The Boston Terror Show (2): Rufmord

LIARS POKER: DIE ROLLE DES FBI ALS INFORMATIONSQUELLE

PsyOpsEs gibt keinen einzigen schlüssigen Beweis dafür, dass die Tsarnaev Brüder die Bomben gelegt haben. Alle Verdächtigungen, Anschuldigungen, Unterstellungen und Andeutungen kommen aus der gleichen Quelle: dem FBI bzw. wie es die Presse formuliert: „nach Behördenangaben“ soll …

Dass das FBI enorm viel „Dreck am Stecken“ hat, wenn es um fehlende Glaubwürdigkeit und kriminelles Verhalten der eigenen Organisation geht – mehr dazu weiter unten), und der Journalist erst mal abwarten und checken sollte, warum es soviele Widersprüche und Ungereimtheiten in diesem Fall gibt, darüber sollen wir uns keine Gedanken machen.

Die offizielle Story über die Verdächtigen ist „voller Löcher“, was jedoch unsere Papageien-Journalisten nicht davon abhält, sie ungeprüft zu übernehmen. Die Darstellung des FBI wird einfach als wahr akzeptiert.

Im September 2011 macht ein Exposé über die Machenschaften der „Counterterrorism“ Einheit des FBI  mit dem Titel „Die Informanten“ in der amerikanischen Presse Schlagzeilen.

Im April 2012 veröffentlichte die New York Times einen Artikel mit dem Titel „Terrorist Plots, Hatched by the F.B.I.

Darin wird aufgedeckt, dass viele der mit großer Publicity präsentierten,  „verhinderten Terrorattacken“ in Wahrheit vom FBI selbst fabriziert wurden:

 „Die Vereinigten Staaten wurde in letzter Minute vor etlichen Terroranschlägen bewahrt – so hatte es den Anschein. Ein Möchte-gern-Selbstmordattentäter wurde auf dem Weg zum Capitol aufgehalten; ein Plan in Synagogen Bomben zu legen, und Stinger –Raketen auf Militärflugzeuge abzuschießen, wurde in Newburgh verhindert; eine absurde Idee, mit Sprengstoff beladene Modellflugzeuge in das Pentagon fliegen zu lassen wurde in Massachusetts ausgeheckt.

Aber alle diese Dramen wurden vom FBI organisiert, deren verdeckte Agenten und Informanten sich als Terroristen ausgaben, die Attrappen von Lenkwaffen, C-4 Sprengstoff, Bombengürtel und eine terroristische „Grundausbildung“ anboten.

Die so gewonnen, naiven  „Verdächtigen“, spielten brav ihre Rolle bis sie verhaftet wurden.“

FBI faux terror

Auch die geplante Sprengung eines städtischen Christbaumes während der Beleuchtungszeremonie in Portland gehörte zu diesen Inszenierungen des FBI, das dem Studenten die falsche Bombe anbot und sogar das Auto fuhr, mit dem sie zum Tatort gebracht wurde.

Aus diesen Berichten wird klar, dass die FBI-Agenten bewusst eine Form von entrapment einsetzen, sie also Muslime, die als verunsichert oder desorientiert gelten, bewusst dazu verleiten, einen (scheinbaren oder – wenn es dem FBI genehm ist – auch echten) Anschlag zu begehen. Dabei werden auch Menschen zu Gewalt animiert, die ansonsten sehr friedlich sind. So sagte der Anwalt eines Betroffenen der NYT: „Er suche nach Antworten innerhalb seiner Religion und dieser Informant hat seine Suche auf die übelste Art und Weise missbraucht und in zur Gewalt verleitet.“

Genau ein Jahr nach diesem Artikel gehen die Bomben in Boston hoch … und widersprüchliche Stories gehen durch die Medien …

1 BEWEISE FÜR SCHULD?  BECAUSE  THE  FBI  SAYS  SO

Gab es tatsächlich einen „Schusswechsel“ mit den Verdächtigen? Waren Sie tatsächlich bewaffnet?  Woher hatten sie die Waffen? Wieso werden sie nicht gezeigt? Warum wurde Tamarlan erschossen? Wie rechtfertigt das FBI bzw. die Polizei seinen gewaltsamen Tod?

Auf RT gibt es ein Video, das allem Anschein nach die Festnahme von Tamerlan zeigt.

1 Tamerlan arrest RTEr liegt flach auf dem Boden mit ausgestreckten Armen, ganz nach Polizeivorschrift. Er trägt keine Waffe und zeigt keinerlei Widerstand.

Wo ist der Beweis dafür, dass Tamarlan gewalttätig war und sich der Festnahme widersetzt hatte? Auf dieser Website wird ein erschreckendes Foto veröffentlicht, das den grauenvoll zugerichteten Leichnam Tamerlans zeigen soll.

Der Mann hatte als unschuldig zu gelten, bis seine Schuld von einem ordentlichen Gericht bewiesen wurde. Er wurde aber nicht wie ein „Verdächtiger“ behandelt, sondern wie ein „Verbrecher“  auf der Flucht bzw. eine  Person, die keine Rechte mehr hat, sobald das Wort „Terror“ ins Spiel gebracht wird. Die Männer wurden nicht gesucht, sondern „gejagt“ wie in einem Hollywood-Thriller mit Tommy Lee Jones.

