TEUFLISCHE LÜGEN (aus Paris & London)

Trio Infernal attacks DamascusDas „Trio Infernal“ (USA, Frankreich und Großbritannien)  hat also jetzt Syrien mit rund 100 Marschflugkörpern angegriffen (warum England und Frankreich das unbedingt wollten, wurde ja in den beiden letzten zwei Beiträgen erläutert).

Ein eklatanter Verstoß gegen das Völkerrecht und die UN-Charta, da Syrien in keiner Weise diese drei Länder bedroht hat.

Der Vorwand, man müsse verhindern, dass das „Monster“ Assad „wieder“ chemische Waffen einsetzt, ist unhaltbar (siehe weiter unten) und keine Rechtfertigung für diese militärische Aggression. Der passende (und dringend notwendige) Kommentar dazu ist:

Ich sage hiermit in aller Klarheit, dass der amerikanische und der französische Präsident sowie die britische Premierministerin Verbrecher sind, sie haben  ein Verbrechen begangen.

Wer hatte den  Mut, das auszusprechen? Imam  Ali Khamenei, der „Supreme Leader“, also das iranische Staatsoberhaupt. Natürlich hat auch Präsident Putin scharf kritisiert, dass hier das Völkerrecht gebrochen wurde (eine „Bestrafung“ stattfand, noch bevor eine Untersuchung der Vorfälle begonnen hatte; alleine daran sieht man ja, für welche „Werte“ diese drei Länder stehen: Might is Right).

Nach den Nürnberger Prozessen und 50 Millionen Kriegs-Toten  wurde als tragende Säule des internationalen Rechtssystems festgelegt, dass KEIN VORWAND für militärische Gewalt gegen einen souveränen Staat akzeptabel ist. Nur Selbstverteidigung bzw. ein Beschluss des UN-Sicherheitsrates sind als Legitimation zulässig.

Doch am 11. September 2001 stürzten nicht bloß zwei Türme und ein Hochhaus ein, auch der (ohnehin schon kränkelnde) Rechtsstaat wurde unter dem Schutthaufen  gleich mitbegraben. Die US-Regierung erließ in der Folge  „Notstandsgesetze“ (Patriot Act, NDAA, etc.), die sich durchaus mit jenen des Dritten Reiches messen können. „9/11“ ist also durchaus mit dem „Reichstagsbrand“ zu vergleichen (was die geplanten, politischen Folgen betrifft).

Die später inszenierten „Terroranschläge“ in Europa führten dann auch bei uns dazu, dass den „Sicherheitskräften“ immer mehr Sonder-Befugnisse für Überwachungsmaßnahmen  erteilt wurden und die Polizei immer mehr militarisiert wird, auf Kosten der Bürgerrechte und der Demokratie.

Bevor wir uns konkret mit den Vorfällen in Douma und der Entlarvung der Novichok-Lüge befassen, muss eines unbedingt erwähnt werden:

DER FEHLENDE KONTEXT

Wie ich in den beiden letzten Beiträgen erläutert habe, sind die britische und die französische Regierung im Bezug auf die Ereginisse in Syrien nicht bloß neutrale Beobachter, sondern seit Jahren massiv in den „schmutzigen“ Krieg gegen das letzte, sekuläre arabische Land im Nahen Osten verwickelt.

Dort findet eben KEIN „Bürgerkrieg“ statt, sondern ein von außen geschürter Krieg gegen die syrische Regierung. Fanatisierte Banden (die nach dem saudischen, steinzeitlichen Religions-Modell indoktriniert wurden) wurden von westlichen Geheimdiensten bewaffnet und zu Terroristen ausgebildet. In den Medien werden sie aber als „Opposition“ oder „gemäßigte Rebellen“ präsentiert, die man unterstützen muss, damit der „IS“ nicht die Oberhand gewinnt.

Syrien, seit Jahrzehnten das Vorzeigeland für ein friedliches Zusammenleben dreier Religionen, sollte also durch diese Fanatiker (die Menschen den Kopf abschlagen, sie kreuzigen, von Hausdächern werfen (Homosexuelle) sowie Frauen und Kinder in Käfigen zur Schau stellen und als menschliche Schutzschilde benutzen) gespalten werden:  Die Araber nennen das „Fitna“.

Extremistische Sunnis (Takfiris) gegen Schiiten, Alawiten und Christen, wobei alle Anhänger von Präsident Assad automatisch zu „Freiwild“ wurden, weil er auch zu den Alawiten gehört (seine Frau ist aber Sunni, Teile der Regierung und der Großteil des Militärs natürlich auch)  und somit als „Ketzer“ gilt, der vernichtet werden muss.

Man benutzt also religiöse Dogmen um diese Männer zu steuerbaren Mordwerkzeugen zu machen (dirigiert von westlichen Geheimdiensten, sie glauben aber, sie handeln „im Auftrag Gottes“, daher „Gotteskrieger“ oder „Dschihadis“).

Diese psychopathischen Banden (man gab ihnen auch Drogen wie Captagon, um jedes Mitgefühl auszuschalten) zogen also – wie eine Art islamistische Inquisition – durch das Land, führten die „Sharia“ ein und hinterließen eine blutige Spur des Grauens. Wer konnte, floh aus ihren „Hochburgen“ in Gebiete, die von der syrischen Regierung kontrolliert werden (am Ende 80% der Bevölkerung).

white-helmet-infographic-2Das Erstaunliche an diesem Krieg war aber, dass diese so primitiv  wirkenden Männer eine unglaublich effektive PR-Maschinerie hatten. Welche andere angebliche, spontan entstandene „Widerstandsgruppe“ hat je so eine gewaltige Medienpräsenz gehabt? Ständig wurden Fotos und Videos auf“social media“ gepostet, die sofort von der Fließband-Journaille übernommen und verbreitet wurden. Schein-Organisationen wie die „Weiß-Helme“ (White Helmets, abgek. WH) avancierten zu „humanitären“ Helden und bekamen sogar einen „Oscar“ bzw. eine Doku über sie. (Mehr über die WH-Hintergründe gibt es hier)

Warum diese heimtückische PR-Kampagne (militärisch „information operation“) so erfolgreich war, kann jetzt erklärt werden:

Es war der britische Geheimdienst MI-6, der sie organisiert hat (mehr über dieses Täuschungsmanöver siehe Link zu WH) und wir wissen ja, dass die britische Regierung sehr erfolgreich Lügen verbreitet, wenn es darum geht ihre kriminelle Außenpolitik zu tarnen und  ihre Gewalt als „notwendig“ hinzustellen:

Wir erinnern uns an die Brandrede von Tony Blair vor dem britischen Parlament (zur „Notwendigkeit“ des Irak-Krieges 2003):

Saddam hat Massenvernichtungswaffen,  (biologische und chemische) die er in 45 Minuten aktivieren kann und er trachtet danach, sich Nuklearwaffen zuzulegen.“

Später wurde klar: Alles gelogen. Billige Angst-Propaganda, um Zustimmung für einen illegalen, brutalen Krieg zu erhalten. Die gleichen Lügen über ein „Monster“, das man beseitigen müsse, wurden über Milosevich und Gaddafi erzählt und seit 2011 auch über Präsident Assad.

Das ist alles bekannt. Und trotzdem tun jetzt die Fließband-Journalisten und die politischen Führer in der EU so, als ob diese Verbrechen nie passiert wären. Das ist ungeheuerlich. Wir leben in einer künstlichen „Realität“, in der Außenpolitik auf Kindergarten-Niveau reduziert wird. Macron und May sind die „Guten“, Assad und Putin die „Bösen“. (Trump ist ein schwer bewaffneter Idiot)

Doch in Wahrheit ist es umgekehrt: England und Frankreich praktizieren eine verbrecherische Außenpolitik, die natürlich mit den USA abgestimmt ist. (Deren Geheimdienste (+ Israel u. Saudi Arabien ) arbeiten zusammen … nicht selten auch ohne Wissen der Regierung)

Doch das Lügengebäude beginnt zu bröckeln: Sowohl was die „Novichok“-Saga betrifft, als auch das Giftgas-Theater in Douma.  Schauen wir uns das näher an:

1) DIE NOVICHOK- LÜGE

Sergey-LavrovDer russische Außenminister Sergei Lavrov hat eine „Bombe“ platzen lassen: Er sagte, ein Schweizer Labor (unter Vertrag bei der OPCW) hat festgestellt, dass die Skripals mit „BZ“ angegriffen wurden. Die OPCW hat aber dieses Analyse-Ergebnis in ihrem Bericht nicht erwähnt. (Zwar wurden auch Abbauprodukte eines Organophosphat- Nervengiftes gefunden, was aber seltsam ist, nach drei Wochen – mehr dazu siehe weiter unten).

BZ ist die NATO-Abkürzung für Chinuclidinylbenzilat. Es ist eine psychoaktive Droge, die schwere Bewussteinsstörungen hervorruft und folgende Symptome auslöst:  Halluzinationen, Angstzustände, geistige Verwirrung, Unruhe wechselt mit Apathie ab. Laut Wikipedia befindet sich der Betroffene

Nach kurzer Zeit in einem Zustand völligen Realitätsverlusts. Er hat keinen bewussten Kontakt mehr zu seiner Umwelt.“

Das passt ja hervorragend und erklärt, warum die „Novichok“-Geschichte so unglaubwürdig war. Zuerst hieß es, das Nervengift sei absolut tödlich, weshalb es ja als „chemische Waffe“eingestuft wurde.

Frage: Wieso haben dann die drei Betroffenen (die Skripals und der Polizist Nick Bailey) nicht nur überlebt, sondern (2 davon) wurden inzwischen wieder aus dem Krankenhaus entlassen, anscheinend ohne irgendeinen bleibenden Schaden?

Antwort: Weil es eben KEIN Nervengift war, sondern BZ.

Der betroffene Polizist in Salisbury, DS Nick Bailey beschrieb sein Erlebnis  als „surreal“ und Yulia Skripal  ließ verlauten, das ganze sei ziemlich „verwirrend“.  (O-Ton: „I am sure you appreciate that the entire episode is somewhat disorientating“). Außerdem hat sie seither niemand in der Öffentlichkeit sprechen sehen.  Sie bekommt eine neue Idenität und „verschwindet“. Das passt also.

Was erfahren wir noch über BZ?

  • Es beeinträchtigt das periphere und das zentrale Nervensystem
  • Die Wirkung tritt erst nach Stunden ein hält mindestens 3 Tage an
  • Die Betroffenen können sich nach Genesung nur an die Zeit vor der Kontaminierung erinnern (Amnesie).
  • Mögliche Effekte: Verwirrung, Zittern, Erregung, Krämpfe aber auch Apathie und Delirium (Verwirrtheit)
  • Für den Fall der Verwirrtheit (mit Agitation) wird  Sedierung empfohlen

Die Beschreibung von Zeugen, die die Skripals auf der Bank gefunden haben, deckt sich mit diesen Symptomen.

Court Hearing 2203 Skripal blood samples

Aus der Anhörung vor einem britischen Gericht  (wegen der  Genehmigung einer Blutabnahme von „Bewusstlosen“ und Einsicht in deren Krankengeschichte) wissen wir, dass die Skripals „stark sediert“ waren. Wieso das notwendig war, (obwohl sie doch angeblich durch ein Nervengift quasi „im Koma“ lagen) wird durch diese Enthüllungen verständlich.

Skripals under heavy sedation judge

Interessant ist auch, dass der Richter die Aussagen von Zeugen (Wissenschaftler aus Porton Down, Beamte des britischen Außen- und Innenministeriums, deren Namen nicht genannt werden!) nur beschreibt, also die exakten Formulierungen geheim bleiben. Diese „Zeugen“ sagten aus, es könne ein dauerhafter Schaden zurückbleiben, durch den die Betroffenen als geistig behindert einzustufen wären. Hat man die Skripals unter Kuratel gestellt?  Es sieht ganz danach aus.

Aber das beste (für die Geheimdienste)  ist natürlich die Amnesie:

Die „Opfer“ von Salisbury können sich also an nichts erinnern, was im Krankenhaus nach der Einlieferung bzw. nach Eintreten der Symptome* passierte. Das ist doch sehr praktisch für eine „false flag“ Operation. (*Bis sie schließlich „aufgeweckt“ wurden).

WER HAT BZ ENTWICKELT UND EINGESETZT?

Nein, nicht die Russen. Die US-Armee forschte seit 1959 in einem militärischen Labor in Maryland daran, „BZ“ (damals noch „TK“ genannt) als chemische Waffe einzusetzen, was ihr auch gelang. Die Halluzinations-Droge, die Menschen völlig hilflos macht wurde im Vietnam-Krieg eingesetzt. Der Stoff ist sehr persistent (hält sich hartnäckig im Boden, im Wasser und auf fast allen Oberflächen). Er ist geruch- und reizlos und die Symptome treten erst Stunden nach dem Kontakt auf.

Auch das passt zu den Fakten der Skripal-Saga: Wir rätselten ja, wieso die beiden erst 6-7 Stunden später Symptome zeigten (nachdem sie angeblich das Gift über die Klinke der Haustür aufgenommen hatten).

DER OPCW-BERICHT (Es darf gelacht werden…)

Die veröffentliche Kurzfassung des OPCW-Berichtes über die „Proben“ aus Salisbury kann man nur als schlechten Witz bezeichnen. Der Bericht selbst wird ja  geheimgehalten bzw. nur Regierungen zur Verfügung gestellt. Daran sieht man schon, wie „demokratisch“ hier vorgegangen wird. Geheime „Beweise“ zählen nur etwas in einer Bananenrepublik. (Durch das Statement von Lavrov wissen wir jetzt, warum der ganze Bericht nicht veröffentlicht wurde).

 

OPCW:   (Klartext) Wir „bestätigen“ also, dass es das ist, was die britische Regierung gesagt hat, dass es ist … wir sagen euch aber nicht, WAS es ist!

Und auch anhand der Berichte über die OPCW-Ergebnisse sehen wir, welche betrügerische Rolle die Medien spielen (das Wort Novichok kommt bei der OPCW gar nicht vor).

Die Organisation für ein Verbot chemischer Waffen hat bestätigt: Sergej und Julia Skripal wurden mit dem Nervengift Nowitschok angegriffen. Für die Regierung in London ist das ein klarer Beweis, wer der Schuldige ist. (FAZ)

FAZ OPCW for dummies

Dass „Nowitschok“ nur ein Fantasiename ist, der nur für PR-Zwecke dient, hat die FAZ noch immer nicht „geschnallt“. Er klingt aber so schön „russisch“, also bleiben wir dabei. Dann kommt natürlich der – gefälschte und extrem irreführende – Kontext:

„Für die britische Regierung ist die Schuldfrage damit geklärt. „Es gibt keinen Zweifel, was benutzt wurde, und es gibt keine andere Erklärung, wer dafür verantwortlich ist – nur Russland hat die Mittel, ein Motiv und die Erfahrung“, teilte Außenminister Boris Johnson am Donnerstag in London mit.“

Es werden also bestimmte (verlogene, manipulative) Phrasen ständig wiederholt, (auch vor der UN) die man uns ins Gehirn einbrennen will, als Ersatz für fehlende Beweise.

 „Es gibt keine andere plausible Erklärung… keinen Zweifel“

Dass die britische Regierung absolut nicht als moralischer Richter in dieser Sache taugt, weil sie selbst massiv in die Inszenierung der „Novichok-Saga“ involviert ist, dieser politische Kontext wird natürlich unterschlagen. „London“ und „Paris“ sind doch hier die „Guten“ (die jahrzehntelang eine brutale Kolonialherrschaft ausübten und deren Eliten bis heute davon überzeugt sind, sie hätten das Recht dazu, über andere „braune“ Völker zu herrschen).

Dass der britische Außenminister aber von Anfang an behauptete, „Porton Down“ habe ihm gesagt, man sei „absolut sicher“, was die Herkunft des Giftes  betrifft, und dass es eben Novichok sei, bleibt hier unerwähnt.

Für wie dämlich halten die uns eigentlich? Wie ich schon in früheren Artikeln erklärt habe, sind die Proben, die hier von der OPCW untersucht wurden, als Beweise wertlos (nicht akzeptabel in einem Gerichtsverfahren), da es keine geschlossene Beweiskette gibt.

Stellen wir uns einmal vor, die „Spurensicherung“ aus dem „Tatort“ im Fernsehen  (bzw. eine unabhängige, forensische Untersuchung) könnte erst drei Wochen nach einem Verbrechen stattfinden, nachdem dutzende Personen Zutritt zu den möglichen Tatorten hatten. Wie glaubwürdig wäre das?

Die OPCW tauchte erst nach fast drei Wochen in Salisbury auf und bis zum Schluss war nicht klar, WO und WIE das „Gift“ verabreicht wurde. Die Absperrungen der möglichen „Tatorte“ erfolgten erst mit einer Zeitverzögerung. Dann einigte man sich auf die Türschnalle der Haustür (der Skripals). Die Geheimdienste „Ihrer Majestät“ hatten aber inzwischen genügend Zeit, Türgriffe u.a. Orte selbst mit einem Organophosphat zu beschmieren, damit die OPCW es dort „finden“ konnte.

Wie erfahrene Chemiker wissen, hätte man nach 20 Tagen (wenn das Gift wirklich schon am 4. April aufgetragen wurde) nichts konkretes mehr nachweisen können (vor allem nicht, wenn es außen am Türgriff war, denn das UV-Licht hätte es rasch zersetzt).

Die Auswertung des Schweizer Labors (die dringend veröffentlicht werden müsste!) würde also bestätigen, dass die ganze Novichok-Saga ein inszeniertes Theater ist, um Russland zu schaden. Damit kommen wir zur zweiten „Giftgas“- Show nach Syrien:

2 DIE DOUMA-GIFTGAS-LÜGE

Das russische Verteidigungsministerium gab  am 13. April bekannt, dass der „Giftgas-Angriff“ auf Douma  fingiert war. Als Beweis führte man  die Aussagen von zwei Zeugen an, (Medizinstudenten) die in der Notaufnahme des Krankenhauses in Douma arbeiten und in den Videos zu sehen sind. Hier das Video mit englischen Untertiteln.

Dazu meine deutsche Übersetzung (der zweiten Aussage):

Douma witnesses Voltairenet

Gebäude in der Stadt wurden bombardiert. Dabei sind einige der oberen Etagen eingestürzt und in den unteren Stockwerken brach ein Feuer aus.  Die Bewohner der oberen Stockwerke zeigten Anzeichen von Rauchgasvergiftung bzw. Erstickung. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht.

Wir begannen mit Erste-Hilfe-Maßnahmen (gegen Atemnot).

Dann kam ein Mann, den ich nicht kannte. Er sagte, dass es sich um einen Giftgas-Angriff handelt.  Die Leute bekamen Angst und begannen damit, die Verletzten mit Wasser abzuspritzen. Einige,  die keine medizinische Ausbildung hatten, verabreichten den Kindern Asthma-Sprays. Wir haben keinen einzigen Patienten gesehen, der Symptome einer Giftgas-Vergiftung hatte.

(Sie zeigen Video-Aufnahmen und erklären, was passiert ist. Eines der Kinder hatte schon vorher Asthma).

Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums sagte auch,

Wir haben Kenntnis davon, dass zwischen dem 3. und 6. April die britische Regierung Druck auf die „White Helmets“ ausgeübt hat, die  geplante Provokation endlich in die Tat umzusetzen (wodurch die syrische Armee dann beschuldigt wurde, chemische Waffen eingesetzt zu haben).“

Die Menschen in Douma wurden also demnach mit einer Rauchgasvergiftung eingeliefert, was dann von den „White Helmets“ als „Gasangriff“ verkauft wurde. (Woran die auf Fotos gezeigten Toten gestorben sind, kann natürlich nur eine Autopsie abklären).

Das russische Verteidigungsministerium kritisierte auch, dass die Angriffe stattfanden, bevor die OPCW-Inspektoren irgendetwas untersuchen konnnten und dass daraus gefolgert werden müsse, man wolle deren Arbeit behindern.

Die Beweise, die Russland und Syrien vorlegten (siehe oben) seien einfach von den NATO-Ländern ignoriert worden. Dass Außenministerium fand noch deutlichere Worte:

Es wird nun völlig klar, dass diejenigen, die sich hinter humanitärer Rhetorik verstecken und ihre militärische Präsenz in Syrien mit dem Kampf gegen Dschihadisten rechtfertigen, auf derselben Seite stehen wie die Terroristen und danach trachten, das Land auseinanderzureißen. Alles deutet darauf hin, dass die USA und ihre Verbündeten den Extremisten noch einmal eine Verschnaufpause gönnen wollen, damit sie sich wieder stärken können und das Blutvergießen in Syrien weitergeht (womit eine politische Lösung erschwert wird).

Russland veurteilte natürlich die Raketenangriffe des  heuchlerischen Trios, da es sich um eine eklatante Verletzung des Völkerrechts und der Souveränität Syriens handelt.

Insgesamt wurden 103 „cruise missiles“ abgefeuert, z.T. von Schiffen aus, aber auch von Flugzeugen (air-to-surface). Davon wurden 71 abgewehrt, die folgende Ziele hatten: Den internationalen Flughafen von Damaskus und drei  Luftwaffenstützpunkte. Der Angriff auf Homs konnte nur teilweise gestoppt werden (13 von 16 Raketen wurden zerstört). Der intensivste Angriff galt Forschungseinrichtungen in Barzeh und Jaramana (30 Raketen im Anflug, sieben davon abgeschossen), weil dort angeblich „heimlich Material für Chemiewaffen“ produziert  wurde. Das behauptet jedenfalls die französische Regierung (deren Geheimdienste).

Woher sie das weiß bzw. wissen will, fragt niemand, doch der syrische UN- Gesandte hat dazu eine noch bessere Frage auf Lager:

Wenn die Franzosen „wussten“, wo diese „geheimen CW-Lager“ sind, warum haben sie dann nicht die OPCW informiert? Die hätte ja dann bestätigen können, was anonsten nur behauptet wurde. Warum das corpus delicti (also ein wichtiges Beweismittel) durch Raketen zerstören? Das gleiche passierte ja auch in Khan Sheikhoun (mit dem gleichen Vorwand).

SAA uncovers CW workshop DoumaDass die syrische Armee nach der Vertreibung der Brutalo-Rebellen aus Ghouta einen „Workshop“ für DIY-Chemiewaffen  gefunden hat, (nicht zum ersten Mal) sollte man in diesem Kontext auch erwähnen. (Auch Chlor war dabei)

Aber Präsident Macron hat jetzt den „Bericht“ seiner Geheimdienste publiziert, der alles „bestätigen“ soll:

3 DIE FRANZÖSISCHEN „BEWEISE“

French Lies DoumaWie auch ein ähnliches Dokument der amerikanischen Geheimdienste (deutsche Erklärung siehe „Osterhase 2“), trägt dieser Bericht kein offizielles Logo eines Geheimdienstes, keine Doku-ID und keine Unterschrift (Autoren  werden nicht genannt). Da weiß man doch gleich, woran man ist…

Wie wir aus den zahlreichen TV-Krimis wissen, ist es zur Klärung eines Verbrechens unbedingt notwendig, dass der Tatort abgesperrt wird und die „Spurensicherung“ so schnell wie möglich ungestört  ihre Untersuchungen macht. Dann werden die Ergebnisse der forensischen Untersuchungen gemeinsam mit Zeugenaussagen, „Alibis“, möglichen Motiven und anderen Indizien analysiert. Nur so kann ein Täter ermittelt werden.

Genau das ist aber bei keinem der angeblichen „Giftgas-Angriffe“ passiert, denn diese fanden immer in Gebieten statt, die von den Terrorbanden kontrolliert wurden. Aus „Sicherheitsgründen“ konnte so die OPCW fast nie an den Tatort gelangen und wenn, dann war er schon „kontaminiert“ (so wurden z.B. angebliche Einschlagkrater mit Beton aufgefüllt, wie es im OPCW-Bericht heißt). Die angeblichen „Opfer“ von Khan Sheikhoun wurden in einem türkischen Krankenhaus besichtigt (!). Eine ausführliche Analyse der „Giftgas“-Stories gibt es hier.

Was also Douma betrifft:

Es ist unmöglich, zu verfizieren, WO und WANN diese Bilder bzw. Videos aufgenommen wurden (es wird ja nur behauptet, dass es in Douma gewesen sei). Die Metadaten der Videos zu überprüfen ist auch nicht möglich, da  diese manipuliert wurden oder ganz fehlen (man konnte nicht feststellen, wann diese Videos produziert wurden). Weitere Ungereimtheiten (Hautbild stimmt nicht mit Chlorgaskontakt (Bläschenbildung) überein) werden hier analysiert.

