Rule Britannia?

Gestern war der Tag der Entscheidung in Großbritannien: die Briten hatten die Wahl, ob es weiter nach „rechts“ geht (in den neoliberalen Abgrund) oder ob ein  echter „Links-Ruck“ unter Jeremy Corbyn stattfinden wird. Nach jüngsten Umfragen hatte Corbyn massiv in der Wählergunst zugelegt, was in den Reihen der „Money-Party“ und ihrer wichtigsten constituency– der City of London Corporation (die mafiöse Finanz-Oligarchie und deren betuchte Kunden)  große Unruhe ausgelöst hat.

Kein Wunder, denn Jeremy Corbyn hätte das Zeug, ein neuer „Olof Palme“ zu werden (hoffentlich nicht, was sein Ende betrifft): Ein echter Sozialdemokrat, der sich nicht nur für soziale Gerechtigkeit in England engagiert (also gegen den neoliberalen Strom schwimmt) sondern auch gegen die aggressive und verlogene Außenpolitik der US-geführten NATO bzw. der seines eigenen Landes.

Man muss aber einräumen: Viele in seiner eigenen Partei sind „Blairites“, also auch Unterstützer der „money-party“, weshalb sein „radikales Manifesto“ (als Entwurf der Presse zugespielt) bereits stark verwässert wurde. Ist Corbyn auch nur ein „Bernie Sanders“, der große Hoffnungen weckt, aber gegen die Plutokraten keine Chancen hat?

2017UK election results Guardian

Info-Graphic: The Guardian

Das Wahlergebnis zeigt, dass man mit der Regierung nicht zufrieden war doch die extreme Medienkampagne gegen Corbyn trug auch Früchte, denn trotz aller Kritik  blieben die „Tories“ die stärkste Partei im Land:

  • Labour: 12,85 Stimmen (40%  +31 Sitze)
  • Conservatives: 13,65 Stimmen (42,4% -12 Sitze), keine absolute Mehrheit mehr > „Koalition“ mit der DUP  aus Nord-Irland, die aber keine Ministerposten bekommt (sie hat 10 Sitze in Westminster, das reicht für die Mehrheit v. 327 Sitzen)

PRESS-FREEDOM?  DEN TEUFEL AN DIE WAND MALEN

Wie sehr die Macht-Eliten Corbyn als Feind betrachten, konnte man ja bereits dadurch sehen, dass die britische Presse ihn seit Monaten heftig attackiert. Kurz vor der Wahl zeigte vor allem die „Yellow Press“ (also die britischen Pendants zum deutschen Schmierblatt „BILD“) wie unverfroren sie Corbyn diffamiert und dämonisiert und der jüngste Terror-Anschlag dafür sehr willkommen ist:

DailyMailPsyop Corbyn

Die Apologeten des Terrors“ lautet die Riesen-Schlagzeile der „Daily Mail“ und die „Sun“ warnt ihre ebenso bildungsferne Leserschaft davor, Corbyn zu wählen, da er den islamistischen „Hasspredigern“ nahe stünde. Wieso der Guardian (als britische „Qualitätszeitung“) es für notwendig hält, kurz vor dem Wahlgang auf diese widerliche, journalistische Volksverhetzung extra hinzuweisen, sich aber jeder Kritik dazu enthält, muss man sich fragen, doch die Antwort darauf  kann nur ernüchternd sein.

Die Mail schreibt u.a. .“… der Labour-Führer (Corbyn) und seine engsten Verbündeten haben ihre Karrieren damit verbracht, sich bei jenen einzuschmeicheln, die unser Land hassen, während sie die Polizei unsere Sicherheits-Behörden  mit Verachtung  überschüttet und immer wieder gegen  Anti-Terror-Gesetze gestimmt haben“.

Ein BBC-Journalist wird heftig attackiert, weil er es in seiner Sendung verabsäumt habe, „den Corbynista-Mob“ an die Kandare zu nehmen.

Die Sun versucht im editorial ihren Lesern das Fürchten zu lehren, für den Fall eines Wahlsieges von Labour: das Land würde zu „einer globale Witzfigur“ degradiert werden, wenn Corbyn Premierminister wäre.

 „Ihre Stimme für Labour würde bedeuten, die erste marxistische Regierung in Großbritannien zu installieren. Nach dem Ende der Sowjetunion … und dem Zusammenbruch jedes ruinösen und repressiven ultra-linken Regimes auf der Welt, würden Sie dazu beitragen, ein neues zu errichten, genau hier in England. Es wäre der schwerste Fehler, den dieses Land je begangen hätte.“

Dass diese Art von Angstmache und Diffamierung mit seriösem Journalismus (ganz zu schweigen von „unabhängig“) nichts mehr zu tun hat, ist klar, doch diese plumpe Art von „election meddling“ wird einfach hingenommen. (Vgl. die aus der Luft gegriffenen Vorwürfe gegen Russland, die großen Staub aufwirbeln)

„ANGST ESSEN SEELE AUF“  (ODER DOCH EHER DEN VERSTAND?)

Angesichts dieser massiven Hetze in den Medien (hinter der in erster Linie Rupert Murdoch steht) muss man sich fragen, ob das Timing der „Terror-Attacken“ in Manchester und London so kurz vor Wahlen nicht einen perfiden politischen Zweck hatte: Nämlich den gleichen, wie die Anschläge in den 1970er und 80er Jahren (im Rahmen der „Operation Gladio“) – einen politischen Linksruck mit allen Mitteln zu verhindern und in den Fokus der Aufmerksamkeit „Sicherheit“,  (als Ablenkung von der zunehmenden sozialen Ungerechtigkeit und Armut) zu rücken. Als erwünschter Effekt soll dabei auch die Glaubwürdigkeit Corbyns zerstört werden.

„McDonnell says Corbyn is strongest and most decent Labour leader ‚maybe in generations“ (The Guardian)

Jeremy Corbyn 2Dass ein ranghoher Politiker heutzutage als „anständiger Mensch“ wahrgenommen wird, kommt eher selten vor. Umso mehr versucht das britische Establishment das Ansehen Corbyns dadurch zu unterminieren, dass man ihn als Verharmloser und appeaser des  pseudo-religiösen Extremismus brandmarkt, der doch angeblich die Ursache des „Terrors“ ist.

Es ist für die „Umverteiler von unten nach oben“ auch viel günstiger, wenn die Bevölkerung ihre Wut gegen Immigranten, Muslime, die EU etc. richtet und nicht gegen das eigene politische Establishment. (Das gilt auch für Deutschland)

Noch besser ist  es, wenn der konstruierte „Feind“ und emotionale Blitzableiter einen Namen hat (früher Osama bin Laden / Al Kaida) und der heißt nun „IS“ (und natürlich Iran, Russland und Syrien). Ein passendes Gesicht dazu wird nicht geliefert, denn das Personal von „IS“ ist ja immer vermummt und „Al Bagdadi“ als Kalif zu präsentieren, war ein Flop.

IS: DAS PR-PHANTOM

ISISUSFast jeden Tag gibt es einen neuen „Terror-Anschlag“ irgendwo: in Afghanistan, in London, in Tehran …und immer war dahinter der „IS“, das wird suggeriert.

Die drei „Täter“ aus London haben jedoch nie selbst ihre Ergebenheit zum IS kundgetan oder dass sie in dessen Auftrag handelten. Man zeigt ihr Foto in den Medien, dann kommt eine „Meldung“, dass der IS das Verbrechen für sich reklamiert habe (über die dubiose „Agentur“ Amaq, die nie jemand überprüft hat und die nur eine PR-Fassade für Geheimdienste sein könnte). Das wird aber trotzdem als „Tatsache“ in den Medien übernommen.

Auch die frühere Attacke in London (Westminster Bridge u. vor dem Parlament)  wurde dem IS zugeordnet, obwohl die Polizei bis heute keinerlei Verbindung zwischen dem „Täter“ Khalid Masood und irgendeiner Terrorgruppe finden konnte.

Außerdem ist das „framing“ inzwischen so stark, dass jeder „islamistische“ Anschlag beim Publikum automatisch mit „IS“ in Verbindung gebracht wird und genau diese Wirkung ist ja auch erwünscht. Doch die psychopathischen Messer-Attacken sind eigentlich kein Beweis für die Macht von „IS“ sondern eher für die Macht der PR-Techniken (unter Missbrauch der Kognitionspsychologie).

