Paris, Köln, Istanbul: CAPTIVE MINDS

Mind-ControlWer die Polizeiberichte und andere Schilderungen (so sie denn wahr sind) über das Verhalten der Täter in Köln (und anderen Städten) analysiert, kommt unweigerlich zur Schlussfolgerung: diese Leute standen unter Drogen.

Dass an Sylvester viel Alkohol getrunken wird, ist ja nichts neues, doch Alkohol löst andere Verhaltenseffekte aus, als „aufregende“ Drogen wie Amphetamine. Dazu eine kurze Erläuterung:

Vergleich zwischen Alkohol und Amphetaminen („speed“):

addiction alcoholALKOHOL: sedierende, dämpfende, Wirkung (depressant) auf die elektrische Signalübertragung im Gehirn; stimmungsaufhellend (Freisetzung von Endorphinen, Erhöhung des Serotoninspiegels); stressreduzierend; verminderte Reaktion auf negative Reize; wer ausreichend „betrunken“ ist, wird auf den neuronalen Kommunikations-Status eines Kleinkindes reduziert (öfter lachen, lauter reden, nur der Moment zählt, undeutliche Sprache, eingeschränkte mentale Funktionen):

AMPHETAMINE: anregende Wirkung (stimulant), wirken über Rezeptoren im Gehirn (daher schneller als Alkohol); bewirken eine Überflutung des Gehirns mit körpereigenen Neurotransmittern (Dopamin und Noradrenalin); „Alarm“: Körper stellt sich auf (fight or flight) „Flucht oder Kampf“ Reaktion ein: schnellerer Herzschlag, höherer Blutdruck, Schweißausbruch; gesteigerte Erregbarkeit, Handeln ohne Nachdenken; übersteigerte Sexualität/Libido, kleiner Reiz löst hohe Erregung aus; können auch Halluzinationen auslösen (Stimmen hören, Dinge sehen, die gar nicht da sind)

captagon KSAEs ist bekannt, dass seit Jahren im Nahen Osten (in den arabischen Golf-Staaten, vor allem in Saudi Arabien) eine besondere Form von Amphetaminen importiert bzw. konsumiert wird. Diese werden auch tonnenweise für die Horden von „IS“ & Co. produziert und von den Kämpfern eingenommen. (Siehe weiter unten) Dabei handelt es sich um Tabletten, die ursprünglich von der westlichen Pharmaindustrie unter dem Namen Captagon® produziert wurden. (Die gefälschten Tabletten enthalten meistens kein Fenethyllin, sondern bereits die „fertigen“ Amphetamine)

1  WAS  IST  CAPTAGON  UND  WIE  WIRKT  ES?

Der Wirkstoff in den Tabletten heißt Fenethyllin und wird im Körper (über Leberenzyme) zu Amphetamin und Theophyllin (wörtlich: „Göttliche Nahrung“, gleiche Wirkstoffklasse wie Koffein oder Theobromin im Kakao) abgebaut, wobei Amphetamin dominiert.

Psychische Wirkung der Amphetamine: (dazu gehören)

  • (Stark) erhöhte Aggressivität
  • erhöhtes Selbstbewusstsein bis hin zur Euphorie
  • erhöhte Risikobereitschaft
  • Narzissmus
  • Größenwahn

Wäre das nicht eine logische Erklärung (und passende Beschreibung) für das abnorme Verhalten der „Migranten“ auf dem Hauptbahnhof?

  • Würde sich sonst eine (ohnehin schon sehr unter Druck stehende, angefeindete) Minderheit so verhalten? In Gegenwart der Polizei? (siehe dazu den letzten Beitrag). Die Polizisten mit Flaschen attackieren, Frauen, (auch Polizistinnen in Zivil (!) „in die Hose fassen“?
  • Würde sie riskieren, verhaftet und abgeschoben zu werden für ein paar Handys und Geldbörsen? Das ist doch völlig absurd. Kein Mensch, der „bei Verstand“ ist verhält sich so.