Wie im letzten Beitrag ausführlich geschildert, ist die Quelle dieser Videos immer die gleiche: Die White Helmets (eine perfide PR-Show des britischen Geheimdienstes), deren Glaubwürdigkeit mit „Null“ einzustufen ist.

Was behauptet nun die französische Regierung in ihrer „Einschätzung“? (Text wörtlich übersetzt)

„Die französischen Experten haben die Symptome analysiert, die auf den Bildern und Videos sichtbar sind und in einem geschlossenen Raum aufgenommen wurden.. Sie zeigen fünfzehn Opfer (verstorben). Diese Symptome können so beschrieben werden:

  • Atemnot, Erstickung
  • Erwähnung eines starken Geruchs (wie „Putzmittel“, soll Chlor sein) und eines grünen Rauchs auf den betroffenen Flächen
  • Starker Speichelfluss und Absonderungen aus der Nase
  • Zyanose (Blaufärbung der Lippen)
  • Verbrennungen und Verätzungen der Hornhaut

Die Symptome zusammengenommen sind charakteristisch für einen CW-Angriff, besonders für  Stoffe, die Atemnot auslösen […] Der Einsatz von Asthma-Sprays (wie im Video zu sehen), unterstützt die Hypothese, dass hier solche Erstickungs-Substanzen eingesetzt wurden.“

Zunächst einmal ist festzuhalten: Das ist alles Spekulation.

Man müsste natürlich eine gerichtsmedizinische, forensische Untersuchung der Opfer machen, um exakt die Todesursache festzustellen. (Dazu müsste man aber erstmal die Leichen finden und den wirklichen Tatort …)

Die – voreingenommene – Interpretation von Fotos (durch anonyme Personen)  und Videos kombiniert mit „Aussagen“ anonymer Zeugen (von NGOs, die von den USA bzw. von Frankreich gesteuert werden) ist kein Beweis für einen Chlorgasangriff. Das ist ein Riesen-Bluff.

DIE CHEMISCHEN EXPERTEN

Welche Wirkung hat denn ein Kontakt mit Chlorgas? Wer könnte da besser Auskunft geben, als Deutschlands größte Chemie-Firmen, wie z.B. BASF.

BASF Chlorgas 2

Hustenreiz, Augentränen, Atemnot, Schluckbeschwerden, Blaufärbung der Haut bis hin zum Lungenödem – diese Symptome sind sowohl bei Chlorgas als auch bei einer Rauchgasvergiftung zu sehen.

Wir haben ja von den Medizinstudenten, die in Douma Erste Hilfe geleistet haben, gehört, dass die eingelieferten Patienten aus einem brennenden Gebäude gerettet wurden, also die Symptome mit einer Rauchgasvergiftung erklärt werden können. (Es müsste natürlich eine kriminaltechnische Untersuchung geben, um das zu verifizieren)

Doch wirklich interessant ist diese Aussage von BASF:

BASF Chlorgas 1

„Wasser verstärkt die oxidative und ätzende Wirkung (von Chlorgas)“

  • Frage: Wieso in aller Welt wurden diese Menschen dann mit Wasserschläuchen abgespritzt?
  • Antwort: Weil es eben gar kein Chlorgas gab. Man wollte nur Hysterie auslösen und das dann filmen.

Ein Video soll demonstrieren, dass der „Gasangriff“ mit einem Zylinder (eine Art Gasflasche) ausgeführt wurde, der von einem Helikopter abgeworfen wurde. Man sieht ein Loch in der Decke, dann die „Bombe“ auf einem Bett. Doch der Zylinder ist kaum beschädigt, (auf dem ersten Video gar nicht) das Ventil ist zu. Er wurde offensichtlich einfach dort platziert. Wieso der Zylinder überhaupt auf dem Bett liegt und nicht direkt unter dem  Loch (wo er ja angeblich eingeschlagen ist), kann auch nur damit erklärt werden, dass das ganze eine billige Inszenierung ist, eine „PSYOP“, wie sie die White Helmets seit Jahren vorführen.

Fake Chlorine attack 1

Was den französischen „Bericht“ angeht:

Hier werden nicht Fakten analysiert, sondern politische Interpretationen vorgenommen, die in einem vorgefertigen Denk-Rahmen stattfinden: Nämlich Assad ist ein brutaler Schurke, der vor keinem Mittel zurückschreckt, um die „Rebellen“ zur Aufgabe zu zwingen.

French confident Lies 2

Aufgrund der operativen Situation in Ost-Ghouta um den 7. April, schätzen wir mit großer Zuversicht*, dass die Verantwortung  des syrischen Regimes gegeben ist.“

(*Zuversicht bedeutet laut Duden: große Hoffnung auf die Erfüllung bestimmter Wünsche und Hoffnungen…)

Verlässliche Auskünfte deuten darauf hin, dass die zuständigen syrischen Soldaten das koordiniert haben, was wie ein Einsatz chemischer, chlorhältiger Waffen am 7. April aussah.“

Klingt das nach einer festen Überzeugung, nach Gewissheit? Wohl kaum, es ist alles nur heiße Luft. (Wie auch in der Vergangenheit – ich verweise hier auf meine detaillierte „Osterhasen“-Serie. (Eine wichtige Quelle dafür war diese Analyse von Scott Ritter)

GIFTGAS-LOGIK FÜR DUMMIES

Während der Rest der Welt fragt, wieso Assad immer genau dann „Giftgas“ einsetzt, wenn er dabei ist zu gewinnen, (und damit einen größeren Krieg riskiert) erklärt uns das französische Militär, dass das durchaus „logisch“ sei, denn der CW-Einsatz soll die Kapitulation von Jaish-al-Islam (den schlimmsten Fanatikern) bewirkt haben. Die französische Regierung weiß offenbar sehr genau Bescheid über die Verhandlungen zwischen der SAA und den „Rebellen“ in Douma (es werden Details erwähnt). Woher?

Und dann soll auch noch gezeigt werden, wieso das militärisch und strategisch Sinn macht: (was folgt ist Militärjargon – nicht meine Formulierung)

  • Taktisch, weil der Einsatz dieser Munition es erlaubte, die Kombattanten aus geschützten Stellungen zu vertreiben um zu den (für das Regime) günstigsten Bedingungen den urbanen Kampf führen zu können; dadurch wird die Eroberung beschleunigt und ein sichtbarer Verstärkungseffekt zum schnelleren Sturz der letzten Bastion der bewaffneten Gruppen erreicht.“
  • Strategisch, weil der Einsatz von CW (besonders Chlor, dokumentiert seit Beginn 2018 in Ost-Ghouta) vor allem zum Ziel hat, die Zivilbevölkerung in jenen Gebieten zu bestrafen, die von bewaffneten Regimegegnern gehalten werden und damit Schrecken und Panik ausgelöst werden soll, die dann zur Kapitulation führt. Da der Krieg für das Regime nicht beendet ist, will es durch diese rücksichtlosen Angriffe demonstrieren, dass jeder Widerstand zwecklos ist und die Aufgabe der letzten Widerstandsnester in die Wege leiten.“

Hier erkennen wir die „BIG LIE“, die zentrale Lüge der französischen Regierung: Die syrische Bevölkerung, die tatsächlich unter der Herrschaft der Terrorbanden leidet, wird als legitime Opposition dargestellt, die (weil solidarisch mit den Rebellen) vom ruchlosen Diktator durch Terror in die Knie gezwungen werden soll. Das ist eine völlige Verdrehung der Tatsachen. Wie man in den Bildern von Aleppo sah, führten die Befreiten Freudentänze auf, als ihre Armee endlich das brutale Gesindel vertrieben hatte.

Seit 2012 sei dieses „taktische Schema“ der syrischen Armee (Giftgas zur „Pacification“) ein wiederkehrendes Phänomen, so die Franzosen.  So etwa auch eingesetzt zur Rückeroberung der Stadt Aleppo. (Lüge – siehe die Berichte von Vanessa Beeley, wo man auch sieht, dass die Al Nusra „Rebellen“, die damals Aleppo kontrollierten, die echte „Syrian Civil Defense“ mit Granaten beschießt und ihre Rettungswägen zerstört. Die der syrischen Armee vorgeworfenen „double-tap“ Angriffe  (einmal bombardieren, dann wenn Rettungskräfte eintreffen, noch einmal  wurden in Wahrheit von den Al-Nusra Verbrechern verübt.

Abschließend lesen wir das:

French confident Lies 3

Die französischen Geheimdienste  verfügen über keinerlei Information, die die These unterstützen, dass diese bewaffneten Gruppen in Ost-Ghouta danach trachteten, sich selbst CW zu beschaffen oder darüber verfügen. Außerdem wird eine Manipulation der verbreiteten Bilder (am 7. April) als nicht plausibel erachtet, insofern als die anwesenden Gruppen nicht über die Mittel verfügten, ein Kommunikationsmanöver von solchem Ausmaß auszuführen.

Das ist die Giftgas-Mega-Lüge, sozusagen der „Disclaimer“, mit der sich der DGSE gegen spätere „Enthüllungen“ absichern will.

Es ist aber kein Geheimins, dass die von westlichen Geheimdiensten dirigierten „Rebellen“ natürlich Zugang zu chemischen Waffen hatten (sie selbst herstellten und auch benutzten. So schrieb der ausgebildete „Waffen-Inspektor“ Scott Ritter im September 2017:

„In Aleppo fanden die Russen Werkstätten zur Herstellung primitiver Waffen, wo Granathülsen und Landminen mit einer Mischung aus Chlorgas und weißem Phosphor gefüllt wurden. Nachdem eine gründliche, forensische Untersuchung von Militärspezialisten durchgeführt wurde, übergaben die Russen Proben dieser Munition (zusammen mit kontaminierten Erdproben) an die Experten der OPCW.

Al Nusra hat eine lange Geschichte was Herstellung und Einsatz primitiver Chemiewaffen betrifft.  Beim CW-Angriff auf Ghouta 2013 wurde ein minderwertiges Sarin eingesetzt, das vor Ort synthetisiert wurde (kein „military grade“ Sarin wie es ein staatliches Militär hätte, auch darüber gibt es auf diesem Blog mehrere Artikel). Die Angriffe rund um Aleppo im Jahr 2016 fanden mit einer Mischung aus Chlor und weißem Phosphor statt.

Nach russischer Darstellung wurde ja in Khan Sheikhoun 2017 deshalb „Giftgas“ freigesetzt, weil ein Gebäude bombardiert worden war, in dem solche Chemikalien – von den „Rebellen“ – gelagert wurden (was die Russen nicht wussten).

Der „Hammer“ der französischen „Einschätzung“ kommt jedoch in Teil II, wo behauptet wird

French confident Lies 4.png

„Das syrische Regime hat seit 2013 ein geheimes Chemiewaffen-Programmund habe seit April 2017 den Einsatz chemischer Waffen ständig ausgeweitet. (Beweise? Keine, nur die üblichen Beschuldigungen basierend auf fake NGOs und massiver Hetzpropaganda.

Der französische Geheimdienst „schätzt“ (wieder einmal), dass Syrien nicht seine vollständige CW-Bestände angegeben hat (gegenüber der OPCW, der es „zögerlich“ im Oktober 2013 beigetreten ist. Die „Fact-finding“ Mission der UN (JIM) habe festgestellt, dass dreimal Chlorgas eingesetzt wurde (Assad angelastet) und einmal Senfgas (von IS).

FAZIT:

Aufgrund dieser Einschätzungen … und  – N.B. – in Abwesenheit chemischer Analysen … schätzt Frankreich, dass

  1. Zweifellos eine chemische Attacke gegen Zivilisten am 7. April in Douma stattfand
  2. Dass es kein anderes, plausibles Szenario gibt, als die Tat der syrischen Armee im Rahmen einer Goß-Offensive in Ost-Ghouta
  3. Das syrische Militär ist ebenso wahrscheinlich verantwortlich für andere Aktionen innerhalb dieser Offensive zwischen 2017 und 2018.
  4. Russland hat unleugbar aktive Unterstützung für diese Operationen zur Rückeroberung Ghoutas geleistet. Es hat außerdem die clandestine Politik des SR zum Einsatz CW unterstützt […]

Wir sehen also, dass hier keinerlei „Beweise“ vorgetragen werden, sondern Hörensagen, Annahmen, Einschätzungen, feindselige Interpretationen und das alles auf Basis korrumpierter Quellen, die keinerlei Glaubwürdigkeit haben.

Statt Beweisen werden immer wieder Wörter verwendet, die Gewissheit suggerieren, wo es keine gibt:  „Zweifellos“, „nichts anderes plausibel“, „wahrscheinlich“, „zuversichtlich“ usw.

Natürlich gibt es ein anderes, plausibles Szenario: England und Frankreich (deren Geheimdienste als Dirigenten der „Rebellen“ ) stecken hinter den „Anschlägen“, um die syrische Regierung zu dämonisieren und eine Ausweitung des Krieges (mithilfe der USA) durchzusetzen.

 

ANHANG (Was die „nationale Einschätzung“ noch enthält):

French confident Lies 1

 „Mehrere Angriffe mit tödlichen CW wurden am Samstag, den 7. April (am späten Nachmittag) auf das Viertel von Douma ausgeführt und wir sind sehr zuversichtlich, dass diese vom syrischen Regime verübt wurden.“

Im Kontext einer neuerlichen militärischen Offensive  und verstärkten Luftangriffen der syrischen Armee auf die Stadt Douma, wurden zwei neue Fälle des Einsatzes toxischer Substanzen am  7. April […] Gegenstand einer spontanen Kommunikation zwischen der Zivilgesellschaft und lokalen und internationalen Ärzten Medizinische NGOs, die in Ghouta aktiv sind, haben die Angriffe am 6. und 7. April öffentlich gemacht, die speziell auf medizinische Einrichtungen abzielten.

Die medizinischen NGOs, die in Ghouta aktiv sind, (SAMS und UOSSM), normalerweise verlässlich, haben gemeldet, dass am 6. Und 7. April vor allem medizinische Einrichtungen bombardiert wurden.

Anmerkung: Diese NGOs sind keinesfalls unabhängig. SAMS wird von den USA dirigiert und  finanziert, UOSSM wurde in Frankreich 2011 gegründet, für denselben Zweck wie die White Helmets: Als Glaubwürdigkeitsverstärker  und „Cover“ der massiven Propaganda der drei Geheimdienste (Englands, Frankreichs und der USA).

Ein massiver Ansturm von Patienten (mindestens 100) mit Symptomen einer chemischen Exposition fand in den Behandlungszentren von Ghouta am Abend statt. Mindestens 40 Personen (nach Angaben mehrerer Quellen) sind infolgedessen gestorben

(Wir haben) …ein Bündel von Beweisen, das ausreicht, um die Verantwortung für die chemischen Angriffe (vom 7. April) dem syrischen Regime anzulasten…

Déjà- Vu?

WMD Deception Salisbury

 

 

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NACHPLAPPERN statt NACHDENKEN: Empörung als politische Waffe

5 outrage mgmt 101Immer wenn man denkt, unsere erbärmlichen Journautisten können nicht mehr tiefer sinken, wird es noch schlimmer. Die Darstellung des jüngsten, perfide inszenierten “Giftgas-Anschlags” in Douma zeigt das mit erschreckender Klarheit. Wenn man mit Logik an die Sache herangeht und die geopolitischen Hintergründe (der Gewalt gegen Syrien) nicht unterschlägt, ist es unmöglich, den angeblichen “Chlorgas-Angriff Assads” als echt anzusehen.

Wie auch schon bei den früheren PR-Inszenierungen zur Steuerung des Empörungsmanagements in Syrien, ist das “Timing” das verräterischste Indiz dafür, dass uns hier eine große (abgedroschene) Lüge aufgetischt wird.

  • Die Syrische Armee (SAA) hat es mit russischer und iranischer Unterstützung gerade geschafft, die letzten Gebiete von Ost-Ghouta (und den Großteil des Landes) zu befreien. Wovon? Von den brutalen Islamisten-Banden, die seit Jahren die Einwohner terrorisiert und täglich Wohngebiete in Damaskus mit Artillerie beschossen haben (die ihnen “der Westen” geliefert hatte).
  • Vor wenigen Tagen hatte Präsident Trump noch angekündigt, er wolle die US-Truppen aus Syrien abziehen.

Es sah also sehr gut aus für Präsident Assad und in dieser Situation einen militärisch und taktisch – völlig sinnlosen Giftgas-Angriff anzuordnen, wäre ein Akt von so monumentaler Dummheit, dass man Assad nur mehr als lebensmüden Vollidiot bezeichnen könnte. (Das gleiche galt ja schon für den ersten angeblichen “Sarin”-Angriff in Ghouta, der ausgerechnet dann stattfand, als eine UN-Untersuchungskommission vor Ort war. Denn er musste ja mit “Vergeltung” der westlichen Heuchler-Moralapostel rechnen, die sein Land (bzw. einen souveränen, funktionierenden Staat) zerstören wollen: England, Frankreich und die USA samt ihren schäbigen “Verbündeten” im Nahen Osten – vor allem Israel und Saudi Arabien).

Dumm ist der Mann aber sicher nicht, denn sonst wäre er nach sieben Jahren Krieg nicht mehr im Amt und dabei, den Krieg zu gewinnen.

Wer hätte aber ein starkes Motiv, einen Vorteil davon, so eine perfide “outrage-show” abzuziehen, bei der leidende oder tote, kleine Kinder als Propaganda-Werkzeuge für gesteuerte, moralische Empörung missbraucht werden? Und wer hat diese Methode schon früher angewendet?

Natürlich der Hegemon USA bzw. diejenigen, die die amerikanische “Außenpolitik” (wozu auch militärische Gewalt gehört) enorm beeinflussen, wie z.B. die Israel-Lobby. Aber in diesem Fall ist auch die britische Regierung massiv in die Hetzpropaganda gegen die syrische Regierung involviert (unterstützt von Frankreich).

DIE ARMEN KINDER!

Erinnern wir uns doch an die Brutkastenlüge, mit der der US-Kongress dazu gebracht wurde, den illegalen Krieg gegen den Irak abzusegnen. Dazu heißt es auf Wikipedia u.a.:

“Eine junge Frau aus Kuwait, die sich mit ihrem Vornamen „Nayirah“ vorstellte, gab am 10. Oktober 1990 vor einem informellen Menschenrechtskomitee des US-Kongresses unter Tränen eine Erklärung ab: Sie habe als kuwaitische Hilfskrankenschwester freiwillige Arbeit im Al-Adnan-Krankenhaus in Kuwait-Stadt geleistet und sei dabei Zeugin des Eindringens irakischer Soldaten geworden. Sie sagte: „Ich habe gesehen, wie die irakischen Soldaten mit Gewehren in das Krankenhaus kamen…, die Säuglinge aus den Brutkästen nahmen, die Brutkästen mitnahmen und die Kinder auf dem kalten Boden liegen ließen, wo sie starben.“[1]

Erst nach dem Krieg wurde bekannt, dass sie die fünfzehnjährige Tochter des kuwaitischen Botschafters Saud Nasir as-Sabah in den USA war. Ihr Vater saß während ihrer Aussage vor dem Kongress-Komitee als Zuhörer im Publikum. Ihr Bericht war frei erfunden und die Jugendliche hatte dort nie gearbeitet.

WER EINMAL LÜGT, DEM GLAUBT MAN NICHT?

Diese alte Weisheit ist leider bei unserer degenerierten Journaille (im Bezug auf politische Aussagen) nicht anwendbar, denn deren Gedächtnis (was die Verlogenheit imperialer Mächte bzw. deren angebliche „edlen“  Absichten betrifft) ist so kurz, dass man nur mehr von selektiver Amnesie sprechen kann.

Wie sonst lässt sich erklären, dass niemand die BRUTKASTENLÜGE erwähnt, wenn es darum geht, eben diese Glaubwürdigkeit zu beurteilen?

Die wichtigste Aufgabe eines wirklichen Journalisten besteht darin, die Quellen zu prüfen, aus denen die Informationen kommen (vor allem, wenn jemand schwer beschuldigt wird). Die goldene Regel dabei ist, aufgestellte Behauptungen müssen von einer zweiten Quelle (von der ersten unabhängig) bestätigt werden. Das kann durch eine Person oder ein Dokument erfolgen, deren Authentizität überprüft wurde (was nicht immer möglich ist, dann darf man es aber auch nicht als dicke Schlagzeile verbreiten, aber genau das tun sie und durch Weglassen des machtpolitischen Kontexts verzerren sie die Wahrnehmung: Die Motive der USA, Englands und Frankreichs und ihre wahre, verdeckte Rolle in Syrien werden nie hinterfragt )

UM WELCHE QUELLEN HANDELT ES SICH ALSO HIER?

white-helmet-infographic-2Die von der britischen Regierung (Auslandsgeheimdienst MI6 in Kooperation mit der CIA) erschaffene Erste-Hilfe-Theater-GruppeWhite Helmets” (im Zweitberuf bewaffnete “islamistische Rebellen” und immer mit Kameramann unterwegs) und eine von den USA finanzierte, ebenfalls für PR-Zwecke benutzte “syrisch-amerikanische Ärzteorganisation”- SAMS).

Die Authentizität der “White Helmets” (WH) hat kein Journalist bei uns je überprüft. Wie denn auch, könnte man jetzt sagen, wenn man nicht in diese umkämpften Gebiete reisen kann.  Doch Menschen, die das getan haben, (z.B. Vanessa Beeley in Aleppo) und dokumentierten, was sie dort sahen, fanden bald heraus, dass die WH eine billige PR-Show sind, mehr nicht. Es sind die gleichen gewalttätigen “Rebellen”, die seit sieben Jahren (unter Anleitung westlicher Geheimdienste) die syrische Bevölkerung terrorisieren. Sie setzen sich ihre weißen Helme auf, ziehen ihre “Sanitäter-Jacken” an und tun so, als ob sie Menschen retten (fast immer Kinder, die sind die größten “Aufreger”).

Das meiste, belastende Material kommt von den WH selbst (sie brüsten sich auf facebook damit, für Al Nusra und andere Terror-Gruppen zu kämpfen):

White Helmets rescue theater 1

Die “Brutkastenlüge” wurde 1990 erzählt von einer falschen “Krankenschwester”. Warum? Weil Menschen, die “helfende” Berufe haben, im allgemeinen hohes Ansehen und  hohe Glaubwürdigkeit haben. Man vertraut ihnen, weil sie “Gutes” tun.

Genau deshalb wurden die “White Helmets” erschaffen und auch die SAMS hier als Quelle genannt. Ärzte gelten ja auch als “Autoritäten”, deshalb soll die Berufung auf deren Aussagen als glaubwürdig und seriös wahrgenommen werden.

Real Syrian Civil Defence

Die echte “Syrian Civil Defence” Hilfsorganisation, (1953 gegründet und Mitglied der ICDO) deren Namen gekapert wurde,  geht dabei völlig unter. Sucht man diesen Begriff kommt man sofort zu den “White Helmets”, das ist eben die perfide Täuschung. Als Vanessa Beeley die Mitglieder der echten SCD über die WH befragte, hörte sie das:

They are terrorists, not rescuers. They stole our ambulances and three of our fire engines. They don’t do any rescue work. They drive round with guns in the back of their car like any other terrorist. Some are from East Aleppo, some are from Syria but not from Aleppo and some are even coming in from abroad.”

Diese Männer haben aber besseres zu tun, als Videos zu drehen: Sie helfen wirklich Menschen in Not und das in einem Gebiet, wo 80% der syrischen Bevölkerung leben (die vor den Terror-Gruppen in jene Gebiete geflohen sind, die unter Kontrolle der syrischen Regierung stehen). Die WH operieren ja nur dort, wo die schwer bewaffneten “Rebellen” das Sagen haben (kein Wunder). Die echte SCD hat natürlich eine Notruf-Nummer, die WH haben keine. Wozu auch, sie retten ja in Wirklichkeit niemand …

Als Beeley (und andere) nach der Befreiung von Aleppo die ehemalige Kommandozentrale der Al-Nusra-Front besuchten, fanden sie unmittelbar daneben auch das Büro der “White Helmets”. Es sind also zwei Gesichter derselben Organisation. (mehr dazu in diesem Interview).

