WIKI AT WAR: Wenn Wörter zu Waffen werden

arundhati-royKen FM hat kürzlich ein interessantes Video veröffentlicht, in dem ein engagierter Biologie-Lehrer zeigt, wie bei Wikipedia Einträge manipuliert werden, wenn es um politisch brisante Themen wie „911“ geht. Am Beispiel von Dr. Daniele Ganser wird deutlich, wie der Ruf eines brillianten Wissenschaftlers beschädigt werden soll, um seine Glaubwürdigkeit zu unterminieren.

Als Historiker muss Ganser akribisch Fakten recherchieren, bevor er sich zu politischen Themen und Ereignissen äußert und natürlich in seinen Büchern immer genaue Quellen angeben, also seine Erkentnisse belegen. Mit seinem Buch über „Gladio“ hat er bereits in gewissen Kreisen für Irritationen gesorgt und seine mutige „911“-Forschung macht ihn umso mehr (aber zu Unrecht) zur Zielscheibe für Diffamierung und Ausgrenzung.

Eine faire Diskussion wird aber vermieden, denn dann müssten Gansers Argumente widerlegt und unangenehme Fragen beantwortet werden. Also bleibt nur ein Ausweg: die semantische Kampfansage, mit der die Seriosität seiner Forschung in ein schiefes Licht gestellt werden soll.

Rhetorische Kunstgriffe zur Manipulation einer Debatte sind zwar nichts Neues (das kannten schon die alten Griechen), doch leider wird die Kunst der Rede bzw. die Fähigkeit, sprachliche Tricks zu durchschauen, heute nicht mehr in Schulen unterrichtet. Man darf davon ausgehen, dass ein politisches Kalkül dahintersteht, denn wenn die Bürger mehrheitlich erkennen, wie sie durch die Sprache manipuliert werden, wäre es sehr viel schwerer die „Herde“ zu kontrollieren (und die Journaille könnte „einpacken“).

Der effektivste, sprachliche Kampfbegriff in diesem Kontext ist natürlich „Verschwörungstheorie“ (oder „Verschwörungstheoretiker“), der auch im Wikipedia-Eintrag zu Ganser vorkommt:

Er greift Verschwörungstheorien zum 11. September 2001 auf und stellt sie als von Historikern zu prüfende Erklärungsansätze dar.“

Das klingt doch eigentlich ziemlich harmlos …. oder?

Ganser wehrt sich gegen diese Etikettierung durch Wikipedia (warum bzw. welche negativen, psychologischen Effekte der Begriff auslöst, wird unten erläutert) und viele andere User haben wiederholt versucht, dieses „Un-Wort“ durch eine neutrale Formulierung zu ersetzen. Doch „Administratoren“ von Wikipedia haben jedesmal die Änderungen entfernt und als unzulässig deklassiert.

Das erstaunt niemanden, der weiss, dass wir uns in einem Informationskrieg befinden und ein Medium wie Wikipedia natürlich nicht verschont bleibt. Trotzdem sollte Wikipedia nicht pauschal verurteilt werden, was auch im Video betont wird. Es gibt vor allem im naturwissenschaftlichen Bereich sehr gute Beiträge. Aber zurück zum Kernthema:

1 DIE „VERSCHWÖRUNGSTHEORIE“ ALS POLITISCHE WAFFE

(„Verschwörungstheorie“ oder – theoretiker wird im folgen mit VT abgekürzt)

Was ist denn überhaupt eine VT? Dazu findet man in Wörterbüchern u.a. folgende Definitionen:

  • Eine Theorie, die ein Ereignis als Resultat eines geheimen Planes mächtiger Leute erklärt
  • Eine erklärende Hypothese, die andere Personen oder bestimmte Gruppen beschuldigt, ein Verbrechen oder eine unmoralische Tat im Geheimen geplant bzw. ausgeführt zu haben.

1 angletonIch persönlich finde das Wort „Verschwörung“ ziemlich altmodisch und nicht mehr zeitgemäß. Auch „Komplott“ klingt im dritten Jahrtausend ziemlich seltsam. Um welche Art von geheim geplanten Aktivitäten – als Teil eines Systems- es hier (im außenpolitischen Kontext) geht, hat die amerikanische Regierung ja schon 1947 (das Jahr, in dem die CIA gegründet wurde) festgelegt:

Mit NSC 4-A wurde die CIA ermächtigt, auch in Friedenszeiten „psychologische Kriegsführung“ zu betreiben. Am 18. Juni 1948, wurde diese durch NSC 10/2 ersetzt und der Handlungsspielraum der CIA für „geheime Aktionen“ (Verbrechen im Ausland) erweitert. Einzige Bedingung war, dass sie so durchgeführt werden, dass die Veranwortung der US Regierung (dafür) gegenüber „nicht autorisierten Personen“ verborgen bleibt und, falls aufgedeckt, von dieser „glaubhaft bestritten“ werden kann.

