Verratene Ideale, Brutale Methoden

Wie erkennt man einen „Anti-Semiten“?

Menuhin DecadenceNach Aussagen der pro-isarelischen „Sprach-Polizei“ z.B. daran, dass jemand das Verhalten israelischer Politiker bzw. deren Unterstützer  (gegenüber Kritikern) als vergleichbar mit dem der „Nazis“ ansieht. Anders formuliert: Faschistische Methoden sind leider nicht mit dem „Dritten Reich“ untergegangen, sondern konnten sich nach 1945 (unterstützt von den USA)  in anderen Ländern ausbreiten (z.B. in Griechenland, Spanien, Lateinamerika, Indonesien, etc. und … in Israel).

Ist das eine provokante Behauptung, aus der Vorurteile gegenüber Israel oder Juden erkennbar sind?  Oder kann man die Vorwürfe beweisen? Ja, das kann man und das soll in diesem Artikel demonstriert werden.

Letzte Woche konnte man auf „RT“ in den 20 Uhr Nachrichten einen Video-Clip sehen, der in deutschen Medien nie gezeigt würde.  Worum ging es?

Die Solidarisierung amerikanischer Studenten mit den unterdrückten Palästinensern und vor allem die erfolgreiche „BDS“-Boykott-Kampagne ist dem Staat Israel ein gewaltiger Dorn im Auge. Vor einiger Zeit produzierte der Kanal „Al jazeera“ eine Dokumentation über die fragwürdigen Methoden pro-israelischer „Pressure-Groups“ in den USA. Die Doku wurde aber dort nie gezeigt – dafür sorgte die „Israel-Lobby“.

BDS adDoch anstatt sich auf eine ehrliche Debatte mit den pro-palästinensischen Gruppen auf dem Campus einzulassen, (die sie natürlich verlieren würden) betrachten die selbstherrlichen Zionisten diese Menschen als „Bedrohung“ für Israel, die man „unschädlich“ machen muss. Das bedeutet z.B. ihre Motive in den Dreck zu ziehen, sie pauschal zu diffamieren.

Dabei wenden sie Methoden an, die eindeutig Symptom einer faschistischen Gesinnung sind.

In dem Video-Clip sieht man, wie eine Gruppe junger Leute eine Veranstaltung der Students for Justice in Palestine (SJP) durch demonstrative Konfrontation in Verruf bringen will. Sie rufen z.B.

Das sind echte Baby-Killer, diese Terroristen. Sie töten Frauen, Kinder, es ist ihnen völlig egal..“

Noah Pollack smearcampaign BDSDass es hier nicht um eine politische Debatte geht, ist offensichtlich. Es geht darum, die Mitglieder von SJP zu diffamieren und  deren Sympatisanten einzuschüchtern. (Mehr dazu weiter unten)

Der Film zeigt, wie die gekauften Demonstranten vorher  „prepariert“ werden: Man hämmert ihnen ein, zu betonen, dass SJP eine „Hate-Group“ sei, die „Gewalt und Terrorismus“ fördert. Die Protagonisten (die sich für diesen Betrug einspannen lassen) wurden mit versteckter Kamera gefilmt, daher sprechen sie ohne Zurückhaltung.

Man sieht, dass der „Protest“ gegen die SJP ein „FAKE“ ist, denn die „Demonstranten“ wurden gekauft und ihre diffamierenden Parolen sind einstudiert.

Organisiert hat das ganze Theater das  Emergency Committee on Israel (ECI- Direktor Noah Pollak) in Zusammenarbeit mit dem „rechtslastigen“ Hoover Institute. Einer der gekauften „Hoover-Empörten“ erklärt dazu:

Noah Pollak kam zu uns und sagte, da sind diese Dschihadis, die Selbstmord-Attentate unterstützen, sie sind auf dem Campus und ihr müsst sie stoppen.“

Er gibt auch zu, dass es sich dabei um „Astro-Turfing“ handelt, also eine  scheinbare „Graswurzel“-Bewegung, die aber tatsächlich nur eine Illusion ist, die für PR-Zwecke existiert, um  durch „fake protests“ die öffentliche Meinung zu manipulieren. Das ECI ist nur eine von vielen „rechten“ Organisationen in den USA, die sich gemeinsam dem Kampf gegen die BDS-Bewegung (und gegen die Solidarität mit Palästina) verschrieben haben.

Gefälschte Proteste sind aber nur ein kleiner Ausschnitt aus dem umfangreichen Trick-Arsenal der „Freunde Israels“. Ein besonders ekelhaftes Beispiel ist die website „Canary Mission“.

