FLUECHTLINGE: THEATER und WIRKLICHKEIT

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dann brauchen auch die Menschen nicht mehr aus ihrer Heimat fliehen …

Wir erleben in den Medien derzeit ein besonderes Schauspiel: die inszenierte Betroffenheit über das Schicksal der Flüchtlinge, die zu Zehntausenden aus „Krisengebieten“ (vor allem aus Syrien) kommen, wo „der Westen“ gewaltsam und hinterlistig die politischen Machtverhältnisse ändert. Man nennt das jetzt nicht mehr Krieg oder Kriegsverbrechen, sondern „notwendige Intervention“, „Schutzverantwortung“ (R2P), etc. (politisch zu interpretieren in der semantischen Tradition der „Schutzhaft“ unter den Nazis)

Doch statt Aufdeckung der tatsächlichen Ursachen für die massenhafte Flucht (schwere Verbrechen der USA samt ihren Vasallen in Europa und im Nahen Osten) gibt es rührselige Stories über tote Kleinkinder, die an Stränden angespült werden und politische Attacken auf die Schlepper, die aus dem Flüchtlingselend Kapital schlagen.

Warum wird das Leiden (und Sterben) der Menschen während der Flucht emotional von den Medien hochgespielt, aber das von unseren Politikern verursachte zugrundeliegende Elend (Massenmord und Terror) in ihren Heimatländern unter den Teppich gekehrt?

Wenn ich Frau Illner von ihrer Talk-Runde, in ihren high-heels zu einem fünf-minütigem „Steh-Interview“ mit einem perfekt gestylten, syrischen Vorzeigeflüchtling der BILD-Zeitung (!) watscheln sehe, wird mir schlecht…

refugees hungaryDie gestrandeten Menschenmassen , die auf griechischen Inseln oder ungarischen Bahnhöfen zum Störfaktor der Ordnung werden, und anscheinend alle nach Deutschland wollen, stellen die angeblichen, „europäischen Werte“ massiv auf den Prüfstand.

Doch in einer Gesellschaft,

  • in der Sozialsysteme (und damit Solidarität mit den Schwächeren) nur mehr als wirtschaftlich-unhaltbarer Ballast präsentiert und deshalb ausgehöhlt werden, während gleichzeitig tausende Milliarden für „Bankenrettung“ zur Verfügung stehen ist es kein Wunder, wenn Unterkünfte für Asyl-Bewerber abgefackelt werden.
  • in der Regierungen sich mehr darum bemühen das „Vertrauen der Finanzmärkte“ zu gewinnen (von denen wir systematisch ausgeplündert werden), als das Vertrauen ihrer Bürger nicht endgültig zu verlieren, können Appelle an die Menschlichkeit auch nur mehr als blanker Hohn empfunden werden.

Wo war denn diese „Menschlichkeit“ als man die perfide inszenierten Kriege gegen Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, etc. gebilligt hat bzw. noch immer unterstützt?

Dass diese Flüchtlinge „Hilfe brauchen“ ist ein Gemeinplatz, den man täglich von irgendeinem Politiker hört und die Journaille organisiert „Brennpunkte“ und Talk-Runden, um das dringende Problem zu erörtern. Währenddessen werden Stacheldrahtzäune errichtet, Grenzen dicht gemacht und Bahnverbindungen gekappt, um den Zustrom des Elends zu unterbinden.

SOME REFUGEES ARE MORE EQUAL THAN OTHERS

Zoll findet Pakete mit syr Pässen 0409Skurrile Meldungen (mdr) über hunderte syrische Pässe, die per Post nach Deutschland geschickt werden und vom Zoll wegen Fälschungsverdacht beschlagnahmt wurden, sind darauf zurückzuführen, dass die deutsche Regierung die Asylbewerber in zwei Klassen eingeteilt hat:

Die „Armutsflüchtlinge“ (aus Ländern, wo es keine offensichtlichen Kriegshandlungen gibt, die deshalb als „sicher“ gelten) und jene, die aus Kriegsgebieten fliehen, wobei Syrien offenbar als einziges Land im Nahen Osten gilt, wo es „Krieg“ gibt.

Diese perfide Klassifizierung lässt sich wohl darauf zurückführen, dass hier „gebombt“ wird und zwar von der syrischen Armee. Präsident Assad ist ja seit 2011 der von der Verbrechenszentrale in Washington stigmatisierte „böse Diktator“, der, dargestellt als brutaler Feind der Demokratie, von der „Wertegemeinschaft“ entfernt werden muss.

Die politische Realität wurde natürlich völlig auf den Kopf gestellt, denn der „Volksaufstand“ in Syrien wurde von den US-Geheimdiensten und ihren Verbündeten in der Region angezettelt und die militärische Gewalt der syrischen Regierung ist deshalb defensiv, nicht offensiv. Die Bomben der syrischen Armee richten sich gegen die eingeschleusten Terrorbanden (Al Nusra, IS, oder wie sie gerade heißen) und nicht gegen die eigene Bevölkerung, während die USA und ihre Vasallen die selbst herangezüchteten „Islamisten“ mit allem Nötigen für den Terrorkampf versorgen.

Die hinterlistigen Politiker, die also für die Gewaltspirale und den Terror in Syrien verantwortlich sind, haben die Chuzpah, sich gleichzeitig als moralische Richter (und Henker) aufzuspielen und die Opfer zu Tätern zu machen. Und die Medien stenographieren brav mit …

Wagenknecht(Die einzige deutsche Politikerin, die den Mut hat, die Wahrheit zu sagen ist Frau Wagenknecht, wofür man ihr nur den größten Respekt entgegenbringen kann)

Wer „vor dem Assad-Regime“ flieht, genießt also besondere „Schutzverantwortung“ in Deutschland, deshalb hat Merkel für syrische Flüchtlinge das erste „Dublin Abkommen“ ausgesetzt, wonach das Land, in das der Flüchtling zuerst eingereist ist, das Asylverfahren abwickeln muss.

BUMIG dublin III beamtenjargon(Bild oben: Die „Information“ des Bundesamtes für Migration zu diesem Thema (Dublin) muss man gelesen haben: ein schauderhaftes Beispiel für „Beamtendeutsch“, das Kopfschmerzen verursacht .. kann man diesen Paragraphenreitern das Schicksal tausender Flüchtlinge überlassen?

Stattdessen wird nach Art. 17 von „Dublin III“ vorgegangen (dem „Selbsteintrittsrecht“), Deutschland bearbeitet also die Asylanträge selbst.

Die Folge? Jetzt wollen natürlich alle verzweifelten Flüchtlinge zu den Privilegierten gehören und „Syrer“ sein, deshalb blüht in der Türkei das Geschäft mit gefälschten syrischen Pässen und deshalb jetzt der große Ansturm (bevor Merkel es sich anders überlegt …)

Mir fällt dazu noch eine Szene aus dem Film „Der englische Patient“ ein:

Fiennes english patientGraf Almassy (gespielt von Ralph Fiennes) kommt nach Tagen aus der Wüste völlig erschöpft bei einem Militärposten an und bittet um Hilfe (ein Flugzeug) für die geliebte Frau , die er ohne Proviant in einer Höhle zurücklassen musste, weil sie gebrochene Beine hatte.

