MÄRCHENSTUNDE AUS TEL AVIV: PSYCHOLOGISCHE KRIEGSFÜHRUNG

gaza


„Und der Akt, der erste, der anfängliche – der Ursprung aller Gewalt IST DIE BESATZUNG“.

Neve Gordon

(ein Satz den ich hervorheben möchte, weil er vielleicht die wichtigste Erkenntnis in diesem Konflikt enthält und eine Prämisse für alle Beurteilungen der Handlungen der Hamas und anderer militanter Gruppen sein sollte)

Die Debatte von DEMOCRACY NOW ist als Transkript sehr lang und ich wollte zuerst nur eine gekürzte Fassung übersetzen, aber das wäre nicht fair gewesen, weil man dann Worte aus dem Kontext genommen hätte.  Hier kann ich aber nur auf  einige wenige „Argumente“ bzw. sprachliche und PR- Tricks konkret eingehen. Durch Einbindung in den größeren Kontext (historische Fakten) soll klar werden, wie unsere Wahrnehmung manipuliert wird, wenn man Handlungen in einem künstlich geschaffenen Umfeld präsentiert und daraus Motive ableitet, die die moralische Bewertung dieser Vorgänge völlig verzerrt. Kurzfassung: Ursache und Wirkung werden vertauscht. Hier nur einige Begriffserklärungen für Tricks, die dazu beitragen, eine gewünschte Reaktion beim Publikum zu erzielen:

Talking Points: sind Aufzählungen zentraler Punkte und Schlüsselwörter, die PR-Firmen für ihre Kunden vorbereiten um eine bestimmte „Botschaft“ zu verbreiten; sie werden mehr oder weniger auswendig gelernt  und immer wieder von Vertretern der jeweiligen Auftraggeber in den Medien vorgebracht, aber auch durch „Third Parties“ verbreitet (scheinbar unparteiischen Experten, die in Wahrheit dafür bezahlt wurden) um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Durch die ständige Platzierung dieser Floskeln wird die öffentliche Debatte in eine bestimmte Richtung gelenkt. Schon Goebbels wusste, dass alleine die ständige Wiederholung dieser Slogans letztendlich den gewünschten Effekt bei den Massen hat (siehe auch „War on Terror“): Etwas wird als „wahr“ empfunden, nur weil man es immer wieder  (mit Echoeffekt) gehört hat….

Framing: Beeinflusst, welche Bedeutung ein Wort, ein Begriff oder ein Satz für den Zuhörer hat, indem man einen bestimmten Kontext herstellt und an Emotionen appelliert; bestimmte Interpretationen werden verstärkt und andere unterbunden; ein unverzichtbares Instrument bei der Beeinflussung von Meinungen in allen Bereichen der Politik; Das geht so weit, dass selbst die Art der Fragen und Antworten berechenbar wird. Um unangenehmen Fragen auszuweichen (ohne dass der Interviewer es merkt) werden bestimmte Techniken erlernt, die es ermöglichen, das Thema zu wechseln und trotzdem souverän und seriös  zu wirken. Framing kontrolliert z.B. auch die Debatte, in dem immer wieder bestimmte Begriffe, Klischees, Stereotype verwendet werden, auf die die meisten Menschen gleich reagieren und so suggeriert, sie hätten das Thema verstanden.

Agenda-setting: indem man ständig gewisse Themen (unter Ausnutzung des Framing) präsentiert, kann man die Wahrnehmung des Publikums beeinflussen und damit steuern, welche Themen dominant sind  und welche in den Hintergrund treten sollen. Es geht also insgesamt darum, die Informationsverarbeitung im Gehirn in gewisser Weise zu steuern und damit auch die gewünschten Reaktionen und Meinungen. Edward Bernays, der Vater der modernen Propaganda schrieb in seinem gleichnamigen Buch:

„Wenn wir die Mechanismen und Motive des Gruppenverhaltens verstehen, wird es möglich, die Massen nach unserem Willen zu kontrollieren und zu reglementieren, ohne dass sie es merken.“

Welche Phrasen und Schlagwörter, die sich in unser Hirn einbrennen sollen, werden denn hier verwendet?

Schauen wir doch mal, was der Israel-Lobbyist da zu bieten hat: Welche Sätze werden denn – wie ein Mantra – mehrmals wiederholt, um uns die Botschaft einzuhämmern und uns andere wichtige Fragen vergessen lässt:

Wenn Terror unschuldige Zivilisten absichtlich tötet, würde jede zivilisierte Nation der Welt zurückschlagen, um diesen Terror zu verhindern.  …….unschuldige Zivilisten absichtlich für politische Zwecke zu töten,;  ….Selbstverteidigung gegen Terrorismus….  …das Recht auf Selbstverteidigung gegen Terror …der  als absichtliches Töten von Zivilisten definiert wird…..  wenn es ihr Kind wäre, das absichtlich von einem Terroristen getötet worden ist,… dass das Ziel der Hamas Terrorismus ist, unschuldige Zivilisten zu töten usw.