Der Gründer des „Israel Project“, Adam MILSTEIN ist auch für die „Canary Mission“  (CM) verantwortlich, das behauptet jedenfalls einer der Protagonisten in der Al-Jazeera Doku.  Darin erklärt Milstein, wie man mit den Israel-Kritikern umgehen müsse:

Wir müssen aufdecken, was sie wirklich sind: Gegen alles, woran wir glauben … sie sind bigott, rassistisch, anti-demokratisch, anti-christlich… sie können sich alles erlauben, uns  terrorisieren … sie hacken auf die Juden, weil es leicht ist, weil es populär ist … wir müssen dafür sorgen, dass sie unter Druck geraten, in die Defensive …“

(Wie sieht das in der Praxis aus? Siehe die Hetze gegen Corbyn in England)

Hier sehen wir wieder einmal, wie effektiv die psychologische „Projektion“ ist: Die Zionisten sind wirklich rassistisch und anti-demokratisch und sie terrorisieren die Palästinenser seit mehr als 70 Jahren (mit dem Segen der USA und dem Stillschweigen der Europäer). Doch die eigenen, fanatischen Denkmuster werden dem Gegner angelastet, damit man die eigene Aggression als „Verteidigung“ verkaufen kann und kein Problem mit dem Gewissen hat.

NAME & SHAME: DIE PRO-ISRAELISCHE STASI  IN AKTION

Aus einem Video der CM:

Die Universitäten sind voll mit anti-semitischen, anti-amerikanischen Extremisten, die palästinensische Flaggen schwingen und „Apartheid!“ schreien. Wenige Jahre später bewerben sich diese Leute um eine Stelle in Ihrem Unternehmen. Es gibt keine Unterlagen über ihre Mitgliedschaft in radikalen Organisationen. Niemand erinnert sich mehr an ihre Beschimpfungen auf dem Campus, an ihre Teilnahme an Konferenzen von Juden-Hassern und anti-amerikanischen Kundgebungen. Die Beweise wurden vernichtet und bald sind sie Teil Ihres Teams“

Wir, die Canary-Mission sind eine Organisation, die sich für die Aufdeckung dieser Akte des Hasses engagiert und dafür, dass diese Leute zur Rechenschaft gezogen werden. (Helfen Sie uns diese Welle des Hasses zu besiegen, die Freiheit zu beschützen und das Leben auf dem Campus sicher zu machen. Es ist Ihre Pflicht, dafür zu sorgen, dass die Radikalen von heute nicht die Angestellten von morgen sind“

(Diese moralische Heuchelei zur Tarnung ist nicht zu überbieten …)

Um diese perfide Diffamierung pro-palästinensischer Gruppen besser zu verstehen, muss man folgendes wissen:

Die CM-Website enthält Profile von fast 2000 Studenten und mehr als 500 Universitäts-Professoren, die als „Feinde“ Israels deklariert werden. Die offizielle Begründung dafür ist: „ Jene zu entlarven, die Lügen und Angriffe auf Israel und das jüdische Volk vorantreiben“.

Wir erkennen hier den altbewährten Trick: Kritik an Israel wird gleichgesetzt mit „Angriffe auf Juden“. Dass Israel, der Zionistenstaat, das Judentum aber pervertiert hat und für politische Zwecke missbraucht, diese Erkenntnis soll verborgen bleiben.

Tatsächlich werden hier also Sympatisanten des palästinensischen Widerstandes (bzw. Bestehen auf deren Rechte) systematisch diffamiert.

Man unterstellt ihnen Sympathie für Hamas (die immer als „Terror-Organisation“ verunglimpft wird) und pathologischen „Juden-Hass“. Dass es gute – rechtliche und moralischeGründe dafür gibt, gegen Israel zu demonstrieren oder es zu „sanktionieren“, davon wollen die scheinheiligen Pharisäer nichts wissen. Wer gegen Israel auftritt, muss ein krankes Arschloch sein, eine andere Erklärung wird nicht akezptiert (sonst müsste man ja einmal das eigene Verhalten kritisch hinterfragen.)

Dieses perfide „an-den-Pranger-stellen“ im Internet soll natürlich auch bewirken, dass pro-palästinensische Gruppen weniger Zulauf bekommen und die Mitglieder immer mehr unter Druck geraten. An einem Beispiel lässt sich das demonstrieren:

Canary Gestapo methods THE INTERCEPT

Ein Jura-Student  (Familie aus Palästina) in den USA erhielt eines Tages an seiner Uni  Besuch vom FBI und einem Polizisten der „Anti-Terror-Einheit“. Er wird zu seiner politischen Gesinnung „befragt“. Was hatte er getan? Während der unglaublich brutalen Bombardierung von Gaza (2014) hatte er auf facebook eine emotionale Message gepostet:

We are all RESISTANCE ! We are all #hamas ! We are all HUMAN.”

Die „Canary Mission“ sammelt solche Statements (aus dem politischen Kontext isoliert)  für ihre „schwarzen“ Listen. Sie war es auch, die die Universitätsleitung darüber informiert hatte, dass ein Student „Unterstützung für Terrorismus“ ausgedrückt habe.

Aburas (der Student) erklärte, dass er mit diesem Ausruf die israelische Propaganda attackieren wollte, wonach praktisch jedes Opfer in Gaza als Hamas-Mitglied (und somit als „Terrorist“) eingestuft wird, den man bedenkenlos umbringen kann. Er wollte damit nicht zum Ausdruck bringen, dass er die Ideologie von Hamas akzeptiert.