Die Reaktion der Behörden: Wo ist ihr Pass?? (Haben sie den richtigen, aus dem „richtigen“ Land? Dann nehmen sie ihn fest ..

MEDIEN & VERANTWORTUNG

Wie auch bei der „Finanzkrise“ spielen die Medien eine entscheidende Rolle in diesem tragischen Theaterstück, denn ohne ihre willfährige Unterstützung wäre es den Verantwortlichen der jeweiligen Misère nicht gelungen, die Ursachen und Hintergründe der Probleme zu verschleiern und sich damit der moralischen Verantwortung zu entziehen.

Die bereits erwähnte Einteilung der Flüchtlinge in zwei Kategorien „Armutsflüchtlinge“ und Kriegsflüchtlinge ist verlogen und unmoralisch, was in einem sehenswerten Beitrag des WDR, in der Sendung MONITOR vor drei Tagen gezeigt wurde:

Was hat uns die Monitor-Redaktion darin mitgeteilt?

  • Die Zahl der Flüchtlinge, die in Deutschland angekommen sind, ist kein Grund zur Besorgnis (es sind derzeit etwa 400.000); verglichen mit den Flüchtlingswellen nach 1945 (12 Mio.), den „Gastarbeitern“ in den 1960/70er Jahren (3,4 Mio.) und der Migration nach dem Mauerfall 1988-93 (3,1 Mio.) sind das keine Mengen, die „dramatisch“ sind.
  • „Zuwanderung“ muss nicht als Bedrohung wahrgenommen werden, im Gegenteil, sie eröffnet durchaus „riesige“ Chancen für positive Effekte in der Gesellschaft, was „Migrationsexperten“, die die Flüchtlingsströme analysieren, uns nahebringen können; Wir sehen junge Syrer und Iraker im Erstaufnahmelager, die Deutsch lernen. Sie sind jung und motiviert und könnten die demographische Fehl-Entwicklung (Überalterung der Gesellschaft) „abfedern“ (zu wenig Kinder in Deutschland) und den drohenden Fachkräfte-Mangel entschärfen.
  • Monitor zeigt auch, dass viel zu wenig Mittel für die Ausbildung / Eingliederung der jungen Flüchtlinge zur Verfügung stehen (überfüllte Klassen, zu wenig Lehrpersonal – niemand, der arabisch spricht?!) und das deutsche Bildungssystem ohnehin schon sehr selektiv ist (Erfolg abhängig von der sozialen Herkunft).

KOSOVO-FLÜCHTLINGE – DEUTSCHLANDS VERSAGEN AUF DEM BALKAN (Monitor-Titel)

Im dritten Beitrag geht es um die Kosovo-Flüchtlinge, die als Armutsflüchtlinge (von Politkern „Wirtschaftsflüchtlinge“ genannt) massenhaft wieder abgeschoben werden.

Dann sehen wir ein Video, in dem ein abgeschobenes Ehepaar am Flughafen in Pristina ankommt und dann wieder in ihr „Haus“ einzieht: (Monitor-Ton: „vor 20 Jahren herrschte ein Bürgerkrieg…“) eine Kriegs-Ruine ohne Fenster, fließendes Wasser, Kanalisation, WC und Strom. Das Kleinkind spielt auf dem nackten Betonboden mit einem winzigen Auto …Bonjour Tristesse.

Arbeit gibt es keine, man ist auf Almosen und Gutherzigkeit anderer angewiesen. Die Mutter sagt, sie habe überlegt, sich umzubringen, als sie von der Abschiebung erfuhr, doch was hätten dann die Kinder gemacht? „Wir sind einfach bitter arm“, doch eine arme Mutter sei doch immer noch besser als gar keine.

Ein Experte der SWP erklärt dann, Kosovo sei ein „Land der Armut und Perspektivlosigkeit, das Armenhaus Europas, in dem die Kinder heute schlechter leben als ihre Eltern und diese auch schon schlechter als deren Eltern…“

Klartext: im sozialistischen Jugoslawien – bevor man „humanitär intervenierte“ war das Leben viel besser.

Monitor macht dann einen kurzen Blick in die jüngere Geschichte –

1999 jubeln die Menschen im Kosovo den deutschen Soldaten zu, … sie sollen helfen, den Aufbau von Demokratie und Rechtsstaat militärisch abzusichern … Zuvor hatten die Deutschen und ihre NATO-Verbündeten einen Krieg geführt um den Kosovo zu befreien (!) …erster Kampfeinsatz der Bundeswehr seit 1945 .. nach dem Krieg versprach die Bundesregierung, dem Land wieder auf die Beine zu helfen …“

– und stellt fest: Doch vielen geht es noch schlechter als vor dem Krieg … jeder vierte lebt von weniger als 1,20 Euro am Tag, 70% der Bevölkerung unter 30 Jahren ist arbeitslos Hilfsgelder versickern in der Korruption … man hat beim „Aufbau“ des Kosovo versagt … Ein Balkanexperte erklärt, dass die politischen Strukturen im Kosovo „kriminell und mafiös“ seien, dass der Westen eine erhebliche Mitschuld an der extremen Korruption und Rechtlosigkeit habe („die Justiz ist politisch unterwandert, es wurden keine Untersuchungen bzw. Anklagen gegen die „großen Fische“ erhoben)

[Historische Analogie: Integration von Nazi-Verbrechern in deutsche und andere staatliche Strukturen nach 1945 …)

EULEX logoNach dem scheinheiligen UN-Mandat hatte die EU offiziell die Aufgabe übernommen, im Kosovo ein „Rechtssystem aufzubauen“ (funktionierende Polizei, Justiz, etc.) und zwar mit EULEX. Doch deren „Anstrengungen“ sind bestenfalls wirkungslos, denn Männer, die schwere Kriegsverbrechen und organisierte Kriminalität mittragen, sind nach wie vor Machtfaktoren im politischen System und haben natürlich kein Interesse daran, dass Untersuchungen stattfinden, die ihre Schuld beweisen könnten.

Der Westen setzt auf Politiker, denen schwerste Verbrechen zur Last gelegt werden, wie Hashim Taci, der heute Premierminister ist. Laut Monitor war er früher „Guerilla-Chef“ (Anführer der brutalen Verbrecherorganisation KLA/UCK, die in Drogen-, Waffen und Menschenhandel und „Terror-Training“ für außenpolitisch nützliche Islamisten involviert ist), ein Mann, den der BND schon vor Jahren als „Schlüsselfigur“ im organisierten Verbrechen klassifizierte, was aber deutsche Politiker nicht daran hindert, ihm die Hand zu schütteln. (Monitor: „es konnte ihm nichts nachgewiesen werden“ – kein Wunder, wo kein Kläger …)

Man sieht dann noch ein zweites Ehepaar, das in einem Container haust. Dieser ist so klein, dass die Kinder darin keinen Platz haben und natürlich gibt es auch hier weder Wasser, Kanalisation noch Strom. Die Familie ist „freiwillig“ in den Kosovo zurückgekehrt, weil man ihr versprochen hatte, dort werde die deutsche Regierung ihnen beim Aufbau eines besseren Lebens behilflich sein.

