Warten auf die „2. Welle“

CoV distance urinals Singapore

Abstand halten! – Urinale, aufgenommen  in Singapur (Foto: REUTERS)

Der politische und mediale Alltag zu „Corona“-Zeiten in Österreich ähnelt immer mehr einem permanenten, absurden Theaterstück, bei dem man vergeblich auf den letzten Akt wartet. Die surrealen Auftritte des Gesundheitsministers könnten Grundlage für ein neue Variante von „Warten auf Godot“ (sprich: Warten auf die Zweite Welle“)  sein. wenn sich ein Dramatiker damit befassen würde.  Einer davon, Harold Pinter sagte in seiner Nobelpreis-Rede  mit dem Titel  Kunst, Wahrheit & Politik (in der zweiten Hälfte), dass die Mehrheit der Politiker an der Wahrheit kein Interesse habe, sondern nur an Macht (und)

„Damit diese Macht erhalten bleibt, ist es unabdingbar, dass die Menschen unwissend bleiben, dass sie in Unkenntnis der Wahrheit leben, sogar der Wahrheit ihres eigenen Lebens. Es umgibt uns deshalb ein weitverzweigtes Lügengespinst, von dem wir uns nähren.“

Während Pinter in seiner Rede  (2005) auf die verbrecherische Außenpolitik  der USA abzielte, gilt der letzte Satz gerade auch in der „Corona-Krise“. Während die Masse der Bevölkerung ja routinemäßig einem „Lügengespinst“ ausgesetzt wird, zeichnet sich immer mehr ab, dass in dieser Pandemie auch die Politiker selbst das Ziel einer „psychologischen Operation“ sind, von der die Pharmafirmen, korrupte Wissenschaftler (und dahinter agierende Machtstrukturen) enorm profitieren und mit der das schrittweise Hineinschlittern in ein totalitäres  Kontroll-System als „notwendige Maßnahme“ zum Schutz der Bevölkerung verkauft werden kann.

Und wenn man sieht, wie einer nach dem anderen (Kurz, Kogler, Anschober, etc.) immer die gleichen Parolen („talking points“ herunterbetet, die man ihnen eingetrichtert hat,  muss man sich fragen:

Wie dumm/intelligent sind eigentlich unsere Politiker? Mit „dumm“ meine ich die Unfähigkeit, Informationen (die als Entscheidungsgrundlage dienen und massive Konsequenzen für die ganze Gesellschaft haben) kritisch zu analysieren und sich nicht nur auf einen „Expertenstab“ zu verlassen, der häufig von bestimmten Interessengruppen dominiert bzw. unterwandert ist (z.B. die Pharmaindustrie  bei der  „Schweinegrippe“-Panikmache durch die WHO).

Angesichts der neuerlichen Einführung der „Maskenpflicht“ für ganz Österreich und der  einfältigen Statements von Mitgliedern der österreichischen Bundesregierung fällt es schwer, diese Frage nicht zu stellen.

Doch Sprüche wie  „Wissen ist Macht“ bzw.  „Wer nichts weiß, muss alles glauben“ (was z.B. in abstrakten „Modellen“ suggeriert wird) wirken sich im „Corona“-Kontext verheerend aus, denn die Verletzung von Grundrechten (aktuell: Verfassungsgerichtshof-Erkenntnis)  und die Nötigung zum Tragen einer Mund-/Nasenbedeckung (MNS) in Geschäften  erfolgt ohne wissenschaftliche Basis und auf der Grundlage falscher Zahlen. Das soll in diesem Artikel verdeutlicht werden.

Bevor wir uns mit den gefälschten Zahlen befassen, ein Blick auf die aktuellen Maßnahmen:

DIE MASKE ALS KONDITIONIERUNGS-INSTRUMENT

OÖN Maskenpflicht 22-JUL

Schlagzeile OÖ Nachrichten 22.Juli

Fangen wir zunächst mit den Aussagen der Bundesregierung an, die am 21. Juli in einer Pressekonferenz gemacht wurden. Bemerkenswert ist zunächst ein Satz von HBK Kurz am Anfang. Er verweist (mit Bezug auf den „Anstieg der Corona-Neu-Infektionen“) auf eine Bemerkung, (einen Rat an das Volk) die er vor Wochen bei der letzten Pressekonferenz  gemacht hatte:

„Werfen Sie die Maske nicht weg, wir werden sie nicht brauchen“ („nicht“ statt „noch“ -ein sehr verräterischer  Freud’scher Versprecher). Genau in dieser Situation sind wir jetzt wieder angekommen“

Man habe die „magische Schwelle“ dreistelliger Neu-Infektionen überschritten, weshalb jetzt „ zusätzliche Verschärfungsschritte“  gesetzt werden müssen. Das „Motto“ dabei sei aber: „So viel Freiheit wie möglich, so viel Einschränkung wie notwendig“. (Dass das nur ein billiger Slogan ist, wird weiter unten analysiert)

Zentraler Punkt: Ausweitung der Maskenpflicht in ganz Österreich zunächst auf: Supermarkt, Bank, Post nach dem genialen Motto: „Jeder muss dort hin“ (inzwischen ausgeweitet auf Tankstelle, Bäckerei etc. und letztlich „in allen Bereichen des täglichen Lebens“. Wieso davon  „besonders Schutzbedürftige“ profitieren, wird nicht erklärt.

Herr Anschober rechtfertigt den Zwang zur „Maske“  damit, dass es notwendig sei, „das Risikobewusstsein wieder zu heben“ durch ein „Wieder-Installieren der Warnsysteme“, besonders im Hinblick auf den Herbst, wo es „noch einmal deutlich ernster“ werde und durch „das virologische Grundgeräusch“, das er in Form von „erhöhter Rhinoviren-Aktivität“ jetzt vernommen habe.

Anschober Maske ZIB 2 WolfAuch in der ZIB-2  vom 21. Juli wurde Anschober zur Sinnhaftigkeit seiner Maßnahmen befragt. Herr Wolf stellte dazu einige  sehr wichtige Fragen, (auch die nach der Fehlerrate der PCR-Tests – bemerkenswert) doch die Antworten zeigen, welcher „Gehirnwäsche“ der  Gesundheitsminister unterzogen wurde:

Die fehlende Logik  des Maskenzwanges in Supermärkten oder Postfilialen (wo man sich viel kürzer aufhält, als z.B. in einem Restaurant und wo keine einzige Ansteckung belegt  ist)  rechtfertigt Anschober so:

21 JUL ORF ZIB-2 Anschober Rhinoviren

Warum man wegen eines völlig harmlosen Schnupfen-Virus  „etwas tun muss“ um angeblich Kunden von Supermärkten, Post und Bank „zu schützen“, ist auf der Basis logischen Denkens nicht nachvollziehbar.  Das ist einfach nur Schwachsinn.

Diese Viren schwirren das ganze Jahr umher und bedürfen keiner medizinischen Behandlung, außer man hat ein geschwächtes Immunsystem, aber dann ist man bei allen Krankheiten mehr gefährdet als andere. Das ist keine Rechtfertigung für einen pauschalen Maskenzwang und noch mehr Bevormundung im täglichen Leben durch das Ministerium. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit sich beim Einkaufen an diesen Orten anzustecken, extrem niedrig (bis Null) und das hat das Gesundheitsministerium schon im April selbst festgestellt:

KURIER CoV Stichproben 2-April

Quelle: KURIER

Auch der Leiter des Bereichs Öffentliche Gesundheit der AGES, Prof. Franz Allerberger hat  (wie ich auf diesem Blog) mehrfach darauf hingewiesen, dass „das Virus keine Flügel hat“, man also sehr engen Kontakt für mindestens 15 Minuten mit Infizierten haben müsse, um sich anstecken zu können. Da aber 99,5% der Österreicher nicht krank  (und wahrscheinlich die Hälfte bereits immun) sind,  ist die Gefahr einer Ansteckung minimal.

Das alles wird aber von Anschober ausgeblendet, weil sonst die dadurch entstehende „kognitive Dissonanz“ sein ganzes Gelaber als das entlarven würde, was es ist: Das Produkt von Ignoranz und Indoktrination, nicht Resulat von Erkennen und Verstehen eines Sachverhalts.

Herr Wolf weist dann darauf hin, dass es  im Burgenland und in Vorarlberg wahrscheinlicher sei „vom Blitz getroffen zu werden“, als einem Corona-Infizierten zu begegnen (wegen der extrem niedrigen Zahlen).

Anschober antwortet darauf „ganz ehrlich“, dass es auch um „einen psychologischen Effekt“ gehe, man müsse das Risikobewusstsein heben um die „zweite Welle“ verhindern zu können, schließlich sei das die „schwerste Pandemie seit 100 Jahren“.

Hier wird das absurde Theaterstück wieder sichtbar:

Masks not equal

Die tatsächlich relevanten Zahlen in Österreich (prozentuale Entwicklung der positiven Tests und Zahl der Erkrankten, die ins Spital müssen) sind im Kontext einer „Pandemie“ sehr, sehr niedrig – ja geradezu  lächerlich (was das Leiden der Betroffenen nicht bagatellisieren soll).

  • In der letzten Woche waren durchschnittlich 1,5% der Tests positiv
  • Im Krankenhaus befinden sich derzeit 101 Menschen (von 20.332 „Fällen“) das sind 0,49%.
  • Bezogen auf die Gesamtbevölkerung sind das 0,0011% (also 1 von 100.000 Österreichern)

Frage: (die Herr Wolf leider nicht gestellt hat):

Wieso muss man das „Risikobewusstsein“ der Österreicher durch ständige Angstmache und Maskenzwang heben, wenn 98,5  Prozent der Tests  NEGATIV sind und 99,5% der „Fälle“ NICHT ins Krankenhaus müssen? (siehe dazu auch Teil 2)

Frage:  (die Herr Wolf  -endlich einmal – gestellt hat)

Das ignorierte Problem der „false-positive“ Rate des PCR-Tests  Die Antwort von Herrn BM Anschober ist ein dümmliches Geschwafel erster Ordnung.  Warum?

21 JUL ORF ZIB-2 Anschober PCR false positive rate.jpg

Es geht hier nicht um einen „Rest-Unsicherheitsfaktor“, sondern darum, dass bei sehr niedriger Prävalenz (hohe Testzahlen, aber sehr wenig positive Tests im Verhältnis dazu), die Fehlerrate dramatische Auswirkungen hat. Hier eine Erläuterung:

Bei 1000 Tests  bedeutet 1% –  immer  10 falsch-positive.

  • Prävalenz von 10% – also 100 positiv, davon 10 falsch – bleiben 90. Das ist nicht so schlimm (90 oder 100).
  • Prävalenz von 2% – also 20 positiv, davon 10 falsch, bleiben 10. h. die HÄLFTE der „positiven“  Tests ist falsch.
  • Wir haben aktuell 1,5%,h. mehr als die Hälfte ist falsch positiv (seit Wochen)
  • Beispiel vom 22. Juli (Stand 15 Uhr): 9.081 Tests, davon  142 „positiv“:  1% falsche sind (gerundet) 91, also 142-91 = 51;
  • Es sind also in diesem Kontext 64% der „positiven“, die täglich in den Medien gezeigt werden, falsch.
  • Je mehr die Testanzahl gesteigert wird, desto verfälschter wird das Ergebnis.
  • Somit sind alle Rufe nach „mehr Tests“ nur ein Zeichen von Ignoranz, nicht politischer Verantwortung

Jetzt verstehen wir auch, warum uns immer nur die kumulierten, absoluten  Zahlen gezeigt werden (die ständig steigen) und nicht die Veränderungsraten pro Woche und Monat, die eigentlich ziemlich stabil sind.

Auf dieser (wie ich finde) betrügerischen Basis will uns die Regierung also „mehr Risikobewusstsein“ einhämmern. Wie infam (oder dumm)  ist das?

Die Aussagen von HBM AnschoberWir machen zusätzliche Tests, Screening-Tests  etc.“ bzw. (bei der Pressekonferenz)  „Wir müssen noch besser u. schneller werden bei Testungen“ was ändert das, an den falschen und irreführenden Ergebnissen???

Je größer die Testanzahl in diesem Prozent-Rahmen wird, desto irreführender ist das „positive“ Ergebnis. Ist der Minister so dumm oder tut er nur so? „Unter den Teppich schauen“?  Eher die Wahrheit (über den PCR-Test) „unter den Teppich kehren“.

Das unerträgliche Geschwafel gipfelt in dem Schlusssatz: (Trotz eingeräumtem  „Unsicherheitsfaktor“ sei „die Grundaussage ist eine relativ sehr verlässliche“. (!)

Persönliche Anmerkung: Mal abgesehen davon, dass der HBM anscheinend keine Ahnung davon hat, worum es hier geht  (oder es einfach nicht sehen will), finde ich es zusätzlich irritierend, das er dieses Geschwafel auch noch immer in einem ach-so-beruhigenden Tonfall von sich gibt, den man von Großvätern kennt, die ihren Enkeln eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen. Normalerweise ändert sich die Tonlage, wenn man authentisch auf solche Fragen reagiert, weil auch Emotionen dabei sind,  aber das hört sich an, wie ein NL-programmierter Roboter.

Dazu kommt dann noch die Arroganz, mit der die Bevölkerung pauschal wie eine Gruppe unmündige Kinder behandelt wird:

Nur durch Verordnungen, Zwänge und Manipulation kann vernünftiges Verhalten erreicht werden. Ich finde diese Bevormundung unerträglich …(auch angesichts dessen, das diese Maßnahmen nicht evidenzbasiert sind, sondern das Resultat einer Manipulation)

Zur Absurdität  und Unverhältnismäßigkeit des Maskenzwanges für alle sei hier noch auf zwei  Experten-Aussagen hingewiesen:

Bei einer Pressekonferenz  des deutschen Gesundheitsministers im März sagte die Direktorin des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin an der Berliner Charité, Frau Prof. Dr. Petra Gastmeier u.a.: (1:05.14-1:05.26)

Gastmeier Charité Maske für alle sinnlos

Der schon weiter oben erwähnte Univ.Prof. Dr. Franz Allerberger wurde von österreichischen Journalisten (Quelle: Kurier)  so beschrieben:

Als Leiter des Bereichs Öffentliche Gesundheit der AGES, der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, einer Gesellschaft im Eigentum der Republik, ist es sein Job, Klartext zu sprechen. Und das tut er, sagen insbesondere Medizinjournalisten, die seit Jahren mit ihm zusammenarbeiten, verlässlich, uneitel, und nüchtern. Unangepasst und frei von jeglicher Ideologie.Allerberger gehört übrigens, wie man auch auf einem Video auf der AGES-Website sieht, nicht zu den „Fans“ des Maskentragens.“

Der letzte Satz ist ein Understatement, aber  in jüngsten Presseberichten wird der „Klartext“ von Herrn Prof. Allerberger zum Thema Maske deutlicher:

Allerberger Mask No Effect InfKurve

Dazu – als Kontrast – die Aussagen von Herrn Anschober:

Wir wissen, dass  die Maske  einen symbolischen Effekt hat, je mehr sie verschwindet, desto sorgloser, unbeschwerter wird wieder alles“….aber solange es keine Impfung oder Medikament gibt“ müssen die Leute ständig daran erinnert werden,  dass es „ nach wie vor  eine Infektionsgefahr“ gibt.

Von der Existenz eines Immunsystems hat Herr Anschober anscheinend noch nichts gehört, denn die verdummende, reduktionistische Grundannahme (es gibt nur das Virus auf der einen und Dich, völlig hilflos, auf der anderen Seite und nur die Pharmaindustrie kann dich retten!), die damit impliziert wird, ist schlicht und einfach falsch und verlogen.

Zur Erinnerung die Aussagen von Herrn Prof. Püschl, der inzwischen mehr als 100 COVID-19 Patienten obduziert hat:

Prof Püschl CoV nicht Todesursache

Püschl chron Krankheiten nicht CoV

Wir warten indes immer noch darauf, dass in Österreich „COVID-19“ als  wirkliche Todesursache (bei wievielen Patienten?)  durch Pathologen bestätigt wird.  Doch es steht zu befürchten, dass wir darauf „lange“ warten können (wie auf „Godot“…), denn der wissenschaftliche Betrug, der hier stattfindet, ist eindeutig:

COVID deaths Austria scientific FRAUD

Hier geht es also nicht um den Schutz der Gesundheit, sondern um ein Erziehungsmittel, mit dem die unmündigen Österreicher dazu gebracht werden, sich einzubilden, dass jeder, der ihnen beim Einkaufen begegnet, eine Ansteckungsgefahr bedeutet. Welche psycho-sozialen Folgen (das Schüren von unbegründeter Angst) das längerfristig für die Menschen hat (vor allem für Kinder), scheint dabei keine Rolle zu spielen.

Und das bei Zahlen von 99,5% negativen Tests (berücksichtigt man die falsch-positiv Rate). Damit kommen wir zu

TEIL 2:  Der  TÄGLICHE ZAHLEN-KULT

Wenn Sie wissen wollen, wie es mit den aktuellen „Corona-Zahlen“ aussieht, können Sie auf der Homepage des Gesundheitsministeriums jeden Tage diese Tabelle sehen:

Tabelle BM CoV JUL 25

Aus diesen Zahlen werden dann Balken-Diagramme gemacht, die man auf dem „Dashboard“ betrachten kann. Was wir hier sehen, sind aber immer nur kumulierte Zahlen (also Summen aus täglichen Zahlenwerten bis zum  jeweils aktuellen Datum).

Heute (25. Juli) sehen wir z.B. 20.332 „bestätigte Fälle“ für ganz Österreich und eine Gesamt-Zahl von „Testungen“: 840.890.

Mit diesen Zahlen kann man aber nichts anfangen, wenn man sie nicht in Beziehung zueinander stellt.

Die 20.332 „Fälle“ sind 2,42% der bisher gemachten Tests (840.890), demnach waren also mehr als 97% der Tests bisher negativ. Auch daraus lässt sich aber kein „Trend“ erkennen (geht es rauf oder runter?).

Dazu muss man die Einzelwerte ansehen, die aber nie im Kontext veröffentlicht werden, man muss sie selbst ausrechnen (Differenz der Tageswerte für jede Zeile u. Spalte). Dazu unten ein Tabellenausschnitt (von mir). Hier sieht man eben nicht nur die kumulierten Werte, sondern das Verhältnis der positiven Tests zur Anzahl der Tests pro Tag (Beispiel: 21.bis 25.7.)

Tabelle Cov Stats JUL 1

Wenn man sich jetzt auf die Test-Anzahl und die Positiven Tests (oben „Bestätigte Fälle“ genannt) – in schwarz –konzentriert, sieht man jeden Tag steigende Zahlen (19.801 bis 20.332). Es wird also „immer schlimmer“ und die Schlagzeilen lauten dann: „wieder steigende Fallzahlen“ etc. Also Masken aufgesetzt und wieder Angst vor Ansteckung haben …

Tabelle Cov stats JUL 2

Jetzt sehen wir uns die gleiche Tabelle noch einmal an, aber diesmal mit der täglichen Testanzahl und dem jeweiligen Prozentanteil der positiven Tests: Es gab also seit 22.Juli 142, 158, 123  und 108 positive Tests pro Tag. Wie der Bundeskanzler sagte „jeden Tag dreistellige Werte“, das sei ein Alarmzeichen, weshalb man jetzt wieder „schärfere Schritte“ setzen müsse. Doch wie wir an den Prozentwerten sehen, ist die Entwicklung ziemlich konstant: Im Durchschnitt ist der Anteil der positiven Tests  bei 1,5% (weit entfernt von einer „Pandemie“)

 Geht man noch zurück zum 20. Juli ergibt sich folgendes Bild:

CoV Tests pc 23 JUL

Hier sieht man deutlich, was es mit den „steigenden Fallzahlen“ auf sich hat:

Der Prozentanteil der positiven Tests nimmt sogar tendenziell ab (von durchschnittlich 1,77% auf  1,5%).

Wenn man jetzt noch die „falsch-positiven“ (min. 1%) berücksichtigt (wie weiter oben erläutert), dann sind die positiven Tests der der letzten vier Tage nicht um 531  mehr geworden, (von 19.801 auf 20.332) sondern nur um 179.

  • Die täglichen Werte wären dann: 51, 45, 45 und 38.
  • Die Prozentwerte wären dann 0,56, 0,38, 0,57 und 0,53%.

Das Resultat: Im Durchschnitt waren 99,5% der Tests NEGATIV. Das war auch im Juni nicht anders. (Tägliche Schwankungen ergeben sich aus der ständigen Änderung der Testanzahl und – wie gesagt – je mehr Tests gemacht werden, desto verfälschter ist das Ergebnis (bei dieser extrem niedrigen Prävalenz. Auch das Testen bei „Clustern“ ist eine Verzerrung und nicht repräsentativ)

Repräsentativ sind aber Stichproben, die nach dem Zufallsprinzip jede Woche in ganz Österreich gemacht werden und zwar vom Zentrum für Virologie der Med-Uni Wien.

Wie ich schon in einem früheren Beitrag erwähnt habe, gibt es in Deutschland und Österreich ein Überwachungssystem für respiratorische Viren, in dem vor allem die Aktivität von Influenzaviren im Mittelpunkt steht, weil diese ja auch schwere Formen einer Atemwegserkrankung auslösen können (die „Grippe“, an der jedes Jahr zehntausende sterben) und sich ständig verändern.

Dafür werden jede Woche in ganz Österreich bei registrierten Ärzten Stichproben (Abstriche) genommen, die dann getestet werden, damit man sieht, welche Viren sich wie schnell ausbreiten (was vor allem im Winter den Beginn der jährlichen „Grippewelle“ markiert).

Dieses System wurde jetzt auch für SARS-CoV-2 (also „Corona-Virus“) angewendet:

Dazu kann man auf der Homepage des Zentrums für Virologie folgendes lesen:  (Das  gut funktionierende Netzwerk  zur Erfassung zirkulierender, respiratorischer Viren wurde erweitert –

MUV Virologie SARS-CoV-2 surv

Und was haben die Virologen aus Wien nun gefunden?  Das:

MUZ Virologie SARS-CoV-2 Tests 22-JUL

Von 3.577 Tests waren 66 positiv, das sind 1,84% also hochgerechnet nicht einmal  bei 2 von 100.000 Österreichern wurde jene virale RNA entdeckt, die – dank gleichgeschalteter Medien und Politiker – seit Monaten Angst und Schrecken auf dem Globus verbreitet.

Im Hinblick auf die grassierende „wieder steigende Zahlen“ Hysterie in Oberösterreich ist es frappierend zu sehen, das in diesem System kein einziger Test in OÖ positiv war, aber die Steiermark als „Hotspot“ heraussticht, wie ein bunter Hund (mehr als 50% der positiven waren „steirisch“. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass dort viel mehr Tests gemacht wurden; wir sehen also, wie eine sogenannte  „Test-Epidemie“ entstehen kann…)

Noch spannender wird es, wenn man sich die Tabelle der Wochenwerte anschaut, wo man ja den „Anstieg der Neuinfektionen“, (die Anschober & Co. ja als Warnung und Begründung für die neuerliche Maskenpflicht anführen) deutlich sehen müsste:

Doch was sehen wir hier?

MUZ Virologie SARS-CoV-2 Tests pw 22-JUL

 Von den 66  „positiven“ Tests wurden 64  (96%)  vor dem Monat Mai gefunden, (was ja bei respiratorischen „Erkältungsviren“ nicht überrascht)  deshalb splitten wir die Tabelle und rechnen  seit der KW 18 (27.4. bis 3.5.) bis KW 30 (also diese Woche bis 22. 7.).

Seit Anfang Mai wurden also 4 positive Tests gefunden. Das sind dann 4 von 2.040 Tests (3.577 – 1.537*) = 0,19%

(* Die exakte Testanzahl pro Woche  lässt sich anhand des Diagramms nicht feststellen, ich konnte deshalb nur anhand der Balkenhöhe den Wert schätzen und komme auf 1.537  bis KW 17 bzw. 2.040 ab KW 18)

FAKT: Seit Ende April gab es  11 Wochen lang NULL positive SARS-CoV-2 Tests im Überwachungssystem des Virologischen Zentrums der MedUni Wien, obwohl die Testanzahl seit KW 25 jede Woche gesteigert und sogar verdoppelt wurde. Erst Mitte Juli wurden 1 positiver Test und zwei Wochen später 3 positive Befunde festgestellt.

Hervorzuheben ist hier, dass NACHDEM der „Lockdown“ endete, die Tests wochenlang  nur NEGATIV waren und die 4 „positiven“ fallen auch in den Bereich der Fehlerrate des PCR-Tests – hier 1% > 35) (bei so niedriger Prävalenz).

STEIGENDE FALLZAHLEN?

Von 1,84% (Feb-April) sind wir also auf 0,19% (Mai-Juli) heruntergekommen. Bezogen auf die gesamte Bevölkerung wären das 16.900 „Fälle“, also knapp 17.000 Menschen, die definitiv mit dem Virus in Kontakt gekommen sind.

Dieser Wert (0,2%) entspricht genau jenem, die ein Wissenschaftler aus Israel als Beweis dafür anführte, dass die Zahlen der Regierung – die man uns ständig vor die Nase hält – irreführend  und falsch sind. Ein Argument, dass ich (nach umfangreichen Recherchen) voll und ganz teile.

Entscheidend ist die Zahl der Menschen, die (gleichzeitig)  ins Krankenhaus müssen, nicht die Zahl der Infizierten – wann werden unsere Politiker das endlich begreifen??  Natürlich hängt das eine mit dem anderen zusammen, doch wir wissen seit Wochen, dass ca. 90% der „Infizierten“ EBEN NICHT krank werden  (diese Immunität wird einfach geleugnet, wobei natürlich auch der RT-PCR-Test in die Irre führt)

Derzeit sind 101 Personen im Spital, das wären (bezogen auf die  o.a. knapp 17.000 „Positiven“) dann 0,6%.

Rational überlegt:

  • Wenn also nach fünf Monaten „Pandemie“ 0,6% der Infizierten im Krankenhaus behandelt werden müssen, wie „schrecklich“ ist das dann eigentlich?

  • Wieso kann  man damit die NÖTIGUNG zum Maskentragen (also de facto Betretungsverbote von Geschäften und öffentlichen Orten bei  Weigerung) begründen?

  • Das ist absurd, ungerecht und eine Form von Machtmissbrauch durch die Bundesregierung (die mit rechtswidrigen Verordnungen kein Problem hat .. siehe jüngste Judikatur des VerfGerichtshofs)

 

Wenn man also kürzlich in den Medien lesen konnte, dass es sich  (nach Ansicht einiger Oppositionspolitiker) bei der neuerlichen Maskenpflicht  um eine „SCHEINHEILIGE SCHIKANE“  handelt, dann kann man dem nur zustimmen.

Warning Masks UK

Warnhinweis auf Verpackung einer Mund-Nasen-Maske in England: Kein Schutz gegen Viren

Aber es kommt noch dicker … (mehr dazu im nächsten Beitrag)

 

https://www.statnews.com/2020/03/17/a-fiasco-in-the-making-as-the-coronavirus-pandemic-takes-hold-we-are-making-decisions-without-reliable-data/        IOANNIDIS ****

https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/wieder-maskenpflicht-im-supermarkt-oberoesterreich-bleibt-noch-strenger;art385,3276906

https://tvthek.orf.at/profile/ZIB-Spezial-zum-Coronavirus/13889652/ZIB-Spezial-zum-Coronavirus/14059252

https://www.youtube.com/watch?v=hpKrBE5yLnU  Pressekonferenz  Dt. Gesundheitsminister & Experten 1:05:14  Gastmeier

https://www.jku.at/news-events/news/jku-corona-update/    JKU Corona UPDATE

https://tvthek.orf.at/profile/ZIB-2/1211/ZIB-2/14059135

https://kurier.at/politik/inland/corona-stichproben-kein-einziger-im-supermarkt-positiv-getestet/400801094

https://www.youtube.com/watch?v=vVtCTCbI58k      Clemens Arvay (sehr zu empfehlen!)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Corona & ORF: Interviews for Dummies

Dass der ORF eine wichtige Rolle bei der Volksverdummung spielt, merken kritische Zeitgenossen nicht erst seit der „Corona-Krise“. Etwas vornehmer ausgedrückt, könnte man sagen: Es wird dafür gesorgt, dass ein bestimmtes „Narrativ“ in den Sendungen dominiert und alternative Aussagen (die Zweifel an der offiziellen Version auslösen) keinen Platz erhalten. Das fängt schon mit der Auswahl der Studiogäste an, die nicht selten persönlich von der „Corona-Krise“ profitieren.

Schauen wir uns das an zwei Beispielen an.

Konkret Martina Rupp

Die Sendung „Konkret“ in ORF 2 hat natürlich in den letzten Tagen auch immer wieder Beiträge zum Thema „Corona“ produziert.

ORF Konkret -C SteiningerIn einer davon führte Martina Rupp ein (3:42 Min) Interview mit  Prof. Dr. Christoph Steininger von der Med-Uni  Wien. Anlass dafür war die Ankündigung, dass demnächst bei der Drogeriemarkt-Kette BIPA ein Selbst-Test für „Corona“ erhältlich sein wird. Herr Steininger ist auch ein Geschäftsführer der Firma, die diese „Tests“ herstellt, doch dieser klare Interessenskonflikt ist kein Problem für den ORF.

Das Interview beginnt so:

ORF: Was kann man mit PCR-Test wirklich testen?

CS:  Es ist eine sehr sensitive Methode, um das Virus selbst nachzuweisen. D.h. wenn man infiziert ist (mit und ohne Symptome) kann man sehr verlässlich, die Infektion nachweisen.“ (Diese Aussage ist unbedingt zu hinterfragen – mehr dazu weiter unten)

Frau Rupp sagt, der übliche Test sei sehr unangenehm, weil „das Stangl sehr weit hineingeschoben“ wird  und fragt dann, was denn an dem neuen Test anders sei. Darauf Herr Steininger:

[…] „Unser Test basiert auf Rachenspülflüssigkeit. Die Person gurgelt min. 1 Minute mit Kochsalzlösung und dieser Test ist angenehm, völlig sicher und ganz einfach durchzuführen.“ (ORF: Man gurgelt – und dann?)

CS: „Dann spuckt man die Gurgelflüssigkeit aus (in einen Transportbehälter) und sendet das ins Labor. In unserem Fall haben wir sehr sorgfältig Partner-Labors ausgesucht, die diese Tests dann sehr sorgfältig und zuverlässig durchführen, innerhalb von einem Werktag. Und wir sorgen dafür, dass diese Flüssigkeit in eines dieser Labore gesandt wird.“

ORF: „Dort wird sie

CS: – mittels PCR getestet, das Ergebnis wird dann per  „App“ an Handy oder per E-mail zugesandt.“

ORF: „Also das ist die Momentaufnahme, wie’s mir gegangen ist, als ich gegurgelt habe.“

CS: „Ob Sie in diesem Moment das Virus im Rachen hatten – Ja.“

Frau Rupp weist darauf hin, dass Kritiker sagen, diese Rachenflüssigkeit sei zu wenig aussagekräftig, man müsste eigentlich das Sputum aus der Lunge verwenden. Herr Steininger antwortet, das sei zwar richtig, doch wenig praktikabel (man könne das nur bei Patienten in der Intensivstation machen und) „solange können wir nicht warten“.

ORF: Bringt es etwas, sich testen zu lassen, wenn man gar keine Symptome hat?

CS: „Ja – wir haben auch viele Patienten in den letzten Wochen gesehen, (ohne oder mit milden Symptome) – die trotzdem das Virus weitergeben können. Für diese ist es interessant, wenn sie z.B. betagte Großeltern besuchen und sichergehen wollen, dass man nicht selbst Virus-Träger ist.“

STOP – An dieser Stelle muss man eingreifen, denn diese irreführende Aussage kann man so nicht stehenlassen.

Wie bereits im letzten Beitrag hervorgehoben, ist der PCR-Test  – vor allem bei Personen ohne Krankheitssymptome – EBEN NICHT geeignet, eine Infektiosität (akute Ansteckungsgefahr) nachzuweisen. Hier noch einmal die Textstelle aus der Broschüre des Gesundheitsministeriums:

BMG PCR Test Empfehlungen

Auch das  amerikanische CDC hat ja in seinen Instruktionen für den Test darauf hingewiesen und es ist ausgeschlossen, dass  ein Fachmann wie Herr Dr. Steininger das nicht weiß.

ORF-Journalisten machen sich offenbar nicht die Mühe, intensive Recherchen anzustellen, bevor sie ein „Gespräch“ mit einem Experten führen. Frau Rupp stellt zwar zwei wichtige Fragen, doch wenn darauf dubiose oder ausweichende Antworten folgen- so what?  Nichts von dem was der „Experte“ sagt, wird auch nur im Geringsten angezweifelt, wie auch, wenn man sich mit dem Thema (Probleme mit dem PCR-Test gibt es genug) nie wirklich auseinandergesetzt hat.

Wir haben gesehen“ ist auch keine wissenschaftliche Aussage, schon gar nicht von einer Person, die finanziell von der Werbung für den Test profitiert. Die  dringend notwendige Frage

„Welche  wissenschaftlichen Studien  weisen nach, dass Leute ohne Symptome andere anstecken können (und wie bitte soll das gehen)?

wird aber beim ORF  erst gar nicht gestellt, denn dann würde das wackelige Denkgebäude der „Corona-Pandemie“ einstürzen.

Stadler ASYMP INF Krönung der Dummheit

Kein Blatt vor den Mund nahm sich der emeritierte Schweizer Immunologie-Professor Dr. Beda Stadler, als er zu diesem entscheidenden Thema  im Juni einen Artikel (in der  Schweizer „Weltwoche“) veröffentlichte.

 Herr Stadler schrieb dazu u.a.

Der Test kann (aber) nicht feststellen, ob die Viren noch intakt, also noch ansteckend sind.

(Wir kommen auf diesen Artikel später noch einmal zurück). Damit bestätigt er das, was das Gesundheitsministerium und das CDC auch wissen, aber der breiten Öffentlichkeit vorenthalten wird.

DER RT-PCR TEST  IST  ALLES ANDERE ALS „VERLÄSSLICH“

Der Test kann nicht zwischen „toten“ und „lebenden“ (vermehrungsfähigen) Viren unterscheiden. Das mussten auch die Behörden in Korea erkennen, als ein unerklärliches Phänomen aufgetreten war:

Etwa 14 Tage nachdem 285 an Covid-19 Erkrankte wieder genesen (und negativ getestet worden) waren, tauchten bei fast der Hälfte neuerlich Symptome wie Husten und Halsweh auf. Ein neuerlicher PCR-Test ergab für alle 285 ein positives Ergebnis. Das löste Entsetzen aus: Ist das Virus unbesiegbar (wie HIV)? Kommt es nach scheinbar erfolgreicher Behandlung wieder zurück? Wie sich herausstellte, ist das nicht der Fall. In keinem Fall der „Re-Positiven“ konnte das Virus isoliert werden und es gab auch keine Sekundär-Infektionen durch diese Leute. Noch überraschender war, dass in allen Fällen neutralisierende Antikörper zu SARS-CoV-2 gefunden wurden, also  ein Marker für eine vorhandene Immunität gegen das Virus.

BGR Korea- Pos CoV-Test despite Immunity

Nach einer wissenschaftlichen Untersuchung kamen die koreanischen Ärzte zu diesem Ergebnis:

Diese „falsch-positiven“ Fälle waren kein Infektionsrisiko und daher wurde sowohl die Empfehlung sich 14-Tage in Selbst-Quarantäne zu begeben, aufgehoben als auch die vorher vorgeschriebene, neuerliche Testung.

Außerdem gibt es mehrere Studien, die die  Zuverlässigkeit des RT-PCR Tests aus verschiedenen Gründen  in Frage stellen.

Auch nach welchen Gen-Abschnitten gesucht wird, beeinflusst die Aussagekraft des Tests. Manche suchen nur ein Gen, andere zwei. Das wichtigste ist aber, dass die „Target-Sequenz“ wirklich nur bei diesem Virus vorkommt, sonst ist der Test sinnlos und ein wissenschaftlicher Betrug.

So konnte man im April 2020 auf der Homepage eines Labors in Augsburg folgendes lesen:

RT-PCR Test nur E-Gen als positiv

Hier wird also ein Test – unter korrekter Berufung auf die WHO   – auch dann als „positiv“ gewertet, wenn  nur das E-Gen (codiert für das Hüllenprotein des Virus, E= Abkürzung für engl. „envelope“) vervielfältigt wurde – obwohl dieses Gen  nicht nur bei SARS-CoV-2 zu finden ist.