Das Anbringen von politischen „Etiketten“, die Abscheu und automatische Ablehnung bzw. Distanzierung hervorrufen, ist eine wichtige Taktik zur Homogenisierung des Denkens. „Anti-Semit“ und „Terrorist“ sind die erfolgreichsten Stigma-Sticker in dieser rhetorischen Trickkiste und natürlich der „Holocaust-Leugner“.  Das simple Rezept in diesem Fall:

Hamas = Terror; wer Hamas nicht immer und automatisch attackiert, ist somit ein Unterstützer einer „Terror-Gruppe“.

Israel support HamasDieser Bullshit  funktioniert aber nur bei denen, die die rhetorischen Tricks nicht durchschauen und nicht wissen, dass es  ISRAEL SELBST war, das Hamas als „Pate“ (im Hintergrund( aus der Taufe gehoben hat. Das ist eigentlich logisch, wenn man folgendes beachtet:

Hamas war ursprünglich eine seit 1978  offiziell registrierte, soziale Bewegung, (Al-Mujamma al Islami)  die sich auch im Bereich Kultur und Erziehung engagierte und wegen ihrer humanitären Hilfe für Flüchtlinge großen Zuspruch bekam.

Israel hat stets danach getrachtet, eine Einheit des palästinensischen Widerstandes zu verhindern, nach dem alten imperialen Motto „spalte und herrsche“.

Daher wurde die Formierung einer „radikal-islamistischen“ Gruppe durchaus von Israel unterstützt, um den Einfluss der Fatah (früher PLO) zu verringern und Spannungen unter den Palästinensern zu erzeugen, wodurch sie natürlich geschwächt wurden. Außerdem brauchte man das Zerrbild eines ruchlosen, fanatischen Feindes, gegen den man man „mit allen Mitteln vorgehen musste“ und der „kein Verhandlungspartner für den Frieden“ war. (Mehr dazu – siehe Anhang)

Wir sehen also, sobald man die tatsächlichen Hintergründe untersucht, kann die Diffamierungskampagne (Assoziierung mit „Terroristen“) nicht mehr wirken. Dass die Zionisten solche Methoden der Einschüchterung und Zensur schon lange einsetzen, kann man auch am Beispiel von Moshe Menuhin zeigen.

TEIL 2:  DER VERRAT AM JUDENTUM

Moshe MenuhinMoshe Menuhin war der Vater des berühmten Geigers Yehudi Menuhin. Er wurde am 12. November 1893 in Gomel, Weissrussland als Moshe Mnuchin geboren und emigrierte mit seinen Eltern als 11-jähriger nach Palästina. Dort absolvierte er das (erz-zionistische) „Herzliya Gymnasium“ in Tel Aviv und ging 1913 nach New York, wo er Politikwissenschaft studierte. Er kehrte nie nach Palästina bzw. das spätere „Israel“ zurück, sondern ließ sich dauerhaft in Kalifornien nieder.

Menuhin war ein scharfer Kritiker des Zionismus und damit des Projektes „Eretz Israel“. Er sah darin den Verrat an den ethischen Grundsätzen des Judentums, die er von seinem Großvater gelernt hatte. (Nächstenliebe, Güte, Gerechtigkeit, Buße für Verfehlungen). Es gibt eine Aufzeichnung eines Interviews mit ihm aus den 1970er Jahren auf YouTube. Darin rechnet er mit den Zionisten in Israel ab und erzählt, was er in seiner Jugend in Palästina erlebt hat.

Die Araber seien immer freundlich zu ihm gewesen, (obwohl er als orthodoxer Jude erkennbar war) doch am Gymnasium wurde den Schülern eingehämmert, sie zu meiden (z.B. nichts bei ihnen zu kaufen) und zu hassen.  Palästina sei „ihr“ Land und die Araber hätten kein Recht darauf. Er zitiert aus einem UN-Dokument von 1961, mit welchen Methoden die Zionisten den Krieg in Palästina heraufbeschwörten:

  • Eroberung des Landes (Bodens): man kaufte das Land (vor 1945) den Großgrundbesitzern ab, die meistens im Ausland lebten und nur den Ertrag abschöpften, den die palästinensischen Bauern erwirtschafteten; nach dem Verkauf wurden sie mit ihren Familien vertrieben (die seit Generationen dort gelebt hatten)
  • Eroberung der Arbeit: es war nunmehr jüdischen Unternehmen verboten, Araber zu beschäftigen; wer es dennoch tat (weil die Araber niedrigere Löhne bekamen) wurde von zionistischen Mobs beschimpft und bloßgestellt
  • Eroberung von Produktion und Handel: Juden sollen nur mehr jüdische Produkte kaufen; Menuhin gibt ein Beispiel für die Methoden der Zionisten, das durchzusetzen: ein arabischer Gemüsehändler wird von einem zionistischen Mob angegriffen, sein Karren umgeworfen, seine Ware zertrampelt, die Zuschauer lachen, der Polizist schaut weg