Für diese „Re-integration“ wurde „URA2“ ins Leben gerufen, ein scheinheiliges Programm, das unter Geld- und Personalmangel leidet und laut Monitor derzeit für 290 „Rückkehrer“ sorgen soll. Doch heuer wurden schon 8 x so viele Menschen abgeschoben. Dieser mismatch von angeblich edlen Absichten, tatsächlichem Bedarf und vorhandenen Mitteln ist natürlich kein behördliches Versagen, sondern Absicht: das Ganze ist „ein humanes Feigenblatt“ wie es am Ende des Beitrags heißt.

Doch die humanitäre Heuchelei löst keine Probleme, denn „Wenn sie nichts haben, kommen sie wieder …“

Frage an Frau Merkel: Die Abschiebung in ein „sicheres“ Mafia-Land ohne Lebensgrundlage – welche „europäischen Werte“ werden denn hier umgesetzt?

In der Anmoderation zu diesem Monitor-Beitrag hieß es:

Erstaunlich, über die Fluchtursachen wird eher selten gesprochen, fast gar nicht darüber, welchen Anteil die deutsche und europäische Politik daran hat …“

Absolut richtig, doch mehr darf anscheinend auch die Monitor-Redaktion nicht dazu sagen … Damit kommen wir zum Kern dieser Kritik:

Wir haben also gesehen, dass der Aufbau rechtstaatlicher Strukturen im Kosovo völlig gescheitert und die „Eingliederungshilfe“ für die abgeschobenen Rückkehrer eine Illusion ist. Das Land versinkt in Armut und Kriminalität, doch es ist doch jetzt „frei“, oder nicht?

FACTS DO NOT CEASE TO EXIST BECAUSE THEY ARE IGNORED (Aldous Huxley)

Der Monitor-Beitrag ist wichtig, doch ein grundlegendes Problem der Reportage ist auch hier nicht zu übersehen:

Die wahren Hintergründe der „Interventionen“ der NATO (bzw. ihrer verdeckt operierenden Akteure) im Balkan, die wahren Absichten der deutschen und anglo-amerikanischen Außenpolitik bleiben im Dunkeln, werden nicht hinterfragt. Ein journalistisches Tabu, das nicht gebrochen werden darf …so viel zur Pressefreiheit in Deutschland.

Darüber spricht man nicht, sonst kommt die Keule der „Verschwörungstheorie“, mit der man sich nicht stigmatisieren lassen will oder anders gesagt: Jetzt hat man auch der Monitor-Redaktion einen Maulkorb umgehängt. Wie sonst ist es zu erklären, dass solche Sätze vorkommen (und die schmutzige Rolle der USA mit keinem einzigen Wort erwähnt wird):

Zuvor hatten die Deutschen und ihre NATO-Verbündeten einen Krieg geführt um den Kosovo zu befreien“.

Das ist natürlich völliger Bullshit und hat mit der geostrategischen Realität nichts zu tun.

Die Monitor-Redaktion präsentiert hier außenpolitische Propaganda als historische Tatsache, das ist völlig inakzeptabel.

dschihad made foryouDie „Freiheit“ des Kosovo oder irgendwelcher „Minderheiten“ ist den Politikern scheißegal. Auch handelte es sich im Falle Jugoslawiens / Serbiens nicht um einen „Bürgerkrieg“, sondern eine bewusst von außen angezettelte „Destabilisierung“ eines eigenständigen Landes, dass aus geopolitischen und wirtschaftlichen Gründen in kleine, schwache Mini-Staaten zerschlagen wurde.

Damit bei aller Aggression die Scharade der „westlichen Werte“ aufrechterhalten werden kann, muss ein Vorwand geschaffen werden, der das „Eingreifen der Staatengemeinschaft“ als notwendig und moralisch gerechtfertigt erscheinen lässt. Dazu wird ein Feindbild konstruiert (der Kommunismus steht ja nicht mehr zur Verfügung), in diesem Fall Milosevic, der skrupellose „Diktator“, der brutal gegen eine „Freiheitsbewegung“ vorgeht und „Massaker“ und „ethnische Säuberungen“ verübt. Dieser Darth Vader auf dem Balkan wird dann durch eine mediale Hetz- und Lügenkampagne zur größten Bedrohung der „Wertegemeinschaft“ hochstilisiert, die natürlich – wie der edle, weiße Ritter – den Unterdrückten mit Bomben und Waffen unter die Arme greift und den bösen Schurken besiegt. Alles nur im Namen der „Menschenrechte“ und der „Freiheit“.

Wären die Folgen nicht so verheerend, müsste man sich über diese PSYOP-Kindergarten-Story totlachen, doch in den Medien wird diese schwachsinnige Schwarz-Weiß-Malerei tatsächlich – immer noch – als glaubwürdig gehandelt (das gleiche Muster erleben wir ja auch in Syrien).

The Grand chessboard ZbigMan kann ja bei „Zbig“ Brzezinski und seinem „Schachbrett“ nachlesen, worum es wirklich geht:

In the wake of the First World War the borders of the Balkans and Central-Eastern Europe were redrawn. This region experienced a period of upheaval, violence and conflict, before and after World War I, which was the direct result of foreign economic interests and interference.

Die KLA war nie eine „Freiheitsbewegung“, sondern ein Teil der organisierten Kriminalität Albaniens, die von Deutschland, England und den USA zur paramilitärischen Kampftruppe und Terroreinheit ausgebildet wurde, damit man sie als perfides Instrument der Außenpolitik einsetzen konnte. (So wie vorher Al Kaida-Krieger, die ja auch in Bosnien und im Kosovo eingesetzt wurden, und nachher „IS“).

UCK_KLA.svgUnd das, obwohl die UCK / KLA 1997 von den USA selbst als „Terror-Organisation“ klassifiziert wurde. Der Abgesandte von Präsident Clinton, Robert Gelbard, bezeichnete sie so und zwar „ohne jeden Zweifel“.

Doch wie wir ja aus der Geschichte der CIA gelernt haben, kann der „Terrorist“ von gestern, schnell zum „Freiheitskämpfer“ von morgen mutieren. Er muss nur die richtigen Leute umbringen …

Aus diesem Sumpf wurde dann die „Demokratische Partei des Kosovo“ konstruiert, die heute in der EU hoffähig ist.

Das ist Geopolitik ohne Skrupel denn Serbien ist geostrategisch ein wichtiger Teil von „Eurasien“ bzw. einer bedeutenden Route für die Kontrolle von Energieströmen und Transportwegen vom Nahen Osten, über das Mittelmeer bis nach Zentralasien. Und auch zur Vorbereitung eines Krieges gegen Russland bestens geeignet.

Da trifft es sich gut, wenn die USA dort ein riesiges Militärlager hat  (mehr dazu weiter unten) das von keiner funktionsfähigen Regierung belästigt wird. Die Milliarden aus dem Heroinhandel (der von der CIA protegiert wird) kommen in klammen Zeiten, wo man viel für Terror-Ausbildung braucht, auch gerade recht.

