Hysterie, Pandemie, Infamie? Medien und Schweinegrippe

Big PharmaDies ist eine Replik zur  WDR-Sendung Hart, aber Fair“ vom 21.10.2009. Welche Fakten wurden nicht erwähnt bzw. welche irreführenden Aussagen nicht korrigiert?

Haben die beiden Kritiker, die Ärztin Angela Spelsberg und  der Journalist Markus Grill vom SPIEGEL Recht? Ist das Ausrufen einer „Pandemie“ politisch begründet und nicht wissenschaftlich?

Darauf antwortet Jörg Hofmann auf der Faktencheck Website:

Entsprechend den Definitionen der WHO, nach denen Ausbrüche bewertet werden, handelt es sich bei dieser Grippe tatsächlich um eine Pandemie. Ein Erreger muss sich dabei in mindestens zwei WHO-Regionen gleichzeitig von Mensch zu Mensch ausbreiten. Es wird nicht vom Auftreten entsprechender Erkrankungen sondern lediglich von Infektionen gesprochen. Eine Entwarnung zum derzeitigen Zeitpunkt ist nicht angebracht.“

DIE UNERWÄHNTEN FAKTEN:

Eine Epidemie wird alszeitlich und räumlich gehäuft auftretende Massenerkrankung“ definiert. Wenn es sich um eine rasche, kaum noch zu verhindernde Ausbreitung handelt,  spricht man von einer Pandemie. (griechisch pan = alle, demos = das Volk) Dieser Begriff suggeriert natürlich, dass praktisch die ganze Welt betroffen ist (Stufe 6) und dass es eine sehr große Ansteckungsgefahr gibt. Die Klassifizierung als Pandemie heißt aber nicht automatisch, dass hier eine große Gesundheitsgefahr bzw. Lebensgefahr besteht.

Außerdem ist wichtig daran zu erinnern, dass die WHO ja die Definition einer Pandemie geändert hat, damit sie überhaupt ausgerufen werden konnte. Ein einmaliger Vorgang, der natürlich entsprechende Kritik auslöste: Wer profitiert von dieser Änderung, wer hat Druck auf die WHO ausgeübt? Eines der Länder war z.B. Großbritannien, ein Land in dem  zufällig einer der größten Pharmakonzerne und Impfstoffhersteller der Welt zu Hause ist: Glaxo-Smith-Kline.

„Die alte Definition war ein neues Virus, das sich rasch ausbreitete, weil es keine Immunität gab und sowohl hohe Erkrankungszahlen als auch Todesraten. Jetzt hat man die beiden letzten fallengelassen und deshalb kann die „Schweinegrippe“ als Pandemie kategorisiert werden.“

Zitat aus einem Spiegel-Interview mit dem Epidemiologen Thomas Jefferson vom 21.Juli 2009

Am 11.Juni 2009 meldete AP, dass die höchste Warnstufe 6 von der WHO ausgerufen wurde. Dies bewirkt automatisch das Inkrafttreten so genannter Pandemiepläne, die die Herstellung eines Impfstoffes bzw. die Beauftragung dazu durch die Regierungen (die Zulassung erfolgte durch ein „Fast Track Approval der EMEA) zwingend vorsehen, weil man überzeugt ist, eine weitere Verbreitung müsse gestoppt werden. Trotz dieser angeblichen Gefahr wurden aber keinerlei Reisebeschränkungen empfohlen oder durchgeführt.

Am Tag dieser Meldung wurde die „Schweinegrippe“ aus 74 Ländern gemeldet, man sprach von 29.000 Infizierten, von denen allerdings „die meisten nur milde Symptome zeigten und keine Therapie in Anspruch nehmen mussten.“ (AP-Meldung zur Stellungnahme der WHO).

Äußerst seltsam ist auch, dass die WHO folgende Empfehlung herausgab:

„Countries with no or only a few cases should remain vigilant. Countries with widespread transmission should focus on the appropriate management of patients. The testing and investigation of patients should be limited, as such measures are resource intensive and can very quickly strain capacities,“.

Jene Länder, wo es bereits zu einer großen Ausbreitung gekommen sei, sollten sich auf die Behandlung der Erkrankten konzentrieren:

Das Testen und Befragen der Patienten sollte begrenzt sein, da diese Maßnahmen sonst die vorhandenen Kapazitäten überlasten würden.“

Was ist denn das für ein Unsinn? Wie kann man Erkrankte richtig behandeln, wenn man nicht einmal gründlich getestet hat, ob ein und wenn ja, welcher Virentyp/-stamm die Symptome ausgelöst hat? Woher weiß man denn dann, dass es sich überhaupt um den H1N1-Erreger handelt? In Wahrheit wurden praktisch alle Patienten in den USA mit „flu-like symptoms“ (Grippe ähnlichen Symptomen) als Pandemiefälle geführt, während in den meisten Entwicklungsländern gar keine entsprechenden Labors vorhanden sind, um die Viren eindeutig zu identifizieren.

