Mörder Ohne Grenzen (2): Psychoterror

Israel: National Identity?

Sie haben überall Gewalt angewendet, nicht nur auf der Mavi Marmara. Zu behaupten, die Todesfälle auf der  Mavi Marmara und die massive Gewalt gegen die Passagiere, sei das Resultat des Empfangs, den man ihnen dort bereitet hat, ist eine absolute Lüge.“

Alex Harrisson, britische Staatsbürgerin, Aktivistin für „Free Gaza“

war nicht an Bord der Mavi Marmara, sondern auf einem der kleinen Schiffe, (Samoud) sagte aus, dass sie Witwe des ermordeten Çetin Topçuoglu ….  ohne jedes Mitgefühl behandelt wurde, ohne Rücksicht auf ihre Trauer; sie wurde von ihrem Mann getrennt, gefesselt, in eine Zelle gebracht, wie alle anderen. Am zweiten Tag zeigte man ihr ein Bild ihres getöteten Mannes, sie sollte ihn identifizieren.

Sein Gesicht war völlig entstellt, “Ich erkannte ihn nur an seinem Mund“

„Einige der Frauen weigerten sich, das Dokument („illegale Einreise“) zu unterschreiben und protestierten auch gegen die (wirklich illegale) Deportation, weil man ihnen all ihren Besitz  abgenommen  hatte.  Ich wollte auch nicht völlig mittellos in ein anders Land reisen, nur mit meinen Kleidern am Leib und wollte versuchen zu bleiben, um ein Gerichtsverfahren in Israel einzuleiten (die Abschiebung war auch nach israelischem Recht illegal)

Der britische Konsularbeamte sagte, auf die Feststellung, dass Israel sich einen Dreck um internationales Recht scherte, lapidar „ …Ja, ich weiß, aber sie machen es eben so“

„Die Rohheit und Unmenschlichkeit, die sie an den Tag legten, geht mir nicht aus dem Kopf“.

Die 15 Frauen wurden zuerst für sechs Stunden in einen Gefängniswagen (Metallgehäuse, damit es schön heiß wurde) gesperrt, ohne Wasser und Toiletten. Dann brachte man sie  in eine Art eingezäunten „Laufstall“, wo sie von Soldaten weiter gedemütigt wurden (sie machten gegen ihren Willen Fotos, sexistische Zurufe, hämisches Gelächter, Pfiffe, etc.). Zweimal kamen Soldaten herein und begannen die Frauen zu schlagen (ohne Provokation).

Wir konnten sehen wie kleine Gruppen von Männern hereingeführt wurden, von denen mindestens drei völlig verprügelt wurden (einer davon war Kevin O’Keefe – siehe Teil 1) Einer wurde so schwer verletzt, dass er nicht fliegen konnte.

Aber das traurigste und unmenschlichste was ich dort sah, waren die verletzten Türken, die zum Flugzeug gehen wollten.

Sie hatten immer noch die blutverschmierten Sachen an, die sie auf der Mavi Marmara getragen hatten.  Die Israelis haben ihnen nicht erlaubt zu duschen, oder ihnen frische Kleidung gegeben.

Ich sah, dass viele von Ihnen bandagierte Füße hatten und fragte warum. Sie antworteten, man habe vom Helikopter aus auf ihre Füße gezielt, deshalb hatten sie alle Schmerzen beim Gehen, konnten nicht auftreten. Doch man gab ihnen keinerlei Gehhilfe, Krücken oder Rollstühle, nichts. Und als andere versuchten, ihnen zu helfen, sie zu stützen, ihnen den Arm anboten, wurden sie weggezogen, angeschrieen und geschlagen.

Man ließ die Türken mit ihren Fußverletzungen auf einem Bein zum Flugzeug hüpfen … das war pure Demütigung.

Aber was wir erlebten, war nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was den Palästinensern jeden Tag angetan wird … wird dürfen nicht aufhören, Druck auf unsere Regierungen zu machen ….wir müssen laut und ständig für Sanktionen gegen Israel lobbyieren .. sie müssen die diplomatischen Beziehungen zu Israel auf Eis legen, die Blockade stoppen, mit Gaza Handel treiben

Hier geht es nicht um „Hilfsgüter“. Gaza ist keine Naturkatastrophe. Hier geht es um Menschenrechte. Freiheit. Würde.