Warum hat kein Journalist die Darstellung des FBI hinterfragt? Weil sie mit ihrem Stenographen-und Papageienjournalismus ganz zufrieden sind? Fördert Nachplappern der offiziellen Statements und Übernahme der gewünschten Standpunkte die Karriere in den Mainstream Medien? Es sieht ganz so aus …

Die Cock & Bull Story des FBI: 

Am Donnerstag, dem 18. April wurde kurz nach Mitternacht auf dem Gelände des MIT ein Convenience Store („7-Eleven“)  überfallen. Ein Polizist, der darauf reagiert hatte, wurde tot in seinem Wagen aufgefunden. Die Polizei nahm bei ihren Ermittlungen auch die Aufzeichnungen der Videokamera aus dem Geschäft mit.

Darauf – so die Polizei – fanden sie ein Bild von einem der Tatverdächtigen (dem 19-jährigen Dzhokhar) des Bombenanschlags. In einer Pressekonferenz am Freitag hatte der Superintendent der Staatspolizei Timothy Alban erklärt, die Tsarnaev-Brüder seien für den Überfall und (implizit) den Tod des Polizisten verantwortlich. Diese hatten jedoch mit dem Überfall auf das Geschäft nichts zu tun und sie hatten auch keine Waffe dabei.

Ein Mann (der nie von der Presse interviewt wurde und dessen Identität der Öffentlicheit verschwiegen wurde bis die beiden patsies nichts mehr sagen konnten) sagte nach Angaben der Polizei aus, dass er – in der gleichen Nacht und etwa zur gleichen Zeit in seinem Auto bei einer Tankstelle– entführt wurde. Er konnte aber entkommen, ging zufällig genau in den Laden, in dem gerade der Überfall stattgefunden hatte und sagte, sie sollten die Polizei rufen. (Später wurde die Story lanciert, die beiden hätten ihn laufen lassen, weil er „kein Amerikaner sei (!)

Die Polizei behauptet:

  • Als sie seine Aussagen aufnahm, zeigten sie ihm Bilder und der Mann identifizierte die  Tatverdächtigen des Bombenanschlages als diejenigen, die ihn im Auto entführt hatten und dann mit seinem Auto geflohen sind.
  • dass es während der Verfolgungsjagd zu einem Schusswechsel kam, wobei 200 Patronen verbraucht wurden. (Ohrenzeugen sagten, sie hätten Schüsse gehört, die sich wie Maschinengewehre anhörten)
  • die beiden Flüchtigen hätten selbstgebaute Sprengsätze (IED) gegen die Polizei eingesetzt
  • dass das Fahrzeug, das sie verfolgten schließlich einen der Verdächtigen überfahren habe (Tamarlan samt Bombengürtel)
  • der andere aber entkam, das Auto stehen ließ und zu Fuß weiterlief.

boston lockdownSofort werden mit ca. 9000 „Sicherheitskräften“ –  Polizisten, National Guard, Staatspolizei, FBI, etc.  SWAT Teams gebildet und die Presse musste sich im Hintergrund halten. Die ganze Stadt wurde in den Ausnahmezustand versetzt. Es wurde eine totale Ausgangssperre verhängt, öffentliche Verkehrsmittel gestoppt. Boston wurde zur Geisterstadt, oder besser zur militarisierten Zone, wo Darth Vader das Kommando hat.

Im Lauf des Tages finden massive, koordinierte Einsätze von martialisch aussehenden „Sicherheitskräften“ statt, Boston sah aus, wie eine militärisch besetzte Stadt. Häuser wurden durchsucht (ohne legale Grundlage), Panzerfahrzeuge mit schwer bewaffneten Männern  rollten durch verlassene Straßen. Obwohl die offizielle Presse keinen Zugang in diese Einsatzgebiete hatte, wurde das alles gefilmt (von wem?)

Kurz vor Sonnenuntergang gibt es eine Pressekonferenz. Der Gouverneur von Massachusetss hob die Ausgehsperre wieder auf. Man rief die Bevölkerung zur Vorsicht auf und gaben mehr oder weniger zu, dass sie trotz dieses gewaltigen Aufwands den Aufenthaltsort des 19-jährigen nicht eruieren konnten.

Eine Tante der beiden „Verdächtigen“ gibt ein Fernsehinterview. Sie ist aufgeregt und sagt immer wieder „man hat sie hereingelegt, sie sind unschuldig“. Der Vater gibt ähnliche Töne von sich.

Ein Freund aus dem College wird interviewt. Er sagt, der „Verdächtige“, den er kannte, war ein kluger, netter Junge, der sich überhaupt nicht für Politik interessierte. Er sagt auch, dass er die Behauptungen über den angeblichen „Terrorist“ nicht für wahr hält. Eine Schwester gibt ein Interview. Sie sagt, beide Männer waren gute Menschen, hatten nichts mit Terrorismus zu tun und dass es sich um einen großen Irrtum handeln müsse.

