Monster, Mörder & Moralapostel (2)

Wie im letzten Beitrag (am Ende) erwähnt, musste der italienische Fotograf Marco di Lauro entsetzt feststellen, dass sein Bild (aufgenommen am 27.März 2003 im Irak) für Anti-Assad Propaganda  missbraucht wurde.

Er kritisierte auch, dass der britische Sender es nicht der Mühe wert fand, die Quelle des Bildmaterials zu überprüfen.

Der betreffende „Report“ der BBC wurde mit den Worten zusammengefasst: „ Der Westen erhöht den Druck für eine Reaktion auf das Massaker in der syrischen Stadt Houla. Die USA verlangt ein Ende der, wie sie es nennt, „Bashar-Al-Assad Herrschaft durch Mord“.

LEKTION Nr.1: Staatlich angeordneter Mord an sich ist kein Problem, es kommt nur darauf an, WER ihn begeht.

Während die USA selbst in Pakistan, im Yemen, in Somalia, fast monatlich Menschen beliebig durch ferngesteuerte Flugkörper („Drohnen“) umbringen, das aber als ihr „gutes Recht“ empfinden, weil „die es verdient haben“, stellen sich Außenministerin Clinton und andere US-Vasallen  vor die Kamera um ihre moralische Empörung über Assads „mörderische Herrschaft“ zu erklären? Wie absurd und verlogen ist das?

Das Bild (ebenfalls von Marco di Lauro) unten wurde auch im Irak aufgenommen und zeigt die achtjährige Sara Ismaeel, die durch einen Raketenangriff der USA schwer verletzt wurde. Sie starb  am 13. April 2003 an Wundvergiftung im Chawadar Saddam Hospital.

Warum gingen diese Bilder nicht binnen Stunden um die Welt?

Weil hier andere Mörder am Werk waren, die ja „für den guten Zweck“ töteten? Weil man nicht pietätlos sein wollte? Warum werden die einen Opfer durch Schweigen der Medien „noch einmal begraben“ und die anderen Leichen als „Schocker“   global zur Schau gestellt? Ich denke die Antwort ist klar …

Auch CNN  hat (unwissentlich, aber fahrlässig?) „falsche“ syrische Aktivisten interviewt, um Assad zu dämonisieren: „Danny“ (der erst „kürzlich aus England zurückgekommen ist“) gibt vor einem Telefoninterview „Regieanweisungen“, wann „Schüsse und Explosionen“ im Hintergrund zu hören sein sollen . Wie authentisch ist das?

Im Interview (mit der weiblichen CNN-Journalistin) sagt er „die Situation ist wirklich sehr schlimm. Sie haben jetzt seit mehr als vier Stunden Bomben hochgehen lassen (eine Inszenierung, die ihn offensichtlich amüsiert, achten Sie auf seine Stimme und sein Gesicht, als er das sagt „they have been bombing for .. hours now…“ )

Obwohl niemand die Herkunft und Echtheit der Videos und „Meldungen“ aus Syrien  überprüft hat, werden sie von den Medien verbreitet – ihr Hauptzweck ist es ja „Stimmung zu machen“, also durch Manipulation der Wahrnehmung Emotionen und „Meinungen“ zu erzeugen, die den wahren Absichten der Gegner Assads (US, Israel, Saudi Arabien und die Golf-Emirate mit Unterstützung britischer und französischer Kräfte; Westerwelle schon unterwegs in den Golfstaaten?!!) dienlich sind.

Dabei werden auch verdächtige Ungereimtheiten nicht kritisiert: so hieß es zunächst, die Opfer in Houla seien durch Panzerangriffe der Armee umgebracht worden (UN: „tank shelling“), dann hätten „Augenzeugen“ gesehen, dass die Täter (keine Armeeangehörige, sondern „Milizen“ Messer benutzt hätten und schließlich seien die meisten Opfer durch Schüsse aus nächster Nähe getötet worden – was denn nun?

Doch während sich in der Indymedia  kritische  Stimmen mehren, erscheint  prompt ein militärischer “Augenzeuge” auf der Bildfläche: ein Major “Jihad Raslan“, zufällig beurlaubt und in der Gegend, als das Massaker in den Dörfern rund um Houla stattfand, der aus Abscheu nun desertiert ist und seine ergreifende Story  der britischen Presse erzählt hat.