(Die folgenden Überlegungen klingen sehr zynisch, doch um die Vorfälle zu analysieren muss man die Gefühle hintanstellen)

„LOW INTENSITY“ TERROR?

Der klassische „Terrorist“ will eine möglichst große Schockwirkung erzielen und das erreicht man durch möglichst viele Opfer (Tote und Verletzte). Wie die Geschichte leider zeigt, eignet sich Sprengstoff dazu sehr gut, besonders wenn er dort eingesetzt wird, wo sich viele Menschen aufhalten. Z.B. an Bahnhöfen, Flughäfen, in einem Stadium, etc.

Doch betrachtet man die Anschläge von Manchester und London aus diesem (eiskalten) Blickwinkel, fällt etwas auf:

In die riesige Arena von Manchester passen etwa 20.000 Leute. Selbst wenn sie nur halb- oder  viertelvoll ist, sind das immer noch tausende Menschen. Doch die Opfer des Anschlags vom 22.Mai waren nach offiziellen Angaben 23 Tote und  59 Verletzte.

Das ist furchtbar für die Betroffenen bzw. Angehörigen und man wünscht sich, sie würden noch leben bzw. unverletzt sein, doch rein analytisch betrachtet, zeigt die relativ „niedrige“ Opferzahl, dass hier andere Überlegungen am Werk waren:

Man wollte eine Schockwirkung erzielen, die Angst vor dem „islamistischen Terror“ schüren, aber gleichzeitig die Zahl der Opfer verhältnismäßig niedrig halten (vgl. Bombenanschlag in Kabul150 Tote, hunderte Verletzte; was die FAZ verschweigt, die Taliban haben jede Beteiligung an dem Anschlag bestritten und die enorme Sprengkraft (erdbebenartige Schockwellen) deutet darauf hin, dass hier militärische Profis am Werk waren).

Auch der jüngste Anschlag in London passt in dieses Schema: die Gegend rund um die London Bridge (vor allem der Borough Market) ist werktags bzw. tagsüber sehr frequentiert, doch der Anschlag fand am späten Abend, gegen 22 Uhr (Ortszeit) statt, wo auf den Straßen weniger „los“ ist. Dass die Verbrecher lange Messer für ihre irrsinnigen, willkürlichen  Attacken verwendeten, ist schlimm genug, doch – wie gesagt – mit einer Bombe hätten sie viel mehr Unheil anrichten können, (als 8 Tote und 48 Verletzte) wenn es darum geht, den dubiosen „Ruhm“  und den Schock-Effekt einer solchen Tat zu maximieren. (Nur eines der Todesopfer ist britisch – reiner Zufall?)

Das ist ein Indiz dafür, dass hier möglicherweise Leute am Werk waren, die die selbst gezüchteten „Islamisten“ nur als perfides Werkzeug (zur Beeinflussung der Wähler) benutzt haben. Und es gibt noch mehr Ungereimtheiten, die diese Einschätzung untermauern. Vor allem dieses Foto, (Quelle: Twitter) das einen der Attentäter zeigen soll, nachdem er „im Kugelhagel der Polizei“  erschossen worden war.

1 terror suspect London Bridge

Da fragt man sich: Wo ist das (große) Messer? Wo ist das Blut? Was ist mit den Händen des Mannes passiert? (zu beachten: die unnatürliche, extreme Krümmung, ähnlich wie bei einer spastischen Lähmung)

Ein Mensch, der von Kugeln durchsiebt wurde, muss doch stark bluten und  zahlreicheBlutflecke von den Opfern haben, die er mit dem Messer attackiert hat.  Davon ist nichts zu sehen … (Damit soll nicht angezweifelt werden, dass wirklich Leute getötet und verletzt wurden, die Frage ist nur, von wem …).

NO PICTURES, PLEASE

Auffallend ist auch, dass es in diesem Fall so gut wie kein Bildmaterial gibt (außer diesem Foto, das ganze Viertel sofort hermetisch abgeriegelt wurde (auch noch am nächsten Tag) und die Polizei den Augenzeugen vor Ort befahl „to leave“.  Es gibt kein einziges Bild von dem Lieferwagen, mit dem die Täter auf der London Bridge Leute überfahren haben sollen und die Aussagen passen auch nicht zusammen:

Zuerst hieß es nach Polizei–Angaben, es handle sich um einen weißen  Renault-Van der von der Firma Hertz gemietet worden war. Doch Zeugen sagten aus, sie hätten das Tat-Fahrzeug (schon vorher auf der Brücke) gesehen, es habe aber eine Firmen-Aufschrift / ein orangefarbenes Logo (B&Q) gehabt.  Die Zeugen sagten auch, der Lieferwagen sei schließlich (nach Attacke-Überquerung der Brücke) auf die falsche Straßenseite gefahren und dann „zwischen einer Ampel und dem Zaun der Soutwark Kathedrale eingekeilt worden“. Hat der Fahrer die Kontrolle darüber verloren?

Sehr interessant sind ursprüngliche Presseberichte über Zeugenaussagen, die von „zwei oder drei maskierten Männern“ sprachen, die aus dem Lieferwagen stiegen und dann mit Messern auf die Passanten losgingen.

Eyewitnesses spoke of there being two or three masked men, who got out of the van and started attacking people with knives. Quelle: The Telegraph

Im gleichen Artikel heißt es u.a.

„A second incident is believed to have taken place at the Borough Bistro, in Borough Market. Eyewitnesses have told of seeing a man being stabbed by someone wearing a red hoody. The attacker then walked calmly away, and gunshots were heard near the Brindisi tapas restaurant.“

Hier wird der Eindruck vermittelt, dass es sich um zwei Ereignisse gehandelt hat bzw. dass die Attacke auf der London Bridge und (mit dem Messeer) im Borough Market zur gleichen Zeit stattfanden.  Der Täter habe eine rote Kapuze getragen und sei nach dem Angriff „seelenruhig“ weitergegangen, während Passanten Schüsse in der Nähe hörten.

Auch in diesem Presse-Bericht wird das deutlich:

„Earlier on Saturday, local media reported that a van had hit several pedestrians on London Bridge while a stabbing attack took place at the Borough Market. London Metropolitan Police confirmed they were dealing with an incident on London Bridge, Borough Market and Vauxhall area …“

(Auffällig: kein Wort von „Allah- u- akbar“ oder Islamisten. Nur ein Mann sagte in einem TV-Interview später, der Angreifer hätte „this is for Allah“ gerufen, was auch seltsam ist, da ein „radikaler Islamist“ doch eher arabisch bevorzugt und „allah-u-akbar“ ausruft…)

Die exakte Uhrzeit der „Lieferwagen“-Attacke scheint auch unklar, denn sie wird einerseits (von der Polizei) als 21:58 Uhr angegeben und andererseits als 22:08 Uhr – für die Rekonstruktion eines Verbrechens ist das durchaus relevant.

DIE BOMBEN-ATTRAPPEN

Ein Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes, der für  mehrere Lokale im Borough Market zuständig war,  sagte der BBC, er habe einen Mann mit einem „Kanister um den Bauch“ gesehen.

the-terror-chess-pieceWieso die Verbrecher (und ob alle drei)  Sprengstoff-Attrappen trugen, ist auch ein Rätsel. Die gängige Erklärung ist, damit wollten sie verhindern, dass mutige Passanten versuchen, sie zu überwältigen (ohne Schusswaffe ja durchaus denkbar). Doch einerseits erwähnten die meisten Zeugen kein Wort von einem „Bombengürtel“ und andererseits hielt das einige Leute nicht davon ab, sich ihnen entgegenzustellen, wie z.B. ein Taxifahrer, den der Telegraph so zitiert:

“I thought, ‘I’m going to try and hit him, I’m going to try and knock him down’,” Chris told LBC radio. “I spun the cab round, I was about to ram one of them, but he side-stepped and three police officers came running towards them with their batons drawn.“

Er versuchte also, einen der Täter mit seinem Taxi zu rammen, doch der wich aus. Dann „rannten drei Polizisten auf ihn zu, mit ihren Schlagstöcken in der Hand.“ Ein  Transport-Polizist (BTP) erlitt Verletzungen im Gesicht und an den Beinen, als er auf den Vorfall reagierte, heißt es in anderen Presse-Berichten.

In England sind (normale) Polizisten traditionell nicht mit Schusswaffen ausgerüstet.  Die Tatsache, dass hier keine Explosion stattfand, zeigt doch bereits, dass der „Bombengürtel“ ein Bluff war oder es (in diesem Fall) keinen gab.