Am späten Nachmittag taucht im Internet ein Artikel auf, in dem behauptet wird, der tote „Verdächtige“, Tamarlan, habe seit fünf Jahren unter Beobachtung des FBI gestanden. Seine Mutter (Stimme am Telefon) sagt:

ZubeidaSie wussten alles, was mein Sohn tat .. welche Seiten im Internet er aufrief, sie kamen zu mir und sagten er sei ein Anführer und dass sie ihn als gefährlich ansahen …Wie konnte das passieren, wo sie doch jeden seiner Schritte kontrolliert haben? … Meine Söhne sind unschuldig …“

Wieso hat man beim FBI anfänglich so getan, als ob man die Brüder nicht kennen würde? Wie konnte es den „Counterterror“-Profis entgehen, dass sich Tamerlan angeblich so sehr „radikalisierte“?
Soll diese Kritik am FBI (wie nach 9/11) nur davon ablenken, dass es sich hier nicht um „Versagen“ einer Behörde, sondern um eine Steuerung der Debatte handelt? Dass das FBI eben wusste, dass er harmlos ist und nur jetzt, nach seinem Tod behauptet wird, er sei ein heimlicher Terrorist gewesen? Also durch die Kritik an der „Inkompetenz des FBI“ die Medien indirekt die Schuld von Tamerlan und seinem Bruder anerkennen und somit den wirklichen Planern des Attentats auf den Leim gegangen sind?

Am 19. April veröffentlichte das FBI eine offizielle Stellungnahme zu dieser verborgenen „Überwachung“:

[…] „Im Frühjahr 2011 hat eine ausländische Regierung das FBI um Informationen über Tamerlan Tsarnaev gebeten. Die Basis für diese Anfrage war, dass er ein sehr gläubiger Anhänger des radikalen Islam sei, und dass er sich seit 2010 sehr verändert habe. Er habe damals eine Reise in dieses Land vorbereitet, um sich nicht näher bezeichneten Untergrundgruppierungen anzuschließen.

Das FBI hat diverse Datenbanken der US-Regierung und andere Informationsquellen überprüft … Interviews mit Tamerlan und seiner Familie geführt. Das FBI hat keinerlei Hinweise auf terroristische Aktivitäten gefunden, weder im Inland noch im Ausland und dieses Ergebnis wurde auch der ausländischen Regierung im Sommer 2011 mitgeteilt. Das FBI wollte noch genauere Informationen von dieser Regierung (Russland) , hat sie jedoch nicht erhalten.“

Dann wird kolportiert, dass einer der „Verdächtigen“ bei YouTube islamistische Videos postete (Wenn es so ist, was beweist das?), der andere auf Twitter bedenkliche Töne von sich gab wie nach den Bomben: „stay safe my friends“. Am späten Abend wird berichtet, der  zweite Verdächtige sei festgenommen worden. Man habe  mit Hilfe einer Wärmebildkamera sein Versteck in einem Boot gefunden.

Das Boot auf dem Rasen

1 Bootsversteck SpiegelWenn jemand zwei Bombenattentate  – mit riesigem Medienecho und anschließender Mobilmachung sämtlicher „Anti-Terroreinheiten“ (sprich: gigantische Hexenjagd)  -begangen hat, was macht er dann danach? Würde er sich nicht verstecken oder sofort das Land verlassen, solange seine Identität nicht bekannt ist?

Was machte der 19-jährige Dzokhar? Das gleiche wie immer. Er ging in die Uni, dann zum Training ins Fitness-Center, traf sich mit Freunden, ging auf eine Party, schickte tweets, übernachtete auf dem Campus der Uni, usw. Der Boston Globe zitiert einen Augenzeugen, der ihn als „relaxed“ und ganz normal beschreibt. Das klassische Verhaltensmuster eines „radikalen Jihadis“, oder?

Verhält sich so ein Attentäter, dem die Todesstrafe droht, wenn er erwischt wird?

Wenn Sie auf der Flucht sind, von der Polizei gejagt werden und ein Versteck suchen, legen sie sich dann in ein Boot, das auf dem Rasen eines Einfamilienhauses (mitten in einem Wohngebiet) steht, dessen Bewohner direkten Blick darauf haben und nur einige Meter davon entfernt sind?

Der Besitzer des Bootes, Dave Hennebury,  soll „durch Flattern der Plastikabdeckung im Wind“ gemerkt haben, das etwas nicht stimmt. Als er unter die Plane schaute, soll er Blutflecken gesehen haben (ebenfalls auf seiner Garageneinfahrt) und dann ein „zusammengekauertes Bündel“ hinter der Motorbox. War es ein Tier oder ein Mensch? Er wusste es nicht und rief nur „911“ (den Notruf in Amerika). Dann ließ er vor lauter Panik sein Handy zurück, sodass ihn stundenlang niemand erreichen konnte (wie praktisch fürs FBI).

Dieser wichtige Zeuge ist allerdings nirgends zu sehen. Er gibt kein Interview. Stattdessen geben „ein Nachbar“ und dann wieder sein Stiefsohn Robert Duffy Interviews mit schwammigen Aussagen.

ABC:FBI and SWAT teams stormed the area and began a two hour stand-off…“  

Schwer bewaffnete Sondereinheiten „stürmten“ also das Wohngebiet um sich ein „zweistündiges Gefecht“  zu liefern .. mit einem verletzten, 19-jährigen, der in einer Ecke des Bootes kauert?

