Grippeimpfung: Das Geschäft mit der „Pandemie“

651px-Virus_Replication_large.svgJedes Jahr untersuchen Forscher die vorhandenen Grippeviren und schätzen ein, welche Stämme am gefährlichsten sind, also eine Pandemie auslösen könnten. Es werden drei Stämme ausgewählt (zwei vom Typ A und einer vom Typ B), aus denen dann der jährliche Grippeimpfstoff gebastelt wird.

Das läuft etwa so ab:

  • Man will die gewünschten Antigene für HA und NA (des angepeilten „gefährlichen“ Virenstammes) mit Genen eines harmlosen Stammes kombinieren, der sich gut in Eiern vermehren lässt.
  • Virenstamm 1 und 2 werden in ein befruchtetes Hühnerei injiziert
  • Es kommt zu einem Austausch von Genen zwischen Stamm 1 und Stamm  2. Daraus können bis zu 256  (28) mögliche Genkombinationen entstehen.
  • Es werden jene Kombinationen gesucht, die die Gene für das HA und NA Enzym von Stamm 1 codieren und die restlichen Gene von Stamm 2 stammen.
  • Dieser neu „assortierte“ Stamm und zwei weitere Stämme werden dann für die Grippeimpfung im nächsten Jahr herangezogen. Die Vermehrung in Hühnereiern ist langwierig, unsicher und teuer. (Man muss jedesmal ein „künstliches“ Virus herstellen)

Welche Grippeimpfungen (gegen die angebliche “H1 N1 Pandemie“) werden entwickelt?  Wie kann man in relativ kurzer Zeit etwa 5 Milliarden Dosen  (lt. WHO benötigt) herstellen?

1) CELVAPAN (Baxter) hergestellt in Tschechien

Dieser Impfstoff enthält „ganze“, purifizierte  Viren, die durch Formaldehyd und UV-Bestrahlung „inaktiviert“ wurden: sie können sich nicht mehr vermehren und deshalb keine Infektion auslösen.

Celvapan ist insofern außergewöhnlich, als die Viren bzw. die benötigten Influenza-Antigene in Zellkulturen gezüchtet wurden und zwar in den berühmt-berüchtigten „Vero Zellen“, also Gewebszellen aus den Nieren einer afrikanischen Affenart (Grüne Meerkatze).  Soweit bekannt, enthält Celvapan keine Adjuvantien.

Derzeit werden weniger als 10% der weltweit erzeugten Impfstoffe in „kontinuierlichen“ Zelllinien erzeugt, ein Großteil wird nach der klassischen Methode in befruchteten Hühnereiern hergestellt. Bei einer Pandemie werden Milliarden Impfdosen benötigt, man braucht also unvorstellbare Mengen an Eiern.  Informationen über die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken (Zelllinien und Eikultur) – siehe den ersten Beitrag zum Thema Impfen in diesem Blog.

Das H1 N1 Virus lässt sich noch dazu relativ schwer vermehren. Die Ausbeute ist fast nur halb so groß wie bei anderen Viren und auch die Immunogenität lässt zu wünschen übrig. Zunächst einmal muss man die effektive und „sichere“ Dosis herausfinden. Um Kosten und Mühe zu sparen, setzen die Hersteller auf so genanntes „dose sparing“: Durch die Beimischung von Verstärkersubstanzen (Adjuvantien – näheres dazu siehe den vorhergehenden Beitrag) soll die vorhandene Menge an Influenza Antigenen für möglichst viele Impfdosen reichen und gleichzeitig das Immunsystem zu einer stärkeren und nachhaltigeren  „Antwort“ angeregt werden.

Die Firma Baxter geriet im März 2009 in die Schlagzeilen, weil sie Impfstoff, der „irrtümlich“ mit „Vogelgrippeviren“ kontaminiert war, in mehrere Länder (an dortige Labors) verschickte. Das Produkt enthielt eine Mischung verschiedener saisonaler Grippeviren (H3 N2) und eben auch das gefährliche H5 N1 Virus.