Meine These dazu ist: diese Männer wurden (im Rahme einer PSYOP) genauso als politische „Waffen“ (oder Werkzeuge) benutzt, wie die aggressiven, gesteuerten Mobs auf dem Maidan in Kiew, mit dem die legitime Opposition in der Ukraine überrollt wurde. (Bzw. in extremer Form auch die „Terroristen“ in Paris, Syrien, Irak, usw.)

Nur diesmal waren sie auf sexuelle Gewalt programmiert, was auch das Auffinden eines seltsamen „Zettels“ mit sexuell anstößigen Sprachsplittern nahelegt. Und wer war bitte der „Amerikaner“, der festgenommen wurde? Das würde mich sehr interessieren.

Der psychische Effekt dieser Droge ist phänomenal und wie ein „Jahrhundert-Jackpot im Lotto“ für die dunkle Abteilung des Militärs und der Geheimdienste, (vor allem der CIA: „Vorhersage, Steuerung und Kontrolle des menschlichen Verhaltens) die sich schon lange steuerbare, menschliche Werkzeuge wünschen, die ohne moralische Hemmungen für jede, noch so widerliche Tat eingesetzt werden können (und sich dabei „super“ fühlen.

Ich weiß, das klingt wie ein billiger Science-Fiction-Thriller- ist aber ein Albtraum, der leider wahr ist.

2  DIE  PERFEKTE  TERROR-DROGE

Jean-Pol TassinSchauen wir uns an, was ein führender Neurobiologe über Captagon gesagt hat: Jean-Pol Tassin, emeritierter Direktor des Nationalen Medizinischen Forschungsinstituts in Frankreich INSERM. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Effekten illegaler Rauschmittel (wie Amphetamine, Opiate, Kokain, etc.) und legaler Drogen wie Alkohol.

(Auszüge aus dem englischen Interview; Hervorhebungen von mir)

In der Zusammenfassung der Aussagen von Professor Tassin wird der (unheimliche) Nagel auf den Kopf getroffen:

„Captagon […] unterbindet jede Form von Empathie (Mitgefühl). Mit anderen Worten: es ist die ideale Droge für die Umsetzung unmenschlicher Aktionen“

Zu Beginn wird festgestellt, dass einem der angeblichen „islamistischen Terroristen“, der 39 Menschen auf einem Strand in Tunesien umgebracht hat, auch diese Droge verabreicht wurde. Das wurde durch die Autopsie bewiesen.

Captagon 2Auch das Verhalten der Täter am 13.November in Paris („wie Zombies“, „gelassen“ Menschen ermordet) kann den Effekten von Captagon zugeordnet werden.

Tassin erklärt zunächst wozu Captagon ursprünglich hergestellt wurde (es hatte also einen medizinischen Nutzen, z.B. bei Bronchial- und Hustenerkrankungen). Dann entdeckte man seine Eigenschaft als „Stimulans“ für das Nervensystem und auch für sportliche Leistungen (also eine Form von „Doping“). Wegen der schädlichen Nebeneffekte (Herzinfarkt, Depression, Sucht, Demenz, Psychosen) wurde es in den meisten westeuropäischen Ländern in den 1980er Jahren verboten.

Frage: Wir hören viel über diese Droge im Moment. Besonders, dass sie jede Form von Mitgefühl verhindert (gegenüber den Opfern von IS)?

Antwort: Ja, das ist einer der Effekte (Folge des Verlustes der Selbstregulierung neurobiologischer Systeme). Das bedeutet, das sogenannte „Belohnungssystem“ im Gehirn, das uns (durch Ausschüttung bestimmter Botenstoffe (Neurotransmitter) bewusst macht, in welchem mentalen und körperlichen Zustand wir uns befinden, (ob etwas „genug“ ist, oder nicht) meldet immer „voll“. Es sagt unserem Gehirn, das alles perfekt ist, es gibt keine Angst, keine Schmerzen, keinen Hunger, keine Müdigkeit, kein Problem. Es suggeriert dem Benutzer der Droge, „alles ist super“, auch wenn alles falsch läuft.