Frau Chan wies aber auch darauf hin, dass besonders in den armen Ländern, die Gesundheitsgefahr am größten sei – eben weil der Ausbruch von Krankheiten und Epidemien natürlich auch von sozialen  Faktoren abhängt: Armut, Mangel- und Unterernährung, fehlende Hygiene (kein sauberes Wasser, keine Kanalisation), Arbeits- und Hoffnungslosigkeit, all das führt zu einer Schwächung des Immunsystems und damit ist der Boden für eine Ansteckung bereitet; das Virus alleine ist nicht das Problem, aber genau das will uns die Pharmaindustrie weismachen.

Die Experten vom „Faktencheck“ werfen Frau Dr. Spelsberg vor, zu ignorieren, „dass  bei den in der Vergangenheit aufgetretenen Pandemien oft eine zweite Welle mit aggressiveren Erregern aufgetreten ist“. Man muss mit solchen Szenarien rechnen, Grippeviren sind unberechenbar. Wenn so etwas eintreten sollte, kann derjenige, der geimpft ist, sehr froh sein.“

Wenn das Virus mutieren sollte und in einer „aggressiveren Form“ wiederkehrt, nutzt aber auch die Impfung nichts, denn das Antigen stammt ja von der bereits vor Monaten identifizierten Variante. Aus dieser Perspektive ist auch die so genannte „saisonale Impfung“ ein Witz, denn bis der Impfstoff produziert ist, kann sich das Virus schon wieder geändert haben…

Das bestätigt auch Tom Jefferson (siehe Spiegel-Link weiter oben), und weist darauf hin, dass an der Entstehung “grippaler Infekte” auch noch andere Viren (und auch Bakterien) beteiligt sind, die in diesem Zusammenhang völlig ignoriert werden, weil man mit den “Grippeviren” das große Geschäft machen kann.

Nach seinen Untersuchungen ändert die saisonale Grippeimpfung nichts daran, dass in den Wintermonaten mehr Leute an „Grippe“ (oft an Komplikationen wie Lungenentzündung) sterben. Die Wirkung dieser Impfungen sei also bestenfalls „begrenzt“. Außerdem zeigten die Studien, dass eine Wirkung eigentlich nur bei gesunden, jungen Erwachsenen festzustellen sei, aber bei Kindern und Älteren, eine verbessere Immunität nicht erkennbar sei.  Auch müsse man endlich berücksichtigen, dass die Umweltbedingungen (auch im sozialen Sinn) eine große Rolle bei der Entstehung von Epidemien spiele.

(siehe dazu und über die Wirkung / Gefahren von Impfstoffen meine vorherigen Beiträge  HIER)

„Whether it’s our scientists or externally, clearly there’s a high degree of concern that the strains are going to continue to evolve and manifest themselves in different ways, and it’s very possible that the vaccines that are being produced for H1N1 right now will not be effective as the strains mutate and evolve over time“.

(Bob Parkinson von Baxter International, räumt ein, dass  der  jetzt hergestellte Impfstoff  bei einer Mutation des Virus nicht mehr wirksam sein wird…. )

Quelle: Chicago Tribune 19.10.2009

Zur Person Beda Stadler, der eines der größten Assholes ist, das sich je unter dem Deckmantel der Wissenschaft, in den Medien selbst als Gralshüter der Vernunft inszeniert hat, muss ausführlich berichtet werden. Seine bissige und entwürdigende Polemik, seine arrogante und selbstherrliche Art hat dazu geführt, dass sich in der Schweiz viele weigern, mit ihm auf einem Podium zu diskutieren: Es gibt keinen Diskurs, wer seine Ansichten nicht teilt, wird beschimpft und in den Dreck gezogen (er verglich z.B. Impfgegner (Masern) mit „Holocaust-Leugnern“ und nannte sie eine größere Gefahr, als jene, die von Atomkraftwerken ausging…) . Bei Plasberg hat er sich ja noch zurückgehalten…

Er wird immer als „Immunologe“ vorgestellt, aber niemand kümmert sich darum, von welchen Firmen sich Herr Stadler seine Forschung – und seine Tiraden gegen industriefeindliche Denkarten (Biolandbau, Ablehnung der grünen Gentechnik, Homöopathie etc.) – finanzieren lässt. Mehr dazu im nächsten Beitrag…