YOU CAN’T MAKE THIS UP …

Inmitten dieser Tragödie findet man sogar Texte von Journalisten, die (unfreiwilliges) Schmunzeln – aber auch Staunen – auslösen:

The attackers passed one restaurant, Café Brood, but were deterred from entering because staff, several of them trained in the Albanian army, screamed at the marauders to stay away“.    Quelle: The Telegraph

Cafe Brood LondonDie blutrünstigen Angreifer kamen also an einem Restaurant vorbei (Café Brood neben der Southwark Kathedrale), wurden aber „daran gehindert, das Lokal zu betreten“. Wie bitte?

Das wird so erklärt: Ein Teil der Angestellten, „ausgebildet in der albanischen Armee, schrie die Plünderer an, sie sollen sich verziehen“ (also ein sehr deutliches: Fuck off! auf die albanische Art).

Der Besitzer des Lokals, Mark Stembridge, organisierte sofort die „Evakuierung“ seiner Gäste von der Terrasse, als er die drei Männer kommen sah, konnte man später lesen.

Mal abgesehen von der seltsamen Wortwahl („marauders“ – so viel wie plündernde Soldaten) ist diese Aussage extrem bemerkenswert, denn sie lässt die Gefährlichkeit der drei „Terroristen“ in einem völlig anderen Licht erscheinen.

Wenn man diese durch bloßes Anschreien davon abhalten konnte, ein Lokal zu betreten, wieso konnten sie dann 8 Leute töten und 48 verletzen? Und wieso hat auch hier niemand (außer Mr. Applebee) etwas von einem „Bombengürtel“ gesagt? Weil die militärisch geschulten Albanier sahen, dass es eine Attrappe war oder weil es gar keinen gab?

The first gunshots went on for about 20 minutes and they were on and off in separate bursts for about 90 minutes.”

Auch das passt nicht in die offizielle Story: um 50 Schüsse abzugeben (durch 8 Polizisten) braucht man doch nicht 20, und schon gar nicht 90 Minuten …?  Man brüstet sich ja damit, dass alles „nach 9 Minuten“ erledigt war. Auf wen haben die denn so lange geschossen?

Sehr seltsam fand ich auch die Beschreibung eines Zeugen, (Lewis Bennett) der bei einer Messe-Attacke (im Globe-Pub) anwesend war und sagte, „der glatt-rasierte Mann betrat das Lokal, mit seinem Messer und stand regungslos da (für etwa 10 Sekunden). Dann stach er plötzlich mit dem Messer auf die nächsten ein…“ (Als ob er auf ein Signal reagiert hätte)

Everyone gasped when he ran into the pub but he didn’t do anything at first, just stood still for about 10 seconds,” said Bennett. “But then he grabbed the knife and stabbed people closest to him. He stabbed people in the stomach and legs, I think about five or six people. People started screaming and running out the back door. He was shouting ‘Allah Akbar, Allah Akbar’ and he had a British accent!“

  • Frage: Wie merkt man den britischen Akzent, wenn jemand „Allah Akbar“ ruft?
  • Anmerkung: kein Wort von einem Sprengstoff-Gürtel

Die „Stories“ über die drei Täter enthalten ja das übliche Material, doch einige Elemente sind bemerkenswert:

1 YOUSSEF ZAGHBA

Youssef Zaghba 1Der junge Mann (22) mit marokkanischem Vater und italienischer Mutter als „Terrorist“? Wie schon so oft sagen die Leute, die ihn (aus Italien) kannten, das hätten sie nie von ihm gedacht.

He was normal — happy to say ‘buongiorno, buonasera’, said Franco Bortolini, 77, an upstairs neighbor to Zaghba’s mother in the village of Fagnano, near Bologna. “He was a good boy, just like his mother. I never imagined something like this would happen.”

Und – wie schon so oft – wurde auch er (erst) „radikalisiert“, als er in England war. Seine Mutter sagte gegenüber der Presse:

 „Er dachte, Syrien sei ein Ort, wo man nach den Regeln des reinen Islam leben konnte.  Er sagte, es war ein Traum, dem man ihn über das Internet geschickt hatte. Er sprach als ob man ihn einer Gehirnwäsche unterzogen hätte (per Internet).“

Im März 2016 soll er in Bologna daran gehindert worden sein, in die Türkei zu fliegen. Doch das Absurdeste an dieser Story ist, er soll gegenüber den italienischen Behörden als Grund für die Reise angegeben haben „ich will ein Terrorist sein“. Ein Mann, der Informatik studiert hat, (also kein Dummkopf ist) soll das gesagt haben?

Die Italiener setzten seinen Namen auf eine europaweite „Watch-List“ für Terror-Verdächtige und damit war diese Information auch den englischen Behörden zugänglich. Doch diese sagten „er war für uns kein interessantes Objekt“. (Das Problem ist wohl, dass diese Listen inzwischen so viele Namen enthalten, dass niemand mehr den Überblick hat – die berühmte „Stecknadel im Heuhaufen“ geht online)

Die Aussagen der Mutter deuten aber nicht darauf hin, dass er vorhatte, so ein Verbrechen zu begehen und dabei zu sterben. Sie hätte nach London kommen sollen (wo er in einem pakistanischen Restaurant arbeitete) um mit ihm das Ende des „Ramadan“ zu feiern und er hatte sich erst kürzlich ein Auto gekauft, das er dafür mit Girlanden schmücken könnte (hatten sie am Telefon gescherzt).

Zu dem Image des „radikalen“ Islamisten (Takfiri) passt auch nicht, dass er gar keinen Bart trug.

2 KHURAM SHAZAD BUTT

1 Khuram ButtSeine „Story“ löste in England wohl die größte Empörung aus, denn er tauchte in einer TV-Doku von Channel 4 auf, die den passenden Titel „Die Gotteskrieger von nebenan“ (The Jihadis Next Door) trägt und im Jänner   2016 ausgestrahlt wurde.

Dann meldeten sich auch noch zwei Zeugen, die gegenüber der Presse aussagten, sie hätten ihn schon damals bei der Polizei als extremistischen Aufrührer angezeigt, doch die habe nichts unternommen. Eine davon ist Erica Gasparri, die alarmiert war, nachdem Butt versucht hatte, ihre Kinder in einem nahegelegenen Park zu radikalisieren.  (Butt war selbst Vater von zwei kleinen Kindern). Er sei auch aus einer lokalen Moschee ausgeschlossen worden, nachdem er den Imam mit seinen extremen Ansichten (das sei kein „echter“ Islam) konfrontiert hatte.

Der andere Zeuge will seinen Namen nicht nennen (aus Angst vor Vergeltung):

“I phoned the anti-terror hotline,” the unnamed man said. “I spoke to the gentleman. I told him about our conversation and why I think he was radicalised.”

Doch trotz dieser Warnungen wurde er nicht festgenommen und seinen Pass durfte er auch behalten. Das sei ein Versagen der Behörden, kritisiert der frühere Freund von Butt.

In der Doku sieht man u.a., wie einige Männer im Regent’s Park vor einer schwarzen Flagge mit weißer, arabischer Schrift beten, darunter auch Butt. (Es ist aber nicht die IS-Flagge). Jemand ruft die Polizei an, weil er das aber glaubt. Die Polizisten halten die Männer auf der Straße auf, durchsuchen sie, finden aber keine Flagge. Einer der Männer, Mohammed Shamsuddin,  verhält sich sehr aggressiv gegenüber der Polizei (weil er weiß, dass die Szene gefilmt und später ins Internet gestellt wird). Er schreit den Polizisten an “Sie lügen!“ und „Rühren Sie mich nicht an!“ Obwohl er weiß, dass die Flagge wirklich da war; es geht nur um den dramatischen Effekt für sein „Zielpublikum“, das er gegen die Polizei aufbringen will, um die „Unterdrückung“ der Muslime in England zu verdeutlichen und sie damit zu radikalisieren). Die Frage ist: In wessen Auftrag?

Die Behauptung, Butt habe Kontakt zu Mohammed Siddique Khan, einem der vier „Selbstmord-Attentäter“ des Anschlags von „7/7“ 2005 in London gehabt (von der London Times lanciert) muss mit Skepsis betrachtet werden, denn die offizielle Version dieses Ereignisses ist ebenso unglaubwürdig, wie jene von „9/11“.  Und selbst wenn man sie glaubt, macht das die „Anti-Terror-Behörden“ in London noch verdächtiger, da sie ihn trotzdem nicht überwachten.

