwert u. selbst ein ehemaliger CIA-Direktor, J. Wolsey, bezeichnete das Ganze als „sehr dumme Idee“)
  • „Wir sind die Versuchskaninchen“ (Video) Sowohl die drahtlos „funkenden“ SM als auch die  (unerwünscht auftretenden) Funkwellen durch PLC als Übertragungstechnologie sind ein erhebliches Gesundheitsrisiko, weil die Belastung chronisch ist (SM sind Tag und Nacht aktiv; mehr über die Gesundheitsgefahren in Teil 3)
  • „Wir tragen die Kosten und die Risiken, während die E-Firmen die Vorteile und Profite einsammelnheißt es im Video und Warum werden sie uns aufgezwungen? Die SM sind eine wahre „Goldmine“ für das Geschäft mit „Big Data“.

„Bottom-Line“ des Videos:

Die E-Firmen hoffen, dass Du einfach alles glaubst und diese große Verarschung hinnimmst …“

Genau darum geht es auch in Österreich. Das ganze Smart-Meter Theater kann man als gelungene PR-Aktion, erfolgreiches Lobbying usw. bezeichnen, aber auch als Korruption und gigantische Täuschung, was nach dem österreichischen Strafgesetzbuch eine kriminelle Handlung ist (mehr dazu in Teil 2).

(man beachte Absatz 3….)

Umgangsprachlich würde man „Täuschung“ eher als „Verarschung“ oder als „Pflanzerei“ bezeichnen, was die Sache aber nicht weniger schlimm macht.

DIE „GROSSE VERARSCHUNG“ IN ÖSTERREICH

Der „Schwindel“, mit dem die flächendeckende Einführung des Smart Meter in Österreich durchgesetzt wurde, ist völlig inakzeptabel und eine Verhöhnung bzw. Untergrabung der Demokratie. Schauen wir uns das etwas näher an:

Welche rechtlichen Grundlagen gibt es speziell für die Smart-Meter-Einführung in Österreich?  (Mehr dazu in Teil 2)

  • Das Elektrizitätswirtschafts- und –organisationsgesetz (ELWOG, 2010)
  • Die Intelligente Messgeräte-Anforderungsverordnung (IMA-VO, BGBl. II 339/ 2011 von der e-control)
  • Die Intelligente Messgeräte-Einführungsverordnung (IME-VO, BGBl. II Nr. 138/2012, Änd. 2014 (323) u. 2017 (383)
  • Die DAVID-VO 2012 (Welche Daten werden an den Lieferanten  übermittelt; welche Daten sind auf der „Kundenschnittstelle“ im Internet sichtbar; hier nicht erläutert)

Welche Bedenken gab es von Anfang an?

Frage: Wie kann ich sicher sein, dass die Datenschutzbestimmungen durch den Smart-Meter nicht verletzt werden?

Antwort: Gar nicht … Ich habe keine Kontrolle darüber, welche Daten erfasst werden (nur „Versprechungen“ des Netzbetreibers)

Der Smart-Meter als Daten-Spion & Überwachungsinstrument

Die Vereinbarkeit des SM mit den Grundsätzen des Datenschutzes wurde von Anfang an zu Recht angezweifelt. Einen einfachen „Zähler“ durch ein Computer-Netzwerk zu ersetzen, dass Steuerbefehle entgegennehmen kann und quasi „heimlich“ Programme ausführt, deren Rechtmäßigkeit und Umfang von den Kunden nicht überprüfbar ist, das ist für Leute, die nicht „auf den Kopf gefallen“ sind, völlig inakzeptabel.

Die unkontrollierbare Macht, die die Netzbetreiber damit erhalten, ist mit einem demokratischen Rechtsstaat unvereinbar. Die „Datensouveränität“ muss der Kunde haben. Genau aus diesem Grund muss man auch  verschleiern, was hier passiert und den Kunden einreden, sie hätten auch noch etwas davon:

Neil Postman schrieb in seinem Buch „Die zweite Aufklärung“ im Kapitel „Technologie“ u.a.:

Nur ein Dummkopf weiß nicht, dass neue Technologien immer Gewinner und Verlierer produzieren. Es ist durchaus nicht irrational, wenn sich die Verlierer dagegen wehren. Die Gewinner möchten, dass die Verlierer auch noch dankbar dafür sind, vor allem aber, dass sie nicht merken, Verlierer zu sein

Das sind weise Worte, die man in Erinnerung behalten sollte, wenn man die „Smart-Meter“ Saga analysiert.

Um eine „konsumentenfreundliche“ Lösung zu finden, beauftragte die AK Wien einen Experten für Staats- u. Verwaltungsrecht mit der Erstellung eines Rechtsgutachtens.

Die Problematik bestand darin, dass den Netzbetreibern „Verpflichtungen“ auferlegt wurden, die mit den Rechten der Konsumenten unvereinbar waren.

  • So wurde in der IME-VO 2014 festgelegt, dass bis Ende 2019 95% der Haushalte (mehr als die EU anpeilte, nämlich 80%) auf SM umgestellt sein müssen (nicht mehr aktuell). Doch wegen der massiven, öffentlichen Kritik wurde vom Nationalrat im 83 Abs. 1 des ELWOG eine Änderung eingefügt, wonach der Wunsch der Kunden KEINEN Smart Meter (= kein „intelligentes Messgerät“ = IM) zu erhalten, zu berücksichtigen sei.
  • Demnach durften nicht mehr als 5% der Kunden ablehnen, weil sonst die „Quote“ ja nicht erfüllt werden kann. Doch wie sollte das in der Praxis geregelt werden? Die frühen Verweigerer dürfen ablehnen, die späteren nicht? Das wäre ein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz und verfassungswidrig.
  • Das zweite Problem war, zu klären, ob ein Einbau GEGEN DEN WILLEN der Betroffenen mit dem Datenschutzgesetz (DSG) vereinbar ist.