Eine wichtige Doku über die offensichtliche Propaganda-Funktion der WH hat James Corbett produziert (spätestens nach dem “Oscar”-Gewinn – Bestes fiktives Drehbuch wäre zutreffend –  hätte das klar sein müssen):

Corbett White Helmets FAKE

Der “Leiter” der WH, Raed Saleh,  konnte leider den “Oscar” nicht in Empfang nehmen. Schon 2016 war er zu einer Veranstaltung eingeladen worden, doch – siehe da – er bekam keine Einreisegenehmigung in die USA. (Visum wurde vom State Department annuliert; Video 04:07).

Als ein Journalist auf den eklatanten Widerspruch hinweist (WH werden als humanitäre Helden präsentiert, doch ihr Anführer als “Sicherheitsrisiko”eingestuft?), antwortet der Sprecher des Außenministeriums Mark Toner (Bild unten) , jedes Mitglied einer Gruppe, das verdächtigt wird, Beziehungen zu Extremisten-Organisationen zu haben, würden wir entsprechend behandeln …aber deshalb brechen wir nicht den Kontakt zur ganzen Gruppe ab.” (Na dann ist ja alles klar, oder?)

Toner WH leader denied visaWarum man einen ehemaligen, britischen Geheimdienst-Offizier braucht, um eine “Rettungsorganisation” in der Türkei – für Syrien – aufzubauen, diese Frage stellt hier niemand. Dass die USA jährlich 23 Millionen Dollar und die britische Regierung  32 Millionen Pfund für die WH zahlen (im Video offiziell zugegeben), sollte auch mehr Nachforschungen auslösen.

Doch das ist eben der Trick: Wir sollen glauben, das Geld ist für “humanitäre” Hilfe, doch in Wahrheit ist es für perfide Kriegspropaganda. Die britische Regierung hat in nur zwei Jahren mehr als 200 Millionen Pfund für die “Opposition” in Syrien ausgegeben und damit subversiv und konspirativ Gewalt gegen eine gewählte Regierung gefördert. Um diese Verbrechen scheinbar zu rechtfertigen, muss die syrische Regierung natürlich ständig dämonisiert werden. So kann man die politische Realität auf den Kopf stellen.

UND DIE TAGESSCHAU HAT KEINE AHNUNG … (oder es ist ihr einfach scheißegal)

Nach jüngsten Angaben einer syrischen Hilfsorganisation wurden mindestens 60 Menschen getötet und mehr als 1000 verletzt.“ (Tagesschau)

Dass dieses Grundvertrauen in Ärzte und Rettungskräfte hier für perfide politische Manipulation missbraucht wird, ist widerlich und zeigt, mit welchen Leuten wir es hier zu tun haben. Wie Thierry Meyssan recherchiert hat, war es der britische Geheimdienst MI6, der (über private Firmen) die “public relations” für die brutalen Dschihadis organisiert hat und dazu gehören auch und vor allem die WH.

Auch bei der Brutkastenlüge wurde diese Taktik für ein breiteres Publikum angewendet. Denn es war ja nicht nur die vermeintliche “Krankenschwester”, die die erfundene Horror-Story über sterbende Brutkasten-Babys in die Welt setzte. Dafür wurde ein  “Filter” bzw. “Verteiler” verwendet, der die Glaubwürdigkeit der Story dramatisch erhöhte: Amnesty International (AI).

Dazu noch einmal Wikipedia:

Nayirahs Darstellung spielte eine große Rolle bei der Entscheidungsfindung der USA über eine Intervention im Irak.Präsident Bush erwähnte die Geschichte in wenigen Wochen mindestens zehnmal. Amnesty International veröffentlichte am 19. Dezember 1990, über zwei Monate nach dem Auftritt des Mädchens, einen 84-seitigen Bericht über Menschenrechtsverletzungen in Kuwait, der die Brutkastenlüge enthielt.Sie wurde auch noch am 8. Januar 1991 von einem führenden Amnesty-International-Mitarbeiter vor dem Komitee für auswärtige Angelegenheiten wiederholt. Der US-Senat stimmte schließlich am 12. Januar 1991 mit 52:47 Stimmen für eine Intervention im Zweiten Golfkrieg.

In Syrien ging man aber noch viel weiter, denn die tränenreiche Schilderung von Nayirah wurde hier durch perfide inszenierte Schock-Videos ersetzt.

empathyPSYOP 1Man missbraucht also tote oder erkrankte Kinder als Werkzeug, um Zustimmung für die schon lange geplante und ILLEGALE Eskalation der Gewalt gegen Syrien zu erhalten.

Tatsache ist, dass viele “NGOs” (Menschenrechts- u.a. Hilfsorganisationen) von staatlichen Akteuren infiltriert oder korrumpiert wurden, eben weil man ihr  “Ansehen” für Propagandazwecke benutzen will.

DIE ILLUSION DER GLAUBWÜRDIGKEIT

Ein aktuelles Beispiel  im Bezug auf die “false flag” in Syrien ist die WHO, die (wie damals AI) als “Glaubwürdigkeits-Verstärker” herhalten muss. Warum? Weil es überhaupt KEINE Beweise für einen “Chlorgas-Angriff” durch Assad gibt. Ein Land zu bombardieren, weil man in einem nicht verifizierten Video Kinder sieht, die mit Wasser bespritzt werden (WO sind die Eltern???) und krank aussehen, wie verrückt ist das?

Doch wenn die WHO ins Spiel gebracht wird, kann man wieder die medizinische Autorität ins Spiel bringen und die Illusion erzeugen, es gäbe eine zweite Quelle für den  konstruierten “Chlorgas-Angriff”.  Ein schäbiger Trick.

Der britische Guardian lässt sich für diesen Trick instrumentalisieren und schreibt u.a.:

Die WHO ist sehr beunruhigt über die Belege eines Gasangriffs (in Douma) außerhalb der syrischen Hauptstadt

WELCHE BELEGE DENN????

Der Guardian (und andere Medien) berufen sich auf  “Berichte, die man der WHO übermittelt hat” (die man uns aber nicht zeigt), von “Partnern” der WHO (deren Namen man uns verschweigt, aber als anonyme “Ärzte” sollen wir sie akzeptieren),  tut also nichts anderes als zweifachen  “Hearsay” zu verbreiten, verkauft das aber unter dem Deckmantel der  “angesehenen” WHO als seriöse Information. (Und Sarin wird auch wieder erwähnt)

Doch dann kommt der politische Spin (falscher, irreführender Kontext):

Der “Giftgas-Angriff” soll der Grund dafür gewesen sein, dass die schlimmsten der Dschihadisten (Jaish-Al-Islam) in Ost-Ghouta letztlich auch kapituliert haben, nachdem sie “wochenlang” eine Vereinbarung zur Evakuierung abgelehnt hatten.

Damit soll natürlich ein plausibles Motiv für den “Chlorgas-Angriff Assads” konstruiert werden, um die Wahrheit zu verscheiern, nämlich die Rolle Frankreichs und Großbritanniens im verdeckten Krieg gegen Syrien:

Englische und französische “special forces” (in Verbindung mit Geheimdiensten) hatten das Kommando über diese islamistischen Banden, die als lebende, steuerbare “Waffen” gegen die Hauptstadt Damaskus eingesetzt wurden. Da sie jetzt nicht mehr dafür einsetzbar sind, ist der grandiose Plan gescheitert. Dafür hassen sie Präsident Putin und die iranische Regierung. (Siehe dazu auch diesen Beitrag)

Außerdem mehren sich die Hinweise, dass die syrische Armee ein Dutzend britische Offiziere gefangengenommen hat die die “Brutalo-Rebellen” anführten (natürlich nicht in Uniform, sondern “under cover”). Das ist der Grund, warum das Theater in “Salisbury” stattfand und warum die britische Regierung Gift und Galle gegen Russland spuckt (man erwartete, dass Putin Assad dazu bringt, die Offiziere freizulassen).

Die Rollen der “Guten” und der “Bösen” sind ja klar verteilt worden. Dass die “Guten”, also die als Moralapostel verkleideten Politik-Verbrecher in Wahrheit den siebenjährigen, verdeckten Krieg gegen Syrien organisiert haben, also Mega-Arschlöcher sind, braucht man ja nicht zu wissen.

Das die Verursacher des furchtbaren Leidens der syrischen Bevölkerung sich nun (wieder) als moralische Lichtgestalten präsentieren, die “eingreifen müssen”, wenn solche Gräueltaten stattfinden, ist unerträglich.

Das ganze widerliche Theater funktioniert aber nur, weil unsere Journautisten mitspielen. Das kann man gar nicht oft  genug betonen.

Wie beschreibt Wikipedia die Wirkung der Brutkastenlüge?

„Die PR-Kampagne gilt als Beispiel für gezielte Medienmanipulation und Desinformation, um Politik, Medien und Öffentlichkeit kriegsreif zu machen (Kriegsanlasslüge). Amnesty International versuchte nach der Befreiung Kuwaits, die Story zu verifizieren und musste schließlich öffentlich zugeben, einer Fälschung aufgesessen zu sein.

SAGENHAFT (DUMM)

Unsere Fließband-Journos versuchen gar nicht mehr, irgendetwas zu “verifizieren”, sie schreiben einfach immer wieder, was eine “Autorität” sagt, das reicht. Ein eklatantes Beispiel dieses hirnverbrannten “Reportings” (natürlich exzellent vorgeführt von der Tagesschau) kann man hier sehen:

Macron Beweise Bullshit Tagesschau

Es reicht also, dass Präsdient Macron einfach SAGT, es gebe Beweise für eine Behauptung (die sich nur auf ein dubioses Video stützt, dessen Quelle Null Glaubwürdigkeit hat).

Noch dicker trägt der Guardian auf (in knallrot – eine Schlagzeile, die jeder reellen Grundlage entbehrt…)

France has proof BS Guardian

WIE er zu diesen “Beweisen” gekommen ist und WIESO er diese geheimhält, fragt die Tagesschau nicht (und die anderen „churnalists“ auch nicht)  (da müssten die Leute ja einmal das Hirn einschalten, wo kämen wir denn da hin?)

Das hirnverbrannte “Berichten” geht aber munter weiter:

Frankreich sieht CW-Einsatz als bewiesen an (Video) 12.4. Tagesschau 17 Uhr

Einen Zeitpunkt für eine Entscheidung über einen möglichen Militärschlag nannte Macron nicht. „Wir müssen Entscheidungen treffen, zu gegebener Zeit, wenn wir das für am nützlichsten und wirksamsten halten.“ Frankreichs Staatschef wies auf die Abstimmung mit US-Präsident Donald Trump hin: „Unsere Teams arbeiten sehr eng zusammen.“

MIT WELCHEM RECHT Frankreich, England oder die USA irgendwelche “Vergeltungsmaßnahmen” in Syrien planen, fragt die Tagesschau natürlich auch nicht. Es gibt nämlichin einer angeblichen “Wertegemeinschaft” – kein solches Recht.

Jede Anwendung von Gewalt, ja sogar die bloße Drohung damit ist ein Verstoß gegen die UN-Charta. Alles was die “unheilige Allianz” (US, UK und Frankreich) in Syrien bisher organisiert und praktiziert hat, ist nach den Grundsätzen der Nürnberger Prozesse ein  gewaltiges VERBRECHEN.

Threat of force Illegal UNC

IMPERIALE HYBRIS

Wie wir von Prof. Rainer Mausfeld gelernt haben, funktioniert das Empörungsmanagement nur dann, wenn Ereignisse aus ihrem richtigen Kontext isoliert und mit einem neuen “frame” präsentiert werden. Keiner von uns kann sich direkt davon überzeugen, was in Syrien wirklich passiert, aber wenn man den historisch-politischen Kontext miteinbezieht, wird klar, wer hier glaubwürdig ist und wer nicht.

England und Frankreich sind die ehemaligen Kol0nialherren der wichtigsten arabischen Länder  (vergl. Sykes-Picot) und sie haben diese Kolonialmentalität nie aufgegeben. Mit undurchsichtigen Organisationen wie der “Muslim-Bruderschaft” (vom MI6 gesteuert) wurden tausende Männer indoktriniert und eine pervertierte Form des Islam als politische Waffe eingesetzt (daher Al Nusra, IS usw. Die orientalische Variante von “Gladio”)

Die größenwahnsinnigen Pläne der USA über die Erschaffung eines “Neuen Nahen Ostens” wurden seit 2003 (Irak-Krieg) bzw. seit 2006 (Israel überfällt Libanon) in die Tat umgesetzt. Mehr dazu gibt es hier. Die Macht-Interessen der USA, Englands und Frankreichs überschneiden sich also, was die Zerstörung der sekularen, sozialistischen Staaten im Nahen Osten betrifft (Irak und Syrien) und der Iran ist natürlich auch im Fadenkreuz (da er – als öl- und gasreiches Land – weder aus Washington noch aus Tel Aviv Weisungen entgegennimmt und sein Recht auf Selbstbestimmung nicht aufgeben will).

Während also in den Medien die Rolle Frankreichs und Englands mit Bezug auf Syrien als quasi neutral dargestellt wird, ist die Situation in Wahrheit eine völlig andere:

Beide Mächte sind (zumindest) seit 2015 “inoffiziell” am Krieg gegen Syrien beteiligt. Das britische Parlament hatte ja bereits 2013 einen militärischen Einsatz abgelehnt, doch es geht auch ohne demokratische Legitimation, wenn man “verdeckt” operiert und die selbst gezüchteten Dschihadis als Werkzeuge benutzt.

Wie verlogen die gespielte, moralische Empörung vor dem UN-Sicherheitsrat ist, (und das gilt für Frankreich und England lässt sich auch an diesem Beispiel demonstrieren.

DUPLICITÉ FRANCAISE

France lies at UN about Aleppo

Die französische UN-Delegation zeigte 2016  auf Twitter Bilder von zerstörten Gebäuden und behauptete, die syrische Luftwaffe habe sie bombardiert und – quelle horreur! – es habe sich um Krankenhäuser gehandelt. (GELOGEN)

Israel bombs UN-school in Gaza 2014

Schlagzeile der Irish Times vom 3. August 2014: Israel bombardiert eine UN-Schule im Gazastreifen (WAHR)

Das Foto aus Gaza (mit dem die Brutalität des israelischen Militärs dokumentiert wurde) wurde also für schäbige Hetz-Propaganda gegen Syrien missbraucht.

Wenn man dann erfährt, dass “Jaish al Islam” (in Douma, wo das Chlorgas-Drama aufgeführt wurde) bis zuletzt von britischen und französischen Offizieren (von Spezialeinheiten wie SAS bzw. DGSE, getarnt durch MSF (Ärzte ohne Grenzen) gesteuert wurden, wird klar, warum Macron und May so  sauer auf Putin und Assad sind und gerne den Präsidentenpalast bombardieren würden.

Der (kürzlich wieder abgezogene) britische UN-Botschafter, der ebenfalls Hetztiraden von sich gab (diesmal war Russland die Zielscheibe wegen des “Novichok”- Theaters), ist Mitarbeiter des MI-6 und hat (laut Thierry Meyssan) persönlich die PR für die brutalen “Rebellen” in Syrien organisiert, was durchaus plausibel ist.

Fake child victims Aleppo

Dass wir bezüglich der Gewalt in Syrien systematisch belogen und getäuscht werden, lässt sich auch an diesem Beispiel zeigen: (Bild oben)

In Ägypten wurden Männer festgenommen, die z.T. ihre eigenen Kinder mit roter Farbe beschmierten und sie als Opfer des “Monsters” Assad  (nach der Befreiung von Aleppo, die als Gräueltat präsentiert wurde) in den “social media” zur Schau stellen wollten.

Na ja, diese Meldung kam von RT, könnte man jetzt sagen, die sind doch nicht “neutral” (unsere aber auch nicht!). Doch die Quelle dieser Nachricht ist das ägyptische Innenministerium, wie auch Voltaire.net bestätigte:

Das ägyptische Innenministerium bestätigte die Verhaftung von […]. Die beiden Kinder von Sahar, blutbeschmiert, fungierten als vermeintliche Kinder von Aleppo, die (scheinbar) durch russische Bomben verwundet wurden.

Die Gruppe hatte bereits eine Menge gefälschter Aufnahmen von Aleppo im Internet hochgeladen.”

Wenn uns hier also jemand weismachen will, dass diese elenden Heuchler und Verbrecher mehr Glaubwürdigkeit haben, als die russische Regierung und mehr moralische Autorität als Russland, Syrien und Iran zusammen, dann wissen wir, welche Lügen uns hier aufgetischt werden. (Dass Präsident Macron “die humanitäre Situation” in Syrien “umtreibt”, glauben auch nur die Dummschwätzer der Tagesschau, wie Frau Kostolnik aus Paris)

Wieso kein „Eingreifen“ notwendig ist, wenn Israel (wieder einmal)20 Palästinenser tötet und fast 1000 verletzt; wenn Saudi Arabien im Yemen seit Monaten mit westlichen Waffen die Bevölkerung massakriert (durch Bomben, Hungersnot und Cholera), diese Frage wird natürlich auch nicht gestellt. Sonst würde ja die zur Schau gestellte moralische Empörung über inszenierte Gräueltaten in Syrien als das erscheinen, was sie ist: Unerträgliche Heuchelei und Doppelmoral.

Wir befinden uns in einer sehr gefährlichen Situation, denn das Empörungs-Theater in Syrien (mit Vorspiel in Salisbury) hat seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht.

US Navy Syria

Nach Presseberichten ist ein Zerstörer der US-Navy (USS Donald Cook) auf dem Weg von Zypern in Richtung Tartus an der syrischen Küste. Das Schiff hat 60 Marschflugkörper vom Typ “Tomahawk” an Bord. Das russische Verteidigungsministerium ließ verlauten, dass ein Angriff auf Syrien einem Angriff auf Russland gleichkäme (wenn russische Soldaten dabei umkommen). Eine ganze “Carrier-Strike-Group” (Flugzeugträger und Kriegsschiffe) ist ebenfalls abkommandiert worden.

In diesem Moment enormer Spannung (es könnte sehr leicht ein größerer Krieg daraus entstehen) haben Journalisten eine ungeheuer große Verantwortung, denn wenn sie jetzt nicht den Politikern “auf den Zahn fühlen”, wird die Russland-Hetze (und eine schwerwiegende Eskalation des Krieges in Syrien) für uns alle zu einer gewaltigen Bedrohung.

Doch da unsere schäbigen Journautisten das Wort “Verantwortung” nur mehr gebrauchen, wenn es es darum geht, üble Propaganda zu verbreiten (“Deutschland macht Assad (oder Putin) dafür… verantwortlich”), aber nie auf sich selbst beziehen, können wir von diesen widerlichen Schleimbeuteln nichts mehr erwarten.

Sie sind das Medien-Fließband auf dem jeder Mist transportiert wird, so auch die Reaktion von Regierungssprecher Steffen Seibert auf die PSYOP (die “psychologische Operation” (Militärjargon) – das “schockierende Giftgas-Video” der WH):

„Das Vorgehen des Regimes ist abscheulich, es ist menschenverachtend und es verstößt gegen elementare Regeln des humanitären Völkerrechts und das darf nicht ungesühnt bleiben.

Dass es sich nur um einen „mutmaßlichen“ Chemiewaffen-Angriff handelt, räumt die Tagesschau zwar anfangs ein, doch wieso dann sofort von “Sühne” gesprochen wird, wo doch die Schuld in keiner Weise bewiesen wurde, damit beschäftigt sich die Redaktion nicht. Auch Sätze wie

Die USA halten sich einen Militärschlag gegen Syrien als Reaktion auf den mutmaßlichen Giftgaseinsatz offen“

und „Es dürfe keine Option ausgeschlossen werden“ (britische Regierung fordert harte Maßnahmen) zeigen deutlich, dass der völkerrechtliche Aspekt keine Rolle mehr spielt. Die Anwendung militärischer Gewalt gegen einen souveränen Staat ohne Notwendigkeit (als Verteidigung des  eigenen Landes) ist ein VERBRECHEN und nicht eine „OPTION“.

Diese trügerische Diktion der US-Regierung wurde also von unserer Journaille einfach übernommen und sie haben es wahrscheinlich nicht einmal gemerkt, dass sie Wörter benutzen, die aus „1984“ stammen könnten.

DIE USA ALS TERROR-SPONSOR

Über die Rolle der USA auf dieser Welt braucht man nach den brutalen Kriegen gegen den Irak, gegen Libyen, der endlosen Gewalt in Afghanistan (und Yemen) und der tatkräftigen Unterstützung der Brutalo-Rebellen  (auch IS) eigentlich gar kein Wort mehr verlieren.

Tulsi Gabbard Stop arming terrorists 1 min

Dass die USA selbst islamistische Terror-Organisationen unterstützt (die nicht nur in Syrien ihr Unwesen treiben) ist eine Tatsache.

Den Beweis dafür findet man in einer Rede der Kongress-Abgeordneten Tulsi Gabbard, die sogar einen Gesetzesentwurf einbrachte, um diese Terror-Finanzierung zu verbieten (Video-Clip).

Hier ein Auszug daraus:

„Nach US-Recht ist es illegal für jeden Amerikaner, Al Kaida, ISIS oder andere Terrorgruppen in irgendeiner Form zu unterstützen. Wenn Sie oder ich das täten, würden wir im Gefängnis landen. Doch die US-Regierung hat dieses Gesetz seit Jahren gebrochen und im Stillen Verbündete von Al Kaida, ISIL, u.a. Terrorgruppen mit Geld, Waffen und Geheimdienst-Nachrichten versorgt, um die syrische Regierung zu stürzen.

Die CIA hat ebenfalls Waffen und Geld über Saudi Arabia, die Türkei, Katar u.a. Kanäle für Gruppen wie IS und Al Kaida besorgt. Dadurch konnten sie in Syrien Gebiete unter ihre Kontrolle bringen, wie z.B. Aleppo.

Ein kürzlich erschienener New York Times Artikel bestätigt, dass von den USA unterstützte  „Rebellen“ sich mit Ablegern von Al Kaida (al Nusra) militärisch verbündet haben. Diese Allianz hat den Ausdruck „gemäßigte Rebellen“ ad absurdum geführt.

Berichte bestätigen, „jede bewaffnete Anti-Assad Organisation in diesen Provinzen (Idlib und Aleppo) ist Teil einer militärischen Struktur, die von Al Nusra (Al Kaida) kontrolliert wird.

Dieser Wahnsinn muss aufhören. Wir dürfen nicht länger Terroristen bewaffnen. Die Regierung muss diese Heuchelei beenden und die gleichen Gesetze einhalten, die für ihre Bürger gelten.“

Diese unerwünschtge Wahrheit wird in unseren Fließband-Medien einfach unterschlagen. Die wahre Rolle der USA, Frankreichs und Englands in diesem Terror-Krieg gegen Syrien darf nicht ans Licht kommen, denn dann kann jeder sehen, wer hier wirklich ein „Monster“ ist.

Wer solche Barbaren als Werkzeuge des Terrors einsetzt, darf das Wort „Empörung“ nicht mehr in den Mund nehmen. Wer dabei tatenlos zusieht, auch nicht .. wie war das noch, Herr Seibert?

Moderate guillotines

 

„Das Vorgehen des Regimes ist abscheulich, es ist menschenverachtend und es verstößt gegen elementare Regeln des humanitären Völkerrechts und das darf nicht ungesühnt bleiben.

Geschürte Empörung über nicht existierende Verbrechen, um die eigenen zu verschleiern? Wie lange kann man diese ungeheuerlichen Lügen noch aushalten?

 

ANHANG: ES GEHT AUCH ANDERS

Wie sich ein VERANTWORTUNGSVOLLER Journalist  aber in dieser Situation aber verhalten müsste, konnte man kürzlich im amerikanischen TV-Sender FOX (news) sehen (wer hätte das gedacht?).

Tucker Carlsson Syria 2

Der mutige Mann heißt Tucker Carlsson und sagte zur brisanten Situation in Syrien u.a. folgendes: (Hervorhebungen von mir)

„Er (Assad) ist ein bösartiger Mensch, sagen Sie uns und sein jüngstes Verbrechen sei eine Chlorgas-Attacke in Douma. Wir sehen furchtbare Bilder (toter Kinder, etc.). Assad ist ein Monster, das ist die offizielle Story. Senator Lindsay Graham fordert einen massiven Angriff auf Syrien und Howard Dean nennt Trump sogar einen Feigling. Sie wollen einen totalen Krieg gegen Syrien.

Es gibt niemand mehr, der noch skeptische Fragen stellt. Aber wir sollten skeptisch sein. All diese Genies sagen uns, dass Assad diese Kinder getötet hat, aber wissen sie  das wirklich? Natürlich nicht. Sie haben keine Ahnung davon, was wirklich passiert ist.