ABC: „Tsarnaev war augenscheinlich in der vorangegangenen Nacht bei einem Feuergefecht mit der Polizei verletzt worden, machte einen geschwächten Eindruck und trug keinen Bombengürtel, wie befürchtet worden war.“

FBI: „The hostage rescue team did try to negotiate him out of that boat.

ABC: „Es wurde der Befehl ausgegeben, den 19-Jährigen lebend festzunehmen  … nach einem bereits erfolgten Schusswechsel …“

dzhokhar-tsarnaev boat hidingDann wurde aber dieses Bild veröffentlicht, in dem angeblich zu sehen ist, dass der 19-jährige Dzokhar unverletzt und ohne Gegenwehr aus dem Boot steigt.

Wie erklärt man dann dieses Foto, auf dem der Verdächtige regungslos auf dem Boden liegt, als er verhaftet wird? Wie rechtfertigt man seine schweren Verletzungen (Kopf, Hals, Hände, Beine ???)

1 Dzhokhar victim

Das ganze Theater mit Infrarotkamera und Helikopter war eine Inszenierung für die Idiotenfabrik, die sich „Presse“ nennt.Wenn jemand so schwer verletzt ist, dass er sich nicht rührt (sonst hätte er ja nach dem Auffinden durch den Bootsbesitzer abhauen müssen), brauche ich doch keinen Roboter, der die Plane hochhebt! Da kann ja wohl etwas nicht stimmen …

Das FBI behauptet, es gab einen heftigen Schusswechsel, während Dzokhar sich im Boot versteckte und bevor er verhaftet wurde. Zeugen sagen aber aus, dass er unbewaffnet war, sich kaum bewegte und dass der „Kugelhagel“ von der Polizei stammte …

Wie lässt sich erklären, dass eine ganze Armada von Polizisten und SWAT-Teams, die ein überschaubares Gebiet in Watertown durchkämmten, ihn nicht finden konnten, obwohl er keine zwei Blöcke vom stehengelassenen, angeblichen Fluchtfahrzeug entfernt war und wegen der „Blutspuren“ (die Hennenbury gesehen haben will) leicht von Polizei-Spürhunden auffindbar gewesen wäre?

Dann gibt es noch die seltsame Story über einen gestohlenen SUV der Polizei (samt Gewehren und Sprengstoff). Es wird impliziert, dass die „Terrorbrüder“ es waren, aber niemand kann sagen, wie es passiert ist. Diese Mär wird verbreitet, weil man eine Erklärung dafür konstruieren muss, woher die Brüder die Waffen „hatten“, die im „Feuergefecht“ benutzt wurden. Dass der Polizeichef von Watertown sagte, die Brüder seien in zwei verschiedenen Autos gefahren aber das FBI behauptet, sie seien in dem gestohlenen Mercedes geflohen, ist auch kein Thema.

Der Besitzer des gestohlenen Autos von der Tankstelle hatte glücklicherweise sein Handy im Wagen liegengelassen, so konnte man ihn orten. Wie erklärt das FBI die vielen Falschmeldungen über nicht explodierte Bomben in zwei Hotels, einem Gericht und der JFK Bücherei?

2 WINDBAG REPORTING

CNN „berichtet“, dass Tamerlan nie auf einer „Terror-Watch-List“ oder „No-Fly-List“ war, weil das FBI eben nie Indizien für irgendwelche Kontakte zu Terrorgruppen gefunden hatte. So konnte er auch problemlos nach Dagestan fliegen. Als Quelle gibt CNN keinen Namen an, der FBI Mitarbeiter wollte anonym bleiben …

REUTERS „berichtet“ hingegen das Gegenteil:

Tamarlan sei in der streng geheimen, zentralen Datenbank (TIDE) des Counterterrorismus Zentrums der US-Regierung für „potentielle Terroristen“ angeführt, aber die Liste sei mittlerweile so angeschwollen, dass die Behörden nicht mehr jeden Einzelnen genau überwachen könnten …Auch hier bleibt die Quelle anonym.

Reuters will auch wissen, dass die Zahl der Verwundeten noch immer steigt (von 170 auf „mehr als 200“). Dann sollte man vielleicht einmal die Namen und Identitäten der Verwundeten überprüfen …

Die Wortlose Aussage

Dzokhar graduationAm 23. April wurde „gemeldet“, der Zustand des 19-jährigen Dzokhar (links auf dem Bild bei seiner High School Graduierung) sei besser bewertet worden, er könne jetzt befragt werden. Dazu  die Schlagziele des amerikanischen Fernsehsenders ABC:

Boston Bomb Suspect’s Condition Upgraded, He’s Talking to Cops

Der Zustand von Tsarnaev, der Verletzungen am Kopf, am Hals, in Beinen und Händen hat wurde als sehr ernst eingestuft und man befürchtete, er werde nicht überleben und erklären, warum er und sein Bruder  … die Bomben gelegt hätten.