Am Gymnasium habe man versucht, die Schüler einer nationalistischen Gehirnwäsche zu unterziehen und Hass auf die palästinensischen Araber zu schüren:

To poison us into becoming Jewish nationalists; we were taught to hate the Arabs, to despise them, to drive them out. .. it is our land, not theirs“

– was bei ihm aber nicht funktionierte. Es habe nie Religionsunterricht gegeben und kein Rabbi betrat je das Gymnasium (das religiöse Mäntelchen des Zionismus ist also ein Betrug)

Während er in Palästina war, gab es nur arabische Arbeiter. Die eingereisten Zionisten waren „Schnorrer“, die sich von Spenden alimentieren ließen (Rothschild & Co.). Die Palästinenser hatten keinerlei Groll gegen die Juden, die dort lebten, erst nach der Balfour-Declaration begannen sie zu ahnen, dass man ihnen das Land streitig machen wollte.

Im dritten Teil des Interviews erzählt Menuhin eine berührende Anekdote aus seiner Jugend in Palästina:

DER ARABISCHE ZAHNARZT

Er habe Probleme mit seinen Zähnen gehabt, doch die Familie war in medizinischen Dingen sehr ignorant (abergläubisch) und hat deshalb eine Behandlung abgelehnt. Als ihm ein Zahn besonders weh tat, beschloss er zu einem arabischen Zahnarzt zu gehen (was ihm ja eigentlich „verboten“ war). Der Zahnarzt stellte fest, dass er mehrfach Karies und Entzündungen hatte und deshalb sein ganzer Organismus geschwächt war. Er behandelte ihn fast 2 Monate lang – ohne Bezahlung – und gab ihm auch noch Geld, damit er sich Milch und Obst  kaufen konnte, um die Mangelernährung auszugleichen und wieder gesund zu werden. (Die Zahnfüllungen waren 50 Jahre später noch immer in Ordnung).

Der Zahnarzt wusste, dass Menuhin vom Herzliya Gymnasium kam und dort massiv gegen die Araber gehetzt wurde (sie sprachen auch darüber). Er behandelte ihn trotzdem  und war enorm hilfsbereit. Diese persönliche Erfahrung (und ähnliche mit anderen Palästinensern) haben ihm klar gemacht, wie verlogen und ungerecht die zionistische Indoktrination war.

Im Interview sagt er zur religiösen Verbrämung des Zionismus (1975):

the world is sick and tired of chosen peoples“

Hitler habe doch genau das gleiche behauptet, (das „auserwählte Volk“ habe das Recht, andere zu beherrschen) und dann fragt er: Warum sollen wir Menschen verfolgen, vertreiben, ihre Häuser und ihr Land besetzen, die immer freundlich zu uns waren, als Individuen und quer durch die Geschichte?

Jews ExpulsionMenuhin hat Recht: Als die Juden immer wieder aus Europa vertrieben wurden (seit dem Mittelalter und z.B. 1492 aus Spanien) wurden sie in erster Linie von muslimischen Ländern aufgenommen:  Ottomanisches Reich, Ägypten, Syrien, Palästina,  (später) Irak, Libanon.

„This INSANE JEWISH NATIONALISM, so arcane, so outdated , so un-Jewish …“

Menuhin ist entsetzt darüber, wie der (eben nicht „jüdische“), fanatische Nationalismus die ethischen Grundsätze des Judentums mit Füßen tritt.  Sein Großvater habe ihn gelehrt, dass man die Menschlichkeit, die Ethik, die Fairness als Maßstab des Handelns nehmen muss und deshalb könne er gar nicht anders, als sich auf die Seite der Opfer des jüdischen Nationalismus zu stellen, besonders seit den israelischen Kriegen mit den Arabern.

Die europäischen Juden hätten gegen Ende des 19. Jahrhunderts den verkommenen, aggressiven Nationalismus der Kolonialmächte übernommen (vor allem Englands und Frankreichs, dann auch in Deutschland), die ihre Jugend als Kanonenfutter benutzten, um andere Länder zu erobern. Doch während West-Europa inzwischen seine Lektion gelernt habe, sei Israel den falschen Weg weitergegangen. Die Juden seien bis heute Opfer dieses gewalttätigen, politischen Nationalismus, der bei den Zionisten ein „Kult“ geworden sei.

Decadence of Judaism MENUHINWarum ist Menuhin aber für die Anprangerung der „Nazi-Methoden“ (Einschüchterung, Diffamierung und Kriminalisierung politischer Gegner) der Zionisten relevant? Er schrieb 1965 ein Buch, in dem er seine Erfahrungen und Kritik am politischen Zionismus unverhohlen schildert. (Das Buch ist heute wieder unter einem anderen Titel erhältlich – siehe Bild ganz oben)

Doch was passierte, als er das Buch publizierte?

Großes Schweigen im Blätterwald. Die zionistische Medien-Mafia in den USA sorgte dafür, dass das Buch in keiner angesehenen Zeitung besprochen wurde und somit bald in der Versenkung verschwinden sollte.