Auf welche Weise würde Assad durch den Einsatz von Chlorgas (am letzten Wochenende) profitieren? Gar nicht. Seine Truppen haben gewonnen. Trump kündigte gerade erst an, man habe Pläne, die amerikanischen Soldaten abzuziehen. Das waren gute Neuigkeiten für Assad. Und so ziemlich das einzige, das er tun konnte, um die Situation zu verschlimmern, war Giftgas gegen Kinder einzusetzen.

Er tat es trotzdem, sagen sie uns, weil er einfach so bösartig ist.

Sie erzählten uns die gleiche Geschichte schon letztes Jahr. Als das Weiße Haus mitteilte, die Entfernung Assads sei kein Ziel mehr, drehte die Kriegslobby durch und (siehe da) wenige Tage später setzte Assad angeblich Saringas gegen Zivilisten ein. Dann bombardierten wir ein Flugfeld (in Khan Sheikhoun).

Newsweek no proof CW AssadSind wir wirklich sicher, dass er es getan hat? Haltet doch die Klappe, sagten sie dann. Natürlich war es es, was ist denn das für eine unpatriotische Frage?! Aber natürlich haben sie gelogen. Vor zwei Monaten gab der Verteidigungsminister (Mattis) zu, dass es keine Beweise dafür gäbe. Es war gezielte Propaganda um die Amerikaner zu manipulieren, wie so vieles, was sie sagen.

Wir haben diesen Film schon mal gesehen und wir wissen, wie er enden wird.

Aber lasst uns einmal annehmen, nur um der Debatte willen, dass sie dieses Mal nicht lügen. Lasst uns annehmen, Assad hat wirklich Chlorgas eingesetzt … Sagen wir also, er hat es getan. Wäre das ein Grund, einen neuen Krieg zu beginnen?

Der Sturz Assads würde ein Chaos auslösen, viele tausend Menschen würden sterben. Wir könnten einen Genozid an den letzten christlichen Gemeinden im Nahen Osten erleben und das sollte uns nicht egal sein.

Wäre Amerika dann sicherer? Würde es die Region stabiler machen? Schauen wir doch einmal – wie war das noch mit dem „regime change“ im Irak und in Libyen? Was kam dabei heraus?

Darauf kommt es nicht an, sagen sie uns.  Gräueltaten wie diese können nicht toleriert werden.

Aber genau das tun wir die ganze Zeit. Es gibt eine Hungersnot in Yemen derzeit, die Saudis sind schuld daran. Sollten wir da nicht unsere Tomhawk-Raketen nach Riiad schießen? (Aber vom Yemen zeigen sie ja nichts und ohne die Bilder entsteht keine Empörung)

Wenn Assad weg ist, wer soll dann Syrien führen, ein kompliziertes Land? Haben wir schon einen „starken Mann“ in Warteposition? Glauben wir, die Demokratie wird als Folge dieses „Bürgerkrieges“ wie ein Zauber plötzlich auftauchen?

Und wer sind denn eigentlich diese „moderaten Rebellen“, die wir mit unseren Steuergeldern finanzieren? Viele von Ihnen haben sich als irre Islamisten herausgestellt. So ist die Stadt, wo diese Gräueltat stattfand [Douma ist ein Vorort von Damaskus] unter der Kontrolle von Jaish-al-Islam („Armee des Islam“), einer radikalen Truppe, die einen islamistischen Staat in Syrien ausrufen will, wo die Sharia gilt.

[Anmerkung: Syrien und Irak waren die einzigen Länder in der Region, die eine sekuläre, sozialistische Regierung hatten (wo Religion nicht für politische Zwecke missbraucht werden durfte und deshalb solche polarisierenden Parteien nicht erlaubt waren bzw. sind) und genau diese werden zerstört. Durch künstliche „Gotteskrieger“ die von westlichen Geheimdiensten dafür gezüchtet wurden. Wer kann da glauben, dass hier der „IS“ bekämpft werden soll?]

Der Gründer der Gruppe rief dazu auf, alle schiitischen Muslime auszurotten und die Alawiten zu vertreiben, aber wir sollen einen Krieg führen, für diese Leute? Warum denn eigentlich?

Im Jahr 2013 konnten wir folgene Twitter-Meldung lesen:

Wir sollten uns (verdammt noch mal) aus Syrien heraushalten. Die Rebellen sind genau so schlimm wie das gegenwärtige Regime. Was werden wir für unsere toten Soldaten und Milliarden Dollar (an Kriegskosten) bekommen? GAR NICHTS.

O-Ton: We should stay the hell out of Syria, the rebels are just as bas as the current regime. What will we get for our lives and billions of dollars? ZERO.“

(Diese Nachricht kam natürlich von Donald Trump (damals noch nicht Präsidenten-Anwärter). Er sandte dann auch diese Message an Präsident Obama:)

Zurück zu Carlsson:

Trump do not attack Syria

„Und jetzt sagen die gleichen Leute, die das Sterben der Mittelklasse zu verantworten haben … und endlose, sinnlose Kriege in Ländern, die man nicht auf der Karte finden würde, sie sagen dem Präsidenten, er muss Assad entfernen. Aus Gründen die sowohl unklar als nachweislich verlogen sind. Es kann passieren. Aber vorher sollte der Kongress noch einen Anhang zur Verfassung verabschieden, der so lautet:

„Der Kongress darf keine Regierung stürzen, bevor nicht die zuletzt gestürzte Regierung (in einem anderen Land) wieder aufgebaut wurde und weiters werden die Generäle aus den Talks-Shows [unter Vertrag bei der Rüstungsindustrie, aber als militärische „Experten“ vorgeführt] dazu verpflichtet, die Schlachtfelder jedes Krieges persönlich aufzusuchen, für den sie vorher eingetreten sind.“

Hier muss man natürlich einhaken und sagen, dass (so gut dieser Vorschlag auch klingt), das Grundproblem natürlich auch von Carlsson nicht explizit erwähnt wird:

Alle diese „Interventionen“ der USA in fremden Ländern sind VERBRECHEN, also schwere Verstöße gegen das Völkerrecht und das Recht der Menschen dort, ihre Gesellschaft und Wirtschaft selbst zu bestimmen. Die Nürnberger Prozesse haben ja mit dem Fazit geendet, dass es – in einer zivilisierten Welt – keine Ausrede dafür gibt, ein anderes Land anzugreifen.

US Deadly Export Blum

 

 

PRIESTERMORD IN FRANKREICH: Terreur Artificielle

Every cruel system requires its own theater.      


knife 1Die Messer-Attentate in europäischen Städten nehmen dramatisch zu. Der klassische „Selbstmord-Attentäter“ (der sich und andere in die Luft sprengte) mutierte vor einigen Monaten auf einmal zum konzertierten Kommando-Unternehmen mit Schusswaffen (Charlie Hebdo, Bataclan, etc.), dann waren es angeblich Koffer-Bomben (Brüssel), doch das Töten mit scharfen Klingen scheint jetzt die häufigste Form von unberechenbarer, plötzlich ausbrechender Gewalt (von „Zuwanderern“) in den Straßen Europas zu sein.

(Vergessen wir aber nicht: der vom Westen organisierte Massenmord in Syrien, Libyen, im Irak, in Yemen, grenzenlos mit Drohnen, usw. geht weiter, doch diese Opfer stehen kaum im Zentrum der Aufmerksamkeit – siehe z.B. „The Wilderness of Pain“ – was man den Irakern angetan hat  … )

Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem inszenierten „Messer-Terror“ in Europa, der natürlich auch mit dem Terror in den o.a. Ländern in Verbindung steht, aber nicht so, wie es uns die Politik weismachen will

Die babarische Ermordung eines französischen Priesters vor dem Altar war der jüngste „Schocker“ dieser Art,  ein Szenario, das uns erschüttert hat >> (Inzwischen gibt es auch in London ein Messerattentat, sowie in Liverpool)<<

Ein sehr trauriges Ereignis, aber auch sehr interessant, wenn man analysieren will, wie es in den Medien präsentiert wurde und was man daraus ableiten kann:

WAS SCHREIBT DIE PRESSE?

pere Jacques Harmel RIPAm Dienstag, dem 26. Juli 2016 überfallen zwei junge Männer gegen 9:30 Uhr eine kleine Kirche in Saint Etienne-du-Rouvray, einer Kleinstadt in der Normandie. Dabei wird ein 85-jähriger Priester durch „Messerstiche in den Hals und die Lunge“ getötet und ein weiterer Mann (86) schwer verletzt.

Insgesamt befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs sechs Personen in dem Gotteshaus: der Pfarrer (Père Jacques Hamel) , drei Nonnen und zwei pensionierte Gemeindemitglieder (ein Ehepaar).

Die Täter wurden, als sie aus der Kirche kamen, von der Polizei – anscheinend in Gegenwehr – erschossen. So stellte es der Innenminister dar. (Doch die Klosterschwestern sagten später etwas anderes: die Männer wurden in der Kirche von der Polizei erschossen, obwohl sie nur mit Messern bewaffnet waren, wir kommen noch darauf zurück)

MAKABRE SZENEN IN DER KIRCHE

Laut Presseberichten schrien die 19-jährigen Mörder des Priesters „Ihr Christen unterdrückt uns!“, rezitierten Verse aus dem Koran, bevor sie dem Pfarrer „die Kehle durchschnitten“ und zeichneten das ganze makabre Schauspiel auch noch mit einer Kamera auf.

WIESO KONNTE DIE POLIZEI RELATIV RASCH EINGREIFEN?

Weil sich eine der Ordensschwestern herausschleichen konnte, ohne dass es die Täter bemerkten. (! Ist das eine „Geiselnahme“?) Sie stoppte ein Auto und sagte dem Fahrer, er solle die Polizei rufen. Dazu heißt es in der französischen Presse:

Daraufhin wurde die Kirche von Polizeieinheiten umstellt (Anti-Terror-Einheit (BRI) und Kripo (BAC). Nach einem missglückten Versuch, zu verhandeln, haben die Spezialkräfte sich entschlossen, das Gotteshaus nicht zu stürmen, weil man davon ausging, dass die drei Geiseln als menschliche Schutzschilde benutzt werden. [Was wurde bloß aus dem Selbstmord-Attentäter?]

Die beiden Ordensschwestern und das (weibliche) Gemeindemitglied kamen dann aus der Kirche heraus, dahinter die beiden bewaffneten Terroristen, die „Allah u Akbar“ schrien (und sich auf die Polzei „stürzen“ wollten). Sie wurden sofort von der BRI liquidiert.

Staatsanwalt Molins: Einer der Täter hatte eine Sprengstoff-Attrappe und drei Messer bei sich. Der andere eine Backuhr, die in Aluminiumpapier eingewickelt war und einen Rucksack, in dem weitere Sprengstoff-Attrappen gefunden wurden.“

O-TON: „L‘un des auteurs était porteur d’un faux engin explosif et trois couteaux. L’autre d’un minuteur de cuisine entouré de papier aluminum, et d’un sac à dos dans lequel a été trouvé un autre faux engin explosif», a décrit le procureur.“

(FARCE INSOUTENABLE… N.B. die Nonnen sagten aber in einem Interview NICHTS von „Sprengstoff“ und auch nichts von Verhandlungen mit der Polizei)

Natürlich waren es wieder „irre Islamisten“:  Zwei Teenager, die sich in Frankeich selbst „radikalisiert“ haben und danach trachteten, nach Syrien zu gelangen um dort am „Djihad“ (heiligen Krieg) gegen den gottlosen Assad teilzunehmen. Weil sie das nicht schafften, ließen sie ihre „Frustration“ darüber in Frankreich aus und planten einen ekelhaften Mord in einer Kirche, so die Darstellung in einigen Medien.

Die offizielle Version lautet aber: die „Soldaten“ von IS rächen sich für die Bombenangriffe der US-geführten „Koalition“ in Syrien (was ein makabrer Witz ist, denn die USA bombardieren ja eben NICHT IS, sondern syrische Infrastruktur und zivile Einrichtungendie islamistische „Aufzieharmee“ ist ja ihr WERKZEUG, nicht ihr Feind …)

Die Nonnen bestätigten, dass die Attentäter als Motiv die Bombardierung Syriens nannten („wenn ihr aufhört, hören wir auch auf„, doch von „IS“ wurde kein Wort gesprochen, sie sagten aber …  ihr Christen lasst uns Araber im Stich ... )

WER WAREN DIE ATTENTÄTER?

Der erste wurde sofort identifiziert, denn er war nicht nur den Anti-Terror-Behörden gut bekannt, sondern stand bereits unter Anklage,  sollte also eigentlich aus Sicherheitsgründen in U-Haft sein. Wie konnte er dann an so einem grausamen Verbrechen teilnehmen? Die Erklärung dafür folgt weiter unten …

1  Adel KERMICHE (19 Jahre)

Adel Kermiche 15Geboren in Mont-Saint-Aignan im März 1997 (die Eltern stammen aus Algerien) hatte er nach Angaben der Behörden zwei Mal versucht, „in die Gebiete vorzudringen, die von IS (in Syrien bzw. im Irak) kontrolliert werden“, was ihm aber nicht gelang.

Adel Kermiche stammte aus einer gut situierten Familie, seine Mutter ist Lehrerin, seine Schwester Ärztin. Sie wohnten knapp 2 km von der Kirche entfernt, wo das Attentat stattfand. Er hatte schon als kleines Kind „psychologische Probleme“ und wurde jahrelang auch psychiatrisch behandelt. (Mehr dazu in Teil 2).

Die Eltern sagen, er habe sich innerhalb von 18 Monaten radikalisiert. Das (synthetische) Attentat auf Charlie Hebdo sei entscheidend für seine Wandlung gewesen.

Die Kouachi-Brüder hätten ihn fasziniert und dann habe er mit anderen ausländischen  Djihadis im Internet diskutiert und wurde so immer mehr indoktriniert. Als er im März 2015 (mit „Papieren seines Bruders“) erstmals versuchte nach Syrien zu gelangen, wurde er in Deutschland (München) festgenommen (er wollte nach Belgrad: als französischer Staatsbürger mit EU-Pass – MIT WELCHER BEGRÜNDUNG hielten ihn die deutschen Behörden zurück?) und nach Frankreich zurückgebracht. (Sein Begleiter, Adel Bouaoun, schaffte es aber nach Syrien – mit seinem Pass, die beiden sahen sich ähnlich ….)

Nach zwei Monaten versuchte er es wieder (mit dem „Ausweis seines Cousins aus der Schweiz), in Begleitung eines Minderjährigen aus Rouen. Diesmal wurde er (Mitte Mai) in der Türkei festgenommen und beide wurden nach Frankreich deportiert. Kermiche wurde (wegen Unterstützung einer kriminellen Vereinigung und Vorbereitung eines Terroranschlags) angeklagt und in Untersuchungshaft genommen.

(Haftanstalt Fleury-Mérogis, Dauer*: 22. Mai 2015- 22. März 2016 (Quelle: L’Express) DORT wird er wirklich radikalisiert, nicht durch das Internet)

* Es gibt widersprüchliche Angaben zur Haftdauer:  in diesem Video-Clip von BFMTV heißt es, sie betrug nur einen Monat, was aber nicht stimmt. Doch die wichtigste Aussage in diesem Video ist diese:

„Im Gefängnis hat er einen „Sheik“ aus Mauritanien kennengelernt undgleichzeitig Kontakt mit mehreren radikalisierten Gefangenen gehabt, darunter sein Zellen-Genosse, den er als spirituellen Führer betrachtete. Dieser Mann (32) ist den Geheimdiensten bekannt und hat im Gefängnis „Schulungen“ abgehalten, vor allem für Franzosen, die aus Syrien zurückkamen. (!!!!) 

Das geschah auch bei vielen anderen jungen Männern, die im Gefängnis zu Extremisten wurden doch wieso ließen die „Anti-Terror“-Behörden das zu??? Die Antwort liegt auf der Hand: weil sie wollen, dass solche Anschläge passieren.

Kermiche wird schließlich – gegen den Protest der Staatsanwaltschaft – mit Auflagen (elektronische Überwachung durch „Fußfessel“) entlassen bzw. unter „Hausarrest“ gestellt, d.h. konkret er darf „während der Woche zwischen 8:30 und 12:30* ausgehen und am Wochenende von 14-18 Uhr“ .

* Genau in dieser Zeitspanne hat er die Tat in der Kirche begangen, ohne Verdacht zu erregen.

???

Adel Kermiche transforme

Kermiche ..bleich wie ein Leintuch

Wie doof sind die französischen „Sicherheitsbehörden“ eigentlich? Diese Frage drängt sich angesichts dieser Vorgehensweise auf oder handelt es sich nicht viel eher um Absicht? Wieso musste Kermiche 10 Monate auf seine Verhandlung warten – in einer Zelle mit einem „radikalen Prediger“??? Wieso wurde er freigelassen, wenn er so „radikalisiert“ und damit eine Bedrohung war?

Wieso wurde er daran gehindert, nach Syrien zu reisen?  Hätte er es getan, wäre der Priester noch am Leben … Der französische Geheimdienst unterstützt (und dirigiert gemeinsam mit CIA u.a.) die Mörderbanden in Syrien, das wissen wir, wieso ist es dann ein Verbrechen in Frankreich, wenn junge Männer das auch tun wollen? … diese Heuchelei ist grenzenlos …

Syria France Jaafari-1Noch einmal: die Quelle des „Terrors“ liegt NICHT in Syrien, sondern bei unseren  Geheimdiensten, wobei Frankreich eine wichtige Rolle spielt, weil Syrien ja eine historische „Altlast“ des französischen (und britischen) Imperialismus ist.

2  Abdel Malik Nabil PETITJEAN (19 Jahre)

Die Identität des zweiten Täters war zunächst schwer festzustellen, warum sagt dieser Artikel:

„Die formelle Identifizierung hat länger gedauert, weil er aufgrund der massiven Schussverletzungen völlig entstellt war, (!) doch am Donnerstag morgen, zwei Tage nach dem Attentat von Saint-Étienne-du-Rouvray, wurde die Identität  (von Petitjean) bestätigt. Dieser Name wurde schon seit Mittwoch kolportiert, weil ein entsprechender Ausweis bei der Durchsuchung der elterlichen Wohnung von Adel Kermiche gefunden worden war und eine ungenannte Quelle sagte gegenüber AFP „mehrere Elemente führen zu der Annahme, dass es sich dabei um den zweiten Täter handelt“.

(Er wurde durch die DNA seiner Mutter identifiziert, die aber heftig bestreitet, dass ihr Sohn zu einer solchen Tat fähig wäre)

Diese „nicht genannte Polizeiquelle“ „füttert“ in den nächsten Tagen die Presseagenturen bzw. ausgewählte Presseorgane regelmäßig mit Desinformation bzw. „Exklusiv-Stories“, die dann von allen Medien brav vervielfältigt werden. (So funktioniert das „Echo Chamber“, der „Mockingbird“ der CIA …)

FRAGE: Wieso schießen Polizisten einem 19-jährigen INS GESICHT?

AM Petitjean before BWWie kann man so etwas begründen? Man hätte beide kampfunfähig machen können, (sie hatten ja nur Messer) ohne sie zu töten. Deshalb die Story mit den „Sprengstoff-Attrappen“, die das Innenministerium verbreitet hat – damit diese brutale „shoot-to-kill“ Aktion der Polizei gerechtfertigt erscheint.

Es ist offensichtlich, dass ihr sicherer Tod beabsichtigt war.

Und die abgedroschene Nummer mit „gefundenen Ausweisen“ ist einfach lächerlich. In diesem Fall hatten die Geheimdienste wohl einen Riesenspaß, denn laut den o.a. Meldungen, reiste praktisch jeder französische Möchte-Gern-Djiahdist-in-Syrien mit dem Ausweis eines anderen „Kumpels“. Eine perfide Art von „Hütchenspiel“, bei dem niemand weiß, WO sich die Person wirklich befindet, weil die Wahrnehmung der Zuschauer manipuliert wird.

„Der junge Mann ist nicht vorbestraft, deshalb waren weder seine Fingerabdrücke noch seine DNA registriert, wodurch sich die Ermittlungen verzögerten. Die Staatsanwaltschaft von Paris hat erklärt, dass es seit 29. Juni 2016 eine „S-Akte“ (damit war er auf einer Fahndungsliste) von ihm gab, weil er versucht hatte, nach Syrien zu gelangen, das sagte eine anonyme Quelle den Journalisten.“

FRAGE: Seit wann ist die Absicht „nach Syrien zu gelangen“ schon eine Straftat??? Ist jeder, der dorthin reisen will, jetzt ein „Terrorist“? Wenn jemand völlig unbescholten ist, kann die versuchte Einreise nach Syrien doch nicht automatisch als Verbrechen gewertet werden?

Ich denke, diese geplanten Reisen nach Syrien sind nur ein Vorwand, diese jungen Männer in Haft zu nehmen, dort werden sie dann (falls passendes „Material“) ABSICHTLICH für solche Anschläge psychisch „programmiert“ (was das sein soll, erkläre ich im nächsten Beitrag)

(Mehr über Petitjean und seine „Verwandlung“  in Teil 2)

Wo ist der Terrorist? : DAS DJIHADI-HÜTCHENSPIEL IN NEUER DIMENSION

IS windup jihadiWarum er dem „Radar“ der französischen Staatssicherheit (DGSI) entgehen konnte, soll diese, in der Presse lancierte Story, erklären:

„Erst im Juni 2016 taucht Petitjean auf dem Radar der Anti-Terror-Behörden auf. Er wird am 10. Juni in der Türkei aufgegriffen, ohne Zweifel auf dem Weg nach Syrien“. Er war in Begleitung eines anderen Mannes. Schon am nächsten Tag kehrten sie – aus unbekannten Gründen – nach Frankreich zurück. (Woher weiß man das, wenn die Einreise nicht registriert wurde?) Doch die türkischen Behörden meldeten seine Ankunft in der Türkei erst 15 Tage später (!) dem DGSI, der am 29. Juni eine „S-Akte“ für Petitjean anlegte (wodurch er automatisch auf eine Fahndungsliste kam), damit er bei seiner Rückehr festgenommen werden konnte.

Problem: die Nachrichten-Dienste ignorierten, dass er schon längst zurückgekehrt war. (!)

Wie konnte das passieren? Noch einmal die französiche Presse dazu:

„Petitjean war seit 29. Juni auf der „S-Liste“ (Watch-List für politisch gefährliche Subjekte). Doch es gab kein Foto von ihm (?!) und die Fahnder waren überzeugt davon, dass er sich in Syrien befand.

Wieso? Man muss nicht nach Syrien fahren, um sich als für den Terror-Krieg ausbilden zu lassen …da genügt eine Reise in den Kosovo …(dank der USA!)

Eine Verwechslung, die ihren Ursprung am 16. Juni hatte, nachdem die Schweizer Behörden ihren französischen Kollegen mitteilten, dass ein gewisser Jean-Philippe Steven J.L. (20) am 10. Juni über Zürich in die Türkei gereist sei (Ziel: Istanbul).

Dieser Mann* aus Villeparisis (Seine-et-Marne) war den Behörden bekannt, wegen seiner vermuteten Beteiligung an zwei Schleusen, über die Djihadisten aus Frankreich und Belgien nach Syrien geberacht und von einem gewissen ‚Adel Petitjean‘ begleitet wurden.(Reiste wieder jemand mit dem Pass eines anderen?)

(*FRAGE: Warum wurde dieser Mann nicht gestoppt?)

Doch zu diesem Zeitpunkt war Petitjean ein unbeschriebenes Blatt in Frankreich. Es gab absolut nichts, was man ihm vorwerfen konnte“

(Unbekannte Quelle aus Ermittlerkreisen an die Presse).

Petitjean legend for the press22.JULI: Die UCLAT (Anti-Terror-Koordinations-Zentrale in Frankreich) verbreitet eine Meldung, in der es heißt, sie habe am Vorabend von einem ausländischen Nachrichtendienst Informationen über eine Person erhalten die darauf vorbereitet sei, an einem Attentat im Inland teilzunehmen“. Dieser Info war ein Foto eines Mannes beigefügt, der eine starke Ähnlichkeit mit Petitjean hatte (aber viel älter aussah und ein aufgedunsenes Gesicht hatte)

Wegen fehlender Angaben über dessen Identiät, das Ziel und Datum des Anschlags, oder den Modus Operandi, hat die UCLAT nicht eruiert, um WEN es sich dabei handelte. (Sie wusste nur, dass der Mann Franzose war.)