Hier die Liste der erlaubten, geheimen Aktivitäten im Originalton:

propaganda; political action; economic warfare, including sabotage, anti-sabotage, demolition; preventive direct action, , and evacuation measures; subversion against hostile states or groups, including assistance to underground resistance movements, guerrillas and refugee liberations [sic] groups, and support of indigenous anti-Communist elements, deception plans and operations …”

Dass die CIA auch (illegal) im eigenen Land „verdeckte“, widerwärtige und demokratiefeindliche Operationen durchgeführt hat, ist ja auch längst bewiesen, z.B. Operation Mockingbird, MKULTRA, Artichoke, etc. Auch das FBI war nicht untätig …

(Der Einwurf, selbst die abgebrühtesten amerikanischen Geheim-Akteure würden doch ihren eigenen Landsleuten nichts antun (911 VT) ist deshalb nicht stichhältig …)

Arglistige Täuschung der Öffentlichkeit, geheime Planung und Ausführung, keinerlei Schuldgefühle und absolute Skrupellosgkeit kennzeichnen diese politischen „Verschwörungen“.

Konspiration Soz des VerschwörungsdenkensKonspiration: Soziologie des V-Denkens

Die Wissens-Soziologie kann sich dem Thema VT – spätestens seit 911 – natürlich nicht entziehen, doch die meisten wissenschaftlichen Untersuchungen dazu sind eigentlich inakzeptabel, weil ihr negativer „bias“ (ihre Voreingenommenheit) nicht zu übersehen ist.

Wie z.B. Andreas Anton feststellt, erfolgt diese Art der Forschung auf der Prämisse, dass VT eine Form des „illegitimen Wissens“ darstellen und (immer) einen „fiktiven Charakter“ haben. Mit anderen Worten es handelt sich – in dieser Darstellung – um unwahre, absurde Behauptungen, wobei „unbewiesen“ (nur hier) allem Anschein nach mit „unwahr“ gleichgesetzt wird.

(Dass es im Wesen geheimer Operationen liegt, nur schwer beweisbar zu sein, ist anscheinend kein Thema.)

  • Daraus ergibt sich, dass die bloße Verwendung des Begriffes Verschwörungstheorieeine reflexartige Distanzierung vom Inhalt (dessen spontane, unreflektierte Ablehnung) bewirkt.
  • Die Suggestion ist enorm: die unbequemen Sichtweisen sollen als irrational, abwegig und „extrem“ wahrgenommen werden, und zwar ohne faire Überprüfung der Argumente.

Die Motive und Gründe, die zur Entstehung und Verbreitung von VT beitragen, werden hauptsächlich in der „krankhaften“ Interpretation ihrer Anhänger verortet und nicht in historisch belegten „Verschwörungen“ (Geheimdienstoperationen) bzw. im suspekten Verhalten von Regierungen und anderen Machtapparaten, die durchaus (rational) ein tiefes Misstrauen rechtfertigen.

Anton spricht von einer “Pathologisierenden Beurteilung (sozial-psychologisch u. gesellschaftspolitisch). D.h. die Klassifizierung von VT als „abnormal“ reduziert die Zweifler und Kritiker der offiziellen Darstellung zu „Spinnern“, die dann auch noch als „gefährlich“ bezeichnet werden, weil sie angeblich einen „Nährboden für Extremismus“ liefern und „den Diskurs vergiften“.

Die angebotenen, „wissenschaftlichen“ Erklärungen zu Ursachen für die VT und deren Verbreitung werden immer in einem negativen Kontext dargestellt und meistens auf „Persönlichkeitsdefizite“ ihrer Anhänger reduziert, Z.B.:

verweltlichter Aberglauben“; Misstrauen, Angst, Ohnmacht, geringes Selbstwert-Gefühl; „Paranoia-Haltung“, „pathogene Störung der Eltern-Kind Beziehung“ (!); politische Entfremdung; „wahnhafte Verfolgung“ usw.

Den kritischen Denkern und Zweiflern (eigentlich Säulen der Demokratie) werden eine „kognitive Inferiorität ihres verschwörungstheoretischen Denkens unterstellt und „epistemische Naivität“, die dazu führen, dass primitive Erklärungsmodelle für komplexe Ereignisse konstruiert werden.

Klartext: ihr seid zu doof, um die Realität zu erkennen und zu bewältigen …und flüchtet euch in eine simple, schwarz-weiße Fantasiewelt, die von geheimen Organisationen beherrscht wird.