Was dieser Vorfall über die hohe „Sicherheit“ in Labors aussagt, die mit lebenden Krankheitserregern hantieren und „Bioengineering“ betreiben, braucht wohl nicht näher kommentiert zu werden…

2) Pandemrix  (Glaxo-Smithkline) hergestellt in Dresden (D)

Enthält gespaltene, inaktivierte Influenzaviren (aus verschiedenen Stämmen), die in befruchteten Hühnereiern (also in Hühnerembryos…) vermehrt wurden. Im Gegensatz zu Celvapan ist Pandemrix mit dem umstrittenen SQUALEN adjuviert („AS 03“), in Form einer Öl-in-Wasser-Emulsion. Kritiker warnen davor, weil es zwar ein natürliches Molekül (Vorstufe zu Cholesterin und  ein Zwischenprodukt für die Biosynthese von anderen Steroiden)  ist, aber die Impfung (also die Eintrittsroute in den Körper in Form einer immunstimulierenden Injektion) dazu führt, dass das Immunsystem Squalen als „Feind“ klassifiziert und auch körpereigenes Squalen als Bedrohung bekämpft, was bei predisponierten Menschen zu Auto-Immunerkrankungen führen könnte.  Die „Größe“  des Moleküls spielt dabei auch eine Rolle: wie man aus der „Nanotechnologie“ weiß, kommt es zu völlig unerwarteten Effekten .. Adjuvans werden offenbar getrennt geliefert und erst unmittelbar vor der Impfung vermischt.

3) CELTURA (Novartis) hergestellt in Marburg (D)

MDCK Zellen (eingefärbt)

Eingefärbte MDCK Zellen (Zellkern blau)

Auch hier setzt man auf die Vorteile der Zellkultur, vor allem schnellere Produktion größerer Mengen des Influenza Antigens, es werden aber auch Hühnereier als Vermehrungsreaktoren benutzt. Verschiedene Pressemeldungen sprechen von  „einer Hunde-Zellkulturlinie von 1958“ – das kann eigentlich nur heißen, dass es sich um MDCK Zellsubstrate handelt.

Diese bieten den Vorteil, dass Viren sich rasch vermehren lassen und zwar auch ohne tierisches Serum als Nährmedium. Die Zellen werden also „synthetisch gefüttert“ und somit zur Teilung angeregt. Die „Virenernte“ ist dabei anscheinend wesentlich größer als bei Verozellen. Was aber sind die Risiken dieser Methode?

Die Epithelzellen stammen von einem weiblichen „gesunden Cockerspaniel“ aus dem Jahr 1958. MDCK steht für „Madin-Darby Canine Kidney“, also aus dem Nierengewebe eines Hundes.

MDCK gehören zu den so genannten „neoplastischen Zellsubstraten“, sie zeigen also eigentlich ein abnormales (ewiges) Zellwachstum, das man auch als Vorstufe für eine Krebswucherung ansehen könnte….

Obwohl die ursprünglichen Zellen nicht karzinogen waren, stellte sich heraus, dass manche Sub-Linien hochgradig karzinogen waren. Enthalten diese Zellen krebsfördernde Onkogene? Versteht und beherrscht man mögliche unerwünschte Interaktionen zwischen Virus und Wirt bzw. Virus und Zelle? Der Impfvirus könnte DNA Fragmente aus der neoplastischen Zelle aufnehmen oder „verpacken“, die unter Umständen krebsfördernd sind. Könnte es zu vererbbaren epigenetischen Veränderungen kommen? (z.B. durch RNA) Können diese Risiken durch bestehende Sicherheitstests ausgeschlossen werden?

Fragen über Fragen, die kaum zufrieden stellend beantwortet werden können, aber dennoch wird die Impfstoffproduktion auf Teufel komm raus weiter getrieben, denn schließlich ist so eine „Pandemie“ ein Riesengeschäft, offenbar auch dann, wenn die Krankheit völlig harmlos verläuft und die meisten auch ohne Behandlung wieder gesund werden.

Novartis hat ja bereits Grippeimpfstoffe auf dem Markt – spätestens nach der „Vogelgrippe“-Hysterie haben ja alle großen Pharmafirmen auf dieses Pferd gesetzt. Auch hier wurde Squalen („harmlos“ lt. WHO) als Adjuvans eingesetzt („MF 59“). Dass MF 59 sehr potent ist, steht außer Zweifel. Antikörper-Titer verdoppeln sich (allerdings nicht bei alten Menschen), aber wie schon im Beitrag über die Adjuvantien erwähnt – die Geister (z.B. Aktivierung cytotoxischer T-Zellen und hochpotenter Zytokine), die ich rief (und nicht wirklich verstehe) – habe ich sie wirklich unter Kontrolle? Alle Adjuvantien sind toxisch, aber ihre exakte Wirkungsweise ist nicht bekannt und das Lostreten einer immunologischen Lawine in Form von Autoimmunreaktionen (Immunsystem bekämpft körpereigene Stoffe bzw. Zellen)  ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Man sagt sich hier einfach, der Nutzen überwiegt das Risiko…..