3 RACHID REDOUANE

Auch diese „Story“ könnte aus einer billigen Krimi-Farce (mit schwarzem Humor) stammen: ein Zuckerbäcker aus Dublin, bisher völlig unauffällig, mit einer 18-monate alten Tochter, geht nach London um dort mit einem Messer auf wildfremde Leute einzustechen und sich anschließend erschießen zu lassen?  Wie absurd ist das denn?

1 Guardian Dublin chef alleged terroristAuf dem (einzigen) Foto fällt der seltsame Ausdruck in den Augen auf (wie auch bei den beiden anderen): Nahm der Mann Psychopharmaka? Die Pupillen sehen eigenartig aus, der Blick ist starr;

Woher wissen wir, dass er einer der Täter war? Weil man uns das gesagt hat! Beweise? Man hat seinen „Ausweis gefunden“ (das kennen wir doch schon…) – nur das und die Stories in der Presse lassen uns glauben, dass dieser Mann ein ungeheuerliches Verbrechen begangen hat.

Auch hier fällt auf, dass der „radikale Islamist“ weder den obligaten (langen) Bart trug und auch noch mit einer Frau verheiratet war, die gar keine Muslimin ist (was bei  den puritanisch-dementen Takfiris gar nicht geht).

FAZIT:

Die extreme Gewaltanwendung (shoot to kill – mind. 50 Schüsse abgegeben) gegenüber „Tatverdächtigen“ mit Messern, lässt viele Fragen offen, denn offenbar darf keiner überleben, damit er nichts mehr sagen kann. Und wer hätte daran wohl ein Interesse?

Dass die Polizei„noch nie dagewesene Sicherheits-Maßnahmen“ ergriff, also allen Gästen (darunter auch Zeugen) befahl, die Lokale sofort zu verlassen und auf die Straße zu gehen und anschließend das ganze Viertel zur Sperrzone erklärt wurde (sodass auch Touristen nicht in ihre Hotels und Anrainer nicht in ihre Wohnungen gehen konnten) kann man positiv oder negativ sehen.

Einerseits rühmt sich die Polizei, nach nur „9 Minuten“ sei das Drama beendet worden (durch rasches Eingreifen und Erschießen der Täter), andererseits wird das Viertel noch am nächsten Tag total abgeriegelt (auch für die Presse), sodass es keine Fotos, Videos etc. gibt, die die Aussagen der Behörden bestätigen oder  in Frage stellen könnten.

Vielleicht helfen diese Berichte,

http://www.counterpunch.org/2014/09/12/how-the-west-created-the-islamic-state/

https://newint.org/features/2009/10/01/blowback-extended-version/

das ganze Theater  besser zu verstehen …

IS is US

 

 

 

 

 

 

 

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BRÜSSEL: DIE TERROR-SCHARADE

Charade coverScharade (Charade): When etwas getan wird um den Anschein zu erwecken, etwas sei wahr, obwohl es nicht so ist …also eine Täuschung …

Warum fällt mir dieses Wort spontan ein, wenn ich die Darstellung des jüngsten „Terror-Anschlags“ in Brüssel in den Medien betrachte?   Es gab einen gleichnamigen, spannenden Hollywood-Film, in dem erst nach einem verwirrenden Rollenspiel, ganz zum Schluss klar wird, wer wirklich der „Bösewicht“ ist …)

WARUM SIEHT ES SCHON WIEDER NACH „CHARADE“ AUS?

Die „Täter“ konnten trotz aller Überwachungs- bzw. umfangreicher „Anti-Terror“-Maßnahmen wieder einmal dem Radar der Sicherheitsbehörden entgehen.

Dieses Versagen wird aber durch sensationelle Effizienz NACH DER TAT wettgemacht, denn binnen weniger Stunden sind die Verbrecher identifiziert, ihr Versteck ist ausgemacht, ihre Motive geklärt und somit erübrigt sich größtenteils das ansonsten übliche, kriminalistische Untersuchungsverfahren – und vor allem die Auseinandersetzung vor Gericht.

Normalerweise muss die Schuld eines Angeklagten durch ein Gerichtsverfahren bewiesen werden, wobei natürlich auch das Recht zur Verteidigung eingeräumt wird. Bei „Selbstmord-Anschlägen“ ist dieses Verfahren natürlich nicht möglich, da der / die Täter ja tot sind und sich deshalb nicht mehr verteidigen können.

Woher kommt also der „Beweis“ für die Täterschaft? Von den Ermittlungsbehörden, also Polizei, verdeckt operierenden „Anti-Terror-Einheiten“, Staatsanwaltschaft, Innenministerium usw. (und in gewisser Weise auch von den Medien, die sich mit Informationen füttern lassen, ohne deren Authentizität zu überprüfen. Man will doch schließlich mit der aufrührenden Schlagzeile unter den Ersten sein).

In einem funktionierenden, demokratischen Rechtsstaat darf man diesen Behörden auch zutrauen, dass sie gewissenhaft vorgehen und das Ergebnis dann wahrheitsgemäß der Öffentlichkeit bekanntgeben.

Doch dank den Ermittlungen eines mutigen, italienischen Untersuchungsrichters wissen wir seit mehr als 25 Jahren, dass in Europa auch Terror-Anschläge stattfanden, die mit Hilfe dieser staatlichen Organe durchgeführt bzw. vertuscht wurden. („GLADIO“)

vinciguerra gladioEine zentrale Rolle in der  Aufdeckung dieser Strukturen spielte neben Felice Casson einer der (dafür benutzten) Terroristen: Vincenzo Vinciguerra. Dazu lesen wir bei Wikipedia u.a. folgende Passage:

„Vinciguerra sagte aus, dass er von Personen aus dem Staatsapparat gedeckt worden sei und dass das Attentat Teil einer umfassenden Strategie gewesen sei, die Casson später als Strategie der Spannung bezeichnete. Casson ermittelte daraufhin weiter und deckte nach Recherchen in den Archiven des Militärgeheimdienstes SISMI die Existenz einer hochgeheimen komplexen Struktur innerhalb des italienischen Staates auf.

Er bewies, dass Mitglieder des italienischen Militärgeheimdienstes  SISMI, Neofaschisten und Teile des von NATO und CIA betriebenen Gladio-Netzwerks von den 1960ern bis in die 1980er Jahre zahlreiche politisch motivierte Terroranschläge und Morde in Italien begangen hatten.

Dabei hatte ein Netzwerk geheimdienstlicher Stellen durch Verbreitung von Falschinformationen und Fälschung von Beweisen dafür gesorgt, dass die Verbrechen linksextremen Terroristen zugeordnet wurden  […]“

Eine wissenschaftliche Analyse dazu  hat ja Dr. Daniele Ganser in seiner Dissertation vorgelegt, die später als Buch veröffentlicht wurde.

Gladio NATOs dagger CottrellDer englische Journalist Richard Cottrell schildert auf sehr spannende Weise die unheimlichen Vorgänge in mehreren europäischen Ländern (nicht nur Italien), die das geheime „Gladio“-Netzwerk aus Militär, Geheimdiensten, Polizei, rechten Politikern, aber auch mafiösen Elementen, geheimen Bruderschaften (Freimaurer) bis hin zu Teilen des Vatikans, ermöglichte.

(Das Kapitel über Belgien bei Cottrell hat übrigens einen hohen „Gruselfaktor“)

Aus diesem Grund muss uns klar sein, dass wir Informationen, die aus diesen staatlichen Strukturen kommen und uns über die Hintergründe von Terroranschlägen aufklären sollen, NICHT vertrauen können. Das hat nichts mit „Verschwörungstheorie“ zu tun, sondern ist einfach Resultat logischen Denkens und historischen Wissens.

Seit „911“ gilt das umso mehr, da jedem (der noch selbständig denken kann) klar sein muss, dass die offizielle Version unmöglich wahr sein kann.

Der ganze „War on Terror“ ist eine riesige PSYOP, ein gewaltiges Affentheater, mit dem die kriminelle „Intervention“ des Westens  – angeführt von den USA bzw. in Europa von Frankreich und England, im Orient von Israel und der Türkei, mit Saudi Arabien im Schlepptau – in nicht konformen Ländern legitimiert werden soll.