Wir sehen also, wenn man etwas tiefer gräbt, gibt es genug Gründe, die Beweiskraft des PCR-Tests (vor allem in diesem hysterischen Umfeld, wo Qualitätsaspekte unter den Tisch fallen) anzuzweifeln.  An dieser Stelle sei nochmal darauf hingewiesen, dass bei niedriger Prävalenz (also wenig Verbreitung der Krankheit in der Bevölkerung) die Fehlerrate der „falsch positiven“ dramatisch zunimmt. Das kann man selbst bei Wikipedia nachlesen:

Wenn nun die gesamte Bevölkerung getestet würde, auch ohne Symptome oder sonstige Risikofaktoren … gäbe es in der Testpopulation im vorgenannten Fall eine Vortestwahrscheinlichkeit … von deutlich unter 1 Promille. Selbst bei einer Prävalenz von 1 Promille (also 1 von 1000) und einer Spezifität von 99,8 Prozent liefern PCR-Tests in fast 67 % der positiv getesteten Fälle ein falsch-positives Ergebnis.

Und dann auch noch das ….

F-Löffler Institut Pitfalls S-CoV-2 PCR diagnostics Jun 2020

Das  deutsche Friedrich-Löffler Institut hat kürzlich eine Art dringendes Telegramm („rapidcommunication“)  bei Wiley veröffentlicht, in dem die wichtige Frage des Qualitätsmanagements (QM) bei der Durchführung der RT-qPCR Tests aufgeworfen wird.

Da derzeit Millionen von Tests gemacht werden (die Labore unter Zeitdruck arbeiten und Reagentien  „auf Teufel komm raus“ im Eiltempo produziert werden müssen), besteht die Gefahr, dass hier das Prinzip „Quantität vor Qualität“ die Oberhand gewinnt.

Die Wissenschaftler stellten im Rahmen ihres internen QM  fest, dass (bestimmte Chargen der) in den Labors häufig verwendeten „primer/probe“ Sets  von namhaften Lieferanten mit genau jener Gen-Sequenz verunreinigt waren, die nachgewiesen werden soll, (2 Assay-Varianten: Eine für das E-Gen, die andere für RdRp-Gen von SARS-CoV-2) Dann untersuchten sie,  anhand von 41 Abstrichen aus dem Rachenraum von Testpersonen, wieweit dadurch das Testergebnis verfälscht wird.

(*Ein „Primer“ (> Oligonukleotid) liefert den Startpunkt für das Enzym Polymerase, (ein Katalysator) mit dem der Komplementärstrang der DNA (cDNA) aufgebaut wird – hier als „Umweg“ von RNA zu DNA –  Mehr Info dazu siehe Anhang 1)

Welches Ergebnis kam dabei heraus?

Bei einer Charge waren die entsprechenden Tests (korrekt) negativ, bei drei anderen Chargen (der verwendeten Primer/Oligonukleotide) waren jeweils 13, 5 und 7 plötzlich positiv und diese wären bei dem gängigen Verfahren in tausenden Laboren auch als solche gemeldet worden.

Zur Verdeutlichung der Folgen bei Massentests stellen die Forscher folgende Rechnung auf:

In der Kalenderwoche 14 wurden in Deutschland  408.348 Tests durchgeführt, wovon 36.885  (9%) als positiv gemeldet wurden (Daten: RKI).  Bei einer Spezifizität von 97% wäre der positive Vorhersagewert des Tests 0,802.

Das bedeutet, fast 20% der „positiven“ sind falsch, also eigentlich negativ.

In der KW 19 waren von 382.154 Proben nur mehr 2,7% positiv (10.187). In diesem Fall wäre der  positive Vorhersagewert nur mehr 0,5319, also fast die HÄLFTE aller „positiven“ Tests  sind  dann in Wahrheit negativ.

(Anmerkung: Der kumulierte Prozent-Anteil  – 2,7% entspricht dem in Österreich mit Stand 13.Juli)

Dazu die Wissenschaftler wörtlich (Seite 4):

Es ist offensichtlich, dass jede weitere Abnahme (der Prävalenz) von SARS-CoV-2 Infektionen den positiven Vorhersagewert noch mehr reduziert, wenn die Genauigkeit der verwendeten Assays nicht dramatisch verbessert wird.

Es wird daher u.a. dringend empfohlen, jede Charge der Reagenzien gründlich zu testen, bevor der echte „Test“ durchgeführt wird.

Hätten ORF-Journalisten) auch nur einen Funken Ahnung von der Materie, hätte sie Herrn Steininger fragen können/müssen, wie denn bei seinem Test  sichergestellt wird, dass es zu keiner Kontamination des Probenmaterials kommen kann (welche QM-Maßnahmen in den Labors ergriffen werden usw.) und wieso er den Leuten nicht sagt, dass die „false-positive-rate“ bei so niedriger Prävalenz enorm hoch ist.

Aber das braucht  niemand zu fürchten, der den Zuschauern  im COVID-Angst-Szenario etwas „andrehen“ will ……denn  beim ORF  sind diese wichtigen Details kein Thema und bei Interviews, die nicht einmal 4 Minuten dauern, besteht ja wohl auch keine Absicht, den Zuschauern wirkliches Wissen zu vermitteln.

Und noch ein letztes Beispiel der „TEST-Misère“ diesmal aus  CHINA

Wuhan 4880 patients PCR unreliable

Chinesische Ärzte staunten nicht schlecht, als sie erkannten, dass von 4.880  COVID-19 Patienten in Wuhan bei nur 38% das Virus mit RT-PCR-Test „nachgewiesen“ werden konnte. Anders gesagt, über 2.000 hatten eindeutige Krankheitssymptome, aber einen negativen Test. Deshalb stellten sie (übersetzt in holpriges Englisch) die berechtigte Frage:

Inwieweit ist dieser RT-PCR Test in der Lage, die wirkliche SARS-CoV-2-Infektion deutlich zu machen?

China 4480 patients PCR test unreliable

In den speziell eingerichteten „Fieber-Kliniken“ war der positive Anteil zwar höher (57%), doch wenn der Test akkurat sein soll, muss man fragen:

Warum wurden dann die anderen (negativ getesteten)  62% bzw. 43% krank? Entweder ist das Virus gar nicht die Ursache der Krankheit, oder der Test ist so unzuverlässig, dass er als diagnostisches Hilfs-Instrument nicht in Frage kommt.

Könnte es sein, dass das Gesundheitsministerium wegen all dieser Probleme einen Haftungs- „Disclaimer“ auf seiner Laborliste hat?

Agov Disclaimer PCR Test

Dass Herr Dr. Steininger so tut, als ob der Test problemlos und „sicher“ sei,  und auch noch suggeriert,  jeder (auch ohne Symptome) könne prinzipiell „die Großeltern“ gefährden, wenn er sich nicht testen lässt, das ist ungeheuerlich.

Es fällt auf, dass Herr Steininger in dem kurzen Gespräch Wörter wie „verlässlich“ („zuverlässig“) und „sorgfältig“ schablonenhaft wiederholt.  Das hört sich nicht wie eine spontane Antwort an, sondern wie das Abspulen von „talking points“, die man ihm eingetrichtert hat. Kein Wunder, denn er will ja etwas verkaufen – seinen „Test“.

CoV Test Steininger LH

Auf die Frage, was der Test bei BIPA kosten werde, antwortet er, „Das wissen wir nicht“.

Seine Firma „Lead horizon“ bietet den Test auf der Homepage für 149,90 Euro an. Ein stolzer Preis, wenn man bedenkt, dass die Tests mittlerweile in solchen Massen produziert werden, dass sich die „Stückkosten“ um ein Vielfaches niedriger bewegen dürften.  Außerdem arbeiten österreichische Forscher/ Unternehmer an einer neuen Methode, die viel billiger, weil weniger aufwändig ist.

 Als Frau Rupp ihn fragt, ob er am Umsatz beteiligt sei, grinst er über  das ganze Gesicht und antwortet (wieder mit heruntergespulten PR-talking-points):

CS: „Wir sind ein ..ah.. Wirtschaftsunternehmen, das jetzt  in der schwierigen Zeit  die Wirtschaft unterstützt.. wir zeigen eigentlich, dass die österreichische Wirtschaft …ah ..  viel leisten kann in schwierigen Zeiten.“  (Virtue signalling  für Anfänger…)

Spricht so ein Wissenschaftler und Arzt, für den die medizinische Ethik im Mittelpunkt steht oder agiert hier eher ein Unternehmer, der aus der „Corona-Krise“ auch persönlich Kapital schlagen will?  Da kann sich jeder sein eigenes Bild machen …


Beispiel 2:  Die Sendung KONKRET diesmal zum Thema „Maskenpflicht“

https://tvthek.orf.at/profile/konkret/13887640/konkret/14057613  (4:39 min)

Konkret HP Hutter Maskenpflicht

Als Gast im Studio: Herr Prof. Dr. Hans-Peter Hutter, Umweltmediziner der sich schwerpunktmäßig mit folgenden Themen beschäftigt:

Focus Prof HP HutterIch schätze die Umweltmedizin sehr und wünschte, sie bekäme endlich den Stellenwert (und die Forschungsgelder!), die sie  verdient (vor allem im Hinblick auf die Elektro-Biologie, die dank der permanenten „Mikrowellen-Pandemie“  durch Mobilfunk enorm wichtig geworden ist. Diese Gesundheitsgefahr wird allerdings völlig ignoriert oder lächerlich gemacht).

Doch was er hier von sich gibt, ist nicht seriöse Wissenschaft, sondern eher Faktoren wie „group-think“ und „confirmation bias“ geschuldet. Außerdem äußert er sich hier, strenggenommen,  zu einem Thema  (Infektiologie), das nicht zu seinem Fachbereich gehört.

Auf die Frage, ob bei Beibehaltung der Maskenpflicht wir  jetzt „eine andere Situation“ hätten (als „steigende Zahlen“), antwortet er:

HUTTER:  „Wir wissen jetzt, dass das Tragen der einfachen MN-Maske ein wirksames Mittel ist, um Infektionen einzudämmen  (!)… mit dem 1m Mindestabstand ist das eine hervorragende Maßnahme zur Eindämmung. Ob und wieviel da jetzt dem zuzurechnen sind, ist schwierig. Es hat aber definitiv dazu beigetragen, dass es eine gewisse Sorglosigkeit gibt u. dass auch verschiedene Maßnahmen hinterfragt werden. (Supermarkt nicht, Öffis schon…) Dementsprechend hätten wir (Epidemiologen) uns gewünscht, dass gewisse Lockerungen nicht stattgefunden hätten“. 

STOP:  Wieder kein Nachhaken durch den ORF (weil er genau das gesagt hat, was erwartet wurde…)

Woher bitte „wissen wir“, dass Maske + Abstand halten so „hervorragend“ eine Eindämmung der Ausbreitung bewirkt haben?

Wo ist der wissenschaftliche Beweis dafür? Welche  Studien weisen die Wirksamkeit von  (schludrigen) Masken oder gar Tüchern zur Verhinderung einer Ansteckung nach?

(Corona-Viren sind ca. 100 nm klein, das ist ein Zehntausendstel von 1 mm; die Masken sind wie ein Stacheldrahtzaun gegen Mücken als „Hindernis“ für die Viren..)

micrograph cotton masks

Antwort: Ich konnte keine einzige finden, es gibt aber dutzende, die das Gegenteil nahelegen.

2 CIDRAP no evidence mask protection SARS-CoV-2

Die Maske kann eben nicht eine Atemwegs-Infektion (schon gar nicht durch Viren) verhindern. (Mehr dazu  & die Quellen im Anhang 2)

CIDRAP no evidence mask protection SARS-CoV-2

Mangels einer Erklärung darf man davon ausgehen, dass Herr Hutter dieses „wir wissen“ davon ableitet,  dass die Schreckens-Vision (das „Modell“ des Imperial College) von Prof. Neil Ferguson („hunderttausende Tote“) nur deshalb nicht eingetreten ist, weil das „social distancing“, die Maskenpflicht bzw. der  drakonische „Lockdown“ das verhindert hätten.


Da könnte sich Herr Hutter z.B. diese Studie ansehen (im Auftrag von JP Morgan), die den „Lockdown“ nicht nur als ineffektiv erkennt, sondern als ökonomische Massenvernichtungs-waffe anprangert:

DM JP Morgan exposes Lockdown lies

  • Nachdem der „Lockdown“ endete, sanken die Infektionszahlen
  • Das Virus hat seine eigene Dynamik, die nichts mit Isolation zu tun hat
  • Die Lockdowns wurden verordnet ohne sich über die wirtschaftlich- verheerenden Folgen Gedanken zu machen

JP Morgan Lockdown exposed

While we often hear that lockdowns are driven by scientific models, and that there is an exact relationship between the level of economic activity and the spread of [the] virus – this is not supported by the data“.


Doch das ist ein gewaltiger Trugschluss, weil sowohl Ferguson als auch andere „Simulationsexperten“  scheinbar logische Schlüsse aus einer falschen Prämisse ziehen, die so lautet:

Es gab keinerlei Immunität in der Bevölkerung, daher haben alle ein Ansteckungsrisiko, das sich in der „Basis-Reproduktionszahl“ ausdrückt (wie viele Menschen kann jeder Infizierte anstecken).

Was viele erfahrene Epidemiologen anfangs nur vermutet haben, stellt sich jetzt als richtig heraus: Es gab eine Grund-Immunität in der Bevölkerung und zwar u.a. deshalb, weil das SARS-CoV-2 Virus genetische Übereinstimmungen mit anderen Corona-Viren hat, die regelmäßig bei der saisonalen „Grippe“ (ILI) mitspielen. Unser Immunsystem hatte also bereits Gelegenheit, die Abwehr gegen diese Viren zu mobilisieren, allerdings nicht auf der Ebene der Antikörper, sondern auf der Ebene der  (Gedächtnis) T-Zellen (siehe Anhang 3)

T-Cell Immunity SARS-CoV-2 Stervbo et al

Damit bricht aber die ganze Argumentation von Ferguson, Popper & Co. aber zusammen und vor allem auch, die  fanatische Fixierung auf die „R0“ (die unter 1 gedrückt werden muss!)

Der entscheidende Grund, warum nur sehr wenige Menschen in Österreich krank geworden sind, ist nicht die Isolation, das „Contact-tracing“ die Masken, etc. sondern die vorhandene Grund-Immunität in einem erheblichen Teil der Bevölkerung. Dazu noch einmal ein Auszug aus dem Artikel von Prof. Beda Stadler:

B Stadler Immunitätsleugner

Das Tragen von Masken  ist nur sinnvoll, wenn der Träger wirklich „Tröpfchen“ verbreitet, durch Schnupfen, Niesen oder Husten. Bei gesunden Menschen ohne Symptome ist die Maske nicht nur sinnlos – „grotesk“ wie es Herr Prof. Dr. Bhakdi nannte – sondern sogar schädlich, weil es bei längerem Tragen zu einer Rückatmung von Kohlendioxid kommt – und längerfristig kann auch Sauerstoff-Mangel in den Zellen die Folge sein –( mehr dazu siehe Anhang 2).

Auf die Frage, ob der Aufenthalt im Freien nicht auch ein Risiko sei, antwortet Hutter:

Es kommt darauf an, wie man sich zueinander verhält. Der 1m-Mindestabstand, gilt auch draußen. Denn das, was uns am ehesten ansteckt, sind diese kleinen Tröpfchen. Selbstverständlich, im Innenbereich kann es aufgrund der Lüftungssituation dazu kommen, dass sich das Aerosol (winzigste Tröpfchen über längere Zeit schwebend im Raum befinden), das hab ich draußen nicht; geringeres Risiko; 1m Mindestabstand ist wichtig..“

STOP:  Auch das „Abstand haltenGebot macht keinen wissenschaftlichen Sinn, wenn hunderttausende gesunde Menschen dazu genötigt werden (weil die eben niemand anstecken können!)

Das erkennt man auch daran, dass unterschiedliche Distanzen vorgeschrieben werden (je nach Land): „3 feet, 5 feet (90-1,50m), 1 Meter, 2 Meter usw.) Viren können sich nicht bewegen und wenn man sich (wie beim Einkaufen z.B. an der Kassa) nur wenige Minuten in der Nähe anderer Menschen aufhält, reicht das nicht aus, sich zu infizieren. Das Virus muss auf die Schleimhäute gelangen und das wird schon bei normalen Hygienemaßnahmen verhindert (Hände waschen, wenn man heimkommt). Außerdem spricht man ja nicht mit den anderen Kunden beim Einkaufen somit ist das Tragen einer Maske völlig überflüssig.

Dazu könnte Herr Prof. Hutter z.B. im New England Journal of Medicine folgendes lesen (2 Auszüge- kombiniert):

NEJM Masks unnecessary outside HCF

(Mehr wissenschaftliche Beiträge zu den Masken – siehe Anhang 2)

Wie bereits mehrfach betont (siehe den vorherigen Beitrag), zeigen die Testzahlen aber sehr deutlich, dass eigentlich  „nichts mehr los“ ist, (ca. 99% der Tests sind  seit Wochen negativ; nur weil die Tests ständig ausgeweitet werden, „steigen“ die Zahlen) und man braucht sich ja nur umzuschauen:

Wann ist Ihnen  zuletzt ein Mensch begegnet, der Symptome einer akuten Atemwegsinfektion gezeigt hat? Der also tatsächlich „Tröpfchen“ die vielleicht Viren enthalten, verstreuen konnte?

Die Suggestion, dass Leute ohne Symptome andere anstecken können, muss endlich als das entlarvt werden, was sie ist:

Eine Täuschung, mit der eine perfide Form der Verhaltenskontrolle legitimiert wird, die mit einem demokratischen Rechtsstaat unvereinbar ist.

Dass auch Hutter (wie Steininger) die „Großmutter“ erwähnt, um Schuldgefühle bei denen zu wecken, die die Sinnhaftigkeit der Maske beim Einkaufen in Frage stellen, zeigt, dass hier bei TV-Auftritten immer auf die gleichen psychologischen Tricks zurückgegriffen wird.

HUTTER: … Wenn ich sie anhabe, schütze ich Sie. Jetzt die Maske auch (wieder) im Supermarkt tragen ,,, bin vielleicht jung und gehöre zu keiner Risikogruppe, aber ich habe vielleicht eine Großmutter, wo ich das auch möchte, dass sie geschützt wird. Das ist ein Respekt gegenüber unseren älteren, aber auch Personen, die einer Risikogruppe angehören.“

STOP:  Wie bitte – Wenn ich im Supermarkt eine Maske trage, wird damit die Omi geschützt?

Das ist einfach nur  manipulativer, pseudo-wissenschaftlicher  BULLSHIT (und eine billige Form von „nudging“; in England trieb man das auf die perfide Spitze: Enjoy yourself and kill a granny!)

Solange ich gesund bin und keinerlei Anzeichen einer ansteckenden Krankheit habe, kann ich auch meine Oma  (oder andere) nicht mit irgendetwas anstecken. Viele ältere Leute in diesem Land sind durch ganz andere Faktoren gefährdet: Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes, ungesunde Ernährung und die ständige Einnahme von Medikamenten, die schädliche Nebenwirkungen haben.

Dazu kommen dann noch häufig Einsamkeit und das Ausgeliefertsein in einem Pflegeheim, also psycho-soziale Faktoren, die durch Isolationsmaßnahmen und ständiges Angst-Machen noch verschlimmert werden.

Face-Mask 1

Das Tragen der Maske hat nichts, aber auch gar nichts mit Respekt zu tun, sondern ist ein Symbol für blinden Gehorsam, Autoritätsgläubigkeit  und Konformität.

Wer sich nur auf die  COVID-19-Propaganda in den Medien verlässt, glaubt natürlich, dass er damit für alle sichtbar signalisiert, wie „verantwortungsvoll“ er handelt. Ein großer Trugschluss, der auf Unwissenheit basiert.

Dazu noch ein  herrlich sarkastisches Zitat von Prof. Beda Stadler

B Stadler asymp infection hoax

Den polemischen Kommentar zu den „kleinen Plexiglas-Masken, die nur den Mund bedecken““ spare ich mir  und  wohin sich Herr Hutter bzw. Herr Anschober das angekündigte  „Ampelsystem – wo dann auch in den entsprechenden Phasen bestimmte Maßnahmen wieder aktiviert werden“ stecken können, auch (um Schimpfwörter  zu vermeiden!).

Masks fail COVID-19 patients

Für wie dämlich halten diese Leute uns?

Dass es hier nicht um Gesundheitsschutz, sondern um kollektive Konditionierung geht (also die Normalisierung und Akzeptanz von  willkürlichen Verboten bzw. eines fremdbestimmten Verhaltens) zeigt sich an den Schlussätzen von Herrn Hutter (er antwortet auf die Frage, wo er denn noch die Maske „auf jeden Fall“  tragen würde):

HUTTER:: „ Ganz wesentlich … in Supermärkten (wo viele Leute einkaufen, die könnten  einer Risikogruppe angehören.. es ist automatisiert, wenn man es immer trägt, denkt man nicht darüber nach, macht es automatisch .. und das ist auch das Ziel dieser Übung.“

Das Selbstbestimmungsrecht und die Bewegungsfreiheit hunderttausender Menschen unter dem Vorwand des Gesundheitsschutzes einzuschränken, (während jene Umweltfaktoren, die Herrn Hutter (zu wenig?) beschäftigen, weiterhin Millionen Menschen chronisch krankmachen– wie z.B. Pestizide.) ist schon schlimm genug, aber diese Art der Bevormundung ist unerträglich.

Dass Menschen „automatisch“ auf  Ampelsignale  (für suggerierte Gefährlichkeit) mit einem bestimmten „antrainierten“ Verhalten reagieren, (eine Art von Dressur) also der freie Wille  damit weitgehend ausgeschaltet wird, ist eine beängstigende Vision, die niemand (der noch bei  klarem Verstand ist) haben will.

Es wird immer offensichtlicher, dass hier (weltweit) ein perfides, sozial-psychologisches Experiment stattfindet, bei dem es vorrangig nicht um Gesundheitsschutz geht. Da kommt man nicht umhin, zu fragen:

  • Auf welchem geistigen Niveau bewegen sich österreichische Mediziner (in Lehre u. Forschung), die im ORF auftreten?
  • Auf welchem geistigen Niveau agieren unsere Politiker und Journalisten? (Rhetorische Frage)

Dazu ein deprimierendes  Beispiel aus dem österreichischen Parlament (Text-Auszug  ORF-Ö1-Journal).

ORF - Opp fordert mehr Tests

Die passende Antwort darauf hat (wieder) Prof. Stadler:

Stadler Test-Idiotie

Der  RT-PCR Test – als  Basis für die absurden, demütigenden  „Maßnahmen“ die man uns seit fünf Monaten zumutet, mit denen man die Wirtschaft ruiniert und den sozialen Zusammenhalt untergräbt  – ist ebenso unhaltbar wie die Behauptung, wir könnten ohne Impfung mit dem Virus nicht fertig werden.

Das ist keine Wissenschaft, sondern billige Propaganda – verbreitet von ignoranten Politkern, fragwürdigen Wissenschaftlern  und  bequemen Journalisten (die wir alimentieren müssen!)

Know For Sure Mark Twain


ANHANG 1:   Info zur PCR (Polymerase-Chain-Reaction)

Die PCR  war von ihrem Erfinder (Kary Mullis) nicht als Diagnose-Instrument konzipiert worden, sondern als ein effizientes, schnelles Verfahren zum Kopieren bestimmter Gen-Sequenzen (Abschnitte auf der DNA).

Es ist also eigentlich eine bloße Vervielfältigung von  ausgesuchten Genen für die molekularbiologische Forschung, deren Herkunft natürlich bekannt ist.

Bei SARS-CoV-2 wurde aber der „Täter“ (das Virus als angeblich einzige Krankheitsursache nie wirklich überführt (> Koch’sche Postulate), also ein lebendes Virus aus Patienten isoliert, in Zellen kultiviert, dann purifiziert und damit ein gesundes Versuchstier infiziert, das dann krank wurde (mit „typischen“ Krankheitssymptomen – die aber bei „COVID-19“ so variabel sind, das ein eindeutige Diagnose sehr schwer ist).

Wenn man das alles gemacht hat und dann das Genom dieses nachgewiesenen Krankheitserregers analysiert, hat man eine Vergleichsprobe, einen „Gold-Standard“ für die molekulare Diagnostik. Doch die ganze Welt sucht nach Gen-Sequenzen, die China im Jänner 2020 als Ursache für eine „neue Krankheit“ (eigentlich eine Variante von SARS) präsentiert hat und daraus dann die entsprechenden „Primer/Probe“ Sets  entstanden sind (hier nur für das E-Gen): (Die Auswahl der „Primer“ bestimmt also auch das Test-Ergebnis)

SARS-CoV-2 Primer Jan 2020

Wissenschaftlich bewiesen wurde diese Kausalkette aber bis heute nicht.

Der Test wurde für DNA entwickelt, Corona-Viren haben aber RNA, deshalb muss diese erst in DNA umgewandelt werden (mit dem Enzym RT-Reverse Transkriptase). Der  „Test“ untersucht also gar nicht die ursprüngliche RNA (eines Virus).

Ablauf der Reversen Transkription

RT_PCR_Model 1RT_PCR_Model 2

Die Reverse Transkriptase schreibt mithilfe eines tRNAPrimers die einzelsträngige RNA zunächst in einen komplementären DNA-Strang um.

  • (Schritte 1–4; (Rd Rp) Aktivität als RNA-abhängige DNA-Polymerase).
  • Danach wird die RNA bis auf ein Fragment abgebaut, das als zweiter Primer dient
  • (Schritt 5; Aktivität als Ribonuklease H).
  • Anschließend entsteht die doppelsträngige DNA.
  • (Schritte 6–9; Aktivität als DNA-abhängige DNA-Polymerase)

https://de.wikipedia.org/wiki/Primer

https://de.wikipedia.org/wiki/Primerdesign

https://de.wikipedia.org/wiki/Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion

https://www.sigmaaldrich.com/life-science/molecular-biology/pcr/rt-pcr.html

 

ANHANG 2:  Masken schützen  NICHT  vor Virus-Infektionen und  behindern  die  ATMUNG  (kl. Auswahl – Studien)

BMJ Cloth Masks higher ILI risk HCW

https://technocracy.news/blaylock-face-masks-pose-serious-risks-to-the-healthy/

Blaylock Do not wear mask

Das Wichtigste: Wer nicht krank ist, sollte auch keine Maske tragen (pos. Test IST NICHT gleichbedeutend mit krank!)

https://web.archive.org/web/20200509053953/https:/www.oralhealthgroup.com/features/face-masks-dont-work-revealing-review/

https://www.cidrap.umn.edu/news-perspective/2020/04/commentary-masks-all-covid-19-not-based-sound-data

2 CIDRAP no evidence mask protection SARS-CoV-2

Auf dieser Website (oben)  findet man am Ende des Artikels eine lange Liste von Studien, die alle KEINEN positiven Effekt der Maske finden

https://www.nejm.org/doi/pdf/10.1056/NEJMp2006372?articleTools=true

NEJM Masks in the COVID-19 era

NEJM Masks unnecessary outside HCF

https://off-guardian.org/2020/06/27/covid19-pcr-tests-are-scientifically-meaningless/

Engelbrecht OffG PCR meaningless

 

 

ANHANG 3: DIE  GRUNDIMMUNITÄT

Die Grundannahme für die extreme Fokussierung auf die  „Reproduktionszahl“ ist, dass niemand in der Bevölkerung eine Immunität gegen das Virus hat (weil es „neu“ ist). Doch immer mehr Studien weisen darauf hin, dass diese Annahme falsch ist, sowohl in alternativen „Modellen“ als auch durch immunologische Untersuchungen.

So etwa Professor Karl Friston, der in einem Interview auf „unherd.com“ verdeutlicht, dass sein Modell zu ganz anderen Ergebnissen kommt (als das von  Ferguson, Popper & Co.). Daraus die wichtigsten Statements:

Noch vor einem Monat,  galt die Theorie, dass die meisten Menschen nicht von COVID-19 angesteckt werden können, als gefährliche Leugnung der Realität. Als Nobelpreisträger Michael Levitt Anfang Mai argumentierte, die Wachstumskurven von COVID-19 seien nie wirklich exponentiell gewesen, es müsse also eine Art „a priori-Immunität“ geben, war das eine Sensation.

Inzwischen wird das Vorhandensein einer Grund-Immunität immer mehr als wissenschaftliche Tatsache betrachtet. Eine jüngst veröffentlichte Studie kommt zu dem Schluss, dass 40-60% der Menschen, die nicht akut mit SARS-CoV-2 infiziert waren,(und deshalb keine Antikörper gebildet haben)  trotzdem eine RESISTENZ auf der Ebene der T-Zellen entwickelt haben, auf Basis früherer Infektionen mit Corona-Viren. Jetzt meldete sich ein prominentes Mitglied des „SAGE Komitees“, (einer Gruppe renommierter Wissenschaftler, die die „Berater“ der  britischen Regierung  herausfordern), und  sagt, es könnten sogar bis zu 80% der Bevölkerung  immun gegen COVID-19 sein.

Professor Karl Friston ist ein angesehener Mathematiker (Bio-Statistiker). Seine Expertise bezieht sich auf das Analysieren komplexer, dynamischer biologischer Prozesse, die durch mathematische Modelle dargestellt werden (sein Spezialgebiet: Neurologie und die „Bayesian Analyse“, die er „dynamisch-kausale Modellierung“ nennt).

Zu welchem Ergebnis kommt also Professor Friston, was die Ansteckungsgefahr betrifft?:

[…] Der Anteil der Bevölkerung, der sich überhaupt anstecken kann, war niemals 100%  (also alle – die Basis für den irrwitzigen Fokus auf  die „Reproduktionszahl“ und den „Lockdown“). Herauszufinden, was die wirkliche Ursache für die großen Unterschiede bei der Ausbreitung der Infektion (und den Todesfällen) in den verschiedenen Ländern ist, sei der Schlüssel für die Analyse, sagt Friston.

So würde etwa das Konzept des „Abstand-halten“ (social distancing)  völlig bedeutungslos (ja grotesk), wenn 70-80% der Bevölkerung sich gar nicht anstecken können, weil es bereits eine Grundimmunität gibt.

Sobald man vernünftiges Verhalten der Menschen in die Modelle einbezieht (z.B. im Bett bzw. zu Hause bleiben, wenn man krank ist), würden die Effekte des „Lockdowns“ (im Modell) verschwinden, so Professor Friston.

Damit  bricht aber die Grundannahme des  Ferguson-Modells  endgültig zusammen:

Dass ohne „harte Maßnahmen“ das Virus unaufhaltsam wie ein Wirbelsturm  durch die Bevölkerung zieht und eine Spur der Verwüstung zurücklässt (also hunderttausende oder Millionen Tote ) – das ist nichts mehr als eine düstere Prophezeiung, aber keine evidenzbasierte, unabhängige Wissenschaft.

Eine kleine Zahl von Personen wird schwer krank, weil deren Immun-bzw. Gefäßsystem bereits vorgeschädigt war und das Virus sich daher viel leichter ausbreiten konnte. Daraus aber eine generelle Gefahr für alle abzuleiten, massive Ängste zu schüren um Rechtsbrüche zu legitimieren, die in keinem Verhältnis zur realen Gefahr stehen, das ist eine Politik, die auf Ignoranz aufbaut, nicht auf Verantwortung.

Es werden immer mehr Studien publiziert, die die These der Grundimmunität untermauern. Hier eine Auswahl:

T-Cell Responses SARS-CoV-2

https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.17.20061440v1

SARS-Cov-2 T-Cell immunity healthy donors

https://www.news-medical.net/news/20200702/Researchers-find-possible-cause-for-SARS-CoV-2-reactive-T-cells-in-uninfected-individuals.aspx

Different Manifestations, Different Immunity

Cross-Reactive T Cells

The current study was motivated by the finding of specific T cells targeting the SARS-CoV-2. In other words, the immune response to the SARS-CoV-2 virus involves T cells, but healthy individuals are also able to respond to peptides derived from the viral S protein. This may mean that they already have pre-existing immunity to this virus. The source of such exposure is unknown, though one epitope common to influenza and SARS-CoV-2 viruses has been found.

Klicke, um auf s41577-020-0389-z.pdf zuzugreifen

 

Corona, ORF & Co: Fake Journalism & Fake Science

 

Angry GorillaHaben unsere Politiker den Verstand verloren?  Befinden wir uns in einem kollektiven „Corona-Wahn“, der durch die Papageien-Medien immer weiter gesteigert wird? Diese Fragen muss man stellen, denn mit rationalem Verhalten kann man den Kult um die  täglichen „Fallzahlen“ nicht mehr erklären.

Die „Testomanie“ geht jetzt in die nächste Phase und die Maskenpflicht (völlig unsinnig) ist auch wieder da. Aber es gilt wohl das Prinzip : If all you have is a hammer, then everything has to look like a nail“ (!)

Der “Anstieg der Corona-Fälle” in Österreich (vor allem OÖ)  ist wieder das beherrschende, Angst machende Thema in den Medien. Und jeden Tag werden wir mit Zahlen bombardiert, die durch manipulative Darstellung eine realistische Bewertung der „Gefahr“ nicht zulassen.

Hier ein typisches Beispiel vom ORF.

CoV Stats ORF 7-Juli

Die wichtige Information, wie groß der ANTEIL der positiven Tests an den bisher durchgeführten Tests ist, muss man sich selbst ausrechnen:  2,78%

Mit anderen Worten: mehr als 97% aller bisherigen Tests waren NEGATIV. 

Der „pandemische“ Virus ist also ein echter Versager. Für die aktuelle Situation kommt auf  Basis dieser Zahlen folgende Relation zustande:

Von 6.044  zusätzlichen Tests (gegenüber dem Vortag) waren 75 positiv, das sind 1,24%.  also waren mehr als  98% aller aktuellen Tests NEGATIV.

Schaut man sich die Test-Zahlen aus dem Juni an, findet man das gleiche Bild:

Mehr als 99% der Tests waren NEGATIV.

Das ist eigentlich eine gute Nachricht. Doch wegen der verzerrenden Darstellung der „Corona-Zahlen“ in den Medien, geht diese Botschaft völlig unter.

Welche Rolle spielt nun der ORF bei der irreführenden Präsentation der  „Corona“-Zahlen?

Keine gute, das lässt sich anhand der folgenden Grafiken eindeutig beweisen, die man hier findet. Dort sieht man dann folgende Balken-Diagramme:

1 CoV Stats ORF Pos-Testzahl

Diese Darstellung der „positiven“ Tests  (rot) ist sehr manipulativ,  weil die horizontale Skala in 50er Intervallen misst bei den „Gemeldeten Tests“ aber ein Maßstab von 2.000  verwendet wird.

Rein optisch sehen die roten Balken viel dramatischer aus, weil der echte Größenbezug durch diese Darstellung verloren geht. Wie hier die ORF-Gebührenzahler gewaltig „verarscht“ werden, zeigt sich an dieser Graphik (unten), die bis Ende Juni auf der ORF-Website zu finden war:  (Screenshot vom 22.Juni)

2 Cov Stats ORF PosT-Verhältnis

Auch hier zeigen die roten Balken die POSITIVEN Tests an – allerdings im Verhältnis zur jeweiligen Testanzahl –  und wenn Sie sich jetzt fragen, warum die eigentlich NICHT ZU SEHEN sind, lautet die Antwort: Weil ihr Anteil an den Tests extrem niedrig ist, und zwar seit Ende April.  Wie schon gesagt, im Juni über 99%, an mehreren Tagen sogar 99,8%. 

Dass der ORF ausgerechnet dieses Diagramm verschwinden lässt,  wenn eine neue „Angst-Welle“ erzeugt wird, ist mehr als fragwürdig.

Ja, es gibt in Österreich Infektionen mit SARS-CoV-2 und ein kleiner Teil davon mündet in eine schwere Erkrankung für die Betroffenen (mit chronischen Vorerkrankungen), die auch tödlich sein kann (bei ca. 2-3%).

Aber das ist bei weitem keine „furchtbare“ Epidemie und kein Grund für die drastischen Maßnahmen der Bundesregierung. Das wird verständlich, wenn man die Zahlen in Relation zur  Bevölkerung setzt:

  1. Österreich hat 8,9 Millionen Einwohner. Die bisher  18.397 „positiv getesteten“ machen 0,2% der Bevölkerung aus.
  2. Die bisher Verstorbenen nicht einmal 5% der Toten, die durch Rauchen jedes Jahr vorzeitig ihr Leben beenden.
  3. PRO MONAT sterben in Österreich statistisch gesehen, 7.000 Menschen, also ca. 84.000 pro Jahr. Davon fast 40% an Herz-Kreislaufkrankheiten und fast 25% an Krebs.  (Daten: Statistik Austria)
  4. Die „Corona-Zahlen“ (706 bzw. 681 Verstorbene) sind (traurig aber) in diesem Kontext völlig unbedeutend und außerdem wurden bisher keine Autopsien veröffentlicht, die beweisen, dass der  „CoV“ wirklich die Todesursache war.

