IMPFUNG ODER BIO-WAFFE?

Wo ist die Grenze? Spätestens seit der „Vogelgrippe“ stehen mögliche virale Epidemien wieder im Spotlight der Aufmerksamkeit und die aktuelle „Schweinegrippe“ (die offenbar kein Schwein krank macht) erst recht. Doch während man sich streitet, wer die exorbitanten Kosten für eine Massenimpfung übernehmen soll, werden viel wichtigere Fragen nicht gestellt:

  • Wie werden Impfstoffe hergestellt und mit welchen Risiken?
  • Wird die Öffentlichkeit über die Risiken informiert? Findet eine öffentliche informierte Debatte über Gefahren, Nutzen und Nebenwirkungen statt?
  • Wieweit spielt Gentechnik eine Rolle bei der Entwicklung?
  • Wer kontrolliert die Hersteller und wie werden Sicherheitsanforderungen erfüllt?
  • Welche Rolle spielt die EU bei der Freigabe von Impfstoffen?
  • Welche Substanzen sind in Impfstoffen enthalten?
  • Ist die Wirkung von „Virenhemmern“ wie Tamiflu überhaupt wissenschaftlich bewiesen? Welche Wechselwirkungen ergeben sich aus der Einnahme von Tamiflu und einer späteren Impfung?

Wie wir am Beispiel des inszenierten Theaters um die „Vogelgrippe“ und jetzt um die „Schweinegrippe“ sehen, findet ein Wettlauf um die Entwicklung eines Impfstoffes statt. Mittlerweise ist die Angstpropaganda so groß, dass Regierungen Millionen Dosen von Impfstoffen bestellen, obwohl es sie noch gar nicht gibt und obwohl die „Grippe“ mild verläuft und auch ohne Medikamente in wenigen Tagen ausgeheilt werden kann.

Man tut so, als wäre es nur eine Frage von ein paar Monaten, einen Grippeimpfstoff zu entwickeln und bagatellisiert die Gefahren von unerwünschten Wirkungen. Dies ist möglich, weil die Öffentlichkeit – aber vor allem auch die Politik kaum versteht, wie diese Impfstoffe entwickelt werden und welche Risiken damit verbunden sind. Hier geht es nicht darum, das Impfen zu verteufeln, sondern zu zeigen, ob die Versprechungen der Pharmaindustrie wirklich einer kritischen Überprüfung standhalten.

Versuchen wir, wenigstens einige dieser Fragen zu beantworten, wobei an erster Stelle die Herstellung der Impfstoffe steht.

WOZU IMPFEN?

Die Impfung soll vor den „gefährlichen“ Folgen einer Infektion schützen und muss deshalb das Immunsystem so vorbereiten, dass bei einem späteren, echten „Angriff“ durch Mikroben wie z.B. Viren, die „Spezial-Kampftruppen“ sofort einsatzbereit sind. Aber das Immunsystem ist sehr komplex und funktioniert nicht wie eine Maschine, die immer nach demselben Muster arbeitet.

Effektive Immunität ist das Resultat einer fein abgestimmten, konzertierten Zusammenarbeit zwischen den zahlreichen Akteuren (verschiedene Zelltypen, Signal- und Botenstoffe, Antikörper, Aktivierung von bestimmten Genen, die spezifische Proteine erzeugen, etc.)  Einen Impfstoff (schon gar nicht gegen Viren) kann man also nicht einfach „aus dem Ärmel schütteln“.

WIE WERDEN IMPFSTOFFE HERGESTELLT?

(oder „VOM HÜHNEREI ZUM BIOREAKTOR“)

Damit sich Viren vermehren können, dringen sie in die Zellen ihrer unfreiwilligen “Wirte” ein, das können Pflanzen, Tiere oder Menschen sein. Für die Herstellung eines Impfstoffes müssen diese Viren in riesigen Mengen produziert werden, also braucht man tierische oder menschliche Zellen als „Brutstätten“. Damit diese Zellen aber gedeihen, müssen sie ernährt werden, das geschieht häufig mit Extrakten aus Tierblut, wie z.B. Serum von Kälberföten (also ungeborenen Kälbern).

Das Problem ist, dass im Blut von Kälbern und Rindern ebenfalls Viren (und andere Erreger) zu finden sind, so etwa das BVD-Virus, das zur Gattung der Pestiviren gehört. (Pestiviren lösen die so genannte „Schweinepest“ aus, daher der Name, obwohl es sich eher um eine Art Cholera handelt (Durchfallerkrankung). Es gibt zahlreiche medizinische Studien, die nachweisen, dass Zelllinien, die zur Impfstoffherstellung verwendet werden, häufig mit diesen Viren kontaminiert sind. Natürlich beteuern die Hersteller, dass die Imfpstoffe gründlich gereinigt („purifiziert“) werden, aber wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Kontaminierung  häufiger vorkommt, als man zugeben will.