(Quelle: Le Parisien)

FRAGE: Wie ist so etwas möglich? Dass man – als Geheimdienst –  die kriminellen Absichten einer Person kennt, (sie also systematisch überwacht hat) aber deren Namen nicht??? Wieso wird nicht offen gelegt, um welchen Geheimdienst es sich handelt??? Wie verrückt ist es, die ABSICHT einer Person an einem Anschlag teilzunehmen, den französischen Behörden mitzuteilen, obwohl man nicht weiß WO, WIE, WER und WANN???

Sie haben also ein Foto – ohne Namen –  und einen Namen ohne Foto – und sind (aufgrund der gesammelten Informationen ) nicht in der Lage zu erkennen, dass es sich um dieselbe Person handelt?  (Die können in Punkto Datenzusammenführung von Google und Facebook noch was lernen….!)

Wenn jemand (als potentieller Terrorist) deportiert wird, schickt man kein Foto (bzw. Ausweis-Kopie oder Nr.) an die Behörden des Empfängerlandes, nur einen Namen??? Wie absurd ist das? Wer will uns hier verarschen?

WIE KAMEN DIE BEIDEN TÄTER ZUSAMMEN?

Fünf Tage nach dem Attentat haben die Ermittlungen „ans Licht gebracht“, welche Verbindung zwischen den beiden Tätern bestand, die 700 km von einander entfernt lebten. Sie seien nur über ein verschlüsseltes Messaging-Programm in Kontakt gewesen („Telegram“). Diese Anwendung („App“) ist den Behörden als ein bevorzugtes Kommunikationsmittel von „IS“ schon länger ein Dorn im Auge. (Die Attentäter von Paris sollen es auch benutzt haben).

no valid proof message AKAdel Kermiche soll darin den modus operandi des Anschlags, ein „Messer“ und „eine Kirche“ erwähnt (angedeutet) haben und Petitjean hat ein Video gepostet, in dem er auf eine Gewalttat gegen Frankreich verwies.

 „Ladet herunter, was passieren wird und teilt es mit so vielen wie möglich!“

 „Diese Botschaft (angeblich von Petitjean) wurde am 26. Juli um 8:30 Uhr auf „Telegram“ gesendet (siehe Bild oben).  Weniger als eine Stunde bevor die „Terroristen“ ihre abscheuliche Tat begangen haben. Damit wird neuerlich, nach den Anschlägen von Paris, die Verwendung dieser Platform durch Sympathisanten von „IS“ ins Visier genommen.

Dieses verschlüsselte Mail-System konnte BISHER NICHT von den Anti-Terror-Behörden penetriert werden.

encrypted messaging TelegramDas schrieb die französische Regionalzeitung „La Voix du Nord“ (VDN-Stimme des Nordens) einen Tag nach dem Mord in der Kirche. Doch – das Wunder geschah – denn wenn es auch VORHER nicht möglich war, diese Kommunikationsplatform angehender und erfahrener „islamistischer“ Verbrecher zu überwachen, hatten die Ermittlungsbehörden doch einen Tag später plötzlich alle Informationen zur Verfügung, mit denen Motive und Indoktrination der beiden Täter auf dramatische Weise dem staunenden Publikum vor Augen geführt werden.

Sie dienen also als posthume BEWEISE für den Vorsatz, die Besessenheit und die Planung des Verbrechens (vor Gericht würden sie damit nicht durchkommen, denn die Beweiskraft (Authentizität) von „social media“ Meldungen ist äußerst fragwürdig…aber Gott sei Dank sind die Leute ja tot).

Kermiche hat demnach einen „privaten Kanal“ aufgemacht, der ihm erlaubte, seine aufrührerischen Botschaften an eine ausgewählte Gruppe von „Freunden“ zu schicken. Als Code-Namen wählte er ABU JAYYED AL-HANAFI und als Icon ein Foto von Al Bagdadi, dem Chef von „IS“. [der nur ein Phantom ist…]

VDN: „Der Terrorist korrespondierte seit Monaten über diesen Kanal mit rund 200 Personen, darunter ein Dutzend Nordisten (aus dem Department Nord in Frankreich). Einer davon erklärte den Reportern, wie dieser Austausch von Informationen „schriftlich oder mündlich (Audio-Message) stattfand, aber immer unmittelbar darauf gelöscht wurde. (!)

Ausgehend von Facebook (wo IS auch sehr präsent ist, wie auch auf Twitter) wurden die ersten Kontakte geknüpft, bevor man zu Telegram gewechselt hat“. 

Diese zugefütterte „Exklusiv-Story“, wurde am 28. Juli in der Zeitung L’Express groß aufgemacht:

„Der Express gelangte in den Besitz mehrerer Audio-Dateien, die einer der beiden Attentäter … aufgenommen hat. Er hat darin angekündigt, dass er „in eine Kirche gehen, ein Messer nehmen und ein Blutbad anrichten wolle (also sein „Mord-Projekt“ wenige Tage vorher beschrieben– so die Reporter.)

Er spricht auch vom Einfluss seines „Sheik“ (Scheichs, einer Art Stammes-Oberhaupt), den er im Gefängnis kennengelernt hatte, (der ihm „gute Ideen“ gab), dass er eine Terror-Zelle gründen wolle und erzählt Details von seinen Versuchen, nach Syrien zu gelangen.

Die Echtheit dieser Dateien wurde von einer Quelle, die den Ermittlungen nahesteht bestätigt.“

Damit will der Express den Eindruck erwecken, man habe der journalistischen Grundregel Genüge getan, die besagt, eine „Info“ muss (mindestens) von einer zweiten Quelle, die unabhängig von der ersten ist, bestätigt werden. Erst dann gilt sie als „seriös“. Doch davon kann hier keine Rede sein …es ist ein Echo, keine Bestätigung … )

Diese Dateien wurden dann an einen ausgewählten Kreis von 200 Personen verteilt, die in seinem privaten „TELEGRAM“-Kanal registriert waren. (Sie konnten nur empfangen, nicht senden) Diese Korrespondenz habe man im Zuge der Ermittlungen gegen Adel Kermiche gefunden, sagte „die Quelle“.

 Du nimmst ein Messer, du gehst in eine Kirche, du machst ein Gemetzel – gebongt. Du schneidet zwei oder drei Köpfe ab und das ist es. Das ist gut.“

telegram Baghdadi(Soll man darauf hören …. Vorgespielt werden die Audio-Daten aber nicht und die Screenshots beweisen gar nichts, weil entscheidende Details unleserlich gemacht wurden)

Was aber die Presse nicht daran hindert, das zu schreiben:

Beim Anhören dieser Dateien werden alle Zweifel an der extremen Radikalisierung des 19-jährigen Terroristen beseitigt

FRAGEN:  Wodurch wurde er zu einem psychopathischen Verbrecher? Und wo ist der Beweis dafür, dass wirklich ER diese irren Sprüche ins Netz gestellt hat?

Wohlgemerkt diese „Botschaften“ wurden von einer Person gesendet, die sich im Internet „Abou Jayyed Al-Hanafi“ nannte und ein Bild von „Al Bagdadi“ benutzte. Das könnte aber weiß Gott wer gewesen sein (z.B. ein Geheimdienst). Man muss sich bei „social media“ nicht ausweisen, um seine kranken oder verlogenen Botschaften verbreiten zu können … das ist eine Bühne, wo sich jeder inszenieren kann, kein Beichtstuhl

busmind1Es ist extrem naiv, jede „Message“ auf diesen Medien als echt einzustufen und völlig inakzeptabel, diese als Beweis für die Motive eines Mörders zu akzeptieren … Facebook, Twitter, Telegram und wie sie sonst noch heißen,  sind eine Scheinwelt, Manipulations-Medien und nicht bloß „eine Platform“, wo sich Leute austauschen … 

DAS NEUESTE:

Der Express ist schockiert: Denn am Mittwoch abend, eine Woche nach dem Attentat in der Kirche, wurde auf dem geheimen Kanal von Kermiche wieder gesendet!

Die Botschaften waren nur 10 Minuten online, dann wurden sie wieder unterdrückt. (Woher wussten dann die „Ermittler“, wann sie zugreifen mussten??)

O-Ton:

„A 21h51, une personne non-identifiée prend brièvement possession du canal privé et parvient à publier plusieurs documents, que L’Express a pu consulter.“

Eine nicht identifizierte Person hat sich also kurzfristig Kontrolle über diesen Kanal verschafft … (und spricht unheimliche Botschaften wie „Man gewöhnt sich an das Blut, an den Krieg, an vieles … „

Das erstaunt die Journalisten sehr, denn auf „Telegram“ kann nur der Inhaber des privaten Kanals Meldungen versenden (er hat einen Zugangscode), die Abonnenten können sie nur lesen, nicht selbst etwas posten.

Der angebliche Inhaber – Adel Kermiche – ist aber tot .. womit die ganze „Beweiskraft“ der spektakulären Audio-Botschaften zusammenbricht … haben die Journalisten das jetzt begriffen?

 

Fortsetzung folgt: Wie bringt man Teenager dazu, einen alten Mann, einen Priester noch dazu, kaltblütig zu ermorden? Auf Menschen einzustechen, die ihnen nichts getan haben, die sie nicht einmal kennen …?

Antwort:  Das ist keine Frage der Religion … sondern der Psychologie …

 

AFFAIRE SECRETE: Terror in Paris und Syrien

le bon boulut FabiusAuf dem Spielfeld macht die Al Nusra Front einen guten Job gegen Assad, deshalb fällt es schwer, sie nicht [als etwas Positives] anzuerkennen

(Sur le terrain, ils font du bon boulot contre Assad en Syrie donc il est très difficile de les désavouer”)

(Laurent Fabius, französischer Außenminister;  Dezember 2012)

Wessen „gute Arbeit“ lobt hier Monsieur Fabius?

al nusra 2

Die « Al Nusra Front » ist ein Ableger von „Al Kaida im Irak“, (später „ISI“), der speziell für den verdeckten Krieg gegen die Regierung Assad gebildet und von der Papageien-Presse als Teil der „syrischen Opposition“ verkauft wird. Der « gute » Job, den sie in Syrien gemacht haben, lässt sich u.a. durch diese Zahlen verdeutlichen (Stand: August 2015, unter den Opfern auch viele Christen;):

  • 55 Tote und 400 Verletzte in Damaskus,
  • 48 Tote in Aleppo durch eine Autobombe
  • 18 Tote in Qatana (davon 7 Kinder) durch drei Bombenanschläge
  • 100 Tote (darunter ein Priester) in Homs
  • 4 Monate langes Plündern und religiöse Schändungen in Maaloula, wo 12 Nonnen und sieben junge Männer entführt wurden

Die große Lüge ist, dass diese Mörderbande eben nicht in erster Linie „gegen Assad“ kämpft, sondern Zivilisten in Syrien terrorisiert und auf grauenhafte Weise umbringt, wobei auch vor Kindern und alten Leuten nicht Halt gemacht wird.

al nusra moderate killers

Welche Beziehung besteht zwischen den „Terroristen“ in Frankreich, denen in Syrien* und dem französischen Staat? Erst wenn wir diese Fragen beantworten können, wird klar, was hier eigentlich gespielt wird.

*Die „Freie Syrische Armee“ – FSA ist eine Création französischer Geheimdienste bzw. Legionäre und kämpft unter der französisch-syrischen Kolonialflagge. Diese künstlichen „Rebellen“ werden von der CIA, dem Emir von Katar, Saudi Arabien und der Türkei unterstützt. Auch die britische SAS und der Mossad sind mit von der Partie. Sie alle haben nichts mit der legitimen „syrischen Opposition“ zu tun, die in den Schafs-Medien als Grund für das gewaltsame „Eingreifen“ des Westens präsentiert wird.

Die offizielle Version der französischen Regierung lautet so:

cnapd_terrorisme_couvHunderte junge, muslimische Männer aus Europa lassen sich von IS-Propaganda über das Internet und Kontaktleute „rekrutieren“ und gehen dann nach Syrien, um dort zu kämpfen. Dagegen scheint der Staat machtlos zu sein. Einige dieser „radikalisierten“ Franzosen bzw. Belgier kamen aber wieder nach Frankreich zurück, um den Feinden von IS zu zeigen, dass sie überall zuschlagen können: daher die Anschläge von Paris am 13. November.

Um den verstärkten Einsatz militärischer Gewalt in Syrien zu legitimieren, kamen diese Anschläge natürlich „sehr gelegen“ und es gibt – den berechtigten – Verdacht, dass der französische Staat selbst in die Attentate verwickelt war bzw. sie absichtlich nicht verhindert hat.

Welche „Verdachtsmomente“ es hier gibt, soll im Folgenden gezeigt werden:

1 DER EHEMALIGE GEHEIMDIENST-CHEF

Squarcini interview 201115Bernard SQUARCINI, ehemaliger Direktor eines französischen Inland-Geheimdienstes (DST, DCRI) sagte in einem Interview mit der französischen Zeitschrift VALEUR Actuelles (vom 20. November 2015), dass ihm die syrische Regierung 2012 folgendes Angebot gemacht habe:

Wir übergeben Frankreich eine Liste jener Franzosen, die in Syrien auf Seiten der Islamisten kämpfen, Frankreich zieht dafür seine verdeckt operierenden Soldaten ab und die Geheimdienste normalisieren wieder ihre Beziehungen.

Squarcini hatte die Nachricht an den damaligen Innenminister Manuel Valls (seinen Vorgesetzten) weitergeleitet, doch sowohl Außenminister Laurent Fabius, als auch Premierminister Jean-Marc Ayrault waren „aus ideologischen Gründen“ gegen diese Vereinbarung und Valls lehnte also ab.

Das sei sehr schade, sagt der ehemalige DST-Chef, denn damit habe die Regierung (eine Riesenchance vertan und) verhindert, dass die Identifizierung und Überwachung jener Franzosen, die in Syrien kämpfen wesentlich erleichtert wird.

Ergebnis: Wir wissen nichts und haben sehr viel Zeit verloren, indem wir erst die deutschen Geheimdienste befragen müssen, die noch immer dort sind (!), aber auch die jordanischen, russischen, amerikanischen und türkischen Dienste.“

Kommentar: Hier wird deutlich, dass die französische Regierung keinen Vorteil darin sah, die Namen der französischen Djihad-Terroristen zu erfahren (im Rahmen der Prävention von Anschlägen!) Warum wohl nicht? Weil sie diese ohnehin schon kannte …. und ….Was hat der BND eigentlich in Syrien verloren?

(Anmerkung: Squarcini war sowohl gegen den Krieg in Libyen als auch gegen die Aggression in Syrien. Gemeinsam mit anderen Politikern, wie Édouard Lacroix, versuchte er, diese zu verhindern, was aber misslang. Es gelang aber, im Februar 2012 eine Art „Frieden“ zwischen Frankeich und Syrien auszuhandeln. Hollande hat aber die Feindseligkeiten im Sommer wieder aufgenommen und Lacroix wurde bald darauf ermordet. Squarcini zog sich aus dem politischen Leben zurück leitet seitdem einen privaten „Informationsdienst“ )

Auf die Frage: Glauben Sie, dass wir dafür die Konsequenzen tragen werden?     antwortete Squarcini so:

Die Islamisten von Daesh (IS)  haben …ein äußerst bemerkenswertes Attentat verübt. Weil es in einem Stadtteil von Paris passierte, der – wegen der kurz bevorstehenden Klimakonferenz (COP 21) – als extrem abgesichert gilt („ultraprotégée“), …und bei einem Konzert einer amerikanischen Band, die gerade aus Israel zurückkam. … Die Attentate sind passiert. Aber wer weiß, ob die Auftraggeber das wirklich so wollten?

Kommentar: Squarcini wundert sich also, wie die „Terroristen“ in diesem „Hochsicherheitsumfeld“ ihre Anschläge ausüben konnten und warum betont er, dass sie vorher in Israel waren?!

Der Journalist spricht ihn dann darauf an, ob es nicht Probleme zwischen dem DGSI und dem DGSE gab (also innerhalb der französischen Geheimdienste). Squarcini sagt dazu u.a.:

Ich frage mich – Welcher Art war die Arbeit des DGSE innerhalb der syrischen „Linien“, die in Frankreich entstanden sind? [Franzosen, die als Kämpfer nach Syrien gingen]

Man muss die Zusammenarbeit des Inlands- und des Auslandsgeheimdienstes verstärken. Erst vor einigen Monaten haben wir Mohamed Merah identifiziert, der in Belgien lebt. Wir wissen, dass er alle europäischen Kommandos ausgebildet hat und haben den DGSE aufgefordert, ihn zu „neutralisieren“, aber nichts ist passiert. Glücklicherweise ist er letztlich von den Amerikanern „erdrohnt“ worden (also mit einer Drohne getötet), aber viel später.

Kommentar: Squarcini deutet also erneut an, dass der DGSE mit den Djihadisten gemeinsame Sache macht …

Äußerst interessant ist auch seine (schon früher gemachte) Aussage über die Rolle Belgiens in der „Terror-Abwehr“, auf die ihn der Journalist dann noch anspricht:

2 DJIHAD IN BELGIEN

Tatsächlich ist dieses Land die Basis und Rückendeckung für den Terrorismus in Europa. Die Terroristen treffen sich zuerst im Internet (virtuell) und dann wirklich in Belgien, um die Aktion durchzuführen. Wir müssen verstehen, dass der belgische Staat nicht über jene Stabilität verfügt, die wir in Frankreich haben, auch wenn ihre Dienste mit uns gut zusammenarbeiten.“

Gladio CottrellKommentar: Wer sich mit den Hintergründen von „Gladio“ befasst hat, weiß, dass sich in Belgien tatsächlich politische Abgründe auftun, die schauderhaft sind …. (ich erinnere nur an die Affäre Dutrout, deren politischer Kontext bis heute nicht aufgedeckt wurde, mehr unheimliche Informationen dazu liefert Richard Cottrell in seinem Buch – siehe Bild).

Und ausgerechnet in diesem Land sitzen die EU und die NATO (ein „perfektes“ Milieu …)

In Belgien wurde z.B. ein (auf Armageddon und den Messias wartender) „muslimischer Prediger“ wegen Ermutigung zum Djihad angeklagt und in Haft genommen. Sein Rechtsanwalt machte während des Verfahrens geltend, dass tatsächlich Jugendliche dazu animiert werden, in Syrien zu kämpfen, aber nicht von seinem Klienten, sondern vom belgischen Geheimdienst bzw. der belgischen Staatspolizei.

Dieser Anwalt (Sebastien Courtoy, der auch Familien vertritt, deren Söhne nach Syrien gingen) sagte dazu u.a.:

Diese Männer sind ja letztlich dem Aufruf von Monsieur Fabius gefolgt, der den Tod von Assad verlangt hat und dem Aufruf von Guy Verhofstadt, der Waffenlieferungen an die „Rebellen“ befürwortet. Sie kämpfen nicht wegen ihrer Religion …

Er kritisiert den heuchlerischen Diskurs der belgischen und französischen Politiker, die einerseits vor der Bedrohung durch diese islamistischen Kämpfer warnen, aber gleichzeitig junge Männer (emotional) dazu bewegen, nach Syrien zu gehen. Natürlich werden sie auch durch eingeschleuste „Informanten“ manipuliert …(wie in diesem Artikel über die USA beschrieben)

(Für Francophile hier ein französisches Video über die sieben größten Medien-Lügen zum Thema „Terrorismus“ von Michel Collon:

2 RUFMORD: DIE TOTEN PATSIES

empty apartment raid st denisAus einer französischen Zeitung nach dem Großeinsatz der Polizei (der dem angeblichen „Planer“ der Terroranschläge in Paris galt …)

Das Zentrum von Saint-Denis ist erstarrt. Der Polizeieinsatz ist beendet und die Gesichter entspannen sich wieder. Sie können es nicht glauben, dass sie die letzten Stunden neben Terroristen verbracht haben.

Ein junges Mädchen steht auf dem Gehsteig des Boulevard Félix-Faure.… Sie telefoniert mit ihrer Mutter, die im gleichen Haus wohnt, das von dem Einsatzkommando seit Mitternacht belagert wurde.

Die Mutter wurde durch die Schüsse geweckt, sie weinte die ganze Zeit, als sie mir erzählte, was passierte … Sie hat die Wohnung im Erdgeschoß, das „konspirative“ Apartment befindet sich im obersten Stock direkt über ihr.

Aber das ist seltsam, denn meine Mutter sagt, diese Wohnung war leer. Wenn sich die „Terroristen“ doch eingenistet haben, muss das erst vor kurzem passiert sein und keiner der Mieter hat sie je gesehen. Meine Mutter jedenfalls nicht.“

Mais c’est bizarre, d’après ma mère, il était vide, cet appartement. S’ils se sont installés là, c’est récent, et les habitants ne les ont pas vus. En tout cas, pas ma mère…)

????

In einem anderen Artikel dazu heißt es:

In dieser Ladenstraße haben die Wohnungen nur drei bis vier Etagen. Hier leben alle eng zusammen, Menschen die sich kennen, sich ständig begegneten. Es sei unmöglich gewesen, dass sich der mutmaßliche Terrorist hier versteckt habe, ohne dass irgendjemand etwas davon gemerkt hätte, sagen die Anwohner einstimmig. Sie fragen sich, warum die Polizei erst in dieser Nacht gekommen ist. Es sieht so aus, als ob ausgerechnet diese junge Frau, die sich um 4:30 Uhr in die Luft gejagt haben soll, sie hierher geführt hat. 

Wer sind dann diese Leute? [die angeblich dort erschossen wurden] fragen sich die Anwohner. Sie hören in den Medien ständig von Abdelhamid Abaaoud, der – so sagen sie – „wie ein Monster präsentiert wird“ und von dem man behauptet, er habe „in ihrer Mitte“ gelebt. Aber niemand kann sich an ihn erinnern …

Wir sehen also, dass hier etwas nicht stimmt: Zuerst konnten die Anschläge in Paris nicht verhindert werden, (obwohl mehrere „Attentäter“ bereits unter Beobachtung standen und ihre Telefonate überwacht wurden) aber danach tritt die Polizei auf wie in einem Action-Film aus Hollywood: Großfahndung, nächtliche „Anti-Terror-Aktion“, großes Schieß-Spektakel, dann drei Tote. Am nächsten Tag präsentiert der Innenminister voller Stolz die „hervorragende“ Arbeit jener Sicherheitsbehörden, die zuvor völlig versagt hatten.

ARD das LetzteDie offenbar geistig behinderten Redakteure der Tagesschau „berichteten“  (wie alle anderen Presse-Papageien) dazu am 18. November 2015 folgendes:

Frankreichs oberster Staatsanwalt Molins hat noch keine Erkenntnisse darüber, WER beim Polizeieinsatz in Saint-Denis getötet wurde.

Was die ARD aber nicht daran hinderte, diese Schlagzeile zu bringen:

Pariser Polizei stürmt Terroristen-Versteck  (18.11. )

Am 19.11. fragt man sich „Was ist mit Abdelhamid Abaaoud?“

Er gilt als Drahtzieher der Anschläge von Paris – doch ist Abdelhamid Abaaoud überhaupt noch am Leben? Die „Washington Post“ berichtet, der Belgier sei bei der Razzia in Saint-Denis getötet worden. Beweise gibt es auch am Morgen nach dem Großeinsatz noch keine.

Woher die Washington Post dann diese „Information“ hat, fragt sich die ARD nicht, denn auch sie lässt sich mit „Meldungen“ füttern …

Dann wurde verbreitet, die Cousine des „mutmaßlichen“ Attentäters habe sich – in der gestürmten Wohnung –  mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft gesprengt. Sie sei eine der drei Leichen, die man in der Wohnung (zerstückelt und verunstaltet) gefunden habe.

Doch auch diese „Meldung“ erweist sich  bald als falsch:

Wie die Pariser Behörden später verlautbarten, war es nun doch keine „Selbstmordattentäterin“, die sich in die Luft gesprengt hatte und deren Pass angeblich nach der Bombenexplosion (bullshit-alarm!!) gefunden wurde.

„Der Selbstmordattentäter war nicht Hasna“ sagte der Pariser Staatsanwalt.

Hasna Aitboulahcen, eigentlich ein 26 Jahre altes, lebensfrohes „Partygirl“, das innerhalb von „sechs Wochen radikalisiert wurde“ (wer glaubt diesen Mist?) starb aber während der „Erstürmung“ des Gebäudes. Wodurch?