Lektion Nr.2: „Ab heute wird zurückgeschossen“ oder die Kunst der Irreführung (Ursache oder Wirkung?)

Durch intensives „Framing“ wurde bereits erreicht, dass alle negativen Meldungen, fast automatisch Assad angelastet werden: von Ausbruch und Eskalation der Gewalt, dem Scheitern eines Waffenstillstandes, über das Scheitern eines „Friedensplanes“ bis zum unvermeidlichen offiziellen „Militärschlag“. Dass von Anfang an auf Polizisten und Regierungseinrichtungen Anschläge verübt wurden, dass hier von außen gesteuerte „Rebellen“ und Killerbanden mit der friedlichen und legitimen Opposition absichtlich in einen Topf geworfen werden, dass hier ein Bürgerkrieg geschürt werden soll; woher die Waffen der „Rebellen“ kommen und wer wirklich dahinter steckt, braucht nicht weiter untersucht werden. Gut gegen Böse, Schwarz gegen Weiß, das reicht.

Die sprachlichen Formulierungen dienen dazu, dass der Leser eine Schlussfolgerung ziehen soll, die schon vorher feststand und die heimliche Agenda unterstützt. In einer britischen Zeitung wird eine solche Story „platziert“, anderen übernehmen diese, schließlich entsteht ein „Echo-Effekt“: von allen Seiten hört man nur, was für ein Monster dieser Assad sei. Obwohl es keine Beweise dafür gibt, entsteht so eine “ hilfreiche Welle der Empörung“, die nicht mehr zu stoppen ist. (the same procedure mit  Milosevic, Saddam, Gaddafi, …)

Obwohl der Leiter der UN Untersuchungskommission Generalmajor Robert Mood, in einem Interview sagte, dass der Anschlag „unverzeihlich“ sei, aber man nicht wisse, wer dafür die Schuld trägt, wird weiter insinuiert, dass Assad dahinter steckt. Mood fügte hinzu: „Ich habe vor Ort in Syrien eins gelernt: keine voreiligen Schlüsse ziehen ..“ (dieses Zitat wurde kaum veröffentlicht)

Das ist also  in den meisten Fällen der Journalismus der uns heute geboten wird:

Bestenfalls unkritisches Verbreiten von Greuelpropaganda und grobe journalistische Fahrlässigkeit , im schlimmsten Fall  aktive Mitwirkung der Medien als politisches Instrument der Desinformation, um die Zerstörung eines Staates und seiner Regierung durch äußere Kräfte als legitime „Rettungsaktion“ zu präsentieren.

(Gestern hatte ich wieder einen Anfall von Info-Masochismus und schaute (teilweise) die „Anne Will“ Talkshow zum Thema Syrische Massaker … die Frau hat Null Ahnung, worum es hier wirklich geht und betreibt hier übles „infotainment“ … und die Auswahl der Gäste? Mit Ausnahme von Herrn Scholl-Latour lauter empty suits … der Gipfel: ein Bild-Reporter als moralische Instanz ..na dann, Gute Nacht Deutschland …)

Die „Ankläger“, die moralisch  Empörten, die den meisten politischen Druck machen, sind selbst die „Verbrecher“. Zu absurd, eine Verschwörungstheorie? Keineswegs. Es gibt ja historische Präzedenzfälle, hier nur ein paar Beispiele:

Wir (US-Geheimdienste und andere) planen Verbrechen (im Ausland) und schieben es dann der Regierung in die Schuhe, die wir loswerden wollen und dabei treten wir noch als moralische Instanz auf?

Kein Problem. Denken wir doch an die Zeit des kalten Krieges, als Präsident Kennedy im Amt war und sich weigerte „Operation Northwoods zu genehmigen.  Damals wollte man die selbst geplanten Verbrechen im In- und Ausland  Fidel Castro in die Schuhe zu schieben und schreckte sogar nicht davor zurück, innerhalb der USA Menschen zu töten.

Lektion Nr.3: COUNTERINSURGENCY – Terrorists Made in USA

In den 1980er Jahren finanzierte und trainierte die CIA „Todesschwadronen“ “ (u.a.) in Lateinamerika, um „kommunistische“ Politik zu unterbinden und Regime zu fördern, die dem grenzenlosen Macht- u. Profitstreben der US-Konzerne nichts in den Weg legten, auch wenn dadurch die Bevölkerung in Armut und Elend versank. Dabei wurden hundertausende Menschen gefoltert und auf grauenvolle Weise getötet.  Kaum jemand wurde dafür – bis heute – zur Rechenschaft gezogen.