Doch Menuhin gab sich nicht so leicht geschlagen. Er setzte alle möglichen Hebel in Bewegung, um seine „Abrechnung“ mit den Zionisten nicht scheitern zu lassen. In einem erhaltenen Dokument kann man (in einer Kurzfassung) nachlesen, was er dabei erlebte

ANGRIFF IST IMMER DIE BESTE VERTEIDIGUNG (zionistisches Motto laut Menuhin)

Menuhin hatte bereits  dunkle Vorahnungen, was die Veröffentlichung des Buches betraf, denn er wusste von der Existenz „eines gut-geölten, mächtigen Z-Netzwerks aus Verlegern, Journalisten, Politikern, religiösen Führern, etc.“, das er als „verlogen, allgegenwärtig und scheinbar allmächtig einstufte. Dennoch war er nicht darauf gefasst, was dann passierte.

ALS OB MICH EIN PANZER ÜBERROLLT HÄTTE…“

Ein landesweiter Angriff – unsichtbar, aus dem Untergrund und hoch organisiert stoppte die Verbreitung des Buches und machte ihn zu einem verachteten Pariah in der jüdischen Gemeinde Amerikas. Genau dieses unheimliche Milieu wollte er ja mit seinem Buch über den Niedergang des Judentums an den Pranger stellen:

Menuhin 1

..der Abstieg des Judaismus, sein Niedergang durch die Unterdrückung seiner (geistigen, ethischen und prophetischen) ideale von Gerechtigkeit und Menschlichkeit  durch „jüdische“ Nationalisten, die unbewusst – mit schicksalhafter  Ironie – den rassistischen Super-Nationalismus ihrer Unterdrücker imitiert haben (das zaristische Russland und Nazi-Deutschland).“ 

Schon andere Autoren vor ihm hatten ähnliche Erfahrungen gemacht, als sie den militanten, zionistischen Apparat bloßgestellt hatten. So etwa Ben Hecht, der  durch sein Buch „Perfidy“ praktisch die Seiten gewechselt hatte (am Beispiel des Schicksals der ungarischen Juden, die von den Zionisten  1944 im Stich gelassen wurden).

Als Menuhin sich das Buch kaufen wollte, musste er feststellen, dass es  schier unmöglich war, das Buch in Kalifornien zu kaufen („unethical and anti-semitic“) oder zu bestellen. Die gleiche Story in New York City … Da begriff er,

dass es eine Diffamierungs-Maschinerie geben musste, die im ganzen Land unerwünschte Bücher, Arikel und Vorträge in den Dreck zog, also alles, das es wagte, zionistische Aktivitäten in Frage zu stellen, zu analysieren oder zu tadeln. Und dann auch noch unter dem Deckmantel der Beschützer von Juden bzw. des Judaismus und im Namen von sechs Millionen ermordeten Juden […].

Schließlich gelang es ihm doch, eine Ausgabe des Buches zu bekommen und zwar direkt vom Verlag.  Daraufhin war er noch mehr überzeugt von der Dekadenz des Judaismus in dieser Zeit.

Das Protokoll einer Senats-Anhörung (des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten, August 1963) das Menuhin erhielt, betreffend „die Aktivitäten von nicht-diplomatischen Vertretern ausländischer Auftraggeber in den Vereinigten Staaten“ bestärkten seine Befürchtungen:

„Der AZC-Komitee für Information und PR erledigt einen Großteil seiner Arbeit durch hoch-spezialisierte Unterkomitees, die aus Experten mit spezifischen Kenntnissen bestehen…. Diese pflegen gute Beziehungen zu Herausgebern von Magazinen, den Redakteuren der Tagespresse, des Rundfunks und der Filmbranche. Auch Führungskräfte aus anderen Bereichen werden von ihnen betreut, wie etwa Religionsgruppen und Hochschulen. (Ihre Aufgaben sind u.a.)  Die Überwachung und Entschärfung von kritischem Material… Unterstützung von Verlegern bei der Förderung wertvoller Bücher …

Er erkannte, dass er durch die Veröffentlichtung eines (nach dieser Lesart) „nicht wertvollen“ Buches, den Rufmord als Jude geradezu herausforderte. Doch er wollte sich davon nicht abschrecken lassen.

Aber  kein (bekanntes) Verlagshaus wollte sein Buch veröffentlichen, also  suchte er einen kleinen Verleger und publizierte auf eigene Kosten. Der Verlag beschrieb das Buch (1965) mit folgenden Worten:

Moshe Menuhin prangert in seinem neuen Buch die moralische Gültigkeit des Zionismus an: Er stehe im Widerspruch zur Jüdisch-Christlichen Ethik, sei eine weltweit agierende, subversive Kraft, schädlich für die Juden in aller Welt und ein Zerrbild des Judaismus (und des jüdischen Glaubens).“    

Die „freie Presse“ der USA reagierte wie geplant: sie ignorierten es weitgehend, hatten Angst, es zu besprechen und wenn sie es doch taten, engagierten sie als Rezensent einen Zionisten, der das Buch natürlich verriss (z.B. Robert Gamzey in der  DENVER POST nannte ihn einen Verräter; Gamzey setzte „Juden“ mit „Zionisten“ gleich, ein Trick der bis heute funktioniert)