Nach Anton haben wir es hier also mit einer „Trias der Mangelhaftigkeit“ zu tun: VT seien demnach

UNWAHR – KRANKHAFT – GEFÄHRLICH

Hier findet also ein Kampf um die Definitionsmacht über „Wirklichkeit“ statt; Dass VT immer fiktiv (also Unsinn) sind, ist ja keine bewiesene Tatsache, sondern eine „diskursive Zuschreibung“, eine Behauptung, die nur durch Konditionierung des Publikums und der Journalisten aufrecht erhalten wird.

Die ketzerischen VT sind – politisch betrachtet – eine „Bedrohung“ für die offizielle Darstellung (hier am Beispiel 911), die als „orthodoxes Wissen“ akzeptiert wird. Mit anderen Worten, die Version der US-Regierung ist keinesfalls glaubwürdiger als die VT (ganz im Gegenteil), doch dieser „gesellschaftlich anerkannte Verschwörungsnarrativ der US-Regierungdarf / soll nicht angezweifelt werden.

Warum denn nicht? Die Antwort liegt auf der Hand (siehe dazu auch „Empörungsmanagement“ von Rainer Mausfeld)

„Verschwörungstheorie“ ist deshalb (so Anton) ein delegitimierendes, stigmatisierendes Synonym für alternative Deutungen und – was am wichtigsten ist – eine effektive Immunisierung gegen Kritik.

Die 911-Zweifler werden – wie Häretiker (Ketzer) von der katholischen Kirche – als Anhänger und Verbreiter einer „Irrlehre“ behandelt, weil sie die als „richtig“ zu geltende Darstellung ins Wanken bringen, die Autorität (Deutungshoheit) dahinter gefährden.

Hier werden Denkverbote exekutiert, weil die Leute nicht merken, wie sie manipuliert werden, wie ihr Verhalten gesteuert wird. Jeder, der diesen Begriff benutzt und nicht hinterfragt, macht sich zum Komplizen dieser hinterhältigen Zensur (vor allem die Journalisten).

censorshipDer Begriff VT wird als politische Waffe eingesetzt, aber von Wissenschaftlern übernommen, die seinen „abwertenden, sozialen Zuschreibungen“ damit „die Aura der Wissenschaftlichkeit“ verleihen, konstatiert Anton völlig richtig.

Man kann es auch plakativer ausdrücken: „Verschwörungstheorie“ hat die gleiche psychologische Wirkung wie der „Judenstern“ („Achtung, Jude!“) im Dritten Reich: Menschen werden durch Einordnung in eine bestimmte (durch Manipulation als negativ wahrgenommene, verachtete) Kategorie ausgegrenzt, zur „Gefahr“ stilisiert: diese Leute sind nicht vertrauenswürdig, mit denen will ein „anständiger“ Mensch nichts zu tun haben .. sie sind anders als wir, haben „extreme“ Ansichten … usw.

DUBITO ERGO COGITO; COGITO ERGO SUM

 (Ich zweifle, daher denke ich; ich denke, daher bin ich; René Descartes (1596-1650)

In seiner Magisterarbeit hat ein Student der Soziologie sich (2004) auch dem Thema VT gewidmet. Schon in der Einleitung wird festgestellt, dass trotz „Hochkonjunktur“ der VT kaum wissenschaftliche Forschung darüber vorhanden sei. Das habe verschiedene Gründe, wie etwa dass

  • der „fragwürdige Charakterder VT die Reputation der Wissenschaftler (die sich damit befassen) gefährden könnte (!)
  • das Thema „wegen seiner Unseriosität und Vulgarität“ und dem „niedrigen, intellektuellen Niveau der VT“ als „unter ihrer Würde“ betrachtet werde (!)

conspiracy Theory against dissidentsWenn ein Sozial-Wissenschaftler sich von solchen Stigma-Etiketten abschrecken lässt, frage ich mich, wer hier „kognitiv“ minderbemittelt ist …

One can hurl no greater insult at a colleague than by describing his position as the result of a conspiracy theory (!)

Nur der häufige Hinweis, dass auch der Holocaust im Dritten Reich als Folge solcher VT („jüdische Weltverschwörung) angesehen wird, lässt das Thema dann doch noch als „gesellschaftlich relevantes“ Phänomen erscheinen, das auch soziologisch aufgeklärt werden müsse.

Welche politische Funktion haben Verschwörungstheorien „von oben“?

