Österreich: Die Rote Karte

Die „Rote Karte“ ist auf dem Fußballplatz eine Strafe (Platzverweis) für inakzeptables Verhalten. Eine Art „Rote Karte“ wurde der österreichischen Bundesregierung auch kürzlich vom Verwaltungsgericht Wien gezeigt und schon mehrfach vom Verfassungsgerichtshof, weil die tyrannischen Verordnungen rechtswidrige Bestimmungen enthalten und der Gesundheitsminister keine dokumentierten, nachvollziehbaren Begründungen für die  extremen „Corona“-Maßnahmen vorweisen konnte.

Die Regierung denkt aber gar nicht daran, ihr skandalöses Verhalten zu ändern (solange sich die Österreicher das gefallen lassen)

In diesem Blog soll (noch einmal) gezeigt werden, dass die freiheitsberaubenden  Maßnahmen sich auf irreführende Zahlen und Begriffe stützen, die eine realistische Einschätzung des Risikos verhindern und deshalb ungerechtfertigte Ängste schüren. Auf dieser Basis werden dann weitere Zumutungen (wie Anschobers Pläne, ein generelles „Zugangstesten“ für das Einkaufen in Geschäften einzuführen) als „notwendig“ verkauft. Dieser Irrsinn muss endlich aufhören.

Auch das ist eine „Rote Karte“, nämlich die von Österreich, die laut „Corona-Kommission“ einer „roten Ampel“ für das ganze Land  entspricht.

Die aktuelle Bewertung (8. April 2021) lautet so:

Die Corona Kommission stuft Österreich weiterhin mit „sehr hohem Risiko“ ein. Die Belastung des Gesundheitssystems ist im Vergleich zur Vorwoche weiter angestiegen. Die COVID-spezifische Belastung der Intensivstationen lag per 06.04.2021 bei 29% bezogen auf alle gemeldeten Erwachsenen-Intensivbetten Österreichs.“ 

Die Risikobewertung  für „COVID-19“ setzt sich aus zwei Faktoren zusammen:

  • Verbreitungsrisiko: (VR) Gefährdung der öffentlichen Gesundheit durch die Verbreitung
  • Systemrisiko: (SR)  Gefahr der Überlastung des Gesundheitsversorgungssystems

Das VR wird aufgrund der Test-Daten ermittelt (aus denen sich die „7-Tage Inzidenz“ ergibt), das SR wird auch aus Testdaten (durch mathematische Modelle) geschätzt,  aber natürlich in Verbindung mit den Belegzahlen in den Krankenhäusern. (Zur aktuellen Situation der Intensivbetten – siehe weiter unten)

Wie sieht es nun mit diesen Risiken tatsächlich aus? Gibt es transparente, nachvollziehbare Zahlen dazu? 

Kürzlich  veröffentlichte der ORF  dazu folgende Daten online:

(N.B. Die Anzahl der Genesenen wird nicht angegeben)

Was aber sagen diese Zahlen über ein effektives Risiko aus?

Gar nichts.  Sie sind völlig sinnlos, wenn man sie nicht in Bezug zu anderen Größen setzt und das Verhältnis über einen gewissen Zeitraum klar darstellt.  Wenn wir wissen wollen, wie es mit dem „Verbreitungsrisiko“ (VR) aussieht, müssen wir diese Rechnung aufstellen:

2.702 : 2933,40 = 0,92%  (Positiv-Rate)

Das heißt also von 293.340 Tests (an einem Tag) war weniger als 1% positiv.

Mit anderen Worten: Wenn Du 1.000 Leute triffst, hast Du die Chance 9 „Infizierten“ zu begegnen.  Du musst also mit 111 Leuten Kontakt haben, damit Du – statistisch betrachtet – auch nur EINEN zu Gesicht kriegst, der „infiziert“ ist, was noch lange nicht heißt, dass er/sie ansteckend ist, weil der PCR-Test (und auch der Antigen-Test) kein medizinischer Nachweis für eine akute Infektion oder eine Erkrankung ist (das wurde auf diesem Blog schon mehrfach näher erläutert) und ohne Angabe des Ct-Wertes die Aussagekraft des Test-Ergebnisses gar nicht beurteilt werden kann.

Der ORF und die anderen Fließbandjournalisten nerven uns (täglich) jetzt schon seit über einem Jahr mit Begriffen, die angeblich zur Beurteilung der Lage (und damit des Risikos) unerlässlich sind. Dazu gehören jedenfalls die drei „Bestseller“:

  • Die „Reproduktionszahl“ (unterteilt in R0 und Reff)
  • Die „7-Tage-Inzidenz“
  • Die „Neuinfektionen“

Was als „Neuinfektion“ verkauft wird, ist aber nichts anderes als die Anzahl der positiven Tests, die täglich gemeldet werden. Doch weder die PCR noch der Antigen-Test (selbst wenn sie fehlerfrei wären) sind in der Lage festzustellen, wann jemand mit dem Virus in Kontakt gekommen ist.

Nukleinsäure-Fragmente bzw. Antigene können auch Wochen nach einer Infektion noch vorhanden sein, das beweist weder eine akute Erkrankung noch eine Ansteckungsgefahr. Deshalb darf ein Labortest eben nicht als Diagnoseinstrument „verkauft“ werden.

Wenn Sie also lesen, wie viele „Neuinfektionen“ es heute gibt, dann ist das schlicht und einfach Bullshit (BS). Eine Verarschung, die keine seriöse wissenschaftliche Basis hat.  Und noch ein wichtiger Punkt:

DIE NOT KENNT KEIN GEBOT

Normalerweise müssen Produkte, die in der Medizin eingesetzt werden, zertifiziert sein, also strenge Kriterien für Qualität und Sicherheit erfüllen. Damit soll verhindert werden, dass bei ihrer Anwendung  gesundheitliche Schäden entstehen bzw. falsche Ergebnisse produziert werden (z.B. bei Labortechnik und Material).

Doch genau diese Richtlinien wurden dank der „Pandemie“ systematisch außer Kraft gesetzt:  

Weder die eingesetzten Tests, (und viele Labore, die sie durchführen)  noch die Masken sind validiert oder den Normen entsprechend zugelassen worden.  Nur wegen der Panikmache ist ihr massenhafter Einsatz im „Notfall“ erlaubt worden, ohne sich Gedanken über die Folgen zu machen. (Die FFP-2 Masken enthalten schädliche Chemikalien und Mikrofasern, die sich lösen können – wen interessiert das?)

Da sich die „7-Tage-Inzidenz“ aus den „gemeldeten Neuinfektionen“ speist, (die mit nicht zugelassenen und falsch interpretierten Tests generiert werden), muss auch dieser Wert als Blödsinn deklariert werden, eben weil die Inzidenzrate in der Epidemiologie die Zahl der Neu-Erkrankungen pro Zeiteinheit angibt. Jedes positive Test-Ergebnis als „Neu-Erkrankung“ zu verkaufen, ist eine Täuschung der Öffentlichkeit, die völlig inakzeptabel ist, denn:

Bis heute wird der Bevölkerung jene Zahl vorenthalten, die unverzichtbar ist für eine realistische Bewertung des Risikos:

Wie viele der positiv Getesteten werden wirklich krank? (Der sogenannte „Manifestations-Index“ laut RKI)

Zu suggerieren, jeder positiv Getestete sei ein „Fall“ (also ein Krankheitsfall im Sinne einer klinischen Diagnose, nur aufgrund der Massentests, mehrheitlich bei Leuten ohne Symptome), ist ein wissenschaftlicher Betrug und führt dazu, dass die Test-Orgie (die hunderte Millionen Euro verschlingt) ewig weitergeht. Man kann durch „Rauf- u. Runterschrauben“ des Ct-Wertes (Anzahl der Verdopplungszyklen, die zu einer exponentiellen Vermehrung des genetischen Materials führen) die „Fallzahlen“ manipulieren.

WARUM DIE  7-TAGE-INZIDENZ  EIN UNFUG  IST

Schauen wir uns die aktuelle „7-Tage-Inzidenz“ näher an: Sie liegt derzeit (12.4.2021) bei 207,3 für ganz Österreich (AGES). Nach offiziellen Angaben gelten für diese Orte folgende Werte (31.3. bis 6.4.2021 – bezogen auf 100.000 Einwohner)

  • Scheibbs: 466,0 
  • Oberwart: 352,5 
  • Zell am See: 218
  • Bruck / Leitha: 200,5

Da würde doch jeder annehmen, in Scheibbs und Oberwart besteht ein höheres Risiko als in den beiden anderen Orten, weshalb dort dann strengere „Maßnahmen“  gesetzt werden.

Doch Tatsache ist, dass in allen o.a. Orten die „kumulative Inzidenz“ für 6 Tage bei 1% liegt, bezogen auf die Einwohnerzahl. Konkret sind in Scheibbs 193, in Oberwart und Zell am See je 191 und in Bruck a.d. Leitha 208  Personen als „Fälle“ deklariert worden (was ohnehin unzulässig ist, wie oben ausgeführt wurde).

Und auch hier gilt wieder: Du musst 100 Leute treffen, um einem „Infizierten“ über den Weg zu laufen  (wenn der Test als Aussage zur Inzidenz akzeptiert wird).

Noch absurder wird es, wenn man die niedrigen Zahlen ansieht: (Tabellen-Ausschnitt)

In Eisenstadt  gibt es nur 54 „Fälle“, aber eine 7d-Inzidenz  von 364,5.  Es sind aber nur  0,3%  der Einwohner „positiv“. Eisenstadt hat ca. 14.814 Einwohner, man muss also mit 6,75 multiplizieren um auf den Wert für 100.000 zu kommen: 6,75 x 54 = 364,5.  

Das heißt, in Eisenstadt musst Du 1.000 Leute treffen, um 3 „Infizierten“ zu begegnen (bzw. 333 für einen), das Risiko ist also wesentlich geringer als z.B. in Zell am See, trotzdem gilt Eisenstadt als „gefährlicher“. Ist das logisch? Nein. Dass diese Zahlen – als Schwellenwert für „schärfere Schritte“ willkürlich gewählt sind, kommt noch dazu.

Auf dem Bild links sieht die „Rote Karte“ schon wesentlich differenzierter aus, doch was diese Stufen (50, 150, 200 usw.) wirklich bedeuten, sieht man oben, denn ich habe 4 Werte in Prozent eingefügt.  

Selbst in der „dunkelroten“ Zone (400)  sind das nur 4 von 1000 Leuten, die als „Fälle“ gelten (und selbst das muss wegen des Test-Missbrauchs angezweifelt werden.

Ist das ein Risiko, für das man hunderttausenden Menschen ihr Recht auf Selbstbestimmung nimmt? Für das ganze Branchen ruiniert werden? Für das Kinder stundenlang Masken tragen müssen, die ihre Atmung behindern? Rechtfertigen diese Zahlen diese Einstufung  für ganz Österreich?

Auffällig ist auch, dass hier nicht der Begriff „Neuinfektionen“ verwendet wird, sondern „neu identifizierte Infektionsfälle“.

Damit wir kommen wir zur „Reproduktionszahl“, die (auf Grundlage der 7-Tage-Inzidenz) das Verbreitungsrisiko abbilden soll.

Wir sehen hier, dass die 7-Tage Tendenz eindeutig fallend ist  (12.4. 207,3) (mal abgesehen von der Aussagekraft)

Zur Bedeutung des „R-Wertes“ (der jetzt unter 1 ist) hat der ORF für seine Zwangs-Kunden folgende Erklärung parat: “ Eine Reproduktionszahl von 1 bedeutet, dass pro Fall eine weitere Neuansteckung ausgelöst wird somit ergibt sich theoretisch eine gleichbleibende Anzahl von Neuinfektionen…“

Da die Zahl der bekanntgegebenen „Neuinfektionen“ eine sprachliche Fiktion ist, (die sich in der „7-Tage-Inzidenz“ widerspiegelt) und kein wissenschaftlicher Beweis dafür existiert, dass diese Leute ansteckend sind,  kann auch der daraus abgeleitete „R-Wertkeine solide Grundlage für eine Risikobewertung sein. Dazu müsste festgestellt werden, wie viele WIRKLICH erkrankt sind und die Kausalität des Virus (als alleinige Ursache) nachgewiesen werden.

Auch hier macht der ORF wieder fleißig bei der Verarschung des Publikums mit: Obwohl zunächst der erfreuliche Umstand des sinkenden „Reff-Wertes“ (<1) erwähnt wird kommt dann sofort die „Warnung der Fachleute“, es handle sich trotzdem um „ein erhöhtes Niveau der täglich diagnostizierten Fälle“ .

Diagnostiziert“ wurde hier gar nichts, nur fragwürdige Labortestergebnisse veröffentlicht.

Welche „Erkrankungswelle“ soll hier unterdrückt werden? Wir (inklusive ORF) wissen doch gar nicht, wie viele Leute wirklich an diesem Virus erkrankt sind.

WAS NICHT GEZEIGT WIRD

Die bekannten Fakten sehen derzeit (14.4.2021) so aus: (COVID-19 wird mit CV abgekürzt)

  • 0,019%  der Österreicher  sind  mit/wegen CV im Krankenhaus
  • 0,0065% der Österreicher sind mit/wegen CV in der Intensivstation
  • 3,6% der „Fälle“ sind im Krankenhaus (1.714 + Intensiv unten)
  • 1,26% der „Fälle“ sind in der Intensivstation (586)

Laut AGES sind von den 47.924  „aktiven Fällen“ 45.620  „in häuslicher Pflege“, das sind 95,19 %

Mehr als 95%  der „Fälle“ sind also nicht im Spital und brauchen meistens auch keine medizinische Behandlung. Man kann also davon ausgehen, dass diese Menschen nicht krank sind. Sie wurden nur aufgrund des Test-Ergebnisses als „Fall“ registriert  und damit wird die ganze Inzidenz und Prävalenz-Statistik ad absurdum geführt.

Bis diese Annahme durch nachvollziehbare Daten widerlegt ist, muss daher von einer Täuschung ausgegangen werden.  

Zur irreführenden Darstellung von angeblichen „Fällen“  hat sich ein renommierter Virologe aus Deutschland klar geäußert:

Der Mann hat ja so Recht! Er sagte auch, mit Bezug auf den hyper-sensitiven PCR-Test:

Wenn ein Erreger mal einen Tag lang über die Nasenschleimhaut … huscht, ohne dass man … etwas davon bemerkt, dann ist das plötzlich ein „Fall“. Nun sind plötzlich milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind, in der Meldestatistik enthalten. Auch so ließe sich die Explosion der Fallzahlen … erklären. Dazu kommt, dass die Medien die Sache unglaublich hochgekocht haben.“

Wer hat das gesagt? Ein gewisser Christian Drosten, Professor an der Berliner Charité und wichtigster Berater der deutschen Bundesregierung in Sachen „Corona“.

Die Zitate beziehen sich auf ein anderes Corona-Virus (MERS) und stammen aus dem Jahr 2014  (das „Loch“ oben im Text stammt von mir, im Originaltext steht dort das Wort Saudi Arabien, wo MERS ja angeblich von Kamelen auf Menschen „gesprungen“ ist)

Sehr seltsam ist aber, dass der Mann jetzt plötzlich ganz anders redet (obwohl das Problem mit dem PCR-Test immer noch besteht…)

Zurück nach Österreich: Ein sinkender R-Wert habe auch mit weniger Tests zu tun, wird beim ORF betont, doch  dass man damit  jede Inzidenz „herbeitesten“ kann, (wie Drosten im Interview 2014 betont) wird den Österreichern nicht klar gemacht.

Wie kann überhaupt irgendjemand wissen, wie viele neue „Fälle“ aus einem „Fall“ entstehen können? Natürlich kann das niemand wissen, denn es gibt zu viele Variablen, die dabei eine Rolle spielen – weshalb sie erst gar nicht in die „Modelle“ eingebaut werden. Stattdessen wird nur die Anzahl und Häufigkeit der Kontakte als entscheidender Faktor gewertet.

Die grundsätzliche Annahme, dass  JEDER KONTAKT zur Verbreitung des Virus beiträgt, ist natürlich auch Blödsinn, denn sie basiert auf  einer falschen Prämisse: Jeder ist potentiell infektiös und kann deshalb andere anstecken.

  • Aber wie verlässlich ist so ein Antigen-Test? Schlägt der wirklich nur bei einem einzigen Antigen (Protein) an? (NEIN).
  • Wieviel tausend AG-Tests werden in Österreich gemacht, damit man nur eine „positive“ Person findet?  
  • Mehr als 250.000 Antigen-Tests pro Tag  um 0,6% „positive“ zu finden, die weder krank noch ansteckend sind, was hat das für einen Sinn?? (Außer dass die Hersteller der Tests inzwischen Milliarden verdienen…)

Dass man die Träger eines „pandemischen Virus“ mit hohem „Verbreitungsrisiko“ wie Nadeln im Heuhaufen suchen muss, findet der Gesundheitsminister nicht seltsam.

Wenn 95% der „Infizierten“ keine Spitalsbehandlung brauchen und die Krankheit eine generelle Überlebensrate von mehr als 99% hat (ausgenommen eine klar definierte Risikogruppe > 70 Jahre), wieso muss dann eigentlich fanatisch nach „Infizierten“ gesucht werden?

Das ist doch völlig absurd und irrational.

Was an dieser Stelle noch  betont werden muss: Die Anzahl der „Testungen“ (auch der positiven) ist nicht identisch mit der Personenzahl,    denn es finden ja regelmäßig Mehrfach-Testungen pro Person statt.  Hat da noch jemand den Durchblick?  Es sieht nicht so aus:

Die Positiv-Rate bewegt sich seit 10 Wochen knapp über oder unter 1%. Wenn das die echte Prävalenz wäre, kann man den PCR-Test aber „vergessen“, denn dann wäre der PPV (die „Vorhersage-Wahrscheinlichkeit“, dass die Zahl der „positiven“ richtig ist) nur 33%, man müsste also 2/3 der „Fälle“ abziehen, wodurch das ganze pandemische Kartenhaus (mitsamt seinem bescheuerten „R-Wert“ endgültig einstürzt.

Es ist aber sonnenklar, dass ein Virus welches bei 90% der „Infizierten“ keine Probleme verursacht, aber bei 3-5% (einer abgrenzbaren, kleinen Gruppe) eine schwere Erkrankung auslöst, die auch lebensgefährlich sein kann, nicht zur Gefahr für die Allgemeinheit erklärt werden darf.

Auch nach einem Jahr haben er und sein „Krisenstab“ nicht begriffen, dass diese Massen-Screenings nichts dazu beitragen können, die Zahl der Patienten in den Intensivstationen zu senken.

Denn das Risiko schwer krank zu werden, hängt in erster  Linie vom Gesundheitszustand und Immunstatus der Person ab, nicht davon wie viele Menschen er/sie täglich trifft (engen Kontakt hat). Da es in Österreich keine aktive Gesundheitspolitik gibt, wird auch nichts gegen die sogenannten Volkskrankheiten unternommen, (Kreislauf- bzw. Gefäßerkrankungen, Diabetes, COPD, etc.)

Anstatt Millionen für unsinnige (entwürdigende) Massentests zu verschwenden, wäre es sinnvoll in jedem Bundesland ein digitales „Screening“ für Menschen mit jenen Co-Faktoren zu machen, die das Risiko für einen schweren Verlauf dramatisch erhöhen:

Das SARS-CoV-2 Virus richtet nur dort großen Schaden an, wo das Immunsystem schon im Dauerstress ist, also bei Menschen mit chronischen Krankheiten bzw. chronischen Entzündungen. Dazu gehören Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, metabolisches Syndrom, COPD, etc. auch Medikamente und  Impfungen können einen negativen immun-modulatorischen Effekt haben.

Den Immun-Status kann aber jeder positiv beeinflussen, vor allem durch Gesunde Ernährung. Im Winter haben wir alle Vitamin D-Mangel (eigentlich kein Vitamin, sondern ein Pro-Hormon, dass enormen Einfluss auf das Immunsystem hat).

Alleine durch die prophylaktische Gabe von Vitamin D und Vitamin C  (vor allem in Altenheimen) könnte man wahrscheinlich die Anzahl der COVID-19 Fälle in den Intensivstationen um ein Drittel reduzieren. Stattdessen werden die Leute mit Maskenzwang, Isolation und ständiger Angstmache psychisch so gestresst, dass ihr Immunsystem noch schwächer wird. (Dass der ORF auch dazu „Fake News“ verbreitet, überrascht nicht…)

Die Maßnahmen der Regierung sind geradezu eine Einladung für das Virus, sich dieser Schwäche der „host-response“ zu bedienen, was es ja auch tut (die Zahl der Intensivpatienten steigt an, obwohl die Zahl der „Infektionen“ konstant (Tendenz fallend)  ist bzw. die Zahl der „aktiven Fälle“ sinkt:

Seit Ende März 4. 771 weniger, weil die Zahl der „Genesenen“ schneller steigt als die Zahl der „Neuinfektionen“.

Dass durch die „Impfung“ (voreiliger, gentechnischer Eingriff in das komplexe Steuer- und Kommunikationsnetzwerk unserer Zellen und Proteine) der Selektionsdruck auf das Virus stark erhöht und gleichzeitig einer schwerwiegenden Fehlreaktion des Immunsystems Vorschub geleistet wird, erschließt sich Anschober nicht (da müsste er ja etwas von Immunologie  verstehen und wissen, dass es endogene Retroviren gibt).

Chronisch Kranke haben immer ein höheres Risiko, weil ihr Immunsystem gestört ist, das rechtfertigt aber nicht, alle Österreicher deswegen zu kasernieren und ihnen vorzuschreiben, wohin sie (wann) gehen und wen (wie viele) sie treffen dürfen.

DAS BETTEN-DRAMA (2.0)

Wir sehen aus der Risikobewertung, dass das „systemische Risiko“ im Vordergrund steht, also die Gefahr einer Überlastung der Spitäler bzw. der Intensivstationen  durch „COVID-19“ als größte Bedrohung präsentiert wird. Das hören wir ja schon seit Monaten

Laut Statistik Austria gab es im Jahr 2018  2.547 Intensivbetten (IB)  in Österreich.  Nach Angaben des Gesundheitsministeriums betrug die IB-Anzahl 2019 2.567, es kamen also 20 Betten dazu.

Im November 2020 veröffentlichte das BMG einen Situationsbericht zur  COVID-Bettenbelegung

Diesem ist zu entnehmen, dass zu diesem Zeitpunkt 2.013 Intensivbetten vorhanden waren, die IB wurden also gegenüber dem Vorjahr um 554 reduziert, obwohl man sich seit 6 Monaten in einer „Pandemie“ befand und schon wegen der Überalterung der österreichischen Bevölkerung mit steigendem Bedarf zu rechnen war.    (Schlagzeile: Krone)

Im Februar 2021 kam wieder ein „Fact-Sheet“ heraus und diesmal werden 2.027 Intensivbetten verzeichnet. Das heißt, es wurde  die IB-Kapazität seit Oktober um – sagenhafte – 14 Betten erhöht und das inmitten einer „zweiten Welle“ und ständiger Panikmache in den Medien, dass eine Überlastung der Intensivmedizin  unmittelbar bevorstünde.

Im Oktober 2020 waren also 5% der IB mit COVID-Patienten belegt, im Jänner waren es 17%.  D.h. es gab viel mehr andere Krankheiten, die zu Stress in der Intensivstation führten. Das wurde aber in den Medien völlig auf den Kopf gestellt.

Ende Jänner waren  17% der IB mit 338 COVID-Patienten belegt. Doch die AGES hat laufend eine viel höhere „Auslastung“ präsentiert, wie am Beispiel des 21. Jänner zu sehen ist: Obwohl die Zahl der angeführten Patienten hier niedriger ist (323 statt 338).  Beträgt die „Auslastung“ 35,3%.

Demgemäß wäre die Zahl der Intensivbetten, die für COVID-19 zur Verfügung stehen aber nur 915. Die AGES bezieht sich auf die Anzahl der nur für COVID zur Verfügung gestellten Betten, was aber in den Medien nicht deutlich gemacht wird. Ebenso wenig, der Umstand, dass die „verfügbaren Betten“ immer automatisch abnehmen, wenn die Patienten weniger werden, sodass der sinkende Anteil von COVID verschleiert wurde.

Im Oktober 2020 waren also 5% aller IB mit COVID-Patienten belegt, im Jänner waren es 17%. Derzeit sind es ca.29%. 

Aktuell (Stand: 7. April 2021) sieht es so aus: Es gibt 2.022 Intensivbetten (also 5 weniger als im Jänner) und davon sind 929 für COVID bestimmt, wovon 583  (13.4. 599) belegt sind. Für andere Patienten sind 1.093 IB vorgesehen, wovon 904 belegt sind. Eine letzte „Reserve“ von 141 IB für COVID-Patienten ist noch vorhanden.

Doch man muss sich fragen, warum nach einem Jahr „Pandemie“ die Zahl der Intensivbetten nicht aufgestockt wurde (auch entsprechendes Personal) und seit Oktober gerade mal 9 IB  dazugekommen sind, während über 500 Betten seit 2019 „verschwundensind.

 

Ich vermute, man ist davon ausgegangen, dass durch die wundersame Impfung die Zahl der schweren Fälle stark zurückgehen wird, was natürlich eine Illusion ist, weil gerade die Risikogruppen durch die genetische Manipulation ein hohes Risiko für eine pathologische Immunantwort haben (siehe Impf-Serie). Auch die negativen Effekte des Maskenzwanges (Dauerstress für Atmung und Immunsystem, toxische Chemikalien und Mikrofasern) werden nicht berücksichtigt.

Eine kritische Betrachtung der Intensivmedizin und ihren Folgen für die Patienten (unabhängig von COVID) gibt es hier.

Zum Schluss noch ein Wort zu den neuen „Varianten“ (Variants of Concern, VOC), die in Großbritannien erfunden wurden und zwar federführend von Wissenschaftlern, die alles andere als „unabhängig“ sind.

Sie sitzen in jenen Organisationen, die aus Eigeninteresse (endlose) Massenimpfungen als Heilsbringer propagieren, wie Universitäts-Institute die von Bill Gates (seiner Stiftung BMG) mit Millionen unterstützt werden, sich hinter „Koalitionen“ wie CEPI verstecken und als Berater der britischen Regierung fungieren (SAGE, NERVTAG).

Wie das aussieht, kann man z.B. hier nachlesen. Diese Leute sind maßgeblich für die „Modelle“ verantwortlich, mit denen ständig neue Ängste geschürt werden.

Wenn Sie hören, dass eine Variante sich „um 60%“ leichter verbreiten kann, dann muss man dazu folgendes wissen:

Diese Zahl wurde in einem Computer-Modell generiert (das man mit beliebigen „Annahmen“ füttern kann) und hat nichts mit der Realität zu tun. Es gibt keine echten (gemessenen) Werte oder evidenzbasierte Studien die das belegen würden.

Meistens geht es dann so weiter:

Obwohl unklar ist, ob sich diese Varianten in einer schwereren oder leichteren Form der Krankheit niederschlagen, ist davon auszugehen, dass die erhöhte Übertragung auch zu einer höheren Inzidenz führen wird. Demgemäß ist mit erhöhten Hospitalisierungs- und Sterberaten (gegenüber 2020)  zu rechnen

Das ist kompletter Schwachsinn, denn

  1. ob es zu einer schweren Erkrankung kommt, hängt ausschließlich vom Zustand des „Wirtes“ (also der Person und ihrem Immunsystem) ab und nicht von der Übertragungsrate.
  2. Es gab von Anfang an eine Kreuzimmunität (mit anderen Corona-Viren) und nach über einem Jahr ist auch eine ausreichende Herdenimmunität (30-40%) wahrscheinlich. (Das bedeutet nicht, dass niemand mehr krank wird, aber die Ausbreitung nur mehr endemisch ist, also kein Grund für irgendwelche Verbote ).

Und dann kommt der Rat an die Regierung, aufgrund dieser düsteren Prophezeiung noch strengere Maßnahmen einzuführen, wie die Schulen zu schließen, den Schwellenwert für die „7-Tage-Inzidenz“ zu senken, womit der Ausnahmezustand ewig weitergeht.

Worum geht es bei den „Varianten“ wirklich?

Laut Gesundheitsministerium ist in Österreich die Variante N501Y bereits dominant.

Und wie erwartet, interpretieren die „Experten“ den Effekt genauso, wie  er durch die Propaganda vorprogrammiert wurde

N501Y“ – was bedeutet das?  Das N steht für die Aminosäure ASPARAGIN, das Y für die Aminosäure TYROSIN. Weil es im Spike-Protein an der Position 501 zu einem Austausch von N durch Y kam, ist dieser Name entstanden. Da es sich dabei um die RBD (die spezielle Bindungsstelle zwischen Virus und Zelle) handelt, wird dieser Änderung der Aminosäuresequenz (Reihenfolge) besondere Bedeutung zugeschrieben.

Aber das ist reine Spekulation. Es gibt keine molekularbiologischen Erkenntnisse, die das untermauern. Nur 3 theoretische „Modelle“ (ohne peer-review „auf die Schnelle“ veröffentlicht; 2 davon von Neil Ferguson!) – wieder aus England – suggerieren, dass die Mutation es dem Virus leichter macht, in Zellen einzudringen. (Was er ohnehin schon – dank Gentechnik – sehr gut kann) Daraus wird wiederum abgeleitet, dass sich mehr Leute anstecken werden. Versuche im Labor mit transgenen Mäusen sind nicht geeignet, eine Ansteckung im wirklichen Leben zu simulieren (siehe Anhang).

(Inzwischen gab es noch mehr Veränderungen (auch Elimination) einzelner Aminosäuren, aber das muss keine negative Bedeutung haben; Professor Luc Montagnier vertritt die Auffassung, die Natur wolle (im Spike-Protein) nur die „Ordnung wiederherstellen“, weil es eben im Labor geschaffen wurde und deshalb genetisch instabil ist; ich denke, da ist was dran…)

Doch erstens sind epidemiologische Modelle überhaupt nicht in der Lage, molekularbiologische Effekte vorherzusagen und zweitens wird auch hier wieder die Existenz und enorme Bedeutung des Immunsystems (und die spezifische Reaktion auf ein Virus) ignoriert.

Es wird ständig so getan, als ob alle Menschen gleich auf das Virus reagieren und ihm hilflos ausgeliefert sind. Das ist völliger Quatsch.

Jeder Mensch hat ein eigenes Immunsystem, eine eigene Epigenetik, je nachdem, welche Erfahrungen er im Leben gemacht hat. Entscheidend ist:

Es gibt viele andere – vermeidbare – Risiken im Leben, die schwerer wiegen, als COVID-19.

An dieser Stelle muss man die Schlussfolgerung daraus einmal  herausschreien:

Wir wissen mittlerweile, dass gesunde Menschen (95% aller „Fälle“)  mit dem Virus kein Problem haben und die Sterberate sehr niedrig ist.

Es ist deshalb scheißegal, wie viele „infiziert“ sind, denn die Menschen leiden viel mehr unter dem Verlust ihrer Freiheit und Menschenwürde, als unter der Angst vor diesem Virus.

Die wirtschaftlichen „Kollateralschäden“ kommen noch dazu und die Verschwendung von Millionen Steuergeldern für sinnlose, nicht validierte Massentests und schädliche Masken ist ein Skandal.

Wie lange soll dieser Wahnsinn noch weitergehen? 

Auch wenn es in Österreich noch nicht so schlimm ist, wie in Deutschland, diese Warnung gilt auch für uns:

https://www.globalresearch.ca/urgent-appeal-german-medical-lawyer-dr-beate-bahner-german-people/5742475

Warum die Varianten kein Grund für Panik (oder Verbote) sind:

https://www.nationalgeographic.com/science/2020/07/why-this-coronavirus-mutation-not-cause-for-alarm-cvd/

!mpfen (2): Wahn & Sinn

Die Propaganda für „Impfpässe“  wird immer lauter, obwohl weder die Wirksamkeit noch die Sicherheit der Impfungen  wirklich nachgewiesen wurde.

Ist die Impfung ein Akt der Vernunft?  Zeigen Menschen, die sich impfen lassen, damit  Verantwortungsbewusstsein für die öffentliche Gesundheit?  Leisten sie einen Beitrag dazu, das Verbreitungsrisiko  einer Infektionskrankheit zu senken? Kann man damit wieder ins „normale“ Leben zurückkehren?

Wer diese Fragen mit „Ja“ beantwortet,  der braucht nicht mehr weiterlesen,  (oder vielleicht doch?) denn hier werden Argumente vorgebracht, die diese Ansicht  ins Wanken bringen und stattdessen nahelegen, dass diese Impfungen (gegen „COVID-19“) weder eine moralische Pflicht sind noch eine Grundlage für „mehr Freiheiten“  sein können.

Warum, wird in diesem Blog ausführlich erklärt.

Vor drei Wochen hatte ich geschafft, den 140 Seiten langen „Public Assessment Report“ der EMA (EU-Agentur für Arzneimittel-Zulassungen) über den Impfstoff von Pfizer-BioNtech zu lesen (kein Vergnügen), es dauerte aber sehr lange, diesen zu „verdauen“ und mit anderen Quellen zu vergleichen (z.B. Dr. Mike Yeadon, der früher bei  Pfizer Medikamente entwickelt hat).