Menuhin beschreibt seine Gedanken zu diesen Methoden so:

Menuhin 5

Du Moshe hast es gewagt, deine alte Truppe bloßzustellen und zu erniedrigen .. wir werden dir zeigen, was das für Folgen hat … Unsere Schritte werden nicht direkt sichtbar sein, aber Unaufrichtigkeit ist unser Markenzeichen, ebenso wie unsere moralischen Tarnmantel („auserwähltes Volk“ und  der „Bund mit Gott“ ) unsere skrupellosen …Herzen verdecken“

Menuhin und sein Verleger gaben nicht auf: 8.000 Personen wurden per Post auf das Buch aufmerksam gemacht. Dann wurden Anzeigen aufgegeben und schließlich eine kleine Nachfrage generiert. Doch ein Ereignis brachte dem Buch unerwartete Publicity:  Im Oktober 1965 kam es bei einem der UN gewidmeten Festival in San José zu einem Eklat.

Ein Stand arabischer Studenten hatte das Buch von Menuhin ausgestellt. Die  ideologische „Schocktruppe“ der Zionisten (B’nai B’rith) verlangte, dass es entfernt wird. Doch die arabischen Studenten wollten damit zeigen, dass ihre Auseinandersetzung mit Israel politischer Natur war und nichts mit dem Judaismus an sich zu tun hatte.

B’nai B’rith legte es natürlich auf einen Streit an, denn sie provozierten die arabischen Studenten, beschimpften sie und unterstellten, man habe sie bestochen, um das Buch auszustellen. Doch die Provokation misslang, und ein Student bot an, Passagen aus dem Buch laut vorzulesen, um zu zeigen, dass der Autor ein verantwortungsvoller Jude sei.

Die Reaktion von B’nai B’rith: Laßt das schmutzige Buch verschwinden oder verzieht euch!

Die zionistischen Randalierer machten so lange mit ihren Beschimpfungen weiter, bis die arabischen Studenten genug hatten und ihren Stand abbauten. In der Presse wurde noch wochenlang weiter eine Diffamierungskampagne geführt. Auch die Radio-Stationen in San Francisco griffen das Thema schließlich auf und Menuhin wurde um eine Stellungnahme gebeten.

Er sagte dazu, dass (normale) Juden nicht zu solchen Methoden greifen, wenn ihnen etwas missfällt:

Wenn wir mit dem Geschriebenen nicht einverstanden sind,  gibt es eine schriftliche Erwiderung, aber nicht  faschistische  Gewalt-Methoden nach Nazi-Art. Ich, Moshe Menuhin bin ein gewissenhafter Jude, dem historischen Judaismus verpflichtet und nicht dem nationalistischen, neuen Gesicht (das man ihm verpasst hat). Judaismus ist eine Religion, nicht eine Nationalität. Die einzige Sünde der Araber war, ein anti-zionistisches Buch eines Juden auszustellen. Die Vereinten Nationen stehen für Freiheit der Bücher, Rede-Freiheit und nicht für Unterdrückung der Wahrheit oder Meinung.“

In einem weiteren Statement wurde er noch deutlicher:

Menuhin 8

B’nai B’rith wollte davon nichts wissen und verbreitete die Lüge, die arabischen Studenten seien gar nicht Studenten, sondern nur nach Amerika geschickt worden,  um „Schwierigkeiten für Juden“ zu machen. (schon wieder Projektion ihrer eigenen Schandtaten)

Doch Menuhin schreibt, die 29 arabischen Studenten hätten Grund gehabt, B’nai B’rith wegen Verleumdung zu verklagen, denn sie alle haben hart gearbeitet, um sich das College leisten zu können. Er traf sich mit ihnen, um zu erfahren, wie es dazu kam, dass Araber ein jüdisches Buch vor „jüdischen Hooligans“ in Schutz nahmen.

Menuhin schildert dann den Hintergrund eines dieser Studenten aus Palästina:  Khalil Sabra, der es schaffte, aus einem Flüchtlingslager herauszukommen und eine gute Ausbildung zu erhalten.

old-jaffa 2Er wurde 1935 in einer wohlhabenden Familie nahe bei Jaffa (Bild) geboren, die 65 Hektar Land mit Orangenbäumen besaß. Seine älteren Brüder wurden für ihre Ausbildung ins Ausland geschickt, doch er erlebte als 13-jähriger wie Jaffa 1948 von der  Terrorgruppe Irgun und später von der Haganah (Vorläufer der israelischen Armee) überfallen wurde. Beide standen für die neue Spezies des „kämpfenden Juden“, wie Menuhin sarkastisch anmerkt.

Drei  Wochen lang attackierten und belagerten diese Verbrecher die Stadt Jaffa, bis die arabischen Einwohner ihre Häuser, Geschäfte, Schulen und Orangen-Haine aufgaben, und flohen um dem Terror der ethnischen Säuberung zu entgehen.