  • Ablenkungs- und „Sündenbock“-Funktion: Entlastung für die Regierung oder Gruppe, deren Ideologie für die schädlichen Konsequenzen verantwortlich ist, Umlenkung von Frustration und Wut des Volkes auf konstruierte „Feinde“, die als Urheber der Probleme präsentiert werden: „Juden“ … „Kommunisten“ … „radikale Islamisten“ ….“Ausländer“ ….
  • Einsatz als Herrschaftsinstrument durch Autoritäten: Legitimation für repressive und kriminelle Maßnahmen, „Sondergesetze“, „Interventionen“ in andere Ländern, etc. die als notwendiger Schutz vor diesen bedrohlichen Verschwörungen dargestellt werden (von Hitler über den „Kalten Krieg“ bis 911 – NDAA, Syrien, etc.…)

Interessant ist, dass wenn VT als Propagandainstrument von Machthabern eingesetzt werden, dieses Verhalten von Wissenschaftlern anscheinend als rational (wenn auch unmoralisch) akzeptiert wird, aber die vermutete Verschwörung „von unten“ (aus dem Volk), immer als „verrückt“ und irrational dargestellt wird. So ist die Rede von „der übertriebenen Art der Behauptungen“, von „übertriebenem Misstrauen gegenüber politischen Institutionen“, von „politischer Paranoia“, usw.

conspiracy 1Man konstruiert sogar eine eigene „Verschwörungsmentalität“, um die Denkweisen der Zweifler und Kritiker (VT) abzuwerten und unterstellt eine „besondere Charakterstruktur“, die „autoritär“ sei und „das konspirative Denken begünstige“.

Der Autor schreibt, dass „die Existenz von realen Verschwörungen zwar nicht geleugnet werden könne“ (weil es historische Beweise dafür gibt), dass er jedoch „größte Zweifel“ bezüglich der VT habe (konkret bei 911) und das, obwohl er an einer anderen Stelle einräumt, dass die stigmatisierende Wirkung des Etiketts VT „zu einer automatischen Negierung des Wahrheitsgehaltes“ führe.

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier die Logik auf der Strecke bleibt:

Was zu beweisen wäre (die Unwahrheit der als VT deklarierten, alternativen Ansichten und Erklärungsmodelle, z.B. für „911“ ) wird von diesen Leuten (unbewusst?) als Prämisse für ihre negativen Denkmuster „axiomatisch“ vorausgesetzt und was sie den VT unterstellen – confirmation bias – also die Neigung zum Ausblenden von Informationen, die im Widerspruch zum eigenen Standpunkt stehen, zur Bewältigung von kognitiver Dissonanz – gilt natürlich auch für sie selbst (für uns alle). Dass darauf die „Fehlerhaftigkeit“ der Betrachtungsweise der VT aufgebaut wird, ist also wenig überzeugend.

Den VT werden u.a. folgende Fehlleistungen vorgeworfen:

Ihre Annahmen seien nicht „korrekturfähig“, sie würden sich gegen andere Sichtweisen abschotten, seien unfähig zur Selbstreflexion, es handle sich um einen „Glauben“ an VT, man brauche keine Beweise usw.

Dasselbe könnte man auch der anderen Seite vorwerfen …

4 impossible flight BS

Wo sind denn die Beweise für die Darstellung der amerikanischen Regierung zu 911?

Das Verbrechen wurde nie kriminalistisch (im rechtstaatlichen Sinn) untersucht, sondern als „kriegerischer Akt“ deklariert, damit das US-Militär darauf „reagieren“ konnte.

Binnen kürzester Zeit wurden die „Täter identifiziert“ (sie hinterließen netterweise Pässe, Reisetaschen, Testamente u.a. Hinweise) und da sie ja selbst dabei umkamen, gab es auch keinen Untersuchungs- bzw. Strafprozess. Stattdessen illegale Bombenangriffe auf Afghanistan und Irak und „Ermächtigungsgesetze“, die den Rechtsstaat außer Kraft setzen …

Als Erklärung für das Totalversagen der Geheimdienste und Ermittlungsbehörden zur Verhinderung von „911“ (CIA, FBI, DOJ, etc.) wird quasi „Shit happens“ angeführt.

Für das unglaubliche „Versagen“ der militärischen Luftüberwachung NORAD gibt es bis heute keine vernünftige Erklärung, außer der logischen Schlussfolgerung, dass es ein „Inside-Job“ war. Dass Bin Laden von Afghanistan aus dafür sorgen konnte, die Kampfjets der USAF zu „neutralisieren“, ist so absurd, dass alleine dieser Punkt den Verdacht einer „Verschwörung“ rechtfertigt.

BBC OBL guilt 911Als Beispiel für die „Ignoranz der VT gegenüber Gegenbeweisen“ wird in der Magisterarbeit u.a. das „Bekennervideo von Osama Bin Laden“ angeführt.

Was soll das denn sein?

Die Echtheit dieses Videos wurde nie von einer unabhängigen Stelle verifiziert. Die Bild- und Tonqualität ist miserabel, es gibt berechtigte Zweifel, ob überhaupt Bin Laden darauf zu sehen ist und die Übersetzung (vom Pentagon beauftragt) wurde nach Recherchen von Monitor so „hingebogen“, dass ein Bezug zu 911 konstruiert werden konnte.