Auch hier gibt uns ein Reporter von Le Voix du Nord wichtige Informationen darüber, warum die Story von der Selbstmord-Attentäterin (also einer Frau) geändert wurde: (Link auf dem Bild)

je brule crime Saint DenisHier ein Auszug daraus:

Karim ist der Besitzer einer Wohnung neben dem Apartment, das die Polizei unter Beschuss genommen hat. Er erinnert sich an die höllisch laute Schießerei: „Das war wie im Krieg » sagt er. Zuerst das Geschrei, dann die Erstürmung des Hauses, das ganze dauerte an die drei Stunden.

Was einem wirklich die Haare zu Bergen stehen ließ, war die Stimme dieser Frau, die schrie: Helft mir, ich brenne, helft mir doch! Das hat sie immer wieder gerufen und dann gab es eine Explosion“.

(O-Ton : « .. Le plus glaçant, c’est cette voix de femme, qui criait aidez-moi, je brûle, aidez-moi !… , elle a répété ça, juste ces mots-là, et puis, il y a eu une explosion… »)

Diese Aussage verursacht auch bei mir eine Gänsehaut, denn das kann nur bedeuten, dass die Darstellung in den Medien (vom Selbstmord der Frau durch einen Sprengstoffgürtel) ein Märchen ist. Der Journalist kommentiert das so:

„Die Augenzeugen scheinen zu denken, dass diese junge Frau ihren Sprengstoffgürtel nicht freiwillig aktiviert hat.“

(Les témoins semblent penser que cette jeune femme n’a pas actionné sa ceinture explosive volontairement.)

Woher weiß er denn, dass es überhaupt einen Sprengstoffgürtel gab? Weil es die Behörden einfach behaupten? Die angeblichen Terroristen konnten ja nicht wissen, dass ein Großaufgebot der Polizei mitten in der Nacht vor ihrer Türe stehen würde, wieso war dann der Sprengstoffgürtel einsatzbereit? Lag der einfach auf dem Nachtkästchen? Das ist doch alles absurd …

mind controlAuch hier zeigt die Tagesschau-Redaktion wieder, dass sie jeden Schwachsinn bringt, den man ihr vorsetzt:

„Die französischen Sicherheitskräfte hatten bei einem Großeinsatz in dem Pariser Vorort nach Abaaoud gesucht. Auswertungen überwachter Telefongespräche (!) hatten die Ermittler auf die Spur gebracht. Daraus ergaben sich Hinweise, dass Abaaoud sich in der ausgemachten Wohnung aufhalten könnte.

Salah Abdeslam …sei nicht unter den in Saint-Denis Festgenommenen, sagte Molins, der darüber hinaus betonte, die überwältigte Terrorzelle wäre ohne den Zugriff in der Lage gewesen, zeitnah Anschläge zu begehen“

Gesucht? … sich auf halten könnte ... Überwältigte Terrorzelle?

Frankreichs oberster Staatsanwalt Molins hat noch keine Erkenntnisse darüber, WER beim Polizeieinsatz in Saint-Denis getötet wurde“ …

Was ist hier wirklich passiert?

  • Drei Menschen sterben bei einer nächtlichen Polizeiaktion im Kugelhagel (es wurden mehr als 5000 Patronen verschossen, ein Irrsinn) und es gab eine Explosion (wodurch, wissen wir nicht)
  • Die Wohnung wurde gestürmt, weil es angeblich „Hinweise“ darauf gab, dass sich dort möglicherweise ein Mann aufhält, der „vermutlich“ die Attentate von Paris organisiert hatte (Abbaaoud) und neue Anschläge „hätte planen können
  • Niemand – außer der Anti-Terror-Einheit – weiß, was in der Wohnung wirklich passiert ist. Die ganze Straße wurde vorher abgeriegelt, die anderen Bewohner durften sich nicht rühren und standen ohnehin unter Schock.

Fakt: die Polizei hatte keine Ahnung, wer sich wirklich in der Wohnung aufhielt und überfiel mit einem monströsen Einsatzkommando mitten in der Nacht ein Wohnhaus, nur weil die Möglichkeit bestand, dass sich dort mutmaßliche Terroristen aufhielten.

saint denis assaultDie ganze Aktion war völlig überzogen und die massive Gewalt unverhältnismäßig. (Das Haus sieht aus wie nach einem Krieg, eine Decke ist eingestürzt) Man nutzte die hysterische Stimmung nach den Anschlägen, um den Leuten jedes kritische Denken abzugewöhnen.

Natürlich ist es richtig, dass die Behörden solchen Hinweisen nachgehen, aber warum hat man nicht versucht, die angeblichen bzw. potentiellen Täter lebend zu fassen, damit sie etwas über die Hintermänner aussagen können und durch diese Informationen die Polizei besser ermitteln kann. Man hätte z.B. eine Tränengas-Granate in die Wohnung werfen oder Chemikalien ausbringen können, durch die die „Verdächtigen“ bewusstlos wurden.

WAS IST MIT DER UNSCHULDSVERMUTUNG?

In einem Rechtsstaat wären die so überwältigten Terror-Verdächtigen dann festgenommen, verhört, (bei entsprechenden Beweisen) angeklagt und vor Gericht gestellt worden. All das erspart man sich seit 911.

Stattdessen werden Menschen eiskalt umgebracht, deren Identität den Ermittlungsbehörden nicht einmal bekannt war. Dann wird einfach behauptet, einer davon war ein Terrorist. Der „Mastermind“ der Anschläge von Paris. Woher wissen wir das? Wo sind die Beweise dafür? Wieso laufen diese „Terror-Shows“ immer nach dem gleichen Muster ab?

Die jüngsten Ermittlungen hätten „Elemente ergeben, die uns gestatteten, anzunehmen, dass sich Abbaaoud möglicherweise in diesem konspirativen Apartment befindet“ so der Staatsanwalt Molins wörtlich. Wieso ist das Apartment „konspirativ“, wenn wir gar nicht wissen, wer sich darin befindet? Was zu beweisen ist, wird a priori vorausgesetzt?

Molin erklärt auch, unter den Toten befinde sich eine junge Frau, die sich mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft gesprengt hat und ein Mann, der von „Projektilen und Granaten“ getroffen (geradezu durchlöchert) worden sei. Später heißt es aber, nicht eine Frau, sondern ein Mann habe den Bombengürtel aktiviert

AbdelhammidAbdelhammid ABAAOUD, den man posthum zum „mastermind“ der Attentate von Paris erklärt hat, wurde anscheinend so verstümmelt, dass er  durch „Hautpartikel identifiziert“werden musste (?)  Was soll das denn sein, ein DNA-Vergleich?

Innenminister Bernard Cazeneuve erklärte nach dem Tod von Abbaaoud  der 28-jährige sei (als Teil einer Gruppe) in mehrere Attentate in Frankreich verwickelt gewesen und habe eine „ausschlaggebende Rolle“ bei der Rekrutierung von Terroristen und der Organisation der Anschläge gespielt.

Diese „Anschläge“ fanden aber nie statt. „Sechs“ davon wurden angeblich von den französischen Behörden verhindert bzw. vereitelt (seit dem Frühjahr 2015 – Wieso wurde dieser „Erfolg“ dann geheim gehalten?). „Abaaoud war in vier dieser Attentate verwickelt » bestätigte Cazeneuve.

(« Six attentats ont été évités ou déjoués par les services français depuis le printemps 2015, Abaaoud était impliqué dans quatre d’entre eux », a par ailleurs affirmé M. Cazeneuve.)

Das ist eine absurde Behauptung, denn wenn man das wusste, wieso lief dieser dann noch frei herum und konnte am 13. November noch einmal zuschlagen?

MERKE: Es gibt keine Beweise für die Täterschaft von Abaaoud, außer der Behauptung der französischen Behörden, die aber nicht als „unabhängig“ gewertet werden kann, weil der Verdacht besteht, dass der französische Staat selbst in die Terror-Strukturen verwickelt ist.

Man bringt einen Mann um und behauptet danach, er sei für dieses und jenes Verbrechen verantwortlich gewesen. Der „Verdächtige“ wurde also exekutiert und dann – posthum – angeklagt und für schuldig befunden. Ist das die neue 911-Justiz in Europa?

Bien sûr, haben die französischen Behörden darauf eine Antwort parat: Ein französischer Djihadist, den man nach seiner Rückkehr aus Syrien polizeilich befragt habe, bestätigte, dass ihn der „Belgier“ (angeblich Abaaouds nom de guerre) beauftragt habe, eine „Schießerei an einem Veranstaltungsort“ vorzubereiten. Er habe ihm dafür 2000 Dollar gegeben.

Das soll ein Beweis sein? Er nannte nicht einmal den Namen Abaaoud? Vielleicht hat man den Zeugen bestochen oder bedroht, damit er das aussagt? Oder vielleicht gibt es diesen Zeugen gar nicht?

Wieso wird der Name dieses Zeugen geheim gehalten? Und wieso wurde dieser nach seiner Rückkehr aus Syrien verhört, aber Abaaoud nicht? Woher hatten die Täter die Waffen und den Sprengstoff? (Diese hatten sie sicher nicht „im Gepäck“, sondern aus Frankreich oder Belgien …

Salah und Brahim ABDESLAM

Diese beiden Brüder sollen ebenfalls an den Attentaten von Paris beteiligt gewesen sein. Auch sie sind in Molenbeek aufgewachsen, jenem Vorort von Brüssel, aus dem angeblich viele „Djihadisten“ rekrutiert wurden.

Die Ermittler vermuten zudem, dass er dem Attentäterkommando angehörte, das Dutzende Menschen vor Restaurants und Cafés erschoss.“

salah-abdeslamWoher wissen die Behörden überhaupt, dass Salah an den Attentaten beteiligt war? Sie „wissen“ es eben nicht, sondern behaupten es einfach.

Er war angeblich dumm genug, für die Ausführung der drive-by-shooting Anschläge einen Leihwagen – unter seinem echten Namen – zu mieten (!) (Aber auch das ist nur unterstellt, den wenn man einen Pkw abgestellt“ wo auffindet, wieso ist das ein Indiz für eine bestimmte Täterschaft?)

Das ist ebenso unglaubwürdig und arrangiert, wie der „gefundene Ausweis“ bei Charlie Hebdo, der „syrische Pass“, ein „gefundenes Handy“ auf dem die Täter noch schnell eine „jetzt geht’s los“ SMS sendeten, bevor sie zuschlugen … das ist doch alles hirnverbrannter Unsinn, den nur Idioten glauben.

Diese Leute sind clever genug, den französischen Geheimdiensten zu entgehen, verüben also mehrere Anschläge, lassen aber danach immer Indizien zurück, die ihre Täterschaft untermauern – wer soll das glauben?

Es gibt auch Zweifel daran, was in einem der Cafés wirklich passiert ist – Bombe, welche Bombe? (ein Fotograf vor Ort wunderte sich darüber, dass er weder Opfer noch Blut dort sah und rund um das Café Stühle so aufgestellt waren, dass man nicht hineinsehen konnte…

Zuerst werden Männer in Frankreich unter seltsamen Umständen erschossen, (oder „verschwinden“ ins Ausland) dann werden sie uns posthum als Täter/Terroristen präsentiert und zum Schluss heißt es dann auch noch, sie seien alle zu irgendeinem Zeitpunkt mit Abaaoud in Verbindung gestanden bzw. hätten sich (z.B. im Gefängnis) getroffen. Wären die Männer nicht tot, müsste der Staat diese Behauptungen vor Gericht beweisen und die Männer könnten ihre Version der Ereignisse vorbringen, sich also verteidigen. Das alles hat man aber verhindert …. Warum wohl?

Salah soll mit einem Djihadisten verbunden gewesen sein, der später in Terroristenkreisen als „Schlächter von Raqqa“ bekannt wurde. Sagt wer? Beide Männer seien 2013 für vier Wochen wegen eines Raubüberfalls in Untersuchungshaft gewesen. (Auch dieses „Muster“ kennen wir aus den FBI-Methoden: zukünftige „islamistische Terroristen“ lernen sich im Gefängnis kennen, wobei die Assoziation der Männer auch arrangiert sein könnte …(guilt by association)

Mohammed MERAH

Die amerikanische Presseorganisation McClatchy berichtete, dass sowohl die Brüder Kouachi (angebliche Charlie Hebdo-Attentäter) als auch Mohammed Mehra von „Al Kaida“ rekrutiert wurden und dass David DRUGEON  für den französischen Geheimdienst in Syrien in diesem Kontext aktiv war: als „Mitglied“ von Al Kaida.

david drugeonAuch bei Drugeon finden wir das gleiche Muster: Ein  toter Mann, der nichts mehr sagen kann, wird posthum als Planer verschiedener Terroranschläge dargestellt (Anschläge von Toulouse 2012), wobei der ausführende „Terrorist“ (Merah) – nach spektakulärem „Duell“ mit der Polizei ebenfalls getötet wird.

Dass Drugeon zu Al Kaida „übergelaufen“ ist, ist unwahrscheinlich; viel wahrscheinlicher ist, dass der französische Geheimdienst nicht versucht, Djihadisten zu stoppen sondern sie dazu animiert, welche zu werden … (wie das FBI in den USA)

Natürlich hat die französische Regierung das heftig bestritten und der „verdächtige“ Doppelagent konnte – leider -nichts zur Aufklärung der Angelegenheit beitragen, weil er am 6. November 2014 von einer amerikanischen Drohne in Syrien getötet wurde.

3 LE LOI C’EST MOI

„In Frankreich, bringen wir nicht Menschen vor Gericht für ihre Absichten oder für salafistische Ideen. Man kann Menschen nur für Fakten verhaften“.                                             (Claude Guéant, ehemaliger Innenminister Frankreichs)

Das stimmt leider nicht mehr. Wie wir ja schon am Verhalten der amerikanischen Behörden gesehen haben (siehe: Die Terror-Illusion), hat die Panik-Mache nach 911 dazu geführt, dass jetzt auch die „potentielle“ Gefahr, die angeblich von einer Person ausgeht, also die „bösen Absichten“, die sie haben könnte, genügen, ihn oder sie „präventiv“ anzuklagen. (Die Empörung in Frankreich, über das „Versagen“ der Behörden bei der Verhinderung der Anschläge, wird natürlich dazu benutzt, neue Gesetze zu schaffen, die den Strafverfolgungsbehörden immer größere Befugnisse einräumen.

So wurde am 12. 12. 2012 in der französischen Nationalversammlung beschlossen, dass ab sofort auch Personen in Frankreich verurteilt werden können, die im Ausland eine Straftat (im Rahmen der Unterstützung von „Terror“) begangen haben sollen.

Im Juni 2015 wurde ein Gesetz verabschiedet, das schon seit einem Jahr in der Schublade lag, aber erst nach „Charlie Hebdo“ durchgesetzt werden konnte.

big brother 2015Damit wird die Internet-Gestapo, die Edward Snowdon bezüglich der NSA aufdeckte, auch in Frankreich salonfähig. Jetzt ist es legal, “black boxes” bei Internet-Providern zu installieren, in denen die Metadaten der Benutzer in Echtzeit gespeichert werden.

Auch das „Verwanzen“ von Wohnungen und andere Abhörsysteme, das Anbringen von Peilsendern, versteckten Kameras und Spionage-Software und das Sperren von Internet-Seiten ist erlaubt. Diese Maßnahmen betreffen französische Staatsbürger und verletzen somit deren Grundrechte massiv. Die Begründung, man könne damit „potentielle“ Terror-Gefahren abwehren, ist mehr als fadenscheinig, denn wir haben ja gesehen, dass trotz dieser „Big Brother“ Überwachung immer wieder Anschläge passieren (was uns ja auch nicht überrascht).

Der Staat erweitert seine Befugnisse und betrachtet die eigenen Bürger immer mehr als „Bedrohung“ (der Macht): Proteste gegen die neoliberale Umverteilungs-Politik“, TTIP, Milliarden für die Zombie-Banken, Kriege im Ausland, usw. all das könnte bald ein Grund sein, dieses Überwachungssystem zu missbrauchen.

Wird man uns dann auch erschießen und später behaupten, wir seien eine „Bedrohung“ gewesen?

—– —– —–

Nato-are-nazisWas es noch über Charlie Hebdo – Unangenehmes – zu berichten gibt, (und was das mit Neo-Nazis und Gladio zu tun hat) folgt im nächsten Teil … hier ein Vorgeschmack:

„..  Mit dieser Berufung auf „secrèt défense » wird demonstriert, dass die strategischen Interessen des Staates es erfordern, dass das Netzwerk, welches die Attentate vom 7. Jänner arrangiert hat, im Dunkeln bleibt.

…. Demnach besteht dieses Netzwerk aus staatlichen Kräften und den Rechtsextremen, im Dienst der Politik, sowohl in Syrien als auch in Frankreich.

 

 

 

 

 

 

 

OUT OF CONTROL (3): Angriff der Klingonen

Mr. Spock Leonard NimoyWas hat ein Airbus A 320-Flugzeugabsturz mit den fiktiven „Klingonen“ (natürlich aus „Raumschiff Enterprise“) zu tun? Auf den ersten Blick gar nichts, doch es soll verdeutlichen, dass die Dinge, die in diesem Blog geschildert werden, sich zwar wie Science Fiction anhören, aber (nachprüfbar) seit Jahren technische Realität sind.

Die Schuld am Tod von 148 Menschen (142 Passagiernamen wurden bekannt + 6 Crew = 148, wie kommt man auf 150?) wurde ja verdächtig schnell und in einer konzertierten Medienkampagne dem Co-Piloten zugeschoben. Doch worauf stützt sich dieses Urteil?

Auf die Behauptung „Der Flugkapitän konnte nicht mehr ins Cockpit zurück, weil die Tür von innen permanent verriegelt wurde“. Daraus ergibt sich:

  • Schlussfolgerung 1: Der Co-Pilot war (ab ca. 10:30 Uhr) alleine im Cockpit.
  • Schlussfolgerung 2: Deshalb kann NUR ER die Steuerbefehle erteilt haben, die den Airbus A 320 zum Absturz brachten.

Diese Logik ist aber nur dann zwingend, wenn die folgende Frage mit NEIN beantwortet werden muss:

Kann ein Linien-Flugzeug auch gegen den Willen bzw. ohne Zutun der Flight-crew gesteuert werden?

Richtige Antwort: Ja, das ist technisch durchaus möglich.

Das Flugzeug wird dadurch zur „Drohne“, also ein ferngesteuertes Luftfahrzeug, das vom Boden aus kontrolliert wird.

Predator DroneKlarstellung: Ich behaupte nicht, dass der Absturz von GW 4U9525 ferngesteuert wurde, aber ich möchte darauf hinweisen, dass diese Möglichkeit auch nicht ausgeschlossen werden kann.

Dass es sich hier nicht um ausufernde Fantasie meinerseits oder gar um eine billige „Verschwörungstheorie“ handelt, lässt sich z.B. durch dieses registrierte Patent (6845302) demonstrieren:

AIRCIA™ : Unwiderrufliches Anti-Entführungs System

„[…] Dank dieses kostengünstigen, auch nachträglich einbaubaren Systems, können Airline-Piloten den unauffälligen AIRCIA Schalter betätigen, wodurch – mit sofortiger Wirkungbestehende Flugbahn-Befehle inaktiviert werden. Das Steuersystem des Flugzeugs wird damit UNWIDERRUFLICH in VÖLLIGE ABHÄNGIGKEIT vom Autopiloten (AFCS) versetzt, der über Funk mit der Bodenkontrolle (oder Eingriffe durch Kampfflugzeuge) verbunden ist.

Das Linien-Flugzeug kann somit NUR MEHR durch das PER FERNSTEUERUNG NEU PROGRAMMIERTE Avionics-System gelenkt werden, das eine sichere Landung an einem vorbestimmten Flughafen ermöglicht.

Der Schalter, mit dem das AIRCIA System außer Kraft gesetzt wird, befindet sich außerhalb des Flugzeuges.

AIRCIA Patent mit ATI

AIRCIA Patent mit ATI

Optional kann eine

  • SmartCard- Schnittstelle eingebaut werden, die zu einer automatischen Aktivierung von AIRCIA führt, wenn der Pilot nicht mehr handlungsfähig ist (!) und
  • ATI, das automatisch ein (farb- und geruchloses) Gas freisetzt, das wie ein Beruhigungsmittel wirkt und im gesamten Innenbereich des Flugzeugs wirkt.

Ja, Sie haben richtig gelesen. Es ist technisch möglich und praktizierbar, alle Menschen an Bord eines Linienfluges durch ausströmendes Gas „ruhig“ zu stellen….

ATI steht für Automatische Tranquilizer-Infusion: „Dazu wird ein Druckbehälter im Gepäckraum installiert, der an mehrere spezielle Ventile angeschlossen ist, die ferngesteuert sind. Sobald sie auf diese Weise geöffnet wurden, strömt sofort das TwilliteGas™ in den gesamten Flugzeuginnenraum … wodurch alle Personen an Bord in einen sanften Schlaf versetzt werden …“

Was soll man dazu sagen? James Bond meets Brave New Flying-World?

Das würde jedenfalls eine alternative Erklärung dafür bieten, warum der Co-Pilot nichts mehr gesagt hat und man „bis kurz vor dem Aufschlag“ keine Schreie von den Passagieren hören konnte.

1  TECHNO-FASCHISMUS  NACH  911

In diesem Artikel erfahren wir, wer – also welches Unternehmen – das Patent angemeldet hat:

BOEING antiterror autopilot Dec 2006BOEING patentiert Anti-Terrorist-System für Fluglinien (Dezember 2006)

Ein neuer „nicht ausschaltbarer“ Autopilot (entwickelt von Boeing und zum Patent angemeldet in Kanada) soll in der Lage sein, das Flugzeug eigenmächtig zu fliegen und damit zu landen, falls die Piloten nicht mehr handlungsfähig sind.

Ein Autopilot, der fliegen und landen kann, ist nichts Neues, aber einer der sich selbst aktiviert, wenn er (über Sensoren) extreme Gewaltenwirkung auf die Cockpit-Tür (!) registriert, ist das sehr wohl. (Die Crew kann ihn auch manuell aktivieren)

Sogar diese Funktion ist nicht so umstritten, wie das: einmal aktiviert, kann das System nicht wieder ausgeschaltet werden, jedenfalls von keiner Person an Bord des Flugzeugs.

Das Boeing System akzeptiert dann nur mehr Anweisungen von der Bodenstation. Die Kontroverse entsteht natürlich dadurch, was passieren kann, wenn das System gestört ist, oder schlimmer, wenn Terroristen am Boden die Kontrollstation übernehmen.“

Was hier natürlich nicht erwähnt wird, ist die Tatsache, dass so ein remote-control System natürlich auch missbraucht werden kann und zwar nicht von „bösen Islamisten“, sondern von politischen Akteuren, die man im Militär oder in den (westlichen) Geheimdiensten finden kann.

Wenn wir annehmen, dass dieses System nach 911 in allen (oder vielen) Boeing-Maschinen vorhanden ist, könnte man von 911 bis MH 370, MH 17 (u.a.) eine logische Erklärung für das besondere Schicksal der betroffenen Flugzeuge finden „Verschwinden“ kann eine Boeing 777 sicher nicht, aber ferngesteuert an einem geheimen Ort gelandet werden, schon.

Ich weiß nicht, ob das in diesen Fällen passiert ist, weise aber darauf hin, dass es durchaus möglich ist, eine Boeing oder einen Airbus zu einer „Drohne“ zu machen.

2 WINGS OF DEATH

Air Crash mystery 1Es gibt Leute auf diesem Planeten, die es in Kauf nehmen, dass 150 Menschen (und mehr) einen gewaltsamen Tod per Flugzeugabsturz erleben, u.a. weil einige Passagiere an Bord (die eine besondere, uns verborgene, politische Rolle spielen) unauffällig ermordet werden sollen. Absurd? Wahnsinnig? Dämliche Verschwörungstheorie?

Das dachte ich auch, bis ich die Umstände der Katastrophe von Lockerbie recherchiert hatte (was Wochen dauerte) und auch die Untersuchung der Hintergründe zur Swissair 111 Katastrophe lassen einem die Haare zu Berge stehen, aber man darf nicht darüber sprechen, sonst wird man als „Spinner“, der überall Verschwörungen wittert, denunziert.

Diese Doku über Swissair 111 (die Schweizer Fluglinie wurde absichtlich in den finanziellen Ruin getrieben, aber das ist eine eigene Geschichte …) ist wirklich sehenswert:

Wie sagte Winston Churchill so schön:

Die Wahrheit ist zu gefährlich, deshalb braucht sie als ständigen Begleiter die Lüge.