Das Produkt („COVID-19 nucleosid-modified mRNA Vaccine“)  hat den Handelsnamen „Comirnaty“ erhalten (das soll, wenn man es schnell und Englisch ausspricht, wie „community“ klingen, aber in Deutsch erinnert es eher an „komm mir nicht zu nahe“…)

Dieser Bericht  der EMA ist die Basis für die Aussagen in diesem Blog, die mit (zum Teil sarkastischen) Kommentaren von mir ergänzt werden.

Kann man die Aussagen (auf 140 Seiten) so kondensieren, dass sie in einen Blog-Artikel passen? Wohl kaum, deshalb werden  hier einige wichtige Punkte hervorgehoben, die zur Aufklärung  bezüglich „Sicherheit“ und Wirkung (positiv & negativ)  beitragen können.

1   ZULASSUNG  IM  AUSNAHMEZUSTAND

Zunächst muss betont werden, dass es sich hier nicht um eine reguläre Zulassung handelt, sondern um eine „bedingte“ Genehmigung, ein medizinisches Produkt auf den Markt zu bringen. Dies geschieht natürlich unter Berufung auf eine „Notlage“ (emergency situation), durch eine „lebensbedrohliche Erkrankung“, die laut WHO und EU  „die öffentliche Gesundheit  (aller Menschen) bedroht“.

Ob diese “Notlage” wirklich gegeben ist, wenn 99,8% der Betroffenen nicht sterben (IFR  laut Prof. Ioannidis 0,2%) und 80-90% % keine Spitalsbehandlung bzw. keine medizinische Behandlung brauchen, diese Frage wird bei der EMA erst gar nicht gestellt….

2 „DO-IT-YOURSELF“- ÜBERPRÜFUNG

Was nie in den Medien betont wird, aber enorm wichtig – und eigentlich absurd –  ist:

Der Hersteller überprüft selbst, welche Wirkungen  das Produkt hat. Er entscheidet letztlich, welche Daten er den Behörden vorlegt und welche nicht. Jede Test-Anordnung bzw. dazugehörige Statistik kann „frisiert“ werden, das ist bekannt, deshalb sollten immer auch die Rohdaten offengelegt werden. Diese wurden aber bei „Comirnaty“ nicht zur Verfügung gestellt. Außerdem kann eine Firma sich immer auf „das Geschäftsgeheimnis“ berufen, wenn es darum geht, Details zu verschleiern. So findet man schon auf der ersten Seite des EMA-Berichts  (EMEA/H/C/005735/0000) die Anmerkung:  „… all information of a commercially  confidential nature deleted

3   DIE „AKTIVE  SUBSTANZ“

Für ein Arzneimittel muss vor allem die sogenannte „active substance“ (AS) bewilligt werden, also ein Inhaltsstoff  (oder eine Mischung aus Einzel-Substanzen), bei dessen Anwendung eine  „pharmakologische, immunologische oder metabolische Wirkung“ erzielt wird, die  „physiologische Funktionen beeinflusst, korrigiert oder wiederherstellt“.  

Bei Impfstoffen muss im Wesentlichen nur nachgewiesen werden, dass sie eine Immunreaktion auslösen, wobei die Ausschüttung von Antikörpern gegen das virale Antigen  als zentrales Element angesehen wird (also die adaptive Immunantwort „geschult“ werden soll).

Die AS ist in unserem Fall  eine gentechnisch hergestellte, (nukleosid-modifzierte) mRNA, die  eine genetische Sequenz  für das Spike-Protein des SARS-COV-2 Virus enthält. Das ist natürlich kein Arzneimittel im üblichen Sinn, denn es greift ja  direkt auf der genetischen Ebene ein und zwingt menschliche Zellen dazu,  ein virales  Protein zu produzieren. Das hat es bisher im Rahmen der Impfstoff-Zulassungen noch nie gegeben.

Die mRNA des Spike-Proteins  wird (verpackt in Lipid-Nanopartikel (LNP) , Polyethylenglykol (PEG) und Cholesterin)  in die  Zellen „eingeschmuggelt“, was wenig mit einer normalen CoV-Infektion zu tun hat, die ja über die Atemwege stattfindet. Schon auf den Schleimhäuten  muss jeder Erreger sich der angeborenen Immunabwehr stellen, die in den meisten Fällen verhindert, dass Viren sich stark vermehren können und deshalb keine oder nur eine leichte Erkrankung entsteht.

4 – Der „ROLLING-REVIEW“  Prozess

Wie bekannt,  dauert die Zulassung von Impfstoffen normalerweise 5-10 Jahre. Die Überprüfung von unerwünschten Nebenwirkungen bis hin zu möglichen schweren Impfschäden ist dabei von enormer Wichtigkeit, weil Impfungen ja nicht an Kranke (also eine relativ kleine Gruppe im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung, die schon ein Gesundheitsrisiko hat), sondern an möglichst viele Menschen (hier hunderte Millionen)  verabreicht werden sollen.

Bei „Comirnaty“ kommt noch dazu, dass es sich um ein völlig anderes Verfahren handelt (Eingriff in die genetische Steuerung der Zellen durch eingeschleuste, modifizierte mRNA).

Unter normalen Umständen wäre es also undenkbar, dass eine solche Zulassung in einem halben Jahr über die Bühne geht. Doch dank der gigantischen „Pandemie“-Inszenierung der WHO (u.a.), wurde ja ein „Notstand“ im Gesundheitswesen ausgerufen und dank diesem – auch rechtlichen  Ausnahmezustand –  ist es nun möglich, eine ganze Reihe von EU Vorschriften zu umgehen.

Die „COVID-19 Pandemic Task-Force“ der EMA (ETF) hat daher  im Juli 2020 entschieden, dass das  „Rolling Review“ Verfahren (RRV) für diesen Zulassungsantrag anwendbar  ist.                 

Das bedeutet im Klartext, obwohl  die Ergebnisse der jeweiligen Test-Phase nicht oder nur  unzureichend  vorliegen, darf das Verfahren in die nächste Stufe gehen. Es genügt, wenn die fehlenden Daten später nachgereicht werden.

  • Am 5. Oktober reicht der Antragsteller erste Unterlagen ein, am Oktober 2020 beginnt das offizielle RRV-1.
  • Am November gibt die „Emergency Task Force“ die erste Stellungnahme ab, (innerhalb von 24 h) nachdem BioNtech am gleichen Tag „Qualitätsdaten“ vorgelegt hatte. Einen Tag später beginnt der RRV-2 und 14 Tage darauf  folgt wieder ein Bericht.
  • Am November reicht BionNtech den offiziellen Antrag für die Marktzulassung ein.
  • Am Dezember folgen die Berichte des „Rapporteurs“ und seines Kollegen. Noch am gleichen Tag findet eine Online-Konferenz mit dem Antragsteller statt, einen Tag später geht die aktuelle Bewertung an den CHMP, der am selben Tag wieder eine „außerordentliche“ Konferenz abhält. Der CHMP fordert daraufhin „Inspektionen“ der Produktionsstätten in den USA (bei Wyeth Biopharma in Andover und bei Pfizer Inc. in Chesterfield, die Bestandteile des Impfstoffs herstellen). Das waren aber nur „distant assessments“, soll heißen, die bloße Vorlage von Dokumenten genügt, niemand schaut nach, ob bei der Herstellung tatsächlich strenge Qualitätskriterien eingehalten werden.
  • Am Dezember gab dann der CHMP eine positive Empfehlung für die Erteilung der Marktzulassung für „Comirnaty“ ab

In der Rekordzeit von 11 Wochen wird also die „bedingte Zulassung“ für einen experimentellen „Impfstoff“ erteilt, der eigentlich ein genetischer Eingriff ist. Es ist seit Jahren bekannt, dass innerhalb der EU eine klare Mehrheit gegen den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft ist – und zwar aus guten Gründen (die an dieser Stelle nicht näher ausgeführt werden können). Die meisten EU-Bürger wollen also keine transgenen Pflanzen und Tiere essen, weil der Einsatz dieser Technik forciert wurde, ohne sich um die langfristigen Folgen für die Gesundheit und die Umwelt zu kümmern.

In der EU gelten deshalb strenge Regeln für das „Inverkehrbringen“ von GVO (gentechnisch-veränderten Organismen).

Doch diese Regeln wurden einfach außer Kraft gesetzt, damit  künstliche  mRNA mit Viren-Genen als „Impfung“  auf den Markt gebracht werden konnte. Es werden also Normen, die eine Schutzfunktion haben, einfach übergangen, damit ein fragwürdiges Produkt in Windeseile zugelassen wird, mit dem angeblich unsere Gesundheit geschützt werden soll …

Im Kapitel 2 „Scientific Discussion“  wird dann das „Problem“ dargestellt, also die Krankheit, um die es hier geht: COVID-19

5   DIE BASIS:  KRANKHEIT  UND  URSACHE

Dabei wird als bewiesen angesehen, dass ein „neues Corona-Virus“ der Verursacher dieser Krankheit ist („im Jänner 2020 wurde klar…)

Doch tatsächlich wurde diese Mono-Kausalität nie zweifelsfrei bewiesen, denn obwohl die Chinesen tausende Patienten mit schweren Krankheitssymptomen mittels RT-PCR testeten, konnte nicht bei allen (oft weniger als 50%) die entsprechende virale Nukleinsäure gefunden werden.  Das ganze Genom des „neuen“ Virus wurde ja auch nicht aus Patienten-Material sequenziert, sondern „in silico“, also durch ein Computerprogramm (durch Abgleich mit einer globalen Gen-Datenbank) erstellt.

Die EMA will davon aber nichts wissen, sondern übernimmt die Darstellung der WHO, dass es „63 Millionen bestätigter Fälle“ gäbe (Stand: 1. Dezember 2020) und mehr als 1,4 Millionen Tote (also etwa 2%)

Wir wissen aber mittlerweile, dass der Ausdruck „bestätigte Fälle“ ebenso irreführend ist, wie die hohe Zahl der „Todesfälle“ durch COVID-19, da der massenhafte Einsatz einer nicht validierten PCR (selbst bei Verstorbenen, die an anderen Krankheiten litten und posthum zu „COVID“-Toten erklärt werden) eben nicht als  wissenschaftlich-seriöse „Bestätigung“ gelten kann.

Dann kommt die nächste als Fakt präsentierte Annahme (Seite 11):

Die EMA behauptet also, dass JEDER sich infizieren kann, weil es keine bestehende Immunität gegen SARS-Cov-2 in der Bevölkerung gibt. (Weshalb dann auch nur „Kontaktvermeidung“ Abhilfe schaffen kann, was ja seit Monaten von der Politik „geschluckt“ wurde)

Diese Aussage ist unhaltbar (T-Zell-Immunität bzw. Kreuz-Immunität mit anderen Coronaviren wurde in mehreren Studien nachgewiesen- siehe frühere Beiträge) und wird durch den letzten Satz (s. Bild) auch als solche entlarvt:

Nach Angaben der WHO erholten sich 80% der infizierten Personen ohne Spitalsbehandlung, 15% entwickeln eine schwerere Form der Krankheit und 5% kommen in die Intensivstation.“

Wenn es wirklich keinerlei Immunität gäbe, würden viel mehr Menschen (schwer) erkranken und sterben. Außerdem sind diese Zahlen veraltet. Inzwischen sieht es (am Beispiel Österreich seit Monaten so) aus:

Nur 3-4% kommen ins Krankenhaus und ca. 1 % braucht eine Intensivbehandlung. 80-90% der „Infizierten“ brauchen keine medizinische Versorgung und davon wird ein Großteil überhaupt nicht krank.

Man kann also sagen, dass ca. 90%  der „positiv Getesteten“ ohne ärztliche Hilfe mit dem Virus fertig werden, weil sie ein funktionierendes Immunsystem haben und ihr allgemeiner Gesundheitszustand auch gut ist. (Nur Menschen mit chronischen Vorerkrankungen haben ein höheres Risiko, das auch mit zunehmendem Alter(besonders über 70 Jahre) steigt.

  • WIESO brauchen wir dann eine im Eiltempo durchgepeitschte „Impfung“ (Gen-Therapie) für hunderte Millionen Menschen?
  • WIESO wird dann so getan, als ob die gesamte Bevölkerung ohne diese Impfung dem Virus hilflos ausgeliefert sei?

Diese Fragen stellt sich bei der EMA niemand, denn diese Leute werden ja nicht für kritisches Denken bezahlt …

WORAN ERKENNT MAN COVID-19?

Als Symptome für COVID-19 werden angeführt: (der CDC folgend – mindestens eines davon)

  • Fieber, Halsweh, Husten / Atembeschwerden / Muskelschmerzen (neu oder stärker geworden),
  • Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns
  • Triefende oder verstopfte Nase („Schnupfen“)
  • Durchfall, Erbrechen, Übelkeit
  • Müdigkeit, Kopfschmerzen

Man braucht kein Arzt zu sein, um zu sehen, dass diese Symptome auch bei vielen anderen Krankheiten auftreten, es also eine sogenannte „Differentialdiagnose“ geben kann. Wenn also nur ein PCR-Test für ein einziges Virus (SARS-COV-2) durchgeführt wird, ist das EBEN KEIN BEWEIS dafür, dass diese Beschwerden wirklich dadurch verursacht wurden.

Die amerikanische CDC  (analog zum deutschen Robert-Koch-Institut) weist in ihrer Gebrauchsanweisung für den (Emergency Use only – „nur für den Notfall“ zugelassenen)  PCR-Test  selbst darauf hin:

Der Nachweis viraler RNA ist weder ein  Beweis  für das Vorhandensein infektiöser Viren noch  ein Nachweis dafür, dass SARS-CoV-2 der Verursacher der klinischen Symptome ist. […]

„Dieser Test kann nicht zum Ausschluss von Krankheiten benutzt werden, die durch andere bakterielle oder virale Erreger verursacht werden“.

Im Kapitel 2.15 „Management“  wird dann betont, dass immer noch ein „dringender Bedarf für eine prophylaktische Impfung“ bestehe und zwar sowohl für die besonders gefährdeten Gruppen als auch für die allgemeine Bevölkerung, weil sonst die Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems nicht gewährleistet sei. 

Das ist  natürlich Impf-Propaganda, nicht eine bewiesene Tatsache (In Deutschland und Österreich gab es nie die Gefahr einer Überlastung)

Ebenso die Behauptung, nur durch eine Impfung „könne man die negativen sozialen und wirtschaftlichen Folgen der strengen Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung verhindern“,  denn die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit dieser schweren Eingriffe wird nicht hinterfragt.

6    DAS PRODUKT

Auf Seite 13 wird das Produkt (also Gegenstand der Zulassung) beschrieben (verkauft als  „Comirnaty“):

·       BNT162b ist eine mRNA-Impfung zur Verhinderung von COVID-19.  (!)

·       Die mRNA ist zum Schutz vor Abbau durch RNAsen   in LNPs eingehüllt

·       Die mRNA codiert für das S-Glykoprotein von SARS-CoV-2 (S steht für „Spike“, also die „Stacheln“ des Virus)

·       Die Sequenz für das S-Protein stammt aus der digitalen GenBank (aus China: „Wuhan-Hu-1“)

·       Als „aktive Substanz“ wird die einsträngige, genetisch „optimierte“  mRNA geführt, die in der Lage ist, die Zellen (der geimpften Person) zu „transfizieren“, also durch Einschmuggeln der viralen mRNA  die Zellen zur Produktion des S-Proteins zu zwingen

·       Dieses Protein wird dann auf der Zelloberfläche „exprimiert“ (quasi zur Schau gestellt) und soll dann eine adaptive Immun-Antwort auslösen:  Angriffsziel für die Bildung von Antikörpern und T-Zell-Aktivierung

·       Der „Impfstoff“ wird zweimal im Abstand von 21 Tagen in den Muskel gespritzt (jeweils 30 mikrogramm)

WICHTIGE INFORMATION:

(BILD:  Modell eines Spike-Proteins, eingehüllt in Zuckermoleküle (Glykane)

Viren sind normalerweise sehr arten- und zellspezifisch, das bedeutet, sie spezialisieren sich auf bestimmte Tierarten und können dort nur bestimmte Zellen (z.B. in der Lunge) infizieren. Das nennt man Tropismus. Dieser Tropismus wird durch Proteine an der Oberfläche des Virus (engl. envelope) festgelegt, bei Corona-Viren in den „Stacheln“ (engl. Spike, Abk. S), die sich über einen Rezeptor (ein Protein) nur an die passenden Zellen binden können. (Das S-Protein von SARS-COV-2 ist in dieser Hinsicht sehr auffällig)

Doch „Comirnaty“ bringt die genetische Information für dieses Spike-Protein „heimlich“ in Zellen (auch ohne passenden Rezeptor) und deshalb ist es ungewiss, in WELCHEN Zellen dann dieses Protein – WIE LANGE – exprimiert wird.  Diese Zellen (die das virale Antigen an ihrer Oberfläche „präsentieren“, werden dann vom Immunsystem attackiert (TK-„Killerzellen“) und zerstört, weshalb die Klärung dieser Frage eine ungeheure Bedeutung hat (siehe dazu auch Prof. Bhakdi).

Außerdem hat das  S-Protein  die unangenehme Eigenschaft, mit Nachbarzellen  zu verschmelzen, also gravierende Schäden anzurichten – auch wenn nicht das ganze Virus vorhanden ist.

Wenn Sie also wiederholt Aussagen hören, dass dieser Impfstoff „nicht COVID-19 auslösen kann“, (> Fälle in Alten-u. Pflegeheimen) weil nicht das ganze Virus darin enthalten ist,  dann denken sie an diese Information:  

Krankmachen  kann alleine schon das S-Protein (und das wird durch die Impfung erzeugt)

Vermutlich deshalb, weil es  – sehr wahrscheinlich – gentechnisch hergestellt wurde – siehe dazu die Studie von Prof.  Wiesendanger und die Aussagen von  (Nobelpreisträger ) Professor Luc  Montagnier, (der Spike enthält Genfragmente von HIV und einem Malaria-Erreger),   Dr. Judy Mikovits, etc.

Wie bereits erwähnt, dauert das Zulassungsverfahren für Medikamente und Impfstoffe normalerweise mehrere Jahre, doch wegen der massiven Angst-Kampagne in den Medien wurde für „COVID-19“ ein  Eil-Verfahren gewählt: Die „bedingte Zulassung“ auf der Basis des „ROLLING REVIEW“ (wie o.a.). Aber auch dafür muss es eine  Grundvoraussetzung geben: Eine positive Nutzen-Risiko-Bilanz (der Nutzen muss also die Risiken überwiegen).

Wer aber bestimmt das und nach welchen Kriterien?

7   DIE  RISIKO-NUTZEN- BEWERTUNG  

Im EMA-Bericht heißt es dazu (Seite 13) : 

„Nach Angaben des Antragstellers, ist die Nutzen-Risiko-Balance für die aktive Immunisierung … durch Comirnaty  positiv“ (was aus der Studie C4591001 … hervorgeht) Es habe sich gezeigt, dass der Impfstoff einen Wirkungsgrad von 95% hat und es keine, schwerwiegenden Nebenwirkungen gibt.

 Der Impfstoff verhinderte leichte und schwere Formen von COVID-19.  (Was wirklich dahinter steckt – siehe  Teil 1 auf diesem Blog)

Wie hat den nun die EMA diese Aussagen überprüft? Wurden denn überhaupt schon die relevanten Rohdaten vorgelegt? Vergessen wir nicht, die klinischen Studien sind ja noch nicht abgeschlossen. Der nächste Satz (Seite 14)  lässt alle Hoffnung fahren, dass diese „bedingte“ Zulassung durch wissenschaftliche Fakten abgesichert, also  evidenzbasiert ist:

„Es ist wahrscheinlich, dass der Antragsteller in der Lage  sein wird, umfangreiche Daten (dazu) vorzulegen“.

Das bedeutet  im Klartext, dass zum Zeitpunkt der „bedingten Zulassung“ die vorhandenen Daten völlig unzureichend waren.  Aber es kommt noch besser:

Der Antragsteller beabsichtigt, die kritische Phase 3-Studie so lange wie möglich weiterzuführen, um langfristige Daten zu erhalten und durch ein „Follow-Up“ auch eine (normale) Marktzulassung zu ermöglichen. Die Teilnehmer sollen bis zu 24 Monate nach der Impfung beobachtet werden, auch wenn sie von der Placebogruppe in die Impfgruppe wechseln.“

Damit wäre aber ein Vergleich der langfristigen „Nebenwirkungen“ nicht mehr möglich…

Außerdem sei in der EU nach der Zulassung eine „Active Surveillance Study“  geplant, um die „Real-World-Safety“ von Comirnaty zu überwachen, wobei auch „potentielle“ Covid-19 Patienten im Krankenhaus  eine Rolle spielen werden. Auf diese Weise könne die Wirksamkeit von Comirnay in einem „real-world-setting“ festgestellt werden. (Seite 14).

Angesichts der in der Studie beobachteten „hohen Schutzwirkung“ des Impfstoffes werde damit eine akute „medizinische Behandlungslücke“ geschlossen, weil es keine „erfolgreiche“ Therapie in der EU gibt – sagt der Hersteller BioNtech.

Der Nutzen für die öffentliche Gesundheit durch die  unmittelbare Verfügbarkeit (von Comirnaty) wiege schwerer als die Risiken, die sich aus  dem Fehlen weiterer Daten ergeben.

„Ein rasch durchgeführtes  Impfprogramm würde wahrscheinlich weitere pandemische Wellen verhindern und damit auch die Sterblichkeit reduzieren.“   

NICHT ERWÄHNT: Diese „Sterblichkeit“ ist  ohnehin für die allgemeine Bevölkerung sehr niedrig IFR: 0,2%; es sterben also 99,8% NICHT.

Spätestens jetzt wird klar, warum die „Bedrohung“ durch diese Krankheit so gigantisch aufgeblasen wurde:

Nur wenn Angst regiert, kann man mit solchen  fadenscheinigen Argumenten durchkommen.

Wenn man aber (bis zum Ende des Berichts) weiterliest, finden sich Aussagen der EMA über die Wirksamkeit, die mit dieser „Lobpreisung“ am Anfang nicht zu vereinbaren sind.  (Die ersten Seiten sind eher PR für  Journalisten, die sich natürlich nicht die Mühe machen, den ganzen Bericht zu lesen..)

Z.B. auf Seite 131-unten):

„Die Ergebnisse der Immunogenität (also die Fähigkeit, eine effektive Immun-Reaktion auszulösen) sind derzeit nur als behelfsmäßig einzustufen, da  keine Korrelation für die Schutzwirkung  nachgewiesen wurde.“

Auf der nächsten Seite geht es dann  in diesem Ton  weiter:

UNSICHERHEITEN und EINSCHRÄNKUNGEN  bezüglich der positiven Effekte

Auf Basis der unzureichend vorhandenen Daten (erfasst nur bis 7 Tage nach der zweiten Dosis)  kann keine verlässliche Schlussfolgerung über die Wirksamkeit der Impfung gegen schwere Formen von COVID-19 gezogen werden.

Die geschätzte Wirksamkeit (die mindestens 7 Tage nach der zweiten Dosis eintritt) war 66,4%, (jedoch mit einer sehr großen statistischen Unsicherheit behaftet), denn es traten nur sehr wenige „Fälle“ auf  (1 in der Impfgruppe und 4 in der Placebogruppe).  Die Wahrscheinlichkeit für die echte Wirksamkeit liegt bei etwa 30% und erreicht somit nicht das vorgegebene Erfolgskriterium.“

(N.B. Es gab zu wenig „Fälle“, um überhaupt eine statistisch relevante Aussage machen zu können und das bei einem Virus, das angeblich überall lauert und von jedem übertragen werden kann…)

Daher kann die Wirksamkeit bei schweren Krankheitsverläufen (besonders bei den Hochrisikogruppen) nicht beurteilt werden.

Doch die EMA beherrscht offenbar das „DOUBLETHINK“ (Orwell-1984) perfekt, nämlich zwei sich widersprechende Aussagen unter einen Hut zu bringen, denn auf Seite 136 steht das:

„Die Abwägung zwischen  Nutzen und Risiken (bezüglich Wirksamkeit und Sicherheit) ist auf überwältigende Weise positiv für Personen, die ein hohes Risiko für eine schwere COVID-19 Erkrankung haben, inklusive der Alten und jenen mit Vorerkrankungen, von denen man weiß, dass sie das Risiko für Komplikationen und tödlichen Ausgang der Infektion erhöhen.“

Hier stellt sich die Frage, was wird hier gespielt?  Die Zulassung erfolgte jedenfalls nicht auf der Grundlage von logischem Denken und wissenschaftlicher Gründlichkeit.

Damit kommen wir zur nächsten wichtigen Frage:

KANN  DIE  IMPFUNG  DIE  ÜBERTRAGUNG VERHINDERN?

Dazu findet man auf Seite 132  noch eine sehr wichtige Aussage, was die Verhinderung der Ausbreitung– also die Reduzierung der Ansteckungsgefahr betrifft:

„Diese entscheidende Studie war nicht darauf ausgelegt, die Wirkung der Impfung  zur Verhinderung der Übertragung bei Personen festzustellen, die nach der Impfung infiziert werden.

Die Effektivität der Impfung zur Verhinderung der Ausscheidung und Übertragung (des Virus), besonders bei Personen ohne Symptome, kann nur NACH DER ZULASSUNG in epidemiologischen oder klinischen Studien beurteilt werden.

Wie bitte? Genau das wird uns doch durch die angekündigten „Impfpässe“ suggeriert?  Das glauben doch alle Politiker:

Wer geimpft ist, kann niemand mehr anstecken, ist also kein Gesundheitsrisiko mehr und darf deshalb ungehindert reisen und andere „Freiheiten“ genießen, die den anderen vorenthalten werden.

DAS STIMMT ABER NICHT – wie man aus dem EMA-Bericht klar ersehen kann. Welche Aussagen treffen also zu? (sind vor der Zulassung bewiesen worden)

  • „Die Impfung schützt vor schwerer Krankheit“ –  NEIN (derzeit nicht bekannt)
  •  „Die Impfung verhindert, dass Geimpfte andere anstecken können“ – NEIN
  •  „Die Impfung erzeugt langanhaltenden Schutz“ – NEIN.

Die Impfung garantiert eben nicht, dass die Geimpften andere nicht anstecken können, also ist  der Impfpass keine „Sicherheitsgarantie“, sondern sogar  extrem  gefährlich, weil dessen Besitzer – wie die Nichtgeimpften – eben doch das Virus übertragen können, aber niemand damit rechnet!

Dazu kommt noch, dass  Experten aus der Impfstoff-Entwicklung  davor warnen, dass gerade durch die Impfung das Virus so unter Druck gerät, dass rasch neue Mutationen entstehen und sich die gefährlichsten Stämme durchsetzen. (Z.B. Gerd vanden Bossche)

Das ganze Theater mit dem „Impfpass“  ist also völlig UNLOGISCH und hat nichts mit dem Schutz der Gesundheit zu tun (aber viel mit Überwachung, Verarschung und Kontrolle)

Was die  „Unsicherheiten“ der unerwünschten Effekte betrifft, kann man sich dieses Statement als Warnung merken:

„Sicherheitsdaten aus Langzeit-Beobachtungen sind zu diesem Zeitpunkt nicht vorhanden, doch die Phase 2/3 Studie wird die Teilnehmer bis zu 2 Jahre lang beobachten, also werden diese Informationen nach der Zulassung erwartet“

Kommentar:  Also Leute, seid zuversichtlich – nachdem ihr (als nichtsahnende  Versuchskaninchen) millionenfach mit diesen Impfungen beglückt worden seid (und z.T. schwere Nebenwirkungen haben werdet, von Kopfschmerzen  bis hin zu schweren Gerinnungsstörungen, Thrombosen, Hirn- oder Herzinfarkt ) werden ja diese Daten (1-2 Jahren!) vorhanden sein und es sind ja noch weitere „Safety Studies“ geplant! (Was denen, die davon krank geworden sind, allerdings nichts mehr nützt…)

Außerdem:

Fehlende Daten zur Pharmakologie findet die EMA nicht problematisch, weil sie laut WHO-Empfehlung „als nicht notwendig“ erachtet werden.  Außerdem wurden „keine Ergebnisse zu lebenswichtigen  Organfunktionen im Rahmen der Toxikologie-Studien (nach der zweiten Dosis) vorgelegt“, das macht aber gar nichts, denn

  • „Das Fehlen von Sicherheits-Studien zur Pharmakologie wird vom CHMP   (Ausschuss der EMA für Human-Medizin) gebilligt“ (S. 45).  Ebenso das Fehlen von  Studien zur Pharmakodynamik, es   sind also  
  • Keine Daten über die Wechselwirkungen mit Medikamenten oder anderen Impfungen vorhanden.
  • Es wurden keine Studien zur Genotoxizität oder zur Karzinogenität gemacht  (also untersucht, ob  die Impfung genetische Schäden auslöst oder eine krebserregende Wirkung hat, Seite 56). Die Begründung dafür ist – umwerfend – (dämlich):
  •  „Es wird  nicht davon ausgegangen, dass die Bestandteile (Lipide und mRNA) ein genotoxisches Potential haben“ (Toll!)
  • Die Reproduktions-Toxizität  (schädliche Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit) wurde nur (einmalig) bei Ratten untersucht und als kein nennenswertes Risiko der Impfung eingestuft.

·Allerdings kam es bei den „geimpften“ Ratten zweimal so häufig zu einer Abstoßung der befruchteten Eizelle, also  einem gescheiterten  Einnisten in die  Gebärmutter,  ein sogenannter „Prä-Implantations-Verlust“.  Dieser bedenkliche Effekt wurde aber mit dem  Hinweis auf „historische Kontrolldaten“  (ein alter Trick) bagatellisiert. Ebenso die Tatsache, dass bei den Föten Missbildungen im unteren Bereich der Wirbelsäule und im Kieferbereich auftraten, sowie eine gespaltene Bauchwand (!) .  (S. 50)  (Zu den Tierstudien siehe Links am Ende)

Und wem das noch nicht zur Beunruhigung genügt, der kann sich noch in diese Aussage vertiefen:

„Derzeit sind keinerlei Daten verfügbar zur Frage, ob BNT162b2 über die Placenta (oder die Muttermilch) an das ungeborene Kind weitergegeben wird.

Hinweis: In den USA haben bisher (Stand: 11. März)  90 schwangere Frauen nach der Impfung ihr Baby  verloren. 289  schwangere Frauen hatten akute Probleme (Blutungen, vorzeitiger Blasensprung, usw. wobei der Ausgang nicht in allen Fällen dokumentiert ist)

Dr. Wodarg und Dr. Yeadon haben ja davor gewarnt,  dass die Homologie (große Ähnlichkeit) des Spike-Proteins mit Syncitin,  (einem  Hüllen-Protein, das vom HERV-W stammt (einem Retrovirus, der seit tausenden Jahren in unserem Chromosom Nr.7 „wohnt“, weil sein  evolutionärer Beitrag die Bildung der Placenta ermöglicht hat; Frauen und weibliche Säugetiere deshalb also keine Eier legen, sondern die Nachkommen im Bauch tragen können), eine Auto-Immun-Reaktion auslösen kann. Warum diese ungeborenen Kinder starben, müsste natürlich genau untersucht werden. Hier ein Beispiel aus der VAERS-Datenbank in den USA:

Die Nebenwirkungen  der Impfung wurden nur bei 19.067 Teilnehmern für mindestens 2 Monate nach der  2. Dosis beobachtet. Am häufigsten waren: Störungen des Nervensystems sowie  Gesundheitsprobleme im Bereich Muskeln, Skelett  und  Stützgewebe (was sich jetzt bei den Geimpften in ganz Europa  wiederholt: Fast die Hälfte der gemeldeten Fälle (49.000 von 111.000 Stand: 21. März) betreffen Schäden des Nervensystems nach der Impfung und das nur bei „Comirnaty“)

Beunruhigend ist, dass keine Laborbefunde für die Phase 2/3 der klinischen Studie vorgelegt wurden ..(nur für die Phase 1) aber auch dass findet die EMA „akzeptabel“.

Aber ihr braven  Leute,  das macht alles nichts, denn wir sagen euch (zum 100sten Mal):

Diese Impfungen sind sicher!

Ach ja, da ist dann noch das Risiko, dass durch die Impfung  die Krankheit SCHLIMMER wird, (was man aus anderen Impfungen  weiß). Auch das steht im EMA-Bericht:

Noch ein  Wort zu den  „innovativen“ Bestandteilen , die jetzt erstmals  in den menschlichen  Körper von Millionen gespritzt werden:

Die  neuartigen  LIPIDE  (ALC-3015 und ALC-0159)  & die  mRNA  (die sie umhüllen)

Was passiert mit diesen Stoffen in unserem Körper? Wie verteilen sie sich, in welchen Organen reichern sie sich (eventuell) an? Wie lange dauert es, bis sie abgebaut  bzw. (völlig?) ausgeschieden sind?  Wurden diese Fragen vom Hersteller untersucht und beantwortet? Schön wärs…

Berichte aus der Literatur weisen darauf hin, dass in LNP verpackte RNAs sich ziemlich willkürlich auf verschiedene Organe verteilen: Milz, Herz, Niere, Lunge und Gehirn.