Das Märchen, dass die Gewaltexzesse auf der Mavi Marmara von den Aktivisten ausgingen ist an sich schon durch die vielen übereinstimmenden Zeugenaussagen widerlegt. Doch auch die Berichte von den anderen Booten bestätigen, dass die israelische Darstellung eine unverschämte Lüge ist:

Griechische Aktivisten sagten nach ihrer Ankunft in Athen, die israelischen Soldaten hätten jeden brutal geschlagen, der versucht hatte, Widerstand zu leisten. „Sie hatten Gummigeschosse, Tränengas, Elektroschock-Waffen um die Passagiere einzuschüchtern und kleinzukriegen.“

Die vier Griechen gaben an, dass alle, die sich weigerten, das vorgelegte Dokument zu unterschreiben (illegale Einreise und Deportation), geschlagen wurden. (deckt sich mit der Aussage von Alex) Als sie zu zittern begannen, erhielten sie Injektionen. Dann wurden sie wieder geschlagen … Dann haben sie uns in Zellen gebracht, ohne Fenster, ohne Licht für 24 Stunden … totale Isolation ..

Ahmed Brahimi,  koordinierte die Flotten- Teilnehmer aus Algerien;

„Sie haben uns gedemütigt. Wir waren unbewaffnet, wir wollten nicht  kämpfen.”

„Wir haben gerade unsere Morgengebete gesprochen, als die Israelis den ersten Versuch machten, das Schiff zu entern. Wir holten uns Holzstecken und was wir sonst noch an Bord finden konnten, um uns zu verteidigen…. Sie haben uns die  Mobiltelefone abgenommen, haben uns nicht erlaubt, die Toilette zu benutzen, unsere Hände waren gefesselt und einige mussten auf dem Bauch liegen.

Sie sagten uns, wir müssten ein Dokument unterschreiben, das wir nicht verstanden, doch wir haben uns geweigert, weil wir Hebräisch nicht verstehen und weil wir Israel nicht anerkennen!

Paveen Yaqub, 39, eine pakistanisch-englische Aktivistin aus Yorkshire

„Sie waren brutal und emotionslos, während wir zusammen getrieben und gefesselt wurden und haben die ganze Zeit Maschinengewehre auf uns gerichtet, mit dem Finger am Abzug. Als ich versuchte, ihnen klar zu machen, dass wir Hilfe für die Verletzten brauchen, haben sie nur gelacht.“

„Bei der Ankunft in Ashdod jubelten die dort versammelten Leute, als ob es einen Grund zum Feiern gäbe.  Sie haben uns vorbei getrieben, wie eine Herde. Es war so bizarr, wir fühlten uns wie Tiere im Zoo.“

(N.B: Die Genfer Konvention verbietet das „Vorführen“ von Gefangenen als erniedrigende Prozedur)

Als sie sich weigerte, ein Dokument zu unterschreiben, das sie nicht verstand, wurde sie sechs  Stunden lang in einem Gefängniswagen eingesperrt, ohne Wasser und Nahrung, ohne Toilette.  (bestätigt Aussagen von Alex Harrisson)

Wenn ich gehen musste, „haben Sie  gegen meine Beine getreten, damit ich hinfalle und sich über mich lustig gemacht. Manche wollten Fotos von dieser Demütigung machen, eine Art „Trophäe“ für die Polizisten. Sie haben mich auch durchsucht (body search), aber darüber möchte ich nicht sprechen. Sie hatten Spaß daran, uns zu demütigen.“

„Es war ein Albtraum. Sie haben uns (psychisch) terrorisiert, während wir festgehalten wurden. Ich habe seit Tagen nicht geschlafen. Ich musste einen Hungerstreik anfangen, damit ich telefonieren durfte.“

„Mir wurde klar – wenn selbst internationale Hilfsorganisationen so erniedrigend behandelt werden, was müssen dann erst die Palästinenser erleiden, die ständig solchen Repressalien ausgesetzt sind?“

Paveen sagt, sie will trotz der schockierenden Erlebnisse wieder an einem Konvoi teilnehmen. … „Das große Problem ist, nur wenig Leute wissen, was dort wirklich los ist.“

Sarah Colborne, leitende Direktorin der Palestine Solidarity Campaign

„Der Angriff war ein Akt der Piraterie und ein Massaker. Ich sah, wie ein Mann von einem Soldaten erschossen wurde (durch Kopfschuss) .“

Als ich auf das oberste Deck kam, sah ich die Dinghies der Israelis, voll gestopft mit Waffen. Ich konnte nicht einmal zählen, wie viele Boote es waren.  Schiffe, Helikopter, Schüsse … es war einfach ein Horror.