Die MONITOR-Recherchen stellten die Beweiskraft der vom Pentagon verbreiteten und von den meisten westlichen Medien übernommenen Version in Frage: „Die amerikanischen Übersetzer, die die Bänder abgehört haben und transkribiert haben, haben offensichtlich an vielen Stellen Dinge hineingeschrieben, die sie hören wollten, die aber so – auch nach mehrmaligem Anhören – nicht zu hören sind„, sagte Professor Rotter dem Politikmagazin.“

Im Video unten wird Rotter (englisch) so zitiert:

Viele Stellen sind völlig unverständlich und jene, die man versteht (akustisch) wurden aus dem Zusammenhang gerissen, sodass man sie nicht als Beweismittel verwenden kann.

Die durchaus logische Hypothese, dass Teile des US-Militärs selbst in die Planung von 911 verwickelt waren (eben wegen „Versagen“ der Luftabwehr und dem grotesken „Angriff auf das Pentagon“) wurde ja bis heute nicht widerlegt. Daher ist alleine die Veröffentlichung eines „Bin Laden Videos“ durch eine Behörde, die selbst tatverdächtig ist, als äußerst fragwürdig anzusehen. Dass Bin Laden selbst ein CIA „asset“ war, der als Gallionsfigur für den „Jihad“ in Afghanistan (gegen die Sowjetunion) eingesetzt wurde, ist mittlerweile bekannt, wodurch das „Bekennervideo“ als Beweismittel endgültig disqualifiziert wird.

modterus

(Wie war das noch mit dem Confirmation bias?)

 

 

ICH  SEHE  WAS,  WAS  DU  NICHT  SIEHST

Die Verteilung der „Protokolle von Zion“ im Dritten Reich wird von Soziologen verständlicherweise als „konspiratorische Geschichtsfälschung“ der Nazis bezeichnet, doch das „Verschwinden-Lassen“ wirklicher, unangenehmer historischer Fakten (siehe z.B. Mausfeld – USA für den Tod von mehr als 20 Mio. Menschen weltweit nach 1945 verantwortlich, who cares? Oder auch „Nakba“ und die brutale, israelische bald 50-jährige Besatzung in Palästina) durch die Medien wird in der ganzen Magisterarbeit (und wohl auch in den Quellen) mit keinem Wort erwähnt.

screenshot14Dass solche fiesen Methoden der Manipulation (des öffentlichen Diskurses) wie sie Mausfeld skizziert, natürlich das Misstrauen und damit VT schüren, liegt auf der Hand. Daran ist nichts Irrationales, im Gegenteil.

Die offizielle Darstellung zu „911“ ist so lächerlich, so voller Widersprüche, lässt viele Fragen unbeantwortet und wirft neue auf (seit 14 Jahren!), dass jeder selbst-denkende Mensch sie anzweifeln muss.

Die Ursache für VT im „gestörten“ Erkenntnisvermögen, unzulänglichem „psycho-sozialen Krisenmanagement“ und in „Persönlichkeitsdefiziten“ der Zweifler zu suchen, ist keine seriöse wissenschaftliche Analyse, sondern eine Schande für eine „Wissensgesellschaft“.

Die als „paranoide Umdeutung der Realität“ diffamierten, völlig gerechtfertigten Zweifel an der offiziellen Version der Ereignisse von 911, sind das Resultat des kriminellen Verhaltens der US-Regierung, ihrer Geheimdienste und der historischen Präzedenzfälle die als false flag, PSYOPS, covert operations, usw. bekannt geworden sind und ja auch z.T. von Herrn Ganser angeführt werden. (vom Gulf of Tonkin bis zur Brutkastenlüge, der „Fata Maidana“, etc.)

2 POLITIK UND VERSCHWÖRUNG: Business as usual

In der soziologischen „Forschung“ zu Verschwörungstheorien findet man auch Anmerkungen zur „Weltanschauung der VT“ Darin wird z. B kritisiert, dass bei ihnen die „Dominanz des Kausalitätsgedankens“ festgestellt wurde. Was heißt das? „Sie beschreiben Ereignisse, als wären sie das Resultat von Absichten“ – really? Schon mal etwas von Machiavelli gehört? Oder von den o.a. besonderen Befugnissen der CIA, dem „Office of Special Plans“?

Auch der Cui Bono? Ansatz werde von 911-Zweiflern „überstrapaziert“ (wer von einem Verbrechen profitiert, muss deswegen nicht automatisch der Täter sein …). Stimmt, aber wenn man dann noch die Frage – Wer hatte Motiv, Gelegenheit und die organisatorischen Mittel dazu? Und die Macht zur Steuerung der Medien? (BBC „meldet Einsturz“ von WTC 7 bevor er stattfindet …die anderen Medien ignorieren ihn völlig) – verbindet, wird klar, dass Bin Laden und seine „40 Räuber“ dem politischen „Täterprofil“ nicht einmal nahekommen.