Das Ergebnis des Gutachtens von Prof. Ennöckl im Bezug auf den Datenschutz:

Der Einbau des IM gegen den Willen der Kunden ist also rechtswidrig, (Verstoß gegen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung) ein EINGRIFF IN GRUNDRECHTE, weil das DSG im Verfassungsrang steht.

Es dürfen Strom-Daten nur insoweit erfasst werden, als dies durch einen bestehenden Vertrag geregelt ist (derzeit 1 x pro Jahr Zählerablesung). Alles was darüber hinaus geht, ist – ohne ausdrückliche Zustimmung – rechtswidrig.

Das Fazit von Prof. Ennöckl:

Ennöckl 3

(Nun hören wir von den Netzbetreibern, dass die Ablehnungsquoten extrem niedrig sind (etwa 1%) und bereits 70% der Haushalte mit IM ausgestattet wurden. Trotzdem wir enormer Druck auf die kleine Minderheit ausgeübt, die von ihrem Ablehnungsrecht Gebrauch macht. Warum?)

Prof. Ennöckl hat also  festgestellt: Das ELWOG räumt ein grundsätzliches Ablehnungsrecht ein, doch …

Ennöckl 5a.jpg

Noch einmal: Der zwangsweise Einbau des IM  (das in kurzen Intervallen (mehr als 1x jährlich) misst/aufzeichnet) ist verfassungswidrig. Und jetzt kommt die E-Control ins Spiel, eine korrupte „Regulierungsbehörde“, die (ohne parlamentarische Kontrolle) ihre Macht missbraucht, um anti-demokratische „Regeln“ durchzusetzen:

smart power 1Sie erfand nämlich den „Digitalen Standardzähler“ (DSZ), versteckt in den „Sonstigen Marktregeln Strom, die natürlich kein „Verbraucher“ kennt oder liest und deren Rechtskonformität stark anzuweifeln ist (mehr dazu in Teil 2).

Mit welchen Tricks wurde dabei gearbeitet? Sehen Sie selbst:

  1. Sie haben das gesetzlich eingeräumte Recht, ein „intelligentes Messgerät“ (IM) abzulehnen (egal aus welchem Grund). Wie kann ich dieses Recht unterminieren und dabei so tun, als befolge ich doch nur „Vorschriften“?
  2. Ich setze voraus, dass der einzige Grund für die Ablehnung die befürchtete Datenschutz-Rechtsverletzung ist. Dann verspreche ich, nur jene Daten zu erfassen, die mit dem Datenschutzgesetz im Einklang stehen. Das geschieht dadurch, dass ich bestimmte, vorhandene Funktionen NICHT NUTZEN werde (was aber von Ihnen nicht überprüfbar ist). Dieses angeblich „de-aktivierte“ Gerät heißt dann nicht mehr IM, sondern DSZ.
  3. Diesen DSZ können Sie dann nicht mehr ablehnen, weil er laut E-Control nicht mehr „intelligent“ ist.

Das ist die perfide Argumentation der Netzbetreiber, auf deren Basis den Verweigerern des SM/IM  von Rechtsanwälten mit Klagen gedroht wird (sie müssen den Einbau dann „dulden“, wenn das Gericht der Klage stattgibt)

Interessanterweise findet Prof. Ennöckl aber schon, dass der DSZ ein „intelligentes Messgerät“ ist, bei dem allerdings „problematische Funktionen deaktiviert sind“ und daher nicht mit dem DatenschutzGesetz kollidieren (wenn nur 1 x pro Jahr eine Ablesung erfolgt).

Ennöckl 4a

Diese Geräte sollten dann doch auf die Quote angerechnet werden, zumal sie ja über alle Funktionen verfügen, die ein „intelligentes Messgerät“ (also der Smart-Meter) laut IMA-VO „ermöglichen“ muss. Ob „aktiviert“ oder nicht, spielt keine Rolle, solange die Fähigkeit vorhanden ist. Genau das ist der Punkt.

Die Tatsache, dass diese „de-aktivierten“ Geräte nun tatsächlich auf die Quote angerechnet werden, (eben weil sie in der Lage sind, die Anforderungen der IMA-VO zu erfüllen), sollte eigentlich genügen, um zu sehen, was hier gespielt wird: Ein gewaltiger Etikettenschwindel auf Kosten der österreichischen Stromkunden. Doch es kommt noch „dicker“:

In Linz gab es ein Gerichtsverfahren (Berufung- 2. Instanz) , in dem der „Beklagte“ (von seinem Ablehnungsrecht Gebrauch machend) von seinem Netzbetreiber (Teil der Linz AG) zur Duldung des Einbaus gezwungen wurde und das, obwohl ein Sachverständiger bestätigt hatte, dass das einzubauende Gerät durchaus ein „intelligentes Messgerät“ sei, weil es eben über die o.a. Fähigkeiten verfügt.

Die Argumentation des Netzbetreibers, durch „Nicht-Nutzung“ der Funktionen (die rechtswidrige Datenerfassung ermöglichen) falle der Ablehnungsgrund weg, – es werde dann quasi ein harmloses Gerät eingebaut – wurde vom Richter kritiklos übernommen, obwohl er selbst einräumte, dass diese „De-Aktivierung“ jederzeit rückgängig gemacht werden kann (und natürlich nicht überprüfbar ist). Dann wurde auch noch die Revision nicht zugelassen (also keine Möglichkeit mehr, gegen das Urteil rechtlich vorzugehen…).