Sie haben unser gesamtes Equipment konfisziert, unsere Handies, die Kameras, alles, damit die Welt nicht erfährt, was wirklich passiert ist.“

Hier ist das ganze Interview

Jamal El Shayyal, britischer Staatsbürger und Al Jazeera Reporter

Die Pressefreiheit wurde, ganz zu schweigen von der Verletzung anderer zivilen Rechte, bei dem Überfall auf die Schiffe ebenfalls mit Füßen getreten. „

„Jeder, der die barbarischen Methoden und die kriminelle Politik Israels kritisiert oder dagegen Widerstand leistet, wird mit totaler Verachtung  behandelt.“

Shamal sagte aus, dass ihm die Organisatoren der IHH uneingeschränkten Zugang zu allen Bereichen des Schiffes ermöglicht hatten ( „I was able to inspect every cm of the ship“) und dass er alles gefilmt hat. Es gab keine Waffen. Er hatte vorher noch darüber Witze gemacht, dass die „gefährlichsten“ Dinge an Bord, Obst und Gemüse seien (Dinge, die man werfen kann, z.B. Kohlköpfe, etc.)

„Der Kapitän hatte vorher sogar angeordnet, den Kurs zu ändern – weiter weg von der Küste, in internationalen Gewässern, um jede Konfrontation in der Nacht zu vermeiden. … Dann sahen wir die großen Schlauchboote („Zodiacs“) an beiden Seiten des Schiffes … zwei Helikopter tauchten über uns auf (ohne Licht) … einer davon versuchte die Satellitenschüssel zu zerstören …(was auch gelang)

Dann kam der Schuss vom Helikopter –  .. ein türkischer Aktivist, [Cevdet Kiliçlar ] der filmte, wurde von oben am Kopf getroffen … das passierte noch bevor ein einziger Soldat an Bord gekommen war ein anderer Türke zog sein weißes T-Shirt aus und hielt es als Weiße Flagge hoch, ein klares Zeichen der Kapitulation .. aber sie feuerten weiter Schüsse auf unsere Leute … dann hielten wir ein Schild hoch, auf dem in Hebräisch stand, dass wir uns ergeben … wieder kein Effekt …

Es waren surreale Szenen —  Schock, Horror, überall Blut, Angst und Chaos … Die Ärzte hatten alle Hände voll zu tun (waren auf solche schweren Wunden nicht eingestellt);

Hanin Zouabi, die arabische Abgeordnete der Knesset, versuchte, Hilfe zu bekommen: Sie sagte zu ihnen  in drei Sprachen (Hebräisch / Arabisch / Englisch) Bitte Helfen Sie uns!, Wir haben Schwerverletzte und brauchen medizinische Hilfe!

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…  das ist die „einzige Demokratie im Nahen Osten“ …

HANIN ZOUABI erhielt MORDDROHUNGEN I in Israel und wurde im Parlament, der  KNESSET beschimpft („terroristin!“) und eingeschüchtert;  ihre Privilegien  als Parlamentarier teilweise aberkannt

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(Fortsetzung der Zeugenaussagen):

Keine Reaktion.  Dann nahm sie ein Stück Karton und schrieb darauf: BITTE HELFEN SIE UNS! …dann sahen wir den roten Laser-punkt auf ihrer Stirn [Zielmarkierer der Waffen, die das Überfallkommando benutzte, auf dem Video im vorhergehenden Beitrag zu erkennen] ..

Inzwischen starb einer der Verletzten. Hanan versuchte weiter, medizinische Hilfe zu bekommen … aber sie waren taub für unsere Verzweiflung … die Türken starben innerhalb von drei Stunden … sie sind verblutet wir hatten ja keine Ausrüstung für Transfusionen…. Man hat sie  quasi zweimal umgebracht: zuerst durch die Schussverletzung und dann durch unterlassene Hilfeleistung …

Schließlich haben sie erlaubt, die Verletzten zu evakuieren,  (etwa 40) doch ca. 15 waren so schwer verletzt, dass sie nicht gehen konnten, sie konnten nur liegend transportiert werden und auch dass nur mit größter Vorsicht…aber sie weigerten sich, uns Tragen zu geben … man hat ihnen die Infusionsschläuche herausgerissen und sie wie Kartoffelsäcke behandelt … einige haben geschrieen … es war furchtbar“

Nachdem die Verletzten weggebracht wurden, durften wir an Deck gehen; sie haben (Hände hinter dem Rücken) gefesselt; wir mussten stundenlang auf dem Boden kniendurften nicht miteinander sprechen, nicht auf die Toilette gehen … währenddessen haben sie unten alles durchwühlt, Hunde eingesetzt, es war eine einzige Verwüstung …

Ein Palästinenser war an Bord, um zu seiner Familie zurückzukehren: er hatte Gaza verlassen, um medizinische Behandlung für seine krebskranke Frau zu organisieren, durfte dann aber nicht mehr zurückkehren …er hatte Diabetes und musste zur Toilette, doch sie verboten es und lachten … er musste (wie viele andere)  in die Hose machen ….