Thaci Kosovo gangster state organ traffickingIm Dezember 2010 veröffentlichte die britische Zeitung The Guardian einen aufsehenerregenden Artikel mit dem Titel:

DER MINISTERPRÄSIDENT DES KOSOVO – WIE EIN MAFIA-BOSS

Hacim Thaci sei „der Kopf einer mafia-ähnlichen albanischen Gruppe, die für Waffen-, Drogenschmuggel und illegalem Organhandel in Osteuropa verantwortlich ist“, so die Aussage eines Untersuchungsberichtes des Europäischen Rats über das organisierte Verbrechen.

Dieses Verbrecher-Netzwerk gab es schon vor dem (1998-99) Kosovo-Krieg und es hat bis heute nichts von seiner Macht eingebüßt – im Gegenteil. Organisationen zur Bekämpfung des Drogenhandels aus fünf Ländern haben schon seit mehr als zehn Jahren darüber berichtet, dass Thaci und andere Mitglieder der „Drenica Gruppe“ die gewaltsame Kontrolle über den Handel mit Heroin und anderen verbotenen Drogen übernommen hat.

Die Untersuchung wurde ausgelöst durch Aussagen von Carla del Ponte, wonach sie als ermittelnde „Anklägerin“ daran gehindert worden sei, kriminelle Verbindungen ranghoher Mitglieder der KLA zu überprüfen. Doch der größte Schock war ihre Behauptung, dass die KLA serbische Zivilisten nach Albanien verschleppte, wo ihnen aus finanziellen Gründen Organe für Transplantationen entnommen und sie dann getötet wurden (viele sind einfach „verschwunden“).

EC report organ trafficking Kosovo

Der Bericht stellt fest, dass der illegale Organ-Handel nur eine Facette eines weitreichenden, kriminellen Netzwerks ist, in dem Drogenhandel, Menschenhandel (vor allem Frauen für Prostitution), illegale Waffengeschäfte und Geldwäsche an der Tagesordnung sind und kommt zu folgendem Schluss:

Die Anzeichen einer geheimen Absprache zwischen der kriminellen Klasse und den höchsten, politischen Amtsträgern sind zu zahlreich und zu ernst, um ignoriert zu werden.“

Während also die Monitor-Redaktion zaghaft anprangert, dass im Kosovo große Armut und Perspektivlosigkeit herrscht und man deshalb Flüchtlinge nicht dorthin abschieben sollte, werden die tieferen Ursachen des Elends (auch in anderen Ländern) nicht untersucht (ist auch schwer möglich, bei 10-Minuten pro Beitrag)

Auf den Punkt gebracht:

Kosovo ist ein absichtlich konstruierter Narco-Mafia-Staat, ein Sumpf aus Gewalt-, Wirtschaftsverbrechen und Korruption, der von Deutschland und den USA bewusst in Kauf genommen wird, weil ohne funktionierende (rechts-)staatliche Strukturen, ein strategisch wichtiges Gebiet für kriminelle, außenpolitische Zwecke genutzt werden kann, ohne dass man einen teure Besatzung organisieren muss, die Widerstand auslöst und PR-Probleme schafft. Ein Paradies für die dunklen Machenschaften der Geheimdienste: Von den Medien totgeschwiegen …

DIE UNSICHTBARE US-MILITÄR-KOLONIE

camp-bondsteel_2000Die USA haben im Kosovo eine riesige Militär-Basis errichtet: Camp Bondsteel, wo etwa 8000 Soldaten stationiert sind. Das „Camp“ – eher eine kleine Stadt – gilt als die „größte und teuerste Armeebasis seit Vietnam“.

Bereits im Juni 1999, unmittelbar nach dem Bombenhagel auf Jugoslawien, wurde das Land bei Uresevic, in der Nähe der mazedonischen Grenze konfisziert und mit dem Bau der riesigen Anlage begonnen.

Sie umfasst mehr als 300 Gebäude, 25 km Straßen und ist von 14 km langen Schutz-Wällen, 84 km Stacheldraht-Zaun und 11 Beobachtungstürmen umgeben. Es gibt wegen der Ausdehnung, wie bei Städten, eine „Nord-, Mittel- und Südzone“. Darin findet man Geschäfte, Sportanlagen, ein state-of-the-art Krankenhaus, Unterhaltungsmöglichkeiten, Fast-Food-Ketten, etc.

Versorgt wird die Anlage von KBR (einer Tochterfirma von Halliburton, die seit Cheney Vize-Präsident war, ganz groß mit dem US-Militär „im Geschäft“ ist: man verrechnet Luxuspreise), dazu gehören täglich über 4 Mio. Liter Wasser, Strom für eine Stadt mit 25.000 Einwohnern, 18.000 Portionen Essen pro Tag, Wäscheservice, Feuerwehr, usw. KBR ist der größte Arbeitgeber im Kosovo, allerdings werden Billiglöhne (ca. 2 Euro pro Stunde)gezahlt. Aber die Albaner („Kosovaren“) kennen ja nichts anderes …

Die Feindseligkeit der Albaner gegenüber der Anlage wächst, denn ihre ultra-modernen Annehmlichkeiten, ihre technische Ausrüstung stehen im krassen Gegensatz zu der eklatanten Armut und Rückständigkeit der Anrainer. Besucher sprechen von einer „Zeitreise”, so fühle man sich, wenn man aus dem geschniegelten Militärstützpunkt wieder in die schmuddelige Realität des „befreiten“ Kosovo kommt, wo 80% Arbeitslosigkeit herrscht und niemand investiert, um die Lage zu verbessern.

Übrigens, seitdem die Amerikaner in „Bondsteel“ angekommen waren, hatte sich die „Aktivität“ der KLA merklich erhöht: Serben, Roma, aber auch Albaner, die anderer Meinung waren, wurden massenweise vertrieben oder ermordet.

Camp Bondsteel hat aber neben den üblichen militärischen Einrichtungen auch „special facilities“ á la Guantanamo vorzuweisen. Mit anderen Worte: dort wird gefoltert (in erster Linie psychisch), Menschen verschwinden in ein dunkles Loch, aus dem sie nie wieder „normal“ herauskommen (oder nach „Gehirnwäsche“ als nützliche Terroristen).

Die Menschen im Kosovo wurden natürlich nicht gefragt, ob sie damit einverstanden sind, auf diese weise „militarisiert“ zu werden. Die USA hat sich das Gebiet einfach angeeignet, was in einem „rechtsfreien“ Raum, den Kosovo ja heute darstellt, auch kein Problem ist.

DEUTSCHLAND – USA: DIE TRANSATLANTISCHE HEUCHLERGEMEINSCHAFT

Die Geheimdiensteliten Deutschlands und der USA (selbst staatlich autorisierte Verbrecher) haben sich also bewusst mit dem organisierten Verbrechen verbündet, um Jugoslawien zu zerstören. Man sah ja auch bei dem „Kriegsverbrecher-Tribunal“ gegen Milosevic, wie einseitig hier „Strafrecht“ praktiziert wurde. Alle Gräueltaten wurden Serbien in die Schuhe geschoben, alle Verbrechen der KLA (oder der Bosnier und Nazi-Kroaten) wurden ignoriert. Entlastungszeugen für Milosevic fanden in den Medien keine Beachtung. (Siehe weiter unten)

Der EC-Bericht prangert auch an, dass hier “wichtige Rechtsprinzipien geopfert wurden (indem man die KLA-Bande für eigene Zwecke „angestellt“ hat und die schweren Verbrechen gegen Serben und Albaner (die gegen die KLA waren) unter den Teppich gekehrt hat.