CORONA OÖ: RETTE SICH, WER KANN!

Am 3. Juli sagte Dr. Bernd Lamprecht vom Kepler-Uni-Klinikum in Linz in der ZIB-2 u.a., dass „derzeit knapp 300 positiv getestet wurden und etwa 20 in stationärer Behandlung“ sind. Gemäß der täglich veröffentlichten, offiziellen Statistik waren  zu diesem Zeitpunkt exakt 19 Oberösterreicher im Spital (davon keiner Intensiv) und 277 „aktuell erkrankt“.

  • 19 Menschen im Spital (von 277), das sind 6,8%.

Wie allgemein-gefährlich ist eine Krankheit, bei der über 92% der „Erkrankten“ nicht ins Spital müssen?

Speziell in Oberösterreich wird jetzt wieder Alarmstimmung verbreitet, weil es rund um Linz einen „Cluster“ gibt, der angeblich aus einer evangelikalen „Freikirche“ entsprungen ist (was deren Sprecher aber bestreitet). Hier ein Beispiel aus den „OÖ Nachrichten“:

headline OÖN JUL

Wieso  der Vorwurf von „Fake Journalism“?   Meine Medien-Kritik basiert auf 3 Dingen:

  1. Die Fließband-Journaille wiederholt nur ständig, was ihr die Politiker sagen – in erster Linie Zahlen, die nie überprüft werden.
  2. Die organisierte Begriffs-VerwirrungINFIZIERTE =  FÄLLE = KRANKE
  3. Kein Hinterfragen der Beweiskraft der RT-PCR-Tests (der zum Maß aller Dinge avanciert ist)

PSEUDO-WISSENSCHAFT,  TÄUSCHUNG   UND   REALITÄTSVERLUST

Was die „Fake Science“ (den Wissenschafts-Betrug) betrifft, ist festzuhalten:

Die  Zahl der „Corona-Infizierten“ wird mit der Zahl der „Erkrankten“ gleichgesetzt (in den Tabellen des Gesundheitsministeriums,) und von den meisten Journalisten kritiklos übernommen. Das ist eine skandalöse Verzerrung der Realität, die keine wissenschaftliche Basis hat.  (Die Hervorhebung kumulativer Zahlen steigert die Verwirrung).

Unten zwei  Graphiken von den OÖ Nachrichten (hier: Stand: 6. Juli)  – der gelbe Balken ist von mir:

CoV Zahlen OÖ Nachrichten 6 Jul

  • Oberösterreich hat 1,5 Millionen Einwohner, wenn davon 414 „aktuell erkrankt“ sind – 0,028% – wo ist dann die „Epidemie“?
  • 6.JULI: Es  befinden sich 23 Oberösterreicher im Krankenhaus, von 414 „Erkrankten“ sind das nur 5,5%. 
  • 7. JULI: Es befinden sich 19 Oberösterreicher im Krankenhaus, von 427 „Erkrankten“ sind das nur 4,44%.
  • Wir erinnern uns: Am 3. JULI waren es 6,8% (19 von 277).

Es wird also nicht wirklich schlimmer, nur in den Medien sieht es so aus.

Aber die „Fall-Zahlen“ (positive Tests) steigen doch weiter?  

Die Information, die den Österreichern  permanent als Kontext vorenthalten wird, ist entscheidend für die korrekte  Interpretation der „Neu-Infektionen“:

Wie viele der „Positiv Getesteten“ haben Krankheitssymptome?  

Ein Mensch, der völlig gesund aussieht, wird als „Erkrankt“ eingestuft, auch wenn nur ein winziges RNA-Segment nach gigantischer „Amplifizierung“ (Vervielfältigung) im Biotech-Labor gefunden wurde.  Für diese Menschen wurde eine neue medizinische Kategorie erfunden: die „asymptomatisch Infizierten“ (ASI) und genau die sollen jetzt noch mehr überwacht werden.

Das ist völlig absurd. Wer keine Krankheitssymptome hat, ist auch nicht krank und eine automatische Ansteckungsgefahr gibt es auch nicht.

Im Gegensatz zu Herrn Anschober, gibt es aber im Gesundheitsministerium durchaus Mitarbeiter, die sich dieser Problematik bewusst sind. In den  derzeitigen „Empfehlungen zur PCR-Testung“, findet sich auf Seite 9  folgende, wichtige Passage:

AUT PCR Test disclaimer

Was das „Übertragungsrisiko“ also die Gefahr einer Ansteckung weiterer Personen angeht,  ließ die WHO kürzlich mit einer Meldung aufhorchen. Dr. Maria Van Kerkhove, sagte dazu in einer Pressekonferenz: 

WHO Kerkhove no ASI transmission

Wir haben mehrere Berichte aus Ländern, die eine detaillierte Kontakt-Verfolgung von  Infizierten ohne Symptome praktizieren und sie konnten keine sekundäre Übertragung feststellen. Sie ist sehr selten. Diese Erkenntnisse wurden aber nicht publiziert (in wissenschaftlichen Journalen).

Aus den veröffentlichten Studien …. (es werden ständig neue Daten ausgewertet) … ergibt sich dasselbe Bild: Es scheint sehr selten vorzukommen, dass ein Asymptomatischer jemand anderen infiziert.“

Wir sollten uns auf die symptomatischen Fälle konzentrieren, sie isolieren, ihre Kontakte verfolgen und diese unter Quarantäne stellen.“

(Da es aber so wenig „symptomatische Fälle“ in Österreich gibt, wird der Mythos von „der Welle im Hintergrund“ verbreitet oder von bisher unerkannten „Super-Spreadern“ – mehr dazu in Teil 2).

Frau Dr. van Kerkhove sagte auch:

Wir wissen, dass es sich hier um einen Krankheitserreger der Atemwege handelt, der durch Tröpfchen-Infektion übertragen wird.“

Richtig- und „droplet-infection“ bedeutet  hier Verbreitung von Viren durch Niesen und Husten. Wie soll aber diese Infektion bei Leuten ohne Symptome stattfinden?  Das ist absurd,

Auf dieser Grundlage werden aber immer noch ganze Schulen zugesperrt und Tausende unter Quarantäne gestellt (die bei Leuten mit Krankheitssymptomen natürlich sinnvoll ist).

Was die Fließband-Journalisten und die Politiker nicht wahrhaben wollen (oder einfach ignorieren):

EIN PCR-TEST IST KEINE KLINISCHE DIAGNOSE (EINER KRANKHEIT)

ZiB 2 17-Jun Popper Interview.bmp

In der ZIB-2 vom 17. Juni führte Herr Wolf ein Interview mit „Nikki“ Popper, einem Mathematik-Professor und Unternehmer, der glaubt, mit seinen „Modellen“ die wirkliche Ausbreitung eines Virus in der Bevölkerung darstellen zu können (und wenn die komplexe Realität dem Modell widerspricht, konstruiert man absurde Begriffe wie „verebbte Super-Spreader“)

Herr Wolf sagt den Zuschauern, man könne nur durch Tests feststellen „wer es wirklich hat“ und fragt, dann ob 5.000 Tests pro Tag genug seien, um die „Dunkelziffer“ feststellen zu können. Herr Popper antwortet darauf, er hätte gerne „so viele wie geht“ – „je mehr um so besser“.

Das ist verständlich, weil er denkt, je mehr Testdaten er in seine Modelle „füttert“, desto besser kann er einen sich anbahnenden, neuen „Cluster“ erkennen. Dann folgt das „Containment“, also diese Leute müssen dann wieder eingesperrt werden. Sein Modell wird aber unbrauchbar, wenn man die Zuverlässigkeit und Interpretation der Testdaten untersucht, auf die er so versessen ist.

Da weder Wolf noch Popper wissen, was ein RT-PCR-Test ist (was er kann / nicht kann), können sie im Grunde daher schwafeln, was sie wollen. Beim amerikanischen CDC (center for disease control) könnten sie dazu in der 59-seitigen Gebrauchsanweisung für den Test folgendes nachlesen: (Der Virus-Name wurde seither auf SARS-CoV-2 geändert)

CDC limitations RT-PCR-Test

Ein „positiver“  SARS-CoV-2 Test bedeutet also

  • NICHT den NACHWEIS  einer  Krankheitsursache, (es können andere Viren und/oder Bakterien eine Rolle spielen)
  • sondern nur, dass Fragmente viraler RNA gefunden wurden, was nicht automatisch bedeutet, dass lebensfähige Viren vorhanden sind und damit auch keine belastbare Aussage über die wirkliche Ansteckungsgefahr gemacht werden kann.

Die „Koch’schen Postulate“ – der Nachweis für die Kausalität wurden bei „COVID-19“ nie erfüllt:

Koch Postulate Infektion

Bevor die „Corona“-Hysterie grassierte, gab es folgende Grundsätze in der Medizin:

Für die Diagnose entscheidend ist in erster Linie das „klinische Bild“, also die Symptome, die ein Patient hat. Können diese nur einer bestimmten Krankheit zugeordnet werden, ist die Sache eindeutig. Gibt es aber mehrere Möglichkeiten, muss durch weitere Untersuchungen, Laborwerte, bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, etc.) eine Abklärung erfolgen (>Differentialdiagnose). Manchmal ist eine konkrete Diagnose auch nicht möglich.

Die extremen Maßnahmen der Regierungen basieren auf einer Risikobewertung für COVID-19, die das Robert-Koch-Institut so zusammenfasst:

RKI COV-19 risk assessment

  • Die Übertragbarkeit eines Virus in der Bevölkerung kann nur geschätzt werden und das ist Aufgabe der Epidemiologen (siehe dazu Streeck). Wie schon o.a. gibt es aber viele Faktoren, die dabei eine Rolle spielen, vor allem das individuelle Immunsystem und der allgemeine Gesundheitszustand (nicht primär die Zahl der Kontakte)
  • Der Schweregrad einer Krankheit kann aber direkt beobachtet werden und durch die Erfassung und Auswertung klinischer Daten ist eine evidenzbasierte Beurteilung möglich. Dazu wurden anfangs die Daten aus China benutzt und eine schwere Lungenentzündung mit ARDS (akuter Atemnot) als akute, schlimmste Form der Krankheit definiert (bei einigen Patienten kommt es zu einem „Zytokin-Sturm“ und in der Folge zu multiplem Organversagen; sie sterben nicht durch das Virus, sondern an der außer Kontrolle geratenen Immunreaktion)
  • Aus den beiden o.a. Faktoren ergibt sich dann die zu erwartende Ressourcenbelastung und dabei spielt natürlich die vorhandene Spitals-Kapazität eine wichtige Rolle (wie viele Betten/ITS-Betten pro 100T Einwohner, etc.).

Fassen wir zusammen:

Für die realistische Beurteilung des Risikos – und die Rechtfertigung von freiheitsbeschränkenden Maßnahmen – sind nicht die „Fallzahlen“ (Test-Zahlen) entscheidend, sondern die Schwere der Krankheit und das Profil (Verteilung von leichten und schweren Verlaufsformen)

Anders gesagt, die wichtigsten  Indikatoren sind:

  • Wie viele müssen ins Spital?
  • Wie viele sind wirklich krank?

ZiB 2 17-Jun HL Absolut nicht vorbeiIn einer Pressekonferenz des österreichischen Gesundheitsministers konnte man (von Herrn Ostermann) erfahren, dass nur 15% der COVID-19„Fälle“ ins Krankenhaus müssen und nur 23% eine intensivmedizinische Behandlung brauchen.

Die aktuellen Zahlen sind noch niedriger:

  • In OÖ sind nur 4,4% der „Fälle“ im Krankenhaus.
  • Für ganz Österreich sind es derzeit (91 von 1.029) 8,8%.
  • Sieht so eine gefährliche „Pandemie“ aus?

Was die Journalisten völlig ignorieren:

  • Wir müssen wissen, wie viele der (1.029) „aktuell Erkrankten“ wirklich krank sind!
  • Es ist wissenschaftlicher Betrug, die „positiven“ mit Kranken gleichzusetzen!
  • Wenn 938 davon „nicht hospitalisiert“ sind, haben wir dann nur 91 wirklich Kranke in ganz Österreich?
  • Das wären dann – sage und schreibe – 0,0010% der österreichischen Bevölkerung, die „COVID-19“ hat! (also 1 von 100.000)
  • Der positive Test (allein) bestätigt keine akute Krankheit oder Krankheitsursache sondern nur ein virales RNA-Fragment.
  • In China wurde die Diagnose vor allem durch CT-Scans bestätigt (wo man die Lungenschäden deutlich sehen konnte) und durch Labordiagnostik (LDH, D-Dimer, etc.)

Für Oberösterreich gelten besondere Umstände, weil es ja einen „Cluster“ gibt, (also eine Art Sammelpunkt, wo mehr „Fälle“ gefunden wurden, die aber nicht repräsentativ für das ganze Bundesland sind. Dazu liest man in den OÖ Nachrichten folgendes:

„Der „Freikirchen-Cluster“ ist von 157 Personen Montagnachmittag auf 173 Dienstagnachmittag angewachsen. Da in dieser Gruppe Großfamilien dominieren und damit sehr viele Kinder betroffen sind, gehen Experten zwar davon aus, dass sie vergleichsweise wenige schwere Verläufe verursachen wird – bis Montag war keine einzige Person daraus im Spital – aber andererseits gab es in diesem Cluster immer wieder Quarantäneverstöße.“

Kein Wunder, dass es Quarantäneverstöße gibt, denn diese Leuten sind ja nicht wirklich krank. Logisch denken:  Wer eine gravierende Infektion hat, bleibt von sich aus daheim bzw. legt sich ins Bett, eben weil es ihm schlecht geht. Die Journalisten haben aber so ein selbstgebasteltes „Corona-Brett“ vor dem Kopf, dass sie nicht merken, wie absurd das alles ist:

OÖN CoV Stats 7-Juli

Ein Bundesland mit 1,5 Millionen Einwohnern hat 2.786 „Infektionen“, das sind 0,18%,  (Und davon muss nur ein winziger Teil im Spital behandelt werden).

Also mehr als 99% der Oberösterreicher wurden nach fünf Monaten Virus-Präsenz NICHT KRANK.

Von welcher „Pandemie“ ist hier die Rede?

Auch die bereits erwähnten Spitalszahlen belegen das, aber die Journalisten finden es nicht „krank“, wegen 19 Leuten im Spital  (die einer Risikogruppe angehören) über 3.000 Menschen in Quarantäne zu stecken, aufgrund eines Tests, der  KEINE wissenschaftliche fundierte Beweiskraft für die Feststellung einer Krankheitsursache hat.

Kein Journalist macht sich die Mühe (eigentlich eine Pflicht), zu hinterfragen, was es mit dem PCR-Test wirklich auf sich hat. Neben den bereits o.a. Problemen, gibt es noch einen Punkt, der unbedingt an die Öffentlichkeit muss:

Je niedriger die Infektionsrate, desto höher der Anteil an falsch-positiven Tests

Bei so niedrigen Werten,  wie sie seit Wochen vorherrschen, ist die „false-positive“ Rate des RT-PCR Tests extrem hoch. Selbst bei einer Spezifizität von 99%  sind bei Werten um 1%  die Hälfte der „positiven“ falsch!

PCR Test false pos

Aber das wird den Leuten eben verschwiegen. (Zum „BIPA-Test“ mehr in Teil 2)

Durch „COVID-19“ gab es in Österreich auch KEINE Übersterblichkeit (excess-mortality),  also mehr Todesfälle als in den Vorjahren. (blaue Linie 2020 nicht über den roten gestrichelten Linien (Quelle: Euromomo)

Euromomo Austria no CoV excess mortality

99, 8% der Österreicher wurden also trotz „Pandemie“ (nach 5 Monaten) nicht krank.

Was hier umgeht, ist eine Test-Epidemie und ein ständiges „Brainwashing“ mit Zahlen, wodurch irrationale Ängste erzeugt werden (die aber scheinbar „vernünftig“ zu begründen sind). Politiker verstehen nichts von Biologie und Genetik und können deshalb von Pharmafirmen und korrupten Virologen leicht manipuliert werden, was in diesem Fall offensichtlich ist.

Da bleibt nur mehr dieser Hinweis von Walter Lippman für unsere Politiker u. „Journos“:

All think alike OÖ

 

Falls Sie dieses VIDEO noch nicht gesehen haben, UNBEDINGT anschauen! Ein Student aus Ulm hat die Nachdenk-Arbeit geleistet, die unsere Journalisten konsquent vermeiden …(Link auf Bild)

Zerstörung Cov Hype Sebastian

 

https://www.youtube.com/watch?v=Tj9ex0oDCoQ   Fehlalarm – 5 Ideen zum Buch

https://www.youtube.com/watch?v=la2_qj-MTFE&feature=emb_rel_end      (Prof.   Bhakd)

https://ratical.org/PandemicParallaxView/index.html#Interviews  (English)

https://www.corbettreport.com/lies-damned-lies-and-coronavirus-statistics/

https://www.youtube.com/watch?v=LV8wWhjTKRU    (Erklärung CoV-Pathologie- English)

P.S: WIR MÜSSEN UNS WEHREN, bevor es zu spät ist!

Corona Austria (2): Showdown

Erkenntnis: Es gab nie eine echte “COVID-19“-Epidemie in Österreich.

Sheep & PEEP

Das ganze Theater mit den Masken, dem „Abstand halten“, den Ausgehverboten, etc. ist nicht die notwendige Reaktion auf eine enorme gesundheitliche Bedrohung,  sondern die Konsequenz einer irreführenden Interpretation von Zahlen und Statistiken, auf die unsere Politiker entweder hereingefallen sind oder – noch schlimmer – die benutzt wurde, um festzustellen, wieweit der Gehorsam der Bevölkerung gegenüber illegitimen Maßnahmen getrieben werden kann.

Die auf diese Weise geschürte Angst ist keine Rechtfertigung für die massive Verletzung von Grundrechten und jeder, der diese Irreführung unterstützt hat (vor allem auch die folgsame Journaille), sollte dafür zur Rechenschaft gezogen werden.

In Ergänzung zum letzten Beitrag soll hier der Beweis geführt werden, wie die „Fata Corona“ entstanden ist: Durch die unverzerrte Darstellung von Zahlen und durch die Aussagen renommierter Wissenschaftler (siehe Links ganz unten), die sich nicht „den Mund verbieten“ lassen.

DIE FALSCHE PRÄSENTATION UND INTERPRETATION VON ZAHLEN

What the state is hiding Prof LancetAm 18.Mai 2020 veröffentlichte die Website „ynetnews.com“  einen sehr interessanten Podcast zum Thema „Corona-Virus“, der uns alle aufrütteln sollte: Dr. Doron Lancet (Professor am Institut für Molekulare Genetik, Weizmann Institute of Science, Israel) erklärt darin

Was uns der Staat über den CoV-Ausbruch verschweigt“.

Er bezieht sich zwar einerseits auf die politischen Verhältnisse in Israel, doch andererseits sind seine Erläuterungen über die epidemiologischen Zahlen und die damit verbundenen „Kurven“ auch für Vergleiche zwischen Ländern von enormer Wichtigkeit.

Was erfahren wir also von ihm?

Der israelische Premierminister hat sich quasi als „Retter der Nation“ präsentiert, weil die Infektions- und Todeszahlen in Israel viel niedriger sind, als in anderen Ländern und als Grund dafür, seine „Lock-down“-Politik angeführt. (Auch in Österreich und Deutschland wird das ja so gesehen)

Doch Prof. Lancet bezweifelt diese Darstellung, weil die Analyse der Ausbreitungsdaten einen klaren Trend zeigt und zwar in allen betroffenen Ländern, obwohl sehr unterschiedliche „social-distancing“ Maßnahmen praktiziert wurden. Dazu einige Beispiele, wobei die beiden letzten Länder viel geringere Isolations-Maßnahmen ergriffen als die anderen.

  • Israel: von 30% pro Tag auf 1% innerhalb von 40 Tagen
  • Schweden: von 40% pro Tag auf 3% innerhalb von 54 Tagen;
  • Weißrussland: von 25%  auf 4% innerhalb von 43 Tagen

Prof. Lancet erklärt, dass das zentrale Modell der Epidemiologie (SIR) genau dieses Ergebnis kalkuliert: Man geht von 100% am ersten Tag aus, doch nach zwei Wochen hat die Wachstumsrate stark abgenommen (25%)  und schrumpft schließlich auf eine einstellige Zahl, die immer kleiner wird.

Wenn sich eine Infektion exponentiell verbreitet, gäbe es am 20.Tag eine Million Mal mehr Patienten als am Anfang. Doch die Dynamik der Ausbreitung  war tatsächlich viel schwächer. Die sinkende Zahl der Erkrankungen sei aber nicht auf die Isolations-Maßnahmen zurückzuführen,  sondern diese hätten höchstens den natürlichen Abwärtstrend ergänzt. Dazu klare Worte von Professor Lancet:

3 Lockdown Saviour-Illusion Prof Lancet

Die Analyse der Daten aus aller Welt  (in Verbindung mit dem SIR-Modell) zeigen  also, dass die behauptete Schutzwirkung der Isolationsmaßnahmen eine ILLUSION ist, weil die echten Daten der Öffentlichkeit nicht gezeigt wurden.

Wie üblich ist unsere Fließband-Journaille Teil des Problems (Angstmache und „amplifier“ der Regierung statt Aufklärung). Prof. Lancet beklagt, dass jede kleine Veränderung in den Zahlen in eine beängstigende Schlagzeile verwandelt wird und betont:

Prof Lancet Cov decline all countries

Wir dürfen uns aber davon nicht blind machen lassen für die positive Tatsache, dass es in allen Ländern einen Abwärtstrend gibt.

Auch die angebliche  „Bedrohung durch eine zweite Welle“ sollte auf die gleiche, kritische Weise hinterfragt werden. Schließlich kehrt auch die „Grippewelle“ jedes Jahr wieder (mit tausenden Toten) und auch Influenza-Viren ändern sich und können im nächsten Jahr gefährlicher sein.

Das dürfe aber nicht verwechselt werden mit der Wiederkehr desselben Virus, das sich bereits „auf dem absteigenden Ast“ befindet.

Auch hier fungiere die Presse wieder als Angst-Verstärker, weil sie z.B. Zahlen aus China falsch interpretiert: (Die Zahl neuer Infektionen stieg Mitte April wieder an, auf 350). Doch Prof. Lancet betont, das sei bezogen auf die Gesamt-Infektionsrate nur eine Zunahme. von 0,43% und kein Indiz für eine „zweite Welle“ (die bei uns geradezu heraufbeschworen wird…)

Die wichtigste Erkenntnis folgt am Ende des Artikels (letzter Absatz unten):

1 half pc end of epidemic Prof Lancet

Die Berater und Medien ignorieren die Tatsache, dass in allen Ländern – ohne Ausnahme – eine Epidemie ihr Endstadium erreicht hat, wenn der Prozentsatz der Infizierten bezogen auf die Gesamtbevölkerung nicht über 0,5% hinausgeht.

Und wie sieht das nun in Österreich aus?  (Stand: 27.5. – Mehr Zahlen-Analyse weiter unten)

  • Es gibt derzeit 718 Infizierte, die als „Erkrankte“ ausgewiesen werden, obwohl 602 davon nicht im Krankenhaus sind, also entweder keine Symptome haben oder einen sehr milden Verlauf einer angeblich „sehr gefährlichen“ Infektion.
  • Das „Endstadium der Epidemie“ (nach Prof. Lancet) wäre in Österreich bei ca. 45.000 Infizierten erreicht.
  • Doch wir hatten nie mehr als 16.514 nachgewiesene Infektionen, das sind 0,18% der Bevölkerung.

718 Infizierte von 8,9 Millionen Österreichern, (das sind 0,0081%) und davon sind allein in Wien 440 Personen betroffen. D.h. der Rest von Österreich hat gerade mal 278 Infizierte, das sind 0,0031% (also 3 von 100.000). Diese Werte sind so niedrig, dass sie statistisch irrelevant sind. (Selbst wenn man eine 10-fache  Dunkelziffer annimmt, sind es 0,031% Infizierte).

Anders ausgedrückt, wenn Sie in einem Bundesland (außer Wien) leben, müssen sie erst 33.000 Menschen treffen, damit sie die Chance haben, einem „Erkrankten“ zu begegnen. Und auch das ist praktisch unmöglich, weil ja alle positiv getesteten unter Quarantäne gestellt werden, aber selbst wenn sich jemand nicht daran halten würde, wäre die Chance der Ansteckung praktisch „Null“.

Fazit: Die „furchtbare“ Epidemie hat in Wahrheit nie stattgefunden.

Die Zahlen wurden so präsentiert, dass eine aussagekräftige, evidenz-basierte Interpretation (was die Gefahr der Ansteckung angeht) nicht stattfinden konnte. Dazu noch einmal Professor Lancet, der auch die niedrigen Infektionszahlen in anderen Ländern konstatiert und  sich dann wundert:

99% not infected Prof Lancet

Niemand fragt sich, wie es möglich ist, dass 99,5% der Weltbevölkerung NICHT infiziert wurden“.

Der Anstieg der Infektionen (das Tempo der Ausbreitung) kann zwar durch Isolationsmaßnahmen reduziert werden, doch die Zahl der Todesfälle hängt in keiner Weise  vom „social-distancing“ ab, sondern (wie auch die Infektionsanfälligkeit) vom Gesundheitszustand der Bevölkerung (vor allem der Prävalenz chronischer Krankheiten) und vom Zustand des Gesundheitssystems in dem jeweiligen Land, betont Professor Lancet und er hat natürlich recht.

Misinformation CoV Prof Lancet

Sein Fazit (für Israel, gilt aber auch für Österreich und Deutschland):

  • Die Öffentlichkeit wurde nie angemessen über die gängigen, epidemiologischen Modelle informiert, die es ermöglichen, die Entwicklung vorherzusagen und Notfallmaßnahmen so zu gestalten, dass der wirtschaftliche Schaden möglichst gering bleibt.
  • Die Informationen, die man der Bevölkerung zukommen ließ, hatten keine seriöse analytische Grundlage, sondern beruhten auf Selbstgefälligkeit (von Politikern und Beratern) und unbegründeten (Katastrophen-) Warnungen.

 ENGLAND: FACT VERSUS FEAR

Chris Whitty wikipediaEin zweites, aktuelles Beispiel kommt aus England (Wo auch mit Angst operiert wird, doch ….) Dort gab der „Chief Medical Officer“ (der höchste Berater der britischen Regierung  für Gesundheitsfragen) der Arzt und Epidemiologe  Dr. Chris Whitty am 11. Mai  vor der Presse folgendes bekannt:

  • Die Gefahr an COVID-19 zu sterben, ist sehr gering.
  • Die meisten merken gar nichts von der Infektion, weil keine Symptome vorhanden sind
  • Von denen, die Symptome haben, wird die große Mehrheit (80%) einen milden Verlauf haben; (ein paar Tage Bettruhe, aber kein Arztbesuch notwendig)
  • Eine kleine Minderheit muss ins Krankenhaus, aber die meisten davon brauchen nur Sauerstoff und können bald wieder nach Hause
  • Ein kleiner Anteil der Hospitalisierten wird eine intensivmedizinische Behandlung brauchen (1% oder weniger) und selbst in der höchsten Risikogruppe sind das erheblich weniger als 20%;

Englischer O-Ton:  https://www.youtube.com/watch?v=adj8MCsZKlg

“…clearly is a very serious epidemic but equally the fact that actually the very great majority of the people will not die from it“ .. of those who do, some will get the virus without even knowing it…with no symptoms at all (asymptomatic)

Of those who get symptoms, the great majority (probably 80%) will have a mild or moderate disease …. (go to bed for a few days) not bad enough for them to have to go to the doctor. An unfortunate minority will have to go as far as the hospital but the majority of  those will just need oxygen and then leave hospital  ..

A minority of those will end up having to go to severe and critical care, 1% or possibly even lesseven in the highest risk group this is significantly less than 20% … the great majority will not die ..

Das sind nur zwei Experten-Stimmen von vielen, die klar zum Ausdruck bringen, dass die geschürten Ängste und extremen Maßnahmen in keinem legitimen Verhältnis zur tatsächlichen Gefahr stehen. Durch tägliche Veröffentlichung von kumulierten Zahlen und fehlenden Kontext  wird das wirkliche Ausmaß der „Epidemie“ nicht erkennbar und erscheint gravierender als die reale Situation.

ZAHLEN AUS ÖSTERREICH

In Italien hat das „ISS“ (Istituto Superiore di Sanita) die oberste Gesundheitsbehörde) sehr gute Info-Graphiken veröffentlicht, die auf einen Blick eine Beurteilung der COVID-19 Situation ermöglichen. Zusätzlich wurden Informationen über die Todesfälle (da erfahren wir z.B. dass 68% der Verstorbenen an Bluthochdruck litt) und Daten aus den Regionen zur Verfügung gestellt.

ISS Covid-19 severity pc May 23Das ISS zeigt auch, wie das Verhältnis der leichten und schweren Fälle ist und wie viele gar keine Symptome haben (also „positiv“ getestet aber nicht krank sind). Österreich ist anscheinend dazu nicht in der Lage (und dass bei einer Regierung, die den Drang zur „Digitalisierung“ wie ein Mantra herunterbetet), denn was hier (auf dem „Dashboard“) an Diagrammen geboten wird, ist sehr mickrig.

Hier das übliche Bild:

Dashboard Data Cov Austria 25-5

Zunächst fällt auf, dass die Daten nur getrennt verfügbar sind, (hier 2 gemeinsam gezeigt) man muss verschiedene Menüs anklicken, um die wichtigsten Zahlen zu sehen. Die Zahlen sind so kombiniert (bzw. von einander isoliert), dass eine aussagekräftige Analyse der Beziehungen nicht unmittelbar möglich ist: Links sieht man (sehr groß) die Zahl der „aktuell Erkrankten“. Darunter die Zahl der „jemals positiv Getesteten“.

Warum werden diese beiden Zahlen (so kombiniert) dargestellt?  Was bringt das an Erkenntnis? Gar nichts. Im Gegenteil, es fehlen die richtigen Bezugsgrößen. Die Darstellung der Zahlen müsste also so erfolgen, damit man sofort das relevante Verhältnis sieht (nicht einmal der „Color-Code“ des Dashboards macht Sinn, deshalb habe ich hier die Farben entsprechend angepasst)  (Stand:  26. Mai  20:00)

adjusted Dashboard CoV-Data Austria 26-5

Damit wird sofort klar, was hier los ist: Es gibt keine „Epidemie“  wenn

  • COVID-19 Patienten gerade mal 0,78% der verfügbaren Spitalsbetten und 3,62% der Intensivbetten belegen und
  • 732 sind nicht „aktuell erkrankt“, weil 605 davon keine Spitalsbehandlung brauchen, was weil sie entweder gar keine oder sehr milde Symptome haben; wirklich krank sind nur die 127 (95+32)
  • nur 4% der Tests (über den gesamten Beobachtungszeitraum) positiv sind (vergl. Grippe-Monitoring: bis 70%!).

Was aus diesen Daten aber gar nicht erkennbar ist, ist die Veränderungsrate und diese zeigt am deutlichsten den Trend (gegen Null):

Die Anzahl der Tests stieg in der Zeit von

22.5 bis 26.5. von 390.488 auf 411.185 also um 20.697.  Die Anzahl der positiven Tests stieg von 16.388 auf 16.497, also um 109.

Das bedeutet 0,52% der Tests waren positiv. Das ist epidemiologisch betrachtet, ein Witz. (Sie müssen tausend Tests machen, damit Sie 5 Positive finden, was auch bedeutet, dass die „false-positive“ Rate (mind.2% bei PCR) immer gravierender wirdBei 1000 Tests sind 20 falsch positiv; also z.B. 500 (50%) statt 480; wenn aber nur mehr 0,5% „positiv“, dann liegt das innerhalb der Fehlerrate; das wirkliche Ergebnis kann also Null sein…)

Es gibt aber intelligente Leute in Österreich, die sich die Mühe gemacht haben, die COVID-19 Zahlen in Diagrammen so darzustellen, dass man wirklich etwas damit anfangen kann. Zu den besten Websites gehört auf jeden Fall diese:

https://corona.zahlen.online/disp/austria

Dort findet man die wichtigsten Zahlen zur Epidemiologie und kann sich durch Klicken aussuchen, welche Länder man vergleichen möchte.

CoV infection trend Austria Was man hier deutlich sieht, ist die Tatsache, dass bereits am 3. April (eigentlich Ende März, weil die Meldungen ja zeitverzögert sind) der Höhepunkt („Peak“) der „Epidemie“ überschritten war, weil die Zahl der akut Infizierten seitdem ständig sinkt und die Zahl der sich erholenden stärker steigt. (wobei der konkrete Anteil der Leute ohne Symptome nicht erkennbar ist, weil die Regierung diese Zahlen nicht veröffentlicht)

Diese Relation ist unverzichtbar, um zu sehen, dass die Gefahr einer unbeherrschbaren Ausbreitung und damit Überlastung der Krankenhäuser seit diesem Zeitpunkt sehr unrealistisch, man könnte auch sagen, vorbei war.

Die Medien haben aber stets die Zahl der „jemals“ Infizierten hochgehalten, die natürlich ständig zunimmt, wenn man jeden Tag mehr Tests macht und die anderen Werte so voneinander isoliert, dass ihre wahre Bedeutung nicht erkennbar war (also genau das, was Prof. Lancet und andere kritisiert haben).

Es gab also aus dieser Perspektive keine Notwendigkeit, die restriktiven Maßnahmen (vor allem Maske) nach Ostern zu verlängern.

Es gibt absolut keinen wissenschaftlich fundierten Grund, warum wir immer noch mit Masken einkaufen gehen müssen, das Theater mit dem Abstand mitmachen (Viren können sich nicht bewegen und schon gar nicht „Weitspringen“ bis 1,49m!) ) und im Restaurant von aliens bedient werden …

Wie lange lassen wir uns diesen gefährlichen Unsinn noch gefallen? Das Tragen der Masken suggeriert eine permanente Gefahr, macht Angst und erzeugt eine Spaltung in der Gesellschaft (die Non-Konformisten werden zu „Gefährdern“ degradiert und häufig denunziert). Der Sauerstoff-Mangel in der Maske reduziert die Fähigkeit des Immunsystems sich gegen Infektionen zu wehren und kann sogar eine eventuelle Virenlast in der Nase erhöhen. (siehe Links unten).

DIE  ZIGARETTE  ALS  MASSENMÖRDER: WHO CARES?  

Tobacco mass murder

Gegen Rauchverbote hat sich die Politik (in Österreich und Deutschland)  30 Jahre lang gewehrt.

In der EU sterben jedes Jahr 700.000 Menschen an den Folgen des Rauchens.

In Österreich sind es ca. 14.000. (Vergleiche mit COVID-19: 645)

Jeder einzelne davon könnte noch leben, wenn Zigaretten verboten wären und chronische Krankheiten wie COPD, Gefäß- bzw. Herzkrankheiten und Krebs würden stark zurückgehen.

Österreich war jahrelang Spitzenreiter in der europäischen Raucher-Statistik, was die Zahl der gerauchten Zigaretten pro Tag betraf, aber vor allem beim Anteil der rauchenden 13-15-jährigen Mädchen, eine besondere Schande.

(Die Tabakindustrie war begeistert, weil die österreichischen Politiker ihre perfide PR-Kampagne voll unterstützten. Das wissen wir, weil ein großer Zivilprozess in den USA stattfand und dabei tausende Dokumente und „Strategiepapiere“ der Tabakkonzerne ans Licht kamen (die Konzerne wurden wegen einer „kriminellen Verschwörung“  verurteilt, auf Basis von Gesetzen (RICOH), die gegen das organisierte Verbrechen erlassen worden waren…)

THE VERDICT IS IN Tobacco organized Crime

Und alle Gesundheitsminister, die (mit dem Hinweis auf „Toleranz“) Rauchverbote jahrelang verhindert haben, waren von der ÖVP.

In dieser Zeit sind mehr als 100.000 Menschen durch  Tabakkonsum oder Passivrauchen  gestorben.

So viel zum Thema „Leben retten“ als  absurdes, politisches Theater. 