Frage: Ist der Richter ein Informatik-Idiot oder haben wir es hier mit einem Polit-Justiz-Skandal zu tun?

Der „OPT-OUT“-SCHMÄH

Mit dem „Opt-Out“ wurde den Stromkunden suggeriert, sie könnten sich für den „DSZ“ entscheiden und damit wäre dem Datenschutz Rechnung getragen.

Echelon Smart Meter Austria

Echelon Smart Meter Austria

 

 

 

 

 

 

 

Links: das „Intelligente Messgerät“                                  Rechts: der „Digitale Standardzähler

Can you spot the difference?   Die Verarschung ist nicht schwer zu erkennen …

Doch es bedeutet tatsächlich: Du kannst  jetzt nicht mehr das Gerät an sich ablehnen, sondern sondern nur bestimmte „Funktionen“, die dann „de-aktiviert“ werden (was Du aber nicht überprüfen kannst; Du musst es einfach glauben … . „Opt-Out“ bedeutet also in Wirklichkeit, die ILLUSION EINER WAHLFREIHEIT zu erzeugen, während tatsächlich immer das gleiche Gerät eingebaut wird  (siehe Teil 2).

Jedenfalls wird klar, dass die Einräumung eines Ablehnungsrechts (im § 83 ElWOG) nicht geplant war und die Smart-Meter-Lobby vor große Probleme stellte. In Pilot-Projekten hatte man gesehen, dass (bei gut informierten Kunden) ein hohes Maß an „Verweigerung“ stattfand (bis zu 50% ). Bei einer Umfrage waren sogar 70% gegen den Zwang zum Einbau. Diese Ablehnung zu respektieren, hätte die E-Wirtschaft (vor allem die beiden großen OÖ.Netzbetreiber, die sich von den IT-Firmen wie Kapsch und Siemens als „front-runner“ vor den Karren spannen ließen) vor gewaltige Probleme gestellt und massive Fehlinvestitionen zur Folge gehabt („stranded costs“).

Also galt es, einen Weg zu finden, das Ablehnungsrecht auszuhebeln (und damit demokratiefeindlich und autoritär zu handeln), ohne dass die böse Absicht offengelegt wurde.

Das gelingt am besten, wenn man sich dazu hinter  (durch Korruption zustandegekommene) „Vorschriften“  verstecken kann, die die Rechte der Kunden untergraben, weshalb man auch in den Text des § 83 Abs.1 einen „Haken“ einbaute, nämlich die Formulierung. „Im Rahmen der durch die Verordnung bestimmten Vorgaben …“

Dadurch wurde das Recht, den Smart Meter abzulehnen, bewusst eingeschränkt und eigentlich unterminiert. Denn die Verordnung legte diktatorisch fest, dass dem Ablehnungswunsch der Kunden dadurch entsprochen wird, in dem man den „DSZ“ einbaut (eine „Täuschung“, die  ja oben schon erläutert wurde).

(Die bestechende „Logik“ dahinter: Hört ein Pferd auf ein Pferd zu sein, wenn ich verspreche, den Sattel nicht zu nutzen und damit die „Reitfunktion“ de-aktiviere? Natürlich nicht… das ist einfach nur Bullshit-Argumentation)

Wir sehen also, wie hier durch das Zusammenspiel von E-Control, Wirtschaftsministerium und den Lobbyisten der IT-Industrie im Hintergrund, die Demokratie ausgehöhlt wird, um ein wirtschaftlich unsinniges Projekt durchzudrücken, von dem wenige profitieren, aber die österreichische Bevölkerung draufzahlt …(siehe Neil Postman oben)

Eine schockierende Analyse dazu hat ein Bericht des Österreichischen Rechnungshofes geliefert, der im Jänner 2019 veröffentlicht wurde.

(BIld: Schlagzeile der österreichischen Tageszeitung „KURIER“ vom 11. Jänner 2019)

Damit beschäftigen wir uns im nächsten Beitrag …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TEUFLISCHES THEATER

NEWS scare-propaganda Putin

Eine Schande für die österreichische Presse, das Cover des Magazins NEWS als schäbiger Feindbild-Generator der NATO

Die „Spielzeit“ des absurden, englischen Theaterstücks „Putin bedroht die Welt!“ wird wegen des großen Erfolges verlängert und diesmal steht die „Cybersecurity“ (also der Schutz elektronischer Daten) im dramatischen Mittelpunkt. Russische Spione sollen versucht haben, die OPCW zu „hacken“, was aber zum Glück „vereitelt“ wurde. (Auch aus London und Washington kamen neue Vorwürfe).

  • Woher stammt diese Anschuldigung? Vom holländischen Geheimdienst.
  • Sind Geheimdienste vertrauenswürdig? Natürlich nicht.
  • Darf man in einem Rechtsstaat Menschen für etwas veurteilen, das nie bewiesen wurde? Natürlich nicht. („Soll …getan haben“ reicht aber, wenn das Imperium einen neuen Feind heraufbeschwört)

Die „Bestrafung“ in diesem Fall war die Ausweisung russischer Staatsbürger mit dem Zweck, das Image des russischen Staates noch weiter in den Dreck zu ziehen, also eine mediale Form der Verurteilung. Der Grund dafür ist die erfolgreiche, russische „Intervention“ in Syrien und Putins Weigerung, sich dem geopolitischen Diktat des US-Hegemons zu unterwerfen (was ebenso für Syrien und den Iran gilt; auch China kommt immer mehr in die imperiale Schusslinie).