Die „Terroristen“ sind perfide, politische Werkzeuge die von Geheimdiensten erschaffen wurden, um die „Drecksarbeit“ in Ländern zu verrichten, die sich der kapitalistischen Tyrannei und dem Militär- und Finanzfaschismus nicht unterordnen wollen..

Gladio BBei „Gladio“ waren es rechtsextreme Gruppen, die dafür benutzt wurden, seit den 1990er Jahren sind es sogenannte „islamistische Extremisten“, die als Cover-Story für die organisierte Gewalt des Westens eingesetzt werden („Gladio B“).

Sollten diese Länder auch noch auf riesigen Öl-/Gasvorkommen sitzen und sich für die entrechteten Palästinenser engagieren (wie Libyen, Syrien und Iran), dann stehen sie ganz oben auf der Abschussliste, dafür sorgen schon die „Freunde Israels“ mit ihrem gewaltigen politischen Einfluss und ihren Intrigen.

Einige Studien haben festgestellt, dass die Zahl der terroristischen Selbstmord-Anschläge  (SA) seit den 1990er Jahren dramatisch zugenommen hat. Die naheliegende Frage ist natürlich – warum?  („911“ gibt die Antwort darauf). Doch ich frage mich noch etwas anderes:

Ist wirklich alles ein SA, was uns so präsentiert wird oder werden Bombenattentate (die von Geheimdiensten organisiert wurden) einfach nur als SA dargestellt, weil damit eben das Ermittlungsverfahren (vor allem die Beweisführung) sehr leicht manipuliert werden kann? Schauen wir uns das am Beispiel der Anschläge von Brüssel an: (Schwerpunkt Flughafen)

WAS IST PASSIERT?

Zwei Sprengsätze detonierten gegen 8 Uhr morgens unmittelbar hintereinander auf dem Flughafen Zaventem in Brüssel. Zeugen hörten einen lauten Knall, dann „rieselte“ es von der Decke, Glassplitter flogen herum und alles war voller Rauch. Normalerweise dauert es mehrere Tage, wenn nicht Wochen, bis ein forensisches Ermittlungsverfahren (Spurensicherung, Labor-Untersuchungen, Zeugen, etc.) so weit abgeschlossen ist, dass verwertbares Beweismaterial vorliegt (dass auch vor Gericht bestehen müsste).

DH photo suspects ZavantemDoch schon zweieinhalb Stunden später wird (noch vor Pressemeldung der Polizei) ein Foto veröffentlicht, das zwei Tatverdächtige zeigen soll und angeblich ein Screenshot aus einem Überwachungsvideo des Flughafens ist. (Warum wird das Video im relevanten Zeitfenster nicht gezeigt, sondern nur ein Bildauschnitt? Es muss doch Perspektiven geben, auf denen die Gesichter der Männer besser zu erkennen sind. )

WAS KOMMT MIR DARAN „SPANISCH“ VOR?

Aufzeichnungen aus Überwachungskameras haben immer Datum und Uhrzeit eingeblendet, denn sollten diese als Beweismittel herangezogen werden, muss ja dokumentiert sein, dass z.B. eine bestimmte Person an genau diesem Tag und zu einer bestimmten Uhrzeit wirklich dort war.

Diese Bilddatei hat jedoch weder Datum noch Uhrzeit und ist deshalb nicht als Beweis geeignet. Es ist nicht einmal eindeutig, dass es sich um den Flughafen Zaventem handelt.

they did it say officialsDie Gesichter der drei Männer sind so verschwommen, die Bildqualität so schlecht, dass eine eindeutige Identifizierung kaum möglich ist. Es wird uns einfach erklärt, dass es sich dabei um diese Personen handelt. „Bewiesen“ wurde es angeblich durch Fingerabdrücke: Doch wo wurden diese gefunden?

Die Taschen mit den Bomben müssten ja in tausend Stücke zerfetzt worden sein und auch die Leichen der Attentäter dürften nicht viel besser aussehen. Wurden die Fingerabdrücke in der Wohnung gefunden und daraus eine Beweiskette für die Tat konstruiert? (Siehe weiter unten) Wieso wird die Identität des Taxifahrers geheimgehalten? Wenn die Täter wirklich sterben wollten, wird wohl niemand an ihm Rache üben wollen und außerdem: Wer transportiert Bomben per Taxi? (Noch dazu wenn TATP verwendet wird, das sehr leicht unabsichtlich explodieren kann).

DIE STORY VOM „SCHWARZEN HANDSCHUH

Wie konnte man den Kreis der Verdächtigen, aus hunderten, die sich auf dem Flughafen aufhielten, auf diese drei Männer in so kurzer Zeit einengen?

Die Staatsanwaltschaft behauptet, ein Taxifahrer habe sich gemeldet und berichtet, er habe drei Männer zum Flughafen gefahren, die die „Verdächtigen“ sein könnten. Von ihm erfuhren die Ermittlungsbehörden auch die Adresse, wo die Männer eingestiegen sind. Dort wurde dann in im Zuge einer Hausdurchsuchung Material für den Bau einer Bombe gefunden (very convenient). In einer Mülltonne in der Straße „fand“ die Polizei dann auch noch einen Laptop, der angeblich Ibrahim Bakraoui gehört haben soll. Darauf wurden Textpassagen gefunden, die auf das bevorstehende Attentat hindeuten sollen (ziemlich weit hergeholt, denn Ibrahim hatte vorher nie etwas mit Terroranschlägen zu tun).

Wie konnten aber die „Verdächtigen“ aus Überwachungsvideos vom Flughafen so schnell herausgefiltert werden? Hat sich der Taxifahrer gemeldet, nachdem er das Foto gesehen hatte oder vorher?

Die Männer stachen – so die Storyline – deshalb ins Auge (bei den Ermittlern, die sich das Video angesehen haben), weil zwei davon, auf jeweils nur einer Hand, anscheinend einen schwarzen Handschuh tragen. Was beweist das? Gar nichts.

Unterstellt wird aber, dass mit dem Handschuh der Auslöser für die Bomben verdeckt worden sei. Beweis dafür? Gibt es nicht, es ist eine reine Mutmaßung.

Belgian Police airport suspect 1Sieht man sich die Bilder genauer an, fällt etwas auf: auf dem Bild der belgischen Polizei ist erkennbar, dass  der Mann in der Mitte eine offene, schwarze Jacke und darunter ein Hemd oder Shirt trägt. Auf dem Bild, das in den Medien verbreitet wurde, ist aber die ganze linke Hälfte des Oberkörpers schwarz und der linke Arm wirkt im Verhältnis zum rechten zu dick, als ob das Bild schwarz retouchiert wurde (Man sieht auch zwischen linker Brust und Arm keinen „Spalt“ mehr,  vgl. den Mann rechts:  Der Mann mit dem Hut, schiebt den Gepäck-Trolley und hält dabei die Stange so, wie es normal ist: ziemlich in der Mitte, zwischen den Endpunkten aus Plastik.

Doch die beiden anderen Männer fassen die waagrechte Stange (mit dem angeblichen Handschuh, der linken Hand) am äußersten Ende an, eine sehr ungewöhnliche Haltung. (Siehe Bild unter „Schlagzeile“ unten)) Ich glaube deshalb, das Bild wurde manipuliert. Der „Handschuh“ könnte also auch eine Täuschung sein. (Waren die Männer beide Linkshänder?)

BOMBEN IM TAXI TRANSPORTIERT (?)

Laut Presse-Aussendung der belgischen Staatsanwaltschaft explodierten die Bomben in der Abflughalle des Flughafens (Schalter 2 und 11).

Die Bomben befanden sich demnach  in den großen Reisetaschen auf den Trolleys und die Attentäter haben diese sogar „per Taxi zum Flughafen gebracht“ (!). Kann man so etwas glauben?

Die dritte, „wichtigste“ Sprengladung – laut Staatsanwalt – ist erst „nach Eintreffen der Sprengstoffexperten explodiert“, aber „dank der großen Professionalität“ der Spezialisten wurde niemand verletzt.

 DH be bombes valisesSchlagzeile:

Sie haben die Bomben in Koffern transportiert und nahmen dann in ein Taxi.

(22.März 15:25)

Übersetzt aus dem französischen Originaltext:

Sie sind mit dem Taxi gefahren, die Bomben waren in den Koffern. Diese haben sie dann auf die Trolleys gelegt. Die ersten beiden Bomben sind explodiert“ bestätigt der Bürgermeister von Zaventem, Francis Vermeiren. „Der dritte hat auch seinen Koffer auf den Gepäckwagen gelegt, aber er muss in Panik geraten sein, denn sie ist nicht explodiertfügt der Bürgermeister hinzu.