Die Ergebnisse der Studie (185350 von Pfizer) deuten auf ein noch breiteres Verteilungsmuster hin, weil  sie auch in den Eierstöcken und den Hoden nachgewiesen wurden  (festgestellt durch radioaktive Marker). In Anbetracht fehlender Hinweise zur Toxizität (u.  höheren Dosen bei den Ratten als bei Menschen) und niedriger  Rad-Werte in den Keimdrüsen, geben die derzeitigen Daten keinen Anlass für Sicherheitsbedenken.“

Das ist ein toller Satz: „Die derzeitigen Daten geben keinen Anlass…“ Das stimmt zwar, doch die Interpretation ist irreführend, denn weil es eben unzureichende  Daten gibt, kann die Sicherheit bzw. das Risiko  gar nicht wirklich beurteilt werden!

Es gab nur unzureichende Tests  bei  Mäusen und Ratten. Bei den Mäusen wurde aber nicht die mRNA eingesetzt, die jetzt Millionen  Menschen bekommen, sondern ein sogenanntes „Surrogat“, also ein Ersatz  (ohne das Spike-Protein,  mit Gen-expression für Luciferase – ein leuchtendes Enzym, damit man sieht wohin „die Reise geht“, aber mit den gleichen Lipiden als Hülle). Bei den Ratten wurde  ein radioaktiver  Marker benutzt.

Kationische Lipide und Nanopartikel (an sich)  sind sehr giftig für Zellen – das ist seit Jahren bekannt (siehe dazu die Links am Ende)

Die Verteilung (Biodistribution) der modRNA  wurde noch dazu ohne Einhaltung des  GLP-Standards untersucht (mangelnde Qualitätssicherung im Labor).

Fassen wir also zusammen:

Es wurde (mit den bisher gelieferten Daten) NICHT  BEWIESEN, dass durch die Impfung

·       Schwere Krankheitsverläufe verhindert werden

·       Ansteckung verhindert wird (also bis dato keine „sterile Immunität“)

·       Der Schutz  sicher und langfristig ist

·       Keine Gefahr für Schwangere und Ungeborene besteht

·       Es keine Probleme mit anderen Medikamenten gibt

·       Eine Entgleisung des Immunsystems  nicht stattfinden kann

UND  DIE  SICHERHEIT? Welche konkreten Aussagen gibt es dazu?

Eine  seriöse Bewertung der Sicherheit  (mit dieser Datenlage) ist eigentlich unmöglich, (das weiß auch die EMA) und betont „Es sind weitere Sicherheitsdaten notwendig“, die können aber „bis spätestens Dezember 2023“ (!) nachgereicht werden.   Auf Seite 114 steht dann noch:

Das Fehlen einer Langzeit-Beobachtung führt dazu, dass die vorgelegten Daten  unzureichend sind. Deshalb wird die Übergabe des endgültigen Studien-Berichts (C4951001) – inklusive eines 2-jährigen  „Follow-Up“ der Teilnehmer, als „besondere Verpflichtung“ im Rahmen der bedingten Zulassung eingestuft.

Alles klar?  Erst hunderte Millionen impfen, dann schauen, was Monate oder Jahre  nach der Impfung so passiert.

Was wird unternommen, um dieses Risiko zu minimieren?   NICHTS. 

Es sind aber „Studien geplant, die diese Sicherheitsbedenken (Risiko für Auto-Immunkrankheiten, etc. ) evaluieren“ sollen.

N.B. Auto-Immunkrankheiten sind UNHEILBAR (Infektionskrankheiten in der Regel nicht). Wenn nur 1% der Geimpften dieser Effekt eintritt, (Immunsystem entgleist)  sind das bei 10 Millionen Geimpften 100.000 Menschen die dann  unheilbar krank sind.

FAZIT: OBWOHL ALLE  DIESE  DATEN  FEHLEN ist die Bewertung positiv?

JA…denn wegen der „Notlage“ (sprich dem Schüren der Angst seit einem Jahr ohne wissenschaftliche Grundlage) reicht es,  die im Bericht „festgestellten Ungewissheiten“ erst nach der Zulassung ins Auge zu fassen, wobei auch die genaue Charakterisierung der „aktiven Substanz“ dann hoffentlich stattfindet.

Die Mega-Studie der „real world“  ist natürlich die gigantische  Impf-Kampagne selbst und jeder, der dabei mitmacht, hilft diese “fehlenden Sicherheitsdaten“ zu generieren – auch wenn er dabei chronisch krank wird oder  sterben sollte.

Die  Politik -als geistig behinderter Erfüllungsgehilfe –  hat hier ein perfektes „Business-Modell“ für die Pharmafirmen (und deren Investoren)  umgesetzt:

Wir zahlen euch Millionen für die Entwicklung von „Impf-Plattformen“ (die es z.T. schon seit Jahren gibt) unterschreiben Verträge (APÁs) für den Kauf von hunderten Millionen Dosen (bevor die Wirkung (nützlich & schädlich) bekannt ist). ..stellen euch von jeder Haftung frei … machen dann für euch Gratis-Werbung  für die Impfung auf allen Kanälen… und drohen dann auch noch mit „Apartheid“, wenn sich nicht alle impfen lassen. Selbst die Anwendung totalitärer, unmenschlicher Maßnahmen zur „Durchimpfung“ wird dabei In Kauf genommen … für eine Krankheit, die 99,8% überleben.

Die Angst vor neuen „Varianten“ kann dann auch noch für eine endlose Impf-Orgie benutzt werden, die weitere Millionen kosten und enormen  gesundheitlichen und gesellschaftlichen Schaden anrichten können. Und auch das völlig sinnlose Massentesten geht dann ewig weiter …(weil es genug Dumme gibt, die dabei mitmachen!)

Einstein hatte Recht:

„Das Universum und die menschliche Dummheit sind grenzenlos (aber beim Universum bin ich mir nicht sicher“)

Die Dummheit schlägt hier  aber in Wahnsinn um, der unser Leben ruiniert und unsere Freiheit zerstört.

Jeder, der sich testen und impfen lässt, trägt dazu bei  (in dem Glauben, etwas Gutes zu tun, das ist die Perfidie)

2 Videos, die sehr wichtig sind  -Bitte ansehen u. darüber nachdenken:   

https://rumble.com/vbga1g-michael-yeadon-erklrt-die-corona-pandemie.-fr-beendet..html

https://www.corona-aufklaerung.tv/2021/02/16/zellbiologin-dr-vanessa-schmidt-krueger-ueber-die-gefahren-der-mrna-impfung/      (Corona-Ausschuss-Sitzung Nr.37: Wichtige Informationen über die Toxikologie u. die Tierversuche)

 

 

 

 

!mpfung (1): Dummheit & Stolz

Zwei Labor-Mäuse unterhalten sich über  COVID-19 (Originaltext französisch):

Maus 1:  Wirst Du Dich impfen lassen?

Maus 2: Spinnst du! Sie haben die Menschenversuche noch nicht beendet!

Was will uns dieser satirische Cartoon sagen?

Dass es leichtsinnig und unverantwortlich ist, sich impfen zu lassen, noch bevor die klinischen Impf-Studien  abgeschlossen sind?

Jedenfalls ist gründliches Nachdenken über die Impfung angebracht.

In Österreich wurde vor einigen Tagen eine nationale Impfkampagne mit dem Ziel gestartet, die Impfbereitschaft der Bevölkerung zu fördern. Von der viel zitierten „Aufklärung“ war aber bisher nichts zu merken.

Die „Meinung“ von Menschen zu einem bestimmten Thema kann man relativ leicht beeinflussen (dafür gibt es PR-Firmen, psychologische Tricks und natürlich zur  Verbreitung,  die Medien). Ich denke es genügt nicht, sich auf  Prof. Bhakdi oder Dr. Wodarg zu berufen (obwohl ich beide sehr schätze), man muss selbst Informationen sammeln und auswerten, auch wenn das ein mühsamer Prozess ist.

Dieser Blog (in 3-Teilen) soll dazu beitragen, dass man sich ein eigenes Urteil darüber bilden kann, ob der Nutzen der Impfung wirklich größer ist, als die Risiken. Nicht zu vergessen die wichtigste Frage: 

Ist die Impfung wirklich notwendig?

Bevor man sich aber die Aussagen der Herstellerfirmen und Politiker zu den Impfungen näher ansieht, muss ein wichtiger Begriff definiert werden, den wir  in den nächsten Wochen hunderte Male hören werden: „Sicherheit“ bzw. „sicher“

Wenn uns eine nette Hausärztin (wie Frau Dr. Glehr in der Pressekonferenz zu „Österreich impft“) sagt

„Jede Impfung, die in Österreich zugelassen wird, ist getestet, ist geprüft, ist sicher, ist wirksam.“

Was genau meint sie mit „sicher“?  (Und woher weiß Sie das? Weil man ihr das „versichert“ hat?)

Für die meisten Menschen bedeutet „sicher“, dass durch die Anwendung der Impfung garantiert kein gesundheitlicher Schaden entstehen kann. Das ist aber ein Irrtum. „Sicher“ in diesem Kontext  (Arzneimittel- und andere  Markt-Zulassungen) bedeutet, dass eine Behörde oder ein Gremium eine Entscheidung getroffen hat, die lautet:

Nach unserer Auffassung  ist der Nutzen der Anwendung größer als das damit verbundene Risiko. (Das gilt für alle Medikamente)

Das bedeutet natürlich, dass es sehr wohl Risiken gibt, man aber aufgrund der eingereichten Daten (der Hersteller) zu dem Schluss gekommen ist, dass die aufgetretenen „Nebenwirkungen“ (adverse events) der Impfung (wie z.B. Kopf- u. Muskelschmerzen oder allergische Reaktionen) kein Grund sind, den massenhaften Einsatz der Impfung nicht zuzulassen (sondern in diesem Fall – wegen der „Pandemie“ sogar noch zu beschleunigen).

WAS AUFFÄLLT …

Dringende Fragen zur Impfung werden von dem meisten Journalisten erst gar nicht gestellt (stattdessen wird kritisiert, dass die Impfungen nicht schnell genug gehen! (z.B. vor kurzem  durch den „ORF-Chef-Inquisitor“,  Herrn Wolf in der ZiB 2 gegenüber der Sektionschefin  für „öffentliche Gesundheit“ aus dem Bundesministerium),

FRAGE 1:  WIE „SICHER“  IST  DIE  IMPFUNG?

MERKE: Man kann generell Aussagen über die Sicherheit eines Impfstoffes nur dann machen, wenn man die Herstellungsmethode kennt. Das gilt umso mehr ,wenn dabei gentechnische Verfahren eingesetzt wurden.

Je nachdem, wen man fragt, erhäl man widersprüchliche Angaben, man muss also selbst prüfen, was logische, gültige Argumente sind und was nicht

Prof. Stefan Hockertz, Dr. Wolfgang Wodarg, Dr. Mike Yeadon und Clemens Arvay haben seit Monaten versucht, auf die – aus ihrer Sicht – enormen Risiken der mRNA-Impfung hinzuweisen, die u.a. von Pfizer-Biontech und Moderna gegen „COVID-19“ entwickelt  und vor kurzem (nicht regulär) in der EU zugelassen wurde. Was hat sie dazu bewogen?  Dazu Herr Hockertz (auf die Frage, warum es bisher keine Zulassung gab):

Weil ganz offenbar die Datenlage dafür nicht ausreichend war, Fragen zur Qualität, zur Sicherheit, zur Wirksamkeit konnten offenbar nicht befriedigend für die Behörden beantwortet werden, sonst wäre es zur Zulassung gekommen.“

Warum dann nun plötzlich diese Bedenken ausgeräumt und eine Zulassung erfolgen solle, obwohl Risiken nicht ausgeschlossen werden konnten…?

 „Wir sind in einer Situation, in der die Richtlinien der letzten dreißig, vierzig Jahre nicht mehr eingehalten werden: „Es handelt sich hier nicht nur um Impfstoffe, sondern ganz neu um gentherapeutisches Material. Es werden uns Gene, Messenger-RNA zugeführt, die zudem noch künstlich ist. Also befinden wir uns, auch juristisch, auf der Ebene der Gen-Therapie“.

ERKENNTNIS: Diese Impfstoffe sind gentechnisch hergestellt

Die mRNA, die durch die Impfung in unsere Zellen „geschmuggelt“ wird, ist nicht natürlich, wie sie tausendfach in unserem Körper als  Bio-Molekül vorkommt, sondern wurde im Labor  konstruiert und speziell „verpackt“, damit sie nicht von Enzymen abgebaut wird (Mehr dazu später)

Jetzt vergleichen wir das mit der Aussage von Frau Univ.-Prof.Dr. Ursula Wiedermann-Schmidt, (UWS- Vorsitzende der Impfkommission in Österreich) bei der Pressekonferenz:

Die Technologie ist nicht neu. Es gibt seit Jahren Impfstoffplattformen, die die Entwicklungsphase verkürzen, man hat bei der Entwicklung der Schutzimpfung nicht bei null begonnen.“

Ihr Statement soll Bedenken bzw. Kritik wegen der extrem schnellen Entwicklung bzw. klinischen Evaluierung der Impfstoffe zerstreuen. Nach dem Motto – das machen wir schon seit Jahren, deshalb reichte es, das erprobte Verfahren nur genetisch an das SARS-CoV-2 Virus anzupassen, also „No Big Deal“ (keine große Sache).

Der ORF nennt das „(sie) räumte mit falschen Behauptungen zur COVID-Impfung auf“,

ein  manipulatives framing erster Ordnung, denn was bedeuten die Aussagen wirklich?

(Was eine „Impfstoff-Plattform“ ist,  wird den ORF-Zuschauern nicht erläutert, sie sollen sich einfach nur von der „Autorität“ einer Universitäts-Professorin beeindrucken lassen; das Center for Health Security der Johns Hopkins Universität definiert den Begriff so:

Wenn zur Impfstoff-Herstellung eine Technologie eingesetzt wird, (z.B. eine bestimmte Zell-Linie oder ein  Träger-/Transportsystem zur Einbringung des Impfstoffes in die Zellen; (genannt „Vektor“, aktuell bei Astra Zeneca ein Adenovirus), die für unterschiedliche Impfungen wieder verwendet werden kann; eine Art  gentechnisches „Grundgerüst“ mit breitem Anwendungsspektrum.)

Es stimmt, die Technologie (Einsatz synthetischer mRNA  im Rahmen der Gentherapie, z.B. gegen Krebs – ist nicht neu (aber wenig erfolgreich und mit erheblichen Risiken behaftet).

Sie wurde aber noch nie für eine Impfung, schon gar nicht für Massenimpfungen von Millionen Menschen zugelassen.

Die guten Gründe dafür hat Hockertz oben genannt und es gibt noch mehr Grund zur Besorgnis:

Obwohl schon 2003 die erste „SARS-Pandemie“ beängstigende Schlagzeilen machte und 2012 dann MERS (Ursprung auf der arabischen Halbinsel, mit viel höherer Sterblichkeit) in Erscheinung trat, wurde bis heute keine Impfung gegen Corona-Viren für Menschen zugelassen.

Der wichtigste Grund dafür war, dass bei Tieren, die den Impfstoff erhielten, eine extreme, pathologische Immunreaktion ausgelöst wurde, aber erst nachdem  sie mit dem Virus konfrontiert wurden. Die Impfung selbst wurde anscheinend gut vertragen, doch sie führte zu einem pathogenen „priming“ des  Immunsystems. Es wurde also quasi durch die Impfung  „falsch programmiert“.

Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass es sich dabei um das sogenannte (bereits bekannte) „ADE“ Phänomen handelt:  ADE steht für Antibody-Dependent-Enhancement), das bedeutet, (vereinfacht) die Produktion der Antikörper wird zwar angeregt,  ist aber effektiv fehlerhaft: Anstatt das Virus zu neutralisieren, werden sie selbst bzw. ihre Rezeptoren vom Virus dazu benutzt, sich in den Zellen (auch Immunzellen, wie  bei HIV!)  zu vermehren;  Die Impfung bewirkt also das Gegenteil von dem, was man erwartet:

Anstatt eine schwere, lebensgefährliche Erkrankung zu verhindern, löst sie genau das aus, weil das Immunsystem nicht mehr als RETTER, sondern als ZERSTÖRER wirkt.

Die Tiere wurden nicht direkt durch das Virus getötet, sondern durch die Impfung(den verheerenden Effekt auf  das Immunsystem).

(BILD: rechte Spalte -geschädigtes Lungengewebe durch eosinophile infiltration nach SARS-Impfung bei Tieren)

Es gibt Berichte aus Bergamo, dass auch deshalb so viele, alte Leute starben, weil sie vorher geimpft wurden: gegen  Influenza und gegen Meningokokken, die Auslöser der bakteriellen Gehirnhautentzündung; auch hier könnte „pathogenes Priming“ eine Rolle gespielt haben; das müsste auf jeden Fall durch einen Staatsanwalt / eine gerichtliche Untersuchung geklärt werden; (siehe dazu Corona-Ausschuss „“Was war los in Bergamo?)

In allen Ländern müssten Daten über Impfungen (6 Monate vor Einlieferung ins Spital wegen „severe COVID“ erfasst werden um eine Korrelation mit schweren Verläufen zu untersuchen.

Die Berichte aus Norwegen, dass nach der Impfung (von 30.000) 23 Menschen in Altenheimen starben sind extrem besorgniserregend (mehr dazu im nächsten Beitrag)

AUFKLÄRUNG VOR DER IMPFUNG???

Dieses Risiko kann auch bei den jetzt angelaufenen Massen-Impfungen in Deutschland und Österreich nicht ausgeschlossen werden  und man könnte annehmen, dass man die Menschen darauf hinweist. Doch nichts davon steht im „Aufklärungsblatt“ des RKI (gibt es so etwas überhaupt in Österreich?)

In einem wissenschaftlichen Journal konnte man dazu Ende Oktober folgendes lesen:

„Die  Protokolle für die COVID-19 Impf-Studien wurden dahingehend überprüft, ob die mit der Impfung verbundenen Risiken auch  offengelegt wurden.“ Unter „Ergebnisse“ findet man dazu folgende Aussagen:

„Diese Impfstoffe können Geimpfte für eine schwerere Form der Krankheit sensibilisieren (als sie ohne die Impfung auftreten würde).  Impfungen für SARS, MERS und RSV wurden nie zugelassen und die Daten, die bei diesen Studien generiert wurden, lösen schwere Bedenken hinsichtlich unerwünschter Folgen aus. Die Impfstoffe auf Basis des  viralen Spike-Proteins, (egal welche Transport-Methode eingesetzt wurde: Viraler Vektor, DNA oder RNA) können  durch ADE  die Ausprägung der Krankheit  erheblich verschlimmern.“

„Dieses Risiko wird aber in den Protokollen der Impf-Studien und den Einwilligungs-Erklärungen so weit verschleiert, dass ein angemessenes Verständnis dieses Risikos (bei den Patienten) sehr unwahrscheinlich ist.“

Unter „Schlussfolgerungen“ steht dann:

Das spezifische und erhebliche ADE-Risiko für COVID-19 sollte gegenüber den derzeitigen Studien-Teilnehmern ebenso deutlich hervorgehoben werden wie gegenüber zukünftigen Impfkandidaten (nach der Zulassung, die ja inzwischen erfolgt ist) um dem medizinischen Ethik-Standard  (Prinzip: „informed consent“) gerecht zu werden.

 

PERSÖNLICHE  ANMERKUNG  (COVID-1984 ?)

Nach 10 Monaten „Corona“- PSYOP erhärtet sich der Verdacht, dass es hier nicht um die Einhaltung von Ethik-Standards geht, sondern ethische Grundsätze ur als trojanisches Pferd für eine perfide, totalitäre  Neu-Organisation und Militarisierung der Gesellschaft missbraucht werden. Die Menschen werden zu Befehlsempfängern degradiert; die Notwendigkeit der extrem Maßnahmen wird nicht mer hinterfragt; wer Kritik übt, wird diffamiert und ausgegrenzt…) Mit Wissenschaft hat das nichts mehr zu tun…!

(Zurück zum Hauptthema…)

FAZIT Nr. 1: Da die Wirksamkeit der Impfung schon nach dem Auftreten von 150-160 „Fällen“ evaluiert wird, und dann auch noch „Interims-Analysen“ erlaub sind (mit noch weniger Daten und kürzeren Zeiträumen), sind Aussagen über die „Sicherheit“ sehr voreilig. Eine Impfung, die an Millionen Menschen (oder sogar Milliarden) verabreicht werden soll, wird nach 100 „Ereignissen“ (aufgetretenen Nebenwirkungen)  im Hinblick auf „Sicherheit“ bewertet?

ERKENNTNIS:

Jede Behauptung, diese Impfungen seien „sicher“ ist  irreführend, weil niemand zuverlässig beurteilen kann, welche längerfristigen unerwünschten Folgen diese  experimentelle Gen-Therapie haben wird.

Die Impf-Studien sind ja noch gar nicht abgeschlossen, wie oben in dem Mäuse-Cartoon  und von Pfizer selbst betont wird. Nach so kurzer Zeit kann eine Risikobewertung nur mangelhaft sein

Kurzfristige Risiken wurden ja bereits sichtbar: Bei einigen Menschen löst die Impfung  nach Tagen oder Wochen eine (wieder abklingende)  Gesichts(nerven)lähmung, bei anderen eine schwere, allergische Reaktion aus: Den anaphylaktischen Schock, der unweigerlich zum Tod führt, wenn nicht sofort Gegenmaßnahmen eingeleitet werden (Adrenalin, Anti-Histaminika, etc.).

Deshalb wird Personen mit bekannten Allergien von einer Impfung abgeraten, doch die Impfung kann auch selbst zu einer immunpathogenen „Sensibilisierung“ gegenüber dem Virus führen,  was erst Monate später erkannt wird, wie ja bereits oben erwähnt wurde. (Das könnte man dann als „3. Welle“ oder „Mutation“ verkaufen…)

FRAGE 2:  WIE  EFFEKTIV  IST DIE  IMPFUNG und WORAN  WIRD DIE  WIRKSAMKEIT GEMESSEN?

Man hat in den Medien den Eindruck, dass die Leute nicht dazu angeregt werden sollen, über diese Frage nachzudenken; 

Soll die  Impfung generell eine Ansteckung verhindern oder  nur eine schwere bzw. tödlich verlaufende Erkrankung? Idealerweise sollte sie beides können.  weil damit sowohl die Ausbreitung an sich verhindert wird, als auch  eine Überlastung des Gesundheitssystems (das nennt sich das „sterile Immunität“)

Doch die noch nicht abgeschlossenen Phase III-Impfstudien von Pfizer und Moderna haben nicht das Ziel, genau das zu beweisen.

(Das muss man erst mal einsickern lassen…)

Wie und zu welchem Zeitpunkt wird dann die Wirksamkeit der Impfung als „bestätigt“ angesehen?

Wenn 160 „COVID-19- Fälle“ erreicht sind (unter 40.000 Probanden!),  und  – idealerweise – die überwiegende Mehrheit davon in der Gruppe der „Placebos“ auftritt (die also nicht geimpft wurden, das aber nicht wissen).

Was ist aber  in diesem Szenario ein „COVID-19“-Fall?  Dazu genügen schon ein einfacher Husten und ein positiver PCR-Test.  Im Protokoll  von Pfizer heißt es dazu:  Mindestens eine der angeführten Beschwerden und positive PCR  während bzw. 4 Tage vor oder nach Auftreten der Symptome:

Fieber, Husten, Kurzatmigkeit (neu oder verstärkt), Frieren, Muskelschmerzen, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Verlust von Geschmacks-oder Geruchssinn

Doch weil der Großteil der „Infizierten“ (ca. 90%) GAR KEINE medizinische Behandlung braucht, kann bei 30-40.000 Test-Personen ein statistisch bedeutender Effekt gar nicht nachgewiesen werden. Der Effekt der Impfung zur Verhinderung schwerer Verläufe kann also nicht überprüft werden.  (In den Presse-Aussendungen wurde aber genau das suggeriert)

VERHINDERUNG DER  ÜBERTRAGUNG ?

Ob die Impfung das bewirkt, sollte doch das primäre Ziel der klinischen Studien sein, oder?  Doch das könne aufgrund „operativer Umstände“ nicht realisiert werden, sagte  Tal Zaks, der Chief Medical Officer von MODERNA in einem Interview mit dem BMJ.

Man müsste dazu entweder 5-10x so viele Teilnehmer rekrutieren oder die Studiendauer 5-10mal länger ansetzen. Das sei aber – unter den gegebenen Umständen – nicht zumutbar. (würde auch die Kosten gewaltig erhöhen).

WAS SAGEN DIE MEDIEN?

Der ORF  (wie die meisten Fließband-Journalisten) wiederholt schon brav, was der Pfizer-Chef sagt (das fällt unter „Ausgewogenheit“).

Gegenstimmen kommen aber nicht zu Wort (oder habe ich da etwas übersehen?)

Die Schlagzeilen über die Wirksamkeit der Impfung waren generell sehr positiv  und auch die deutsche „Ärztezeitung“ übernahm die glorreiche Beschreibung des „Erfolges“: 

Die US-Arzneimittelbehörde FDA stuft den Impfstoff BNT162b2 von Biontech/Pfizer als effektiv und sicher ein. Die Schutzwirkung setzt nach den Angaben des „Briefing Documents“, das die FDA im Vorfeld einer Beratertagung veröffentlicht hat, häufig schon nach der 1. Dosis ein. Die Vakzine erzielte auch bei älteren Menschen und Personen mit Risikofaktoren eine robuste Schutzwirkung.“

„Laut den FDA-Unterlagen sind nur 8 von 18.198 geimpften Personen an COVID-19 erkrankt gegenüber 162 von 18.325 Personen in der Placebogruppe. Dies ergibt eine Schutzwirkung von 95 % mit einem aufgrund der hohen Teilnehmerzahl der Studie engen 95-%-Konfidenzintervall von 90,3 bis 97,6 %. Das ist weitaus mehr als die meisten Experten im Vorfeld erwartet hatten. Die Schutzwirkung liegt weit über den 50 %, die die FDA erfahrungsgemäß für eine Zulassung erwartet.“

Das klingt doch auf den ersten Blick super! Aber schauen wir uns diese Zahlen  und ihre Interpretation einmal genauer an:

AUSSAGE # 1:  95% Schutzwirkung

  • 8 von 18.198 der Geimpften sind   also „an COVID-19 erkrankt“ 
  • 162 von 18.325 der Nicht-Geimpften sind „an COVID-19 erkrankt“.                          

Das würde bedeuten, dass  20 x mehr Leute in der Placebo-Gruppe erkrankten als in der Impf-Gruppe oder anders formuliert: Von insgesamt 170 „Fällen“ traten bei den Geimpften nicht einmal 5% auf (nämlich 8)  bei den „Placebos“ mehr als 95%  (nämlich 162).

Daraus eine „95%ige Schutzwirkung“ zu konstruieren, ist aber sehr voreilig und muss in einen  erklärenden Kontext gestellt werden, der folgende Fragen beantwortet:

  • WIE wurde die COVID-19 Erkrankung der Probanden festgestellt (wissenschaftlich nachgewiesen)?
  • Wie war das Schwereprofil der Erkrankten in beiden Gruppen ? (positiver Test + leichte Symptome, + schwere Symptome, etc.
  • Wie groß ist die Schutzwirkung tatsächlich und WAS GENAU ist damit gemeint?

Zunächst muss man daran erinnern, dass die „Risikobewertung“ des RKI  für das Virus auf 3 Säulen ruht:

  1. Die Ansteckungsgefahr (wie schnell/leicht das Virus übertragen wird)
  2. Das Schwereprofil (Wie hoch ist der Anteil der Infizierten, die  im Spital behandelt werden müssen bzw. daran sterben)
  3. Die Belastung des Gesundheitssystems (> Betten- und Personalkapazität, ergibt sich aus 2.)

Für ein Virus, das angeblich „hoch ansteckend“ ist, sich also sehr leicht verbreitet, sind die aufgetretenen Erkrankungen bei über 40.000 Probanden extrem niedrig: 

0,044% in der geimpften Gruppe und 0,88% in der nicht geimpften Gruppe.

Wenn das repräsentativ für die Allgemeinheit wäre, brauchen wir  erstens GAR  KEINE Impfung und zweitens wäre der Effekt der Impfung (so er denn wirklich positiv ist) statistisch irrelevant, wenn  mehr als 99% der Bevölkerung  gar nicht krank werden.

Zur Frage

WIE wurde die „COVID-19 Erkrankung“  der Teilnehmer festgestellt?  (Wie ist  diese Erkrankung definiert?) kann uns Peter Doshi,  Assistenz-Professor an  der University of Maryland, School of Pharmacy,  und Mit-Herausgeber des BMJ  (British Medical Journal) wichtige Hinweise geben:

Auch  er betrachtet zunächst die gemeldeten Zahlen …

  • 170 „Fälle“ bei ~ 40.000 Teilnehmern der Pfizer Studie, das sind 0,39%  (8  Fälle bei den Geimpften)
  • 95 „Fälle“ bei 30.000 Teilnehmern der Moderna Studie, das sind 0,32%. (5 Fälle bei den Geimpften)

(Das bedeutet nur 3-4  von 1000 Leuten  haben sich „infiziert“, wer braucht da eine Impfung?)

… stellt sie aber dann in den richtigen Kontext:

Hier wird nur eine relative Risikominderung dargestellt, nicht eine absolute (die unter 1% zu liegen scheint). Besonders wichtig sind die folgenden Feststellungen:

Diese Ergebnisse beziehen sich auf die „primären Endpunkte“ der Impf-Studie – die keine Unterscheidung des Schweregrades der Erkrankung beinhalten und – besonders wichtig – auch nicht  die Fähigkeit der Impfung, Leben zu retten oder die Infektion an sich zu verhindern.

Gerade bei den Hoch-Risikogruppen (älter als 75)  bleiben diese Fragen auch aus anderen Gründen unbeantwortet, weil nämlich an der Studie zu wenig Menschen in dieser Altersgruppe teilgenommen haben (keine statistische Relevanz der Ergebnisse).

Außerdem seien diese Resultate zu einem Zeitpunkt sehr bald nach der Impfung erfasst worden, man also keine Aussagen darüber machen könne, ob und wie die Impfung Monate später wirkt. Auch waren einige Segmente der Bevölkerung gar nicht vertreten.

Was hat Pfizer selbst dazu (in einer Presseaussendung)  zu sagen?

„Zu den primären Endpunkten [der Studie]  gehören die Prävention von COVID-19 in Teilnehmern, die sich vor der Impfung noch nicht mit SARS-CoV-2 infiziert hatten, sowie die Prävention von COVID-19 unabhängig vom Infektionsstatus der Teilnehmer

Dazu muss der  inflationär verwendete Begriff „COVID-19“ definiert werden:  

Ein „positiver Test“ ist kein Nachweis für eine akute Infektion und selbst eine echte  Infektion mit SARS-COV-2 führt nicht zwingend zu der schweren Erkrankung, die „COVID-19“ bezeichnet wurde!. Im Gegenteil, wir sehen nach 10 Monaten, dass mehr als 90% der „Infizierten“ nie krank werden. (Was allerdings auch mit der Unzuverlässigkeit des PCR-Tests in Verbindung steht…)

WODURCH wurde denn nun konkret festgestellt, wer bzw. wie viele „COVID-19“ hatten (in beiden Gruppen)?

Peter Doshi betont, wie wichtig es sei, diesen Punkt zu klären, denn damit werde die Verlässlichkeit der Studien-Ergebnisse untermauert und das Vertrauen der Bevölkerung in die Impfung gestärkt.

Zunächst muss garantiert sein, dass das „Blinding“ aller Studien-Teilnehmer effektiv ist (sie also nicht wissen, wer die Impfung bekommen hat und wer nur ein Placebo), besonders in diesem Fall. Warum? Weil die Teilnehmer selbst ihre Symptome überwachen und  sich bei Verdacht auf  eine SARS-CoV-2 Infektion (es genügte ein einziges Symptom – siehe oben) bei einem Studien-Betreuer melden mussten.

Dieser hörte sich die Schilderung an,  (bzw. visuell durch „Tele-Medizin“)  und entschied dann, ob es notwendig sei, durch einen PCR-Test den Verdacht bestätigen zu lassen.

Hier kommt bereits ein enormer „selection bzw. ascertainment bias“ (Befangenheit bezüglich Auswahl u. Bestätigung)  ins Spiel, der die Ergebnisse stark verzerren kann. Durch  (gemeldete) Schwellungen und Schmerzen an der Einstich-Stelle  war  es leicht zu erraten, wer zur Gruppe der Geimpften gehörte und  wenn der Studien-Mitarbeiter dann nicht einen PCR-Test angeordnet hat, wurde aus dem Verdacht nie ein „bestätigter“ Fall.

Noch schlimmer wird es, wenn man versteht, dass die häufigsten Nebenwirkungen der Impfung (Fieber, Kopf- u. Muskelschmerzen, Schüttelfrost und erhöhte Temperatur) von den „COVID“ zugeordneten Symptomen nicht zu unterscheiden sind.

Es müssten also ALLE Teilnehmer mit Symptomen auf jeden Fall  getestet werden, doch im Studien-Protokoll beider Firmen (Pfizer und Moderna) steht ausdrücklich, dass die Studienbegleiter sich „ihr eigenes Urteil“ darüber bilden sollen, wer einen PCR-Test bekommt und wer nicht. (O-Ton):

 “It is important to note that some of the symptoms of COVID-19 OVERLAP with solicited systemic ARs that are expected after vaccination with mRNA-1273 (eg, myalgia, headache, fever, and chills). During the first 7 days after vaccination, when these solicited ARs are common, Investigators should use their clinical judgement to decide if an NP swab should be collected.