Was die zur Schau getragene, moralische Empörung betrifft:

Vergessen wir nicht die schockierenden Enthüllungen von Wikileaks (Vault 7) und Edward Snowdon (elektronische Massen-Überwachung durch die NSA) zum Thema Cyber-War und Ausspionieren von Daten. Die amerikanischen Geheimdienste (und ihre „Partner“ aus der Privatwirtschaft) sind die schlimmsten, wenn es darum geht, als Cyber-Gestapo zu fungieren und alle Gesetze zu brechen, die das verbieten.

Ganz wichtig ist auch, daran zu erinnern, dass die CIA nicht nur laufend kriminelle Aktionen im Internet verübt, sondern auch ein Tarn-System entwickelt hat, mit dem diese Cyber-Angriffe anderen Staaten zur Last gelegt werden können (also eine virtuelle „false-flag“ Operation)

Doch diese skrupellosen Machenschaften hat man schnell vergessen und für die Journaille ist es auch viel bequemer, auf Russland hinzuhauen, als die Verbrechen der USA (oder gar der NATO) zu verfolgen.

Dieser Absatz aus der Süddeutschen schlägt aber dem Faß den Boden aus:

„Die NATO-Verbündeten unterstützten das Vorgehen, „Russland wegen seiner unverhohlenen Versuche, internationales Recht und Institutionen zu untergraben, bloßzustellen“, erklärte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Donnerstag beim Treffen der Verteidigungsminister der Militärallianz in Brüssel. Russland müsse „sein rücksichtsloses Verhalten stoppen„.

Wenn jemand der unangefochtene Champion in der systematischen Unterminierung des Völkerrechts (und der damit verbundenen Insitutionen) ist, dann die USA – und ganz sicher nicht Russland. (Man hat ja erst kürzlich sogar den Internationalen Strafgerichtshof bedroht, ein Urteil des ICJ zugunsten des Irans unterlaufen und die UN-Charta wird ohnehin permanent durch die USA verletzt (die Androhung und Anwendung von Gewalt sind ebenso illegal wie die „Sanktionen“, also ein Wirtschaftskrieg gegen jeden, der nicht nach der amerikanischen Pfeife tanzt)

Während also in unserer dementen Presse weiterhin das absurde Stück „Russland bedroht die Welt!“ aufgeführt wird und die anglo-amerikanische Macht-Elite (mit Deutschland im Schlepptau) den empörten Moralapostel gibt, spielt sich hinter verschlossenen Türen ein Verbrechen ab, dessen Skrupellosigkeit einem die Haare zu Berge stehen lässt und als echte Bedrohung eingestuft werden muss:

AMERIKANISCHER BIO-TERROR (für den „guten“ Zweck)

In geheimen Laboren in Osteuropa (nicht nur dort)  macht das amerikanische Militär geheime Experimente mit biologischen Waffen, wobei auch die Zivilbevölkerung als Versuchskaninchen herhalten muss.

(Das schließt ja nahtlos an den letzten Beitrag über Porton Down an… )

Dazu gibt es ein gutes Video von „Markmobil“ bzw. Nuoviso, das ganz Deutschland sehen sollte.

Hier eine kurze Zusammenfassung des Inhalts:

Vor kurzem hat der ehemalige georgische Sicherheitsminister Igor Giorgadze in Moskau ihm zugespielte Dokumente  veröffentlicht, die eine enge, geheime Zusammenarbeit zwischen dem Pentagon und den georgischen Gesundheits-Behörden belegen. In der Hauptstadt Tbilisi wurde 2011 zu diesem Zweck das „Lugar Center“ eröffent, ein biologisches Forschungslabor, das streng bewacht wird.

Woran wird denn nun geforscht? An diversen Viren und Bakterien wie z.B. Erregern der Pest, des Milzbrandes, des Hanta-Fiebers, der Hepatitis-C und des Krim-Kongo-Fiebers.

Lugar Center Research 1Wieso interessiert sich das amerikanische Militär für diese Krankheitserreger? Weil sie der Menschheit einen Dienst erweisen wollen? Sicher nicht. Dafür müsste man nicht Milliarden in geheime Forschung investieren (dazu gibt es ja zivile Labore und Universitäten)  und warum findet diese Forschung ausgerechnet in Georgien statt? (Weitere Labore gibt es auch in der Ukraine, sie schossen nach der „Fata Maidana“ wie Pilze aus dem Boden).

Der Verdacht, dass hier unter dem Deckmantel der „Verteidigung“ biologische Waffen entwickelt werden, liegt auf der Hand. (Die Welt hat der amerikanischen, militarisierten Forschung auch den HI-Virus, also AIDS zu verdanken (inklusive Katzenleukämie) …was aber bis heute ein Großteil der Menschen nicht begriffen hat)

Die Firma Metabiota ist ebenfalls an den Projekten im Lugar-Center beteiligt und wie es der Zufall will, wechselte der (ehemalige) stellvertretende Kriegsminister der USA, Thomas C. Weber, nach seinem Ausscheiden aus der Regierung (2014) zu genau dieser Firma. Diese übernimmt also im Auftrag des Pentagon die Milzbrand-Forschung in Georgien – man will doch nur „für den Fall eines Angriffs gerüstet sein“.

Doch komischerweise kam es seit der Eröffnung des Lugar-Centers zu regionalen Epidemien, die durch diese Krankheitserreger ausgelöst wurden.

Crimea-Kongo-Fever Georgia 1

Besonders auffällig: Die plötzliche Ausbreitung des furchtbaren Krim-Kongo-Fiebers (in Regionen, die „günstig“ gelegen sind -siehe Karte), das eigentlich vor allem in tropischen Regionen vorkommt.