Das bedeutet, dass auch der Tod (dein eigener oder das Sterben anderer Menschen) keine Rolle mehr spielt. Die grundlegendsten (moralischen) Hemmungen und der Selbsterhaltungstrieb SIND AUSSER KRAFT GESETZT.

Ein Gefühl der Unbesiegbarkeit, des grenzenlosen Selbstvertrauens setzt ein. Es gibt keine Schmerzen, keine Angst vor dem Tod mehr. DIE AKTIONEN WERDEN AUSGEFÜHRT ALS OB DIE PERSON DARAUF VOR-PROGAMMIERT WÄRE.

Frage: Verlieren die Benutzer jedes Bewusstsein über die Schwere ihrer Taten?

Antwort: Absolut. Aber das ist keine Entschuldigung denn während der Planung der Angriffe sind sie ja bei Verstand.

Frage: Verlieren die Benutzer ihren freien Willen? Ändert die Droge die Sinneswahrnehmung (Sehen, Hören, Fühlen, etc.)

Antwort: Ja, durch Captagon VERLIEREN SIE IHREN FREIEN WILLEN solange die Droge wirkt. (!) Nicht die Sinneswahrnehmung wird manipuliert, sondern die moralische Urteilsfähigkeit.

Frage: Warum brauchen diese „fanatisierten, einer Gehirnwäsche unterzogenen Djihadisten“ eine Droge um ihre Taten auszuführen?

Antwort: Weil sie, trotz allem „wie wir alle“ sind. Sie müssen ALLE SOZIALEN NORMEN DURCHBRECHEN (damit sie als „Terroristen“ funktionieren). Ein Busfahrer, der 15 Monate mit einem der Terroristen zusammengearbeitet hat, sagte mir „Er war der beste Mensch, den man sich vorstellen kann“. Alle Nachbarn der „Terroristen“ sagen etwas Ähnliches: sie waren unauffällig höflich, etc.

Kommentar: Diese Aussagen erhärten die (gut untermauerte) These, dass der ganze „islamistische Terror“ ein Stück absurdes Polit-Theater ist. (Siehe dazu auch „Die Terror-Illusion“ und die kritischen Analysen der Vorfälle in Paris, die garantiert das Resultat einer „Verschwörung“ sind, das wird immer klarer …)

3 KÜNSTLICHE „ISLAMISTEN“: DIE  UNMENSCHLICHEN  KILLER

Während die meisten westlichen Propaganda-Medien den Eindruck vermitteln, die „geistige Nahrung“ der Djihadisten (IS, Al Kaida, Boku Haram & Co.) sei der heilige Koran, ist die wirkliche Antriebskraft für das brutales Verhalten sicher nicht die Religion: Ihr Bewusstsein in Wirklichkeit von ganz anderen „berauschenden“ Substanzen erfüllt: Amphetaminen.

CNN captagon syrian rebelsEs gibt mehrere Presseberichte über den Einsatz einer „Monster-Droge“ bei IS, Al Kaida und anderen Terrorbanden, die (nicht nur) in Syrien losgelassen wurden. Die größte Nachfrage nach speziellen Amphetamin-Tabletten kommt aber auch laut Reuters seit Jahren aus dem gottlosen Saudi Arabien (was keine große Überraschung ist) und ist seit dem Krieg in Syrien noch gestiegen.

Kombiniert mit Haschisch ist die Wirkung besonders verheerend: wie schon oben erwähnt – die Männer fühlen sich fantastisch, unbesiegbar, spüren keine Schmerzen und haben keinerlei Mitgefühl für andere.

Dadurch werden sie zu Monstern gemacht: sie können die grausamsten Taten begehen und dabei lachen (sie fühlen sich immer „gut“ dabei).

Der Horror geht aber noch weiter: in der Hochburg von IS, der Stadt Raqqa wurde die Monsterdroge auch an die Bevölkerung verteilt (ohne deren Wissen, z.B. in Form von Süßigkeiten), wodurch sogar Kinder an einem ekelhaften Mob-Mord von drei syrischen Soldaten teilnahmen, die von hunderten zu Tode getrampelt wurden.

faux Djihadis with CaptagonIm syrischen Staatsfernsehen wird regelmäßig berichtet, dass die syrische Armee in den Quartieren der eingeschleusten „Rebellen“ große Mengen dieser Amphetamin-Tabletten findet.