Auch vor der Ermordung eines Erzbischofs während der Predigt am Altar schreckte man nicht zurück. Der  Unterschied zur Situation in Syrien bestand darin, dass man damals GEGEN die Opposition, also die „Rebellen“ aus dem Volk kämpfte, und FÜR die Erhaltung korrupter Regime mit brutalen Diktatoren.

Letztere werden natürlich auch heute noch bevorzugt, so lange sie den geopolitischen Interessen des „Masters“ nicht im Wege stehen, können sie Menschenrechtsverletzungen begehen, so viel sie wollen (siehe z.B. die brutale Niederschlagung der Proteste in Bahrain, wo sogar Ärzte ins Gefängnis gingen, weil sie „Rebellen“ medizinisch versorgt hatten).

Dann die Medienkampagne gegen Hugo Chavez: Die privaten (im Dienst der reichen Oligarchen stehenden) Medien in Venezuela begannen Chavez als geisteskrank, größenwahnsinnig und schließlich als „Terrorist“ darzustellen, der sein Volk unterdrücke, die Pressefreiheit verhindere (er weigerte sich, einigen Sendern die Lizenz zu verlängern, nachdem sie zu seiner Ermordung aufgerufen hatten) und als Höhepunkt der Dämonisierung wurde „gezeigt“ , wie seine Schergen in die protestierende Menge friedlicher Demonstranten feuern, bis sich herausstellte, dass die ganze Inszenierung eine von der CIA gesteuerte „psy-op“ war (der „regime change“ Plan misslang, weil die (arme) Bevölkerung sich massiv hinter den Präsidenten stellte und auch das Militär zu weiten Teilen nicht mitspielte …) Chavez hatte es sich auch mit Bush jun. verscherzt, als er  Bilder getöteter Kinder in Afghanistan in die Kamera hielt und sagte: „Man kann „Terror“ nicht mit noch mehr “Terror“ bekämpfen.

Hier ein Videoauschnitt dazu:

Eine umfassendere, sehr authentische  Dokumentation zweier spanischer Journalisten (die während des versuchten Staatsstreiches im April 2002 in Venezuela waren) gibt es hier.

Das Argument, solche Massaker  durch  „Stellvertreter“  (proxies – also indoktrinierte, fanatische Banden wie Al Qaeda und skrupellose „Spezialkräfte“) zu begehen  , um  damit – FÜR DIE ÖFFENTLICHKEIT UNSICHTBAR – die eigenen Ziele zu realisieren,  könne man nicht einmal den US-Geheimdiensten oder der US-Regierung zutrauen, ist also fehl am Platze ebenso der  semantische Immunisierungsversuch (gegen kritische Hinterfragung) mit dem Stigma-Wort „Verschwörungstheorie“.

Die Non-Konformisten sollen so als dämliche Spinner eingestuft werden, die man einfach nicht ernst nehmen kann.

In dem (teilweise fiktiven) Film von Oliver Stone über die Ermordung JFKs, gibt es eine Szene, in der sich der von Kevin Costner gespielte Staatsanwalt mit einem ehemaligen Geheimdienstmann in Washington trifft. Sie unterhalten sich über die Hintergründe der Ermordung Kennedys … Der CIA-Mann sagt:

Not the HOW, the WHY is most important…“  Precisely.

Aber zurück zu Syrien und der Gegenwart, eine andere Version  der Ereignisse sagt folgendes:

Die Leute wurden niedergemetzelt, weil sie Anhänger Assads waren oder sich weigerten, mit den Rebellen gemeinsame Sache zu machen. Der brutale Mord an den Kindern lässt sich aber wohl nur durch fanatische Indoktrination erklären und da fallen einem zunächst die Salafisten ein („Al Queda“ kommt auch aus dieser Ecke), die ja auch in der Lage sind, Leuten den Kopf abzuhacken usw.