Quellen:

 

 

 

Corona Austria: Angst statt Analyse

Rot-weiß-Rot speechlessZum 75. Jahrestag der „Proklamation über die Selbständigkeit Österreichs“ am 27. April 1945 stand BK Kurz ganz alleine im Bundeskanzleramt vor der ORF-Kamera und hielt eine Rede für die „lieben Österreicher-Innen“, deren  Recht auf Selbstbestimmung bzw. deren Ausübung von Grundrechten seine Regierung  ohne viel Aufhebens außer Kraft gesetzt hat.

Als Begründung dafür wurde die enorme Gefährlichkeit des „Corona-Virus“ angegeben, dessen rasante Ausbreitung  „ohne entschlossenes Handeln“ der Regierung zu (einer Größenordnung von)  100.000 Toten in Österreich führen würde.

Am 30. März prophezeite  Kurz in der ZiB-2 sogar (melodramatisch):

Bald wird jeder von uns jemanden kennen, der an Corona gestorben ist

CoV Protokoll Spiel mit Angst

Seit 27. April wissen wir, dass in den Sitzungen des „Corona-Krisenstabs“  auch diskutiert wurde, wie man die Österreicher dazu bringen könne, diese massiven, staatlich angeordneten Rechtsverletzungen (Freiheitsbeschränkungen) zu akzeptieren.  Dazu musste manipulationstechnisch  „das Rad nicht neu erfunden“ werden:

Angst vor einer kollektiven Bedrohung hat sich über die Jahrhunderte als wirksamstes Mittel zur Verhaltenssteuerung erwiesen und ein unsichtbarer  „Feind“, der nur darauf lauert, uns zu vernichten, ist dafür bestens geeignet. Wenn man dann auch noch behauptet, (wie Kurz) „es gibt keine Alternative“, was kann der drangsalierte Bürger dann noch dagegen vorbringen?

Dass Kurz in diesem Kontext die „Angst vor einer Ansteckung oder dem Tod der Eltern oder Großeltern“ schürte, ist also nicht verwunderlich.  Diese Strategie sorgt ja nicht nur für Konformität und Gehorsam sondern auch dafür, dass die „Herde“ ihrem „Beschützer“ auch noch dankbar dafür ist, dass er ihr die Freiheit genommen hat (und „nebenbei“ auch noch die Wirtschaft an die Wand fährt).

5 Charité Ramona Kunze-Libnow als Oberin Martha

Oberin Martha“ aus der Charité …

GEGENSTIMME: Also bitte – diese Kritik ist doch völlig unangebracht!

Kurz und das Parlament wollten doch nur „Leben retten!“ Verhindern, dass zigtausenden Österreichern (im wahrsten Sinn des Wortes) „die Luft ausgeht“, sie also durch akute Atemnot (ARDS-verursacht durch eine virale Infektion) lebensbedrohlich erkranken und sterben.

Dass man in so einer „bedrohlichen“ Situation lieber zu viel als zu wenig unternimmt, ist doch nachvollziehbar. Die Schreckensmeldungen aus Italien (völlig überlastete Krankenhäuser, Intensivstationen und Bestattungsunternehmen) waren doch Grund genug, diese (tyrannischen) Maßnahmen zu ergreifen.  Schließlich hat es doch gewirkt!  Österreich steht doch „gut da“!

Statt 100.000 Toten haben wir tatsächlich  (bestätigt) 592, sonst angegeben 623. Also war das doch richtig mit den Ausgangssperren, „tracking-apps“ und den Strafen (auch wenn die ohne Rechtsgrundlage erfolgten – z.B. wegen „Treffen“ in der eigenen Wohnung)

Auf den ersten Blick erscheint diese Argumentation richtig, doch blickt man „hinter die Kulissen“, sieht es ganz anders aus. Schauen wir uns deshalb die wichtigsten Annahmen an, auf die sich die drakonischen und undemokratischen „Ermächtigungsgesetze“ stützen.

Anmerkung vorab:

Wie schludrig über diese Thematik „berichtet“ wird, zeigt sich schon daran, dass seit Wochen in den Medien vom „Corona-Virus“ gesprochen wird. Das macht aber wenig Sinn, denn es gibt hunderte Corona-Viren: z.B. eigene Varianten für Katzen, Hunde, Rinder, Schweine, Mäuse, Vögel, Fledermäuse usw. Alleine für Menschen gibt es sieben verschiedene Arten.

SARS-CoV-2 Merck

Das Virus heißt „SARS-CoV-2“, weil es (auf genetischer Ebene) eine ca. 80% ige Ähnlichkeit mit dem  „ersten“ SARS-CoV hat, der 2003 sein Unwesen trieb. (Warum diesmal  der Begriff „SARS“ vermieden werden soll, ist die Frage…)

Welche Annahmen könnte die Regierung als Begründung für ihr Handeln anführen?

ANNAHME 1: („ Better safe than sorry“)


Niemand konnte voraussehen, wie schnell und wie weit sich die Infektion wirklich in Österreich ausbreitet. Um „italienische Verhältnisse“ zu vermeiden, musste die schärfste Variante des „social distancing“ durchgesetzt werden – (Demokratie hin, Diktatur her…).


Stimmt das wirklich? Gab es keinerlei Daten oder Experten-Stimmen, die ein „Horror-Szenario“ (tausende Tote) als sehr unwahrscheinlich einstuften?

Doch die gab es durchaus, so z.B. durch die Quarantäne der „Diamond Princess“ einem monströsen Kreuzfahrt-Schiff mit über 2.000 Passagieren.

Diamond Princess Sciencenews

Am 20. Jänner legte die DP am Hafen von Yokohama in Japan ab. An Bord waren 3.711 Menschen  davon 2.666 Passagiere zwischen 69 und 73 Jahre alt.

Also  eine  einzige „Risikogruppe“ für COVID-19.

Diamond Princess SCoV

Fünf Tage später wurde bei einem Passagier in Hong Kong eine SARS- CoV-2-Infektion festgestellt. Am 3. Februar kehrte das Schiff nach Japan zurück, nachdem es  in drei verschiedenen Ländern (Häfen) angelegt hatte. Die japanischen Behörden wurden über den CV-Fall in Hong Kong unterrichtet und stellten das Schiff unter Quarantäne. Am 5. Februar durften die Passagiere ihre Kabinen nicht mehr verlassen, doch die Crew (über 1.000 Leute) musste weiter arbeiten. Alle, die Grippe-Symptome aufwiesen und deren enge Kontaktpersonen, wurden getestet. Wer positiv war, wurde in ein Krankenhaus gebracht. Später wurden die Tests auf fast alle Passagiere ausgeweitet, vor allem jene, die chronische Krankheiten hatten. Ende Februar wurden fast 1.000 Passagiere mit Flugzeugen in ihre Heimatländer transportiert und der Rest später auch. Laut dem amerikanischen CDC wurden

  • 712 (19,2%) Personen positiv getestet, davon 381 mit Symptomen. 9 davon starben.
  • Von 712 Infizierten starben also 9 Personen, also etwas mehr als 1%.
  • Für fast 99% war die Krankheit also nicht tödlich.
  • Bezogen auf alle Personen an Bord, bedeutet das ein Sterberisiko von 0,126% (also ca. für einen von Tausend).
  • Da diese Altersgruppe ein viel höheres Sterberisiko hat, kann die CFR für die allgemeine Bevölkerung als wesentlich niedriger eingestuft werden und man kommt somit in den Bereich der Grippe-Sterblichkeit. Je älter, desto größer das Risiko. (siehe Tabelle unten aus Italien – Quelle: ISS)

ISS CoV Risk age-adjusted

Wir haben hier also eine „High-Risk“-Group (älter als 65, sicher auch Diabetiker, Bluthochdruck, etc.), die 15 Tage auf engem Raum zusammen war, wo tausende Menschen die gleichen Gegenstände berühren, miteinander aßen, tanzten, soziale Kontakte hatten. Dann 10 Tage auf dem Schiff eingesperrt waren und von (wahrscheinlich) infiziertem Personal mit Essen versorgt wurden.

Trotzdem haben sich nur 19,2% „angesteckt“ und nur 9 Personen starben.  Daraus ist klar erkennbar, dass das Virus weder besonders infektiös noch besonders gefährlich ist.

Epidemiologen haben (unter Einbeziehung der DP-Daten) auch die CFR für China kalkuliert und kommen zu einer Zahl von 0,5%.  (Also  ein Sterberisiko: 5 von 1000).

Diamond Princess NATURE 26-3

Wenn es also zu einer dramatischen Häufung von schweren Fällen kommt (wie in Nord-Italien), dann muss es andere Risiko-Faktoren geben, die dabei eine wichtige Rolle spielen.

Es macht keinen Sinn, dass ein Virus in einem Land 10 x „gefährlicher“ ist, als in einem anderen (siehe dazu auch Dr. Wodarg).

1 Hospital Beds per 100T Statista

Dazu gehören z.B. der Zustand des Gesundheitssystems, die Zahl der Spitals- bzw. Intensivbetten pro 1000 Einwohner;

(s. z.B. Tabelle: Österreich und Deutschland haben mehr als doppelt so viel Betten per 1000 Einwohner als Italien und Spanien; in Nord-Italien arbeiten die Spitäler jeden Winter an der Kapazitätsgrenze – wegen der Luftverschmutzung,  der Grippe und der chronischen Atemwegserkrankungen: die neoliberalen „Reformen“ des Gesundheitsystems trugen auch zur Katastrophe bei…)

die Prävalenz chronischer Krankheiten in der Bevölkerung, die Altersstruktur, die ständige Einnahme von Medikamenten; Umweltfaktoren, die die Gesundheit (schleichend) schädigen; Antibiotika-Resistenzen, Auto-Immun-Krankheiten und andere (unsichtbare) Störungen des Immunsystems, z.B. durch Elektro-Pollution (gepulste Mikrowellen-Strahlung rund um die Uhr durch Mobilfunkantennen, WLAN, etc.).

2 Hospital beds per 100T StatistaIn Italien ist auch die Zahl der „nosokomialen Infektionen“ (im Krankenhaus mit Erregern angesteckt) viermal höher als in Deutschland (in Spanien doppelt so hoch) und auch die Antibiotika-Resistenzen sind bei den Italienern höher.

  • Entscheidend für die Folgen einer echten „Pandemie“ ist nicht, wie viele Leute infiziert werden, sondern wie der Zustand des Immunsystems in der Bevölkerung ist.
  • Ein gut funktionierendes Immunsystem wird mit jedem Virus fertig, aber uns wird ständig suggeriert, dass wir völlig hilflos einem „Pandemie-Virus“ ausgeliefert seien, bis es eine Impfung dagegen gibt – eine Lüge, die nur jemand glaubt, der keine Ahnung von Biologie hat. 
  • (Mehr über die  evolutionäre Symbiose zwischen Viren und Menschen weiter unten)

 ANNAHME 2:  („Science-Based Decision-Making“)


Aufgrund der Daten aus anderen Ländern und den mathematischen „Modellen“ zur Ausbreitung der Infektion musste die österreichische Regierung davon ausgehen, dass nur pauschale Ausgangssperren (also die ganze Bevölkerung unter Kuratel stellen) und radikale Eingriffe in die Geschäftstätigkeit den epidemiologischen „Super-Gau“ verhindern.


Auch diese Annahme steht auf wackeligen Beinen, denn diese „Modelle“ sind in den meisten Fällen, nicht „das Papier wert, auf dem sie ausgedruckt werden“. Warum? Weil man vielfältige soziale Beziehungen und menschliches Verhalten nicht durch diese primitiven Modelle  (mathematische Formeln) abbilden kann   und schon gar nicht, enorm komplexe, biologische Wirkungskaskaden und Feedback-Schleifen.

1 Ferguson model SWE 2

(Was ist das denn? Mit dieser beeindruckenden Formel wird berechnet, wie schnell sich ein Virus in der „Community“ ausbreitet … alles klar?)

Mit anderen Worten:

Das echte Leben kann nicht mit simplifizierten Zahlen-Modellen „vorhergesagt“ werden, aber das begreifen diese Zahlen-Autisten eben nicht. Im Fall von „COVID-19“ steht hier eine Person im Rampenlicht, die man für diesen Irrsinn zur Rechenschaft ziehen müsste:

Pandemic Models vs Reality

Dr. Neil FERGUSON vom Imperial College in London (Professor für “mathematische Biologie” ?)

Welche Kompetenz hat Ferguson im Hinblick auf Biologie bzw. Medizin, also  in Bezug auf „Lebenswissenschaften“? Keine.

Er machte seinen „Doktor“ (PhD) in theoretischer Physik an der Universität in Oxford im Jahr 1994. Dazu lesen wir bei Wikipedia u.a.:

Bei der Entwicklung eines Modells wird grundsätzlich die Wirklichkeit idealisiert; man konzentriert sich zunächst nur auf ein vereinfachtes Bild, um dessen Aspekte zu überblicken und zu erforschen. Nachdem das Modell für diese Bedingungen ausgereift ist, wird es weiter verallgemeinert

Merke: Mathematische Modelle haben praktisch alle einen eingebauten, schwerwiegenden Fehler:

Sie sind eine unzulässige Vereinfachung einer komplexen Realität. Diese Modelle sind nicht dafür geeignet, die  vielfältigen Beziehungsgeflechte in Systemen der realen Welt abzubilden. So finden wir auch folgendes bei Wikipedia zum Thema „Mathematische Modellierung der Epidemiologie“, (Überschrift:  Annahmen)

„Es wird eine homogene Mischung der Bevölkerung vorausgesetzt. Das heißt, dass die untersuchten Individuen Kontakte zufällig knüpfen und sich nicht überwiegend auf eine kleinere Gruppe beschränken. Diese Voraussetzung ist selten gerechtfertigt, sie ist jedoch zur Vereinfachung der Mathematik notwendig.“

Die „Vereinfachung der Mathematik“ bedeutet häufig, dass auf Basis falscher Annahmen Schlüsse gezogen werden, die dann als Entscheidungsgrundlage für die Politik der realen Welt  dienen und davon gibt es bei dieser „Modell-Rechnung“ genug.

Hier noch ein Beispiel um die Absurdität der „Annahmen“ zu verdeutlichen:  Im Text-Ausschnitt unten geht es um die Berechnung der „Reise-Häufigkeit“ von Menschen, die nach Alter gewichtet wird und zu folgendem Ergebnis kommt:

  • Kinder zwischen 5 -10 Jahren sind genau so viel unterwegs wie Menschen über 75
  • Kinder zwischen 10-15 bewegen sich gleich oft wie Menschen zw. 70-75
  • Oder doch nicht? (Einmal ist der Wert 0,5, ein anderes Mal 0,75…)
  • Alle zwischen 20 und 65 Jahren bewegen sich gleich viel …

travel rates CoV ICM- SWE

So wird das individuelle Verhalten von Menschen „homogenisiert“ …(das ist Unfug..)

Zur “Vorhersage” der Folgen einer COVID-19  Pandemie im Jahr 2020 benutzte Ferguson ein mathematisches Modell, das er vor 15 Jahren konstruiert hatte.  Ferguson ist 2008 Mitbegründer des MRC “Centre for Global Infectious Disease Analysis” am Imperial College, das als „führende“ Berater-Institution  für staatliche Gesundheitsbehörden gilt.

Er hat also schon viel Erfahrung mit der „Modellierung“ von Epidemien aber sind seine Modelle wirklich geeignet, deren Folgen vorherzusagen?  Seine Bilanz sieht in dieser Hinsicht sehr düster aus:

  • 2001: Ferguson überzeugt Premierminister Tony Blair davon, dass 6 Millionen (!) britische Rinder getötet werden müssen, um eine Ausbreitung der „Maul-u. Klauenseuche“ zu unterbinden. Auch Rinder auf Nachbar-Höfen, die keine Krankheitssymptome und nie mit den infizierten Herden Kontakt hatten. Das kostete Milliarden und trieb selbst hartgesottenen englischen Landwirten die Tränen in die Augen;
  • 2002: Ferguson „berechnet“, dass bis zu 150.000 Briten an der Creutzfeldt-Jakob Krankheit sterben könnten, wenn sich der „Rinderwahn“ auch auf Schafe ausdehnt (000 sah er als wahrscheinlich). Wirkliche Zahl der Opfer: ca. 180
  • 2005: Ferguson warnt davor, dass ca. 65.000 Briten durch die „Vogelgrippe“ (H5 N1 Virus) sterben könnten. Es waren weniger als 500.
  • 2009: Diesmal ist es die „Schweinegrippe“ (H1 N1 Virus), die alleine in England mehr als 60.000 Tote fordern könne, so Ferguson. Wirkliche Zahl: 457
  • 2020: Ferguson malt erneut „den Teufel an die Wand“: Wegen COVID-19 könnten mehr als 500.000 Briten sterben – wenn nichts getan wird (was völlig absurd ist). Später korrigiert er diese Zahl (s. unten) ….

Die (nicht „peer-reviewed“) Studie des Imperial College– mit diesen Horrorzahlen – wird in den Medien amplifiziert und löst bei unseren Politikern natürlich Panik aus. Doch sie hörte sich zunächst ganz vernünftig an:

„Wir folgern (aus unseren Modellen), dass optimale Maßnahmen („Haus-Arrest“ von Verdachtsfällen und deren Angehörigen und die soziale Abschottung der Älteren / am meisten Gefährdeten) den medizinischen Behandlungsaufwand um zwei Drittel und die Todesfälle um die Hälfte reduzieren könnten“

Doch dann kommt der „Schocker“:

„Trotzdem würde auch diese gemilderte Form der Epidemie wahrscheinlich hunderttausende von Toten fordern und die medizinische Versorgung (vor allem in Intensivstationen) völlig überfordern. Deshalb bleibt für Länder, die dazu in der Lage sind, nur die Unterdrückung als bevorzugte politische Option“

Die „Unterdrückung“ bedeutet daher die  staatliche Bevormundung und  Kasernierung der gesamten Bevölkerung eines Landes, Schließen von Schulen, Universitäten, Geschäften, Restaurants, Cafés, Sporteinrichtungen, Hotels, Baustellen, etc.  Die Suggestion: Jeder soziale Kontakt ist „gefährlich“ und muss vermieden werden.

Ferguson CoV suppression - ICU demand

Die Überlastung der Intensivstationen „vorhergesagt“ von Ferguson & Co. N.B. die grüne Kurve (lockdown) is genauso hoch wie die schwarze (do nothing)

Auf den Punkt gebracht:  Die Aushöhlung des sozialen Lebens einer Gesellschaft, das Schüren von Angst und Feindseligkeit, die Inszenierung eines psychologischen Ausnahmezustands zur Rechtfertigung totalitärer Maßnahmen, die gleichzeitig die Wirtschaft ruinieren.

Das alles wird mit der Bekämpfung einer „globalen Gesundheitsbedrohung“ legitimiert, während weiterhin hunderte krebserregende Chemikalien,  Pestizide u.a. Umweltgifte, Atomkraftwerke, Tabakrauch, etc. jedes Jahr tausende Menschen das Leben kosten, was keinem Politiker schlaflose Nächte bereitet.

Es kommt aber noch schlimmer:

Dieses „intensive Interventions-Paket“ müsse aber so lange durchgezogen werden, bis ein Impfstoff vorhanden sei und dass kann 18 Monate und länger dauern. Denn „wir sagen vorher“, dass die Übertragungsrate sofort wieder hochgehen wird, wenn die Maßnahmen gelockert werden.

Zwar erwähnen die Autoren, dass diese “Unterdrückung“  enorme  soziale und wirtschaftliche Kosten verursacht, die ihrerseits einen negativen Effekt auf die Gesundheit und das Wohlbefinden  haben können, doch der Zweck heiligt dann doch die Mittel

Leicht ermittelbare Daten“ ermöglichen so  die Schätzung der Basis-Reproduktionszahl (R0), um die sich ja alles dreht (sie muss, nach der Theorie, kleiner als 1 werden, damit eine exponentielle Ausbreitung der Krankheit gestoppt wird (die  Rolle des Immunsystems bzw. der Immunstatus u. Gesundheitszustand des Einzelnen, sowie seine Lebensumstände spielen in diesem „Modell“  keine Rolle.

DIE REALITÄT

Die „Annahmen“ von Ferguson & Co. sind unhaltbar und der Witz dabei ist, dass er inzwischen selbst heftig zurückgerudert ist:

REVISION 1:  Nur 11 Tage nach der Publikation der Studie hat er seine „Schätzung“ der Reproduktionszahl korrigiert.  Was  erfahrende  Epidemiologen von Anfang an kritisiert hatten (dass die wirkliche Zahl der Infizierten in Europa viel höher sei  und deshalb die CFR (das Sterberisiko) viel niedriger), hat Ferguson jetzt auch eingeräumt. Allerdings führt er das auf eine höhere Ausbreitungsgeschwindigkeit zurück (R0 > 3) und will damit sagen, dass die  drakonische Überwachung des  „social distancing“  in England dadurch noch wichtiger geworden sei.

„.. actually adds more evidence to support the more intensive social distancing measures applied this week, because the higher the reproduction number is, the more intensive the controls need to be to achieve suppression of the epidemic.“

Die von ihm “errechnete” CFR von 0,9% ist also aus dieser Sicht zu hoch und basiert auf falschen Zahlen.  Die veröffentlichte CFR in England ist aber noch viel höher und ebenso falsch, weil sie ja die Dunkelziffer der infizierten (ohne Krankheitssymptome) nicht berücksichtigt. (S. Dr. Knut Wittkowski, Prof. Ioannidis u. Dr. Erickson – alle USA)

Während Ferguson von einer Infektionsrate von 5% ausgeht, haben andere Wissenschaftler aus Oxford das 10-fache kalkuliert: Demnach wäre also die Hälfte der Briten bereits infiziert und die CFR wäre  bei 2 von 100.000)

UK 50 pc infected

REVISION 2:


Vor einem Parlamentsausschuss sagte Ferguson Ende März, dass seine „projections“ bezüglich der Auslastung von Intensivbetten sich geändert hätten. Der Höhepunkt der Belastung von ICUs sei jetzt nicht mehr im November/Dezember zu erwarten, sondern schon Mitte April.  Er betonte, das zentrale Anliegen der „Unterdrückungs-Strategie“ sei ja, eine Spitalskrise  (durch Überlastung) zu verhindern.

REVISION 3:   “We clearly cannot lock down the country for a year

Die „notwendige“ Dauer der extremen „Lock-down“-Maßnahmen wurde ebenfalls revidiert:  Jetzt ist nicht mehr die Rede von „fünf Monaten oder länger“ also bis eine Impfstoffproduktion in großen Mengen möglich ist (mindestens 18 Monate) und Ferguson hat anscheinend begriffen, dass diese „policy“ nur in einer wirtschaftlichen und sozialen Katastrophe enden kann.

Doch seine Vorschläge, wie die britische Regierung die Wirtschaft wieder ankurbeln könne, lassen alle Hoffnung fahren, er habe etwas dazugelernt.

Massenweise Tests und „contact-tracing“ ist alles, was ihm dazu einfällt und natürlich bezieht er sich auf das „Modell“ Süd-Korea, das natürlich nicht  1:1 auf Großbritannien übertragbar ist. (In der autistischen Welt der Mathematiker gibt es aber keinen Unterschied zwischen 10 Millionen Koreanern [Ausbruch in einer christlichen Sekte mit vielen jungen Leuten] und 10 Millionen Briten)

Auf Influenza-Viren, die genug „tödliches Potential“ besitzen und jedes Jahr wieder „zuschlagen“, wird aber auch nicht massenweise getestet, sondern nur wöchentlich Stichproben gemacht, die dann extrapoliert – also auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet werden.

REVISION 4: We don’t know what the level of EXCESS deaths will be in this epidemic,“

Ferguson räumte schließlich ein, dass niemand wisse, wie gefährlich COVID-19 wirklich sei, als er sagte:

Wie viele der  COVID-19 „Todesfälle“ wären ohnehin gestorben? Es könnte die Hälfte oder sogar zwei Drittel sein, weil es in erster Linie Menschen trifft, die entweder an ihrem Lebensende stehen oder einen schlechten Gesundheitszustand haben.“

Damit bestätigt er das, was die kritischen Expertenstimmen (Wodarg, Köhnlein, Bhakti, Püschl, Ioannidis u.a.) von Anfang an gesagt haben:

Die verfassungswidrige Ergreifung diktatorischer  Maßnahmen durch die Politik erfolgte NICHT auf wissenschaftlicher Grundlage, sondern auf der Basis von Angst, ideologischer Verblendung, Korruption (Gates & Co) und Ignoranz unserer Politiker.

ANNAHME 3: 


Appelle an die Vernunft  und  Eigenverantwortung der Österreicher (wie in Schweden praktiziert) reichen nicht aus, um das gewünschte Verhalten zu erreichen. Also muss es (neben dem Schüren von Angst) durch schnell durchgepeitschte Gesetze und Erlässe, – unter Strafandrohung – erzwungen werden.


Die  angeblich sanitären „Ermächtigungsgesetze“ wurden dann auch noch durch verbale Aussagen der verantwortliche Politiker überboten, für die es keine Rechtsgrundlage gab.

Dass BK  Kurz eine Neigung zum autoritären Handeln hat, ist nicht neu, dass aber die Grünen ohne Skrupel bei dieser verfassungswidrigen Tyrannei mitmachen, zeigt, wie tief sie (moralisch) gesunken sind.

Dazu berichtete  z.B. der ORF/Ö1 am 28. April im Mittagsjournal

ORF Ö1 28-4 VerfJurist kritisiert Regierung SCov

Der Beitrag beginnt mit einem Audio-Clip von Minister Anschober, in dem dieser „bestätigt“, dass auch „in privaten Räumen keine Treffen erlaubt“ seien, „das sagen auch unsere VO und entsprechenden Erlässe“.

Doch der Verfassungsjurist Heinz Mayer (am Telefon) bestätigt, dass diese unglaubliche Anmaßung von Anschober (Eingriff in die Unverletzbarkeit der Wohnung und Privatsphäre der Österreicher) keineswegs rechtlich gedeckt sei.

M: Nein, (diese Aussage)  war nicht richtig. Die Verordnung (Verbot des Betretens öffentlicher Räume, hat nicht für Privaträume gegolten.

ORF: Heißt das, man hat ein Verbot samt Strafen suggeriert?

M:  „Es ist leider vorgekommen, dass Politiker Inhalte kommuniziert haben, die in den VO nicht vorgesehen waren. Z.B. hat der Vizekanzler gesagt, man darf keine langen Radtouren machen, man darf nur kurz laufen gehen. Davon war in diesen VO keine Rede und ich glaube, dass das auch die Exekutive vor schwierige Probleme gestellt hat. (…keine Juristen..] und die sind dann manchmal zu harsch eingeschritten. Die Kommunikation hat mit dem Norminhalt oft nicht –ah – Schritt gehalten.“

Das ist eine sehr vornehme, quasi diplomatische Umschreibung eines inakzeptablen Verhaltens von Politikern, die das Volk wie unmündige Kinder bevormunden und Macht ausüben, für die es keine rechtmäßige Grundlage gibt.

Herr Mayer deutet allerdings an, dass der Erlass von „ Regeln für das Verhalten in Privaträumen“ zwar ein „massiver Grundrechtseingriff“ sei, dieser aber „möglicherweise zulässig“ gewesen wäre, wenn die „Verhältnismäßigkeit“ gegeben ist „also notwendig um das betreffende Ziel zu erreichen“. Diese „Notwendigkeit“ ist aber keineswegs bewiesen.

Dass „alle Beteiligten ziemlich gestresst“ waren,  (wie Mayer anmerkt), kann wohl kaum als Rechtfertigung für diese Grundrechts-Verstöße akzeptiert werden.  Dann geht es um die Strafen, die zu Ostern verhängt wurden:

ORF: Bleiben wir bei Strafmandaten und Anzeigen. Da hat Innenminister Nehammer nach dem Osterwochenende folgendes erklärt:

(Audio-Clip) ..“weil auch die Exekutive darauf geachtet hat, dass die Ausgangsbeschränkungen eingehalten werden, der Sicherheitsabstand,  dass das, was den Menschen so viel abverlangt, zu Ostern (so eine besondere Zeit) keine Freunde, Eltern, Verwandten nicht treffen zu können, dass das auch tatsächlich passiert. Es wurden über 2.000 Anzeigen (wie sagt man) … ausgeführt und vollzogen, Es wurden 380 Organstrafmandate ausgestellt“ (cut-off)

ORF: Herr Mayer, Strafen und Anzeigen, die sich auf Treffen im privaten Bereich beziehen, sind also ebenso hinfällig.

M:  (Pause). Na ja, das ist ja typisch. Es wird strenger kommuniziert, als geregelt. Ah … ja, die Leute werden sich ja wehren dagegen, nehme ich an.

ORF: Können Sie auch, also das Recht wird auf ihrer Seite …

M: Ja, selbstverständlich, ja klar.

Und – wehren sich die Österreicher? Oder lassen sie sich weiterhin alles gefallen, auch wenn es dafür keine seriöse, medizinische Begründung gibt?

ANNAHME 4:


Die Pflicht zum Tragen von Schutzmasken beim Einkaufen und die permanente Desinfizierung von Gebrauchsgegenständen (z.B. Einkaufswagen)  sind ein wesentlicher Beitrag zum Gesundheitsschutz.


Op MaskenDafür gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis, selbst das Robert-Koch-Institut weist darauf hin und Prof. Dr. Sucharit Bhakdi  (ein angesehener Experte für Mikrobiologie und Hygiene, der tausende Ärzte ausgebildet hat) spricht es noch deutlicher aus:  (siehe Video-Links ganz unten)

Bei gesunden Menschen macht das Tragen von Schutzmasken keinen Sinn. Es ist geradezu lächerlich…“

  • Die Maske soll eine Tröpfchen-Infektion verhindern, die gibt es aber nur, wenn jemand (der krank ist) niest oder hustet und zwar direkt ins Gesicht eines anderen Menschen.
  • Das tut aber niemand, schon gar nicht beim Einkaufen, wo man ja mit den anderen Kunden keinen direkten Kontakt hat.
  • Außerdem haben Viren weder Beine noch Flügel, sie können sich absolut nicht bewegen; sie leben ja auch nicht, wenn sie keinen „Wirt“ haben;  Es reicht also aus, Abstand zu halten, das Tragen der Maske  ist völlig überflüssig und behindert das freie Atmen. Dazu kommt noch, dass die Maske selbst zu einer „Bakterienschleuder“ wird, vor allem wenn sie stundenlang getragen und währenddessen viel gesprochen wird.
  • Der SARS-CoV-2 ist ca. 125 Nanometer klein. Ein Nano-Meter ist ein 1.000.000stel von einem Millimeter (oder ein Milliardstel von einem Meter, also 109 m). Wieso sollte sich dieser unvorstellbar winzige Kerl von einer Maske abhalten lassen?
  • Das fragt sich auch Herr Montgomery und betont „im Stoff konzentriert sich das Virus“ und da man gezwungen ist, sich deshalb immer wieder ins Gesicht zu greifen, erhöht sich sogar eine eventuelle Infektionsgefahr.

Montgomery Maskenpflicht BS

Und schließlich hat auch der mutige HNO-Arzt Dr. Bodo Schiffmann einen wichtigen Punkt vorgebracht: (siehe Video-Links am Ende)

„ Es gibt keinen medizinischen Grund für die Maskenpflicht am Ende einer Pandemie.“    

Genau – und damit kommen wir zu

 ANNAHME 5: 


Der Kontakt mit dem Virus (also mit einer infizierten Person) muss bei möglichst vielen Menschen unbedingt verhindert werden, weil sonst so viele schwere COVID-19 Fälle drohen, dass die Spitäler überlastet werden.


Dazu muss man zunächst festhalten, dass die Grundlage für diese Annahme auf einem völlig falschen Bild von Viren beruht. Ich zitiere dazu Frau Professor Dr. Karin Mölling, die ihr  ganzes Berufsleben  mit der Erforschung von Viren verbracht hat:

gut-microbiome

Es gibt mehr Viren als Sterne am Himmel: 10-33  (also eine Zahl mit 33 Nullen!).

Wir sind die Eindringlinge in die Welt der Mikroorganismen, nicht umgekehrt! Eine gigantische Zahl an Mikroorganismen, Bakterien, Viren und Pilzen gibt es in uns und um uns herum. Bakterien und Viren bevölkern unseren Darm in gewaltigen Mengen, ohne Krankheiten zu verursachen. Im Gegenteil, Mikroorganismen ermöglichen erst die Verdauung diverser Nahrungsmittel. Sie besiedeln nicht nur unseren Darm, sondern auch die Außenfläche unseres Körpers sowie unsere Umwelt.

„In diesem Ökosystem herrscht kein permanenter Krieg, kein Wettrüsten, sondern eine Balance, eine Koevolution, die zu Anpassungen geführt hat.

Doch wehe, wenn äußere Einflüsse die Balance zerstören. Meistens ist der Mensch selbst der Verursacher – dann entstehen Krankheiten. Viren und Bakterien sind „Opportunisten“, sie sind Nutznießer von ungewöhnlichen Situationen, von Schwächen des Wirts.

Genauso ist es. Es gibt keine „Killer-Viren“ (höchstens, wenn sie in einem Labor durch  Gentechnik erzeugt werden!), sondern Lebens-Umstände, die es Viren und Bakterien erleichtern, sich „breit zu machen“. So ist es nicht überraschend, dass in Kriegsgebieten  Seuchen ausbrechen, weil dort die Menschen in einer enormen Stresssituation leben (Hunger, Vertreibung, ständige Angst, mangelnde Hygiene usw.), Aktuelles, trauriges Beispiel eine gigantische Cholera-Epidemie im Yemen (um die sich aber hier niemand schert…).

Bei uns, in den „reichen“ Industrieländern kommen andere Risikofaktoren ins Spiel:

Fehlernährung (Übergewicht, Nährstoffmangel), Rauchen und Alkohol, chronische „Zivilisationskrankheiten“ wie Bluthochdruck, Gefäß-/Herzerkrankungen, metabolische Störungen wie Diabetes und Darmerkrankungen, immer häufiger Auto-Immunkrankheiten und Allergien, etc.

Menschen, die ständig Medikamente einnehmen, haben früher oder später als „Nebenwirkung“ Organ-Schäden, über die aber niemand spricht.

Pneumotox online

Es gibt mutige Ärzte in Frankreich, die eine Datenbank ins Internet gestellt haben, wo die relevanten Medikamente und deren Schäden registriert sind. Dort findet man z.B.  häufig verordnete Blutdrucksenker (ACE-Hemmer), die langfristig schwere Lungenschäden auslösen können und noch dazu für COVID-19 ein „Empfangskomitee“ bilden, weil sie dem Virus (der an das komplementäre ACE-2 Protein andockt) quasi den Eintritt in die Zellen erleichtern.

Viele der  (alten) gestorbenen Patienten in  Nord-Italien nahmen diese Medikamente jahrelang ein und hatten deshalb ein viel größeres Risiko bei einer Virusinfektion, die für andere wenig gefährlich ist.

Herr Dr. Wodarg hat auch noch darauf hingewiesen, dass ein bestimmter Enzym-Defekt (G6-PD), (der in Mittelmeerländern bzw. bei Menschen aus Ländern, wo Malaria auftritt, häufig vorkommt),  das Risiko für COVID-19 (bzw. Infektionen mit bekannten Corona-Viren) weiter stark erhöht.

G6 PD def enhances CoV infection 2008

Damit ist ein weiterer Risikofaktor für die Häufung von schweren Fällen in den USA zu berücksichtigen, wobei die Mehrheit der Betroffenen „Afro-Amerikaner“  sind; Dass diese Menschen akute Atemnot bekommen (ARDS) ist kein Wunder, denn durch die Infektion (der durch die Gen-Veränderung bedingte Sauerstoff-Mangel der Zellen erleichtert es den Viren, sich zu vermehren) oder die Behandlung mit Chloroquin kann eine hämolytische Krise entstehen (Sterben der roten Blutkörperchen, die den Sauerstoff transportieren).  Werden diese Leute intubiert (mit Gewalt unter Druck beatmet), sterben sie, wie ein New Yorker Arzt (Dr. Kyle-Sidell) voller Entsetzen feststellen musste.

Wer also anfängt „zu graben“, stellt fest, dass die Gefährlichkeit des Virus völlig überzogen dargestellt wurde, indem man wichtige Risikofaktoren einfach ignoriert hat.