Das Video unten (BBC Englisch / Arabisch) über die Wirkung von Captagon sowie die illegale Herstellung und Verteilung über den Libanon, in dem auch gezeigt wird, wie raffiniert die Tabletten geschmuggelt werden (versteckt in Papiertüchern, Shampoo-Flaschen, sogar in Gemüse …). Ein Millionengeschäft, mit dem die Terrorbanden auch finanziert werden (dieses Modell hat schon „Tradition“ bei der CIA seit „Air America“ Zeiten).

Der Journalistin gelang es sogar, einen arabischen „Geschäftsmann“ zu interviewen, der mehrere solche Captagon-Fabriken in Syrien besaß. Er sagt, sein bester Abnehmer sei Saudi Arabien und „die Wahrheit ist, die Saudis sind der größte Beschützer und Exporteur von Terrorismus in der Region“. (Was wir ja wissen, die deutsche Bundesregierung aber nicht stört …!) Saudi Arabien, das kürzlich etwa 50 Menschen den Kopf abgeschlagen hat, ist ja derzeit auch „Vorsitzender des Menschenrechts-Ausschusses“ der UN! (You can’t make this stuff up!)

Er habe herausgefunden, dass die inszenierte Gewalt in Syrien „nicht wirklich eine Revolution (des Volkes) war, sondern Teil einer Verschwörung gegen Syrien und seine Bevölkerung“. (Auch das ist nicht neu, wird aber von den Schafsmedien ignoriert.)

Captagon wapoAuf die Frage, warum die angeblich religiösen Kämpfer solche Drogen nehmen (was natürlich laut Koran verboten ist), antwortet er, die meisten hätten keine Ahnung, was sie da einnehmen. Sie glauben es sei nur eine Art Medizin oder ein „Energizer“. (Unter den Kämpfern sind aber auch viele Berufs-Verbrecher und Söldner, denen die Religion am Arsch vorbeigeht)

In einem Video der BBC über diese Droge sind folgende Aussagen ehemaliger „Kämpfer“ in Syrien zu hören:

  • Sie gaben uns Drogen, halluzinogene Pillen, durch die wir in den Kampf zogen [wie Roboter]. Es war uns egal, ob wir leben oder sterben.”
  • „Ich habe mich gefühlt, als ob mir die Welt gehört, als ob ich mächtiger bin als alle anderen. Ein sehr schönes Gefühl.“
  • „Ich hatte überhaupt keine Angst mehr.“
  • „Du kannst nicht mehr schlafen, nicht einmal deine Augen zumachen, das kannst du vergessen. Und egal was du dagegen nimmst, nichts kann diesen Zustand beenden.“

4  ZURÜCK  NACH  KÖLN:  DER  POLITISCHE  FALLOUT

Das Verhalten der „völlig enthemmten, aggressiven“ Migranten auf dem Kölner Bahnhof hat schwerwiegende Konsequenzen:

  • Psychologisches Trauma für die betroffenen Frauen und (weniger gravierend) auch die Polizeibeamten
  • (Teilweiser) Vertrauensverlust der Bevölkerung in die Fähigkeit der Behörden, für Sicherheit zu sorgen
  • Vertrauensschaden bei der Polizei gegenüber ihren Vorgesetzten bzw. Politikern; Schuld- oder Versagensgefühle, weil sie die Übergriffe nicht verhindern konnte bzw. deren Amoralität sie überraschte und schockierte;
  • Politische Reaktionen: die Polizei wird zum „Sündenbock“ gemacht; „Anlassgesetzgebung“: Verschärfte Überwachung öffentlicher Plätze und verschärftes Straf- und Asylrecht;
  • Pressereaktionen: Suche nach „Schuldigen“ statt Suche nach den Hintergründen (in einem größeren, politischen Kontext)