Die VT reduzieren angeblich komplexe Beziehungen zu „binären Gegensätzen“ (Dualismus): gut – böse, für – gegen; Eine „emotionale, dogmatische Darstellungsweise“ sei typisch und vorherrschend für VT …

Moment mal: Wer sagte „You are either with us or against us? … undLet us never tolerate outrageous conspiracy theories …!

Das war doch Bush jun., der Verfechter-in-chief der „gesellschaftlich anerkannten“ V-Theorie zu 911 …

Dann wird auch noch die von VT „unterstellte Existenz einer verborgenen Realität“ (Okkultismus) kritisiert, die also zwischen „Schein“ und „Sein“ unterscheidet und der Politik misstrauisch gegenübersteht.

Der Verfasser will anhand dieser und anderer diagnostizierter Makel die „Fehlerhaftigkeit der VT im Umgang mit der Beobachtung der Realität beweisen“, sollte aber bei sich selber anfangen, denn seine politische Naivität verhindert offenbar die Erkenntnis, dass in der politischen Realität (die durch massive Manipulation der Wahrnehmung und systematische Täuschung gekennzeichnet ist) „Verschwörungen“ zur Routine geworden sind.

Sie heißen bloß anders, wurden von ihren Urhebern „rationalisiert“ und in „moralisch desinfizierte“ Sprache gekleidet (strategic information / perception management / psyops / irregular warfare/ special ops / counter-terrorism, etc.

Wie schon erwähnt, das Wort „Verschwörung“ ist uralt und kann den „modernen“ politischen Verhältnissen kaum gerecht werden. Hier geht es prinzipiell darum, zu verhindern, dass die Bevölkerung über die wahren Absichten und Ziele der Machthaber informiert wird. Diese Erkenntnis ist nicht die irrationale Folge „konspirativen Denkens“, sondern der Fähigkeit zu „sapere aude“.

Bernays manipulate opinionsEdward Bernays schrieb schon 1928 von der „bewussten und intelligenten Manipulation der […] Massen“, die in unserer Gesellschaft notwendig sei, damit die Illusion der Demokratie aufrechterhalten werden kann.

Die „unsichtbare Regierung“ seien Organisationen, die im Verborgenen tätig sind, aber die wahre Macht im Staat ausüben, während die an der Nase herumgeführte „Herde“ glaubt, sie habe tatsächlich etwas zu entscheiden. (Bernays hat auch die Frauen zum (giftigen) Rauchen verleitet, in dem er Zigaretten als „torches of freedom“ bezeichnete …daher auch „free trade“, „free market“, usw.)

Sein Buch „Propaganda“ hat Kultstatus bei allen PR-Agenturen und Organisationen, die die gewünschten Meinungen bzw. Zustimmung zu bereits gefallenen Entscheidungen der Mächtigen im Volk „herstellen“ sollen (z.B. Akzeptanz von kriegerischen und verdeckten Interventionen, die völkerrechtswidrig und kriminell sind, wie in Jugoslawien, Kosovo, Irak, Libyen, Syrien, etc. aber auch von TTIP, EZB, EU, NATO, usw.)

Professor Mausfeld von der Uni Kiel hat ja in seinem Vortrag dargelegt, wie diese Mechanismen funktionieren:  Fakten als Meinungen deklariern / Fragmentierung der Information (Sinn-Zusammenhang geht verloren) / De-kontextualisierung bzw. Re-Kontextualisierung (was man ja auch bei den VT macht)

Hier ein Bild aus seinem Vortrag zum Thema „Täuschung“ (Deception):

APA 1science of deceptionAm 17./ 18.Julifand der The Science of Deception workshop der APA und RAND Corporation (Think Tank des Pentagons) in Arlington (Va.) mit großzügiger, finanzieller Unterstützung der CIA statt.

Eine Gelegenheit, Menschen zusammenzubringen, für die (einerseits) das Verstehen und die Anwendung von Täuschung im Rahmen der nationalen Sicherheit wichtig sind, und die (andererseits) die Phänomene und Mechanismen der Irreführung untersuchen.

Hier trafen sich etwa 40 Leute – Psychologen, Neurologen, etc. und Vertreter von CIA, FBI und DoD mit Interesse an geheimdienstlichen Operationen …

911: AND THE  TRUTH  WILL  SET  YOU  FREE ….

Wenn also manche Soziologen allen Ernstes behaupten, die „VT“ leiden an „einem übermäßigen Misstrauen gegen Verlautbarungen der US-Regierung (das sei das wesentliche, konspirative Element für 911) und staatlichen Behörden wie FBI und CIA, dann kann man nur den Kopf schütteln und sich fragen, wer hier an „kognitiver Inferiorität“ leidet.