Aber kommen wir zurück nach Österreich:

  • Gab es hier wirklich eine reale Gefahr, dass „zigtausende sterben“? (Nein)
  • Und seit wann war erkennbar, dass der „Peak“ (größte Zunahme) bereits überschritten ist? (Seit Ende März)

Was sehen wir hier?  (ein Excel- Diagramm, basierend auf  „open-data“ offiziellen Sterbe-Daten des Sozialministeriums)

Covid 19 mort stats Austria 30-4

  • Die täglichen Todesfälle zwischen 12.März und 30. April – Einzelwerte unten- rot; (Meldedatum = Todesdatum?)
  • Die Todesfälle pro Woche („Bergspitzen“-rot), z.B. 88, 106, 119, 92 …)
  • Die Veränderungsrate pro Woche (grün) 11 – 3,5 – 2,25 – 1,2 – 1,12 – 0,77 – 0,72 – 0,52 nimmt ständig ab…
  • Die Zahl der Toten kumuliert (unten schwarz) z.B. 557 (30.4.)
  • Tages-Datum (ganz unten schwarz)

Hier wird ersichtlich, dass von einer „exponentiellen Steigerung“ keine Rede sein kann. Die Kurve flacht bereits Ende März ab und ab dem 11. 4. Wird der „downward-trend“ noch deutlicher.  Auch ein  Experte für solche Statistiken, Herr Dr. Knut Wittkowski bestätigt das.

CoV Daten 12-5-20

Wir haben per 12.5. laut Angaben des Sozialministeriums 623 „Todesfälle“ für COVID-19.  Korrekterweise müsste hier natürlich auch der Zeitraum angegeben werden, auf den sich diese Sterbezahlen beziehen. Der erste Todesfall wurde am 12. März gemeldet.

  • Von 12. März bis 12. Mai 2020 sind also 623 Österreicher an COVID-19 gestorben.
  • Nicht wirklich … denn wie man auf der Website des Sozialministeriums nachlesen kann:

Austria maybe COVID-19 deaths

Dass diese Vorgehensweise mit seriöser Epidemiologie bzw. Virologie  nichts zu tun hat,  ist offensichtlich und die Pathologen in Österreich müssten eigentlich scharf dagegen protestieren. In Deutschland tut das zumindest einer: Professor Dr. Püschl in Hamburg.

Prof Püschl CoV nicht Todesursache

 Dieses Virus beeinflusst in einer völlig überzogenen Weise unser Leben. Das steht in keinem Verhältnis zu der Gefahr, die vom Virus ausgeht“, sagt der renommierte Rechtsmediziner. „Ich bin überzeugt, dass sich die Corona-Sterblichkeit nicht mal als Peak in der Jahressterblichkeit bemerkbar machen wird.“  (Die Welt – Link auf Bild)

Püschl chron Krankheiten nicht CoV

Da kann man nur zustimmen und ein Vergleich mit dem Influenza-Monitoring in Österreich  (Überwachung der jährlichen Grippewelle durch die AGES und das Zentrum für Virologie der Med-Uni Wien) zeigt auch warum:  (Tabellen-Ausschnitt):

est Flu deaths Austria 2015-2010

Die Zahl der an Grippe verstorbenen Österreicher in der letzten Saison wird auf 1.373 geschätzt. Das übliche Verfahren dazu ist, dass jede Woche Stichproben gemacht werden, also Abstriche, die dann auf Influenza-Viren getestet werden. Wie das genau passiert, kann man hier nachlesen. Wir haben also ein 3-stufiges Verfahren:

Klinisches Bild einer Atemwegsinfektion – Abstrich/PCR-Test  –  Nachweis durch Virenkultur in Zellen (bei COVID-19 nicht!)

influenza KW 7 2020 AustriaDie nachgewiesenen Infektionen werden dann auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet. (Genauso hätte man auch mit SARS-CoV-2 verfahren müssen…)

Für die heurige Grippesaison wurde die Zahl der Opfer auf 643 geschätzt. Doch etwas stimmt hier nicht: Man hörte in der Woche 7 (10.-17.Feb) auf, anstatt wie üblich, bis Woche 20 weiterzumachen.  Doch in der KW 7 war die Grippewelle noch lange nicht vorbei, wie man auf der Virologie-Seite der Med-Uni Wien nachlesen kann und auf diesem Diagramm noch deutlicher sieht:

Influenza Austria per 100T 2017-2020

Wir sehen an der schwarzen Kurve, dass die Grippe-Welle 2019/20 viel schlimmer war, als in den beiden vergangenen (gelb und grün) Jahren. Pro 100.000 Einwohner mehr als 2.300 Erkrankungen (vergleichbar mit dem „Corona-Peak“ in Landeck/Tirol) und dann hört man mit der Statistik auf???

Auf der AGES-Website findet man folgende Erläuterung zur Grippe-Toten-Statistik und die Tabelle, aus der der o.a. Ausschnitt stammt:

AGES Influenza Mortality Austria

(Obwohl Influenza-Viren eigentlich gefährlicher sind als Corona-Viren, wird hier also nicht alles und jeder „getestet“ und dann die große Panik ausgerufen …)

Wir haben also dementsprechend 643 Grippe-Tote und 623  (scheinbare) „COVID-19“ Tote. Hätte man die Grippe-Statistik nicht unterbrochen, wäre die Zahl wahrscheinlich auf das Zwei-bis Dreifache gestiegen, angesichts der starken (hochgerechneten) Ausbreitung, die man auf der Graphik oben sieht.

Higher Cov Risk after Flu vaccCOVID-19 hat es also nicht einmal annähernd geschafft, die Grippe-Mortalität zu erreichen, und man muss sich fragen, wie viele seiner „Opfer“ von anderen Viren heimgesucht wurden, nach denen niemand gesucht hat. Und wer weiß, dass eine Grippe-Impfung das Risiko für eine Corona-Viren-Infektion erhöht? (Das bestätigt, was Herr Dr. Wodarg gesagt hat: Wenn eine  Viren-Art (z.B. Influenza A) durch Impfung dezimiert ist, wird eine andere „auf dem Spielfeld“ dafür stärker…)

Zur Bewertung der „Gefährlichkeit“ muss man sich noch die Statistik der Med-Uni Wien (Virologie-Zentrum) zum Thema SARS-CoV-2 anschauen (nach der o.a. Stichproben-Methodik) und dann sieht man das gleiche wie in Deutschland und fragt sich:

WTF is going on here?

MUV sentinel KW 18- SCoV ZERO

  • Seit KW 12 (16.3> )gibt es keine Zunahme bei den positiven Tests; KW 13-15 ziemlich konstant (9-10)
  • KW 16: auf die Hälfte reduziert, seit KW 18: kein einziger positiver Test
  • Von 1752 Abstrichen waren ganze 62 positiv. Das sind 3,53%.
  • In der Steiermark wurde aber viel mehr getestet als im Rest von Österreich: 450 Proben von 1752, das sind 25%.
  • Nimmt man diesen „Outlier“ heraus, waren von 1302 Abstrichen 29 positiv also 2,22%.
  • Frage: Wo ist hier die „Corona“-Epidemie geblieben?

Wir sehen hier die gleiche „Fata Corona“ wie in Deutschland: Die wochenlang gemeldeten „Neu-Infektionen“ sind in erster Linie die Folge der massiven Ausweitung der Tests, nicht einer echten Epidemie.

Kuhbandner heise

Wie hier mit Zahlen etwas suggeriert wird, was es in der Realität so nicht gibt, sieht man auch hier:

Es wird immer nur die Gesamtzahl der Tests veröffentlicht:

  • die bisher durchgeführt wurden (Test-Zahl = Personenzahl?)
  • die bisher positiv waren

Daraus ergibt sich ein Prozentsatz, aus dem die Infektionshäufigkeit abgeleitet werden kann. Derzeit liegt dieser Wert bei 4,82%.

Doch wenn man dieses Verhältnis von den aktuellen Testergebnissen berechnet, kommt ein viel niedrigerer Wert heraus: 0,27%.

% Pos SCoV- Test AUT 12-05

Und damit bestätigt sich das, was auch die Sentinel-Proben der Med-Uni Wien ergeben haben:

The „Big Corona-Scare-Show“ is over.  

Es gibt keinen wissenschaftlich abgesicherten Grund (mehr), das Tragen eines Mundschutzes beim Einkaufen, beim Friseur, in der Gastronomie (beim Personal!) vorzuschreiben. Dieses absurde Sanitär-Theater muss  ein Ende haben.

Unser Immunsystem muss sich mit einem Erreger auseinandersetzen, damit es stärker werden kann. Dazu ist der Kontakt mit Infizierten notwendig, denn wer sich „versteckt“, kann keine Immunität entwickeln. (Siehe dazu die Zitate unten)

Das letzte Wort sollen die mutigen, aufrichtigen Ärzte haben, die sich nicht vom Konformitäts-Zwang einen Maulkorb verpassen ließen:


Die besten Videos dazu:

https://www.youtube.com/watch?v=7UZswl1BHG0

15 – Expertengespräch Covid-19. Prof. Püschel, Prof Bhakti, Dr. Petersohn, Dr. Völz  (bvmw.de)

Zitate daraus:

Dr. PÜSCHL

  • Die beste Medizin gegen COVID-19 ist unser IMMUNSYSTEM, es muss Gelegenheit haben, sich mit der Krankheit auseinanderzusetzen“ ,
  • Bilder aus anderen Ländern sind NICHT repräsentativ für diese Krankheit; es ist keine lebensbedrohliche Krankheit; es gibt viele andere Lebensrisiken, die viel schlimmer sind

Prof.Dr. BHAKDI:

  • Wie kann eine gebildete Gesellschaft sich so an der Nase herumführen lassen? (45:00) Das einzige, was ich noch einsehen würde (neben Hände waschen) Maske tragen ist  sinnvoll, wenn man selbst hustet und niest – ein gesunder Mensch braucht sie nicht!

Welche Maßnahmen halten Sie denn für sinnvoll?  Wie schützen Sie sich?

  • GAR NICHT. Warum soll ich mich schützen. So überzogen, das ist doch kafkaesk … Es gibt so viele Erreger, die genauso oder noch schlimmer sind !  Da tun wir gar nichts dagegen. Die Unverhältnismäßigkeit ist so überzogen. 
  • Die Maske bewirkt gar nichts. (es gibt so viele andere Faktoren (FEINSTAUB ein Faktor für Atemwegserkrankungen, Stanford hat das jetzt bestätigt; Vorbelastung der Lunge: Lombardei und Wuhan) , ASBESTFASERN in NYC (Rauchen!)

https://www.youtube.com/watch?v=1–c2SBYlMY  Profiteure der Angst, ARTE Doku 2009

 https://kenfm.de/dr-bodo-schiffmann/

UNBEDINGT ANSEHEN:  Tanzania entlarvt den  SARS-Cov-2″PCR-Test“ als Betrug … (auch ein Abstrich von Pflanzensaft (der Papau-Frucht )  kam als „positiv“ zurück!)

https://plandemicmovie.com/   (Englisch) – hier die wichtigsten Aussagen der Ärzte auf deutsch  (19:06)

Dr Erickson lockdown weakens IS

Wir tragen keine Masken im Alltag. Warum? Weil wir uns mit Mikrobiologie und Immunologie auskennen und weil wir ein starkes Immunsystem haben wollen. Bakterien, Viren, wir haben jeden Tag damit zu tun und so entwickeln wir eine Immunantwort darauf.

Das Abschotten, ständig Desinfizieren reduziert die (gesunde) Bakterienflora (auf der Haut), das bedeutet, du bekommst leichter eine opportunistische Infektion (die „guten Keime“ kämpfen nicht mehr gegen die „bösen“) ..wenn der Lockdwon vorbei ist, wird es viele Krankheiten geben, weil das Immunsystem durch das Wegsperren geschwächt wurde …

Die Bauelemente des Immunsystems sind Viren und Bakterien .. end of story.

Quellen:

P.S.

Zum Thema „Maske schützt die Gesundheit“ ….da war doch noch was… (Link zur Dissertation TU München auf  der Homepage von Dr. Wodarg – http://www.wodarg.com)

Masken CO2 Rückatmung TU Muc

(dieser Effekt wurde nach nur 30 Minuten bewiesen …. wie sieht das nach Stunden aus? …mehr Kohlendioxid im Blut bedeutet weniger Sauerstoff .. und weniger Sauerstoff in den Zellen bedeutet geringere Abwehrkraft gegen Infektionen … )

Was soll man da noch sagen?

 

 

 

 

„Corona 9/11“: Die Magie der Zahlen

3 Charité-Justus v Dohanyi als Robert Koch

Robert Koch gespielt von Justus von Dohnanyi in der hervorragenden ARD-Serie Charité

Wer noch in der Lage ist “ohne Anleitung” nachzudenken und die „Meldungen“  der Medien zu COVID-19 kritisch zu hinterfragen, müsste inzwischen erkannt haben, dass hier die politische Inszenierung einer „furchtbaren“ Krise stattfindet, die es so nicht gibt.

Im letzten Beitrag wurde ja schon ausgeführt, dass die uns ständig präsentierten Zahlen bzw. deren Interpretation irreführend und manipulativ sind, was die genannten Wissenschaftler ja auch massiv kritisieren.

Ich möchte das zunächst noch einmal anhand aktueller Zahlen aus Deutschland verdeutlichen. Das Robert-Koch-Institut hat auf seiner relevanten Homepage folgende aktuelle Zahlen:  (Tabellen-Ausschnitt; die Original-Tabelle zeigt auch Bundesländer-Werte)

RKI COVID-19 Fallzahlen 10-4

Fallzahlen „113.525“ klingt auf den ersten Blick nach sehr vielen Menschen, (zu den „steigenden“ Fallzahlen siehe weiter unten) doch bei einer Bevölkerung von ca. 83 Millionen sind das nicht einmal 0,14%.  

Auch die 2.373 Toten (bei denen COVID-19 als grundlegende Todesursache nicht durch  Autopsie / Histopathologie nachgewiesen wurde; sondern nur eine Korrelation besteht) verblassen, wenn man sich ansieht, woran – und wie viele – Deutsche „immer“ sterben (mehr als 200.000 pro Quartal):

Das allgemeine Sterberisiko  für COVID-19 ist also keine Rechtfertigung für die Verletzung von Grundrechten (bei Millionen Menschen…)

Major Causes of death Germany 2017

Im Jahr 2017 verstarben in Deutschland insgesamt 932. 272 Menschen (+2,3 % Vorjahr).  Davon

  • 37,0 % an Herz-/Kreislauferkrankungen – in Zahlen (344.524)
  • 24,4% an Krebs – (590)  (davon Bronchial- u. Lungenkrebs (45.100 ); bei Frauen Brustkrebs (18.396)
  • 7,3% Atemwegserkrankungen (400) (darunter 3,44 %  (32.100) an  COPD  u. 2,26% an Lungenentzündung (21.100)
  • 4,2% an Demenzkrankheiten (39.500)

Der Tod von hunderttausenden  Menschen wäre vermeidbar gewesen, wenn man die wichtigsten Risikofaktoren (allen voran das Rauchen) schon vor Jahren durch Aufklärung bekämpft bzw. schädliche Produkte verboten hätte.

Das sind statistisch gesehen pro Monat ca. 77.000  Tote, in einem Quartal also 231.000. Dazu „COVID-19“:   2.373  und das nicht als Todesursache bewiesen, was das RKI ja auch im „Lagebericht“ einräumt:

RKI Todesfälle COVID-19 Korrelation nicht Kausation

Was sind aber nun diese „Fallzahlen“ wirklich?  Leute, die positiv getestet wurden, deren Beschwerden aber nicht von einem „grippalen Infekt“ zu unterscheiden sind. Nach anderen Viren oder Ursachen wird aber nicht gesucht.

Diese  Darstellung der Zahlen ist irreführend, weil genaue Definitionen ebenso fehlen wie  klare, zeitliche Bezugsgrößen.  Es müsste auch erkennbar sein, seit welchem Datum diese Zahlen erfasst werden, da sie ja kumulativ sind.

Die Experten vom RKI wissen das natürlich und praktizieren das ja auch – z.B. im Rahmen des wöchentlichen Influenza-Monitorings (Grippe/grippaler Infekt – internationale Abk: ILI influenza-like-illness) und so sieht das dann aus:

RKI Influenza Monitor KW 14

Zur realistischen Beurteilung der „Gefahr“ durch COVID-19 muss man aber mehr Informationen haben, z.B.

  • Wie viele (in %) der „Fälle“ haben jeweils keine / nur leichte / gravierende Symptome/ Beschwerden?
  • Wie viele (in %) müssen ins Krankenhaus bzw. in die Intensivstation?
  • Wie viele (in %) haben chronische Erkrankungen und welche?
  • Wie verteilen sich die 3 o.a. Daten auf die Altersgruppen?
  • Wie viele (in %) nehmen Medikamente, die das Immunsystem belasten (und es dem Virus leichter machen)?

Die bloße Veröffentlichung der täglichen „Fallzahlen“ (+ Todesfälle) in den Medien macht es unmöglich zu erkennen,  was das tatsächlich bedeutet.  Aus dem „Lagebericht“  des RKI vom 10. April 2020  ist zu entnehmen: (die hier gezeigte Liste ist ein Ausschnitt):

RKI Aktuelle Lage Cov-2 10-4

Zu den „Inzidenzen“  von COVID-19 (137 pro 100 T in ganz Deutschland) ist anzumerken, dass 530 pro 100 T Einwohner in der BRD  jedes Jahr nur an ischämischen Herzkrankheiten sterben.

Die Zahl „113.000“ hört sich nach viel an, doch nur wenn sie in einem  Kontext-Vakuum präsentiert wird. Aus der RKI-Meldung (oben-gelb markiert)  sehen wir, dass für die Winter-Saison 2019/2020 in Deutschland   183.531 Influenza-Infektionen bestätigt sind, (Dunkelziffer 10-20 x höher) was aber niemand interessiert, weil die ganze Aufmerksamkeit nur „Corona-Virus“ gilt (das Virus heißt SARS-CoV-2; Corona-Viren-Arten gibt es hunderte)

Die folgende  Tabelle fasst die  Zahlen des RKI  im Wochenrhythmus zusammen (die „Lageberichte“  zu COVID-19 werden seit März täglich veröffentlicht):

RKI Cov-Daten März-April 1

Was kann man aus diesen Zahlen ableiten?  Auf den ersten Blick eine Erkenntnis, die Angst macht:

In ca. 5 Wochen eine Steigerung der „Fälle“ von 262  auf mehr als 110.000.  Das sieht wirklich nach  massiver, unaufhaltsamer Verbreitung aus.

Auch die CFR (Case-Fatality-Rate: sie soll das generelle Sterberisiko für diese Krankheit abbilden) ist um  mehr als das 6-fache  erhöht.  Übrigens, „Genesen“, also wie viele die Krankheit überstanden  haben, wird nicht statistisch erfasst, sondern nur geschätzt.

Doch Zahlen, die ohne richtigen Kontext und Hintergrund-Information präsentiert werden, können die Realität völlig verzerren und das passiert hier auch. Schauen wir uns deshalb an, welche anderen Tabellen bzw. Informationen das RKI vorrätig hat, um der Wahrheit näher zu kommen:

RKI SARS-CoV-2 Testing increase

Tabelle 1:  Im März 2020 stieg die Zahl der Tests für SARS-CoV-2 in Deutschland massiv an:

  • 4 mal so viele Proben getestet
  • 2,7-mal so viele positive Ergebnisse

Sieht man nur die enorme Steigerung der „Fallzahlen“ (262-100.000), könnte das Panik erzeugen, weil die Ausbreitung des Virus anscheinend nicht zu stoppen ist. Doch diese muss eben mit der enormen Steigerung der durchgeführten Tests in Verbindung gebracht werden. Nur dann sieht man, dass es kein exponentielles Wachstum gibt.

Zwei andere Beispiele: Wenn ich jede Woche immer mehr Radarfallen in einem Bundesland (versteckt) aufstelle, wird sich automatisch die Zahl der Radarstrafen stark erhöhen und es sieht dann so aus, als ob es immer mehr „Raser“ gibt, ein Trugschluss. 

Wir wissen alle, dass täglich in Europa tausende Verkehrsunfälle stattfinden, wobei Menschen schwer verletzt und getötet werden. Diese Zahlen werden aber nicht laufend veröffentlicht. Wenn wir seit zwei Monaten diese Toten (kumulativ) zählen würden und jede Woche die erfasste Datenmenge verdoppeln oder verdreifachen, kämen „Horrorzahlen“ heraus und man müsste sich fragen, ob der Straßenverkehr nicht eingestellt werden müsste, „um Leben zu retten“.

Wirklich seriös wäre es, wenn jede Woche die gleiche Zahl an Tests  (stichprobenartig und repräsentativ für die Bevölkerung) durchgeführt wird, denn dann sieht man sofort die echten Veränderungen. Doch die Verwirrung geht noch weiter, wenn man das liest:

RKI Cov-2 only 7percent pos

Seit Test-Beginn wurden also bei fast 1 Million Tests  in nur 7% der Proben  das SARS-CoV-2 Virus gefunden – das ist sehr wenig für ein Virus, das sich „rasant ausbreitet“ und das gesellschaftliche Leben ruiniert. Aber es kommt noch besser, denn das RKI teilt uns mit

RKI Cov-2 no tests not no of patients

„Die Zahl der Tests ist nicht gleichbedeutend mit der Zahl der infizierten Personen“ Wieso werden diese Zahlen dann als solche präsentiert?

Auch wird hier anscheinend „mehrgleisig“ gefahren, es gibt mehrere Statistiken zu den Test-Ergebnissen, die aber nirgendwo zusammengeführt werden. So wird jetzt z.B. das ARS-System (Überwachung der Antibiotika-Resistenz)  auch zur Erfassung von SARS-CoV-2 Daten verwendet (nur Zahl der Tests).

RKI ARS CoV Surveillance 7 pc

Auf „freiwilliger“ Basis  übermittelten 48 Labore (also ein Drittel aller relevanten Labore)  ihre Testergebnisse in Woche 13 an das RKI mit folgendem Ergebnis (Tabelle 1) Doch auch hier gibt es offenbar kein standardisiertes, koordiniertes und verifiziertes Vorgehen (die Labore sind private Unternehmen und es gibt keine QM-Standards, die für alle gelten müssen; so ist z.B. bei 15% der Tests ist nicht einmal das Geschlecht der Person bekannt…), Außerdem räumt das RKI ein, dass diese Ergebnisse nicht „repräsentativ“, aber für bestimmte Regionen „aussagekräftig“ sind.

Die Verwirrung geht aber noch mal weiter, denn die 213.532 Tests entsprechen auch hier nicht der gleichen Personenanzahl. Diese ist nämlich nur 195.856, weil mehr als 14.000 Personen  (7,2%) mehrfach getestet wurden; womit auch der „positive“ Anteil von 7,7% seine Aussagekraft verliert.

Und dann ist da noch die „Bewertung der epidemiologischen Lage“, wo es heißt:

RKI Epidem SitRep KW 14

Die akuten Atemwegserkrankungen (mit den gleichen Symptomen wie COVID-19) sind also im Abklingen (wie jedes Jahr im Frühling). Unter den eingesandten Proben wurde nur mehr bei 1% Influenza-Viren gefunden.

In nur EINER Probe (von 87 Stichproben) wurde das SARS-CoV-2 nachgewiesen, also auch bei nur 1% der Proben.

RKI SARS-Cov-2 KW 14

Wie sind diese mickrigen Ergebnisse (und stark sinkende ARE/ILI-Raten)  mit den „massiv steigenden Fallzahlen“ zu vereinbaren?

Man könnte glatt auf die Idee kommen, dass man uns mit diesen Zahlen-Spielen total verarschen will…

Die ständig steigenden  „Fallzahlen“ sind in diesem Kontext betrachtet, eine statistische Fata Morgana … 

Und selbst bei den Kranken (die Symptome einer Grippe haben, an der auch andere Viren u. Bakterien beteiligt sein können), ist der Anteil der schweren Verläufe sehr gering. Das lässt sich jedenfalls aus den Daten des RKI erkennen, wenn man danach sucht:

 Wir haben also mehr als 113.000 „Fälle“ (pos, Test) aber Daten über die „klinischen Aspekte“ nur für 86.721 Personen:

RKI Klinische Aspekte COVID-19 April 10

  • 40-50% hatte Husten und Fieber
  • 13.057  (15%) sind im Krankenhaus (Daten für 86.518); auf alle „Fälle“ bezogen sind es nur 11% (also fast 90%  müssen nicht ins KH)
  • 2.204  (1,94% bezogen auf „Fälle“ per 10.4.) sind auf einer Intensivstation, davon müssen 79% beatmet werden (wegen akuter Atemnot- ARDS)
  • 2.032 (2%)  (davon) haben eine Lungenentzündung  (die eigentlich (lt. China) das zentrale Element für COVID-19 Diagnose ist)
  • Das mittlere Alter der Verstorbenen ist 82 Jahre; 86% waren älter als 70 (Info über Vor-Erkrankungen fehlt)
  • Rund 54.000 Personen sind „genesen“ (die Zahl ist geschätzt…!)

Und dann gibt es noch das:

ICOSARI KW 13 SARI decline

Wenn die Gesamtzahl stationär behandelter, schwerer Fälle (SARI) von Atemwegsinfektonen weiter sinkt (davon sollen 24% COVID-19 Fälle sein, wobei der Anteil der jüngeren- unter 35 – angeblich steigt) und nur 2% der „COVID-19“ Patienten eine Lungenentzündung haben, wieso müssen dann Millionen Menschen vom Staat bevormundet und ihrer Bewegungs- und  Versammlungsfreiheit beraubt werden?

Die Verwirrung geht aber weiter, den laut „Epidem. Bulletin Nr. 17/2020“ des RKI (Tabelle Seite 5)  ist nur für 77 Patienten bekannt, (von 12.178 hier erfassten „Fällen)  dass sie auf einer Intensiv-Station liegen. Die vom RKI dazu veröffentlichten Tabellen kann man nur als chaotisch bezeichnen; die Aussagekraft und Verlässlichkeit der Daten muss massiv angezweifelt werden; Zeitweilig muss man sich fragen, ob die Verfasser noch „alle Tassen im Schrank“ haben, wie z.B. hier:

RKI Tod kritischer Verlauf

Es sind – soweit bekannt – nur wenige Patienten auf der Intensivstation (d.h. der Anteil der schweren Fälle ist sehr gering, wie auch in  Österreich: 2,1% der Hospitalisierten in der ITS; altersbereinigt noch weniger)

CoV-2 Hospital Data Austria 9-4

Den Tod als eine Form des „kritischen Verlaufs“ einzustufen, erscheint logisch, doch wenn die wirkliche Todesursache (vermutet: COVID-19) nicht wissenschaftlich bewiesen wurde (durch Autopsie), wird die Statistik  der „schweren Fälle“ dadurch massiv verfälscht.

Dieses Balkendiagramm zeigt, was wirklich los ist:

RKI SARS-COV-2 more tests less symptoms

 

Immer mehr „Meldungen“, aber immer weniger Symptome. Das passt zu einem winzigen Anteil von 1% bei den Stichproben.

Dass die „Fallzahlen“ keineswegs wissenschaftlich abgesichert sind, lässt sich auch hier erkennen:

RKI vermutet is a CoV case

Wenn also mindestens 2 Lungenentzündungen  in einer der o.a. „Einrichtungen“ auftreten (was in Krankenhäusern und Altenheimen keine Seltenheit ist, auch ohne neues Virus)  reicht die „Vermutung“ eines Zusammenhangs mit COVID-19 als „Bestätigung“, auch wenn kein Labor-Nachweis existiert!

Mit  fundierter Wissenschaft / seriöser Statistik hat das nichts mehr zu tun … und das auch nicht:

RKI SARI turned into COVID-19 cases

Eine 6-fache Steigerung innerhalb einer Woche (noch dazu bei 15-34 Jährigen!), das ist eine statistische Anomalie, die dringend hinterfragt werden muss.

(Mehr über die „magische“ Wirkung neuer  digitaler Eingabe-Codes (courtesy: WHO)  im nächsten Teil …)

FAZIT:

1 Charité-Ernst Stötzner als Prof Virchow

Pathologie- Professor Rudolf Virchow gespielt von Ernst Stötzner in der ARD-Serie Charité

  • Die rasante „Ausbreitung“ der Krankheit ist eine Illusion, die durch autistische Zahlen-Darstellung erzeugt wird und
  • Die fehlende Unterscheidung zwischen RNA-Nachweis des Virus und Kausalitäts-Nachweis  (Ursache einer Krankheit)
  • Es gibt keine exponentiellen  Steigerungsraten (weit davon entfernt).
  • Sobald es wärmer wird, geht es den Erkältungsviren immer „an den Kragen“ (sie „hassen“ 2 Dinge: Sonne und Seife)
  • Entscheidende Faktoren, die den Verlauf bzw. die Schwere der Krankheit stark beeinflussen, werden in den Medien unter den Teppich gekehrt und so Zusammenhänge unsichtbar gemacht

Das ist KEINE rasante Ausbreitung, KEINE  echte Pandemie und KEIN Grund für die drastischen Maßnahmen, die in Deutschland und anderen EU-Ländern trotz schwerer Grundrechtsverletzungen von der Bevölkerung akzeptiert werden („Schafsnatur“ von Goethe?)

Die eklatante „Steigerung“ ist eine Verzerrung der Realität, die noch weiter verstärkt wird, weil alle anderen Todesursachen völlig ignoriert werden. Wenn immer nur darüber berichtet wird, wie viele Menschen täglich mit (nicht immer an) einer viralen Infektion sterben, aber die üblichen Sterbefälle „verschwinden“, hat das mit seriöser Statistik nichts mehr zu tun.

Das RKI hat aber auch Datenmaterial vorrätig, das die hysterische  „Corona-Gefahr“ völlig ad absurdum führt, denn zur Relativierung des Risikos muss man fragen:

1 RKI PubHealth resp diseases 2017

Wie viele Menschen starben denn in einem Jahr in Deutschland sonst an Atemwegserkrankungen?

Es sind mehr als 100.000 (Zahlen in der Tabelle aus  2015)

RKI respDisease & Cancer 2015

Davon etwa 46.000  an Krebs (Bronchien, Lunge).  Circa  34.000  an chronischen und 22.000 an akuten, schweren Atemwegsinfekten; (SARI), wozu auch die Lungenentzündung gehört; etwa 1.100  sterben an Asthma.

Tabakrauch COPDDer größte Einzel-Faktor bei diesen Mortalitätszahlen ist das Rauchen (toxischer, krebserregender Feinstaub), aber unsere Politiker haben 30 Jahre lang (!) verhindert, dass Gaststätten, Shopping-Center, Bahnhöfe, etc. rauchfrei werden und die giftigen Produkte (Zigaretten) werden weiterhin legal verkauft

Wie schon erwähnt, hätte die Politik viele dieser Todesfälle und das damit verbundene Leiden tausender Menschen verhindern können, wenn man die bereits vorhandenen Risikofaktoren eingedämmt hätte (Atomkraftwerke, Pestizide,  mutagene und cancerogene Chemikalien, Fleisch aus Massentierhaltung, permanenter Mikrowellen-Stress für Nerven- u. Immunsystem durch Mobilfunk-Anlagen, usw.)

COVID-19 WTFHier geht es nicht um den Schutz unserer Gesundheit, soviel steht fest, denn nur ein schnelles Erreichen der Herden-Immunität (70% der Bevölkerung) kann uns wirklich schützen. Dazu muss man aber Kontakt mit dem Virus (also auch Infizierten) haben. Das Wegsperren von Millionen Menschen, die Isolation, das Schließen von Schulen verhindert diesen natürlichen Prozess, der uns über Jahrtausende eine Ko-Existenz mit Viren (die immer da sein werden, auch in unserem Genom) ermöglicht hat.

Ist das nicht eher ein Experiment in „social engineering“, bei dem man sehen will, wie weit der Gehorsam der „Herde“ gegenüber Autoritäten geht – selbst wenn dabei Grundrechte verletzt werden  und eine wirtschaftliche Katastrophe herbeigeführt wird?

Der britische Premierminister Boris Johnson wollte ja ursprünglich keine drastischen Maßnahmen ergreifen und setzte auf die Bildung der „Herdenimmunität“:  Wer keinen Kontakt zum Virus hat, kann nicht immun werden und da das CoV-2 bei den meisten Menschen nur leichte Beschwerden hervorruft und nicht lebensbedrohlich ist, ist es völlig in Ordnung, das zuzulassen (siehe Schweden).

CoV Imperial College fear-policy 1

Doch dann kam eine „Studie“  des Imperial College in London heraus, („wahrscheinlich hunderttausende Tote“ Text-Auszug oben) die alle in  Panik versetzte … (mehr dazu im nächsten Beitrag)

Ein deutscher Virologe am Uni-Klinikum Bonn, Herr Prof. Dr. Streeck hat ja dazu kürzlich (bei Markus Lanz) angemerkt:

„Ein Problem ist,  dass wir bisher sehr viel über Spekulationen und Modellrechnungen reden; da muss ja nur ein Faktor in so einer mathematischen Rechnung falsch sein, dann fällt das alles zusammen wie ein Kartenhaus. Ich finde, man muss  die Daten zusammentragen und wirklich Fakten schaffen, auf deren Basis man Empfehlungen aussprechen und Entscheidungen treffen kann.“

Einstein conscience

Sehr richtig. Herr Streeck macht das ja auch und zwar in der realen Welt. Er befragt selbst die Betroffenen, nimmt Proben und analysiert die daraus gewonnenen Daten, die dann mit anderen Erkenntnissen und Beobachtungen verknüpft werden. Das ist  seriöse Wissenschaft, nicht das Füttern von abstrakten Zahlen in ein „Modell“, mit dem die reale Welt nicht einmal annähernd erfasst werden kann.

Er „lässt die Kirche im Dorf“ und sagte in einem Interview der FAZ zur Frage Ob die Todeszahlen in Deutschland steigen werden?

Ganz bestimmt, aber nicht um solch apokalyptisch hohe Zahlen, wie sie zum Teil in Umlauf sind. Auch muss man berücksichtigen, dass es sich bei den Sars-CoV-2-Toten in Deutschland ausschließlich um alte Menschen gehandelt hat. In Heinsberg etwa ist ein 78 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen an Herzversagen gestorben, und das ohne eine Lungenbeteiligung durch SARS-CoV-2. Da er infiziert war, taucht er natürlich in der Covid-19-Statistik auf. Die Frage ist aber, ob er nicht sowieso gestorben wäre, auch ohne SARS CoV-2.

In Deutschland sterben jeden Tag rund 2500 Menschen, bei bisher zwölf Toten gibt es in den vergangenen knapp drei Wochen eine Verbindung zu Sars-2. Natürlich werden noch Menschen sterben, aber ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage: Es könnte durchaus sein, dass wir im Jahr 2020 zusammengerechnet nicht mehr Todesfälle haben werden als in jedem anderen Jahr.“

Noch einmal die wirklich gefährlichen „Killer“ in Deutschland (bevor „COVID-19“ ins Rampenlicht gestellt wurde):

3 Top causes of death Germany

Quellen und Info:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/15_20.pdf?__blob=publicationFile

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

https://www.voltairenet.org/article161191.html

https://www.voltairenet.org/article209580.html

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/2020-04-10-de.pdf?__blob=publicationFile

https://www.br.de/mediathek/podcast/iq-wissenschaft-und-forschung/the-daily-streeck-virologe-empfiehlt-mehr-personen-zu-testen-die-keine-symptome-haben/1794393

https://www.focus.de/gesundheit/news/covid-19-pandemie-top-virologe-wir-stecken-in-einem-dilemma-weil-uns-entscheidende-daten-fehlen_id_11811994.html

https://kenfm.de/am-telefon-zur-gesetzeslage-in-zeiten-der-corona-krise-dietrich-murswiek/

https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Koch#Tuberkulin-Skandal

https://www.daserste.de/unterhaltung/serie/charite/staffel-1/index.html

 

     

     

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Corona „911“: Infektion- Illusion – Transformation

Wir befinden uns im rechtlichen Ausnahmezustand.

Dictatura SchmittUnter dem Deckmantel der Seuchenbekämpfung werden Grundrechte verletzt, totalitäre Überwachungsmethoden zum akzeptierten Alltag und die Massen verhalten sich nicht nur wie gehorsame Untertanen, sondern ein Teil davon entwickelt eine „Blockwart“-Mentalität, die schwer zu ertragen ist (neudeutsch: „self-policing“, alt-deutsch: Denunzieren)

In Albanien verprügelt die Polizei Menschen, die sich gegen die drakonischen Ausgangssperren wehren. In Italien werden Leute den Behörden „gemeldet“, weil sie sich auf einer Parkbank sonnen und Priester werden bestraft, weil sie Begräbnisse abhalten.  In Dänemark wurden Teile der Verfassung (Menschenrechte) außer Kraft gesetzt, um medizinische Zwangsmaßnahmen durchsetzen zu können. In Deutschland werden Impfzwänge eingeführt und immer mehr Verbote erteilt  … what next?