(Wir sprechen hier von 50.000 Menschen).

Das geschah zwei Tage bevor der Staat Israel ausgerufen wurde und bevor arabische Armeen aus den Nachbarstaaten eingriffen (aber gegen das militärisch überlegene Israel keine Chance hatten), weil Israel Gebiete besetzte, die nach dem UN-Teilungsplan NICHT zu Israel gehörten. (Das „Existenzrecht“ Israels ist also eine bittere Farce der Geschichte)

Die überlebenden Mitglieder der Familie fanden sich in einem Flüchtlingslager wieder und Khalil konnte nicht mehr zur Schule gehen. Erst als die UNRWA Schulen für die Vertriebenen einrichtete, konnte er wieder lernen und seinen Abschluss machen. Dann ging er nach Kuwait als Lehrer, sparte Geld für seine Emigration nach Amerika. Dort konnte er studieren, doch Menuhin fragt: Wohin wird er danach gehen?  (Seine Heimat wurde ihm von den Zionisten ja gestohlen)

Was hätte Menuhin gesagt, wenn er erlebt hätte, das heute die dritte Generation von Palästinensern immer noch in Flüchtlingslagern lebt? Dass Israel diejenigen, die noch auf ihrem Land leben, systematisch schikaniert, entrechtet und vertreibt?

DIE ERKENNTNIS

criticizing-israel_pppaWir sehen also, dass Vergleiche mit „Nazi-Methoden“ keineswegs etwas mit Anti-Semitismus zu tun haben.  Diffamierung, Ausgrenzung und (versuchte) Kriminalisierung von Israels Kritikern wird von den Zionisten seit langem praktiziert und ebenso lange von prominenten Juden verurteilt.

Ein Beispiel ist der Brief von Albert Einstein, der nach dem Massaker von Deir Yassin in der NYT veröffentlicht wurde. Hier ein Auszug daraus:

„…Eine Partei, die in ihrer Organisation, ihren Methoden, ihrer politischen Philosophie und sozialer Wirkung große Ähnlichkeit mit Nazi- und faschistischen Parteien hat. Sie wurde geformt aus den Mitgliedern und Anhängern der ehemaligen Irgun (Zvai Leumi), eine terroristische, rechte, chauvinistische Organisation in Palästina.“

Dann gab es z.B. noch Henry Hurwitz mit seiner „Menorah Society“ (gegründet 1906 in Harvard), die jüdische Kultur und jüdische Ideale voranbringen wollte und eine dogmatische Interpretation der jüdischen Geschichte ablehnte. Als Hurwitz aber nach dem ersten  Weltkrieg erkannte, dass der Zionismus nichts mit dem wahren Judentum gemein hätte, versiegten die Spenden der jüdischen Financiers.  Hurwitz kämpfte mit weniger Mitteln weiter und veröffentlichte 1959 in seinem Menorah-Journal z.B. diese kritische Passage: (Er starb 1961 und mit ihm die Bewegung)

„…This bigotry strikes beyond one old established independent organization and its magazine, which have perhaps rendered some service to Judaism through more than half a century. This bigotry poisons the air of Jewish communal life in America. It tries to suppress…the basic American principles of free speech and free press. It penalizes honest analysis [of those] who control the Jewish public tax-exempt philanthropic funds, and hence have the power to enrich favorite organizations, while starving others that do not bend the knees...Thus, they actually hinder here a rational long-view consideration of the best interests of the people of Israel themselves.“

Menuhin kommentierte das (die Mafia/ Nazi-Methoden der Zionisten) noch schärfer in seinem Buch (S. 367):

„As is well known, a very large proportion of the supposedly voluntary philanthropic donations are extracted from business and professional men on threats of punitive economic and social sanctions. This must be described as what it is–a species of terrorism. Such terrorism has become a most effective technique in large Jewish fund raising.“ (Menuhin, p. 367)

Wie schon Einstein vor ihm, prangert er „Terrormethoden“ an, die von Zionisten auch gegenüber anderen Juden angewendet wurden.

Wir haben im letzten Beitrag gesehen, wie Dr. Hajo Meier (der Auschwitz überlebte) die gleiche, massive Kritik an den Zionisten geübt hat und im Buch von Lenni Brenner gibt es aufrüttelnde Dokumente über die Kollaboration der Zionisten mit den Nazis und ihre politischen Intrigen in den USA (siehe auch Alison Weir).

FAZIT:

Zionism BrennerDer Zionismus hat eindeutig faschistische Züge und der israelische, zionistische Staat ist eine Schein-Demokratie, die – nicht überraschend, dank seiner imperialistischen, anglo-amerikanischen Ziehväter  – ein unmenschliches Apartheid-Regime hervorgebracht hat, in dem Menschen gedemütigt, schikaniert, entrechtet und auch getötet werden (inklusive Massenmord in Gaza).

Das ist der Grund, warum wir das Wort Zionismus in unseren deutschen „Nachrichten“ nie hören, sondern Israel immer mit „Juden“ gleichgesetzt wird. Eine gigantische Täuschung, durch die man den „Holocaust“ als moralisches Schutzschild missbrauchen kann. Wie lange noch?