Zurück zum Hart, aber fair Faktencheck:

Zur Behauptung Stadlers, die über 60 –jährigen seien immun gegen die Krankheit…

Virologe Stefan Ludwig:

Derzeit zeigt das Virus in der Tat milde Verläufe, aber das muss nicht so bleiben. Auf das Szenario des plötzlichen Auftretens einer aggressiveren Variante muss man vorbereitet sein. Die Aussage, dass Menschen über 60 sich nicht mehr anstecken können, ist meines Wissens statistisch keinesfalls belegt.“

Vieles, was Herr Stadler sagt, ist nicht belegt, doch es ist auffallend, dass bei dieser „Grippe“ in erster Linie junge Erwachsene betroffen sind und weniger ältere Menschen, die sonst zu den Risikogruppen gehören.

Doch die Pharmaindustrie weiß genau, dass die Wirkung der Impfstoffe bei alten Menschen sehr schlecht ist, weil das Immunsystem mit zunehmendem Alter einfach immer schwächer wird (das ist ja Teil des Altwerdens, sonst würde ja letztendlich niemand sterben), deshalb versucht man, mit immer stärkeren Adjuvantien speziell für „Senioren“, das Immunsystem zu „stimulieren“, wobei gerade „MF-59“ eine Erhöhung der Antikörper-Titer bei alten Menschen bewirkt haben soll.  (Mehr zu MF-59 in meinem  früheren Beitrag  über Adjuvantien )

Bild1Nach meiner Auffassung ist das aber ein ebenso großer Irrsinn wie die gewinnträchtige Verabreichung weiblicher Hormone während bzw. nach der Menopause. Man muss einfach systemisch denken und akzeptieren, dass sich der Körper mit zunehmendem Alter verändert. Hier mit der chemischen Keule auf natürliche Abläufe einzudreschen bzw. sie umkehren zu wollen, ist verrückt und zeigt, wie blind diese Industrie ist, wie sehr sie immer noch ein biologisches System als Maschine betrachtet, die man „reparieren“ muss, wenn die gewünschte Leistung nicht mehr erbracht wird.

Eine gesunde Lebensweise ist – natürlich auch im Alter – die beste Vorsorge, den Körper insgesamt zu stärken. Den Leuten zu suggerieren, die bösen Viren und Bakterien liegen nur auf der Lauer, um uns zu bedrohen, und man könne sich nur durch Impfen schützen (was gar nicht eindeutig bewiesen ist), ist eine verzerrte Darstellung der Wirklichkeit, die natürlich den Interessen der Pharmaindustrie dient.

Ja, Viren sind nicht ungefährlich, weil sie – wie auch die Bakterien – Meister der Anpassung sind und ihr Erbgut rasch verändern können, wenn es die Umweltbedingungen verlangen. (Mehr dazu siehe meine vorherigen Beiträge zum Thema Impfen). Je mehr man sie unter Druck setzt (z.B. mit antiviralen Mitteln wie Oseltamivir (Tamiflu), desto schneller mutieren sie. Über die weitläufigen Resistenzen der häufigsten Grippenviren gegen Tamiflu habe ich ja bereits geschrieben)

Doch ständig neue Impfungen zu erfinden, um damit angeblich die Menschheit von großen Bedrohungen zu befreien, ist eine unzulässige Vereinfachung eines systemischen Problems. Krankheitserreger existieren nicht in einem Vakuum.

Es gibt nicht nur uns und den pathogenen Keim. Manche Viren leben jahrzehntelang in uns und es bricht trotzdem keine Krankheit aus. Ja wir tragen sogar in unserem Genom Segmente von Viren in uns, (auch darüber habe ich bereits geschrieben), die man lange Zeit als „Junk DNA“ (Link: siehe Fußnoten) bezeichnet hat, weil man nicht wusste, welche Funktion dieser Abschnitt hat (und eigentlich noch immer nicht wirklich versteht…)

Was die „Todesfälle“ durch Grippe betrifft: laut PEI zwischen 5.000 und 10.000 Menschen pro Jahr – auch diese Statistik ist mit Vorsicht zu genießen. (siehe Spiegel-Interview), denn oft wird die genaue Todesursache nicht festgestellt.

Aber nehmen wir an, die Statistik stimmt – nehmen wir einen Durchschnittswert von 7.000 Todesfällen – was heißt das? Zunächst müsste man schauen, in welchen Altersgruppen diese Todesfälle aufgetreten sind, ob andere (chronische) Krankheiten vorlagen, etc. Die Zahlen alleine sagen gar nichts aus.