Wenn also die Symptome der Infektion nicht von den Nebenwirkungen der Impfung zu unterscheiden sind, wie soll dann der Kliniker beurteilen, was die Ursache dafür ist- ohne  unterstützende Labor-Diagnostik? Und warum wurde das überhaupt verlangt? – fragt sich Peter Doshi (und ich auch).

Wenn nicht alle  Fälle mit Symptomen nach der Ursache abgeklärt wurden, ist das Studienergebnis  bereits verfälscht.

Dazu kommt noch, dass es den Teilnehmern gestattet wurde, Schmerzmittel  bzw. Fiebersenker einzunehmen.

Wenn die Impfgruppe solche Medikamente häufiger einnahm als die Placebo-Gruppe, könnten dadurch COVID-19 Symptome unterdrückt worden sein. Was wiederum zu einer Verringerung der Testwahrscheinlichkeit führte und auch das Erreichen des primären Endpunktes der Studie damit weniger wahrscheinlich wurde (die erkennbare Krankheit).

Doch in diesem  Fall wäre der Effekt durch die Medikamente erzielt worden, nicht durch die Impfung.

Das Fazit von Doshi:

Es steckt viel mehr Komplexität hinter der “95% effektiv” Schlagzeile, als man auf den ersten Blick zu erkennen vermag. Nur völlige Transparenz und gründliche Kontrolle der Daten ermöglicht es, eine „informierte“  Entscheidung  über die Impfung zu treffen.

WISSEN  IST  MACHT  (Darauf kannst du „Gift nehmen“)

Peter Doshi hat am 4. Jänner noch einen kritischen Kommentar zu den Impf-Studien abgegeben, der wichtige Details enthält. Die ganze Aufmerksamkeit in den Medien hat sich auf die „dramatischen“ Werte der Effektivität gerichtet: 95% bei Pfizer, 90% bei Moderna.  Wie schon oben erwähnt, gab es von 170 „Fällen“ nur 8 in der Gruppe der Geimpften, also 20 x mehr bei den Nicht-Geimpften.

Doch Doshi hat sich die Berichte der FDA  (Arzneimittelzulassungsbehörde der USA _ Link ganz unten) zur Pfizer-Studie  genauer angesehen und folgendes festgestellt:

Es gab 3.410 „Verdachtsfälle“ von COVID-19:

  • 594 bei den Geimpften (46,7%) und
  • 816 in der Placebo-Gruppe (53,2%)

Diese Zahlen verdienen große Aufmerksamkeit, warum erklärt Doshi so:

Wenn 20mal so viele „Verdachtsfälle“ als bestätigte Fälle auftreten, dann kann man diese nicht einfach deshalb ignorieren, weil es dafür kein positives PCR-Ergebnis gab. Im Gegenteil, wenn man sie berücksichtigt (bzw. auch falsch-negative  PCR-Resultate) ergibt sich eine viel niedrigere Wirksamkeitsrate bzw. eine relative Senkung des Risikos weit unterhalb des Schwellenwertes (50%), den die Impfbehörden für die Zulassung vorgeben (nur 19%)

Natürlich könnten die  (grippeähnlichen) Symptome auch von anderen Viren hervorgerufen worden sein (z.B. Influenza, RSV, andere Corona-Viren, etc.), das hätte man aber auch – bei allen – durch validierte PCR (auch für diese Viren) abklären müssen. Aber entscheidend ist:

Es fehlen die konkreten Angaben, wie es mit den „Fällen“ („Verdacht“ und „bestätigt“) weiterging.

  • Wie viele brauchten medizinische Behandlung im Krankenhaus? Wie viele wurden schwer krank?
  • Nur daran lässt sich die Belastung für das Gesundheitssystem ermessen, die ja durch eine Impfung verringert werden soll.
  • Doch die veröffentlichten „Endpunkte“ der Studie waren nicht darauf ausgelegt, das zu analysieren, kritisiert Doshi und er fordert die Herausgabe dieser Informationen.

Auf den 92 Seiten des Pfizer-Berichtes steht nichts von den fast 3.500 „Verdachtsfällen“. Auch nicht in der  wissenschaftlichen Publikation über „den Erfolg“  im NEJM. Das gleiche gilt für die Veröffentlichungen von Moderna. (Nur die FDA erwähnt es)

Doshi findet aber noch mehr Kritikpunkte:  Die FDA erwähnt, dass 371 Personen aus der Wirksamkeits-Analyse rausgenommen wurden („wegen Abweichungen vom Test-Protokoll  7 Tage vor oder am Tag der zweiten Impfung (der 2. Dosis)“.

Auffallend ist dabei,  dass 311 davon aus der Impfgruppe stammen, aber nur 60 aus der Placebo-Gruppe. (Im Gegensatz dazu wurden bei Moderna nur 36 Teilnehmer wegen Verstößen gegen das Protokoll in die Bewertung nicht inkludiert, davon 12 bei den Geimpften)

Worin bestanden also die „Abweichungen“ bei Pfizer und warum wurden fünfmal mehr Leute aus der Impfgruppe  rausgenommen?

Darauf gibt es bis jetzt keine Antworten.

Doshi betont dann nochmals, wie seltsam es sei, dass ein „Komitee“ bestellt wurde, das die aufgetretenen „COVID-19“ Fälle erfassen sollte, (nachdem die Teilnehmer Symptome gemeldet hatten und sie entschieden, wer einen PCR-Test bekam). 

Nach welchen Kriterien sie die Entscheidung (Test ja oder nein)  trafen, ist nicht bekannt.

Moderna hat die Namen seiner Komitee-Mitglieder genannt (vier Universitäts-Mediziner), Pfizer nicht. Im Protokoll steht, drei Mitarbeiter des eigenen  Unternehmens waren dafür zuständig (!).

Doshi beschäftigt auch die Frage, wie die Impfung bei Leuten wirkt, die bereits infiziert (krank) waren, weil die FDA auch für diese eine Impfempfehlung ausgegeben hat. (Eigentlich überflüssig, da eine natürliche Immunität vorhanden ist, wenn keine Störung vorliegt).

FAZIT: Es muss Zugang zu den Rohdaten der Studien geben. Pfizer will das „auf Anfrage“ erlauben, allerdings erst 24 Monate nach Abschluss der Studien, das kann also noch 3.-4 Jahre dauern. (Die EMA hat Transparenz angekündigt, aber darauf würde ich nicht „wetten“)

Zum Schluss noch die Aussage von der BioNTech-Geschäftsleitung (deren Glaubwürdigkeit der  intelligente Leser, der es bis hier geschafft hat, sicher richtig einordnen kann…)

QUELLEN:

https://www.bmj.com/content/371/bmj.m4037  

https://pfe-pfizercom-d8-prod.s3.amazonaws.com/2020-11/C4591001_Clinical_Protocol_Nov2020.pdf

https://blogs.bmj.com/bmj/2021/01/04/peter-doshi-pfizer-and-modernas-95-effective-vaccines-we-need-more-details-and-the-raw-data/

https://www.fda.gov/media/144245/download#page=18   

https://www.fda.gov/media/144246/download

https://www.initiative-corona.info/fileadmin/dokumente/10_Gruende_gegen_Impfung.pdf   (Dr. Fiala)

https://www.youtube.com/watch?v=0n8sqeWK_RI   RADIO MÜNCHEN (14:04)  13. Juli 2020  Interview Sucharit BHAKDI

 

 

Anschober & ORF: „Geistig Umnachtet“

Es wird scho‘ glei dumper“ ist ein traditionelles, österreichisches Weihnachtslied.  „Dumper“ heißt natürlich dunkel und so sieht es auch in den Köpfen unserer Politiker aus (der „leuchtende Stern“ ist nicht in Sicht).

Mit der Ankündigung neuerlicher „Ausgangssperren“ nach zwei  gnädigen Weihnachtsfeiertagen zeigt sich, dass die österreichische Bundesregierung aus dem „Lockdown“ im Kopf nicht mehr herauskommt.

Das eingebrannte Denkmuster –

Testen (bis „zum Umfallen“) – Absondern – Zusperren – noch mehr Testen – noch schneller Absondern – wieder Zusperren (usw.)  – erlaubt es nicht, eine andere Sichtweise einzunehmen und den Irrsinn dieses Vorgehens zu erkennen.

Solange Herr Anschober (und die Papageien-Journaille)  blind dafür ist, anzuerkennen, dass ein positiver Test NICHT gleichbedeutend mit einer „Neuinfektion“ ist (obwohl sein eigenes Ministerium das schon vor Monaten eingeräumt hat, das Dokument inzwischen aber  von der Homepage verschwunden ist; siehe unten) und deshalb die angebliche Steigerung der „Fallzahlen“ die drakonischen Maßnahmen nicht rechtfertigt, wird der Wahnsinn weitergehen.  

Hunderte Millionen an Steuergeldern  wurden und werden für Tests ausgegeben, die nie für diagnostische Zwecke zugelassen wurden und weder standardisiert noch validiert sind, also wissenschaftlich  und politisch gesehen, ein Betrug.

Die Lateral-Flow  („Antigen“)-Tests sind noch unsicherer als der PCR-Test, was Anschober aber nicht daran hindert, auch sie massenhaft einzusetzen. (Man macht dann zur „Bestätigung“ auch noch einen RT-qPCR Test, der auch nicht in der Lage ist, eine akute Infektion (die ansteckend ist) nachzuweisen – schon gar nicht bei Menschen ohne Symptome).

In einem ORF-Interview sagte Anschober, von 2 Millionen Massentests seien 4.100 positiv gewesen. Das sind 0,2%. Sieht so eine „Pandemie“ aus?

Er halte das für einen „Erfolg“, „weil diese asymptomatisch waren und nicht wussten, dass sie Infektionsträger sind“ und es gelungen sei, diese aus der Übertragungskette “herauszunehmen“.

GESUNDHEITSMINISTER: NACH  10 MONATEN  NOCH  IMMER  AHNUNGSLOS

Genau das ist der Punkt: Ein positiver Test bedeutet nicht automatisch, dass jemand „Infektionsträger“ ist. Er bedeutet nur, dass die Person einmal Kontakt mit einem Virus hatte und sich genetische Fragmente davon auf der Rachen- bzw. Nasenschleimhaut finden, die die hoch sensitive PCR exponentiell vervielfältigt. Weder der devoten Journaille noch Anschober scheint klar zu sein, was das heißt:

Ct steht für „Cycle Threshold“.  Damit wird die Zahl der Verdopplungszyklen angegeben, die nötig waren, damit die Probe als „positiv“ bewertet wird. Was das konkret bedeutet, kann man hier sehen: Wenn z.B. nur 5  Moleküle  vorhanden sind, ergeben sich folgende Ct-Werte:

Stellen Sie sich vor, Sie haben 5ml Wein getrunken (etwa 1 Teelöffel). Bei Ct 10 wären das 5.120 ml, also 5,12 Liter. Bei Ct 20 wären das 5.242 Liter, bei Ct 25 mehr als 167.000 Liter (also etwa 5 Tanklaster), alles darüber ist in der Dimension von einer Flotte von  Öltankern.

Wenn man also für den Alkoholtest (der Atemluft) eine PCR verwenden könnte, wäre praktisch jeder „positiv“ und damit zu bestrafen, wenn man nur hoch genug „dreht“. Der „Drosten-Test“ (die von der WHO genehmigte Vorlage für alle SARS-CoV-2 Labortests) arbeitet mit 45 Zyklen, und wir sehen anhand der Zahlen oben, wie absurd das ist.

Wie Dr. Mike Yeadon sagte „Da findet man auch etwas, wo nichts ist“.

Außerdem enthält er schwere technische Mängel und wissenschaftliche Fehler weshalb jetzt auch eine Gruppe internationaler Wissenschaftler dagegen vorgeht. (Das Papier wurde beim Journal „Eurosurveillance“ eingereicht und bereits am nächsten Tag publiziert, ein unerhörter Vorgang; mehr dazu im „Corona-Ausschuss“ –Sitzung 26 vom 6. November). Hier ein Auszug aus dem Originaltext:

FAKT:  Ohne Angabe der Ct-Zahl, eines validierten Test-Protokolls,  und nach welchen (bzw. wie vielen) Genen gesucht wird, ist die Verlässlichkeit der Aussage “positiv“  nicht verifizierbar und deshalb  VÖLLIG WERTLOS.

Weil Anschober (zwar gute Absichten) aber keine Ahnung von molekularer Diagnostik hat und immer noch an das Märchen von der „asymptomatischen Übertragung“ glaubt (für die es keinen wissenschaftlichen Beweis gibt), sieht er ALLE  ÖSTERREICHER als potentielle „Überträger“ an, auch wenn sie völlig gesund sind. Es werden also Millionen Menschen unter „Generalverdacht“ gestellt, also als potentielle „Gefahr“ angesehen, die man in Schach halten und „absondern“ muss. (Das kommt uns irgendwie bekannt vor …?

Die verordnete Stigmatisierung der Menschen, die sich nicht testen lassen wollen, hat ja bereits begonnen. Durch das erzwungene Tragen einer FFP-2 Maske wird die suggerierte „Schande“ offensichtlich, die Verweigerer an den moralischen Pranger gestellt.

Mit der Stigmatisierung kommt die Diskriminierung und die schrittweise Entrechtung: Ausgangssperren für gesunde Menschen, Betretungsverbote für Restaurants und Geschäfte, etc. um den Gehorsam (gegenüber sinnlosen Tests) zu erzwingen.

Das ist eine perfide Form von Nötigung und ein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz der Verfassung. Diese wurde ja schon mehrfach durch frühere Verordnungen gebrochen, was beim ORF als „ juristische Patzerverharmlost wird. (Intro zum Anschober Gespräch am 17.11.)

Die Bundesregierung steht seit Monaten im Bann der „Modellierer“, die (wie es Dr. Yeadon so schön formulierte) „den Kontakt mit der Realität verloren haben“, weil die Modelle Annahmen enthalten, die nachweislich falsch sind, aber nicht korrigiert werden (darauf habe ich ja schon im letzten Beitrag hingewiesen). Was das konkret bedeutet, kann man z.B. hier nachlesen (englisch)

Beispiel: „Prognostizierte“ Fallzahlen für England (rote Kurve). Was wirklich eintrat (schwarz)

Mit den absurden „Modellen“ werden wieder Horror-Prognosen über „exponentiell steigende“ Fallzahlen an die Wand gemalt, die nie eintreten, aber ihren Zweck erfüllen: Anschober sucht weiterhin akribisch nach „stillen Überträgern“ und dazu muss er noch mehr, noch öfter – Symptomlose – testen, eine Aktivität, die so sinnvoll ist, wie ein Marathon im Hamsterrad.

Noch ein Beispiel wie sich die Kurven wirklich entwickeln. Am Anfang sieht es so aus, als ob ein exponentieller Anstieg beginnt, doch dann flacht die Kurve (hier Todeszahlen) ab. Die „Modellierer“ malen aber immer „den Teufel and die Wand“, was die Politiker dann mit neuen „Verschärfungen“ zu verhindern suchen.

Welchen dramatischen Unterschied es macht, ob die „Fälle“ als Einzelwerte oder kumulativ dargestellt werden  (wie in den offiziellen „Dashboards“ und Medien) sieht man hier am Beispiel Österreich:

 

Dass ein Großteil der jetzt sehr unzuverlässig „positiv“ Getesteten schon vor Wochen oder Monaten dem Virus begegnet sein kann, inzwischen wahrscheinlich immun ist und auch niemand anstecken kann, erschließt sich Anschober nicht. Dass es aus diesem Grund nichts – außer zusätzlichen Problemen -bringt, jeden in Quarantäne zu stecken, schon gar nicht.

ORF: STERBEHILFE  FÜR  DEN  RECHTSSTAAT („assisted democratic suicide“)

Frau Thurnherr vom ORF hatte dazu nichts Kritisches zu sagen. Ihr Job war ja auch, ein angenehmes Plauderstündchen mit dem Gesundheitsminister zu verbringen und nichts von dem zu hinterfragen, was die Grundlagen dieses Irrsinns sind.

Auch die Rüge des Verfassungsgerichtshofs, dass nachvollziehbar sein müsse „auf welcher Informationsbasis  die (jeweilige) Verordnungsentscheidung fußt“, mit der seit Monaten die Grundrechte der österreichischen Bevölkerung beschnitten werden, denn nur dann könne „die Gesetzmäßigkeit des Verwaltungshandelns“ überprüft bzw. gewährleistet werden, ändert daran nichts, denn ein hochbezahlter Fließband-Journalist beim ORF macht sich nicht die Mühe, solche Entscheidungen zu lesen.

Dass der dem Gericht vom Ministerium vorgelegte Verwaltungsakt praktisch „leer“ war und deshalb eben nicht nachvollziehbar war und ist, „warum der Verordnungsgeber diegetroffenen Maßnahmen  für erforderlich gehalten hat“, ist für den ORF  kein Thema. Das Wiederkäuen der täglichen, irreführend dargestellten „Fall-Zahlen“ muss genügen.

So verwundert es auch nicht, wenn Herr Wolf  in der ZiB 2– seelenruhig – im Gespräch mit einem „Verhaltensökonom“ (!) vorschlägt, man könne doch die aufmüpfigen Österreicher, die sich nicht testen lassen wollen, zur Räson bringen – durch planmäßige Diskriminierung: Die gehorsamen Untertanen dürfen als Belohnung für Konformität wieder ins Restaurant oder Schuhe kaufen gehen, die kritischen Bürger eben (vorübergehend?) nicht. Und genau so wird es ja auch im Jänner werden.

Frau Thurnherr setzt andere Prioritäten: Ob an dem „hartnäckigen Gerücht“ etwas dran sei, dass HBK Kurz ohne vorherige Abstimmung mit HBM Anschober die Massentests angekündigt habe (es also um die „Spannungen“ zwischen Kurz und Anschober geht). Auf diesem intellektuellen Niveau bewegt sich der „öffentlich-rechtliche“ Rundfunk dieses Landes, selbst dann, wenn totalitäre Systeme und verfassungswidrige „Maßnahmen“ als „new normal“ etabliert werden sollen.

Das neue ORF „Ministry of Truth“ (Nachrichten-Redaktion für Pandemien)

Unsere Journaille ist (mit sehr wenigen Ausnahmen) das „Letzte“.

Ein ehemaliger Chef-Redakteur der New York Times nannte sich un seine Kollegen – in einem Anfall von Selbstkritik – „intellektuelle Prostituierte„. Der Mann hatte ja so Recht.

Das Gespräch mit Anschober zeigt deutlich, wie oberflächlich und banal eine journalistische „Bilanz“ des Ausnahmezustandes aussieht.

DER  IMPF-WAHNSINN

Bild oben: Ein zentraler Grund, warum es nach 17 Jahren „Impfforschung“ keine Immunisierung gegen den „ersten“ „SARS-CoV“ gibt: Schwere Immun-Pathologien (Lungenschäden) bei Mäusen durch die Impfung.

Dieser Effekt heißt  „pathogenic priming“ (kann auch bei Influenzaimpfung eintreten): Das bedeutet, die Impfung selbst unmittelbar wird gut vertragen, aber wenn der Geimpfte dann (auch Monate später)  mit dem Virus in Berührung kommt, „dreht das Immunsystem durch“ und es kommt zu einer extremen Entzündungsreaktion.

Frau Thurnherr verliert kein einziges Wort über die immanenten Gefahren der angekündigten Impfungen, die ja zum Großteil völlig neu sind, weil hier zum ersten Mal bei Millionen Menschen genetisch veränderte, in Nanopartikel  (LNP) verpackte, virale mRNA in menschliche Zellen eingebracht wird und niemand weiß, welche langfristigen Folgen  dieser  Eingriff  in die Biosynthese haben wird (siehe dazu den wunderbaren Clemens Arvay und  die Warnungen von Professor Hockertz).

Wie soll/kann das Immunsystem unterscheiden, zwischen Zellen, die wirklich von Viren infiziert sind und Zellen, die durch die mRNA gezwungen werden, virale Antigene zu produzieren? Die Gefahr einer fehlgeleiteten Immun-Reaktion (unheilbaren Auto-Immun-Krankheit) ist extrem hoch und kann auch lebensbedrohlich werden (>Zytokinsturm, Organversagen).

Anstatt die dazu dringend notwendigen Fragen zu stellen, stellt sie eine (einen Vorwurf implizierende) Suggestivfrage: „Warum sind Sie eigentlich so sehr gegen eine Impfpflicht? Wo ist das Problem?“

Da verschlägt es einem die Sprache.

Anstatt das Durchpeitschen der klinischen Test-Phasen der Impfstoffe im Rekord-Tempo zu kritisieren(wodurch enorme Langzeit-Risiken unentdeckt bleiben) und die Notwendigkeit der Impfung an sich in Frage zu stellen (siehe Prof. Bhakdi, Dr. Mike Yeadon und Dr. Wodarg), greift sie Anschober genau dort an, wo er sich sehr ehrenhaft und verantwortungsvoll verhält, weil er sagt:  Die Menschen sollen selbst entscheiden, ob sie sich impfen lassen wollen.

Damit respektiert er die Würde der Menschen und das damit verbundene Recht auf Selbstbestimmung.

Ganz zu schweigen davon, dass eine Zwangsimpfung eine strafbare Handlung wäre: Eine Kombination aus Nötigung und Körperverletzung. (§ 5 Abs. 1 des  Epidemiegesetzes kann ein Unrecht solchen Ausmaßes nicht “ausbügeln“)

Seit den Nürnberger Ärzteprozessen ist es absolut tabu, medizinische Eingriffe ohne ausdrückliche Einwilligung des Patienten vorzunehmen und dazu muss er natürlich ausführlich über die damit verbundenen Risiken informiert werden.

Doch die Journalisten dieses Landes haben seit der inszenierten „Pandemie“  scheinbar den moralischen Kompass verloren und sehen sich immer häufiger als „Erzieher“ der Bevölkerung (zur „Vernunft“), weshalb auch die Verbreitung dämlicher Slogans wie „Gemeinsam Abstand halten“ für sie kein Problem ist.

Auch die Reaktion der Medien auf die Ankündigung des neuerlichen „Lockdowns“ ist an Banalität nicht zu überbieten. Die Journalisten sehen ihre eigentliche Aufgabe als „vierte Instanz“ (Kontrolle der Macht) dadurch erfüllt, dass sie für den braven Untertan schön auflisten, welche Regeln er/sie nach Weihnachten zu befolgen hat.

Z.B. im Kurier: „Details der neuen Strategie“ – welche neue Strategie??

Die Regierung tut immer so, als habe man nach stundenlangem „Brainstorming“ eine neue Idee zur Krisenbewältigung in die Welt gesetzt, in Wahrheit schauen sie immer nur, was „die anderen“ an Maßnahmen setzen (vor allem Deutschland) und das wird dann nachgeahmt. Die jüngst verkündete „Strategie“ hat frappante Ähnlichkeit mit der Test-Orgie im Rahmen von  „Operation Moonshot“ der britischen Regierung, von der auch die „rule of six“ stammt  (nur 6 Personen aus anderen Haushalten treffen)).

Ob diese Regeln rechtlich und sachlich gerechtfertigt sind, interessiert die Medien nicht.  Billige Sprüche wie „Die Zahlen runterbringen“ genügen, wissenschaftliche Belege für die Notwendigkeit und Effektivität „ganztägiger Ausgangssperren“ brauchen wir nicht. (siehe dazu Prof. Kuhbander)

ABER ES GIBT DOCH DAS KH-BETTEN-DRAMA!   

  • Warum bei 2.560 Intensivbetten der „Notstand“ ausgerufen wird, wenn 700 COVID-Patienten dort liegen, muss niemand verstehen.
  • Warum – trotz sinkender Hospitalisierungs-Zahlen schon wieder Ängste der Überlastung geschürt werden müssen, braucht auch nicht begründet zu werden. Es reicht, wenn Anschober eine „Prognose“ der Modellierer vor die Kamera hält, deren absurde Annahmen nicht hinterfragt werden.
  • Warum derzeit ca. 96% der „Infizierten“ gar keine medizinische Behandlung brauchen, ca. 3% ins Spital und nur etwa 0,6% in den ICU kommen, wenn es sich doch angeblich um die „schlimmste Pandemie seit 100 Jahren“ handelt, braucht auch niemanden zu interessieren. (Mehr zu den „Betten“ weiter unten)

WENN DU SCHÖN BRAV BIST, DARFST DU INS RESTAURANT GEHEN …

Dass man durch (sinnloses) Testen „mehr Freiheiten erwerben“ kann, ein rechtsstaatlicher Skandal erster Ordnung, weil man Grundrechte nicht „verdienen“ muss (!) findet kein Journalist anstößig. Stattdessen werden PR-Texte lanciert, in denen die Bürger – nicht die Regierung – geschulmeistert werden: Man solle sich schuldig fühlen, wenn man den Test verweigert und einsehen, dass es  „Freiheit ohne Verantwortung“ nicht geben könne.

Komisch, als es darum ging, das Rauchen in der Gastronomie zu verbieten (also die Verbreitung hoch toxischer, krebserregender Aerosole samt ekelhaftem Gestank), schlugen sich die meisten Journalisten – vor allem der ORF – auf Seite der Raucher, deren „Freiheit“ man doch nicht beschneiden und die Gastwirte  damit ruinieren könne .. .das klingt heute wie bitterer Hohn.

Wenn Herr Kurz „Todesfälle verhindern“ will, dann kann er sofort den Verkauf von Zigaretten verbieten und damit 17.000 Österreichern PRO JAHR das Leben retten! 

Er könnte auch Pestizide (wie Glyphosat) verbieten, das die Böden und Menschen schleichend vergiftet und die Chancen für eine Krebserkrankung bedeutend erhöht. Auch der massive Ausbau des Mobilfunknetzes  hat langfristig schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit tausender Menschen (Dauerstress für das Nerven- u. Immunsystem und das Herz). Doch die 7.000 Studien, die das belegen, haben ihn nicht daran gehindert, die dank „5G“  permanente Mikrowellenbestrahlung der Österreicher voranzutreiben.

Diese Heuchelei und eindimensionale Betrachtung sind unerträglich. Als ob es außer COVID keine anderen Gesundheitsgefahren auf der Welt gäbe. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs sind weiterhin die Todesursachen Nr.1 (immer mehr gefolgt von Demenz bzw. neurodegenerativen Erkrankungen – der Preis für „das schnelle Internet“ und drahtlose Kommunikation)

DIE ZAHLEN UNTEN HALTEN“             

Mit solchen billigen Slogans, die ohne wissenschaftliche Begründung bzw. Kontext ständig wiederholt werden, hält uns die Regierung – unterstützt von den Medien -unter Kuratel.

Dazu möchte ich eine wichtige Erkenntnis von Lord J. Sumpton wiedergeben, ein ehemaliger Richter am Obersten Gerichtshof in England, der seit Monaten die rechtswidrigen Maßnahmen der britischen Regierung scharf kriisiert:

Die Zahl der Infektionen spielt keine Rolle, solange sie nicht zu schwerer Krankheit oder Tod führt“

Genau darum geht es. Abgesehen von der bereits kritisierten Unzuverlässigkeit der durch PCR festgestellten  „positiven Fälle“, ist das der kritische Punkt. Eine wirklich gefährliche Epidemie erkennt man daran, dass die ansteckende Krankheit ein gravierendes Schwereprofil hat, d.h. sehr viele der Infizierten werden schwer krank und brauchen stationäre Behandlung bzw. Intensivpflege.

Das ist aber bei SARS-CoV-2 nicht der Fall.  Mehr als 90% der „Fälle“ brauchen keine medizinische Behandlung, die meisten von ihnen sind gar nicht krank oder haben nur milde Erkältungssymptome.

Die AGES verschleiert das, indem sie diese Personenanzahl als „in häuslicher Pflege“ bezeichnet. Die Suggestion ist, dass jeder positive Test als Krankheitsfall eingestuft und somit automatisch als infektiös angesehen wird. Das ist eine Irreführung und pseudo-wissenschaftlicher Unfug.

Wie viel Prozent  der „positiven“ wirklich krank werden, diese exakte Zahl wird uns seit Monaten vorenthalten, daher kann man sich an die „Hospitalisierungsraten“ halten.

Derzeitmüssen nur 3% der „Infizierten“ ins Krankenhaus und nur 0,6% in die Intensivstation. Dieses Verhältnis ist seit Wochen konstant und zeigt seit 2 Wochen eine fallende Tendenz. Im März/ April waren noch 15% (der Inf.)  im Krankenhaus und 3% im ICU.

Was bedeutet das? (Wenn man davon ausgeht, dass die „Infizierten“ das auch wirklich sind) Das Virus ist schwächer geworden bzw. unser Immunsystem wird  (bei den meisten Menschen) alleine damit fertig (T-Zellen- bzw. Kreuzimmunität mit anderen Corona-Viren existiert). Nur Menschen über 70 haben ein viel höheres Risiko für eine schwere Erkrankung bzw. ältere Menschen mit chronischen Vorerkrankungen. Für diese Gruppe sind besondere Schutzmaßnahmen auch sinnvoll, aber alle unter Generalverdacht (der Ansteckung) zu stellen lässt sich damit nicht rechtfertigen.

WENN  RECHT  ZU  UNRECHT  WIRD …. (darf man nicht tatenlos zuschauen)

In der „rechtlichen Begründung“ des Gesundheitsministeriums für die 3. CoV-Verordnung  wird in der Einleitung so argumentiert:

WELCHES „PANDEMISCHE  GRUNDGESCHEHEN“ ???  WELCHE „HOHE“ AUSLASTUNG???

  • 0,99% der Bevölkerung sind  derzeit „aktive Fälle“ (Stand: 22.12.)
  • Nur 3,8%  der Bevölkerung waren jemals „positiv“ (>40% der Bevölkerung getestet)
  • 0,03% der Bevölkerung sind wegen COVID-19 derzeit im Spital >  2.871 Patienten
  • (0,05%  der Bevölkerung: 4.629 Patienten  am 20.11. > max. Wert im Herbst)
  • Es gibt 64.000 Spitalsbetten in Österreich (!)
  • COVID-19 Patienten belegen davon weniger als 5% (4,48%)
  • Intensivbetten:  2.550, davon 478 COV-Patienten, das sind weniger als 19%

Laut AGES ist die Intensiv-Auslastung derzeit aber 45,2%. D.h. es stehen insgesamt nur 1.057  „COVID“-Betten zur Verfügung.

WARUM?  Was ist mit den anderen ca. 1.500  Intensivbetten?  Wenn die „voll“ sind, hat das aber nichts mit COVID-19 zu tun!

In einzelnen Spitälern wird es schon Engpässe geben, aber das ist im Winter nichts außergewöhnliches, wie langjährige Klinik-Manager bestätigen. Wie Herr Dr. Pöttler betont hat, gibt es in Österreich ausreichende Spitalkapazitäten:

64.000 Normal- und mehr als 2.500 Intensivbetten (die man über den Sommer „problemlos“ auf 3.000 hätte aufstocken können):

FAZIT

Wir sehen also, dass bei vernünftiger Betrachtung (ohne die aberwitzigen „Modelle“ zu berücksichtigen!), die Lage keineswegs einen neuerlichen Lockdown rechtfertigt, dessen Wirkung noch dazu massiv in Frage gestellt werden muss!  (Die meisten „Fälle“ sind während des Lockdowns  gestorben: Über 4.100 im November, das waren 5 so viel wie im Oktober!)

WEIHNACHTSSTIMMUNG??

Mit „es wird scho‘ glei dumper“ habe ich angefangen und möchte damit auch enden. Es ist nicht nur ein Weihnachts- sondern auch ein Wiegenlied mit dem der weinende „Heiland“ (also der kleine Jesus)  in der Krippe beruhigt werden soll.

Zum „Weinen“ ist auch vielen Menschen in Österreich (mich eingeschlossen) wenn sie das reflektieren, was auf diesem Blog (und anderswo)  seit Wochen beklagt wurde  und auch durch die Expertise von kritischen Wissenschaftlern untermauert wird  (Bhaghdi, Wodarg, Yeadon, Hockertz, Haditsch, Fiala, Arvay, u.v.a). 

Ein kleiner Lichtblick ist, dass sich jetzt diese mutigen Fachleute mit Juristen zusammengetan haben, um in einem Untersuchungsausschuss die rechtswidrige und (bei näherer Betrachtung) irrationale Überreaktion der Bundesregierung zu analysieren und auch Rechtsmittel einzulegen.

Der Verfassungsgerichtshof hat ja bereits mehrfach diesen Beschwerden stattgegeben, aber die Regierung macht munter weiter (ohne nachvollziehbare, wissenschaftliche Grundlage).

Mein trauriges Fazit: Wenn wir uns jetzt nicht „auf die Füße stellen“, sondern weiter in gebückter Haltung, mit den lächerlichen Masken und dem „social distancing“ Theater  konform gehen, wird das Ganze ein böses Ende nehmen: Das Ende des Rechtsstaates und das Schlittern in ein totalitäres Kontrollsystem (getarnt als Sorge um unsere Gesundheit) zeichnet sich ja  bereits ab.

N.B.- Ich habe keinerlei Absicht, die schwere Form der COVID-19 Krankheit zu verharmlosen (ich habe die histopathologischen Befunde der (wenigen) Obduktionen gelesen und auch die verstörenden Bilder dazu gesehen (Metaplasien der Pneumozyten in der Lunge,  mehrkernige Riesenzellen, Mikro-Thrombi, etc.). 