Die große Frage lautet: Können diese Viren auch Menschen infizieren bzw. dazu führen, dass ein neues (rekombinantes) Supervirus entsteht? Die Fähigkeit mancher Viren, RNA ihrer Wirtszellen (also Erbmaterial der Zellkulturen) in ihr eigenes Genom aufzunehmen, lässt bereits Alarmglocken läuten, aber die Pharmaindustrie bleibt gelassen und setzt offenbar darauf, dass die Öffentlichkeit und die Politik ohnehin im Dunklen tappt:

Forschungsergebnisse zeigen alarmierende Befunde: so wurde schon vor Jahren eine neue Variante des Pestivirus aus menschlichen Leukozyten (weiße Blutkörperchen) isoliert (8) und eine andere Studie ergab, dass Ziegen mit dem BVD-Virus infiziert wurden, wobei sich allerdings ein völlig anderes Krankheitsbild zeigte: Hier wurde nicht (wie bei den Rindern) der Darmtrakt geschädigt, aber Krankheitssymptome zeigten sich im zentralen Nervensystem und durch gestörte Fortpflanzungsfähigkeit.

Ein echter Skandal (von dem nur wenige wissen) sind aber ist die  in den 1950 er Jahren vor allem in den USA durchgeführte Massenimpfung gegen Kinderlähmung: Das Polio-Virus wurde aus Affengewebe gewonnen und erst Jahre später stellte sich heraus, dass der Impfstoff mit mehr als 20 verschiedenen Affenviren kontaminiert war, darunter auch das krebserregende SV40)

Hier müssen also dringend einige Fragen beantwortet werden:

Können diese sehr unterschiedlichen Krankheitsbilder (auch Lungenerkrankungen gehören dazu), ausgelöst durch den BVD-Virus, auch beim Menschen auftreten?

Wie wird verhindert, dass BVD-Viren (u.a.) in Impfstoffen enthalten sind? Normale Filterprozesse sind ungenügend, da das Virion extrem klein ist. Schon vor einigen Jahren zeigte sich in einer Untersuchung, dass 13% der MMR-Impfstoffe (Masern-Mumps-Röteln) sowie der Polioimpfstoffe mit dem BVD-Virus kontaminiert waren und etwa 30% der Menschen Antikörper gegen diesen Virus im Blut haben, obwohl sie nie direkt mit infizierten Tieren in Berührung kamen. (ANMEKRUNG: Antikörper sind kein Beweis für Immunität) Als bei Kleinkindern Durchfallerkrankungen auftraten und man keine der üblichen bakteriellen Ursachen fand, wurde auch hier das Virus nachgewiesen.

2 -„UNSTERBLICHKEIT“ ODER SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD?

Schon in den 1960er Jahren begann die Entwicklung so genannter „unsterblicher Zelllinien (CCL)“. So wurde im Jahr 1962 aus den Nierenzellen einer afrikanischen Affenart („African Green Monkey“) eine Zellkultur (AGMK oder später „Vero-Zellen“) angelegt, die besondere Eigenschaften aufwies: Die Zellen lassen sich scheinbar endlos vermehren (unzählige neue Generationen), weil sie offenbar dem normalen Alterungsprozess nicht unterliegen, der auch die Teilungsfähigkeit negativ beeinflusst.

Auch lassen sich diese Zellen leicht mit allen möglichen Arten von Viren infizieren (Masern, Polio, Grippe, Adenoviren, etc.), was sie natürlich besonders attraktiv für die  Herstellung von Impfstoffen macht. Es gibt allerdings ein Problem: diese Zellen sind genetisch betrachtet, nicht gesund: sie sind aneuploid, d.h. sie haben einen schweren Chromomosendefekt (die Zahl der Chromosomen ist abnormal) und das erklärt auch, warum sie sich beliebig vermehren lassen.