Wo ist ein forensischer Untersuchungsbericht, der das bestätigt (noch am gleichen Tag!)?

Wenn der dritte „Verdächtige“ die Tasche wirklich stehen ließ und verschwand, hätte sofort die Airport-Security aktiv werden müssen, denn unbeaufsichtigtes Gepäck ist schon seit den Terroranschlägen der IRA in England ein Alarmsignal für eine mögliche Bombe. Wieso wurde der Mann dann nicht festgehalten?

Wie groß war das Zeitfenster zwischen den ersten beiden Bomben und der fast „kontrollierten“ Explosion in der stehengelassenen Tasche?  

Der belgische Medienkonzern „DH“ (dernière heure) behauptet auch, man habe eine Kalaschnikov am Tatort gefunden, was aber im Bericht des Staatsanwalts nicht erwähnt wird. Auch die angebliche „IS-Flagge“, die  bei Durchsuchung der Wohnung (Rue Max Roos, 4) gefunden worden sein soll, kommt im behördlichen Bericht NICHT vor.

FAKE VIDEOS

DH hat schon eine Stunde später ein Video veröffentlicht, auf dem angeblich der Moment der Explosion in Zaventem zu sehen war. Doch es stellte sich bald heraus, dass das Video von einem ganz anderen Attentat stammte: einem Anschlag auf den Flughafen in Moskau  aus dem Jahr 2011.

Minsk airport blast sold as Brussels metro attack by Be mediaEin ähnliches, mediales Betrugsmanöver wurde auch für den Anschlag in der U-Bahn-Station Maelbeek inszeniert: in diesem Fall wurde ein Video-Clip eines Attentates in Minsk verwendet, ebenfalls aus dem Jahr 2011.

Wieso wird die Öffentlichkeit mit solchen Methoden in die Irre geführt, wenn der belgische Staat (oder diejenigen, die die Medien kontrollieren), nichts zu verbergen haben?

Damit kommen wir zum wesentlichen Punkt: nicht das „WIE“ sondern das „WARUM“, also das Motiv für einen Terroranschlag sollte im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen.

CUI BONO?

Bei politisch motivierten Verbrechen muss man sich also fragen: Wer hat etwas davon, solche Anschläge zu begehen?

Damit die für dumm verkauften Mitglieder der „Zuschauer-Demokratie“ nicht lange rätseln müssen, liefern uns die Behörden (in denen nach wie vor etliche Gladio-Sympathisanten sitzen) auch immer prompt das „Motiv“ für die Tat:

Eine fanatische Ideologie unter dem Deckmantel einer (an sich friedlichen) Religion; junge, frustrierte Männer schließen sich einer Art islamistischem Kreuzzug an, um sich – als „Gotteskrieger“ für alle erlittene Schmach der vergangenen Jahrzehnte zu rächen und ein weltweites „Kalifat“ zu errichten, usw.

iraq_isisDas ist natürlich alles gewaltiger Schwachsinn und soll nur die bittere Realität vertuschen: diese Männer werden (überwiegend) von Geheimdiensten dazu angestiftet, „Dschihad“ zu begehen, indoktriniert, zu Kämpfern ausgebildet, mit Drogen vollgepumpt und dann als imperialistische Werkzeuge in Regionen losgelassen, die „destabilisiert“ (sprich: als funktionierende Staaten zerstört) werden sollen. Der Großteil der angeblichen „IS-Kämpfer“ sind aber einfach bezahlte Verbrecher, Söldner und anderes Gesindel, die vergewaltigen, morden, plündern und  im Ausland die Bevölkerung terrorisieren, damit es keinen Widerstand mehr gegen den „regime change“ gibt. (Augenzeugenbericht aus Libyen – Video)

Warum sind diese Männer immer vermummt, wenn sie von ihrer Sache so überzeugt sind?

(Mehr über die „Terror-Ilusion“:  hier)

IS „BEKENNER-SCHREIBEN“

Der IS hat angeblich eine Verlautbarung verbreitet (französisch, nicht arabisch!), in der er sich zur Tat bekennt. „Par la grace d’Allah …“ eine geheime Zelle der Soldaten des Kalifats … hat sich nach Belgien aufgemacht …, das „nicht aufhört den Islam und die Muslime zu bekämpfen“ kann man darin lesen.

Erwähnt wird darin angeblich auch „eine Einheit von Soldaten des Kalifats, ausgerüstet mit Sprengstoffgürtel, Bomben und Maschinengewehren, hat mit Präzision „Ziele“ in der belgischen Hauptstadt anvisiert, um dann im Gebäude des Flughafens Zaventem und in einer Metrostation  zuzuschlagen, damit eine große Anzahl von Kreuzrittern (croisés) getötet wird.“

Was ist das denn für ein Bullshit?  Und warum wird die Ausrüstung so detailliert beschrieben, das ist doch lächerlich.

(Ein viel plausiblerer Grund, ausgerechnet in Belgien Anschläge zu verüben, wird weiter unten genannt)

DER „KATHOLISCHE“ MUSTERSCHÜLER ALS TERRORIST?

Auch das Profil des dritten „Täters“ ist äußerst fragwürdig:

(Dieselbe Person auf allen drei Fotos?)

Laachraoui is he another OswaldNajim LAACHRAOUI, 24 Jahre alt, erzogen in einer katholischen,  höheren Schule in Brüssel  („Zur Heiligen Familie“) der laut Aussage der Direktorin ein guter Schüler war und „nie irgendwelche Probleme mit der Disziplin hatte“. 2011 begann er ein Studium der Elektrotechnik, das er aber später abgebrochen haben soll.

Laut Staatsanwaltschaft reiste er im Februar 2013 nach Syrien. Kann das sonst irgendwer bestätigen? (Wenn die Behörden das wussten, und davon ausgingen, dass er dort „radikalisiert“ wurde, wieso wurde er dann nicht nach seiner Rückkehr beobachtet?)

Die Familie erfuhr von seiner angeblichen départ nach Syrien durch einen Telefonanruf  und meldete das an die belgische Polizei. Doch diese zeigte kein besonders Interesse an dieser Information, sagte sein Bruder bei einer Pressekonferenz.

 „Er war ein freundlicher Bursche, sehr intelligent, er spielte von Zeit zu Zeit Fußball, er las gerne“ so beschrieb ihn sein jüngerer Bruder und versicherte, es habe keinerlei Anzeichen gegeben, dass sich Najim verändert habe.

Er sei seit 2013verschwunden“ gewesen, nachdem die Familie umgezogen war, und seitdem gab es keinen Kontakt mehr zu ihm.

Erst zwei Jahre später taucht er angeblich wieder auf: er soll am 9. September 2015 unter falschem Namen (Soufiane Kayal) – in einem Mercedes – die österreichisch-ungarische Grenze passiert haben, gemeinsam mit Saleh Abdeslam (der ja inzwischen verhaftet wurde) und Mohamed Balkaid (alias Samir Bouzid).

(Wie wurde das festgestellt? – die österreichisch-ungarische Grenze ist Teil des „freien Personenverkehrs“ in der EU, dort wird also normalerweise nicht kontrolliert …)

Letzterer wurde am 15. März während einer Hausdurchsuchung im Brüsseler Stadtteil Forest erschossen.

(Polemischer Zwischenruf:

Wozu brauchen wir eigentlich biometrische Pässe in der EU, wenn trotzdem jeder belgische Arsch mit gefälschten Ausweisen herumreisen kann?? Und war der Mann, der als Kayal herumreiste, wirklich Najim oder erging es ihm wie Lee Harvey Oswald (von dem es „mehrere Ausgaben“ gab)?

Der „Hammer“ ist aber:

Am 29. Februar 2016 wurde Laachraoui  (laut AFP) von einem Richter in Brüssel  in Abwesenheit zu 15 Jahren Haft verurteilt, weil er belgische IS-Kämpfer für Syrien rekrutiert bzw. in Syrien „empfangen“ haben soll.

Wie kann man in so einer Angelegenheit ein Versäumnisurteil fällen? Wie lässt sich das mit einem Rechtsstaat vereinbaren? Welche Beweise wurden vorgelegt?

Ist das Teil der „Legende“, die die Geheimdienste spinnen, um eine Cover-Story für die wahren Umstände zu erschaffen?