Vergleicht man aber diese Todesfälle mit anderen Todesursachen, wird klar, dass hier eine Bagatelle aufgebauscht wird, um dem Impfgeschäft ein moralisches Mäntelchen umzuhängen. Man will doch diese Leute „retten“ (zum Vergleich: bis zu 25.000 Menschen sterben pro Jahr an unerwünschten Nebenwirkungen medikamentöser Therapien. Etwa 90.000 müssen im Krankenhaus stationär behandelt werden, wegen schwerer Nebenwirkungen )

Was sagt das  Statistische Bundesamt zu den Todesursachen?

  • Herz-Kreislauf  (43%) 360.000 Tote
  • Herzinfarkt (7,4%) 61.000 Tote
  • zusammen also mehr als 50%
  • Krebs (25%) 212.000 Tote
  • Atemwege, Verdauung (12%) 100.000 Tote

Wenn man einmal von den altersschwachen Personen absieht, wo damit gerechnet werden muss, dass das Herz einmal nicht mehr mitmacht, haben alle diese Krankheiten eines gemeinsam: ihr Entstehen hängt maßgeblich von der Lebensweise und den Umweltbedingungen ab.

Rauchen, falsche Ernährung, Umweltgifte (inkl. ionisierender Spaltprodukte aus Atomkraftwerken und Bombenexplosionen) Bewegungsmangel, sozialer Stress, das sind die Hauptfaktoren für ihre Entstehung und ständige Zunahme. Genetische Faktoren spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle (auch wenn man uns anderes erzählt…um unser Verhalten weiter steuern zu können, im Sinne des hirnlosen Konsums..) und auch die Tendenz, Viren immer mehr für die Entstehung von Krebs verantwortlich zu machen, hat offensichtliche Ursachen.

Eine Änderung des Konsumverhaltens zu einer gesünderen Lebensweise ist nicht erwünscht, denn das hieße, dass der ganze Mist, den man uns andreht (Junk Food, Convenience Food (denaturierte, hoch verarbeitete Produkte, die „tot“ sind und mit künstlichen Vitaminen, Aromen, etc. aufbereitet werden; Verharmlosung der sehr bedenklichen Pestizide sowie anderer Chemikalien, die ohne je ausreichend getestet worden zu sein, tonnenweise verwendet werden siehe z.B. Weichmacher – Phthalate – im Plastik und REACH Initiative der EU, die aber gründlich entschärft wurde…)

In den letzten Monaten wurde z.B. eine Diffamierungskampagne gegen die Biolandwirtschaft in den Medien durchgeführt (Herr Stadler ist der erste, der sich über biologische Landwirtschaft lustig macht, er wird ja auch dafür bezahlt, dass er grüne Gentechnik promotet, obwohl er nichts von Agro-Ökologie versteht).

Das eigentliche Ziel waren aber nicht die Biobauern oder die überzeugten Anhänger, sondern alle jene, die vielleicht auf die Idee kommen könnten, ihre Lebensweise zu ändern. Im Sinne einer ökologischen – dringend erforderlichen – Wende. Das muss unbedingt verhindert werden. Vorgezeigt hat diese PR-Strategie schon seit Jahrzehnten die Tabakindustrie:

Man macht sich lustig über die Rauchgegner, bezeichnet sie als Leute, die „nicht genießen“ können, bei den Bio-Freaks und Veggies heißt es dann eben, das sei alles Aberglaube oder Esoterik. Sie werden als „Körndlfresser“ denunziert, und zur Belustigung in den Medien vorgeführt..Aber jeder, der Bio isst und die seriösen Studien kennt, weiß, dass diese billige Polemik nur ein System aufrecht erhalten soll, das unsere Lebensgrundlagen zerstört und – während man uns vorgaukelt, es handle sich um die „Freiheit“ selbst zu entscheiden, wie man lebt – die Profite der Food-Multis, der Handelsketten und der chemischen Industrie (vor allem auch Agrochemie) weiter ansteigen lässt.

Die sozialen, ökologischen und gesundheitlichen Kosten werden dabei „externalisiert“, also der Gesellschaft aufgebürdet. Kein Wunder, dass die Kosten für das „Gesundheitswesen“ (eigentlich Verwaltung der Krankheiten) explodieren. Die Konsumenten werden gezielt verblödet, gesunde Lebensweise lächerlich gemacht und die eindeutige positive Wirkung biologischer Landwirtschaft geleugnet. Bloß keine tief greifende Veränderung im Bewusstsein der „Konsumenten“.