Das besondere am Lugar-Center ist auch, dass dort georgische und amerikanische Forscher arbeiten. Na und? Die Brisanz besteht darin, dass es abgetrennte Bereiche gibt, wo nur die Amerikaner Zutritt haben. Diese Wissenschaftler haben einen rechtlichen Sonderstatus, was auch an ihren Fahrzeugen erkennbar ist: Sie haben alle diplomatische Auto-Kennzeichen (die sonst nur Botschaftsmitarbeiter erhalten) und damit darf ihr Gepäck (bzw. alles, was in diesen Autos transportiert wird) nicht von Sicherheitsbehörden untersucht werden. (Aus den Dokumenten geht hervor: Sie schmuggeln de facto gefrorene Blutproben…)

Aber es kommt noch dicker: Aus den geheimen Verträgen wurde ersichtlich, dass die Tätigkeit im Lugar Center jeglicher Strafverfolgung entzogen wurde: Kein Gericht, keine rechtliche Instanz (auch international) wird anerkannt. Diese geheime, extrem-gefährliche Forschung operiert also in einem RECHTSFREIEN Raum. Da müssen natürlich alle Alarmglocken läuten.

Diesen „rechtsfreien Raum“ brauchen sie auch, denn bei diesen Experimenten sind  seit 2015 schon mehr als 100 Menschen gestorben und die „Probanden“ habe keine Möglichkeit, aus den Versuchen auszusteigen. (Die Nürnberger Ärzteprozesse führten also was die USA betrifft, ins moralische Nichts…siehe dazu den Beitrag über Porton Down)

Wer nur der Menschheit helfen will (Krankheiten zu besiegen), braucht solche Verträge nicht.

DAS PHARMA-GESCHÄFT MIT DEM ELEND

Neben Metabiota arbeitet noch eine weitere US-Firma an diesem US Militär-Projekt: GILEAD Sciences. (Früherer Geschäftsführer und immer noch Großaktionär: Donald Rumsfeld. Dieses Unternehmen verdient u.a. hunderte Millionen mit der Behandlung von Hepatitis-C.

Gilead Hepatitis-C GeorgiaIn der EU sind ca. vier Millionen Menschen an chronischer Hepatitis-C erkrankt, ein Großteil davon in Osteuropa und der Anteil in den ehemaligen Sowjetrepubliken ist auch hoch. Doch die meisten von ihnen können sich die sündteure Behandlung nicht leisten (der Aufbau eines staatlich-organisierten Gesundheitssystems für alle gehörte nicht zu den Prioritäten der amerikanischen „Demokratie-Berater“).

Gilead hat sich das Wundermittel „Sovaldi“ (in den USA und Europa) patentieren lassen und besitzt damit ein Monopol. Als das Medikament 2014 auf den Markt kam, verlangte Gilead 1.000 Dollar PRO Tablette. Die Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) klagte deshalb gegen dieses Patent (die Entscheidung soll am 14. September gefallen sein, doch man findet nichts davon in den Medien…)

  • In Indien, wo es Generika gibt, kostet eine 12-wöchige Behandlung etwa 700 Euro.
  • In der EU ca. 30.o00 Euro und in den USA 84.000 Dollar.

Angesichts dieser Verhältnisse scheint es doch bewundernswert, wenn Gilead (in Kooperation mit dem Gesundheitsministerium in Georgien) ein Programm lanciert, in dem die „Armen“ (tausende davon) gratis behandelt werden. Doch wieviele von Ihnen fungierten in Wahrheit als Versuchskaninchen für transgene Viren?

Alleine im Dezember 2015 gab es 24 Todesfälle als Folge  der Hep-C-Forschungsversuche bzw. der „Behandlung“. Doch das wurde verschwiegen und die Versuche gingen weiter, worauf noch einmal 49 Menschen starben. Aus den geheimen Dokumenten ist ersichtlich, dass als Todesursache „unbekannt“ angegeben wurde.

Eine mutige,  investigative Journalistin aus Bulgarien hat erheblich zur Aufdeckung dieses Skandals beigetragen. Auch sie hat (mit Patrick Henningsen) eine kurze Doku produziert. (Diplomatic Viruses – Link siehe weiter unten)

Der neueste Wahnsinn des US-Monsters:

DIE  MILITARISIERTE INSEKTEN-ARMEE

mosquito B-weapon 1Insekten als Überträger gentechnisch-veränderter Viren zu benutzen, die dann (massenhaft freigesetzt) direkt in das Genom von Pflanzen eingreifen und deren Chromosomen – dauerhaft und unkontrolliert durch die Zelle – verändern, wer denkt sich so etwas aus?

Das ganze läuft unter dem Titel „Insect Allies“ also Insekten als militärische Verbündete, das klingt doch gut, oder?  Insekten sind aber Lebewesen, die eine wichtige Rolle in Ökosystemen spielen nicht bloß „Transport-Systeme“. Wer hier eingreift (und deshalb eine falsche, mechanistische Auffassung der Biologie hat), muss mit verheerenden Konsequenzen rechnen.

Welche Insekten werden bisher dafür missbraucht? Die Sandmücke, die asiatische Tigermücke, die Zecke und die Blattwanze.

Insect Allies mad science

Als offiziellen Zweck dieser Frankenstein-Forschung wird die verbesserte Reaktion auf pflanzlichen Stress angegeben („gain of function“ im Bezug auf  also Trockenheit, Schädlinge, etc.). Abgesehen davon, dass transgene Lebewesen langfristig nicht kontrollierbar sind (schon gar nicht  Viren), ist diese Behauptung leicht zu widerlegen:

Denn mit Ausnahme der Blattwanze (die seit der Eröffnung des Lugar-Centers massenhaft auf Feldern auftaucht, weil ihre Vermehrungsrate von den „Biotechnikern“ verdoppelt wurde) sind alle diese kleinen Tierchen BLUTSAUGER (wie auch im Video festgestellt wird), die sich überhaupt nicht für Pflanzen  interessieren.