Zu welcher Religionsgruppe gehörten die Opfer? Waren sie Sunni, Shia, Christen oder Alawiten? Als Menschen sind alle gleich viel wert, aber die Beantwortung dieser Frage lässt natürlich Schlüsse auf die Täter  zu …

„Die Leute in der Gegend um  Houla hatten eine gute Beziehung zu den syrischen Soldaten. Die Terroristen kamen … und sagten den Anwohnern, sie müssten entweder syrische Soldaten töten oder sie würden selbst getötet. Das regionale Krankenhauses in Houla wurden in Brand gesteckt, weil dort syrische Soldaten behandelt worden waren.“ (Zitat aus einem arabischen Blog)

„Bestätigt“ wird diese Version auch durch dieses Video, das RT ausgestrahlt hat: (vor dem Mikrofon der politische Analyst Dr. Ibrahim Alloush)

Er sagt u.a. folgendes: „Wenn Sie mich nach dem Massaker fragen, dann sage ich ihnen, … dass es die bewaffneten Banden waren …“

Er sagt auch, dass die Rebellen Angriffe auf Straßensperren der syrischen Armee machten, und das Krankenhaus in Brand setzten. Dann gingen sie in die Häuser und brachten die Menschen um … von denen einige dafür bekannt waren, dass sie Assadanhänger waren … es macht also keinen Sinn, die syrische Armee zu beschuldigen ..“

Zu beachten sei auch der Zeitpunkt, an dem diese „Greueltaten“ stattfinden und sofort publiziert werden. Das „Timing“ sei sehr aufschlussreich:

Diese Leute wollen keine politische Lösung, sondern ein internationales Eingreifen in Syrien unter dem Vorwand des Massakers. Finden Sie es nicht komisch, dass jedes Mal,  wenn sich ein UN-Vermittler in Syrien aufhält (oder er etwas untersuchen soll), oder eine diplomatische Lösung möglich erscheint, dann diese „Massaker“ passieren? [Das Februar Massaker in „Homs“ fand kurz vor einer Versammlung des UN-Sicherheitsrates statt, andere Greueltaten während des Besuches von Kofi Annan .. wer profitiert von diesem „Timing“? Sicher nicht Assad…)

Es ergibt doch keinen Sinn, dass die syrische Armee diese Massaker begeht (dann müsste sie wohl die militärische Kontrolle über das Gebiet haben), sich dann zurückzieht und Rebellen in aller Ruhe Fotos und Filme dieser Greueltaten machen lässt?

Diese Verbrechen werden von den bewaffneten Banden selbst begangen, die von außen unterstützt werden, von den GCC-Ländeern, der Nato, insbesondere der Türkei [die Rolle der Türkei müsste näher untersucht werden].

Henry Meyer and Stephan Kravchenko von Bloomberg zitieren den syrischen Botschafter in Russland mit den Worten:

Das Hauptzweck des Massakers ist den Annan-Plan scheitern zu lassen und eine militärische Intervention zu provozieren.“

Die BBC (und andere News-Redaktionen) mögen das gestohlenes Foto wieder entfernt haben, doch der (gewollte) Schaden ist angerichtet: syrische Diplomaten wurden ausgewiesen, die Isolation des Landes verstärkt und diese „Journalisten“ haben brav mitgespielt. Was für eine erbärmliche Show wird uns hier geboten?

Die Quelle für die Berichte über (Assads angebliche) “Greueltaten” ist meistens das Syrian Observatory for Human Rights, ein Propaganda-Outlet mit Sitz in London, dessen Glaubwürdigkeit gegen Null tendiert, wenn man genauer hinschaut:

Dieses SIHR ist in England nicht offiziell registriert: weder als Unternehmen, wissenschaftliche Institution noch als gemeinnützige Einrichtung. Es hat keine Büroräume, keine Angestellten, aber der „Direktor“ Rami Abdulrahman schwimmt im „Spendengeld“. Seine Informationen kommen, nach eigenen Angaben, von einem Netzwerk syrischer „Aktivisten“. Seine Homepage besteht aus einer einzigen Seite, aber Al-Jazeera (das dem Emir von Katar gehört, der auch zur Anti-Assad Fraktion zählt) beherbergt einen „live-blog“ vom ersten Moment, in dem die Proteste in Syrien ausbrachen.

Dass Journalisten von Al Jazeera (die arabische, nicht  die englische Variante) aus Protest gegen Manipulationen zurückgetreten sind, braucht man auch nicht zu wissen.