Ein Aktivist aus Malaysia flehte sie an, seine Handfesseln etwas zu lockern, einmal, zweimal, dreimal .. ein Soldat ging zu ihm und zog sie noch fester an, den Schrei werde ich nie vergessen …..

In Ashdod erwartete uns ein Schild mit der Aufschrift „Welcome to Israel“ … welche Ironie … wir waren immer noch gefesselt .. man sagte uns, wir müssten unterschreiben, dass wir illegal nach Israel eingereist seien und deswegen deportiert werden ….  Ich weigerte mich, denn … um das ganz klar zu machen:

Wir wurden GEKIDNAPPED – nicht „festgenommen“, nicht „verhaftet“, das ganze war illegal

man nahm uns die Pässe ab … ich wurde von den anderen Journalisten abgesondert … Ich durfte keinen Kontakt mit dem Konsulat aufnehmen, kein Telefonat führen, gar nichts  [eine klare Verletzung  ziviler Rechte} ich habe 24 Stunden lang nichts zu essen gehabt, als es dann eine Mahlzeit gab, war die Menge so gering bemessen, dass einige leer ausgingen … ich wurde in eine winzige Zelle gebracht .. Am Dienstag kam eine Gruppe palästinensischer Rechtsanwälte …

Die türkische Regierung machte großen Druck und so sollten die türkischen Teilnehmer als erstes freigelassen werden, doch die IHH Organisatoren weigerten sich, sie wollten erst gehen, wenn ALLE Aktivisten wieder frei waren ….

Am Ben-Gurion Flughafen drückten sie mir einen fremden Pass in die Hand und sagten: „Gratulation! Das ist Dein neuer Pass!“ (DUBAI!) Das ganze war natürlich auch ein Schlag in Gesicht für Großbritannien – sie zeigten ihre völlige Verachtung für internationales Recht und alle, die sich gegen ihre Verbrechen zur Wehr setzen …

Osama Qashoo, Exil- Palästinenser, Filmemacher (seine Familie lebt in der West Bank)

Auch er bestätigt, dass vom Helikopter geschossen wurde, bevor das Boot geentert wurde, (also massive Gewaltanwendung des Überfallkommandos, zwei Schwerverletzte, bzw. Tote,  bevor die Aktivisten sich wehrten – keine Rede von Selbstverteidigung).

„Ich sah unseren türkischen Webmaster, Cevdet Kiliçlar (38) der filmte, als er plötzlich zusammensackte. Ich wollte ihn wegbringen, zur medizinischen Ambulanz, .. plötzlich spürte ich etwas warmes in meiner Hand … es war sein Gehirn … alles war voller Blut, Chaos, Entsetzen, ein Wahnsinn …“

Die Kugeln kamen von überall (anfangs dachte man, es seien nur „Gummigeschoße“ (Metallkern mit Gummimantel), doch es war scharfe Munition …Kurze Zeit später gab es einen zweiten Türken, der angeschossen wurde und bald starb , Ali Haydar Bengi (39) …

Später baten wir um Tragen für die Schwerverletzten, doch sie weigerten sich, uns welche zu geben …einer schrie vor Schmerzen, als sie ihn wegbrachten ….

… Sie haben alles gefilmt … (unsere Kameras, Handies, etc. wurden uns abgenommen)

(Später, nachdem die Verletzten evakuiert waren) „… ein 84-jähriger Mann musste auf die Toilette, er bettelte … sie sagten ihm, er sollte sich doch anpinkeln, der alte Mann saß dann in seinem eigenen Urin,  … ich konnte diese Demütigung nicht ertragen und rastete aus … schrie sie an

.. dann haben sie zwei meiner Finger miteinander verhakt (einen von jeder Hand) und dann die Hände gefesselt, ich habe so etwas noch nie gesehen (vier meiner Finger sind seitdem gefühllos) … dann musste ich mich hinknien …vorher haben sie zwei Metallrohre unter meine Beine gelegt .. ich war eine Art lebender „Trolley“, dann setzen sich zwei Soldaten auf mich .. andere kamen, traten mich, spuckten auf mich, schütteten Wasser über meinen Kopf..“

Einer der türkischen Crew  hatte seine Frau und seinen einjährigen Sohn mitgenommen … sie schlugen ihn vor dem Kind, dass dann immer laut zu schreien anfing ….