Aber die Tatsache, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung ein gut funktionierendes Immunsystem hat und nicht in diese Situation kommt, darf man nicht unter den Teppich kehren. Die große Lüge ist, dass alle medizinischen Komplikationen nur dem Virus angelastet werden (Korrelation ist nicht Kausation) und alle anderen Faktoren, die zur Pathogenität beitragen,  ignoriert werden (jedenfalls in den Medien).

Das hat mit wissenschaftsbasierter Politik nichts zu tun. Es ist pseudo-wissenschaftliche Propaganda.

Wenn dieser Hype nicht aufhört, wird die Existenz tausender Menschen zerstört, Millionen Menschen leben in ständiger Angst und ein unseriöser, falsch interpretierter  Test führt zur  regelmäßigen Kasernierung der ganzen Bevölkerung.

Das darf nicht so weitergehen. (Kein Wunder, wenn der „Heiland“ „nur mehr woant“ …)

ANHANG – Auszug aus dem Kommentar von Lord Sumpton (diese Bemerkungen treffen auch für uns zu)

Quelle: https://www.dailymail.co.uk/debate/article-8973529/LORD-SUMPTION-morally-wrong-government-control-freaks-tell-  ***** Christmas.html

Es (wie wir Weihnachten feiern) sollte unsere Entscheidung sein, nicht ein gesetzlicher Zwang. Aber für die Jakobiner von SAGE (Wissenschaftlicher Beraterstab der britischen Regierung) und die Kontroll-Freaks aus dem Gesundheitsministerium, gibt es nur eine Antwort: Ihre eigene.

[…] Der PM weiß, dass die Beschränkungen zu Weihnachten extrem unpopulär wären, also wird er bald ihre vorübergehende Aussetzung verkünden, als ob unser Leben unter Kuratel des Staates stünde und (das Recht) Weihnachten zu feiern, nur mehr durch einen Gnadenakt des Premierministers möglich wird.

Es wird Aufrufe für zeitlich unbeschränkte Restriktionen unseres täglichen Lebens geben, bis eine Impfung zur Verfügung steht.

Das Problem dieser Leute ist, dass sie  total fixiert sind auf die Hemmung der  Virus-Übertragung und andere Aspekte völlig aus dem Blickfeld geraten. So wird der Schaden durch das Virus nicht gegen den Schaden der Maßnahmen aufgewogen. Das Fehlen von Verhältnismäßigkeit und Ausgewogenheit war von Anfang an ein Merkmal der Regierungspolitik in der „Corona-Krise“. Keine der Strategien zur Bewältigung der „Pandemie“ hat die psychologischen, sozialen und wirtschaftlichen Kosten berücksichtigt.

Wie ein Parlamentarischer Ausschuss im Juli berichtete, gab es nie eine Kosten-Nutzen-Analyse oder eine seriöse Abschätzung der weitreichenden Folgen für die Gesellschaft. Auch die Wissenschaftler haben sich unrühmlich verhalten: Aus Angst, von der Politik als Sündenbock missbraucht zu werden (für drohende katastrophale Entwicklungen) haben sie extreme Maßnahmen empfohlen), nach dem Motto – lieber zu viel als zu wenig (CYA):

Professor Chris Whitty (Chief Medical Officer) räumte kürzlich im Parlament ein, dass die Eindämmungs-Maßnahmen „wirtschaftlich und sozial verheerend“ seien, aber es nicht seine Aufgabe sei, darüber nachzudenken.

Das traurige Ergebnis ist eine sich gegenseitig korrumpierende Beziehung zwischen Politikern und Wissenschaftlern, in der Daten selektiv ausgewählt werden um extreme politische Maßnahmen zu rechtfertigen.

Im BMJ konnte man kürzlich ein Editorial lesen, in dem festgestellt wurde, die Pandemie habe gezeigt, “wie der medizinisch-politische Komplex  während eines Ausnahmezustandes manipuliert werden kann“.

Das schlimmste dabei war (und ist) der Missbrauch statistischer Modelle um völlig überzogene Zahlen zukünftiger Todesfälle an die Wand zu malen, deren Annahmen weder erklärt werden noch überprüfbar sind und sich im Allgemeinen als falsch herausstellen.  Nach Angaben von Whitty und Vallance (CSO) handelt es sich dabei nicht wirklich um Prognosen, sondern um „Szenarien“, so eine Art „Gedankenexperiment“. Sie wurden aber gegenüber der Öffentlichkeit als Prognosen dargestellt.

So wurde der zweite Lockdown durch alarmierende Prognosen „von 4.000 Toten pro Tag“ als „notwendig“ präsentiert, um dieses Unheil zu verhindern. Innerhalb weniger Stunden wurde dieses „Horror-Szenario“  zwar von der UK Statistik Behörde als unsinnig entlarvt, doch das änderte nichts am Festhalten des Lockdowns.

Und das war nur das jüngste Beispiel einer Taktik, die wir seit dem Szenario von  „510.000“ Toten (Neil Ferguson) erlebt haben, womit der erste Lockdown legitimiert wurde.

Der Zweck solcher Aussagen ist  nicht, zu informieren, sondern Angst zu erzeugen:  Bei den Ministern, damit sie drakonische Maßnahmen ergreifen und bei den Bürgern, damit sie diese akzeptieren. […] Am 22. März betonte SAGE in einem Dokument die Notwendigkeit, der Bevölkerung Angst zu machen. Einige könnten sogar durch die niedrige Todesrate in ihrer Altersgruppe zu wenig beunruhigt sein. „Das Gefühl einer persönlichen Bedrohung muss durch „emotionales Messaging“ verstärkt werden“ und genau das hat die Regierung dann gemacht und das erklärt auch ihre hartnäckige Weigerung, zwischen Risikogruppen und kaum gefährdeten Gruppen zu unterscheiden. Was die Regierung  nicht wahrhaben will:

Infections do not matter unless they lead to serious illness or death.  

Die Zahl der Infektionen spielt keine Rolle, solange sie nicht zu schwerer Krankheit oder Tod führt.

Und diese sind bei Menschen unter 50 ein unerhebliches Risiko und für alle unter 70, eine geringes Risiko, es sei denn, sie haben bestehende Grundkrankheiten. Die überbetonten „Langzeiteffekte“  betreffen nur 2% der Erkrankten. Das sind Tatsachen und die Menschen sind zu Recht deswegen wenig besorgt, doch das Papier von SAGE sagt, diese guten Nachrichten schwächen den Effekt der Angst-einflößenden Parolen, die die Regierung weiter verbreiten soll.

Die Kosten dieser schlüpfrigen Handhabung der Wahrheit sind enorm.

Wir geben 40 Milliarden Pfund pro Monat für Kompensationszahlungen aus (mehr als das Dreifache der monatlichen NHS-Kosten), weil Menschen daran gehindert werden, zu arbeiten und das obwohl sie nur milde Symptome hätten, wenn sie infiziert wären.

Die Risiken durch COVID-19 und den Effekt der sozialen Isolierung haben eine große Schwankungsbreite zwischen einzelnen Menschen und hängen vom Alter, dem Gesundheitszustand, dem Einkommen, der familiären Situation, etc. ab.

Nur wir selbst wissen genug über unsere spezifischen Lebensumstände um beurteilen zu können, was richtig für uns ist. Wir können uns besser um uns selbst kümmern als die Regierung, deren Maßnahmen alle über einen Kamm scheren.

Die gesamte Bevölkerung auf diese Weise zu drangsalieren (ohne Berücksichtigung der persönlichen Umstände) ist unverhältnismäßig, ineffizient und zerstörerisch. Die Grundsätze der Menschlichkeit werden dabei ebenso ignoriert wie die psycho-sozialen Folgen.

Diese Vorgangsweise ist moralisch und verfassungsrechtlich nicht zu rechtfertigen (in einem  (noch) nicht  totalitären Staat).

Die Regierung hat unser Vertrauen nicht verdient. Früher oder später werden die Leute wieder die Kontrolle über ihr eigenes Leben übernehmen und das Richtige tun – egal was die Minister sagen.

Lost in Transmission

„We are not bags of germs infecting each other, we are human beings

Wir machen jetzt mal einen Sprung „über den großen Teich“ nach Amerika. Nein, die  umstrittene US-Wahl interessiert uns hier nicht, sondern wie sich Politiker dort  im Hinblick auf „die Pandemie“ verhalten.

Wie eine demokratische Informationspolitik  (nicht nur) zu COVID-19 aussieht, kann man sich im US-Bundesstaat Florida ansehen. Dort gibt es einen eigenen Video-Kanal für wichtige politische Konferenzen, Debatten, Gerichtsverhandlungen etc.  von öffentlichem Interesse. Der Gouverneur von Florida, Rick DeSantis  führte am 24. September eine live übertragene „Round-Table“ Debatte mit  drei namhaften Wissenschaftlern, darunter auch Dr. Jay Bhattacharya, Professor für Medizin und sein Kollege Dr. Michael Levitt, Professor für Strukturelle Molekular-Biologie. Beide lehren bzw. forschen an der renommierten Stanford Universität in Kalifornien. (Der Dritte ist  der gebürtige Schwede, Professor Martin Kulldorff von der Harvard University – siehe Barrington Declaration unten)

Der Gouverneur ist sehr gut informiert – auch über das, was bei uns konsequent verschwiegen wird:

Die völlige Unbrauchbarkeit der PCR als Massentest zum Nachweis einer akuten Infektion & Ansteckungsgefahr.

Er bezieht sich auf einen Artikel der New York Times, in dem der starke Anstieg „positiver“ Testergebnisse massiv in Frage gestellt wurde, weil die PCR  (besonders bei hoher Ct-Zahl > 30) eben kein Nachweis  für  lebensfähige, infektiöse Viren oder eine Erkrankung ist. Dann fragt der Gouverneur Professor Jay Bhattacharya (JB):

„Was bedeutet das für die Teststrategie und die „Fallzahlen“, die wir sehen? Wenn man positiv ist – ohne Symptome – und wir stecken dann hunderttausende oder Millionen Menschen im ganzen Land in Quarantäne, die nicht einmal ansteckend sind. Das verursacht enorme Kosten für die Gesellschaft, wird aber nicht hinterfragt“

Die Antwort von Professor JB: 

„Das genetische Material (ein Stückchen der Nukleinsäure/ DNA) wird bei jedem Zyklus verdoppelt … wenn nur eine geringe Menge an Viren da ist oder wenn nur Fragmente vorhanden sind, (von Viren) die das eigene Immunsystem erfolgreich bekämpft hat, was dann mit der PCR vervielfältigt wird ist etwas, das weder für Dich noch für andere ein Risiko darstellt.

Wenn du „positiv“ bist, aber keine Symptome hast, ist das ein falsches Ergebnis – nicht in technischer Hinsicht aber im epidemiologischen Sinn.  Ich werde niemand anstecken, weil es eine enorm hohe Zahl von Verdopplungszyklen brauchte , damit „positiv“ herauskam; woraus man schließen kann, dass nur eine geringe Menge von Virus-Material vorhanden war.

(Diese Ct-Zahl wird aber bei den Tests –  auch bei uns-  nicht bekanntgegeben!)

Sie haben völlig recht zu betonen, welch enorme  Belastungen daraus entstehen, wenn dieses Test-Regime mit Kontakt-Verfolgung, Isolierung und Quarantäne einhergeht. Wir sperren Leute  zu Hause ein  (auf der Grundlage funktional falsch-positiver Tests), aber es wird  keinen Effekt auf die Ausbreitung  haben, weil sie gar nicht infektiös sind. Gleichzeitig werden ihnen damit hohe Lasten aufgebürdet (Angst, familiärer Stress, Probleme am Arbeitsplatz, etc.) – völlig grundlos.

Die LA-Times brachte kürzlich einen Artikel, wonach 60% der Leute die Mitarbeit beim Contact-Tracing verweigern, weil damit ein Verlust an Vertrauen und Selbstachtung verbunden ist.“

Prof. Dr. Jay Bhattacharya ist einer der drei Verfasser der „Barrington Declaration“, die am 4. Oktober 2020 in der Ortschaft Great Barrington (USA) unterzeichnet und verkündet wurde.

 

Die Great Barrington Erklärung (deutsche Fassung) – Verfasser:

  • Dr. Martin KULLDORFF, professor of medicine at HARVARD UNIVERSITY, a biostatistician, and epidemiologist with expertise in detecting and monitoring of infectious disease outbreaks and vaccine safety evaluations.
  • Dr. Sunetra GUPTA, professor at OXFORD UNIVERSITY, an epidemiologist with expertise in immunology, vaccine development, and mathematical modelling of infectious diseases.
  • Dr. Jay BHATTACHARYA, professor at STANFORD UNIVERSITY Medical School, a physician, epidemiologist, health economist, and public health policy expert focusing on infectious diseases and vulnerable populations.

Diese drei Professoren an Elite-Unis hatten den Mut, gegen den gewaltigen Strom der COVID-19 Angst-Propaganda zu schwimmen und wurden natürlich deshalb von vielen Seiten angegriffen oder in den Medien einfach ignoriert. Inzwischen wurde die BD von fast 670.000 besorgten Menschen unterschrieben. Darunter mehr als 45.000 Mediziner-& Gesundheits-Wissenschaftler.

Das zentrale Anliegen der BD ist die Hervorhebung  der schädlichen Auswirkungen der unverhältnismäßigen COVID-19-Maßnahmen auf die körperliche und seelische Gesundheit der Menschen und die Gesellschaft insgesamt, weshalb ein sofortiger Kurswechsel der Politik notwendig ist:

Die derzeitige Lockdown-Politik hat kurz- und langfristig verheerende Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit. Zu den Ergebnissen, um nur einige zu nennen, gehören niedrigere Impfraten bei Kindern, schlechtere Verläufe bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weniger Krebsvorsorgeuntersuchungen und eine Verschlechterung der psychischen Verfassung – was in den kommenden Jahren zu einer erhöhten Übersterblichkeit führen wird. Die Arbeiterklasse und die jüngeren Mitglieder der Gesellschaft werden dabei am schlimmsten betroffen sein. Schüler von der Schule fernzuhalten, ist eine schwerwiegende Ungerechtigkeit.“  

In dem Maße, wie sich die Immunität in der Bevölkerung aufbaut, sinkt das Infektionsrisiko für alleauch für die gefährdeten Personengruppen. Wir wissen, dass alle Populationen schließlich eine Herdenimmunität erreichen – d.h. den Punkt, an dem die Rate derNeuinfektionen stabil ist. Dies kann durch einen Impfstoff unterstützt werden, ist aber nicht davon abhängig. Unser Ziel sollte daher sein, die Mortalität und den sozialen Schaden zu minimieren, bis wir eine Herdenimmunität erreichen.

Der einfühlsamste Ansatz, bei dem Risiko und Nutzen des Erreichens einer Herdenimmunität gegeneinander abgewogen werden, besteht darin, denjenigen, die ein minimales Sterberisiko haben, ein normales Leben zu ermöglichen, damit sie durch natürliche Infektion eine Immunität gegen das Virus aufbauen können, während diejenigen, die am stärksten gefährdet sind, besser geschützt werden. Wir nennen dies gezielten Schutz (Focused Protection – dafür werden Beispiele  z.B. für Pflegeheime angeführt).

Die wichtigste Forderung für die Gesellschaft lautet:

„Diejenigen, die nicht schutzbedürftig sind, sollten sofort wieder ein normales Leben führen dürfen

Es muss wieder der „gesunde Menschenverstand“ eingesetzt werden und nicht die sklavische Befolgung von „Schritten“, die durch theoretische mathematische Modelle und irreführende, absolute Zahlen  (zu Deutschland: siehe weiter unten) vorgegeben werden. Dazu die Autoren:

Einfache Hygienemaßnahmen wie Händewaschen und der Aufenthalt zu Hause im Krankheitsfall sollten von allen praktiziert werden, um den Schwellenwert für die Herdenimmunität zu senken. Schulen und Universitäten sollten für den Präsenzunterricht geöffnet sein. Außerschulische Aktivitäten, wie z.B. Sport, sollten wieder aufgenommen werden. Junge Erwachsene mit geringem Risiko sollten normal und nicht von zu Hause aus arbeiten. Restaurants und andere Geschäfte sollten öffnen können. Kunst, Musik, Sport und andere kulturelle Aktivitäten sollten wieder aufgenommen werden. Menschen, die stärker gefährdet sind, können teilnehmen, wenn sie dies wünschen, während die Gesellschaft als Ganzes den Schutz genießt, der den Schwachen durch diejenigen gewährt wird, die Herdenimmunität aufgebaut haben.

Wir haben in dieser „pandemischen Gehirnwäsche“ eines gelernt: Hier wird mit  irreführenden Begriffen operiert, deren wirkliche Bedeutung oder politischer Zweck in den Medien nicht hinterfragt wird, wie z.B. „Fälle“ oder „Neuinfektionen“.

Deshalb muss hier die Frage gestellt werden: Was ist das eigentlich „Herdenimmunität“ und wie kommt man dorthin?

DER WEG ZUR IMMUNITÄT

Das Problem der verzerrten Wahrnehmung:

Maßnahmen  erscheinen als rational und  „logisch“, obwohl die Grundannahmen, auf denen die Entscheidungen basieren, falsch (unzulässige Vereinfachungen) sind.

Solange aber niemand diese Prämissen hinterfragt, geht das Spiel der „Irrungen“  immer weiter, das sehen wir ja jetzt bei COVID-19, weil das einmal eingeprägte Denkmuster der Politiker (Testen wie verrückt -Kontakte verfolgen – Isolieren) nicht mehr wegzukriegen ist. Wer die Theorien in den Modellen als Fakten ansieht, (was sie eben nicht sind), glaubt fest daran, dass nur diese Maßnahmen eine rasante Ausbreitung verhindern können. Anders formuliert

Man „malt den Teufel an die Wand“ (wie Neil Ferguson mit seinem Horror-Szenario) und sagt, nur die Einhaltung dieser Regeln kann verhindern, dass „der Teufel euch alle holt“ (ihr Euch alle ansteckt…)

Alle Politiker halten sich daran und die Katastrophe tritt nicht ein. Das wird dann als Beweis für die Richtigkeit des „Modells“ und des Handelns angesehen, ist aber ein Trugschluss: Wenn man glaubt, nur die Einhaltung dieser Maßnahmen hat ein Massensterben bzw. eine Überlastung der Spitäler verhindert, dann wird man immer wieder darauf zurückgreifen. (Confirmation Bias) Doch die „Modelle“ haben sehr wenig mit der Realität zu tun.

Schauen wir uns das am Beispiel der „Herden-Immunität“  (HI) an:

Es gibt also demnach für verschiedene Infektionskrankheiten  entsprechende Prozentwerte, die erreicht werden müssen, damit sich eine Epidemie  nicht weiter ausbreiten kann.  Laut Wikipedia sieht das dann  z.B. so aus:

 

Für die Berechnung des  HI-Schwellenwertes (HIT) wird folgende Formel verwendet:   HIT = 1-1/R0    

Ausgehend von einem R0-Wert [auch eine theoretische, nicht-messbare Größe] zwischen 2,5 und 3 ergibt sich für SARS-CoV-2 ein HIT von 60-70%. Es müssten also 60-70% der Bevölkerung immun (>geimpft) sein, damit eine ständig steigende Ausbreitung  gestoppt wird. (Minimum: 50%)

Das sieht doch sehr vernünftig aus, oder? Mathematische Formeln suggerieren immer Rationalität, doch es gibt etwas „irrationales“ in diesem Modell.

Diese  theoretischen Berechnungen für die Herdenimmunität (soll erreicht werden durch Impfung oder ) durch natürliche Ansteckung  halten aber eine realistischen Bewertung nicht stand: Warum nicht? Weil sie  generell auf  zwei Grundannahmen beruhen, die falsch sind:

  • Die Immunität in einer  Bevölkerung  ist  homogen: gleichmäßig verteilt (unabhängig vom Gesundheitszustand  oder sozialen Umfeld des Einzelnen)
  • Die Kontakte in einer Bevölkerung erfolgen zufällig.

Man muss weder Medizin noch Epidemiologie studiert haben, um zu erkennen, dass diese Annahmen absurd sind. Es gibt in jeder nationalen Bevölkerung (bzw. in jeder Stadt, jedem Landkreis, etc.) Personen, deren Gesundheitszustand besser oder schlechter ist, deren Immunsystem stark oder schwach ist, je nachdem ob sie einen gesunden Lebensstil haben oder nicht, ob sie beruflich Schadstoffen ausgesetzt sind, usw. Doch diese Einflussgrößen werden in den Modellen nicht berücksichtigt, weil das den mathematischen Rahmen sprengen würde.

Gerade bei COVID-19 wurde ja sehr deutlich, wie entscheidend dieser individuelle Status für den Verlauf der Krankheit ist: Die einen merken gar nichts von einer Infektion (ca. 80%), die anderen haben große Probleme und müssen ins Krankenhaus oder sogar in die Intensivstation.  (Die Frage, warum in Wuhan, Bergamo oder NYC  der Anteil der schweren Fälle so hoch war, wird erst gar nicht gestellt…)

Auch die „zufälligen Kontakte“ (als Maßstab für die Übertragung) sind natürlich Bullshit. Die meisten Menschen bewegen sich in einem  engeren Kreis von 10-50 Personen und Leute, bei denen man nur kurz vorbeigeht (also „Kontakte“ wie beim Einkaufen oder auf dem Bahnsteig), sind für die  Ausbreitung einer Infektion nicht relevant.

Die Realität sieht also ganz anders aus, als in den „Modellen“ suggeriert wird:  Manche Menschen sind viel empfänglicher für eine Ansteckung als andere, manche treffen viel mehr Menschen (und kommen denen sehr nahe)  als andere, für manche trifft beides zu.

Wenn man diese Varianten in die Modelle integriert, sinkt der HIT-Wert erheblich – auf unter 20% für eine heterogene Bevölkerung (wo also nicht alle „in einen Topf geworfen“  und wie „Nummern“ behandelt werden).

 Graphik unten (vertikale gepunktete Linie =  der Schwellenwert / HIT für „SARS-CoV-2“)

Ulrich KEIL , emeritierter Professor für Epidemiologie  der Universität Münster sagte dazu etwas sehr wichtiges:

„Eine zufällig verteilte Immunität ist eine sehr naive Annahme  (die wichtige Einflussgrößen ignoriert): die großen Unterschiede beim Gesundheitszustand innerhalb der Bevölkerung und dass die sozialen Bedingungen unter Umständen wichtiger sind, als das Virus selbst.“ 

(Amen!).

Vielleicht haben Sie in den Medien schon öfter gehört, dass wir noch „sehr weit von einer Herdenimmunität entfernt sind“ und deshalb die Impfung  unverzichtbar  und unsere „einzige  Rettung“ sei.

Das zeige sich daran, dass man nur bei einem geringen Teil der Bevölkerung Antikörper gegen SARS-CoV-2 gefunden habe.  Doch das Vorhandensein von Antikörpern als (alleinigen) Beweis für Immunität  anzusehen, ist eine Irreführung, denn das Immunsystem ist komplex und Antikörper sind nur ein kleiner Teil davon.

Es gibt ja schon mehrere Studien die deutliche Hinweise für eine  langanhaltende T-Zellen-Immunität gefunden haben (weil das Immunsystem durch frühere Infektionen mit anderen Corona-Viren eine Art „Gedächtnis“ etabliert hat, so dass es zu einer Kreuzreaktion mit dem SARS-COV-2  kommt und eine (schwere) Erkrankung dadurch verhindert wird; siehe dazu auch Prof. Bhakdi).

Auch Frau Professor Sunetra  Gupta,  eine Top-Epidemiologin von der Universität Oxford hat diese Erkenntnisse in ihre Berechnungen integriert und kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass der HIT  für COVID-19 viel niedriger ist, als ursprünglich angenommen.

Die Tatsache, dass jetzt  nur rund 5% der „Infizierten“ eine Spitalsbehandlung brauchen (im März waren es dreimal so viele) und nur ein ganz kleiner Teil  (in Österreich 0,5%)  in die Intensivstation kommt, untermauert diese Einschätzungen zur Herden-Immunität. (Alternativerklärung:  eine große Anzahl der „positiven“ ist gar nicht infiziert und hat deshalb keine Symptome.)

Das tägliche, angstmachende  Medien-Ritual um die „Neuinfektionen“ basiert also auf  Grundlagen, die unhaltbar sind.

Es dauert etwa drei Monate, bis ein epidemisches Virus durch die Bevölkerung läuft und eine Herdenimmunität erreicht ist (> Zahl der Neuinfektionen ist stabil). Durch den Lockdown und die Kontakt-Reduktion von zehntausenden Menschen wird aber das Erreichen der Herdenimmunität  ständig hinausgezögert.

Wenn eine Infektionskrankheit  eine hohe CFR hat (sagen wir, die Hälfte aller Erkrankten stirbt), dann wären diese extremen Maßnahmen  sinnvoll und verständlich. Bei einer CFR von unter 1%  (und einer IFR von < 0,2%)  ist das aber völlig inakzeptabel und irrational.

Jeder, der infiziert ist und nicht stirbt, trägt zur Herdenimmunität bei und vermindert das Risiko für andere, sich anzustecken. Kinder und junge Menschen, die nach der Infektion  immun sind,  wirken also wie ein Entkoppler im Transmissionssystem, sie machen es dem Virus immer schwerer, sich weiter auszubreiten.

Steigende „Neuinfektionen“ (von denen ein Großteil  ja gar nicht krank wird  und keine Spitalsbehandlung braucht) sind also – aus dieser Perspektive – etwas Positives.

Sie tragen dazu bei, dass das Virus immer weniger Nährboden findet, um sich zu vermehren. Diese Leute in Quarantäne zu stecken (Kontakte auch bei negativem Test!) ist  in diesem Kontext völlig unsinnig.

DIE AUFKLÄRUNG

Die tägliche, dramatische Inszenierung der „Neuinfektionen“ muss aufhören. Dazu findet man – wer hätte das gedacht – bei der ARD folgende wichtige Aussagen:  (Bericht: Johannes JOLMES – der Mann hat einen Orden verdient!) Hier die zentralen Aussagen -falls das Video verschwindet – Stand: 8. Oktober 2020)

ARD:  „Nachrichten, die vielen Angst machen: Seit Wochen stecken sich immer mehr Menschen mit „Corona“ an.  (Audio Tagesschau:  „weiter steigende Corona-Zahlen“ „mehr als 2.000 Fälle am Tag“…usw.) Was aber sagen Experten zum Anstieg  der Neuinfektionen?

(Es folgen zwei „Soundbites“):

Prof. Hendrik Streeck: „Die Infektionszahlen sagen nur bedingt etwas aus, weil nur ein geringer Teil davon eine medizinische Versorgung braucht

Dr. Andreas Gassen (Vorstand kassenärztliche Vereinigung): Fokus auf Corona ist extrem (wir stehen damit auf, gehen damit ins Bett..)

Wir sollten versuchen, von dieser Zahl wegzukommen“  (Prof. Bauer)

ARD:  „Prof. Torsten BAUER, (Helios Klinikum „ Emil v. Behring“) ist Chef einer Lungenklinik in Berlin. Seit zwei Wochen steht seine COVID-19 Station nahezu leer, wie in vielen Krankenhäusern in Deutschland. Immer nur die Zahl der Neuinfektionen zu verbreiten, hält Bauer für wenig aussagekräftig.

 BAUER „Ich als Mediziner hätte ganz gerne dagegen gespiegelt die Zahl der Krankenhausaufnahmen, denn die absolute Infektionszahl sagt … nicht, wie viele waren krank“. Wir müssen wissen, worauf wir uns im KH einstellen müssen“.

ARD: Im Frühjahr stieg die Zahl der Corona-Infizierten stark an….Seit Sommer ist die Zahl (der Hospitalisierten) konstant niedrig;  In der letzten September-Woche: rund 6% wurden in  einer Klinik behandelt

Der jüngste Anstieg der Neu-Infektionen führt derzeit nicht zu mehr KH-Einweisungen, weil sich überwiegend junge Menschen anstecken, die wenig oder gar nicht erkranken. Deshalb wären auch steigende Neuinfektionen zunächst kein Problem.

Streeck:  „…die Infektionszahlen werden massiv nach oben gehen (da wird kein Virologe widersprechen). 20.000 Neuinfektionen pro Tag, das klingt erst mal nach Apokalypse, enorme Zahlen, aber in Grunde sollte uns das keine Angst machen, weil ein milder Verlauf oder ohne Symptome trägt nicht so stark zum Infektionsgeschehen bei“. 

Wir müssen eine Normalität finden, eine achtsame Normalität. (Falls jemand einen schweren Verlauf hat, soll er die bestmögliche Versorgung bekommen) Dieses Virus wird nicht mehr aus dem Menschen ausgetrieben … werden können, … Wir müssen anfangen, mit dem Virus zu leben.“

ARD: In den rund 30.000 Intensivbetten liegen aktuell nur 447 Corona-Infizierte. 9.534 Menschen sind  in Deutschland zwischen März- Anfang Oktober an bzw. mit CoV gestorben, das klingt dramatisch. Was die meisten Menschen aber nicht wissen, in Deutschland sterben im Schnitt jede Woche 16.000 bis 20.000 Menschen (Krebs, Herzinfarkt): 2020 starben insgesamt bis Mitte März weniger als im Durchschnitt der Vorjahre. Im April durch Corona  für wenige Wochen deutlich mehr; ab Ende April starben nicht mehr als üblich, der Anstieg Mitte August lag an der Hitze, was die nächste Kurve zeigt.(3:00)

Die rote Linie zeigt die in diesem Jahr an oder mit Corona Verstorbenen:  Im April waren von 20.479 1.736 an/mit CoV gestorben, seit dem sterben nur noch sehr wenige Menschen an Corona. (Mitte  August-Hitzewoche:  Nur 27 CoV infiziert  bei 19.450 Hitzetoten)

Gassen:“ In Deutschland gibt es keine Übersterblichkeit, d.h. verkürzt, es sterben nicht mehr Menschen als in jedem, normalen Jahr (ohne Corona).

ARD: „Die weitere Verbreitung wird sich kaum aufhalten lassen. Wenn es gelingt, die Risikogruppen zu schützen, könnte das der Einstieg in die nächste Phase sein, der Übergang in ein Leben mit dem Virus.“

Dann folgt ein Live-Interview:

ARD: Zugeschaltet Frau Prof. Ursel HEUDORF, Fachärztin für  Öffentliches Gesundheitswesen, sie war bis 2019 stv. Leiterin des Gesundheitsamtes Frankfurt:

Frau Heudorf, Sie haben sich auch mit der aktuellen Datenlage beschäftigt. Unser Blick fokussiert ja derzeit immer wieder auf die Zahlen der Neuinfektionen. Welche Gefahr sehen Sie da?

UH: …Wir haben die Daten von Frankfurt sehr genau ausgewertet und auch die der Bundesrepublik zeigen die gleichen Ergebnisse. Wir hatten im Frühjahr viele Fälle und davon viele schwer, und auch viele Todesfälle;  jetzt wieder viele Fälle, aber  …. jetzt hat eine Entkopplung stattgefunden (wenig Krankenhaus-Einweisungen und wenig Todesfälle);  

Dazusagen, was sich in KH abspielt? Was ist ihr Rat?

Wir müssen differenziert die Bevölkerung informieren, nicht nur über die Zahl der positiv Getesteten, sondern auch   Zahl der schweren Fälle, berichten über die KH-Einweisungen; (RKI-Berichte…)  Darüber berichten, dass zur Zeit sehr wenige Leute  ins Krankenhaus müssen und sehr wenige sterben; 9.500 Todesfälle:  9,000 sind vor Juli verstorben; seit Juli ca. 500 (obwohl Anstieg von 100.000) , eine große Entkopplung hat hier stattgefunden…

Immer mehr Risikogebiete.  Wenn immer mehr Städte die  50er Grenze überschreiten, wie sollen die Gesundheitsämter das nachverfolgen?

Die Gesundheitsämter haben gute Arbeit gemacht, aber man muss sich fragen: Ist es sinnvoll – die 50/100T Grenze einzuziehen? Weiter die Containment-Strategie durchziehen?  Übergang in die 2. Phase:  Anstrengung fokussieren auf  Schutz der Vulnerablen

(also das,, was in der Barrington Declaration gefordert wird)

Was ist der nächste Schritt in Ihren Augen?

Der nächste Schritt:   aus den vergangenen Monaten lernen;  schwere Fälle vermeiden- haben wir gelernt … In Frankfurt war der  letzte Tod  im Altenpflegeheim  im Juni, es gab keine weiteren Einträge seitdem. Wir müssen die Pflegeheime gut ausstatten (mit Material, Know-how und Personal)

 … einzelne Infektionen dort können wir nicht verhindern, aber die weitere Ausbreitung im Heim schon“…(das haben wir gelernt).

LINKS & Quellen:

https://thefloridachannel.org/videos/9-24-20-roundtable-discussion-on-public-health/

Interview mit den 3 Professoren zur Barrington Declaration (Lockdown TV)   https://youtu.be/rz_Z7Gf1aRE

https://summit.news/2020/05/08/1-4-million-people-to-die-from-untreated-tb-due-to-coronavirus-lockdown/

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111163/Wie-das-Immunsystem-SARS-CoV-2-besiegt

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7102551/pdf/main.pdf  

https://de.wikipedia.org/wiki/Best%C3%A4tigungsfehler  (Confirmation bias)

Mehr verlässliche Info zu den Krankenhaus-Zahlen:

https://www.heise.de/tp/features/Corona-Lockdown-Droht-tatsaechlich-eine-akute-nationale-Gesundheitsnotlage-4942433.html

https://corona-transition.org/pandemie-fehlanzeige

https://www.helios-gesundheit.de/qualitaet/auslastung/

Lockdown @ Halloween: Geisterstunde

Halloween“ war eigentlich die letzte Nacht des Jahres  im alten keltischen Kalender: „Old Year’s Night“. Die magische Nacht, in der Wesen aus der “Otherworld“  und unruhige Geister von Verstorbenen zu uns herüberkommen und die man besänftigen muss, damit Menschen und Tiere den Winter gut überstehen (irisch-keltisch: Samain).