Warum könnte jemand wollen, dass Laachroui „verschwindet“ (2013) und drei Jahre später, gebrandmarkt als „Terrorist“ in den Augen der Öffentlichkeit als Selbstmordattentäter einen so schändlichen Abgang hat? (Wie er wirklich starb, wissen wir nicht)

Gaza mon amour interditDa gäbe es schon einen Grund, der bei uns aber in keinem Artikel erwähnt wird: Laachraoui hat sich anscheinend für die entrechteten Palästinenser engagiert und den Staat Israel als „Mörder“ bezeichnet.

Dazu muss man wissen, dass die „Israel ist immer im Recht“- Denkpolizei in Frankreich enormen Einfluss gewonnen hat. Das geht so weit, dass inzwischen jede Demo, die israelische Verbrechen kritisiert als „anti-semitisch“ abgestempelt und damit EINE STRAFTAT wird. Wer an solchen Protestkundgebungen teilnimmt, gilt also als vorbestraft – das muss man sich einmal vorstellen. (siehe dazu die Doku Je ne suis pas Charlie von Max Blumenthal)

Es ist kein Zufall, dass die Regierung Erdogan eng mit Israels Netanyahu zusammenarbeitet, denn die beiden stehen moralisch auf gleicher Stufe (Täuschung und Skrupellosigkeit als politische Routine, siehe z.B. die perfiden Verbrechen auf der Mavi Marmara).

ERDOGAN SPIELT TÜRKISCHES ROULETTE

Bei einem Besuch in Rumänien machte Erdogan kund, dass Ibrahim Bakraoui am 15. Juni 2015 angeblich an der türkisch-syrischen Grenze festgenommen wurde. Doch der belgische Staat habe kein Auslieferungsverfahren beantragt  (obwohl der  verurteilte Gewalttäter vorzeitig auf Bewährung entlassen worden war) und so wurde er nach vier Wochen Wartezeit abgeschoben: per Flugzeug in die Niederlande.

Türkische Beamte ließen durchsickern, der Mann sei von den Holländern auf freien Fuß gesetzt worden, weil es keine Beweise für seine Involvierung in der extremistischen Szene gab (Quelle: AP)

Auch der belgische Justizminister sagte in einem Interview, es gab bis dato keinen Grund Ibrahim Bakraoui festzunehmen, da er nie mit terroristischen Aktivitäten in Verbindung gebracht werden konnte. Das gleiche gilt auch für seinen Bruder. (Raubüberfall und Diebstahl war ihr Metier, aber wer sich auf diese Weise Geld „besorgt“, will der als Selbstmord-Attentäter sterben? Das ergibt keinen Sinn.)

Wir sollten uns aber auch fragen:

Kann man Erdogan irgendetwas glauben? Welche Beziehungen bestehen wirklich zwischen der EU (besonders Frankreich und Belgien) und der Türkei?

FRANKREICH & BELGIEN: MAN ERNTET, WAS MAN SÄT?

Dazu gibt Thierry Meyssan eine verstörende Antwort:

Hollande ErdoganEs soll ein geheimes Abkommen zwischen Frankreich und der Türkei geben, das allerdings nach dem dramatischen Eingreifen Russlands (in Syrien) in einer politischen Sackgasse gelandet war. Das Doppelspiel mit den Kurden (an dem auch Israel beteiligt ist) nahm also eine unerwartete Wende, weshalb Hollande (nach dem Motto: join the winning team) wie auch Salih Muslim, Erdogan in den Rücken gefallen sei.

Der tyrannische Sultan von Ankara sieht also seine Felle davonschwimmen und ist verständlicherweise wütend darüber, dass jetzt seine Erzfeinde, die renitenten Kurden von Frankreich und mit Billigung den USA mit Waffen versorgt werden. Wenn dann auch noch Belgien geflohenen Kurdenführern  (also „Terroristen“) politisches Asyl gewährt, platzt dem Diktator vom Bosporus der Kragen:

Er hält während des EU-Türkei Gipfels (zum Gedenken der Dardanellenschlacht und wenige Tage nach einem Bombenattentat in Ankara) eine bedeutungsschwangere Rede, die man in diesem Kontext als Warnung sehen muss:

Es gibt keinen Grund [anzunehmen], dass die Bombe, die in Ankara explodiert ist, nicht auch in Brüssel explodiert oder in einer anderen europäischen Stadt (…)

Hier appelliere ich an die Staaten, … die direkt oder indirekt terroristische Organisationen unterstützen. Sie füttern eine Schlange in Ihrem Bett. Und diese Schlange, die Sie füttern, kann Sie jederzeit beißen. Vielleicht bedeuten die Bomben, die Sie in der Türkei auf Ihren Fernsehschirmen explodieren sehen, nichts für Sie; aber wenn die Bomben beginnen, in Ihren Städten zu explodieren, werden Sie sicherlich verstehen, was wir fühlen. Aber dann wird es zu spät sein. Hören Sie auf, Aktivitäten zu unterstützen, die Sie nie in Ihrem eigenen Land tolerieren, außer wenn sie gegen die Türkei sind“ 

Kurz darauf explodieren die Bomben in Brüssel. Das ist natürlich kein Beweis dafür, dass der türkische Geheimdienst (bzw. seine gesteuerten „Terror-Islamisten“) etwas damit zu tun hat, doch diese irrationale Perspektive (die Nazis  sind bei weitem nicht die einzigen, die sich als „ Herrschervolk“ gesehen haben …) macht die Sache noch wahrscheinlicher:

Seit sechs Monaten erpresst die Türkei Frankreich, Belgien und Deutschland und fordert diese dazu auf, ihr bei der Eliminierung der nationalen kurdischen Freiheitsbewegung zu helfen. Von der Ideologie her ist das Regime Tayyip Erdogans in der Tat der Meinung, dass Türken eine „übergeordnete Rasse“ sind und dass die Kurden gehorchen sollen oder eliminiert werden müssen. Frankreich, welches versprochen hatte, der Türkei bei der Lösung der kurdischen Frage zu helfen ..(d..h. durch zwangsweises Umsiedeln der türkischen Kurden nach Syrien), aber nicht mehr in der Lage, sein Versprechen einhalten zu können, wurde als Erstes getroffen. Belgien, welches den Kurden Asyl gewährt, war das zweite Ziel.“

und die Reaktion der türkischen Presse (von Erdogan kontrolliert) spricht Bände:

turkish STAR Terror in BelgiumIslamistische Zeitschrift Akita (Parteiorgan der AKP) vom 23. März 2016 zeigt zwei Kurdenführer, die beide als politische Flüchtlinge in Belgien aufgenommen wurden.  Kurz darauf wird im Internet ein türkisches Editorial mit dem Titel „ Wer mit dem Terrorismus schläft, wacht mit ihm auf“ veröffentlicht.

Die Regierung, welche dieses Land regiert [Belgien], autorisiert und erlaubt, allen Protesten und Einwänden der Türkei zum Trotz, der PKK ihre Propaganda zu machen. Sie hat kein Wort gesagt, als die PKK mit ihren Aktivisten ihre Zelte aufstellte und Versammlungen organisierte. Andererseits hat die belgische Regierung, indem sie die Volksverteidigungskräfte (YPG) [3], die als der größte Feind des Islamischen Staates im Irak und Syrien betrachtet wird, unterstützt hat, gehandelt als ob sie zu den Djihadisten gesagt hätte „Kommt zu mir Bomben legen“.

Belgischer Terror STAR 1Wir sollen also glauben, dass die Anschläge von Brüssel (und Paris) Racheakte von IS sind, doch der IS ist ja nur ein Werkzeug der Geheimdienste, handelt also nicht auf eigene Rechnung.  Ohne das adaptierte „Gladio-Netzwerk“ könnten diese Terror-Operationen niemals stattfinden.

Doch Erdogan ist ihr unmittelbarer „Boss“, da sie seit Jahren auf türkischem Boden gedeihen. Selbst US-Vizepräsident Joe Biden hat ja in Harvard betont, dass die Türkei (mit Saudi Arabien und Katar als Finanzierer) die Terrorbanden in Syrien nach Kräften unterstützt hat (sie konnten ungehindert die Grenze passieren, dafür gibt es jede Menge Zeugen).