Heute wurde sein Zustand als so gut eingestuft, dass er Fragen beantworten könne. Der 19-jährige hat begonnen seine Version der Ereignisse zu schildern, die zu den tödlichen Bombenattacken geführt hatten …In seinen ersten Antworten hat er angeblich gesagt, die Attacke sei aus dem Internet geplant worden. Sie hätten keine Anleitungen oder Finanzierung von anderen erhalten …“

Die Inspiration zur Gewalt sei von dem US-Bürger und Internet-Prediger Anwar Al-Awlaki gekommen (den Obama vor etwa einem Jahr durch Drohnen ermorden ließ, ebenso seinen 16-jährigen Sohn, was in den USA sehr kontroversiell debattiert wird.). Dieser wird als „Al Qaeda“ Führer bezeichnet, was völliger Blödsinn ist, doch die Nennung dieses Namens soll emotionale Reflexe auslösen, nicht kritisches Denken.

Doch „AQ“ ist eben der Sündenbock schlechthin, deshalb kamen natürlich auch die Anleitungen zum Bau der Bomben von dort. Dzokhar habe erst eine Woche vor dem Attentat davon erfahren. Das sagten die „Quellen“ jedenfalls ABC News.

Dann kommt das unvermeidliche Elend, der „Terrorismus-Experte“, heute Seth Jones von der RAND corporation (einer Denkfabrik, die dem Pentagon sehr nahe steht …). Er betont, dass sei nun der neue Modus operandi von AQ – die Selbst-Radikalisierung, Do-it-yourself-Bombenbauen, DIY Fanatismus und alles ohne Trainingscamp in Pakistan, Jemen usw.

3 NACHPLAPPERN STATT NACHDENKEN (UND NACHPRÜFEN)

WIE KANN DER EXPERTE WISSEN, WAS DIE BRÜDER DACHTEN ODER WOLLTEN? DAS IST REINE SPEKULATION

Was Tamerlan zur Gewalt verleitet habe? Der jüngere Bruder habe anscheinend den Ermittlern gesagt, sei sei sein „Hass auf Amerika“ gewesen sagten die anonymen Polizeiquellen.

Merken Sie, was hier gespielt wird? Die krampfhafte Suche nach einem Motiv verschleiert die Tatsache, dass zuerst einmal ein hinreichender Tatverdacht nachgewiesen werden muss – und zwar vor Erhebung einer Anklage. Stattdessen wird auf der Prämisse, dass die Brüder schuldig sind, vorgegangen und das zeigt sich auch an der sprachlichen Formulierung:

„Die „Behörden“ suchen nach weiteren Details aus Tamerlans Leben, in der Hoffnung, dadurch mehr Klarheit über die (also SEINE) Motive für die tödlichen Bombenanschläge zu erhalten.“

Wie kann ich einen massiven Verdacht erheben gegenüber zwei völlig unbescholtenen Menschen und erst dann (einer tot, einer unfähig zu sprechen oder zu schreiben) ein Motiv konstrurieren, die die Tat plausibel erscheinen lässt? Man könnte auch sagen „Rufmord“ bekommt eine neue Bedeutung

Auch in diesem Video weiß ABC zu „berichten“, dass der mutmaßliche Bombenattentäter mehr  „Einzelheiten“ über den Anschlag enthüllt habe

 Alleged Marathon Bomber Reveals Details of Attack

und dass, obwohl er nicht sprechen kann (und auch nicht schreiben, wie das Protokoll der ersten gerichtlichen Anhörung am Krankenbett dokumentiert – siehe dazu Punkt 9 des vorherigen Beitrags)

Einn 19-jähriger, der schwer verletzt und traumatisiert ist (und wahrscheinlich auch gar nicht zurechnungsfähig), dem niemand aus seiner Familie beistehen kann – er ist also völlig allein und den „Agenten“ des Staates ausgeliefert – wird angeklagt „Massenvernichtungswaffen“ eingesetzt zu haben, obwohl kein schlüssiger Beweis für einen ausreichenden Tatverdacht vorgelegt wurde.

Dass die „Kommunikation“  mit dem Angeklagten wegen seines körperlichen und geistigesn Ausnahmezustandes extrem surreal und eingeschränkt ist, hindert den „investigativen Reporter“ von ABC aber nicht daran, brav zu wiederholen, was ihm Vertreter der Staatsgewalt erzählt haben: dass Dzokhar seine Rolle beim Attentat zugegeben habe.

Dem  Verdächtigen wurden vorher nicht seine Rechte vorgelesen (in den USA „Miranda“ warnings), was ein klarer Rechtsbruch  ist. Doch die lästigen, die Handlungsfreiheit der Staatsgewalt einschränkenden Bürgerrechte wurden in den USA langsam aber stetig ausgehöhlt. So erkannte der Oberste Gerichtshof („SOTUS“) der USA schon 1984 (Orwell lässt grüßen), dass es Situationen gibt, in denen selbst-belastende Aussagen eines Verdächtigen auch dann vor Gericht zugelassen werden, wenn seine Rechte (vor allem, die Aussage zu verweigern) verletzt wurden.

Das schöne Konstrukt dafür  heißt „public-safety concerns“ und ermächtigt staatliche Exekutivorgane (Polizei), sich über geltendes Recht hinwegzusetzen, um eine Bedrohung der öffentlichen Sicherheit zu „neutralisieren“.