Zurück zum Artikel über den nicht abschaltbaren Autopiloten, der uns „mehr Sicherheit“ bieten soll (die Überschrift ist natürlich von mir, nicht aus dem Artikel):

3 DER „AIRLINE-SECURITY“ SCAM IN DER EU

A 320 flightdeck„Ein weniger umstrittenes System wird derzeit in Europa entwickelt:

Security of Aircraft in the Future European Environment (SAFEE)

„Bei diesem Design sind Mikrophone und Kameras inkludiert, die es den Piloten erlaubt, die Aktivitäten der Passagiere zu überwachen.[Ist das Aufgabe von Piloten? Haben die nicht wichtigere Dinge zu erledigen?]

Außerdem gehören digitale Fingerabdrücke und ein Iris-Scanner dazu, [die eingesetzt werden, um Zutritt zum Cockpit nur befugten Personen zu gestatten] und Sensoren im Rahmen der elektronischen Flug-Kontrolle, die verhindern, dass ein Terrorist das Flugzeug in ein Gebäude steuern kann.

Mehrere Firmen arbeiten am SAFEE-Projekt zusammen. Airbus hat bereits das “Bedrohungsermittlung-Element“ des Systems getestet (Threat detection). Die Piloten können mit empfindlichen Mikrophonen und Videokameras auf einfache Weise die Aktivitäten in der Kabine beobachten.(!) Im Jänner 2008 soll e seine komplette Simulation des Systems geben.“

Der europäische Elektronik-Riese THALES entwickelt das Anti-Kollisions-Element des Systems und plant, es im nächsten Monat zu testen (Jänner 2007). Die hollländische Firma NLR wird die biometrischen Sensoren bauen, die im August (2007) getestet werden.

(Über SAFEE müsste man einen ganzen Blog schreiben, doch das soll bitte jemand anderes erledigen …)

Auch THALES (die u.a. das FBW für Airbus liefern) hat Systeme entwickelt, die aus Linien-Flugzeugen „Drohnen“ machen, wenn ein „Notfall“ eintritt. Dabei wird ein neuer Flugplan generiert, der das Flugzeug sicher landen sol.

4 „DRONING“ THE AIRBUS: DER TOTALE AUTOPILOT ALS MORDWAFFE?

Boeing ist natürlich nicht die einzige Firma, die solche fremd- bzw. ferngesteuerten Autopilot-Systeme entwickelt und eingebaut hat. Dazu gehört z.B. auch Honeywell, das ebenfalls Patente dafür hält. Wie z.B. dieses:

UAP Honeywell Patent Fig„Ein FBW System ist an die Cockpit-Steuerung gekoppelt und ein damit verbundenes, automatisches Flugkontroll-System (AFCS) garantiert einen stabilen Flug. Dieses System wird durch ein Detektorelement ergänzt (das erkennt, wenn nicht autorisierte Steuerungsbefehle eingegeben werden, die im jeweiligen Computerprogramm festgelegt sind), welches in diesem Fall dafür sorgt, dass die Kontrolle des FBW-Systems vom Cockpit (also den Piloten) an das AFCS übergeben wird und zwar als Reaktion auf ein vorher festgelegtes Ereignis.

Auch hier heißt es natürlich, diese Technik solle verhindern, dass jemand die Steuerung des Flugzeuges übernimmt, der dazu nicht autorisiert ist (Man soll also an einen bösen „Entführer“ oder „Terrorist“ denken, vor dem wir beschützt werden sollen).

In der Rubrik „Hintergrund“ der Erfindung steht deshalb auch

Background Honeywell Patent APDie jüngsten Ereignisse [911] haben gezeigt, dass das moderne Flugzeug allzu leicht von Selbstmordattentätern gekapert und in eine Maschine der Zerstörung und des Todes verwandelt werden kann. …Deshalb ist es wünschenswert, das Methoden und Apparate konstruiert werden, die nicht genehmigte Flüge verhindern. Soweit das möglich ist, sollte dieses System – wenn es einmal aktiviert wurde – von keiner Person an Bord des Flugzeuges mehr übersteuert werden könnenweitere, wünschenswerte Funktionen der gegenständlichen Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung ersichtlich …

Doch, wie schon vorher erwähnt, können solche Systeme auch genau das (was verhindert werden soll) erleichtern und zwar ganz ohne Waffengewalt oder Sprengstoff: die fremdbestimmte Steuerung des Flugzeuges per remote-control von einer Bodenstation aus. Je nachdem, welche „Ziele“ (von wem!) eingegeben wurden, kann das eine sichere Landung, aber auch ein Anschlag auf ein Gebäude oder ein programmiertes Zerschellen im Gebirge, ein Versinken im Meer, etc. bedeuten.

UAP Airbus 320Auf diese Weise werden Linienflugzeuge auf perfide Weise zu Drohnen und die Piloten im Cockpit werden als ahnungslose Werkzeuge missbraucht und schließlich getötet. Das ist ja wohl auch eine Form von „Terror“, über die man aber nicht sprechen darf, weil sie von den angeblich „Guten“ praktiziert wird (also die mit den „westlichen Werten“).

Was FBW ist (Fly-by-wire) bzw. FEP habe ich im letzten Beitrag näher erklärt (über Links / Wikipedia), aber hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung aus dem o.a. Patent:

FBW-Systeme verwenden einen digitalen Prozessor, der die Eingaben der beiden Piloten (über die seitlichen Steuerknüppel) in elektronische Signale umwandelt, die dann (über sogenannte Aktuatoren) die entsprechenden physischen Reaktionen auslösen (z.B. Positionsänderung von Höhen-, Seiten- und Querruder, etc.)

Das AFCS (kurz „Autopilot“ genannt) sorgt für Stabilität während des Fluges, auch ohne Mitwirkung des Piloten und ist in der Lage, den Kurs, die Flughöhe und die Fluggeschwindigkeit beizubehalten. Die modernsten Flugzeuge haben ein Flight Management System (FMS), das die Navigation entlang einer gewählten Flugroute übernimmt: also von einem gewählten Start- bzw. zu einem bestimmten Zielpunkt steuert das FMS das Flugzeug und kann auch mit einem automatischen Landesystem (ALRS) am Zielort kombiniert werden, wodurch eine sichere Landung auch ohne Eingreifen des Piloten möglich wird (wenn FMS aktiviert ist).

HSPD protectionIn der Vergangenheit wurden AFCS und FMS in erster Linie als bedarfsgesteuerte Entlastungssysteme für die Piloten betrachtet. Sie waren so konzipiert, dass sie den detaillierten Anweisungen des Piloten Folge leisten, der jederzeit die volle Kontrolle über das Flugzeug (und damit über die ihm untergeordneten Systeme) übernehmen kann, (der Pilot hatte also immer das „letzte Wort“).

Es gibt aber Situationen (Bezug 911), in denen dieses folgsame Reagieren auf die Befehle des Piloten nicht erwünscht ist. Ein eindeutiges Beispiel dafür, dass das automatische Flugmanagement dem Cockpit-Befehl überlegen sein sollte, ist der Entführungsfall. Wenn z.B. jemand das Flugzeug als Lenkwaffe missbrauchen will. Ein anderes Beispiel ist, wenn es so aussieht, als ob der Pilot das Flugzeug durch Einleitung eines steilen Sinkfluges absichtlich abstürzen lassen will.“

Honeywell AP patent 7475851

Im o.a. Patent werden dann noch die verschiedenen Ebenen der AP-Sicherheitssysteme erwähnt:

Level 1: das Flugzeug kann eine bestimmte Flughöhe nicht unterschreiten (je nachdem, was programmiert wurde). Hier ist das Ziel, der Schutz vor bestimmten Risiken wie sie etwa Berge darstellen (!).

Level II: das Flugzeug wird gezwungen zu landen, wenn eine Kupplung mit konventionellen Gleitpfaden und den Localizer-Referenz-Signalen erreicht ist. Es muss also in der Lage sein, auf eine sichere Flughöhe zu sinken, um diese Signale aufzufangen. Es können weitere Elemente hinzugefügt werden, um das Flugzeug am Boden zu stoppen.

Level III: das FMS wird miteinbezogen um die Navigation zu einem bestimmten Flughafen zu ermöglichen (dann wie unter II)

Um solche „Kunststücke“ zu ermöglichen, müssen natürlich zusätzliche Komponenten“ vorhanden sein. Z.B. um die Positionsparameter des Flugzeuges festzulegen; eine Positions-Datenbank mit programmierten „Sperrzonen“ (restricted airspace), in die das Flugzeug nicht eindringen darf (z.B. rund um Kernkraftwerke) und ein „Komparator“, der die tatsächliche Position mit denen der Datenbank vergleicht. Befindet sich das Flugzeug vor einer Sperrzone, greift der UAP ein, übernimmt die Kontrolle und steuert das Flugzeug automatisch in eine andere Richtung.

Dieser „Autopilot“ kann also entweder manuell aktiviert werden (wenn der Pilot z.B. einen Entführer hinter sich hat) oder AUTOMATISCH durch den UFD (der nicht autorisierte Cockpit-Befehle registriert hat und deshalb das Kommando übernimmt). Das System hat nach den Angaben im Patent auch eine eigene, nicht unterbrechbare Stromversorgung.

UAP Hw Fig 6

Die Fremdsteuerung über das AFCS / FBW kann über ein entsprechendes Signal vom Boden wieder der Kontrolle des Piloten untergeordnet werden.

Wenn Sie die bisherigen Informationen über das technisch durchführbare „Droning“ von Airlinern noch nicht geschockt hat, dann empfehle ich noch diese „Erfindung“, die den Wahn verdeutlicht, der nach 911 als „Security“ verbreitet wurde:

YOU CAN’T MAKE THIS STUFF UP

smoke and electroshock 2Was wird denn hier angeboten, um uns vor den „bösen Terroristen“ bzw. Flugzeug-entführern zu beschützen?

Neben „stillen Alarmknöpfen“ und Vorrichtungen, die die Reifen punktieren haben wir (auch per Fernsteuerung zu aktivieren):

  • Ein Ventil, das die Treibstoffzufuhr blockiert
  • Kugelsichere Cockpit-Sitz-Rückenlehnen
  • Ausströmen von Rauch, Tränengas u. Schlafmitteln in die Passagierkabine („und andere Methoden der Vernebelung“)
  • Elektroschock-Vorrichtungen und Dart-Pfeile, die Betäubungsmittel freisetzen …

Die Piloten können sich also richtig wie James Bond fühlen und den Bösewichten im Passagierraum zeigen, wo’s lang geht … Doch es gibt einen Haken: zu den „Elektroschock-Vorrichtungen“ gehört neben ferngesteuerten Tasern auch das:

Stun devices in grips 2Das Steuern des Flugzeuges (mit den Händen am Ruder) kann also böse enden, wenn plötzlich Strom eingeleitet wird

Das hätte sich nicht einmal George Orwell ausdenken können.

Der Witz dabei ist, es gibt ja gar keine echten Flugzeugentführer: von 911 bis zum inszenierten „Unterhosenbomber“ ist doch alles ein gewaltiger FAKE, eine massenpsychologische Operation, die sehr erfolgreich ist (leider).

5 WICHTIGE FRAGEN

remote hijack

TRUE or FALSE?

Wenn es diese Systeme als Schutzvorkehrung in den Linienmaschinen gibt, wieso hat man dann den Absturz der Germanwings 4U 9525 (und andere Airline-Kalamitäten) nicht verhindert?

Wozu dann das ganze Theater mit „Security“ nach 911, mit dem die Hersteller solcher Systeme seither Milliarden verdient haben?

Wer steuert diese Systeme?

(„Wer steuert den Steuermann?“ wie Frederic Vester zu sagen pflegte)

Wie wird dafür gesorgt, dass die Hersteller (Boeing, Raytheon, Honeywell, Thales, etc.) ihr Wissen nicht missbrauchen bzw. liegt es nicht auf der Hand, dass durch ihre engen Beziehungen zum Pentagon, der NSA, den Geheimdiensten (auch europäischen), etc., dieser machtpolitische Missbrauch geradezu unausweichlich ist?

Der kriminelle Missbrauch dieser elektronischen Fernsteuerung (Einbau von „backdoors“ bzw. „Droning“ of Airliners) kann sehr viele „unerklärliche“ Luftfahrt-Vorfälle – wie z.B. bei MH 370 -erklären …)

n diesem Kontext kann das doch nur bedeuten, dass der Airbus 4U 9525 abstürzen sollte … (ich glaube nicht an die Schuld von Andreas L., weil die Art und Weise, wie diese in den Medien „konstruiert“ wurde, mir sehr verdächtig vorkommt) … warum, weiß ich nicht, aber da könnte ein Blick auf die Passagierliste vielleicht einen politischen Kontext liefern.

  • Was haben die Piloten der Mirage-Kampfjets gesehen? Wie lange brauchten sie, um den Airbus zu erreichen?
  • Wieso gibt es so widersprüchliche Angaben über den zeitlichen Ablauf? (Details dazu siehe Teil 2: „Mystery Flight“)

Pilot close-upDer Staatsanwalt sagte „die ersten 20 Minuten unterhalten sich die Piloten ganz normal“, aber Segolène Royal sprach von „der kritischen Minute nach 10:30, als sich die Piloten noch angenehm unterhielten“. Da die Maschine um 10:01 gestartet war, ergibt sich eine Diskrepanz von fast 10 Minuten. Wie kann man das erklären?

Zuletzt wurde versucht, die Flugzeit (den Sinkflug) um 10 Minuten „zu strecken“ – wie absurd ist das? Jeder Kriminalist prüft nach einer Straftat, ob die Aussagen und die physische Evidenz übereinstimmen (sich gegenseitig untermauern). Wenn nicht, wird er misstrauisch … und das aus gutem Grund.

WELCHE DATEN HAT DER AIRBUS WÄHREND DES FLUGES GESENDET?

flight path 3Auch über Satellit (wenn Funk über VHF ausfällt) ist der Datenaustausch zwischen Flugzeug und Boden möglich. Dafür (SATCOM) gibt es bis zu sechs Kanäle: einen für die Datenübertragung (ACARS, ATSU) und 2-5 für die Stimmenübertragung (aus Cockpit oder Kabine). Über die SATCOM kann die Crew auch „nach unten“ telefonieren bzw. Anrufe vom „Boden“ erhalten. Dabei können manuell Tel-Nummern eingegeben oder aus einem gespeicherten Register gewählt werden.

Hatte dieser Airbus A 320 die SATCOM-Emergency Funktion? Und / oder das:

AIRMAN ist ein Überwachungs- und Managementsystem, das von Airbus entwickelt und 2000 eingeführt wurde. Es dient der Zustandserfassung und Prognostik von Fly-by-Wire-Luftfahrzeugen und ist Teil von Air+, einem umfassenden Portfolio von Airbus mit Produkten und Diensten zur Optimierung des Flottenbetriebes. Die letzte Version (V9) wurde im November 2006 veröffentlicht.

Ziel des Systems ist es Störungen im Vorfeld zu erkennen und dadurch die Stillstandzeiten eines Flugzeuges zu verringern. Beim AIRMAN-System werden dafür die Aktivitäten der Flugzeugsysteme während des Fluges überwacht und die Informationen werden in Echtzeit an die Wartung am Boden weitergeleitet. Der Zugriff auf diese Informationen ist mit Internet-Technologie von jedem Ort aus über das Internet möglich (!)

(Auch die Triebwerke senden laufend Daten an den Hersteller … und dann gibt es noch FADEC ... und  z.B. SANDRA (Seamless Aeronautical Networking through integration of Data links Radios and Antennas) – war das schon in Betrieb?)

Welche Daten wurden an Germanwings/Lufthansa Technik/ Airbus in „Echtzeit“ gesendet? Stimmen diese mit dem CVR bzw. FDR überein? (lassen sich damit synchronisieren, wodurch der Ablauf der Ereignisse klar wird)

Ist es ausgeschlossen, dass der CVR manipuliert wurde (bzw. werden kann)?

Letzte Frage:

pilots for truthWürden Sie in ein Flugzeug einsteigen, dass über diese spezielle Fernsteuerung (unüberwindbarer Autopilot) verfügt (wenn Sie es wüssten)?

 

 

JE SUIS IMBÉCILE: Charlie dirigiert die Massen …

(Der „Gladio“ Artikel wird auf den nächsten Beitrag verschoben)

Rob Tornoe cartoon CH

Too Good To Be True:

10 Gründe, warum die Medien-Story nicht plausibel ist …

Die offizielle Story über die Vorgänge in Paris rund um „Charlie Hebdo“ und einen koscheren Supermarkt in Porte de Vincennes , die zum Tod von 17 Menschen geführt haben (sollen), gerät immer mehr ins Wanken. Während die Schafsherde der Medien und Zuschauer ihre Denkfähigkeit von einer inszenierten Welle der Solidarität und des Mitgefühls wegspülen lässt, versucht eine kleine Minderheit kritischer Mitmenschen der Wahrheit auf die Spur zu kommen. In Zeiten des „universellen Betruges“ (Orwell) keine leichte Aufgabe …

1  TOTALVERSAGEN DER „TERROR-PRÄVENTION“

Wie bereits im letzten Beitrag erwähnt, ist das gleiche Muster erkennbar wie bei „911“:

Trotz gigantischer Ausgaben für „nationale Sicherheit“, einem umfassenden Überwachungssystem und enger Zusammenarbeit der Geheimdienste konnte dieser Anschlag nicht verhindert werden. Und das, obwohl einer der Brüder bei den „Anti-Terror“-Fahndern seit Jahren bestens bekannt und inhaftiert war. Die vermeintliche „Inkompetenz“ dient aber in Wahrheit nur die Verschleierung der Tatsache, dass diese Anschläge stattfinden sollten, um ein bestimmtes politisches Ziel zu erreichen, wobei die der Welt vorgeführten „Täter“ natürlich nicht die Drahtzieher des Verbrechens sind.

2  UNGLAUBWÜRDIGE  IDENTIFIZIERUNG  DER TÄTER

France Newspaper AttackNach der abscheulichen Tat gelingt es denselben fahrlässigen Behörden aber in Windeseile, nicht nur die Täter zu identifizieren, sondern sie auch gleich noch zur Strecke zu bringen. Dies ist natürlich notwendig, damit die Beschuldigten nicht mehr zu Wort kommen und das Komplott bzw. die „PSYOP“ entlarven können.

Nachdem sich die Täter völlig vermummt haben, um unerkannt zu bleiben, waren sie aber dumm genug, auf der Flucht einen Ausweis (und Fingerabdrücke) zurückzulassen, der den Fahndern die Arbeit gewaltig erleichterte. Ein ähnliches Märchen wurde ja schon bei „911“ getestet (Pass übersteht Höllenfeuer und Pulverisierung des WTC) und von den Massen und ihren Medien akzeptiert.

3 UNGLAUBWÜRDIGE  SCHILDERUNG DES  TATHERGANGS

Eine Angestellte von Charlie-Hebdo, Corrine Rey, (die ins Büro zurückkehrte, nachdem sie ihr Kind abgeholt hatte) soll dazu gezwungen worden sein, den Sicherheitscode am Eingang einzutippen. Sie soll auch Zeugin der Schießerei geworden sein, während sie sich unter einem Schreibtisch versteckte.

Doch wo waren die Polizisten, die seit 2011 vor dem Bürogebäude von Charlie Hebdo stationiert waren? Wenn sie nicht dort waren oder verletzt / tot am Boden lagen, warum hätte sich Madame Rey dann dem Gebäude genähert? Jeder normale Mensch hätte angesichts der bedrohlichen Situation sofort das Weite gesucht, um sich in Sicherheit zu bringen und Hilfe zu holen. Anders gefragt: War es nicht ein unglaublicher Zufall, dass die Pseudo-Islamisten genau in dem Moment auftauchten, als „Cora“ quasi schon vor der Tür stand?

Nach Angaben von Le Monde sagte ein Mitarbeiter von Charlie Hebdo, die Täter mussten Insiderinformationen gehabt haben, weil sonst nie so viele Leute im Büro anwesend waren.

Im zweiten Stock angekommen, gingen die Killer direkt in die Redaktionsräume und eröffneten das Feuer auf die versammelten Journalisten, einen Gast und auch Brigadier Brinsolaro (SDLP), der ja für Chefredakteur Charbonnier Personenschutz leisten sollte. Wieso hat er nicht geschossen und woher wussten die Täter, wann die Redaktionsbesprechung war?

Franck BrinsolaroBrinsolaro ist auch deshalb äußerst interessant, weil er nach Angaben seiner Kollegen als Personenschützer auch im Ausland tätig war (z.B. in Kambodscha und Indonesien – zwei ehemalige französische Kolonien) und auch in „territoires hostiles“ wie Bosnien (Sarajewo) und Afghanistan als Bodyguard gearbeitet hat, also in Ländern, wo der NATO-Terror viele tausend Opfer gefordert hat, für die keine Trauer- und Solidaritätskundgebungen stattfinden.

Offizielle Darstellung: Als gegen 11:30 mehrere Anrufe von Anwohnern bei der Polizei eingingen, dass mit automatischen Waffen geschossen werde, versammelten sich mehrere Polizeieinheiten vor Ort. In der Allée Verte kam es dann zu einer Konfrontation zwischen der Kriminalpolizei und den Terroristen, ein heftiger Schusswechsel folgte, wobei das Polizeifahrzeug angeblich durchlöchert wurde, doch niemand wurde verletzt und die Killer konnten nach einem weiteren Duell mit einer anderen Polizeieinheit entkommen. Auf der Place du Colonel Fabien stießen sie mit einem VW Touran zusammen und ließen den Citroën schließlich in der Rue Sadi Lecointe im 19. Bezirk stehen. Sie setzten die Flucht dann mit einem gestohlenen Renault Clio fort, nachdem sie dessen Fahrer mit Gewalt vertrieben hatten (so genanntes „car-jacking“). Dann verlor sich ihre Spur …

special forces hunting for TS Charlie HebdoWie konnten zwei bewaffnete Männer sich gegen ein solch massives Polizeiaufgebot durchsetzen? Wie konnten sie Straßensperren und Ringfahndung entgehen, während einer Generalmobilmachung der Sicherheitskräfte?

Das ergibt alles keinen Sinn und warum dann auch noch Aufmerksamkeit auf sich ziehen, indem man eine Tankstelle überfällt und sich später mit einer Geisel verschanzt?

So verhalten sich Kriminelle in Actionfilmen, aber nicht militärisch ausgebildete Kommandos, die politische Anschläge ausführen. Niemand hatte die Gesichter der beiden Täter gesehen, sie hätten also einfach Masken und Kampfanzug ablegen, die Waffen verstecken, sich eventuell verkleiden und in der Millionenstadt Paris untertauchen können.

Eine ähnliche Show haben wir ja auch beim Boston Marathon gesehen, wo uns auch zwei Brüder als „Patsies“ vorgeführt wurden. Dzokhar soll ja noch leben, kann aber wohl nicht mehr sprechen (oder nicht mehr klar denken?).      

4  ERSCHIESSEN OHNE BLUT

Laut Angaben der Pariser Polizei kam es im Boulevard Richard Lenoir zu einem neuerlichen Schusswechsel mit dem Killerkommando, wobei der 41-jährige Polizist Ahmed Merabet schwer verletzt wurde. Er soll nach Angaben der Agentur Reuters jener Polizist sein, der in dem brutalen „Kopfschuss-Video“ zu sehen ist.

Doch das weltweit verbreitete Video, indem scheinbar die brutale Ermordung eines Polizisten auf der Straße gezeigt wird, ist eine Illusion.

fake headshotBallistik-Experten und Kriegsveteranen, die sich die Bilder in Zeitlupe angesehen haben, sind sich einig, dass keine scharfe Munition verwendet wurde, weshalb auch kein Rückstoß, kein Blut, ja nicht einmal eine Wunde zu sehen ist.

shot-fired-and-dust-cloud VTSie wissen, ein Kopfschuss mit einer AK-47 aus nächster Nähe hätte furchtbare Folgen: der Kopf würde förmlich „explodieren“, es würde also Blut, Gehirn und Gewebe austreten, verursacht durch die hohe Geschwindigkeit des Projektils, Nichts davon ist zu sehen, nur zwei weiße Wölkchen.

Was mir noch auffiel, ist, dass der Polizist im Video nicht Merabet sein kann, weil er eine sehr helle Hautfarbe hat, während Merabet ja aufgrund seiner Abstammung aus Algerien viel dunkler ist.