In Ashdod wurden wir von Typen betreut, die sich „social services“ nannten (!) … auf Fragen, antworteten sie, wie Roboter: „..wir haben das Recht, uns zu verteidigen …“

(Originalaussagen in Englisch: siehe HIER)

Um die Pathologie des Zionismus zu erfassen, und den wahnsinnigen Staat, („lunatic state“, Norman Finkelstein) den er hervorgebracht hat, hilft ein Zitat von Golda Meir :

“ I will never forgive the Arabs for forcing us to kill them“

In diesem Fall würde sie, das Wort „Araber“ durch „Türken“ oder „Aktivisten“ ersetzen …

Wer begreifen will, wie gefährlich der Zionismus ist, und wie künstlich  die “ nationale Identität“ Israels ist, dem sei dieses Buch empfohlen:

(Klicken Sie auf das Bild, um den Autor zu hören)

Wie lange schaut die Welt noch tatenlos zu, wie dieser Schurkenstaat systematischVerbrechen begeht und sich für immer und ewig hinter dem Schutzschild des Holocaust versteckt?  Haben nicht gerade die Europäer, besonders die Deutschen eine moralische Verpflichtung, den Entrechteten und Gedemütigten zu helfen,  nicht die Unterdrücker und Mörder durch Stillschweigen zu decken?

Was für eine erbärmliche Rolle spielen unsere Journalisten in dieser Farce?

Die Türkei darf nicht in die EU wegen „Demokratiedefiziten“ – aber  Israel ist ein bevorzugter Handelspartner, soll das ein Witz sein?

Fortsetzung folgt ….

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Ein Kommentar zu „Mörder Ohne Grenzen (2): Psychoterror

  1. Aufruf zur Antikriegsdemonstration zum Qudstag
    am Samstag, den 4. September 2010

    Treffpunkt: 14.30 Uhr am Adenauerplatz
    Wegstrecke ab 15.00 Uhr: über Kudamm, Joachimstaler Strasse, Kantstrasse bis Savigny-Platz (Abschlusskundgebung)

    Der Weltkrieg ist voll im Gange, was nun?

    den neuen Teil des dritten Weltkrieges gegen den Iran verhindern und die laufenden Teilkriege beenden!
    Terror und Gewalt stoppen, Vertrauen und Frieden verbreiten!
    Hass und Feindschaft bekämpfen, Vernunft sprechen lassen!
    Die kriegstreibenden Politiker/innen abwählen. Die Demokratie retten!
    Vor allem Millionen Menschenleben retten!

    Die Antikriegsdemonstration am Qudstag ist der Marsch für den Frieden. Die „Herren der Welt“ suchen anscheinend, nach alten Rezepten aus denm 20. Jahrhundert, den Ausweg aus der selbstverschuldeten Krise in dem Krieg. Die Vernunft sagt uns, dass die Wirtschaft dem Wohlstand und das Militär der Sicherheit für die Menschen dienen soll. Aber wenige tausend unter uns 6,5 Miliarden Menschen verfügen unberechtigter Weise über den größten Teil der materiellen Macht.
    Seien es Politiker, Staatsmänner u. Staatsfrauen oder die Mächtigen der Wirtschaft. Sie scheinen fest entschlossen, schrittweise einen dritten Weltkrieg mit Millionen von Toten und weiteren verheerenden Folgen zu führen.
    Ein Krieg, der schon 2001 begann und ettapenweise fortgeführt wird. Afghanistan, Irak, Libanon, Palästina, Pakistan, Jemen, Sudan und nun Iran.
    Was für ein Zufall, dass alle Teilkriege vom Westen, also von den „freiheitlich demokratischen“ Staaten und ihrem Vorposten in der islamischen Welt, nämlich von Israel, ausgehen. Wiederum rein zufällig wird Krieg gegen die islamischen Länder geführt! Sind wir schon bei der Inszinierung der „Clash of civilizations“?
    Oder befinden wir uns bereits mitten in den neuen, modernen Kreuzzügen? Dabei ist eins sicher: der erste Verlierer des dritten Weltkrieges ist die Demokratie, die dem blutigen Wahnsinn der Mächtigen geopfert wird.
    Wir dürfen unser eigenes Schicksal und das der gesamten Menschheit nicht den bösen Kriegstreibern überlassen!
    Aus diesem Grunde appelieren wir an alle Buergerinnen, sofern sie noch bei gesundem Menschenverstand sind und nicht von den Medien verzaubert wurden,
    an der diesjährigen Qudsdemonstrationen in Berlin teilzunehmen

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