Chavez: POR UN MUNDO MÁS JUSTO

Hugo Chavez ist am 5. März 2013 gestorben.

The War on DemocracyDer Präsident von Venezuela hat der Welt gezeigt, dass man gegen den Neoliberalismus und das Diktat aus Washington kämpfen kann und muss, wenn man wirklich etwas gegen Armut, enorme soziale Ungleichheit  und wirtschaftliche Bevormundung tun will.

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass man bei der Entstehung seiner Krebskrankheit „nachgeholfen“ hat, nachdem der von außen organisierte coup d’état 2002 spektakulär gescheitert war, weil der Rückhalt in der Bevölkerung so groß ist.

Unsere Fließbandjournaille leistet immer noch  jenen Schützenhilfe, die Chavez systematisch diskreditiert und dämonisiert haben, weil er eine Wirtschaftspolitik betrieb, die  auf Co-operation und Menschlichkeit basierte, nicht auf Profitmaximierung und  perfidem  „Wettbewerb“, wie bei uns.

(Er liefert Erdöl zu sehr niedrigen Preisen an die armen Länder in der Region und gibt ihnen dafür auch noch Kredite mit 1% Zinsen; er gründete 2004 die Wirtschaftsgemeinschaft ALBA, um die Zusammenarbeit in Lateinamerika und der Karibik zu stärken und die Kontrolle durch US-amerikanische Investoren bzw. IMF und Weltbank zu reduzieren.

PilgerAber es gibt auch eine Handvoll Journalisten, die ihre Ethik nicht über Bord geworfen haben (für die Karriere oder ein bequemes Leben), einer von ihnen ist der australische Journalist John Pilger, der mit seinen spannenden Dokumentationen den historischen Hintergrund und den politischen Kontext liefert, den unsere Papageien-Journos meistens weglassen.

Seine mehrfach ausgezeichnete Doku „The War on Democracy“ (siehe Bild ganz oben) zeigt in eindrucksvoller Weise warum Sozialisten wie Chavez, Allende, u.a. aus Sicht der imperialistischen Mächte (allen voran die USA) unbedingt „weg müssen“ und dass dabei auch systematischer Terror ein zulässiges Mittel ist, um die „nationalen Interessen“ der USA zu verteidigen – auch dann, wenn dabei tausende entführt, gefoltert und getötet werden – wie der Film mit dem Schwerpunkt Lateinamerika zeigt.

Die Methoden der „Destabilisierung“ haben sich nur wenig geändert und werden ja seit „9/11“ in großem Stil angewendet (Indonesien, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Sudan, Mali, Niger, Elfenbeinküste, usw. im Moment wird gerade Malaysia in die Zange genommen, was unsere „Moderatoren“ aber gar nicht mitkriegen)

Auf die Frage, wie man diese grausamen Methoden denn rechtfertigen könne, antwortet der  ehemalige Leiter der CIA Division für Lateinamerika (1981-1984):

Sometimes unfortunately, things have to be changed in a rather ugly way …“

We’ll intervene whenever we decide it is in our national security interests to intervene and if you don’t like it, lump it …get used to it“ 

Die Arroganz und Selbstgerechtigkeit dieser Leute ist (bis heute) ungeheuerlich und auch Obamas „ehrliches Gesicht“ kann an dieser kriminellen und unmenschlichen Form der „Außenpolitik“ nichts ändern.

(Zur Aktivierung der deutschen Untertitel für die spanischen Texte (und falls erwünscht auch den englischen Originalton) klicken Sie auf das weiße Feld mit den Buchstaben „CC“ am  unteren Rand)

Auf YouTube gibt es einige sehr interessante Interviews mit John Pilger, die man alle empfehlen kann, wenn es darum geht, die perfide Rolle des „modernen Journalismus“  bei der Vertuschung staatlicher Verbrechen (des Westens) zu entlarven.

Damit Leute wie John Pilger aber ihre großartige Arbeit machen können, müssen sie auch finanziell dafür entlohnt werden.

Deshalb meine Bitte: Wenn Sie diese Arbeit schätzen, dann kaufen sie eines seiner Bücher oder Dokus auf DVD, eine Investition, die sich wirklich lohnt. Wir alle sehen uns gerne „gratis“ Videos im Internet an, aber  diese Leistung muss auch belohnt werden, sonst gibt es bald keine freien Journalisten mehr.

(Eigentlich müsste man die Rundfunkgebühren für ARD, ZDF, ORF usw. einbehalten und an Leute wie Pilger überweisen, der hätte es verdient....wir aber sind gezwungen, für  gefilterte Fließbandinformation und Propaganda zu bezahlen … eine Schande für die „Pressefreiheit“ )

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