Laut Hersteller provoziert diese Kombination auch eine so genannte „Kreuzreaktion“: d.h. das Immunsystem reagiert nicht nur auf einen bestimmten Stamm (von der Erstimpfung), sondern auf alle verwandten Stämme (z.B. von H5 N1). Das wäre natürlich der Jackpot für die Hersteller, denn dann könnten sie die Regierungen und Gesundheitsbehörden dazu bringen, riesige Mengen an Impfstoffen auf LAGER zu halten.

Da sich die Grippeviren andauernd ändern, kann man Impfstoffe für Pandemien nicht im Voraus produzieren. Deshalb erlaubt die EU die Zulassung so genannter „Mock-Up“ Vakzine: dabei werden praktisch die Produktionsweise und die Materialien und Zusatzstoffe genehmigt, mit denen ein vorhandener Virusstamm (oder eine Mischung aus mehreren) zur Antigenproduktion vermehrt wurden. Wenn dann das „Pandemievirus“ da ist, wird es in die bereits vorhandene Produktion übernommen.

Ob diese mechanistische Sichtweise allerdings ausreicht, um unerwünschte Wirkungen auszuschließen, darf angezweifelt werden…

AUFBAU VON INFLUENZAVIREN  news_8679_n

Ein Grippevirus enthält acht Gensegmente. Eines davon codiert für ein Eiweiß, dass das Virus braucht, um unsere Zellen zu attackieren. Dieses Molekül heißt Hemagglutinin (HA) und ist in der Lage, sich an ein entsprechendes Pendant (Rezeptor) an der Zelloberfläche zu binden. Dadurch gelangt das Virus in das Innere der Zelle.  HA Ein zweites codiert für die Neuraminidase (NA). Dieses Enzym braucht das Virus um nach seiner Vermehrung wieder aus der Zelle herauszukommen (sich von der Oberfläche zu lösen).  Medikamente wie „Tamiflu“ greifen hier ein: Sie sollen die Produktion von NA hemmen und somit die Virenvermehrung behindern. Doch hält „Tamiflu“ (steht hier für den Wirkstoff „oseltamivir“) was die Marketingabteilung verspricht? Da schaut es sehr düster aus……

TAMIFLU UND RAUS BIST DU?

Tamiflu wurde schon 1996 von der Pharmfirma Gilead Sciences entwickelt und patentiert und zwar als Medikament für AIDS-Kranke (!). Erst später, als der Vogelgrippe-Hype ausbrach wurde es auch als Grippemedikament zugelassen. „Stuff-happens“- Donald Rumsfeld war bis 2001 Vorstandsvorsitzender dieser Firma und auch als er Verteidigungsminister wurde, hat er seine Aktien nicht verkauft …. Das traf sich gut, als er für die US-Soldaten große Mengen des Virenhemmers bestellte, als „Vorbeugung“ gegen die Vogelgrippe (die dann nie kam). Die Firma Roche hat später die Produktionslizenz erworben und ist der jetzige Nutznießer verkaufsfördernder Pandemieängste.

Die grausame und krankmachende Massentierhaltung ist natürlich die Hauptursache, warum Viren und andere pathogene Keime sich explosionsartig vermehren können, das gilt ganz besonders für die industrielle Geflügelhaltung, wo tausende Tiere in dunklen Hallen in ihrem eigenen Kot und zwischen erkrankten und toten Artgenossen ihr Dasein fristen. In China hat man schon vor 2005 millionenfach ein anderes virenhemmendes Mittel an Geflügel verabreicht: Amantadine. Es kam wie es kommen musste, das H5 N1 Virus wurde rasch resistent gegen diese chemische Keule. Wenn nun solcher Hühnermist als Dünger verteilt wird, kann sich ein neuer Kreislauf ergeben. Amantadine greift aber auch an einer völlig anderen Stelle ein: bei der Freisetzung von Neurotransmittern im Gehirn (wie Dopamin).

Seit 2006 mehren sich die Hinweise aus fast allen Teilen der Welt, dass Grippeviren gegen Tamiflu resistent werden. Im Jänner hat die New York Times berichtet, dass in den USA praktisch eine vollständige Resistenz eingetreten ist, weil die Virengene an zwei Stellen mutiert haben (Na klar: das von Tamiflu attackierte NA Enzym wurde durch Austausch einer Aminosäure geändert) Daher hat auch das CDC (Center für Seuchenbekämpfung in den USA) seine Empfehlungen für die Einnahme von Virenhemmern aktualisiert:

Man warnt ausdrücklich davor, Tamiflu prophylaktisch einzunehmen, also z.B. nur weil man Kontakt zu Personen hatte, die grippeähnliche Symptome zeigen. Nach der Vogelgrippe-Hysterie haben weltweit Millionen Menschen Tamiflu erhalten und davon sicher nicht wenige „vorbeugend“ auch eingenommen, doch damit wurden sie zu „wandelnden Mutationsförderzentren“ für Grippeviren.