Dieses abnorme (endlose) Zellwachstum („neoplastische“ Zellen) ist allerdings auch das zentrale Merkmal einer Krebszelle, weil auch hier die genetischen Kontrollsysteme für eine begrenzte Zellteilung außer Kraft gesetzt wurden…

Eine andere Zelllinie sind die MDCK-Zellen, die 1958 aus den Nierenzellen eines „gesunden Cockerspaniels“ extrahiert wurden. Die Originalzellen sind nicht krebsverdächtig, allerdings zeigt sich in manchen „Sublinien“ ein hohes Tumorpotential. Wie bereits erwähnt, können Viren Erbmaterial (RNA) von ihrer Wirtszelle aufnehmen. Es könnte also zu einer „Aktivierung des onkogenen Potentials durch den Virus“ kommen, wenn nicht auch der kleinste Rest des Zellsubstrates herausgefiltert wird. D.h. es darf möglichst keine „Rest-DNA“ von diesen Zelllinien (nicht eine intakte Zelle) im Impfstoff vorhanden sein. (Krebs entsteht aus einer einzigen Zelle, die außer Kontrolle geraten ist….)

Den Forschern ist das krebsfördernde Potential dieser Zelllinien durchaus bekannt, was sie allerdings nicht davon abhält, diese als Substrate für die Produktion von Viren bzw. Impfstoffen zu verwenden. Und auch die WHO hat seit 1986 grünes Licht für die Verwendung „unsterblicher“  (abnormer) Zelllinien gegeben, trotz aller Bedenken.

Diese mechanistische Sichtweise biologischer Systeme ist gefährlich: Es ist bekannt, dass die Interaktionen zwischen Virus und Zellsubstrat nicht nach Schema F ablaufen:

Je nach Kombination ist die Reaktion unterschiedlich, d.h. ein bestimmter Virus in Zellsubstraten verschiedener Tier- bzw. Gewebearten kann unterschiedliche Effekte auslösen und auch bei menschlichen Zellen gibt es spezifische Reaktionen.

Natürlich verwendet man auch menschliche Zelllinien, deren Ursprung noch abstoßender ist: So z.B. „MRC-5“ und „WI-38“: diese stammen aus dem Lungengewebe abgetriebener Föten, die 1966 nur 14 Wochen (ein Junge) bzw. 3 Monate (ein Mädchen) im Mutterleib gelebt haben. Diese „Kulturen“ dienten z.B. der Herstellung von Impfviren gegen Masern und Windpocken….

BIOENGINEERING: BRAVE NEW WORLD

Zu den neueren Errungenschaften gehören u. a. im Labor „transformierte tierische Zellen“: Der Vorteil ist, dass hier eben nicht aus Tieren gewonnene Nährsubstrate verwendet werden müssen (wie das oben erwähnte fetale Kälberserum) und man so „sichere“ und effizientere „Bio-Reaktoren“ kreieren kann. Allerdings tun sich dafür neue „biotechnische“ Abgründe auf: Das klingt dann z.B. so.

„Wir haben stabile aviäre Wirtszellen für Industrie und Forschung erzeugt durch Transfektion von Expressionsplasmiden für adenovirales E1A und E1B in verschiedene Gewebe von Entenembryonen.“

Adenoviren werden aber auch gerne als Vektor eingesetzt: Hier schwärmt der Hersteller z.B. :

“AdVac® Vektoren können so konstruiert werden, dass sie kleine genetische Fragmente enthalten, die von verschiedenen Viren, Parasiten und Bakterien enthalten. Dies macht die Entwicklung vielfältiger neuartiger Impfstoffe gegen gefährliche, menschliche Pathogene möglich.“

Der transgene, manipulierte „Vektor“ (hier ein Adenovirus) ist quasi das Transportgerät für bestimmte Gene des Impfvirus (z.B. des Grippevirus- Influenza A): die man durch gentechnische Methoden in das Genom des lebenden AV eingefügt hat und die dann die gewünschte Immunreaktion auslösen soll (die Zelle reagiert sowohl auf die „Impfgene“ bzw. Eiweiß aus dem Erbgut des Grippevirus als auch auf den Adenovirus selbst, wodurch sowohl Antikörper im Blut als auch spezifische, zelluläre Abwehrkräfte  mobilisiert werden sollen.

Doch so einfach, wie es diese Graphik suggeriert, ist die Sache natürlich nicht. So kann man nicht steuern, an welcher Stelle des Vektor-genoms die fremden Gene (z.B. aus dem Grippevirus) eingebaut werden. Transgene DNA ist instabil (die natürliche systemische „Ordnung“ der Gene wurde massiv gestört, denn der Vektor ist ja ein künstliches Mosaik aus Genen verschiedener Lebewesen) und es kann zu völlig neuen „Genexpressionsmustern“ kommen, d.h. das gentechnisch manipulierte Virus könnte mutieren. Es kann ein neues Virus entstehen (durch Rekombination oder Rearrangement, (siehe Retroviren weiter unten) auch wenn der Virusvektor selbst „defekt“ -man hat bestimmte Gene entfernt oder ausgeschaltet – ist.)