TP 1 : HAMAS = TERROR GEGEN UNSCHULDIGE ZIVILISTEN  –  ABSICHTLICHE TÖTUNG

Hamas soll also als unmenschliches Monster gesehen werden, das über Leichen geht, die eigenen Kinder als Schutzschilde missbraucht, also keine Moral hat, die Verkörperung des Bösen ist, das vernichtet werden muss. Das ist die Prämisse für alle nachfolgenden Aktionen;  Schlussfolgerung: Gegen ein solches Monster muss man sich zur Wehr setzen, da sind alle Mittel recht.

FAKT: Hamas besteht nicht nur aus Kampftruppen, sie ist auch eine religiöse Gruppe, eine gewählte Partei und eine soziale Organisation. Sie wurde deshalb von der Mehrheit der Palästinenser bei den einzigen demokratischen Wahlen im Nahen Osten gewählt, weil sie von der korrupten Fatah die Nase voll hatten und erkennen mussten, dass sie „für die Zugeständnisse der Fatah unter Arafat absolut nichts von Israel erhalten hatten: keine Ende der illegalen Siedlungen, keine Freilassung der Gefangenen, keine echten Schritte, die Besatzung zu beenden und einen lebensfähigen Staat zuzulassen. Hamas hat einen großen Rückhalt in der Bevölkerung, nicht unbedingt wegen der Kampftruppen, sondern als politische und religiöse Institution, die sich um die soziale und medizinische Versorgung kümmert. „ (Zitat: Uri Avnery, Israelischer Friedensaktivist)

BLICK IN DIE GESCHICHTE:  1948 waren 6% des Landes in Palästina in jüdischem Besitz, 94% gehörte (seit Generationen), den Palästinensern, die 70% der Bevölkerung (vor der jüdischen Zuwanderung 90%) ausmachten. Ohne auf die ethnischen Verhältnisse Rücksicht zu nehmen, wurde im UN-Beschluss von 1947 Israel 56% des Landes zugestanden (ohne Jerusalem). Die Zionisten hatten eigentlich 80% verlangt. Die Karte, die sie zeigten, entsprach genau jener Fläche, die Israel ein Jahr später annektiert hatte. Die Rechte der einheimischen Bevölkerung wurden – obwohl die große Mehrheit – einfach ignoriert. Für 818.000 Palästinenser musste 42% des Landes reichen, während  500.000 eingewanderte Juden (die hauptsächlich in Städten wohnten und nur 10% der Fläche besiedelt hatten)  56% des Territoriums erhielten, auf dem aber bereits 430.000 Palästinenser lebten (hauptsächlich in ländlichen Gebieten mit hunderten Dörfern). Eine Zeitbombe also, die nur darauf wartete, zu explodieren….Die Vertreibung der Palästinenser aus den Dörfern war aber bereits seit Jahren geplant (Quelle: Ilan Pappe / Die Ethnische Säuberung Palästinas)

POLITISCHER KONTEXT: 1988 erkannte die PLO unter der Führung von Yasser Arafat, Israels Existenzrecht an und die Souveränität Israels über 78% ihres Landes. Es war ein historischer Kompromiss und man war optimistisch, dass in den frühen 90er Jahren ein echter Frieden möglich war. Aber in den Oslo Verhandlungen wurde klar, dass man die Palästinenser wieder einmal betrogen hatte, denn Arafat wurde vom Friedensnobelpreisträger zum Terroristen degradiert, der nicht für Israels „Sicherheit“ garantieren konnte (kein Wunder, denn die brutale Besatzung und der Terror, den die IDF jederzeit auf die Bevölkerung loslassen konnte, stellte sicher, dass es wieder zu Gewaltausbrüchen kam, die dann als Vorwand für das Abbrechen der „Friedensverhandlungen“ dienen konnten. „Arafat hatte etwa soviel Macht,  wie der Aufseher in einem Kriegsgefangenenlager“, schrieb einmal ein israelischer Journalist, aber man verlangte von ihm, zu handeln wie ein untadeliger Staatsmann.