Mein Verdacht, dass hier absichtlich durch eine von außen, (mit Hilfe deutscher „Sympathisanten“ organisierte) PSYOP das innenpolitische Klima in Deutschland destabilisiert werden soll, wird durch diesen Spiegel-Artikel erhärtet (und auch von Willy Wimmer angedeutet)

Die Geschehnisse in Deutschland und insbesondere die in der Silvesternacht vor dem Kölner Hauptbahnhof spielen in den USA dieser Tage eine bemerkenswert große Rolle. […] im Fernsehen gibt es Bilder von Pegida-Demonstrationen, und die Zeitungen sind voll von Berichten der Berliner Korrespondenten.“

Das Pendel schlägt um“, schreibt die „Los Angeles Times“ über die Lage in Deutschland. Von einem „Test“ für die Kanzlerin schreibt der „New Yorker“, aus Sicht der „Huffington Post“ droht das Vertrauen der Deutschen in den Kurs Angela Merkels „zu erodieren“. Und der TV-Sender CNN hält seine Zuschauer seit Tagen darüber auf dem Laufenden, wie viele Flüchtlinge inzwischen wegen der Kölner Vorfälle ins Visier der Behörden geraten sind.

[…] Schneller als in Deutschland selbst, so scheint es, werden in den USA die Kölner Ereignisse mit der Flüchtlingspolitik verknüpft. Besonders dramatisch las sich am Wochenende ein Meinungsstück, das die „New York Times“ zwar nicht auf der eigenen Kommentarseite, aber unter den Gastbeiträgen veröffentlichte. Unter der Überschrift „Deutschland auf der Kippe“ rechnete der Autor Ross Douthat [der Ersatz der NYT für den äußerst rechten „NeoCon“ Bill Kristol] mit der Kanzlerin und der deutschen Flüchtlingspolitik ab.“

[…] um eine politische Gewalt wie in den Dreißigerjahren zu verhindern …(!) (aus Douthat Kolumne in der New York Times) muss Deutschland anscheinend „umsteuern“ … offensichtlich nach „rechts“

5   DIE WICHTIGSTE FRAGE: WAS SOLL DAMIT ERREICHT WERDEN?

Welche Ziele wollen die Urheber der Chaos-Inszenierung auf dem Kölner Bahnhofsplatz erreichen und wird es noch mehr solche „Vorfälle“ geben? Darüber kann man nur spekulieren, doch wer sich mit den „Color Revolutions“, dem „Arabischen Frühling“, etc. (alles Theater) und den dahinter liegenden Strategien beschäftigt hat, kommt erst einmal zu folgendem Ergebnis:

  • Polarisierung des politischen Klimas in Deutschland (bis hin zur Volksverhetzung)
  • Dämonisierung von arabischen Migranten bzw. Muslimen (die neuen „Juden“, wie in den  1930er Jahren?!)
  • Akzeptanz von mehr Überwachung und Militarisierung der Polizei
  • Umlenkung von Frustration und Wut der Bevölkerung auf ein neues Zielobjekt („Migranten/Flüchtlinge“)

Trotz flächendeckender Propaganda durch die „Schafsmedien“ lassen sich die Deutschen (dank alternativen Medien im Internet und guter Bildung) nicht so leicht „verarschen“ wie (durchschnittliche) Amerikaner oder „befreite“ Osteuropäer (die wachen auch langsam auf).

TTIP DemoDas sieht man z.B. an der Mega-Demo gegen TTIP (bitte nicht als „Freihandelsabkommen“ bezeichnen, schon das Wort ist eine Manipulation des Denkens), am Widerstand gegen transgene Lebensmittel, gegen die Beteiligung Deutschlands an Kriegen, gegen die Tyrannei der EZB, perfides „Retten“ von Großbanken, Solidarität mit Griechenland, usw.