Das Potential für unkontrollierbare Folgen durch die gentechnischen Eingriffe ist erheblich… Selbst der „host range“, also welche Art von Lebewesen vom Virus befallen werden, kann sich dadurch ändern (z.B. entwickelt sich das neue Virus z.B. in einem Schwein (das aber selbst nicht erkrankt), aber der Virus z.B. Menschen infiziert (oder ein anderes Tier).  Diese genmanipulierten Vektoren sind ja darauf getrimmt, in fremde Genome einzudringen und die natürlichen Abwehrmechanismen zu überwinden…. (Von der „nackten DNA“ wollen wir hier erst gar nicht anfangen)

Dem Normalbürger stehen hier die Haare zu Berge angesichts des Umstandes, dass diese Leute jeden Respekt vor Viren, Bakterien, (im Sinne der Evolution – den zähesten Lebewesen seit Millionen von Jahren) und den komplexen biochemischen bzw. molekularbiologischen Interaktionen zwischen Milliarden von Zellen (beim Menschen) verloren haben. Das hier das System mehr ist als die Summe seiner Teile, scheint man nicht zu begreifen, denn eine reduktionistische und mechanistische Auffassung biologischer Systeme hat hier offenbar den Blick auf das Wesentliche völlig vernebelt.

Zellen als „computergesteuerte Bioreaktoren“ deren „unzureichende Produktivität“ bei der Vermehrung von „nützlichem Biomaterial“ durch menschliche Eingriffe in die komplexe Genetik von Viren, Bakterien u. a. Lebewesen vergrößert wird? Alles nur biochemische Maschinen? Ein Impfstoff für alle?  Wohin führt diese Hybris?

Erinnern wir uns noch  an den katastrophalen Ausgang eines „Medikamententests“ im Auftrag der Firma TEGENERO im März 2006 in London? Dort wurden freiwillige, gesunde Probanden mit einem neuartigen, gentechnisch hergestellten monoklonalen Antikörper (TGN1412) beglückt, der angeblich in zweigegensätzliche – Richtungen wirken sollte (was offenbar niemand widersprüchlich erschien):

Einerseits sollte er die unangemessene Immunantwort des Körpers UNTERDRÜCKEN (wie z.B. bei Multipler Sklerose und anderen so genannten Auto-Immunkrankheiten, bei denen das Immunsystem „überreagiert“ und  eigene Körperzellen angreift).

Andererseits sollte er potente Akteure des Immunsystems ANREGEN, um z.B. eine verstärkte Reaktion auf Krebszellen (durch verstärkte Freisetzung von T-Zellen) zu erwirken.

Das Ergebnis: Es kam zu schwerwiegenden Reaktionen: rasende Kopfschmerzen, Fieber, massive Schwellungen (wie bei einem anaphylaktischen Schock), Erbrechen, Ohnmacht und schließlich multiples Organversagen.

Was hier im Detail passiert ist, können wir nicht nachvollziehen, aber eines ist klar: Dieses vom Menschen konstruierte Antikörper-Monster hat die eingebauten Sicherheitsmechanismen des Immunsystems umgangen und damit auf „Teufel komm raus“ eine Katastrophe provoziert.

Wer sich ein bisschen mit den hochkomplexen, vernetzten Wirkungskaskaden des Immunsystems befasst hat, verneigt sich in Ehrfurcht vor diesem Wunderwerk der Natur und ist fassungslos, mit welcher Hybris die moderne Forschung sich anmaßt, dieses zu „verbessern“ oder zu „steuern“.  Bis heute versteht man nicht wirklich, WARUM es zu „unangemessenen“ Immunantworten kommt und wie das kommunikative Netzwerk aller Zellen und Signalstoffe im Detail funktioniert. Wie kann man dann eine Therapie entwickeln, die das System selbst verändert?

Die dramatische Zunahme von Allergien etwa, kann man doch nicht einfach auf eine immunologische Fehlfunktion zurückführen, sondern muss die Ursachen in der „modernen“ Lebensweise, der Umweltbelastung und anderen Faktoren suchen, zu denen auch die Impfungen gehören.

3 -MEINE VIREN – DEINE VIREN  – UNSERE VIREN?