Ehud Barak, der jetzt für das Massaker in Gaza verantwortlich ist, behauptete damals, man habe den Palästinensern, 97% der besetzten Gebiete angeboten, aber sie hätten abgelehnt. Tatsächlich aber wurden während und nach dem Oslo Agreement noch mehr Siedlungen in der West Bank gebaut

Wie es in der West Bank (dem Westjordanland) zugeht, hören und sehen Sie hier: (in Englisch)

TP 2: ….diese Raketen zwischen Schulkindern und unschuldigen Zivilisten absichtlich platziert haben.…  – und das ist ein unbestrittenes Faktum, dass Hamas ihre Raketenstellungen absichtlich zwischen Zivilisten in Schulen, unterhalb von Krankenhäusern… weil man jene finden will, die Lenkwaffen abschießen, um absichtlich Zivilisten zu töten. ….. mit einer Partei an einen Tisch setzen würde, die Terroristische – und es wird als Terrorismus bezeichnet wenn man absichtlich Zivilisten tötet….. Hereinschmuggeln von Raketen, die zwischen Zivilisten platziert werden, neben Schulen und Spitälern, unter Krankenhäusern, um Zivilisten in Israel umzubringen

Unser Entsetzen über die monströse Hamas soll noch mehr gesteigert werden,  in dem man Schulen und Krankenhäuser ins Spiel bringt, in denen die böse Hamas ihre Waffen versteckt. Ich zitiere noch mal Uri Avnery aus Israel:

„Die israelische Darstellung „Der Staat muss seine Bürger gegen die Raketen der Hamas verteidigen“ wurde praktisch von allen Medien wiederholt. Sie haben in den meisten Fällen die Palästinensische Sicht der Dinge ignoriert, ganz zu schweigen von den täglichen Demonstrationen Israelischer Friedensaktivisten. Der Blick von der anderen Seite, dass die Kassamraketen etwas mit der Blockade zu tun haben, die 1,5 Millionen Menschen aushungert, wurde nicht erwähnt. (Anm: Israel hat den Waffenstillstand am 4.November gebrochen, nicht die Hamas)“  Avnery gibt ein schönes Beispiel für das Manipulieren der Wahrnehmung durch Bilder, die Emotionen auslösen und die Stereotypen über Hamas weiter verstärken sollen:

„Die israelische Armee hat die UN Fakhura Schule im Flüchtlingslager Jabaliya beschossen. Kurz darauf, „stellte sich heraus“, dass Hamaskämpfer in der Nähe des Schulgebäudes Granaten abgefeuert hätten. Als Beweis dafür wurde ein Luftbild gezeigt, dass die Schule und den Mörser zeigte. Aber innerhalb kurzer Zeit musste der offizielle „Armeelügner“ zugeben, dass das Foto mehr als ein Jahr alt war, also eine Fälschung. Später behauptete man, „dass unsere Soldaten aus dem Inneren der Schule beschossen wurden“. Aber auch das stellte sich als Lüge heraus. Keine Hamaskämpfer waren in der Schule, sie war nur voll mit verängstigten Flüchtlingen. Aber das Dementi kam zu späte, schon hatte sich die Öffentlichkeit überzeugen lassen, dass „aus der Schule geschossen worden war“ und die TV-Sprecher übernahmen das wie eine Tatsache.

Und genauso ging es mit den anderen „Grausamkeiten“, die Hamas nachgesagt werden.  Jedes Baby verwandelte sich, noch während des Sterbens in einen Hamasterroristen. Jede Moschee wurde eine Basis für Hamas, jedes Wohngebäude ein Waffenlager, jede Schule eine Kommandozentrale des Terrors, jedes zivile Regierungsgebäude ein „Symbol der Macht (der Hamas) und so konnte die Israelische Armee ihre Reinheit als „moralischte Armee der Welt“ bewahren.“

Die Wahrheit ist, das diese Grausamkeiten der IDF eine direkte Folge des Kriegsplanes sind. Dies spiegelt die Persönlichkeit Ehud Baraks wieder, ein Mann, dessen Denk- und Handlungsweise ein klarer Beweis für „moralischen Wahnsinn“ sind, ein soziopathischer Charakter.“  (Zitat Ende)

Wir können nicht überprüfen, ob diese Einschätzung des Charakters von Barak richtig ist oder nicht, aber es ist doch ein Hinweis darauf, dass die einseitige Darstellung, in Tel Aviv regiere die Vernunft, während in Gaza Wahnsinnige regieren, ebenfalls das Resultat gesteuerter Wahrnehmung sind.

Avnery liefert aber ein schönes Beispiel, eine Schilderung, die zeigt, wie durch erfolgreiches „Framing“, schließlich selbst die eigenen Schandtaten dem Gegner angelastet werden können, weil (hier) das Image des Monsters sich schon so erfolgreich festgesetzt hat, dass die Öffentlichkeit alle Aktionen, die in dieses Schema des Schurken passen, gerne als Bestätigung der vorgefertigen Meinung übernimmt. So auch die Behauptung, die Hamas werde vom Iran finanziert. Das passt doch super zum Image des Iran als echter Kotzbrocken und „Bedrohung“ und man braucht nicht weiter nachzudenken. Moment mal, der Iran ist aber schiitisch – warum sollte er quasi den Erzfeind, eine sunnitische Gruppe unterstützen? Stimmen da unsere Klischees nicht mehr oder was?