Auf diese Entscheidung hat sich das FBI bei der (eigentlich rechtswidrigen) Vernehmung des 19-jährigen Dzokhar Tsarnaev in Boston gestützt. Wir sind also wieder bei Carl Schmitt gelandet … Macht hat, wer den Notstand ausrufen kann …

Zurück zu unserem „Reporter“ der sich  in jedem dritten Satz „auf Behördenaussagen“ beruft („according to authorities“; officials said; „authorities tell ABC“, etc.).

Die zentrale Aufgabe der Journalisten ist die Kontrolle der Macht.“   Robert Fisk

Davon haben diese Fließbandreporter  (auch bei uns ist es so) anscheinend noch nichts gehört. Sie sind nur mehr die Papageien, die die Texte der Mächtigen nachplappern und somit zu ihrer Verbreitung beitragen sollen. Deshalb heißen sie auch in der PR-Branche verächtlich „Multiplikatoren“.

Alle „Aussagen“ über das WIE und WARUM des Attentats kommen von (nicht vertrauenswürdigen) „Behörden“, werden vom „investigativen“ Reporter Brian Ross nicht hinterfragt, sondern als behördlich festgelegte „Tatsachen“ verkauft. Ein 19-jähriger, harmloser, unbescholtener Student, der völlig wehrlos im Krankenbett liegt, wird durch diese konzertierte Form des Rufmords zum brutalen Massenmörder. Beweise gibt es zwar keine dafür, doch es geht ja auch viel mehr darum, eine Stimmung zu generieren, in der die mediale „Hinrichtung“ des vermeintlichen Täters als seriöses Reporting akzeptiert wird.

Media images simplify and dramatize reality, disrupting the context of politics by focusing on an instantenous present, and encouraging emotional reactions rather than reflective consideration of events.“   (NSC-document, Reagan era)

Das schöne an dieser Art von „churnalism“ ist, dass die „Reporter“ dabei selbst manipuliert werden und Verhaltensweisen so intepretiert werden, wie es die „Behörden“ wünschen (Man könnte auch sagen: Sie glauben den Mist, den sie verbreiten …):

So wird die Tatsache, dass sich beide Brüder in den Tagen nach dem Anschlag ganz normal verhalten haben (was natürlich ein starkes Indiz für ihre Unschuld ist), bei ABC und in anderen Medien, auf perfide Weise so dargestellt, als ob damit das „Doppelleben“ der Brüder bzw. ihre Verschlagenheit dokumentiert wäre.

Frage an Brian Ross: „Sprich darüber, ein Doppelleben zu führen …der jüngere Bruder amüsierte sich ja Mittwoch abend auf einer Party. Wissen wir schon, wo sich der ältere Bruder am Tage vor der Schießerei (mit der Polizei) aufhielt?“

Genau. An diesem Donnerstag, als das FBI die Bilder der Verdächtigen veröffentlichte, war er daheim und kümmerte sich um seine kleine Tochter, während seine Frau in der Arbeit war.“

Welcher Bombenattentäter (dem die Todesstrafe droht) würde sich so verhalten?  

Da es sich eben nicht um „Selbstmordattentäter“ handelte, liegt auf der Hand, dass die Täter an ihrem Leben hängen und daher nach der Tat untertauchen bzw. außer Landes gehen würden (oder – wenn sie in staatlichem Auftrag gehandelt haben, sicher sein können, dass ein anderer Sündenbock dafür gefunden wird). Doch mit Logik und Plausibilität wird beim FBI nicht operiert, sondern mit Tarnung und Täuschung.

(Inzwischen wird behauptet, die beiden hätten weitere Anschläge in New York geplant. Man kann zwei Menschen, die nicht mehr sprechen können, eben alles unterstellen ….)

Die Manipulation durch die Sprache ist sehr effektiv, weil nicht auf den ersten Blick erkennbar:

In jeder Reportage über kriminelle Vorgänge wird wenigstens einmal der Ausdruck „mutmaßlich“ verwendet. Damit will sich der Journalist gegen etwaige Verleumdungsvorwürfe absichern. Bei Wirtschaftsdelikten, Korruptionsvorwürfen etc. wird auch noch  „es gilt die Unschuldsvermutung“ hinzugefügt.

Mit dieser „Absicherung“ im Rücken werden dann in den „Reportagen“ aber nicht selten Formulierungen verwendet, die die Schuld immer wieder andeuten und implizit unterstellen, wodurch das gewünschte  framing sehr effektiv wird.

So wurde folgender Soundbite von  Präsident Obama am 20.April weltweit verbreitet:

We will determine what happened. We will investigate any associations that these terrorists may have had.“

ABC fügt noch hinzu: „Die Priorität ist jetzt, die Motive der beiden Brüder zu erfahren, die – nach Regierungsangaben – für die erfolgreiche Terrorattacke in Boston verantwortlich sind.“

Hier haben wir wieder den Fokus auf die „Motive“ zweier Personen, die somit implizit als Urheber der Tat angesehen werden sollen, Beweise hin oder her. Die beiden bisher unbescholtenen Männer werden also bereits als „Terroristen“ bezeichnet, obwohl ihre Schuld in keiner Weise bewiesen wurde. Diese Form der sprachlichen Manipulation kennen wir ja bestens aus israelischen Regierungskreisen, wo jeder Widerstand gegen die brutale Besatzung mit „Terrorismus“ gleichgesetzt wird.