Sie haben uns einen „Carl-Schmitt“-Virus  (der das Gehirn angreift) geschickt, damit diese Tyrannei akzeptiert wird.

Im  völlig technisierten 21. Jahrhundert kommen totalitäre Systeme nicht so primitiv daher, wie im Dritten Reich. Es gibt keine brüllenden Demagogen mehr, die das Volk mit Brandreden und Massenaufmärschen zu einer verdummten Manövriermasse machen. Dank der „Digitalisierung“, die immer mehr in alle Lebensbereiche eindringt, und der homogenisierten Fließband-Journaille schlittern  die Massen in das totalitäre System hinein, ohne es zu merken. Schlimmer noch – sie machen es erst möglich, weil sie all die „smarten“ Anwendungen („apps“) und Geräte verwenden, ohne zu hinterfragen, welchen Zweck diese tatsächlich haben und welche Risiken damit verbunden sind.

Keating-Robin Williams DPSIn dem wunderbaren  Film „Der Club der toten Dichter“ gibt es eine Szene, in der eine kleine Gruppe von Schülern, nach Aufforderung durch den Lehrer, im Schulhof  einfach herumgehen soll. Am Anfang hat jeder noch eine eigene „Gangart“, doch bald marschieren sie im Gleichschritt. Der Lehrer (der unangepasste Mister Keating, der die Entwicklung von „Frei-Denkern“ als Erziehungsziel hat) will damit etwas demonstrieren:

Die Neigung der Menschen zum Konformismus, also sich anzupassen an das. was andere tun; bei etwas „mitmachen“, nicht weil man darüber nachgedacht hat und etwas für richtig befindet, sondern weil man das Bedürfnis nach Zugehörigkeit hat, man will akzeptiert sein, also macht man, was „alle“ (jedenfalls die meisten) tun und folgt den Anweisungen von „Autoritäten“.

Eine bemerkenswerte Analyse zum  Thema Ungehorsam gibt es von Erich Fromm, ein großer deutscher „Denker“ und Philosoph, der leider nicht mehr lebt.

Erich Fromm

At this point in history the capacity to doubt, to criticize and to disobey may be all that stands between a future for mankind and the end of civilization”  (Fromm, 1962)

Die wenigen, die nicht mit „der Herde“ mitrennen und eine andere  (Denk-)Richtung einschlagen, werden häufig attackiert, diffamiert und ausgegrenzt.

Das sehen wir gerade jetzt am Beispiel der anlaufenden „Corona-Virus“-Diktatur, die von unseren Regierungen und Schafs-Medien als „notwendig“ präsentiert wird. Wir haben in Deutschland wenigstens vier Wissenschaftler, die nicht mit der Herde mitrennen und sich –wie einst Galileo – den herrschenden Autoritäten entgegenstellen (und einen aus den USA, es werden mehr…):

Wolfgang Wodarg 1Dr. Wolfgang WODARG:  Lungenfacharzt, ehemaliger Amtsarzt und Fachmann für Epidemiologie

Prof. Sucharit BHAKDI,Mikrobiologe und Experte für Infektionskrankheiten.

Dr. Karin MÖLLING,Grande Dame“ der  Virologie, Forschungsleiterin am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik (emeritiert), Verdienstkreuz 1. Klasse  der Bundesrepublik Deutschland (2018)

Dr Claus KöhnleinDr. Claus KÖHNLEIN, niedergelassener Internist in Kiel, „Viren-Horror“ – Dissident; Buch: Virus-Wahn (Bild)

Prof.John IONNANIDIS, Top- Epidemiologe und Statistiker, Stanford Universität (USA)

Ich möchte  (als Gedächtnisstütze und Argumentationshilfe) hier die wichtigsten Punkte dieser Experten zusammenfassen, die den offiziellen „Narrativ“ in den Medien gewaltig ins Wanken bringen

Die bisher gesammelten Daten (über den Verlauf der Epidemie) sind völlig unzuverlässig.“  (Prof. Ionnanidis)

  • Corona-Viren spielen eigentlich keine große medizinische Rolle, weil sie nur leichte Infekte auslösen;
  • Bei jedem grippalen Infekt findet man verschiedene Virenarten und meistens auch Bakterien
  • Der überwiegende Anteil der Erkrankungen verläuft ohne Komplikationen (wenn man ein ungestörtes Immunsystem hat).
  • Die „hohen Todesraten“ für COVID-19 erscheinen nur so – warum?
  • Der Tod tritt in Verbund mit anderen Krankheiten auf, aber nur das Virus gilt als Verursacher
  • Andere, entscheidende Risikofaktoren werden ignoriert und so das Bild völlig verzerrt z.B. Ältere Menschen mit Vorerkrankungen haben ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf bzw. zu sterben (siehe Daten ISS Italien)

Wenn man alle „Infizierten“ über einen längeren Zeitraum in die täglich publizierte Statistik einrechnet, kommen sehr hohe Zahlen zustande (die ansonsten gar nicht gemessen werden!).

Ich sage jetzt z.B. (fiktive Zahlen) , „in Bayern haben wir jetzt schon 3.000 Fälle (150 mehr als gestern und 280 mehr als vorgestern, usw.)“, dann entsteht der Eindruck, dass sich die Infektion massiv ausbreitet und somit auch die Gefahr für die Gesundheit immer größer wird.

Das ist nicht nur falsch, sondern  gefährlich irreführend“ (Bhakdi)

  • Dass aber der Großteil (75-90%) keine oder nur milde Symptome hat, bedeutet eben, dass diese nicht oder nur leicht erkrankt sind.
  • Das Virus wird also bei den meisten Leuten vom Immunsystem in wenigen Tagen „neutralisiert“ und stellt somit keine besondere Gefahr für die Bevölkerung dar.

K MÖLLING Viral more FriendsNicht jeder, der „infiziert“ ist, wird auch krank, der Großteil hat nicht einmal Symptome, wird aber trotzdem als „gefährlicher“ Verbreiter angesehen. N.B. Wir tragen alle ständig jede Menge Viren mit uns herum (die befinden sich sogar in unserem Genom als Retroviren- siehe Mölling ), die mit uns in Symbiose leben und keine Gefahr sind.

Wenn die Krankheit schwer wird, sind also andere Faktoren miteinzubeziehen, vor allem der Immun-Status des Patienten und sein genereller Gesundheitszustand.

Wenn man die „Risikogruppe“ (hier Menschen über 65 mit chronischen Krankheiten) schützen will, muss man sie isolieren und nicht die ganze Bevölkerung! Man kann keine Immunität entwickeln, wenn man isoliert wird.

Die Ausrufung der „höchsten Alarmstufe“ hält Prof. Bhakdi für völlig überzogen und „eigentlich sinnlos“. Wie kommt er zu dieser Schlussfolgerung, wo doch die „rasante Ausbreitung“ einer Gefahr verhindert werden soll?

DAS RISIKO AN EINER KRANKHEIT  ZU STERBEN  (CFR- Case Fatality Rate)

Die Sterbezahlen sind kein Grund für Alarm und Angst. An der Grippe sterben in Deutschland jedes Jahr tausende Menschen und niemand hat deshalb großflächig RT-PCR Tests eingeführt(Saison 2018/19: 25.000; Mehr zu den Grippezahlen weiter unten).

Anders gesagt: Wenn man schon seit Jahren bei jedem, der einen grippalen Infekt hat, nach Corona-Viren gesucht hätte, hätte man auch meistens welche gefunden. Das hat aber niemand interessiert, weil diese keine große Rolle für die Mortalität spielen. (ES SEI DENN, sie wurden gentechnisch manipuliert, siehe den vorherigen Artikel auf diesem Blog).

In Deutschland sterben  pro Tag mehr als 2.000 Menschen über 65.  In ITALIEN sind es ca. 1.600.  (Woran die meisten Menschen weltweit sterben – siehe weiter unten).

Von denen tragen wahrscheinlich einige Prozent eine Corona-Virenart in sich, doch es gibt viel gewichtigere Faktoren für das Sterben als virale Infektionen.

 „Die offiziellen Zahlen über das Risiko, am „Coronavirus“ zu sterben (WHO: CFR 3,4%) sind bedeutungslos.  (Prof. John Ionannidis)

Warum? Weil die Tests sich auf jene Leute konzentrieren, die starke Symptome oder einen schweren Krankheitsverlauf haben. Dieser „Selection Bias“ (Fokussierung auf ein ausgewähltes Segment der Bevölkerung) verhindert aber, dass eine zuverlässige Risikoabschätzung stattfinden kann. Man bräuchte stattdessen Daten über die wirkliche Ausbreitung der Infektion in der Bevölkerung (zufälliges Sampling), die regelmäßig erhoben werden. Aber diese Informationen haben wir eben nicht, weil nur die “Auffälligen” getestet werden.

Prof.Dr. Ionnanidis hält (inmitten dieser mangelhaften Datenlage) eine CFR von 0,05-1% für realistisch. Das bedeutet also, dass schlimmstenfalls 1 von 100 Erkrankten stirbt (oder aber nur 5 von 10.000).  Die extremen Maßnahmen bis zu Verletzung von Freiheits-/Grundrechten) wären in diesem Szenario aber völlig irrational.

Auch eine kürzlich veröffentlichte statistische Analyse aus China unterstützt diese Ansicht. Demnach ist die CFR tatsächlich viel niedriger, als ursprünglich angenommen, weil so viele „Infizierte“ gar keine Symptome hatten.

Dass alte Menschen mit chronischen Leiden (Bluthochdruck, Herz-u. Gefäßerkrankungen, Diabetes, Niereninsuffizienz, etc.) sich gegen solche Infekte nicht so gut wehren können, wie junge, gesunde Leute, ist ja nichts Neues (Auch an der jährlichen Grippe sterben viel mehr alte Leute) und kein Beweis für die „Gefährlichkeit“ des Virus, weil andere Risikofaktoren missachtet werden.

Bhadki Schreckgespenst InfektDr. Ionnanidis betont, dass Corona-Viren jedes Jahr  Millionen von Menschen infizieren und bei 3 bis 11%  der Patienten nachzuweisen sind, die sich wegen Atemwegs-Infekten im Krankenhaus befinden. Doch weil es bisher niemand interessiert hat, ob CoV bei diesen Leuten nachgewiesen wurde (u.a. durch Autopsien), gab es auch keine Tests dafür. Sie „gingen also unter“ in dem Krankheitsgeschehen, das jährlich 60 Millionen Menschen das Leben kostet (dutzende andere, viel gravierendere Todesursachen).

DER  ORGANISIERTE  TUNNELBLICK

Herr Dr. Wodarg hat verdeutlicht, dass bei jedem „grippalen Infekt“ bzw. Atemwegserkrankungen verschiedene Virenarten agieren, (wobei die Corona-Viren eher eine untergeordnete Rolle spielen; Anteil:  1-15% der gefundenen Viren). Sich nur auf eine Art zu konzentrieren, bedeutet, dass alle anderen Viren (+ biologische und Umweltfaktoren) völlig aus dem Blickfeld geraten.

ES GIBT NICHT NUR „CORONA“ (SARS Cov-2)

Resp changes in VirobiomEine davon ist das Influenza-Virus, gegen das man sich zwar impfen lassen kann, doch damit wird eben nur ein „Spieler“ rausgenommen, wodurch die anderen Virenarten „mehr Platz“ auf dem Spielfeld erhalten.  Der „grippale Infekt“ bzw. die „Grippe“ wird dadurch nicht verhindert. (Abgesehen davon, dass natürlich auch das Influenza-Virus laufend mutiert)

Die jährliche „Grippewelle“ fordert zigtausende Tote, aber selten wird untersucht,  welche Viren dabei wirklich eine Rolle spielen.

In den USA wurden in der jetzigen „Saison“ ca. 1,1 Millionen Abstriche getestet und davon waren knapp 21% positiv für Influenza-Viren.  In einer anderen Studie (Autopsie von Verstorbenen mit Atemwegsinfekten) waren es  nur 18% der Proben.

Die Gesamtzahl der „grippalen Infekte“ (in den USA allein) wird  jährlich auf  36 bis 51 Millionen Fälle geschätzt, wovon 22.000-60.000 sterben. (Daten: Prof. Ionnanidis)

Die Schwankungsbreite dieser Zahlen zeigt, wie wenig konkrete Daten dazu wirklich vorhanden sind. Es war den niedergelassenen Ärzten bisher ziemlich egal, welche Virenarten für das Grippegeschehen wirklich relevant sind, weil die „Grippe“ einfach als normaler Teil des Lebens (des Risikos) angesehen wird, es ja Impfung und Therapie gibt  und das  durchschnittliche Sterberisiko nicht sehr hoch ist (weniger als 1%).

Außerdem: Wenn jemand (der andere Krankheiten  oder ein geschwächtes Immunsystem hat)  beim Test „positiv“ ist und später stirbt,  heißt das noch lange nicht, dass  ihn das CoV (Corona-Virus) „umgebracht“ hat.

Wenn also z.B. in Deutschland 4 Millionen infiziert sind und es eine CFR von 0,5% gibt, dann würden 20.000 Menschen sterben. Das klingt nach viel, doch es sterben ohnehin jedes Jahr tausende an „Grippe“ (R-Infekten, die aber nicht besonders hervorgehoben werden). In der „Saison 2017/2018“ waren es ca. 25.000 Menschen in Deutschland (Dunkelziffer viel höher) und 182.000 Grippe-Fälle wurden durch Labordiagnostik bestätigt. Das hat aber niemand aufgeregt und es gab auch keine „Maßnahmen“ zur Eindämmung.

(Info zu den aktuellen Grippe-Zahlen und Viren-Tests in Deutschland am Ende des Beitrags)

Um die Dimension der Bedrohung durch Viren (Infektionen) richtig  einschätzen zu können, müssen wir uns fragen:

WORAN STERBEN  (BEI UNS) DIE MEISTEN MENSCHEN?

WHO Top 10 Causes of Death 2016

Was sehen wir hier?

Unter den Top 10 Todesursachen in den „reichen“ Industrieländern sind  9  KEINE Infektionskrankheiten, also nicht „ansteckend“. (Quelle: WHO).

1 Todesursachen WHO 2016

Seit Jahren die „Nr.1“ sind – vermeidbare – Herz-Kreislauferkrankungen, an denen jedes Jahr 15 Millionen Menschen sterben. Sie gelten ja auch mittlerweile als „Volkskrankheiten“ gemeinsam mit Diabetes, COPD und Bluthochdruck (der natürlich auch zum Systemkreis Herz-Kreislauf-Gefäßstörungen gehört). Von der Krebs-Epidemie ganz zu schweigen (die natürlich nicht so spektakulär abläuft, wie eine plötzlich auftretende „Seuche“, sondern „schleichend“ ist.)

Doch was unternehmen unsere Politiker um diese erheblichen Sterberisiken (und das damit verbundene Leiden) zu senken?

  • Sorgen sie dafür, dass immer mehr ungesunde Nahrungsmittel nicht auf den Markt kommen? (Zumindest nicht beworben werden; bei steigenden Zahlen von Bauchspeicheldrüsen- und Darmkrebs)
  • dass der überführte „Massenmörder“ Tabakrauch endgültig aus unserem Leben verschwindet und zwar durch ein Verkaufsverbot von Zigaretten u. anderen Tabakwaren)? (Erst 30 Jahre nachdem bekannt war, dass Passivrauch schädlich ist, wurde Rauchen in Gaststätten verboten!)
  • dass dem Versprühen von zigtausend Tonnen Pestiziden auf unsere Äcker Einhalt geboten wird? Das eine enorm gefährliche Substanz wie Glyphosat nicht mehr zugelassen wird? (Dazu habe ich schon einige Beiträge geschrieben)
  • Dass tausende Chemikalien (deren Kombinationswirkung nie getestet wurde), die wahrscheinlich krebserregend oder krebsfördernd sind, aus dem Verkehr gezogen werden?
  • Dass der chronische Elektrostress der von den hunderttausenden Mobilfunk-Antennen, WLAN-Hotspots, etc. ausgeht, und eine enorme Belastung für das Immun– und Nervensystem darstellt, eingedämmt wird?
  • dass die Ursachen für die unheilbaren Auto-Immun-Krankheiten – die (wie Allergien) dramatisch zugenommen haben, eruiert werden? (Umweltmedizin!)

Die Antwort auf all diese Fragen kennen wir ja … sie lautet NEIN. Das alles wird akzeptiert, weil das damit verbundene Risiko, krank zu werden, weniger wiegt als die Profite „der „Wirtschaft“.

child leukemiaDass es in einem Land wie Deutschland eigene Krebs-Krankenhäuser für Kinder gibt (geben muss, weil heute 2-Jährige Leukämie bekommen!), das ist ein Skandal, ein Armutszeugnis für eine Politik, die „über Leichen“ geht (solange man sie nicht alle auf einmal sterben…). Dieses enorme Leiden der Kinder könnte verhindert werden, durch eine echte Gesundheitspolitik.

Aber wegen diesem Virus wird jetzt so ein Theater gemacht? In Grundrechte eingegriffen und das Denunzieren von Verweigerern (die ihre Kinder nicht einsperren und Oma und Opa nicht fernhalten) als Tugend dargestellt? Viele würden jetzt aufschreien und sagen:

Also bitte! Das ist doch notwendig, um die Ausbreitung zu verhindern! Diese Leute handeln doch verantwortungslos!

Auch zu diesem Argument (neben den o.a. Entgegnungen) kann man eine andere Perspektive haben:

Die soziale Isolation, das „Zusperren“ aller Orte, wo Menschen zusammenkommen, sich unterhalten, essen und trinken,  lehren, lernen oder Sport treiben, Veranstaltungen besuchen, das Leben ein bisschen genießen wollen (was die Franzosen „Savoir Vivre“ nennen), erzeugt hohen psycho-sozialen Stress und dazu noch die Angst vor Ansteckung – das hilft dem Immunsystem garantiert nicht, sondern macht uns nur schwächer.

Depression isolation WuhanAus China (Asia Times) gibt es bereits Meldungen über Depressionen, PT-Stress und andere negative Effekte auf die Psyche.

Prof: Bhakdi:  „Ich finde sie  grotesk, überbordend, und – direkt gefährlich – diese Maßnahmen sind selbstzerstörerisch…“

.Das „social-distancing“ Konzept kann auch „nach hinten“ losgehen, weil dadurch die Bildung der Herden-Immunität verhindert bzw. verzögert wird. Die sozialen und wirtschaftlichen Folgen dieser „lock-down“ Maßnahmen können eine schwere Krise auslösen, die den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft gefährdet und totalitären Überwachungsmaßnahmen Tür und Tor öffnet.

(Wird die „Fassaden-Demokratie“ mithilfe eines Virus (als „Cover“)  endgültig  „erledigt“? Geht es bei dem Corona-Theater um etwas ganz anderes? Mit dieser Frage (und speziell Italien) beschäftigen wir uns im nächsten Beitrag.)

(Anmerkung: Die schweren Fälle von Lungenentzündung in der Lombardei werden hier in keiner Weise angezweifelt. Die angegebene Ursache aber sehr wohl)

UND DAS WICHTIGSTE ZUM SCHLUSS

Zentrale Aussage von Dr. Köhnlein: Das klinische Bild (die Symptome, die der Arzt sieht) von Grippe, bzw. grippalem Infekt (Husten, Schnupfen, Kopfweh mit Fieber) also akute Atemwegserkrankungen mit verschiedener Ausprägung ist das gleiche wie bei „Corona“-Kranken; ohne den „Test“ und den Medien-Hype  würden sie also nicht hervorstechen und es gäbe keine Aufregung.

Daten aus der medizinischen Praxis – Was sehen wir derzeit in Deutschland?

Zu den aktuellen Grippe-Daten in der Bundesrepublik meldet das Robert-Koch-Institut folgendes_ (Zahlen sind kumulativ, also seit Beginn der Grippe-Periode im Herbst 2019 werden sie laufend addiert; Die Daten werden vom RKI wöchentlich aktualisiert; hier 3 bzw. 2 Wochen dazwischen)

Daten: (Woche 7/2020)

  • 98.500  Influenzafälle amtlich gemeldet,
  • davon im Krankenhaus: 17.000
  • Todesfälle: 161; davon 86% älter als 60;
  • Pro 100.000 Einwohner waren ca. 1.800 Leute beim Arzt wegen einer Atemwegserkrankung

Daten: Woche 10/2020

  • 145.258 Erkrankte gemeldet (+ 22.920  geg. Vorwoche),
  • davon im Krankenhaus: 23.276/16%  (+2.903/13% )
  • Todesfälle: 247

Daten: Woche 12/2020

  • 177.009 Erkrankte gemeldet (+9.878 geg. Vorwoche),
  • davon bisher im Krankenhaus: 28.321 (16%) + 1.459/15%))
  • Todesfälle: 323 (bei 306  Influenza-Viren nachgewiesen) gestorben; davon 85% älter als 60 Jahre

Wenn ich jetzt in den Medien mit den Grippe-Daten genauso verfahre, wie mit „Corona“, dann würden Sie folgende Schlagzeilen lesen:

Schon fast 180.000 Menschen  „erkrankt“ – in einer Woche fast 10.000 mehr– 323 Todesfälle – die Zahlen steigen weiter an …

Eine Epidemie! Sperren wir doch alle Leute mir grippalen Symptomen ein! Schließen wir die Schulen –denn die Dunkelziffer ist ja noch viel höher!

Merken Sie was? Die Zahl derjenigen mit nur geringen oder gar keinen  Beschwerden, geht in dieser Statistik völlig unter. Das Gleiche passiert jetzt mit dem „Corona-Virus.

Aber schauen wir doch einmal, inwiefern die Ergebnisse der Labor-Tests (Suche nach bestimmten Viren)  die „Corona-Pandemie“ untermauern:

Bei der Untersuchung der eingesandten Proben von Erkrankten  wurde bisher GAR NICHT auf Corona-Viren getestet, weil diese eben an sich keine große Rolle für grippale Infekte spielen.

Welche Viren wurden denn nun nachgewiesen?

RKI KW 12 Influenza-Monitoring

  • In 42% der Proben (204)  wurden übliche „Erkältungsviren“ gefunden (Atemwegsinfekte können auch bakteriell sein)
  • Im aktuellen Zeitraum war der Anteil der Influenza-Viren am höchsten (20%), (Die „Viren-Mischung“ ändert sich jede Woche)

SARS-Cov-2 patient isolates cell-cultured HongKongAb Woche 8 wurde auch nach dem SARS-CoV-2 gesucht. Und was hat man gefunden? Raten Sie mal?

Dieser sich rasant ausbreitende, Monster-Virus müsste sich jetzt doch in unseren Atemwegen  „breitmachen“. Man müsste jetzt also in sehr vielen Abstrichen den SARS-CoV-2 (so heißt er wirklich, nicht „Corona-Virus“) finden.

Aber was sehen wir hier?

RKI week 12 SARS-Cov-2 test results 6 in 871

6 Nachweise in 871 Proben?  Das sind  im Durchschnitt 0,7% aller Abstriche!  Wo ist denn hier eine Pandemie???? Schaut man sich dann auch noch die einzelnen Werte pro Woche an, sieht es nicht viel anders aus:

2 RKI KW 12 6 von 871 proben SARS-CoV-2 positiv

In der aktuellen Woche 12 waren ganze 3 Proben von 193  SARS-CoV-2 positiv, also 1,6%. (Vorhanden waren 204 Proben)

Ein Virus, das sich so „rasant“ ausbreitet, das totalitäre „Maßnahmen“ damit gerechtfertigt werden, kommt praktisch im Viren-Monitoring gar nicht vor???

Wo ist hier „Corona“ (SARS-CoV-2)?  Nirgends.

RKI KW 12 SARS-Cov-2 no role

Es gibt also keine „Corona-Pandemie“, die man mit seriösen, epidemiologischen  Zahlen belegen könnte … (was ja die o.a. Wissenschaftler kritisieren).

WAS WIRD HIER GESPIELT?  Mehr dazu in Teil 2…

Sehenswerte Videos von /über „Non-Konformisten“ zum Thema:

https://kenfm.de/me-myself-and-media-56/

https://www.youtube.com/watch?v=UmxQsADJeM4&t=238s#-1

Rolf Kron: Hat der Wahnsinn Methode?

https://www.youtube.com/channel/UCp9ci2cnPMUfDnmjEJeEUYQ

(RT-Interview mit Dr. Köhnlein, 37 min)

https://www.wodarg.com/   

 

 

 

 

Götter im Labor (Going Viral)

Es ist wieder soweit: Die Virus-Angst geht um viele fragen sich:  Wie gefährlich ist das neue Corona-Virus (SARS-CoV-2) wirklich? Wie zuverlässig sind die  Tests?  Ist das Virus aus der Natur oder ist es durch Gentechnik im Labor entstanden? Wieso springt ein tierisches Virus plötzlich auf Menschen über? Wieso ist eine (an sich wenig bedrohliche) Virenart plötzlich lebensgefährlich und breitet sich rasant aus?

Dieser Blog („anstrengend“ zu lesen) kann hoffentlich dazu beitragen, einige dieser Fragen zu beantworten. Der Text ist lang (Teil 1 einer Serie) aber man muss eben „tiefer graben“, damit man die biologischen Zusammenhänge verstehen kann.

Insbesondere die äußerst fragwürdige  Rolle der Gentechnik in der Virenforschung soll hier hinterfragt werden. („CoV“ wird in diesem Text als Abkürzung für Corona-Virus verwendet; „SL“ steht für SARS-LIKE“ also SARS ähnliche Viren)

Woher kommen diese besonderen Viren?

Der “Ausbruch” von SARS im Jahr 2003  führte zu zahlreichen Studien, die sich auf die Suche nach dem tierischen „Reservoir“ begaben. Man wollte  also jenes Tier  finden, das als ursprünglicher „Wirt“ für das damals „neue“ Corona-Virus (SARS-CoV) fungierte – so die Annahme.

Das Ergebnis: Man fand sogenannte „SARS-ähnliche Viren“ bei Fledermäusen, deren Genom große Ähnlichkeit mit dem SARS-CoV aufwies. 2013 gelang es einem chinesischen Forscherteam dann, zwei Virenstämme zu identifizieren, die bei der „Hufeisennase“ genannten Fledermaus-Art (Bild) gefunden wurden.

Wie  wurden  diese Viren  entdeckt?

Man untersuchte den Kot von 117 Tieren und fand bei  27 (also nur 23% der Proben)  den  PCR-Nachweis für Corona-Viren. Genauer gesagt, ein spezielles „Motiv“, das auch der SARS-Virus aufwies. (Mehr dazu weiter unten)

WIE  kommt  das  Virus  in die  ZELLE?

Coronaviren haben, verankert in ihrer Hülle, sogenannte „Spikes“, (die sie stachelig aussehen lassen) auf denen sich ein bestimmtes Eiweißmolekül befindet (das Spike (S)-Protein). Viren sind genetische Parasiten, sie können sich nur vermehren, wenn sie in die Zelle eines „Wirtes“  eingedrungen sind, um deren biologisches Programm für ihre eigenen Zwecke zu nutzen.

Lebende Zellen kontrollieren aber, was „herein“ darf und zwar durch Proteine in der äußeren Zellmembran, die ähnlich wie Schleusenwärter bestimmen, ob „geöffnet“ wird oder nicht. Dazu gehören sogenannte „Rezeptorproteine“, die ein jeweils genau dazu-passendes, anderes Protein (einen „Ligand“) erkennen und dann den Einlass in das Zellinnere (Zytoplasma) ermöglichen. Nur dort kann sich das Virus vermehren und wird dann in Form von zahlreichen „Ablegern“ (Virionen) wieder aus der Zelle entlassen; die Infektion weiterer Zellen wird so möglich (wenn das Immunsystem nicht eingreift!).

Das (Spike)-S-Protein des Virus muss also mit dem Rezeptor-Protein der Zell-Membran (die die Zelle umgibt)  kompatibel sein, sonst „geht gar nichts“.

Zur großen Überraschung vieler Forscher nutzt das SARS-CoV einen Rezeptor, dessen natürlicher „Partner“ eine entscheidende biologische Rolle als „System-Regulator“ im Menschen hat:  ACE-2 (reguliert u.a.  in Verbindung mit Enzymen der Niere Wasser- u. Elektrolythaushalt,  den Blutdruck und beeinflusst die Funktion des Herzens; hat aber auch eine wenig erforschte Rolle im Immunsystem).

Und auch diese 2  gefundenen (Fledermaus) CoV-Stämme der „Hufeisennase“ nutzten diesen Rezeptor, was auf eine enge Verwandtschaft schließen lässt – so die Forscher. (ACE-2 kommt bei vielen Tieren vor, nicht nur bei Menschen, ist aber an die jeweilige, physiologische „Umgebung“ angepasst)

Wie kommt das Virus vom Tier zum Mensch?

In China gibt es traditionelle Märkte, wo neben Fleisch auch lebende Tiere verkauft werden, auch Wildtiere in winzigen Käfigen (was ich sehr widerlich finde). Uns wird seit Jahren erzählt, dass auf diese Weise tierische Viren plötzlich auf Menschen „überspringen“. Doch dieser Kontakt zwischen Mensch und Tier findet seit hunderten (wenn nicht tausenden) Jahren in China statt und wenn das so einfach wäre, könnten wir keine Haustiere halten, ohne krank zu werden.

Die seltsamen, plötzlichen „Pandemien“ in den letzten 20 Jahren  (SARS, MERS, „Vogelgrippe“, „Schweinegrippe“, etc. sind nach meiner Auffassung nicht auf natürliche Weise entstanden.

Und es ist durchaus  wahrscheinlich, dass die ausufernde Gentechnik dazu einen Beitrag geleistet hat (neben der  ekelhaften und grausamen Massentierhaltung),

In der Zusammenfassung der  o.a. „Fledermaus“-Studie heißt es u.a.:  (Hervorhebungen von mir)

  • „Obwohl Fledermäuse schon seit einiger Zeit als natürliches Reservoir für SARS und MERS im Gespräch sind, waren alle bisherigen Versuche, den Vorläufervirus von SARS-CoV zu isolieren, erfolglos.
  • Verschiedene SARS-ähnliche Coronaviren-Stämme (SL-CoVs) von Fledermäusen aus China, Europa und Afrika wurden kürzlich gemeldet, doch keiner davon kommt als „Stammvater“ für SARS in Frage, vor allem auch deshalb nicht, weil deren „Spike-Proteine“ nicht in der Lage sind, den ACE-2 Rezeptor menschlicher Zellen zu benutzen.
  • Wir melden hiermit die vollständigen Genom-Sequenzen zweier, neuartiger Fledermaus-CoVs (der Hufeisen-Familie), die in der chinesischen Provinz Yunnan (an einem bestimmten Ort über mehrere Monate) gefunden wurden. (RsSHC014 und Rs3367).
  • Sie sind viel enger mit dem SARS-Virus verwandt, als jeder bisher gefundene CoV, vor allem in dem Genom-Abschnitt, der für Bindung an den Rezeptor entscheidend ist, („receptor-binding-domain“ (RBD) des S-Proteins.;
  • Unsere Ergebnisse sind starke Indizien dafür, dass diese Fledermaus-Familie der natürliche Wirt für SARS-CoV ist und dass man für eine direkte  Infektion  von  MENSCHEN  keinen tierischen „Zwischenwirt“ braucht.“

Dazu muss man wissen:

Normalerweise können Corona-Viren nur bestimmte Zellen (Zell- u. Gewebetypen) befallen und sind sehr artenspezifisch

Das  amerikanische CDC  (Center for Disease Control) schreibt dazu:

Coronaviruses are a large family of viruses that are common in many different species of animals, including camels, cattle, cats, and bats. Rarely, animal coronaviruses can infect people and then spread between people such as with MERSSARS, and now with 2019-nCoV” (später als SARS-CoV-2 bezeichnet).

Es kommt also eigentlich sehr selten vor, dass tierische CoVs Menschen infizieren und sich dann von Mensch zu Mensch ausbreiten. Insofern sind SARS und MERS sehr ungewöhnlich (die Ansteckung fand hauptsächlich in Krankenhäusern statt).

Es gibt jeweils eigene Corona-Virenstämme für Menschen, Hunde, Katzen, Rinder, Schweine, ,Nagetiere, Vögel, usw. Einer davon verursacht z.B. die gängige „Erkältung“ bei Menschen (Infektion der oberen Atemwege, Schnupfen, Husten, Niesen, etc. aber in der Regel nach wenigen Tagen wieder vorbei)

Normalerweise reagiert das Immunsystem sofort, wenn ein fremdes Protein (z.B. von einem Virus) in der Zelle erkannt wird. Die Zelle zeigt dann entsprechende Antigene an der Oberfläche und lockt damit die Immunabwehr an (z.B. T-Zellen, die toxisch sind und die befallene Zelle vernichten)

…. wird diese Fähigkeit ausgeweitet und z.B. ein „Schweine-virus“ kann nun auch andere Tiere und Menschen befallen, dann wird es gefährlich.

Die Frage ist aber, WARUM passiert das?  (bitte weiterlesen)

Die Forscher weisen darauf hin, dass sie „das Übertragungspotential über Artengrenzen hinweg“ ermitteln wollten.  (Das ist der kritische Punkt).

Dafür haben sie verschiedene Zelllinien getestet und herausgefunden, dass der  neue Virenstamm „SL-COV-WIV1“  in menschlichen A549 Epithelzellen der Lunge, in Nierenzellen von Schweinen, syrischen Hamstern und mehreren Fledermausarten einigermaßen gedeiht. Am besten aber in Vero E6-Zellen.

Um die biologische aber auch „unheimliche“ Bedeutung dieser Aussagen aber verstehen zu können, muss man wissen, um welche „Zellen“ es sich hier tatsächlich handelt:

Krebszellen (mutierte, genetisch abnormale Zellen, die sich endlos vermehren können)

A-549 ZELLEN

Ist  eine kranke, genetisch abartige Zelllinie (3-facher Chromosomensatz), die 1972 aus dem Lungenkrebs-Gewebe eines 58-jährigen  Amerikaners gewonnen wurde. Der (normale) Zelltyp spielt eine wichtige Rolle für den Wasser-u. Elektrolythaushalt der Lungenbläschen. A 549 Zellen werden häufig als „Labor-Modell“ für die Epithelzellen der Lunge verwendet und als „Wirt“ für die Transfektion.

Vero E-6  ZELLEN

Wurde 1962 aus Epithelzellen der Nieren von der „Grünen Meerkatze“ (einer Affenart) gewonnen; die Zellen sind „unsterblich“ (endlos teilbar) und haben ebenfalls eine abnormale Chromosomenzahl (aneuploid). Vero-Zellen produzieren keine  α- und β-Interferone, also genau jene wichtigen Signal-Proteine des Immunsystems, (Gruppe: Zytokine) die zur Abwehr von Viren freigesetzt werden (und andere Zellen „alarmieren“), weshalb diese Zellen zur Viren-Vermehrung sehr beliebt sind.

Doch die Mutationen, die sie für Laborzwecke „praktisch“ machen, sind eigentlich ein Nachteil, denn die normale Zellbiologie ist hier nicht mehr vorhanden und die Zellen (der Phänotyp) verändern sich im Lauf der Zeit durch die Prozesse, die sie durchlaufen (vor allem durch die eingeschleusten transgenen Konstrukte …)

HeLa Zellen (triploide, extreme Krebszellen, die andere Zellkulturen im Labor infiltrieren und überwuchern können)

Stammen von Henrietta Lacks, die 1951 im Alter von 30 Jahren in den USA an Gebärmutterhalskrebs starb, nachdem man sie mehrfach wegen Blutungen mit radioaktiver Strahlung „behandelt“ hatte, (wodurch wahrscheinlich der „HP-Virus“ erst aggressiv wurde).

In der o.a. Studie finden wir dazu auch folgenden Satz:

„Wir haben erstmals einen lebenden SL-CoV (SARS-ähnlichen Virusstamm) aus Vero-E6 Zellen isoliert, der eine 99,9%ige Sequenz-Identität mit dem Virus der Fledermaus (Rs336) aufweist und  ACE-2 von Menschen, der Zibetkatze und Hufeisen-Fledermäusen zum Eindringen in Zellen benutzen kann.  (Er wurde SL CoV- WIV-1 genannt.)