Was passiert, wenn Impfviren (oder nicht entdeckte „blinde Passagiere“) mit endogenen Viren in unserem Körper in Berührung kommen?

Einige Virenstämme zeigen eine besondere Affinität für bestimmte Gewebearten oder bestimmte Wachstumsbedingungen, so z.B. das AL-Virus (avian leukosis / Vogelleukämie-Virus – ALV), das durch die langjährige Verwendung von Vogeleiern als „Brutkasten“ für die Virenvermehrung, in Impfstoffen vorhanden sein kann (und auch nachgewiesen wurde).

Die industrielle “Geflügelwirtschaft” sprich Massentierhaltung sorgte natürlich dafür, dass sich Viren wie ALV rasant ausbreiten und daher praktisch überall vorkommen.   Es ist besonders gefährlich, weil es neuartige “Tochtergenerationen” (wie RSV) bildet, in dem es krebsrelevante Gene seiner Wirtszellen in sein eigenem Genom integriert und damit nicht genug, besitzt es die Fähigkeit sein eigenes Erbgut in das Wirtsgenom (auch das menschliche) einzuschleusen, es kann sich also dort quasi verstecken, um den Kampftruppen des Immunsystems zu entgehen. Unter optimalen Wachstumsbedingungen kann sich das ALV also leicht in Unterarten verwandeln, von denen man weiß, dass sie krebsfördernd sind – im Fachjargon heißt das: Proto-onkogene werden mit überraschender Leichtigkeit in retrovirale Genome integriert“.

ALV gehören zu den so genannten Retroviren. Heute weiß man, dass  praktisch alle Wirbeltiere Unterarten dieser Viren in „schlafender Form“ in sich tragen:

Etwa 8-10% unserer DNA beherbergt diese fossilen Virengenome, aber ursprünglich wurde die Vorstellung, dass manche Viren sich quasi in unseren Chromosomen verewigen, also „endogen“ (von innen) sind, als völlig absurd abgelehnt. Bei genetischen Untersuchungen hat man bei einer gefährlichen endogenen Retrovirenart (die Sarkome / Tumore in Geflügel erzeugt) festgestellt, dass sie sich deshalb nicht vermehren kann, weil ein bestimmtes Gen (env für envelope = Hülle) durch ein anderes ersetzt wurde. Das klingt ja beruhigend. Dann aber stellte sich heraus, dass das ALV in der Lage ist, diesem „defekten“ Virus zu Hilfe zu kommen, indem es die notwendige Gensequenz zur Verfügung stellt. Treffen also diese beiden Viren zusammen, können aus dem „schlafenden“ Virus, neue, aktive und infektiöse Viren produziert werden, die noch dazu in der Lage sind andere Arten zu befallen (der Wirt wird nicht krank). Aber es kommt noch dicker:

Einem Forscher war aufgefallen, dass Zellkulturen von einigen Hühnerembryos, die Vermehrung eben dieses Virus (RSV) gestatteten, OBWOHL das env Gen fehlte und obwohl kein  AVL „Helfervirus“ präsent war. Wie war das möglich? Man fand heraus, dass die Virenhülle neuartige, spezifische Rezeptoren und Abwehrmethoden (um das Immunsystem zu täuschen) entwickelt hatte, es musste also möglich sein, dass die Produktion des fehlende Env Proteins durch die embryonalen Hühnerzellen ermöglicht wurde. Sie mussten also selbst provirales Genmaterial enthalten, das dann zur Komplementierung des RS-Virus dienen konnte.

Selbst dieser kurze und sehr oberflächliche Einblick in das genetische und biochemische Zusammenspiel von Viren und ihren Wirtszellen, zeigt uns, wie komplex diese Interaktionen sind und es liegt auf der Hand, dass man – ohne diese Wechselbeziehungen 100%ig zu verstehen – besser die Finger davon lassen sollte, hier durch „Bio-engineering“ in Prozesse einzugreifen, die man unter Umständen nicht mehr kontrollieren kann. Aber die Hybris der Gentechniker und die gewaltigen Profitinteressen der Pharmakonzerne lassen dieser gebotenen Vorsicht keine Chance…..

Fortsetzung folgt:  „Dirty Little Secret...“

Welche Zusatzstoffe werden Impfseren beigefügt um eine stärkere und langanhaltende Immunreaktion zu erhalten? (Adjuvantien)  Können diese (besonders für Kleinkinder) gefährlich sein? Wissen die Forscher eigentlich wirklich, was hier immunologisch und genetisch vor sich geht?

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2 Kommentare zu „IMPFUNG ODER BIO-WAFFE?

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