Das makabre dabei ist, sie (politisch aktive Muslime / Araber) sind anscheinend die neuen „Juden“ geworden:

Statt einer Untersuchung des historisch-politischen Kontexts für Probleme und Spannungen, gibt es massenhaft Stereotype, pauschale Verdächtigungen und Unterstellungen, Etikettierung und Stigmatisierung, usw. Waren es nach „9/11“ noch die religiösen Männer mit den langen Bärten und archaischen Kopfbedeckungen, die als „verdächtig“ galten, so wurde mit den Tsarnaev-Brüdern eine neue Klasse von „Terroristen“ in den Köpfen etabliert:

4 DER DIY (SICH SELBST-RADIKALISIERENDE)- TERRORIST

(Der Link zum zdf heute spezial vom 19.4.2013 (in dem sich Theo Knoll auch als Opfer der sendereigenen Propaganda outete, siehe dazu meinen letzten Beitrag)  mit dem „Terrorismusexperten“  Elmar THEVESSEN  funktioniert leider nicht mehr …stattdessen findet man das …???)

Sie sehen aus wie Du und Ich bzw. ganz normale Amerikaner, führen ein normales Leben, halten sich an die Gesetze, bedrohen niemand usw. Der jüngere Bruder wird von einem ehemaligen High-School Lehrer als einer „mit einem Herzen aus Gold“ bezeichnet. Doch als der ältere sich mehr dem Koran zuwendet und regelmäßig betet, gelegentlich Kritik an der brutalen Außenpolitik der USA übt, die zigtausende Muslime das Leben gekostet hat (und somit völlig gerechtfertigt ist) und eine Reise nach Dagestan unternimmt (wo er seine Wurzeln hat) wird alles das (eigentlich harmlos) im Nachhinein so interpretiert, dass der emotional aufgeladene Stereotyp des „unheimlichen Islamisten“ wieder voll zum Tragen kommt.

In den 10 Jahren nach „9/11“ hat sich diese perfide Form der  „Mustererkennung“ so in den Köpfen der Zuschauer etabliert, dass heute bei vielen Menschen nur die Erwähnung des Wortes „Islam“, „Hamas“, „Hisbollah“, „Muslim“ oder „radikale Palästinenser“ eine emotionale Verlinkung mit „Terrorgefahr“ bewirkt. Und genau das war ja auch das Ziel der zionistischen Denkpolizei: Islam als Stigma, (besonders arabische) Muslime unter Generalverdacht, die eine gewisse „Neigung“ zur Radikalisierung haben, denen man einfach nicht trauen kann …

Damit kommen wir zu der Wahl des Krankenhauses, in das die Tsarnaev-Brüder gebracht wurden.

Israeli doctor treats Boston terrorist, victims; says ‚I’m used to it‘

Mit dieser Schlagzeile trat die israelische Online-Publikation „Ynet“ ins mediale Rampenlicht und berichtete dem erstaunten Publikum, dass man in Israel verletzte „Terroristen“ genauso gut behandle, wie Israelis, die einer medizinischen Behandlung bedürfen. (Wer das glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann … )Im Fall des Bombenattentats in Boston hat der jüngst ernannte Klinikchef, Professor Ilan Tabb nach diesen Angaben  die Behandlung der mutmaßlichen Täter und von (24) Opfern übernommen.

Er sagte den Journalisten, dass Dzokhar, falls er überhaupt überleben sollte, wahrscheinlich nie wieder sprechen könne.

1 Dr Ilan Tabb BIMCTabb hat in Israel Medizin studiert und jahrelang dort gelebt. Er ist sicher ein hervorragender Arzt. Was ihn aber äußerst ungewöhnlich macht, ist die Tatsache, dass er als amerikanischer Staatsbürger  mit 18 Jahren nach Israel ging, um dort den Militärdienst zu leisten –für einen Staat, dessen Rechtlosigkeit, Arroganz und Brutalität (in Verbindung mit Selbstgerechtigkeit) dafür sorgt, dass der Nahe Osten für alle Ewigkeit eine „Krisenregion“ bleiben wird und die Palästinenser wie Untermenschen behandelt werden, während man weiter ihr Land stiehlt, sie entrechtet und ihre Lebensgrundlage zerstört. (siehe dazu meine vielen Beiträge zum Schlagwort „Israel“)

Nach dem Medizinstudium war er in den 1980er Jahren Militärarzt und Offizier  bei der IDF, der Israelischen Armee, deren bloße Erwähnung bei Studenten der (wahren) israelischen Geschichte eine Gänsehaut erzeugt, ging sie doch aus den Terrorgruppen hervor, die während des britischen Mandates in  Palästina zahlreiche Anschläge begingen. Auf welcher moralischen Ebene bis heute in der IDF operiert wird, zeigen ja die Aussagen jener Soldaten, die bei diesen Verbrechen nicht mehr mitmachen wollen.