 

Quellen:

 

Anhang (Hintergrund – Entstehung Hamas)

Hamas wurde höchstwahrscheinlich von israelischen Agenten infiltriert und radikalisiert (wie bei „Gladio“ in Europa die linken Gruppen).

Ja, es gab früher Bomben-Anschläge auf Zivilisten in Israel, aber erst nachdem Dr. Baruch Goldstein in einer Moschee in Hebron ein Massaker angerichtet hatte und in Israel ein Heldengrab erhielt). Dass Israel selbst  „false-flag“ Terroranschläge organisiert hat, bei denen hunderte Zivilisten in Stücke gerissen wurden, das ist verbotenes Wissen – mehr dazu in einem späteren Beitrag)

Unter Präsident Bush jun. organisierte sein (zionistischer, skruepploser „Berater für Nationale Sicherheit“, Elliot Abrams, die Bewaffnung brutaler, paramilitärischer Einheiten (loyal zur Fatah) um die demokratisch gewählte Hamas-Regierung in den besetzten Gebieten zu stürzen und einen Bürgerkrieg zu entfachen.

Das enthüllte 2008 ein investigativer Artikel in Vanity Fair (The Gaza Bombshell) von David Rose, der sich auf vertrauliche Regierungsdokumente und interviews mit Regierungsbeamten stützt. Auch der Anführer der bewaffneten Banden, Mohammed Dahlan, kam dabei zu Wort. Diese Banden folterten Mitglieder von Hamas auf grausame Weise (dokumentiert z.T. auf Video) und wollte auf diese Weise eine Gewaltspirale auslösen. Dann hätte Israel der Welt sagen können:  Diese primitiven Araber  sind einfach nicht in der Lage sich selbst zu regieren. Sie verstehen nur die Sprache der Gewalt.

Doch Hamas schlug den gewaltsamen Putsch nieder und die Dahlan-Anhänger mussten aus dem Gaza-Streifen fliehen. Der damals sehr populäre Arafat sollte natürlich auch gestürzt werden, wie aus einem Brief Dahlans an an den israelischen Verteidigungsminister hervorging, der 2007 an die Öffentlichkeit kam.

Vanity Fair konnte also durch Recherchen belegen, dass eine geheime Operation in Washington vorbereitet wurde um einen palästinensischen Bürgerkrieg auszulösen. (Israel wollte also, dass sich Fatah und Hamas-Anhänger gegenseitig umbringen)

Hamas Ghandi MLK Mandela

Hamas Kundgebung (während Israel Demonstranten in Gaza erschießt) …Gandhi, MLK, Mandela … wer hätte das gedacht …

Während die Hamas-Vertreter seither als Inkarnation des Bösen in der Presse diffamiert werden, gilt der korrupte „Präsident Abbas“ bis heute als seriöser Verhandlungspartner für den Westen. Im Vanity-Fair Artikel wird aber auch entlarvt, dass sich Abbas im Oktober 2006 mit Condoleeza Rice getroffen hatte. Sie „ordnete an“, dass er innerhalb von zwei Wochen, die Hamas-Kabinett zu entfernen habe und stattdessen eine „emergency“-Regierung einzusetzen sei (also ungewählte, demokratisch nicht legitimierte Personen).

Als Abbas nicht „fristgerecht“ die Befehle aus Washington ausführte, kam eben „Plan B“ zum Tragen:  die Vorbereitungen für einen Coup mit Waffengewalt wurden intensiviert. Doch viele der vermeintlichen Putschisten waren loyal zu Hamas und weigerten sich, bei diesem Bruderkrieg mitzumachen.

Das Ziel Israels war, Hamas als brutale Verbrecherbande („Terroristen“) hinzustellen und damit einen Vorwand für die Blockade und die eigene, brutale Gewalt gegen den Gazastreifen zu erhalten.

Dass Hamas versuchte, eine Einheitsregierung mit Fatah zu bilden (National-Unity-Government, was auch kurzfristig gelang), diese aber von dem korrupten Abbas wieder aufgelöst wurde, wird meistens  auch unterschlagen. Die Forderungen des „Quartetts“, sich mit Israel zu arrangieren (auf Gewalt zu verzichten, dessen „Existenzrecht“ anzuerkennen, etc.“), obwohl das systemische Unrecht gegen ihr Volk einfach weitergeht, konnte Hamas natürlich nicht erfüllen.

Also wurde seit Sommer 2007 Gaza zum „Feindgebiet“ erklärt und „aus Sicherheitsgründen“ der Waren- und Personenverkehr völlig von Israel blockiert. Von dessen „Gnade“ hängt es seither ab, welche Waren in welchen Mengen nach Gaza geliefert werden dürfen. Israel kontrolliert auch den Luftraum und den Schiffsverkehr.

Besieged Gaza

Die Zustände in Gaza sind katastrophal und unmenschlich (siehe die Berichte von B’Tselem, UNRWA u.a. auf diesem Blog).

gaza_strip misery 1

 

 

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