Das ACE-2 Fledermaus-Gen musste also mit „Gewalt“ (Gentechnik) in menschliche und tierische (abartige) Zellen eingebracht werden. Dazu werden Plasmide eingekauft, die dann mithilfe passender Restriktionsenzyme das oder die gewünschten Gene in ihre RNA einbauen und als „Vektor“ fungieren. Damit das Gen aber (aus seinem natürlichen Kontext herausgerissen) wirklich funktioniert, werden zusätzlich regulatorische Gene eingebaut, die meistens aus Viren stammen, so z.B. hier der „Primer“ von einem CMV (Herpes Virenart).

Dieser transgene „Plasmid“ erledigt dann die Transfektion der HeLa Zelle mit dem fremden Gen (jeweils für das ACE-2 Protein von Fledermäusen, Menschen und der Zibetkatze (die gar nichts damit zu tun hat; das  Tier in China heißt bei uns Larvenroller!) . Dann werden diese Zellen mit dem „WIV-1“ (in abartigen Affenzellen kultiviert)  Corona-Virus künstlich  infiziert, um zu sehen, ob er sich dort „einnisten“ kann.

NACHDENKPAUSE:

Im Labor gezüchtete,  genetisch abartige Krebszellen von Affen und Menschen

  • denen man zusätzlich ein künstliches Gen-Produkt eingebaut hat und
  • die nicht mit einem Immunsystem und dem ganzen Organismus interagieren

werden also  mit  Fledermaus-CoVs  im Labor infiziert und deren Vermehrung soll dann ein Beweis dafür sein, dass diese spezifisch tierischen Viren quasi „früher oder später sowieso“ auf den Menschen losgehen werden?

Sorry, aber das erscheint mir wenig logisch und daher nicht glaubwürdig, besonders deshalb, weil Experimente wie das oben geschilderte, nur eines von tausenden ist, die weltweit seit Jahren stattfinden (und – ob gewollt oder nicht – quasi eine Anleitung dazu geben, wie man genau diesenSprung“  des Virus vom Tier zum Mensch erleichtert bzw. erst ermöglicht.

Hier noch ein Beispiel aus dem Jahr 2015 (also zwei Jahre später), in dem ebenfalls mit diesem (Fledermaus) Corona-Viren Stamm „WIV1“ experimentiert wurde:

 

 

Auch hier wird natürlich der „gute Zweck“ betont, nämlich „zukünftige Bedrohungen durch Viren“ zu finden. Durch moderne Bio-Informatik bzw. Gentechnik-Methoden („Meta-Genomics-Data“ & .„Reverse Genetics“) soll also – mit Schwerpunkt SARS – das „pathogene Potential“ von  zirkulierenden bzw. noch nicht besonders  in Erscheinung getretenen,  tierischen Viren ermittelt werden.

Sie konstruieren ein künstliches Virus mit fremden Genen (und behaupten dann, dass Viren mit diesem Spike-(Protein) quasi schon „auf der Lauer liegen“ um uns  (Menschen) zu überfallen, was durch ihre Experimente deutlich geworden sei:

Der WIV-1 Cluster hat die Fähigkeit, Menschen direkt zu infizieren und auch von Mensch zu Mensch übertragen zu werden [nachgewiesen in Zellkulturen]. Jedoch deutet die Abschwächung der Viren „in vivo“ (hier: in der lebenden Maus) darauf hin, dass eine zusätzliche Anpassung erfolgen muss, um eine Epidemie auszulösen.

Dann heißt es weiter, diese Daten würden deutlich machen, wie nützlich diese „Plattformen“ sind, um Virenstämme zu identifizieren, (die- quasi in Tieren versteckt),“bereit dafür sind“ sich zu einer Bedrohung für die Menschen zu entwickeln. Dass diese „Bereitschaft“ durch solche Experimente gefördert wird, wird anscheinend nicht registriert. Hier der (erschreckende) O-Ton:

Wir nutzten den … (ansteckenden)SARS-Virus als Vorlage und konstruierten  einen vollständigen, infektiösen Klon von WIV1-CoV, der aus sechs Plasmiden besteht, die man mittels Enzymen auseinanderschneiden, mit Liganden zusammensetzen und durch Elektroporese in (Vero-)Zellen einbringen kann, um vermehrungsfähige Virionen zu gewinnen“.

Zusätzlich haben wir eine Virus-Schimäre erschaffen, in der die „Spikes“ nicht mehr von SARS, sondern vom WIV stammen: WIV1-MA 15. Dieser hat die gleiche Bindungs- u. Eindringfähigkeit  (in Zellen) wie WIV1-CoV, bewahrt jedoch die Änderungen für ein Maus-angepasstes SARS. (MA  bedeutet „mouse-adapted“ also an Mäuse angepasst und  die genetisch ähnliche Maus ist die „Brücke“ zum Mensch…)

Zurück zur die Kernaussage (die auch Nicht-Wissenschaftler verstehen):

„Es gibt eine Untergruppe von Corona-Viren, die derzeit in Fledermäusen grassiert und die Fähigkeit hat, in menschliche Zellen einzudringen

Die Frage ist allerdings, WOHER hat  bzw. WODURCH bekommt es diese „Fähigkeit“? Die Gentechnik erleichtert den sogenannten „horizontalen Gen-Transfer“, also die Überschreitung der Artengrenze, weil sie es ja darauf anlegt, fremde Gene dort einzubauen, wo sie nicht hingehören und dazu meistens verschiedene „entschärfte“, pathogene Viren und / oder Bakterien benutzt.

In einer weiteren Studie  wurden die „Fähigkeiten“ dieser Coronaviren noch mehr herausgefordert: (s.unten)

Was sind denn nun die o.a. „Virus-Schimären“ in diesem Kontext?

Es sind Viren, denen fremde DNA „aufgezwungen“ wurde, damit sie bestimmte Eigenschaften bekommen, die die Forscher für ihre Zwecke brauchen. Das können Gene aus anderen Viren sein, aber auch bakterielle, tierische oder menschliche … und genau das ist der Irrsinn.

Was ist hier also passiert?

  • Die meisten Fledermaus-Viren aus der Natur sind nicht in der Lage an menschliches ACE-2 zu binden (wozu auch?)
  • Der SHC014-Spike (dessen Protein, ursprünglich von einem Fledermaus-Virus) wurde mit einem für die Maus angepassten SARS-CoV genetischen „Rückgrat“ kombiniert (also die Gene für das Spike- Protein des einen, in das manipulierte Genom des  anderen (SARS)-Virus
  • Ergebnis :  künstlicher  (SARS) Virus SHC014-MA 15
  • Dazu wörtlich in der Studie: „… um die Gelegenheit zur Pathogenese in Mäusen zu maximieren
  • Dieser künstliche Virus wurde dann – wieder – in genetisch abartigen Vero-Zellen „erfolgreich“ vermehrt.

Dann wurde getestet, ob dieser Labor-Virus in der Lage wäre,  Zellen des menschlichen Atemtraktes (vor allem der Lunge) so schwer zu attackieren, wie SARS. Dazu wurden embryonale HAE-Zellen (für Epithelzellen der Atemwege)  mit vier verschiedenen Virenstämmen infiziert:  je zwei „Maus-adaptierte“: WIV1-MA15 (Fledermaus-Maus)  und SARS-CoV MA 15  (Mensch-Maus) sowie „unser“ SARS und der  Fledermaus-Virus WIV1 (in Krebszellen von Affen gezüchtet).  Merke: WIV1 konnte sich zunächst nur sehr begrenzt in menschlichen Zellen vermehren.

Statement zum Ergebnis:

„Die Daten zeigen, dass der WIV1-Spike in menschlichen Zellkulturen des Atemweges eine Infektion auslösen kann, ohne dass eine besondere Anpassung notwendig ist“.  

FRAG DOCH MAL … DIE MAUS (wie es ihr geht…)

Um die mögliche Pathogenese zu analysieren (wie die Krankheit entsteht),  muss die Infektion bei lebenden Tieren studiert werden, also wie sich das künstliche Viren-Konstrukt „in vivo“, verhält. Also wurden 10-Wochen alte Mäuse entweder mit WIV1-MA 15 infiziert oder mit SARS-CoV– MA 15 (beide künstlich für die Maus adaptiert) und dann vier Tage lang beobachtet.

  • SARS (MA): rasche Gewichtsabnahme und Tod nach vier Tagen bei allen Tieren
  • Laborvirus SHC014: 10% Gewichtsverlust aber nicht tödlich (obwohl beide ähnliche Virenlasten in der Lunge erzeugten);

Dann wurden „alte“ Mäuse getestet (12-Monate):

  • SARS (MA): gleiches Resultat wie bei den jungen Mäusen
  • Laborvirus SHC014: erhebliche Gewichtsabnahme, aber minimal tödlich

Der Austausch des Spike- Proteins  (statt SARS – WIV1  der Fledermaus- ohne Manipulation) erzeugte also keine wirkliche  Erkrankung bei Mäusen. Beim WIV1-Cov: war die Vermehrung der Viren deutlich eingedämmt – 10.000 x geringer  –  im Vergleich zu SARS-Cov

Das „neue“ Fledermaus-Virus -das nicht genetisch manipuliert wurde und dessen „Bereitschaft“ uns zu überfallen, eigentlich demonstriert werden soll –  ist also keine reale Gefahr für die Maus (weil er eben an Fledermäuse angepasst ist).

Daraus schließen die Forscher, dass das „Maus-Modell“ wenig geeignet sei, um das Potential  des Virus für menschliche Krankheit zu evaluieren.

WAS TUN SIE ALSO?

Sie erschaffen durch Gentechnik eine  Maus, die den Rezeptor für das menschliche ACE-2 Protein „eingebaut“ hat und zwar unter Kontrolle von „HFH4“ einem Promoter* der  Epithelzellen  in der menschlichen  Lunge.

In den Zellen der Mäuse wurde also dann ein menschliches Protein erzeugt (ACE-2), weil man transgene DNA (ein synthetisches Konstrukt aus menschlichen Genen) direkt in Eimutterzellen von Mäusen  injiziert hat.

Der  hierbei verwendete „Promoter“ (HFH4=FOXJ1) ist ein menschliches Gen, das auf Chromosom 17 zu finden ist. Er soll hier dafür sorgen, dass die eingeschleusten Gene auch (in der Maus) das gewünschte Protein erzeugen (über die Aktivierung von Transkriptions-Faktoren) und zwar dort, wo es die Forscher haben wollen: in den Epithelzellen der Atemwege. Das tut er auch, aber es kommt dadurch zu einer “Überproduktion“ von ACE-2 (weil die normale Regulation der Zelle nicht mehr funktioniert).

Doch FOXJ1  beeinflusst auch die Immunantwort und Stressreaktion in Säugetierzellen: es unterdrückt einen Protein-Komplex, der für die Zytokinproduktion verantwortlich ist und spielt eine Schlüsselrolle bei  der Reaktion auf Infektionen,

NACHDENKPAUSE

Diese  Hybrid-Maus mit  künstlich eingeschleusten, menschlichen Genen, die (zwangsweise) Proteine  des menschlichen Körpers codieren  (was es in der  Natur nie geben würde) soll also demonstrieren, dass ein Fledermaus-Virus auf natürliche Weise in der Lage ist, die menschliche Lunge zu befallen. Wie bitte???

Noch einmal (der Wahnsinn):

„Nachdem wir gezeigt haben, dass der SHC014-Spike die Fähigkeit hat, menschliche Zellen zu infizieren und Krankheiten in Mäusen auszulösen… (!!!) haben wir einen vollständigen, infektiösen Klon von SHC014-CoV konstruiert, der sich in Vero-Zellen ebenso gut vermehrte wie SARS-CoV, aber in den menschlichen HAE-Zellen wesentlich schwächer war.

Das deutet darauf hin, dass eine weitere Anpassung notwendig ist, damit seine Vermehrung in menschlichen Zellen der Atem-wege jener des epidemischen SARS-Virus gleichkommt …“

Dass hier eher der „Zauberlehrling“ agiert, als wohlüberlegte Wissenschaft, zeigt sich auch an diesem (lt. Verfasser) „überraschenden“ Ergebnis:

Während die  genetische Expression von ACE-2 – wie gewünscht – in der Lunge nachzuweisen war, fand diese auch in anderen Geweben statt: im Gehirn, in der Leber, in den Nieren und im Verdauungstrakt, womit „ein Hinweis auf einen weitreichenden Effekt von HFH4“ erkennbar wurde, den man nicht erwartet hatte.

Die Untersuchung einzelner Abkömmlinge der transgenen Mäuse zeigte auch, dass „gelegentlich“ das menschliche ACE-2-Gen nicht vorhanden war (die DNA-Integritätskontrolle dieser Mäuse hat also die fremden Gene eliminiert). Die anderen (bedauernswerten) transgenen Mäuse waren in jedem Fall „verloren“:

„Aufgrund von früheren Studien mit transgenen Tieren [denen man das fremde ACE-2  Gen ebenfalls gentechnisch aufgezwungen hat], die rasch Gewicht verloren, erwartete man, dass diese Mäuse eine tödlich verlaufende Form der Enzephalitis hatten (Gehirnentzündung). Sie wurden getötet und dann wurde Gehirn und Lunge auf Viren-Titer untersucht, sobald die Gewichtsabnahme größer als 20% war.

  • Alle Mäuse, die mit SARS-CoV Urbani infiziert waren, verloren mehr als 20% ihres Gewichtes und hatten hohe Vermehrungsraten des Virus in der Lunge und im Gehirn kurz nach der Infektion.
  • Die mit WIV1-Cov infizierten Mäuse mit mehr als 10% Gewichtsabnahme hatten hohe Virentiter im Gehirn, aber erheblich weniger in der Lunge. Diejenigen mit weniger als 10% hatten in beiden Organen nur geringe Virenlasten.

Diese misshandelten, genmanipulierten Mäuse (die gar nicht mehr als Lebewesen wahrgenommen werden) und die Viren-Konstrukte werden als „nützliche Plattformen oder Reagenten“ bezeichnet. (BIld: Virus-infiziertes Hirngewebe von Ratten)

Hier wird die im Labor  vorangetrieben Anpassung eines Fledermaus-Virus (über die Maus an den Mensch) als „notwendige“ Maßnahme dargestellt, um genau das „vorhersagen“ zu können, was damit erst geschaffen wird: 

Ein neues Krankheitsrisiko.

Nicht, weil diese Forscher (in zivilen Einrichtungen) böse Absichten haben oder moralisch korrumpiert wurden,  sondern weil ihre reduktionistische, mechanische Sichtweise der Biologie und das veraltete Dogma –„Die Gene kontrollieren alles und können wie „Bausteine“ versetzt werden“ die wichtigste Erkenntnis verhindern:

  • Zellen, die aus dem Zellverband, dem ganzen Organismus und aus dessen Umwelt herausgerissen sind, können nur begrenzt Aufschluss darüber geben, was „im Leben“ wirklich passiert (und transgene Zellen schon gar nicht).
  • Biologische Systeme sind so komplex, dass man nicht eingreifen sollte, wenn man einen Großteil davon nicht versteht, vor allem auch deshalb, weil „das Ganze viel mehr ist, als die Summe seiner Teile“. 

Z.B. welche systemischen Funktionen ACE-2 (das hier als Rezeptor  eine maßgebliche Rolle spielt) im Kontext anderer Enzyme, Hormone, Vernetzung mit anderen Signalwegen, etc. wirklich hat. ACE-2  wurde erst 50 Jahre nach ACE  als Teil des  RAAS entdeckt und die Wechselwirkungen in sind bis heute nicht gänzlich geklärt.

“Das Renin-Angiotensin-System, betrachtet als coordinierte, hormonelle Kaskade, spielt eine wichtige Rolle in der Steuerung zahlreicher Funktionen in vielen Organen und ist viel komplexer als man bisher angenommen hat …“

SCIENCE (künstliche Viren) FOR SALE

Der Leiter der o.a.  „Studien“ hat übrigens für die Erschaffung eines neuen CoV (mit geändertem Spike-Protein) mehrere Patente angemeldet.

Aus der „Zusammenfassung der Erfindung“  ist erkennbar, dass hier ein “Spike-Protein” aus drei verschiedenen Corona-Viren konstruiert wurde). Damit könne auch eine „Basis für neue  Impfstrategien“ geschaffen werden. In der o.a. Studie räumt er allerdings ein, dass die SARS-Impfung ziemliche Probleme mit sich bringt:

Sie  „funktioniert“ in dem Sinne leider nicht, weil geimpfte Tiere nach der Infektion mit dem Virus schwere Immunpathologien (Eosinophilie) entwickeln und keiner weiß warum. Deshalb wurde (u.a.)  bis heute kein Impfstoff für Menschen zugelassen.

Doch angstmachende Schlagzeilen wie diese gehen weiter:  Baric warnt davor, dass es „beinahe 5.000“ Corona-Virenstämme in Fledermäusen gäbe … es sei nicht ein Frage von „ob“ sondern von „wann“ diese gefährlichen Erreger uns  überfallen.

THE SELF-FULFILLING PROPHECY

Wie oben schon ausgeführt – lässt Baric seinen Prophezeiungen auch Taten folgen: Mit der Konstruktion eines „Hybrid-Virus“ (Spike-Protein von der „Hufeisennase“-Fledermaus (SHC014), restliche Gene („backbone“) vom  „Maus-angepassten“ SARS-Virus, der Zellen des menschlichen Atemtraktes befallen kann und transgene Mäuse krank macht. Damit habe er auf das „Risiko“ hingewiesen, dass der Fledermaus-Virus auch Menschen „überfallen“ könne.

Als die Studie veröffentlicht wurde, gab es aber auch sehr kritische Stimmen, die (wie ich) den Standpunkt vertreten, dass hier an der Realisierung des „Risikos“ gearbeitet wird, vor dem man uns ständig warnt (Link – siehe Bild oben)

Im Oktober 2013 hatte Präsident Obama staatliche Fördermittel für solche „Gain-of-Function“ Forschung eingestellt, durch die (hier) Viren erst jene Eigenschaften bekommen, die sie für Menschen gefährlich machen (den „Sprung“ von Tier zum Mensch ermöglichen)

Die offizielle Begründung, warum diese irre-geleitete Forschung „notwendig“ sei, lautet: „das Wesen der Interaktion zwischen Mensch und Krankheitserregern zu definieren“ und   damit „das pandemische Potential von aufkommenden, infektiösen Erregern einschätzen zu können“.

Wir sehen aber mittlerweile, was hier „gespielt“ wird:  (A „Self-fullfilling prophecy)

Sie schaffen selbst ein künstliches Risiko im Labor und zwar durch genau die  (immer wieder) praktizierteAnpassung“ tierischer Viren (mittels synthetischer Genome)  an menschliche Zellen, also eine Ausweitung ihrer Infektionsfähigkeit („das pandemische Potential“), vor der sie dann warnen.

Die Angst vor Epidemien kann dann genutzt werden, um noch mehr Millionen an Forschungsgeldern zu generieren und mit „neuen Therapien“ geht das genetische Roulette (im kapitalistischen Casino) dann weiter …(was nicht bedeutet, dass die Gefahr nicht real ist, sie ist nur nicht „natürlich“)

In der Kritik heißt es u.a.

  • Der einzige Effekt dieser Arbeit ist die Erschaffung – im Labor – eines neuen, unnatürlichen Risikos“.
  • (Richard Ebright, Molekularbiologe, Rutgers Universität)
  • Wenn dieser neu erschaffene Virus sich verselbständigen wurde, könnte niemand vorhersagen, was passiert…
  • (Simon Wain-Hobson, Virologe am Pasteur Institut in Paris)

Da kann man nur 100%ig  zustimmen. Noch schlimmer:

Die Politik hat sich schon länger vor den Karren der Gentechnik-Konzerne spannen lassen und hat keine Ahnung, was in diesen Labors vor sich geht (Hauptsache man hat ein „Biotech-Zentrum“.

Mehr über die  Viren-Experimente in Teil 2, wo es auch um die geheime, militärische Forschung geht, (die „Dr. Frankenstein“ alt aussehen lassen…) und um die Frage, ob das Virus wirklich (ursprünglich) aus China kommt …

(Falls Sie es bis hierher geschafft haben … Danke für die Geduld und Aufmerksamkeit!)

 

 

Dresden 1945: Die Lektion des Grauens

Heute ist der 75. Jahrestag eines Kriegsverbrechens, dessen Brutalität und Unmenschlichkeit deutlich macht, dass die moralische Überlegenheit der Alliierten im zweiten Weltkrieg ein Trugbild ist (was heute auch für die US-geführte NATO gilt).

Die Rede ist natürlich von der massiven Bombardierung Dresdens, die am 13. Februar 1945, kurz nach 22 Uhr begann und hauptsächlich vom britischen „Air Ministry“ bzw. der Royal Air Force (RAF) zu verantworten ist, obwohl auch die USAF (amerikanische Luftwaffe) am 14. und  15. Februar das Massaker der Zivilbevölkerung tatkräftig unterstützt hat.

Der exzessive, großflächige Einsatz von tausenden Spreng- u. Brandbomben bzw. Luftminen, usw. zerstörte nicht nur eine der schönsten Städte Deutschlands (und Europas), sondern verwandelte das architektonische Juwel an der Elbe in eine wahre Feuerhölle. Die Schilderungen von Überlebenden, historische Aufzeichnungen sowie die erhaltenen Bilder sprechen für sich: Ein unvorstellbarer Albtraum, eine Inszenierung des Grauens, ja ein wahrhafter „Holocaust“  (griechischer Wortsinn: totale Verbrennung eines Opfers) hat hier stattgefunden.

Doch die Geschichte eines Krieges wird bekanntlich von den Siegern geschrieben und diese trachten danach, ihre Rolle in dieser Gewaltorgie als „notwendig“ und „edel“ darzustellen. Schließlich habe man gegen einen (wahnsinnigen) Diktator und sein totalitäres Regime gekämpft und der Untergang des Dritten Reiches war ein Segen für die Menschheit.

Der Zweck heiligt die Mittel, das ist der Tenor, der häufig als Rechtfertigung für die Intensivierung des Bombenkrieges in Deutschland zu hören ist und – natürlich – die „Deutschen hätten es doch verdient“, weil sie den Nazi-Terror ja „mitgemacht“ hatten bzw. „wegschauten“ usw. Außerdem wollte man doch nur ein schnelleres Kriegsende herbeiführen usw.

Hier geht es nicht um die geopolitischen Hintergründe des zweiten Weltkrieges (zu dem natürlich auch die Anatomie des ersten Weltkriegs gehört, ohne den es „Hitler“ ja nicht gegeben hätte), sondern darum, dass die absurde Rollenverteilung zwischen „GUT“ (Alliierte – heute vor allem USA, UK, NATO) und „BÖSE“ (Deutschland – heute Russland, China, Iran) immer noch hingenommen wird, obwohl sie die Realität auf den Kopf stellt.

Die Verbrechen der „Guten“ werden bagatellisiert (oder geleugnet), die Verbrechen der „Bösen“ dramatisiert (oder sogar erfunden- s. Syrien). Schauen wir uns am Beispiel Dresdens an, wie diese „fake history“ konstruiert wird:

Die tornado-artigen Feuerstürme in dieser Februar-Nacht zum Aschermittwoch des Jahres 1945 sind eine historische Tatsache. Untersuchungen der übriggebliebenen Bausubstanz ergaben, dass damals oberirdisch Temperaturen von mehr als 1.000 Grad Celsius geherrscht haben. Der Sandstein der Frauenkirche konnte diesem Inferno nicht standhalten, Menschen und Tiere verbrannten zu unkenntlichen „Mumien“ (sie schrumpften, verschmorten), tausende erstickten durch Kohlenmonoxid in den Kellern bzw. weil die Feuersäule den Sauerstoff absaugte.

1  WIEVIELE OPFER?

Die Stadt war voll mit gestrandeten Menschen, die vor der vorrückenden Roten Armee aus dem Osten geflohen waren. Die Einwohnerzahl Dresdens lag damals bei ca. 600.000, ein Großteil der Männer war natürlich an der Front (wenn nicht schon tot)  also dürfte die Mehrheit aus Frauen, Kindern und alten Leuten bestanden haben. Es gibt aber keine gesicherte Zahl der Menschen, die sich an diesem Tag in Dresden aufgehalten haben. (Schätzungen 800.000 bis 1 Million)

Die Infamie dieses Bombenterrors wird umso deutlicher, wenn man erwähnt, dass die Stadt zu diesem Zeitpunkt keine Flugabwehr hatte (die war an kriegswichtigere Standorte verlegt worden), keine Luftschutzbunker und man davon ausging, dass Dresden niemals als Kriegsziel in Frage käme. Deshalb wurde die sächsische Hauptstadt ja auch als „Lazarettstadt“ eingestuft, als Schutzzone für Flüchtlinge,  Kranke und Verwundete. B

Beschreibung eines RAF-Piloten auf dem Weg zum zweiten Angriff auf Dresden um 1:21 nachts:

Was das Abwerfen von Luftminen “(genannt “Cookies” bei den Engländern) an Zerstörung bewirkt, kann man hier nachlesen.

Ein Maßstab für die Grausamkeit von Kriegsverbrechen ist natürlich die Zahl der Opfer, die im Falle des Massenmordes in Dresden sehr „variabel“ zu sein scheint.

So findet man in Pressemeldungen aus den 1950er u. 1960er Jahren folgende Angaben:

  • „Die Zahlen schwanken zwischen 80.000 und 500.000 Toten.“
  • „Während der beiden Angriffe (nur nachts) fanden mindestens 250.000 Menschen den Tod.“

Es fällt auf, dass die Opferzahlen in der Folge ständig nach unten korrigiert wurden: Zuerst sprach man noch von 135.000 Toten, dann wurden es immer weniger und heute spricht man von 25.000 Opfern. Woher kommt diese Zahl?

Das kann man z.B. hier nachlesen, wo auch die Methoden einer Historikerkommission im Auftrag der Stadt Dresden hinterfragt werden. Auch die Schilderungen von Tieffliegerangriffen auf Überlebende des Infernos sollten darin überprüft werden, die es – nach offizieller Darstellung – „nie gegeben“ hatte. (Mehr dazu weiter unten)

Im Internet kursieren auch folgende Angaben (gefunden z.B. bei Herrn Krause):

  1. „Laut einer Mitteilung des ehemaligen Generalstabs-Offiziers des Verteidigungsbereiches Dresden, Oberstleutnant der Bundeswehr a. D. Eberhard Matthes, seinerzeit Verwaltungs-Direktor der Stadt Dresden, wurden 35.000 Tote voll, 50.000 Tote teilweise und 168.000 Tote nicht identifiziert.“ Quelle: DIE WELT  vom 12. Februar 1995, (Seite 8) .

Das wären also  insgesamt 274.000 Opfer. Auch Konrad Adenauer habe diese Größenordnung bestätigt:

  1. „„Der Angriff auf die mit Flüchtlingen überfüllte Stadt Dresden am 13. Februar 1945 forderte allein mindestens 250.000 Tote.“ (Deutschland Heute, hrsg. vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Wiesbaden 1955, S. 154;)
  2. „Gesicherten Angaben der Dresdner Ordnungspolizei zufolge wurden bis zum 20. März 1945 202.040 Tote, überwiegend Frauen und Kinder, geborgen. Davon konnten nur etwa 30 % identifiziert Einschließlich der Vermissten dürfte eine Zahl von 250.000 bis 300.000 Opfern realistisch sein…“ (Stadt Dresden; Mitzscherlich, Zeichen: 0016/Mi, Datum: 31. 7. 1992)6)

Nach diesen Aussagen liegt also die tatsächliche Opferzahl mindestens 10x so hoch, als jene, die heute als „gesichert“ in den Medien verkündet wird. Das ist auch durchaus realistisch, wenn man das Ausmaß des Feuersturms, des Flächen-Bombardements und die Menschenansammlungen in Dresden berücksichtigt.

2  WEM KANN MAN GLAUBEN?

Wir sind darauf konditioniert, sogenannte „Experten“ als vertrauenswürdig anzusehen, also Wissenschaftler oder andere Autoritäten, die aufgrund ihres Wissens und ihrer Ausbildung in der Lage sind, bestimmte Dinge besser zu  beurteilen als andere.

In diesem Fall wäre das natürlich ein Historiker, der sich auf den Zweiten Weltkrieg spezialisiert hat und besonders auf den „Luftkrieg“ in Deutschland. So ein „Experte“ wurde in einem Interview im Jänner 2015 zu den Opferzahlen von Dresden befragt: Er heißt Matthias Rogg und ist Direktor des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden und „ erklärt uns Fakten und Hintergründe“.

Auch hier wird die Opferzahl mit 25.000 angeführt.  Auf die Frage warum es so große Schwankungen gab, antwortet er folgendes:

„Die von Dresden eingesetzte Historikerkommission geht nach gründlichen Recherchen von einer Opferzahl zwischen knapp 23.000 und maximal 25.000 aus. Der größte Teil der Opfer ist namentlich bekannt. Wir haben heute ein klares Bild. Das Propagandaministerium hat damals Zahlen im sechsstelligen Bereich lanciert – völlig aus der Luft gegriffen. Sie sollten als Beleg für ein Kriegsverbrechen dienen. Doch der Dresdner Polizeichef wusste schon eine Woche nach der Katastrophe ziemlich genau Bescheid. Er kam auf 25.000 Opfer. Das Dokument haben die Historiker gefunden, ein Sensationsfund.  Das eine ist die Wahrheit, das andere die Propaganda.“

Ist das glaubwürdig? Sind diese Aussagen schlüssig, überzeugend?  Ich denke nicht.

Dass unter den extremen Umständen ein Großteil der (verstümmelten,  verkohlten, oder erstickten, unter Trümmern begrabenen) Opfer namentlich gewesen bekannt sei, ist nicht nachvollziehbar (wie oben ausgeführt). Er betont, dass Goebbels gute Gründe hatte, zu lügen, aber das gleiche gilt auch für die Alliierten.  Welche Methoden der „Recherche“ angewendet wurden, sagt er nicht. Der einzige „Beleg“ für seine Behauptung ist ein sensationelles „Dokument“, das man zum passenden Zeitpunkt  „gefunden“ habe. Keine näheren Angaben dazu, keine Möglichkeit, diese Aussagen  bzw. das „Dokument“  zu überprüfen.  Diese Argumentation ist nicht akzeptabel.

Politiker aus England, Amerika – ja auch aus Deutschland – haben kein Interesse daran, die Kriegsverbrechen der Alliierten (Helden, die unsere Vorfahren „von der Nazi-Herrschaft befreit haben“) offenzulegen und die Bundeswehr operiert ja seit 1945 in einem nicht mehr souveränen Deutschland, was kann man da erwarten?

Zu den möglichen Motiven für eine Manipulation der Opferzahlen heißt es auf der Website von Herrn Krause u.a.:

„Aber auch die Regierung der Bundesrepublik Deutschland habe ein nachvollziehbares Interesse daran, die Anzahl der Bombenopfer möglichst gering zu halten. Als Partner im Nato-Bündnis seien immense Opferzahlen nicht hilfreich. Es sei daher zweckdienlich, sie gegenüber der Realität herunterzuspielen, um die gegenseitigen Beziehungen nicht unnötig zu belasten. Nicht anders die Stadt Dresden…“

3 „SCHLACHTHOF“ DRESDEN: EINE ERINNERUNG

Aber es gibt doch Quellen, denen man vertrauen kann. Eine davon ist der amerikanische Schriftsteller Kurt Vonnegut, der im Februar 1945 (damals 22 Jahre alt) als amerikanischer Kriegsgefangener in Dresden war. Seine Perspektive ist „aus erster Hand“ und da er kein Deutscher ist, kann man ihm auch nicht unterstellen, dass er die damaligen Ereignisse aus einem verzerrten Blickwinkel betrachtet und den Alliierten etwas „anhängen“ will oder der „rechten Szene“ angehört.

Vonnegut schrieb nach Ende seiner Gefangenschaft (die am 19. Dezember 1944 begonnen hatte und ihn am 10.Jänner 1945 nach Dresden in ein Arbeitslager brachte) einen Brief an seine Familie (seine „Leute“, wie er es nannte), indem er auch den 14. Februar 1945 erwähnt. Hier ein Auszug daraus:

„… Ungefähr am 14. Februar kamen die Amerikaner rüber, gefolgt von der RAF. Ihre gemeinsame Anstrengung tötete 250.000 Menschen in 24 Stunden und zerstörte ganz Dresden, möglichweise die schönste Stadt der Welt. Aber nicht mich.“

Auch hier wird also die oben genannte Größenordnung von 250-300.000 Opfern bestätigt. Vonnegut und seine Kameraden hatten außerdem einen guten Grund, diesen Bombenterror nie zu vergessen: Sie mussten danach als „Arbeitskommando 557“ in die Stadt gehen und  die Toten einsammeln, vor allem die makabren Leichen aus den Kellern holen.

Was er an diesen Tagen sah, hat ihn jahrelang verfolgt und es dauerte 23 Jahre bis er seine Erlebnisse in einem Buch verarbeitete, das in den USA Kult-Status hat:  Slaughterhouse-Five (vermischt mit surrealen Elementen).

Der Titel kommt daher, dass die Kriegsgefangenen in Dresden (seine Truppe)  in einem unterirdischen Schlachthof gehaust hatten. Bei Bombenangriffen saßen sie zwischen gekühlten Rinderkadavern, die an der Decke hangen. In einem kurzen Interview, dass er  2003 (zum Jahrestag von „9/11“) gab, sagte er zum Bomben-Terror 1945:

„Es war ein britische Gräueltat, ein militärisches Experiment; sie testeten eine neue Art von Brandbombe um heraufzufinden, ob man damit eine ganze Stadt niederbrennen konnte. Wir haben die Opfer aus den Kellern ausgegraben, wo sie erstickt waren, und schichteten sie zu Leichenbergen (Scheiterhaufen) auf, die dann angezündet wurden. Aber das ganze dauerte zu lange (es waren zuviele), dann haben sie Flammenwerfer geholt…“

(O-Ton)  “ It was a British atrocity, (testing a new kind of incendiary bomb) a military experiment to find out if you could burn down a whole city by scattering incendiaries all over it” (we dug the victims out of basements where they had suffocated und put them on a huge funeral pyre … but the procedure was too slow .. so they sent in guys with flame-throwers..”

Vonnegut war vorher fasziniert gewesen von der Schönheit der Stadt und wie unversehrt sie geblieben war … Er sagte später auch, dass Dresden eine wehrlose Stadt gewesen sei, die keine strategische Bedeutung für den Krieg hatte. Und dann noch wörtlich:

„In diesem Feuersturm, in dieser gigantischen Feuersbrunst, starben mehr Menschen als in Hiroshima und Nagasaki zusammen..(aber) „dadurch wurde keine einzige Person aus einem Vernichtungslager befreit und kein einziger deutscher Soldat hörte deswegen auf zu kämpfen”

(„Dresden did not free one person from a death camp or cause a single German soldier to stop fighting“)

(Warum die Geleise zu den Konzentrationslagern nicht bombardiert wurden, wurde auch nie schlüssig beantwortet)

4  UND DIE SCHULDFRAGE?

Herr Oberst Rogg, der Museumsdirektor von der Bundeswehr hat dazu folgendes zu sagen:

„Eine unglückliche Verkettung von Umständen hat dazu geführt, dass die Zahl der Opfer so groß war. Die Amerikaner und Briten konnten das nicht einkalkulieren.

(Dann aber entkräftet er sein eigenes Argument mit diesen Sätzen):

Die Stadt war voller Flüchtlinge. Dresden besaß de facto keine Flugabwehr mehr. Es gab auch keine nennenswerte Abwehr durch Jagdflugzeuge.“

(Diese Umstände waren auch der RAF  bzw. den verantwortlichen Politikern in London bekannt und genau deshalb war der Bombenterror ja so infam…)

„Die Feuerwehr war total überfordert, der Brandschutz ungenügend. Zudem gab es selbst beim Nachtangriff eine ideale Sicht.“

Auch ohne die damalige Kapazität der Dresdner Feuerwehr näher untersucht zu haben, kann man mit Gewissheit sagen, dass keinerlei „Brandschutzmaßnahme“ bzw. noch so effektive Löschmethode mit diesem unvorstellbaren, bewusst herbeigeführten Flammeninferno fertig geworden wäre. Es ist ungeheuerlich, dass diese Scheinargumentation dazu dienen soll, das  „biblische“ Ausmaß der Zerstörung, vor allem den Massenmord an Zivilisten, als Folge „unglücklicher“ Umstände zu bezeichnen, obwohl es keinen Zweifel daran gibt, dass hier mit Vorsatz gehandelt wurde.