(Was religiöse oder politische Indoktrination auch bei Ärzten anrichten kann, zeigte der spektakuläre Fall Baruch Goldstein😉

Auch andere „jüdische“ Medien berichteten über Tabb und dass er es (aus Israel) gewohnt sei, alle Patienten gleichzubehandeln: auch verdächtige Terroristen. Das Problem dabei ist nur, in Israel kommen „verdächtige“ Terroristen so gut wie nie ins Krankenhaus gebracht, sie werden bei Nacht und Nebel „eliminiert“, also umgebracht.

(Kleinere „Fische“ werden monatelang  ohne Gerichtsverfahren festgehalten, oft unter folterähnlichen Bedingungen, auch Minderjährige. Seit Wochen gibt es einen Hungerstreik der politischen Gefangenen, weil ein krebskranker  Palästinenser, der eine schlechte medizinische Versorgung bekam, in der Haft starb.)

Wir erfahren weiter aus dem Artikel, dass die Behörden den Ärzten aufgetragen haben, möglichst wenig über die Verletzungen der „Verdächtigen“ zu sagen. Warum wohl? Weil die Art der Verletzung natürlich Aufschluss auf die Verletzungsursache gibt und damit die „Stories“, die man den Medien über „Schusswechsel“  oder dass Tamerlan von seinem eigenen Bruder überfahren worden sei, erzählt hat, wohl ins Wanken geraten würden.

1 another FBI patsyAuf dieser Website fragt sich der Autor zu Recht: Warum wurden bei einem Anschlag, der als Bedrohung der Nationalen Sicherheit eingestuft wird, unausgerechnet isarelische Ärzte zur Behandlung der „Verdächtigen“ ausgesucht, die als völlig unschuldig und als „sie wurden hereingelegt“ von Menschen bezeichnet werden, die sie wirklich gut kannten? (Nur Onkel Ruslan ist eine Ausnahme, aber der ist selbst nicht ganz kosher und  hat nach eigenen Angaben die beiden Neffen seit acht Jahren nicht mehr gesehen).

Er sieht die israelischen Geheimdienste als „Weltmeister“ in der Tarnung von Anschlägen, die man selbst begeht, aber dafür sorgt, dass sie anderen angelastet werden.

Dr.Barrett zieht sogar eine Parallele mit dem „patsy“ Lee Harvey Oswald, dem die Ermordung von John F. Kennedy in die Schuhe geschoben wurde und der, bevor er sich noch vor Gericht äußern konnte, von einem Mafioso erschossen wurde.

„….framed for a murderous crime on a crowded street, exonerated by crime scene photographs, declared innocent by loved ones and by all who knew him, caught by police after being framed for “murdering a police officer,” gunned down by agents of the National Security State after his arrest to prevent him from proclaiming his innocence in court…haven’t we heard this story before? Are we talking about Lee Harvey Oswald – or the Brothers Tsarnaev?

Auch das FBI wird hier an den moralischen Pranger gestellt und als „Amerikas Gestapo“ bezeichnet, die der „Erzschurke“ J.Edgar Hoover seinerzeit installiert habe. Zwar gäbe es in den niedrigen Chargen durchaus ehrliche FBI-Mitarbeiter, die ihrem Land einen Dienst erweisen wollten, doch auf der Führungsebene handle es sich um „psychopathische Kriminelle“, Bandenmitglieder, die eine Polizeimarke haben ..“ (Die passen gut zu den Psychopathen, die die amerikanische Außenpolitik bestimmen – siehe den vorletzten Beitrag: …das Monster im Spiegel)

Richtig ist jedenfalls die Feststellung, dass der Bombenanschlag auf das WTC  im Jahr 1993 mit Hilfe des FBI zustandekam und die offizielle Version nicht glaubwürdig ist. Das ist bekannt, weil ein  ein Informant des FBI aus der Schule geplaudert hat: er zeichnete ein Gespräch auf, in dem sein „Kontakt“ beim FBI dagegen protestierte, dass man  statt einer Bombenattrappe eine echte Bombe geliefert hatte.

Der Verfasser glaubt, dass Tamerlan Tsarnaev vom FBI als „nützlicher Idiot“ für geheime Operationen von CIA und Mossad im Kaukasusgebiet eingesetzt wurde bzw. werden sollte.Ob das stimmt oder nicht, sei dahingestellt.

terror 'R USDass die „radikalen Islamisten“ in Tschetschenien und anderen Ländern der russischen Föderation von den USA gesponsert wurden und werden, um Russland zu destabilisieren,  ist aber eine Tatsache. (Ebenso wie die Förderung fanatischer „Rebellen“ in Afghanistan, Libyen und anderen nordafrikanischen Ländern , Syrien, etc., woran natürlich auch die Saudis beteiligt sind)

Es gibt also viele offene Fragen zu diesem Anschlag  in Boston, aber die wichtigste ist wohl: WARUM? Damit meine ich natürlich nicht die Stereotype des gefährlichen Islamisten, der unsere Sicherheit bedroht sondern WAS WOLLTEN DIE WAHREN URHEBER DES ANSCHLAGS ERREICHEN? Welche Reaktion im Inland wollten sie dadurch generieren, welche Einstellungen und Meinungen im In- und Ausland damit beeinflussen?

Diesen Fragen wenden wir uns im nächsten Beitrag zu: Cui Bono?

 

 

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