Wie auch in anderen Fällen wurde im Lauf der Zeit dieses heidnische Fest in einen christlichen Kontext gestellt: Viel später war es nun die Nacht vor Allerheiligen, „allhallow-even“, historisch belegt in Schottland seit dem 16. Jahrhundert. (Ein gewisser Martin Luther gab dem 31. Oktober dann eine radikal-neue Bedeutung…)

Ausgerechnet an diesem Tag einen neuerlichen „Lockdown“ zu verkünden (wie es die österreichische Regierung gemacht hat),  das hat einen  „unheimlichen“ Beigeschmack.  

Die „bösen Geister“, die momentan bei uns für Unruhe und Unbehagen sorgen, sind aber keine Hexen, sondern Zahlen: Jeden Tag 50 x „Fallzahlen, Neuinfektionen, Tests usw.“, wie ein Mantra oder ein kultisches Ritual heruntergebetet von Journalisten, Politikern und  einer auserwählten Gruppe von „Experten“. Wie ein Fluch (der Virologen), ein böser Zauber, liegt „COVID-19“ über dem Land und nur die Impfung kann uns davon befreien! (Die Pharmaindustrie übernimmt also quasi die Rolle des Exorzisten und verdient damit Milliarden…)

DER  FLUCH  DER  GUTEN  TAT  (Sterben mit allen Mitteln verhindern?)

Es hilft also nichts – wir müssen uns schon wieder mit Tabellen und Statistiken befassen (ich arbeite seit zwei Wochen an meinem Artikel über die Impfung, das ist eine sehr deprimierende und anstrengende Aufgabe, aber trotzdem kommt der Beitrag im November), um den „Zauber“ der  heilsbringenden Impfung zu durchschauen. Am Beispiel von Deutschland und Österreich kann man demonstrieren, wie der Kontext für eine realistische Beurteilung der Betten-Verfügbarkeit verzerrt wird. Fangen wir mit Österreich an:

Die Medien suggerieren, dass die angespannte Situation in den Intensivstationen NUR durch COVID-19 verursacht wird. Doch wie sieht es wirklich aus? Zuerst muss man wissen, dass im Winter immer mehr in Spitälern „los ist“, als im Sommer, eben weil in der dunklen, kalten Jahreszeit mehr Menschen erkranken und sterben und die „Grippesaison“ trägt natürlich dazu bei.

Die Zahlen, die die AGES veröffentlicht sind irreführend, weil nicht erkennbar ist, wie viele Intensivbetten es pro Bundesland gibt, wie viele davon besetzt sind und wie hoch der Anteil der COVID-19 Patienten daran ist. (Man sieht nur, wie viele noch „frei“ sind, aber auch diese Zahlen sind unsicher, weil die Meldungen der Bundesländer nicht konsistent sind)

KLARTEXT am Beispiel Oberösterreich -Stand  27.Oktober:

  • Die COVID-19 Patienten (mit schwerem Verlauf)  machen 12,35% der ICU-Betten aus (30 von 342)
  •  135 von 243 ICU-Betten, also  55,5%  sind wegen anderen Krankheiten belegt und
  • 78  ICU-Betten  (32%)  sind  derzeit noch frei        
  • Normalbetten: 7.500  4,02% davon  sind mit COVID-19 Patienten belegt; 2.845 Betten sind derzeit frei d.h.
  • 58% der Normalbetten (4.353) sind wegen anderen Krankheiten belegt

Vielleicht könnte ein Journalist einmal nachfragen, warum die anderen 55% auf der ITS liegen und ob es sich dabei um vermeidbare Krankheiten handelt – durch aktive Gesundheitspolitik und strengere Regulierung des „Marktes“ (die chronischen „Volkskrankheiten“ sind praktisch alle vermeidbar, aber darum kümmert sich niemand; Noch schlimmer: Österreich galt 30 Jahre lang als „Raucherparadies“ wegen der sorglosen Tabakpolitik.  Ergebnis: steigende „COPD-Fälle“ und  17.000 Tote pro Jahr…)

Ich wünsche allen Patienten, die derzeit in Spitälern sein müssen,  Alles Gute, aber …

Vielleicht sollte man einmal die Intensivmedizin auch kritisch betrachten:  Wie sinnvoll ist es, Menschen mit aller Gewalt am Sterben zu hindern, deren Organfunktionen zusammenbrechen? Wie sinnvoll ist es, einen 70- oder 80jährigen invasiv zu beatmen? Eine Tortur für die Lunge (Überdruck) und den ganzen Körper; hoher Medikamenteneinsatz führt zu einer Überlastung der Niere, die bei alten Menschen eine so hohe Entgiftungsleistung nicht mehr erbringen kann, was dann zu Nierenversagen führt.  Die Intensivmedizin hinterlässt  häufig schwerwiegende Folgen (auch chronische Schäden), aber darüber wird nicht gesprochen (mehr dazu – siehe Anhang).

ZUR „BETTENLAGE“ IN DEUTSCHLAND

Die Deutschen sind in der glücklichen Lage, dass sie an der Spitze aller europäischen Länder (zweitbester weltweit nach USA)  stehen, was die Zahl der Intensivbetten betrifft: Mit 292 Betten pro Million Einwohner hat das deutsche Gesundheitssystem alle anderen „abgehängt“ (Italien: 58% weniger, Frankreich ähnlich,  Spanien 67% weniger, ganz schlecht die Engländer: 78% weniger ICU-Betten pro 100T EW)

Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2012, weil sich damals eine Gruppe von Wissenschaftlern die Mühe gemacht hat, die Versorgung mit Intensivbetten in Europa zu überprüfen bzw. zu vergleichen. Die Autoren der Studie warnten schon damals davor, dass es in naher Zukunft zu einer erheblichen Bedarfssteigerung für die Intensivmedizin kommen werde, also mehr Betten und mehr hoch qualifiziertes Personal benötigt werden.

Die Gründe dafür liegen eigentlich auf der Hand: Eine  Überalterung der Gesellschaft (der Anteil der über 65-jährigen wird ständig größer) und die zunehmende Prävalenz chronischer Krankheiten (Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Störungen des Immunsystems u. Risikofaktoren Bluthochdruck, Übergewicht, chronische Übersäuerung, Mikrowellen-Stress, usw.)

Die Verfasser betonen ausdrücklich, dass bei Beibehaltung der Aufnahmekriterien, nur eine Steigerung der Kapazitäten ein Triage-System verhindern kann. Das bedeutet: Nur diejenigen Patienten kommen in den ICU, die nach Einschätzung der Mediziner am meisten von der Behandlung profitieren (also Lebensjahre gewinnen, während bei anderen Schwerkranken nur ein Hinauszögern des Sterbens um 2-3 Wochen wahrscheinlich ist; in Schweden wurde diese Triage am Höhepunkt der „Pandemie“ angewendet und ich finde das richtig; aber diese Entscheidung zu treffen, ist natürlich sehr schwer für jeden Arzt …).

Was haben die Länder in den dazwischen liegenden acht Jahren gemacht?  Es ist schwierig, das zu überprüfen (an die Daten heranzukommen), doch wie es aussieht, wurde dieser Rat in der EU nicht befolgt – im Gegenteil: Die neoliberalen, unmenschlichen „Reformen“ des Gesundheitssystems (Spitäler als Profit-Center!) haben die Lage in einigen Ländern noch verschlimmert:  „Krank sparen“ siehe Italien u. Spanien. (Die Zahlen der „normalen“ KH-Betten pro 100.000 EW wurde aber auch in Österreich u. Deutschland jedes Jahr verringert (Tabelle wikipedia)

Die Ausgangssituation für Intensivbetten in Deutschland ist dagegen sehr gut, wie bereits erwähnt. Die aktuellen ICU-Zahlen sehen so aus: (Quelle: RKI-Lageberichte)

Was sehen wir in dieser Tabelle?

  • Mehr als 90% der besetzten ICU-Betten sind NICHT mit COVID-19 Patienten (CP) belegt.
  • Der Anteil der CP in der Intensivstation steigt zwar an, ist aber immer noch sehr niedrig (6,29%)
  • Die Lage ist relativ stabil (~ 28% freie Bettenkapazität seit Anfang Oktober) aber
  • Man muss natürlich auch auf die Auslastung einzelner Spitäler schauen, die kritisch sein kann

Fragen (die nicht gestellt werden):

  • Liegen diese 1.839 Menschen  NUR wegen SARS-CoV-2 auf der Intensivstation?
  • Waren sie schon vorher chronisch krank, übergewichtig, Raucher, hatten Bluthochdruck, usw?

Wir wissen aus den Daten des ISS (italienische Gesundheitsbehörde) und auch vom amerikanischen CDC, dass 94% der „COVID-19 Patienten“ (die verstorben sind), eine oder mehrere Grundkrankheiten hatten. Auch Professor Dr. Püschl in Hamburg hat das durch mehr als 100 Autopsien bestätigt.

Die zugrundeliegende Todesursache war also nicht „COVID-19“.

Ist SARS-CoV-2  vielleicht nur der „Tropfen, der das  (Immunitäts)-Fass zum Überlaufen“ bringt? 

Es gab auch schon vor „COVID-19“  im Winter große Engpässe in den Spitälern, so etwa in der Grippe-Saison 2017/18.

Als Gefahren-Kontext kann man sich auch diese Aussagen des RKI anschauen:

2,5 bis 3 Millionen Deutsche PRO WOCHE, die im Winter Atemwegserkrankungen bekommen? Davon werden tausende schwer krank werden (vor allem ältere, schwächere Menschen durch eine Lungenentzündung) und sterben (2017/18 waren es über 25.000)

Da nehmen sich die – nach 10 Monaten mit Müh und Not  zusammengetesteten – fünfhunderttausend „COVID-19-Infizierten“  ja geradezu mickrig aus (noch dazu die Hälfte ohne Symptome)!

Diese Faktoren für eine sich anbahnende Krise in den Spitälern werden aber alle in den Medien ausgeblendet, als ob es außer dem „Corona-Virus“ keine anderen Parameter für die Risikobewertung bzw. Auslastung der Ressourcen gäbe. Auch der seelische Stress durch Quarantäne, die Angst vor Ansteckung, das unmenschliche Social distancing & Masken-Regime, die Gesellschaft in einem Zustand ständiger Unsicherheit zu halten, all das reduziert die Abwehrkräfte des Immunsystems. (Aber das kann man in mathematischen Modellen nicht berücksichtigen).

Die Grippe-Viren machen derzeit anscheinend noch „Urlaub“, es konnten jedenfalls in den Sentinel-Proben des Monitoring-Programms keine Influenzaviren gefunden werden.

Äußerst interessant ist aber, dass jetzt auch auf saisonale Corona-Viren getestet wird (die ja immer im Winter dabei sind). Auch hier waren alle Proben (nur 24 seit KW 40)  negativ. Nur Rhinoviren sind derzeit aktiv, nehmen aber auch ab.

       

Insgesamt ist die ARE-Rate (Entwicklung akuter Atemwegserkrankungen) seit 8 Wochen niedriger als in den Vorperioden. Wie sich das mit „steigenden Infektionszahlen“ vereinbaren lässt, das ist die Frage. (Mögliche Antwort: die meisten „Infizierten“ sind gar nicht krank)

Und von denen, die wirklich krank sind (z.B. eine Lungenentzündung haben), wie  hoch ist dort der Anteil für SARS-CoV-2 Infektionen?

Dazu das RKI – Seite 6 des aktuellen Lageberichts

Derzeit sind also 80% der SARI-Fälle NICHT wegen COVID-19 im Krankenhaus. Interessant ist auch, dass das RKI für die 20% den Ausdruck „mit“ COVID-19 benutzt und nicht „wegen“. Der PCR-Test kann nicht feststellen, ob ein Stückchen viraler RNA die  Ursache einer Krankheit ist und die Symptome für COVID-19 treten ja auch bei anderen Infektionen auf. Es müsste also bei allen Patienten auch nach anderen Erregern gesucht werden, um eine Kausalität festzustellen.

Auch die Mortalität durch COVID-19 ist kein Grund für extreme Maßnahmen: Es gibt für das Jahr 2020 keine Übersterblichkeit im Vergleich zu den vier Jahren davor  und auch die CFR ist seit 1. Oktober von 3,25% auf 2,19% gesunken

Ein sehr interessanter Punkt im RKI-Lagebericht ist vom 30.10.  unter „Zeitlicher Verlauf“  (Seite 4) zu sehen:

Obwohl „wie verrückt“ getestet wird, nimmt der Anteil der Leute die NICHT krank sind, ständig zu. Links ein Ausschnitt aus dem RKI Diagramm: Blau (jeweils  Melde-Datum der  Erkrankung) – Gelb: „Fälle“, deren „Erkrankungsbeginn unbekannt“ ist bzw. die als „nicht symptomatisch erkrankt“ gelten (was natürlich BS ist.. wer keine Symptome hat, ist auch nicht krank)

Am 12. 10. Waren es 39% (127.178), am 29.10 waren es 45% (über 210.000) und am 30. Oktober waren es 47% (über 232.000).

Man darf also davon ausgehen, dass  mindestens die Hälfte aller „Positiven“ kein Infektionsrisiko darstellt, sondern nur Opfer der massiven PCR-Fehlinterpretation sind. Wie sagte Herr Drosten dazu:

Die Methode ist so empfindlich, dass sie ein einziges  Erb-Molekül dieses Virus nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger z.B. bei einer Krankenschwester  mal eben einen Tag lang über die Nasenschleimhaut huscht, ohne dass sie erkrankt oder sonst irgendetwas davon bemerkt hat, ist sie plötzlich ein MERS-Fall.

Wo zuvor Todkranke gemeldet wurden, sind  nun plötzlich milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind,  in der Meldestatistik enthalten Auch so ließe sich die Explosion der Fallzahlen in Saudi Arabien erklären. Dazu kommt noch , dass die Medien vor Ort die Sache unheimlich hochgekocht haben.“

Genauso ist es!   Nur hat Herr Drosten das beim MERS-Virus erkannt, beim SARS-2 ist er aber dafür blind (er profitiert ja enorm von der Hysterie…und hat einen seltsamen akademischen Werdegang … siehe corona-ausschuss.de)

Und noch ein High-Light aus dem RKI-Bericht (vom 29.10.):

Ja, Sie haben richtig gelesen:   

  • Ganze 2,1% von fast 9,5 Millionen Tests waren positiv für SARS-CoV-2!
  • Seit Beginn der Testungen bis KW 43 waren stolze 2,27% der Tests positiv (von 21,9 Millionen)

Das liegt natürlich im Bereich der Fehlerquote der Spezifizität  des PCR-Tests und kann – nach 10 Monaten Medien-Drama – nur mehr als „viel Lärm um Nichts“ interpretiert werden.  Das RKI kann diese Darstellung natürlich so nicht stehenlassen, deshalb der passende Disclaimer –

„Die hier veröffentlichten Daten liefern daher Hinweise zur aktuellen Situation in den Laboren, erlauben aber keine detaillierten oder regionalen Auswertungen sowie Vergleiche mit den gemeldeten Fallzahlen“.

– denn die offizielle Statistik hat aktuell mehr als doppelt so viel „positive“ zu bieten:  5,62% 

Auch hier lässt sich die Schlussfolgerung nicht vermeiden, dass mindestens 50% der neuen „Fälle“ falsch positiv sind bzw. nur Viren-Fragmente gefunden werden, die aber niemand krank machen können. Trotzdem werden diese in die „COVID-19“ Statistik aufgenommen. Das hat mit seriöser Wissenschaft nichts mehr zu tun.

Die Sentinelproben aus den Arztpraxen, die im NRZ analysiert werden, geben dem medialen „Pandemie“-Theater aber endgültig den Todesstoß: 

  • In KEINER Probe (von 28) der Woche 43 wurden SARS-CoV-2 Viren nachgewiesen.
  • In den letzten drei Wochen sind 4 von 168 Proben positiv gewesen: Das sind 2,38%.
  • Keine anderen endemischen Corona-Viren waren nachweisbar

Wir sehen also, dass die ständige Ausweitung  der Massentests eine „Labor-Pandemie“ auslöst und nicht mit diesen Stichproben in Einklang zu bringen sind.

Die steigenden „Fallzahlen“ in den Krankenhäusern müssten natürlich genauer untersucht werden.

Wie schon oben erwähnt – Sind diese Menschen wirklich (nur) wegen des SARS-Cov-2 Virus krank oder haben Sie andere grundlegende Gesundheitsprobleme + einen „positiven Test“?  Wird bei der Aufnahme ins KH ein ARE-Erreger-Screening gemacht (Test auf andere Viren, Bakterien, Pilze)?

Nur 5-10% der „Infizierten“ müssen medizinisch behandelt werden. Die meisten werden gar nicht krank oder haben nur leichte Erkältungssymptome. Alleine daran sieht man, dass hier keine besondere Bedrohung für die Allgemeinheit vorliegt.

Die schwere Form von „COVID-19“ geht in erster Linie auf die pathologische Reaktion des Immunsystems der Betroffenen zurück, („host response“) und nicht direkt auf das Virus. Das erklärt auch, warum immer öfter Cortison (Dexamethason) zur Behandlung  kritischer Fälle gegeben wird, denn es unterdrückt ja die Immunreaktion (was bei einem „Kampf“ gegen eine Infektion eigentlich paradox ist).

Die „Geister, die man rief“ (Maßnahmen, um die Ansteckung unbedingt zu vermeiden) werden jetzt zum Bumerang:  

Anstatt über den Sommer durch natürlichen Infektionsverlauf (bei Gesunden) eine Herdenimmunität für den Winter aufzubauen (wie in Schweden), läuft jetzt  die zuvor unterdrückte Infektionswelle in die kalte Jahreszeit hinein, wo die Spitäler voller sind, unser Immunsystem schwächer ist und durch das ständige „Abstand halten“ auch wenig Training bekommt.

Aber die autistische Gehirnwäsche der Politik („Kontakte reduzieren!!!“ und  massenhafter PCR-Test als – ungeeignetes – Maß aller Dinge) ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass eine Umkehr kaum noch möglich ist.

(Da bleibt nur mehr die Geister-Beschwörung…)

ANHANG – DIE FOLGEN DER INTENSIV-BEHANDLUNG

[…]  „neue Studien machen deutlich: Die Behandlung auf Intensivstationen hinterlässt häufig chronische Pflegefälle -Patienten, die sich nicht mehr richtig bewegen können und abhängig sind von Geräten. Das muss nicht sein. Die Folgeschäden lassen sich bei konsequenter Nachbehandlung verringern. Bisher spielt die Vermeidung solcher Folgeschäden aber kaum eine Rolle. Dabei müssten Schwerkranke nach einer längeren Zeit auf der Intensivstation Wochen und oft Monate Krankengymnastik machen und ein kontinuierliches Atemtraining durchführen. Nur so kann es Schwerkranken gelingen, in ein normales Leben zurückzufinden.

Es gibt sogar ein eigenes Krankheitsbild, das die möglichen Folgen einer intensivmedizinischen Behandlung charakterisiert. Es nennt sich „Post Intensive Care Syndrome“. Die häufigsten Krankheitssymptome sind Muskelerkrankungen. Außerdem ist oft das Zentralnervensystem betroffen, nach der Behandlung auf der Intensivstation treten oft auch Störungen der psychischen Gesundheit auf. In der Regel sind das Depressionen, Angststörungen und posttraumatische Belastungsstörungen.

Zu viele Patienten bleiben dauerhaft auf Beatmung angewiesen …. (DaCapo-Studie Zustand von 1.000 Patienten nach Intensivtherapie): …Alle hatten sich körperlich weitgehend erholt. Doch der Zustand ihrer Psyche war besorgniserregend. Jeder Zweite klagte über Schlafstörungen, Angstzustände und Konzentrationsprobleme. Jeder Vierte litt unter einer schweren Depression. Viele der Betroffenen sind dauerhaft arbeitsunfähig. Was genau zu diesem katastrophalen Befund führt, ist unklar..“

https://www.rbb-online.de/rbbpraxis/rbb_praxis_service/gesundes-wissen/intensivstation-behandlung-krankenhaus-arzt-medizin-high-tech-intensivmedizin-nebenwirkungen-fehler-folgen.html

https://www.swr.de/swr2/wissen/broadcastcontrib-swr-16674.html

Die Dashboard-Diktatur

Jeden Tag die gleichen düsteren Schlagzeilen: Die „neuen Corona-Fälle“ schießen täglich wie Pilze aus dem Boden und seit die AGES die Statistik „im Würgegriff“ hat, ist es nicht mehr möglich nachzuvollziehen, welche Art von COVID-Mathematik hier betrieben wird.OÖN Rekord-Fälle 17-10

Beim ORF heißt es dazu: „…Damit ging ein Zahlensprung bei den aktuell Infizierten einher“, aber allein durch die massive Steigerung der täglichen Tests ist es unvermeidlich, dass immer mehr „positive“ gefunden werden, die dann als „Neuinfektionen“ präsentiert werden.

Auch die „Todesfälle“ gehen nach oben, weil man die „Empfehlungen“ der WHO übernommen hat (es reicht nur der Verdacht, dass jemand an COVID-19 gestorben ist, ohne amtsärztliche Bestätigung).

Wie erratisch die Erfassung der wöchentlichen Todesfälle in Österreich  ist, zeigt auch die Graphik unten (Vergleich mit Deutschland und Schweden).   (Quelle: Our world in data)

weekly change CoV deaths AUT

Die Fließband-Journaille meldet also jeden Tag „neue Rekordzahlen“, doch die zentrale Frage wird nicht mehr gestellt:

Wie gefährlich ist das SARS-CoV-2 Virus  (immer noch als „Corona“ in den Medien) für die Bevölkerung wirklich und woran erkennt man das

Eigentlich ist es ganz einfach: Es gibt zwei Zahlen, auf die es wirklich ankommt:

Welcher Anteil der Infizierten muss  ins Krankenhaus und welcher Anteil der Erkrankten stirbt  wegen dieser Krankheit. Das Sterberisiko macht natürlich am meisten Angst und deshalb muss klar gesagt werden:

DIE GUTE  NACHRICHT  (FÜR OMA UND  OPA)

Selbst wenn Sie über 70 oder über 80 sind, haben Sie sehr gute Chancen, nicht an COVID-19 zu sterben.  Die untenstehende Tabelle beruht auf Zahlen, die die AGES kürzlich auf dem „Dashboard“ präsentiert hat – leider nicht so, dass man darin etwas Positives  erkennen kann, deshalb hier eine alternative Darstellung:

Für Frauen bis 75 sieht es sehr gut aus:  99,27 %  Überlebensrate (da braucht man niemand wegsperren und von seiner Familie trennen), aber auch die Männer haben mit 98,4 %  (Mittelwert bis 75 Jahre) keinen Grund, in Panik zu geraten und selbst wenn sie noch älter sind, ist die Krankheit kein „Todesurteil“: Über 70% der Männer und über 80% bei Frauen überleben (wie auch Professor Püschl betont hat).

So – trostlos – ist die Darstellung der CFR- Statistik bei der AGES:

Wenn jemand  Übergewicht und/oder chronische Krankheiten (Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislaufkrankheiten, COPD oder gar Krebs hat, steigt das Risiko für eine schwere oder sogar tödliche  Form der Erkrankung stark an – aber das kann man nicht dem Virus anlasten und deshalb müssen nicht Millionen gesunde Menschen (vor allem Kinder) ständig mit Masken herumlaufen, das ist einfach grotesker Unsinn.  (Warum das Masken-Tragen in der Öffentlichkeit nichts bringt und eher gesundheitsschädlich ist – siehe Anhang 3)

Der entscheidende Faktor für die Bewältigung der Epidemie und die  Folgen in der Gesellschaft  ist das Immunsystem und der Gesundheitszustand der Bevölkerung und nicht, wie viele Kontakte jemand hat.

BEGRIFFS-VERWIRRUNG & NEWSPEAK

Es wird keine Gedanken mehr geben, wie wir sie kennen,  [Dank NEWSPEAK werden vorgegebene Begriffe einfach benutzt] es wird es keine Notwendigkeit mehr geben, überhaupt zu denken“ (George Orwell, 1984)

(Komisch, immer wenn ich sehe, was die Presse über die „Fälle “ (ab)schreibt, fällt mir dieser Satz ein…)

Ein Begriff, der häufig bei Epidemien auftaucht, ist die CFR (case-fatality-rate). Die deutsche Übersetzung davon ist übelster Statistik-Jargon („der Fall-Verstorbenen-Anteil“), weshalb ich sie nicht verwende, sondern bei CFR bleibe. Warum ist die CFR wichtig? Weil sie ein wichtiger Maßstab für die Schwere einer  Erkrankung ist und damit natürlich für die Risikobewertung.

In Deutschland herrscht  – dank Robert Koch-Institut – Verwirrung, was die Definition der CFR betrifft, so liest man beim RKI  folgendes:

CFR = Zahl der gemeldeten „Fälle“ geteilt durch Zahl der gemeldeten Todesfälle. Doch die richtige, epidemiologische Definition lautet so:  

Der Anteil der Personen mit einer bestimmten Krankheit, die an dieser Krankheit sterben. Mit anderen Worten:  Die CFR zeigt an, welcher Prozentsatz der Erkrankten (mit einer klinischen Diagnose)  gestorben ist.  

Doch weil das RKI jeden positiv Getesteten wie einen „Erkrankten“ bzw. „Fall“ (behandelt, haben sie sich einfach über diese Definition hinweggesetzt. Entscheidend ist: Wie viele  „infizierte“ Menschen sind wirklich krank?  Das weiß das RKI nicht! (siehe unten).

Wie viele der positiv Getesteten entwickeln überhaupt Symptome?  Wer führt diese Statistik? Niemand – deshalb kann als  echter Maßstab für die Risikobewertung nur die Zahl der Menschen im  Krankenhaus (> das Schwereprofil > die CFR) herangezogen werden.

Es ist einzigartig in der Geschichte der Medizin, wie hier die Definition einer Erkrankung  (>Diagnose) ad absurdum geführt wird.

Die „gemeldeten Fälle“ sind eben nicht identisch mit einer klinisch diagnostizierten  COVID-19 Erkrankung, denn es genügt ja  (seit einiger Zeit) nur ein positiver Test, damit man in diese Kategorie aufgenommen wird.  Auf diese Weise (in Verbindung mit massiv steigenden Testzahlen) wird die  Zahl der  „neuen Fälle“ dramatisch und kontinuierlich aufgeblasen.

Dieser wissenschaftliche Betrug wird seit Monaten  (nicht nur)  in Deutschland und Österreich betrieben und alle tun so, als wäre das ganz normal. Ein  DNA-Segment-Kopierverfahren als  „Test“, der gar nicht für Diagnostik zugelassen ist, wird zum Maß aller Dinge- ein Irrsinn.

(Explizit: Die Täuschung)

Ein positiver PCR-Test ohne jegliche Krankheitssymptome ist kein Nachweis  für eine COVID-19 Erkrankung, nicht einmal ein Nachweis für eine akute Infektion, weil die PCR nicht unterscheiden kann, ob es sich um vermehrungsfähige Viren handelt oder nur um Gen-Fragmente eines Virus, das vom Immunsystem unschädlich gemacht wurde.

(Das wurde auf diesem Blog schon mehrfach erörtert – auch das Problem der „falsch positiven“ bei niedriger Prävalenz, der unbekannte Ct-Wert,  nach welchen Genen wird gesucht, kontaminierte Primer,  usw.)

TESTEN, TESTEN, TESTEN!  …aber dann das:

Das RKI bestätigt, dass „viele asymptomatische und milde Verläufe“ auftreten, was natürlich bedeutet, dass das Immunsystem in diesen Fällen dem Virus den „Garaus“ macht, bevor es gefährlich werden kann; aber davon will das RKI nichts wissen, denn damit würde ja die medial inszenierte „Gefährlichkeit der Pandemie“ ins Wanken geraten, also interpretiert man diese Tatsache (80% harmlose „Fälle“ ) so, dass sie in den gewünschten Rahmen passt:  Weil viele dieser unbekannten  „Fälle“ weder zum Arzt gehen noch einen Test machen, kommt es zu einer „Untererfassung“. Der Witz ist aber, dass das RKI  (unter Punkt 13) zugibt,  dass

die tatsächliche Anzahl erkrankter Menschen unbekannt ist“.

Damit wird die Epidemiologie auf den Kopf gestellt: Normalerweise lässt sich die Zahl der Erkrankten durchaus feststellen und zwar durch die die Diagnosestellung des behandelnden Arztes  und/oder die Aufnahme ins Krankenhaus, zumal es sich ja um eine meldepflichte Krankheit handelt. 

Da aber mittlerweile alle positiv Getesteten als „Fälle“ gezählt werden (egal ob sie jemals krank werden oder nicht) auch ohne klinische Diagnose, ist für Verwirrung gesorgt. Wie absurd ist das:

  • Leute ohne Krankheitsanzeichen – als „Fall“ zu präsentieren, der für die CFR, die Panikmache und die damit verbundenen Freiheitsbeschränkungen herangezogen wird, aber gleichzeitig  zu erklären, man wisse nicht, wie viele Menschen wirklich krank sind?
  • Die (nur scheinbar)  „bestätigten Fälle“ werden in den Medien ja stets als „Neuinfektionen“ präsentiert, egal in welchem Zustand sich diese Leute wirklich befinden. Sie werden degradiert zu „Nummern“ und alle gleich behandelt wie eine homogene Masse:

Jeder ist potentiell ansteckend, jeder kann jeden anstecken, dann noch die “Superspreader“  … das ist alles fiktiver Bullshit, der aus den obskuren, realitätsfremden „Modellen“ stammt, die autistische Mathematiker konstruiert haben. Auch ist es eine Illusion,  dass man nur durch Bewegungsprofile immer feststellen kann, wo sich jemand angesteckt hat. So wurde z.B. ein „Cluster“ in einer Religionsgemeinschaft festgestellt, deren Mitglieder sich regelmäßig an einem bestimmten Ort versammeln. Doch als man das virale Genom der Infizierten phylogenetisch analysierte, stelle sich heraus, dass es sich um vier verschiedene Varianten handelte. Das bedeutet, die Ansteckung erfolgte nicht am selben Ort (wird aber in den Medien immer so dargestellt).

ES GIBT BEREITS EINE GRUND- IMMUNITÄT IN DER BEVÖLKERUNG

Doch siehe da – auch das RKI hat registriert, was mehrere Studien festgestellt haben:  Dass es  bei einem erheblichen Teil der Bevölkerung  eine  Hintergrundimmunität gibt bzw. ein langanhaltendes immunologisches Gedächtnis (T-Zellen vermittelt bzw. als Kreuzreaktion mit ähnlichen Corona-Viren, die uns jedes Jahr im Rahmen der Grippesaison begegnen), doch das wird in den Medien natürlich nicht erwähnt. Dann müssten sie ja auch berichten, dass damit eine Grundannahme der „Modelle“ wegfällt (die alle davon ausgehen, dass es keinerlei Immunität in der Bevölkerung gibt) und die „R0-Zahl“  als heilige Kuh ist damit auch hinfällig.)

Laut RKI ist die CFR bei unter 50-jährigen unter 0,1% – also mehr 99,9% sterben nicht an der Krankheit. Insgesamt sind bei den „bestätigten Infektionen“  3,3% „im Zusammenhang mit der Erkrankung“ verstorben.“ Diese Formulierung ist kein Zufall: Die CFR ist wissenschaftlich unseriös, weil die effektive Todesursache (kausal durch COVID-19) ja auch nicht nachgewiesen wird.  (Das RKI hat ja sogar von Autopsien abgeraten – erst nachdem die  deutschen Pathologen protestiert haben, wurde das geändert, publiziert wird aber davon – außer von Prof. Püschl – nichts).

Zur Bewertung des Risikos gibt es aber noch die IFR (infection fatality rate): Das ist der Anteil aller Infizierten, die an der Krankheit sterben. Dazu muss man natürlich wissen, wie viele wirklich infiziert sind  und dafür reicht es nicht aus, nur die positiven Tests zu addieren, weil es natürlich eine Dunkelziffer gibt.

Nach einer  Studie von Professor John Ioannidis  (Stanford University), die im Juli  online-publiziert wurde, stellt sich die Situation so dar: 

Leute, die jünger als 70 sind, haben eine  mittlere Überlebensrate von 99,96%   (IFR: 0,04%)  

Für alle Altersgruppen ist die mittlere IFR:  0,24%

Es gibt aber große lokale und regionale Unterschiede bei den Todesfällen in den einzelnen Ländern (weil eben viele Faktoren eine Rolle spielen, die aber nicht durch mathematische Modelle erfasst werden können, dazu ist das Beziehungsgeflecht zu komplex)

(Das neue  Dashboard-Design der AGES:  („Black Misery“). Was die AGES- Statistik nicht verdeutlicht:

DIE FAKTEN FÜR  ÖSTERREICH (Stand: 16.10.2020)

  • Die bisher (angeblich) an COVID-19 Verstorbenen machen ca. 1,1% aller jährlichen Todesfälle in Österreich aus.
  • Es gibt in Österreich keine Übersterblichkeit durch COVID-19.
  • Die Überlebensrate für COVID-19 ist sehr hoch (nach Alter -siehe oben) und liegt im Schnitt bei über 90%.
  • Derzeit befinden sich 3,48% der „Fälle“  im Krankenhaus und 0,74%  (124 Personen) in der Intensivstation.
  • Das heißt mehr als 96% der „Fälle“ brauchen keine Spitalsbehandlung und mehr als 99% keine Intensivbehandlung.
  • 7% der KH-Betten und 14% der ICU-Betten sind mit COVID-19 Patienten belegt.