MLK greatest purveyor of violenceWährend Mausfeld anprangert, dass die außenpolitischen „Interventionen“ der USA den Tod von mehr als 20 Millionen Menschen verschuldet haben, und MLK die USA zu Recht als „größten Exporteur der Gewalt in der heutigen Welt bezeichnete, (was noch immer gültig ist) formuliert der frischgebackene Magister der Soziologie das so (Hervorhebung von mir):

Die „historisch zu beobachtende US-Außenpolitik (bestehend aus) unrechtmäßigen Eingriffen in die Politik anderer Länder fungiert als „welcome structure“ für die konspiratorische Sichtweisen zu 911 …“

Klartext: die lange Liste der Verbrechen der USA rechtfertigen die Annahme einer „Verschwörung“ bzw. Täuschung bei 911 durchaus …

Die Geheimhaltung (von Informationen zu 911) der US-Regierung beschreibt er so:

Zurückhaltung bei der Veröffentlichung von Sach-Hinweisen, die die herkömmliche Sichtweise untermauern würde“

Die Frage:

Welche logischen Gründe könnte die US-Regierung haben, solche „Beweise“ nicht zu veröffentlichen?

stellt er nicht, denn darauf gibt es nur eine Antwort: die Veröffentlichung der unterdrückten Informationen würde die offizielle Version nicht untermauern, sondern noch mehr in Frage stellen … z.B. Flugschreiber, Voice Recorder, Videos vom Pentagon, etc.

Die Tatsache, dass die offizielle Darstellung von 911 natürlich auch eine – unbewiesene -VT ist, die allerdings „von den Leitmedien, anderen Deutungsinstanzen und einer Mehrheit der Bevölkerung anerkannt wird“, wird generell tunlichst verschwiegen.

Der Grund, warum die VT (hier am Beispiel 911) als so „outlandish“ angesehen werden, liegt nicht an der übersteigerten, „paranoiden“ Fantasie ihrer Vertreter, sondern daran, dass die wirkliche Rolle der Supermacht USA (als aggressiver und destruktiver Machtfaktor – wie auch das „kleine“, arme Israel) auf dieser Welt dem „Tagesschau“-Konsumenten stets verborgen bleibt.

Darin besteht eben die permanente Täuschung der „Zuschauer“, die dann einfach nicht glauben können, dass dieses „Symbol für Freiheit und Demokratie“, dass uns „von den Nazis befreit hat“ (auch eine Täuschung) zu solcher Arglist, zu solch ungeheuerlichen Verbrechen fähig ist (siehe wieder einmal Harold Pinter, den Mausfeld ja auch zitiert).

Der Verfasser der Magisterarbeit über VT konzediert zwar, dass die „meist linken“ VT im Sinne einer Aufklärung aktiv seien und „Antworten auf offene Fragen suchten, die die US-Regierung bis heute schuldig blieb aber er ortet auch „Amerika-Feindlichkeit“ als Motiv z.B. bei „VT“ Mathias Bröckers, der die massive Unterstützung der NSDAP durch amerikanisches Kapital sarkastisch auf den Punkt bringt: „ohne US-Hilfe für Hitler … hätte Deutschland wahrscheinlich gar nicht befreit werden müssen. (Genau)

Das seien „revisionistische Äußerungen“ behauptet der Autor und merkt nicht, dass er als „Soziologe“ die perfide Wirkung dieser Stigma-Etiketten (auf ihn selbst) nicht durchschaut …

Er selbst kritisiert zwar an einer Stelle den Spiegel (911-Was wirklich geschah, 3.12.2001) sei „eher eine Erzählung als eine Dokumentationund der Leser muss sich auf die Richtigkeit der Spiegel-Annahmen verlassen“ wegen geheimnisvoller Vorenthaltung prozessualen Wissens“ (Quellen nicht angegeben); die Andeutung von Andreas von Bülow, auch Spiegel-Redakteure könnten für Geheimdienste tätig sein, weist er als „völlig absurd zurück und nennt das „Aussagen und Sachverhalte werden manipuliert“.

Bernstein CIA infiltration & control mediaVon Bülow (u.a.) hätten „das Feindbild der Geheimdienste entdeckt“, weil man daraus (als Buchautor) Profit schlagen könne, so die Diagnose. Dass dieser aufgrund seiner ehemaligen Funktion in einem Kontrollausschuss des Bundestages über Geheimdienste sehr viel mehr Wissen (und Lebenserfahrung) vorrätig hat, als der Student der Soziologie und Carl Bernstein schon in den 1970er Jahren über die Unterwanderung der Printmedien durch die CIA geschrieben hat (siehe auch Mockingbird), wird ebenso ignoriert, damit die behauptete „Irrationalität“ der VT aufrechterhalten werden kann.