Der „Feind“ des Volkes und der Demokratie in Deutschland sind also der Machtwahn der USA / NATO / EU und ihrer angeschlossenen „zivilen“ Netzwerke – nicht zu vergessen, die zionistische Denkpolizei – die uns belügen, manipulieren und ausnutzen, um ihre krankhaften Ziele zu verwirklichen.

refugees not welcomeWie schon der Soziologe Harold Lasswell erkannte, besteht die Kunst des Herrschens (in einer Scheindemokratie) auch darin, den „Volkszorn“ in die richtigen Bahnen zu lenken. Statt Protesten gegen diktatorische Wirtschafts- und Finanzpolitik, gegen soziale Ungerechtigkeit, gegen NATO-Kriege und (selbst-inszeniertes) Terror-Theater sollen sich die Demos doch bitte gegen Sündenböcke richten, die gleichzeitig auch noch andere geopolitischen Zwecke haben (die Spur führt nach Tel Aviv).

Der eigentliche Gegenstand des „Volkszorns“ (durchaus begründet und auch notwendig, damit sich etwas ändert), soll also in den Hintergrund treten (aus Sicht der Betroffenen: von ihnen selbst ablenken) und eine Angst-Stimmung erzeugt werden, die Unbehagen und Aggression schürt (gegen die „Falschen“).

Stattdessen sollen sich an der Nase herumgeführte „Wutbürger“ über die sozialen Manipulations-Netzwerke (Leute, wann kriegt ihr das endlich mit???) zu Aufmärschen gegen den neuen Feind – den „Migranten / Flüchtling / Moslem“ zusammenrotten, das neue konstruierte „Objekt der Animosität“. Lasswell nannte das die „Diversion der Wut“.

Ein schönes Beispiel für dafür verwendete (subtile) Taktiken findet man hier:

Der männliche Muslim als potentieller Sex-Attentäter

In diesem – auf den ersten Blick harmlos wirkenden – Interview, versucht die Süddeutsche anscheinend den soziologischen Hintergrund im Kontext der Kölner Ereignisse zu untersuchen. Dabei geht es vordergründig darum, die „Rollenbilder von Muslimen aufzubrechen“, die – so die eingebaute Suggestion – für die sexuellen Übergriffe in Köln verantwortlich seien.

Doch das die Vorfälle in Köln in keiner Weise aufgeklärt sind, ist es irreführend und manipulativ, den Eindruck zu erwecken, das inakzeptable Verhalten der Männer sei auf ihre Religion (Islam) bzw. ihre Kultur (arabisch) zurückzuführen.

„Wenn Frauen ohne Kopftuch als Huren gelten“

Sätze wie diese im Kontext der Kölner „Exzesse“ (Mansour) zu zitieren, ist natürlich eine sehr subtile Form der Manipulation: die unbewiesene Grundannahme (Islam+ Araber = gefährlich, sexuell aggressiv) wird damit natürlich verstärkt. Und wer könnte daran ein Interesse haben? Dass alle „Araber“ als potentielle Verbrecher oder „Terroristen“ angesehen werden?

Ahmad Mansour wird als „Therapeut“ vorgestellt (der was therapieren will? Erziehung zum Macho?). Er ist ein israelischer Palästinenser (der also nicht unter Besatzung lebt, sondern die israelische Staatsbürgerschaft hat) und deshalb insofern eine Ausnahmeerscheinung, weil die „Arabushim“ (israelisches Schimpfwort für Palästinenser) in Israel wie Menschen dritter Klasse behandelt und ohne Ende diskriminiert werden. Dass er trotzdem „Karriere gemacht“ hat und häufig in den Medien auftritt, lässt auf eine „hidden agenda“ schließen. (Wieviele „aufmuckende“ Palästinenser kommen bei uns zu Wort? Mit fällt da keiner ein)

Es gäbe ein „weit verbreitetes Islam-Verständnis, das patriarchales und sexistisches Denken unterstützt“ sagt Mansour.

(Das gibt es auch in der katholischen Kirche …)

Mansour ist u.a. Programm-Direktor der EFD (European Foundation for Democracy) in Brüssel, die sich nach eigenen Angaben gegen „Radikalisierung, Unterdrückung im Rahmen des Begriffes von „Familienehre“ und Antisemitismus in der deutschen Muslim-Gemeinschaft engagiert und für religiöse Toleranz, Freiheit und andere „Werte der Aufklärung“ einsetzt.