Das politische System, die „Wirtschaft“ und das organisierte Verbrechen sind eins geworden … das ist doch die Freiheit, von der Hayek immer geträumt hat …

-EC report lawlessness Kosovo

(Bild: aus dem EC-Bericht über das „befreite“, in Korruption und Verbrechen versumpfte Kosovo)

Das letzte Wort zur US-Außenpolitik geht an den Experten William Blum:

BLUM our useful terrorists

ANHANG 1- QUELLEN (Kosovo)

Als verlässliche Quellen für die Aufdeckung der Propaganda-Lügen über Milosevic und die „Gräueltaten“ im Kosovo gibt es u.a. die Zeugenaussagen von

1 Oberleutnant Dietmar HARTWIG, der von 1. Jänner bis Ende Juni 1999 als Leiter der EU-Beobachtermission Zeitzeuge der perfiden Destabilisierung wurde. (Zeugenaussagen im Milosevic Prozess ab Seite 36984)

So for my part, the most striking difference was after the return, after the evacuation to Germany where in the media I read about a picture of Kosovo, and I didn’t think it had anything to do with reality(engl. Übersetzung seiner Aussage, Seite 36991)

Hartwig wertete die UCK als kriminelle Organisation, die nicht nur die Sezession von Serbien zum Ziel hatte, sondern auch die Vertreibung aller Serben aus dem Kosovo. Nicht nur die Angriffe auf jugoslawische Sicherheitskräfte, auch die Ermordung von Albanern, die sich für den Verbleib des Kosovo in Jugoslawien und damit gegen die Ziele der UCK aussprachen, gehörten demnach zum Alltag in der südserbischen Krisenprovinz. Nach Meinung Hartwigs gab es bis zum Abzug seiner Mission aus dem Kosovo wenige Tage vor Beginn der NATO-Angriffe am 24. März 1999 »keinen einzigen Grund für irgendjemanden, sich in die Aktivitäten der jugoslawischen Regierung im Kosovo einzumischen«.

2 Brigadegeneral Heinz LOQUAI, damals Leiter des militärischen Beraterstabes bei der deutschen OSZE-Vertretung in Wien (siehe auch seine Bücher dazu und das Video weiter unten)

Robin Cook3 Robin COOK, damals britischer Außenminister, sagte z.B. vor dem Parlament in London

am 19.Oktober 1998 (KLA bricht die Waffenruhe, ermordet vier serbische Polizisten, kein Interesse an friedlicher Lösung…)

We also expect the Kosovo Liberation Army to abide by its commitment to honour a ceasefire. Over the weekend, there have been several breaches of the ceasefire by the Kosovo Liberation Army, including the murder of four policemen. Such continuing acts of hostility serve only the interests of those who wish to undermine the political process and return to war.”

am 27. Oktober 1998 (Milosevic halt sich an die Holbrooke-Vereinbarung über einen Rückzug der Sicherheitskräfte)

Since my statement to the House last week, Britain has remained fully engaged in efforts to implement the Holbrooke package. At the weekend, after hours of intensive negotiation, President Milosevic gave a detailed commitment to reduce the levels of army, police and heavy weapons in Kosovo to their levels before the conflict. Diplomatic observers in Kosovo report that several thousand security troops have left over the past 24 hours

am 27. November 1998 (wie oben – serbische Militärpräsenz abgebaut, wie vereinbart)

In Kosovo, there has been steady progress on implementing some elements of the Holbrooke package. There has been a marked improvement in the humanitarian situation. Within two months, the number of refugees on the open hillside has fallen from 50,000 to a few hundred. There has been a substantial reduction in the presence of the Serbian security forces, which have been cut, as agreed, to the level that existed before the conflict began.”

Ich bedauere, zu berichten, dass nach dem vereinbarten Waffenstillstand ein Großteil der Anschläge durch die KLA verübt wurde ..

The killing continues in Kosovo. I regret to report that most of the killings since the Holbrooke agreement have been carried out by the Kosovo Liberation Army. Since the Holbrooke package was signed, 19 members of the Serbian security forces have been killed. Five Kosovo Albanians are known to have been killed – all of them in the full uniform of the Kosovo Liberation Army. I cannot stress too strongly that a ceasefire will hold only if both sides cease firing.”

am 18. Jänner 1999:

Die KLA/UCK hat mehr Verletzungen des Waffenstillstands begangen und ist für mehr Todesfälle verantwortlich, als die serbischen Sicherheitskräfte. Sie muss aufhören, den politischen Dialog zu blockieren und die Waffenruhe zu unterminieren

4 General Klaus NAUMANN, bestätigte dies ebenfalls vor einem Ausschuss des britischen Parlaments:

Ich denke, es ist fair zu sagen, dass Milosevic die Zusagen, die er mir und General Clark am 25. Oktober 1998 gegeben hat, auch eingehalten hat. Er zog Militär und Polizei zurück. Doch dann nutzte die UCK / KLA das entstandene Vakuum und eskalierte die Gewalt. Ich habe das auch im NATO-Council schon vorgebracht. In den meisten Fällen kam die Eskalation von der kosovarischen, nicht von der serbischen Seite.

5 Henning HENSCH, deutscher Polizist und OSZE-Beobachter im Kosovo (siehe Video unten) sah mit eigenen Augen, wie das „Massaker von Racak“ künstlich fabriziert wurde, bei dem in Wahrheit UCK-Kämpfer bei einem Gefecht ums Leben kamen.

6 „Die STORY“ Die hervorragende Reportage des WDR über die Lügen deutscher Politiker, die im Sinne der NATO den Krieg legitimierten ( Video unten), aber die Gründe für die deutsche Beteiligung und die Rolle der Geheimdienste wurden nicht wirklich analysiert …(haben sie die deutschen Politiker mit Desinformation „gefüttert“, oder wussten alle, was wirklich im Kosovo los war..?)

Französische Journalisten (Renaud Girard, Le Figaro, 20.Januar 1999 über die Racak-Lüge, übersetzt von Diana Johnstone)

WDR-VIDEO: ES BEGANN MIT EINER LÜGE – (diestory Redaktion)

„(Deutsche Politiker wie Scharping) …Ein großartiges Beispiel für politische Führer, die verstehen .. die öffentliche Meinung zu formen.“.

(NATO-Sprecher Jamie Shea)

 

ZITATE ZUR RECHTFERTIGUNG EINES ANGRIFFSKRIEGES UNTER DEUTSCHER BETEILIGUNG GEGEN SERBIEN:

JOSCHKA FISCHER: Nie wieder Ausschwitz!

Gerhard SCHRÖDER (da wird George Orwell vor Neid blass…)

„…Milosevic führt doch einen erbarmungslosen Krieg. Wir führen keinen Krieg. Aber wir sind aufgerufen, eine friedliche Lösung des Konflikts auch mit militärischen Mitteln durchzusetzen“.