Sie befallen Tiere und Menschen. Der wirkliche Zweck ist also offenbar ein ganz anderer:

Man will diese Insekten (als  Träger transgener, aggressiver Viren) als biologische Waffen einsetzen, was ja auch dem Geist der „militärischen Forschung“ entspricht .

VERGESSEN: DER HORROR DES KOREA-KRIEGS

US B-WarCrimes KoreaDie perfide Idee, Insekten absichtlich als Überträger von Krankheitserregern einzusetzen, ist für das US-Militär aber nichts neues, schon im grauenhaften Korea-Krieg (3 Mio. Tote)  wurde das praktiziert:

Es wurden mehr Bomben auf Nord-Korea abgeworfen, als im ganzen Pazifik während des zweiten Weltkriegs. (Die Zerstörung war TOTAL-es gab letztlich wirklich nichts mehr, was man noch bombardieren konnte). Darunter 20.000 Tonnen Napalm, was einen besonders grausamen Tod bedeutet (Verbrennen bis auf die Knochen) und später in Vietnam noch übertroffen wurde.

(Wenn also heute Nord-Korea als Feind der westlichen Welt dargestellt wird, ist das eine bitterböse Verzerrung der Realität..)

Doch das widerlichste waren „biologische Waffen“, die man gegen die Zivilbevölkerung einsetzte (bzw. damit das Trinkwasser kontaminieren wollte):  Tausende mit tödlichen Kranheitserregern (Cholera, Milzbrand, Typhus, Pest) verseuchte Insekten (und andere Tiere),  wurden freigesetzt, das wurde von zwei internationalen Untersuchungskommissionen bestätigt.

(Report of  the International Scientific Commission for the Investigation of the Facts CONCERNING BACTERIAL WARFARE in Korea and China, 1952)

US Pathogen Warfare Korea

Diese fand auch, dass die USA absichtlich Epidemien von Pflanzenkrankheiten auslösen wollte (vor allem bei Lebensmitteln):  Viele Koreaner hatten beobachtet, dass aus Flugzeugen Pakete abgeworfen wurden, aus denen massenhaft Blätter und andere (kranke) Pflanzenteile herausfielen. Diese waren mit pathogenen Pilzen oder Bakterien infiziert. (Phytopathological Warfare-p.25-26)

Dabei griff man auch auf die geheimen (verbotenen) Forschungen der Japaner zurück (der berüchtigte „Unit 731“) die auch ekelhafte Menschenversuche gemacht hatten und die USA verhinderten, dass diese skrupellosten Wissenschaftler vor ein Kriegsgericht kamen. (Japan war ja die ehemalige, brutale Kolonialmacht in Korea und die Kollaborateure in Süd-Korea wurden von den USA (natürlich gegen den Willen der ausgebeuteten Koreaner) wieder eingesetzt).

Was für ein Mega-Arschloch muss man sein, um mit PEST-Erregern verseuchte Flöhe und Ratten als Waffen gegen Menschen (Zivilisten) einzusetzen? Denken wir daran, wenn in der Tagesschau ein Sprecher des US-Militärs über Russland „empört“ ist…

Noch dazu Menschen, die niemand etwas getan hatten, sie wollten nur ihr politisches System selbst bestimmen. Die Pest war seit fünf Jahrhunderten nicht in Korea aufgetreten, das fiel also auf, ebenso dass plötzlich Flöhe (die spezifisch Menschen befallen) – nach dem Erscheinen amerikanischer Flugzeuge –  in Massen auftraten, es aber keine Übertragung von Tier zu Mensch gab…Diese Methode hatten die Japaner schon im zweiten Weltkrieg angewandt)

INSEKTENKRIEG 2.0

So schlimm der Horror in Korea auch war, die Krankheitserreger damals waren natürlichen Ursprungs. Die Skrupellosigkeit wird aber noch gesteigert, wenn genetisch veränderte Viren oder Bakterien als Waffen benutzt werden und diese dann Pflanzen, Tiere oder Menschen infizieren bzw. in der Lage sind, deren GENOM zu manipulieren- mit unvorhersehbaren Folgen.

Was das in der Praxis bedeutet, haben die Menschen in einigen ehemaligen Sowjetrepubliken schon am eigenen Leib gespürt:

Sandmücke B-weapon

Sandmücken (die dort normalerweise nicht vorkommen, sondern in den Phillipinen) kommen aus der Kanalisation in die Badezimmer und stechen die Leute, wenn sie nackt sind. Die Stiche verursachen schmerzhafte Rötungen und die große Frage ist, werden dabei Krankheitserreger übertragen und wenn ja, welche?

Der Badezimmer-Horror ist aber für die gezielte Anwendung als  Waffe wenig geeignet, deshalb gibt es auch schon Patente für die maschinelle und anonyme  Verbreitung dieser Insekten-Waffen „über Feindgebiet“ durch eigens dafür konstruierte Drohnen:

Doch der Erfindungsreichtum der militarisierten Wissenschaft ist grenzenlos – und ekelhaft:

Locusts USmil research madness 1Aus Heuschrecken will man steuerbare, quasi biologische Drohnen machen: Eine Elektrode wird in das Gehirn implantiert und ein Transmitter auf dem Rücken  befestigt. Niemand findet Heuschrecken besonders sympathisch, doch sie sind auch lebendige Wesen, keine Roboter. Was diese Prozeduren mit den Tieren machen, (ob sie letztlich daran zugrundegehen), interessiert diese Forscher nicht. Das ist einfach widerlich.