TP 3: „Immerhin wurden sie (Fatah) ja durch einen Militärputsch der Hamas vertrieben.

Diesen Talking Point hört man auch immer öfter, ist aber leider  völlig gelogen. Die USA und Israel haben versucht, die Hamas durch einen Putsch zu vertreiben, was aber leider misslungen ist und die vielen Waffen, die man der Fatah über Ägypten zugeschanzt hatte, fielen der Hamas in die Hände…. Bad luck….

Die ganze (durch Zeugen und Dokumente belegte)  Story kann man hier nachlesen: (in Englisch)

TP 4: „Das erklärte Ziel der Hamas ist die Vernichtung Israels.

Es stimmt zwar, dass dies in der Gründungscharta der Hamas steht, aber wir wissen doch alle, dass nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wurde. (siehe auch:  Prisoners Document in meinen anderen Beiträgen)

Hamas hat immer wieder die Hand für Friedensgespräche ausgestreckt, seit 2005 keine Selbstmordanschläge mehr verübt, die Waffenruhen eingehalten und sogar der Fatah eine gemeinsame Regierung angeboten. Doch für die israelischen Hardliner ist das ein Schreckensszenario: eine geeinte, starke palästinensische Führung, die noch dazu als vernünftig und zivilisiert rüberkommt, wo kommen wir denn da hin?

Arafat sah wenigstens noch aus, wie ein „Terrorist“ auszusehen hat. Ismail Haniyeh der Chef der Hamas Regierung sieht allerdings ziemlich seriös aus, und wenn er spricht, kommen normale Worte aus seinem Mund, kein Schaum. Deshalb darf er auch so gut wie nie in den Medien erscheinen, sonst würde man riskieren, dass die Leute erkennen: das ist ja auch ein Mensch. Der  hat  Gefühle und auch ganz vernünftige Gedanken und er verlangt eigentlich nur, dass Israel die Rechte der Palästinenser respektiert (Basis: 1967). Auch wenn wir seine Religion nicht verstehen oder akzeptieren, hat er doch ein Recht, angehört und wie ein  Mensch behandelt zu werden. Es ist Sache der Palästinenser zu entscheiden, ob sie Hamas wollen oder nicht, nicht unsere.

Ich will hier kein Plädoyer für die Hamas halten, um  ihre Verbrechen zu entschuldigen. Aber diese Dämonisierung und Doppelmoral kann nicht länger hingenommen werden. Wie auch in Nordirland muss man mit Menschen reden, die durch Gewalt selbst gewalttätig wurden, nach Jahrzehnten brutaler Unterdrückung, anstatt sie wie Aussätzige zu behandeln. Auch die Hamas und alle Menschen in Gaza haben ein Recht auf Selbstverteidigung – und ihr Feind ist das größere „Monster“ , der größere „Terrorist“, (wenn man eine echte Bilanz zieht).

Das Schlußwort hat der israelische Politikwissenschaftler:

NEVE GORDON: „Grundsätzlich finde ich die Idee des Grundrechtes auf Selbstverteidigung richtig. Und dass heißt,  sich gegen GEWALT zu verteidigen. Wir müssen begreifen, dass die BESATZUNG SELBST GEWALT darstellt. Sie ist ein Gewaltakt. Menschen einzusperren, in ein Gefängnis mit 1, 5 Millionen Insassen, und sie dort jahrelang  festzuhalten, ohne ausreichende Versorgung, ohne ihnen das Recht auf  Ein- und Ausreise nach ihrem freien Willen zu gewähren, ist ein Akt der Gewalt. Ohne Strom, ohne sauberes Wasser, .. es ist alles ein Gewaltakt. Und diese Leute wehren sich. Ich bin zwar dagegen – in welcher Form sie sich wehren, aber wir müssen ihre Gewalt im Kontext unserer Gewalt ansehen.

Zwischen 10 und 20 Menschen sind in acht Jahren durch die Raketenangriffe aus Gaza umgekommen.  Im selben Zeitraum sind 4000 Israelis durch Verkehrsunfälle getötet worden. Und dennoch sehen wir keine Empörung gegen den „Straßenterror“ in Israel.

Aber wegen dieser 20 Menschen, erlauben wir uns in den Gazastreifen einzufallen, sie aus der Luft in ihrem Käfig zu bombardieren und 275 Kinder umzubringen…“

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