RUDOLF SCHARPING (aufgeregt, bei Sabine Christiansen): Wenn ich höre, dass im Norden ..ein Konzentrationslager eingerichtet hat, wenn ich höre, dass man die Eltern und die Lehrer zusammentreibt und die Lehrer vor den Augen der Kinder erschießt, wenn ich höre, dass man in Pristina die Serben auffordert, ein großes S an die Tür zu malen, damit sie von den Säuberungen nicht betroffen sind, dann ist da etwas im Gange, wo kein zivilisierter Europäer die Augen zumachen darf… (triumphierend) außer er wollte in die Fratze der eigenen Geschichte schauen!

[alles frei erfundene Gräuelpropaganda …wie auch im Video festgestellt wird]

ANHANG 2:

Zum Nachlesen: Ein unvollständiges Transkript der WDR-Doku (ergänzt mit Kommentaren von mir), für den Fall, dass das Video auf YouTube nicht mehr verfügbar ist)

(Scharping rechtfertigt sich später, er habe [nur] gesagt, dass der VERDACHT bestünde, dass eine „Internierung“ (der Albaner) unter dem Stadium in Pristina stattgefunden habe und dass es dafür Zeugenaussagen gegeben habe…) Shaban Kelmendi (wohnt direkt gegenüber vom Stadium) sagt dem WDR-Team, es habe in Wirklichkeit keinen einzigen Gefangenen oder eine Geisel gegeben. Die Fläche im Stadium hatte immer nur als Landeplatz für Helikopter gedient, sonst nichts.

WDR: Ein Konzentrationslager? … bestenfalls eine gutgläubig weitergetragene Propaganda, wahrscheinlich aber eine frei erfundene Gräuelgeschichte.

Heinz Loquai screenshot WDR Lüge KosovoInterview-Clip von Heinz Loquai, General a.D., damals OSZE-Berater:

Hier muss ich mich wirklich beherrschen, weil der Vergleich mit Auschwitz und der Situation im Kosovo eine ungeheuerliche Behauptung ist.

Man muss sich als Deutscher schämen, dass deutsche Minister so etwas getan haben, denn ein normaler Mensch wird (wegen Verharmlosung von Nazi-Verbrechen ) vor Gericht zitiert. Von einem „KZ“ zu sprechen … finde ich ungeheuerlich, dass gerade Deutsche diese Vergleiche gewählt haben.

Das war aber nicht die einzige Kriegslüge, ein weiteres Beispiel ist

Rugovo: Am 29. Januar 1999, zwei Monate vor Beginn der NATO-Luftangriffe hörten die Nachbarn von REMZI SHALA (Bauer in Rugovo) plötzlich Schüsse. Er erzählt darüber:

Es waren Schüsse aus Maschinengewehren, drei- oder vier Stunden lang. So gegen 10 Uhr kam eine Gruppe Polizisten aus dieser Richtung auf uns zu. Mein Vater und ich haben sie gesehen. Als sie bis auf 50 m an mich herangekommen waren, lief ich weg, in die andere Richtung.

Was war geschehen? Ein Massaker der Serben an unschuldigen Zivilisten, sagte Scharping. Zwei Monate später, am 27. April 1999, präsentierte der Verteidigungsminister seine „Beweise“:

Clip-Scharping-Pressekonferenz:

„… Man braucht starke Nerven, um …solch grauenhafte Bilder ertragen zu können. Sie machen aber deutlich, mit welcher Brutalität das damals begonnen wurde und seither weitergegangen ist. …(zeigt ein großes Foto der Presse) die Uniformen, die sie da sehen, sind Uniformen der serbischen Spezial-Polizei. Das macht auch deutlich, dass Armeekräfte, Spezialpolizei, später .. dann auch ..äh.. regelrechte Banden, freigelassene Strafgefangene ..,an solchen Morden beteiligt sind. Es sind .… erschütternde Bilder …“

Rugovo Scharping-Lüge deshalb führen wir Krieg(Foto links – mit großer BILD Schlagzeile Deshalb führen wir Krieg)

WDR: Doch seine eigenen Experten wussten es schon damals besser: DIES WAR KEIN MASSAKER AN ZIVILISTEN.

Aus dem geheimen Lagebericht:

VERSCHLUSSSACHE – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH:

Am 29.Januar 1999 wurden in Rugovo bei einem Gefecht 24 Kosovo-Albaner und ein serbischer Polizist getötet.

Fernsehbilder, die am gleichen Tag, unmittelbar danach, von einem westlichen Kamerateam aufgenommen worden waren, zeigten jedoch ein ganz anderes Bild: Gewehre neben den toten Albanern, sie tragen Militärstiefel, haben Mitgliedsausweise der UCK (KLA) und tragen deren Rangabzeichen.

WDR fragt: Wurden diese Bilder (möglicherweise) arrangiert, von den Serben, vor dem Eintreffen der Kamerateams?

Interview-Clip – Rudolf Scharping:

WDR-Frage: Bei den Bildern aus Rugovo, auf wen haben Sie sich da berufen?

Antwort: Auf OSZE-Beobachter, die als erste da waren. [CIA-Freund Walker]

WDR-Frage: Waren diese Schilderungen von damals, aus ihrer heutigen Sicht korrekt?

Antwort: Ja, die sind völlig korrekt.

Henning Hensch Rogovo OSZE ZeugeDoch der erste OSZE-Beobachter vor Ort war ein deutscher Polizist, Henning Hensch. Er sagt dem WDR-Team (und schon vorher der Deutschen Welle) dass die Bilder, die über Rugovo veröffentlicht wurden, mit der Realität unvereinbar seien („so ist es nicht gewesen“). Sein offizieller Ermittlungsbericht sagte ganz klar, dass es kein Massaker an Zivilisten gab.

Am Tatort fanden wir einen zerschossenen, roten Van mit insgesamt 14 Leichen in diesem Fahrzeug und drei Leichen lagen außerhalb des Fahrzeuges. In der „Garage“ genannten Stallung auf der Rückseite der .. befanden sich fünf UCK-Kämpfer in den typischen Uniformen …die dort im 10cm hohen Wasser lagen und dann ging wir noch weiter zu einem zweiten Tatort (etwa 300m entfernt), in dem wir wiederum vier Leichen fanden und darüber hinaus sind die Leichen, die der Verteidigungsminister zeigen ließ, dort von den serbischen Sicherheitsbehörden, mir und meinen beiden russischen Kollegen abgelegt worden, weil wir sie von den verschiedenen Fund- bzw. Tatorten zusammengetragen hatten.

WDR: So also entstanden diese Bilder einer angeblichen Exekution, die Minister Scharping präsentierte. Bilder, die mit den tatsächlichen Ereignissen nichts zu tun hatten.