Eine Anmerkung: Es war sehr kurzsichtig, den Lauf des Virus durch die Bevölkerung im Frühsommer zu hemmen, weil im Sommer unser Immunsystem am stärksten ist (viel Sonne und frische Luft). Durch die Verschiebung in die kalte, dunkle Jahreszeit wurde dieser Vorteil verspielt und außerdem kommen jetzt auch noch die anderen respiratorischen Viren dazu (Grippe & Co.), weshalb im Winter die Auslastung der Krankenhäuser höher ist.

Diese „Weisheit“ stammt ursprünglich nicht von mir, sondern wurde im März von Sir Patrick Vallance, dem Chief Scientific Advisor der britischen Regierung verkündet:

Leider wurde dann aber die Strategie geändert (totaler Lockdown), wegen der (falschen) Horror-Prognosen von Neil Ferguson.

FAZIT: SARS-CoV-2 ist kein „Killer-Virus“ sondern Auslöser einer Infektionskrankheit, die kein besonders hohes Risiko für die Allgemeinheit darstellt (wenn man seine Gesundheit nicht schon vorher ruiniert hat, z.B. durch Rauchen oder ungesunde Ernährung). Deshalb gibt es keine wissenschaftliche Rechtfertigung für den  rechtlichen „Ausnahmezustand“ in dem sich Österreich (und Deutschland) immer noch befindet und wo jederzeit neue Beschränkungen der Grundrechte vorgenommen werden können.

Aus diesem Grund wurde kürzlich in Amerika die „Barrington Declaration“ veröffentlicht, in der drei hoch angesehene Wissenschaftler dafür eintreten, den Weg zur natürlichen Herdenimmunität zu beschleunigen  und  (für die Jüngeren) wieder ein normales Leben zuzulassen.

Mehr dazu im nächsten  Beitrag.

ANHANG 1:  Wissenschaftliche Definition der CFR

ANHANG 2:   Unabhängige Experten aus Österreich

Die „Initiative Corona“  hat am 7. Oktober eine Pressekonferenz veranstaltet und auf der Homepage einige Statements der teilnehmenden Wissenschaftler veröffentlicht. Darunter auch  Univ.-Prof. Dr. Andreas SÖNNICHSEN, (arbeitet im Zentrum für Public Health der MedUni Wien) der „als Privatperson“ zu den Tests  (die ja die Grundlage der  Fall-Statistik sind)  folgendes kritisiert:

  • PCR Test: Keine Differenzierung zwischen positiv und infektiös
  • Die derzeit durchgeführten Massentests (täglich zwischen 10.000 und 20.000) führen zu einer Vielzahl falsch positiver oder zumindest irrelevanter positiver Ergebnisse, was dazu beiträgt, Panik in der Bevölkerung zu säen. Der PCR-Test ist nicht geeignet, zwischen Test-Positiven, Infektiösen und Erkrankten zu unterscheiden.
  • Es ist unbekannt, welcher Prozentsatz der Testpositiven symptomatisch erkrankt, welche asymptomatisch, aber infektiös ist und wer weder erkrankt noch infektiös ist. Es ist daher zu befürchten, dass eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern aufgrund irrelevanter positiver Testergebnisse zu einer 14-tägigen Quarantäne gezwungen werden, wodurch nicht nur psychischer, sondern auch erheblicher wirtschaftlicher Schaden entsteht. 

Auf diese skandalösen Umstände habe ich ja schon seit Wochen hingewiesen.  Die „positiven“ Tests  mit „Neuinfektionen“ gleichzusetzen,  wie es in den  Fließband-Medien seit Wochen passiert, das ist wissenschaftlicher Betrug und massive  Desinformation.

ANHANG 3 – Die MASKENPFLICHT  (für alle) ist wissenschaftlicher UNSINN

Kappstein Masken Kein präv Effekt

https://www.bitchute.com/video/P4kGGVNNyNwV/   Dr.Margarite Griesz-Brisson, Neurologin warnt vor neurol. Schäden

Auch ohne Impfung kein Grund zur Panik:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111163/Wie-das-Immunsystem-SARS-CoV-2-besiegt

Die Jagd nach dem Corona-Bär

Corona Bär

Zwei Männer gehen durch einen Wald. Plötzlich fängt der eine an, laut zu schreien.

  • Warum schreist Du denn so? (fragt der andere)
  • Um den gefährlichen Bären zu vertreiben!
  • Aber es gibt hier doch gar keine Bären mehr!
  • Siehst Du, es funktioniert!

Was  will  uns  diese  Parabel  im  Hinblick auf  den „Corona-Herbst“ sagen? Noch dazu mit „wieder steigenden Fallzahlen“!

Das soll in diesem Blog untersucht werden. (Themen: Presse-Konferenz von Gesundheitsminister Anschober,  die  „Ampel“, der Test-Irrsinn und der ORF als Kontext-Verschwörer…)

Das „Risiko-Management“ bei einer Gefahr durch Bären bietet im Wesentlichen zwei Alternativen: 

  1. Jede mögliche Begegnung mit einem Bär vermeiden (also nicht mehr in den Wald gehen)
  2. Sich gegen die drohende Gefahr wappnen – durch Bewaffnung / Verteidigung  das Schadensrisiko senken

Beim „Corona-Bär“ wurde offensichtlich die Option 1 als „alternativlos“ präsentiert. Warum?  Weil man den Politikern eingeredet hat, dass es keinerlei Immunität gegen das „neue“ Virus in der Bevölkerung gibt, sich also alle anstecken können und dies so rasch passieren kann, dass die Zahl der Erkrankten exponentiell steigt. Das wiederum würde zu einer Überlastung der Spitäler führen und zu tausenden Toten etc. (Die Schreckensbilder und „Nachrichten“ aus Italien sorgten für die emotionale, angsterfüllte  Untermalung)

Doch es gab weder in Österreich noch in Deutschland wirklich eine „Pandemie“ und die „epidemiologische Kurve“ von COVID-19 begann schon vor Einführung des „Lockdowns“ zu sinken, das ist deutlich zu erkennen und wurde von unabhängigen Epidemiologen bestätigt (siehe vorherige Beiträge).

Die Pressekonferenz von Herrn Anschober Anfang September zeigt aber auf erschreckende Weise, wie sehr die Bundesregierung die falsche Grundannahme (keine Immunität vorhanden) der mathematischen „Modelle“ zur Ausbreitung der Infektion  immer noch als in Stein gemeißelte Wahrheit betrachtet. Auch der „Schmäh“, das Virus sei völlig „neu“ und deshalb könne es gar keine Immunität geben, zieht immer noch (obwohl SARS-CoV-2 nur eine Variante von SARS (CoV) ist, das 2003 zum ersten Mal in Erscheinung trat)

Beda Stadler just plain wrong

Ebenso wird – „die Krönung der Dummheit“ wie es Prof. Beda Stadler (Immunologe) nannte – weiterhin das Märchen von der „asymptomatischen Ansteckung“ aufrechterhalten. Also Leute, die selbst nicht krank sind, werden als Ansteckungsgefahr für andere angesehen und zwar nur deshalb, weil sie einen „positiven“ PCR-Test hatten. Stadler sprach auch  ironisch von „Immunitätsleugnern“ und er hatte damit recht, denn bis heute findet man kaum ein Interview, wo die Immunität auch nur erwähnt wird.

Dass die jetzt als Massentests angewendete RT-PCR aber keineswegs beweiskräftige  Ergebnisse liefert (eine Zuverlässigkeit, die man angesichts der Konsequenzen für die Betroffenen einfordern muss), weil die tatsächlichen Fehlerraten (>Spezifität und Sensitivität) bei den eingesetzten Systemen nie offiziell verifiziert wurden, also unbekannt sind, wird weder von den Politikern noch den Journalisten zur Kenntnis genommen.

Das hat gerade bei niedriger Prävalenz (wie jetzt wahrscheinlich) schwerwiegende Folgen – der „positive Vorhersagewert“ nimmt dramatisch ab, also die Wahrscheinlichkeit, dass die positiv Getesteten wirklich (alle) infiziert sind,  ist sehr niedrig  und  dieser unhaltbare Zustand wird durch die „Ampel“ noch verschlimmert. 

Vom  TESTIMONIUM zum  PANDEMONIUM

Denker Rodin 2Schauen wir uns an einem aktuellen Beispiel an, was das bedeutet: Täglich werden derzeit in Österreich zwischen 13.000 und 15.000 Tests gemacht. Nehmen wir also den Mittelwert 14.000.

(Diese Tests kosten ca.10 Millionen Euro pro Woche – woher soll dieses Geld kommen?)

Annahme: Prävalenz 2% (Infektionsrate), dann wären also 280 Proben tatsächlich positiv und 13.720 negativ.  Wir rechnen mit einer sehr hohen Sensitivität von 100%- d.h. alle richtig positiven werden „gefunden“. Für die Spezifität (Fehlerrate bei der Erkennung der negativen Proben)  nehmen wir drei verschiedene Werte an, damit man den Unterschied für das Endergebnis sieht:

  • 99%: 583 (von 13.720)  als negativ erkannt > 137 falsch positiv. Dieser Test weist 417 als „positiv“ aus  (280 +137=  417), richtig sind aber nur 280. Die  Vorhersage-Zuverlässigkeit (ppV) ist also 67%
  • 98%: 446 als negativ erkannt >  274 falsch positiv; Dieser Test weist 554 als „positiv“ aus. (280+274= 554 ); ppV = 50%
  • 97% – 308 als negativ erkannt > 412 falsch positiv; dieser Test weist 692 als „positiv“ aus   (280+412= 692 ) > ppV = 40,5%

Anders ausgedrückt:

Bei 99% ist der Wert um 33% zu hoch, bei 98% um 50% und bei 97% um fast 60%.

Der aktuelle Wert von heute (12.9.): 14.674 Tests, davon waren 564 „positiv.“

Auf Grundlage der o.a. Annahmen hätten wir dann entweder 378, 282 oder 228  wirklich positive Proben. Jeweils 186, 282 bzw. 336 Leute würden also ein falsch positives Testergebnis erhalten.

Das wissen diese Leute aber nicht ….

Bei einer Prävalenz von 1%  (140 positiv und 13.860 negativ) sieht das verfälschte Ergebnis jeweils so  aus:

  • Für 99%: 279 als pos ausgewiesen, davon 139 falsch >> ppV 50,2%
  • Für 98%: 417 als pos ausgewiesen, davon 277 falsch >> ppv 33,5%
  • Für 97%: 556 als pos ausgewiesen, davon 416 falsch >> ppV 25,2%

Bei 98% Spezifität ist der Wert um 67,5% zu hoch, bei 97% um fast 75%. Jeweils 139, 277 oder 416 Leute würden dann ein falsch positives Testergebnis erhalten, aber in den Medien sieht man nur „564 neue Fälle“. (Das ist Bullshit-Journalismus).

Wir sehen also wie irreführend die Präsentation der „steigenden Fallzahlen“ in einem Kontext-Vakuum  ist.

Tiger pos CoV Test GuardianAuch müsste nachgefragt werden, nach welchen Genen de facto gesucht wird (1, 2, 3- Spike, E-Gen, ORF1ab?) und ob diese wirklich nur für SARS-CoV-2 spezifisch sind (also bei keinem anderen Coronavirus vorkommen)

Solange diese Kennzahlen nicht bekanntgegeben werden (Sensitivität und Spezifität jedes einzelnen Tests – denn es gibt hunderte davon auf dem Markt und wir wissen ja nicht, welcher von welchem Labor eingesetzt wird) und die Zahl der thermischen Zyklen bis zum „Cut-off“ willkürlich gewählt werden kann – (bei einem Labor gilt der Test als negativ, wenn der Ct-Wert größer als 30 ist, bei einem anderen erst wenn er größer 35 oder 40 ist; man würde also für die gleiche Probe einmal ein positives und ein negatives Ergebnis bekommen),  – ist die wissenschaftliche (diagnostische) Aussagekraft dieses Tests  NULL.

Dazu kommt aber noch: Die seit Juli „steigenden Fallzahlen“  sind  noch aus einem anderen Grund eine Illusion, ein Trugschluss, weil der Test nicht unterscheiden kann, ob die  gefundene Nukleinsäure nur als (unschädlich gemachtes) RNA-Fragment vorhanden ist oder Teil vermehrungsfähiger, infektiöser Viren ist.  Der echte Virus-Nachweis kann nur durch Isolation und Virenkultur im Labor erfolgen und eine Studie hat nachgewiesen, dass nur bei  Ct-Werten < 25 eine Vermehrung der Viren aus dem Abstrich (in Vero-Zellkultur) möglich war.

RT PCR Ct-value &amp; viral culture

Der Test IST KEIN BEWEIS für eine akute Infektion oder eine Ansteckungsgefahr

Diese Aussage war auch monatelang auf der Homepage des österreichischen Gesundheitsministeriums zu finden – Dokument Seite 9:

AUT PCR Test disclaimer

Ist aber inzwischen durch ein anderes Dokument ersetzt worden, („Die Österreichische Teststrategie“, die den Tenor einer PR-Firma hat) das nachweislich falsche Aussagen über den PCR-Test enthält und auch die „Häufig gestellte Fragen“-Seite des BMSGPK  führt die Bevölkerung in die Irre:

FAQ PCR-Test BMG

Das ist eine ungeheuerliche Täuschung der Öffentlichkeit (die unter-strichene Zeile), eigentlich eine unverschämte Lüge. Es gibt ausreichend Dokumente, mit denen man das auch beweisen kann. So etwa bei der amerikanischen CDC  und auch im „Merkblatt zur aktuellen COVID-19 Testung in der Schweiz“ des BAG (Seite 2).

Merkblatt PCR-Test CH p2

Der PCR-Test kann nur  ein Stück Nukleinsäure nachweisen, nicht eine akute Infektion (der Ct-Wert kann ein Hinweis sein, mehr aber auch nicht).

Wenn jetzt das Gegenteil behauptet wird (um die Angst vor der „zweiten Welle“ zu schüren), ist das ein wissenschaftlicher und politischer Skandal und man muss sich fragen, welche Leute Herr Anschober in seinem Ministerium beschäftigt (oder sind es „Berater“?)

Dass eine solche Publikation eines Ministeriums – in einem rechtlichen Ausnahmezustand – nur als „unverbindliche Meinung der Autoren“ (die ja nicht genannt werden) deklariert wird, erstaunt nicht, verdeutlicht aber, wie sich die Verfasser jeglicher Verantwortung entziehen wollen (Seite 2: )

Teststrategie Disclaimer BMG

Angesichts dessen, dass diese Testergebnisse als Rechtsgrundlage für „Ermächtigungsgesetze“ bzw. Verordnungen dienen, die die Grundrechte von Millionen Österreichern einschränken, und geeignet sind, die Wirtschaft zu ruinieren, ist dieses Vorgehen des  BMSGPK  völlig inakzeptabel.

Auch Prof. Bhakdi und seine Frau, Dr, Katharina Reiss, haben das in einem Vortrag klar und deutlich zum Ausdruck gebracht (Links ganz unten)

„Die Jagd nach dem Corona-Bär“ weiterlesen

A Virus „Dressed to Kill“

Dressed to Kill“

  • ist ein englisches Idiom, das so viel bedeutet wiemit seinem Aussehen große Aufmerksamkeit erregen, also einen starken Eindruck  durch seinen „Aufzug“  machen“;
  • war der Titel eines „Psycho-Thrillers“ der Anfang der 1980er Jahre in die Kinos kam (auch hier spielt die Verkleidung  des Täters [in unserem Fall  ein Virus] eine wichtige Rolle)
  • ist ein Wortspiel, das auf die sogenannte „gain-of-function“ Manipulation von Corona-Viren durch Gentechnik abzielt

Ich denke, dass alle drei Punkte auch für die „Corona-Krise“ relevant sind, die wir seit sechs Monaten jeden Tag – wie eine Gehirnwäsche – vorgesetzt bekommen.

Das mediale „dressing“  (oder „framing“) der allgemeinen Gesundheitsgefahr  hat Elemente eines „Psycho-Thrillers“, weil ständig Ängste vor einer  unheimlichen Bedrohung geschürt werden, die bei nüchterner Betrachtung nicht gerechtfertigt sind.

Als plakatives, ironisches Gegenstück dazu  habe ich den sympathischen „CoV“ (Corona-Virus) abgebildet,  dessen Häkelanleitung man im Internet herunterladen kann …

 

In diesem Blog wird nach intensiver Recherche folgende  Bilanz gezogen:

Die inszenierte „Pandemie“ (mit Schwerpunkt Österreich u. Deutschland) findet in erster Linie in den Köpfen der Menschen statt und wird durch die permanente,  irreführende Präsentation von Zahlen erzeugt, die keine nachvollziehbare, wissenschaftliche Basis haben, aber wie ein Mantra von Politikern und den Schafsmedien wiederholt werden.

Über den täglichen „Zahlenkult“ habe ich ja schon mehrfach detailliert geschrieben, aber diesmal sollen noch deutlichere Worte dazu dienen, den Leuten klarzumachen, dass wir es hier mit einem perfiden, wissenschaftlichen und politischen Betrug zu tun haben.

Die rechtswidrigen und bevormundenden  „Maßnahmen“ der Regierungen beruhen auf vier fiktiven Zahlenkategorien (die einzig reale Kategorie ist die Zahl der Erkrankten in den Spitälern, die richtig diagnostiziert wurden):

„Bestätigte Fälle“ – Genesene –  Verstorbene  und„aktive / aktuelle Fälle

Der Trick, der hier angewendet wird, ist zunächst ein semantischer, denn „aktive oder bestätigte Fälle“ sind keine medizinische Kategorie. „Bestätigt“ heißt in Wahrheit nur positiv getestet, das bedeutet aber nicht, dass man krank bzw. infektiös ist.

Doch genau diese Unterscheidung wird nicht gemacht. Jeder positiv Getestete  – auch ohne Symptome – wird  medial als „Fall“  deklariert und so behandelt, als ob er krank und  (damit) ansteckend wäre. Aktuelles Beispiel:  Die  unglücklichen Kroatien-Urlauber (mehr dazu und zum Test weiter unten)

Damit dieser Betrug glaubhaft erscheint, wurde der Unsinn von den „asymptomatisch Infizierten“ verbreitet, siehe dazu  u.a. Prof. Beda Stadlers  beißende Kritik, Statements von Prof. Bhakdi, usw.

Was wir immer ganz groß vor die Nase gesetzt bekommen, ist die Zahl der „aktiven Fälle“, wie hier aus dem „Dashboard“ des Gesundheitsministeriums (violettes Feld) ersichtlich. (Ich habe hier Zahlen aus drei einzelnen Diagrammen in einem Bild vereint: die „grünen“ und  die „rote“ Zahl der bestätigten Todesfälle wurden hinzugefügt)   

  • Abkürzungen:  P = Positiv getestet; G = Genesen; V = Verstorben                               
  • BMG:  österreichisches Gesundheitsministerium

Daraus ergibt sich gemäß Definition für die „aktiven Fälle“  folgende Rechnung:

23.875 (P) – 20.870  (G) – 721 (V) = 2.284   (Stand: 18.8. 17 Uhr)

Woher die „2.230 Fälle“  kommen, ist nicht ersichtlich (solche Diskrepanzen findet man täglich) und man muss festhalten, dass die Zahlen ohnehin nicht nachvollziehbar  sind. Warum?

Die Berechnung der „aktiven Fälle“ ist an sich eine Täuschung, denn sowohl die Zahl der „Genesenden“ als auch die der „Verstorbenen“ wurde nicht mit wissenschaftlichen, transparenten Methoden ermittelt. Auch das kann man auf der Homepage des Ministeriums nachlesen:

  • Die Zahl der „Verstorbenen“ ist also eine Fiktion, weil die wirkliche Todesursache nicht untersucht / verifiziert wurde (keine Autopsie-Berichte veröffentlicht werden, um das transparent zu klären – wie es  B. in Hamburg Prof. Püschl getan hat).
  • Die Zahl der „Genesenen“ ist auch eine Fiktion, weil auch hier ein semantischer Trick angewandt wird:

Jeder normale Mensch versteht darunter, dass Leute, die  krank waren,  an einem bestimmten Datum wieder gesund wurden. Doch erstens werden diese Daten gar nicht erfasst (nur geschätzt oder fiktiv durch Algorithmen „berechnet“) und zweitens  war ja ein Großteil der „positiv Getesteten“ eben gar nicht krank, weshalb sie auch nicht „genesen“ können.

Aus den Tabellen des BMG kann man sehen, wie sich die Zahl der „Genesenen“ pro Bundesland täglich ändert. Diese Zahlen haben aber eben nichts mit wirklich „Gesundeten“ zu tun, weil ihre Basis „die bestätigten Fälle“  auch eine wissenschaftliche und statistische Fiktion ist: Nur ein winziger Teil davon war wirklich krank (und deshalb im Spital).

In Wahrheit können die täglich „Genesenen“  nur ein Teil der zu Unrecht „Eingesperrten“ sein, die aus der Quarantäne entlassen wurden. Aber auch diese Zahlen wurden nie durch Dokumente belegt und sind der politischen Willkür unterworfen (so wurde die Quarantäne von 14- auf 10 Tage verkürzt  und dadurch die Zahl der „Genesenen“ in OÖ. dramatisch gesteigert, (3./4. August von 3,235 auf 3.416  „Genesene“, also 181 mehr; vorher ca. 20-40 pro Tag)  was wiederum die „aktuellen Fälle“ reduziert hat …)  

Während die Zahl der „aktuellen Fälle“ immer groß herausgestellt wird, findet man die Zahl der „Bestätigten Fälle“, die keine Spitalsbehandlung brauchen, davon getrennt und wenig beachtet.

Das sind derzeit 2.114  (Stand: 18.8. 17 Uhr), also Menschen, die  de facto nicht  an COVID-19 erkrankt sind; nur „positiv“ getestet wurden.  

Zieht man diese von den „aktuellen Fällen“ ab (2.230) bleiben noch 116, die wirklich krank und deshalb im Spital sind (wobei das SARS-CoV-2  als Co-Faktor anzusehen ist)

Das sind 0,0013%  der österreichischen Bevölkerung. ( 1 von 100.000)

Wie viele Patienten sind aus anderen (lebensbedrohlichen) Gründen im Spital? Hätte deren Erkrankung durch staatliche Präventivmaßnahmen verhindert werden können?  Das ist kein Thema mehr,  als ob es außer „Corona“ keine anderen Gesundheitsrisiken gäbe.

Alleine durch Rauchen sterben jährlich ca. 14.000 Menschen in Österreich, aber Zigaretten werden nicht verboten… (siehe Anhang)

Der PCR-Test als Maß aller Dinge (Das Orakel von „Drosten“)

Der Dreh- und Angelpunkt bzw. das  trügerische Fundament aller vier Kategorien ist aber der RT-PCR-Test, über den ich ja schon mehrfach geschrieben habe.

  • Dieser (mit vielen Fehlerquellen behaftete) Test ist KEINE klinische Diagnose und kann nicht beweiskräftig aussagen, ob jemand akut mit  (sehr vielen) Viren infiziert ist oder nicht. (Auch bei Symptomen ergibt sich nur eine Korrelation)
  • Er kann bestenfalls feststellen, dass ein kleines Stück RNA (virale Nukleinsäure) auf der Schleimhaut der Atemwege gefunden wurde.
  • Wenn die getestete Person keinerlei Krankheitssymptome (die angeblich für COVID-19 typisch sind) aufweist, ist es völlig unzulässig, diese Menschen nur aufgrund des Tests einzusperren und sie dann auch noch für ein Ausgehen zu bestrafen.
  • Auch deshalb, weil die Grundannahme einer fehlenden Immunität bei der gesamten Bevölkerung unhaltbar ist (siehe Anhang)
  • Die erzwungene Quarantäne dieser „Fälle“ (inklusive Angehöriger u. Kontakte) hat also keine wissenschaftliche Basis und ist damit eine Form von unrechtmäßiger Freiheitsberaubung und NötigungEin  Machtmissbrauch durch den Staat, getarnt als Schutzmaßnahme (das hatten wir doch schon mal…)

Die Tests kosten hunderte Millionen an Steuergeldern, haben keine wissenschaftliche Beweiskraft für eine echte Ansteckungsgefahr und richten enorme soziale Verwerfungen an.

Unsere Politiker haben sich von Pharmafirmen, autistischen Mathematikern (wie Neil Ferguson) und korrupten Virologen  „über den Tisch ziehen“ lassen, weil sie keine Ahnung von Immunologie, Biologie und Gesundheits-Ökologie haben und unabhängige, kritische Experten wie Dr. Wodarg, Prof.Dr. Bhakdi, DDr. Haditsch u.a. ausschließen).

Durch manipulative Zahlen und Bilder wurden sie in die Enge getrieben, indoktriniert und griffen schließlich zum angebotenen „Rettungsanker“, dem Trio Infernal  der Dummheit: Testen- Trennen/Wegsperren – Impfen (und die Schafsmedien sind  ihre willfährigen Erfüllungsgehilfen).

DOKUMENTE  ZUR  UNSERIOSITÄT  DER  TESTS

Am 5. März veröffentlichten chinesische Forscher eine frappierende Studie zur  Treffsicherheit des PCR-Tests im Chinese Journal of Epidemiology:

Die Schlussfolgerung der Wissenschaftler:   Was die engen Kontakte von COVID-19 Patienten betrifft, könnte mehr als die Hälfte der laut Test  „asymptomatisch Infizierten“ in Wahrheit „falsch positiv“ sein.  (Der positive Vorhersagewert war kleiner als 20%, das wären sogar 80% falsche „Fälle“; bei niedriger Prävalenz  (wie jetzt in Deutschland und Österreich) ohnehin nicht zu vermeiden)

  • Das würde natürlich erklären, warum diese Menschen keine Symptome haben.
  • Die Zuverlässigkeit des Tests ist demnach so gering, dass sie mit einer evidenzbasierten Wissenschaft unvereinbar ist.
  • Interessanterweise wurde diese brisante Untersuchung inzwischen „zurückgezogen“ (noch bevor sie in Druck gegangen war), doch das bedeutet aber nicht, dass ihre Erkenntnisse falsch sind; (politischer Druck reicht auch)
  • Die Studie des CDC in Korea hat auch bestätigt, dass ein positiver Test nicht mit Infektiosität (Ansteckungsgefahr) gleichzusetzen ist und das BMG räumt das ja auch ein:
  • Wie absurd und willkürlich die Interpretation der Testergebnisse ist, zeigt auch ein Blick in die Empfehlungen des amerikanischen CDC (Centers for Disease Control) für das Testen: 

Wenn der Test bei Leuten vorgenommen wird, die in eine dieser Kategorien fallen, galt er als „diagnostisch“. 

  • Leute, die CoV-19 Symptome haben
  • Leute ohne Symptome, die (vermuteten) Kontakt mit dem Virus hatten
  • Leute ohne Symptome, die keinen Kontakt mit dem Virus hatten- in „speziellen Umständen“
  • Leute, die getestet werden, um festzustellen, ob die „Infektion“ beendet ist
  • Leute, die als Teil von „Screening“-Programmen vorsorglich getestet werden

Doch dann erfolgt im Juli  ein „Switch“ von der „test-basierten“ (TB) Strategie zu einer „symptom-basierten“  (SB) Strategie.

Warum? Weil die TB-Strategie zu einer „verlängerten Isolierung oder Arbeitsverhinderung der Betroffenen führt, die weiterhin die virale RNA freisetzenaber nicht mehr ansteckend sind.“  (Das CDC bezieht sich auf die Studie aus Korea, auf die die ich schon früher hingewiesen habe).

Mit Ausnahme von immunschwachen Patienten sollte in allen anderen Fällen, die SB-Strategie angewendet werden, wenn es darum geht, festzustellen, wann eine Beendigung der  Eindämmungsmaßnahmen (Quarantäne)  erfolgen kann.

Mit anderen Worten:  

  • Der positive Test wird hier – von der obersten Seuchenbehörde der USA –
  • als NICHT  BEWEISKRÄFTIG  für eine  reale Ansteckungsgefahr angesehen – im Kontext der Beendigung der Quarantäne. Er hat also demnach keinen echten diagnostischen Wert.
  • Zur Verhängung der Quarantäne (de facto Freiheitsentzug)  wird er aber weiterhin  als Schlüsselfaktor herangezogen
  • Das hat George Orwell als „Double-Think“ bezeichnet: Man verwendet zur Argumentation zwei sich gegenseitig ausschließende Prämissen. Doch logisch ist:  Entweder der Test hat diagnostischen Wert oder er hat keinen.
  • Weil der Test nicht unterscheiden kann, ob die gefundenen Viruspartikel infektiös sind oder nicht, kann er auch nicht zur ursprünglichen Diagnose der „Fälle“ herangezogen werden. Schon gar nicht bei Leuten ohne Symptome!!
  • Der „positive“ Test bedeutet dann aber auch nicht, dass es sich immer um eine „Neuinfektion“ handelt!  Die betroffene Person könnte schon vor Wochen mit dem Virus in Kontakt gekommen sein.

Der Ausdruck „laborbestätigt“ verliert damit jede wissenschaftliche Legitimation.

Damit fällt auch die vierte Zahlen-Kategorie als seriöse Basis für die „Maßnahmen“ weg: Die angeblich „bestätigten Fälle“, die sich ja auf den PCR-Test stützen (jedenfalls bei Leuten ohne Symptome).

Aus dieser Perspektive ist es daher  notwendig, die aktuelle Lage  in Kroatien genauer unter die Lupe zu nehmen.

DER  COVID-„ KROATIEN-KRIMI

Schlagzeilen wie diese dominieren derzeit unsere Medien.

Die „Neuinfektionen“ sind aber nicht das, was in den Medien  so plakativ dargestellt wird.  Da der PCR-Test auch „positiv“ ist, wenn es sich um  Viruspartikel handelt, die aus einer  bereits überwundenen bzw. verhinderten Infektion stammen, ist das kein Beweis für eine Ansteckungsgefahr.

(Wie gesagt: testen- wegsperren – impfen – das ist das  Primitiv-Niveau, auf dem unsere Politiker agieren und damit eine perfide und destruktive Form von social engineering ermöglichen, dessen Tragweite ihnen offenbar nicht klar ist …)

Aber sehen wir uns die  Zahlen aus Kroatien einmal genauer an (obwohl wir wissen, dass  die global angewandte Berechnungsmethode  keine wissenschaftliche Basis hat), um die Mediendarstellung prüfen zu können: 

Auf der offiziellen „Corona-„ Website der kroatischen Regierung findet man die  üblichen aktuellen Werte: (Cases = positiv Getestete bzw. „Aktive Fälle“);   Cured = Genesen und Deceased = Verstorben)

RELATIVERENDER  KONTEXT:

  • Kroatien hat ca. 4,1 Millionen Einwohner (fallende Tendenz seit der gewaltsamen „Trennung“ von Jugoslawien)
  • Bisher „mit Corona“ gestorben: 166 Personen (Durchschnittsalter: 77,8 Jahre; überwiegend chronisch krank)
  • Jedes Jahr sterben in Kroatien ca. 52.000 Menschen. Das sind statistisch gesehen 142 Tote pro Tag.
  • Die 166 „Verstorbenen“ der CoV-Statistik (seit 25. Februar – also in fast 6 Monaten) machen gerade mal 0,5% der Sterbefälle aus, die normalerweise in diesem Zeitraum auftreten.
  • Die derzeit „aktiven Fälle“ machen 0,03% der Bevölkerung aus.
  • Die derzeit „hospitalisierten“ (also wirklich mit COVID-19 assoziierten Kranken) machen 0,003% der Bevölkerung aus.

BRIEF TIME-LINE

  • Anfang Mai war der Anteil der positiven Tests 5,2% (2.112 von 39.973); Verstorben: 83
  • Ende Mai war er: 3,74% (2.243 von 59.911 Tests); wirklich krank: 133 Verstorben: 99
  • Dann beginnt der mediale Hype nach dem üblichen Muster:
  • Juni: „Neuerkrankungen steigen wieder“
  • Juni: „95 Neuinfektionen: Zweithöchste Zahl  seit Beginn…“ (ein Kloster, eine psychiatrische Klinik)
  • Juli: „116 Neuansteckungen“ – höchster Wert bisher…)
  • 11: Juli: 140  Neuinfektionen  …
  • Juli: Anteil der positiven Tests: ( 4.137 von 100.851 ) 4,10%  Verstorben: 120  „Aktiv“: 1.192
  • Mitte August noch mehr Dramatik: 180 „Neuinfizierte“, mit 208 „noch übertroffen“ usw.
  • August: 1.236 „aktiv“, Verstorben:  166 (s.o.)
  • „Reisewarnung“ aus Österreich, panikartige Rückreise, „Teststraßen“, Quarantäne etc.