Jeder, der eine ganzheitliche Sichtweise biologischer Systeme hat, versteht, dass je mehr Viren oder Bakterien biochemisch bekämpft werden, desto schneller mutieren sie. Das ist eine ganz klare Überlebensstrategie. Bei den Bakterien sehen wir ja schon seit langen, dass durch den leichtsinnigen und großflächigen Einsatz von Antibiotika immer mehr resistente, ja multi-resistente Arten entstehen, so z.B. der gefürchtete MRSA Keim in Krankenhäusern.

Viren und besonders Bakterien sind eigentlich nicht die große Bedrohung, als die sie uns präsentiert werden. Sie leben in uns (auf den Schleimhäuten, vor allem zigtausende im Darm) auf uns (auf der Haut) und um uns herum. Solange alles im Gleichgewicht ist (wir einigermaßen gesund leben), sind sie kein Problem.

Wenn aber das Immunsystem und der Körper geschwächt ist (z.B. im Krieg, durch große Armut, mangelnde Hygiene, Unternährung, aber auch das andere Extrem Übergewicht, Dauerstress, Junk Food, Industriegifte in Luft und Nahrung und vor allem das Einatmen einer krebsfördernden Giftwolke namens „Tabakrauch“, dann braucht man sich nicht wundern, wenn Keime zum Problem werden oder das Immunsystem verrückt spielt. Der beste und natürlichste Weg ist ganz klar, das Immunsystem zu stärken, nicht die Erreger mit „Biowaffen“ zu immer neuen Höchstleistungen anzuspornen…

Aber zurück zu Tamiflu: Das CDC  und auch die WHO haben kürzlich folgende Meldung veröffentlicht: Ein Großteil der an Grippe Erkrankten werde ohne Komplikationen wieder gesund werden.

„Die meisten Patienten haben sich nach einer Woche wieder völlig erholt, sogar ohne jegliche Medikamente. Diese Leute, die ansonst gesund sind, brauchen keine virenhemmende Medikamente.“ (WHO, Quelle: Guardian Weekly)

Man höre und staune. Natürlich ist auch diese Meldung eine Reaktion auf die Resistenzen gegenüber Tamiflu. Die vorbeugende oder unkontrollierte Einnahme von NA-Hemmern  kann genau das bewirken, was die Gesundheitsbehörden verhindern wollen: das ein neuer, superresistenter Virenstamm entsteht.

Wenn aber die meisten Leute von allein gesund werden (durch Bettruhe und passende Diät) wozu brauchen wir dann die Impfung?  Für die so genannten Risikogruppen: Kinder, Schwangere, Kranke, Menschen mit Immunschwäche (aus Alters- oder Krankheitsgründen). Doch auch diese sollten sehr vorsichtig mit den neuen Impfstoffen sein….

Aber die Tamiflu-Saga hat noch einen anderen, äußerst spannenden und besorgniserregenden Aspekt, den man überhaupt nicht diskutiert:

Shit Happens. NA-Hemmer im Abwasser – wie verhält sich der Wirkstoff in Ökosystemen?

Dazu muss man wissen, dass in der Tablette (z.B. Tamiflu) eben nicht der aktive Wirkstoff enthalten ist, sondern nur eine Vorstufe. Erst durch die Verwertung in unserem Körper entsteht die aktive Form des Medikaments: Oseltamivirphosphat (OP) wird im Verdauungstrakt absorbiert und durch Leberenzyme zur aktiven Form des NA-Hemmers umgewandelt (OC)

So weit, so gut. Das Problem ist, dass dieses OC sehr beständig ist und ein Großteil davon wieder ausgeschieden wird und, es kommt noch schlimmer, offenbar auch in der Umwelt sehr schwer abbaubar ist. Es hält sich wochenlang in den Kläranlagen und dort, wo es keine gibt (z.B. in weiten Teilen Asiens- siehe SARS oder „Vogelgrippe“ Ausbruch….), ist die Gefahr der Kontaminierung von Wasser noch größer.