HEINZ LOQUAI: Es war auch ganz klar, dass das kein Massaker an der Zivilbevölkerung war, denn nach den OSZE-Berichten haben Kommandeure der UCK ja selbst gesagt, es seien Kämpfer … „für die große Sache“ dort gestorben. Zu einem Massaker hat es der deutsche Verteidigungsminister dann interpretiert“. (24:06)

WDR: Währenddessen war der Kosovo-Krieg weiter in vollem Gange und es wurde in Deutschland und in den USA Stimmung dafür gemacht. Das war notwendig, denn der Krieg war völkerrechtswidrig, weil ohne UN-Mandat [ein brutaler Angriffskrieg],

[…] April 1999: Bei den Vereinten Nationen wird um den Krieg gestritten. Zur gleichen Zeit fliegen NATO-Bomber bereits Angriff um Angriff, 6.000 Mal und immer ohne UN-Mandat. Überraschend ist das nicht, denn bei der UN kennt man nicht erst seit heute die amerikanische Regierungspolitik und deren kaum verhüllte Geringschätzung der UN:

Mit der UN wenn möglich, ohne sie, wenn nötig (Clinton-Papier, 1993)

Die NATO (US) sagt also der UN „wo’s völkerrechtlich langgeht“, nicht umgekehrt.

WDR: Der Kosovo-Krieg ist ein klarer Bruch des Völkerrechts. Der deutsche Verteidigungsminister hat ihn mitgetragen. Doch warum?

Ein wichtiger Berater der US-Regierung, Wayne Merry hatte laut WDR Zugang zu den geheimen Planungsunterlagen der US-Regierung. Er sagte im Interview, dass laut Aussagen einiger Mitarbeiter des US-Außenministeriums, Kosovo nur der Auftakt für weitere Kriege gewesen sei. (Was wir ja inzwischen gesehen haben…)

Mein Kommentar: Quasi ein Testfall für die Akzeptanz von „out of area“ Einsätzen der NATO, die ja eigentlich als Verteidigungsbündnis gilt und nur Mitgliedern „zu Hilfe kommen“ soll, wenn sie militärisch bedroht sind.

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion hätte man sie eigentlich auflösen müssen, denn die große „Bedrohung“ war ja abhandengekommen. Doch die USA (die ja die NATO auch politisch instrumentalisiert) wollten der Welt demonstrieren, dass die NATO weiterhin eine Existenzberechtigung bzw. einen neuen Zweck hat: durch die unglaubliche Scharade des „humanitären Eingreifens“. (43:02)

WDR: Soll die NATO der neue Weltpolizist werden?  … der deutschen Öffentlichkeit wäre das sehr schwer zu vermitteln gewesen … der Kosovo-Krieg ist immer heftiger geworden.

Als die NATO militärische Ziele in Serbien verfehlte (?!) und versehentlich Flüchtlingstreks angegriffen wurden, sank die Zustimmung in Deutschland. Doch Jamie Shea, NATO-Sprecher verweist auf Bilder, die dieses „Defizit“ wieder korrigierten …)

Operation Hufeisen Scharping Lüge 3WDR: Bilder jugoslawischer Flüchtlinge an der Grenze zu Mazedonien. Jeden Abend, in jeder Nachrichten-Sendung war es nun zu sehen: Leid, Flucht und Vertreibung. Doch in Deutschland haben diese Bilder offenbar nicht ausgereicht. Jetzt hieß es, von langer Hand hätten die Serben die Vertreibung und die ethnischen Säuberung des Kosovo geplant. Mord und Vertreibung im Kosovo erhielten einen Namen: Operation Hufeisen

Clip-Pressekonferenz Scharping: „… zeigt deutlich, dass in klar erkennbaren Abschnitten die jugoslawische Armee, … seit Oktober bis zu Beginn der Verhandlungen im Rambouillet,… diese Vertreibungen schon begonnen hat, das brutale, mörderische Vorgehen schon seit Oktober 1998 geplant und seit Januar 1999 ins Werk gesetzt worden ist …(29:38)

Hufeisen-Scharping Lüge planmäßige VertreibungWDR: Eine Broschüre des BM für Verteidigung sollte demonstrieren, dass die Serben schon seit Jänner 1999 planmäßig vorgegangen seien, doch die Datenzeile des Fotos weckt Zweifel (April 1999) und schon deshalb ist das kein Beweis für den „Hufeisen-Plan“.

Die WDR-Team geht in das Dorf, das angeblich – laut Scharping – schon vor den NATO-Luftangriffen überfallen und in Brand gesetzt wurde und fragt nach. Und wurde die Zivilbevölkerung wirklich planmäßig vertrieben?

Ein Anwohner (siehe Bild) sagt aus:

Augenzeuge Rudobraya Scharping-Lüge 4Die Bewohner haben das Dorf Randubraya am 25.März, nach den Angriffen der NATO verlassen. Wir haben abends den Befehl von der UCK erhalten, die Bevölkerung zu evakuieren. Am 26. März hat es hier keine Dorfbewohner mehr gegeben. Dann erst beschossen uns die Serben mit Granaten. Wir waren UCK-Soldaten … wir (85 Männer) haben uns verteidigt (!) aber es gab auch noch andere von außerhalb.

Auf die Frage, wie sich Scharping über die Lage in den betroffenen Dörfern informiert hatte, antwortet er: über die Luftaufklärung, Zeugenaussagen und OSZE-Beobachter. (Auch das Foto von Sanhovici (das gar nicht so heißt) entstand erst im April 1999, also nach der Bombardierung durch die NATO) (33:23)

WDR: Dieses Dorf wollte die serbische Armee auf besonders heimtückische Weise zerstören, so steht es in der Broschüre des BM für Verteidigung, die Scharping herausgegeben hatte.

Zitat daraus: Man stellt eine brennende Kerze auf den Dachboden, dann öffnet man im Keller den Gashahn.

Das allen fand – laut Scharping – vor den NATO-Angriffen statt als Teil des „Hufeisen“-Planes.

Doch in Petershtika (das falsche „Sanhovici“) erinnert sich die Bevölkerung an etwas ganz anderes: schon im Juni 1998 habe die jugoslawische Armee das Dorf beschossen. Das Feuer wurde in einigen Fällen durch die Granaten ausgelöst (Stroh in Brand etc.) auf gar keinen Fall durch die von Scharping behauptete Methode

WDR: Wieder kein Beleg für den sogenannten Hufeisenplan, wohl aber ein weiterer Beweis für Manipulation und Fälschung im Verteidigungsministeriums.

In einem Interview konfrontiert der WDR Scharping auch mit der Tatsache, dass die „Kerze im Dach-Gas im Keller Theorie auch physikalischer Unsinn ist (Gas ist schwerer als Luft), was den notorischen Lügner und Kriegsverbrecher Scharping aber nicht aus der Ruhe bringt. [ich bezweifle auch, dass die verarmten Albaner eine Gasheizung haben..]

Doch die Recherchen führen dazu, dass die verräterischen Aufnahme-Daten der Bilder aus der nächsten Auflage der Kosovo-Broschüre (28. Mai 1999) entfernt werden. (38:09)

WDR: Mai 1999, BW-Soldaten bereiten sich auf Tornado-Flüge vor. Längst war bekanntgeworden, dass nicht nur militärische Ziele, sondern auch zivile bombardiert wurden [also Kriegsverbrechen] und die Nato setzte sowohl grausame Splitterbomben als auch umstrittene Uran-Munition ein. In Deutschland mehren sich Zweifel daran, ob der Einsatz der Kampfflugzeuge gerechtfertigt sei und … Scharping blieb stichhaltige Beweise für die Existenz des Hufeisenplanes schuldig.