TOO GOOD TO BE TRUE

Wie fast alle „Stiftungen“, deren Namen schon die ach so edlen Absichten betonen, ist dieser Verein aber nicht das, was er zu sein vorgibt. Die Präsidentin des EFD hat enge Verbindungen zu amerikanischen „Institutionen, die ideologisch bei den kriegsgeilen „Neocons“ und somit den „Freunden (des „im rechtsfreien Raum agierenden“) Israels“ einzuordnen sind.

Der EFD ist eigentlich nichts anderes, als der europäische Ableger des amerikanischen (zionistischen)Think-Tanks „Foundation for the Defense of Democracies“ (FDD) die von einer kritischen Website (siehe Link) so beschrieben wird:

  • „Gegründet als Folge von „911“ mit dem Ziel, den „War on Terror“ im Nahen Osten und eine aggressive, pro-israelische Politik in Washington durchzusetzen.
  • Gibt an, demokratische Länder gegen den „radikalen Islam“ verteidigen zu wollen
  • Ist die Nachfolge-Organisation von EMET, einer Initiative die 2001 gegründet wurde, um Unterstützung für die israelische (brutale) Reaktion auf die Intifada zu generieren und der öffentlichen Empörung gegen israelische Gewalt entgegenzutreten

EDF nimmt häufig an Konferenzen und „Events“ in Europa teil, die eine aggressivere „Sicherheitspolitik“ (nicht nur im Nahen Osten) befürworten. Z.B. 2007 in Prag („Konferenz für Demokratie und Sicherheit“, gesponsert vom zionistischen Adelson Institut in Jerusalem), im Zentrum ein Vortrag von George W. Bush (!)…)

Hinter all dem Gelaber über Demokratie, Sicherheit, Toleranz steht natürlich das genaue Gegenteil: man tarnt hegemoniale, heimtückische, rassistische Politik mit diesen positiv besetzten Begriffen. Es werden ständig Menschenrechtsverletzungen im Iran an den Pranger gestellt (und als Gefahr für Europa präsentiert, was völlig absurd ist), aber die dokumentierte Aberkennung der Menschlichkeit gegenüber den Palästinensern, die unter brutaler, israelischer Besatzung leben müssen, ist nie ein Thema bei den EFD-Aktivitäten. Wie hier richtig konstatiert wird, „sind die Positionen des EFD auffallend deckungsgleich mit jener der Pro-Israel-Lobby …“

FAZIT: hinter einer pseudo-wissenschaftlichen, pro-demokratischen Fassade verbirgt sich die wirkliche Aufgabe: Stimmungsmache und Hetze gegen die „Achse des Widerstandes“ (Iran, Hisbollah, Syrien und „militante Palästinenser“, die sich gegen den Imperialismus wehrt) in Europa und Etablierung des Feindbildes „Islam“ in den Köpfen.

Doch nach vielen Umfragen sieht eine klare Mehrheit der Deutschen in den USA und in Israel eine viel größere Bedrohung von Frieden und Sicherheit als im Iran oder im „islamistischen Terror“ [ein künstliches Produkt dieser beiden Länder + Saudi Arabien u. Türkei].

Deshalb „Ereignisse“ wie in Paris und jetzt auch in Deutschland (und Istanbul!)  – das muss sich ändern!

Der gefährliche, sex-besessene „Muslim/Araber“ einerseits und die (selbst gezüchteten) „islamistischen Terroristen“ andererseits, sollen die Deutschen endlich davon überzeugen, dass sie nicht gegen israelische Brutalität, amerikanischen Machtwahn, sondern gegen „Migranten“ und „gefährliche“ Muslime demonstrieren sollen!

Das haben sie ja jetzt schon weitgehend geschafft …

 

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Ein Kommentar zu „Paris, Köln, Istanbul: CAPTIVE MINDS

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