Da muss man sich fragen: Wer ist Dr. Frankenstein und wer  konstrolliert  das Monster? ?? Und wie bekloppt muss man sein, dem Mafia-Staat, der seit Jahren ein enormer Sponsor dieser Terror-Gruppen ist, jährlich 3  Milliarden Euro zu zahlen, damit die Flüchtlinge (die wegen des organisierten Terrors ja entwurzelt wurden) nicht unsere Länder überrollen?

Wenn man sich mit der (türkischen) Schlange ins Bett legt, muss man damit rechnen, gebissen zu werden … so gesehen, stimmt das …

Zum Schluss noch eine wichtige Botschaft von unseren Journalisten an die Öffentlichkeit:

ACHTUNG! BEI TERROR-ALARM BITTE HIRN AUSSCHALTEN!

crackdown ISrael style HAARETZ Israel: Der lachende Dritte?

Haaretz (wie auch andere Medien weltweit) „berichtet“ hier am 23. März, dass beide Bakraoui-Brüder auf dem Flughafen waren, doch später wurde die Story geändert: einer soll die Bombe in der Metro-Station gezündet haben. Auch Laachraouis Rolle in der Inszenierung wurde geändert:

US-Medien: zuerst wird behauptet, er ist der Mann rechts mit dem Hut, dann ist er plötzlich der Mann links (der vorher noch ein Bakraoui war) .. zuerst soll er soll geflohen sein ,dann starb er am Flughafen, jede Meldung wird übernommen, ohne sie zu prüfen.

absurd headlinesAuch unsere Medienschafe bringen ebenfalls alles, egal wie absurd oder widersprüchlich es ist: z.B. hier (BILD: tot und „gefasst“)

Nach Laachraoui wurde seit dem Anschlag gefahndet. Nach Medienberichten war er aber einer der Selbstmordattentäter, die sich am Flughafen in die Luft gesprengt hatten.“ (?!) Was denn nun?

Während die belgischen Behörden von Bomben in Koffern sprechen, (was ja „bewiesen“ sei)  schreiben z.B. österreichische Medien: „El Bakraoui zündete eine Sprengstoffweste in der Abflughalle …“

heute ZDF Laachraoui offenbar gefasstZDF: peinliche Falsch-Meldung – die wieder von der belgischen DN lanciert wurde – später vom ZDF gelöscht …

SPIEGEL ONLINE: Logik für Dummies (Video):

SPON theatre of the absurdAls dritten Täter haben die belgischen Behörden nun Najib Laachraoui identifiziert. WIE?

(Ibrahim Bakraoui sei der Mann in der Mitte auf dem Bild – „sagen die Behörden“).

 „Einer der beiden anderen könnte Laachraoui sein“ (also der links im Bild oder der rechte Mann mit Hut) „der dritte auf dem Foto (also der rechts im Bild, mit Hut) entkam und ist bislang unbekannt“ (!)

Wenn man nicht weiß, wer die beiden Männer sind, wieso sind das dann die „Täter“ und wenn der Mann mit dem Hut „unbekannt“ ist, wieso weiß man dann, dass er „entkam“ und nicht einer der Toten oder Verletzten ist????

FAKT: keiner der beiden Männer (links und rechts) kann auf diesen verschwommenen Bildern auch nur annähernd „erkannt“ geschweige denn eindeutig identifiziert werden (selbst Ibrahim nicht). Drei Männer schieben einen Gepäck-Trolley ist alles was darauf zu sehen ist.

Gibt es einen forensisch abgesicherten Beweis – vom Tatort – dass die drei angeblichen Täter wirklich zu diesem Zeitpunkt dort waren und die Bomben gezündet haben?

Es gibt nur eine implizite Schlussfolgerung: in angeblich konspirativen Wohnungen wurde angeblich seine DNA gefunden (In welcher Form?) sagen anonyme Quellen aus Geheimdienstkreisen. Dass alleine beweist aber weder dass Najim selbst ein Bombenattentat begangen, noch dass er eine Bombe „gebastelt“ hat. Wir wissen aus hunderten Krimis, dass man DNA-Spuren auch „legen“ kann (z.B. Haare) und angesichts der Geschichte von Gladio und dem künstlichen Terror-Theater ist das durchaus nicht auszuschließen.

Wer stellt sich so dämlich an, Bomben in einem Taxi zu transportieren und dann „eine weitere, große Bombe in der Wohnung zurückzulassen“, weil das bestellte Taxi dafür zu klein ist???? 

Diese Männer können den gesamten Sicherheitsapparat von Belgien und Frankreich austricksen, sind aber zu doof, eine Bombe ohne Pannen zu transportieren? Und wenn Laachraoui so ein toller Sprengstoffgürtel-Bastler ist, wieso schleppt er dann eine (angeblich) schwere Bombe per Taxi in den Flughafen?

Laut Staatsanwalt wurde dort entsprechendes Material (Komponenten wie Azeton) gefunden, aber keine fertige Bombe, woher hat der Spiegel diesen Blödsinn? Von Reuters? Na dann muss es ja stimmen.

Das ist Journalismus für geistig Behinderte.

GELD ODER LEBEN?

Ibr Bakraoui idiot smile

Sieht so ein SM-Attentäter aus?

Und die bestechende Un-Logik, Ibrahim habe so vor einer drohenden Verhaftung gegraut („wenn ich aufgebe, sitze ich bald in einer Zelle …“), dass er beschlossen hat, sich in die Luft zu sprengen und auf grauenvolle Weise zu sterben, wer kann das glauben?  (Vgl. Aussage des Staatsanwalts: es gab vorher keinerlei Hinweis darauf, dass die Brüder irgendetwas mit Terror zu tun hatten … nur Erdogans Behauptung steht dagegen .. hat aber Null Glaubwürdigkeit)

Und wer hinterlässt seine „letzten Worte“ auf einem Laptop und wirft es dann in die Mülltonne?

„Im Zentrum der Ermittlungen steht ein Foto (Überwachungskamera ohne Datum / Zeitangabe!) dass die drei Attentäter zeigt, die nebeneinander gehen und ihren Gepäck-Trolley schieben“. (AP-Meldung)

Was zu beweisen wäre, wird jetzt in den Medien als erwiesen vorausgesetzt: das Bild zeigt die drei (Flughafen)-Täter.

Während der Staatsanwalt jedoch wissen lässt, die beiden Männer links und rechts seien nicht identifiziert, flüstern anonyme belgische und französische Geheimdienst-Quellen der Presse ins Ohr, dass Laachraoui durch DNA (von Leichenteilen) am Flughafen identifiziert wurde. Sie können jedoch ihre Namen nicht nennen, da sie „nicht autorisiert sind, diese Details bekanntzugeben“. Vielleicht aber auch deshalb nicht, weil sie lügen …

Wieso wird damit die Presse gefüttert? Um von der Wahrheit abzulenken?

Auch die Behauptung, man habe DNA auf Sprengstoff-Gürteln gefunden, die für Anschläge in Paris verwendet wurden,  stammt aus diesen anonymen Kreisen und kann daher nicht überprüft werden.

Geheime, undurchsichtige Informationsqquellen, die dann als Beweise für eine Täterschaft gelten?  Von Leuten, die durchaus auch Teil der Gladio-Strukturen sein könnten?

Warum wird der Taxifahrer nicht identifiziert?

Die ganze künstliche Indizien-Kette bricht zusammen, wenn seine Story unwahr ist bzw. wenn die konspirative Wohnung „prepariert“ war (die Geheimdienste haben die Sprengstoff-Zutaten dort deponiert, nicht die angeblichen Täter).

WENN DIE FLUGHAFEN-POLIZEI STREIKT ….

police slam Zaventem airport secUnd dann auch noch das … jetzt begonnender, (wahrscheinlich wochenlanger) Streik der Flughafen-Polizei in Zaventem wegen zu laxer Sicherheitsmaßnahmen

Eine Protestnote samt Streikandrohung wurde schon am 18. März, also vier Tage vor dem Anschlag, dem Innenminister übergeben. In dieser wurde kritisiert, dass „zu viele“ Vorbestrafte (auch mehrfach straffällig geworden) als Flughafen-Personal  akzeptiert werden (wer stellt diese ein?) und dass man ständig improvisieren musste, weil die Infrastruktur „abominable“ sei, also entsetzlich und die Ausrüstung völlig veraltet …

…KANN ES MIT DER SICHERHEIT NICHT WEIT HER GEWESEN SEIN …

Da könnte man auf den Gedanken kommen, jemand aus dem Bereich der „Sicherheitskräfte“ wollte gar nicht verhindern, dass so ein Attentat stattfindet …