Rogg hat aber noch mehr zu bieten,  um eine Rechtfertigung für dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu finden:

Heute wissen wir, dass Dresden ein wichtiger Rüstungsstandort war.“ 

(Dann nennen Sie doch bitte die Firmen…)

„Wir wissen“ ist ein sehr effektiver, rhetorischer Kunstgriff (ein Sophismus) um Sicherheit zu suggerieren, wo keine ist und  natürlich soll damit eine Gräueltat relativiert werden, nach dem Motto: der Zweck rechtfertigt die Mittel. Auch hier sind seine Aussagen nicht glaubwürdig.  Man kann sogar beweisen, dass sie unwahr sind:

Im September 2009 war in der Online-Version der britischen Zeitung „Daily Mail“ folgende Schlagzeile zu finden:

Haben die Lancaster-Bomber, die 600.000  Menschen in deutschen Städten töteten, absichtlich Zivilisten getroffen? Ein neues Buch sagt JA..

Der Artikel stammt vom Buch-Autor Leo McKinstry, der sich speziell mit den britischen Bombern aus dieser Zeit befasst (die Flugzeuge). Dazu ein Auszug:

„Für die RAF-Besatzung sah der Anblick der ostdeutschen Stadt in Flammen aus wie eine furchtbare Vision der Hölle. Als der breite Strom von 796 viermotorigen Lancaster-Bombern in der Nacht zum 14. Februar 1945 über Dresden flog, wurden fast 2000 Tonnen  Explosivmunition und Brandbomben abgeworfen – ein Inferno (Höllenfeuer).

Einer der Piloten schrieb in sein Tagebuch: „Der Feuerschein war noch in 80 km Entfernung zu sehen. Das Zielgebiet war fast taghell. Unter uns war die Stadt ein Meer aus Flammen. Es war zum Fürchten.“

Die Szenen in Dresden waren biblisch, was das Ausmaß der Zerstörung betraf. Die einzelnen Feuer verbanden sich, saugten den Sauerstoff aus der Luft und erzeugten einen enormen, brüllenden Wirbelsturm (Tornado). Bäume wurden entwurzelt, Gebäude zerstört und Menschen flogen durch die Luft wie Stoffpuppen. Die große Hitze machte aus dem Asphalt der Straßen eine tödliche Lava. Tausende erstickten oder verbrannten in den Kellern ihrer Häuser. Viele wollten der Hitze entkommen und sprangen in das Löschbecken (am Altmarkt) der Stadt, doch die große Menschenmenge, die höllischen Temperaturen und der Sauerstoffmangel machten auch das unerträglich. Verzweifelt versuchten die Menschen wieder aus dem Becken herauszuklettern, doch die glatten Betonwände machten das unmöglich. Aus dem erhofften Rettungsbecken wurde ein siedender Friedhof.“

Der Angriff auf Dresden ist eine der anrüchigsten Episoden der britischen Kriegsführung, ein Symbol für die Skrupellosigkeit der strategischen Bombenoffensive

In einem Buch über Kurt Vonnegut und den Bombenterror in Dresden heißt es noch:

„Sogar in einer Flughöhe von 8000 Fuß (ca. 2.400 m) , wurde es „heiß“ für die Bomber der RAF. Eine Hitze von tausend Grad versengte die Unterseite der Flugzeuge und der heiße Rauch stieg bis 15.000 Fuß, wodurch die Besatzung  in Schweiß gebadet wurde … Drei Stunden nach dem ersten Angriff, als die Menschen aus den Kellern gekommen und die Rettungskräfte u. Feuerwehr im Einsatz waren, kamen noch einmal  fünfhundert Lancaster-Bomber und warfen tausend Tonnen Sprengbomben ab.  Am Dresdener Bahnhof, wo sich tausende aufhielten,  spielten sich grauenhafte Szenen ab …“

Angesichts dieser Schilderungen, Bildern aus den Archiven und Aussagen von Augenzeugen muss jeder Versuch, dieses ungeheuerliche Verbrechen zu legitimieren, als Geschichtsfälschung zurückgewiesen werden.

Auch bei McKinstry wird allerdings die falsche Zahl von 25.000 genannt (kein Wunder), doch ein anderer, diesmal deutscher Bombenangriff in England wird  selbst mit dieser Zahl relativiert:

COVENTRY

“It has been estimated that around 25,000 people were killed that night  –  compare that to the 568 deaths in the assault on Coventry by the Luftwaffe in November 1940, by far the worst individual raid that any British city endured during the Blitz.”

Also: Der schlimmste Angriff  der deutschen Luftwaffe auf die Industriestadt Coventry (auch mit Luftminen und Brandbomben) kostete 568 Menschen das Leben und das sei bei weitem der schlimmste Einzel-Angriff auf eine britische Stadt gewesen (insgesamt waren es ca. 800 Tote im „Blitzkrieg“ gegen Coventry)

Dieser Vergleich zeigt aber, wie barbarisch das Vorgehen der RAF (nicht nur) in Dresden war – selbst wenn man die „25.000“ glauben könnte und  nur wenige Tage später wurden 1.551 Tonnen Bomben auf die kleine Stadt Pforzheim geworfen. Dazu der Autor:

DAS “LODERNDE KREMATORIUM” (Courtesy: RAF)

“Little more than a week after Dresden, 362 Lancasters dropped 1,551 tons of bombs on the small town of Pforzheim in 22 minutes. The central area became a blazing crematorium, with the death toll reaching 17,600, a quarter of the population.

Das Zentrum von Pforzheim wurde also  nach nur 22 Minuten ein  “loderndes Krematorium”, in dem ein Viertel der Einwohner zu Tode kam. Und uns will man einreden, dass in drei Angriffswellen (mit 5 x so viel Bomben und mind. 10 x so viel Menschen) in Dresden kaum mehr Menschen gestorben sind? Zur Verdeutlichung noch ein Augenzeuge:

Aus den Aufzeichnungen beteiligter RAF-Bomber-Piloten an der „Operation Thunderclap“ in Dresden 1945:

Ein Meer aus Flammen, das … eine Fläche von ungefähr 103 km² bedeckte. Ich konnte die Hitze des Hochofens da unten im Cockpit spüren. Der Himmel hatte Schattierungen von Scharlachrot bis Weiß und im Flugzeug sah es aus wie ein unheimlicher Sonnenuntergang … wir konnten auch noch 10 Minuten später den grellen Schein des Holocausts sehen ..“

Dass durch diese organisierte Grausamkeit die (eingebildete) „moralische Überlegenheit“ der britischen Regierung in Gefahr geriet (wie Lord Salisbury befürchtete), kann wohl nur mehr als bittere Ironie angesehen werden.

McKinstry schreibt weiter, dass die Vorwürfe über Kriegsverbrechen von den britischen Politikern stets zurückgewiesen wurden. Man habe doch immer nur „militärische Ziele“ angegriffen und die “civilian casualties” seien unbeabsichtigt gewesen.

Genau dasselbe sagte auch Herr Rogg. Hier noch einmal sein Statement:

„Eine unglückliche Verkettung von Umständen hat dazu geführt, dass die Zahl der Opfer so groß war. Die Amerikaner und Briten konnten das nicht einkalkulieren.“

Dazu der Autor des Buches Leo McKinstry  (bezogen auf britische Aussagen, aber auch für Rogg gültig):

Die Wahrheit ist, dass solche Behauptungen unaufrichtig sind. Unveröffentlichte Dokumente, die ich für die Recherchen zu meinem Buch gefunden habe, enthüllen die Wahrheit über die Regierungspolitik. [Quellen sind im Buch veröffentlicht]

Sie belegen, dass die Flächenbombardierung der deutschen Städte, der Massenmord an der städtischen Bevölkerung tatsächlich ein Hauptziel der RAF-Angriffe war. So fand ich z.B. ein Dokument des Luftfahrtministeriums vom August 1941, in dem stand „der Schwerpunkt der Angriffe müssen die Leute in ihren Häusern und Fabriken“ sein.

Die Bombardierung der Stadt Coventry durch die Luftwaffe habe man als Vorbild genommen (wie gesagt: 568 Tote). Wenn man solche Angriffe ständig wiederholen würde, würde das totale Panik bei den Deutschen auslösen.

In einem anderen Bericht wird ein flächendeckender Angriff mit Brandbomben empfohlen um die Moral der Bevölkerung zu brechen und sie in dem Gefühl zu lassen, sich in ständiger Gefahr zu befinden. Sir Charles Portal (RAF Kommandant) sagte Churchill die Ausweitung des Bomberprogramms würde eine Zerstörung von „sechs Millionen Häusern und ca. 900.000 tote Zivilisten“ bewirken.“

Dass hier klare Absichten bestanden, erkennt man daran, dass die Politiker bzw. Militärs selbst den Begriff „terror-bombing“ benutzten. Der Schlimmste unter ihnen war Sir Arthur Harris, der ab 1942 das Kommando über die Bomberstaffeln hatte und auch inoffiziell die Meinung vertrat, die britische Regierung solle offen zugeben, dass sie deutsche Zivilisten töten wollte. Doch natürlich wussten Politiker genau, dass man die wahren Absichten durch sprachliche Täuschung verschleiern musste,

Der Rest des Artikels schwärmt von den Vorzügen der “Avro Lancaster”, die bis zu zehn Tonnen Bomben transportieren konnte. Diese Flugzeuge haben 51.000.000 Brandbomben und 600.000 Tonnen Sprengbomben abgeworfen, konnten auch noch sehr gut manövrieren und nur mit zwei Motoren fliegen, wenn es notwendig war.

Einige Bomber-Piloten von Dresden waren schockiert von dem, was sie angerichtet hatten, doch die meisten trösteten sich damit, dass sie dazu beitrugen, die „Nazi-Kriegsmaschinerie“ zu zerstören. Und der Autor gibt ihnen Recht, wenn er schreibt:

„Das größte, moralische Verbrechen wäre gewesen, die Angriffe gegen das Reich aufzugeben, denn das hätte den Krieg verlängert und damit auch die das völkermordende Unterdrückungsregime der Nazis. Die strategische Bombenoffensive brachte den Krieg nach Deutschland selbst und schwächte damit seine Kampfkraft, weil immer mehr in die Luftabwehr investiert werden musste… Die massiven Angriffe zwangen das Reich in die Knie* .. und letztendlich, trotz der hohen Opferzahlen, war das der größte moralische Triumph.“

Dazu die passenden Worte eines englischen RAF-Funkers, der den (ihm eingetrichterten) Hass auf die Deutschen und seine „moralische Überlegenheit“ exemplarisch verkörpert:

‚The filthy Hun. Let the bastards die like the rats they are,‘

(Das ist der Stoff, aus dem ein “Holocaust” gemacht wird)

*Die Wahrheit ist, dass die Rote Armee die Wehrmacht in die Knie gezwungen hat und zwar für den Preis von 27 Millionen Toten. Der Beitrag der Amerikaner und Engländer (in Europa) war im Vergleich dazu unbedeutend…

5  ZUR FRAGE DER  TIEFFLIEGER-ANGRIFFE  „DIE ES NIE GAB

Auch hier sollen wir auf Experten hören, die uns die „Fakten“ erklären. Diese sind aber unvereinbar mit den Schilderungen von Überlebenden in Dresden, die diese Angriffe mit Maschinengewehren genau beschreiben. Und wieder begegnet uns die „Historikerkommission“ und deren Leiter, Herr Müller erzählt uns, man habe das „überprüft“. Wie? Indem Jahrzehnte später nach „Munitionsresten auf Freiflächen“ sucht, die man durch ihren Bleigehalt nachweisen könnte. Das Ergebnis?

„Die Fachleute erwarten, dass diese Untersuchungen ein negatives Ergebnis bringen“   (confirmation bias)

Wie bitte? Schon vorher wird davon ausgegangen, dass man nichts findet? Damit wird klar, wie voreingenommen diese Leute sind. Dann wird und erklärt, dass die tatsächlich existierenden, britischen Kampfflieger nicht bewaffnet waren und die amerikanischen „Mustangs“ hätten zwar MGs gehabt, aber damit nur „deutsche Jagdmaschinen“ verfolgt.

„Die Menschen, die sich vor dem Feuersturm auf die Elbwiesen gerettet hatten, hatten dabei womöglich den Eindruck, es würde auf sie geschossen“

Das ist der Gipfel. Die Menschen in Dresden haben sich also nur „eingebildet“, dass man auf sie geschossen hat, wahrscheinlich eine Form von PTS, eine „Stressreaktion“ auf den Horror der Bomben.

Doch wenn man englische Quellen untersucht, wird schnell klar, dass auch hier gelogen wird.

Diese Webseite (ww2today.com) enthält sehr viele Informationen (z.T. Originaltexte und Buchauszüge) über die Bombenangriffe der Alliierten und zwar aus englischer Perspektive. Ein überlebender, jüdischer Bewohner Dresdens schildert z.B. hier, was er unmittelbar nach der Bombardierung sah und die Einleitung dazu lautet:

„Er überlebte glücklicherweise die amerikanische Bombenwelle kurz nach Mittag und die willkürlichen Angriffe der Mustang-Kampfflugzeuge, die man entsandt hatte, um die Rettungskräfte tagsüber zu schikanieren und zu beschießen“

(O-Ton):

Es gab also „Tiefflieger-Angriffe“ („strafing“) auf Zivilisten, das war keine „Einbildung“. Auch der Augenzeuge Kurt Vonnegut bzw. ein Buch über sein Leben schildert diese Vorgänge: (O-Ton):

 At dawn on Wednesday morning the fourteenth, approximately eight hours after the first attack, Vonnegut and the others climbed the steps, Lazarus-like, to see what had happened. Overhead, P-51 Mustang fighters zoomed over streets and bridges, strafing anything that moved, adding fatalities like pebbles to the mountain of sixty thousand dead.”

In der Morgendämmerung des 14. Februars, ungefähr acht Stunden nach dem ersten Angriff, kamen Vonnegut und seine Kameraden aus dem „Bunker“ (Treppe der Schlachthof-Kellerräume) um zu sehen, was passiert war. Über ihren Köpfen, zogen P 51-Mustang-Jäger über Straßen und Brücken und schossen auf alles, was sich bewegte, wodurch der Leichenberg von 60.000 Toten noch weiter vergrößert wurde.“

Auch in den Aufzeichnungen der RAF („war diaries“) finden sich Hinweise auf diese Angriffe:

“311 American B-17s dropped 771 tons of bombs on Dresden the next day, with the railway yards as their aiming point. Part of the American Mustangfighter escort was ordered to strafe traffic on the roads around Dresden to increase the chaos. The Americans bombed Dresden again on the 15th and on 2 March but it is generally accepted that it was the RAF night raid which caused the most serious damage.”

Die US-Bomber haben also am 14. Februar weitere 771 Tonnen Bomben auf die Stadt abgeworfen, mit dem Schwerpunkt auf dem Bahnhofsgebiet. Ein Teil der Mustang-Kampfflieger Eskorte erhielt den Befehl, Bewegungen auf den Straßen rund um Dresden zu beschießen, um das Chaos zu vergrößern. Am 15. Februar und 2. März bombardierten die Amerikaner noch einmal Dresden, aber es ist allgemein anerkannt, dass es die RAF war, die den größten Schaden angerichtet hat.“

 

Fazit:

Die genaue Zahl der Opfer in Dresden wird wohl nie zu ermitteln sein, aber das ist auch nicht notwendig. Es sollte aber aus den obigen Ausführungen erkennbar sein, dass in Deutschland – auch 75 Jahre nach Kriegsende – nur die  ewige „Aufarbeitung“ der Verbrechen im Dritten Reich erwünscht ist, aber die (nicht weniger grauenvollen) Schandtaten der Alliierten stets relativiert (oder bestritten) werden.

Das Schlimmste ist, dass die Verbrechen bzw. der Terror der „Guten“ nach 1945 nicht aufhörten:  Palästina (Israel), Korea, Vietnam, Laos, Kambodscha, El Salvador, Guatemala, Nicaragua, Chile, Iran, Jugoslawien, Irak, Afghanistan,  Libyen, Syrien, Yemen … usw.

Millionen Menschen terrorisiert, gefoltert, ermordet, entrechtet, aber merke: Die Russen und die Chinesen sind die Bösen!

Und mit der NATO geht die große Täuschung der „moralischen Überlegenheit“ weiter …

(erinnert irgendwie an das Gladio Logo..)

 

 

 

 

 

 

 

Smart Meter: Der Große Schwindel (2)

Wenn man den Leuten etwas Unnötiges „andrehen“ oder noch schlimmer, (etwas Negatives wie beim Smart-Meter) per Gesetz aufzwingen will, muss man den Eindruck erwecken, dass sie einen Vorteil davon haben. (Siehe dazu das Zitat von Neil Postman im ersten Teil). Wenn es um ein Milliardenprojekt geht, ist es erforderlich, diesen künstlichen Eindruck noch zu steigern:

Die ganze Gesellschaft hat Vorteile davon, so die PR-Botschaft, die ständig wiederholt wird. Beim „Smart-Metering“ PR-Theater liest sich das so:  Die neuen elektronischen „Stromzähler“ leisten einen wichtigen Beitrag

  • Zum Energie-Sparen
  • Zur Stabilisierung des Stromnetzes
  • Zur Umstellung auf erneuerbare Energien und „Nachhaltigkeit“ (damit Beitrag gegen den „Klimawandel“)
  • Zur „aktiven Beteiligung der Verbraucher am Strom-Markt“ (EU-Schein-Argument)

Wer könnte dagegen etwas haben? Das klingt doch alles wunderbar und moralisch einwandfrei. Doch in der kapitalistischen Realität sind solche „edlen Motive“ meistens nur eine Tarnkappe für ganz andere Triebkräfte. Man muss also kritische Fragen stellen:

  • Seit wann haben Stromkonzerne ein Interesse daran, den Stromverbrauch zu senken?
  • Haben sie natürlich nicht, es geht darum Verbrauchsspitzen zu verlagern, damit der teure Stunden-Zukauf von Strom über Börsen besser gesteuert werden kann. (EEX-Kurse – „Beschaffungs-Optimierung“). Das wird aber so nicht funktionieren…
  • Bisher hatten wir eine zuverlässige Stromversorgung (ohne „Smart-Grid“), wieso also die erzwungene Umstellung? Haushalts-Stromprofile im Viertelstundentakt sind nicht notwendig für ein effizientes Netzmanagement. Die Datenflut soll aber für andere Zwecke genutzt werden, die nichts mit Netz-Optimierung zu tun haben, „Monetarisierung“ heißt das so schön (sie verdienen mit unseren Daten – ohne unsere Zustimmung – Geld).
  • Wieviele Leute sind erpicht darauf, jeden Tag auf Balkendiagramme zu starren, die den Stromverbrauch in kurzen Intervallen darstellen? In der Realität nur 1-2%. Wer Strom sparen wollte, hatte auch bisher schon genug Gelegenheit dazu, durch „intelligentes“ Verhalten, also durch verantwortungsvollen Umgang mit Energie. Die Annahme, die bloße Bereitstellung von Daten würde das Verbrauchsverhalten der Kunden entscheidend verändern, entbehrt jeder psychologischen Grundlage und zeigt, was für ein abstruses Menschenbild diese Technokraten haben.
  • Was kostet dieses gigantische Projekt und wer hat wirklich etwas davon? (die Kunden sind es nicht…)

„fake“ No.1:  DIE KOSTEN-NUTZEN-RECHNUNG

Aus volkswirtschaftlicher Sicht geht es natürlich darum, eine positive Kosten-Nutzen-Rechnung vorzulegen. Wenn die längerfristigen Kosten einer flächendeckenden Umstellung höher sind, als der Nutzen für die Gesellschaft, dann wäre das natürlich wirtschaftlich unsinnig und unverantwortlich.   Aus diesem Grund findet man sowohl auf EU-Ebene als auch auf Regierungsebene in Österreich entsprechende Vorgaben für die Einführung der „intelligenten Messgeräte“ (wie die Smart-Meter im Beamten-Jargon heißen).

Der erse Schritt ist also eine Bewertung der Wirtschaftlichkeit, eine Kosten-Nutzen-Analyse (KNA), dazu die EU-Richtlinie (2009/72/EG):  

„ ,,, bei der alle langfristigen Kosten und Vorteile für den Markt und die einzelnen Verbraucher geprüft werden, sowie untersucht wird, welche Art des intelligenten Messens wirtschaftlich vertretbar und kostengünstig ist ….„Wird die Einführung positiv bewertet, so werden mind. 80% der Verbraucher bis 2020 mit intelligenten Messgeräten ausgestattet…“

Wer hat nun in Österreich diese „Bewertung“ in Auftrag gegeben? Die E-Control, die seit der (folgenschweren) Privatisierung des Energiesektors, als „unabhängige Regulierungsbehörde“ (ohne parlamentarische Aufsicht) in Erscheinung tritt, („unabhängig“ im Sinne einer „Fata Morgana“.  Das Ergebnis war „positiv“, also wurde damit der rechtliche Grundstein für das großflächige „Roll-Out“ des Smart-Meters in ganz Österreich gelegt – ohne Zustimmung  und ohne ausreichende Information der österreichischen Bevölkerung.  

RH Smart Meter Cover

Doch im Jänner 2019 veröffentlichte der österreichische Rechnungshof (RH) einen Untersuchungsbericht zur Einführung der „intelligenten Messgeräte“ (= Smart Meter), den man aus guten Gründen als explosiv bezeichnen kann. (Link auf Bild oben)

Eine wesentliche Voraussetzung für eine Demokratie ist die Nachvollziehbarkeit bzw. Transparenz politischer Entscheidungen. Wie sind sie zustandegekommen? Wer hat dabei eine (berechtigte oder unberechtigte) Rolle gespielt? Wurden Rechtsvorschriften eingehalten, etc.?

Die Aufgabe des RH in diesem Kontext wird im Bericht (Seite 13) so skizziert:

RH Aufgaben Smart Meter Einf

Die Umrüstung von 5,7 Millionen einfachen Strom-Zählern auf digitale, ferngesteuerte Computer-Netzwerke (nicht bloß getauscht gegen einen „digitalen“ Zähler, wie es verharmlosend heißt), ist „ein Vorhaben von hoher Komplexität, technisch, rechtlich u. wirtschaftlich“ so der Rechnungshof und das ist natürlich richtig.

Hier geht es um ca. 3 Milliarden Euro (nur für den Strombereich, die natürlich letztlich die Österreicher über Netzkosten bezahlen müssen), also sollte man erwarten können,  dass diese wirtschaftliche „Bewertung“ mit großer Sorgfalt durchgeführt wurde. Doch davon kann keine Rede sein, im Gegenteil. In einem Artikel der österreichischen Tageszeitung KURIER wird das erschütternde Ergebnis des RH so zusammengefasst:

„Die Stromkunden werden bei der Einführung der neuen Messgeräte kräftig über den Tisch gezogen. Der aktuelle Rechnungshofbericht über die Einführung der Smart Meter zur Messung des Strom- und Gasverbrauchs zeichnet ein Sittenbild der Verkommenheit. Es gibt massive Kritik an der Aufsichtsbehörde E-Control und am Wirtschaftsressort. Es wurden Berichte geschönt und Kosten falsch berechnet. Bedenken gegen die Aushöhlung des Datenschutzes wurden ebenso ignoriert wie Warnungen, die Stromversorgung könnte massiv gestört werden.“

Das „Sittenbild der Verkommenheit“, das der Autor hier zu erkennen glaubt, ist keine Übertreibung und lässt sich durch folgende Fakten untermauern (auf die sich teilweise auch der RH-Bericht bezieht:

  • Als der Auftrag für die Kosten-Nutzen-Analyse (KNA) 2009 von der E-Control vergeben wurde, war Walter BOLZ deren Vorstandsdirektor. Vorher war er Mitglied der Geschäftsleitung der Firma Price-Waterhouse-Coopers (PwC), also jener Firma die von ihm dann diesen Auftrag erhalten hatte. In dieser Funktion war er auch (2000) verantwortlich für eine „Studie“ zur Liberalisierung des Strom-Marktes (die möglichst schnell über die Bühne gehen sollte), die das Wirtschaftsministerium bei PwC  in Auftrag gegeben hatte.
  • Der Auftragnehmer der KNA, Erwin SMOLE wiederum war von 2001-2003 selbst bei der E-Control beschäftigt und wechselte dann zu PwC.

Oversight CartoonDiese Personal-Karussell an sich ist schon sehr anrüchig, aber noch kein Beweis für kriminelles, anti-demokratisches Handeln. Doch die vom Rechnungshof festgestellten Manipulationen der KNA im Auftrag der E-Control, die zu einer Verfälschung des Ergebnisses führten, ist der Beweis für Korruption und Täuschung der Öffentlichkeit.

Der RH hat den Entwurf der Kosten-Nutzen-Analyse mit dem später veröffentlichten Endbericht verglichen und dabei festgestellt, dass die E-Control das Ergebnis absichtlich manipuliert hat. Dazu der Kurier: (Hervorhebung von mir)

Es wurde eine Studie vorgelegt, nach der die Einführung der Smart Meter keine zusätzlichen Kosten verursacht. Allerdings wurden „mehrere vom Auftragnehmer angebotenen und erbrachten Leistungen im Endbericht nicht veröffentlicht“. Der Endbericht wies gegenüber dem Berichtsentwurf „bedeutsame Änderungen auf“. Denn „die E-Control gab dem Auftragnehmer in Kommentaren Anweisungen, wie der Text zu bearbeiten und umzuformulieren war“.

Hier sehen wir also das politische „Drehtürprinzip“ in Aktion, eine unzulässige Verfilzung auf der Führungsebene einer scheinbaren „Regulierungsbehörde“, die sich tatsächlich wie eine korrupte Lobby-Organisation verhält und dafür von den Österreichern alimentiert wird (die aber nichts zu sagen haben). RH-Bericht dazu – ab Seite 48.

Ein wichtige Frage war, ob bzw. wann die eingenommenen Messgebühren in der Lage sind, die (hohen) Investitions- u. Betriebskosten abzudecken. Im Entwurf wurde dazu kalkuliert, dass auch nach sechs Jahren keine Deckung gegeben war, also werden die Stromkunden zur Kasse gebeten (auch für die Zinsen der Kredite). Doch „laut Endbericht entstanden keine Mehrkosten zulasten der Endverbraucher “.

Um diese „kreative“ Mathematik anzuwenden, wurden unrealistische Annnahmen eingefügt: So etwa hat man die „erwarteten“ Energieeinsparungen viel zu hoch angesetzt, obwohl Erfahrungen aus anderen Ländern u. Pilotprojekte gezeigt hatten, dass nur sehr geringe Einsparungen (1-2%) möglich sind.

„fake“ No.2: DAS MÄRCHEN VON DER ENERGIE- u. KOSTEN-EFFIZIENZ

In den USA (wo mit denselben Lobbyisten- und PR-Tricks gearbeitet wird) haben sich sogar Justizminister der Bundesstaaten eingeschaltet, um die Lüge vom „Energiesparen“ – schon 2011 – zu entlarven: Hier z.B. Attorney General George Jepsen aus Connecticut, der gleichzeitig betont, dass die Kosten bei weitem höher seien, als der Nutzen:

AG Jepsen no benefits SM 2

Noch dramatischer formuliert es sogar ein Energieversorger (!) aus den USA, Northeast Utilities  aus dem Bundesstaat Massachusetts. (Nicht der einzige) Darin wird die Verpflichtung,  das „intelligente Messsystem“  (engl. AMI) zu implementieren heftig kritisiert,  mit folgenden Argumenten:

Es gibt bessere Technologien für die Investition von Kundengeldern zur Erreichung der Netz-Modernisierung. Die Entscheidung, AMI zu implementieren steht im  Widerspruch zu den geschäftlichen Beurteilungen  der Unternehmen und kann nicht rational begründet werden, wenn es darum geht, ein positives Netto-Ergebnis  für die Kunden zu erzielen (die ja langfristig dafür aufkommen). Einige der wichtigsten Punkte, die die Behörde nicht berücksichtigt hat, sind

  • die immensen Kosten dieser Technologie-Wahl,
  • ob die Kunden willens und in der Lage sind, den (hohen) Preis dafür zu zahlen;
  • ob die angebotenen Funktionen von den Kunden auch genutzt oder überhaupt gewünscht werden
  • ob die Investition in neue Verteilersysteme (die für die Einbindung dezentraler Energieerzeuger notwendig sind) nicht eine bessere Verwendung von Kundengeldern darstellt (angesichts des relativ geringen Nutzen des AMI);
  • Diese Technologie-Wahl wird getroffen obwohl es KEINE Belege dafür gibt, dass sie eine gute Wahl für die Kunden darstellt; Im Gegenteil: es gibt ausreichend Belege dafür, dass diese Technologie-Wahl unzulässig hohe Kosten für die Kunden bedeutet und
  • dass die Ziele der Netz-Modernisierung mit anderen Technologien und Strategien erreichbar sind, die im Bezug auf die Kosten-Nutzen Rechnung wesentlich besser abschneiden (aber durch dieses System verhindert werden..)

NE Utilities AMI no rational basis

(Oben ein Auszug aus dem englischen Originaltext)

Das muss man erstmal „einsickern lassen“aber zurück nach Österreich:

Das die Kosten-Rechnung von PwC „getürkt“ ist, hat  u.a. auch die Wirtschaftskammer kritisiert, hier bezogen auf Erdgas in einem Schreiben an DI Schönbauer vom Jänner 2012:

WK Kritik PwC 2

 

WK Kritik KNA 2

Auch die PwC-Zahlen für die Kosten-Nutzen-Analyse im Bereich Strom werden als unglaubwürdig kritisiert:

WK Kritik PwC KNA 1

Nicht nachvollziehbar und nicht überprüfbar“ … auf dieser Basis wird ein Milliardenprojekt durchgepeitscht, auf unsere Kosten … aber der Smart-Meter Lobbyist im Wirtschaftsministerium lässt sich nicht einmal von der Wirtschaftskammer zu einem Umdenken bewegen. Die Studie von A.T. Kearney wurde nie veröffentlicht, das steht im RH-Bericht, der kritisiert, dass von 84 Seiten sich nur 9 überhaupt mit dem Thema Kosten-Nutzen-Verhältnis befassen.

Die Berater hätten die Gesamtinvestitionskosten auf rund 1,1 Mrd. Euro (viel zu niedrig) geschätzt, Berechnungsgrundlagen hätten dem Rechnungshof nicht vorgelegt werden können.

Hier der O-Ton des Rechnungshofes (Zusammenfassung Seite 15):

RH KNA Smart Meter 1

Das Verhältnis zwischen Wirtschaftsministerium und der E-Control war (jedenfalls damals) ebenfalls Teil des anrüchigen Posten-Karussells, das sich im Zuge der Smart-Meter bzw. „intelligente Messsysteme“-Einführung abspielte.

Dipl.Ing Christian Schönbauer (vorher E-Control) war im Jahr 2012 Sektionschef in der Abteilung „Energie – Bergbau“ des Wirtschaftsministeriums, wie praktisch, denn im April 2012 wurde die IME-VO erlassen (die Einführungsverordnung für die „intelligenten Messgeräte“, mit der das Ablehnungsrecht unterminiert wurde- siehe Teil 1)

Dort sorgte er dann für den „Gleichklang“ der Institutionen, den der RH kritisiert. Diese Beziehung bezeichnet der RH auch als „negativen Kompetenzkonflikt“, soll heißen, die E-Control hatte das Kommando, der Minister war der „junior-partner“ und tat sich vor allem durch Inkompetenz (man könnte auch sagen Verantwortungslosigkeit)  hervor:

1 BMw RH Kritik

und hier:

2 BMw RH Kritik

Das ist nur ein kleiner Auszug aus dem RH-Bericht, der aber bereits deutlich macht, was hier gespielt wurde. Das Gesetz aus dem Jahr 2010 (ElWOG) stützt sich auf die gefälschte KNA und die IME-VO stützt sich auf beide. Wie diese „Rechtsgrundlagen“ zustande kamen, fragt heute niemand mehr. Oder doch?

UNRECHT als RECHTSGRUNDLAGE für ZWANG?

Der Rechnungshof gibt (auf Seite 63, Abs.  23) einen deutlichen Hinweis darauf, dass die Rechtmäßigkeit dieses Vorgehens (enge Verflechtungen zwischen E-Control, Wirtschaftsministerium (Sektion Energie) und privaten Unternehmen, die als „abgekartetes Spiel“ ein Milliardenprojekt „durchdrücken“, obwohl es für die Bevölkerung sehr nachteilig ist) sehr anzuzweifeln ist:

RH Legal Challenge IME-VO

Amen.

Unsere Erkenntnis daher (ungeschminkt):

  • Die „positive Bewertung“, (Kosten-Nutzen-Analyse) als Basis für die Einführung des Smart-Meters ist also eine organisierte Täuschung, ein Betrug.
  • Die vorgebrachten „Vorteile“ für die Kunden ebenso; sie haben im Endeffekt nur Nachteile (höhere Kosten, keine Kontrolle darüber, was der „Smart Meter“ wirklich den ganzen Tag macht, welche Daten erfasst und weitergegeben werden; in Zukunft höhere Tarife, wenn am meisten Strom gebraucht wird, etc.) und dann noch gesundheitliche Risiken durch Funkwellen bzw. Störspannung auf den Stromleitungen  (mehr dazu z.B. hier)

Trotzdem droht man den Leuten mit einer Klage, wenn sie den Einbau des Smart-Meters ablehnen …

Warum lassen sich die Österreicher das gefallen?  Noch dazu stehen Neuwahlen vor der Tür.

 

THE „BIG PICTURE“

smart power 1Die neoliberale Privatisierung des Energiesektors war ein Riesenfehler, denn Energie ist ein Grundbedürfnis, keine Ware, die auf künstlichen „Märkten“ verkauft werden sollte. Daher klingt der Spruch der EU von „der aktiven Beteiligung des Verbrauchers auf dem Strommarkt“ wie blanker Hohn…wir wollten doch gar keinen „Strommarkt“, denn wir brauchen ein demokratisiertes Stromnetz.

Man spricht ja deshalb auch von „Stromversorgung“, die eben nicht in einem profitorientierten System stattfinden sollte. Das (früher staatliche) Monopol der Netzbetreiber in dieses System zu integrieren, ist mit demokratischen Prinzipien unvereinbar, denn die „Vertragsbedingungen“ (egal wie unfair sie sind) können ja nicht abgelehnt werden, weil man dann ja keinen Zugang zum Stromnetz hat.

Was nutzt es, wenn man (um ein paar Euro zu sparen) den Stromlieferant „wählen“ kann? Wir sind völlig von den Netzbetreibern abhängig, was in diesem profit-diktierten Umfeld natürlich dazu führt, dass sie – früher oder später – ihre Macht missbrauchen. Neue Technologien („Smart XXX“) werden als Herrschaftsinstrument benutzt und die zu „Verbrauchern“ degradierten Bürger dürfen auch noch dafür bezahlen.

  • Die STROMNETZE gehören eigentlich uns: Sie wurden mit unseren Steuern u. Gebühren finanziert und werden in diesem Sinn auch von uns erhalten.
  • Die „privatisierte“ Kontrolle darüber ist zutiefst ANTI-DEMOKRATISCH, die „Regulierung“ korrupt und muss deshalb rückgängig gemacht werden.

Wer setzt sich dafür ein?

Diese Frage stellt sich im Angesicht der bevorstehenden Wahlen und ist es sinnvoll,  – SOLIDARISCH – gerichtlich gegen die Netzbetreiber vorzugehen (angesichts der Fakten im RH-Bericht)?

 

ANHANG

Das Bild am Anfang ist ein Screenshot aus einem Animations-Film (Cartoon), der sich über die Werbung für den Smart-Meter (als Satire)  lustig macht:

P.S.

Im November 2012 veröffentlichte das National Institute for Science, Law & Public Policy in den USA einen Bericht mit dem Titel “Getting Smarter About the Smart Grid“, also so viel wie „sich schlauer machen über das intelligente Stromnetz“. Darin werden die technischen Unzulänglichkeiten der SM-Strategie ebenso untersucht, wie die Risiken für die Privatsphäre, Hacker-Angriffe und gesundheitliche Gefahren. Der Autor analysiert die fehlgeleitete, staatlichen Politik in diesem Bereich mit der Schlussfolgerung, warum dieser Ansatz  NICHT zu „Nachhaltigkeit“ in der Energieversorgung führen kann. (Auch wenn das Stromnetz in den USA viel älter und schlechter ist, als bei uns, gelten die Einwände grundsätzlich auch hier)

Was wir brauchen, ist ein demokratisiertes, de-zentralisiertes, lokales/ regionales Energieverteilungssystem“.

(Die Besitzer von Elektroautos werden auch noch zur Kasse gebeten, da die hohen Lasten, die durch das Aufladen der Autobatterien entstehen, mit höheren Netzgebühren abgegolten werden sollen …(während die Einspeise-Tarife weiter sinken)