Und das, obwohl der Anteil der „positiven“ jetzt niedriger ist, als Anfang Mai und im Mittel bei 4,3% liegt (also kein „dramatischer Zuwachs“)sondern Folge der Ausweitung der Tests!

Selbst wenn man also den offiziellen Zahlenkult mitmacht, wären diese Zahlen kein Grund für „Reisewarnungen“ und das Schüren von Ängsten. Tausenden Menschen damit den Sommer-Urlaub zu vermiesen, (der gerade in diesen Zeiten für die Erholung und Stärkung des Immunsystems wichtig wäre), und den Tourismus zu ruinieren, das hat mit  rationaler Gesundheitspolitik nichts mehr zu tun.

Die Verhältnismäßigkeit dieser überzogenen Reaktionen ist nicht gegeben.

Doch angesichts der oben dargelegten, fehlenden Legitimität der vier Zahlenkategorien – und vor allem der fehlenden Beweiskraft des PCR-Tests –  verkommt  das ganze Theater mit den „steigenden Neuinfektionen“  zu einer absurden, politischen  Inszenierung, die sich immer mehr als kollektive Psychose auswirken könnte …(wodurch ein totalitäres Kontrollsystem dann „salonfähig“ wird)

Wann hört der Test-Wahn endlich auf?

Wenn sich genug Leute finden, die aufstehen und sagen: Es reicht. Das ganze Theater von Abstand halten, Maske tragen, Leute herumkommandieren, bis in die Wohnung hineinregieren, Kindern Angst machen vor körperlichem Kontakt und  menschlicher Nähe,  das hat nichts mit effektiver Gesundheitspolitik zu tun, aber viel mit Tyrannei, Dummheit und Machtmissbrauch.

Das Schlusswort soll Hannah Arendt haben, zunächst zur „Banalität des Bösen“ (Kommentar zum Buch):

„Das Böse war demnach nicht mehr nur teuflischer Wille. Es konnte auch die Unfähigkeit sein, über die Tragweite des eigenen Tuns nachzudenken (z.B. Ein „Ethik-Rat“ des österreichischen Bundeskanzlers, der  Zwangsimpfungen für legitim hält und Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen wollen,  kriminalisiert!)

Arendt über totalitäre Systeme (The Origins of Totalitarianism) und ihre „Stützen in der Gesellschaft“ 

The ideal subject of totalitarian rule is not the convinced Nazi or the convinced Communist, but people for whom the distinction between fact and fiction [the reality of experience], between true and false no longer exists.”

„Das ideale Subjekt für eine totalitäre Herrschaft ist nicht ein überzeugter Nazi, Kommunist …sondern Menschen, für die der Unterschied zwischen wahr und falsch nicht mehr existiert“

Die sich nicht darum scheren, was  wahr ist, nur „Autoritäten“ folgen und deren „Regeln“ – egal wie  unmenschlich sie im Endeffekt sind ….

Zu welcher Gruppe wollen wir gehören?

Quellen:

https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/hcp/disposition-in-home-patients.html

https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/hcp/disposition-in-home-patients.html#previous-updates

https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/hcp/testing-overview.html

https://thevaccinereaction.org/2020/07/tests-for-sars-cov-2-in-south-korea-cant-distinguish-virus-from-viral-fragments/

KOREA: PCR-Test kein Beweis für Ansteckungsgefahr

Der Test findet nur ein sehr kleines Teil des viralen Genoms (ein Stück RNA) und wenn Ihre Immunzellen den Virus  getötet haben, dann gibt es die Überreste davon im Körper, sodass es so aussieht, als ob Sie infiziert wären. Aber Sie sind es nicht. Sie haben den Kampf gewonnen und sind immun. Aber der Test kann das nicht unterscheiden.“

(Dr. Beda Stadler, ehem. Direktor des Institutes für Immunologie in Bern bestätigt die Aussagen der Wissenschaftler aus Korea )

Schwedische Studie zur T-Zell IMMUNITÄT  (wodurch die Risikobewertung für „COVID-19“ neu überdacht werden muss und damit auch die überzogenen „Maßnahmen“)

https://news.ki.se/immunity-to-covid-19-is-probably-higher-than-tests-have-shown

Klicke, um auf 2020.06.29.174888v1.full.pdf zuzugreifen

SARS-CoV-2 spezifische, Gedächtnis-T-Zellen werden sich wahrscheinlich als entscheidend für eine langanhaltende Immunität gegen COVID-19 herausstellen

  • Diese T-Zellen wurden auch bei  symptomlosen Personen, Patienten mit milden Symptomen  und  deren Angehörigen nachgewiesen, bei denen der Antikörper-Test (im Blut) negativ war.
  • Unsere Ergebnisse zeigen, dass (Kontakt mit) SARS-CoV-2 eine effektive Immun-Antwort  (durch Gedächtnis- T-Zellen) auslöst, so wie sie auch mit  einer  erfolgreichen Impfung einhergeht.
  • Der natürliche Kontakt mit dem Virus bzw. die Infektion könnte also neuerliche, schwere COVID-19 Erkrankungen auch bei jenen Prsonen verhindern, die keine Antikörper im Blut haben.

KROATIEN – Statistik

https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie_in_Kroatien#Statistik

https://www.koronavirus.hr/en

https://www.worldometers.info/coronavirus/country/croatia/

ANHANG: Rauchen – DIE IGNORIERTE  EPIDEMIE mit 5 Mio. Toten pro Jahr (700.000 Toten  in der EU)

https://tirol.orf.at/v2/news/stories/2915996/  2018

https://sciencev1.orf.at/science/news/57906  (2010)

 

Warten auf die „2. Welle“

CoV distance urinals Singapore

Abstand halten! – Urinale, aufgenommen  in Singapur (Foto: REUTERS)

Der politische und mediale Alltag zu „Corona“-Zeiten in Österreich ähnelt immer mehr einem permanenten, absurden Theaterstück, bei dem man vergeblich auf den letzten Akt wartet. Die surrealen Auftritte des Gesundheitsministers könnten Grundlage für ein neue Variante von „Warten auf Godot“ (sprich: Warten auf die Zweite Welle“)  sein. wenn sich ein Dramatiker damit befassen würde.  Einer davon, Harold Pinter sagte in seiner Nobelpreis-Rede  mit dem Titel  Kunst, Wahrheit & Politik (in der zweiten Hälfte), dass die Mehrheit der Politiker an der Wahrheit kein Interesse habe, sondern nur an Macht (und)

„Damit diese Macht erhalten bleibt, ist es unabdingbar, dass die Menschen unwissend bleiben, dass sie in Unkenntnis der Wahrheit leben, sogar der Wahrheit ihres eigenen Lebens. Es umgibt uns deshalb ein weitverzweigtes Lügengespinst, von dem wir uns nähren.“

Während Pinter in seiner Rede  (2005) auf die verbrecherische Außenpolitik  der USA abzielte, gilt der letzte Satz gerade auch in der „Corona-Krise“. Während die Masse der Bevölkerung ja routinemäßig einem „Lügengespinst“ ausgesetzt wird, zeichnet sich immer mehr ab, dass in dieser Pandemie auch die Politiker selbst das Ziel einer „psychologischen Operation“ sind, von der die Pharmafirmen, korrupte Wissenschaftler (und dahinter agierende Machtstrukturen) enorm profitieren und mit der das schrittweise Hineinschlittern in ein totalitäres  Kontroll-System als „notwendige Maßnahme“ zum Schutz der Bevölkerung verkauft werden kann.

Und wenn man sieht, wie einer nach dem anderen (Kurz, Kogler, Anschober, etc.) immer die gleichen Parolen („talking points“ herunterbetet, die man ihnen eingetrichtert hat,  muss man sich fragen:

Wie dumm/intelligent sind eigentlich unsere Politiker? Mit „dumm“ meine ich die Unfähigkeit, Informationen (die als Entscheidungsgrundlage dienen und massive Konsequenzen für die ganze Gesellschaft haben) kritisch zu analysieren und sich nicht nur auf einen „Expertenstab“ zu verlassen, der häufig von bestimmten Interessengruppen dominiert bzw. unterwandert ist (z.B. die Pharmaindustrie  bei der  „Schweinegrippe“-Panikmache durch die WHO).

Angesichts der neuerlichen Einführung der „Maskenpflicht“ für ganz Österreich und der  einfältigen Statements von Mitgliedern der österreichischen Bundesregierung fällt es schwer, diese Frage nicht zu stellen.

Doch Sprüche wie  „Wissen ist Macht“ bzw.  „Wer nichts weiß, muss alles glauben“ (was z.B. in abstrakten „Modellen“ suggeriert wird) wirken sich im „Corona“-Kontext verheerend aus, denn die Verletzung von Grundrechten (aktuell: Verfassungsgerichtshof-Erkenntnis)  und die Nötigung zum Tragen einer Mund-/Nasenbedeckung (MNS) in Geschäften  erfolgt ohne wissenschaftliche Basis und auf der Grundlage falscher Zahlen. Das soll in diesem Artikel verdeutlicht werden.

Bevor wir uns mit den gefälschten Zahlen befassen, ein Blick auf die aktuellen Maßnahmen:

DIE MASKE ALS KONDITIONIERUNGS-INSTRUMENT

OÖN Maskenpflicht 22-JUL

Schlagzeile OÖ Nachrichten 22.Juli

Fangen wir zunächst mit den Aussagen der Bundesregierung an, die am 21. Juli in einer Pressekonferenz gemacht wurden. Bemerkenswert ist zunächst ein Satz von HBK Kurz am Anfang. Er verweist (mit Bezug auf den „Anstieg der Corona-Neu-Infektionen“) auf eine Bemerkung, (einen Rat an das Volk) die er vor Wochen bei der letzten Pressekonferenz  gemacht hatte:

„Werfen Sie die Maske nicht weg, wir werden sie nicht brauchen“ („nicht“ statt „noch“ -ein sehr verräterischer  Freud’scher Versprecher). Genau in dieser Situation sind wir jetzt wieder angekommen“

Man habe die „magische Schwelle“ dreistelliger Neu-Infektionen überschritten, weshalb jetzt „ zusätzliche Verschärfungsschritte“  gesetzt werden müssen. Das „Motto“ dabei sei aber: „So viel Freiheit wie möglich, so viel Einschränkung wie notwendig“. (Dass das nur ein billiger Slogan ist, wird weiter unten analysiert)

Zentraler Punkt: Ausweitung der Maskenpflicht in ganz Österreich zunächst auf: Supermarkt, Bank, Post nach dem genialen Motto: „Jeder muss dort hin“ (inzwischen ausgeweitet auf Tankstelle, Bäckerei etc. und letztlich „in allen Bereichen des täglichen Lebens“. Wieso davon  „besonders Schutzbedürftige“ profitieren, wird nicht erklärt.

Herr Anschober rechtfertigt den Zwang zur „Maske“  damit, dass es notwendig sei, „das Risikobewusstsein wieder zu heben“ durch ein „Wieder-Installieren der Warnsysteme“, besonders im Hinblick auf den Herbst, wo es „noch einmal deutlich ernster“ werde und durch „das virologische Grundgeräusch“, das er in Form von „erhöhter Rhinoviren-Aktivität“ jetzt vernommen habe.

Anschober Maske ZIB 2 WolfAuch in der ZIB-2  vom 21. Juli wurde Anschober zur Sinnhaftigkeit seiner Maßnahmen befragt. Herr Wolf stellte dazu einige  sehr wichtige Fragen, (auch die nach der Fehlerrate der PCR-Tests – bemerkenswert) doch die Antworten zeigen, welcher „Gehirnwäsche“ der  Gesundheitsminister unterzogen wurde:

Die fehlende Logik  des Maskenzwanges in Supermärkten oder Postfilialen (wo man sich viel kürzer aufhält, als z.B. in einem Restaurant und wo keine einzige Ansteckung belegt  ist)  rechtfertigt Anschober so:

21 JUL ORF ZIB-2 Anschober Rhinoviren

Warum man wegen eines völlig harmlosen Schnupfen-Virus  „etwas tun muss“ um angeblich Kunden von Supermärkten, Post und Bank „zu schützen“, ist auf der Basis logischen Denkens nicht nachvollziehbar.  Das ist einfach nur Schwachsinn.

Diese Viren schwirren das ganze Jahr umher und bedürfen keiner medizinischen Behandlung, außer man hat ein geschwächtes Immunsystem, aber dann ist man bei allen Krankheiten mehr gefährdet als andere. Das ist keine Rechtfertigung für einen pauschalen Maskenzwang und noch mehr Bevormundung im täglichen Leben durch das Ministerium. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit sich beim Einkaufen an diesen Orten anzustecken, extrem niedrig (bis Null) und das hat das Gesundheitsministerium schon im April selbst festgestellt:

KURIER CoV Stichproben 2-April

Quelle: KURIER

Auch der Leiter des Bereichs Öffentliche Gesundheit der AGES, Prof. Franz Allerberger hat  (wie ich auf diesem Blog) mehrfach darauf hingewiesen, dass „das Virus keine Flügel hat“, man also sehr engen Kontakt für mindestens 15 Minuten mit Infizierten haben müsse, um sich anstecken zu können. Da aber 99,5% der Österreicher nicht krank  (und wahrscheinlich die Hälfte bereits immun) sind,  ist die Gefahr einer Ansteckung minimal.

Das alles wird aber von Anschober ausgeblendet, weil sonst die dadurch entstehende „kognitive Dissonanz“ sein ganzes Gelaber als das entlarven würde, was es ist: Das Produkt von Ignoranz und Indoktrination, nicht Resulat von Erkennen und Verstehen eines Sachverhalts.

Herr Wolf weist dann darauf hin, dass es  im Burgenland und in Vorarlberg wahrscheinlicher sei „vom Blitz getroffen zu werden“, als einem Corona-Infizierten zu begegnen (wegen der extrem niedrigen Zahlen).

Anschober antwortet darauf „ganz ehrlich“, dass es auch um „einen psychologischen Effekt“ gehe, man müsse das Risikobewusstsein heben um die „zweite Welle“ verhindern zu können, schließlich sei das die „schwerste Pandemie seit 100 Jahren“.

Hier wird das absurde Theaterstück wieder sichtbar:

Masks not equal

Die tatsächlich relevanten Zahlen in Österreich (prozentuale Entwicklung der positiven Tests und Zahl der Erkrankten, die ins Spital müssen) sind im Kontext einer „Pandemie“ sehr, sehr niedrig – ja geradezu  lächerlich (was das Leiden der Betroffenen nicht bagatellisieren soll).

  • In der letzten Woche waren durchschnittlich 1,5% der Tests positiv
  • Im Krankenhaus befinden sich derzeit 101 Menschen (von 20.332 „Fällen“) das sind 0,49%.
  • Bezogen auf die Gesamtbevölkerung sind das 0,0011% (also 1 von 100.000 Österreichern)

Frage: (die Herr Wolf leider nicht gestellt hat):

Wieso muss man das „Risikobewusstsein“ der Österreicher durch ständige Angstmache und Maskenzwang heben, wenn 98,5  Prozent der Tests  NEGATIV sind und 99,5% der „Fälle“ NICHT ins Krankenhaus müssen? (siehe dazu auch Teil 2)

Frage:  (die Herr Wolf  -endlich einmal – gestellt hat)

Das ignorierte Problem der „false-positive“ Rate des PCR-Tests  Die Antwort von Herrn BM Anschober ist ein dümmliches Geschwafel erster Ordnung.  Warum?

21 JUL ORF ZIB-2 Anschober PCR false positive rate.jpg

Es geht hier nicht um einen „Rest-Unsicherheitsfaktor“, sondern darum, dass bei sehr niedriger Prävalenz (hohe Testzahlen, aber sehr wenig positive Tests im Verhältnis dazu), die Fehlerrate dramatische Auswirkungen hat. Hier eine Erläuterung:

Bei 1000 Tests  bedeutet 1% –  immer  10 falsch-positive.

  • Prävalenz von 10% – also 100 positiv, davon 10 falsch – bleiben 90. Das ist nicht so schlimm (90 oder 100).
  • Prävalenz von 2% – also 20 positiv, davon 10 falsch, bleiben 10. h. die HÄLFTE der „positiven“  Tests ist falsch.
  • Wir haben aktuell 1,5%,h. mehr als die Hälfte ist falsch positiv (seit Wochen)
  • Beispiel vom 22. Juli (Stand 15 Uhr): 9.081 Tests, davon  142 „positiv“:  1% falsche sind (gerundet) 91, also 142-91 = 51;
  • Es sind also in diesem Kontext 64% der „positiven“, die täglich in den Medien gezeigt werden, falsch.
  • Je mehr die Testanzahl gesteigert wird, desto verfälschter wird das Ergebnis.
  • Somit sind alle Rufe nach „mehr Tests“ nur ein Zeichen von Ignoranz, nicht politischer Verantwortung

Jetzt verstehen wir auch, warum uns immer nur die kumulierten, absoluten  Zahlen gezeigt werden (die ständig steigen) und nicht die Veränderungsraten pro Woche und Monat, die eigentlich ziemlich stabil sind.

Auf dieser (wie ich finde) betrügerischen Basis will uns die Regierung also „mehr Risikobewusstsein“ einhämmern. Wie infam (oder dumm)  ist das?

Die Aussagen von HBM AnschoberWir machen zusätzliche Tests, Screening-Tests  etc.“ bzw. (bei der Pressekonferenz)  „Wir müssen noch besser u. schneller werden bei Testungen“ was ändert das, an den falschen und irreführenden Ergebnissen???

Je größer die Testanzahl in diesem Prozent-Rahmen wird, desto irreführender ist das „positive“ Ergebnis. Ist der Minister so dumm oder tut er nur so? „Unter den Teppich schauen“?  Eher die Wahrheit (über den PCR-Test) „unter den Teppich kehren“.

Das unerträgliche Geschwafel gipfelt in dem Schlusssatz: (Trotz eingeräumtem  „Unsicherheitsfaktor“ sei „die Grundaussage ist eine relativ sehr verlässliche“. (!)

Persönliche Anmerkung: Mal abgesehen davon, dass der HBM anscheinend keine Ahnung davon hat, worum es hier geht  (oder es einfach nicht sehen will), finde ich es zusätzlich irritierend, das er dieses Geschwafel auch noch immer in einem ach-so-beruhigenden Tonfall von sich gibt, den man von Großvätern kennt, die ihren Enkeln eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen. Normalerweise ändert sich die Tonlage, wenn man authentisch auf solche Fragen reagiert, weil auch Emotionen dabei sind,  aber das hört sich an, wie ein NL-programmierter Roboter.

Dazu kommt dann noch die Arroganz, mit der die Bevölkerung pauschal wie eine Gruppe unmündige Kinder behandelt wird:

Nur durch Verordnungen, Zwänge und Manipulation kann vernünftiges Verhalten erreicht werden. Ich finde diese Bevormundung unerträglich …(auch angesichts dessen, das diese Maßnahmen nicht evidenzbasiert sind, sondern das Resultat einer Manipulation)

Zur Absurdität  und Unverhältnismäßigkeit des Maskenzwanges für alle sei hier noch auf zwei  Experten-Aussagen hingewiesen:

Bei einer Pressekonferenz  des deutschen Gesundheitsministers im März sagte die Direktorin des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin an der Berliner Charité, Frau Prof. Dr. Petra Gastmeier u.a.: (1:05.14-1:05.26)

Gastmeier Charité Maske für alle sinnlos

Der schon weiter oben erwähnte Univ.Prof. Dr. Franz Allerberger wurde von österreichischen Journalisten (Quelle: Kurier)  so beschrieben:

Als Leiter des Bereichs Öffentliche Gesundheit der AGES, der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, einer Gesellschaft im Eigentum der Republik, ist es sein Job, Klartext zu sprechen. Und das tut er, sagen insbesondere Medizinjournalisten, die seit Jahren mit ihm zusammenarbeiten, verlässlich, uneitel, und nüchtern. Unangepasst und frei von jeglicher Ideologie.Allerberger gehört übrigens, wie man auch auf einem Video auf der AGES-Website sieht, nicht zu den „Fans“ des Maskentragens.“

Der letzte Satz ist ein Understatement, aber  in jüngsten Presseberichten wird der „Klartext“ von Herrn Prof. Allerberger zum Thema Maske deutlicher:

Allerberger Mask No Effect InfKurve

Dazu – als Kontrast – die Aussagen von Herrn Anschober:

Wir wissen, dass  die Maske  einen symbolischen Effekt hat, je mehr sie verschwindet, desto sorgloser, unbeschwerter wird wieder alles“….aber solange es keine Impfung oder Medikament gibt“ müssen die Leute ständig daran erinnert werden,  dass es „ nach wie vor  eine Infektionsgefahr“ gibt.

Von der Existenz eines Immunsystems hat Herr Anschober anscheinend noch nichts gehört, denn die verdummende, reduktionistische Grundannahme (es gibt nur das Virus auf der einen und Dich, völlig hilflos, auf der anderen Seite und nur die Pharmaindustrie kann dich retten!), die damit impliziert wird, ist schlicht und einfach falsch und verlogen.

Zur Erinnerung die Aussagen von Herrn Prof. Püschl, der inzwischen mehr als 100 COVID-19 Patienten obduziert hat:

Prof Püschl CoV nicht Todesursache

Püschl chron Krankheiten nicht CoV

Wir warten indes immer noch darauf, dass in Österreich „COVID-19“ als  wirkliche Todesursache (bei wievielen Patienten?)  durch Pathologen bestätigt wird.  Doch es steht zu befürchten, dass wir darauf „lange“ warten können (wie auf „Godot“…), denn der wissenschaftliche Betrug, der hier stattfindet, ist eindeutig:

COVID deaths Austria scientific FRAUD

Hier geht es also nicht um den Schutz der Gesundheit, sondern um ein Erziehungsmittel, mit dem die unmündigen Österreicher dazu gebracht werden, sich einzubilden, dass jeder, der ihnen beim Einkaufen begegnet, eine Ansteckungsgefahr bedeutet. Welche psycho-sozialen Folgen (das Schüren von unbegründeter Angst) das längerfristig für die Menschen hat (vor allem für Kinder), scheint dabei keine Rolle zu spielen.

Und das bei Zahlen von 99,5% negativen Tests (berücksichtigt man die falsch-positiv Rate). Damit kommen wir zu

TEIL 2:  Der  TÄGLICHE ZAHLEN-KULT

Wenn Sie wissen wollen, wie es mit den aktuellen „Corona-Zahlen“ aussieht, können Sie auf der Homepage des Gesundheitsministeriums jeden Tage diese Tabelle sehen:

Tabelle BM CoV JUL 25

Aus diesen Zahlen werden dann Balken-Diagramme gemacht, die man auf dem „Dashboard“ betrachten kann. Was wir hier sehen, sind aber immer nur kumulierte Zahlen (also Summen aus täglichen Zahlenwerten bis zum  jeweils aktuellen Datum).

Heute (25. Juli) sehen wir z.B. 20.332 „bestätigte Fälle“ für ganz Österreich und eine Gesamt-Zahl von „Testungen“: 840.890.

Mit diesen Zahlen kann man aber nichts anfangen, wenn man sie nicht in Beziehung zueinander stellt.

Die 20.332 „Fälle“ sind 2,42% der bisher gemachten Tests (840.890), demnach waren also mehr als 97% der Tests bisher negativ. Auch daraus lässt sich aber kein „Trend“ erkennen (geht es rauf oder runter?).

Dazu muss man die Einzelwerte ansehen, die aber nie im Kontext veröffentlicht werden, man muss sie selbst ausrechnen (Differenz der Tageswerte für jede Zeile u. Spalte). Dazu unten ein Tabellenausschnitt (von mir). Hier sieht man eben nicht nur die kumulierten Werte, sondern das Verhältnis der positiven Tests zur Anzahl der Tests pro Tag (Beispiel: 21.bis 25.7.)

Tabelle Cov Stats JUL 1

Wenn man sich jetzt auf die Test-Anzahl und die Positiven Tests (oben „Bestätigte Fälle“ genannt) – in schwarz –konzentriert, sieht man jeden Tag steigende Zahlen (19.801 bis 20.332). Es wird also „immer schlimmer“ und die Schlagzeilen lauten dann: „wieder steigende Fallzahlen“ etc. Also Masken aufgesetzt und wieder Angst vor Ansteckung haben …

Tabelle Cov stats JUL 2

Jetzt sehen wir uns die gleiche Tabelle noch einmal an, aber diesmal mit der täglichen Testanzahl und dem jeweiligen Prozentanteil der positiven Tests: Es gab also seit 22.Juli 142, 158, 123  und 108 positive Tests pro Tag. Wie der Bundeskanzler sagte „jeden Tag dreistellige Werte“, das sei ein Alarmzeichen, weshalb man jetzt wieder „schärfere Schritte“ setzen müsse. Doch wie wir an den Prozentwerten sehen, ist die Entwicklung ziemlich konstant: Im Durchschnitt ist der Anteil der positiven Tests  bei 1,5% (weit entfernt von einer „Pandemie“)

 Geht man noch zurück zum 20. Juli ergibt sich folgendes Bild:

CoV Tests pc 23 JUL

Hier sieht man deutlich, was es mit den „steigenden Fallzahlen“ auf sich hat:

Der Prozentanteil der positiven Tests nimmt sogar tendenziell ab (von durchschnittlich 1,77% auf  1,5%).

Wenn man jetzt noch die „falsch-positiven“ (min. 1%) berücksichtigt (wie weiter oben erläutert), dann sind die positiven Tests der der letzten vier Tage nicht um 531  mehr geworden, (von 19.801 auf 20.332) sondern nur um 179.

  • Die täglichen Werte wären dann: 51, 45, 45 und 38.
  • Die Prozentwerte wären dann 0,56, 0,38, 0,57 und 0,53%.

Das Resultat: Im Durchschnitt waren 99,5% der Tests NEGATIV. Das war auch im Juni nicht anders. (Tägliche Schwankungen ergeben sich aus der ständigen Änderung der Testanzahl und – wie gesagt – je mehr Tests gemacht werden, desto verfälschter ist das Ergebnis (bei dieser extrem niedrigen Prävalenz. Auch das Testen bei „Clustern“ ist eine Verzerrung und nicht repräsentativ)

Repräsentativ sind aber Stichproben, die nach dem Zufallsprinzip jede Woche in ganz Österreich gemacht werden und zwar vom Zentrum für Virologie der Med-Uni Wien.

Wie ich schon in einem früheren Beitrag erwähnt habe, gibt es in Deutschland und Österreich ein Überwachungssystem für respiratorische Viren, in dem vor allem die Aktivität von Influenzaviren im Mittelpunkt steht, weil diese ja auch schwere Formen einer Atemwegserkrankung auslösen können (die „Grippe“, an der jedes Jahr zehntausende sterben) und sich ständig verändern.

Dafür werden jede Woche in ganz Österreich bei registrierten Ärzten Stichproben (Abstriche) genommen, die dann getestet werden, damit man sieht, welche Viren sich wie schnell ausbreiten (was vor allem im Winter den Beginn der jährlichen „Grippewelle“ markiert).

Dieses System wurde jetzt auch für SARS-CoV-2 (also „Corona-Virus“) angewendet:

Dazu kann man auf der Homepage des Zentrums für Virologie folgendes lesen:  (Das  gut funktionierende Netzwerk  zur Erfassung zirkulierender, respiratorischer Viren wurde erweitert –

MUV Virologie SARS-CoV-2 surv

Und was haben die Virologen aus Wien nun gefunden?  Das:

MUZ Virologie SARS-CoV-2 Tests 22-JUL

Von 3.577 Tests waren 66 positiv, das sind 1,84% also hochgerechnet nicht einmal  bei 2 von 100.000 Österreichern wurde jene virale RNA entdeckt, die – dank gleichgeschalteter Medien und Politiker – seit Monaten Angst und Schrecken auf dem Globus verbreitet.

Im Hinblick auf die grassierende „wieder steigende Zahlen“ Hysterie in Oberösterreich ist es frappierend zu sehen, das in diesem System kein einziger Test in OÖ positiv war, aber die Steiermark als „Hotspot“ heraussticht, wie ein bunter Hund (mehr als 50% der positiven waren „steirisch“. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass dort viel mehr Tests gemacht wurden; wir sehen also, wie eine sogenannte  „Test-Epidemie“ entstehen kann…)

Noch spannender wird es, wenn man sich die Tabelle der Wochenwerte anschaut, wo man ja den „Anstieg der Neuinfektionen“, (die Anschober & Co. ja als Warnung und Begründung für die neuerliche Maskenpflicht anführen) deutlich sehen müsste:

Doch was sehen wir hier?

MUZ Virologie SARS-CoV-2 Tests pw 22-JUL

 Von den 66  „positiven“ Tests wurden 64  (96%)  vor dem Monat Mai gefunden, (was ja bei respiratorischen „Erkältungsviren“ nicht überrascht)  deshalb splitten wir die Tabelle und rechnen  seit der KW 18 (27.4. bis 3.5.) bis KW 30 (also diese Woche bis 22. 7.).

Seit Anfang Mai wurden also 4 positive Tests gefunden. Das sind dann 4 von 2.040 Tests (3.577 – 1.537*) = 0,19%

(* Die exakte Testanzahl pro Woche  lässt sich anhand des Diagramms nicht feststellen, ich konnte deshalb nur anhand der Balkenhöhe den Wert schätzen und komme auf 1.537  bis KW 17 bzw. 2.040 ab KW 18)

FAKT: Seit Ende April gab es  11 Wochen lang NULL positive SARS-CoV-2 Tests im Überwachungssystem des Virologischen Zentrums der MedUni Wien, obwohl die Testanzahl seit KW 25 jede Woche gesteigert und sogar verdoppelt wurde. Erst Mitte Juli wurden 1 positiver Test und zwei Wochen später 3 positive Befunde festgestellt.

Hervorzuheben ist hier, dass NACHDEM der „Lockdown“ endete, die Tests wochenlang  nur NEGATIV waren und die 4 „positiven“ fallen auch in den Bereich der Fehlerrate des PCR-Tests – hier 1% > 35) (bei so niedriger Prävalenz).

STEIGENDE FALLZAHLEN?

Von 1,84% (Feb-April) sind wir also auf 0,19% (Mai-Juli) heruntergekommen. Bezogen auf die gesamte Bevölkerung wären das 16.900 „Fälle“, also knapp 17.000 Menschen, die definitiv mit dem Virus in Kontakt gekommen sind.

Dieser Wert (0,2%) entspricht genau jenem, die ein Wissenschaftler aus Israel als Beweis dafür anführte, dass die Zahlen der Regierung – die man uns ständig vor die Nase hält – irreführend  und falsch sind. Ein Argument, dass ich (nach umfangreichen Recherchen) voll und ganz teile.

Entscheidend ist die Zahl der Menschen, die (gleichzeitig)  ins Krankenhaus müssen, nicht die Zahl der Infizierten – wann werden unsere Politiker das endlich begreifen??  Natürlich hängt das eine mit dem anderen zusammen, doch wir wissen seit Wochen, dass ca. 90% der „Infizierten“ EBEN NICHT krank werden  (diese Immunität wird einfach geleugnet, wobei natürlich auch der RT-PCR-Test in die Irre führt)

Derzeit sind 101 Personen im Spital, das wären (bezogen auf die  o.a. knapp 17.000 „Positiven“) dann 0,6%.

Rational überlegt:

  • Wenn also nach fünf Monaten „Pandemie“ 0,6% der Infizierten im Krankenhaus behandelt werden müssen, wie „schrecklich“ ist das dann eigentlich?

  • Wieso kann  man damit die NÖTIGUNG zum Maskentragen (also de facto Betretungsverbote von Geschäften und öffentlichen Orten bei  Weigerung) begründen?

  • Das ist absurd, ungerecht und eine Form von Machtmissbrauch durch die Bundesregierung (die mit rechtswidrigen Verordnungen kein Problem hat .. siehe jüngste Judikatur des VerfGerichtshofs)

 

Wenn man also kürzlich in den Medien lesen konnte, dass es sich  (nach Ansicht einiger Oppositionspolitiker) bei der neuerlichen Maskenpflicht  um eine „SCHEINHEILIGE SCHIKANE“  handelt, dann kann man dem nur zustimmen.

Warning Masks UK

Warnhinweis auf Verpackung einer Mund-Nasen-Maske in England: Kein Schutz gegen Viren

Aber es kommt noch dicker … (mehr dazu im nächsten Beitrag)

 

https://www.statnews.com/2020/03/17/a-fiasco-in-the-making-as-the-coronavirus-pandemic-takes-hold-we-are-making-decisions-without-reliable-data/        IOANNIDIS ****

https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/wieder-maskenpflicht-im-supermarkt-oberoesterreich-bleibt-noch-strenger;art385,3276906

https://tvthek.orf.at/profile/ZIB-Spezial-zum-Coronavirus/13889652/ZIB-Spezial-zum-Coronavirus/14059252

https://www.youtube.com/watch?v=hpKrBE5yLnU  Pressekonferenz  Dt. Gesundheitsminister & Experten 1:05:14  Gastmeier

https://www.jku.at/news-events/news/jku-corona-update/    JKU Corona UPDATE

https://tvthek.orf.at/profile/ZIB-2/1211/ZIB-2/14059135

https://kurier.at/politik/inland/corona-stichproben-kein-einziger-im-supermarkt-positiv-getestet/400801094

https://www.youtube.com/watch?v=vVtCTCbI58k      Clemens Arvay (sehr zu empfehlen!)