Dass man durch gesunde, ökologisch bewusste Lebensweise viel mehr zur Verhinderung von Krankheiten beiträgt, als mit einer Impfung, deren Wirkung und Risikofreiheit gar nicht bewiesen ist, das soll sich in den Köpfen der Menschen nicht breit machen.

Eine Prävention, an der man nichts verdient, bzw. die z.B. en Absatz von Millionen Cortisonsalben, etc. schlagartig reduzieren würde ist uninteressant. Das zeigte ja auch das Beispiel mit der Avocadosalbe gegen Neurodermitis. Diese Leute haben keine Moral, sie produzieren nicht, um der Menschheit zu helfen, sondern nur wegen des enormen Profits (…letztendlich sind sie aber angetrieben von den Finanzmärkten, das darf  man nicht vergessen…)

Die Journalisten machen es sich aber viel zu einfach: Es werden immer die gleichen „Experten“ eingeladen, von den gleichen Instituten, Ministerien, Zeitungen oder trojanischen Pferden wie Think Tanks und bezahltenFrontgroups“, die sich oft ebenfalls als „Institute“ bezeichnen damit der Eindruck entsteht, es handle sich um unabhängige, seriöse Wissenschaftler. Deshalb kommt bei den Debatten auch immer das Gleiche heraus:  So gut wie Nichts.

Der Zuschauer hört die eine Seite, dann die andere und muss einfach entscheiden, wer glaubwürdiger ist. Es gibt keine Quellenangaben, kein Hinterfragen der Motive von Leuten wie Stadler oder Mitarbeiter des PEI und RKI, und Professoren sind anscheinend sakrosankt, auch wenn sie sich  sehr unprofessionell  benehmen (siehe Stadler – seine Reaktion auf die Avocadosalbe war ja eindeutig).

Die stichhältige Überprüfung der Aussagen oder der Authentizität der Personen kann man von heutigen Journalisten wohl nicht erwarten. Dazu ist das „Format“ auch kaum geeignet…

Die Aussage von Herrn Schröder etwa, dass die beiden Impfstoffe  (einer für die Bundesregierung bzw. die Bundeswehr, der andere für die Bevölkerung) im wesentlichen“  [in ihrer Wirkung und was das Risiko von Nebenwirkungen betrifft] gleich seien, ist falsch. (Sowohl was die Herstellung als auch das Vorhandensein von Adjuvantien betrifft – mehr dazu in den anderen Beiträgen zum Thema „Impfen“ ) Das weiß auch Herr Stadler und wenn man sich das Video der Sendung ansieht, ist ein Grinsen in Stadler‘ Gesicht die unmittelbare Reaktion auf die Aussage  Schröders, der als Vertreter des Gesundheitsministeriums entweder unglaublich naiv ist, oder ziemlich verlogen.

So schreibt der Spiegel Online über die erste Plasberg Sendung zum Thema Schweinegrippe:

Wie alle Journalisten bekam auch Plasberg in seiner Sendung nicht mehr heraus als: Nichts Genaues weiß man nicht“ (30.04.2009)

Bei dieser Art des nach Quoten schielenden „Infotainments“ wird sich das auch kaum ändern…denn Stadler wird ja eingeladen, weil er immer für einen Eklat gut ist, nicht für seine seriöse und unabhängige Expertise.

„Worldwide, most patients infected with the pandemic virus continue to experience typical influenza symptoms and fully recover within a week, even without any form of medical treatment.“

WHO-Meldung (gekürzt) vom 21. August 2009

Diese Meldung ist im Kontext der Behandlung mit antiviralen Mitteln wie Tamiflu zu sehen, doch die Bewertung der Gefährlichkeit ist klar. Dass die WHO oft doppeldeutige Stellungnahmen abgibt, habe ich ja bereits kritisiert (siehe dazu ausführliche Informationen über Tamiflu in meinen vorhergehenden Beiträgen mit dem tag „Impfen“)

Mehr über die Hintergründe der dubiosen Ansichten Beda Stadlers (der von manchen als „Beda Roche“ bezeichnet wird)   im nächsten Beitrag.

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2 Kommentare zu „Hysterie, Pandemie, Infamie? Medien und Schweinegrippe

  1. Ticket#20091110/23:15h#
    Hallo, wir betreiben einen Kleinbetrieb.
    Nach Reche im Internet & Zusammenarbeit mit der HK
    Düsseldorf, Dr. Becker tauchen Fragen auf.
    Wir befinden uns in der Vorbereitug für DIN/ ISO 14001.
    GlaxoSmithKline Cons. Healthcare
    Hat Politiker gekauft.
    …klingt unwahrscheinlich, ist aber so.
    Handy 0177 70 90 615

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