Zwei Jahre nach dem Krieg sagt er dazu: Wir hatten geheimdienstliche Informationen, ich erhielt sie Anfang April 1999 über den Außenminister.

Erst nach einem „Abgleich“ (von HUMINT) mit den Ergebnissen der elektronischen Aufklärung (SIGINT, Abhören von Funk, etc.) sei er dann von der Echtheit des Hufeisen-Planes überzeugt gewesen. (information dominance siehe dazu meine kleine Serie über die CIA)

Heinz Loquai wurde aber auf Anfrage vom BM für Verteidigung mitgeteilt, es habe diesen Plan nie gegeben, nur eine „Darstellung“ der Ereignisse …die auch mit OSZE-Beobachtungen übereinstimmten …

[Mein Kommentar: die Leitung der OSZE-Mission war von den USA manipuliert, sie „sah“ nur, was den amerikanischen Plänen nicht im Wege stand; bestes Beispiel William Walker, der ja auch später nach massiven Protesten zurücktreten musste .. er war es, der das PR-Märchen vom „Massaker von Racak“ in die Welt setlte; der Mann war in seinem früheren Leben, in den 1980er Jahren US-Diplomat in El Salvador … mehr braucht man nicht zu wissen …]

Das Elend der Flüchtlinge und der Hass zwischen den Volksgruppen wurden erst durch die NATO-Bombardierung dramatisch verschärft, das ist eine bittere Tatsache.

Dass „kein Kriegsziel der NATO erreicht wurde“, wie der WDR am Ende resümiert, ist natürlich ein gewaltiger Trugschluss. Man hat alles erreicht, was man – wirklich – wollte, wie weiter oben ausgeführt. General Loquai sagt abschließend, er wollte zu den Lügen (die Verbrechen des Westens verschleiern sollen) in diesem Krieg nicht schweigen, wie man es den Generälen unter Hitler vorgeworfen hatte. Dazu der WDR: Doch die Propaganda sei stärker

„Lügen und Propaganda sind Waffen. Sie töten die Wahrheit“.

Stimmt. Doch in der letzten Konsequenz töten sie auch Menschen. Deshalb ist es unverzeihlich, dass unsere Medien weiterhin vor und während der verbrecherischen US & NATO-Kriege (die seit dem Irak-Krieg immer häufiger „verdeckt“ geführt werden, also ohne dass Soldaten dort sind, sondern eingeschleuste Terror-Banden, wie IS, dafür benutzt werden) alles übernehmen, was ihnen vorgesetzt wird (besonders die „Nachrichten“-Redaktionen gehören wegen passiver Beihilfe zu Völkermord angeklagt).

Wenn Journalisten unter Druck gesetzt werden, sollen sie damit an die Öffentlichkeit gehen und sich solidarisieren, anstatt sich zur Rechtfertigung von Verbrechen missbrauchen zu lassen.

Scharping hat also von Anfang bis Ende gelogen, um die deutsche Öffentlichkeit zu manipulieren und einen Krieg zu legitimieren, der ein schweres Verbrechen war.

Dass dafür an die Schuldgefühle der Deutschen appelliert wurde und man Vergleiche mit den ungeheuerlichen Verbrechen der Nazis dafür benutzte, wieder Krieg, Vertreibung, die Zerstörung einer friedlichen, lebenswerten Gesellschaft zu legitimieren, ist unfassbar zynisch und widerlich.

Die meisten Verbrechen, die Milosevic angelastet wurden, hat die NATO (vor allem die USA – auch über die KLA und dafür benutzte Islamisten – mit Billigung Deutschlands) indirekt „selbst“ begangen.

Die moralische Empörung, das Mitgefühl und Rechtsempfinden der deutschen Bevölkerung dafür zu missbrauchen, genau das zu rechtfertigen, was man dem Opfer der Aggression vorwirft und selbst getan hat –VERBRECHEN GEGEN DIE MENSCHLICHKEIT (wirtschaftliches Elend durch IWF-Auflagen, Aufhetzung von Volksgruppen, Mordanschläge auf serbische Polizisten, Terror gegen die Zivilbevölkerung – auch Albaner, die gegen die UCK waren – und dann, wenn die serbischen Sicherheitskräfte dagegen vorgehen, laut aufzuschreien und mit „humanitärem Bombenhagel“ zu beantworten ) ist auf der Skala der Skrupellosigkeit nicht mehr zu überbieten.

Dass Leute wie Scharping, Fischer, (von den amerikanischen Politikern ganz zu schweigen) heute noch frei herumlaufen, ist ein Skandal.

Aber solange die Medien immer erst Jahre später die Hintergründe und Vorwände für diese Verbrechen aufdecken, wird sich nichts ändern.

Kosovo war ein Testfall: man wollte sehen, wie weit man die Medien in der Hand hat, wie weit „information warfare“ dazu führt, dass die Emotionalisierung der Massen das eigene Denkvermögen ausschaltet. Ob man das Völkerrecht „bedarfsgerecht“ benutzen kann. Es war ein voller Erfolg.

„Mitleid“-Stories über Flüchtlinge statt Anprangern der verbrecherischen Politik, die dahinter steht – vor allem die verordnete Blindheit gegenüber dem Schurkenstaat USA – helfen da nicht weiter, sie zeigen nur, wie tief unsere Presse gesunken ist. (Monitor ist dabei nur die Ausnahme der Regel …)

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2 Kommentare zu „FLUECHTLINGE: THEATER und WIRKLICHKEIT

  1. Ein großes Dankeschön für Deine immense Fleißarbeit.
    Du mußt nicht denken,Du würdest nicht gelesen.Weiter so!
    Gruß Matthias

  2. Ich bin ueberwaeltigt von diesem Text, vieles ist einem ja schon immer merkwuerdig erschienen, doch aufgrund der immensen Nachrichtenfluten von allen Seiten weiss man nie so genau was nun TATsaechlich und praktisch vorgefallen ist. Eine solch perfekte Zusammenfassung mit Fakten und Beweisen sollte Pflichtlektuere in Schulen, Universitaeten und Redaktionen werden, hihi, ich traeme vom Paradies…..Auf jeden Fall, herzlichen Dank an deine Neuronen und ich gratuliere zu deiner Geduld.
    Hast du auch eine Idee wie der Buerger sich im Angesicht solcher Waffen (Luegen) zukuenftig verhalten sollte, koennte? Ich fuer meinen Teil habe seit langem entschieden keinerlei Grosskonzerne direkt zu unterstuetzen wie z. Beispiel Nestle, Danone, Monsanto usw, keine Markenklamotten, kein neues Auto usw, besser gebraucht kaufen und reparieren. Und sich die Frage stellen: Was brauche ich tatsaechlich zum Leben im Angesicht der uns umrundenden Armut, inhumanen Behandlungen? Wie kann ich helfen und unterstuetzen? Schaut in den Spiegel und seid ehrlich zueinander und hoert auf zu richten!!!! Schwarz ist nicht besser und nicht schlechter als gelb oder Weiss oder sonstiges, es ist nur anders und verdient immer den gleichen Respekt Ich danke allen Lesern und wuensche Lebensmut, Mitgefuehl, Klarheit und Liebe fuer alle Christine Mann

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