An dieser Stelle fällt mir ein Zitat von Dr. Albert Schweizer ein, das heute noch wichtiger ist als damals:

Ohne Ehrfurcht vor dem Leben hat die Menschheit keine Zukunft. 

Nicht nur Georgien leidet unter der „Zusammenarbeit“ mit dem US-Militär, auch andere Regionen in der Nähe Russlands sind betroffen:

In Tschetschenien wurde ein weißes Pulver aus Drohnen versprüht (siehe Video). In Süd-Ossetien stieg  die Rate von Epidemien stark an, auch Abchasien, die abtrünnige Region Georgiens,  hat (seit 2017) Probleme: Das Zika-Virus (eigentlich durch eine asiatische Mücke übertragen) breitet sich schlagartig aus.

GENTECHNIK  SPEZIELL  FÜR  RUSSEN

Wer sich jetzt fragt, warum das Pentagon eine Insekten-Armee trainieren will, Krankheitserreger genetisch manipuliert, und dazu ausgerechnet nach Georgien (oder in die Ukraine) geht, kann sich hier die passende Antwort holen:

In einer öffentlichen Ausschreibung des Pentagon (Nr. FA3016-17-U-0164, angefragt von der US Air-Force)  war folgendes zu lesen:

US mil Rus RNA & tissue

Gesucht werden (Verkäufer)  tiefgekühlter Gewebeproben aus Gelenken (synovian tissue) und (genetisches) RNA-Material, das (exklusiv) von RUSSEN stammt…

Für welchen „guten“ Zweck könnte diese Forschung wohl zu gebrauchen sein?

Wie gesagt, wer denkt, diese Vorwürfe geheimer B-Waffen-Forschung (inklusive Menschenversuchen) sind „völlig absurd“ (wie der Pentagon-Sprecher im Video zitiert wird), kann sich alleine am Korea-Krieg davon überzeugen, dass die USA keine Skrupel hat, solche „Waffen“ zu entwickeln und einzusetzen …(nicht unbedingt in einem militärischen Krieg –  sondern als perfides Mittel der Eugenik oder der „Pacification“  …  siehe auch AIDS, Ebola  als Stichwort auf diesem Blog)

Das zweite Video über das Lugar Center heißt Diplomatic Viruses (Englisch) und wurde von Dilyana Gaytandzhieva und Patrick Hennigsen produziert.

 

Dazu ist folgendes anzumerken.

  • Aus Dokumenten bzw. der Korrespondenz zwischen dem Gesundheitsministerium und der US-Botschaft geht hervor, dass Pathogene und gefrorenes Blut im „Diplomatengepäck“ transportiert werden
  • Ein US-Insektenforscher, Joshua Bast wird direkt von der Journalistin angesprochen, doch er schweigt lieber
  • Die Insekten-versprühende Drohne: US Patent 8,967,029  für ein „Toxic Mosquito Aerial Release System“
  • 20.000 Zecken wurden für „DNA-Tests“ im Lugar Center gesammelt und „untersucht“ …
  • Auf einer Fläche von tausenden Hektar gibt es „open work-stations“ für Insektenversuche

Eine Szene in der Doku (21:48)  ist besonders aufschlussreich (Klartext: zum Kotzen):

DIE „RECHTEN“ IM EU-PARLAMENT: LEBEN OHNE RÜCKGRAT IST MÖGLICH

alde CBRN March 2018Die bulgarische Journalistin Dilyana Gaytandzhieva sitzt während einer Konferenz (organisiert von „alde“, einer Allianz aus „Liberalen & Demokraten“ im EU-Parlament) über Risiken von ABC-Waffen im Publikum. Plötzlich steht sie auf und übergibt die (geheimen) Dokumente über das Lugar Center dem Panel auf dem Podium. Darunter befindet sich auch Robert Kadlec, der stellvertretende US-Gesundheitsminister.

Sie fragt, warum das Pentagon  geheime B-Forschungslabore in  25 Ländern betreibt, sich dabei auf seine Haupt-Rivalen konzentriert (Russland, China und Iran) und warum der Ausbruch tödlicher Krankheiten dort stark zugenommen hat.

Kadlec sagt dazu: Ich kann dazu klar und eindeutig sagen, dass die USA kein militärisches* Bio-Waffen-Programm hat

(* so was heißt natürlich offiziell „Cooperative Biological Engagement Program“, kein Wort von „miltärisch“, er kann sich also einreden, nicht gelogen zu haben…)

Die DTRA arbeite „mit Partnern“, sie fungiere nur als „Berater“ dieser Labore in fremden Ländern um ihnen zu zeigen, wie man diagnostische Tests macht, die Sicherheitsvorkehrungen einhält, usw. damit „Terroristen“ und andere Kriminelle, nichts „Böses“ damit tun würden.

Darauf Dilyana:   Warum dann die Geheimhaltung?

Kadlec: Es gibt keine Geheimhaltung …

Dilyana: Das ist nicht wahr … dann wird sie unterbrochen von einer blonden Frau auf dem Podium.  Es handelt sich um Hilde Vautmans, eine belgische „liberale“ EUP-Abgeordnete. Sie habe schon genug gesagt, heißt es und die Sache sei nun abgeschlossen („case closed“). Dann umarmt sie Robert Kadlec und sie küssen sich die Wangen … (23:29) es ist Applaus zu hören … (So viel zum Thema „transatlantisches“ Demokratieverständnis)

EUP alde Kadlec hugging

Dilyana folgt den Politikern bis zum Aufzug, will sich nicht geschlagen geben. Man will sie nicht reinlassen und sagt, er sei „voll“. Sie fragt weiter „Warum gibt das Pentagon 65 Millionen Dollar für gene-editing aus?