Dass mehrere Millionen Menschen 2003 gegen den Irakkrieg demonstrierten, was aber die Kriegstreiber nicht interessierte, wird in der Magisterarbeit unter „Ermöglichungsrahmen“ für VT registriert. Daraus entstandene „Wut und Hassgefühle auf Amerika“ passten nach Einschätzung des Autors in das „virulente Deutungsmuster des Anti-Amerikanismus“. Schon wieder ein Stigma-Wort für Dissidenten. Noch dazu eines aus dem stalinistischen Vokabular, wie Noam Chomsky mehrfach feststellte:

In totalitarian societies, the usage is standard. In the former Soviet Union, for example, dissidents were condemned as “anti-Soviet” or “anti-Russian.” Where a democratic culture prevails, the usage would be regarded as comical. If people who criticize Irish government policies were condemned as “anti-Irish,” I suppose people would collapse in ridicule in the streets of Dublin. At least they should.”

GWOT is BOGUS MeacherDer Hinweis vieler „VT“ (911-Zweifler), die Belege zu Operation Northwoods (mittlerweile in den staatlichen US-Archiven einsehbar), zeigten doch, dass inszenierter Terror, den man anderen in die Schuhe schiebt, schon in den 1960er Jahren vom US-Militär geplant wurde (ohne Skrupel, auch gegen die eigene Bevölkerung), was die Plausibilität für ein ähnliches Szenario zu 911 erhöht, wird vom Autor damit zurückgewiesen, „dass dieser Plan von JFK vehement abgelehnt wurde“. Diesen Umstand würden die VT einfach übergehen.

Dass diese Ablehnung Kennedys (u.a.) zu seiner Ermordung (natürlich nicht durch Oswald) beigetragen haben könnte, wird aber vom „Soziologen“ ignoriert, denn das wäre ja auch eine „Verschwörungstheorie“ und damit will er nichts zu tun haben … Stattdessen hält er an seinem Tunnelblick fest: Northwoods fungiert „als Blaupause für die konspirative Sichtweise ..“

Der Autor kritisiert zwar die Rolle der Presse nach 911, so z.B.

Die Medien beteiligten sich nicht an der Aufarbeitung der Hintergründe“ – doch die Gründe dafür werden auf unglaublich naive Weise verharmlost – denn „sie vertrauten den polizeilichen Ermittlungsbehörden“ (!)

Die VT wurden zunächst weitgehend ignoriert bzw.als fragwürdig und lächerlich hingestellt, was den Eindruck einer Verschwörung nur begünstigen konnte. Als die 911 „Truther“ drei Jahre später immer noch da waren, änderte die Presse ihre Taktik und griff die VT jetzt an. Diese „konfrontierende Berichterstattung“ in den Medien sei aber legitim, weil die VT – nach seiner Diagnose – eine „Gefahr für die Gesellschaft“ seien. (!)

Insofern kamen die Medien, wenn auch spät, als ein der Aufklärung verpflichtetes Organ, ihrer gesellschaftlichen Aufgabe nach, der Verbreitung irrationaler VT Einhalt zu gebieten.“

Das hätte Goebbels nicht besser formulieren können… der Geist des „Heiligen Officiums“  lebt in Soziologie-Studenten des dritten Jahrtausends weiter …. Da wird einem Angst und Bange …

Fazit: Wir brauchen mehr „Gansers“  und „Ken Jebsens“ auf dieser Welt ….. intelligent, sympathisch, integer, mutig … damit wir nicht  verzweifeln …

 

 

 

 

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Ein Kommentar zu „WIKI AT WAR: Wenn Wörter zu Waffen werden

  1. Eine Fleißarbeit, das ist nicht zu bestreiten. Doxch wie auch in der oben zitierten Magisterarbeit (Oldenburg) fehlt hier die Schlußfolgerung. Feststellungen haben wir zur Genüge – Erkenntnisse und „Handlungsanweisungen“ aber gibt es daraus wenige. Nach dem Motto: „Es kreist der Berg und er gebiert – ein Mäuslein.“ (Das Fazit der o.g. Magisterarbeit ist noch dürftiger: ein Rülpser!) Wir brauch nicht noch noch mehr Gansers und Jebsens, sondern ernstzunehmende wissenschaftliche Darlegungen über die politisch-ökonomischen Hintergründe: Warum ist das so? Woher kommt das Geld? Wessen Interessen stecken dahinter? Wie entsteht der kapitalistische Profit, aus dem das alles finanziert wird? Was kann man gegen die herrschende Klasse tun (außer Enthüllungen aufzuschreiben)? Wer sollte dabei die Hauptrolle spielen? – diffuse Benennungen wie: „das Volk“ und „die Politik“ vernebeln die Grenzen. Wie ist das mit den Produktionsmitteln? In wessen Händen befindet sich das Kapital? Wer ist von der Ausbeutung betroffen? Wer kann überhaupt einen Widerstand organisieren? usw. usf. Kurz gesagt: MARXIMUS aktuell.

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