So hat z.B. ein Team schwedischer Wissenschaftler, das sich dankenswerter Weise mit diesem Problem befasste,  erschreckende Ergebnisse zu Tage gefördert:

Der Lebenszyklus eines Influenza A Virus hängt entscheidend mit seinem Vorkommen in Gewässern zusammen, wo es monatelang aktiv bleiben kann, wenn es relativ kühl ist. Die meisten Unterarten zirkulieren in Wildenten, die sich beim Trinken infiziert haben wobei sich die Erkrankung im Verdauungstrakt manifestiert. Das heißt, sowohl die Infektion als auch der pharmakologische Effekt von OC finden im Verdauungstrakt statt. Wenn also Enten, die verschiedene Virenstämme beherbergen, z.B. von Wasserbecken bei Kläranlagen trinken, treffen diese im Darm auf niedrige Dosen von OC, was zu einer beschleunigten Resistenz führen kann.

Die Verwirrung darüber, dass Resistenzen zu OC auch bei Patienten aufgetreten sind, die nicht Tamiflu eingenommen hatten, ist aber eigentlich unnötig. Denn entweder haben Patienten resistente Viren auf andere übertragen und / oder diese Resistenz wurde durch den Mutationsdruck von OC in der Umwelt (vor allem Gewässern) beschleunigt.

Much Ado about Nothing? Und wozu das ganze Risiko? Was bewirken denn die NA-Hemmer wirklich?

Wenn sie nicht spätestens 48 Stunden nach Auftreten der Symptome genommen werden, so gut wie gar nichts.

Selbst wenn sie vorschriftsmäßig eingenommen werden, ist das Ergebnis ein Witz:

Im besten Fall verkürzt sich die Krankheitsdauer um 1-2 Tage und es „könnten“ Komplikationen verhindert werden. Doch die Ratschläge des CDC sind sehr zweideutig: Zuerst warnt man vor „vorbeugender“ Einnahme, empfiehlt aber weiter unten man solle doch schon mal mit der Therapie beginnen, auch wenn es noch gar keinen Beweis dafür gibt, dass man tatsächlich eine echte Grippe hat.

Noch schlimmer ist aber, dass man besonders schwangeren Frauen die Einnahme von Tamiflu empfiehlt, OBWOHL es keine klinischen Studien über die Sicherheit in der Schwangerschaft gibt. Als häufigste Nebeneffekte werden Übelkeit und Erbrechen angegeben…. Das fällt ja bei Schwangeren nicht weiter auf… Seit Contergan kann man sich keine leichtfertigen Empfehlungen mehr leisten, sollte man meinen….

Doch der dickste Hund kommt noch:

Am 13.November 2006 hat die FDA (die Zulassungsbehörde für Medikamente und Lebensmittel in den USA) eine Warnung im Beipacktext von Tamiflu abgesegnet: Diese Warnung beruht auf erschreckenden Meldungen aus Japan, wo man bei Kindern „neuropsychiatrische Events“ festgestellt hat, die von Delirium über Selbst-Verletzungen bis Selbstmordabsichten reichten. Man weist darauf hin, dass man Kinder nach Einnahme von Tamiflu genau beobachten solle um festzustellen, wenn sie „außergewöhnliches“ Verhalten zeigten.

Wie kann das sein, fragt man sich? Angesichts der überraschenden „Nebenwirkungen“ von Amantadine auf die Biochemie des Gehirns (siehe oben) ist es durchaus möglich, dass auch dieser Enzymhemmer ähnliche, unbeabsichtigte Wirkungsweisen hat. Hier zeigt sich wieder, dass die Pharmaindustrie endlich lernen muss, systemisch zu denken und den menschlichen Körper nicht länger als Maschine betrachtet.

Nächster Beitrag: Letzter Teil der „Impfsaga“:

Was sind „Impfschäden?“ Wer meldet sie, wer kontrolliert sie? Werden sie veröffentlicht oder geheimgehalten?

P.S. Aus Zeitgründen kann ich diesen Beitrag nicht mehr abliefern, verweise aber auf ein Video zu diesem Thema, das sehr aufschlußreich ist:

Impfschäden (und ihre systematische Verharmlosung….)

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Ein Kommentar zu „Grippeimpfung: Das Geschäft mit der „Pandemie“

  1. Das hat mich schwer geschockt;-((Hab mich gestern impfen lassen,zig Menschen vor und nach mir in der Praxis taten es auch,viele Nürnberger Praxen haben schon Wartelisten bis zu 50 Leuten für diese Impfe,und daheim erklärte mir dann mein gr.sohn,wie dieser wirkstoff aus befruchteten Hühnereiern gewonnen wird,und jetzt lese ich das noch…Ich stehe zwar zu der Impfung,rate aber jeden,sich VORHER gründlichst zu informieren.

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