Es wird deutlich: Ein Journalist, der einen Skandal aufdeckt und das wahre (Teufels) Gesicht der USA enthüllt, ist unerwünscht.

Das große  Interesse des US-Militärs für russisches Genmaterial und russisches „Gewebe“ ist auch Präsident Putin nicht entgangen (Video 24:37). Auch russische Impfstoffe werden vom US-Militär genau untersucht, z.B. das (bakterielle) Genom des Milzbrand-Erregers, das dafür verwendet wird und das Virus-Genom des (dort auftretenden) Krim-Kongo-Fiebers (betroffener Patient siehe Bild unten).

Crimea-Kongo-Fever victim Georgia 1

Zwei Journalisten,  die über die geheime Forschung berichtet haben, wurden zusammengeschlagen. Dilyana wurde in ihrem Schlafzimmer eingesperrt und musste von der Feuerwehr befreit werden …das kann unseren gebühren-finanzierten Medien-Papageien ja nicht passieren, denn sie käuen ja nur die Propaganda wieder, mit denen sie gefüttert werden.

Kommen wir zum Ausgangspunkt zurück:

SOME ARE MORE EVIL THAN OTHERS

18117Die „moralische Empörung“ (als Instrument politischer Manipulation der Öffentlichkeit), die uns von NATO-Mitgliedern (allen voran UK & USA) seit Monaten vorgegaukelt wird und sich auf – fingierte, erfundene – Verbrechen Russlands (MH 17, Krim, Novichok, Cyber-Attacken, Wahl-Manipulation, etc.)  stützt, ist ein Ablenkungsmanöver von den eigenen – echten – Verbrechen.  Eine gigantische Projektion, mit der auch das eigene Gewissen ruhiggestellt werden kann und die eigene Aggression „gerechtfertigt“ erscheint.

Außenminister Sergei Lavrov hat im September in seiner jährlichen Rede vor angehenden Diplomaten in Moskau beklagt, dass Amerika sich kontinuierlich dagegen wehrt, einen effektiven Überwachungsmechanismus zur Einhaltung der Konvention gegen Biologische  und Toxische Waffen  (BTWC) einzuführen, wie es Russland vorgeschlagen hat.

Dies sei ein starkes Indiz dafür, dass die USA verbotene, B-Waffen-Forschung betreibt. (Darauf kannst du wetten…)

Schon 2015 schlug ein Mitglied des russischen, nationalen Sicherheitsrates ähnliche Töne an. Nikolai Patrushev sagte, ein US-Netzwerk aus militärisch kontrollierten Forschungslaboren – in ehemaligen Sowjetrepubliken – werde immer weiter ausgebaut (Azerbaijan, Georgien, Ukraine, Kazakhstan, Usbekistan, and Kyrgyzstan). Alleine in der Ukraine gibt es davon rund ein Dutzend:

BT-Labs Ukraine

„The number of laboratories which are being controlled and managed by the US has increased twentyfold, many of them have either functioned or currently function on the territories of the CIS (Commonwealth of Independent States) countries“ (Quelle: Sputnik News)

Der Trick dabei  (der schon in den 1960er Jahren für die militarisierte „Krebsforschung“ (´[wie erschaffe ich eine Krebswaffe] in den USA angewandt wurde) ist, diese Labors mit dem Deckmantel des nationalen Gesundheitssystems zu tarnen. So arbeitet das Lugar Center eng mit demNational Center of Disease Control and Public Health“ (NCDC) in Georgien zusammenund auch Porton Down nutzt die Nachbarschaft zu „Public Health England“ um seiner gefährlichen Forschung einen positiven Anstrich zu verleihen.

DAS US-MONSTER

Toxic Legacy Iraq INDEPkann sich aber weiterhin (dank unserer Fließband-Journaille und schäbigen Politiker) ungestraft als moralische Lichtgestalt präsentieren. Während die Deutschen für immer und  ewig die Verbrechen des Dritten Reiches „aufarbeiten“ müssen, sind die -andauernden – Verbrechen der USA, einfach unsichtbar geworden.

Dr. Martin Luther King sagte in seiner berühmten „Beyond Vietnam“-Rede u.a. einen sehr wichtigen Satz:

Mir wurde klar, dass der größte Exporteur von Gewalt meine eigene Regierung ist“

(exakt ein Jahr später wurde er ermordet)

Auch diese Weisheit kann nicht oft genug wiederholt werden:

MLK beyond vietnam

 

Die konstruierte „Bedrohung“, (engl. „threat„) mit der diese Gewalt bzw. Aggression  (in allen Formen, wirtschaftlich, politisch, akademisch, auch als „Forschung“)  immer vom US-Militär bzw. der Machtelite gerechtfertigt wird, ist in Wahrheit ein Phantom. Das „Monster“, das sie an die Wand malen,  ist in Wahrheit das eigene Spiegelbild.

So kann man zum Schluß nur mehr (den engagierten, amerikanischen Regisseur) Oliver Stone zitieren (dessen Interviews mit Präsident Putin wirklich sehenswert sind).

There is no threat. WE are the threat“

 

P.S.

(Bild unten: Solche Babys kommen im Irak häufig zur Welt; dank der Uran-Munition des US-Militärs … (und das ist noch ein harmloses Foto) ist die Zahl der schwer missgebildeten (nicht lebensfähigen) Babies  seither explodiert, ebenso die Krebsraten …)

Ein amerikanisches Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das niemand interessiert …aber Russland (oder Iran) ist eine Bedrohung? Wie lange geht dieser Wahnsinn noch weiter?

 

beatrice15