Der von der Brookings Institution [pro-israelisches Saban Center]  vor einiger Zeit veröffentliche „Ratgeber“ „Welcher Weg nach Persien?“ führt verschiedene „Optionen“ für „regime change“ im Iran an und bewertet ihre Machbarkeit und ihre Erfolgschancen. Darin heißt es im dritten Abschnitt u.a.: (Inzwischen gibt es ein ähnliches Werk auch für Syrien)

Ein Aufstand ist oft leichter aus dem Ausland zu schüren und zu unterstützen …. Verdeckte Förderung einer Rebellion würde ein Abstreiten der [Einmischung der] USA plausibler machen … weniger diplomatischen und politischen Staub aufwirbeln … als wenn man eine direkte, militärische Aktion durchführte. Sobald das Regime einen schweren Schlag erhält [wie ein unterstelltes Kinder-Massaker], ergibt sich eine Möglichkeit zu handeln.“

[Die schon lange geplante] militärische Intervention würde so in den Medien als notwendige “letzte Option” erscheinen, nachdem alle anderen Mittel [UN-Friedensplan, Waffenstillstand, etc.]versagt hätten. Die „internationale Gemeinschaft“ würde dann zum Schluss kommen, dass das Assad-Regime es sich selbst zuzuschreiben hätte, weil er seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen [und eben ein Schurke] sei.

Subversive Aktivitäten, die zum Sturz einer ausländischen Regierung führen und für die dortige Bevölkerung  schwerwiegende Folgen haben, bis zu einem eskalierenden Bürgerkrieg, werden hier  präsentiert wie eine ganz normale  „To-DoList“: (man stelle sich vor, Iran oder Syrien würde so etwas in den USA planen … da wäre die Hölle los)

  • „Finanzierung und Organisationshilfe für die Opposition, unter Einbindung „unzufriedener“ Ethnien“
  • „Eine „effektive Opposition“ aufbauen, mit der man dann eine „alternative Führung“ erschafft, die die Macht ergreift“
  • „Direkte oder indirekte Ausstattung dieser Gruppen“ mit allen dafür notwendigen Werkzeugen, von Faxgeräten und Internetzugang bis hin zu Waffen: Die CIA könnte sich um diese Dinge kümmern (Ausrüstung und Training), wie sie sie es seit Jahrzehnten in der ganzen Welt getan  hat …“
  • Schulung über effektive Nachrichtenübermittlung („messaging“)
  • Eine Story zu konstruieren, in der Mängel des Regimes durch US-gesponserte Medien aufgeblasen werden, und  unbekannte Kritiker prominent werden:
  • „Die Diskreditierung des Regimes durch zentrale  „Meinungsmacher“ ist entscheidend  für dessen Zusammenbruch.“
  • Die Schaffung eines großzügigen Budgets zur Finanzierung eines weiten Spektrums zivilgesellschaftlicher Aktivitäten (z.B. ein 100 Millionen Dollar Fonds, mit dem Think Tanks, bzw. deren  Forschungsprojekte  zum Thema „Iran“ oder „Syrien“ finanziert werden)
  • „Die Nutzung eines Landkorridors in einem Nachbarstaat um „eine Infrastruktur für Supportoperationen entwickeln zu können“ (dieser Staat  ist im Falle Syriens die Türkei).

Die Washington Post deckte im April 2011 auf, dass die USA syrische Oppositionsgruppen im Ausland mit Millionen unterstützt hat. Dazu gehört auch die Organisation “Movement for Justice and Development“ in London (die der Muslimbruderschaft nahesteht) und Orwell’sche Projekte wie die “Middle East Partnership Initiative” die von einem “Democracy Council“ gemanagt wird.

Hier ist eine Stimme des christlichen Klerus in Syrien, die auch begreift, dass hier die Medien ein Zerrbild Assads verstärken, während der Charakter und die Motive seiner Gegner nie hinterfragt werden.

Fortsetzung folgt …

die( Vorfälle in Syrien wurden (nachweislich) schon vor Jahren geplant … im Rahmen einer „Neuordnung“ des Nahen Ostens, eine politische Fragmentierung jener Staaten, die sich nicht der hegemonialen „Ordnung“ fügen wollen: Chaos, Terror, Massaker, Bürgerkrieg nicht als schreckliche, bedauerliche Konsequenz, sondern als Ziel  einer Politik von Irrsinnigen …

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