5  VIDEOS FÜR  STIMMUNGSMACHE & „INFORMATION-DOMINANCE“

Zuerst muss man sich fragen, wie es möglich war, diese Videos zu produzieren. Normale Menschen neigen dazu, verängstigt zu sein, wenn vor ihrem Haus Schüsse fallen und vermummte Killer-Kommandos auftauchen. Man geht sozusagen psychologisch „in Deckung“. Doch in diesem Fall war man geistesgegenwärtig genug, nicht die Fassung zu verlieren und stattdessen einen eiskalten „Mord“ zu filmen (wenn man die offizielle Story glaubt).

Auch die sofortige Überschwemmung der Medien mit hunderten Fotos (die vor allem das gigantische Polizeiaufgebot zeigen und Terror-Angst schüren) ist verdächtig und deutet auf eine konzertierte Propagandaaktion hin.

Dann gibt es noch Leute, die demonstrieren wollen, dass das Video (der französischen TV-Sender France24 zeigte einen Clip mit dem „Allahukbar“-Ruf, der die vermummten Täter als arabische Terroristen brandmarken soll) kein ungeschnittenes Rohmaterial ist, sondern manipuliert wurde: die Polizisten wurden an geeigneter Stelle herausgeschnitten und die Terroristen eingefügt:

3 policemenZuerst sieht man drei Polizisten (dunkel angezogen mit weißer Schrift auf dem Rücken) auf der Straße, die sich auf die Kreuzung zu bewegen, wo der schwarze Citroen (das Auto der Täter) später zum Stehen kommt.

In der nächsten Szene sind die Polizisten plötzlich verschwunden, während die Kamera sich wieder auf das Dach des Gebäudes richtet, wo sich mehrere Männer aufhalten (davon einer mit einer schusssicheren Weste). Dann tauchen (in weniger als einer Sekunde) die zwei “Killer“ auf und rufen „Allah ukbar“ (nicht Allah u akbar, wie echte Muslime es tun).

shooters appear policemen disappearVon der Polizei ist jetzt nichts mehr zu sehen, deshalb gibt es auch keinen Schusswechsel und keine verletzten Polizisten. Als die Killer auftauchen, duckt sich der Mann auf dem Dach, genau in diesem Moment (des Kameraschwenks) werden die „Killer“ ins Bild eingefügt. (Machen Sie sich hier selbst ein Bild, ob diese Interpretation richtig ist)

6  THE ISRAEL CONNECTION

Wie es der zionistische Zufall wollte, befand sich Amchai Stein, der stellvertretende Direktor des israelischen Fersehsenders IBA Channel 1, genau zur „richtigen Zeit am richtigen Ort“ des „Terrors“ und hat als erster Fotos der Schießerei bzw. von Szenen nach der Tat im Internet veröffentlicht, die die offizielle Version untermauern sollen:

Amchai Stein twitter 1

Und was finden wir hier?   אני שארלי

Laut dieser jüdischen Internetseite bedeuten diese Zeichen:

Ich bin Charlieauf Hebräisch.

Das ist ja eher wenig spannend, doch dann das:           

             אני ישראל

Für Leute, die nicht hebräisch sprechen wie ich, auf den ersten Blick das Gleiche, doch wenn man genau hinsieht, sind es dieselben Buchstaben in anderer Reihenfolge (die ersten vier Zeichen). Und was bedeutet das?

Ich bin Israel auf Hebräisch.

Die Verfasser dieses Beitrags weisen dann auch noch darauf hin, dass diese Spiegelung für Studenten der Torah eine große Bedeutung habe, weil [sie quasi als versteckte Bedeutung die Botschaft enthalte] „diejenigen, die Charlie angegriffen haben, die gleichen sind, die auch Israel angegriffen haben“ was sie dann mit dem Ausruf -das stimmt ja auch! – untermauern.

Für nicht-religiöse Studenten des Zionismus und der Politik des zionistischen Staates Israel hat diese kleine „Perle“ der Information aber eine ganz andere Bedeutung, weil sie sie in einem völlig anderen Kontext sehen: es könnte eine Art „talmudischer“ Hinweis darauf sein, dass der israelische Staat hinter den Anschlägen steckt und sich auch noch damit brüstet – was niemand wundern würde, der sich für Geopolitik interessiert …

Das „Geiseldrama“ im koscheren Supermarkt (das nach Darstellung einiger Internetseiten, die von ehemaligen Angehörigen militärischer „Spezialkräfte“ betrieben werden, eine „false flag“ Aktion des Mossad war) hätte man vielleicht als realistisch akzeptieren können, wenn nicht die absurde Verbindung zu den Palästinensern konstruiert worden wäre.

1 UN resistance against occupation is lawfulIhr unbeugsamer Widerstand gegen einen selbstgerechten Schurkenstaat, der sie seit fast 7 Jahrzehnten enteignet, demütigt, quält und ermordet, es aber nicht schafft, sie als kollektive Gemeinschaft zu brechen. (Siehe dazu meine zahlreichen Artikel über Israel bzw. Palästina), soll durch diese Farce entehrt und kriminalisiert werden.

Europe on the fence proPalDer Massenmörder Netanyahu fürchtet, dass die Stimmung in Europa in naher Zukunft „kippen“ könnte, also die Politik nicht mehr bloß scheinheilige Lippenbekenntnisse und „Empörung“ von sich gibt, sondern Palästina wirklich unterstützt.

Erhielt Frankreich diesen brutalen „Denkzettel“, weil es gewagt hat, sich gleich dreimal  für die Palästinenser einzusetzen? Dieser  ätzende, vor Selbstgerechtigkeit triefende  Artikel legt diese Schlussfolgerung nahe:

And France certainly has been at the forefront of pro-Palestinian activism, especially in recent weeks. 

On Dec. 2, the French parliament voted overwhelmingly to demand that the French government immediately recognize the “State of Palestine.Not after negotiations. Not with Israel’s agreement. Just do it right away, whether the Israelis like it or not. And the vote wasn’t even close—339 in favor, 151 against.

Four weeks later, the Palestinian Authority presented a resolution to the United Nations Security Council, setting a timetable for Israel to unilaterally withdraw from all of Judea, Samaria, [Westjordanland] and most of Jerusalem.

[Dieses Ende der brutalen Besatzung ist Bereits seit 1967 ,UNSC-Resolution 242 ff. überfällig, wurde aber von Israel  ignoriert und durch ständige, weitere Enteignungen noch verhöhnt  – siehe Jeff Halper -„Nishul“)

That is, back to the pre-1967 armistice lines that Abba Eban said would make Israel so vulnerable that it would set the stage for another Holocaust. [völlig absurd- crying and shooting again ..]

In the meantime, there was more pro-Palestinian news from France. The city council of Aubervilliers, which is a suburb of Paris, voted to grant honorary citizenship to Marwan Barghouti, a Palestinian terrorist leader who is currently service five consecutive sentences of life imprisonment for carrying out a series of terrorist attacks in Israel.

[Who started and never ended the terror? Israel – see Ilan Pappe]

France’s national government was not responsible for the decision of Aubervilliers to honor a mass murderer. But when combined with the French parliament’s vote on Palestinian statehood, and the French government’s vote at the U.N., one would think that this French bear-hug of the Palestinians would impress the Islamists. The massacre of journalists in Paris by killers shouting the jihadist call of “Allahu Akhbar” indicates that perhaps the linkage that Kerry imagines is nothing more than that—imaginary.“

7 WIDERSPRÜCHE & UNGEREIMTHEITEN

Zeugen (darunter auch Polizisten) sagten aus, wie gelassen die Mörder waren und erwähnten ihre große Treffsicherheit beim Schießen: sie trafen demnach „ihre Ziele mit einem Schuss, anstatt einfach wild herumzuballern.

Amchai stein twitter 3Dann zeigt man uns ein Polizeifahrzeug mit einer durchlöcherten Windschutzscheibe (gezählte 11 Einschüsse, laut Reuters waren es aber sogar 30 abgegebene Schüsse) und trotzdem wird – während der intensiven Schusswechsel – kein Polizist (und kein „Terrorist“) verletzt oder getötet? Wer soll das glauben?

(Das manipulierte Video liefert ein viel bessere Erklärung dafür: die Schießerei hat so nie stattgefunden …)

Laut AFP, der französischen Presseagentur, beschrieb ein Augenzeuge den Anschlag auf Charlie Hebdo „wie eine Szene aus einem Film“.

Ich sah, wie sie abhauten und Schüsse abfeuerten. Sie trugen Masken. Diese Jungs meinten es ernst. Zuerst dachte ich, es seien Spezialeinheiten der Drogenfahnung oder sowas in der Art.“

AFP witness special forces hint(Bild: AFP Report, übersetzt ins Englische von msm)

In der ersten Story, die in den Medien verbreitet wurde, war ja immer von drei Terroristen die Rede.

Am Mittwoch erzählten zwei Terrorbekämpfer dem amerikanischen Fernsehsender NBC, einer der Täter sei getötet worden und zwei befänden sich im Polizeigewahrsam. Wurden diese „Informationen“ schon vorher verteilt und erwiesen sich dann als „voreilig“, weil das Szenario notgedrungen kurzfristig geändert wurde?

Auf allen Bildern und Videos sind nur zwei Männer zu sehen. Der dritte „Verdächtige“ musste ausfallen, weil er ein 100%iges Alibi für die Tatzeit hatte. Um diesen faux pas auszubügeln, wurde der „patsy“ Coulibaly aus dem Al Kaida-Zylinder gezogen und als dritter Verschwörer präsentiert, der sich für seine verbrecherische Aktion „extra“ einen koscheren Supermarkt ausgesucht hatte, um den unterdrückten Palästinensern Tribut zu erweisen.

Es gibt nur eine Partei, die ein massives Interesse daran hat, den legitimen Widerstand der Palästinenser mit dem synthetischen Terror des Westens in Verbindung zu bringen: die israelische Regierung. (Siehe Pkt. 6)

8 „TERRORISTEN“ ALS BÖSARTIGE & GROTESKE KARIKATUR DES ISLAMS

Die krampfhaften Bemühungen (der wahren „Terror-Förderer“) mithilfe der Medien, dem Publikum einzuhämmern, dass es sich hier um „fanatische Islamisten“ handelt, sind kabarettreif:

  • Die “Verdächtigen” müssen stets – am besten vor und nach der Tat lautstark „Allah u akbar!“ rufen, damit haben sie sich in den Augen der verblödeten Zuschauer ja bereits als arabische Terroristen ausgewiesen. Dass diese akustische Visitenkarte nur Tarnung sein könnte, darf nicht in Erwägung gezogen werden.
  • Um ganz sicher zu gehen, dass die Verbrecher in die richtige Kategorie von Bösewichten eingeordnet werden, ist die Mitgliedschaft bei den diversen Regionalorganisationen von „Al Kaida“ laut und deutlich zu verkünden. Eine noch bessere Wirkung wird natürlich (zusätzlich) mit schwarzen Fahnen und anderen „Terror“-Requisiten erzielt.

isis mercenaries(Die PR-Auftritte von „ISIS“, IS oder welches Akronym gerade genehm ist, sind derartig lächerlich, dass man sich fragen muss, wieso die Leute auf so etwas reinfallen;)

  • Zum Vergleich – wie sich echte, politische Kampfeinheiten benehmen, bei denen der Islam zwar eine wichtige Rolle spielt, aber natürlich nicht das eigentliche Motiv für die Gewalt ist, sondern die Verbrechen Israels und der USA (samt Vasallen) kann man sich die libanesische Hisbollah anschauen (die eine soziale Bewegung, eine gewählte Partei und eine Kampftruppe unter ihrem Dach vereint).
  • Dass es sich bei den vom Westen fabrizierten „Terror-Milizen“ überwiegend um indoktrinierte Idioten, Verbrecher und brutalisierte Söldner handelt, die als mörderische Werkzeuge der Außenpolitik missbraucht werden (Gladio 2.0), sollte mittlerweile jedem intelligenten Beobachter klar sein.
  • Der neueste, theatralische Islamisten-Gag ist aber der ausgestreckte Zeigefinger. Wie z.B. Journalisten der britischen Zeitung „Daily Telegraph“ uns einreden wollen, ist das eine Art geheimer Code für „radikale Islamisten“ und prompt hat man ihn auch in Paris „entdeckt“ (auf einem extrem unscharfen Bild).

PARIS-fingerDass diese zur Schau gestellte, groteske Form von „Religiosität“ aber mit dem Verhalten echter Muslime unvereinbar ist, wird nicht diskutiert. Und selbst die echten „Gotteskrieger“ (fanatische Salafisten bzw. Takfiris, die auch nur als Werkzeuge der Geo-Politik benutzt werden), würden sich nicht so benehmen, wie z.B. Thierry Meyssan konstatiert:

„Sie hätten auf jeden Fall die Archive des Magazins zerstört, weil es die „Pflicht“ dieser Gotteskrieger sei, alle Objekte zu zerstören, die nach ihrer Meinung „Gott beleidigen“ (oder seinen Propheten) und die „Feinde Gottes“ zu bestrafen. Sie wären auch nicht sofort wieder geflohen (um der Polizei zu entgehen), sondern hätten ihre „Mission“ erfüllt, auch wenn sie dabei selbst umgekommen wären.

Dass sie einem verwundeten Polizisten eiskalt in den Kopf geschossen haben ist auch ein klares Indiz dafür, dass dieser Mord nichts mit der „Vergeltung“ für die Beleidigung des Propheten zu tun hatte und schon gar nichts mit dem vulgären Humor des Magazins Charlie Hebdo. [Inzwischen wissen wir ja, dass die Exekution so nie stattfand]

Thierry Meyssan ist überzeugt davon, dass dieses Attentat die Kluft zwischen französischen Muslimen und Nicht-Muslimen vertiefen soll, wobei auch ein Bürgerkriegsszenario ins Auge gefasst wird. Man kann nur hoffen, dass er nicht recht hat ….“

Abgerundet wird die „Shocking Terror Picture Show“ dann durch Aufritte von selbsternannten „Terror-Experten“, deren Qualifikation für diesen Titel von niemand hinterfragt wird. Wie Glen Greenwald in diesem Interview feststellt, sind sie allesamt Scharlatane, die ein persönliches Interesse daran haben, den „Terror-Scare“ aufzublasen, weil sie ja schließlich davon profitieren. Hier ein kleines Beispiel daraus:

Steve EMERSON (der sich selbst als „eine der führenden Autoritätenfür islamistische Netzwerke bezeichnet) erklärt zunächst, dass es „in ganz Europa “No-Go” Zonen gäbe, wo sich kein Christ mehr hin wagen würde. Orte (in Frankreich, England, Schweden, Deutschland) wo die Regierung quasi nicht mehr souverän sei, wo Scharia-Gerichte eingerichtet seien, wo die „Muslim-Dichte“ sehr hoch sei, wo selbst die Polizei nicht mehr auftaucht, wo es schon einen Staat im Staate gebe –

Daraufhin die Moderatorin “Weißt du was, Steve das klingt für mich schon nach einem Kalifat …“

EMERSON weiter: „Ja, das klingt wirklich so ..und in England sind es nicht nur „No-Go“-Zonen; es gibt dort ganze Städte, wie Birmingham, die völlig „moslemisch“ sind, wo Nicht-Muslime einfach nicht mehr hingehen …“

Diese Aussagen führten zu großer Empörung in Großbritannien, weil sie völlig unwahr sind, worauf sich Emerson in einer Sendung der BBC entschuldigte und seine verlogenen Behauptungen damit erklärte, er habe sich „auf unkorrekte Recherchen verlassen und es sei „völlig verantwortungslos“ gewesen, die ihm zugespielten Informationen nicht überprüft zu haben. (Was für unsere Journaille ja der Normalzustand ist …)

Dass Prime Minister Cameron diesen Unsinn mit dem Satz „the man is a complete idiot“ kommentierte, trifft die Sache nicht ganz, denn diese Leute verfolgen natürlich eine politische Agenda: die Volksverblödung bzw. subtile Form der Volksverhetzung.

8 DAS (BFM) INTERVIEW  MIT  CHERIF KOUACHI

Dass uns hier absurdes Theater vorgespielt wird, lässt sich auch durch das angebliche Telefon-Interview demonstrieren, das Cherif Kouachi mit einem französischen Fernsehsender geführt haben soll, von dem nur Bruchteile veröffentlicht wurden:

Kouachi: (Anfang fehlt) … wir sagen Euch, dass wir die die Verteidiger des Propheten sind, …dass ich, Cherif Kouachi, von Al Kaida im Jemen geschickt wurde …ich ging dorthin und es war Anwar Al-Awlaki, der mich finanziert hat.

[Anmerkung: Wieso wird Al-Awlaki extra erwähnt? Niemand hat ihn danach gefragt. Für die US-Regierung ist diese Aussage aber politisch äußerst nützlich. Für Hintergrund dazu siehe Jeremy Scahill.

Wie konnten die Brüder in den Jemen und wieder zurück fliegen, wenn sie auf der „No-Fly-List“ der US-Anti-Terror-behörden waren und Cherif schon 2005 verhaftet und 2008 wegen Kontaktaufnahme zu einer terroristischen Vereinigung – im Irak – verurteilt wurde? Warum hat man ihn nicht schon früher dazu verhört bzw. überwacht?]

BFM: Und wie lange ist das her?

Kouachi: Es war bevor er getötet wurde.

Abdulrahman[Anmerkung: Anwar Al Awlaki, ein Imam und amerikanischer Staatsbürger, wurde im September 2011 durch amerikanische Dronen (sein 16-jähriger Sohn zwei Wochen später) im Jemen ermordet. Obwohl ihm seit 2008 umfangreiche Unterstützung für „Al Kaida“ (zuerst als „Inspiration“ dann „operativ“) vorgeworfen wurde, hat man nie Anklage gegen ihn erhoben, sondern ihn einfach umgebracht. Tote können eben nichts mehr erzählen ….was nicht ins Bild passt.]

BFM: Ihr seid also erst vor kurzem nach Frankreich zurückgekommen?

Kouachi: Nein, schon vor langer Zeit …. ich kenne den Geheimdienst, da brauchst du dir keine Gedanken machen. Ich weiß genau, wie ich vorgehen muss, um erfolgreich zu sein ….

(Anmerkung: die Sätze sind nicht kohärent, nicht stimmig …als ob Teile fehlen würden)

BFM Und sind da nur Sie und Ihr Bruder? Gibt es Leute hinter Euch?

Kouachi: Das geht dich nichts an.

BFM: Habt ihr vor, noch mehr Menschen zu töten, im Namen Allahs?

Kouachi: Töten – wen denn?

BFM: Ich stelle ja nur die Frage.

Kouachi: Haben wir Zivilisten getötet in den zwei Tagen, wo ihr uns gesucht habt?

BFM: Ihr habt Journalisten getötet.

Kouachi: Sind Zivilisten gestorben, in den zwei Tagen wo ihr uns gesucht habt? Oder Menschen während der zwei Tage, wo ihr uns gesucht habt?

BFM: Warte, warte Cherif – habt ihr an diesem Vormittag getötet?

Kouachi: Wir sind keine Mörder. Wir sind die Verteidiger des Propheten, wir töten keine Frauen. Wir töten niemand. Wir verteidigen den Propheten. Wir sind nicht wie ihr (Stimme wird zum ersten Mal emotional): Ihr seid es, die Kinder töten in Syrien, im Irak und in Afghanistan. Nicht wir. Wir haben einen Ehrenkodex im Islam.

Aber ihr habt doch gerade Rache geübt .. ihr habt 12 Menschen getötet …

Kouachi: …(bruchstückhaft, Anfang fehlt ) …ja, weil wir Rache geübt haben. Wie du es gesagt hast, wir haben uns gerächt.

Kommentar:

  • Ich finde dieses „Gespräch“ äußerst seltsam und es hinterlässt bei mir den Eindruck, dass hier Frage und Antworten nicht unbedingt zusammengehören (also aus Einzelteilen „zusammengebaut“ wurden).
  • Woher weiß ich überhaupt, dass diese Stimme wirklich Cherif gehört?
  • Woher weiß ich, wann dieses „Gespräch“ stattgefunden hat?
  • Wer telefoniert seelenruhig mit der Presse, wenn sich vor der Tür die geballte Staatsgewalt versammelt hat?
  • Das Verhalten der beiden „Islamisten“ ist nicht schlüssig: Zuerst treten sie wie Profikiller des Militärs auf, tarnen sich, entkommen der Pariser Polizei (trotz massiver Präsenz), nehmen Geiseln (was mit der Verteidigung des Propheten garantiert nichts zu tun hat) um schließlich im Kugelhagel als „Märtyrer“ zu sterben?

(Der Link zum Original-Interview wurde mittlerweile von YouTube entfernt, aber der britische Guardian hat noch ein Audio zum Nachhören mit englischen Untertiteln)           i

9 THE BIG LIE: Charlie Hebdo als Ikone der Pressefreiheit

holy trinity a la charlie hebdoDie Zeitung war nicht die furchtlose Verfechterin von Meinungs- u. Pressefreiheit, als die sie uns jetzt präsentiert wird. Die Cartoons waren oft äußerst vulgär, pornographisch – religiöse Verunglimpfung kombiniert mit Sex und Gewalt – und deshalb beleidigend für religiöse Menschen; besonders für Muslime, weil im Islam die bildliche Darstellung von Gott und Propheten verboten ist.

Viel wichtiger ist aber: In einer Zeit, wo hunderttausende Muslime durch westliche Kriege und Terroraktionen getötet, vertrieben oder gefoltert werden, solche diffamierenden, kränkenden Zeichnungen zu veröffentlichen, ist keine journalistische Heldentat, sondern dumm, bösartig und verantwortungslos. (bête et méchant, exactement)

Im Jahr 2000 wurde die Journalistin Mona Chollet entlassen, weil sie gegen einen Artikel protestierte, in dem die Palästinenser pauschal diffamiert wurden.

affaire siné2008 wurde der Veteran-Cartoonist Maurice Siné gefeuert, weil er als „anti-semitisch“ denunziert wurde. Der Grund? Er hatte eine Karikatur von Jean Sarkozys Hochzeit (dem Sohn des Präsidenten) mit Jessica Seboun-Darty gezeichnet, einer Jüdin, die ein großes Vermögen erbt, und das Gerücht, Jean sei deshalb zum jüdischen Glauben übergetreten, mit dem Text kommentiert: „Dieser Kleine wird es noch weit bringen“.

Sofort wurden die jüdischen “Anti-Diffamierungs”-Lobbyisten aktiv, die ihm „jüdische Stereotype“ und „Aufstachelung zum Rassenhass“ vorwarfen und Siné musste gehen. Auf jüdischen Webseiten wurden sogar dazu aufgerufen, ihn umzubringen. Wo war damals die Verteidigung der Pressefreiheit? Nicht umsonst wird in Frankreich diese zionistische Inquisition als „la police de la pensée“ bezeichnet.

Bernard-Henry Lévy, der französische Ober-Zionist mit Super-Ego schrieb damals in Le Monde:

Immer wieder hat Siné die Grenze zwischen Humor und Beleidigung überschritten, zwischen Karikatur und Hass.“

Für Araber/Muslime gibt es diese Grenze offenbar nicht.

10   „SWARMING“: DIE VOR-FABRIZIERTE PR-KAMPAGNE

Wir erinnern uns noch an die #BringBackOurGirls (Kenia) oder Boys (in Israel) PR-Kampagnen, wo der Zweck der Emotionalisierung bzw. Konditionierung der Massen durch „social media“ ersichtlich wurde: einerseits Stimmungsmache gegen die bösen Islam-Terroristen, andererseits wirkungslose Zur-Schaustellung einer „feel-good“ Solidarität als „social event“) statt echtem politischen Engagement, das die politischen Macht-Verhältnisse ändern will.

je suis Charlie logoWenn (innerhalb einer Stunde nach Bekanntwerden des Anschlages, ein PR-Slogan wie  „JeSuisCharlie“ sich blitzartig und massenhaft verbreitet, ist Misstrauen angebracht. Warum? Weil diese gesteuerten „Schwärme“ davon ablenken, die wahren Hintergründe des Verbrechens zu analysieren. Hier werden ehrenwerte menschliche Gefühle wie Empathie, Solidarität und moralische Empörung instrumentalisiert und in den Medien verstärkt, während kritisches Nachdenken über die vielen Ungereimtheiten der offiziellen Story und den geopolitischen Kontext behindert wird.

helric fedou(Der – zweite – „Selbstmord“ eines Kriminalkommissars in Limoges, der nach Presseberichten an einem Report über die Anschläge in Paris gearbeitet hat, gibt neue Rätsel auf .. .könnte allerdings auch ein Ablenkungsmanöver sein ..)

 

Fortsetzung folgt…